Tokio Hotel - Fanfictions
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Alle Beiträge und Antworten zu "London Lover"

Re: London Lover

JEN - 24.10.2006, 23:23
London Lover
London Lover

Teil: 1 / ?
Autor: Jen aka TinyJen
Fandom: Tokio Hotel
Genre: Drama (und ein kleinwenig Humor)
Disclaimer: Bill und Tom gehören nicht mir. Keiner von beiden ist im echten Leben schwul und Tom ist natürlich auch noch kein Vater! Ich verdiene mit ihnen und dieser FF kein Geld und ich will auch niemanden etwas Böses!!
Warnungen: Slash, Lemon, Lime, Sprache, seelische und Körperliche Gewalt
Pairing: Tom & Bill (was auch sonst)
Altersbeschränkung: 16- Slash
Kurzbeschreibung: Ein Londoner Junge verlässt die schillernde Metropole, um seinen Weg als Au Pair in der tiefsten Provinz Deutschlands zu bestreiten.
Kapitel 1: Make Over


Zu jeden Kapitel wird es ein Lied geben, nach diesem das jeweilige Kapitel auch benannt wird. Da ich ein sehr großer Christina Aguilera Fan bin, wird es hauptsächlich nur Musik von ihr sein. Es werden auch immer ein paar Zeilen, des auserwählten Songs über dem Kapitel stehen. Natürlich suche ich die Lieder so aus, dass sie auch einigermaßen passen.
Ich stelle auch jeden Song als download rein! Natürlich müsst ihr die Musik nicht runterladen, wenn ihr sie nicht mögt, was wohl sehr häufig der Fall sein wird.^^


Song zu Kapitel 1: Make Over
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Stripped
Download Link:
http://rapidshare.com/files/547108/12_Titel_12.wma



1


Everybody’s always trying to look me over

I just wanna live simple and free

I just wanna get away

Savin´ all your bullshit for another day

I’m the only one who can rescue me from m e




Nervös packte der schwarzhaarige Junge ein paar T-Shirts von sich in den riesigen Koffer, der vor ihm Stand. Eigentlich ist er viel zu spät dran mit dem packen, denn schon am nächsten Morgen würde sein Flugzeug nach Deutschland fliegen.

Er nahm ein T-Shirt aus seinem unordentlichen Kleiderschrank, faltete es auseinander und begutachtete es. Ja das würde er auch noch einpacken. In Gedanken verloren, packte er es in den Koffer. Er merkte gar nicht, dass seine Mutter ebenfalls neben den Koffer stand und schon dabei war, einige Sachen wieder auszupacken, auch das gerade eben erst eingepackte T-Shirt.

Sie nahm das besagte Shirt in die Hand, sah es an und seufzte laut. So laut, dass Bill sich erschrocken umdrehte. „Gott, hast du mich erschreckt!“, sagte er zu seiner Mutter. Als er den Haufen Anziehsachen sah, den seine Mutter schon aus seinem Koffer wieder ausgepackt hatte, sah er sie fragend an. „Was machst du denn da?“. „Ein paar Sachen wieder auspacken! Das siehst du doch!“, antwortete sie, als wenn es das normalste der Welt wäre.

Der schwarzhaarige Junge zog eine Augenbraue hoch. „Und warum?“, fragte er schließlich.
Sie schaute ihn durchdringend an und hielt das T-Shirt ihres Sohnes hoch. „Und was soll damit sein?“, fragte der junge verwirrt. „Guck es dir doch an!“, antwortete seine Mutter nur.

Was war denn an dem Kleidungsstück verkehrt! Es war eines von Bills Lieblings Kleidungstücken. Er konnte sich nicht erklären, was seine Mutter an dem schwarzen T-Shirt mit dem riesigen roten Totenkopf darauf, auszusetzen hatte. „Damit ist doch alles okay Mum!“. Sie faltete, ohne ihren Sohn anzublicken, das Shirt wieder zusammen, und legte es wieder sorgfältig in den Schrank. „Mum!“, kam es schrill aus Bills Mund.

Laut mit der Zunge schnalzend sah sie auf und drehte sich zu ihrem Jungen. „Was glaubst du denn, denkt deine Gastfamilie, wenn du mit so einem T-Shirt bekleidet dort ankommst? Das erschreckt doch Kind das!“, sagte sie schließlich. Der schwarzhaarige Junge schüttelte den Kopf und antwortete seine Mutter nicht darauf. Es würde eh nichts bringen.

Er dachte, wenn er endlich Achtzehn Jahre alt wäre, hörte das auf, aber dem war nicht so. Seine Mutter predigte am morgen seines Achtzehnten Geburtstages schon am Frühstückstisch, dass er, solange er die Füße unter ihrem Tisch hätte, gefälligst das zu tun was sie ihm sagte. Dann schickte sie ihn sogar wieder in sein Zimmer, weil er sich umziehen sollte. Mit dieser zerlöcherten Jeans könnte er schließlich nicht auf die Straße gehen. Seine Mutter hatte sich nie damit abgefunden, dass Bill nun mal etwas schriller und ungewöhnlicher war, wie andere Jungen in seinem Alter.

Er war für sein Alter sehr groß geraten und mit seinen 1.83m größer als die meisten seiner Klassenkammeraden. Zudem hatte er auch noch eine außergewöhnlich schlanke Figur und extrem lange dürre Beine, wofür ihn viele Models, hier in London, beneiden würden, doch er wurde eben genau deswegen als sehr feminin abgetan. Dass er immer sehr enge und vor allem sehr figurbetonte Anziehsachen trug, machte die Sache auch nicht gerade besser. Generell war er eher der feminiere Typ und das lag nicht zuletzt daran, dass er Homosexuell war, so lange er denken konnte. Seine ganze Äußere Erscheinung war Aufsehen erregend.

Bei seinen Haaren fing es schon an, denn die waren bis zur Schulter lang, schwarz gefärbt und so stufig geschnitten, das die obere Haarpracht wild vom Kopf abstand. Natürlich nicht ohne Mithilfe von mindestens zwei Flaschen Haarspray. Aus seinem zarten, ebenmäßigen Gesicht, stachen die schwarz umrandeten Augen ganz besonders hervor. Um seinem Hals prangten viele verschiedene Halsbänder und diverse Ketten, wobei das Totenkopfmotiv sehr häufig vertreten war. Er trug hauptsächlich schwarze T-Shirts auf denen Bandnamen, große außergewöhnliche Schriftzüge oder extravagante Motive zu sehen waren. Seine Jeans saßen immer eng an seinen Beinen und hatten unten am Bein einen leichten Schlag. Die Hosen saßen immer in den tieferen Regionen seiner schmalen Hüfte, so dass man ständig den Blick auf seinen engen Boxershorts hatte. Viele Armbänder und Schweißbänder zierten seine zierlichen Handgelenke und an den Fingern hatte er stets unzählige Ringe an, die meistens von seinen schwarz lackierten Fingernägeln ablenkten.

Mit diesem Aufzug fiel er in London, der schillernden Metropole, natürlich nicht gerade auf, aber seine Mutter missbilligte sein Aussehen immer schon. Doch Bill ließ sich da nicht reinreden. Er hatte sich sogar, jeweils zweimal, ohne die Erlaubnis seiner Mutter piercen und tätowieren lassen.
Das eine Piercing ließ er sich durch die rechte Augenbraue stechen. Da das natürlich mehr als offensichtlich war, sah seine Mutter dies direkt und er durfte für drei Wochen das Haus nicht mehr verlassen. Das zweite Mal hatte er es schlauer gemacht, dass dachte er zumindest, als er sich das Piercing durch die Zunge stechen ließ. Doch zwei Tage danach schwoll seine Zunge so dermaßen an, dass er weder reden, essen, noch trinken konnte. Natürlich bekam seine Mutter das mit und schleppte ihn zum Arzt. Diesmal bekam er einen Monat Hausarrest, Fernseh- und Internet verbot und durfte noch nicht mal mit seinen Freunden telefonieren.

Dann irgendwann kam er auf die glorreiche Idee sich tätowieren zu lassen. Er ließ sich ein, von ihm selbst gestaltetes Zeichen, in den Nacken tätowieren. Dies hatte seine Mutter bis heute nicht entdeckt. Dann hatte er sich vor zwei Wochen, an seinem Achtzehnten Geburtstag einen großen Stern auf dem Bauch, in der Hüftgegend, tätowieren lassen. Ganz legal und mit Erlaubnis seiner Mutter. Das Tattoo war Bills ganzer Stolz. Man sah es immer, wenn Bill nur den rechten Arm ein wenig anhob und sich sein Oberteil automatisch mit anhob. Immer dann blitze es hervor und jeder starrte es an.

Bill sah geduldig dabei zu, wie seine Mutter jetzt seelenruhig die hälfte seiner schon eingepackte Klamotten, wieder auspackte. Na was soll es, er würde sich in Deutschland eh neuen Anziehsachen kaufen, und da konnte sie ihm nichts vorschreiben.

Als sie fertig war, kam sie auf ihn zu und zog ihn in eine feste Umarmung. Sie war so sentimental geworden, seit dem der Abflug Termin fest stand. „Ein ganzes Jahr lang wird mein Baby nicht hier sein!“, wimmerte sie in sein Ohr. Der Junge Mann rollte mit den Augen. Das sagte sie mindestens hundertmal am Tag. Langsam wurde es lästig. Sie ließ ihn wieder los und sah im die Augen. „Ich hoffe du bekommst eine nette Gastfamilie, die dich gut behandelt und sehr sehr liebe Kinder hat!“. Ja ja! „Es passiert ja schließlich nicht oft, dass ein Junge als Au Pair Mädchen arbeitet! Hast du dir das auch wirklich gut überlegt mein Schätzchen?“, fügte sie noch hinzu.


So selten war es heutzutage nicht mehr, dass ein Junge als Au Pair zu einer Gastfamilie in ein völlig anderes Land zog, doch selten genug als das es normal wäre. Zumal Bill doch alles andere als Normal war. Es gab jedoch eine Sache, die Bill ihr von Anfang an verschwiegen hatte. Seine Gastfamilie bestand nur aus Zwei Personen. Einen Alleinerziehenden Vater mit seiner kleinen Tochter. Er kannte sie nur von ein paar Emails und ein paar Fotos, die sie ihm geschickt hatten. Doch sie waren ihm beiden schon auf dem Ersten Blick sehr sympathisch gewesen. Der Vater war noch sehr jung. Gerade mal Zweiundzwanzig Jahre alt. Vier Jahre älter als Bill es war. Sein Name war Tom und er hat es in seinen jungen Jahren schon geschafft, sich einen Namen als Webdesigner im Internet zu machen. Dementsprechend viel Geld verdiente er auch, doch das nahm natürlich alles auch sehr viel Zeit in Anspruch. Seine kleine Tochter war gerade erst Vier Jahre alt und trug den hübschen Namen Ava. Bill war schon sehr gespannt auf die kleine. Sie sah auf den Bildern so goldig aus. „Bill!? Hörst du mir eigentlich zu?“, riss ihn seine Mutter aus den Gedanken.


„Ja! Ja Mum ich habe es mir sogar sehr gut überlegt! Jetzt lass uns endlich Essen! Ich bin schon am verhungern!“. Sie blickte ihren Sohn von oben bis unten an. „Ja das sehe ich!“, sagte sie dann grinsend. „Muum!“.

****

Ich hoffe euch gefällt es bis jetzt^^

Re: London Lover

Anonymous - 25.10.2006, 01:06

Hey JEN...

Da wollt ich ja eigentlich nur noch ganz kurz eben au fem Board vorbeischauen, eigentlich gar nichts neues mehr lesen, aber irgendwie hat es mir der schlichte Titel deiner FF voll angetan, und ich musster erstmal draufklicken und den Header lesen...

Der gefiel mir schon gut, dann auch deine Mühe, dass du jedem Kapitel einen Song hinzufügen willst und naja... Respekt, denn ganz ehrlich, ich glaub das wär für mich viel zu viel arbeit....

Chrsitina Aguilera hab ich damals auch sehr gerne gehört, mittlerweile nur noch ab und zu... Das Lieg hab ich mir noch nicht gedownloadet, aber werde ich nachholen, sobald ich nachher wieder aufgestanden bin und hier auch Musik hören darf... Ist jetzt ein bissel zu spät und meine Ellis müssen früh aufstehen und arbeiten... Gönnen wir ihnen mal die letzten Stunden Schlaf...

Das erste Kapitel hat mir schon sehr gut gefallen. Hatte einen tollen Einstieg, nicht zu öde nicht zu informativ. Du bist ziemlich ins Detail gegangen, was Bill anbelangt, das find eich super. Ich finde es immer wichtig, die Hauptpersonen detailliert zu beschreiben, dann hat man wenigstens ein ordentliches Bild im Kopf...

Auch der Inhalt gefällt mir gut, sehr schöne wortwahl, flüssig zu lesen, keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler, sowet ich das jetzt um diese Uhrzeit erkannt habe...

Die Fanfiktion scheint spannend und nach langer Zeit endlich mal wieder eine interessante zu werden. Naja, normalerweise lese ich nämlich nicht mehr, sondern schreibe nur noch... Aber diese hier, ja diese werde ich mit als einzige wohl bis zum schluss verfolgen...

Ich freue mich schon auf mehr, bis zum nächsten Kommi und sorry für den Schrott, den ich dir jetzt hier gelassen habe.... xD Es tut mir leid, ich schieb es jetzt mal dreister Weise auf die Uhrzeit und nicht auf die Tatsache, dass ich nicht kommentieren kann...

Liebe grüße und noch einen schönen Abend, eine schöne Nacht, whatever...

Coco

Re: London Lover

Anonymous - 25.10.2006, 08:38

Aaaaaahhhhhh!!!

Eine neue FF von dir!!!

Da bin ich doch dabei :wink:

Der Anfang gefällt mir sehr gut und ich bin gaaanz doll gespannt, wie es weitergeht!!!

LG

Re: London Lover

BillsDarkAngel - 25.10.2006, 09:01

Also bis jetzt gefällt mir die Story total gut.
Du hast es auch super geschrieben.

Bin mal gespannt wie es Bill in Deutschland mit
Tom ergeht.
Sie kommen ja bestimmt zusammen ne?
Sieht man ja schon am pairing.

Ist auch mal interesannt das Tom ne Tochter hat.
Ava.Der Name ist total schön.
Den muss ich mir merken ^^

Die Mutter find ich ein bisschen übervorsorglich
und ein bisschen spißig,kann das sein?!

Ich wusste eigendlich auch nicht das Au pair Mädchen auch
Jungs sein können.
Man lernt immer dazu^^


Also ich hab mir den Song von Christina Aguilera
runtergeldane,weil ich die auch voll cool finde.
Sie hat so ne tolle Stimme und Hurt ist richtig gut.
Naja egal jetzt,

Ich hoffe du schriebst schnell weiter!!!
LG

Re: London Lover

Morena - 25.10.2006, 09:16

Hey,

also die Idee find ich schon mal richtig klasse - Au pair. :lol:
Toll geschrieben war es auch. :lol:
Der Anfang ist dir auf jedenfalls super gelungen.

Auf jedenfall werde ich das nächste Pitel auch lesen *grins* und ein Kommi dalassen.

Gruß

und mach bitte schnell weiter.

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 25.10.2006, 11:16

Hey!
Die Ff gefällt mir!
Schöne Idee!
Die Mum ist echt ein bisschen crazy ;)
Ich bin nicht wirklich gut im Kommis schreiben, sry.
Also: ich freue mich wenn du weiter machst!
Lg, $~>Just me<~$

Re: London Lover

lilsunnygirl - 25.10.2006, 13:10

cool ne neue ff von dia (:
die les ich jez xD

mir gefällt dein schreibstil echt bei jeder deiner ffs echt gut..
und die handlung klingt bei dieser hier auch ganz interessant..^^

mach bitte weita.
*knutscha*

Re: London Lover

Sekskeks - 25.10.2006, 15:32

also

jaah gefällt schon ganz gut..
also ich mag deine FFs sowieso .. schreibstil und so
gefällt mir immer sehr gut..

und auch die idee vona FF da is wirklich gut.. eben nich
so 0815 mäßig nech?
also ich kann bis jetz nur sagen dass echt gut is..

also weiter^^

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 25.10.2006, 16:55

Also mir gefällt sie sehr gut und da bin ich wies aussieht net die einzige. :-D :wink:
Ich bin sehr gespannt was so passiert wenn Bill in Deutschland ist. Ich hoffe du meldest dich bald wieder mit einem neuen Teil. :-D

Grüße - Coulered Gothic - 8)

Re: London Lover

~Tazuma~ - 25.10.2006, 17:00

Oh das is ja auch ma ne coole idee ...
also ich finde auch das sich das alles voll spannend anhört

vorallem tom als papa *hach träum*
un jetzt kommt uach noch bill dazu
ja ich glaub die ff wird mir gefallen ^^
tut sie mir ja jetzt schon !!!

mach auf jeden fall weiter
glg
tazu

Re: London Lover

tiramisu - 25.10.2006, 17:08

die idee klingt super.

ich bin schon auf Toms kind gespannt. oh man, Bill als babysitter. das wird bestimmt ganz goldig. (aber ab und zu hoffentlich auch nicht jugendfrei :wink: )

Re: London Lover

*+~Billy~+* - 25.10.2006, 18:17

Nice ^_^
Die werd ich lesen, wie alles andere von dir auch *_*V
Die Beschreibung, Wortwahl sowie der Stil sind einfach typisch du, also: GRANDIOS *_*
Mach weiter, bald, ja? (+is talentiert im satzbau+ xD)

Re: London Lover

Rina - 25.10.2006, 19:07

heyyy is ja subbi das du das jetzt hier in diesem forum hast =D

was soll ich sagen mein kommi kennst du schon hab dir ja im fanfiktion.de forum schon geschrieben ;-) bin jetzt schon dein gr??ter fan ich liebe diese ff und warte soooo wahnsinnig auf den 2 pitel wenn bill endlich auf tom und seiner tochter st??t *kaum erwarten kann*

schreib bidd?? schnell weiter!!!

liebe gr??e
Karina

Re: London Lover

Lucifers-Angel - 25.10.2006, 20:42

Also ich meld mich dann auch ma, kann auch kaum anders bei dir *gg*
Allein der Titel is mir schon ins Auge gestochen... wei? nich wieso, aber er hat mir auf jeden fall gefallen, was er auch immer noch tut^^

Zitat: Dann irgendwann kam er auf die glorreiche Idee sich tatoowieren zu lassen. :D :D :D
jahaaa sehr sch?ne Idee Bill *gg*

Hachja, ich wette ich darf auch immer noch nich machen was ich will, wenn ich 18 bin -.- *drop*

aber wai wie geil Bill is Au-Pair xD und nat?rlich schwul, das is perfekt :-D *__* ich seh schon das wird geil, vor allem weil Tom keine Frau hat^^
Ich kann mir vorstellen, dass das iwie noch lustig wird^^ Tom mit kleiner Tocher mit so nem schwulen Au-Pair :lol:

*auf Genre guck*
...
......
...

Drama? :shock:

*rofl* ;__; ich bin im Moment doch so aufm Extrem_Kitsch Tick *drop* ich hoff ma es wird nicht zu dramatisch f?r klein-Sina...

*drop*

Sorry, is ja deine Story, will mich da ja nich einmischen ^^ *m?ll laber*

So, also den Mist von oben nochma zusammenfassend: Das erste Kapitel und die Storyline inklusive ?berschrift xD gefallen mir sehr gut. Bin schon richtig gespannt auf das n?chste Kapitel^^ Soll hei?en ich freue mich mehr hiervon zu lesen *g*

hdl
Sina *lieber ausm staub mach*

Re: London Lover

JEN - 26.10.2006, 18:58

wow....ich hätte echt nicht damit gerrechnet, dass schon das Erste Kapitel so gut ankommt!
Ich hab mich echt super dolle gefreut^^
Danke!!! :-D

*herzchen.schmeiß*

Geht auch schon weiter!!

Have Fun...ach und im dritten Kapitel erfahrt ihr dann auch "wohin" Bill nach Deutschland kommt^^ Das habe ich ja vorher noch nicht gesagt, und das aus guten Grund!


2


Kapitel 2: Without you
Song zum Kapitel: Without you
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Back to Basics
Kommentar: Eigentlich ein Liebeslied, aber es passt perfekt zu Toms Gefühlen, was seine Tochter betrifft, einfach nur wunderschön^^
Download Link: http://rapidshare.com/files/741981/10_Titel_10.wma



Since you arrived

Like an Angel from the sky

I´m on a spiritual high

So don´t you ever go away

I could never face

Losing you would kill my faith in a higher place



Der rote Buntstift flog nur so über das Blatt Papier und langsam aber sicher konnte man das Gezeichnete als ein Haus identifizieren. Obwohl noch etwas skeptisch, betrachtete das kleine, blonde Mädchen zufrieden ihr eben vollendetes Werk. „Bist du fertig, mein Schatz?“, fragte der junge Mann die Kleine und setzte sich neben sie an den Küchentisch. Sie schaute zu ihm auf, strahlte ihn an und hielt im das gemalte Bild entgegen. Lächelnd nahm er es ihr ab und legte es vor sich auf den dunklen, edlen Holztisch.

Schmunzelnd musterte er das Bild, während das vierjährige Mädchen auf den Schoß seines Vaters kletterte. „Das hast du wirklich schön gemacht, Ava!“, sagte er stolz. Auf dem Blatt war ein großes Haus zu sehen, genau so, wie kleine Mädchen eben Häuser malen. Daneben standen drei Strichmännchen, zwei Große und zwischen ihnen ein Kleines. Tom grinste und zeigte mit dem Zeigefinger auf eines der Männchen. „Wer ist das denn?“, hauchte er in das kleine Ohr seiner Tochter. „Das bist du Papa und…und das da bin ich!“, sagte sie und zeigte auf ein kleines Strichmännchen, dass mit gelbem Buntstift Haare gezeichnet bekommen hatte. „Und das da?“, fragte ihr Papa erneut. „Ist das Bill?“. Das kleine, blonde Mädchen nickte eifrig.

„Freust du dich, dass er morgen kommt?“. „Jaaaa!“, rief sie und klatschte freudig in die Hände. Es amüsierte Tom ein wenig, dass sie sich so auf den Au Pair Jungen derart freute. Dann konnte sie wenigstens nach dem Kindergarten zu Hause spielen und essen, denn sonst musste Tom sie immer direkt vom Kindergarten in eine Kindertagesstätte bringen und das tat ihm in der Seele weh. Aber anders ging es leider nicht, das ließ seine Arbeit nicht zu.

Mit neunzehn Jahren hatte er es geschafft seine eigene kleine Web- und Grafikdesign Firma zu gründen, die sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der erfolgreichsten und größten Unternehmen dieser Branche national entwickelte. Das brachte ihm sehr viel Geld ein, so viel, dass er für sein restliches Leben schon ausgesorgt hatte, um genau zu sein. Und genauso viel Zeit nahm die Firma im Verhältnis dazu auch in Anspruch, doch er arbeitete gerne und würde sich nie auf die faule Haut legen und seinen Mitarbeitern einfach bei der Arbeit zusehen.

Als Ava ein Jahr alt gewesen war, hatte ihre Mutter noch auf sie aufgepasst während Tom arbeiten war, doch eines Nachmittags kam er nach Hause und sie war einfach weg. Sie hatte ihn und die Kleine eiskalt sitzen lassen, meinte sie sei zu jung für ein Kind und kam mit der Gesamtsituation im Allgemeinen nicht klar. Sie wollte die gemeinsame Tochter einfach nicht mehr haben und Tom sollte alleine für sie sorgen. Das alles stand auf einem Zettel geschrieben, der achtlos auf den Küchentisch geworfen worden war. Er war wütend und enttäuscht gewesen. Zugegeben, er hatte schon von Anfang an gemerkt, dass sie nicht wirklich in ihrer Mutterrolle aufging und sichtlich Schwierigkeiten bei der Erziehung des Kindes hatte. Doch er tat es immer als schlichte Unsicherheit ab und bekannte es als Tatsache dafür, dass sie einfach noch sehr jung war.

Von diesem Moment an, hatte er nie wieder etwas von ihr gehört. Noch nicht mal dann, als er das alleinige Sorgerecht für Ava beantragte. Man hatte sie schriftlich selbstverständlich darüber informiert, doch es schien sie nicht zu interessieren. Tom hatte daraufhin das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter natürlich ohne Komplikationen zugesprochen bekommen.

Er liebte die Kleine über alles und zeigt es ihr täglich. Sie war sein Sonnenschein, sein Ein und Alles! Das Einzige, was er ihr nicht geben konnte, war schlichtweg viel Zeit und Tom wusste, dass er es später einmal bereuen würde. Eine Mitarbeiterin seiner Firma unterbreitete ihm den Vorschlag, sich doch ein Au Pair Mädchen ins Haus zu holen. Denn sie hatte auch eines, war sehr zufrieden damit und obendrein wäre dies auch eine sehr gute Lösung für Ava. Sie hätte rund um die Uhr jemanden, der sich um sie kümmerte und sich mit ihr beschäftigte.

Nachdem Tom sich intensiv damit beschäftigt hatte, entschloss er sich, es einfach mal auszuprobieren. Wenn es nichts brachte oder das Mädchen nicht mit Ava umgehen könnte, würde er es jederzeit wieder nach Hause schicken können. Und dann ging alles sehr schnell. Er bekam eine Mappe zugeschickt mit Au Pairs, die nach Deutschland wollten und davon konnte er sich kurzerhand jemanden aussuchen. Beim Durchblättern stieß er auf das Bild eines jungen Mannes. Sein Aussehen war zwar sehr außergewöhnlich, doch irgendwie fand er ihn auf Anhieb sympathisch. Und noch dazu kam, dass der Junge Engländer war. Das passte Tom, denn er wollte nicht jemanden im Haus haben, der eine Sprache sprach, die er absolut nicht verstand, noch beherrschte.

Er zeigt natürlich auch Ava das Bild des Jungen und fragte sie, ob sie damit einverstanden sei und das war sie sofort gewesen. Ava kam schon immer besser mit Jungen und Männern klar, was wohl auch daran lag, dass sie es einfach nicht kannte, eine Mutter oder generell eine Frau in ihrem näheren Umfeld zu haben.

Drei Wochen später stand auch schon der Termin fest, an dem Bill, so hieß der englische Junge, nach Deutschland kommen sollte. Und genau dieser Tag war schon morgen.

„Papa?“, sprach das kleine Mädchen. Tom drückte den kleinen zierlichen Körper an sich und strich mit einer Hand durch das lange, lockige Haar seiner Tochter. „Was ist denn, Maus?“.
„Meinst du Bill hat mich lieb?“, fragt sie und schmiegte sich an ihn. Er lachte leise auf, drückte ihr einen Kuss auf die Haarpracht. „Aber sicher hat er das? Sonst würde er doch gar nicht zu uns kommen!“.

Dann stand er mit der Kleinen auf dem Arm auf und ging in Richtung Kinderzimmer. „So, Süße! Jetzt ziehen wir dir deinen Schlafanzug an, putzen dann noch deine Zähnchen und danach geht es ab ins Bett, damit du morgen nicht müde bist, wenn Bill kommt, einverstanden?“, sagte er und setzte seine Tochter auf ihrem Hochbett ab. „Ja!“, antwortete sie eilig. Eine von Toms Augenbrauen hob sich. Es war noch nie so einfach gewesen Ava ins Bett zu bekommen. Sie freute sich wirklich sehr auf den morgigen Tag, auf Bills Ankunft.

Eine Viertelstunde später lag die Kleine zwischen all ihren Plüschtieren geborgen im Bett und Tom löschte das Licht. „Gute Nacht mein Schatz!“, sagte er noch bevor er die Türe anlehnte und in sein eigenes Schlafzimmer ging.

Er ging an dem großen Wandspiegel vorbei, blieb stehen, ging wieder zurück und betrachtete sich in dem großen Spiegel. Er hatte sich wahrscheinlich ausgerechnet für Bill entschieden, weil Tom mindestens genauso außergewöhnlich aussah, wie er.

Er war groß und schlaksig, doch seine Klamotten versteckten das Meiste davon, denn er trug ausschließlich weite XXXL T-Shirts und Jeanshosen im Hip Hop Style. Seine beiden Handgelenke zierten stets zum Shirt passende Schweißbänder und auf dem Kopf hatte er eine, ebenfalls immer zum Outfit passende, Kappe. Hinten aus dem Cap jedoch, hingen seine zu einem Zopf hochgebundenen, dunkelblonden Dreadlocks. Sie waren schon sehr lang und er würde niemals auf die Idee kommen sich seine hart erarbeitete Haarpracht abschneiden zu lassen.

Er wusste, dass er auf den ersten Blick nicht wirklich seriös wirkte, und schon gar nicht als Geschäftsführer eines Unternehmens. Aber das war sein Markenzeichen und das machte ihn aus.


Gähnend, nahm er die Kappe ab und löste das Zopfband aus seinen Haaren. Dann drehte er sich um und zog sich bis auf die Boxershorts aus. Es war zwar noch nicht wirklich spät, aber es würde morgen ein sehr anstrengender und aufregender Tag werden, deshalb ging er ebenso ins Bett. Er war schon seit Jahren nicht mehr so früh im Bett gewesen, aber schaden konnte es nicht. Mal wieder richtig schön ausschlafen.

Nachdem er das große Licht gelöscht hatte, legte er sich in sein Bett und mummelte sich richtig in seine Bettdecke ein. Er seufzte vor Wohlgefallen und schloss die Augen. Hoffentlich tat er mit Bill das Richtige.

Re: London Lover

BlackAngel - 26.10.2006, 19:31

Hey
Hab eben ma deine ff durchgelesen und bin begeistert!!!!
das is so unglaublich süss wie der Tommy mit der Ava umgeht.
Und ich glaub ich kann mir vorstellen wie die Handlung der story verläuft.
Und das was ich mir denke gefällt mir sehr gut!
ausserdem find ich dei Idee klasse zu jedem Oitel ein Lied.
Ich bin zwar nich so Christina Aguilera Fan aba das macht eigneltich nix oda?
Was will ich noch sagen'
Ach ja du ghast einen superschönen schreibstyl.
Und die Mutter von Bill!
Moah wenn ich so ne Mutter hätt.
ich glaub ich würd auch abhauen.
Also schreib waeita ja?
lg

Re: London Lover

Anonymous - 26.10.2006, 19:42

Da bin ich wieder ^^
Guten Abend JEN...

Oh man, das Kapitel war ja sowas von süß. Ich saß hier bestimmt die ganze zeit über mit Sternchenaugen. Du hast das alles wirklich sowas von siper süß beschrieben, das war ja herrlich xD Richtig putzig, ich finde es sowieso immer toll, kleine Kinder in FFs einzubauen.

Die Handlung in diesem Kapitel war zwar auch nicht wirklich viel, aber was du beschrieben hast war wirklich wichtig und grundlegend für die FF. Toms Vorgeschichte, vor allem mit der Mutter von Ava , hast du sehr schön beschrieben... Hach ja, wie sehr ich doch solche Leute mag, die ihre Kinder einfach sitzen lassen... -.-"

Die kleine Ava... Ich hab immer noch glitzernde Augen wenn ich zurückdenk, wie sie an dem Tisch saß und das bild gezeichnet hat. Und wie real du das alles beschrieben hast. Ich bin wirklich geplättet.

Jetzt hab ich schon 2 Lieder, die ich mir noch anhören muss, und das werde ich dann gleich machen, wenn ich im Bad und mit aufräumen fertig bin....

Freu mich schon jetzt auf das 3. Kapitel, bis dahin, mach es gut.

Lg , Coco

Re: London Lover

~Tazuma~ - 26.10.2006, 20:19

och nein is ava süß
und tom vorallem zu ihr auch !!! (<wasn satz :lol: )

ich finde auch das die beiden total zusammen passen

ich glaube bill wird sich bei ihnen wohl fühlen ...

ach alles schön irgendwie *träum*
schön geschrieben
schöne idee
mach weiter so
glg
tazu

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 26.10.2006, 20:21

Oh man ist das süß!
Wie tom mit Ava umgeht...
zu putzig..
Ok, das mag Tom nicht, wenn ich das sag, aber egal...
Hab ja eh einen schaden...xD
der teil war wieder voll gayl!
Ich freu mich darauf, wenn es weiter geht!
Bidde bald!
LG, Janni

Re: London Lover

Morena - 26.10.2006, 20:44

Das war wirklich wieder supergut geschrieben.
Einfach klasse.
Bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil (das zusammentreffen *grins*)
schöne Idee die FF.

Gruß

und mach schnell weiter

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 26.10.2006, 23:05

Der Teil hat mir echt gut gefallen. Ich hoffe du meldest dich bald wieder.

Grüße - Coulered Gothic - :-D

Re: London Lover

Leela - 27.10.2006, 11:26

wow
also deine FF gefällt mir außerordentlich gut
es ist eine neue idee uns sie ist super umgesetzt
dein schreibstil bringt das sehr lebendig rüber, du erschaffst kopfkino bei mir.
außerdem find ich die au-pair idee toll weil ich das selbst in wenigen jahren bzw 1 1/2 machen möchte :wink:
und ich habe schon gewisse ahnungen wies weitergeht......:D
aber ava is echt ne ganz süße.ich glaub ich mag sie und ja ich denke das die 3 ne tolle zeit haben werden.auch wenns sicher n paar probleme gibt
freu mich schon aufs nächste kapitel und werde bei gelegenheit sicher mal die songs hören :wink:
lg

Re: London Lover

0900Peng0900 - 28.10.2006, 17:36

hi...

hab die story erst jetzt gelesen und finde die voll supi^^

alsooo.....mach gaaanz schnell WEITER!!!!

Re: London Lover

pain_in_the_neck - 28.10.2006, 19:22

huhu *winkz*


Ja, hab mir das jetzt auch mal durchgelesen und find es auch voll schön und so... obwohl... Bills Mum ist ja mal ätzend :lol: Wenn meine so wär, würd ich auch erst mal nen Jahr oder so Aupair machen ^^
Und der Tommi is süüüß! Ich bin ja eigentlich nicht sooo der Fan von Kleinkindern, aber Ava scheint ja ganz okay zu sein ^^ Nur hat mich ihr Name etwas gewundert, weil ein guter Freund von mir so genannt wird. Aber das tut hier ja nichts zur Sache...

Allerdings machen mir deine Warnungen ein bisschen Angst :? !

Aber ich freu mich auf jeden Fall auf die folgenden Kaps! Vor allem, was den Verlauf der Story angeht, bin ich sehr gespannt!

yours,
pain

Re: London Lover

Anonymous - 30.10.2006, 19:20

Huhu!
Hab eben angefangen deine Story
zulesen und ich find sie klasse!!!
Die Idee is ja mal ausergewöhnlich!
Auch wenn ich schon öfter mit au-pairs
zu tun hatte weil mein cousin immer eins hat,
auf die idee wär ich echt
nie gekommen!
Ich ja mal gespannt wie sich Bill als
Au-Pair macht,wird gewiss lustig!
Schreib bidde weider
*mit-Hunde-Baby-Knuddel-Blick-guck*
HDGDL
Da Lissa

Re: London Lover

JEN - 03.11.2006, 01:33

3

Kapitel 2: Cruz
Song zum Kapitel: Cruz
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Stripped
Download Link: http://rapidshare.com/files/1751723/13_Titel_13.wma




Slowly drifting into a peaceful breeze

Tounge tied and twisted are all my memories

Celebrating a fantasy come true

Packing all my bags

Finally on the move

I'm leavin today

I'm living it, I'm leaving it to change



Krampfhaft bohrten sich die langen schwarz lackierten Fingernägel, des nervösen Jungen Mannes, in die Armlehnen des Flugzeuges. Er hasste es zu fliegen, ganz besonders den Start fand er fürchterlich.

Das Flugzeug rollte auf die Startbahn und schon wenige Sekunden später, erhob es sich langsam in die Luft. Fest kniff Bill die Augen zusammen und hoffte, dass das Flugzeug bald seine gewünschte Flughöhe erreicht hatte. Als es endlich soweit war und das Flugzeug ruhig seinen Kurs flog, entspannte er sich wieder ein wenig machte es sich, so gut es ging, in seinen Sitz gemütlich.

Gott sei dank, dauerte der Flug nicht allzu lange und Bill stand schon wenig später, im Münchener Flughafen am Gepäckband und wartete auf seinen großen Koffer.
Er war noch nie im seinem jungen Leben so nervös gewesen, wie jetzt. Hoffentlich erkannte er seine Gastfamilie, oder sie ihn!! Und was war, wenn sie gar nicht kamen um ihn abzuholen? Zum Glück sprach Bill gut deutsch, denn seine Mutter war eine gebürtige deutsche und er wurde zweisprachig erzogen. Er stand also nicht ganz verloren da, wenn etwas nicht klappen sollte.

Nach genau fünfundvierzig Minuten und drei angeknabberten Fingernägeln später, tauchte auch endlich Bills Koffer auf dem Gepäckband auf. Erleichtert, dass er nicht verloren gegangen war, nahm er ihn von dem Band herunter und begab sich direkt zum Terminal. Gleich war es soweit! Gleich lernte er die zwei Personen kennen, bei denen er ein ganzes Jahr verbringen wird.

Im Terminal angekommen, blieb er erst einmal stehen und sah sich um. Er hatte ja damit gerechnet, dass es extrem voll sein wird, schließlich war dies ein Flughafen, aber dass so viele Leute hier unterwegs waren, das hatte er dann doch nicht gedacht. Zappelig ließ er seinen Blick durch die große Halle schweifen. Bis jetzt hatte er noch niemanden gesehen, der wie Tom und seine Tochter aussahen.

Seufzend ließ er sich auf seinen Koffer sinken. Das konnte ja heiter werden. In Gedanken versunken, zupfte er an seiner Jeans herum und ließ einfach alles an sich vorbei gehen.
Doch als er dann mal flüchtig aufsah, fiel ihm sofort ein jünger Mann, in weiten Hip Hop Klamotten auf. An seiner Hand hielt er ein kleines blondes Mädchen, das ihn quer durch die Halle zog. Bill musste leicht schmunzeln, als er das sah, denn es sah einfach nur zu niedlich aus, wie das kleine zierliche Mädchen ihren Vater so hinter sich her zog. Sie hatte es wohl ganz schön eilig.

„Los Papi!“, konnte Bill sogar von weitem hören. Das schmunzeln wich einem ausgewachsenen lächeln. Die Kleine blieb abrupt stehen und Tom hatte ziemliche Mühe damit, seine Tochter nicht über den Haufen zu laufen. Avas Blick glitt durch die Halle.

Plötzlich trafen sich Avas und Bills Blicke und das Gesicht des Mädchens erhellte sich. Sie fing wieder an zu laufen, zeigte mit dem Finger auf Bill und Tom wurde wieder einfach mit gezogen. „Da Papi! Guck! Da ist er!“, lachte sie und steuerte direkt auf Bill zu. Der stand jetzt wieder von seinem Koffer auf und lachte den beiden entgegen.

Tom guckte erst ein wenig irritiert, doch als er Bill sah und vor allem auch erkannte, zeichnete sich auch bei ihm ein lächeln auf den Lippen ab. „Hallo!“, begrüßt das kleine Mädchen Bill stürmisch und hielt ihm höfflich die Hand hin. Der schwarzhaarige Junge kniete sich lächelnd vor dem Mädchen und nahm ihre Hand entgegen. „Hallo Ava!“, antwortete er ihr. Dann stand er wieder auf und wendete sich an Tom, doch der kam ihm zuvor.

„Ehm…Hello! Ehm… It´s very nice to have you here!“, sagte er wie auswendig gelernt. Bill konnte sich ein lachen nicht verkneifen. „Danke, ich freue mich auch!“, antwortete er schließlich und kassierte einen verwirrten Blick von Tom. „Ich bin zur Hälfte deutsch und bin auch zweisprachig aufgewachsen!“, klärte Bill schnell auf. „Ahh!“, kam es nur verwundert aus Toms Mund. „Nun, das ist ja noch besser!“, lachte er dann und schnappte sich Bills Koffer. Ehe der schwarzhaarige Junge dagegen protestieren konnte, ging Tom auch schon los in Richtung Ausgang.

„Dann lass uns mal zu deinem neuen Zu Hause, für das nächste Jahr, fahren!“, sagte er nur und stürmte mit Bills Koffer in der einen Hand und seiner Tochter an der anderen, nach draußen.

Zehn Minuten später, kamen sie endlich an Toms Auto an. Sofort wurde Bills Gepäck sicher in den Kofferraum verstaut und Bill machte sich daran, Ava sicher in ihren Kindersitz zu setzen, doch Tom kam dazwischen. „Du bist doch grad erst angekommen! Lass mich das mal machen“, lachte er und schnallte seine Tochter selber fest.

Bill kriegte das grinsen nicht mehr aus seinem Gesicht. All seine Sorgen, waren wie weggeblasen. Tom war sehr nett und zuvorkommend. Und Ava war einfach nur hinreißend. Das Jahr konnte gar nicht schlecht werden. Er verstand sich sicherlich gut mit den beiden. Jetzt war er nur noch darauf gespannt, wo er wohnte. Tom und Bill stiegen nach vorne, in das große Auto und dann fuhren sie auch schon los.

Auf der Autobahn flogen die Schilder nur so vorbei und Bill konnte erkennen, dass sie wohl mitten in München rein fahren mussten. Na das wird ja immer besser. Er wollte immer schon mal nach München. Die fahrt insgesamt lief eher ruhig für Bill ab. Tom und Bill kamen gar nicht dazu mal ein paar Worte zu wechseln, weil Ava die ganze Zeit über enthusiastisch von ihrer bisherigen Woche im Kindergarten erzählte. Aber das störte Bill nicht, ganz im Gegenteil, er hörte dem kleinen Mädchen gerne zu. Sie war anscheinend sehr aufgeweckt.


Tom fuhr von der Autobahn runter und Bill freute sich schon darauf, durch München zu fahren. Doch die nächsten Zehn Minuten fuhren sie nur noch auf einer Landstraße. Der englische Junge Mann sah verwirrt aus dem Fenster und suchte verzweifelt nach irgendeinem Schild, welches ihm verraten würde, wo er sich gerade befindet. „Suchst du etwas?“, fragte Tom, der Bill ein wenig aus dem Augenwinkel beobachtet hatte. Das war das erste Mal, seit dem Tom Bill vom Flughafen abgeholt hatte, das der Junge verwirrt und nervös wirkte. „Nein, es ist alles in Ordnung!“, antwortete Bill und sah wieder nach vorne, ohne die Hoffnung aufzugeben, dass sie doch noch nach München fuhren. In die Großstadt. Das einzige, was Bill kannte, immerhin lebte er von seiner Geburt an in London.

Doch nach weiteren fünfzehn Minuten fahrt auf der Landstraße, gab Bill es auf und sah missmutig aus dem Fenster. Das einzige was er sah, waren Felder, endlose Wiesen, hier und da mal ein Haus und Tiere die er noch nie zuvor in freier Wildbahn gesehen hatte. Schafe und Kühe. Er rümpfte die Nase. Und was war das für ein fürchterlicher Gestank?!

Tom hatte Bill die ganze Zeit weiterhin beobachtet und als er sah wie er die Nase rümpfte, konnte er nicht mehr anders als laut auf zu lachen. „Wir wohnen auf dem Land! Hast du das nicht gewusst?“, fragte er schließlich. Bill drehte seinen Kopf zu Tom und schüttelte ihn leicht. Ja er musste zugeben, dass es ein riesen Schock für ihn war. Er war noch nie auf dem Land gewesen und wollte auch freiwillig gar nicht dahin. Und jetzt sollte er ein Jahr lang hier wohnen? Mitten in der Natur? Neben einem Feld, wo womöglich auch noch eine Kuh stand?
Das war zuviel des Guten. Geknickt, rutschte er tiefer in den Sitz. „Du wirst sehen, so schlimm ist es nicht, außerdem kannst du auch jederzeit nach München fahren!“, sagte Tom und zwinkerte seinem Au Pair zu.

Kurze Zeit und mit ein wenig mehr Optimismus von Bills Seite, kamen sie endlich an. Der Wagen hielt vor einem großen, modernen und äußerst schönen Haus und sie stiegen aus dem Auto aus. Bill schaute sich ein wenig um und war erleichtert, dass es hier wenigstens eine richtige Straße gab, wo auch noch ein paar mehr Häuser standen und wenn er es richtig deutete, gab es hier sogar einen kleinen Supermarkt. Tom holte währenddessen Ava aus dem Auto und dann noch Bills Koffer aus dem Kofferraum.

Ava lief sofort zu Bill, nahm ihn an der Hand und ging mit ihm zum Haus. „Komm mit! Ich zeig dir mein Zimmer!“, rief sie und zerrte ihn mit sich. „Halt kleine Maus!“, rief Tom dazwischen, schnappte sich seine Tochter und hob sie auf seinen Arm. „Meinst du nicht wir sollten Bill erst mal sein Zimmer zeigen? Hm? Er will bestimmt erst mal seine Sachen auspacken und sich selber mal ein wenig im Haus umsehen!“, erklärte er ihr ruhig. Sie schob ihre Unterlippe ein wenig vor und fing leicht an zu schmollen. „Danach kannst du Bill bestimmt dein Zimmer zeigen!“, sagte er dann, mit einem Seitenblick zu Bill und schon erhellte sich das Gesicht des Mädchens wieder. „Dann spiele ich auch was mit dir!“, mischte Bill sich dann mit ein und das strahlen des Mädchens erhellte sich noch mehr!

Tom ließ sie wieder runter und drückte ihr den Haustürschlüssel in die Hand. Sofort lief sie los und versuchte die Türe aufzuschließen. „Das hat sie jetzt neu gelernt und will immer und überall die Türen mit dem Schlüssel aufschließen!“, sagte er grinsend zu Bill. „Wie süß!“, antwortete dieser nur. „Sie versteht nur noch nicht, dass sie mit diesem einen Schlüssel nicht jede Tür auf kriegt!“, fügte er dann noch lachend hinzu. „Ach das lernt sie schon noch!“, sagte der schwarzhaarige und sah Tom an. „Dein Wort in Gottes Ohr!“, antwortete er und betrat mit Bill zusammen das Haus.

Re: London Lover

Anonymous - 03.11.2006, 10:15

Hach, die drei sind echt so niedlich!!!

Aber ich bin wirklich mal gespannt, was noch alles passieren wird...

Wie immer großartig geschrieben!!!

Mehr kann ich mal wieder gar nicht sagen...*schlechterkommischreiberist*

Also mach schnell weiter!!!

LG

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 03.11.2006, 15:22

das ist so richtig tuffig
*quietsch*
so süß
*schwärm*
ich bin unfähig ein kommi zu schreiben...xD
Freu mich, wenn du bald weiter machst!

Re: London Lover

Leela - 03.11.2006, 15:32

ne wie knuffig.........
na die chemie scheint ja schonmal zu stimmen.aber bill aufem Land.ich konnte mir so gut vorstellen was er fürn gesciht zieht :lol:
ganz ganz toll geschriben.......
ich würde gerne so magalanges kommi zaubern, hättest du verdient aber leider kann ich das nich :(
also sei dir sicher das der teil super war und ich mich auf den neuen freue :wink:
lg

Re: London Lover

Morena - 03.11.2006, 17:14

der teil war wieder richtig klasse geschrieben.

die drei scheinen sich ja zu verstehen. :lol:

freu mich schon auf den nächsten teil.

gruß

mach bitte ganz schnell weiter

Re: London Lover

Tomsbraut93 - 04.11.2006, 17:22

hi jen!!!
ich habe mich echt gefreut als ich sah dass es einen neue FF von dir gibt :-D
und wie schön sie ist+schwärm+
omq wie machst du das zum teufel??
in deine FFs kann man so versinken...
mach bitte schnell weiter

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 05.11.2006, 06:49

Schöner Teil, hat mir sehr gut gefallen. Freu mich wenns weiter geht.

- Coulered Gothic - 8)

Re: London Lover

pain_in_the_neck - 05.11.2006, 13:09

*sfz* Hach, schön! Wirklich süß... ich weiß gar nicht, was ich da sonst zu sagen kann... super geschrieben...toll!


Freu mich, wenns weiter geht!
pain

Re: London Lover

sugarfairy - 05.11.2006, 14:02

So ich hab auch mal hergefunden!

Wirklich tolle FF! Wie süß die drei doch sind :wink:

Da passiert bestimmt noch einiges :D :D

Bill würde ich auch als Au Pair "Mädchen" einstellen

Bitte bald mehr!

lg, sugarfairy

Re: London Lover

tiramisu - 06.11.2006, 19:45

oh, jetzt muss der arme bill in der pampa wohnen. das leben kann wirklich hart sein. :D

aber was will er denn in münchen? da würde ihn doch viel zu viel von tommyboy ablenken. :roll:

ava ist süß und so zutraulich. da wird bill sich sicher gut einleben.

tolle geschichte.

Re: London Lover

Bill_my_love - 08.11.2006, 11:19

waw. schöne teile!
tom lebt mitten auf dem land, wo er doch rummel in der stadt braucht. und noch ein lieber vati...voll süß!
der gute bill als nanny...sagte er nicht er mag keine kinder...ich meine so aus der nähe :D na egal, ich find deine schreib art sehr und das was ich bisjetzt gelesen habe gefellt mir sehr!
freu mich schon auf den nächsten teil!

Re: London Lover

[D.I.V.A] - 13.11.2006, 13:46

so also ich hab mir das ganze jetzt auch mal durchgelesen und ich muss sagen ich liebe diese FF jetzt schon xD

Du hast echt nen klasse shcreibstil der sich gut und flüßig lesen lässt und auch die Absätze sind richtig gemacht.

Die Idee finde ich auch ehct klasse, so etrwas gibt es hier im Forum so weit ich weiß noch nicht und auch der Titel finde ich klasse gewält und hat mich neugierig gemacht :lol:

Ich finde es toll, dass du alles so Detailiert beschreibst so kann man sich alles Bildlich vorstellen und is einfach nur geil *hehe*

Okay bin grad in d Schule am pc und kann nich so viel schreiben nächstes mal kommt ein längerer Kommi von mir xD

Schnell weita plz!!

Lg Jani

Re: London Lover

JEN - 15.11.2006, 00:12

Geht mal wieder weiter hier^^

Viel Spaß und DANKE :wink:



***


4

Kapitel 3: Coming out
Song zum Kapitel: Gibt es diesmal leider keines, weil ich kein passendes oder annähernd passendes gefunden hab^^



I know the truth now



Es vergingen einige Tage und Bill lebte sich recht gut bei seiner Gastfamilie ein. Ava war ihm schon richtig ans Herz gewachsen und mit Tom verstand er sich auch immer besser.
Bill hatte noch nicht viele Möglichkeiten sich mal in ruhe mit Tom zu unterhalten, denn er ging morgens sehr früh aus dem Haus zur Arbeit und kam meistens erst sehr spät abends wieder nach Hause.

Bill tat es für Ava sehr leid. Sie sah ihren Vater wirklich nicht sehr oft, aber anscheinend war das Kind bereits daran gewöhnt.

Der englische Junge hatte das Mädchen gerade zu Bett gebracht als unten im Haus die Haustüre aufgeschlossen würde. Gerade als Bill die Treppe herunter kam, trat Tom in den Hausflur. „Hey!“, begrüßte er Bill, zog Jacke und Schuhe aus und ging geradewegs in die große, modern eingerichtete, Küche.

Bill ging ihm nach und fand ihn, den Kühlschrank durchsuchend, vor. „Hast du Hunger? Soll ich dir noch etwas machen?“, fragte Bill ihn. Der Ältere lächelte und schloss die Kühlschranktüre wieder. „Das ist echt lieb von dir, aber das fällt nicht in deinen Aufgabenbereich! Ich will dich dafür echt nicht nötigen!“, antwortete er und machte einige Küchenschränke auf. Bill tippte mit seinen lackierten Fingernägeln auf der Küchentheke herum. „Ich weiß, aber du schaust grad ziemlich unbeholfen aus!“, sagte er und lächelte matt.

„Ist das so offensichtlich?“, lachte Tom nun. Er sah sich, auf der Unterlippe kauend, in der Küche um und blieb mit seinem Blick auf dem Telefon hängen. „Ich bestelle jetzt Pizza!“, sprach er dann entschlossen und griff zum Telefon. „Willst du auch?“, fragte er dann seinen Au Pair.

Der schwarzhaarige nickte mit dem Kopf. „Ja, mit Schinken bitte!“. „Okay!“, antwortete Tom nur und wählte eine Nummer. Fünf Minuten später, war die Bestellung aufgegeben und Tom setzte sich an den großen Küchentisch. Er schob geräuschvoll mit dem Fuß einen Stuhl zurück und zeigte anschließend auf diesen. „Setz dich, du machst mich nervös wenn du da so rum stehst!“. Gesagt, getan und schon saß Bill mit an dem Tisch.

„Du kommst heute wieder echt spät!“, fing Bill das Gespräch an. „Ja ich weiß! War viel los! Wie war es heute mit Ava?“. „Gut! Sie hat heute Mittag geweint, weil sie kein Mittagschlaf machen wollte, war ziemlich anstrengend! Aber irgendwann ist sie dann doch vor Erschöpfung eingeschlafen.“, erzählte Bill und Tom lächelte ihn an. „So sind Kinder! Aber du hast schon echt Pluspunkte bei ihr gesammelt! Sie liebt dich abgöttisch!“, erwiderte Tom und begann die Zeitung aufzufalten, die auf dem Tisch lag.

Eine halbe Stunde später, kam die Pizza dann endlich und Tom begann sie regelrecht zu verschlingen. „Meine Güte, man könnte meinen du hättest wochenlang nichts gegessen!“, sagte Bill kopfschüttelnd. Tom sah von seiner Pizza auf. „So schlimm ist es noch nicht! Ich habe heute Morgen nur ein Brötchen gegessen. Und dabei wäre es echt nicht schlecht wenn ich mal etwas zunehmen würde!“, erzählt er und klopfte sich leicht auf seinen Bauch. „Allerdings!“, kam es von Bill und Tom hörte auf zu kauen, sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an und wedelte mit dem Stück Pizza, in seiner Hand, in Bills Richtung. „Das musst du gerade sagen!“, antwortete er und sah, so gut es ging, an Bill herunter. „Du bist noch schmächtiger als ich!“, fügte er dann noch hinzu.

Bills Wangen färbten sich leicht rot. Er wusste nicht warum, aber es war ihm mehr als unangenehm so von Tom gemustert zu werden. Er schaute zu Tom, der sich gerade ein weiteres Stück Pizza in den Mund schob und musterte ihn. Er war wirklich ein sehr hübscher junger Mann. Seine Augen waren so dunkel und anziehend, dass einem nichts anderes übrig blieb, als in ihnen zu versinken. Bills blick wanderte tiefer und blieb an Toms vollen Lippen hängen. Das Piercing an Toms Unterlippe glitzerte richtig im Licht und Bill konnte seine Augen nicht davon abwenden. Nein, nein du verliebst dich ganz bestimmt nicht in ihn, dachte Bill und schüttelte leicht seinen Kopf und wandte sich wieder seiner Pizza zu, die er wie er bemerkte, noch gar nicht angerührt hatte.

Eine Weile später, fanden sich die beiden im Wohnzimmer auf der Couch wieder. Tom saß auf einer Zweiercouch und hatte seine Füße auf dem Tisch abgelegt. Bill dagegen hatte sich auf der großen Dreicouch lang gemacht. Irgendwelche Hemmungen, sich bei seiner Gastfamilie wie zu Hause zu fühlen, hatte er schon lange nicht mehr. So lag auf dem Bauch und beobachtete wie Tom genervte durch die vielen Fernsehprogramme zappte.

Irgendwann kam er bei einer Serie an, die der schwarzhaarige nur zu gut kannte. „Bei euch läuft Queer as Folk auch?“, fragte er schließlich. „Was?“, antwortete Tom verwirrt. „Schalt noch mal ein Programm zurück! … Das ist Queer as Folk!“. Tom sah etwas erschrocken zum Fernseher. Er musste zugeben, dass er diese Serie noch nicht einmal gesehen hat. „Das ist doch diese Schwulen Serie oder?“, fragte er und sah Bill an. „Ehm, ja! Schlimm?“, fragte der jünger vorsichtig, denn Tom hatte immerhin noch nicht die geringste Ahnung, dass Bill auf sein eigenes Geschlecht stand. Der dunkelblonde sah wieder zum Fernseher und legte den Kopf leicht schief. „Nee! Guckst du das gerne?“, fragte er dann ohne Bill anzusehen.

Bill schmunzelte leicht. „Ist meine Lieblingsserie!“. „Ach so! Na dann!“. Stille. Die Serie lief weiterhin.

Irgendwann drehte Tom seinen Kopf zu Bill und sah ihn fragend an. Öffnete den Mund, schloss ihn dann doch wieder und drehte seinen Kopf wieder zum Fernseher. Jetzt oder nie!
„Ja, ich steh auf Männer!“, rückte Bill mit der Sprache raus und wartete auf Toms Reaktion. Dieser sah Bill nun wieder an, schien aber nicht sonderlich überrascht zu sein. Auf seinen Mund zeichnete sich ein lächeln ab. „Also, irgendwie habe ich mir das bereits gedacht!“, sagte er dann. „Es ist aber völlig okay für mich!“, fügte er noch hinzu.

Bill erwiderte sein lächeln und war heilfroh, dass Tom es nun wusste und es auch noch akzeptierte. Er legte seinen Kopf auf der Couchlehne ab und schaute begeistert seine Serie weiter. Nicht, dass er schon alle Folgen kannte.

„Hast du einen Freund in London?“, durchbrach Tom plötzlich die neu gewonnene Stille wieder und sah in neugierig an. „Nein, ich bin Solo. Hätte ja jetzt auch keinen Sinn gemacht, wo ich nun Ein Jahr weg bin!“, antwortete Bill. „Ja, da hast du Recht!“. „Du scheinst ja auch nicht vergeben zu sein!“, bohrte Bill nun nach. Der ältere lächelte wieder. „Nachdem Avas Mutter mich verlassen hatte, hatte ich keine Beziehung mehr mit einer Frau!“, antwortete er auch gleich.

Bill zog seine Unterlippe zwischen den Zähnen und rechnete nach. „Dann bist du seit Vier Jahren Single? Wow! Ich glaub, das wäre nichts für mich!“. Tom rutsche noch tiefer in die Couch und lachte. „Ich habe nicht gesagt, dass ich seit Vier Jahren keine Beziehung mehr hatte! Ich habe gesagt, dass ich keine Beziehung mehr zu einer Frau hatte!“, erklärte er.

Bill schaute Tom etwas skeptisch an, bevor es bei ihm Klick machte. „Oh! Ohh….okay!“.

:P

Re: London Lover

Bill_my_love - 15.11.2006, 09:16

:shock: weiß nicht ob bei mir auch so klick wie bill gemacht hat, deswegen frag mal lieber nach :D war tom so enteuscht von frauen das er auf männer abgesegelt ist oda hat er sich nur ab und zu was gegönnt? :?
am sonsten schönes teil. echt gut das bill so ohne problem gesagt hat er mag männer und tom das auch akzeptiert, würde sicher nicht jeder. aba sollte das doch so sein wenn die, wie ich mal annehme mal was haben sollen...in der zukunft....nähere zukunft :roll:

freu mich schon auf den nächsten teil!

lg

Re: London Lover

[D.I.V.A] - 15.11.2006, 12:08

Okay ich hoffe dieses mal kann ich meinen Kommi ein wenig länger machen da ich heute keine schule hab und einen auf krank mach :lol:

Also wie gesagt ich finde deine ganze FF bis hierhin schon echt einfach nur göttlich!
EInfach nur geil xD
Ich weiß gar nich wie ich das schreiben soll xD
Den Titel der FF finde ich auch schon sehr toll und habe die FF auch auf enpfehlungen von sugafairy gelesen und ich muss sagen ich bereues es nicht, im gegenteil ich bin richtig froh diese FF endlich gelesen zu haben ;)

Dein Schreibstil war auch in diesem Teil wier echt klasse.
Du schreibst alles sehr Detailiert, wasecht klasse zu lesen ist und man kann sich alles richtig gut Bildlich vorstellen ;)
Auch deine Gespräche sind immer echt klasse, und auch die Gefühle wie du sie immer beschreibst sind nachempfindbar und klasse beschrieben!

Meiner Meinung nach beschrebsti du auch die Charackter der Twins echt klasse, so wie man sie eben aus den Medien her kennt.
Ich finde es auch toll, dass du für jeden Teil ein Lied raussuchst und auch noch den Dowloadlink reinstellst, das zeigt meiner Meinung nach, dass du dir sehr viel Mühe bei dieser FF gibst und dir viel daran liegt.
Dass es für diesen Teil keinen Download gab fand ich persönlich jetzt nicht so schlimm, sondern auch völlig in ordnung ;)

Vom Inhalt finde ich deine FF auch echt klasse und gehört zu meinen Favoriten, da ich persönlich keine FF kenne die so Anfang oder auf der gleichen Idee aufgebaut ist...
Noch ein Pluspunkt von mir :D

Ich finde du beschreibst die Ava immer echt süß, und so wie man sich kleine Kinder eben auch vorstellt xD
Auch der Name ist echt schon klasse.

Und auch das 'Geständnis' von Bill und Tom finde ich hast du echt klasse beschrieben und bin gespannt was du noch so alles aus dieser FF machst, aber nachdem was ich jetzt schon alles davon gelesen habe kanns ja nur noch besser werden ;)

Also ich würde mich echt freuen wenn es seeeeehhhrr bald wieder weiter gehen würde xD

Lg Jani

Re: London Lover

~Tazuma~ - 15.11.2006, 13:48

Ahh wie geil die beiden doch sind !!!

das wird ja immer lustiger...
die beiden passen ja richtig zusammen :lol:

schön das bill sich schon soo gut eingelebt hat
und tom ihn auch so aktzeptiert

dein schreibstil ist schön
und die ff auch
mach weiter so
glg
tazu

Re: London Lover

Leela - 15.11.2006, 14:28

:lol:
das ja mal geil..ich meien wie Bill das einleitet.mit Quer as Folk.wie passend und dann dieses Ja....
so in die stile aus unausgesprochenen frage :D
ich konnte mir das so super vorstellen.....einfach unglaubliuch
+und wie tom dann sagt das das bei ihm auch nicht viel anders ist.....so quasi durch die blume....und bill schnallst erst nicht.obwohl das echt auch heißen könnte das er nur one night stands hatte oder so.aber nein das er das wiederholt.spricht dann doch dafür das da zwei schwule zusamensitzen und eine schwulen serie gucken
sehr geile vorstellung :lol:
so nun das wäre geklärt, Bill fühlt isch sher wohl bei Tom und Ava und jetzt kanns ja mal langsam losgehn oder? n:D
nen mach man wie geplant aber wir sind doch so ungeeduldig :wink:
gaz tolle teil
lg

Re: London Lover

0900Peng0900 - 15.11.2006, 15:39

yeah....froi...story geht weiter!!! jaja...keine beziehung mit ner frau *devilsmile* hehe....das kann ja was werden^^ aba spann uns net all zu lang auf die folter!!!!

liebe grüße inga

Re: London Lover

Morena - 15.11.2006, 16:32

hey,

das war wiedermal ein super teil.
klasse geschrieben. :lol:

und situationen hast du auch super rübergebracht.

einfach hammer.

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 15.11.2006, 16:52

Tom will nichts mehr von den frauen und bill ist eh schwul, besser kanns doch nicht werden
:D
Ich finds garnicht schlimm, das dazu kein Songtext gepasst hat, ich find du machst dir eh ziemlich die Mühe...
Das brauchst garnet :)
Die Ff ist gayl!
Also, schön weiter machen ;)
LG, $~>Just me<~$

Re: London Lover

sugarfairy - 17.11.2006, 12:24

Na das passt doch :wink:

Wenn Bill ihn eh schon so mustert...muhaahaaa
Da geht was!! :lol: :D :D :lol:

Geiler Teil!!

Schnell weiter *hehe*

lg

Re: London Lover

Tomsbraut93 - 19.11.2006, 15:32

dieser teil is dir wieder sehr schön gelungen +schwärm+
ich liebe einfach deine FFs!!
du gibst dir imma sooo mühe...
weiter bitte

Re: London Lover

tiramisu - 21.11.2006, 21:01

soll das jetz heißen, dass Tom auch ein bißl auf jungs steht? :shock:

ui, dann braucht Bill ihn nicht mehr rumkriegen, nur noch hübsch auszusehen (das kann er ja am besten :D )

Re: London Lover

Krizzipizzi - 21.11.2006, 21:17

Na Tom dann wärs doch toll jetz wieder eine beziehung zu haben, odaaaa? ;)

Wieder mal toll gemacht, hast nen neuen leser ^^

Re: London Lover

guest - 21.11.2006, 21:33

meeeeeeeeeehaaaaaaaaaaaaaaaaaa.
mehr mehr mehr.

ich meld mich jetz hier auch mal. ich verfolge diese story hier auch bei ff.de aber hier möchte ich jetz mal die gelegenheit ergreifen und nen kommi schreiben. bis jetzt finde ich es sehr toll. ich fand vor allem das letzte kapitel gut, der schluss kam überraschend aber ehrlich gesagt genauso keck wie ich es von tom erwartet hätte, so wie du ihn hast erscheinen lassen bis jetzt.

ich freu mich sehr sehr auf das nächst kapitel.

lg, guest

Re: London Lover

JEN - 22.11.2006, 00:23

5




Kapitel 5: Welcome
Song zum Kapitel: Welcome (Second Intro)
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Back to Basics
Download Link: http://rapidshare.com/files/4320804/Christia_Aguilera-Welcome.wma




Been jaded, hated,

Who'll be around when the limelight's faded?

Been shut down, pushed out

Made to smile when I wanted to frown.






„Was willst du auf deinem Brot drauf haben? Fleischwurst oder Käse?“, fragte der schwarzhaarige junge, während er Butter auf ein Brot schmierte. „Hm? Nutella!“, rief Ava begeistert und zog an dem Strohalm, der aus der Tasse mit heißen Kakao ragte. Bill drehte sich zu ihr um und rollte mit den Augen. „Du weißt doch ganz genau, dass dein Papa es verboten hat, dass du ein Nutellabrot mit in den Kindergarten nimmst!“, antwortete er dem Kind und drehte sich wieder um. „Also, Käse oder Wurst?“, fragte er dann noch einmal. „Wurst!“, nuschelte Ava schließlich und trank beleidigt ihren Kakao weiter. Natürlich wusste sie von diesem Verbot, aber man kann es ja schließlich immer mal wieder versuchen.

„Guten Morgen!“, begrüßte Tom die beiden, als er in die Küche kam und gab seiner Tochter einen Kuss. „Morgen!“, antwortete Bill, während er lustlos und müde eine Scheibe Fleischwurst auf das Brot klatschte, das Brot zuklappte und in Avas Butterbrotdose verstaute. „Da ist aber jemand gut drauf heute morgen!“, witzelte Tom, als er sich frischen Kaffe in eine Tasse goss und hastig den ersten Schluck trank. Wie an jedem Morgen, war er in Eile und trank nur eine Tasse schwarzen Kaffe, anstatt ausgiebig zu Frühstücken.

„Ich bin nur müde. Nichts weiter!“, antwortete Bill und log damals noch nicht einmal, denn er hatte in dieser Nacht kaum ein Auge zugetan. Er packte die Brotdose, ein Trinkpäckchen und einen Apfel in Avas kleinen Rucksack und setzte sich anschließend zu Tom und dem Kind an den Tisch. Seufzend biss er in sein bereits angeknabbertes Brot und beobachtete Ava wie sie mit dem Strohalm blasen in den Kakao blies, die vergnügt vor sich hin blubberten und dem Kind eine ungeheure Freude bereiteten.

„Weißt du, wie du zum Kindergarten kommst?“, fragte Tom seinen Au Pair. Es war heute das erste Mal, dass Bill Ava zum Kindergarten brachte. „Ja das weiß ich! Ich werde mich hier schon nicht so schnell verlaufen!“, witzelte Bill und spielte damit auf das Dorfleben an, welches er seit neustem führte. „Außer du rennst mitten in ein Kornfeld! Da ist es schon schwerer wieder heraus zu finden!“, lachte Tom und leerte seine Tasse Kaffee in einem Zug. „So ich muss los! Bis heute Abend!“, sagte er, küsste seine Tochter noch einmal auf die Stirn, zwinkerte Bill zu und verließ eilig das Haus. Bill schüttelte nur den Kopf. Er wird eh erst wieder mitten in der Nacht nach Hause kommen.

Mit einem Ruck stand Bill von seinem Stuhl auf und räumte das Geschirr, was auf dem Tisch stand, in die Spüle. „So! Jacke und Schuhe anziehen und dann geht’s los!“, lachte er und hob das kleine blonde und kichernde Mädchen vom Stuhl hoch und trug sie in den Flur. Dann setzte er sie sachte auf die Kommode und zog ihr Jacke und Schuhe an. Dann stellte er sie wieder auf den Boden ab und hielt ihr den kleinen Rucksack hin.

„Nein ich will nicht!“, rief sie und lief zur Haustüre. Sofort lief Bill ihr nach. „Na gut! Aber ich trage ihn nur heute! Ab morgen trägst du deinen Rucksack!“, antwortete er ihr und nuschelte ein nur kaum hörbares: „Ist schließlich deiner…“, als er und Ava nach draußen gingen.


Es dauerte nur fünf Minuten bis zum Kindergarten und die ganzen fünf Minuten über, quälte Ava ihn mit der Frage, wo die Wurst denn eigentlich her kam, die jetzt auf ihrem Brot lag. Bill kam zu dem Schluss, dass Ava ganz genau nach ihrem Vater kam! Mit der Antwort: „Von einem Schwein!“, gab sie sich natürlich nicht zufrieden und bohrte immer weiter und weiter, bis die beiden beim Kindergarten ankamen.

Im Kindergarten war schon einiges los. Kinder rannten wild durch die Gegend, genervte Eltern meistens hinterher und einige Eltern unterhielten sich mit anderen Eltern. Bill nahm Ava an die Hand und sie führte ihn an ihrem Platz. Sie setzte sich auf die niedrige Holzbank, hob ein Bein in die Luft und streckte es in Bills Richtung. Der junge Mann hob verwirrt eine Augenbraue hoch und sah auf das Bein herunter. Kurz wackelte Ava mit dem Bein und schaute zu Bill hoch. „Ich muss doch meine Pantoffeln anziehen!“, sagte sie schließlich und sah den schwarzhaarigen mit großen Augen an.

Bill ging ein Licht auf und er sah sich kurz um. Sofort entdeckte er das Regal, wo viele kleine Hausschuhe drauf standen und nahm die, die mit dem Namen „Ava“ gekennzeichnet waren, herunter und bückte sich schließlich, um dem Mädchen diese Schuhe anzuziehen.

Als er fertig war, drückte sie ihm einen dicken Kuss auf die Wange, sprang von der Bank runter und rannte mit einem „Tschüü!“ davon. Bill stand von der Hocke auf und lächelte. Einfach zu süß die kleine!

Aus den Augenwinkeln sah er plötzlich wie eine Gruppe von Frauen, die auf ihn zeigten und dann tuschelten. Er verdrehte die Augen und hängte Avas Jacke an den Kleiderhaken an dem Regal, wo auch die Hausschuhe drauf standen. Er war es gewohnt, dass Leute über ihn redeten. Er war halt nicht gewöhnlich und er sah schon einmal gar nicht so aus.

Von Anfang an, als ihm bewusst wurde, dass er ab jetzt in einem Dorf leben würde, war ihm bewusst, dass er für Gesprächstoff sorgen würde.

„Wer ist er denn?“ „Ich habe ihn hier noch nicht gesehen!“ „Er hat die kleine Ava hergebracht!“ „Nein, Toms Tochter?!“ „Ich wusste ja immer, dass Avas Vater auch etwas, nun ja, anders ist!“ „Seht euch die Haare von dem jungen an! Wie sie vom Kopf abstehen! Mein Gott, und viel zu lang für einen jungen!“ „Und diese Kleidung erst!“ „Schrecklich!“ „Sind seine Augen etwas geschminkt?“ „Ja! Und seht euch seine schwarz lackierten Fingernägel an!“.

Drang an Bills Ohr. Genervt stellte er noch Avas Schuhe auf dem Regal und drehte sich zu den tuschelnden Frauen um. Sein Blick sprach Bände und die Weibsbilder verstummten sofort. Er drehte ihnen den Rücken zu und verließ den Kindergarten erhobenen Kopfes. Als ob ihn so was, etwas ausmachen würde!

Doch kaum trat er auf die Straße hinaus, merkte er, dass es ihm sehr wohl etwas ausmachte. In London war es etwas anderes. Da war jeder irgendwie anders und keinen kümmerte das und wenn, dann wusste Bill sich zu verteidigen. Aber noch nie kam es vor, dass Frauen mittleren Alters so etwas über ihn sagten. Über ihn redeten, in seinem Beisein. Sie redeten abfällig über ihn und wussten ganz genau, dass er sie hören musste. So etwas von dreist! Und das schlimme daran war, dass es die typische heutige Gesellschaft war! Alles was anders war, war schlecht und passte nicht in ihre Welt.

Bill ballte unbewusst seine Hände zu Fäusten. Er hasste es! Ja er hasste das Dorfleben! Jeder, der eine andere Meinung vertrat, gehörte nicht dazu und wurde ausgeschlossen. Und innerhalb von wenigen Minuten, wusste das ganze Dorf bescheid, dass dieser jemand nicht mehr dazu gehörte und gefälligst ignoriert werden sollte. Alles war so Oberflächlich! Jedes lächeln war falsch! Alle trugen Masken, die ihr wahres Ich verbargen und kaum waren sie zu Hause, in ihren eigenen Vier Wänden, nahmen sie ihren Masken ab.

So etwas war einfach nur abartig. Bill konnte sich gar nicht erklären, wie Tom freiwillig hier leben konnte. Auch er durfte sich bestimmt so etwas von den „Bonzen“ Frauen hier anhören.
Wahrscheinlich dachten sie jetzt sogar, dass Bill Toms neuer Liebhaber wäre. Das traute Bill ihnen, ohne zu zögern zu. Das ist lächerlich!

Er merkte gar nicht, wie schnell er gelaufen sein musste. Es wurde ihm erst bewusst, als er auf einmal schon vor dem Haus stand, in dem er wohnte. Achselzucken ging er weiter und betrat das Haus. Gerade als er Eintrat, hörte er auf einmal scheppernde Geräusche, die aus der Küche kamen. Er hielt die Luft und weitete die Augen. Oh mein Gott! Einbrecher!

Re: London Lover

Morena - 22.11.2006, 10:02

hey, :wink:

der teil war wieder hammer. super geschrieben. auch die einzelnen situationen konnte man sich wunderbar vorstellen.
richtig klasse.

die gedanken von bill hast du auch wunderbar beschrieben.

mach schnell weiter:lol:

gruß

Re: London Lover

Bill_my_love - 22.11.2006, 13:34

waw wieder ein klasse teil!
da hat bill leider vollkommen recht das anders nicht in heutige gesellschaft passt, aba wer hat eigentlich das recht zu bestimmen was akzeptabler und was nicht ist? wir sind ja schließlich nicht mehr im mittelalter was anders als gottessundig dargestellt wurde.

Zitat: Wahrscheinlich dachten sie jetzt sogar, dass Bill Toms neuer Liebhaber wäre. Das traute Bill ihnen, ohne zu zögern zu. Das ist lächerlich!
naja so lächerlich ist das aba doch nicht :roll:

lg

Re: London Lover

Leela - 22.11.2006, 14:31

wow das doch mal negeile darstellung von nem morgen.so richtig txpisch.konnt eich mirn perfekt vorstellen
und ja ein dorf.....da blaibt nix geheim^^.....*acuh in einem wohn und das kenn.leider* :roll:
imer diese somg.der da.die da.wie sieht das en aus? ach hast dus chon gehört*nerv*
aber ava is so süß und auche hct super dargestellt
jaj Bill das si nioch lächerlich.da bin ich mir sehr sicher :D
auch wenn dus noch nicht weißt ^^
sehr geiler teil
lg

Re: London Lover

Krizzipizzi - 22.11.2006, 14:53

Jau, und jetz kommt Tom, der sich freigenommen hat oda sowas :D:D Wär doch was ^^

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 23.11.2006, 19:23

Klingt sehr interessant, schreib auf jeden Fall bald weiter.

- Coulered Gothic -

Re: London Lover

sugarfairy - 25.11.2006, 18:18

Sehr schöner Teil!
Ich finds so unglaublich süß, wie sich Bill als Au Pair so macht, wie du das beschreibst und so, echt Klasse!! Und das Bill Toms neue Liebhaber ist, ist doch gar nicht so abwegig :wink: HAst wunderschön alles beschrieben, vor allem die unglaublich nervigen Tratschtanten :lol:

Mach bald weiter :wink:
lg, suga

Re: London Lover

sweettom - 26.11.2006, 10:46

sehr schön der teil und ich kann bill gut verstehen.
ahh das ende auch schön spannend *schonaufnächstenteilfreu*

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 26.11.2006, 12:44

Ich mag die Frauen nicht!
*beschlossenhat*
*allefrauenintomundbillsdorfhass*
BILL IST NICHT TOMS FREUND!
*abgeregthat*
So, der Teil war wieder schön.
Bills Gefühle hast du echt gut rüber gebracht ;)
Die Eionbrecher würden Bills schlechte Laune bestimmt bessern :D
Freu mich, wenns weiter geht!
LG, Janni

Re: London Lover

tiramisu - 04.12.2006, 15:04

das war ja klar, dass Bill bei den dorfschranzen nicht so gut ankommt. dumme weiber. :roll:

und jetzt auch noch einbrecher? :shock: am liebsten wäre mir, wenn Tom zurückgekommen ist und Bill mit irgendwas romantischem überrascht. aber dazu ist es wohl noch zu früh.

also bitte schnell weiter.

Re: London Lover

JEN - 04.12.2006, 23:08

Hey, es geht mal wieder weiter! Ich weiss, dass alles noch ein wenig langweilig ist, aber ich hoffe bald schwung in die Sache zu bekommen^^

Viel Spaß!


6


Kapitel 6: Monstro
Song zum Kapitel: Monstro (Intro)
Künstler/in: Meat Loaf
Kommentar zum Lied: Es ist mehr oder weniger Instrumental, nur ganz wenig Text und dieser ist auf Spanisch *lol* Aber ich fands auf lustige Weise passend, weil Bill ja das ganze Kapitel über die Hosen voll hat! *lach* Viel Spaß^^
Album: Bat out of Hell 3 – The Monster is lose
Download Link: http://rapidshare.com/files/6090582/07_Monstro.wma



So leise wie er nur konnte, schlich Bill in das Haus und schloss die Haustüre hinter sich. Mit federleichten Schritten, tapste er der Geräuschequelle entgegen. Nachdem er einige Schritte gegangen war, war er sich sicher, dass es aus der Küche kommen musste. Langsam und mit angehaltenem Atem, machte er sich auf dem Weg zu diesem Raum.

Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und die Angst überrollte ihn. Was tat er bloß, wenn da wirklich gleich Einbrecher in der Küche standen? Womöglich auch noch mit Waffen in der Hand! Kurz blieb der junge Mann stehen, ging aber dann doch weiter. „Ich habe keine Angst! Ich habe keine Angst!“, murmelte er vor sich hin. Nichts geht über Selbsttäuschung!

Kurz vor der Küche blieb er stehen, atmete noch einmal tief durch und lugte möglichst unbemerkt in die Küchen. Während er das tat, nahm er einen langen Regenschirm, aus dem Ständer, der unmittelbar neben ihm stand und bewaffnete sich damit.

Den Schirm weit von sich gestreckt und mit bedrohlich aussehendem Gesichtsausdruck, betrat er lautlos die Küche. Er hörte klapperndes Geschirr und hörte Gesang. Gesang? Ja, er hörte tatsächlich jemanden singen! Und das mehr schlecht als Recht. Dann erblickte er den „Einbrecher“. Es war eine junge Frau, die gerade über den Herd gebeugt stand. Von hinten betrachtet sah sie klein und zierlich aus, außerdem fiel ihr langes rotes Haar über den Rücken.

Bill zog die Augenbrauen zusammen und ging, immer noch mit dem Schirm voran, auf diese Person zu. Doch tollpatschig, wie Bill nun einmal war, lief er geradewegs einen Stuhl um, der laut polternd zu Boden fiel.

Die junge Frau schrie vor Schreck auf und drehte sich um. Als sie Bill sah, riss sie panisch die Augen auf und warf einen Pfannenwender, den sie in der Hand hatte, nach Bill, welcher ihn nur knapp verfehlte. „Was zum…..“, weiter kam Bill nicht, denn das Mädchen fing an ihn mit sämtlichen Sachen zu bewerfen, darunter auch ein paar Topflappen.

„Raus hier! Schnell, sonst ruf ich die Polizei! Raus…raus…RAUS“, brüllte sie und Bill ließ vor Schreck den Regenschirm fallen und ging ein paar Schritte rückwärts. „Aber…..“, ein Topflappen klatschte in Bills Gesicht. „Aber…ich wohne doch hier!“, presst er unter größten Anstrengungen heraus. Das rothaarige Mädchen stoppte damit, Sachen nach ihm zu werfen und sah ihn misstrauisch an.

Auf einmal klatsche sie sich ihre Rechte Hand vor dem Mund und schaute Bill mitleidig an. „Oh nein! Du bist Toms Au Pair, richtig?“, sagte sie zwischen der Hand hervorgepresst.
Bill nickte nur einmal kurz. Die junge Frau, nahm ihre Hand wieder vom Mund weg und stürmte auf Bill zu. Dieser erschreckte sich so, dass er wieder einige Schritte zurück wich.

„Das tut mir echt total Leid! Ich hab ganz vergessen, dass du ja schon hier bist. Ich bin so ein Dummerchen!“, sagte sie und tippte sich mit der Hand gegen die Stirn. Irritiert und sichtlich verwirrt sah Bill das Mädchen an.

Dann begann sie breit zu lächeln und streckte Bill ihre Hand hin. „Hallo! Ich bin Alessia! Und du bist Bill, richtig?“. Mit hochgezogener Augenbraue nahm Bill ihre Hand, schüttelte sie kurz und nickte. Der junge Mann war grad schier sprachlos. Erst erschreckte ihn das Mädchen, dann bewarf sie ihn und jetzt lächelte sie ihn freundlich an und schien auch noch zu wissen wer er ist. Das alles kam Bill leicht suspekt vor, da konnte er sich nicht helfen. Und die Tatsache, dass das Mädchen leicht verrückt und verwirrt zu sein schien, machte es auch nicht besser.

„Wenn ich gewusst hätte, dass du schon da bist…Moment mal…hat Tom mir das extra verschwiegen?“, redete sie mehr mit sich selbst, als mit Bill, „Neeein…so was tut er doch nicht!“, redete sie dann weiter und machte mir der Hand eine wegwerfende Bewegung. „Hach…jedenfalls freut es mich echt sehr dich kennen zu lernen! Alle haben sich ja so gefreut, dass du kommst! Na, mit alle meine ich natürlich Tom, Ava und mich! Du siehst in echt wirklich genauso schnuckelig aus wie auf dem Foto….“, redete sie ohne Punkt und Komma.

Bill, der immer noch total sprachlos war, rümpfte die Nase. Irgendwie roch es hier verbrannt. „…um Gottes Willen! Mein Kuchen!“, rief Alessia nun und öffnete den bereits qualmenden Ofen. Bill tastete, ohne einmal den Blick von der jungen Frau abzuwenden, nach einem Küchenstuhl und setzte sich darauf. Dieses Mädchen war seltsam!

Mit einem immer noch leicht skeptischen Blick, beobachtete Bill wie Alessia einen verbrannten Kuchen aus dem Backofen holte. Mit geschürzten Lippen stellte sie diesen auf der Arbeitsfläche, der Küche ab. Dann nahm sie ein Messer und versuchte den Kuchen zu schneiden. Doch das war erfolglos, der Kuchen war hin. „Och Mist, jetzt muss ich noch mal ganz von vorne anfangen!“, schmollte sie und schmiss den Kuchen in einem Rutsch in den Mülleimer.

„Ehm…was machst du da überhaupt?“, fand Bill endlich seine Sprache wieder. Alessia hob den Kopf und starrte Bill an. „Ach du meine Güte! Du sprichst ja schon echt gut deutsch, dabei musst du doch erst ein paar Tage hier sein! Du lernst aber wirklich schnell!“, grinste sie.

Bills Mundwinkel fingen leicht an zu zucken. „Ich spreche schon seit meiner Geburt deutsch!“, antwortete er dem Mädchen dann. Ihr strahlen wurde breiter. „Nein wirklich! Ist ja Ding! Und ich dachte du bist Engländer!“.

„Bin ich auch! Aber meine Mutter ist deutsche!“, klärte Bill schnell auf. Alessia hatte bereits schon wieder alle Zutaten, den sie für einen neuen Kuchen braucht, zusammen gesucht. „Ach so ist das! Das ist ja toll!“, sagte sie etwas abwesend und studierte ein Blatt Papier. Wahrscheinlich das Kuchen Rezept.

Bill lagen so viele fragen auf der Zunge, zum einen die Fragen überhaupt. Was will dieses Mädchen hier und warum zum Teufel, backt sie einen Kuchen?!

Doch um ehrlich zu sein, hatte der junge Engländer eine gewissen Angst vor dem Mädchen. Sie war ihm nicht ganz geheuer. Vielleicht war sie ja eine Irre, die aus einer nahe liegenden Anstalt geflüchtet war und das dringende Bedürfnis hatte einen Kuchen zu backen, egal wo!

„Tom ist ein echt ein ganz süßer! Und Ava…ja die is ein kleiner Engel, meistens jedenfalls! Du wirst schon sehen, du kommst bestimmt blendend mit beiden aus! Aber bei Tom musst du manchmal echt aufpassen….“, sagt sie und begann Eier in eine Schüssel zu schlagen. „…der kann ein ziemlicher Draufgänger sein, wenn du weißt was ich meine!“, fuhr sie fort und schüttete eine Menge von Mehl in die Schüssel mit den Eiern. „Und…naja…ich weiß ja nicht, ob er es dir schon gesagt hat, aber…nun…er schwimmt auch ganz gerne mal ans anderer Ufer, wenn du verstehst was ich meine!“, grinste sie Bill an und wackelte mit ihrer linken Augenbraue.

Bill öffnete gerade den Mund um etwas zu sagen, als er die Haustüre zu schlagen hörte.
„Ich habe nur etwas vergessen! Ich bin sofort wieder weg!“, hörte man Toms Stimme aus dem Flur hallen. „Was riecht denn hier so verbrannt!“, hörte man anschließend noch und schon stand er in der Küche.

Ein grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit, als er Alessia über ihren Kuchenteig brüten sah und einen sichtlich aufgelösten Bill, der am Küchentisch saß.

„Wie ich sehe, hast du eben meine beste Freundin kennen gelernt!“, lachte Tom. „Mein Plan, sie von dir Fern zu halten hat, so wie es aussieht, nicht funktioniert!“, fügte er dann noch grinsend hinzu und erntete einen bösen blick von dem rothaarigen Mädchen.

„Was soll das denn bitte heißen!“, antwortete sie beleidigt. Tom ging zu ihr und küsste sie auf die Wange. „Was machst du da!“, fragte er sie dann. „Kuchen backen! Ich wollte euch mal wieder eine Freude machen!“, antwortete sie und schon strahlte sie wieder über das ganze Gesicht. „Und warum tust du das in meiner Küche!“, hakte er nach. „Weil die soviel schöner ist als meine!“. Tom nickte nur grinsend und ging zu Bill herüber. Er legte eine Hand auf seine Schulter und sah ihn mitleidig an. „Tut mir echt Leid, aber ich muss dich wieder mit ihr alleine lassen! Wenn es dir zuviel wird, geh einfach. Es kann sein, dass sie das gar nicht mit bekommt!“, sagte er lächelnd und verschwand aus der Küche. „Sehr sehr witzig mein Freund!“, rief Alessia ihm noch hinterher.

Bill wusste im Moment nicht, ob er weinen oder lachen sollte!

Re: London Lover

Anonymous - 04.12.2006, 23:17

Hach, herrlich! Endlich hat sich jemand erbarmt und mir die Zeit bis "Queer as folk" verkürzt... :wink:
Ganz toller Teil! Und ja, ich warte auf Action, aber auch ohne die große Action sind deine Kapitel super toll und nie langweilig!!! Aber ich bin mega gespannt, was als nächstes passiert!!! Also schreib schnell weiter!!!
LG

Re: London Lover

Bill_my_love - 05.12.2006, 10:23

hey, wieder ein tolles teil! also ich fand den nicht langweilig ;)
musste ja witzig aussehn wenn mann mit einem regenshirm den einbrecher überwinden will :lol:
jah die ansage tom schwimt gern auf den anderen ufer hab jetzt sogar ich deutlich verstanden :lol:
und ja das nächste mal geh ich auch wo anders kochen wo die schönere kücke haben :roll:

freu mich wenns weiter geht!

lg

Re: London Lover

sugarfairy - 05.12.2006, 16:32

Also der Teil war ja überhaupt nicht langweilig!

Ich dachte zuerst, das wäre Avas Mutter, die psychische Probleme hat und denkt alles sei wieder normal :roll: *LooL*
Der arme Bill muss sich ja ziemlich verarscht vorkommen :wink:
Ich fand den Teil Klasse, bin gespannt wie es weitergeht und wann Tom wieder ans andere Ufer schwimmt :lol:

lg, suga

Re: London Lover

Morena - 05.12.2006, 16:50

hey,

der teil war wieder richtig klasse.

du hast alles super beschrieben auch alessia :lol: .
richtig toll.
und langweilig find ich es bis jetzt auch nicht. bei jedenteil lernt man etwas mehr von tom´s und bill´s person und umgebung kennen.
es ist bisher auch alles sehr interessant geschreiben :wink: so das man sich auf den nächsten teil freut.

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

Leela - 05.12.2006, 17:12

:lol:
hach war das herrlich.....
toms beste freundina lso na die scheint ja n lustiges mädel zu sien.hab mich köstlich amüsiert und konnte mir bills gesichtsausdruck mal zu gut vorstellen :D
herlich...sie backt nen kuchen und sie halten sich gegnseitig für einbrecher^^
jaja Tom is also bi......wer wusste das denn noch nich? hallo? man ey xDDDDDDD
wirklich sehr sehr geiler teil und ähm alissa richtig? die is mir richtig symphatsich......
super
lg

Re: London Lover

Krizzipizzi - 05.12.2006, 17:18

lachen bill, lachen!! :D:D

Wie genial *lachflash*

Aba wieder ne bestätigung!! Tom is schwul ;)

Re: London Lover

TomsMauz - 05.12.2006, 21:49

huhuz

ich hab deine ff jetzt auch mal entdeckt und hab sie gleich durchgelesen.
du hast nen echt tollen schreibstil :)
einer der wenigen, den ich mag .______.
^^

scheint ja echt alles glatt zu verlaufen, bis jetzt^^
tom is schwul, bill is schwul, beide ham noch keinen freund ...
hach, schööön xD
und die kleine ava is auch total niedlich <3

aber toms beste freundin da is mir nich ganz geheuer o.O
i-wie is die psycho xD
und nja tom soll sich mal n bisschen mehr zeit für ava und bill nehmen, sonnst wird das mit den beiden doch nie was :roll:

freu mich schon wenns weitergeht und sich tom und bill mal ein bisschen näher kommen^^

Re: London Lover

Tomsbraut93 - 06.12.2006, 16:16

oh maan hab ich den teil späd endeckd... -.-
nya er is doch überhaupd nich langweilig...
warum sollde bill lachn??
weil er alleine mid dem freak sein muss??
muhaha^^
die story is geiLL--mach weidda!!

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 06.12.2006, 17:13

wow
was für ein genialer Teil!
wie bill da mit den regenschirm rumläuft!
zu gayl
:)
der Teil ist garantiert net langweilig!
slustiger teil, der davor war halt nachdenklich, sowas lockert die Stimmung auf :D
Freu mich, wenns bald weiter geht!
LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

JEN - 30.12.2006, 22:07

7

Kapitel 7: (Let´s get) Dirrty Part 1
Song zum Kapitel: Dirrty
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Stripped
Download Link: http://rapidshare.com/files/9570204/Christina_Aguilera_-_Dirrty.mp3



It's explosive, speakers are pumping

Still jumping, six in the morning

Table dancing, glasses are mashing

No question, time for some action



Noch geschlagene drei Stunden, saß Bill mit Alessia in der Küche und durfte von ihrem leicht verzuckerten Kuchen essen und sich allerhand Geschichten von ihr und Leuten anhören, von denen er die Namen noch nicht einmal aussprechen konnte.

Immer wieder blickte er hoffnungsvoll auf seine Armbanduhr, doch jedes Mal wurde er enttäuscht weil nur wenige Minuten vergangen waren. Er stellte seinen Ellenbogen auf der Tischplatte ab und stützte seinen Kopf dann auf seiner Hand.

Gerade als er seine Augen schloss, fing Alessia wieder an zu erzählen. „Tom arbeitet viel zu viel. Natürlich bewundere ich ihn dafür, was er in seinen jungen Jahren schon alles erreicht hat, aber er hat kaum Zeit für seine Tochter und für sich auch nicht. Ich glaube er hat sich schon ewig nichts mehr gegönnt!“. Bill öffnete seine Augen wieder ein Spalt und sah das Mädchen an.

Wieder bekam Bill das bestätigt, was er immer gedacht hatte. Jedem schien es aufzufallen, dass Tom sich langsam kaputt arbeitete, nur Tom selber nicht.

„Weißt du, was ich ihm mal wieder gönnen würde?“, fragte Alessia Bill nun. Er zog eine Augenbraue hoch und sah sie fragend an. Wahrscheinlich hatte sie vor, ihm wieder einen Kuchen zu backen. Tom konnte einen schon Leid tun. „Was?“, fragte er schließlich, da ihn die Neugierde doch übermannte.

„Eine kleine Liebschaft! Nein, lieber die große Liebe. Aber natürlich reicht etwas kleines auch erst einmal, so fürs erste!“, sagte sie und sah Bill an. „Hm! Naja, wenn er nur arbeitet und nie rausgeht, kann er ja auch niemanden kennen lernen!“, antwortet Bill ein wenig gelangweilt darauf.

„Nun, vielleicht muss er ja auch nicht großartig suchen!“. Hatte Bill da gerade eben tatsächlich ein Augenzwinkern gesehen, als Alessia diesen Satz beendet hatte? Nein….oder?

Gerade als Bill nachfrage wollte, begann das Telefon zu klingeln. Bill machte schon anstalten aufzustehen um das Telefon zu holen, als Alessia an ihm vorbei lief und selber ans Telefon ging. Der Schwarzhaarige setzte sich Schulterzuckend wieder auf den Stuhl. Anscheinend fühlte sie sich hier tatsächlich wie zu Hause. Aber das war ja nicht Bills Problem.

Ein kleines lächeln schlich sich auf Bills Lippen, als er daran dachte, dass Tom tatsächlich versucht hatte, seine beste Freundin vor ihm zu verstecken. Ein wenig konnte Bill das ja nachvollziehen. Sie war schon etwas sehr anders, aber auf ihre Weise auch wirklich sehr nett und auf eine sehr ehrliche Art auch äußerst liebenswert.

„Das war Tom!“, sagte sie und setzte sich wieder in ihre alte Ausgangsposition, die genau gegenüber von Bill war. Er wartete noch einige Sekunden, weil er ziemlich sicher war, dass sie gleich sowieso direkt anfing zu erzählen, was Tom wollte. Doch nichts der gleichen geschah.

Bill rollte mit den Augen und fragte sie, was Tom nun am Telefon gesagt hatte. „Er kommt heute früher von der Arbeit! Ach und er hat mich gefragt, ob ich heute Abend auf Ava aufpassen kann!“.

„Du sollst auf Ava aufpassen? Wieso denn das? Ich bin doch dafür da!“, fragt er und ja, er war tatsächlich ein wenig gekränkt. „Aber heute Abend bist du das anscheinend nicht. Er meinte, dass er mit dir nach München fahren will. Ui, Ausgehen Bill…hehe!“, erzählte sie weiter und wackelte mit den Augenbrauen.

„Und schick sollst du dich machen!“, sagte sie dann noch. Schick machen?! Okay, wenn Tom das so wollte, dann warf Bill sich eben in Schale. Plötzlich schnellte sein Kopf zur großen Küchenuhr, die an der Wand hing. „Oh shit!“, rief er nur, sprang von seinem Stuhl auf und schüttete prompt seine Tasse Kaffe um, die ihm natürlich auch direkt über die Hose lief.

„Was ist los!“, fragte Alessia, die vor Schreck gleich mit aufgesprungen war. „Jetzt komm ich zu spät!“, brummte Bill und versuchte, provisorisch den Kaffe mit einem Taschentuch, von der Hose zu tupfen. „Wohin?“. „Na Ava vom Kindergarten abholen! Aber mit der Hose kann ich nicht gehen!“, sagte Bill etwas von sich selbst enttäuscht, dass er am Ersten Tag schon zu spät zum Kindergarten kommen würde.

„Weißt du was! Ich hole sie, du packst inzwischen ein paar Sachen von ihr zusammen, dann holen wir ihre Sachen und ich nehme sie mit zu mir und bringe sie dann morgen früh wieder zurück! Was hältst du davon!“, schilderte sie und sah ihn fragend an. „Du glaubst nicht im Geringsten, wie toll ich das finde würde!“, antwortete er und sah die dankbar an.


„Gut, dann mach ich mich mal auf den Weg!“. Sie nahm ihre Handtasche, die über der Stuhllehne hing, drückte Bill einen Kuss auf die Wange und verließ dann fröhlich summend das Haus.

Kaum das die Haustüre zugefallen war, ging der Junge hoch in den oberen Teil des Hauses, wo sich sein Zimmer befand. Sein Zimmer war groß, wie alle Zimmer in diesem Haus und modisch und gemütlich eingerichtet.

Mit hochgezogenen Mundwinkeln, zog Bill seine nasse dreckige Hose aus und schleuderte sie mit dem Fuß in die nächste beste Ecke des Zimmers. Er tat sie später in den Wäschekorb.

Er tapste nun nur mit T-Shirt und Boxershorts bekleidet zu seinem großen und extrem vollen Kleiderschrank, zog sich, auf der Unterlippe kauend, eine neue Jeans heraus und zog sie schließlich an. Dann drehte er sich noch einmal zum Kleiderschrank und begutachtete seine Klamotten.

Schick sollte er sich machen für den heutigen Abend! Aber was sollte er denn anziehen? Nachdem er unschlüssig ein paar Sachen raus genommen hatte, legte er sie sorgfältig auf sein Bett. So musste er heute Abend nicht mehr danach suchen und hatte mehr Zeit um sich zu stylen.

Als das dann auch erledigt war, begab er sich in Avas Zimmer und packte ihren Schlafanzug, Kuschelkissen und Kuscheltier, Unterwäsche und eine Hose mit passendem Pullover ein, für den nächsten Tag. Auf den weg nach unten kam er noch am Badezimmer vorbei und packte ihre Zahnbürste ein. Das durfte wohl reichen, für eine Nacht!

Unten, legte er den fertig gepackten Rucksack auf die Kommode im Flur. Kaum lag der Rucksack, öffnete sich auch schon die Türe und Toms kleine blonde Tochter lief lächelnd ins Haus und warf sich direkt in Bills Arme.

„Na, wie war es im Kindergarten?“, fragte er die Kleine, während Alessia rein kam und sich direkt Avas Rucksack schnappte. „Schön! Ich schlafe heute bei Alessia!“, teilte Ava fröhlich mit. Bill lachte. „Ich weiß! Freust du dich?“. „Jaaa! Und…und Alessia hat gesagt, wir machen Popcorn und gucken Der König der Löwen!“. „Dann wünsche ich dir viel spaß meine Süße! Bis morgen!“, sagte der junge Mann und küsste das Mädchen zum Abschied auf die Stirn.

Als die beiden weg waren, war es plötzlich so ungewohnt ruhig im Haus.

Den restlichen Tag, verbrachte Bill mit aufräumen, baden und Fernsehen, bis Tom endlich nach Hause kam. Und tatsächlich kam er früher als sonst. „Jemand da?“, dröhnte es aus dem Flur und Bill stand daraufhin von der Couch auf und folgte dem Ruf.

„Ja!“, sagte er und trat zu Tom, der mittlerweile den Weg in die Küche gefunden hatte. „Schön!“, sagte er und lächelte Bill an. „Wo ist meine Tochter?“, fragte er dann und sah sich um, denn normalerweise kam sie direkt angerannt, wenn sie hörte, dass ihr Papa wieder zu Hause war.

„Alessia hat sie schon direkt nach dem Kindergarten mitgenommen!“, antwortete Bill und es Drang ihm ein „Ach so!“, ans Ohr. „Bis morgen!“, fügte er dann noch schnell hinzu und wartete ab, ob Tom etwas dagegen hatte, da er davon ja nichts wusste. „Oh! Das ist gut! Dann haben wir heute Nacht ja gar kein Zeitlimit!“, sagte er und grinste.

„Was machen wir eigentlich? Du willst mit mir nach München fahren, hat Alessia gesagt!“. „Ja! Ich habe mit einem Freund, Andi, telefoniert und der hat mir erzählt, dass es in München einen neuen edlen Club gibt und dass er Freikarten dafür hat! Also gehen wir drei da heute hin und Feiern! Natürlich nur wenn du Lust hast.“.

Bills Augen begannen bei jedem Wort mehr zu leuchten. Er liebte es einfach zu tanzen und ordentlich zu feiern. „Jaa! Natürlich habe ich Lust!“. „Na dann sollten wir und langsam mal fertig machen. Andi holt uns in einer Stunde ab!“, sagte Tom und schob Bill mit aus der Küche. „In einer Stunde schon?“, quiekte der englische Junge und Tom lachte auf Grund dessen laut auf.

„Sag bloß, du wirst in einer Stunde nicht fertig!“, begann er sich scherzhaft über Bill lustig zu machen. „Nicht, wenn du mich noch lange so langsam durch die Gegend schiebst!“, antwortete Bill und rannte hoch auf sein Zimmer. Tom sah ihn nur kopfschüttelnd und grinsend, hinterher.
„Kleine Diva!“

Nach einer Stunde und zehn Minuten, saßen Tom und sein Freund Andi im Wohnzimmer und warteten auf Bill. „Wie lange ist der jetzt schon im Bad?“, fragt der Blonde junge Mann Tom. „Eine Stunde!“. „Was macht denn der da drin?“. „Oh Andi, du hast ihn noch nicht gesehen!“.

Plötzlich hörte man eine Tür zuschlagen und Schritte auf der Treppe. „Na endlich!“, stöhnte Tom. Wenige Sekunden später, stand Bill nun endlich fertig gestylt vor den beiden. Toms Kinnlade fiel zu Boden, als er Bill das erste Mal erblickte. Er war Topgestylt. Von oben bis unten.

Seine schwarzen Haare standen noch wirrer vom Kopf ab als sonst und auch die Augen waren stärker schwarz geschminkt als normal. Und Tom hatte das Gefühl, dass Bills schwarzes Oberteil und die Jeans noch enger und noch körperbetonter waren, als es sonst immer der Fall war. Er sah einfach nur unbeschreiblich gut aus.

Andi war es nicht entgangen, wie sein Freund Bill anstarrte und fing an zu grinsen. Er wusste, dass Tom demselben Geschlecht wie er es war nicht abgeneigt war, aber er selber stand ausschließlich nur auf das andere Geschlecht.

Der Blonde stand von der Couch auf und reichte Bill die Hand. „Du musst ja dann Bill sein! Ich bin Andi!“, stellte er sich vor und schüttelte Bills Hand. „Dann lasst uns endlich los!“.

Sie fuhren mit Andis Auto, denn er wohnte nicht weit vom Club weg, so konnten sie von da aus dorthin laufen. Zurück, würden Bill und Tom einfach mit dem Taxi fahren. Gerade mal eine halbe Stunde später, standen sie auch schon mitten im gut besuchten Club.
Die Musik dröhnte in ihren Ohren, Leute tanzten um sie herum, andere saßen an der Bar oder in den rundherum gebauten Sitzecken und unterhielten sich. Es war sehr laut und voll.

„Dahinten ist noch eine Sitzecke frei! Sollen wir dahin?“, brüllte Andi und Tom nickte nur kurz. Bill hatte nicht verstanden, was der blonde Junge gesagt hatte, da es so dermaßen laut war, aber als die beiden sich in Bewegung setzten, lief er einfach hinterher.


Sie kamen an der roten Sitzecke an und ließen sich alle drei auf die halbrunde Couch gleiten.
„Cool hier, was?“, sagte Andi begeistert und sah sich im Club um. „Ja echt toll hier. Nobel!“, lachte Tom nur. „Was meinst du Bill?“, fragte er dann, weil Bill in der ganzen Zeit noch nicht ein Wort gesprochen hatte. Er war doch sonst nicht auf den Mund gefallen.

„Ja! Gefällt mir hier! Ist ein bisschen wie zu Hause!“, antwortete Bill und lachte Tom an. Als ihre Augen sich trafen, passierte etwas. Es war wie ein knistern, ein funke der übersprang. Und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Toms lächeln erstarb und er blickte dem schwarzhaarigen Jungen einfach nur noch in seine wunderschönen dunklen Augen.

Gerade, als es Bill etwas peinlich wurde, denn immerhin war Tom sein „Arbeitsgeber“, seine Gastfamilie, ja er war Vater von einer Tochter, kam eine Kellnerin zu ihnen an den Tisch und fragte, was die drei trinken wollten. Bill war der Kellnerin gerade unglaublich dankbar, denn er wollte und durfte sich einfach nicht in Tom verlieben. Bill wusste wie er war, wenn er jemanden unbedingt haben wollte, er war wie ein Tiger auf der Pirsch und jagte solange, bis er sein Opfer hatte und das verhalten konnte er bei Tom einfach nicht an den Tag legen. Er konnte viel zu viel dabei verlieren.

Gerade als Bill sich einen Drink bestellen wollte, ging die Kellnerin wieder vom Tisch. Verwirrt blickte er dem Mädchen hinterher und sah danach fragend in Toms Gesicht. „Ich hab für dich mitbestellt! Einen Cocktail!“, sagte er nur. „Und was für einen?“, erkundigte sich der junge Engländer. „Lass dich einfach überraschen!“. Nachdem Tom diesen Satz beendet hatte, zwinkerte er Bill kurz zu.

Wollte Tom ihn etwa mit Alkohol gefügig machen? Da kannte er ihn aber nicht gut genug, denn Bill vertrug so einiges und er war sich sicher, dass er Tom ohne Probleme unter dem Tisch trinken konnte. Normalerweise, war Bill derjenige der seine „Opfer“ abfüllte. Irgendwas lief hier gewaltig schief und das gegen seinen Willen.

Re: London Lover

Leela - 30.12.2006, 23:09

uiiiiii
also toms beste freundin is ehct mal glaub ich ne nervige aber trotzdem liebenswerte person und ja arbeiten tut er wirklich zu viel
aber nun pardyyyyyy sehr geil
und es knistert gewaltig das merkt man ja sogar beim lesen.und wehe bil sträubt sich zu doll
aber wie ich deine ffs kenne könnte das wohl passieren :wink: :D
aber ich finde deine figuren sehr authentisch und eine ideen sind eh wahnsinnig genial.dazu kan ich nix whr sagen.,die sind hammer
ich liebe sie.....
also ich möchte jetzt zu genr ewissen wie es weitergeht und dirty als titellied noch iwas andeuten soll :wink:
lg

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 31.12.2006, 01:08

Des kann ja noch was werden mit den zwei.

Re: London Lover

Tanja - 31.12.2006, 01:13

Hey!
Ich hab deine FF heute auch mal entdeckt und gleich angefangen zu lesen. Nach dem ersten Kapitel wollte ich unbedingt wissen, wie's weitergeht und nachdem ich die folgenden Kapitel regelrecht verschlungen habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören und hab bis zum - bisher - letzten alles gelesen.
Ich kann nur sagen: WOW, Respekt!
Ich mag deinen Schreibstil sehr, sehr, sehr gerne und die ganze Idee von der FF begeistert mich auch sehr. =)
Sehr schön.
Ich bin schon gespannt wie das mit den beiden so weitergeht ;)

LG

Re: London Lover

Morena - 31.12.2006, 12:53

hey,

der teil war wieder richtig toll. super geschrieben - wie immer. :-D

bin total gespannt wie es weiter geht. lass uns bitte nicht allzu lange warten - ist so spannend.

gruß

Re: London Lover

Bill_my_love - 31.12.2006, 18:13

die freundin von tom kann aba quatschen...anscheinend stundenlang, was sie wahrscheinlich auch machen wurde wenn sie nicht ins kinderkarten gehen sollte.
tom fuhrt bill schön aus...das kann noch heiter werden - i-wie hab ich ja noch den titelsong im hinterkopf - lets get dirty :roll:
:lol: da hat aba tom bills taktik anscheinend angenommen, aba wenns funktioniert wieso den nicht.

freu mich wenns weiter geht!

lg und gutes rutsch ins neue jahr!

Re: London Lover

Cherry - 01.01.2007, 14:26

AHHHHH... diese FF ist einfach der Hammer!

schon das Bill aus frankreich kommt... oder war das england???? naja egal.. ist schon ne geile vorstellung!
^^

weiterrrrrrr!!!! :-D

Re: London Lover

Tomsbraut93 - 01.01.2007, 18:27

ooooh echt dirrty ;D
oh. mein. gott.
da knistert es gewaltig O.O
ahjeijei der tom füllt bill doch nicht ab?? o.O
oder steht auf dem glas: "lets get dirrty" ??
LoooL geile vorstellung =)

Re: London Lover

tiramisu - 04.01.2007, 22:27

Cherry hat folgendes geschrieben:
schon das Bill aus frankreich kommt... oder war das england????

kleiner tip: die titel lautet “London Lover”. :wink:

der neue teil war wieder super. da bahnt sich schon was an zwischen bill und tom. das geht ja flott.

aber hoffentlich machen die da jetzt kein wetttrinken. :shock:

Re: London Lover

Unbekannt - 04.01.2007, 22:49

aaalso..1. Eigentlich wurde ich nur wegen dem Titel auf deine FF aufmerksam. denn...

der Titel ist GENIAL!
*grösster London Fan bin*

und nun zur Story..
Ich hab aus Zeitmangel erst teil 1 und 2 lesen können.*schäm*
allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass mir die story gefällt.. Es ist nicht so ne 0/8/15 ff, das macht die Geschichte viel interessanter.;)

Ausserdem ist dein Schreibstil gut und die Absätze machen das Lesen "schmackhafter".

Well, I like ya story and keep it up 8)

joa, als Leserin hast du mich auf jeden Fall gewonnen..

Gruss
Unbekannt

Re: London Lover

TomsMauz - 05.01.2007, 10:37

naja, so schlimm find ich toms beste freundin garnich, die erinnert mich i-wie an mich^^
gut, dass tom sich auch mal frei genommen hat, jetzt kann er bill mal näher kommen wuhii xD
ich frag mich, was das lied von christina aguilera mti dem kapitel zu tun hat, passiert da etwas noch was? O.O
hui *freu*
xD

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 05.01.2007, 17:14

Der Teil war echt gut wieder!
Bin schon gespannt, was das wird ;)
LG, Janni

Re: London Lover

xXNamidaXx - 06.01.2007, 13:27

boah süße,
deine ff ist rinfach nur geil <333
finde es cool wie du schreibst.
auch die charaktere sind mir sehr ans herz gewachsen...

hoffe,bald mehr von dir und deiner ff zu hören.

:arrow: GEIL!

bay bay
die völlig begeisterte xXNamidaXx 8)

Re: London Lover

JEN - 14.01.2007, 23:52

8


Kapitel 8: (Let´s get) Dirrty Part 2
Song zum Kapitel: Dirrty
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Stripped
Download Link: siehe Kapitel 7


***

Drop your cups

Body's hot

Front to back

Now move your ass

I like that




Bill zog einmal kräftig an dem Strohalm, der aus seinem Cocktailglas ragte, verzog sofort sein Gesicht und begann zu husten. „Was ist denn das?“, rief er und drehte das Glas in alle Richtungen. „Na dein Cocktail!“, antwortete Tom amüsiert. „Ja, aber was ist da drin! Da kippt man ja nach drei Schlücken schon aus den Schuhen!“, meinte der schwarzhaarige, schnappte sich die Cocktailkarte und fing an sie zu studieren.

Als er einen Cocktail gefunden hatte, wo so ziemlich alles an Alkohol drin war, was es gab, schüttelte er nur den Kopf und sah Tom an. „Das ist doch kein Zombie, oder?“. Tom hob nur die Augenbraue und trank aus seinem eigenen Glas.

Also hatte Tom wirklich vor ihn abzufüllen! Bill schaute Tom geradewegs in die großen dunklen Augen und zog demonstrativ noch einmal an seinem Strohhalm. In dem schwarzhaarigen Jungen wurde gerade der Kampfgeist geweckt.

„Eins sag ich euch! Ich bringe keine Schnapsleichen nach Hause!“, mahnte Andi und nippte an seinem Unalkoholischen Getränk. Er war überzeugter nicht-Alkohol-trinker. Und er ahnte schlimmes, wenn er Tom und Bill jetzt schon so sah.

Eine Stunde und ein paar Cocktails später, ging es Bill tierisch gut! Er konnte sich nur nicht entscheiden, ob jetzt die Sau raus ließ und die ganze Nacht auf dem Tisch tanzte, oder auf der Stelle umkippte und bis morgen Nachmittag durch schlief.

„Na, alles klar?“, fragte Tom, der genauso angeheitert war und rutschte näher an Bill heran. „Ja alles supi! Echt toll hier! Super Musik, tolle Cocktails, super Begleitung!“, plapperte Bill und grinste Tom an. „Tanzt du mit mir?“, fragte er den Älteren dann und sah ihn flehend in die Augen. Tom verzog das Gesicht und blickte Bill entschuldigend an. „Sorry, aber ich tanze nicht!“. „Ach komm schon! Für mich!“, erwiderte Bill und versuchte Tom mit einem erotischen Augenaufschlag umzustimmen. „Sorry!“. „Na gut, dann tanze ich alleine!“, sprach Bill und stand auf.

Ein wenig perplex, konnte Tom nur noch sehen, wie Bill sich durch die Menschenmassen auf der Tanzfläche quetschte. „Scheiße!“. „Sag mal! Was für ne Nummer ziehst du hier ab?“, fragte Andi ihn gerade heraus. „Was?“, antwortete Tom nur und versuchte den englischen Jungen mit den Augen auf der Tanzfläche ausfindig zu machen, doch er sah ihn nicht mehr.

„Du versuchst doch nicht etwa ihn ins Bett zu kriegen oder?“. „Ach Quatsch!“, entgegnete der Dunkelblonde nur und machte einen wegwerfende Handbewegung. „Nee! Nicht ach Quatsch! Tom!“, sprach der wasserstoff blonde Junge und lehnte sich zu Tom rüber. „Tom, du weißt doch wie das immer abläuft! Du nimmst einen mit nach Hause! Vögelst ihn und wenn er ganz großes Glück hat, kann er sich noch komplett anziehen, bevor du ihn am nächsten morgen schon wieder aus deinem Haus schmeißt! Das kannst du mit Bill nicht so einfach machen! Hörst du! Lass es!“.

„Ich will nichts von ihm! Sag mal, siehst du ihn irgendwo?“, antwortete Tom, der nur fahrig bei dem zugehört hatte, was er ihm eben erzählt hatte. „Gut! Tu was du nicht lassen kannst! Ich helfe dir da nicht raus, das sag ich dir! Und nein, ich sehe ihn nirgends!“. Andi lehnte sich an der Lehne der Couch an und verschränkte die Arme ineinander. Ob das wohl alles gut ging? Er konnte nur dafür beten.

Bill stand inzwischen mitten auf der Tanzfläche. In der rechten Hand hielt er eine Zigarette und in der linken eine Flasche Desperados. Vergnügt, schwang er seine Hüften hin und her, drehte sich um sich selbst mit den Armen in der Luft und wurde von vielen Leuten angetanzt.

Lachend zog er an seiner Zigarette und ließ er sich von der Musik treiben. Er liebte es einfach! Und er liebt die Aufmerksamkeit, die er damit auf sich zog und er genoss es.

Nach einer guten Dreiviertelstunde, beschloss er sich kurz eine Pause zu gönnen und noch etwas zu trinken. Toms Augen begannen zu leuchten, als er den schwarzhaarigen wieder auf den Tisch zu laufen kommen sah. Andi sah das natürlich und schüttelte nur den Kopf. Er mochte Bill. Und genau deswegen, fand er es nicht gut was Tom tat, oder eher tun wollte.

„Na spaß gehabt!“, fragt Tom Bill, während der sich schwer atmend setzte. „Und wie! Du verpasst was!“, versicherte er und trank von seinem Cocktail, der noch auf dem Tisch stand.
„Hey!“, ertönte auf einmal eine fremde Stimme. Vor dem Tisch stand ein junger Mann und lächelte Bill an. „Hey!“, erwiderte Bill und setzte ein zuckersüßes lächeln auf. „Naja…also…ich bin da nicht so gut drin…aber…naja…ich wollte fragen ob du nicht etwas mit mir trinken möchtest!“, fragte der junge Mann sichtlich nervös.

Bills lächeln wich und er schaute ihn fragend an. „Uhm! Sorry! I don´t understand you!“, antwortete Bill und schaute Tom gespielt verwirrt an. Sofort verstand er und rutsche zu Bill. „Er ist mit mir hier!“, sagte Tom zu dem jungen Mann und legte den Arm um Bill. „Oh! Okay! Joa…Bye!“. Und schon war er von dannen.

Als er nicht mehr zu sehen war, brach Bill in schallendes Gelächter aus. „Du bist ja richtig fies!“, sagte Tom und rutschte wieder auf seinen ursprünglichen Platz zurück. „Ich fand es lustig! Der arme Kerl war richtig verwirrt!“, grölte Andi. „Ich bin mit euch hier! Ich brauch grad niemand anderen!“, sprach Bill und schwenkte Toms leeres Glas. „Will da etwa schon einer aufgeben?“, witzelte er. „Ach was! Die Kellnerin kam nur noch nicht!“, redete Tom sich raus, obwohl er merkte, dass es nicht mehr viel brauchte, bis er nicht mehr wusste was er tat.

Nach der nächsten Runde Cocktails, rutsche Bill aufgedreht auf der Couch rum. Plötzlich, so schnell konnte keiner gucken, stand Bill auf einmal auf dem großen Tisch und begann zu tanzen. Sofort jubelte die Menge auf und einige stellten sich vor dem Tisch und feuerten den jungen Engländer an. Toms Mund stand weit offen und Andi konnte sich kaum vor lachen halten. „Der Junge ist verrückt!“, lachte er nur.

Bill ließ seine Hüften nun lasziv kreisen und hatte auch keine Hemmungen sein Hinterteil mindestens ebenso anrüchig rotieren zu lassen. Leute pfiffen und standen kurz davor ihm Geld in die Hose zu stecken. Mit einer Hand strich er sich über die Brust, wanderte runter zum Bauch und umfasste schließlich den Saum seines Shirts. Seine Zunge leckte über seine Unterlippe und langsam gab er ein wenig freie Haut von seinem Bauch preis. Neckisch ließ er den Stoff aber sofort wieder los und verdeckte seine Haut somit wieder. Er drehte sich und tanzte weiter.

Plötzlich ging er auf die Knie und robbte auf allen vieren zu Tom. Bei ihm angekommen, zog er den Älteren an sich und leckte ihn anrüchig über die Unterlippen. Dann grinste er ihn an und wollte sich wieder zurückziehen. Aber er hatte die Rechung ohne Tom gemacht. Der schlang nämlich auf einmal seine Arme um Bills Bauch und zog ihn zu sich herunter. Nun saß der schwarzhaarige rittlings auf Tom. Kurz sahen sie sich in die Augen und pressten dann verlangend ihre Lippen aufeinander. Sofort fanden sich auch ihre Zungen und neckten sich gegenseitig. Toms Hände erkundeten Bills Rücken. Bill dagegen hatte beide Hände auf Toms Hals gelegt und schmiegte sich immer fester an ihn.

Als Andi das sah, stöhnte er nur auf und ließ seinen Kopf auf die Tischplatte sinken. „Ich hab es doch gewusst!“, murmelte er.

Re: London Lover

Bill_my_love - 15.01.2007, 12:16

ne wie geil :lol:
Zitat: „Das ist doch kein Zombie, oder?“
:lol: noch nicht aba bald - bill der zombi

Zitat: „Eins sag ich euch! Ich bringe keine Schnapsleichen nach Hause!“
keine sorge...die bringt tom nach hause ;)

Zitat: „Du versuchst doch nicht etwa ihn ins Bett zu kriegen oder?“. „Ach Quatsch!“, entgegnete der Dunkelblonde nur und machte einen wegwerfende Handbewegung. „Nee! Nicht ach Quatsch! Tom!“, sprach der wasserstoff blonde Junge und lehnte sich zu Tom rüber. „Tom, du weißt doch wie das immer abläuft! Du nimmst einen mit nach Hause! Vögelst ihn und wenn er ganz großes Glück hat, kann er sich noch komplett anziehen, bevor du ihn am nächsten morgen schon wieder aus deinem Haus schmeißt! Das kannst du mit Bill nicht so einfach machen! Hörst du! Lass es!“.

„Ich will nichts von ihm! Sag mal, siehst du ihn irgendwo?“,
nee tom, echt wie kommt den andi auf so ne blöde idee?

Zitat: „Ich will nichts von ihm! Sag mal, siehst du ihn irgendwo?“,
jep, genau deswegen :roll:

jaja, der bill braucht eben seine aufmerksamkeit. ohne die kann er eben nicht leben :)
und wie er auf tom rangeht *pfeift* und tom :shock: :roll:

Zitat: Als Andi das sah, stöhnte er nur auf und ließ seinen Kopf auf die Tischplatte sinken. „Ich hab es doch gewusst!“, murmelte er.
ja ich auch ;)

freu mich wenns wieder weiter geht :wink:

PS: konnen wir bald ne lemon erwarten? :roll:

Re: London Lover

Leela - 15.01.2007, 14:40

o.O
das geht aber was
ich fand es o witzig wwienBill abgegenagen is aber was da jetzt zwischen Tom und Bill läuft ich weiß ja noch nich was ich davon halten solll.definitiv hot aber nun ja,sie isn betrunken und ich weiß nich wie das so is nachher....wenn sdenn noch ernst wird ;)
aber so wie sich das anhört :lol:
wirklich sher gut beschrieben konte mir mal wieder alles vorstellen :roll: :wink: und wirklich genialer schreibstil
lg

Re: London Lover

Morena - 15.01.2007, 19:46

hey,

der teil war wieder richtig toll. super geschrieben. :-D
die ff ist wirklich sehr spannend und klasse aufgebaut.

freu mich schon auf den nächsten teil. bin gespannt wie es weiter geht.

gruß

Re: London Lover

TomsMauz - 15.01.2007, 20:45

ich liebe deine ff O.O
vorallem den teil hier xD
hm ich mag es, wenn bill und tom ordentlich abgefüllt sind. dann werden sie so - willenlos? xD
naja und es is ja selbstverständlich, dass tom bill später nich rauswirft wie andi gesagt hat ^.~
die idee der ff find ich an sich eh schon klasse. ich mag ffs die schon so gur durchdacht sind und nich einfach mal losgeschrieben mit sowas wie: tom und bill sind brüder, blabla^^
stell bald mal wieder ein neues kapitel on
lg <3

Re: London Lover

Bills_Drinni - 16.01.2007, 13:10

Ich bin hier mal neu dazu gestoßen zu deiner FF!!!
Also gestern schon nur ich konnte gestern leider kein Kommi mehr hinterlassen da ich die FF so spannend fand und gleich alles gelesen hab und dabei die Zeit vergessen hab und deshalb hätt ich beinahe meinen Bus verpasst naja is ja nochmal gut gegangen aber ich muss sagen ich bin richtig begeistert!!!*lob aussprech*
Und ähm den letzten Teil find ich sehr gut!!!
Am meisten den Schluss!!! *ggg*
Tja wir werden sehen ob Andi recht hat und die beiden im Bett landen aber ich würde mal sagen ja und ich bin auch sehr gespannt wie es weitergeht!!!
Tja und ähm ob sie es überhaupt ins Bett schaffen *ggg*
Also dann geh ich mal so schnell wieder wie ich gekommen bin!!!
LG Bills_Drinni

Re: London Lover

~Tazuma~ - 16.01.2007, 13:18

kein kommentar !!! :lol:




na gut ich will ma vielleicht doch was kurzes sagen !!!
ich find die ff so hammer ...
un ich geb andi auch recht ...
ich habs auch gewusst :lol:
musste ja so kommen
ja ja das wird bestimmt noch ne lange nacht
un vorallem ma gucken was wird wenn die beiden
am nächsten morgen aufwachen
kann ja nur lustig werden ...
aber wehe sie gehen sich ausm weg

also mach weiter so
( jetzt hab ich doch was dazu gesagt :lol: :lol: :lol: )
glg
tazu

Re: London Lover

Krizzipizzi - 16.01.2007, 18:04

Ich mag deine Story, ehrlich :)

Nun mal ne gegenfrage: wer hat das denn nich geahnt? ;) *gg* War ja irgendwie klar!

Wenns nach mir geht kannste ruhig öfters ma was posten! :) nur weiter so!

Re: London Lover

xXNamidaXx - 16.01.2007, 21:57

shryb shnell weida <3

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 16.01.2007, 22:09

Hey, der Teil war echt grandios. Ich denk mal, dass Bill auch mich so einer ist der kein Wässerchen trüben kann...so wie er sich aufführt, außerdem gabs glaub ich im letzten Teil ne Anspielung drauf, dass er sich Tom sofort geschnappt hätte, wenn er nicht grad sein Arbeitgeber wär...bin gespannt wies weitergeht.

Andi tut mir allerdings schon en bissel leid, würd mich net wundern, wenn er die Beiden nach hause befördern darf...

Grüße - Coulered Gothic -

Re: London Lover

tiramisu - 19.01.2007, 15:22

warum müssen die nur so viel saufen. das endet doch nur im chaos. :roll: hoffentlich passt andi ein bisschen auf.

ich kann mir nicht vorstellen, das tom bill nur für eine schnelle nummer ausnutzen will. immerhin ist er doch extra aus london angereist.

ich bin gespannt, wie der abend endet.

Re: London Lover

xXNamidaXx - 19.01.2007, 19:39

echt supi,wenn mans liest fühlt man sich als ob man selbst dabei wäre Oo hoffentlich ist bill für tom nicht nur was für eine nacht <3 bill muss ja kindasittn...und mindestens ein jahr bleiben...wenn sie sich verlieben würden,könnte bill doch bei ihm bleiben xD
hachja ich hab schon ein happyend xD

Re: London Lover

JEN - 24.01.2007, 01:35

9

Kapitel 8: Nasty Naughty Boy
Song zum Kapitel: Nasty Naughty Boy
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Back to Basics
Download Link: http://rapidshare.com/files/13090505/nasty_naughty_boy.wma.html



I'll give you some oh-la-la


voulez vous coucher avec moi?


I got you breaking into a sweat


got you hot, bothered, and wet


you nasty boy



Langsam beginnt die harte Tischplatte unter Andis Kopf zu schmerzen. Doch eigentlich hatte er nicht so schnell wieder vor, seinen Kopf zu heben und das Elend neben sich mit ansehen zu müssen. Doch der pochende Schmerz, der sich schleichend in seiner Stirnfront breit machte, ließ ihm nichts anderes übrig.

Zögernd, hob er den Kopf und brachte seinen Körper wieder in eine aufrechte Position. Die Augen hielt er dennoch erst einmal geschlossen. Er nahm nur die Musik und Stimmengewirr wahr. Dann öffnete er die Augen und drehte seinen Kopf direkt in die Richtung, wo Tom saß.

Als er ihn erblickte, seufzte Andi schwer. Noch immer saß Bill rittlings auf ihn und die beiden küssten sich. Nein, die knutschten. Sie knutschten wild. „Das darf echt nicht wahr sein!“, sagte Andi leise und liebäugelte just in diesem Moment tatsächlich damit, ob er nicht doch mal ein Alkoholhaltiges Getränk zu sich nehmen sollte. Doch er überlegte sich es doch noch einmal anders. Wegen den beiden wurde er jetzt bestimmt nicht zum Pseudo-Alkoholiker.

Bill und Tom, nahmen schon lange nicht mehr wahr, was alles um sie herum passierte. Bill fühlte nur noch Toms Zunge in seinem Mund, wie sie mit seiner verschmalz. Noch nicht mal Toms Hände, die sich unter sein Shirt geschlichen hatten und jetzt die nackte Haut seines Rückens liebkosten, nahm er wahr.

Auch Tom war viel zu sehr damit beschäftigt Bill zu fühlen. Die Lippen des schwarzhaarigen auf seinen, gekoppelt mit seinen Händen die Bills zarte Haut berührten, lösten in ihm ein Feuerwerk an Emotionen aus und die ließen es zu, dass sein Kopf sich völlig ausschaltete.

„Wie wäre es…“, fing der Ältere an, während mehreren küsse zu sprechen, „…wenn wir nach Hause fahren!“. Bills Mund glitt runter zu Toms Hals, küsste die Haut, saugte kurz hier und da daran und glitt mit seinen Lippen dann weiter die warme Haut entlang, bis er Toms Ohr erreichte.

„Das wäre toll, honey“, hauchte er lüstern hinein und nahm gleich wieder Toms volle Lippen in beschlag. Zögernd, legte Tom seine Hände auf Bills Hüften und schon ihn ein Stück zurück und veranlasste somit, dass sich ihre Lippen voneinander lösten. „Dann lass uns gehen!“, wisperte er mit Lust verhangender Stimme.

„Okay!“, erwiderte Bill und ging von Tom runter. Andi beobachtete die Szene und konnte sich nicht entscheiden, ob er sich darüber freuen sollte, dass die Zwei sich voneinander lösten, oder ob er das ungute Gefühl, was sich gerade in ihm breit machte, raus ließ und jetzt das schlimmste erwartete.

Seine Augen wurden Tellergroß, als er sah, wie Bill und Tom vom Tisch aufstanden. Tom fasste mit einer Hand nach Bill seiner und umfasste sie und mit der anderen Hand wühlte er in seiner übergroßen Hosentasche herum. Schließlich zog er einen Geldschein hinaus und legte ihn vor Andi auf den Tisch. „Wäre echt toll, wenn du für uns bezahlen könntest!“, sprach er dann zu seinem Freund. Dieser sah ihn nur verwirrt an.

„Könnt ihr das nicht selber?“. Während er sprach, drückte sich Bill seitlich an Tom und nahm sein Ohrläppchen zwischen seinen Lippen gefangen, zog und saugte leicht daran. „Ehm…wir haben es etwas eilig, sorry!“, antwortete Tom nur und musste ein erregtes Stöhnen unterdrücken.

„Wie…was?“. „Man, Andi! Bezahl bitte einfach, okay! Bill und ich fahren nach Hause!“, antwortete Tom und wurde langsam ungeduldig. Mit einem Ruck löste sich Bill von Tom, beugte sich über den ganzen Tisch und griff nach dem Geld. Mit einer schnellen Bewegung, streckte er den Arm in die Luft und wedelte mit dem Schein herum. Sofort kam ein Kellner an den Tisch und rechnete die Getränke ab.

Als der Kellner wieder weg ging, drehte sich der Schwarzhaarige zu Andi und Tom um und grinste nur. Dann ergriff er Toms Hand und zog ihn mit sich. Sie winkten Andi noch einmal zu und verließen den Club.

Mit offenem Mund, starrte Andi den beiden hinterher. „Die lassen mich echt sitzen!“, schnaubte er und verschränkte die Arme. „Das glaube ich ja nicht!“.

Draußen angekommen, suchten Bills Augen die Gegend direkt nach einem Taxi ab. „Taxi!“, sagte er nur, bevor Tom etwas sagen konnte. Dieser grinste nur, schlang einen Arm um Bills Hüfte und ließ seine Hand dann in Bill hintere Hosentasche gleiten. „Hier um die Ecke ist der Hauptbahnhof, da stehen bestimmt ein paar Taxen!“, erwiderte er nur und schob Bill mit sich.

Am Bahnhof angekommen, fanden sie auch direkt ein freies Taxi und stiegen beide hinten ein. Nachdem Tom dem Fahrer seine Adresse gesagt hat, fuhr dieser auch schon los. Dann wandte er seinen Blick wieder zu Bill. Der Blick des jungen Engländers hing förmlich an Toms Lippen. Mit seiner Zunge, fuhr er seine eigenen Lippen entlang um sie zu befeuchten.

Er konnte es kaum erwarten zu Hause anzukommen. Er hatte schon lange nicht mehr so ein verlangen nach einer Person, wie er es jetzt bei Tom hatte. Und es kam in England öfter mal vor, dass er mit einer fremden, oder durchaus auch bekannten Person, nach einer durchfeierten Nacht, das Bett teilte.

Toms Lippen nahmen ihn so gefangen, dass er nicht merkte, dass Tom bereits näher an ihn heran gerückt war. Erst jetzt, wo er auf einmal eine Hand auf seinem Oberschenkel spürte, die leicht auf und ab fuhr und schließlich auch noch seine Schenkelinnenseiten verwöhnten, kehrte er in die Realität zurück. Seine Augen schlossen sich und über seine halb geöffneten Lippen, entfleuchte ein raues Stöhnen. Tom quittierte dies mit einem seligen lächeln und fuhr mit der Hand immer weiter nach oben, bis er schließlich kurz vor Bills Mitte anhielt.

Mit einem schweren keuchen, stürzte sich Bill auf einmal auf Tom und setzte sich wieder, so gut es in dem Taxi eben ging, auf ihn und küsste ihn wild.

Tom packte ihn direkt fest in den Nacken und drückte ihn an sich. Wenn Bill nicht angefangen hätte, wäre er es gewesen, der über ihn hergefallen wäre. Was hatte der Junge nur an sich, das ihn so wahnsinnig machte?!

Der Taxifahrer merkte das natürlich, sah in den Rückspiegel und schüttelte nur den Kopf. Solange sie nicht anfingen sich gegenseitig auszuziehen und das Fahrgeld am Ende stimmte, interessierte es ihm nicht, was auf er Rückbank abging.

Eine Weile später hielt das Taxi vor Toms Haus, doch die beiden machten keinerlei Anstalten sich voneinander zu lösen und endlich auszusteigen. „Hey…wir sind da! Hallo!“, machte der Fahrer auf sich aufmerksam. Wie in Zeitlupe, trennten sich die beiden jungen Männer voneinander, und Bill schaute sich verwirrt um. „Oh, wir sind zu Hause, Tom!“, sagte er dann.

Er hievte sich von dem dunkelblonden hinunter und stieg schon mal aus. Draußen, blieb er vor dem Taxi stehen und wartete. Tom bezahlte den Mann schnell und stieg dann auch so schnell es ging aus dem Fahrzeug aus. Das Taxi fuhr sofort mit quietschenden Reifen weg und ließ die Jungs zurück.

Sofort sprang Bill in Toms Arme, legte seine um den Nacken des Älteren und schlang die Beine um seine Hüften. Erneut knutschend, trug Tom Bill zum Eingang des Hauses und fischte mit einigen Tücken, den Schlüssel aus seiner Hosentasche und begann unter den schwierigsten Bedingungen die Türe auf zu schließen. Denn Bill saugte sich mittlerweile an Toms Hals fest.

Als sie endlich auf war, stolperte er mit Bill auf dem Arm ins Haus und fiel noch fast über eines von Avas zahlreichen Spielzeugen. Sofort hastete er die Treppe hinauf, in sein Schlafzimmer hinein.

Sofort verfrachtete er Bill auf sein Bett und legte sich auf ihn. Seine Lippen glitten von Bills Mund ab und fuhren seinen Hals hinunter, über den Stoff des Shirts, das Bills Oberkörper zierte und stoppte am Saum des Shirts. Der Oberkörper des jungen Engländers hob und senkte sich unnatürlich schnell. Seine Unterlippe hatte er zwischen die Zähne gezogen und schloss seine Augen.

Tom umfasste mit seinen Fingern den Saum des Shirts und schob es stückweise nach oben. Seine Lippen platzierte er direkt auf die frei gewordene Haut. Erregt stöhnte Bill auf und bog seinen Oberkörper durch als Tom die Zunge in seinen Bachnabel tunkte.

Binnen weniger Sekunde, hatte Tom Bill von seinem Shirt befreit und verwickelte ihn wieder in einen heißen, innigen Kuss. Ohne Rücksicht auf Verluste, ließ Bill seine Hand in Toms Hose gleiten. Ruckartig, warf der dunkelblonde den Kopf in den Nacken und keuchte kehlig auf.

Auf Bills Lippen zeichnet sich ein spitzes lächeln ab. Ja, das war genau das, was er hören wollte. Mit einem Ruck hatte Bill sie umgedreht und saß nun auf Tom. Mit hastigen Bewegungen, zog er dem Älteren sein Shirt und auch direkt die viel zu weite Hose aus. Wenn schon, denn schon!

In Toms Boxershorts, zeichnete sich bereits deutlich ab, wie erregt er war. Der schwarzhaarige fuhr sich lüstern mit der Zunge über die Unterlippe und begann damit, Toms Oberkörper zu verwohnen.

„Ich halte es nicht aus!“, zischte er dann in einer Woge der Erregung und stand von Tom auf. Dieser sah ihn nur überrascht und verwirrt zugleich an. Sobald Bill auf seinen Füßen stand, begann er damit, sich komplett ausziehen. Toms Augen verschleierten sich und fixierten den nackten und nahezu perfekten Körper des jüngeren.

Die Blicke brannten auf Bills Haut und er konnte es sich nicht verkneifen sich einmal ganz langsam um seine eigene Achse zu drehen und Tom noch seine hübsche Kehrseite zu präsentieren. Dann kam er wieder auf den Älteren zu und setzte sich rittlings auf seine Oberschenkel. Langsam zog Bill Tom das letzte Stück Stoff aus, beugte sich noch einmal zu ihm runter, um ihn noch einen kurzen Kuss zu stehlen und ließ sich dann auf Toms Erregung gleiten.

Von der Enge überwältigt, riss Tom den Kopf in den Nacken und öffnete seinen Mund. Seine Hände packten automatisch Bills Hüften und begannen damit ihn auf und ab zu bewegen.
Immer wieder ließ Bill sich auf den Älteren sinken, mal fester, mal sanfter, mal fordernder. Ließ seine Hüften wild kreisen und stöhnte hemmungslos, als er begann wild auf Tom zu reiten.

Vor den Augen des Älteren wurde es schwarz und er spürte, dass nicht mehr viel fehlte, bis er kam. Auch Bill schien kurz davor, denn sein Atem wurde schwerer und seine Bewegungen unkontrollierter. Dann war es endlich soweit und beide überrollte, nach einander, die Gewalt des Orgasmus. Noch einmal bewegte sich der schwarzhaarige kurz auf den Älteren, bevor er von ihm herunter glitt und sich schwer atmend neben ihn legte.

Stille herrschte im Raum. Nur schweres Atmen war minutenlang zu hören.

„Das war Wahnsinn!“, wisperte Tom dann und drehte sich zu Bill um. „Hmm…“, kam es nur von dem Jungen, denn er driftete bereits in das Reich der Träume ab.

Re: London Lover

Anonymous - 24.01.2007, 01:56

Ha...ich wusste es...wenn die Jen sich um diese Uhrzeit noch hier rumtreibt, hat sie was dabei... :wink:
Und dann auch noch SOWAS...
Hilfe, wie soll ich denn jetzt schlafen???
Bin sehr gespannt, wie die beiden am anderen Morgen damit umgehen, dass sie wie die Wilden übereinander hergefallen sind... :lol:
LG

Re: London Lover

Bills_Drinni - 24.01.2007, 10:00

Also der Teil war ja mal super klasse und ich bin auch gespannt wie TokioHotel82 schon gesagt hat wie sie am nächsten Morgen damit umgehen das sies getrieben haben!!!
Ausser sie schlafen so lange bis sie irgendwer nackt im Bett erwischt das kann auch passieren aber ich lass mich einfach überraschen wie es weitergeht!!!
LG Bills_Drinni

Re: London Lover

Bill_my_love - 24.01.2007, 10:46

:shock: boah wie geil der teil :lol:
der arme andi, was er alles mitmachen muss und der taxifahrer, die kriegen ja sehr viel mit ob sie wohlen oder nicht :roll:
wie die abgehen...waw. da interessiert mich schon sehr wie sie morgens mit solcher situation umgehen, bill ist ja bei tom auf der arbeit.

also las uns nicht zu lange auf die polter spannen ;)

lg

Re: London Lover

[D.I.V.A] - 24.01.2007, 11:00

Hey...

So.. also ich als Stillleser habe auch mal wieder das Bedürfnis mich zu melden :D

Also ich bin immer noch begeistert von dener FF dein Schreibstil ist echt klasse wie du alles ausführlich beschreibst und erklärst und auch die Idee... einfach nur klasse ich weiß gar nciht was ich sagen soll xDD

Ich wusste, dass sie imer Bett landen würden :D:D
*lach*
Auch die Gedanken von Andi warn wieder echt super beschrieben und ich muss sagen deine FF's sind es die mich hier im Forum halten sonst wäre ich auch schon längst weg...

Naja zurück zu deiner FF xD
Also.. ich bin sprachlos und einfach nur begeistert und freue mich auf einen neuen Teil , ich bin gespannt wie sie am nächsten Moregn mit dem ganzen umgehen und wie es weitergehen wird ;)

Sorry für den kurzen Kommi, abr ich bin schlecht im Kommischreiben und bin daher auch ehr bevorzugter Stillleser also nicht wunder wenn du lange zeit nichts von mir hörst xDD

Bitte mach schnell weiter...

Lg Jani

Re: London Lover

~Tazuma~ - 24.01.2007, 14:32

ach du schei**
nein wie geil ...

na jetzt bin ich aber mal gespannt
was passiert wenn die beiden morgens aufwachen
hoffentlich kommt nicht einer auf die idee und meint
das sie das alles vergessen sollten !!!
das wär shit ...

also der teil war wirklich klasse
man konnte richtig die spannung merken vom anfang
bis zum ende des teiles
auch andis reaktionen waren geil
ich musste mir das irgendwie richtig vorstellen
der arme :lol:

also muss sagen der teil war wirklich einer von den
besten bis jetzt und ich freue mich schon sehr
auf die reaktionen der beiden im nächsten pitel...

mach weiter so
glg
tazu

Re: London Lover

[sugarfairy] - 24.01.2007, 16:54

Haha bin gespannt, ob Ava morgens reinkommt :lol:
Aber die wäre sicherlich begeistert davon *gg*

Toller Lemon, aber mit dem armen Andi hatte ich dann doch Mitleid *lach*

Bin gespannt wie es weitergeht :wink:

lg, suga

Re: London Lover

BlackAngel - 24.01.2007, 18:16

Wow hammer!
Ich hab mir schon gedacht das da noch was kommt aber das is wirklich geil!
Ich hoff jeztnur das Tom am näxhsten Moren nicht meint er müsse Bill rausschmeissen, das könnte ganz ungesund für ihn werden!
Ne aber du hast ja glaub ich was von Seelischer Gewalt angegeben und das klingt nicht gut aber es hört sich auch nach ner verdammt geilen Ff an wobei sie das ja schon ist!
Ne ich glaube das das noch Ärger geben wird aber nuja die Welt is eben kein rosa Zuckerballon und ich hoffe das das in der Ff auhc nicht so aussehen wird!
Aber ich glaubs eigentlich nicht, dazu schreibst du viel zu gut!
lg
Ricci

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 24.01.2007, 23:46

Andis größter Albtraum ist wohl wahr geworden, aber vllt hat er ja nochmal Glück und es tritt nicht die Konsequenz ein die er vermutet. Sieht ja grad net danach aus...aber mal sehn.

- Coulered Gothic -

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 25.01.2007, 17:24

Halleluja! xD
*baffist*
Ja, dass würde mich auch interessieren, was die am nächsten Tag machen, so heftig über einander herzu fallen, da wird das "normal" Verhalten schwer ;)
Der Teil hat mir wieder echt gut gefallen!
LG *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

Starlight - 05.02.2007, 23:01

Hach Jen, ich mag deine Stories...genial! Nun hat es also geknallt...in wahrsten Sinne des Wortes xD. Na, zwei so heißen Typen, die müssen ja auch übereinander herfallen, kein Wunder, dass es BILL kaum noch ausgehalten hat. Die Idee zu der Geschichte find ich echt supi, aber das hatte ich glaub ich schon mal erwähnt.

Ich hoffe nur, das wird noch ´ne heiße Liebesstory und der Tom schmeißt den BILL jetzt nicht echt raus. Am besten, sie bleiben den ganzen Tag im Bett...vorsichtshalber!

Re: London Lover

xXNamidaXx - 06.02.2007, 14:01

ui des war ja mal wieder ein gelungener teil Oo
freue mich schon auf den nächsten part <3

Re: London Lover

Leela - 06.02.2007, 19:10

warum zum teufel werd ich nich benachrichtigt? ich bin sauer
fast hätt ich diesen wundervolen udn natürlich hotten teil verpasst
das feuer der leidenschaft konnt eman aber heiß spüren holla die waldfee
wirklich gut geschreiben
lg

Re: London Lover

JEN - 07.02.2007, 19:48

10

Kapitel 10: Get mine, get yours
Song zum Kapitel: Get mine, get yours
Künstler/in: Christina Aguilera
Album: Stripped
Download Link: http://rapidshare.com/files/15389300/15._Get_Mine_Get_Yours.mp3



We have a physical thing

We'll make love, but don't fall in love

Let me get mine, you get yours

……

I want your body, not your heart



Penetrant strahlten die ersten Sonnenstrahlen in Toms Augen und kitzelten ihn unsanft wach.
Seine Nase kräuselte sich, als der Schlaf ganz langsam von ihm abließ und seine Augen sich zum Ersten mal an diesem Tag öffneten. Er seufzte tief und dreht sich noch einmal im Bett um. Abrupt fasste er sich mit der Hand an die Stirn. Hinterrücks und ohne Vorwarnung, hatte sich auf einmal ein stechender Kopfschmerz im Stirnbereich ausgebreitet und erinnerte ihn somit schmerzhaft an den die gestrige durchfeierte Nacht.

Mit einem Schlag, fiel ihm alles wieder ein und sofort drehte er sich wieder um, um zu schauen ob Bill noch neben ihm lag. Er hatte wirklich sehr viel getrunken, aber nicht so viel, das er dachte dass es alles nur ein Traum gewesen war, denn das war es definitiv nicht. Er hatte Sex mit Bill und das hemmungslos.

Mit der flachen Hand fuhr er sich durch das müde Gesicht und blickte zu der Stelle, wo Bill noch vor wenigen Stunden gelegen hatte. Keiner lag mehr da. Tom wusste nicht, ob ihn das freuen sollte, oder nicht.

Er fand Bill schon seit ihrer ersten Begegnung anziehend, rein körperlich. Wenn er Bill unter anderen Umständen kennen gelernt hätte, in einer Bar zum Bespiel, dann wäre das was diese Nacht passiert war, schon viel eher gesehen.

Tom wusste, wie er in solchen Beziehungen war. Wie hieß es so schön „Einmal ficken weiter schicken“ und das, das konnte er nicht leugnen, traf genau auf ihm zu. Bill konnte er nicht einfach „weiter schicken“ und er war sich momentan auch nicht im Klaren darüber, ob er das wirklich wollte. Seine sonstigen Bettgeschichten, waren alles One Night Stands, mit Leuten die er nicht kannte, deswegen war es auch nicht schwer diese Leute am nächsten morgen einfach raus zu schmeißen, wenn sie nicht schon von selbst gegangen waren.

Doch bei Bill war das anders. Tom kannte ihn, er lebte bei ihm. Kümmerte sich um seine Tochter und die liebte den Jungen. Und Tom, nun ja, er mochte Bill, er mochte ihn wirklich.

Der dunkelblonde seufzte schwer. Das hätte einfach nicht passieren sollen. Aber andererseits, Bill war ja auch nicht wirklich abgeneigt gewesen. Ob das was zu bedeuten hatte? Er hoffte nicht, oder doch?

Langsam schälte er sich aus der Bettdecke und stand anschließend auf. Sein erster Weg führte ihn in das Badezimmer. Dort angekommen, sah er, dass Bill anscheinend schon duschen war, denn ein nasses Handtuch hing zum trocken über der Tür der großen Duschkabine. Er ging zur Dusche hin, nahm Bills Handtuch ab und ersetzte es gegen ein trockenes, welches er gleich brauchen würde. Er stellte das Wasser schon mal an und erfühlte die richtige Temperatur, bevor er sich unter das feuchte nass stellte.

Sofort entspannten sich seine Glieder und er genoss die wärme, die seinen Körper umschmeichelte. Als er daran dachte, gleich Bill unter die Augen zu treten verspannte sich sein Körper allerdings wieder. Er kam sicherlich nicht um ein Gespräch herum. Andi hatte gestern Recht gehabt mit seinen Bedenken, mit restlos allen. Warum war Tom auch immer so Stur in solchen Sachen.

Die restliche Zeit unter der Dusche, verbannte er diese Gedanken und versuchte sich zu entspannen. Wenige Minuten später, war er auch schon fertig mit Duschen und Anziehen.

Nervös, ging er die Treppe hinunter und war gespannt darauf, was ihn in der Küche erwartete.
Als er dort ankam, sah er Bill mit übereinander geschlagenen Beinen an dem Küchentisch sitzen. Die Zeitung vor sich ausgebreitet und eine Tasse mit wundervoll duftenden Kaffee in der Hand. Als Bill Tom bemerkte lächelte er und zeigte auf die Kaffee Maschine.

„Ist grad fertig aufgebrüht!“. Tom nickte nur und nahm sich auch gleich eine große Tasse von dem schwarzen Gold. Mit der vollen Tasse in der Hand, steuerte er auf den Tisch zu und setzte sich seinem Au Pair gegenüber. Seine Augen haften auf den Schwarzhaarigen Jungen. Wie sollte er nur anfangen…

Bill bemerkte Toms Blick natürlich und sah von der Zeitung auf, um Tom fragend an zu schauen. „Bill, das gestern war…“, Bill lachte nur auf und faltete die Zeitung zusammen. „Du musst nichts erklären, Tom! Ich seh das genau so wie du.“, fiel der Jüngere ihm ins Wort, stand vom Tisch auf und stellte seine Tasse in die Spüle. „Es war nur schneller Sex! Du glaubst doch nicht, dass ich etwas von dir will oder? Zugegeben, ich war echt scharf auf dich, aber mehr nicht!“, sprach er weiter und lächelte den Älteren an.

Tom wusste im ersten Moment nich was er sagen sollte. Damit hatte er nicht gerechnet, aber es war gut, dass Bill so dachte, ja das war es! War es das?

„Aber ich denke wir sollten uns bei deinem Freund entschuldigen!“, sagte Bill dann. Tom drehte den Kopf um Bill anzusehen, der nun lässig an der Küchentheke gelehnt stand. „Hä? Wen? Andi?“. „Ja wer sonst? Oder war da gestern noch jemand, an den ich mich nicht mehr erinnern kann?“, lachte Bill und schüttelte seinen Kopf.

„Ach so! Ja, wir haben ihn echt sitzen lassen!“, schlussfolgerte Tom schließlich. „Genau! Und das war wirklich nicht sehr nett!“. „Ja…..“.

Schrill ertönte das klingeln des Telefons und Tom zuckte kaum merklich zusammen. „Ich geh schon!“, sprach Tom hastig, als Bill schon zur Quelle des Grauens hasten wollte.

Während Tom in den Hörer sprach, begann Bill damit das Geschirr vom Vortag in die Geschirrspülmaschine zu räumen. Doch immer wieder verirrten sich ein paar Blicke zu dem Älteren. Der Sex mit ihm, war einer der besten die Bill je gehabt hatte, dessen war sich der Junge bewusst, doch nun machte er sich Sorgen. Sorgen darüber, dass Tom wohlmöglich mehr für ihn empfinden würde.

Bill war nur einmal verliebt gewesen und auch das ist schon zwei Jahre her und seit dem hatte der das Gefühl der aufrichtigen Liebe nie wieder empfunden. Er konnte sich eigentlich nicht vorstellen, dass Tom mehr wollte. Immerhin war er in Sachen Liebschaften genau so gestrickt wie Bill, wie er Erfahren hatte.

Ein lächeln legte sich auf die Lippen des Schwarzhaarigen. Womöglich dachte Tom nun, dass Bill es war, der mehr wollte und machte sich deshalb jetzt Sorgen. Ja, das würde ihm wohl ähnlich sehen. Nur zu gut, dass dem nicht so war. Es war Sex, nicht mehr und nicht weniger.

„Okay, bis heute Abend dann! Tschüß!“, sprach Tom in das Telefon und legte zugleich auf. „Wer war denn das?“, fragte Bill neugierig. „Das war Alessia. Sie will heute mit Ava in den Zoo.“ „Du lässt die mit deiner Tochter alleine in den Zoo?“, erwiderte Bill amüsiert. Der Ältere lachte nur und schüttelte leicht mit dem Kopf.

„So verrückt sie auch sein mag! Sie kann gut mit Ava umgehen! Da mach ich mir keine Sorgen!“. „Hm…verrückt…Ich würde ja mal eher seltsam sagen! Dann hab ich also heute Frei?“. „Ja, sieht so aus!“, antwortet Tom. „Supi!“, freute sich Bill und klatschte freudig in seine Hände.

„Was hältst du davon, wenn du Andi anrufst und ihm sagst, dass wir ihn auf einen Kaffee in der Stadt einladen. So als kleine Entschuldigung wegen gestern!“, fragte der Jünger und sah Tom abwartend an. „Ja das könnte ich tun. Aber warum in München Kaffe trinken?“. „Naja…ich war noch nicht in München, außer gestern Nacht. Ich würde so gerne Shoppen gehen!“, antwortete Bill und sah Tom mit großen, klimpernden Augen an, so das dieser nicht widerstehen konnte.

„Is ja gut! Ich ruf ihn an. Mach du dich aber schon mal fertig, sonst dauert das alles wieder Stunden!“, sprach der Dreadhead während er erneut nach dem Telefon griff. Der englische Junge gab nur ein quiekendes Geräusch von sich, was Tom als „Shoppen!!!!!“ identifizieren konnte und stürmte schon die Treppe zu seinem Zimmer hoch.

Er sah dem Jungen nach und leckte sich über die Unterlippe. Er war wirklich außergewöhnlich. Bevor er seine Gedanken vertiefen konnte, schüttelte er sie mit dem Kopf weg und tippte die Nummer seines Freundes in das Telefon.

„Hey Andi! Ich bin´s Tom……..“.

Re: London Lover

Morena - 07.02.2007, 20:01

hey,

ich habs dann auch mal geschafft wieder weiterzulesen (beziehungsweise die zwei kapitel nachzulesen) *grins*.
also die zwei teile waren super. richtig toll geschrieben - hammer.

vorallem die club nacht von tom, andi und bill war richtig toll beschrieben. echt klasse. :-D und natürlich die lemon auch :-D

ich freu mich schon auf die nächsten teile, die bestimmt genauso toll werden. :wink:


gruß

Re: London Lover

Leela - 07.02.2007, 20:08

also iwie kommt mir das vor als würden sich da beide gerade noch mächtig gegen wehren das sie unterbewusst doch ,erh als schnellen sex vomjeweils anderen wollen :lol:
aber solange sie sich darin einig sind is wenigstens keiner verletzt,das schon mal gut^^
soso Bill der beste sey ja? tja und ich wette das bleibt nich das einzige mal :wink:
du hast den teil wirklich überzeugend und realiostsich geschrieben und ich finde die reaktionen de rbeiden soagr durchaus nachvollziehbar
konnt emir mal wieder alle super vorstelen und bin wiedrum begeistert
lg

Re: London Lover

Anonymous - 07.02.2007, 20:30

Hey du!
Hach, endlich geht es weiter...
Ich find die beiden ja mega niedlich! Aber nicht, dass nachher doch Tom sich unsterblich verliebt und Bill auf ne einmalige Sache besteht.... :lol:
Also mach schnell weiter!!!
LG

Re: London Lover

[sugarfairy] - 07.02.2007, 21:48

Ui, armer Tom, abgespeist von Bill
Aber wenn doch der Sex geil war... :lol:
Bin mir sicher, sobald Ava weg ist, wird es wieder los gehn^^

Jetzt bin ich aber gespannt, ob Andi jetzt tierisch abgeht und ob er sich einladen lässt, zu mindest habeen der Dreadman und sein Freund ein schlechtes Gewissen ;)

Schnell weiter würd ich sagen!!

Liebe Grüße
sugaaa

Re: London Lover

xXNamidaXx - 08.02.2007, 13:27

i-wie geil wie bill tom gesagt hat
das es dem nichts bedeutet hat -
ziemlich direkt der gute :D
glaub aber auch i-wie nicht
das es stimmt Oo
dann lass ich mich mal überraschen :)

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 08.02.2007, 14:31

Hi!

Ich hab gestern Abend garnicht gesehen, dass es einen neuen Teil gab...
*kopfmeetstasta*
Nya, zum Teil:
Ich fand ihn echtr wieder voll schön und wie Bill tom das gesagt hat, damit hab ich echt nicht gerechnet...
Wir werden sehen, wie's mit den beiden weiter geht!
Ich bin gespannt!
Rechtschreibfehler etc. NICHTS!

LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

Bill_my_love - 08.02.2007, 16:27

jaja bill kann man nicht so einfach weiter schicken, glaub er wollte das auch nicht. glaub auch weniger dass das eine einmalige gelegenheit war. außerdem kann mir auch etwas schwer vorstehlen dass es ein jahr nur um körperliche liebe gehen kann, denn bill bleibt ja auch ne weile dort.
na mal sehn wie es dann weiter geht.

lg

Re: London Lover

schaf - 08.02.2007, 18:20

Hey!

Also ich glaub auch nicht das Bill das ernst meint.
Aber warum sollen es die beiden sich denn einfach machen
und sofort zugeben das sie von den anderen mehr wollen,
wenn sie es doch auch kompliziert haben können?^^

Der Teil war auf jeden Fall wieder echt super!
Ich freu mich schon auf den nächsten!
LG, Nina

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 09.02.2007, 12:42

Uff, des isch ja nochmal gut gegangen...würd mich aber net wundern wenn die sich noch wirklich inander verlieben würden.

Grüße - Coulered Gothic -

Re: London Lover

Starlight - 10.02.2007, 12:53

Juhu, er hat ihn nicht rausgeworfen *puhh, Schweiß abwisch*. Was soll´s auch, sind ja schließlich beides schon >große Jungs< xD... da kann sowas schon mal vorkommen.

Ein ganzer Tag im Bett hätte mir natürlich besser gefallen, aber Shoppen ist auch gut... Tom werden sicher die Augen übergehen, wenn sich BILL in sexy neuen Klamotten vor ihm dreht... :twisted: Hoffentlich ist Andi auch nicht allzu sauer, dass ihn die Beiden da haben sitzenlassen. Aber manchmal gehts eben nicht anders... xD.

Allerdings hoffe ich natürlich auch, dass da noch was geht mit den Beiden... die sind so süss! Und für Ava wäre es doch auch toll, wenn der BILL iwann nicht mehr gehen würde...

Re: London Lover

guest - 10.02.2007, 22:16

also erstmal muss ich ja ganz ungeniert mal meine liebe suga zitieren:

Zitat: Ui, armer Tom, abgespeist von Bill
Aber wenn doch der Sex geil war...
Bin mir sicher, sobald Ava weg ist, wird es wieder los gehn^^


süße?! so seh ich das auch. genauso. ich stimme da voll und ganz zu.

so dann muss ich ja noch sagen ich find deine storys eh sehr toll deine schreibe gefällt mir und bei der story find ich schon allein die idee auch wieder so toll. hach ja. ich bin aber wirklich der meinung...das mit bill und tom...das bleibt bestimmt nich bei dem einen mal....also cih mein und wie suga schon sagte: wenn es doch so geil war.....
und so wie das abging - da muss es einfach noch ne wiederholung von geben. unbedingt.

aber nichts desto trotz liegt das ja in deiner macht...so als autorin.

bin also jetz gespannt und warte ergeben darauf, dass du das nächste kapitel postest und kann es kaum erwarten zu lesen, was denn jetzt nun passiert nicht nur wenn sie sich mit andi treffen...sondern auch zwischen bzw. mit tom und bill.

kompliment auf jedenfall für alles bis hierher.

lg, die guest

Re: London Lover

JEN - 22.02.2007, 20:30

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Da mir hier (FF.de) so überaus nett gesagt wurde, dass ich die Download links doch lassen soll, tu ich das jetzt auch, weil ich keine Lust habe mich hier mit gewissen Leuten anzulegen, die meinen mit solchen Kommentaren einen reißen zu müssen…da hab ich keine Zeit und keine Lust für! Auf so ein Niveau lass ich mich einfach nicht sinken, das alles hätte man auch netter sagen können. Aber manche Leute kennen so ein benehmen anscheinend nicht!



Sooo…für alle anderen—meine Lieben---geht’s jetzt weiter^^


Viel Spaß und einen RIESEN DANK für jedes einzelne Kommi!






Kraut aus der Hölle und Verhängnisvolle Bananen




„Da steht er! Halt an, Tom!“, rief Bill und zeigte aus dem fahrenden Auto heraus auf Toms blonden Freund. Mit einem ohrenbetäubenden quietschen, hielt das Auto direkt vor dem Jungen, der sich mit verzerrtem Gesicht die Ohren zuhielt, an. „Das is doch echt nicht mehr gesund für das Auto!“, spracht Andi, als er hinten in das Auto stieg.

„Ja, wenn ich das nächste Mal Zeit haben, dann bring ich den Wagen mal in die Werkstatt.“, antwortete Tom zugleich. Andi kam dieser Satz nur zu bekannt vor. Denn es war nicht das erste Mal das Tom ihn gesprochen hatte, auch nicht das zweite, dritte oder zehnte Mal. Auch Andis gut gemeinte Aussage, dass es echt gefährlich werden könnte, brachte Tom nicht dazu, den Wagen endlich mal durchchecken zu lassen.

„So, und wo fahren wir jetzt hin?“, fragte der blonde Junge auf dem Rücksitz. „In die Innenstadt! Marienplatz, würde ich mal sagen! Da können wir uns irgendwo hinsetzten und was trinken…..“ „Und Shoppen!“ „….ja, und shoppen Bill!“.

Skeptisch verfolgte Andi das Treiben auf den Vordersitzen und stellte erleichtert fest, dass Bill und Tom sich noch immer gut verstanden. Waren sie doch nicht im Bett gelandet? War Tom noch so beisammen, dass er vorher die Notbremse gezogen hatte? Andi hoffte es inständig, doch eigentlich glaubte er nicht daran. Dafür kannte er Tom schon zu lange und zu gut.

„…jedenfalls, können wir ja was essen gehen und dann halt Einkaufen, damit Bill seinen Willen kriegt!“, beendete Tom sein reden. „Hört sich gut an! Und wenn ihr mir mein Essen bezahlt, dann vergesse ich das von gestern, vielleicht!“, erwiderte der blonde Junge und zog die Mundwinkel zu einem lächeln hoch.

„Kein Problem!“, grinste Bill und drehte sich auf seinem Sitz ein wenig nach hinten, so dass er Andi ansehen konnte. „Es tut mir, uns, echt Leid wegen gestern! Das war echt nicht nett! Kommt auch nicht mehr vor, Ehrenwort!“, entschuldigte sich Bill. „Ja, Sorry Kumpel!“, klinkte sich nun auch Tom mit ein. „Ja ja! Ist okay!“. Dass es nicht noch einmal vorkommen würde, konnte Andi nicht so Recht glauben, aber er freute sich darüber dass es den beiden anscheinend wirklich Leid tat.

Keine Fünf Minuten später, parkten sie das Auto auch schon in der Münchener Innenstadt und schlenderten über den Marienplatz. „Sollen wir irgendwo einen Kaffee trinken, oder direkt zu Mittag essen?“, fragte Tom seine Freunde. „Also ich möchte lieber was anständiges Essen!“, antwortete Andi. „Ich auch!“, stimmte nun auch Bill zu. „Okay! Wo denn?“ „Wir sollten deinem Au Pair mal das gute Bayrische Essen näher bringen!“, lachte Andi, legte einen Arm um Bills Schultern und zwinkerte Tom zu. „Oh ja! Das wird dir gefallen Bill!“.

Der englische Junge konnte gar nicht mehr antworten, denn schon wurde er in ein Brauhaus geschoben, welchen die Aufschrift „Augustiner“ trug.

Eine halbe Stunde später, stand vor Bill auch schon ein Teller mit Essbaren Sachen, die der Junge noch nie gesehen hatte. Skeptisch stocherte er in etwas weißes Krautartiges herum. „Was ist das?“ „Sauerkraut!“, antwortete Tom während er sich etwas davon in den Mund schob und grinste. „Aha.“. Dann nahm der Junge das komische Stück Fleisch in Augenschein und piekste einmal mit seiner Gabel hinein, um sich zu vergewissern, dass es nicht doch noch Beine bekam und wegrennen würde. „Und das?“, fragte er dann Andi. „Schweinshaxe!“, antwortete dieser nur und konnte sich auch nicht so recht ein grinsen verkneifen.

Todesmutig, schob Bill sich dann eine Gabel voll Sauerkraut in den Mund. Andi und Tom stoppten mit dem Essen und beobachteten den englischen Jungen. Sobald Bill das Sauerkraut im Mund hatte, verzog er leicht angewidert das Gesicht, kaute und schluckte es schnell hinunter. „Na, lecker was?“, fragte Tom und unterdrückte ein lachen. „Hmmm….ja…“, antwortete Bill nur schwach und widmete sich seiner Schweinshaxe. Er wollte nicht unhöflich sein und über das Bayrische Essen herziehen, denn Tom und Andi schienen sich zu freuen, dass er ihre Landestypische Mahlzeit aß, aber es schmeckte einfach nur widerlich. Doch tapfer stopfte er sich das Kraut der Hölle weiterhin in seinen Mund.

Nachdem Bills Gesichtsfarbe schon eine ungesunde Blässe angenommen hatte, brach es aus Andi und Tom raus. Plötzlich, legten sie ihre Gabeln zu Seite und krümmten sich vor lachen. „Du musst das echt nicht Essen!“, sagte Tom und hielt dem verwirrten dreinblickenden Jungen eine Serviette hin. Dankend, nahm Bill sie an und spuckte den Rest, den er im Mund hatte hinein. „Ihr seit echt so……“, fing Bill an wurde aber unterbrochen „…witzig?“, lachte Andi.
„….ich geb´ dir gleich witzig!“, antwortete Bill leicht sauer, grinste dann aber doch.

„Ihr seid echt bescheuert!“, grinste Bill und wischte sich noch mit der Serviette über die Zunge. „Ja! Und das aus Überzeugung!“.

Nachdem Tom und Andi noch aufgegessen hatten und Bill leicht schmollend daneben saß, bezahlten sie und machten sich auf den weg, denn Bill wollte ja noch shoppen.

„Die Innenstadt ist echt schön!“, schwärmte der Schwarzhaarige, als sie am großen alten Rathaus vorbei gingen. „Ohh…so was will ich haben! Unbedingt!“, rief Bill aus und zeigte auf ein Mädchen, das gerade an ihnen vorbei ging. „Ich dachte du stehst nicht auf Mädchen?“, fragte Andi verwundert.

Bill rollte nur mit den Augen und verpasste Andi einen Klaps auf dem Arm. „Nicht das Mädchen! Ihr Shirt!!“, stellte er dann Richtig. Synchron, drehten sich Tom und Andi nach ihr um. „Ein Shirt wo >München< drauf steht?“. „Ja! Die sind doch toll! Da sieht jeder direkt, dass ich schon mal hier war und erblasst vor Neid!“, kicherte der jüngste der Drei. Die Zwei anderen schüttelten nur leicht ihre Köpfe. Verrückter Junge!

Nachdem Bill endlich einen kleinen Laden erblickt hatte, indem diese Oberteile verkauft wurden, stand er bereits vor einem Regal mit den verschiedensten Ausführungen dieses Stück Stoffs. „Das ist doch schick!“, sprach er und zog ein schwarzes T-Shirt aus einem kleinen Stapel. Er faltete es auf, hielt es sich vor dem Oberkörper und strahlte bis über beide Ohren. Ja, er war eindeutig in seinem Element.

„Ehm, du weißt schon, das dass ein Girlie Shirt ist, oder?“, sagte Tom und schaute Bill nicht sehr überzeugt davon an. „Und es steht >München< mit Strasssteinen drauf geschrieben!“, gab Andi auch noch seinen Senf dazu. „Ja! Ist das nicht süß! Ich probier es gleich mal an!“, rief Bill und hüpfte auch schon in eine der kleinen Umkleide Kabine. Tom und Andi schauten ihm nur schulterzuckend hinterher.

„Weißt du was das schlimme an der ganzen Sache ist?“, fragte Tom seinen blonden Freund. „Was?“ „Dass er wahrscheinlich, nein, ganz sicher sogar, extrem scharf damit aussehen wird!“, seufzte der Dreadhead. Andi lächelte nur matt und schaute seinen Freund von der Seite an. „Ihr habt miteinander geschlafen oder?“. Tom zog seine Unterlippe zwischen den Zähnen, starrte auf die Umkleidekabine und nickt nur. „Und?“, bohrte Andi weiter nach. „Es war der beste Sex den ich je hatte….“ „So genau will ich das echt nicht wissen! Aber anscheinend, kommt ihr beide ja recht gut damit klar!“. „Hm…Ja! Es war halt nur ein One-Night-Stand, dessen sind wir beide uns bewusst!“, antwortet Tom in einer ziemlich monotonen Stimmlage, die dem blonden nicht ganz geheuer war. „Dann ist ja gut!“, antwortete er nur und Tom quittierte es wieder nur mit einem sachten Nicken.

So wie Andi die Sache momentan sah, kämpfte sein Freund gerade damit, nicht zu viele Gefühle für den jungen Engländer hoch kommen zu lassen. Er dachte es nicht gerne, aber er hatte Recht gehabt. Es würde noch damit Enden, dass Tom sich in den quirligen Jungen verliebte und Andi wusste, dass er mit solchen Gefühlen nach der Trennung von Avas Mutter, nicht umgehen konnte. Da würde noch einiges auf sie zu kommen.

„Tadaaa!“, ertönte auf einmal Bills Stimme und er stand umgezogen vor den beiden jungen Männern. Tom seufzte nur kurz. Hatte er es nicht gewusst? Bill sah einfach nur toll aus. Es entsprach halt ganz seinem Style.

„Das lasse ich direkt an!“, schwärmte Bill und stürmte bereits zur Kasse. Doch auf dem halben Weg stoppte er, ging noch mal zu dem Regal und zog noch ein graues und ein dunkelblaues Shirt von dieser Sorte heraus und stürmte dann wieder auf die Kasse zu.

„Meinst du er ist Shoppingsüchtig? Das ist ne echte Krankheit!“, fragte Andi Tom nur, der wieder nur mit dem Kopf schüttelte und spitz grinste.

Ganze Vier Stunden und grob gerechnet, Zehn Geschäfte später, schloss Tom ermattet und leicht genervt die Haustüre seines Hauses auf. Bill schob sich glücklich und gut gelaunt, mit seinen zahlreichen Einkaufstaschen an Tom vorbei und brachte seine Beute erst einmal auf sein Zimmer.

Toms erster Weg führte in die Küche, zum Kühlschrank und dann mit einer kalten Flasche Bier an den Küchentisch. Shoppen schön und gut, aber kein extrem-shopping! Er war einfach nur fertig mit den Nerven und konnte es einfach nicht nachvollziehen, dass sein Au Pair bester Laune war.

„Das war sooo schön! Das müssen wir bald wieder machen!“, sprach Bill gut gelaunt, als er in die Küche kam und sich gegen die Arbeitsplatte der Küche lehnte. Tom verdrehte nur die Augen und nahm einen großen Schluck, zur Beruhigung, aus seiner Flasche.

Bill lächelte bei dem Anblick nur und griff nach einer Banane aus dem Obstkorb. Toms Augen weiteten sich, als er das sah und als Bill sie seelenruhig aufschälte und genüsslich rein biss, verschluckte er sich lautstark. Er fing an zu schwitzen und seinen Gedanken liefen Amok. Vor seinen Augen, sah er wieder Bill auf sich. Nackt, erregt und verschwitzt.
Schnell versuchte er die Gedanken ab zu schütteln. Konnte ja nicht angehen, dass es so ausartete, nur weil Bill eine Banane aß.

Schnell wandte er seinen Blick von dem Jungen ab und blätterte in einem nahe gelegenen Prospekt herum. Doch nachdem er Bill auch noch leise schmatzen hörte, knallte eine Sicherung in Toms Kopf durch und er stand auf.

„Warum machst du das?“, fragte er nervös. „Was?“ „Ja das!“, sprach Tom und zeigte auf die Banane. Bill schaute das Stück Obst verwirrt an. „Die Banane essen?“ „Ja!“ „Hä?“ „Wie du sie isst!“ „Ja normal! Wie man einen Banane nun einmal isst!“ „Nein!“. Verdutzt, zuckte Bill mit den Schultern und führte die Banane wieder zu seinem Mund.


Tom schnaubte, ging auf Bill zu und nahm ihm die Banane aus der Hand. „Hey!“, protestierte Bill und schnappte nach seiner Banane. Doch dann ging ihm ein Licht auf und er begann amüsiert zu grinsen. Er wusste, dass Tom die vorige Nacht nicht kalt gelassen hatte. Schon wie er ihn den ganzen Tag über angeblickt hatte, hatte ihn verraten.

Sofort schlang Tom einen Arm um Bills Hüften und zog ihn an sich. Seine andere Hand wanderte in den Nacken des schwarzhaarigen und schon trafen ihre Lippen aufeinander.
Sofort öffnete der Ältere mit seiner Zunge Bills Lippen und ließ seine Zunge in die feuchte Höhle gleiten. Neckisch kämpften ihre Zungen um die Vorherrschaft und Toms Hand glitt nach vorne und kam auf Bills Bauch zu liegen. Als Reaktion auf dies, stöhnte der jüngere leicht in den Kuss hinein und klammerte sich an Toms Hals, um Tom noch festern an sich zu drücken.

Auf einmal, ertönten aus dem Flur zwei laute Stimmen und die beiden fuhren erschrocken auseinander.

„Papi! Ich bin wieder zu Hause!“, rief ein kleines blondes Mädchen und lief lachend in die Küche und dann in die Arme ihres Vaters.

Re: London Lover

JEN - 22.02.2007, 20:30

sorry...warn doppelpost und liess sich leider nimmer löschen... hupsi^^

Re: London Lover

xXNamidaXx - 22.02.2007, 21:07

wow bin echt beeindruckt
geiles pitel
der schluss is ja geil
xD die tochter Oo
hoffentlich hat sie nix davon mitbekommen^^
vati hat nur bill verarztet :D

mimo

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 22.02.2007, 23:13

Oh...des kann noch heiter werden. Wenn des jz schon so losgeht. Ich hoff ma die verrennen sich da net. Jedenfalls isches für Bill eher Spaß als was wirklich ernstes, dem nach zu schließen was er in vorhergehenden Teil darüber gedacht hat. Naja und Tom scheint wirklich Gefühle zu entwickeln, mit Sicherheit mehr oder weniger gegen seinen Willen.

Bin auf jedenfall sehr gespannt wies weiter geht.

lg - Coulered Gothic -

Re: London Lover

Morena - 23.02.2007, 10:06

hey,

der teil war wieder richtig toll. echt klasse. :-D
die szenen konnte man sich richtig toll vorstellen.
bin total neugierig wie es weiter geht.

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

Bills_Drinni - 23.02.2007, 12:34

Oh oh gott sei dank kommt jetzt Ava nachause mein gott wie das ausgegangen wär ich denk mal nicht gut aber ich bin mir sicher das das noch oft genug passiert zwischen den beiden..
Also mich würde es sehr Freuen ich liebe Lemons..
Ähm der Teil war super also ich würd schon so lange shoppen mit Bill gehen ich hätt da kein Problem damit..
Schreib büdde ganz schnell weiter
LG Sabrina

Re: London Lover

Bill_my_love - 23.02.2007, 13:58

boah der arme! sauerkraut und schweine...irgendwas...da dreht sich dir ja magen gleich um :?
bill der shoping suchtig...jaja wießen wir. ich kann mir schon vorstehlen wie geil er in dem shirt aussehen muss *sabber* :D
man was eine bananne auslossen kann! :lol: ja der gute tom und seine perversen gedanken! :lol: hmm ja die frauen kommen immer dann wenns unnotig ist! :?

lg

Re: London Lover

Kitty - 23.02.2007, 16:24

Wow ey..
Die FF ist total cool.. Ich habe sie mir gestern Nachmittag durchgelesen.. Mach bloß schnell weiter xDDDD

Alessia ist echt geil *grins*
Und Ava ist voll süß! Aber am besten sind ja immer noch Bill und Tom. Uhh.. Der Lemon war ja genial.. oder wie die beiden sich nicht voneinander lösen konnten.. Selbst im Taxi mussten sie sich befummeln xD
Der arme Fahrer, der hat mir echt Leid getan - wahh.. Nachher hat der sich noch daran aufgegeilt xDDD (Ne, wohl eher nich' .___.)

Also, mach bald weiter *smile*^^

Re: London Lover

tiramisu - 25.02.2007, 21:40

der teil war wieder spitze.

aber war ja klar, dass die beiden jetzt auf den geschmack gekommen sind und ihre hände nicht mehr voneinander lassen können. :roll:

das mit dem sauerkraut war ja fies aber auch lustig. :-D

ich bin schon auf die fortsetzung gespannt.

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 26.02.2007, 13:16

Ach Gott!
Da ist man n paar Tage krank und verpasst hier sooooooooooo viel...-.-
Der Teil war echt wieder total spitze!
Ich fand die Idee mit den Songs echt gut!^^
Nur so =)
Muss noch 'n bissel was aufholen, dass nächste Kommi wird besser!

LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

coffee_fairy - 26.02.2007, 21:59

haha, genau darum werde ich mir gut überlegen, ob und wann ich mir kids anschaffe 8) genau der richtige augenblick.
ich weiß gar nicht genau ob ich nach so einer shoppingtour so gut drauf wäre wie bill oder so schlecht wie tom *nachdenklich am kopf kratz*
Ich bin auf jeden fall nach wie vor begeistert und freu mich schon aufs nächste kapitel :D
weiter so!

Re: London Lover

JEN - 02.03.2007, 23:31

12



Satisfaction



Ganze Zwei Stunden, saß Tom mit seiner Tochter und seinem Au Pair im Wohnzimmer auf der Couch und hörte sich an was seine Tochter alles Schönes im Zoo erlebt hatte. „Die Pinguine fand ich am schönsten! Die sind immer so komisch ins Wasser gesprungen, dass war lustig!“, erzählte die kleine munter, fixierte Bill und kletterte schließlich auf seinen Schoß. Er lächelte das kleine Mädchen an und legte die Arme um sie. „Und….und weißt du was die Alessia mir gekauft hat?“, fragte sie und blickte mit ihren blauen Kulleraugen hinauf zu Bill. „Nein, was denn?“ „Ein Eis!“, antwortete Ava und kicherte. „Ich hoffe aber das war nach dem Mittagessen!“, klinkte sich nun ihr Vater in das Gespräch ein. „Ja!“.

Bill stellte das Mädchen auf den Boden ab und drehte eine blonde Haarsträhne von dem Kind um seinen Finger. „Gehst du nach oben und ziehst schon mal deinen Schlafanzug an?“, fragte Bill sie. „Ja….aber ich will noch nicht ins Bett!“, fing sie schlagartig an zu schmollen. „Ich spiel noch ein wenig mit dir und lese dir dann auch etwas vor, ja?“. „Jaaa!“, rief das Mädchen und war schon fast aus dem Wohnzimmer raus gelaufen, als von der Sofaecke ey empörtes „Hey!“, zu hören war. Das Mädchen machte auf dem Absatz kehrt, lief zu ihrem Vater in die Arme und drückte diesem einen Kuss auf. Dann lief sie kichernd hoch in ihr Zimmer.

„Na denn! Ich zieh mir auch noch etwas Bequemeres an, bevor ich mich mit deiner Tochter beschäftige!“, sagte Bill, stand auf und streckte seinen Körper erst einmal durch. Da er die Worte „deine Tochter“ extrem betont hatte, begann Tom leicht zu grinsen. „Wofür bist du hier, he?“. Sofort erschlaffte Bills Körper wieder und er schaute Tom leicht belustigt an. „Ja, ist ja gut! Soll ich sie dann auch direkt ins Bett bringen?“. „Du wolltest ihr doch eh was vorlesen oder?“, erwiderte Tom. „Ja, stimmt! Okay…..“, sprach Bill und ging aus dem Wohnzimmer.

Als Bill gegangen war, hatte Tom sich die Fernbedienung geschnappt und dann den Fernseher eingeschaltet. Wie ein nasser Sack, saß er nun alleine auf der großen weißen Couch und zappte durch die vielen vorhandenen Tv Programme. Doch nichts konnte seine Aufmerksamkeit gewinnen. Ende vom Lied war, das er bei Spongebob hängen blieb.

Eine Weile, schaute er sich die Sendung an, doch dann schaltete er gelangweilt den Fernseher wieder aus. Stöhnend, stand er von der Couch auf und begab sich ebenfalls in das Obere Stockwerk des Einfamilienhauses. Als er an Avas Zimmer ankam, hörte er zwei Stimmen, die sich angeregt miteinander unterhielten und hin und wieder ein lautes Lachen erklingen ließen, welches auch seine Mundwinkel ein wenig in die Höhe trieben. Er liebte es einfach seine Kleine lachen zu hören. Es war eines mit der schönsten Sachen, die es für ihn gab. Sein kleines Mädchen glücklich zu sehen.

Tom blieb vor der Türe stehen und schaute durch den offenen Türspalt hinein in das Kinderzimmer. Bill und Ava saßen auf dem Boden und spielten mit irgendwelchen Barbie Pferden. Der Anblick, von Bill mit so einem Pferd in der Hand ließ Tom schmunzeln. Zu niedlich. Schade, dass er gerade keine Kamera zur Hand hatte. Das wäre auf jeden Fall einen Schnappschuss wert gewesen.

„So, aber jetzt ab ins Bett! Was soll ich dir denn vorlesen?“, fragte Bill, während Ava sich in ihr Bett legte. „Aschenputtel!“, antwortete das kleine Mädchen schon leicht müde und kuschelte sich in ihre Decke. Bill dagegen, ging zu Avas großem Bücherregal und suchte Aschenputtel heraus. Als er es gefunden hatte, ging er mit dem Buch in der Hand zu ihrem Bett und setzte sich auf die Bettkante.

Augenblicklich, rutschte das Mädchen ein wenig zur Seite, damit Bill sich neben sie legen konnte. Ava setzte sich wieder ein wenig auf, deckte Bill behutsam ein wenig zu und kuschelte sich dann an ihn. Bill lächelte leicht und streichelte ihr kurz über den blonden Kopf, bevor er zu lesen anfing.

Tom beobachtete die beiden noch eine Weile zufrieden und ging dann in sein Schlafzimmer.
Er hätte nie gedacht, dass seine Tochter den Au Pair Jungen so ins Herz schließen würde. Sie machte alles was er sagte. Wenn Tom sie ins Bett brachte, fing sie immer sofort an zu weinen und sträubte sich mit Händen und Füßen dagegen ins Bett zu gehen. Und ende vom Lied war, dass sie immer eine Stunde länger wach war und dann vor Müdigkeit einfach in Toms Armen, vor dem Fernseher, einschlief.

Der Anblick von den Beiden, hatte Tom echt gerührt. Der Gedanke dagegen, dass Bill nur sein Au Pair war und nur ein Jahr lang bleiben würde, lag ihm schwer im Magen. Ob Ava das so einfach verkraften würden, wenn Bill auf einmal wieder weg war? Schließlich hat ihre Mutter sie auch einfach so im Stich gelassen! Sie war doch noch so klein? Tom schüttelte die Gedanken wieder ab. Darüber würde er nachdenken, wenn es soweit war und das dauerte Gott sei Dank noch eine ganze Weile.

Tom zog sich sein Schlafshirt über, zog seine Hose aus und legte sich in ein sein Bett. Die Arme kreuzte er hinter seinem Kopf und blickte auf der Unterlippe kauend zur Decke.

Da waren irgendwelche Gefühle, die sein Au Pair in ihm auslösten. Aber er konnte sie weder identifizieren noch abstellen und das machte ihn schier wahnsinnig. Hatte ihm der Sex denn wirklich so viel bedeutet? So viel, dass er sich vielleicht in Bill verliebt hatte. Nein, undenkbar. Ausgeschlossen! – Oder?

Entschuldigend, über seine malträtierte Unterlippe leckend dachte er schließlich darüber nach, wie Bill sich an dem Morgen nach dem Sex aufgeführt hatte. Ihm schien es nicht wirklich etwas bedeutet zu haben. Es schien, als hätte er es einfach unter „One-night-Stand“ abgeheftet und tief in seinem Hirn vergraben. Einfach nur guter, schneller Sex. Warum konnte Tom das nicht genauso sehen? Das tat er doch sonst auch immer. Was war nur los?

„Chrm!“, ertönte eine ihm bekannte Stimme und Tom schreckte auf. Bill stand vor seinem Bett und lächelte ihn an. „Ich wollte dir nur eine gute Nacht wünschen!“, sagte er und sah Tom an. Tom, der immer noch leicht verstört war, musterte den Jungen vor seinem Bett ungewollt.

Wie er da stand. In einer alten, weiten, blau-weiß karierten Boxershorts und ein, zugegeben, sehr knappen weißen T-Shirt. Diese zierliche Figur….

Tom blinzelte kurz einige Male und sah dann hoch in Bills Gesicht. „Ehm! Ja, das wünsche ich dir auch!“, konnte er endlich mühsam hinaus pressen.
„Danke!“, erwiderte Bill und verließ das Schlafzimmer des Älteren.

Verwirrt, schaute er den Jungen noch hinterher. Dann langte seine Hand nach dem Lichtschalter der Nachttischlampe und knipste diese aus. Von der plötzlichen Dunkelheit umhüllt, drehte Tom sich auf die Seite und schloss die Augen, bereit zum schlafen.

Doch sobald seine Augen geschlossen waren, tauchte Bills Gesicht vor ihm auf. Und als ob das nicht schon schlimm genug war, biss Bill sich vor Toms Augen in die Unterlippe, setzte einen äußerst lasziven blick auf und zog sich ganz langsam sein Shirt über den Kopf. Natürlich nicht ohne erotisch seine Hüften kreisen zu lassen.

Stöhnend, warf Tom sich auf die andere Seite.

Doch es ging weiter! Der Oberkörper des jungen Engländers war nun vollkommen entblößt und nun ging seine eigene Hand auf Wanderschaft. Fordernd, ließ er sie über seine Brust gleiten und stöhnte dabei wohlig auf. Die Hand strich über den Bauch runter zum Saum seiner Boxershorts.

Schon beinahe jammernd, drehte Tom sich auf dem Rücken und betete, dass das aufhörte.

Doch kaum waren Toms Augen wieder geschlossen, stand der Junge nun nackt wie Gott ihn schuf vor ihm. Langsam, kam er auf den liegenden Tom zu und setzte sich bestimmend auf seine Hüfte. Ehe Tom sich versah, war auch er nackt und im nächsten Moment spürte er auch schon die feuchte Enge um seine Männlichkeit.

Langsam bewegte Bill sich auf ihm Tom und begann hemmungslos zu stöhnen. Tom schloss die Augen und fühlte einfach nur noch.

Bill wurde immer schneller und seine lustlaute drangen an Toms Ohr und trieben ihn regelrecht in den Wahnsinn. Schneller und noch schneller bewegte Bill sich und trieb Tom endlich zum Orgasmus.

Verstört, spürte Tom auf einmal etwas warmes auf seiner Hand. Schwer atmend, öffnete er seine Augen wieder und sah an sich herunter. Seine Hand war in seiner Boxershorts versteckt und von Bill war weit und breit nichts zu sehen.

Seufzend, zog er langsam seine Hand aus seiner Unterhose und betrachtete diese eingehend.
Jetzt brachte Bill ihn schon, ohne wirklich anwesend zu sein, um den Verstand!

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 03.03.2007, 00:12

Oje, des wird noch kompliziert...tja wenn ma Pech hat kommen Gefühle mit ins Spiel und dann wirds schmerzhaft zumindest wenns nur von einer Seite ausgeht...das ist jz schon i-wie der Fall.

lg - Coulered Gothic -

Re: London Lover

Bill_my_love - 03.03.2007, 01:22

ah tom! bill kann man nicht so schnell vergessen! also ich kann nicht glauben dass tom dann bill nach einem jahr wieder gehen lassen wird. wenn schon jetzt so schlimm ist wird es nach einem jahr bestimmt nicht besser...eh schlimmer!

Re: London Lover

lilsunnygirl - 03.03.2007, 10:39

omg wie geil^^
der tom hat ja seeeeeeeeeehr schöne vorstellungen.. xD
ich hoff ma dass aus den beiden echt noch was wird..
find die ff voll toll..
ich lass zwar eher selten n kommi da, aba ich es trotzdem mit.. (:
mach bitte weiter..
lg :wink:

Re: London Lover

Morena - 03.03.2007, 10:44

hey,

das kapitel war wieder richtig toll. :-D
vorallem tom´s gedanken *grins*. bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den beiden.

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

Kitty - 03.03.2007, 15:45

Schöner Teil!
Huu.. Das zeigt ja dann wohl doch, dass Tom i-wie Gefühle für Bill hat, nech? ^-^ Aber ist ja auch gut so.. Ich hoffe nur, dass Bill dessen Gefühle auch irgendwann erwidert. Sonst wäre das ja net so toll o.O
Irgendwas müssen die sich sowieso einfallen lassen; wenn Bill nach einem Jahr wieder nach Hause muss.. Ohhh jee.. Abschied ist schwer^^

Re: London Lover

Bills_Drinni - 03.03.2007, 15:56

tiiiihhiiiiii wie geil ist das denn bitte???
Find ich ja mal volle goooooiiiill..
Also das kann ja noch was werden..
Ich bin ja mal gespannt wie weit die 2 noch gehen werden..
Und ob Tom wirklich in Bill verliebt ist..
Und wie die Gefühle bei Bill für Tom aussehen..
Also ich würd mich freuen wenn du bald weiterschreiben würdest..
LG Sabrina....

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 03.03.2007, 15:57

Hey JEN!

Wayy, ich hab garnish gesehen, dass es 'nen neuen Teil gab, aber der hatte es in sich :D
Ich wusste schon immer, dass Bill mit Tom irgendwas macht :)
Wenn das Bill und Ava bloß nicht gehört haben!^^
Dann wäre was los...
Ich denke und hoffe, dass Tom irgendwann einsieht, dass bei ihm mehr Gefühle sind, als "nur" Freundschaft!
Und Bill, da geb ich Kitty recht, checkt, dass auch er mehr hat- was ich doch hoffe, so ist!
Der Teil war wieder extrem niedlich geschrieben<3
Hat mir super gefallen!

LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

Leela - 03.03.2007, 16:38

hey
wui ich she shcon es wird komplizierter... jaja Tom für dich dann wohl doch nich nur sex nerß wird ja imme deutlicher
aber bill is ja uch ähm ja sexy und knuffelkig zugleich? könnt eman sagen.und ava is ja uch zu geil und wie die beiden sich verstehn.
bin wirklich sher gespannt wie das mit den beiden weitergeht(bill und tom^^) denn ich denke Bill ahnt shcon was :lol:
schreibstil wirklich sehr gut und idee is sowieso genial
lg

Re: London Lover

DaMImme - 03.03.2007, 22:27

O mein Gott.

Straft mich, dasss ich hier nich früher reingeschaut habe öÖ^

Grandiose Idee, mindestens genauso grandioser, gut verständlicher Schreibstil.
Ein paar Kommafehler sind mir aufgefallen, aber nichts wirklich weltbewegendes^^

Echt hammer.

Re: London Lover

Kätzchen - 03.03.2007, 22:30

Ich mache hier irgendwie kaum Kommentare +drops+
Sry v.v
Ich mach' fast immer welche bei FF.de x3
Ich find' schon wieder die Idee toll, so wie alles von dir
:D
JEN = LEGENDE *-*
xD"
Und das Tom auf Bill scharf ist muss der ja nicht verdrängen^^
Bin ja gespannt wie das zwischen ihnen weiterläuft hehe

Lg :D

Kätzchen

Re: London Lover

Tomsbraut93 - 04.03.2007, 12:18

omq...OO
ich habe ca.3 kaps verpasst... )=
nya hab ich ja jetzt aufgeholt... total GAYl =)
der lemon is hmm... versaut?!
ahjajajaja tommi ;D
schreib weiter !

Re: London Lover

xXNamidaXx - 04.03.2007, 15:07

uiuiui <33
des ist ja süß wie bill sich
um die kleene kümmert :wink:
Oo tom, tom.... xDDD
supi geschriebener part
einfach klasse Oo

mimo

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 11.03.2007, 15:52

*auch gelesen habs*

GAYLO :wink:

ich find die kleine iwie woll knuffig und wie sweet Bill und Tom zu ihr sind... ich find die würden voll gute in so ne Vaterrolle passen!

wan gehts denn weiter? *ungedultig wie ein kleinkind im auto rumwackel*

hel jenny

Re: London Lover

tiramisu - 15.03.2007, 18:16

oh das kann ja heiter werden, wenn tom wegen bill schon hallus hat. aber sind das wirkliche gefühle oder nur der trieb? und was denkt bill? war es für ihn nur so ne art one-night-stand?

die kleine ava ist süss und lässt bill bestimmt nicht mehr gehn.

Re: London Lover

0900Peng0900 - 16.03.2007, 18:00

weiter?!

eindeutige frage...kriegt ne eindeutige antwort!!! JAAAAA sofort!!!

schreib gaaanz schnell weiter...hdl inga

Re: London Lover

JEN - 21.03.2007, 00:18

13


sad accident



Hektisch, drückte Bill dem kleinen Mädchen vor sich ein Milchbrötchen in den Mund, schnürte ihr dann die Schuhe zu und zog den Reißverschluss der kleinen Jacke hoch. „Wir werden alle zu spät kommen!“, prophezeite Tom während er sich seine Jacke überzog. „Ja! Wir werden wohl den ganzen weg rennen müssen!“, antwortete Bill und Ava schaute ihn daraufhin lustlos an und murrte ein wenig.

„Du kannst auch mit dem Auto fahren Bill, das sage ich dir schon die ganze Zeit!“. Tom nahm seine Autoschlüssel von der Kommode im Flur und drückte seiner Tochter einen Kuss auf die Stirn. „Nein! Ich bin hier noch nicht sicher im fahren und dann will ich schon gar nicht mit einem Kind fahren. Ob du es glaubst oder nicht, aber auch ich besitze Verantwortungsgefühl!“, antwortete Bill und zog Ava, die an ihrem Brötchen knabberte, zum Schluss noch eine Mütze auf dem Kopf.

„So, fertig! Und jetzt schnell los!“, sprach Bill und die drei verließen das Haus. Tom stieg in sein Auto und fuhr zur Arbeit, während Bill und Ava schnellen Schrittes Richtung Kindergarten liefen.

„Wir müssen und beeilen!“. „Jaaa…ich lauf doch schon so schnell ich kann!“, antwortete das kleine Mädchen und lief vor Bill ein paar Schlangenlinien. „Schau mal! Ich bin auch so schneller wie du!“, lachte die kleine und machte sich daraus einen spaß. „Ja ja! Ich sehe es!“, lachte auch Bill und beobachtet das blonde Kind.

Plötzlich, ging alles ganz schnell. Ein Auto raste, ohne Rücksicht auf Verluste, aus einer Einfahrt und ehe Bill reagieren konnte, hörte er Ava nur schreien. Sekunden später, verstummten die Schreie und Bill vernahm, wie in Trance die quietschenden Autoreifen.
Bewegungsunfähig, stand Bill da und starrte auf den Regungslosen kleinen Körper.

Als er endlich begriff was passiert war, traten die ersten Tränen aus seinen Augen und er rannte so schnell er konnte zu Ava. Er ließ sich neben ihr auf die Knie fallen. „Ava? Schatz?“. Keine Antwort. „Nein! Bitte, sag doch was!“, schrie er nun fast. Er traute sich nicht sie zu berühren oder Bewegen, weil er Angst hatte, damit alles noch schlimmer zu machen.

„Ava…“, wisperte Bill und sein Körper wippte zitternd vor und zurück. „Oh mein Gott! Wir müssen einen Krankenwagen rufen!“, hörte Bill jemanden sagen, der weit weit weg schien, doch genau neben ihm stand.

Irgendwann, hörte er die Sirene des Krankenwagens, der nun endlich um die Ecke bog. Noch immer wippte sein Körper hin und her und zitterte unkontrolliert. In seinem Schockzustand, nahm er auch nicht die Menschentraube war, die sich mittlerweile um sie beide gebildet hatte.

Die Sirenen verstummten und jemand zog ihm am Arm hoch. „Geht es ihnen gut?“, wurde er, offensichtlich von einem Sanitäter, gefragt. Bill antwortete nicht, sein Blick war starr und noch immer liefen die Tränen haltlos aus seinen Augen. Er konnte einfach nicht fassen, was da eben passiert war. Es war ein Alptraum, ein schlimmer Alptraum. Gleich würde er aufwachen und alles war wieder in Ordnung.

Doch er wachte nicht auf und fand sich einige Zeit später in einem Krankenhaus wieder. Er hatte etwas zur Beruhigung bekommen und saß nun in einem langen weißen Gang und wartete. Wartete darauf, dass die Ärzte endlich zu ihm kamen und sagten was mit Ava ist. Er hatte nur gesehen, wie sie in einen Untersuchungsraum geschoben wurde. Noch immer war sie Bewusstlos gewesen und viele lange blutige Schrammen zierten ihr hübsches Gesicht.

Schon wieder begannen Bill haltlos Tränen über die blassen Wangen zu laufen. Unaufhaltsam.

„Sind sie der Vater von dem Kind?“. Bill schreckte hoch und schaute in die Augen eines jungen Arztes. „Ehm…Nein. Nein bin ich nich.“ „Sind sie den Verwandt mit dem Kind?“. Der junge Engländer senkte den Kopf. „Nein!“ . „Dann kann ich ihnen leider keine Auskunft geben, bis ein Familien Angehöriger von dem Mädchen da ist!“. „Was? Aber….“ „Tut mir leid!“, sagte der Arzt, klopfte Bill noch einmal auf die Schulter und ging dann. „Aber ich bin doch ihr Au Pair…ich passe auf sie auf…“, flüsterte Bill dem Arzt noch hinterher. Doch dieser konnte es natürlich nicht mehr hören.

Eine Schwester hatte das Gespräch mitbekommen und setzte sich kurz zu Bill, um ihm mitzuteilen, dass Tom bald kommen würde. Dann würde Bill auch endlich erfahren, wie es Ava ging. Er wusste gar nichts. Ging es ihr gut, oder womöglich nicht. Er wollte gar nicht darüber nachdenken, wie es wäre, wenn er es ihr nicht gut ginge. Alleine diese Vorstellung ließen die Tränen wieder laufen.

„Wo ist sie? Wo ist meine Tochter!“, hörte Bill plötzlich Toms vor Sorge zitternde Stimme. „Hier entlang!“, antwortet eine Schwester und Tom folgte ihr sofort. Bill stand auf als Tom an ihm vorbei ging. Doch Tom warf ihm nur einen wütenden Blick zu und schüttelte den Kopf.

Leise aufschluchzend, setzte Bill sich wieder hin und versteckte sein Gesicht in den Handinnenflächen. Er wusste, dass er Schuld war und das ließ sein Herz in tausend kleine Splitter zerspringen. Er hätte auf sie aufpassen müssen. Das hätte nicht passieren dürfen. Wie konnte das nur passieren?

Endlos lange Minuten, saß Bill noch so da und wartete. Dann endlich kam Tom aus einer der Zahlreichen Türen. Bill stand sofort wieder auf und sah ihn fragend an, doch Tom deutete ihm nur an, dass er mitkommen sollte. Verwirt und erschöpft, lief er neben Tom her, der ziemlich fertig aussah. „Wie…wie geht es ihr?“, fragte Bill zaghaft, doch der Ältere lief nur weiter und antwortete nicht.

Als sie das Krankenhaus verlassen hatten und auf dem Parkplatz ankamen, blieb Tom abrupt stehen, drehte sich zu Bill um und packte ihm grob am Oberarm. „Du hättest auf sie aufpassen müssen! Dafür bist du hier Herrgott noch mal! Das…das darf nicht passieren! Sie hätte Tot sein können, Bill! Mein Gott! Sie ist ein Kind, mein Kind!“, brüllte Tom und Bill traute sich nicht mal mehr zu nur zu atmen. „Du bist verantwortungslos! Du bist ein Au Pair! Wer…wer zum Teufel, hat dir dazu geraten das zu machen? Denjenigen sollte man den Marsch blasen! Schau dich doch an. Du bist dafür nicht geschaffen! Was habe ich mir nur dabei gedacht?!“, brüllte Tom weiter und ließ Bill nun endlich los.

Dieser rieb sich direkt über den Oberarm. Tom hatte ziemlich feste zugedrückt. Es tat Bill sehr weh und es würde sicherlich ein Blauer Fleck entstehen, doch das war momentan nebensächlich.

Still liefen Bill wieder Tränen über die nun kalten Wangen. Tom setzte sich ins Auto und machte Bill noch die Beifahrertür auf. Zögernd, stieg der Jüngere ein.

Im Auto herrschte eisige Stille. Tom wollte nicht reden und Bill traute sich nicht. Er wusste immer noch nicht, was mit Ava war und wie es ihr ging. Doch er brachte nicht den Mut auf Tom jetzt zu fragen.

Als ob er es geahnt hätte, öffnete sich sein Mund. „Sie hat eine leichte Gehirnerschütterung und drei Gebrochene Rippen, sowie etliche Prellungen und Blessuren. Sie hat verdammtes Glück gehabt!“, presste er heraus und seine Hände krallten sich während des Redens ins Lenkrad. „Es tut mir…“, fing Bill leise an, doch Tom unterbrach ihn. „Ich will es nicht hören!“.

Wieder kehrte die eisige Stille ein, die nur hin und wieder von Bills schniefen und leises aufschluchzen durchbrochen wurde.

Zu Hause angekommen, parkte Tom das Auto in der Garage, stieg aus und ging sofort in das Haus hinein. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Bill blieb noch ein paar Minuten im Auto sitzen, bevor auch er es verließ.

Traurig und mit den Nerven am Ende, blieb er eine Weile vor dem Haus stehen. Irgendetwas hinderte ihn daran, einfach rein zu gehen. Er fühlte sich so schuldig. Er hatte es einfach nicht verdient, jetzt ins schöne warme Haus zu gehen, während Ava verletzt im Krankenhaus lag. Mutterseelen allein.

Er fuhr sich mit der Hand über das nasse Gesicht und entschloss sich dann dazu, sich einfach vor dem Haus in das nasse Gras zu setzen. Mit zittrigen Fingern, fischte er seine Zigarettenschachtel aus seiner Hosentasche, nahm sich eine raus und zündete sie sich schließlich an.

Was war nur passiert? Es ging so schnell! Hätte er überhaupt noch rechtzeitig reagieren können? Er wusste es nicht. Niemals konnte er sich das verzeihen, was heute geschehen war.

„Bill komm rein! Es ist kalt und die Wiese ist nass! Nun komm schon!“.

Re: London Lover

Morena - 21.03.2007, 10:25

Hey,

der teil war wieder richtig klasse. :-D
super geschrieben aber total traurig.

arme ava.

tom´s sowie bill´s reaktionen waren auch nachvollziehbar. :wink:
bin sehr gespannt wie es weiter geht.

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

Sanjana - 21.03.2007, 14:39

O mein Gott arme kleine Ava...naja aber ihr gehts ja so den umständen entsprechend gut ...!!!

Aber Bill tut mir genau so leid ich mein er wollt das ja gar net die beiden haben ja nur spaß gemacht und so und dann passiert sowas...!!!

Und bei Tom hab ich schon gedacht er haut Bill gleich eine aber gott sei dank ja net bin ich froh aber ich hoff jetzt mal das Bill net so einfach gehen muss!!!!

Ich kann nur sagen subba FF !!!!!

Re: London Lover

Leela - 21.03.2007, 15:39

omg :shock:
ich habe hier gerade wirklich geschrein
omg diese schuldgefühle müssen so schlimms ien , dann die ungewissheit und dannn noch tom mit den vorwürfen.aber wenigstens hat es ava den umständen entsprechend einigermaßen überstanden, boah ich hatte ja mal ehct angst.
die is doch so süß......wah omg mein herz schlägt ehct schneler
hoffe sie wird schnellw eider gesudn und die verarbeiten das.......auch wenn ich mir vorstellenm kann das das dauern wird
wirklich genialst
lg

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 21.03.2007, 16:22

Oje...naja ich kann Tom schon verstehn...dass er sich Sorgen macht, aber er hätte vorher lieber fragen sollen was genau passiert war und nicht gleich losschreiben. Bill kann ja auch nichts dafür...was hätte er denn machen können. Der Autofahrer ist schließlich Schuld. Das weiß docheigentlich jeder, dass man wenn man das eigene Grundstück verlässt, dh aus der Ausfahrt rausfährt erst ma auf Fußgänger und dann auf den anderen Verkehr achten muss...auch wenn ma selbst noch kein Auto fahrn kann...aber es gibt immer wieder Leute die sowas von verantwortungslos fahrn. Ich glaub ich an Bills Stelle wär vllt net ma ins Auto eingestiegen und mit Tom nach Hause gefahrn...ich wär spätestens als ich Zuhause gewesen wär i-wohin gelaufen...ziellos...

Naja ich bin mal gespannt wie des jz weiter geht, ich mein Bill hat die größten Schuldgefühle und Tom schreit ihn noch an der is ja total am Ende...bin echt mal gespannt wie Bill jz reagiert. Ich find auch, dass Tom sich entschuldigen sollte für das was er gesagt hat. Immerhin hätte er genauso wenig was tun können...

lg - CG -

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 21.03.2007, 17:14

Hallo liebe JEN!

Und schon gibt es ein neues Kapitelchen =)
Du arme Ava! O.o
Wie mies ist das?!
Aber Bill kann doch nur indirekt was dafür *schluchtz*
Der Tom kann doch nicht so sauer sein!
Mir hat das Kapitel wieder extrem gut gefallen <3
Freu mich auf's neue

LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

Bills_Drinni - 21.03.2007, 18:52

Oh mein gott das is so ungerecht..
Und ich hoffe das wird alles wieder gut..
Das ist so schrecklich hilfe oh mein gott ich war schon die ganze Zeit den Tränen nahe..
Und ich glaube Tom hat recht Bill ist wirklich nicht für so was geschaffen..
Büdde schnell weiter..
LG Bina..

Re: London Lover

DaMImme - 21.03.2007, 19:16

oh mein gott.
oh mein gott.
OH MEIN GOTT.

Nich Ava.
O mein Gott.
Sie lebt noch.
O mein Gott.

Aber aber aber, der Bill kann nix dafür, der wollt des doch gar nicht, der hat des ja gar nich kontrollieren können *vollkommen durchn wind is*

Und Tom, o gott, der arme Bill, ich fass es nicht, der tom soll nich böse sein, der bill kann doch nix dafür, aber Tom is Vater, der darf böse sein aber bill kann doch nix dafür.

*cut*
Ich laber schon wieder Gehirnkacke.

Mach so schnellw ie möglich weiter.
Lass uns hier nich so sterben ö___Ö

Re: London Lover

xXNamidaXx - 21.03.2007, 20:21

wow richtig goilü geschrieben
da kann ich mich wirklich nur anschließen:
arme ava :cry:

Re: London Lover

Kätzchen - 21.03.2007, 20:24

DaMImme hat folgendes geschrieben: oh mein gott.
oh mein gott.
OH MEIN GOTT.

Nich Ava.
O mein Gott.
Sie lebt noch.
O mein Gott.


ich glaube ich schließe mich dem mal einfach mal an.
OH MY GOOOOD ;( ;( ;( X____X
LASS SIE LEBEN!!!
Und Tom soll Bill auch am Leben lassen +hust+

Re: London Lover

Cherry - 22.03.2007, 09:11

Die arme Ava! :cry: :cry: :cry: :cry:

aber Bill tut mir auch voll leid, der kann doch indirekt gar nichts dafür! wie oft werden kleine Kinder übersehen? Gerade von Autofahrern! da ich gerade meinen Füherscheinmache weis ich das nur zu gut! die kleinen sieht man gar nicht, gerade dann nicht wenn man rückwärts aus einer Einfahrt kommt und links und rechts ne Mauer oder ein Busch hat... die meisten autos (VW touerag zB) sind so übelst hoch, das man die kleinen ja nur übersehen kann! und wie alt is Ava 4?

da ist sie ja auch nur ein wandelnder Meter! also Tom hätte echt anderes reagieren können! auch wenn ich es verstehen kann, wenn meinem Kind was pasieren würde, würde ich im ersten moment bestimmt auch nen schuldigen suchen! aber die meisten Autofahrer achten ja gar nicht mehr drauf! die fahren einfach... aber schuld ist es wirklich der autofahrer weil der hätte aufpassen müssen, Fußgänger und Fahrradfahrer haben vorrang! :? :? :? :?

hoffe mal es geht bald weiter! den ich finde es einfach nur Mega geil wie du die FF schreibst! ^.^
die Nacht als B und T im bett waren hat mir am meisten gefallen! Tom soll endlich mal die augen aufmachen!
abpropo... was soll das eigentlich heißen: bill is als Aur Pair nicht geschaffen! hätte ich so ein Kindermädchen, ich würde glaube ich sofort beantragen, das er immer bei mir bleibt! :-D :-D :-D :lol: :lol:

jaja bin shon doof! :P

hoffe es geht schnell weiter!
hdl
Cherry

Re: London Lover

[sugarfairy] - 24.03.2007, 13:58

Ohh jee die Kleine... :cry:
Hätte aber wirklich schlimmer werden können und da wird mal deutlich, dass vielleicht, wenn er gefahren wäre, nichts passiert wäre...
Huii, ich verstehe Tom schon, aber es war doch etwas hart... es war ja sicherlich keine Absicht

Ich hoff der Kleinen geht es bald wieder gut :roll:

Schöner und mitreißender Teil

suga

Re: London Lover

tiramisu - 24.03.2007, 17:32

ach du kacke. :shock:

aber die kleine ava lebt und wird bestimmt bald wieder ganz gesund sein.

was ist eigentlich mit dem unfallfahrer. der ist doch schuld. ist der einfach abgehauen? :evil:

tom hat nun erstmal seine wut rausgelassen, aber er beruhigt sich bestimmt wieder. *hoff* bill braucht jetzt trost und keine vorwürfe. *bill knuddel*

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 01.04.2007, 00:18

Uhuuuuuuuuuuuuuuuu sehr guter Teil... Abba ich mag die kleine Ava doch so =(

Tom is garnich so böse wie er tut.. er macht sich nur tierische Sorgen um seine kleine...

In wirkliuchkeit will er Bill doch poppen *Tom den Möchtegern Macker durschaut hab*

Ich will dass es weiter geht..

es ist heute der 01.April 01:17 Uhr und ich finde GENAU JETZT ist die perfekte Zeit für einen neuen Teil *wart*

Einen auf Dieter der Film mach:

Zitat:
"ich halt jetzt so lange die Luft an, bis hier ein neuer teil kommt" *Luft anhalt*


hel Jenny =)

PS: Das mit dem Luft anhalten mein ich ernst! *blau anlauf*


EDIT: Hab jetzt für alle JEN-Süchtigen einen Fanclub Thread aufgemacht!

Hier gehts lang!

Re: London Lover

JEN - 06.04.2007, 22:49

Geht hier auch mal weiter^^

DANKE für die Kommis *herzchen.schmeiss*

:heart:



14

Sense of guilt




„Bill? Wie lange willst du noch im Bad bleiben?“, rief Tom durch die verschlossene Türe und klopfte lautstark dagegen. Eine geschlagene Stunde war Bill jetzt schon dort drin. Der Dunkelblonde konnte sich schon vorstellen, dass Bill sich jetzt erst mal eine lange warme dusche gönne wollte, nachdem er so lange draußen in der Kälte war und sogar auf dem nassen Rasen saß, aber eine ganze Stunde?

Skeptisch fixierte Tom die Türe. Nach einem leisen schnaufen, presste er schließlich sein Ohr gegen das kalte Holz. Doch das einzige was er vernahm, war das rauschen der Dusche. Oder? Nein, da war noch etwas anderes. Ein wimmern, leises schluchzen.

Seufzend, klopfte Tom noch einmal gegen die Tür. „Bill! Mach auf!“, sprach er in sanften Tönen. Aber nichts rührte sich.

Kurz entschlossen drehte er sich von der Tür weg und machte sich auf in Richtung Küche. Irgendwo hatte er noch einen Ersatzschlüssel, falls Ava sich mal einschließen würde und irgendwas passierte. In null Komma nichts, hatte er den Schlüssel gefunden und ging mit diesem bewaffnet wieder hoch zu dem Badezimmer.

Noch einmal klopfte er an die Türe. Wieder rührte sich nichts. Mittlerweile hatte Tom richtige Angst, dass etwas Schlimmes passiert war. Vielleicht hatte Bill solche Schuldgefühle, dass er es einfach nicht ertragen konnte und sich etwas getan hatte. Gott bewahre.

Tom wusste, dass er überreagiert hatte. Bill hatte keine Schuld an dem Unfall, das hätte jedem passieren können. Doch er war einfach zu geschockt gewesen. Immerhin war es sein kleines Mädchen, was verletzt wurde und Bill – nun, er war halt gerade da, deswegen musste er herhalten.

Der dunkelblonde junge Mann hatte noch gar keine Gelegenheit gehabt sich bei Bill zu entschuldigen, denn dieser war direkt ins Bad gelaufen und seitdem nicht wieder herausgekommen.

Vorsichtig, steckte er den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn auch direkt um, so dass das Schloss leise zu knacken begann und die Türe sich öffnete. Das Erste was ihm entgegen kam, waren Nebelschwarten, die lautlos an ihm vorbei zogen und ihm die Sicht vernebelten. Als die Aussicht wieder etwas klarer wurde, konnte Tom ihn erkennen.

Da saß er, zusammengekauert auf dem Duschboden und ließ das Wasser auf sich niederprasseln. Die nackten Beine waren bis zum Kinn angezogen und das Gesicht in den Händen versteckt. Zitternd und schluchzend, bewegte sich der schlanke Körper.

Dieser Anblick zerriss Tom förmlich das Herz. Das wollte er doch nicht! Er wollte nicht, dass Bill so litt.

Mit leisen Schritten, ging er auf die Dusche zu, stellte das Wasser aus und kniete sich dann vor Bill hin, der bemerkte dass das Wasser plötzlich aus war und nun verwirrt hoch schaute.

Mit roten, geschwollenen Augen, sah er Tom an und versteckte sein Gesicht sofort wieder.
„Hey! Bitte hör auf!“, sprach Tom ihm zu und legte seine Hand auf Bills Schulter. Dieser erschrak und schüttelte die Hand wieder ab. Er ertrug Toms Mitleid einfach nicht. Wollte nicht von ihm getröstet werden. Das war er nicht Wert, denn immerhin war es seine Schuld das Ava den Unfall hatte.

Bill zog die Beine noch näher an seinem Körper. Es war ihm peinlich so nackt vor Tom zu sitzen und zu weinen. Noch niemand hatte Bill in solch einer Situation erlebt, noch nicht mal seine eigene Mutter hatte ihn so fertig sehen dürfen. Er hasste es, sich vor anderen auf emotionaler Ebene zu entblößen.

Dennoch ließ Tom sich nicht davon abbringen, dem aufgelösten Jungen Trost zu spenden. Er setzte sich neben ihn und wieder legte seine Hand sich auf die nackte Schulter. Diesmal zog er aber den zitternden Körper zu sich, so dass Bill nun an ihm lehnte und sein Gesicht sich in Toms warmer Halsbeuge verstecken konnte.

„Es tut mir so Leid Bill! Es war gemein und falsch von mir, dir so etwas zu sagen. Kein Wort davon ist wahr, hörst du! Es tut mir so leid!“, fing Tom an und seine Hand strich nun beruhigend über Bills feuchten Rücken.

Von Bill war nur ein leises schnaufen zu entnehmen doch sein Körper begann sich gegen Toms zu lehnen. Er ließ zu, dass Tom ihn hielt, ihm Trost spendete.

„Du bist nicht Schuld! Das hätte jedem passieren können, auch mir! Geb dir dafür nicht die Schuld.“, sprach Tom weiter.

Noch ein paar Minuten saßen die beiden so da, bis Tom Bill von sich drückte und aufstand.
Der Jüngere schaute irritiert hoch, als es neben ihm auf einmal wieder kalt wurde.
„Ich hole dir einen Bademantel, bleib sitzen!“, sagte Tom nur leicht lächelnd und holten einen weißen weichen Bademantel aus seinem Schlafzimmer.

Mit besagten Kleidungsstück, kehrte Tom wenige Augeblicke wieder in das Badezimmer zurück, wickelt Bill darin ein und half dem Jungen auf. Zusammen liefen sie in Toms Schlafzimmer. Dem Jüngeren liefen noch immer unaufhörlich Tränen über die nassen Wangen. Auch als Tom sich mit ihm auf das große Doppeltbett setzte.

Zärtlich strich der Ältere über Bills Wange, mit dem Ziel einige Tränen von ihr zu wischen. Doch lange ertrug der Junge diese Berührungen nicht und drehte deswegen seinen Kopf abrupt zur Seite. „Bill, es ist doch okay!“. „Nein! Nein, nichts ist okay!“, fand der Schwarzhaarige nun endlich seine Sprache wieder. „Doch! Ich habe es dir doch gesagt Bill! Du kannst da nichts für und es tut mir leid das du das … “ „Du verstehst nicht Tom! Es…es ist nicht das erste Mal!“, sprach Bill und brach nun wieder endgültig in tränen aus.

Verwirrt, schaut Tom den weinenden Jungen an. „Wie meinst du das?“. Bill sah zu ihm hoch und wischte sich kurz über die Augen. Er rang gerade mit sich selber. Sollte er es Tom erzählen? Wollte er das schlimmste, was in seinem Leben passiert war preisgeben? Er schnaufte noch einmal bevor er sich im Schneidersitz in die Mitte des Bettes setzte. Auch Tom rückte weiter aufs Bett und beobachtete den Jungen vor ihm neugierig.

„Es ist schon lange her, ich war damals Neun Jahre alt! Ich hatte eine Schwester, Stiefschwester! Sie hieß Katie und war damals Fünf Jahre alt. Wir hatten einen kleinen See mit einem langen Steg hinter dem Haus, an dem wir immer gespielt haben. Naja, eines Nachmittags haben wir dort auf dem Holzsteg gesessen und unsere nackten Füße im kalten See baumeln lassen.“, fing Bill an und wurde immer wieder von heftigen schniefen unterbrochen.

Tom lehnte mittlerweile an dem Bettende und hörte dem Jungen interessiert zu. Er sah, wie schwer es Bill fiel, darüber zu reden und hoffte, dass die Geschichte nicht so ausging, wie er es sich dachte. Doch das sollte nicht der Fall sein.

„Wir haben einfach nur da gesessen, die Augen zu gemacht und uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Sie saß gerne dort am Steg mit mir. Wir hatten eine besondere Beziehung, ich habe sie über alles geliebt. Plötzlich rutschte sie in den See hinein und fing an zu schreien, sie konnte doch noch nicht schwimmen…“, über Bills Wangen flossen wieder Tränenbäche und auch in Toms Augen sammelten sich erste Tränen. Er wollte sich das gar nicht vorstellen. Er hatte immer seine kleine Tochter vor Augen, die in dem Wasser nach Hilfe schrie. Das zerriss ihm fast das Herz.

„Ich…ich konnte nichts tun. Schwimmen konnte ich auch noch nicht! Ich stand nur da und habe praktisch zugesehen wie sie ertrunken ist!“. Bills zierlicher Körper begann wie wild zu zittern und er weinte so heftig, dass er kaum noch Luft bekam.

Tom beugte sich etwas vor und zog den Jungen am Arm zu sich. Bill lag jetzt zwischen Toms Beinen und sein Kopf war auf seiner Brust gebettet. Seine Arme schlang der Ältere um den zierlichen und zitternden Körper und strich sanft seinen Rücken auf und ab.

„Mein Stiefvater hat mich dafür verantwortlich gemacht. Er hat gesagt, dass ich schon immer ein Nichtsnutz war und immer einer sein werde. Dann hat er mich geschlagen, solange bis ich bewusstlos auf dem Boden lag. Noch am selben Tag hat er meine Mutter verlassen und ist ausgezogen. Meine Mutter hat das alles bis heute nicht verkraftet. Sie sagt, dass ich dafür nichts kann, aber das stimmt nicht. Ich hätte Katie helfen müssen. Entweder hätte ich selber ins Wasser springen müssen oder Hilfe holen, aber…aber ich habe nichts getan! Einfach nur da gestanden und zugesehen!“, brachte Bill gequält und unter Tränen hervor.

Tom drückte den Körper noch fester an sich und fuhr nun mit einer Hand durch Bills pechschwarze und noch vom duschen feuchte, Haarpracht.

„Du kannst nichts dafür! Wärst du selber hineingesprungen, wärt ihr womöglich noch beide ertunken und auch wenn du Hilfe geholt hättest, wäre es bereits zu spät gewesen. Mach dir keine Vorwürfe, du hattest keine Schuld! Hörst du? Es war nicht deine Schuld!“, redete er leise auf den Jungen ein.

„Aber, jetzt ist es wieder passiert! Ich…“ „Nein, es ist nicht wieder passiert! Ava geht es gut und du hattest einfach keine Möglichkeit das zu verhindern oder ihr zu helfen. Es ist passiert und du kannst nichts dafür! Versteh das doch Bill! Bitte, ich mag dich nicht mehr so sehen!“.

„Tut mir leid, wenn es für dich unangenehm ist!“, wisperte Bill. „Nein! Nein, ach was! Es…es tut mir einfach weh dich zu so zu sehen! Weißt du….“.

Der Kopf des Schwarzhaarigen hob sich ein Stück und seine braunen verweinten Augen schauten in die von Tom, der versuchte schwach zu lächeln.

„…ich hab dich halt sehr gern!“.

Re: London Lover

Leela - 06.04.2007, 23:02

boah jen
das war wirklich ergreifend
ich hatte einen kloß im hals
wie schrecklich das für bills ein musst hast du wirklich real rübergebracht und die annäherung der beiden total vorstellbar und Tom siehts danna uch mal ein Zitat: Es…es tut mir einfach weh dich zu so zu sehen! Weißt du….“.

Der Kopf des Schwarzhaarigen hob sich ein Stück und seine braunen verweinten Augen schauten in die von Tom, der versuchte schwach zu lächeln.

„…ich hab dich halt sehr gern!“. Code:
du glaubst es nich ich so
boah endlich voll laut XD
wirklich super teil
lg

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 07.04.2007, 00:59

Oje, da ist es echt kein Wunder, dass Bill in soen tiefes Loch fällt. Ich mein es hätte echt nichts gebracht...sowas bring ja nur was wenn man selbst schwimmen kann...

Zum Glück ist Tom nicht mehr böse und hat eingesehen, dass er total überreagiert hat. Ich find echt gut, dass er Bill jz tröstet...das braucht er jz. Ich mein er kann echt nichts dafür. In sonem Fall kann man nicht so schnell reagieren. Naja aber manche Autofahrer vergessen oft einfach, dass se auf Fußgänger achten sollten wenn se aus ihrer Einfahr kommen...da könnte man manchmal echt denken die haben ihren Führerschein im Lotto gewonnen.

Naja...ich hoff Bill beruhigt sich wieder.

lg - CG -

Re: London Lover

Kitty - 07.04.2007, 01:53

schönes kapitel, wirklich sehr gut geschrieben.

ich kann tom schon i-wie verstehen, dass der ausgerastet ist. ich glaube, dass ist ganz normal. aber das der arme bill darunter leiden musste, war echt nicht fair von ihm. aber gut, dass er sich noch eingekriegt hat.
mensch, der arme bill.. das dem sowas passiert ist :(
aber er konnte ja auch nix für den tod seiner stiefschwester. er war ja damals selber noch ein kind, und wäre er katie hinterhergesprungen, wäre ihr bestimmt nicht geholfen worden.
aber ich verstehe schon, dass man ziemliche schuldgefühle wegen sowas hat.

nya ich hoffe tom kann bill wenigstens etwas beruhigen ^^

Re: London Lover

Morena - 07.04.2007, 08:03

hey,

der teil war wieder spitze :wink: und auch traurig.

die szenen konnte man sich wieder bildlich vorstellen - sie waren echt toll.
richtig klasse.

ich fands auch toll, das du so eine geschichte mit dem ertrunkenen mädl in bill's leben eingebaut hast. das hat total gepasst. :wink:

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

Sanjana - 07.04.2007, 11:30

O mein Gott armer armer Bill....oje muss das hart sein seine kleine Stiefschwester ertrinken zu sehen aber Bill konnte ja net schwimmen er hat einfach keine schuld es war hald ein schlimmer Unfall...!!!

Ich bin froh das Tom nicht mehr böse auf Bill ist...bin gespannt was als nächstes passiert und hoff das es Ava bald wieda besser geht...!!!!

Re: London Lover

Bill_my_love - 07.04.2007, 11:35

o gott! du beschreibst das so gut dass man das richtig mit fuhlen kann...bills schuldgefuhle...toms schuldgefuhle da er überreagiert hat...bills schuldgefuhle wegen seiner kleiner halbschwester....zu realistisch
und ich glaub tom hat bill sogar mehr als nur sehr gern gern

lg

Re: London Lover

xXNamidaXx - 07.04.2007, 13:00

wow echt hammer
bill =(
der musste das jetzt bei
2 personen mit ansehen
=(((
schreibste trotzdem schnell weiter?
will wissen,
was tom jetzt mit bill macht xD

supi geschrieben :!:

;)

Re: London Lover

Anonymous - 07.04.2007, 13:06

:shock:

Armer Bill

:( :cry:

Der tut mir ja Leid... der hat ja voll die Schuldgefühle...

Die Story is echt toll =) du hast echt Talent =)

ich hoff es geht schnell weiter

Lg

Re: London Lover

[sugarfairy] - 07.04.2007, 18:15

Wooaaah krass... :cry:

Aber Bill kann wirklich nichts dafür...
Gut, dass Tom dass auch eingesehen hat ;)
Ich hoff der kleinen Ava geht es bad wiedder besser und dann gehts Bill bestimmt auch wieder gut, wo der Tom ihn doch so gern hat :lol:

Freu mich, wenn es weitergeht!

suga

Re: London Lover

Migi - 07.04.2007, 20:44

oh bill tut mir so leid !!
man seiner (Stief-) schwester zu zusehen wie sie ertrinkt ist echt hart!!!
echt guter Teil!!
mach bitte bald wieter!!
Lg MIgi :-D

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 07.04.2007, 22:25

Traurig.. Als Bill seine Geschichte rzählt hat, hab ich geheult =( so richtig geflennt...
Und der Schluss is wieder grandios, des war so ein richtiger *Ich würg der Jenny jetzt eins rein und mach extra ein spannendes ENDE*- teilchen von dir JEN! ^^

Jetzt heißts wieder spannungsvolles Warten bis endlich ein neuer Teil da is..


hdl Jenny

Re: London Lover

JEN - 23.04.2007, 22:40

Es geht weiter!

Sorry das es etwas gedauert hat -.-



15




On our way




Seufzend drückte der schwarzhaarige Junge, seinen Kopf in das weiche Kopfkissen. Doch Moment, das Kissen war zwar weich, aber irgendwie leicht filzig. Müde, dennoch etwas perplex öffnet er die noch vom schlafen schweren Augen und blickte auf die Stelle auf der eben noch sein Kopf gelegen hatte. Ein leichtes schmunzeln umspielte seine Lippen, als er sah worauf er geschlafen hatte.

Behutsam schob er Toms Dreads zur Seite und legte seinen Kopf diesmal wirklich auf dem Kopfkissen ab.

Sie waren wohl einfach hier zusammen eingeschlafen, nachdem sie noch einen Film zusammen in Toms Bett geschaut haben.

Etwas flackerte vor Bill Augen und erst jetzt sah er, dass der Fernseher noch lief. Er seufzte und schwang seine Beine aus dem Bett. Gähnend, stand er auf und ging zum Fernseher auf dem noch immer das Startbild des DVD Players zu sehen war. Mit einer kurzen Handbewegung schaltete der Junge die Flimmerkiste aus und begab sich wieder zurück in das Bett. Natürlich hätte er jetzt wieder in sein eigenes Bett gehen können, doch auf die Idee kam er gar nicht erst.

Vorsichtig, hob er die Bettdecke an und schob seinen schlanken Körper darunter. Toms Mundwinkel verzogen sich nur kurz und man konnte ein leises schniefen hören, doch wach wurde er nicht.

Tom lag auf der Seite und sein Gesicht war Bill zugewandt. Auch Bill legte sich nun auf die Seite und begann damit das Gesicht, welches vor ihm Ruhte, zu beobachten. Tom war wirklich hübsch. Er hatte genau wie der Jüngere feminine Züge im Gesicht, aber doch war es markanter. Die langen schön geschwungen Wimpern zuckten ein wenig und seine vollen Lippen pressten sich gelegentlich zusammen. Schade das er schlief, sonst hätte Bill seine schönen braunen Augen sehen können. Noch immer tasteten die Augen des jungen Engländers das Gesicht vor ihm ab, verweilten aber dann auf dem großen Leberfleck auf der Wange von Tom. Richtig niedlich!

Ohne nach zu denken, streckte Bill seine Hand aus und führ sachte mit dem Handrücken über Toms Wange. Doch irgendwann reichte ihm das nicht mehr und so ließ er seine Fingerkuppen über Toms Lippen streichen. Sie fühlten sich rau an und eine Minuten lang, spielte er mit dem Gedanken seine eigenen Lippen auf diese, die er gerade streichelte, zu legen und sie weich zu küssen.

Leicht stutzig zog er seine Hand zurück, als er sich Toms Worte vom Vorabend noch einmal durch den Kopf gehen ließ.

… Es…es tut mir einfach weh dich zu so zu sehen! … ich hab dich halt sehr gern! …

War er in Bill verliebt? Hegte er ernsthaft Gefühle für den jungen Engländer? Bill wusste es nicht. Gut, sie hatten miteinander geschlafen, aber er war sich ziemlich sicher gewesen, dass es ein einfacher One-Night-Stand war der nichts zu bedeuten hatte. Sie waren einfach scharf auf einander gewesen, nichts weiter. Oder war es für Tom vielleicht doch mehr und Bill hatte es nicht gemerkt? Der junge Mann leckte über seine Unterlippe und fing an eine von Toms verirrten Dreads zwischen den Fingern zu zwirbeln.

Ist es für Bill auch mehr? Er ließ die dicke Haarsträhne wieder fallen und begann von neuem Toms Gesicht zu studieren. Er mochte Tom, er mochte ihn wirklich. Was würde passieren wenn es wirklich so wäre, wenn Tom was für ihn empfinden würde und er etwas für ihn? Er war doch nur für ein Jahr hier und außerdem sein Au Pair. Außerdem war Tom Vater einer süßen kleinen Tochter! Bill kam mit seinen Gedanken auf keinen vernünftigen Nenner. Wieder fanden seine Augen Toms Mund.

Sollte er es wagen? Ehe er noch weiter darüber nachdenken konnte, ließ er taten sprechen. Leicht hob er den Kopf und näherte sich Toms Gesicht. Kurz bevor seine Lippen Toms berührten, hielt er inne. Vielleicht ist das doch nicht richtig? Ach egal! Sanft legte er die Lippen auf die vor ihm und verweilte dort eine kurze Weile. Er wollte Tom ja nich aufwecken, deswegen war die Weile doch nur sehr kurz gewesen, doch sie hatte gereicht Bill ein lächeln auf die Lippen zu Zaubern. Vielleicht war da doch mehr für Tom als er dachte.

Noch immer lächelnd, drehte er sich um und schloss die Augen. Es war noch immer mitten in der Nacht und er war müde. Vielleicht hatte er ja das Glück von Tom zu träumen.

Da Bill nun mit dem Rücken zu Tom lag, konnte dieser nicht sehen, dass Tom ebenfalls lächelte. Er war die ganze Zeit über wach gewesen und hatte von Anfang an Bills blicke auf seiner Haut gespürt. Als der Schwarzhaarige schließlich anfing ihn sanft zu streicheln, musste er sich echt beherrschen noch den schlafenden zu mimen. Und dann kam der Kuss! Im Bauch des Älteren hatte sich ein Wahnsinns kribbeln breit gemacht. Er konnte einfach nicht glauben, dass Bill das getan hatte. Er war sich sicher gewesen, das der Jüngere keinerlei tiefer gehende Gefühle für ihn hegte.

Der nächste morgen kam so schnell er konnte und der erste der die Augen aufschlug war Tom. Er blinzelte den Schlaf aus den Augen und streckte sich einmal. Neben ihm lag noch immer Bill, der friedlich schlummerte. Tom musste ein wenig lächeln als er den Jungen ansah. Sein Mund war halb geöffnet, ein wenig schwarze Schminke klebte auf seiner Wange und seine Haare standen wirr in alle Himmelsrichtungen ab. Trotz allem sah er gut aus, fand Tom jedenfalls.

Er stand vorsichtig auf, um den Jungen in seinem Bett nicht zu wecken und schlürfte ins Badezimmer. Dort stellte er sich erst einmal unter die Dusche und unterzog seiner üblichen morgendlichen Pflege. Sauber und frisch, betrat er wieder das Schlafzimmer, auf Zehenspitzen natürlich und schlich zu seinem Kleiderschrank.

„Du musst hier nicht so rum schleichen!“, ließ Bill verlauten, der mittlerweile im Bett saß und Tom angrinste.
Toms Haltung fiel in sich zusammen und er öffnete, nicht ganz so leise, den Kleiderschrank. „Dachte du schläfst noch!“, antwortete Tom nur und lächelte den Jungen an. „Nee! Guten Morgen!“, sprach Bill und machte nun auch anstalten aufzustehen. Tom sah ihm dabei zu und lächelte noch immer. „Ja, den wünsche ich dir auch!“.

Er zog eine seiner weiten Jeans aus dem Schrank und zog sie sich über die dünnen Beine. „Tut mir leid, dass ich in deinem Bett eingeschlafen bin!“, sagte Bill, kratze sich am Kopf und gähnte noch einmal herzhaft. „Ach das macht nichts. Du warst mit bestimmt nicht im Weg!“, antwortete Tom, der sich jetzt ein Shirt über den Kopf zog. Sollte er Bill sagen, das er das was Bill getan hat sehr wohl mitbekommen hatte?

„Da war nur ständig so ne lästige Fliege oder so auf meiner Wange! Die Viecher sind so nervig!“, sagte Tom noch und fing an hinter Bills Rücken zu grinsen. Die Gesichtszüge des Jüngeren entgleisten zusehends und seine Mundwinkel fingen nervös an zu zucken. „Eh’…ja, hab ich auch gemerkt, die sind echt mal nervig!“, antwortete er nur. Tom hatte es also gemerkt, verdammt!

Grinsend schaute der Dunkelblonde zu Bill rüber. „Ja, aber sie können auch echt süß sein! Ich mach uns Frühstück!“.

Bill schaute nur verdattert zu, wie der Ältere den Raum verließ. Was sollte das denn heißen? Oh mein Gott, Tom wusste genau was passiert war. „Och scheiße!“, fluchte Bill, kraulte noch einmal seine Kopfhaut und ging dann auch ins Bad. Er hatte absolut keine Ahnung, wie er sich jetzt Tom gegenüber verhalten sollte.

Re: London Lover

Cherry - 24.04.2007, 07:46

Boah ey... das ist ja jetzt echt mal sowas von
sweeeetttttt! :lol:

"Fliegen können nerven!", das stimmt habe ich gestern auch gemerkt! *lach*

mach bitte bitte ganz schnell weiter!
deine FF is so geil!
hdl
Cherry

Re: London Lover

Bills_Drinni - 24.04.2007, 11:15

Och gottchen is das niedlich..
Das gibts ja net..
Och man is das süß..*ggg*
*vor niedlichkeit dauergrinsen im gesicht hab*
Schreib büdde bald weiter..
LG Bina..

Re: London Lover

Anonymous - 24.04.2007, 12:42

och is das üüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß
:-D

*grins*

der teil war echt total geil =)

Re: London Lover

smily - 24.04.2007, 13:59

du hast nen neue Leserin^^
Fand den teil gut, am besten das mit dem "kraulte seine Kopfhaut" :lol:

Weiter :wink:

Re: London Lover

xXNamidaXx - 24.04.2007, 16:07

och,
wie niedlich
war das denn
die sache mit
den fliegen
war geil *gg*
wäre nie drauf
gekommen...
vorallem der
part, dass sie
auch manchmal
ziemlich süß
sein können war
spitze <33333
echt genialer
part :wink: :wink: :wink: :wink:

mimo <3

Re: London Lover

[D.I.V.A] - 24.04.2007, 16:40

Uiii der Teil war mal wiede echt supiii xD

Dein schreibstil war wieder echt klasse, wie du alle Gedanken und so, so ausführlich schreibts... richtig toll :D

Und auch wie es mit den beiden weitergehen ird, wird denke ich mal spannend bleiben ;)

Bitte schnell weiter...

Lg Jani

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 24.04.2007, 16:56

Also ich würd sagen Bill ist verknallt, des sieht doch eig en blinder mitem Krückstock^^ Naja Tom gehts doch genauso, also seh ich bis jz noch kein großes Problem...nur wenn Bill wieder zurück geht...es sei denn er bleibt einfach bei Tom oder so, aber dann sieht er seine Mum nicht mehr so oft, das fänd ich auch nicht so toll. Die hängt glaub ich auch sehr an Bill...

lg - CG -

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 24.04.2007, 17:10

Hey JEN!

Ich fand den Teil wieder voll süß x3
Die beiden sind schon toll zusammen!
Ich mag die Art wie du schreibst!

LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

Leela - 24.04.2007, 19:05

ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh
omg sie sind ja so süß
dar fich sie kaufen und behalten und den ganzen tag knuddeln?
du ahst das so schön beschreiben ich habe die ganze zeit vor mich hingelächelt
diese vorsichtige annäherung und bills gedanken :heart:
wirklich erste klasse und dann war tom noch wach und wie er das bill verklickert hat das war ja zu geil
ich bin soooooooooo gespannt und spreceh dir meinen großen respekt aus ^^
lg

Re: London Lover

Migi - 24.04.2007, 20:05

Dieser Teil war ja echt süss!!
DAs mit der Fliege hehe!!!
Jaja aus denen wird hoffentlich noch was!!
Super !!
Weiter Bitte!!
Lg Migi :-D

Re: London Lover

tiramisu - 25.04.2007, 12:51

schön. jetzt wird es eine richtige romanze.

hoffentlich ist Ava auch bald wieder ganz gesund.

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 25.04.2007, 13:20

Ach gott ich kann mir richtig vorstellen, wie sich Tom einen abrofelt, weil er Bill total aus der Fassung gebracht hat! ^^

Jaja Bill unsere kleine Fliege in spe XD

Hoffe es geht ganz bal weiter! =)

lg Jenny

Re: London Lover

Bill_my_love - 26.04.2007, 07:45

ach nee! die sind doch zu süß! *seuftz*
wie würde wohl bill reagieren wenn tom doch sein kuss erwiedern wurde :roll:
irgendwie sicht es nicht mehr nach einem ons aus :lol:

Re: London Lover

JEN - 07.05.2007, 23:38

16



About flies and romantic




Das warme Wasser prasselte auf dem Körper des schwarzhaarigen Jungens nieder und während das angenehme Nass das tat, tüftelte Bill in seinem Hirn den Absoluten Masterplan, wie er sich Tom jetzt gegenüber verhalten sollte, aus. Doch wirklich kreativ wurde es nicht. Auch nicht das nach Frucht riechende Shampoo, welches Bill sich gerade in die Haare einmassierte, steigerte sein Denkvermögen. Deswegen beschloss er, dass sein Masterplan einfach daraus bestehen sollte, einfach so zu tun als sei nichts gewesen. Damit konnte man ja schließlich nichts verkehrt machen. Das hoffte er jedenfalls.

Etwa eine Stunde stand er jetzt schon unter der Dusche. Damit hatte er seinen persönlichen Rekord gebrochen, aber er konnte Tom jetzt einfach nicht unter die Augen treten. Es fuchste den Jungen noch nicht mal so sehr, das Tom das alles mitbekommen hatte, sondern eher das er tatsächlich auf dem besten Wege war sich in seinem „Gastvater“ zu verlieben. Er war schon lange nicht mehr verliebt gewesen und hatte es beim besten Willen auch nicht drauf angelegt sich noch einmal zu verlieben, aber das es gerade jetzt passieren musste, hier in Deutschland und dann noch in Tom, das machte ihm sehr zu schaffen. Das war doch alles nur zum Scheitern verurteilt.

Nachdem seine Finger begannen zu verschrumpeln, stellte er die Dusche ab und trocknete seine Nasse Haut mit einem lang gezogenen Seufzer. Noch etwa eine halbe Stunde brauchte der junge Mann um sich anzuziehen. Natürlich ließ er sich auch damit Zeit weil er wusste, das Tom irgendwann zur Arbeit gehen würde und wenn er Glück hatte, war Tom schon weg wenn er runter in die Küche ging. Doch natürlich war dem nicht so, denn Tom saß mit der Morgenzeitung am Küchentisch.

„Musst du nicht arbeiten?“, sprudelte es aus Bills Mund. Tom schaute nicht von der Zeitung auf, sondern begann nur leicht zu grinsen. „Nein! Ich habe mir frei genommen, solange Ava Krank ist!“. „Oh! Schön!“. War es das wirklich? Jetzt würden die Beiden den ganzen Tag aufeinander hocken und das machte es Bill nicht einfacher seine Gefühle zu verdrängen.

„Ich fahr gleich zum Krankenhaus. Willst du mit?“, fragte Tom und sah Bill nun endlich über den Rand seiner Zeitung an. „Ja natürlich!“, schoss es förmlich aus Bill heraus. „Gut, dann frühstücke du noch und dann fahren wir los!“.

Gesagt, getan! Bill goss sich eine große Tasse Kaffe ein, schmierte sich ein Käsebrötchen und setzte sich zu Tom an den Tisch. „Ach, wir müssen noch mal kurz am Baumarkt vorbei! Ich brauch ein Fliegengitter!“, fingt Tom plötzlich an zu Reden und auf seinen Lippen breitete sich ein spitzes Grinsen aus. Bill, der die Anspielung natürlich auf Anhieb verstanden hatte, hatte grad alle mühe nicht an seinem Kaffee zu ersticken. Sollte er jetzt darauf antworten? Nein! Immer an den Masterplan denken! Einfach Ignorieren!

Tom entging es natürlich nicht, dass sein Au Pair sehr wohl verstanden hatte worum es ging. „Die Viecher sind immer so hinterhältig, kommen dann raus wenn man es am wenigsten erwartet!“. Bills Mund öffnete sich minimal zum Gegenangriff, doch in Sekundenschnelle schloss er sich auch schon wieder. Fast wäre der Masterplan gescheitert.

Bills Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Er konnte jetzt schlecht leugnen, was die Nacht geschehen war. Tom hatte es mitbekommen, wahrscheinlich sogar von Anfang an. Okay, Masterplan über Bord. „Es tut mir Leid!“, kam es leise aus seinem Mund. Er konnte nicht leugnen dass ihm das alles gerade unendlich peinlich war.

Tom legte die Zeitungen zur Seite und fixierte den Jüngeren mit skeptischem Blick. „Es muss dir nicht Leid tun. Ich fand es schön!“, antwortete Tom und lächelte Bill sanft an. Ihm war klar, dass Bill damit nicht umgehen konnte, aber er konnte es genauso wenig. Seit die Mutter seiner Tochter ihn verlassen hatte, hatte Tom nie wieder auch nur die kleinsten Gefühle zugelassen. Er hatte auch noch nie einen Gedanken daran verschwendet, dass er sich jeweils wieder verlieben könnte, dazu war er einfach zu sehr verletzt worden. Dass seine Gefühle ausgerechnet bei Bill wieder ausschlagen, machte ihm Angst. Denn Bill war nur auf Zeit in Deutschland. Auf kurz oder lang, war Tom wieder alleine.

„Ich bin fertig. Meinetwegen können wir zu Ava.“, beendete Bill die Peinlichkeiten und war mehr als froh darüber. „Okay!“, antwortete Tom und stand auf. Er war ein wenig enttäuscht über das rasche Ende des Gespräches, wenn man es überhaupt Gespräch nennen konnte, doch er hatte sich etwas mehr erhofft.

Auf dem Weg zum Krankenhaus herrschte Funkstille. Nur das Radio summte fröhlich vor sich hin. Am Krankenhaus angekommen, parkten sie das Auto und gingen in das große Gebäude. Auf dem Weg zu Ava wurde Tom noch von einem Arzt abgefangen, der ihm über das momentane Befinden seiner Tochter informierte. Zum Glück, war alles gut verlaufen und die Kleine sollte nur noch ein paar Tage zur Beobachtung in der Klinik bleiben, dann durfte sie wieder nach Hause und war Gesund.

Tom war der erste der das Krankenzimmer des kleinen Mädchens betrat und als sie ihren Papa erblickte strahlten ihre Augen mit ihrem lachen um die Wette. „Papiiii!“, rief sie und breitete direkt ihre kleinen Arme aus. Tom setzte sich direkt zu seiner Tochter auf das Bett, nahm sie in den Arm und drückte ihr mindestens hundert Küsse auf das kleine zierliche Gesicht.

„Na mein Sonnenschein! Ist alles okay?“. Das kleine Mädchen nickte nur, dann erblickte sie ihren Au Pair und streckte nach ihm die Arme aus. Bill lächelte und nahm Ava in den Arm. Er war glücklich dass die Kleine ihn so liebevoll empfing. Er fühlte sich immer noch schuldig an dem Unfall.

Etwa eine Stunde blieben die Beiden bei dem Mädchen, spielten mit ihr, unterhielten sich und kuschelten.

Wieder beim Auto angekommen, stiegen die Zwei ein und schnallten sich an. Die Stimmung war nicht mehr ganz so angespannt zwischen ihnen. „Ich möchte mich noch mal dafür entschuldigen, dass ich so gemein zu dir war nach dem Unfall!“, begann Tom zu reden. „Du hast dich doch schon entschuldigt! Es ist wirklich okay!“.
„Ja, ich weiß, aber ich habe ich immer noch das Bedürfnis mich bei dir zu entschuldigen. Gehen wir etwas essen? Ich lade dich ein!“.

Das konnte Bill natürlich nicht abschlagen und so machten sie sich auf dem Weg zu einem kleinen Restaurant.
Das Restaurant lag genau an einem kleinen See. Es war ein kleines Haus mit dunklem Holz verkleidet und einer großen Terrasse, die einen wunderschönen Ausblick auf den See bot. Da es bereits dunkel war, war alles in ein romantisches Licht getaucht.

„Wow! Es ist wirklich schön hier!“, schwärmte Bill. Tom begann zu grinsen. „Ja! Deswegen ist es auch mein Lieblingsrestaurant!“. Die beiden wurden zu einem Tisch geführt, der genau vor einer riesigen Fensterfront stand die den Blick auf den See freigab.

„Ist bestimmt auch ganz praktisch wenn man sich für eine Nacht was aufreißen will, was?“, lachte Bill. „Wie hast du das nur erraten!“, antwortete Tom. „Tja, Instinkt würde ich sagen!“.

„Aber heute möchte ich eigentlich nur etwas essen!“, witzelte Tom und reichte Bill die Speisekarte. Eine Kellnerin kam an den Tisch und nahm schon mal die Getränkebestellung entgegen. Als die Kellnerin den Tisch wieder verlassen hatte, beobachtet Bill sein Gegenüber. Er begann damit wieder in seine Alte Flirt-Form zu fallen. Nun, man konnte auch sagen, er überspielte einfach nur seine aufkommende Nervösität. Denn das alles kam ihm wie ein romantisches Date vor und als ob das momentan nicht schon schlimm genug wäre, kämpfte er noch immer mit seinen Gefühlen für Tom. Der in diesem romantischen Licht übrigens einfach nur umwerfend aussah.

„Ach, du willst mich also nicht aufreißen?“, begann er. „Hm, nein! Ich weiß ja das du sowieso mit mir nach Hause kommst!“, grinste Tom spitz. „Soso! Na da wirst du wohl recht haben.“.

Das Essen lief recht unspektakulär ab. Dann kam das Dessert und Bill stocherte über den Tisch in Toms Schokoladen Torte herum. „Sag mal, kannst du nicht deinen eigenen Nachtisch essen?“, lachte Tom und versuchte seine Torte vor Bill in Sicherheit zubringen. „Nein, die ist echt lecker! Da ist mein Vanilleeis mit heißen Kirschen gar nichts gegen!“, antwortete Bill und erwischte ein Stückchen Torte mit seiner Gabel. Mit empörtem Blick von Toms Seite, schob der Junge sich die Gabel in den Mund. „Hmmmm…so lecker!“, nuschelte er.

„Du hast da was!“, sprach Tom und zeigte mit dem Finger auf Bills Mund. „Hm?“, Bill ließ seine Zunge um die Mundwinkel fahren, doch erwischte das kleine Stückchen Schokoladentorte nicht. „Nee…Moment…warte...“,
Tom beugte sich über den Tisch und fuhr mit dem Zeigefinder über Bills Mundwinkel um das störende Stück Essensrest zu entfernen. Fahrig fuhr er dann mit der Fingerkuppel über Bills Lippen, natürlich völlig unbeabsichtigt.

„´tschuldigung!“, entschuldigte er sich und setzte sich wieder auf seinen Platz. Bill lächelte nur matt. „Es muss dir nicht Leid tun. Ich fand es schön!“, sprach Bill genau die selbe Worte aus, die Tom ihm beim Frühstück gesagt hatte.

„Sollen wir noch etwas um den See spazieren gehen?“, fragte Tom. „Ja, das wäre schön!“. Also bezahlte Tom und die Zwei machten sich auf den Weg.

Sie gingen einen kleinen Weg am See entlang, der nur mit mattem Laternenlicht beleuchtet wurde. Keiner sagte ein Wort, doch man spürte richtig, wie die Luft zu knistern begann. Eigentlich war das schon mehr romantik als die beiden ertragen konnten, aber irgendwie war es auch einfach nur schön. Auf Bills Lippen schlich sich ein seliges lächeln. Ja, er fand es schön hier mit Tom und er genoss es.

Plötzlich blieb Tom stehen. Bill wusste was jetzt geschehen würde und trotzdem ließ es sich nicht verhindern, dass in ihm eine Nervosität aufkeimte, die sein Herz schneller schlagen ließen. Auch Tom erging es nicht anders. Bill glaubte sogar, dass Tom das wilde pochen seines Herzens hören musste und senkte leicht verlegen seinen Kopf. Er war in seinem Leben noch nie so nervös wegen eines Kusses gewesen. Was machte Tom nur mit ihm? Das war doch nicht mehr normal.

Der Ältere hob ganz langsam seine Hand und legte dem jüngeren zwei Finger unter sein Kinn, um ihm anzudeuten dass dieser ihn anschauen sollte. Bill kam diesem Deut nach und hob tatsächlich seinen Blick nur um dann in die dunkelbraunen Augen seines Gegenübers einzutauchen. Langsam und als würde die Welt aufhören sich zu drehen, kamen sie sich immer näher. Jetzt waren sie nur noch einen Wimpernschlag voneinander entfernt.

Bill konnte Toms warmen Atem auf seiner Haut spüren und unwillkürlich wuchs in ihm der Wunsch ihn endlich spüren zu dürfen. Endlich diese weichen und vollen Lippen auf den seinen zu spüren. Als hätte Tom seine Gedanken gelesen überbrückte er die letzte kleine Distanz und legte seine Lippen zart auf die Bills.

Noch immer schien die Welt still zu stehen und beinahe zaghaft begann Bill ihn zärtlich zu küssen. Sachte und liebevoll, ließ er seine Zunge über Toms Lippen gleiten und neckte sie leicht, um sich ihren weg in seinen Mund zu bahnen. Tom gab seiner Zunge nur bereitwillig den weg frei und begrüßte Bills Zungenspitze mit der seinen. Zärtlich und leicht verspielt stubste er immer wieder gegen diese, nahm dann all seinen Mut zusammen und tauchte in seinen Mund ein. Fast schon sehnsüchtig und verlangend erforschte er diesen und streichelte dabei wie zufällig immer wieder über Bills Zunge.

Sie blieben eine Weile so an dem See stehen und merkten beide nicht, wie sich ihre Finger ineinander verharkten und sich zärtlich streichelten. Man könnte meinen, sie wären ein Frischverliebtes Paar.

Re: London Lover

Morena - 08.05.2007, 07:51

hey,

der teil war wieder echt klasse. schön geschrieben. :wink:

bin gespannt wie es weiter geht zwischen den beiden. und ob sie endlich zu ihren gefühlen stehen. :lol:

mach schnell weiter

gruß

Re: London Lover

Bill_my_love - 08.05.2007, 08:55

ach ja die lestigen, hinterhältigen fliegen :roll: da muss doch echt was dagegen zu tun sein!
peinlich peinlich billy boy :oops: oda auch nicht....tom ist doch nicht böse, er fand es doch schön. und was es plannen angeht...das löhnt sich nicht, denn die scheitern doch immer :?
wie schön! ein romantisches essen!
Zitat: Hm, nein! Ich weiß ja das du sowieso mit mir nach Hause kommst!“,
lieber tom, bill muss ja wohl. oder hättest du es lieber der wurde sich jemand anderen suchen? ich glaube nicht!
o gott der kuss! ich könnte richtig diese nervösität spuren! es ist so unfair da du so gut...gänsehaut gut schreibst! *will auch*

na dann bis zum nächsten teil!

lg

Re: London Lover

Bills_Drinni - 08.05.2007, 11:20

Ohhh ohhh ohhh also die Fliegen sin wirklich schlimm sowas gibts nicht..*lol*
Boah der Teil war einfach schön und der schluss gefällt mir am besten..hehe..
na dann bin ich mal gespannt wie es weitergeht..boah ich froii mich total..
Schreib büdde bald weiter..mich interessiert wie es mit dem frisch verliebten pärchen weitergeht..

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 08.05.2007, 15:56

Ach gottchen ist das süß! *aus dem Schwärmen garnimmer rauskomm* *moi ³*

Hast du sehr schön geschrieben.. =)


Hoffe es geht bald weiter und du lässt uns nich so lange gammeln... Obwohl ich für deine FF bis in alle Ewigkeit gammeln täte xD

lg Jenny

Re: London Lover

xXNamidaXx - 08.05.2007, 17:09

Zitat: „Ach, wir müssen noch mal kurz am Baumarkt vorbei! Ich brauch ein Fliegengitter!“, fingt Tom plötzlich an zu Reden und auf seinen Lippen breitete sich ein spitzes Grinsen aus. Bill, der die Anspielung natürlich auf Anhieb verstanden hatte, hatte grad alle mühe nicht an seinem Kaffee zu ersticken. Sollte er jetzt darauf antworten? Nein! Immer an den Masterplan denken! Einfach Ignorieren!

Tom entging es natürlich nicht, dass sein Au Pair sehr wohl verstanden hatte worum es ging. „Die Viecher sind immer so hinterhältig, kommen dann raus wenn man es am wenigsten erwartet!“. Bills Mund öffnete sich minimal zum Gegenangriff, doch in Sekundenschnelle schloss er sich auch schon wieder. Fast wäre der Masterplan gescheitert.

O___o das war ja mal geil xD
stelle mir grad so vor
wie bill sich am kaffee verschluckt^^
da hätte ich an toms stelle grinsen müssen
- aber sowas von^^

echt supi <3

Re: London Lover

Anonymous - 08.05.2007, 17:45

Das war ja mal voooooooooool süß

*das grinsen nich mehr ausm gesicht kriegt*

Voll knuffig geschrieben...

voll schön =)

Freu mich wenns weiter geht^^

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 08.05.2007, 19:00

Boar super Teil. Ich bin ma gespannt was die jz draus machen. Naja ich kann nur sagen, dass des eig jeder merken würde, dass die voll inander verschossen sind. Ich hoff die sehens jz wirklich ein. Ich mein was bringt des ganze Verdrängen?? Ja genu eig nix, weils dich meistens schief geht...

Naja ich freu mich wie immer schon auf den nächsten Teil^^ Vorfreude is die schönste Freude^^

lg - CG -

Re: London Lover

lilsunnygirl - 08.05.2007, 20:13

uuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii x]
wie geilo^^
man das is sooooo süß..
weita weita weita...
ich find die ff total schön...
echt n toller teil =*

lg

Re: London Lover

Anonymous - 08.05.2007, 23:00

OMG!!! Die beiden sind sooo niedlich!!! Obwohl mir Tom so sehr "männlich" und Bill so sehr "weiblich" vorkam. Soll jetzt nicht heißen, dass ich das scheiße finde, aber in dem Kapitel ist mir das irgendwie extrem aufgefallen...
Mach schnell weiter!!!
LG

Re: London Lover

Leela - 09.05.2007, 13:39

*quietsch*
ne die beiden.kann man die klauen? das ja zu süß wie sie sich benehmen und wie romantisch das gerade is *gleich nochmal lesen will*
wirklich wundervoll beschrieben was die beiden denken und fühlen :heart:
lg

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 09.05.2007, 15:15

Hey!

Ich find die beiden total tuffig <3
Wie die miteinander umgehen, so toll x3
Ich wiederhole mich xD

Schöner Teil!

LG, *..::Little~Angel::..*

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 10.05.2007, 12:37

2. Kommie seit dem letzten Teil! :wink:

Liebe JEN (* einen auf 20 Leserfragen von der DVD mach* :-D )

Ich liebe deine FF mehr kann ich eigentlich ncih sagen... Okay vll doch ein bissel was! :wink:

Immer wenn du weiter schreibst, GEHT MEIN HERZ AUF *billy nachmach*
Dann würd ich am liebsten alle TEDDYS dieser Welt STREICHELN *billy²*
Und dann wenn ich den Teil gelesen hab, SCHREI ichs ganz laut raus: "UH SAY WHAT SAY WHAT!" *Billy³*

So jetzt abba mal schluss mit den Zitaten! =)

Die FF is einfach der Mega-Ober-Burner-mit-tribble-glitzer-Effekt! :wink:
Und die kleine Ava is ja der Oberhammer.. *Ava-Fanclub gründ*

Bin total gespannt, wies nun weiter geht!

Und wenn du noch länger wartest bis zu weiter machst, kannst du lockewr noch mit dem ein oder anderen Kommie von mir rechnen! ^^

lg Jenny <~~~Dein Größter Fan 8)

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 10.05.2007, 13:01

Wuhiiii.
So gehoert sich das <3
Toller Teil, mit einer der besten bisher xD

Re: London Lover

TomsMauz - 10.05.2007, 15:41

süüüüüüüüüüüüß O.O
omq, 'tschuldigung ._.
das musste jetz sein xD woah is das niedlich
ich mag kitsch so gerne, obwohl das ja noch
ganich mal sooo kitschig is^^
ich liebe deinen unbeschwerten schreibstil einfach so ^-^

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 12.05.2007, 19:00

so, ich hab jetzt auch mal deine FF ganz durchgelesen und muss echt sagen, dass ich sie total gut finde...

Ich finde deinen Schreibstiel wahnsinnig schön, der fasziniert mich total...

Ich find die ganze Idee der FF total niedlich, Bill als Au Pair.... süüüüüüüß, das gäbe doch voll das Chaos...

bis dann mal

lg <3

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 12.05.2007, 20:19

soooooooooooooooooooo ich habe dich gewarnt! :twisted:

3. Kommie seitd em letzten Teil!

Jahaaaaa Jenny wartet immernoch.. Die FF is nach wie vor wahnsinnig gut und briliant, was sie deinem geilkrassen Schreibstil zu verdanken hat! :wink:

Hoffe es geht jetzt schnell weiter.. *ncih mehr erwarten kann*

hdl Jenny 8)

Re: London Lover

xXNamidaXx - 12.05.2007, 20:36

jennü-kaulitz hat folgendes geschrieben: soooooooooooooooooooo ich habe dich gewarnt! :twisted:

3. Kommie seitd em letzten Teil!

Jahaaaaa Jenny wartet immernoch.. Die FF is nach wie vor wahnsinnig gut und briliant, was sie deinem geilkrassen Schreibstil zu verdanken hat! :wink:

Hoffe es geht jetzt schnell weiter.. *ncih mehr erwarten kann*

hdl Jenny 8)

du drehst ja schon halb durch^^
kommi: meiner meinung nach <333
besser hät ichs nicht sagen können
und nu:

*auch aufn nächsten part wart*

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 12.05.2007, 20:46

xXNamidaXx hat folgendes geschrieben: jennü-kaulitz hat folgendes geschrieben: soooooooooooooooooooo ich habe dich gewarnt! :twisted:

3. Kommie seitd em letzten Teil!

Jahaaaaa Jenny wartet immernoch.. Die FF is nach wie vor wahnsinnig gut und briliant, was sie deinem geilkrassen Schreibstil zu verdanken hat! :wink:

Hoffe es geht jetzt schnell weiter.. *ncih mehr erwarten kann*

hdl Jenny 8)

du drehst ja schon halb durch^^
kommi: meiner meinung nach <333
besser hät ichs nicht sagen können
und nu:

*auch aufn nächsten part wart*

Bei so ner geilen FF muss man doch austicken mimo ^^

Re: London Lover

Tomsbraut93 - 13.05.2007, 17:26

ooh die teile warn alle so schöööön =)
echt total romantisch
omq da wird man soo neidisch =(
hab ein richtiges kribbeln im bauch (:
mach weiter so un hoffentlich bald hihi x3

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 14.05.2007, 09:20

4. Kommie seit dem letzten Teil :wink:

Ich will endlich wissen wies weiter geht, du kannst doch nich einfach an so einer Stlle aufhören... Das is nich gut für meine Nerven.. Die sind einfach zu süß und was Tom auch super steht ist der Gentleman! =)

Moi ich will dass es weiter geht!
Was denkst du wie lange du noch brauchst`?

*auf antwort wart*

lg *knutsch*

Jenny 8)

Re: London Lover

JEN - 14.05.2007, 09:39

hey,

du bist ja echt wahnsinnig, aber wahnsinnig toll..xD

Ich weiss das ich ein Talent dafür habe, an solchen Stellen aufzuhören und Jaaaa ich nutze das auch schamlos aus..xD

Naja, ich kann ehrlich gesagt noch nicht genau sagen wann es weiter geht, denn ich weiss grad überhaupt noch nicht wo das alles hinführen soll. Ich hatte nur bis zu Avas Unfalls geplant und das is ja nur schon wieder ein paar Kapitel her und jetzt ist das eingetroffen was ich eigentlich vermeiden wollte: Die FF schreibt sich quasi von selbst..lol

Ich versuche nicht allzu lange zu brauchen^^

Re: London Lover

tiramisu - 14.05.2007, 20:22

JEN hat folgendes geschrieben:
Sie blieben eine Weile so an dem See stehen und merkten beide nicht, wie sich ihre Finger ineinander verharkten und sich zärtlich streichelten. Man könnte meinen, sie wären ein Frischverliebtes Paar.

klar, ein frischverliebtes paar, was denn sonst? :wink: das dinner war total romantisch, konnte man sich gut vorstellen.

mal sehen, wie der abend ausklingt. 8)

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 14.05.2007, 20:30

Zitat: klar, ein frischverliebtes paar, was denn sonst? Winken das dinner war total romantisch, konnte man sich gut vorstellen.

mal sehen, wie der abend ausklingt. Cool

hahahaha xD
nein, wie geil. xD

Re: London Lover

Tanja - 15.05.2007, 11:53

Ooooooooh man. Bist du dir eigentlich darüber im Klaren, was du mit deiner Story bei mir auslöst?! ôO
Ich saß heute im Chemieunterricht und wo waren meine Gedanken? - RICHTIG, bei genau dieser Story namens London Lover! :roll:
Ich hab voll gedankenverloren auf ein kleines Stück Papier die ganze Zeit "London Lover <33" gekritzelt und war in Gedanken total bei der Story. Ich wär am liebsten auf der Stelle nach Hause gerannt, um weiterzulesen, wenn das möglich gewesen wäre! :-D
Ganz ohne Spaß jetzt^^ - das is mein voller Ernst. Und das ist mir in meinem ganzen Leben noch NIE wegen einer FF passiert. Fühl dich geehrt! xD
Boah ey, das is echt abnormal, was du mit mir anrichtest. :lol:
Es ist ja eigentlich unnötig, das jetzt nochmal zu betonen, aber...
ICH LIEBE DIESE FF!! <333
Aiiiiiiiii *quieeeeeeeeek* ~~ *_*
*lach* Siehst du, was du mir antust? xDDDD
Hach ja, ich hoffe es geht gaaaaaaaanz bald weiter, denn - ICH BIN SÜCHTIIIIG! ôO

*räusper*
Naaa gut, dann hör ich besser mal wieder auf. *chrmcrhm*
LG, Tanja

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 16.05.2007, 23:41

JEN hat folgendes geschrieben: hey,

Ich weiss das ich ein Talent dafür habe, an solchen Stellen aufzuhören und Jaaaa ich nutze das auch schamlos aus..xD



Boah! Das müsste ich dir ja eigentlich schon wieder übel nehmen! xD

Du ich bin grad dabei was für dich zu machen.. Soweit ich das mitbekommen hab, magst du Christina Aguilera ganz gerne.. Und da ich zur Zeit wieder meine Leidenschaft für mein Keyboard entdeckt hab, Lerne ich gerade HURT! Naja und nachem immer alle sagen, ich soll mein GESINGE online stellen, habe ich mir jetzt fest vorgenommen HURT fertig spielen zu lernen und es dann zu singen... Naja und widmen werd ich es meiner LieblingsFF-Autorin!

(Rischtisch du bsit gemeint!)

hab dich lieb
*nommal knutsch*

Jenny 8)

Re: London Lover

JEN - 17.05.2007, 12:58

ohhh....*tränchen.in.den.Augen.hab*

Jaa ich bin sogar ein großer Christina Fan...xD

Ich freu mich echt darauf wenn du das machst, denn deine stimme ist echt mehr als toll!!

hach...du bist echt süß...xD

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 17.05.2007, 20:17

JEN hat folgendes geschrieben: ohhh....*tränchen.in.den.Augen.hab*

Jaa ich bin sogar ein großer Christina Fan...xD

Ich freu mich echt darauf wenn du das machst, denn deine stimme ist echt mehr als toll!!

hach...du bist echt süß...xD


Alsoooooooo! xD
Ich habs natürlich nich geschafft, des auf Klavier zu spielen abba egal.. Wofür gibts denn Karaokeversionen???

http://www.myvideo.de/watch/1462874

Für eventuelle Ohrenschäden hafte ich allerdings nicht! xD
Ach ja man hört im Hintergrund noch leise jemanden mitträllern, des is meine kleine Sister! ^^

Die heute so: "Jenny darf ich mitsingen??" *hundeblick*
Ich dann so: "Okeee!" *grinz*

Okay STOPP ich lenk grad mal voll vom Thema ab! ^^

Die FF is supitollo und ich bin schon extremer FAN! xD
*auf sigi deut*

lg und *knutschi*

Jenny 8)

Re: London Lover

Bills Banane - 17.05.2007, 22:24

Deine Geschichte ist super ... ich hab sie grad angefangen zulesen! Super .... mach weiter so

@jennü-Kaulitz: Du hast n geile Stimme

Re: London Lover

xXNamidaXx - 19.05.2007, 22:25

find jennys stimem auch hammermäßig^ ^
die sis is ja ma niedlich
(dasse gefragt hat x))
würd mich auch freuen,
wenns hier wieder weiter gehen würde,
da die ff so magageil ist ^^

mimo <3

Re: London Lover

JEN - 22.05.2007, 23:06

17




Loving me 4 me




Eine schier endlos wirkende Ewigkeit standen die beiden noch da und küssten sich leidenschaftlich. Bill war derjenige der als Erstes wieder in die Realität eintauchte und den Kuss beendete. Einen Augenblick lang konnte der Junge Tom nicht ansehen, doch sein Gegenüber legte ihm wieder zwei Finger unter sein Kinn und hob seinen Kopf etwas an so das er Tom einfach ansehen musste.

„Tom…ich…ich weiß nicht ob wir das tun sollten. Es…es spricht soviel dagegen und…“, fing er zu reden an.
Der Ältere nickte nur sachte mit dem Kopf. „Ich weiß was du meinst Bill und mir geht es genauso!“.

Bill ging einen Schritt zurück um sich von Tom zu lösen, schaute ihn aber noch immer an. „Ich, wir sind keine Typen für festen Beziehungen, das kann einfach nichts geben und ich bin nur ein Jahr hier und….“ „Kann es sein, dass du gerade Krampfhaft versuchst einen Grund dagegen zu finden? Vielleicht gehören wir ja einfach zusammen und es muss so sein!“, unterbrach Tom Bills Redeschwall. Der Schwarzhaarige Junge öffnete seinen Mund um zu Antworten, schloss ihn dann aber wieder und setzte sich in Bewegung. „Wir sollten nach Hause fahren!“, sagte er dann etwas verunsichert und lief an Tom vorbei, zurück zum Restaurant.

Es herrschte eine Weile eisige Stille im Auto. Tom wusste genau was Bill fühlte und vor allem was er mit den Sachen meinte, die er gesagt hatte. Er hatte sich über all diese Sachen schon genug den Kopf zerbrochen, aber jedes Mal wenn er Bill ansah, zogen Wolken in seinem Kopf auf und vernebelten ihm die Sicht auf die Dinge die dagegen sprachen. Es musste doch einen Weg geben, damit alles gut wird.

„Wir können auch keine Sexbeziehung führen oder so!“, durchbrach Bill urplötzlich die Stille. Während er seelenruhig aus dem Fenster starrte, erschrak Tom bei diesem Satz so sehr das er fast eine rote Ampel überfahren hätte. „Was?“. „Es geht halt nicht! Wegen Ava und die Tatsache das ich dein Au Pair und ich bin einfach nicht dein Sexspielzeug.“. „Wieso glaubst du das ich so eine Art Beziehung mit dir möchte?“, fragte Tom und schaute Bill kurz an, der noch immer aus dem Fenster schaute und nun kurz mit den Schultern zuckte.

Und wieder kehrte Stille ein.

Eigentlich wusste Tom wieso sein Au Pair das dachte. Immerhin war alles was bis jetzt zwischen ihnen war auf reiner sexueller Basis gewesen. Außer Bills kleiner nächtlichen Aktion und der Kuss eben. Aber er musste doch wissen, dass da echte Gefühle mit im Spiel waren!

Nach wenigen, weiterhin stillen Minuten, kamen sie zu Hause an. Tom parkte das Auto in der Einfahrt und während sie ausstiegen war es wieder an Bill die Stille zu durchbrechen. „Kann ich meine Mutter in London anrufen?“, fragte er Tom. Dieser schlug die Autotür zu und sah Bill nur überrascht an. „Natürlich darfst du das! Dafür brauchst du nicht fragen!“. „Naja, es ist ja nicht gerade billig!“, antwortete Bill nur schulterzuckend während sie zum Haus liefen. „Mach dir da mal keine Sorgen. Du kannst so oft und so lange du willst nach England telefonieren!“.

Die beiden betraten das Haus, doch gingen innen direkt getrennte Wege. Bill ging nach oben, mit dem Telefon bewaffnet, in sein Zimmer und Tom schnappte sich sein Handy und wählte eine ihm nur zu vertraute Nummer.

Aus dem Handy ertönte das gewohnt nervige tuten, doch nach kurzer Zeit schon meldete sich eine fröhlich klingende weibliche Stimme.

„Hallo!“
„Hey Alessia!“
„Tom! Schön das du anrufst! Wie geht es Ava? Ich wollte heute eigentlich zu ihr, aber ich hatte noch sooo viel zu tun, dass es schon zu spät war als ich los wollte. Deswegen gehe ich morgen, wenn ich nicht wieder die Zeit so vergesse…“

Wie gewohnt, brach aus Alessia direkt wieder ein gewaltiger Redeschwall, was Tom dazu veranlasste seinen Kopf auf der Tischplatte niederzulassen weil er nicht wusste wann er wieder zu Wort kommen würde.

„….naja…dann hab ich noch Wäsche aufgehangen und dann hat Kim noch angerufen! Kim, kennst du die noch? Von früher? Ich war echt total überrascht das die sich mal wieder meldet…“
„Alessia?“
„…weil das letzte mal schon sooo lange her ist…Ja?“
„Ich hab ein Problem?“
Stille.
„Wie? Was für eins?“
„Es geht um Bill!“

Eine Etage höher, lag Bill auf dem Bauch auf seinem Bett und redet mit seiner Mutter die Hunderte von Kilometern entfernt saß.

„Ist doch nicht schlimm, wenn du jemand nettes kennen gelernt hast! Du bist schon in dem Alter wo du auch mal eine feste Beziehung eingehen kannst und nicht immer nur…na du weißt schon Bill!“
„Jaja! Aber so einfach ist das leider nicht!“
„Wieso nicht, weil es ein deutscher Junge ist?“
„Hmm…nein…weil…es Tom ist!“

Toms Kopf hatte mittlerweile Halt in seinen Händen gefunden, weil der Tisch nach gewisser Zeit doch zu hart wurde.

„Meinst du echt du hast dich in ihn verliebt? Ich mein, so richtig?“
„Ich weiß es nicht! Aber…ja…ich denke schon! Ich werd wahnsinnig wenn ich ihn nur ansehe, das ist doch nicht normal!“
„Ist doch schön! Bill ist echt nett und er ist, wenn ich das mal sagen darf, verdammt süß!“
„Aber er ist mein Au Pair und nach einem Jahr geht er wieder, außerdem sind wir beide nicht die Typen für Beziehungen!“

Bill drehte sich auf den Rücken und starrte nun die weiß gestrichen Decke an.

„Aber ich bin sein Au Pair! Nach einem Jahr gehe ich wieder zurück nach Hause, was ist dann? Und davon mal ganz abgesehen, sind wir beide keine Beziehungstypen!“
„Es ist vielleicht gar nicht mal so schlecht wenn jemand den Wildfang, der zufällig mein Sohn ist, mal zähmt!“
„Ich weiß, dass du das gerne so hättest Mum. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll! Ich würde schon echt gerne mit ihm zusammen sein!“
„Mein Junge, du wirst nie herausfinden ob es funktioniert wenn du es nicht versuchst!“

Mit den Füßen auf dem Tisch und den Kopf im Nacken, redete Tom in sein Handy.

„Es würde dir vielleicht mal gut tun etwas Festes zu haben anstatt jeden Abend einen anderen abzuschleppen!“
„Ja schon klar!“
„Ja, und deine Argumente, die „angeblich“ dagegen sprechen, sind ziemlich schwach wenn ich das mal so sagen darf. Ihr sucht ja förmlich nach etwas die eine Beziehung schier unmöglich macht, aber Tom, wenn ihr es nicht versucht, werdet ihr nie herausfinden ob es funktioniert!“

Wenige Minuten und etliche Verabschiedungsfloskeln später, beendeten die beiden jungen Männer zeitgleich ihre Telefonate.

Bill entschloss sich dazu, noch einmal mit Tom zu reden um nun endlich Herr über seine Gefühle zu werden, wenn sein Herz ihm sagte, dass er Tom will, dann wehrte er sich ab jetzt auch nicht mehr dagegen.

Mit derselben Einstellung, stand Tom auf und stieg die Treppe hoch. Er war noch nie so nervös gewesen wie jetzt, außer bei der Geburt seiner Tochter. Gerade als er oben ankam, öffnete sich Bills Zimmertüre und Toms Geschöpf der Begierde trat ebenfalls auf den Flur.

Beide blieben Augenblicklich voreinander stehen und sahen sich nur an. Keiner sagte ein Wort, keiner regte sich.
Über Bills Lippen kam nur ein leichtes seufzen und er überbrückte das Stück, was die beiden noch von einander trennte. Tom breitete direkt die Arme aus und drückte Bill schließlich an sich. Der junge Engländer bettete sein Kopf in Toms Halsbeuge und atmete tief seinen betörenden Duft ein. Der Ältere dagegen begann leicht mit der Hand über Bills Rücken zu streichen.

„Was machen wir denn, wenn es nicht klappt?“, flüsterte Bill gegen Toms Hals. „Lass uns da nicht drüber nachdenken, es klappt ganz bestimmt! Es muss einfach.“.

Während er den Satz beendete, drückte er Bill ein wenig von sich und nahm seinen Kopf in die Hände. Sanft lächelten er den Jüngeren an und konnte auch ihm ein warmes lächeln entlocken.

„Nun küss mich doch endlich, Tom!“

Re: London Lover

Bill_my_love - 22.05.2007, 23:41

nein wie geil! ich finde voll lustig wie jeder in einem anderem raum über die gleiche sache, den gleichen problem redet. finde klasse wie du das in worter übersetzt hast ^^
bills mam und toms beste freundin haben recht: wenn die nicht probieren wissen sie es nie! hört auf die frauen!
Code: „Nun küss mich doch endlich, Tom!“
ja was wartest du noch? :wink:

lg

Re: London Lover

Anonymous - 23.05.2007, 12:21

Wie geiiiiiil *kreisch*

Das war ja mal echtvoll süüüß geschrieben...^^
voll toll...

Ich liebe die Story total =)

Und ich finde es gut das Bill und Tom es miteinander versuchen wollen...^^

Ich freu mich drauf wenns weiter geht =)

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 23.05.2007, 13:07

Hallu.
Boah, wie suess das ist *_*
Das sind zwar die uebelsten Pseudo-Probleme,
die die 2 da haben, aber kA ;o
...Ich seh das ja wie Tom, es muss einfach klappen.
thaha.
Es wird auch klappen.
Das Telefonat find ich ueberigens total stylisch. xD

LG ; Jojo ~

Re: London Lover

Krizzipizzi - 23.05.2007, 13:30

Endlich haben die beiden zueinander gefunden! Das war ja schon beinahe nicht mehr auszuhalten! Ich mag deine story, sie zieht einen immer wieder mit rein! :)

nur weiter so!

Re: London Lover

Cherry - 23.05.2007, 14:58

ahhhhhhhhhhh.... wie geil! :lol:

darauf habe ich die ganze zeit gewartet...^^ das die beiden sich endlich trauen ne beziehung zu haben!

das is einfach supiii! ^^

mach weiter so! wieder mal ein herforragendes Pitelchen! xDD

baba mach schnelllll weiter!
cherry

Re: London Lover

Leela - 23.05.2007, 15:02

ai *grins wie honigkuchenpferd*
wow ich war gerade total versunken in der story
hatte alles genau vor augen und ich muss sagen einfach wunderbar.
ihre zweifel konnte man so gut nachvollziehen und sich vorstellen und dann diese telefongespräche.wahnsinnig realistisch =)
also besser kann man es meiner meinung nach gar nicht machen.
ich les gleich nochmal
lg

Re: London Lover

lilsunnygirl - 23.05.2007, 15:08

ui wie süß..
man das is echt toll mit den beiden...
bin gespannt was denen in nächster zeit so alles passiert..
mach bitte weiter..
ich fand den teil so...goldig ^^

lg

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 23.05.2007, 15:26

Hey!

Der Teil war so schön *snüff*
Schon alleine, was die gedacht haben, gleichzeitig usw, die gehören einfach zusammen, dass geht nicht anders!
Ich fand den Teil wieder toll <3

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 23.05.2007, 15:41

Du bist gemein.....

Wie kannst du nur an so einer stelle aufhören, das is Folter *heul*

Naja, bevor ich gleich wirklich heule muss ich mal sagen, dass das kapi voll schön is.....
Ich finds gut, dass die beiden es wenigstens probieren, dann wird die FF wenigstens nicht depri....

bis dann

lg <3

Re: London Lover

TomsMauz - 23.05.2007, 16:26

omq
ich muss mich schwer beherrschen um nich wieder etliche Üs an mein
sü~üß dranzuhängen xD
die beiden sind auch zu niedlich.
ich glaub ich wäre böse auf dich,
hättest du sie leiden lassen .__.
okay böse bin ich dir so oder so
hast du keine geschwister // freunde
an denen du deine sadistische ader ausleben kannst? xD
maaan geht ja mal nich hier^^

Re: London Lover

xXNamidaXx - 23.05.2007, 17:07

der letzte satz ist sooo cute ^^
was ist eigentlich,
wenn ava erfährt,
dass ihr papa verliebt ist
und das auch noch in sein
au pair
und mit dem zusammen ist?!
nya eigentlich müsste es ihr recht sein,
da sie bill ja auch sehr mag
und noch zu klein ist,
um das zu verstehen...
dass bill n typ ist?
das das nicht der norm entpricht?

O__o ich drifte ab xDD
rede hier nur müll
nya ^^
einfach nicht beachten ^^

machs gut ;)

weiter so <3

mimo :)

Re: London Lover

smily - 23.05.2007, 20:05

Hab ich dir eigentlich schonmal nen Kommi geschrieben? Wenn nicht, dann mahc ich des jetzt! Ich find die Story gut und deijnen Schreibstil natürlich auch!

Lg,smily

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 23.05.2007, 20:41

1. Kommie! (mal sehen wie viele es diesesmal werden)

Super schön geschrieben! Zu süß allein der letzte Satz!
Kann mir das richtig vorstellen....
ICh will garnicht so viel labern, weil eigentlich sollte nur dir das Wort überlassen werden JEN!

hab dich lieb
*knutsch*
Jenny :wink:

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 26.05.2007, 02:06

Also wie ich die Sache seh haben Alessia und Bills Mum ganze Arbeit geleistet. Ich fand das echt gut wie beide unabhängig von einander eig des gleiche sagen^^ Aber sie haben auf jeden Fall Recht. Ich mein was bringts wenn sie sich zwingen nix mitnander an zu fangen? Eig net viel, außer dass sie später vllt ma des Gefühl hben was verpasst oder falsch gemacht zu haben. Ich find ihre Entscheidung natürlich super^^ Is klar ne^^ Man wird sehn obs klappt...

lg - CG -

Re: London Lover

Tomsengel - 28.05.2007, 22:08

huhu, also ich bin ja nicht so gut im kommi schreiben....
aber deine ff is echt der hammer ich so geil wie tom und bill sich benehmen
" fliegengitter jaja =) echt super" also ich hoffe dass es gaaaannzz schnell weiter geht, ich halt des nämlich net s o lange ohne aus :roll: :lol:
aber naja... also schreib noch gaaanz viele so super schöne pittelchen.. :)
bis dann
lg <3 resi

Re: London Lover

BillsEngelchen - 30.05.2007, 20:51

*anklopf*

HalliHallo...
Also Süße, ich habe mir deine Story gerade einmal ganz durchgelesen
und kann nur sagen : WoW!
Riesen Respekt!
ich bin wirklich beeindruckt von der bisherigen Storyline und deinem
einzigartigen Schreibstil! Die FF ist dir bis jetzt mehr als gelungen,
Bill und Tom kommen supergut rüber, das hast du ganz toll beschrieben!
Ich weiß, das ich im Kommischreiben eine Niete bin, aber ich versuche
dir wenigstens zu sagen, das du eine neue, treue Leserinn gewonnen hast
und das ich mehr als begeistert von deiner FF bin!

Bitte schreib ganzganz schnell weiter!
Ich hoffe das noch viele deine FF lesen werden und dir sagen können
wie toll sie doch ist!
Ich werd auch gleich mal ein bisschen Reklame für deine FF hier machem=)

Naja, ich hoffe du schreibst weiterhin so toll, läst dich von nichts unterkriegen
und nen schönen Abend noch <3

lg Ellie

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 30.05.2007, 21:21

2. Kommie! :roll:

immanoch einfach voll :shock:
du bist subby :-D
die FF auch :o

weiter??? :wink:

Re: London Lover

Tomsengel - 07.06.2007, 22:30

hey ich bins nochmal.... :-D
bittte bitte schreib mal weiter, ich brauch deine FF irgendwie... :roll:
hehe ja also die is halt sooooo tolll=)
also bis hoffentlich bald :wink:

Re: London Lover

JEN - 07.06.2007, 23:23

@Tomsengel: Na da hast ja Glück, bin gerade fertig geworden^^




18


Understand




Vor zwei Tagen hatten Tom und Bill die kleine Ava aus dem Krankenhaus geholt. Es war schön sie wieder zu Hause zu haben, doch Tom und Bill mussten sich mit ihren Gefühlen sehr zurückhalten, da sie dem Mädchen noch nicht gesagt hatten, das die beiden nun ein Paar waren. Sie wollten auf den richtigen Zeitpunkt warten, doch Ava hatte es natürlich schon längst gemerkt. Die Blicke die die beiden sich ständig zu warfen, die flüchtigen Küssen wenn sie sich unbeobachtet fühlten und das ständige Händchen halten. Das freute sie sehr.

Ava saß gerade im Flur auf der Kommode und sah Bill dabei zu, wie er ihr die Schuhe zu band. „Ich weiß ganz genau dass du das selber kannst!“, sprach er und sah das Mädchen an, die ertappt schaute. „Gar nicht!“.

„Wohl!“.

In diesem Augenblick kam Tom die Treppe herunter und konnte sich ein lachen nicht verkneifen, als er die beiden so da sah. Er ging zu ihnen und strich seiner Tochter durch die blonden Haare. „Na mein Schatz, freust du dich schon auf das Volksfest?“. „Jaaa!“, schrie die Kleine begeistert und streckte beide Arme in die Luft. „Schön! Dann kannst du ja mit Bill Karussell fahren!“. Sofort blickte Bill den Älteren grimmig an. „Ich finde Ava sollte mit ihrem Papi fahren!“. „Aber du bist doch jetzt auch mein Papi, oder?“, hakte die Kleine direkt nach.

Sofort trafen sich die Augen der Jungen und blickten sich erschrocken an. „Ehm…“, fing Bill an zu stammeln. „Also…“. Da der Schwarzhaarige keinen vernünftigen Satz zustande brachte, hob Tom Ava von der Kommode, stellte sie am Boden ab und kniete sich vor ihr nieder.

„Hör mal Schatz! Bill und ich…“ „Wollt ihr heiraten?“, brabbelte die kleine dazwischen und sah ihren Vater mit leuchtenden Augen an. Der junge Engländer schnaubte erschrocken auf und schüttelte direkt den Kopf.

Tom lachte nur kurz und zog das kleine Mädchen ein Stück zu sich. „Nein, aber wir haben uns ganz doll lieb, verstehst du?“, versuchte er es weiter. „Ja, aber warum ist er dann nicht auch mein Papi?“. „Hm, weil ich doch schon dein Papi bin!“. „Achso! Gehen wir jetzt?“, fragte das Mädchen, das nervös von einem Bein aufs andere tappte. Toms Augenbraue hob sich ein Stück in die Höhe. Das war einfacher als er gedacht hatte.


Ein paar Minuten später, saßen die Drei schon im Auto auf dem Weg zum Nachbarsdorf, wo das Volksfest stattfand. Im Auto lief die ganze Zeit über eine Kassette mit Kindermusik und Ava ließ es sich nicht nehmen, laut mit zu singen. Bill allerdings bereitete die Musik nicht nur Kopfschmerzen, sondern ließ seinen Aggressionspegel auf eine gefährliche Höhe steigen. Hätte Tom auch nur Zwei Minuten länger einen Parkplatz suchen müssen, hätte er diese Kassette gewaltsam dem Autoradio entnommen und möglichst noch gewaltsamer zerstört.

Als das Auto nun endlich stand und die Musik endlich aufgehört hatte, machte sich Bill daran Ava aus dem Kindersitz zu schnallen damit sie sofort auf das Fest gehen konnten.

Überall standen kleine Buden und Fahrgeschäfte. Viele Leute waren da, lachten und unterhielten sich fröhlich. Die Kinder hatten entweder gewonnene Kuscheltiere, Eis oder Zuckerwatte in den Händen. Auch Avas Augen begannen sofort zu leuchten, als sie das alles sah. „Papa, darf ich ein Eis? Nein, lieber Schokoladen Erdbeeren…schau mal da…ein Kettenkarussell!“, rief Ava und drehte sich so hastig, dass Tom sie schon fast nicht mehr an der Hand halten konnte. „Langsam! Du bekommst heute alles was du willst Schatz, aber bitte alles nach der Reihe! Alles auf einmal geht nicht!“, versuchte er sie zu beruhigen. „Also, was willst du zuerst machen?“, fragte Bill sie nun. „Kettenkarussell!“.

Und wenige Augenblicke später, saß das Kind auch schon auf dem Fahrgeschäft und die beiden jungen Männer warteten davor. Automatisch fanden sich ihre Hände und ihre Finger verhakten sich liebevoll ineinander.
Ab und an trafen sich auch ihre Lippen zu einem kurzen Kuss.

Dass Bill in der Öffentlichkeit von den Leuten schief angesehen wurde, war er gewohnt und es störte ihn nicht weiter. Er war nun einmal anders und trug das auch nach außen hin. Tom wurde auch nicht immer freundlich begrüßt, aber das lag nun einmal daran, dass er in jungen Jahren schon Vater geworden ist. Es gibt genug Leute die können so etwas einfach nicht verstehen und missbilligen das.

Aber jetzt, wo die beiden Hand in Hand da standen, wurden die Blicke mehr und drückten puren Ekel und Unverständnis aus. Andere starrten einfach nur und schüttelten den Kopf.

Das schlimme am Dorfleben war, dass einfach jeden, jeden kannte. Man kannte Tom und wusste dass er in seinem Alter schon allein erziehender Vater war. Natürlich wurde hinter seinem Rücken über ihn geredet, wie konnte man auch nicht! Er sei ein schlechter Vater, weil er einfach zu Jung und unerfahren war. Er war nur am arbeiten und verbrachte kaum Zeit mit seiner Tochter. Und dann, zu guter Letzt, holte er sich einen Au Pair ins Haus. Und was für einen. Einen Jungen. Und dann noch so einen. Einfach unnormal, unverantwortlich! Wie konnte Tom nur?

Und jetzt noch das! Sie sind ein Paar! Zwei Jungen! Mit einem Kind! Nein! Das ging gar nicht. Das Gesellschaftliche Aus.

Das Kettenkarussell hatte die Fahrt beendet und das erste was Ava tat, war zum Stand mit dem Eis zu laufen. Tom und Bill hatten größte Mühe mit ihr Schritt zu halten. Aber es war einfach schön zu sehen, das dass Kind nach dem Unfall wieder in die Alte Form zurück fand.

„Ava, schau mal das ist Lucas aus dem Kindergarten!“, sagte Tom zu seiner Tochter und zeigte auf einen kleinen Jungen der auf sie zu lief. „Darf ich zu ihm?“, fragte Ava und begann schon los zu zappeln. „Ja, aber bleib nah bei uns!“. Tom hatte den Satz noch gar nicht beendet schon lief das Mädchen los und begrüßte ihren Kindergartenfreund.

„Seine Mutter läuft auf uns zu!“, bemerkte Tom und setzte ein künstliches lächeln auf. Er konnte die meisten Frauen aus dem Dorf nicht ab. Sie waren so verlogen, oberflächlich und hinterlistig, was man ihnen von außen natürlich nicht ansah.

„Das ist eine von den Frauen die im Kindergarten hinter meinem Rücken über mich geredet haben!“, antwortet Bill und ballte imaginär schon seine Fäuste. „Das hast du mir gar nicht erzählt! Aber eigentlich war das Klar, ist ja normal!“, antwortete Tom nur trocken.

„Hallo Tom, schön dich zu sehen! Wie geht es dir?“, begrüßte die Frau mittleren Alters übertrieben freundlich. „Guten Tag Frau Lohe! Gut und Ihnen?“. „Sehr gut, sehr gut!“. Sie schickte einen abfälligen Blick in Bills Richtung und sprach dann weiter. „Lucas feiert nächsten Samstag sein Geburtstag. Natürlich ist Ava auch eingeladen! Ach die Kleine ist so bezaubernd!“.

Bills Augenbrauen zogen sich zusammen, als er die Frau sprechen hörte. Am liebsten hätte er ihr für ihre Falschheit Links und Rechts eine verpasst, aber wie heißt es so schön: Das schickt sich nicht!

Nachdem Tom Frau Lohe bestätigt hatte das Ava natürlich liebend gerne kommen würde und die Uhrzeit, Abholzeit und sonstiges ausgemacht waren, verabschiedete sie sich und ging mit ihrem Mann und Sohn weiter.

Bill schüttelte nur den Kopf während Tom einfach schwieg. Verbieten zu diesem Geburtstag zu gehen, konnte er seiner Tochter nicht. Sie und Lucas waren gut befreundet und der Junge kann schließlich auch nichts für seine Mutter.

Ava kam wieder zu den beiden jungen Männern und ihr Vater erzählte ihr direkt von dem Geburtstag. Das Mädchen war so begeistert das sie direkt zu einem Stand wollte, wo man Dosen werfen kann, damit sie einen großen Teddy gewinnen konnten, den sie Lucas dann am Samstag schenken wollte.

So saß das Mädchen also kurze Zeit später auf der Theke der kleinen Holzbude und warf mit Bällen auf die, zu einer Pyramide aufgebauten, Blechdosen.

Tom stellte sich hinter Bill und legte seine Arme um ihn. Der Schwarzhaarige lehnte sich schwer seufzend an ihn und genoss die Nähe einfach. Er konnte jetzt gar nicht mehr verstehen, warum die Beiden es sich so schwer gemacht hatten! Sie waren einfach füreinander bestimmt.

Tom versteckte seine Nase ins Bills Halsbeuge und roch kurz an der unwiderstehlich duftenden Haut, bevor er Küsse darauf hauchte.

Auf Bills Lippen zeichnete sich ein grinsen ab. Er liebte es einfach von Tom berührt und geküsste zu werden. In den Armen des Älteren drehte Bill sich um und drückte sofort seine Lippen auf Toms. Eine ganze Weile standen sie so da und küssten sich, bis sie von einem lauten „Chrm Chrm!“, unterbrochen wurden.

Vor ihnen stand Frau Lohe, mit einem grimmigen Gesichtsausdruck und hatte die Hände in den Hüften gestemmt. „Ich wollte dir nur sagen, dass deine Tochter wieder ausgeladen ist!“, sprach sie, musterte beiden noch einmal abwerten und ging schließlich.

Bill entfernte sich langsam von Tom und schaute ihn, als er den Blick von der Frau wieder lösen konnte, perplex an.

„Was war das denn jetzt?“, fragte er. „Sie hat Ava ausgeladen!“. „Ja, das habe ich wohl gehört! Aber warum?“.
Tom schnaubte und sah mit wütendem Blick zu Bill herunter. „Weil ihr Vater schwul ist!“.

Re: London Lover

jennü-kaulitz - 07.06.2007, 23:53

JUHU ICH BIND IE 1. XD :wink: =]

Super geschrieben Süße!

Die dumme Frau Lohe is mir iwie unsympatisch ich weiß auch nich warum XD

Dumme Kuh.. Ich hoffe Tom schiebt Bill jetzt nich die Schuld zu, der kann ja nix dafür.. Wenn so scheißleute immer so verklemmt sidn!

Naja wie dem auch sei.. Supertoller Teil!

Die Ava is so süße.. "wollt ihr heiraten?" gottchen die kann man doch nur knuddeln...

joa ich merke ich geb wieder nur gaga zeugs von mir..

hdl Jenny :wink:

Re: London Lover

Cherry - 08.06.2007, 07:17

WAHHHH!!!!! :-D :-D :-D

es geht ja weiter! wie geil is das den! :lol:

also mal ganz zum anfang ja, diese Frau Lohe hätte ich schon längst zusammen gestaucht!
was kann den die arme kleine Ava dafür das ihr Daddi schwul ist und ausserdem fänd ich es einfach nur geil, einen Schwulen als bekannten zu haben! *lach*

Aber die kleine ist ja wirklich einfach nur goldig.... will auch so ein Kindchen! ^^

und BxT sind ja auch ein Traumpaar... aber das weis man ja sowie so!

also wie du bestimmt raushören kannst!

WEITTTTERRRR!

diese FF ist einfach nur die beste!

hdl
Kissa
Cherry

Re: London Lover

Bill_my_love - 08.06.2007, 09:11

halo!

ja die kleine ist goldig! haben die gedacht sie konnen ihre beziehung von dem kind verstecken? als ob sie das nicht merken wurde! :roll:

nein! Bill wird bei kindermusik agressiv! *lach*

die beiden sind so süß wie sie sich benehmen...da kriegt man richtige sehnsuchte *schnief*

aba die frau! :x das kleine kind bestrafen weil ihr nicht gefellt wie ihr vater sein leben lebt! das geht doch keinen was an mit wem einer was hat...man lebt ja im freiem land mit freien entscheidungen! wie sich einige benehmen als wäre schwul sein eine bedröhliche krankeit! :evil:

lg

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 08.06.2007, 10:08

Zitat: Tom schnaubte und sah mit wütendem Blick zu Bill herunter. „Weil ihr Vater schwul ist!“.

Ist er jetzt sauer auf Bill oder was? o.ô

Boah, ich hasse sowas -.-
Aber das ist wohl bei jedem Dorf so.
-.-
Ich koennt mich schon wieder aufregen.
Tjoa.
Wie ich Tom und Bill einschaetze, wird das denen wohl am Arsch vorbei gehn.
Nur kA, was mit Ava ist .__.
whatever.
toller teil. <3

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 08.06.2007, 15:10

Hi!

Argh, sach ma, haben die die noch alle?!
*grr*
Wie plöd sind die denn?

Ach Gott, ich sollte mich nicht aufregen...

Gayler Teil!

LG [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

xXNamidaXx - 08.06.2007, 16:43

>.< diese pute
diese ************** pute xD
ich hasse diese Frau Lohe
:D :D :D
*wieder abregieren muss*
aber ava hat immer
die besten fragen drauf ^^
und ich finds toll das sie
sowas auch inner
öffentlichkeit machen
aber ich hasse dieses
besch***ene dorf xD

*THUMBS UP*

für diesen gaylen part

weiter so ;)

andrea

Re: London Lover

Leela - 08.06.2007, 18:21

scahde schade das das keine fiktion is -.- :shock: :evil: :twisted:
ich mein ich wohn auch in nem dorf udn ganz ehrlich so ähnlich würde es hier woahl auch ablaufen ich hasse es
und das schlimmste is ja noch das ava nix dafür kann.nich das tom oder bill schuld waren schließlich sind sie menschen,ganz normal aber nun ja...
sie hat halt noch weniger was damit zu tun
sowas regt mich auf
aber schön das du das in deine ff reinbringt.macht es dem ein oder anderen vll bewusst.
ansonsten war der teil sehr geil vor allem das bil und tom so nervös sind es ava zu sagen udn si eweiß es längst und findets toll
hihi kleine kinder die ham da meistens keine probleme mit=)
hats du wirklich süß beschrieben udn auch bill und toms beziehung ist zu toll
suuuuuuuuuuuper
lg
und ja ich les nochmal xD

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 08.06.2007, 20:14

Einfach zu süß die Beiden...

wie kann man nur so intollerant sein?? ich hasse diese komische frau....

der teil war echt tolli, ich freu mich schon auf den nächsten xD

lg <3

Re: London Lover

TomsMauz - 08.06.2007, 22:00

omq das war so niedlich, wie bill & tom die nähe des anderen genießen. einfach zu süß und der kuss erst ^-^
und dann diese blöde tusse ey -.-'' bei so leuten tick ich aus. meine mutter schimpft auch immer rum, weil sie weiß, dass ich ach tomXbill steh, intollerante menschen, tz.
nja mein vater findets lustig, wir redn da dauernd drüber xD
egal ...
solchen leuten würd ich auch am liebsten eine rechts und links verpassen, wie bill.
die arme ava, als ob sie was damit zu tun hat, dass ihr vater schwul is. und auch wenn, kann es dieser komischen tante doch wohl egal sein.
ahh ich bin grad mehr als agressiv xD
mach schnell weiter, ya?^-^
die geschichte is so niedlich

lg elly <3

Re: London Lover

0900Peng0900 - 09.06.2007, 13:34

Also die Frau ist ja wohl "leicht" scheiße....pfff...doofe Pute, sowas haben Tom, Bill und Ava gar nicht nötig. Schreib bitte ganz schnell weiter. LG 0900Peng0900

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 10.06.2007, 13:08

Also der Teil war wie immer einfach nur GENIAL!! Aber ich könnt mich hier jz echt voll aufregen, wegen der blöden Kuh...sry musst sein, aber ich kann so intolerante Leute einfach kein bisschen ausstehen. Ich find sowas echt schlimm, außerdem leben wir im 21. Jhd und nicht im Mittelalter, wo allerdings manche Leute mit ihrer veralteten Einstellung wirklich hingehören! Aber da stimmt es schon, im Dorf wo jeder jeden kenn spricht sich sowas rum. Und ich finds echt nicht ok, dass die Tussi die Freundschaft zwischen Ava und ihrem Sohn durch sowas zerstört. Das gibts echt nicht, denn weder Ava noch er können was für ihre Eltern und außerdem kann Tom ja nichts für, dass er Bill liebt ich glaub nicht, dass man sich das aussuchen kann. Naja ich fand die Frau gleich unsympatisch, weil sie einfach so oberflächlich nett tut, sowas ist doch bescheuert, oder nicht. Ich mein entweder man kann gut mit jmd oder eben nicht, er dann sollte mans uch lassen. Und vor allem sollte man sowas nicht an seinen Kindern auslassen, deshalb find ichs auch super von Tom, dass Ava trotz der Mutter dorthin gedurft hätte.

So jz hab ich mich aber genug aufgeregt ne...sry dass ich so schlecht über die Mutter red, aber die ist echt furchtbar, aber es ist in der Realität oft genauso - leider!

Also bis dann...

lg - CG -

Re: London Lover

Migi - 10.06.2007, 16:38

Hey die Teile waren echt gut !!!
Hammer !
ja sie sind zusammen juhu !!
Ich hasse leute die etwas gegen Homosexuelle haben, die kann ich einfach nicht ausstehen ... :twisted:

ich hoffe du schreibst bald weiter!
Lg migi :-D

Re: London Lover

Tomsengel - 12.06.2007, 14:15

hey...
also der teil war mal wieder voll toll..... :-D
endlich sind se jetzt mal so richtig zusammen :P hihi lol
ja aber über die blöde kuh da zum schluss könnt ich mich echt aufregen..... :roll: ich mag leute, die was gegen schwule ham nich
bbbbbüüüütttteeee schreib bald weiter
byebye

Re: London Lover

tiramisu - 12.06.2007, 17:03

was für beschissene spießer sind denn diese dorfuschis?! :evil:

aber vielleicht schweißt das Bill und Tom noch enger zusammen. *hoff*

du schreibst wunderbar. bitte schnell weiter. :wink:

Re: London Lover

JEN - 21.06.2007, 23:45

*




19


Tears and Bathroom fun




„Bitte hör auf zu weinen Maus!“, sprach Tom und strich seiner Tochter über das blonde lockige Haar. „Aber…aber ich versteh´ das nicht Papi! Warum darf ich denn nicht zu Lucas seinem Geburtstag?“. „Wegen der Intoleranten, Alten, verwitterten Schnepfe…“, murmelte Bill der mit Tom zusammen auf Avas Bett saß. „Versteh ich nicht!“, antwortete Ava die Bills Worte natürlich gehört hatte. Tom strafte den Schwarzhaarigen nur mit einem kurzen Blick, wegen der Wortwahl gegenüber seiner Tochter und wandte sich dann wieder der Kleinen zu.

„Frau Lohe mag mich nicht und deswegen will sie nicht dass du kommst. Das hat nichts mit dir zu tun mein Schatz, hör auf zu weinen.“, versuchte er noch immer seine Tochter zu beruhigen, die mit dem Gesicht im Kissen auf ihrem Bett lag und bitterlich weinte.

„Wieso mag sie dich nicht?“, schniefte sie und kletterte dann auf Toms Schoß. „Ach Maus! Man kann nicht immer jeden Menschen mögen.“. Er versuchte ihr gar nicht erst den richtigen Grund zu erklären, sie würde es eh noch nicht verstehen. „Aber….aber du bist doch der tollste Papa der Welt!“. „Deine Tochter ist ein kluges Kind!“, mischte sich nun auch Bill ein. Tom lachte kurz auf.

„So, es ist schon spät! Du solltest ins Bett gehen!“, sagte Tom und legte seine Tochter wieder sachte auf das Bett. „Liest du mir noch was vor, Papi?“, fragt sie und sah ihren Vater mit ihren großen Kulleraugen an. Natürlich konnte er diesem Blick nicht widerstehen und holte bereits ein Buch aus dem Regal.

Bill beugte sich kurz über das Kind und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Dann schlaf gut Süße!“. „Was machst du?“, fragte Tom Bill während er sich zu seiner Tochter legte. „Baden!“, war Bills kurze Antwort. Der Ältere nickte kurz und fing an zu lesen als der Jüngere schließlich das Zimmer verließ.

Noch immer staute sich unglaublich viel Wut in Bills Bauch. Wie konnte diese Frau nur so etwas tun? Soll sie doch Tom oder Bill für ihre Sexualität bestrafen, aber nicht das Kind, Ava kann da doch nun wirklich nichts für.
Wie kann man ein Kind dafür bestrafen? Was für ein Mensch tut so was?

Er ging ins Badezimmer, drehte den Wasserhahn der Badewanne auf, tat etwas von dem nach Honig und Milch duftendes Schaumbad in das Wasser und begab sich dann in sein Zimmer. Mit einem knurrenden Geräusch nahm er ein Handtuch und eine Boxershorts aus dem Schrank.

Diese Frau hatte ihn damals im Kindergarten schon so komisch angeschaut. Noch nie hatte Bill sich darum geschert was andere Leute über ihn dachten und sagten, doch bei dieser Frau war das anders. Man konnte es schon in ihren Augen sehen, diese Abneigung. Es war fast schon beängstigend.

Wieder im Badezimmer angekommen, war die Wanne auch schon mit Wasser gefüllt. Er drehte den Hahn wieder zu, entledigte sich seiner Kleidung und stieg mit einem lang gezogenen seufzen in die Wanne. Langsam ließ er sich ins warme, duftende Wasser gleiten und sofort begannen seine Glieder sich zu entspannen.

Auch seine Gedanken verflogen langsam und er schaltete vollkommen ab.

So merkte er auch nicht, wie Tom ins Badezimmer kam und auf dem geschlossenen Klodeckel Platz nahm. Ein lächeln legte sich auf seine Lippen, als er Bill mit geschlossenen Augen in der Badewanne sehen lag. Er sah so entspannt und einfach nur süß aus. Irgendwie auch…sinnlich… . Natürlich trug es auch dazu bei, dass er Junge vollkommen nackt war.

Tom stand auf und ging zu seinem Freund hinüber. Vor der Wanne blieb er noch mal kurz stehen und studierte Bills Gesicht. Sein Blick hing an den langen sinnlichen Wimpern, wanderte runter über die perfekteste Nase die er je gesehen hatte und glitt schließlich zu Bills Lippen. Sie waren so voll und perfekt geschwungen. Luden förmlich dazu ein sie zu küssen und wenn man sie nur einmal geküsst hatte, war man süchtig. Man konnte einfach nicht von ihnen lassen, musste sie schmecken und verwöhnen.

Ohne es wirklich zu registrieren, beugte Tom sich zu seinem Objekt der Begierde herunter und küsste ihn zärtlich.

Bill zuckte nur einmal Kurz vor Schreck, ließ sich dann aber in den Kuss fallen. Nach einer schier endlosen Zeit, trennten sich ihre Lippen. Bill lächelte. „Willst du nicht zu mir rein kommen?“, fragte er und blickte seinen Freund lasziv an.

Wie auch schon bei seiner Tochter konnte Tom einfach nicht widerstehen. Resigniert stellte er fest, dass er jeder Person aus diesem Haushalt hilflos ausgeliefert war. So zog er sich aus und stieg hinter Bill in die Wanne. Er wusste schon, dass es sich irgendwann mal auszahlen würde sich so eine große Badewanne angeschafft zu haben. Bill lag nun zwischen seinen Beinen und legte seinen Kopf auf die Schulter seines Liebsten. Wieder wurden ein paar Küsse ausgetauscht.

Währendessen, schlich sich Toms Hand hinterlistig zu Bills Mitte. Dort angekommen, machte sie sich auch gleich mit leichtem Druck bemerkbar. Sofort glitt ein keuchen über Bills nun geschwollenen Lippen. „Na, hab ich dir das erlaubt?“, fragte er spitzbübisch und schob Toms Hand zur Seite. Dieser formte sofort einen Schmollmund.

„Nur weil wir jetzt zusammen sind, heißt das nicht dass du mit mir machen kannst was du willst, mein Lieber!“, lachte Bill. „Ob ich den Tiger irgendwann mal zähmen kann?“. „Puma, Honey!“, antwortete Bill und legte Toms Hand wieder auf seine Mitte. Doch Tom tat nichts, bewegte seine Hand nicht einen Millimeter.

Bill spürte das natürlich und schaute seinen Freund kritisch an. „Was jetzt?“, fragte er und war leicht enttäuscht das Tom die Zärtlichkeiten nicht wieder aufnahm. „Ja ich warte!“, antwortete Tom und konnte sich ein lachen nicht verkneifen. „Worauf?“ „Bis der Puma seine wieder Krallen einzieht!“ „Haha, sehr witzig!“.

Mit einem Ruck drehte Bill sich im Wasser um und setzte sich auf Toms Hüfte. Die Hände legte er auf Toms Brust ab und ließ sie sanft kreisen. Er liebte es einfach wenn Bill ihn berührte. Es löste eine Welle der Ekstase in seinem Körper aus, sobald Bill ihn auch nur mit den Fingerspitzen berührte. Er war erregt, was auch Bill schnell feststellte.

Ihre Lippen fanden sich wieder und saugten sich verlangend aneinander fest. Toms Zunge teilte bestimmend, dennoch sanft, Bills sündige Lippen und ließ seine Zunge in die heiße Höhle gleiten. Spielerisch kreiste sie um das kühle Metall des Pircings und stupste es immer wieder an. Es dauerte nicht lange bis ihre Zungen quasi miteinander verschmolzen.

Toms mittlerweile ausgeprägte Erregung pulsierte hart gegen Bills Oberschenkel. Der Schwarzhaarige spürte dies natürlich und lächelte in den Kuss. Auch seine Erregung wuchs ins unermessliche. Verlangend drückte er seinen feuchten Körper gegen Toms.

Ihre Hände berührten sich überall. Ließen keine Stelle der weichen Haut aus. Stöhnen und keuchen schallte durch das Bad.

Erst als ihre Erregungen schon zu schmerzen begannen, hob Bill seine Hüfte ein Stück an und ließ sich dann auf Toms hartes Glied gleiten. Sofort umfassten Toms Hände die Hüfte des Schwarzhaarigen und unterstützen ihn in seinen Bewegungen.

Bill ließ seine Hüfte erst langsam kreisen, wurde dann immer schneller und bewegte sich schließlich auf und ab. Seine Hände hatte er an Toms Brust abgestützt, den Kopf in den Nacken gelegt und den Mund halb geöffnet.

Sex im Wasser war immer etwas besonders.

Irgendwann bewegten sie sich so wild, dass das Wasser über den Wannenrand schwappte und den Boden überflutete. Aber das war den Beiden gerade herzlich egal. Es bedurfte nur noch ein paar Stöße in Bill und der Dunkelblonde kam Lautstark zum Orgasmus. Er ließ seine Hände über Bills Oberschenkel gleiten, doch als er merkte dass Bill noch nicht so weit war, packte er wieder seine Hüften und schob ihn auf und ab.

Nach kurzer Zeit war es dann endlich so weit und Bill erklomm den Gipfel der Lust. Erschöpft ließ er seinen Kopf auf Toms Brust fallen und schloss die Augen.

„Bähh…wir sollten neues Wasser einlassen!“, durchbrach Tom die angenehme Stille. Der Jüngere lächelte nur.
„Ich wäre eher für kurz abduschen und dann im Bett weiterkuscheln!“, antwortete er, robbte ein Stück höher und platzierte einen kurzen Kuss auf Toms Lippen. „Du hast Recht! Na dann los!“.

Bill wusste gar nicht, wie schön eine Beziehung sein konnte, wenn man liebte und geliebt wurde. Diese Erfahrung machte er zum Ersten mal in seinem Leben und war mehr als stolz und glücklich, dass er den Mut hatte diesen Schritt zu gehen.

Eins war sicher: So schnell würde er Tom nicht mehr gehen lassen.

Re: London Lover

Bill_my_love - 22.06.2007, 00:19

das arme kind! sie kann doch echt nix dafür :(
im bad geht aber heiß her :roll: und da sie dann noch kuscheln wollen find ich klasse ^^ sind echt niedlich die zwei :)

leider bin zum längerem kommi nicht fähig - lieg an der späten stunden :roll:

lg

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 22.06.2007, 08:38

das ist total suess. <3
auch wenn ich irgendwie erwartet hab,
das ava reinplatzt und tom und bill das
erklaeren muessen xDD

Re: London Lover

xXNamidaXx - 22.06.2007, 08:54

war das vielleicht niedlich
echt ne hammer idee
tom mit in die badewanne zu schicken
war mal was anderes
hab mir immer nur sorgen um ava gemacht
die konnte vielleicht nicht einschlafen
und alles mithören^^
oder sie steht gleich am wannenrand O_o

xDDDD

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 22.06.2007, 09:07

Hey, der Teil ma wieder super! Ich find des aber immernoch der Hammer was sich die Frau geleistent hat. Aber da kann ma wahrscheinlich nich viel machen.

Ansonsten läufts ja grad richtig gut^^ Ich hoff des bleibt noch en bissel so...

lg - CG -

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 22.06.2007, 13:15

Hallöchen!

Ach, die beiden sind so toll <3
So niedlich zusammen...
Die Frau nervt mich ja immer noch an, aber Ava hat recht, Tom ist der BESTE Vater! :heart:
Uiui, und dann der Lemon *fg*
Serhr schön geschrieben!

Ich freu mich, wenns weiter geht

LG [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 22.06.2007, 20:33

Oh Gott is das geil xD
heiß, heiß.......

das arme kind, sie tut mir richtig leid. Ich versteh solche intollerante menchen einfach nicht und hab was gegen die...

das watren auf den nächsten teil lohnt sich bei dir immer besonders..

lg <3

Re: London Lover

Leela - 23.06.2007, 14:21

kein wunder das ava das nich versteht....die frau is aber auch z dumm.....eigentlich sollte man ja niemanden für seine sexualität bestrafen aber noch weniger ava -.-
tz
nun ja..ava schafft das schon.die is einso süßes kind =)
und dann action im badezimmer. woah gut das die badewanne so groß is xD aber man merkt sowohl die anziehungskraft zwischen den beiden als auch das si eisch lieben,sehr süß zusammen und jetzt kuscheln im bett. wirklich sehr süß.
lg

Re: London Lover

Tomsengel - 24.06.2007, 16:02

hey..
einfach geillliii=) <muhaaa> xD
freu mich schon auf den nächsten Teil lol
die kleine Ava tut mir voll leid=( ich hasse so intollerante leute.... bööääää
also bis dann....
lg resi =) xD

Re: London Lover

tiramisu - 24.06.2007, 19:41

sex in der badewanne. :shock: geil!!!

hoffentlich wissen die zwei jetzt, dass sie zusammengehören und ihre gefühle ruhig zulassen können. dann können ihnen diese bösartigen weiber auch egal sein. für Ava tuts mir aber leid, dass sie nicht zum kindergeburtstag darf.

Re: London Lover

JEN - 09.07.2007, 20:16

Auch hier gehts weiter^^

Viel Spaß!


20

What a black day!




„Ich habe Ava schon beim anziehen geholfen, aber sie trödelt heute extrem. Ich glaube, sie ist noch müde.“, erstattete Bill seinem AuPair Vater bericht. „Hauptsache ihr kommt nicht zu spät in den Kindergarten!“, antwortete Tom und nippte an seinem Kaffe. Dann stellte der die Tasse ab und gähnte herzhaft. „Müde schatz?“, fragte Bill unnötigerweise und setzte sich auf Toms Schoß. „Ja! Und dreimal darfst du raten wovon!“, antwortete er und küsste seinen Freund, und AuPair, auf die Nasenspitze.

Man konnte Schritte auf der Treppe hören und Bill stand wieder auf, um Ava ein Brot für den Kindergarten zu schmieren. Die Kleine kam in die Küche und begrüßte erst mal, mit müden Augen, ihren Vater, indem sie auf seinem Schoß kletterte, wo eben noch Bill gesessen hatte. „Hast du schlecht geschlafen mein Schatz?“. „Hm ja. Papa ich glaube in unserem Haus wohnen Geister.“, antwortete das blonde Mädchen und lehnte sich an Toms Brust. Er zog eine Augenbraue hoch und sah auf sie herunter. „Wieso glaubst du das?“. „Ich habe so komische Geräusche gehört. Die waren echt gruselig!“.

Nachdem Ava den Satz beendet hatte, ließ Bill vor Schreck das Buttermesser fallen. Tom lachte nur kurz auf und drückte seine Tochter an sich. „Das war nur der Fernseher Schatz! Bill und ich haben noch lange Fern geschaut, du brauchst also keine Angst haben. Hier gibt es keine Geister!“.

Bill, der mittlerweile das Messer wieder aufgehoben hatte, musste nun auch ein wenig schmunzeln und dachte daran wie viel Glück sie gestern hatten, dass Ava nicht auf einmal im Bad gestanden hatte während sie…na ihr wisst schon.

„So. wir können. Zieh Jacke und Schuhe an. Gib Daddy noch einen Kuss und dann gehen wir. Hopp hopp!“, feuerte Bill das Mädchen an, während er ihre Butterbrotdose in dem kleinen Rucksack verstaute. Sie tat was man ihr gesagt hatte und schon befanden die beiden sich, Hand in Hand, auf den Weg zum Kindergarten. Nachdem dieser Unfall passiert war, ließ Bill das Mädchen nicht eine Sekunde lang mehr los, sehr zum Leidwesen des Kindes.

Vor dem Kindergarten standen wie gewohnt viele Mütter und unterhielten sich miteinander. Als eine Mutter Bill und Ava bemerkte, fing sie direkt an mit einer anderen Mutter zu tuscheln und im Nu, tuschelten sie alle miteinander und sahen Bill verächtlich an. Er wusste, dass es so sein würde, nachdem was auf dem Volksfest los war. Er schüttelte nur leicht den Kopf und betrat mit Ava das kleine Gebäude. Wie immer, half er ihr sich fertig zu machen. Das Mädchen umarmte Bill zum Abschluss noch einmal und küsste ihn einmal auf die Wange, dann auf die andere Wange, auf die Nase und zu letzt auf die Stirn. Bill lachte nur und machte sich bereit zu gehen.

Gerade als Ava in das Zimmer ihrer Gruppe ging, hörte er die Mütter wieder tuscheln. „Ich habe Ann-Kathrin verboten mit Ava zu spielen! Man kann ja nie wissen was Kinder so erzählen, nachher setzt sie meinem Kind noch Flausen in den Kopf!“, sagte die eine Mutter. Die anderen nickten nur energisch mit dem Kopf und bejahten, was die Frau da von sich gab. „Ich habe den Zwillinge auch den Umgang mit dem Kind verboten!“, und wieder nickten alle und stimmten zu. Noch schnell liefen ein paar Eltern zu ihren Kindern und flüsterten ihnen was ins Ohr. Bill wusste genau was sie ihren Kindern sagten und das ließ ihn äußerst wütend werden.

Er war kurz davor zu der Gruppe Frauen zu gehen und denen mal gehörig die Meinung zu sagen, doch er tat es nicht. Das würde die Sache nicht besser machen. Natürlich bemerkten die Frauen dass Bill da stand und alles hören konnte. Doch alles was sie für ihn übrig hatten, waren verächtliche Blicke.

So schnell er konnte, lief er aus dem Kindergarten. Tränen rollten über seine Wangen. Wie konnte das jemand einem Kind nur antun? Unverschämt! Jawohl!

Er beschloss so schnell wie möglich nach Hause zu gehen um Tom davon zu erzählen. Doch plötzlich tauchte eine Gruppe Teenanger vor ihm auf und versperrten ihm den Weg.

Tom saß noch immer in der Küche. Er hatte noch immer Urlaub und wusste absolut nichts mit sich anzufangen. Aber Bill würde ja bald wieder nach Hause kommen. Was er mit Bill so alles anstellen konnte, wusste er. Ein spitzes grinsen formte sich auf seinen Lippen. Doch das schrille Leuten des Telefons riss ihn aus seinen Gedanken. Er nahm das Telefon in die Hand und drückte den Knopf zum Annehmen. „Kaulitz!“, sprach er in das Gerät hinein. Keiner Meldete sich. „Hallo?“, versuchte er es noch einmal und kurz bevor er auflegen wollte, meldete sich eine ihm verhasste Frauenstimme. „Hallo Tom!“.

Vor Schreck ließ er fast den Hörer fallen. Das kann doch jetzt nicht sein! Nach all den Jahren!
„Was willst du Evelyn? Hast du dich verwählt?“, begrüßte er wütend seine Ex Freundin, die Mutter seines Kindes. „Nein ich habe mich nicht verwählt!“, antwortete sie schnippisch. „Was willst du? Und mach es kurz!“. „Okay! Ich will das Sorgerecht für Ava!“. Augenblicklich brach Tom in schallendes Gelächter aus. „Witzig, wirklich!“ „Ich es ist mein Ernst Tom! Ich will mein Kind!“.

Toms Gesichtsausdruck verdunkelte sich und er hielt den Hörer so fest, dass seine Knöchel hervortraten. „Hast du völlig den Verstand verloren Evelyn? Du bist ein Jahr nach ihrer Geburt weggelaufen, hast nicht einmal etwas von dir hören lassen, nicht mal an ihrem Geburtstag oder Weihnachten! Und jetzt fällt dir auf einmal ein, dass du sie haben möchtest? Wie zum Teufel stellst du dir das vor?“, schrie Tom ungehalten in den Hörer.

„Sie ist meine Tochter!“, antwortet die Frau nur darauf. Tom schnaubte laut. „Und meine etwa nicht? Dir ist schon klar, dass du keinerlei Chancen hast sie zu bekommen oder? Kein Gericht der Welt würde dir das Sorgerecht für sie geben!“. Sie antwortete nicht. Anscheinend wusste sie genau, dass ihr Exfreund damit genau richtig lag. „Was ist auf einmal los, he? Hast du nen neuen Macker und ihr wollt Kinder haben? Und da dachtest du: Moment mal, ich hab ja eins, das können wir nehmen?“. Wieder antwortete sie nicht, was Tom seine Vermutung bestätigte.

„Du wirst Ava nicht kriegen! Sie kennt dich nicht mal! Du kannst dir ruhig einen Anwalt nehmen, aber das wird dir nichts nützen und das weißt du genau!“, und mit einem lauten Knall pfefferte er das Telefon auf den Tisch.

Das konnte doch nicht wahr sein! Was bildete die Frau sich eigentlich ein?

Aufgebracht öffnete er eine Schublade und nahm eine alte Schachtel Zigaretten heraus. Eigentlich hatte er Ava zu Liebe aufgehört, doch jetzt brauchte er eine um seine Nerven wieder halbwegs zu beruhigen.

Gerade als er den Ersten Zug genommen hatte, hörte er die Haustüre ins Schloss fallen. Bill kam in die Küche. Über seine rechte Wange zog sich ein langer, blutiger Kratzer und seine Klamotten waren voll mit Gras-und Erdeflecken. Sofort drückte Tom die Zigarette aus und ging auf seinem Freund zu. „Um Himmelswillen, was ist denn mit dir passiert?“. Aus Bills Augen löste sich eine Träne. „Auf dem Rückweg wollten mich ein paar Jungs verprügelt.“, antwortete er unter einigem schniefen. „Was?“. Tom ging zu ihm herüber und nahm ihm erst mal in den Arm. „Sie haben mich wüst beschimpft Tom!“, fing Bill an zu erzählen und noch mehr Tränen rollten aus seinen Augen. „Schwuchtel, Schlampe, Missgeburt, Schwanzlecker…waren noch die harmlosesten Sachen.“. Tom schüttelte nur ungläubig seinen Kopf. Was war das nur für ein Tag heute?

Tom begutachtete die Schramme auf Bills Gesicht. „Tut´s weh?“ „Nein, geht schon. Ihre Worte haben mehr wehgetan. Und dann noch die Sache im Kindergarten!“. Der Dunkelblonde sah in verdutzt an. „Was war denn im Kindergarten los?“. Die beiden setzten sich an den großen Küchentisch und erzählte Tom was im Kindergarten passiert ist. Danach erzählte auch Tom, dass Avas Mutter angerufen hatte.

„Aber, sie kann dir Ava doch nicht wegnehmen oder?“, fragte Bill schockiert. „Nein, eigentlich nicht! Denke ich…“. Stille trat ein. „Was machen wir denn jetzt?“, fragte Bill nach einer Weile. „Abwarten!“, antwortete der Ältere nur.

Die Zeit verging nur schleppend, und als es Zeit wurde Ava vom Kindergarten abzuholen, machte sich statt Bill, Tom auf den Weg, denn Bill war auf dem Sofa eingeschlafen und Tom wollte ihn, nach dem was passiert war, ungern wecken.

Als Tom schon circa eine Halbestunde weg war, wachte Bill auf. Einen Blick auf die Uhr verriet ihm, dass Tom sich wohl auf dem Weg zum Kindergarten gemacht hatte. So ging er hoch ins Bad und duschte erst einmal ausgiebig. Gerade als er fertig angezogen war, hörte er Tom und Ava im Flur. Auf einmal rannte das kleine Mädchen weinend an ihm vorbei, direkt in ihr Zimmer. Perplex, stieg Bill die Treppen hinab und suchte nach seinem Freund. Er fand ihm im Wohnzimmer, wo er nervös auf und ab ging.

„Was ist passiert?“, fragte er direkt. Tom lächelte gespielt. „Frau Ullrich, die Leiterin des Kindergartens, hat mir freundlich zu verstehen gegeben, in Erwägung zu ziehen, Ava nicht vielleicht in einen anderen Kindergarten zu stecken!“ „Was?“ „Ava darf nicht mehr in den Kindergarten!“, brüllte Tom nun so laut das Bill vor Schreck zusammen zuckte.

„Tut mir leid!“, entschuldigte er sich direkt und ließ sich wie ein nasser Sack auf das Sofa fallen. Sein Gesicht versteckte er in seinen Händen und atmete geräuschvoll aus. Bill zögerte ein wenig, setzte sich dann doch neben ihn und legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel.

„Das kotzt mich so an! Alles hier! Es muss sich was ändern, und zwar schnell!“. „Hm…vielleicht solltet ihr einfach woanders hinziehen. Raus hier aus dem Dorf!“, antwortet Bill. Tom drehte sofort den Kopf zur Seite und blickte seinen Freund an, als wäre eines der Sieben Weltwunder.

„Ja, ja das ist es!“, sagte Tom und begann nun leicht zu lächeln. „Wegziehen! Und zwar weit weg!“.

Re: London Lover

butterfliege - 09.07.2007, 21:13

*Stillleser melödet sich =)*

was das denn für ein SCHEI*
dorf??

naja wegziehen ist ja immer der einfachste Weg

aber weit weg???

Könnte es sein das er da sogar ein anderes Land in erwägung zieht????

bin mal gespannt wie's weitergeht.....


LG fliege (sorry das ich erst jetzt schreibe, aber ich hab kaum zeit) =)

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 09.07.2007, 21:20

Jaa, das perfekte Leben ist naemlich
doch nicht ganz so perfekt..
Scheiße ey.
Und wenn's dumm kommt, dann richtig.
Mh.
Ich find ja - die koennten nach London
ziehen, dann ist das unweigerlich aufkommende
Problem des begrenzten Jahres weg. . ,
allerdings glaub ich kaum, dass das ne
gue Idee wegen Ava ist.
Maaan.
Scheiße.
Bloed.

Re: London Lover

Leela - 09.07.2007, 21:28

boah -.-
wie hintlerwäldlerisch sind denn die da bitte? oO
leider is das ja nichmal fiktion :roll:
sowas also boah ich rege mich gerade so auf.
wie können die nur? bitte die beiden komisch angucken is schon scheiße ber sowas? niemand darf mit ava spielen und bill wird verklopptß also es geht ja owhle hct los
ich kann verstehen wenn sie da wegziehen. und evelyn is ja noch das tüpfelchen aufem i. nach so vielen jahren ankommen und das kind zurückhaben wollen. ich weiß ga rnicht ob das rehctlich möglich oder schwer is aber so von meinem standpunkt uas: ein rigoroses NEIN!
wer abhaut hat ein kind nicht verdient :evil:
wirklich super geschrieben, hatte weider einmal kopfkino
lg
PS: london war gut oder? =) ich hba ja n bissl schiss wegen dem terror :? fleig nämlich übernächste woche ;)

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 09.07.2007, 22:24

Hey, hm also ich muss Leela da auch voll Recht geben, mich regen solche Leute auch tierisch auf. Ich find sowas scheiße auf gut deutsch gesagt, ich emin sowas isch ja ma echt Privatsache und jedem selbst überlassen mit wem er zusammen ist. Ich würd niemand deshalb fertig machen - never!!

Naja bevor ich des hier ausführ, noch kurz zur Idee Umzug, also ich fänd des cool, hab i-was von London in den Kommis aufgeschnappt, wär schon cool, wenn die dahin gehn würden, da scheints allen i-wie wurst zu sein...Bill hatte ja nie so ernsthafte Probleme, oder!? Naja dann wär er auch in der Nähe von seiner Mum...hat Tom eig groß Familie außer Ava?? Ich glaub net so wirklich nur noch seine beste Freundin...hab ich jmd vergessen?? Naja wegen der Freundin wärs echt blöd, wenn die gehn, aber vllt lässt sich da was organisieren...

Also bis dann.
lg - CG -

Re: London Lover

Cherry - 10.07.2007, 07:45

Wow... wie geil!
mensch das Pitel ist so hammer geil!
ich weis wie es ist, wenn man in einem Kleinen dorf wohnt, da geht alles rum wie ein Lauffeuer! -.-
aber diese Tussen haben einen an der Macke...
wie kann man den Bitte sein Kind für seine Eltern verantwortlich machen? obwohl... meine eltern haben das auch schon getan xD

naja, aber das in der Badewanne ist ja mal echt zu geil *sabber**selbst ne kalte Dusche brauch* XDDD

mach schnell weiter ja?
Diese FF ist einfach nur der absolute Oberhammer^^

Aber das jahr ist ja auch bald um ne?
*weinz*
Hoffentlich ziehen die noch zusammen ^^

Also bis bald :wink: :wink:

Re: London Lover

Bill_my_love - 10.07.2007, 08:29

halo! ^^

Zitat: „Müde schatz?“, fragte Bill unnötigerweise und setzte sich auf Toms Schoß. „Ja! Und dreimal darfst du raten wovon!“, antwortete er und küsste seinen Freund, und AuPair, auf die Nasenspitze.
uiui ich weiß es aber ich sag es nicht :lol:

Zitat: Papa ich glaube in unserem Haus wohnen Geister.“, antwortete das blonde Mädchen und lehnte sich an Toms Brust. Er zog eine Augenbraue hoch und sah auf sie herunter. „Wieso glaubst du das?“. „Ich habe so komische Geräusche gehört. Die waren echt gruselig!“.
na zum glück hat sich das kind nicht auf den weg gemacht um die gespänster zu suchen. das sollte ein kleiner tip sein die türe bei solchen gelegenheiten zu veschlissen. ;) ihr wollt ja wohl nicht dabei erwischt zu sein und dem kind lebenslängliche trauma beschafen :roll:
:lol: bill läst einfach den messer aus der hand von schreck *lach*


Zitat: Gerade als Ava in das Zimmer ihrer Gruppe ging, hörte er die Mütter wieder tuscheln. „Ich habe Ann-Kathrin verboten mit Ava zu spielen! Man kann ja nie wissen was Kinder so erzählen, nachher setzt sie meinem Kind noch Flausen in den Kopf!“, sagte die eine Mutter. Die anderen nickten nur energisch mit dem Kopf und bejahten, was die Frau da von sich gab. „Ich habe den Zwillinge auch den Umgang mit dem Kind verboten!“, und wieder nickten alle und stimmten zu. Noch schnell liefen ein paar Eltern zu ihren Kindern und flüsterten ihnen was ins Ohr. Bill wusste genau was sie ihren Kindern sagten und das ließ ihn äußerst wütend werden.
wie kann man so etwas einem kind antun? als ob das kind was dafür sein dass ihr vater eben andere vorlieben hat. es ist genau das selbe ob man das kind bestraffen hätte weil ihre mutter ne blondine ist - man weiß ja nie ob sich die dummheit abfärbt :roll: einige haben echt ne beschießene denkweiße! :x

also heute ist wirklich nicht deren tag! erst hatte ava verdacht an geistern, dann der vorfall im kindergarten, die jugendlichen, toms ex und dann noch aus dem kindergarten geworfen....
in eine großere stadt zu ziehen wäre wahrscheinlich doch die bessere lösung. dort ist toleranz etwas großer, nicht so wie im dorf als man denkt die mänschen leben noch in puritaner zeit :roll:

lg

Re: London Lover

Anonymous - 10.07.2007, 11:56

Also ich finde auch, dass die beiden sich am besten ne neue Bleibe suchen und dann hoffentlich Nachbarn haben, die ein wenig toleranter sind! Und Tom's komische Ex-Ische kann sich auch vom Acker machen!
So!
LG

Re: London Lover

tiramisu - 11.07.2007, 15:47

boah, die regen mich da alle so auf in dem kaff. wer waren denn die typen, die bill angegriffen haben? so´ne spasten! :evil:
ein umzug ist eine gute idee. nur nicht wieder in so ein kleines dorf, bill ist doch sowieso ein typ für die großstadt.

schön geschrieben haste das mal wieder, jen. alles perfektissimo. :wink:

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 11.07.2007, 16:49

Ich merke immer wieder, dass es echt dumme Menschen geben muss....

Jedenfalls in deiner FF ich find das einfac total scheiße was die grad alle machen, wie wenn das was schlimmes wäre wenn tom auf Männer steht... Ich find das ist echt nicht der Weltuntergang...


Naja vielleicht ist es besser sie ziehen weg und leben in einer grioßen stedt, von der auch toms ex keine Telefonnummer besitzt xDDDDD
Ich freu n´mich schon wie es weitergeht...

lg Lena

Re: London Lover

Tomsengel - 13.07.2007, 21:16

hihi...
ja also is ja mal wieder en ganz toller teil=)
boa die tussis da ausm kindergarten ham se ja wohl nich mer alle.... die arme kleine ava..
naja wahrscheinlich is es dann wirklich des beste wenn se umziehen..
freu mich schon auf nen neuen teil
lg resi :-D

Re: London Lover

Tomsengel - 13.07.2007, 21:16

hihi...
ja also is ja mal wieder en ganz toller teil=)
boa die tussis da ausm kindergarten ham se ja wohl nich mer alle.... die arme kleine ava..
naja wahrscheinlich is es dann wirklich des beste wenn se umziehen..
freu mich schon auf nen neuen teil
lg resi :-D

Re: London Lover

Tomsengel - 13.07.2007, 21:17

öhhmmmm hehe sry ich wollt des eig nur einmal abschicken :oops: :roll:

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 14.07.2007, 18:58

Hey JEN!

Jetzt hab ich hier auch das Pitel übersehen *kopfmeetstasta*

Oh man, die im Dirf sind echt zum kotzen... Aber das ist meist so, dass die auf'm Dorf etwas "anders" sind- was jetzt nicht heißt, dass ich alle, die auf'm Dorf leben hasse- ich leb ja auch auf einem -_-"

Ich freu mich, wenn's weiter geht :D

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 14.07.2007, 18:58

EDIT: doppel Post -_-"

Re: London Lover

JEN - 24.07.2007, 21:36

21



Love and preparation




Tom war von der Idee, einfach weg zu ziehen, so besessen, dass er sich schon recht bald für eine neue Stadt entschieden hatte, in die er mit seiner Tochter und Au Pair ziehen wollte. „Du willst wohin ziehen?“, fragte Bill überrascht nach, nachdem Tom ihm seine Entscheidung mitgeteilt hatte.

„Nach England!“, erwiderte Tom seelenruhig.

„Aber…warum denn gleich raus aus Deutschland?“. Die beiden hatten gemütlich zusammengekuschelt auf dem Sofa im großen Wohnzimmer gesessen, bis Tom seinen Freund von seinem Vorhaben in Kenntnis gesetzt hatte. Bill hatte sich von dem Älteren gelöst und schaute ihn perplex an. Tom zog ihn wieder zu sich und hauchte ihm einen Kuss auf die Nasenspitze.

„Naja! Ich dachte mir: Wenn schon, denn schon! Ava ist noch klein, sie wird sich schnell dort eingewöhnen und die Sprache lernen. Das wird also kein Problem sein! Meine Firma kann ich auch von dort führen. Alles was ich dazu brauche ist, ein Telefon, Internet und ein Faxgerät! Außerdem habe ich auch schon ein hübschen Örtchen ausfindig gemacht!“ „Welches Örtchen?“, fragte Bill direkt. Tom schien einen Moment lang zu überlegen.

„Irgendwas mit Black…“ „Blackheath?“ „Ja genau das war es! Blackheath!“.

Augenblicklich schlich sich ein lächeln auf Bills Lippen. „Das ist nur Fünfzehn Minuten mit der S-Bahn von London entfernt.“, sagte er dann. „Ich weiß!“.

Einen Moment lang herrschte Stille. Ihre Hände fanden sich, und die Finger wurden liebevoll ineinander verhakt.

„Aber dann bin ich ja nicht mehr dein Au Pair oder? Ich mein, dann bin ich doch wieder zu Hause, in meiner Heimat!“, durchbrach Bill nachdenklich die Stille. „Hm…ich weiß nicht genau! Aber ich denke das geht schon. Wir sind ja immerhin noch eine deutsche Familie.“, antwortet Tom. „Ja, aber das ist doch kein Au Pair mehr, der Sinn ist weg!“ „Dann bist du halt mein Kindermädchen! Und wie es sich gehört, hast du eine Affäre mit dem Hausherrn!“, lachte Tom, und Bill stimmte mit ein. „Wir werden sehen.“.

Ein paar Tage später, hatte Tom auch schon im Internet ein schönes kleines Haus gefunden. Nur um es sich ansehen zu können, musste er natürlich vor Ort sein. So kam es, dass Bill keine Woche später, Avas Sachen in eine Reisetasche packte.

„Das will ich auch noch mitnehmen!“, sagte das Kind und balancierte einen Stapel Bücher vor sich her. Bill keuchte auf, als er das sah. „Ava! Warum willst du denn so viele Bücher mitnehmen? Wir bleiben doch nur eine Woche!“ „Weil…ich will halt! Und Bruno kommt auch mit!“. Das blonde Mädchen steuerte auf einen riesigen Stoffteddybär zu. „Ava! Kannst du mir mal sagen, wie der Bär in die Tasche passen soll?“, fragte Bill nur leicht genervt.

Tränen sammelten sich in den großen blauen Kulleraugen. „Aber….“ „Nein! Bruno bleibt hier!“. Ehe Bill sich versah, begann Ava laut zu weinen und umklammerte fest ihren Bruno.

Tom stürmte sofort in das Zimmer und fand einen total genervten Bill am Boden sitzen, der krampfhaft versuchte die Reisetasche zu zu machen und seine Tochter, mit einem Megagroßen Teddybär im Arm, mitten im Zimmer stehen, die sich die Seele ausweinte.

„Was ist denn hier los?“ „Bill ist so ge…gemei-hein!“. Der junge Engländer schnaubte auf. „Bill, was ist los?“, fragte Tom nur und nahm sein weinendes Kind auf dem Arm. „Ich habe ihr nur gesagt, dass sie den Bär nicht mitnehmen kann!“, antwortete der Junge gereizt. „Musst du sie deswegen direkt zum weinen bringen?“, erwiderte Tom nicht minder gereizt. Wenn seine Tochter traurig war, konnte er zur Furie werden.

„Was denkst du denn was ich mit ihr gemacht hab? Ich habe ihr nur gesagt, dass das Ding da nicht mitkommt, weil es nicht in die Tasche passt!“, sprach Bill und hatte es endlich geschafft, den Reisverschluss der Tasche zu zu ziehen. Er stand vom Boden auf und stürmte an Tom vorbei aus dem Zimmer.

Aufgebracht, ging er in sein Zimmer und fing damit an, seine eigenen Sachen zu packen. Er war einfach nur gestresst und genervt. Es kam alles knall auf fall und alles musste schnell gehen. Das überforderte den Achtzehnjährigen Jungen einfach. Auch mit Tom hatte er kaum mehr eine ruhige Minute mehr verbracht und Ava begann jetzt damit trotzig zu werden. Es wuchs Bill gerade alles ein wenig über den Kopf.

Tom stand noch immer im Kinderzimmer. Er setzte Ava auf dem Boden ab und hockte sich vor sie. „War Bill wirklich gemein zu dir?“, fragte er sie dann und musterte seine Tochter. Sie schaute verlegen auf den Boden und schüttelte leicht den Kopf. „Dann entschuldigst du dich bitte bei ihm, okay?“. Sie nickte nur kurz. „Gut!“, sprach Tom und küsste sie kurz und verließ dann das Zimmer.

Im Flur sah er, dass Bill seine Zimmertüre nicht geschlossen hatte. Er lehnte sich an den Türrahmen und beobachtete seinen Freund dabei, wie er seine Klamotten achtlos aus dem Kleiderschrank auf das Bett pfefferte. „Alles okay?“, fragte er dann ruhig. „Ja!“, antwortete Bill monoton, ohne ihn anzusehen. Tom trat nun in das Zimmer ein, stellte sich hinter ihm und umarmte ihn von hinten. „Ich weiß, dass es gerade ein wenig drunter und drüber geht!“ „Ein wenig?“, schnaubte Bill und stoppte damit, seine Sachen zu werfen, als er Toms heißen Atem in seinem Nacken spürte.

„Warum packst du deine Sachen nicht morgen früh? Sonst ist doch schon alles fertig! Ava geht gleich zu Bett und dann können wir es uns doch unten auf der Couch gemütlich machen, hm?“, sprach er und hauchte kurze küsse in Bills tätowierten Nacken. „Nein, ich will das jetzt fertig machen und nicht morgen auf dem letzten Drücker!“, antwortete Bill und löste sich von Tom, um weiter seine Sachen zusammen zu suchen.

„Okay.“, seufzte Tom und ließ Bill alleine. Er macht Ava Bettfertig und legte sie schließlich schlafen.

Danach, legte er sich in sein eigenes Bett und schaltete den Fernseher ein. Etwa eine gute halbe Stunde später, stand Bill auf einmal im Türrahmen. „Tut mir Leid wegen eben!“, sagte er und schaute seinen Freund entschuldigend an. „Hast dich abgeregt?“, fragte der Ältere vorsichtig nach. Der Schwarzhaarige nickte nur.

Tom klopfte mit der flachen Hand neben sich auf das Bett und bedeutete Bill somit, sich neben ihn zu legen. Natürlich kam Bill der stummen Bitte seines Freundes sofort nach und legte sich zu ihm. Tom legte seinen Arm um Bills Taille und zog ihn dicht an sich. „Es wird alles gut werden, du wirst sehen!“, wisperte Tom und küsste Bill zärtlich. „Daran zweifele ich auch nicht! Aber es ist schon ein richtiger neuer Lebensabschnitt für euch!“ „Ja! Und das ist gut so! Außerdem ist es dein zu Hause, da muss ich nicht riskieren dich in einem Jahr wieder her zu geben!“. Auf Bills Wangen legt sich ein leicht rötlicher schimmer. Er schlang seine Arme um Toms Oberkörper und drückte sich fest an ihn.

„Tom?“
„Hm?“
„Ich liebe dich!“
„Ich dich auch!“

Re: London Lover

Bill_my_love - 24.07.2007, 22:05

hey...

gleich england? das ist ganz schon großes schritt aber dann braucht er auch nicht angst zu haben wie die beziehung nach einem jahr aussehen wurde, wenn bill seine arbeit als au pair beendet hat. und die kleine lernt bestimmt schnell die sprache - kleine kinder sind ja eh lernfähiger als erwachsene.

Zitat: Dann bist du halt mein Kindermädchen! Und wie es sich gehört, hast du eine Affäre mit dem Hausherrn!“,
hehe, der satz ist zu geil! ich hab auch schon auf so etwas gewartet :lol:

ach der teddy bär! das kleine kind will eben alles mitnehmen :lol:

na dann bin aber schon gespannt wie es in england läufen wird ^^

lg

Re: London Lover

0900Peng0900 - 24.07.2007, 23:16

schöööööööööööööööön....aber ava wird auch zu einer kleinen zicke =D einfach zum papa laufen und sagen das bill ganz gemein war, nur damit papa erlaubt, dass bruno mitkommt =D jaja...die macht den beiden männern bestimmt noch mächtig probleme =D

aba echt prima der teil...schreib schnell weiter...
liebe grüße
0900Peng0900

Re: London Lover

Rina - 25.07.2007, 02:03

also ich muss einfach ma sagen das diese ff soooo hammer ist einfach toll! ich bin eigtl ein stiller leser aber manchmal is es ein kommi wert bitte bitte schreib weiter die story is klasse ich find den teil wo bill aufeinma so gereitzt von ava is total gut geschrieben das evrsöhnen mit tom ist sooo realitätsecht das kann man super mitfühlen und vorstellen ;)
weiter so!

lg
dein großer "london lover" fan
Karina ;D :-D

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 25.07.2007, 13:32

Oh wie niedlich...

was für ein zufall, dass tom in den nachbarort von london ziehen will xD
Ich find das cool, dann steht nicht gleich wieder der abschied der beiden an und sie können sich ja dauernd besuchen

ich fand da kapi wie immer toll

(sry für die komischen sätze da xDDD)

lg Lena

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 25.07.2007, 18:32

Cool!! Tom hatte wohl genau die Idee, die ich auch toll fand^^ Naja en paar Freunde lässt er ja schon zurück...seine beste Freundin und sein Kumpel Andi, den hab ich des letzte mal voll vergessen. Aber ich denk, die werden die Entscheidung sicher verstehen.

Der Gedanke ist natürlich schon richtig, dass Tom Bill nicht gehen lassen muss, wenn sie in seine Heimat ziehen. En Hintergedanke isch vllt auch, dass se dort eher akzeptiert werden. Stimmt vllt auch. Zumindest hatte Bill in London wohl kein Problem damit, dass er schwul ist. Wobei sich die Leute um sowas einfach nicht kümmern, weil sie wahrscheinlich andere Dinge zu tun haben...in Großstädten fällt sowas eh nich so schnell auf.

Ich bin gespannt ob die des echt machen.

lg - CG -

Re: London Lover

tiramisu - 26.07.2007, 16:40

oh, jetzt gleich nach england? ich habe da komischerweise irgendwie kein gutes gefühl. die beiden scheinen auch ein wenig nervös und reizbar.

hoffentlich klappt das alles so.

ava ist süß. ihre kleine bockigkeiten sind auch niedlich. :-D

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 26.07.2007, 21:02

boaah o.o
Ich liebe diese abgefuckte FF <3
[Fuer sowas hab ich sogar Zeit, n Kommi zu schreiben,
auch wenn's zu wuenschen uebrig laesst xD]

Re: London Lover

xXNamidaXx - 27.07.2007, 17:45

ist das schnuckelig...
Oo echt hammermäßig
sooo süß..
aber was die eltern der
kindergartenkinder mit
ava machen ist ja echt
mal unter aller sau
*eine solch große wut auf
die intolleranten säcke hab*
sry xD

cucu

mimo

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 29.07.2007, 17:00

Hallöchen JEN!

Ich bin nun auch wieder da, zwar etwas traurig, da meine Freundin wieder weg ist, aber dennoch mit eim Kommi.

Die beiden sind zu süß <3 Ich wage nur zu bezweifeln, dass das dann alles vorbei ist, mit Toms Ex...

Nya, wir werden sehen =)

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

JEN - 08.08.2007, 21:42

Hallu^^

Ich muss mich mal kurz zu Wort melden!

Es mag einigen vielleicht ein wenig zu schnell gegangen sein, aber ich finde es schon recht passend xD

Sie fahren ja jetzt auch erst nur eine Woche nach England und kommen dann erst mal wieder zurück nach Deutschland, ist also nicht so, dass sie direkt von einem auf den anderen Tag dorthin ziehen^^

Außerdem, sind im Kapitel auch ein paar Wochen vergangen, ich dachte, das wäre offensichtlich gewesen *am.kopf.kratz*

Oki…fürs nächste mal, weiß ich es besser! xD

Danke für eure Zahlreichen Kommis! Ich liebe euch dafür und bin euch unendlich dankbar^^

*Kekse.verteil*

So, nun viel spaß beim lesen!

Ach, noch was!

Ich beschreiben den Ort und das Hotel ziemlich genau, aber auch nur, weil ich selber da war…lach…also…hier ist noch ein Link für euch, der Bilder von dem allen zeigt^^
Hoffe es gefällt euch^^

Link: http://s82.photobucket.com/albums/j255/koffeina85/London%20Lover/



22



Coming home




„Das ist aber schön hier!“, schwärmte Tom als er aus dem schwarzen Taxi stieg. „Tja, du bist ja auch in England!“, lacht Bill und handelte sich ein Augenrollen von Tom ein. „Und wo müssen wir jetzt hin?“, fragte der Ältere und sah sich um. Bill lachte auf. „Du bist auch ein blindes Huhn!“, beendete er seinen Satz und zeigte auf ein Hotel mit dem Namen The Clarendon Hotel.

Die drei standen auf einer kleinen Straße neben ihrem Taxi. Um sie herum war eine Riesen Fläche von Wiese, auf dieser eine einsame Kirche stand. Doch genau vor ihnen, war eine Straße auf der der reihe nach ein paar Häuser standen, auch das Hotel. Sie schnappten sich ihre Koffer, Bill nahm noch Ava an die Hand und schon marschierten sie über die Wiese auf das Hotel zu.

Kurz vor der Straße, die sie überqueren mussten, um zum Hotel zu kommen, blieb Bill abrupt stehen. „Willkommen in Blackheath!“, sagte er nur grinsend. „Dahinten geht’s zum Ort.“, sagte er und zeigte die Straße entlang, die leicht bergab ging. Man konnte schon Häuser und Geschäfte entdecken. Von weitem, sah es schon wie ein kleines typisches Englisches Dorf aus. Auf Toms Lippen legte sich ein fröhliches lächeln. Es war noch schöner, als er es sich vorgestellt hatte.

Sie überquerten die Straße und gingen direkt in das Hotel hinein. Die Lobby war klein und gemütlich. Während Tom sie eincheckte, nahmen Bill und Ava mit den Gepäck in einer kleinen Sitzecke platz, die aus einer kleinen ledernen Couch und Sessel bestand. Ava kletterte auf Bills Schoß und lehnte ihren Kopf gegen seine Brust. Aus ihrem Mund trat ein langes gähnen. „Bist du müde?“, fragte der Schwarzhaarige und strich über den blonden Schopf. Das Mädchen nickte nur und schloss die Augen. Bill hoffte nur, dass Tom nicht mehr lange brauchen würde, sonst packte Ava noch der Schlaf.

Zehn Minuten später standen die Drei auch schon in einem langen Flur und warteten darauf das Tom endlich die Tür zu ihrem Zimmer aufschloss. Gerade als das Kind langsam knatschig wurde, öffnete Tom die Türe. Das Hotelzimmer war klein, aber schön. Es standen an der Wand drei einzelne Betten, unter dem Fenster war eine lange breite Ablage, als Tisch gedacht, auf der Fernseher, Wasserkocher, Tassen und löslichen Kaffe, mehrere Sorten Tee sowie Zucker und Milch standen. Gegenüber den Betten, standen zwei Sessel und ein kleiner Tisch. An der Wand hingen mehrere Spiegel und ein Haartrockner. Ja man konnte hier gut leben.

Auch das Badezimmer war klein, aber vollkommen in Ordnung. Es waren genug Handtücher sowie auch Hauseigene Seife, Shampoo und Bodylotion vorhanden, die Bill aber natürlich niemals benutzen würde.

Ava sprang gleich auf das Bett in der Mitte. „Ich will zwischen euch schlafen!“, rief sie und hüpfte auf und ab. „Wenn du das willst, Schatz!“, antwortete Tom nur und blickte in Bills leicht enttäuschtes Gesicht. Er hätte gerne neben Tom geschlafen, aber so ist das nun mal. Kinder haben immer Vorrang.

Sie packten ihre Sachen alle aus, zogen sich um und machten sich frisch. Ava war mittlerweile auf ihrem Bett eingeschlafen. Tom setzte sich auf sein Bett und zog einen Stapel Papiere aus einem Rucksack. „Schau mal, hier steht irgendwo, wo das Haus ist, was wir uns ansehen wollen!“. Bill setzte sich neben seinen Freund und nahm ihm das Blatt aus der Hand. „Montpelier Row, Blackheath Village.“, las er laut vor. „Moment…“, sagte er dann und fischte die Hotelkarte, die man an der Rezeption vor zeigen muss um den Zimmerschlüssel zu bekommen, aus seiner Hosentasche. „Oh, das müsste diese Straße hier sein!“, stellte er dann überrascht fest.

„Echt?“, antwortete Tom und nahm Bill die Karte und das Blatte aus der Hand, und verglich die Straßennamen. „Tatsächlich!“. Bill rümpfte nur die Nase. Dann legte Tom alles auf das Bett, stand auf und ging zu seiner Tochter herüber. „Ava! Schatz, wach auf!“. Nach ein paar Minuten und einigen knurrenden lauten, war das Kind schließlich halbwegs wach. „Bill und ich gehen mal eben die Straße hier entlang. Willst du mitkommen oder weiterschlafen?“, fragte er seine Tochter. „Nur die Straße entlang?“. Tom nickte. „Dann schlafen…“, murmelte sie und schloss schon wieder die müden Augen. „Gut, aber erschreck dich nicht wenn du aufwachst und wir nicht da sind!“ „Ja…“.

Die beiden Jungen zogen ihre Schuhe an und verließen dann leise das Zimmer, da Ava schon wieder eingeschlafen war. Hand in Hand, verließen sie das Hotel und gingen die Straße ein Stück rauf, die in den Ort führte. Nur ein paar Meter vom Hotel entfernt, blieb Bill auch schon wieder stehen. „Da, das steht zum verkauf. Wow, das ist wirklich schön!“. Tom starrte auf das Haus und war wie weggetreten. „Ja, das ist wirklich der Hammer! Ich hoffe von innen ist es genauso schön wie von außen!“, antwortete Tom und drückte Kurz Bills Hand.

Das große braune Backstein Haus, hatte wirklich eine überwältigende Aura. „Ich denke Ava wird es lieben!“, fügte Tom noch hinzu. „Na das war ja ein kurzer Ausflug.“, seufzte Bill und schmiegte sich an Tom. Er hätte gerne noch etwas mehr Zeit alleine mit ihm verbracht. „Ja! Hm, Ava wird wohl noch ein wenig schlafen. Sollen wir uns den Ort ansehen?“, fragte der Ältere und drückte den schmalen Körper seines Freundes an sich.

Sie schlenderte die Straße weiter runter und schauten sie die Häuser und Geschäfte des Ortes an. Sie fanden auch sofort die Post, Bushaltestellen und die S-Bahn. Zu Bills Freude, gab es auch ein kleines Starbucks Café. Etwa nach einer Stunde, machten die Zwei sich wieder auf den Rückweg. Tom spähte in eine kleine Straße und viel fast vom Glauben ab. Hastig bog er die schmale Straße ein und zog den überrumpelten Bill einfach mit sich. „Sieh dir das an!“, sagte Tom vor einem großen Gebäude. „Das ist ein Kindergarten! Direkt hier im Ort! Das ist einfach perfekt!“, strahlte er. „Das ist ein Zeichen! Wir müssen einfach hier hin ziehen!“, sprach er weiter.

Bill freute sich darüber, dass Tom sich so freute. Er hatte ihn lange schon nicht mehr so glücklich gesehen und das tat richtig gut. „Hoffen wir, das Haus hält das was es verspricht!“, sagte er dann. Tom drehte sich zu dem Jungen, nahm sein Gesicht in beide Hände und küsste ihn zärtlich. „Das wird es! Ich war mir noch nie so sicher!“, hauchte er zwischen ein paar weiteren kurzen küssen.

Am Tag darauf, standen Tom, Ava und Bill vor dem Haus, und warteten auf den Makler. Bill hatte Tom noch nie so nervös gesehen und konnte sich ein kichern nicht verkneifen. Das war einfach zu süß. Ava fand das Haus toll, doch das warten langweilte sie. Doch kurze Zeit später, kam schon eine Frau mittleren Alters auf sie zu und nahm die Drei in Empfang.

Sie betraten das Haus und blieben erst einmal staunend im großen Flur stehen. Es war wie Tom es gehofft hatte, einfach perfekt. Die Frau führte sie durch alle Zimmer, erzählte etwas von der Geschichte des Hauses und beantwortete einige von Toms fragen, die Bill ihr stellte, da sie natürlich nur ausschließlich englisch sprach. Nach schon einer Dreiviertelstunde, war alles geklärt und Tom unterschrieb den Kaufvertrag. In einem knappen Montan konnten sie dann einziehen.

Wieder im Hotel, war Tom so glücklich das er Bill hoch hob und sich wie ein Kind mit ihm um die eigene Achse drehte. „Du bist so süß!“, lachte Bill, als Tom in wieder unverletzt abgesetzt hatte und küsste ihn. „Papa! Ich hab hunger!“, fing Ava an zu quengeln. Die beiden Jungen ließen voneinander ab und Tom hockte sich vor seine Tochter. „Ja, wir gehen auch jetzt etwas essen! Möchtest du hier im Hotel essen, oder sollen wir nach London fahren!“, fragte er sie. „Nach London!“, rief die kleine begeistert und riss die Arme in die Luft.

Wenig später, standen sie auch schon auf dem Bahnsteig des Bahnhofes und warteten auf die nächste S-Bahn in Richtung London. Tom konnte es noch gar nicht richtig fassen. Er hatte tatsächlich eben ein Haus in England gekauft! Hoffentlich würde das alles gut gehen, aber er hatte ein gutes Gefühl. Es musste einfach alles gut werden. Immerhin hatte er ja auch Bill gefunden und er war ein Engländer, also konnte dieses Land gar nicht anders, als ihm Glück bringen.

Re: London Lover

xXNamidaXx - 09.08.2007, 06:17

bill und tom passen echt gut zusammen^^
und die kleine ava stört,
wenns grad schön wird =(^^
ich freu mich für die beiden,
dass sie soo ein tolles haus gekauft haben xD

Zitat: Immerhin hatte er ja auch Bill gefunden
und er war ein Engländer,
also konnte dieses Land gar nicht anders,
als ihm Glück bringen.

...ein schwärmender tom

Re: London Lover

Bill_my_love - 09.08.2007, 07:36

hey...

hast schönes ortchen für die beiden gefunden...nicht gerade eine großstadt aber ganz schön gemütlich ^^
anscheinend ist ein kindergarten alles was tom zum seinem glück benotigt...neben bill und ava natürlich :P
ein monat und dann sind sie alle hier...bye bye deutschland and welcome england ^^
ein ausflug nach london...da können sie doch mal bills mam besuchen...wenn die gerade schon da sind :roll: da wird wohl bill jetzt in seinem element sein

lg

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 09.08.2007, 10:39

Oh, ist das süß....


Das perfekte Familienglück würde ich sowas nennen xDDD
Das Kapi ist dir wieder echt gut gelungen und ich finde, dass du dich auch im letzten kapi echt deutlich ausgedrückt hast und dass es nicht zu schnell geht oder so....

mach weiter so, bis bald

glg Lena

Re: London Lover

Leela - 09.08.2007, 13:19

:shock: ich bekomme keine benachrichtigung mehr bei dieser tollen ff
hilfeeeeeeeeeeeeeee
hab ich doch glat 2 teile verpasst.
aber nu bin ich da. und der teil is einfach nur toll. england liebe ich eh, London auch also ich hab nix dagegen das sie da hinziehen und auch ansonsten hört isch das wunderbar an.
Bill das kindermädchen jaja......der spruch mit der affäre der war gut xD
und das haus sieht ja auch wirklich toll aus, ich glaube das könnte wirklich das richtige sein =)
super geschrieben.
lg

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 09.08.2007, 14:08

Ein neuer Teil (:
Ich mag das.
LONDON. <3

Re: London Lover

tiramisu - 09.08.2007, 20:27

na wenigstens ziehen sie nicht nach frankreich. SCHERZ! :D

sie scheinen alle glücklich zu sein. mehr kann man nicht verlangen.

Re: London Lover

Tomsengel - 09.08.2007, 21:47

hey,
einfach supiiii soooo süß die zwei (drei)
die passen einfach perfekt zusammen..
schreib weiter sooo=)
ich freu mich schon aufs nächste kapi...
bis denne

Re: London Lover

Starling - 13.08.2007, 23:08

Hey
Also vorne weg: Die Story ist der absolute Hammer!!!

Irgentwann weiter vorne meintest du,das es sehr langweilig klingt. Ich fand das keineswegs,denn dein SChreibstil ist einfach super! Kompliment!
Du bringst die GEfühle einfach super rüber und man merkt richtig,wie die GEfühle zwischen Bill und Tom ,aber auch die Beziehung zwischen Tom und seiner Tochter sich ändert.
Ich finde die Geschichte einfach nur traumhaft schön!
Falls mir noch was einfälllt,was ich jetzt vegessen habe ,schreibe ich das nacher mal rein xD

Deine neue Leserin
Katchen xD

Re: London Lover

Migi - 14.08.2007, 16:38

Voll süss die zwei!! :-D
Echt cool das Tom mit Ava nach England zieht !
Hoffentlich gehts bald weiter ....
Lg Migi :-D

Re: London Lover

Lil - 15.08.2007, 19:01

Hey *neues Leserchen sei*
Die Story ist echt klasse!
Ich liebe Storys wo kleine Kinder vorkommen, das is so schnukelig, Bill und ein Kind hach *schwärm* der sollte ma Babysitten gehn und Fottos machen.
Und Tommy waaaaa Sex in der Badewanne und die Kleene hörts also wirklich xD
Ach ja die Fraun im dorf, denen sollte Billy noch ordentlichen die meinung sagen aba wirklich!
Und und und da war doch noch was *grübel* ach ja mach weita jaaaa?!
glg
Lil

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 18.08.2007, 07:23

Hi JEN!

Ich find Ava immer noch toll :heart:
Ich will auch so ein Kind haben xD

Hoffentlich ist's da, wo das neue Haus von Tom ist, etwas freundlicher gegenüber den Schwulen...

Sonst hol ich die Schrotflinte meines Opas raus, die steht im Keller... xD

Toller Teil

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 21.08.2007, 22:06

Hey, auch hier hab ich weiter gelesen. Ich find des echt voll süß wie die sich jz freuen. Bills Mum wird sich auch freuen wenn ihr Sohn wieder da isch^^ Weiß die des eigentlich schon??

Naja ich bin auch echt gespannt wie des wird, aber schlimmer wie dort wo se her sind kanns net sein. Ich bin da echt optimistisch.

lg - CG -

Re: London Lover

JEN - 30.08.2007, 21:21

23


In the city



Drei Tage waren sie nun schon in England und genossen die Zeit regelrecht. Tom konnte sein Glück noch immer nicht richtig fassen und auch Ava machte sich gut in diesem Land. Sie freundete sich langsam damit an, dass sie hier hin ziehen würden, obwohl sie schon ein wenig Traurig war ihre Freunde und ihr altes zu Hause hinter sich zu lassen. Und Bill? – Ja, der war einfach nur zu Hause.

„Tom! Ich telefoniere mal eben okay!“, rief er seinem Freund zu, als die drei den Speisesaal des Hotels verließen, in dem sie gerade ihr Frühstück eingenommen hatten. „Okay, wir gehen schon mal aufs Zimmer!“.

So gingen Tom und Ava den langen Flur rechts runter zu ihrem Zimmer und Bill nach links, zu dem Raum wo ein paar Telefone an der Wand hingen. Er nahm den Hörer von einem der Geräte ab, schmiss ein paar Pfund hinein und wählte schließlich die Nummer. In der Leitung ertönten die gewohnten Tut-Geräusche, bis der gewünschte Gesprächspartner endlich dran ging.

„Ja!“, hallte es aus dem Hörer.
„Hey Mum!“
„Bill! Mein Schatz! Wie geht es dir?“, fragte seine Mutter, glücklich darüber mit ihrem Sohn zu sprechen.
„Sehr gut. Wir sind in England!“
„Was? Wieso?“

Bill erzählte seiner Mutter die ganze Geschichte von Anfang an und schmiss immer wieder etwas Geld nach.

„Und er zieht wirklich nach Blackheath?“, fragte die Frau noch einmal ungläubig nach.
„Ja! Hab ich doch gesagt!“, lachte Bill in den Hörer.
„Das ist ein sehr großer Schritt. Ich hoffe er hat sich das gut überlegt!“
„Ich denke das hat er, Mum! Ich glaube nicht, dass er so etwas unüberlegt macht. So ein Typ ist er nicht.“, antwortete der Junge.
„Nun gut! Weißt du was? Kommt doch, solange ihr noch hier seid, vorbei? Ich würde den Mann der meinen Sohn so glücklich macht, gerne einmal kennen lernen!“
„Muum!“, stöhnte Bill und seine Wangen wurden heiß.
Aus dem Hörer schallte laut das Lachen seiner Mutter.
„Okay! Ich denke, wir drei kommen dann morgen Nachmittag mal vorbei!“, antwortet er ihr schließlich.
„Gut mein Schatz! Ich freue mich auf euch!“
„Bye Mum!“
„Bye!“, verabschiedeten sie sich und legten beide auf.

Erleichtert, ging Bill zurück in das Hotelzimmer. Ava saß auf dem Bett und sah sich eine Folge Spongebob auf englisch an. Tom saß auf einem der zwei Sessel die im Zimmer standen und ging ein paar Unterlagen durch.

Als Bill das Zimmer betrat, sah Tom auf und lächelte. „Da bist du ja wieder!“, sagte er und legte die Unterlagen weg. Bill kam auf ihn zu und ließ sich auch direkt auf seinem Schoß fallen. Der Dunkelblond schlang direkt die Arme um den schmalen Körper. „Mit wem hast du denn telefoniert!“, fragte er dann neugierig.

Bill legte den Kopf nach hinten und ließ ihn auf Toms Schulter nieder. „Mit meiner Mum. Ich hab ihr alles erzählt. Sie hat uns für morgen eingeladen.“. „Zu dir nach Hause?“, fragte Tom überrascht und ließ seine Lippen über Bills zarte Wange gleiten. „Ja! Willst du?“. „Natürlich! Ich freue mich darauf deine Mutter kennen zu lernen!“. Bill seufzte wohlig als Toms Lippen sich an seinen Hals festsaugten.

„Weißt du worauf ich jetzt richtig lust habe?“, schnurrte Bill. Auf Toms Lippen formte sich ein grinsen. „Ich auch Honey, aber wir sind nicht alleine!“. Der Schwarzhaarige rollte mit den Augen. „Du denkst auch immer nur das eine!“, lachte er dann. „Ich will einen richtig leckeren Kaffee!“.

Tom ließ augenblicklich von Bills zarter Haut ab und schaute ihn perplex an. „Du hättest beim Frühstück Kaffe trinken können!“. „Der schmeckt hier nicht! In England schmeckt Kaffee generell nicht!“, konterte Bill. „Und jetzt?“, fragte der Ältere, und widmete sich wieder Bills Hals. „Starbucks!“.

Eine halbe Stunde später, hatte Bill seinen Willen durchgeboxt und die drei saßen in der S-Bahn in Richtung London. Bill blätterte Interessiert in einer Zeitung die ihm am Bahnhof in die Hand gedrückt wurde, Ava drückte sich am Fenster die Nase platt, um ja alles zu sehen, woran sie vorbei fuhren und Tom beobachtete die beiden einfach amüsiert. Seine Hand lag auf Avas Rücken, um sie zu halten, da sie auf dem Sitz hockte anstatt zu sitzen, damit sie besser raus schauen konnte.

„Und was passiert in England?“, fragte er Bill der ihn darauf hin über den Zeitungsrad anblickte. „Sehr viel sensationelles!“, antwortete er und spannte die Zeitung. „Prinz William und Kate Middleton sind mal wieder getrennt! Wer weiß wie lange dieses mal! Und eh…“, er blätterte um. „Amy Winehouse ist angeblich in der Reha, auch mal wieder!“, er faltete die Zeitung zusammen und legte sie auf den leeren Sitz neben sich. „Du siehst, es ist viel los!“, lachte er schließlich und Tom stimmte mit ein. „Stimmt, passiert ja auch sonst nichts in der großen weiten Welt!“.

An der nächsten Haltestelle, Charing Cross, stiegen sie aus. Da Tom noch nie zuvor in London war, kannte er sich natürlich dort auch nicht aus, so lief er Bill einfach hinterher. Dieser lief durch ein paar Seitengassen, überquerte ein paar Straßen und kamen schließlich am Leicester Square an. Es war eine große belebte Fußgängerzone mit vielen Geschäften, Restaurants, Kinos, Cafés und Fastfood Restaurants. Und mitten drin lag ein kleiner eingezäunter grüner Park.

Bill steuerte direkt auf einen Starbucksladen zu während Tom sich erst einmal umsah. Es gefiel im hier, es gefiel ihm sogar sehr. Ja, hier würde es ihm nicht schwer fallen, sich zu Hause zu fühlen. „Papa, schau mal! Da ist McDonalds! Können wir da gleich hin? Bitte bitte!“, bettelte Ava und zog Tom an der Hand schon in die Richtung. Tom hatte nur mühe sie zurück zu halten, schaffte es aber doch, indem er sie an sich zog und auf den Arm nahm.

„Gleich Schatz! Bill holt sich erst seinen Kaffe, dann gehen wir nach McDonalds, okay?“. Sie nickte ergeben und ließ sich von ihrem Vater ins Starbucks tragen. Bill stand schon vor der Theke und bestellte eifrig.

Fünf Minuten später, kam er mit einem weißen Pappbecher, mit grünem Emblem, in der Hand zurück und strahlte glücklich. Danach kamen sie Avas Wunsch nach und gingen in das bekannteste Fastfood Restaurant der Welt, etwas essen. Danach pendelten sie noch ein wenig durch die Stadt. Lange würden sie nicht mehr bleiben und Bill wollte Tom schon mal etwas von seiner Heimatstadt zeigen.

Morgen würden sie ja zu seiner Mutter gehen. Bill hoffte inständig, dass seine Mutter Tom mochte. Denn seine Mutter war schon speziell, vor allem was ihren Sohn und dessen Freunde betraf. Und was, wenn Tom seine Mutter nicht mochte? Bills Magen fing langsam an zu rotieren. Es war das erste Mal, dass es ihm wirklich wichtig war, dass seine Mutter und sein Freund sich verstanden.

Er konnte sich noch gut daran erinnern wie es mit seinem Ex Freund war. Bills Mutter hasste ihn. Sie hasste ihn so sehr, dass er bei Bill zu Hause sogar Hausverbot bekommen hatte. Sicherlich hatte es auch seine Gründe aber so etwas möchte er nicht noch einmal erleben, und schon gar nicht mit Tom.


*****

Ja ja…Cliffhanger…ihr dürft mich steinigen *zum.abschuss.bereit.stell*

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 31.08.2007, 00:00

Also ich will dich net steinigen...sonst wissen wir ja nicht was noch passiert und wies weiter geht, was bei dieser Story echt schade wäre.

Also ich bin echt begeistert, dass des denen in London, bzw. in seiner Umgebung so gut gefällt. Gut Ava gewöhnt sich sicher schnell dran, die is grad noch so in nem Alter wo des noch relativ gut geht. Wenn se älter wär, wärs sicher schieriger...

Und jz besteht auch noch en Treffen bevor...aber ich bin ma ganz zuversichtlich^^ Ich denk schon, dass die sich verstehn werden^^ Man weiß ja nie, aber ich glaub fest dran^^

lg - CG -

Re: London Lover

AmyLeeBabe - 31.08.2007, 05:58

-dich steinigt-
xD
<3

Re: London Lover

Bill_my_love - 31.08.2007, 07:55

hey...

Zitat: „Weißt du worauf ich jetzt richtig lust habe?“, schnurrte Bill. Auf Toms Lippen formte sich ein grinsen. „Ich auch Honey, aber wir sind nicht alleine!“. Der Schwarzhaarige rollte mit den Augen. „Du denkst auch immer nur das eine!“, lachte er dann. „Ich will einen richtig leckeren Kaffee!“.
:lol: also echt tom! immer nur auch das eine denken! *kopf schüttelt*

ach bill, deine mam wird tom lieben also mach dir keine sorgen ;)

lg

Re: London Lover

Leela - 31.08.2007, 13:48

uh urlaubsfeeling.
zeitung lesen inne u-bahn. charing cross <3
sehr geil :]
wundervoller teil.und nu schwiegermama treffen. hihi da kann ich mir schon witzige situationen vorstellen, sowohl in positiver als auch negativer richtung ;)
sehr sehr geiler teil, vor allem kann ich mir ZU gut vorstellen wie Bill herumquengeln kann um etwas zu bekommen. in diesem fall den kaffee :D
bin begeistert.
lg

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 31.08.2007, 15:32

hey...
also ich werf auch nich mit steinen, ich halte nichts von gewalt *räusper*

also mal zum letzten kapitel:
ich finds echt schön, wie immer eigentlich xD total cool, wie du alles in london so genau beshrieben hast, da war ich auch schon an so manchen stellen, da kann man sich immer noch etwas besser in die geschichte hinenversetzten....
also wie immer: ein rießen lob von mir und ich hoffe das ewsbald weitergeht...

glg Lena

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 01.09.2007, 11:06

Hallöchen JEN!

Starbucks?! *herzchenaugenhats* Das ist der gaylste Laden ever :heart:
In Hamburg gibt's tausende davon und ich bin mindestens ein mal die Woche Kundin xD
Dich steinigen? Ach was, steh ich nicht drauf :D

War wieder ein toller Teil <3

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

xXNamidaXx - 01.09.2007, 14:37

*mit rosa plüsch kissen bewerf*

xD damit steinig ish dish höchstens^^
is dochn toller part
hoffe hab dir mit dem plüsch ned weh getan^^
Oo hoffe das die mom tom abkann^^
und die kleene ava magsie ebstimmt
so niedlich wie se auch is <3

Re: London Lover

butterfliege - 03.09.2007, 12:50

*sich auch mal wieder zu Wort meldet, sorrybin Umgezogen*

also steinigen werde ich dich auch nicht

bin ja mal gespannt wie Bills Mum und Tom aufeinander reagieren ;)

obwohl es ja schon bezeichnend ist, wenn es Bill so wichtig ist, das sie sich verstehen :)

sorry bin heute nicht in der Lage einen Kommie zu verfassen

LG Fliege

Re: London Lover

JEN - 01.10.2007, 22:21

24

Camden Town


Der nächste Tag war angebrochen und die Drei fuhren, wie geplant, am Nachmittag zu Bills Mutter. Der Schwarzhaarige wollte es sich nicht so recht eingestehen, aber er war wirklich sehr nervös. Tom ging die Sache leichter an. Er konnte sich partout nicht vorstellen, dass Bills Mutter ihn nicht mögen konnte. Und wenn, dann gingen die Beiden sich in Zukunft halt aus dem Weg. Fertig!

Aber Tom hatte ja einen kleinen Pluspunkt. Dieser Pluspunkt war knapp über Ein Meter groß, blond, süß, und hatte große Kulleraugen. Jeder, absolut jeder mochte doch kleine süße blonde Kinder, oder? Und immerhin war er der Vater der kleinen Zuckerschnute. Das musste doch Pluspunkte geben!

Mittlerweile saßen die Drei schon etwa zwei Stunden bei Hannah, Bills Mutter. Und wie Tom es sich gedacht hatte, hätte Bill überhaupt nicht so nervös sein müssen. Sie wurden alle sehr herzlich von ihr aufgenommen. Und wie Tom schon in den ersten Minuten feststellte, war sie eine überaus ehrliche Person, deswegen war er sich sicher, dass sie es ernst meinte.

Sie saßen alle im Wohnzimmer, trunken Tee, aßen Kuchen und unterhielten sich über dies und das. Wie eine Mutter nun einmal war, ließ sie es sich nicht nehmen Tom einige, und wie Bill fand überaus peinliche, Sachen aus Bills Kindheit und früher Jugend zu erzählen. Tom fand das alles sehr spannend und fühlte an diesem Tag noch stärker als zuvor, dass es kein Fehler war sich auf Bill einzulassen, sondern sein Schicksal. Und er liebte es.

Hannah war direkt hin und weg von Ava gewesen. Sie konnte nicht anders, als ihr alle zehn Minuten einen Kuss auf die Wange zu drücken. Sie bestand sogar darauf, dass die Kleine Oma zu ihr sagte, was Bill und Tom sehr stolz machte.

Nachdem sie mit dem Kuchen essen fertig waren, räumten Bill und seine Mutter den Tisch ab, während Tom mit seiner Tochter im Bad verschwand um die Zahlreichen flecken, die der Tee und Kuchen auf ihrem Oberteil hinterlassen hatten, auszuwaschen.

Hannah räumte gerade das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine, während Bill einen Kaffee aufsetzte. „Ich bin wirklich stolz auf dich!“, sagte sie dann unerwartet. Bill lachte leise auf. „Wieso? Ich habe nichts getan.“. Hannah drehte sich zu ihrem Jungen um und tätschelte ihm leicht die Schulter. „Du weißt ganz genau was ich meine! Du machst das alles wirklich gut. Ich hatte nicht gedacht, dass du so gut mit dem Kind umgehen kannst. Sie liebt dich wirklich sehr!“, sagte sie schließlich und lächelte ihren Sohn liebevoll an.

„Und Tom dich auch!“, fügte sie noch hinzu, als sie schon wieder Geschirr in die Spülmaschine räumte. „Ich liebe ihn auch sehr.“, antwortete Bill ihr. „Dann versuche ihn zu halten, mein Schatz.“. Bill zog eine Augenbraue hoch und setzte sich auf einen der Küchenstühle. „Wie meinst du das denn jetzt? Wieso sollte ich ihn nicht halten können?“, fragte er prompt nach. Hannah seufzte und drehte sich zu ihrem Sohn um.

„Du weißt doch genau wie du bist, Schatz! Du hast es nie lange mit einem Partner ausgehalten. Das ist ja wirklich auch nich schlimm, du bist noch Jung. Aber Tom liebt dich wirklich, das ist nicht zu übersehen. Und denk an das Kind!“. Bill verschränkte seine Arme ineinander. „Wie ich bin? Wie bin ich denn?“, fragte er leicht pampig. Nun setzte sich seine Mutter ihm gegenüber und blickte ihn lächelnd an.

„Sprunghaft, du liebst deine Freiheiten, muss ich denn noch mehr sagen?“, begann sie. „Ich habe nicht vor ihm fremd zu gehen, wenn du das meinst. Mum, also ehrlich! Ich bin nie jemand fremdgegangen!“, sprach er empört. „Weiß ich doch! Aber…“, fing seine Mutter wieder an, doch Bill unterbrach sie direkt. „Ich weiß, was du meinst Mum! Du denkst, dass ich mit dem allem nicht zurecht komme oder? Gerade mit Ava und so. Aber bis jetzt hat das alles wunderbar geklappt und es wird auch weiter hin so gut laufen. Ich liebe die Beiden und bemühe mich wirklich!“, sprach er eilig.

„Wann warst du das letzte Mal aus?“, fragte Hannah ruhig. „Wie?“ „Wann du das letzte Mal tanzen warst oder so etwas?“. Der schwarzhaarige schwieg und musste wirklich kurz überlegen.
Bevor er antworten konnte, sprach Hannah auch schon weiter. „Das meine ich. Ich kenne dich, du brauchst deinen Freiraum und deine Bestätigung von Außerhalb. Irgendwann wird dir alles zuviel und dann?“. Bill wusste gerade nicht ob er sauer, traurig, oder einfach nur enttäuscht sein sollte. Seine eigene Mutter zweifelte an ihm. Sicher, es war nicht das erste Mal, aber diesmal machte es ihm etwas aus. Ja, es verletzte ihn sogar in Gewisserweise, obwohl er auch wusste, dass sie es nicht böse meinte und dass sie sicherlich bei einigen Sachen auch Recht behielt.

Er hörte, wie Tom und Ava wieder aus dem Badezimmer kamen und stand auf. „Ich schaffe das, du wirst sehen!“, sagte er zu seiner Mutter, beugte sich runter und küsste sie sanft auf die Wange. Dann ging er zurück ins Wohnzimmer, wo Tom sich schon wieder an den Tisch gesetzt hatte und Ava auf den Boden saß und mit Chester, den kleinen Yorkshire Terrier spielte.

Bill ging zu seinem Freund rüber und ließ sich mit einem breiten grinsen auf dessen Schoß nieder. Während sie ein paar Zärtlichkeiten austauschten, beobachtete sie Hannah von der Tür aus. „Sagt mal Jungs, was haltet ihr davon, wenn ich ein paar Stunden auf Ava aufpasse und ihr euch einen schönen Tag macht?“, fragte sie, während sie das Zimmer wieder betrat.

Toms Augen begannen zu leuchten und auch Bill war ihr sehr dankbar. Sie nahmen das Angebot natürlich an. Zehn Minuten später standen die Beiden auch schon, Hand in Hand, auf der Straße vor dem Haus.

„Die Gegend hier ist wirklich sehr…ehh…“ „Speziell?“, lachte Bill und zog Tom mit sich. „Tja, ich bin hier aufgewachsen. Wahrscheinlich bin ich auch deswegen so, wie ich nun einmal bin.“, sprach Bill und deutete beim reden auf seine Kleidung und Frisur. „Wo sind wir hier eigentlich?“, fragte Tom dann. Bill lachte abermals. „Camden, mein Schatz! Wir sind noch in London.“ .

Tom nickte nur und schaute sich interessiert um. Das erste was ihm im Kopf rumschwirrte, als er die Straße entlang schaute, war: Bunt!

Camden Town bestand hauptsächlich aus Geschäften, Clubs und einem riesigen Markt. Dort bekam man alles Mögliche. Es gab vor allem sehr viel ausgefallene Kleidung, Accessoires, Schuhe und noch vieles mehr. Aber auch Kunsthandwerk, Obst und Gemüse, Touristen-Mitbringsel und wahnsinnig viele Essensstände. Auf den Straßen wimmelte es nur so von Menschen. Punks, Gothiks und andere extrem gestylte Leute. Aber hin und wieder begegnete Mann auch einfach nur normal aussehenden Leuten, Touristen wahrscheinlich.

Viele Touristen, vor allem Jüngere, waren hier oft anzutreffen, da Camden Town ein wirklich billiges Plätzen war im Gegensatz zu Londons anderen Stadtteilen. Hier jagte ein Schnäppchen das andere. Der Camden Market war nicht umsonst berühmt und berüchtigt.

Nur die Leute dort waren wirklich seltsam. Es kam sogar hin und wieder vor, dass man von einer Seite angeschnorrt wurde und auf der anderen wurden einem ein paar Drogen angeboten.

Tom fand das alles einfach nur faszinierend. Es war wirklich außergewöhnlich und ja, irgendwie sogar anziehend. Bill beobachtete seinen Freund und musste lachen. „Toll hier, nicht wahr?“, fragte er dann. „Ja! Das ist der reine Wahnsinn! Und ich muss wirklich sagen, du passt perfekt hier rein!“, spaßte er, während sie immer weiter liefen. „Was machen wir denn jetzt?“, fragte Bill ihn und blieb mit seinem Freund kurz stehen. Tom stellte sich dicht vor ihm und verlangte ihm erst einmal einen langen Kuss ab.

„Hm, ich weiß nicht, aber vielleicht fahren wir einfach zurück zum Hotel und machen es uns da gemütlich!“, sagte Tom und grinste neckisch. Auch auf Bills Lippen schlich sich ein spitzes grinsen. „Hört sich gut an!“, antwortet er nur und zog seinen Freund Richtung U-Bahn.


***

Hier mal ein paar Eindrücke von Camden! Es ist wirklich richtig geil da, und ich kann jedem der nach London fährt echt empfehlen da hin zu fahren! Es lohnt sich definitiv^^

http://besten.welt.de/files/bestlistphotoimage/a3/cb/1_camden3%20ClatieK%20Kopie.gif

http://fixx.tvspielfilm.de/imedia/648/3648_xQiPKZNgD50q3L0Dl7nvoy1OKdW3IZeS_CoS2MzXIPg=.jpg

http://www.supertennico.com/cr.gif

Und noch ein kleines video^^

Link

Re: London Lover

Bill_my_love - 02.10.2007, 09:11

hey!

bills mama ist ja hin und weg von ava! ^^
sie will dass bill tom behelt, klar mit so einem schwiegersohn kommt noch die kleine enkelin, die ihr schon das herz gestollen hat.

lg

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 02.10.2007, 14:52

Also ich hab mir auch schon fast gedacht, dass Tom und Bills Mum sich ganz gut verstehn werden. Ich meine warum auch nicht und Tom hat sicher Recht Ava is schon en kleiner Bonus^^

Naja ich denk schon, dass die Bedenken von Bills Mum ihre Gründe haben und daher aus ihrer Sicht nicht unbegründet sind. Sie meint das ja echt nicht böse, so kommts auch nich rüber, aber ich kann verstehn, dass Bill en bissel enttäuscht ist, dass sie nicht von Anfang an an ihn glaubt.

Andererseits isch auch an Ansporn für ihn ihr erst Recht zu beweisen, dass das funktioniert^^ Ich denk das macht der auch...

Andi hat bei Tom ja auch befürchtet, dass er Bill fallen lässt sobald er mit ihm inner Kiste war. Aber es war eben doch nicht so. Ich denk wenn der/die Richtige kommt sieht sowas schnell anders aus...kann ich mir jedenfalls ganz gut vorstellen.

Dass Tom für Bill was besonderes ist sieht man ja auch. Immerhin wars im da besonders wichtig, dass seine Mum Tom mag und ungekehrt.

lg - CG -

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 02.10.2007, 15:04

AAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
wie süß...
Bills Mami hat den narren an Ava gefressen xDDDDDD Voll süß das is die perfekte familie xD
warum musst du das kapitel nur so enden lassen??? xD hätts nich noch ein stück weitergehen können xD ne scherz daas gheißt ja ich frreu mich umso mehr aufs nächste kapi xD

bis denne

glg Leni

Re: London Lover

S.marTie<3 - 02.10.2007, 16:56

Also wirklich... die Mutter denkt ja nicht gerade positiv xD
aber ich denk Bill und Tom bleiben zusammen..^^

ich find die sind soo süß (also so wie du das alles beschreibst und do)
das ist echt toll =)

Und du warst in Camden? ohhh ich beneide dich.. Als wir als Klassenfahrt in London waren hatten wir keine Zeit mehr dahin zu fahren *heul* und wir wollten da unbedingt her.. *hrmpf*

Aber irgendwann... irgendwann fahr ich nochmal hin und daaaaaannn geh ich da hin xD

Re: London Lover

Leela - 02.10.2007, 19:38

Zitat: Camden Town :heart:
ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh my favourite place to be *in love*
da will ich wohnen ;)
und ich finde Bill passt d perfekt hin. das passt sooooo gut.
und wie sie isch ae verstehen toll =)
aber ich finde es sowas von tolldas bills mum die wahrheit sagt. Bill muss wohl noch lernen seine freiheitn auch einzufordern ;)
aber sie schaffen das.
supergeiler teil, ich hab ja sooooooo gegrinst als ich camden town las ;)
lg

Re: London Lover

xXNamidaXx - 02.10.2007, 21:51

alle lieben ava ;D
ist ja auch nur zu
süß die kleine <333
yaya bill passt zu gut nach camden
bin gespannt wie ava in 10 jahren aussieht
auch so gestylt wie die anderen?!
oh yeh ;D
schade das die ff nicht ewig weitergehen könnte
oder n großen zeitspring hinterlegen würd ;D
<< ganz angetan von der idee ist

lg

andrea

Re: London Lover

butterfliege - 02.10.2007, 22:18

das Bill nervöse war, wegen dem Treffen kann man glaub ich nachvollziehen..

aber schön das sie sich auf anhieb so gut verstehen und naja man muss ja schon sagen das er damit Zitat: hatte ja einen kleinen Pluspunkt. Dieser Pluspunkt war knapp über Ein Meter groß, blond, süß, und hatte große Kulleraugen. Jeder, absolut jeder mochte doch kleine süße blonde Kinder, oder?
vollkommen recht hat :)

Camden Market *arrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr* ein schönes Plätzchen ;)

ja, einfach nur SEHR beeindruckend...

freu mich jetzt schon auf den nächsten Teil :D

LG Fliege

Re: London Lover

Toms_ChiCa - 04.10.2007, 15:52

alsooow hatte bei dir ganz vergessen ein kommi
zu schreiben^^ *vor dir auf knie fall und sry sag*
auf jedenfall is das wieder ein supiiii pitelchen
und ich finds total süß das bills mum drauf
besteht das ava zu ihr oma sagt^^ bill hätte
sich gar nicht so große sorgen machen müssen,
ich mein seine mum hat tom und ava schon i-wie total
in die family aufgenommen!!!^^ naja und geillllooo
ich weiß nich was ich sagen soll^^ nach weida
soooow^^
liep dish dat ChiCashen^^

Re: London Lover

JEN - 26.10.2007, 14:19

25

Past



Sie hatten Glück. Gerade als sie die Treppen der U-Bahnstation heruntergingen und ihre Tickets lösten, kam auch schon ihre Bahn. Lachend und voller Vorfreude, stiegen die beiden ein. Sie waren schon länger nicht mehr Intim miteinander gewesen, und ja – Bill hatte es mal wieder verdammt nötig. Er war noch nie eine so lange Zeit ohne Sex ausgekommen.

Ein dreckiges grinsen schlich sich über seine Lippen, als er Tom von der Seite betrachtete. Gierig, legte er seine Hand auf Toms Oberschenkel. Er musste ihn fühlen, auch wenn es nur in dieser Form war. Tom drehte seinen Kopf zur Seite und lächelte seinen Freund liebevoll an.

Die dürre Hand kreiste ein paar Mal über den mit Jeans bezogen Oberschenkel, schlich sich auf die Innenseite des Schenkels und fuhr dann, langsam und mit bedacht, immer weiter nach oben, Richtung Schritt.

Bill konnte ein leises schnaufen hören und grinste noch mehr. Er wusste genau, was der damit in Tom auslöste, und er liebte es. „Honey, noch einen Zentimeter weiter und es passiert was!“, nuschelte Tom leise. Bill lachte nur. Er beugte sich ein Stück vor und leckte sich kurz über die Unterlippe. „Hm…was denn?“, fragte er gespielt unwissend und ließ seine Hand tatsächlich noch ein Stück nach oben wandern.

Mit beinahe Lichtgeschwindigkeit, schnellte Toms Hand vor und packte Bills. „Wir sind ja gleich im Hotel.“, sprach er und verharkte seine Finger mit Bills. Der Schwarzhaarige seufzte. „Okay! Aber einen Kuss kann ich doch bekommen oder?“. Jetzt war es an Tom zu grinsen. Er beugte sich vor und legte seine Lippen auf die des jüngeren. Er verstärkte den Druck, nur um ihn daraufhin wieder sanft abschwächen zu lassen und dann wieder verlangend an den vollen und vollends perfekten Lippen zu saugen. Ihre Münder öffneten sich und ihre Zungen trafen sich zugleich. Sie neckten sich und fochten einen stürmischen Kampf aus. Mal etwas vorsichtiger, mal wilder. Nach ein paar Minuten, ließ Tom von den sündigen Lippen ab, hauchte noch ein paar küsse darauf und grinste seinen Freund dann an.

„Zufrieden?“, fragt der Ältere. „Und wie!“, lachte Bill nur und drückte sanft Toms Hand, die er auch bei dem Kuss nicht losgelassen hatte. Tom blickte sich kurz in der gut besetzten U-Bahn um, und stellte überraschend fest, dass absolut niemand sie anstarrte. Das war eine ganz neue Situation für ihn und rief ihm wieder in Erinnerung, warum er unbedingt in dieses Land ziehen wollte.

„Bill?“, drang plötzlich eine Stimme an ihre Ohren, und der angesprochene drehte sich überrascht um. Vor ihnen stand ein groß gewachsener junger Mann, mit kurzen hellblonden Haaren, stechend grüne Augen und diversen Piercings im hübschen Gesicht. Er war definitiv Älter als die beiden. Tom schaute zu Bill und konnte seinen Blick beim besten Willen nicht deuten. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen, Bill war momentan etwas irritiert und vielleicht sogar leicht schockiert.

„Oh…Hey Lewis!“, sprach Bill nun und zwang sich sichtlich ein lächeln ab. Der Blonde, der anscheinend den Namen Lewis trug, lächelte Bill nun auch an und setzte sich direkt auf den freien Platz gegenüber von ihm. „Wie geht es dir? Ich habe dich lange nicht mehr gesehen!“ „Ehm…mir geht es gut, und dir?“, fragt der Schwarzhaarige Lewis und rutschte etwas angespannt auf seinem Sitz hin und her.

Tom wirkte verwirrt. Natürlich kannte er den Blonden nicht, aber Bills verhalten ihm gegenüber macht ihn schon stutzig. Die beiden Unterhielten sich zwar in Englisch miteinander, aber bis jetzt kam noch nichts vor, was er nicht verstanden hatte.

„Wo warst du eigentlich? Ich habe jeden Tag gehofft dich zu treffen, aber dann sagte man mir du wärst im Ausland.“, plapperte Lewis drauf los, und man konnte die Freude darüber, Bill zu treffen, nicht übersehen. Tom mochte ihn auf Anhieb nicht.

„Ja, ich war in Deutschland. Wieso wolltest du mich unbedingt treffen? Ich dachte du wolltest mich nie mehr sehen?“, sprach Bill und Tom schaute perplex auf. Hatte er eben richtig gehört?

„Das…das habe ich einfach nur so gesagt, ich war halt sauer auf dich!“, seufzte der Blonde und legte seinen Kopf schief. Tom hatte doch richtig gehört.

„Ich halte halt nicht viel davon, wenn man mich mit jemand anderen betrügt!“, setzte Lewis dann nach. Tom ließ nun Bills Hand los und kratze sich kurz am Kopf. Das war eindeutig kein Gespräch, was er jemals hören wollte.

„Lewis, wie soll ich dich bitte betrogen haben, wenn wir niemals zusammen waren?“, fragte Bill spitz und spießte sein Gegenüber fast mit seinen Blicken auf.

„Ach? So was nennst also nicht zusammen sein? Was war das dann bitte für dich?“, fragte Lewis und sah nun auch nicht mehr so fröhlich drein. „Ne Fickbeziehung vielleicht?“, schoss Bill monoton zurück. Tom räusperte sich und rieb mit den Handflächen über seine Oberschenkel. „Alles klar Honey?“, fragte Bill ihn direkt. „Hm? Ja…ja! Alles klar!“.

„Honey?“, wiederholte Lewis und musterte Tom abschätzend. „Lässt du dir deine Lover jetzt auch schon aus dem Ausland importieren?“. Dem Blonden war es nicht entgangen, dass Tom eine andere Sprache sprach. Bill grinste nur herablassend. „Neidisch?“ „Worauf? Das der Typ dich vögelt? Ich hatte dich auch schon, Bill. Und nur Gott weiß wie oft. Und irgendwann wirst du wieder zu mir kommen. So, wie du es immer getan hast. Und weißt du was? Meine Tür ist immer für dich offen!“, sagte Lewis und stand auf. Er beugte sich noch einmal kurz zu Bill herunter und hauchte ihm: „Wir beiden wissen, das du wieder kommen wirst!“, ins Ohr, dann stieg er aus.

Ein paar Minuten lang, herrschte eine angespannte Stille zwischen Bill und Tom. „Wir müssen hier aussteigen.“, durchbrach Bill die Stille. Sie stiegen aus und gingen direkt weiter zur S-Bahn, mit der sie zum Hotel fahren mussten. Gerade als sie auf den Bahnsteig ankamen, platze es aus Tom heraus.

„Wer zum Teufel war das?“ „Das war Lewis.“, antwortete Bill nur. „Seinen Namen habe ich auch verstanden!“ „Was fragst du dann?“. Tom wurde langsam sauer. „Hör mal! Mir ist es wirklich egal, wie du mit deinen Freunden, oder deinem Umfeld redest, aber bei mir kannst du dir das echt sparen!“.

Wieder herrschte Stille und die S-Bahn war auch noch nicht in Sicht. Tom hatte sich den heutigen Tag echt anders vorgestellt. Stattdessen stand er hier mit seinem Freund still schweigend auf den Bahnsteig, und musste feststellen, wie wenig er ihn eigentlich kannte.

„Dein Ex?“, startete Tom erneut einen Versuch. Bill rollte mit dem Augen. Es war nicht zu übersehen, dass er nicht darüber reden wollte. „Du hast doch zugehört oder? Wir waren nicht zusammen!“ „Da war er aber anderer Meinung!“ „Du glaubst ihm eher als mir?“, rief Bill empört aus. „Sollte ich das denn?“ „Nein!“ „Ja dann rede doch mit mir Bill, anstatt mir nur dumme Antworten zu geben!“.

Der Zug kam lärmend vor ihnen zu stehen und sie stiegen ein. Die ganze Fahrt über, redeten sie kein Wort miteinander. Tom wusste nicht, was er denken sollte. Es war ihm wirklich herzlich egal, ob es Bills Exfreund oder dergleichen war. Doch was Lewis gesagt hatte, hatte ihn stutzig werden lassen, und dass Bill einfach nicht darauf eingehen wollte, machte die Sache auch nicht besser. Aber richtig sauer war er darüber, dass Lewis ihn lediglich als Sexobjekt hingestellt hatte und Bill es noch nicht einmal verneint hatte.

Als sie wieder ausstiegen und langsam Richtung Hotel liefen, hielt Bill es dann vielleicht doch für nöti, noch einmal das Wort zu ergreifen. „Wenn du es unbedingt wissen willst; Ich kenn ihn schon sehr lange. Er war sozusagen der, der mir alles gezeigt hat, wie ich damit umgehen soll und so. Du weißt, was ich meine…“, sprach Bill. Tom nickte nur. Natürlich wusste er, was Bill damit meinte. „Ich wusste halt nicht, wie ich damit umgehen sollte und er hat mir wirklich geholfen…“, redete er weiter, wurde aber dann von Tom unterbrochen. „Er war also dein Erster.“.

„Ja, das auch!“ „Und was meinte er damit, dass du immer wieder zu ihm zurück bist?“, fragt er dann, dachte aber nicht wirklich, eine antwort darauf zu bekommen. Doch er bekam eine, auch wenn es nur eine recht zögerlich war. „Naja, ich bin halt immer wieder in seinem Bett gelandet!“.

Es war genau das, was Tom sich von Anfang an gedacht hatte. Es war auch nicht wirklich schlimm für ihn, aber er verstand einfach nicht, warum Bill solche Hemmungen hatte, es ihm zu erzählen. „Und warum?“, fragte er schließlich. Bill seufzte. „Ich denke, weil ich mich bei ihm immer geborgen gefühlt habe. Ich habe mich wohl bei gefühlt und er war immer für mich da. Aber Tom, wir hatten nie eine richtige Beziehung!“ „Und warum denkt er, dass ihr eine hattet?“ „Ich weiß es nicht, vielleicht hat er einfach mehr Gefühle für mich, oder interpretiert einfach zuviel hinein. Glaub es mir doch einfach!“.

Tom würde nichts lieber als das tun, aber er tat sich doch schwer damit. Aber ihn ließ einfach das Gefühl nicht los, das da viel mehr hinter steckte, als Bill erzählte. Sonst würde er doch nicht so übertrieben reagieren, oder?

„Du hättest ihm ruhig sagen können, dass wir zusammen sind, anstatt mich als deinen neuen Importierten Lover hinzustellen!“, sagte Tom dann mit einem erneuten Anflug von Wut.
„Man Tom, lass mich doch bitte einfach mal für ein paar Minuten in Ruhe!“, fauchte Bill und verlor jegliche Geduld.

Er kam absolut nicht damit klar, so ausgefragt zu werden. Noch nie hatte er sich so, für eine seiner Zahlreichen Affären rechtfertigen müssen. Er verstand es zwar, dass Tom ihn danach fragte, aber er wollte einfach nicht alles über sich preisgeben. Und schon gar nicht, über seine Sexuelle Vergangenheit. Schließlich fragte er Tom ja auch nicht darüber aus.

„Wenn du meinst Bill! Dann tu dir selbst einen Gefallen und sprich mich heute nicht mehr an!“, giftete Tom entnervt zurück und betrat, dich gefolgt von Bill, das Hotel. Er war nicht nur wütend, sonder stocksauer. Ohne den Schwarzhaarigen eines Blickes zu würdigen, betrat er das Hotelzimmer und nahm sich direkt ein paar frische Anziehsachen aus seinem Koffer, mit denen er dann ins Bad verschwand.

Nachdem er seine ganze Wut vom Körper gewaschen hatte, ging er zurück in das Zimmer. Doch es war keiner da. Nur Bills Klamotten, die er eben noch getragen hatte, lagen auf seinem Bett. Er hatte sich umgezogen und war dann gegangen.

„Super! Wirklich toll!“.

Aufgebracht, tippte er Bills Nummer in sein Handy ein. Es tutete eine Weile, doch niemand nahm ab. Als er das Handy wieder weglegte, sah er einen kleinen Zettel auf dem Fernseher liegen. Bill hatte ein paar eilig gekritzelte Zeilen darauf geschrieben.

Brauche Luft!
Warte heute nicht auf mich.
Bill

Seufzend, warf Tom das Stück Papier in dem Mülleimer. Er griff erneut nach seinem Handy, mit dem Ziel Bills Mutter anzurufen, um sie zu Bitten, ob Ava über Nacht bleiben durfte. Sie sollte den Streit der beiden nicht mitbekommen.

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 26.10.2007, 16:38

Oh man(n) xD warum müssen sie sich auch an so einer stelle streiten????
Oder besser gesagt warum kannst du an so einer stelle aufhören zu schreiben *heul*
naja umso mehr freu ich mich ja auf nächste kapi ;)

glg Leni

Re: London Lover

Bill_my_love - 26.10.2007, 17:11

hey!

oje! das ist aber krass das bill flucht ergreift wegen dem streit.
ich kann tom verstehen, musste bestimmt nicht angenehm sein, dass ihn bill so gesagt läugnete... :?

lg

Re: London Lover

xXNamidaXx - 26.10.2007, 17:19

oha arme ava
hoffentlich hat die mutter nicht recht
und der leibt bei tom
aber so wies jetzt aussieht..
ich weiß nicht..
scheint sich ja alles zu bestätigen
mir tut die kleine ava nur leid
sie mag doch bill und auch seine mutter
genau wie sie ava und tom mag
das darf doch nicht einfach inne brüche gehen

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 26.10.2007, 17:36

Hallöchen!

Sorry, dass ich zum letzten Teil kein Kommi geschrieben habe. Habs es schlichtweg vergessen.

Und ich dachte jetzt kommt ein Lemon und was passiert? Die werten Herren streiten sich. War ja klar xD

Ich mach den Ex oder was auch immer von Bill nicht. Der ist doof. *drop*

Hoffe, die vertragen sich bald wieder!

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

Leela - 26.10.2007, 18:05

ok, das bill das unangenehm is is klar und das Tom wütend reagiert uach. ich mein das war ja anscheinend ne nettte beziehung die die beiden zueinander hatten im sinne von verhältnis, nich von der liebe her XD
oh ma mir is noch nie aufgefallen das das so ähnlich is^^
super geschreiben, ich hoffe die beruhigen sich wieder und lernen auch mit solchen themen umzugehen. vl könen wie besser reden wenn bill zurück ist. ud das ava auswärts schläft is super =)
da merkt man wieder was ein toller papa tom is :-D
lg

Re: London Lover

butterfliege - 26.10.2007, 18:15

JUHU ein neuer Teil!!!


Zitat: Die dürre Hand kreiste ein paar Mal über den mit Jeans bezogen Oberschenkel, schlich sich auf die Innenseite des Schenkels und fuhr dann, langsam und mit bedacht, immer weiter nach oben, Richtung Schritt.

Bill konnte ein leises schnaufen hören und grinste noch mehr. Er wusste genau, was der damit in Tom auslöste, und er liebte es. „Honey, noch einen Zentimeter weiter und es passiert was!“, nuschelte Tom leise. Bill lachte nur. Er beugte sich ein Stück vor und leckte sich kurz über die Unterlippe. „Hm…was denn?“, fragte er gespielt unwissend und ließ seine Hand tatsächlich noch ein Stück nach oben wandern.



Nanana da kann es einer aber kaum noch erwarten :D


Zitat: „Oh…Hey Lewis!“, sprach Bill nun und zwang sich sichtlich ein lächeln ab.

Na wer ist er denn ???

Zitat: „Ja, ich war in Deutschland. Wieso wolltest du mich unbedingt treffen? Ich dachte du wolltest mich nie mehr sehen?“, sprach Bill und Tom schaute perplex auf. Hatte er eben richtig gehört?

„Das…das habe ich einfach nur so gesagt, ich war halt sauer auf dich!“, seufzte der Blonde und legte seinen Kopf schief. Tom hatte doch richtig gehört.

„Ich halte halt nicht viel davon, wenn man mich mit jemand anderen betrügt!“, setzte Lewis dann nach. Tom ließ nun Bills Hand los und kratze sich kurz am Kopf. Das war eindeutig kein Gespräch, was er jemals hören wollte.

„Lewis, wie soll ich dich bitte betrogen haben, wenn wir niemals zusammen waren?“, fragte Bill spitz und spießte sein Gegenüber fast mit seinen Blicken auf.



Aha na da haben wir ja die Erklärung....

Zitat: „Honey?“, wiederholte Lewis und musterte Tom abschätzend. „Lässt du dir deine Lover jetzt auch schon aus dem Ausland importieren?“. Dem Blonden war es nicht entgangen, dass Tom eine andere Sprache sprach. Bill grinste nur herablassend. „Neidisch?“ „Worauf? Das der Typ dich vögelt? Ich hatte dich auch schon, Bill. Und nur Gott weiß wie oft. Und irgendwann wirst du wieder zu mir kommen. So, wie du es immer getan hast. Und weißt du was? Meine Tür ist immer für dich offen!“, sagte Lewis und stand auf. Er beugte sich noch einmal kurz zu Bill herunter und hauchte ihm: „Wir beiden wissen, das du wieder kommen wirst!“, ins Ohr, dann stieg er aus.



oO na holla die Waldfee oO


Zitat: „Naja, ich bin halt immer wieder in seinem Bett gelandet!“.


Da wird einem so einiges klar ;)

Abwohl ich tom ja schon recht geben muss er hätte ihn da ruhig verteidigen können....

naja ist halt passiert ...


Zitat: Wenn du meinst Bill! Dann tu dir selbst einen Gefallen und sprich mich heute nicht mehr an!“, giftete Tom entnervt zurück und betrat, dich gefolgt von Bill, das Hotel. Er war nicht nur wütend, sonder stocksauer. Ohne den Schwarzhaarigen eines Blickes zu würdigen, betrat er das Hotelzimmer und nahm sich direkt ein paar frische Anziehsachen aus seinem Koffer, mit denen er dann ins Bad verschwand.

Nachdem er seine ganze Wut vom Körper gewaschen hatte, ging er zurück in das Zimmer. Doch es war keiner da. Nur Bills Klamotten, die er eben noch getragen hatte, lagen auf seinem Bett. Er hatte sich umgezogen und war dann gegangen.

Na klasse jetzt schmollt er na hoffentlich macht er jetzt nichts unüberlegtes ... oha na mal schauen bin sehr gepannt was jetzt noch passiert ;)



LG Fliege

Re: London Lover

Toms_ChiCa - 27.10.2007, 12:41

weeiiii die dürfen sich nich streiten *heul* arme ava
hoffentlich will sie auch bei bills mum pennen...obwohl
dann tut mir eher bills mum leid kleine kiddys könn echt
nervig sein wenn die home wollen oda sow *an meine kleine
nichte denk* gaah-.- naja tom soll nich auf bill warten ?!?! was
hat das denn jez zu bedeuten!! hoffentlich geht er nich wieder
zu lewis und hoffentlich trennen die sich nich oda sow!!!
naja ich warte ma schön aufn nächsten teil^^

Re: London Lover

0900Peng0900 - 27.10.2007, 22:10

Oh neiniiii, das Traumpaar hat sich gestritten, das dürfen die nicht :cry:
Aber das Bill da nichts entgegen gebracht hat als Tom als Importierten Lover hingestellt wurde, war ja nicht toll...
Hofftl. geht Bill jetzt nicht zu Lewis und wehe doch, dann kann er Tom vergessen...
Schreib schnell weiter,
Liebe Grüße,
0900Peng0900

Re: London Lover

D-Girl1990 - 08.11.2007, 21:00

Jetzt habe ich es lang genug vor mich hingeschoben und endlich deine ff angefangen zu lesen xD Die Idee gefällt mir wirklich sehr gut. Bill als Au Pair Mädchen xD Netter Gedanke. Und Tom als Vater einer kleinen Tochter ist auch wirklich süß ^^ Und Ava ist auch noch so putzig +.+

Die ersten Kapitel sind wirklich wunderschön. Wie Bill und Tom sich dann sogar so nahe kommen xDD Einfach toll geschrieben und so.

Und dann passiert auch noch so ein heftiger Unfall mit Ava… ._. Ich bin richtig erschrocken, wie Tom Bill danach angeschrieen hat, auch wenn man es verstehen kann. Bill trifft zwar sicherlich keine Schuld, aber Tom muss ganz schon Angst gehabt haben.

Ich bin froh, dass ich die ff erst jetzt lese Oô ich wär jetz vor Neugier gestorben um zu wissen wie es weiter geht xD

Oh Gott… Und wie du geschrieben hast, wie Bill weinend unter der Dusche saß… Ich hatte Tränen in den Augen, was natürlich auch an meiner momentanen Sentimentalität liegen könnte xD Das war aber schon heftig zu lesen Oô

Und das was Bill passiert ist, als er noch jünger war… einfach heftig. So etwas verfolgt einen natürlich das ganze Leben lang und ist schwer zu verkraften… wenn überhaupt.

Der Kuss am See, nach dem Restaurant war auch einfach wunderschön +.+ So romantisch … *seufz*
Hach ja… und jetzt sind sie auch noch zusammen xD Die ff ist wirklich unglaublich süß, was man von dir ja gar nicht so kennt Oô Das was ich bisher gelesen habe, war immer so dramatisch und so xD Aber mal ne schöne Abwechslung ^^

So… Und jetzt hab ich den Rest auch noch gelesen. Die ganze ff an einem einzigen Tag xD Und ich bereue es nicht ^-^

Allerdings find ich es schade, dass Bill und Tom sich gestritten haben ._. die beiden gehören doch zusammen. Ich hoffe, dass das alles wieder gut wird und die beiden sich nicht trennen. Das wäre sau schade. Vor allem für Ava.

Die ff ist wirklich wunderschön, was man von dir ja auch inzwischen kennt und ich werde fleißig weiter lesen ^^

Lg, Sarah

Re: London Lover

JEN - 14.11.2007, 21:19

26


The Black Hole




Seufzend drückte Tom die „Auflegen“ Taste auf seinem Handy. Bills Mutter war sofort damit einverstanden die kleine Ava für eine Nacht zu beherbergen. Sie Tom auch die Wahl gelassen, wann er sie am nächsten Tag wieder abholen konnte. Außerdem hatte sie ihm auch noch einen Tipp mit auf den Weg gegeben, wo Bill hingegangen sein konnte. Immerhin kannte sie ihren Sohn und Tom war sich sicher, dass sie Recht behalten würde.

Er hatte jedoch nicht vor seinem Freund so schnell hinterher zu laufen. Auch er hatte seinen Stolz.

Mit vor Wut grummelnden Bauch, legte er sich auf sein Bett und schaltete den Fernseher ein. Wenn Bill um Zweiundzwanzig Uhr englischer Zeit noch immer nicht wieder zurück war, beschloss Tom den Ort aufzusuchen , den Bills Mutter ihn genannt hatte, um seinen Freund dort zu suchen und auch gegebenenfalls direkt zur Rede zu stellen.

Eine Weile lang schaute Tom sich die Nachrichten an, bis er schließlich einschlief.

Ein paar Stunden später, wurde er unsanft von einer lauten und vor allem schrillen, Polizeisirene geweckt. Seufzend, wischte er sich mit der flachen Hand über das Gesicht. Das Hotelzimmer war mittlerweile stockduster. Mit der Hand voraustastend, betätigte er den Lichtschalter. Sofort nahm er sein Handy vom Nachtisch und schaute ob Bill irgendeine Nachricht hinterlassen hatte, währen er geschlafen hatte. Doch das Display zeigte absolut nichts an.

Schnaubend vor Wut, wollte er das Handy gerade auf das Bett schmeißen, als er aus dem Augenwinkel heraus auf der Handyuhr sah, dass es bereits halb elf war.

Jetzt reichte es ihm. Das Maß war voll. Noch immer war der Jüngere nicht wieder zurückgekehrt und hielt es anscheinend noch nicht einmal für nötig sich kurz zu melden. Tom stand, plötzlich hellwach, vom Bett auf, zog Jacke und Schuhe an und verließ das Zimmer und anschließend auch das Hotel.

Draußen, in der Nacht, machte er sich schließlich auf den Weg zur S-Bahn, die ihn binnen einer Viertelstunde in Englands Hauptstadt brachte. Fröstelnd, lief er durch die Straßen und blieb dann vor einem großen Nachtclub stehen. Rote und blaue Neonröhren waren über dem Eingang angebracht worden und ließen den Namen „The Black Hole“ in die Nacht scheinen. Unbeeindruckt, ging er an den Türstehern vorbei in das Haus.

Der Innenraum des Clubs war komplett in Rot und Schwarz gehalten. Die Wände waren in einem dunklen Rot gestrichen und vereinzelt waren über all im Raum kleine Sitzecken verteilt, die mit schwarzen ledernen Sofas und Tische ausgestattet waren. In der Mitte gab es eine kleine Tanzfläche und an der Wand zog sich die große lange Bar, ebenfalls in Schwarz, mit rotem indirektem Licht ausgestattet. Zudem gab es noch eine kleine Bühne am Kopf des Raumes und vereinzelt standen kleine Podeste mit GoGo-Stangen drauf montiert, an denen aufreizend junge Frauen und auch Männer tanzten.

Das Publikum sah ziemlich jung aus. Tom schätzte die meisten Besucher auch Achtzehn bis Dreißig Jahr ein. Dann erblickte er ihn. Bill saß, genau vor der Bühne, mit einem halb leeren Cocktail in der Hand, in einer lachenden Meute von jungen Männern.

Er schien eindeutig seinen Spaß zu haben, genoss es richtig von den Männern umschwärmt und angeflirtet zu werden. Tom merkte auch, dass Bill schon ziemlich tief ins Glas geschaut haben musste, denn wirklich nüchtern sah er nicht mehr aus.

Tom ging zu der großen Bar hinüber, setzte sich auf einen der Hocker und bestellte schon fast knurrend ein Glas Cola. Eins war klar: Er behielt heute einen klaren Kopf.

Plötzlich wurde das Licht gedämmter als es eh schon war und Spotlights strahlten die Bühne an. Und dann betrat jemand die Bühne, dem Tom am liebsten nie begegnet wäre. Lewis!

Er begann zur Musik zu tanzen und sich langsam auszuziehen. Tom, der das nicht sehen wollte, drehte sich demonstrativ von der Bühne weg und leerte sein Glas Cola in einem Zug. Er schob der brünetten Barkeeperin, die ihm zu gezwinkert hatte, sein leeres Glas hin und bestellte nun doch etwas Alkoholisches. Die Sachlage hatte sich eindeutig geändert. Und zwar nicht zum Guten.

Die Barkeeperin mischte den gewünschten Drink, lächelte und stellte ihn dann vor Tom ab. Sie beugte sich zu ihm vor und stützte sich mit den Ellbogen auf dem Tresen ab. „Du stehst wohl nicht auf Männer was?“, fragte sie, und sprach auf Tom Abneigung Lewis gegenüber an, die ihr natürlich nicht entgangen war.

„Doch. Aber nicht unbedingt auf die Exfreunde meines Freundes.“, murmelte Tom ihr entgegen und nippte dankbar an seinem Drink. „Oh, das ist natürlich etwas anderes!“, lachte sie, doch dann begann sie Tom zu mustern. „Du bist Bills Freund oder? Aus Deutschland?“, fragte sie schließlich und Tom sah sie überrascht an. Bevor Tom antworten konnte, streckte sie ihm ihre Hand entgegen und stellte sich vor. „Ich bin Carly, eine gute Freundin von Bill!“.
Tom ergriff ihre Hand und schüttelte sie kurz. „Tom.“, antwortete er nur.

„Wie hast du ihn hier gefunden? Er sagte ihr hattet streit!“, bohrte Carly nach und schob ein paar Flaschen Bier quer über den Tresen. „Seine Mutter hat mir den Tipp gegeben. Und so wie es aussieht, hatte sie Recht.“. Carly beugte sich wieder zu ihm vor. „Er war ganz schön geknickt als er hier ankam!“, plauderte sie. Tom schnaubte nur und drehte sein Glas in der Hand. „Hab mich erst mal eine halbe Stunde mit ihm zusammengesetzt und er hat mir alles erzählt. Ihm geht’s wirklich nicht gut!“. „Ja das sehe ich, wie schlecht es ihm anscheinend geht!“ „Er ist betrunken!“, versuchte Carly ihren Freund zu verteidigen. „Na und? Er hätte doch einfach wieder zurückkommen und mal vernünftig mit mir reden können. Aber anscheinend lässt er sich lieber voll laufen und schaut seinem Ex, wegen dem das alles passiert ist, beim strippen zu!“.

Carly gab sich geschlagen. Tom hatte wahrscheinlich Recht, aber sie kannte Bill und wusste, dass es seine Spezialität war, einfach vor Problemen weg zu laufen, nachdem er sie nicht mehr länger ignorieren konnte. So war Bill nun mal, obwohl er wusste, dass er damit immer noch alles schlimmer machte.

„Tritt Lewis hier öfter auf?“, fragt Tom plötzlich. Carly war überrascht das Tom ihn so etwas fragte, antwortete aber direkt: „Er arbeitet schon seit Jahren hier. Ist einer der beliebtesten Tänzer. Hat schon seine eigene kleine Fangemeinde.“. Tom atmete hörbar laut aus. Das wurde ja immer besser. Doch dann auf einmal, stellte ihm sich eine weitere frage. „Macht Bill das auch?“. Carly lachte. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier viele Leute gibt, die ihn gerne auf der Bühne tanzen sehen wollen, aber er beschränkt sich auf die Tanzfläche, wie alle anderen Besucher auch.“.

„Ihr solltet miteinander reden!“, stelle sie nach einer Weile nüchtern fest. „Ja das sollten wir, aber ich sehe es nicht ein den ersten Schritt zu machen. Das muss Bill schon tun. Ich wollte auch nur schauen ob er wirklich hier ist. Ich fahre gleich wieder zum Hotel zurück und warte ob Bill irgendwann gedenkt noch mal zurück zu kommen!“ „Ist das dein Ernst?“, fragte die brünette junge Frau verdutzt. „Ja!“, sagte Tom und legte das Geld für seine Getränke vor ihr. Sie lächelte wieder und schob es zurück zu Tom. „Geht aufs Haus süßer!“. Tom steckte das Geld wieder ein und bedankte sich. Er wollte gerade gehen, als sie ihn zurück hielt. Sie steckte ihm einen kleinen Zettel in die Jackentasche und klopfte kurz auf seine Schulter. „Meine Handynummer. Ruf mich an, wenn du wissen willst, was dein Süßer hier noch so treibt!“, sagte sie und zwinkerte Tom zu. Er bedankte sich noch einmal artig und riskierte noch einen letzten Blick auf Bill, bevor er den Club verließ.

Re: London Lover

Leela - 14.11.2007, 21:24

Zitat: „Meine Handynummer. Ruf mich an, wenn du wissen willst, was dein Süßer hier noch so treibt!“, sagte sie und zwinkerte Tom zu.
ich habe gerade iwie das gefühl das wird Tom auch tuen.
mensch Bill, du bist nich so klug gerade fürchte ich. bringt nur noch mehr ärger was du da tust auch wenn ich mir den club a gerade mal sehr geil vorstelle. aber wehe Tom wird jetz überfallen ( mich da an gewisse warnungen im reiseführer bezüglich homoclubs erinnner oO)
;)
wunderbar geschreiben wieder einmal und ich hoff das renkt sich bald wieder ein mit den beiden.
lg

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 15.11.2007, 15:56

Oh man...
Es is auch wirklich doof von Bill, dass er vor allen Problemen wegläuft...
ich kann tom schon ganz gut verstehen...würd mir genauso gehn...
also ich fanhd den teil echt toll freu mich schon wenns weitergeht...

lg Leni

Re: London Lover

Bill_my_love - 15.11.2007, 16:19

schön wenn zwei solche sture kopfe zusammen sind! kann ja noch was werden! :lol:

Re: London Lover

Toms_ChiCa - 15.11.2007, 17:26

ohh wie süß das is das die barkeeperin tom ihr handynummer
gegeben hat damit tom calln kann und fragen kann was bill so
macht^^ obwohl ich ja glaub das sie ihre handynummer nich wegen bill sondern aus eigener intresse gegeben hat^^ naja ma schauen freu mich
auf den nächsten teil ciao^^

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 18.11.2007, 15:06

Hi JEN!

Ich melde mich dann auch mal wieder *drop*

Ach menno, die sollen sich gefälligst vertragen *mault* Aber dalli-dalli xD

Nya, ich finds auch gut, Streit belebt die Beziehung xD xD

Und die Freundin von Bill ist mir echt sympathisch... aber Bills Ex... :twisted:

Toller Teil!

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

JEN - 13.12.2007, 22:45

27

To know him is to love him


Musik dröhnte von allen Seiten auf Bill nieder und sein Körper bewegte sich geschmeidig zu den Klängen. Wie in Trance hob er die Arme in die Luft und drehte sich um seine eigene Achse. Die Tanzfläche war prall gefüllt mit Leuten. Es war eng und stickig, doch Bill war wie im Bann. Er tanzte, ließ sich treiben und alle Sorgen und Probleme von sich abfallen.

Es machte ihm spaß, weil er es liebte zu tanzen und dabei alles zu vergessen. Doch heute war es mehr ein Verdrängen von Gefühlen. Der Streit mit Tom hatte ihm mehr zugesetzt als er selber zugeben wollte. Er wusste, dass er total überreagiert hatte. Er hätte einfach in Ruhe und ehrlich mit Tom darüber reden sollen. Mit dieser Aktion hier, hatte er es alles nur noch schlimmer gemacht. Er hatte schlichtweg Angst zurück ins Hotel zu fahren. Tom war bestimmt stocksauer und Bill konnte es ihm noch nicht einmal verübeln.

„Wie habe ich es vermisst, dich tanzen zu sehen!“, hauchte ihm auf einmal jemand ins Ohr und Arme schlangen sich um seine Hüften. Bill drehte sich um und lächelte Lewis an. „Ich habe es auch vermisst hier zu tanzen!“, gab der Schwarzhaarige zurück, ohne auf die Flirtversuche seines Ex Freundes einzugehen.

Lewis packte Bill fest an den Hüften und wog sie zur Musik, ehe er sich vorbeugte und begann in sein Ohr zu flüstern. „Du verstehst nicht…“, begann er, doch Bill löste sich aus seinem Griff und unterbrach ihn. „Doch, ich verstehe! Aber du weißt doch genau das ich einen Freund habe!“. Lewis begann zu grinsen und kam Bill wieder ein Stückchen näher. „Ich weiß! Aber das hat dich früher auch nicht davon abgehalten.“.

Bill blieb abrupt stehen, funkelte seinen Ex Freund wütend an und ging dann schnellen Schrittes von der Tanzfläche. Er war sauer. Sauer darauf dass Lewis Recht hatte. Früher hatte es Bill wirklich nicht so mit der Treue. Immer wieder zog es ihn zu Lewis. Doch diesmal wusste er, dass das nicht passieren würde. Er liebte Tom und verabscheute den Gedanken, ihn auf irgendeine erdenkliche art Betrügen zu können.

Schnauben, ließ der Schwarzhaarige sich auf einen freien Hocker an der Bar nieder. Carly entging dies natürlich nicht und ging direkt auf ihn zu. Besorgt schaute sie auf Bill runter und füllte ein Glas mit kaltem Wasser, das sie dann vor ihm abstellte. Bill blickte zuerst auf das Glas, und dann auf seine alte Freundin. „Was ist das?“ „Wasser, was anderes bekommst du heute von mir nicht mehr!“, lächelte sie sanft und stütze sich mit den Ellbogen auf der Theke ab.

„Wieso?“, fragte Bill missgelaunt und schob das Glas ein Stück von sich. „Weil du nüchtern werden musst, bevor du zurück zu Tom fährst!“. Bills Körper sackte ein wenig in sich zusammen und sein wütendes Gesicht wich einem traurigem. Er seufzte und legte seinen Kopf auf den kühlen Tresen. „Ich kann da heute nicht wieder hin.“, murmelte er. Carly konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen, als sie Bill so sah. Sie beugte sich über die Theke und brachte Bill wieder in eine aufrechte Position.

„Glaub mir, er wartet auf dich!“, versuchte sie ihn aufzumuntern, doch Bill schüttelte nur leicht den Kopf. „Das glaube ich nicht! Der ist so sauer, wahrscheinlich lässt er mich noch nicht mal mehr rein.“.

Carly zog nachdenklich ihre Unterlippe zwischen den Zähnen. Sollte sie ihm sagen, dass Tom da war um nach ihm zu sehen? Es wäre Unfair Tom gegenüber, doch sie konnte ihren Freund nicht so leiden sehen. Das tat ihr im Herzen weh. „Doch, glaub mir, er wartet auf dich!“, sagte sie noch einmal und sah Bill fest an. Der lüpfte eine Augenbraue und legte den Kopf schräg. „Woher weißt du denn das so genau?“. Die Junge Frau seufzte tief.

„Tom war heute Abend hier! Er hat nach dir gesucht.“, sagte sie schließlich. Bill entglitten sämtliche Gesichtszüge als er das hörte. Er schüttelte kurz den Kopf und sah Carly dann wieder an. „Was? Aber…wieso hat er denn nichts gesagt?“, fragte er ungläubig.

Sie erzählte ihm alles, ohne auch nur ein Detail auszulassen. Bill fühlte sich schlecht. Warum hatte er Tom denn nicht gesehen? Enttäuschung machte sich in ihm breit. „Setz dich in den nächsten Zug und fahr zurück zu ihm. Nein! Ich bestell dir ein Taxi. In dem Zustand lasse ich dich nicht alleine fahren!“. Gerade als Carly zu dem Telefon griff, setzte sich Lewis auf den Hocker neben Bill.

„Du hast dich ganz schön verändert, weißt du das?“, sagte er, ohne Bill dabei anzusehen. „So ein Quatsch! Nur weil ich mir nicht sofort die Klamotten vom Leib reiße und mich von dir vögeln lasse?“, konterte Bill direkt. Nun drehte Lewis doch den Kopf und blickte den jüngeren grinsend an. „Ist eine schöne Vorstellung, nicht?“. „Nein, verdammt!“.

„Dein Taxi kommt gleich.“, unterbrach Carly die zwei kurz und machte sich dann wieder an die Arbeit. „Wo fährst du hin?“, fragt Lewis perplex. „Dahin, wo ich hin gehöre!“. „Soso! Und wo wäre das?“. Bill stand vom Hocker auf, fischte sein Portemonnaie aus der Hosentasche und legte Geld für seine Drinks auf die Bar. „Stimmt so Carly!“, rief er der jungen Frau zu, verabschiedete sich von ihr und ging hinaus.

Die kühle Nachtluft schlug ihm ins Gesicht, blies seinen Kopf frei. Er schloss die Augen und ließ die kalte Luft entspannend durch seine Lunge treiben. Gerade als er die Augen wieder öffnete, packte ihn jemand grob am Oberarm.

„Das bist doch du nicht Bill. Du bist nicht der Beziehungstyp, der Hausmann, das Kindermädchen! Du hältst es nicht lange in einer Beziehung aus!“, redete Lewis zornig auf ihn ein. Bill riss grob seinen Arm weg. „Das weißt du doch gar nicht!“, schrie er so laut zurück, dass sie sämtliche Leute auf der Straße anschauten. „Doch! Das weiß ich Bill. Ich weiß es, weil ich es immer miterlebt habe. Wer war es denn, bei dem du dich immer ausheulen kamst? Bei dem du Abwechslung gesucht hast? Mit dem du jeden deiner Freunde betrogen hast?“. Bill kniff die Lippen zusammen, aber antwortete nicht. „Ich war es, Bill! Immer und immer wieder! Und jetzt willst du mir sagen, dass es aufgehört hat? Von heute auf morgen? Das glaubst du doch selber nicht!“.

Das Taxi bog in die Straße ein und hielt genau vor dem Eingang des Clubs. Ohne noch ein Wort zu sagen, drehte sich Bill von Lewis weg und stieg ein. Auch Lewis sagte nichts mehr. Er blieb einfach stehen und sah dabei zu, wie der Jüngere weg fuhr.

Die ganze Fahrt über, blickte Bill starr aus dem Fenster. Es war alles wahr, was Lewis gesagt hatte. Doch mit einer Sache hatte er Unrecht: Er hatte sich geändert! Im Gegensatz zu seinen ganzen Ex Freunden, liebte er Tom. Er war zum Ersten mal in seinem Leben richtig verliebt und das alleine reichte, um nicht einmal an andere zu denken.

Das schwarze Taxi hielt vor dem Hotel. Bill bezahlte den Fahrer und stieg aus, in die Nacht. Ein paar Minuten stand er noch zögernd vor dem Hotel, bis er schließlich rein ging.
Er schlenderte durch das Foyer und schließlich den langen Flur, in dem sein Zimmer lag, entlang. Er blieb vor der Türe, hinter der sich Tom befand, stehen. Unsicher, hob er die Hand und klopfte schließlich. Einen Schlüssel hatte er nicht.

Nach einer kurzen Weile, hörte er Geräusche von drinnen und binnen weniger Sekunden wurde ihm die Türe geöffnet. Tom stand nur in T-Shirt und Boxershorts gekleidet vor ihm. Er schien weder wütend, noch erfreut ihn zu sehen. „Tom…“, flüsterte Bill, doch Tom schüttelte nur den Kopf. „Komm rein!“. Das ließ Bill sich natürlich nicht zweimal sagen und betrat das Zimmer. Tom schloss hinter ihm die Türe, ging an Bill vorbei und legte sich wieder ins Bett.

Bill jedoch, blieb mitten im Zimmer stehen. Die ersten Tränen lösten sich aus Bills Augen. Er zog sich aus und die Schlafsachen an. Er hatte keine Lust mehr sich abzuschminken oder sonst etwas zu tun.

Gerade als er sich in sein Bett legen wollte, hob Tom seine Bettdecke hoch und deutete Bill damit an, sich zu ihm zu legen. Mit einem kleinem lächeln im Mundwinkel, legte Bill sich zu ihm. Der Ältere zog Bill dichter an sich, so dass sich Bills Rücken perfekt an Toms Brust schmiegte. Es tat nach diesem Tag einfach nur gut, die wärme des jeweils anderen zu spüren. „Ich bin froh dass du wieder gekommen bist. Über den Rest reden wir morgen okay?“. „Okay.“, flüsterte Bill und schloss erleichtert die Augen. Doch auch etwas Angst, vor dem morgigen Tag, machte sich in ihm breit.

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 14.12.2007, 16:10

oh wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß xD
das kapitel is echt hamma total goldich, vor allem der schluss, jetzt hoff ich nur noch dass sie sich wieder gut vertragen ;)
freu mich schon aufs nächste mal

lg Leni

Re: London Lover

Leela - 14.12.2007, 17:36

Zitat: Gerade als er sich in sein Bett legen wollte, hob Tom seine Bettdecke hoch und deutete Bill damit an, sich zu ihm zu legen. Mit einem kleinem lächeln im Mundwinkel, legte Bill sich zu ihm. Der Ältere zog Bill dichter an sich, so dass sich Bills Rücken perfekt an Toms Brust schmiegte. Es tat nach diesem Tag einfach nur gut, die wärme des jeweils anderen zu spüren. „Ich bin froh dass du wieder gekommen bist. Über den Rest reden wir morgen okay?“. „Okay.“, flüsterte Bill und schloss erleichtert die Augen. Doch auch etwas Angst, vor dem morgigen Tag, machte sich in ihm breit.
ein wunderbares ende eines wunderbaren kapitels-das is doch mal ein schritt der Bil etwas mut machen kann.natürlich das is sicher noch nicht geklärt aber ich bin mir ischer die beiden bekomen das hin und ich lgaube bill das er sich geändert hat-einfach vom gefühl her.
aßerdem hätte sein frühres ich wohl nicht so mit lewis gesprochen =)
wunderbar geschrieben, wiede rmal kopfkino ;)
lg

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 14.12.2007, 23:16

Ich melde mich jz auch mal wieder. Ich weiß, dass ich dir einige Kommis schulde und besonders glücklich bin ich damit auch nicht. Normal ist das ja nicht meine Art, aber momentan bin ich so im Stress, dass ich mir da teilweise einfach keine Gedanken machen kann...und ich will halt schon en bissel was mit Sinn schreiben so nst kann ichs auch lassen.

Ich hoff du verzeihsch mir und geh ma davon aus, dass dir en sinnvolles Kommmi auch ganz recht isch...

So also mal zum Teil: Ich hab so den Eindruck, dass es wieder in die richtige richtung geht. Ich mein des was davor war, war ja echt schlimm. Einer so stur wie der andere...vllt reden se jz ja vernünftig mitnander. Auf jeden Fall hat Bill seinen Ex stehn lassen, das muss echt was heißen in Anbetracht seiner Vergangenheit.

So ich glaub des wars auch schon.
Liebe Grüße - CG -

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 15.12.2007, 20:56

Hi JEN!

Oh man, bin ich froh, dass die zwei wieder "zusammen" sind. Sie waren ja nicht getrennt und so, aber es war ja trotzdem schade...

Lewis mag ich ja mal ganz und garnicht, der ist voll schayße... So unsympathisch und alles... Das geht ja mal garnicht xD

Aber ich bin froh, dass Bill standhaft geblieben ist. Die sollen doch glücklich sein <3

Klasse Teil!

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

Toms_ChiCa - 16.12.2007, 15:10

ohhh tom reagiert echt mal knuffig *quitsch*
und bill...den geb ich meinen respekt, dass
er nicht so feige war und über nacht weggeblieben
ist! ich glaub jetzt ist wieder alls ok bei den und morgen
reden sie einfach über den rest...

Re: London Lover

JEN - 08.01.2008, 23:20

28

Tears dry on their own


Langsam schlug der Schwarzhaarige Junge die Augen auf. Leise, dumpfe Geräusche hatten ihn langsam aus dem Schlaf gerissen. Er gähnte noch einmal herzhaft, bevor er sich aufsetzte und nach der Quelle der Geräusche suchte.

Das Erste, was seine braunen Augen erblickten, war Tom. Tom, der auf dem Boden kniete und Koffer packte. Leicht verwirrt kratzte Bill sich am Kopf. „Was machst du da?“, fragte er schließlich mit noch vom Schlaf brüchiger Stimme. Überrascht schaute Tom ihn an. Er hatte nich damit gerechnet, dass Bill jetzt schon wach werden würde.

„Ich packe unsere Koffer.“ „Unser Flug geht doch erst Übermorgen!“, antwortete der Schwarzhaarige perplex. „Nein. Ich habe umgebucht, auf heute. Ich werde mit Ava heute Nachmittag zurück nach Deutschland fliegen.“, erklärte Tom ruhig. „Heute Nachmittag schon? Moment mal! Du und Ava?“ „Ja. Ich glaube es ist besser, wenn du hier bleibst.“.

Bill schloss die Augen und atmete tief durch, bevor er sie wieder öffnete. Nein, er war wirklich wach, träumte das hier nicht.

Tom kniete noch immer auf dem Boden und faltete Anziehsachen zusammen um sie anschließend sorgfältig in den Koffer zu packen. „Ist das dein Ernst?“, fragte der Jüngere sichtlich irritiert. Tom legte seufzend einen Stapel Hosen in den Koffer und setzte sich dann zu Bill auf das Bett.

„Doch Bill. Du sagst doch selber, dass es dir momentan zuviel ist. Vielleicht bist du einfach wirklich nicht dafür geschaffen. Das hast du mir ja gestern eindrucksvoll bewiesen.“, fing Tom an. „Tom! Ich liebe dich, das weißt du doch. Das mit gestern tut mir so leid. Ich brauchte nur etwas Zeit für mich und…und das mit Lewis. Tom, da war nichts, ehrlich!“, geriet Bill in Erklärungsnot und knetete nervös seine kalten Finger durch.

„Ist gut Bill. Ich will das alles gar nicht wissen. Es ist deine Sache, was du tust. Vielleicht habe ich einfach zur viel erwartet, oder mir zuviel erhofft. Du sollst einfach nur noch mal drüber nachdenken, ob du das alles so willst. Ob du lieber so leben willst wie bisher, oder mit mir und Ava!“. Er seufzte abermals laut auf. „Es tut mir leid Bill. Aber du weißt, das dass alles mit Kind nicht so einfach ist, das man nicht immer machen kann was man will. Ava ist noch so klein. Du musst Verantwortung übernehmen. Ich weiß, dass du mich liebst und ich liebe dich, aber meine Tochter steht nun mal an erster Stelle!“.

„Machst du gerade mit mir Schluss?“, fragte Bill leise und senkte traurig den Kopf. Er hatte Tom noch nie so ernst erlebt. Sauer und Wütend, aber nicht so dermaßen ernst. Es tat ihm einfach nur weh, es war wie tausend kleine Nadelstiche, die sein Herz durchbohrten.

Tom rutschte weiter zu Bill und strich ihm mit der Hand sanft über die Wange.
„Nein! Es ist deine Entscheidung. Ich will einfach nur das du dir sicher bist, verstehst du?“. Bill gab nur ein leichtes nicken von sich, woraufhin Tom sein Gesicht zwischen seinen warmen Händen nahm und ihn sanft küsste.

„Und wenn ich wieder zurück bin, teilst du mir deine Entscheidung mit, okay!“ „Okay.“ „Und mach dir keine Sorgen um deine Sachen. Die werden wir natürlich alle mit nach England bringen.“, lächelte der Dunkelblonde und küsste Bill wieder. Dann ließ Tom wieder von dem Jungen ab und packte weiter die Sachen ein.

Auch Bill erhob sich langsam aus dem Bett und verschwand erst mal im Bad. Er blieb vor dem kleinen Spiegel stehen und betrachtete sich abwesend. Toms Entscheidung hatte ihn tief getroffen, auch wenn er sich das nicht anmerken ließ. Natürlich war es vielleicht wirklich gar nicht so schlecht, wenn er eine Zeit für sich hätte, zum nachdenken, um zu entscheiden. Aber es kam doch sehr plötzlich. Es fiel ihm schwer, sich vorzustellen ohne Tom und Ava zu sein, auch wenn es wohl erst mal nur ein paar Tage, oder Wochen waren. Ja, vielleicht hatte er sogar Angst dass er die beiden verlieren könnte, aber ob das passieren würde, lag ja anscheinend an ihn, so wie Tom meinte. Also war Tom immerhin bereit die Beziehung aufrecht zu erhalten. War das ein Liebesbeweis?

Er wischte sich ein paar Tränen vom Gesicht, die eben ohne jede Vorwarnung seine Augen verlassen hatten und fing dann an sich fertig zu machen. Er hatte heute absolut keine Lust auf ein aufwendiges Styling, deswegen fiel das schminken heute weg, die Haare wurden nur schnell glatt gekämmt und eine Mütze aufgesetzt. Zurück im Zimmer, zog er sich an und begann auch damit seine Sachen zu packen. Zum Glück hatte er nicht alles ausgepackt, so war er relativ schnell fertig.

Die beiden räumten noch schnell etwas auf, packten dann ihre Sachen und checkten aus. Mit dem Taxi fuhren sie zu Bills Mutter. Die Fahrt dauerte länger als gedacht, da die Straßen von London, wie immer zur Mittagszeit, voll von Fahrzeugen waren. Sie kamen kaum vorwärts. Doch wenn sie es mal taten, dann nur wenige Meter. So zog sich die Fahrt nach Camden unendlich lang.

Als sie endlich angekommen waren, stellte Tom mit bedauern fest, dass das Flugzeug schon in etwa zwei Stunden starten würde, es war also nicht mehr viel Zeit.

„Papaaaa!“, rief Ava als Tom mit Bill in die kleine Wohnung kam. Sie rannte auf ihren Vater zu und sprang ihn geradewegs in die Arme. Tom fing sie auf und hob sie hoch. „Na mein Schatz! Alles klar bei dir? War es schön hier?“, fragte er sein kleines Mädchen und küsste sie sanft auf die Stirn. Das Mädchen schlang ihre kleinen Arme um den Hals ihres Vaters. „Jaaa, war ganz toll. Wir haben ganz viel gespielt und ich hab ein Eis gegessen!“, erzählte sie direkt wild drauf los und fing an zu zappeln. „Schön!“. Tom setzte sie wieder ab und schon sprang das kleine Mädchen auf Bills Arme. „Ich habe in deinem Bett geschlafen!“, kicherte sie.

Bill lächelte sie an und drückte ihr auch einen kleinen Kuss auf. „Ja! Ist gemütlich nicht wahr?“, antwortete er und Ava nickte nur stürmisch mit dem Kopf. Tom blickte zu Bills Mutter und legte seine Hand auf ihre Schulter. „Danke dass du auf Ava aufgepasst hast!“, sprach er und küsste die Frau auf die Wange. Sie strich Tom kurz über die Wange und lächelte. „Immer wieder. Du hast eine ganz außergewöhnliche Tochter.“. Der junge Mann lachte leise. „Das weiß ich. Wir wollten uns von dir verabschieden.“ „Wie? Ihr fliegt zurück? Heute?“ „Ja!“, antwortete Tom und erzählte Hannah alles.

Sie blickte ihren Sohn ein paar Mal mitleidig an und verabschiedete sich dann schließlich von Tom und Ava. Ava verstand das alles nicht so Recht. „Warum kommt Bill nicht mit?“. Tom beugte sich zu dem Kind hinunter und zog sie ein Stück an sich. „Bill hat hier noch was zu erledigen und ich ganz viel in Deutschland. Wir kommen ja bald wieder hier hin und dann ist Bill auch wieder da!“, sagte er und stand wieder auf. „Hoffe ich!“, murmelte er noch kaum hörbar. Ava schien nicht ganz einverstanden mit der Antwort, aber hörte auch auf zu fragen.

Hannah hatte währenddessen ein Taxi gerufen. „So, das Taxi wird gleich da sein. Am besten ihr geht schon mal runter.“. Tom ging auf die Frau zu und verabschiedete sich herzlich von ihr. Ava fing kurz an zu weinen, doch freute sich in der nächsten Minute schon wieder darauf zu fliegen.

Bill ging mit den Beiden nach unten auf die Straße. Tom zog ihn an sich und küsste ihn leidenschaftlich. „Ich werde dich vermissen!“, hauchte Bill und kämpfte mit den Tränen. „Ich werde dich auch vermissen. Jede Sekunde! Aber es muss sein.“ „Ich weiß. Ich weiß“, flüsterte Bill und ließ sich von Tom umarmen. Immer wieder hauchte Tom kurze Küsse auf Bills Mundwinkel und strich ihn sanft über den Rücken.

Als das schwarze Taxi vor ihnen hielt, strich Tom Bill noch einmal über die schwarzen Haare und küsste ihn auf die Nasenspitze. „Ich liebe dich!“ „Ich dich auch!“. Tom löste sich von ihm und half dem Taxifahrer dabei ihre Koffer zu verstauen. Bill verabschiedete sich von Ava, die wieder anfing zu weinen und sich an Bill klammerte. Nach einer kurzen Weile, saßen die Beiden schließlich im Taxi und fuhren ab.

Noch einmal winkten sie sich zu, bevor das Taxi um eine Ecke bog und verschwand. Seufzend, machte Bill sich wieder auf nach oben in die Wohnung. Gerade als er die Wohnungstüre hinter sich geschlossen hatte, trat seinen Mutter in den Flur. Sie breitete die Arme aus und nahm ihren Jungen in den Arm. Sofort brachen aus Bill alle Emotionen aus und er fing hemmungslos an zu schluchzen. Jetzt war er wieder alleine.

Re: London Lover

Anonymous - 09.01.2008, 01:03

Nee, nee...also ich versteh das irgendwie nicht so ganz...
Klar, Bill muss sich sicher sein! Tom kann und will sich auf ein Hin und Her nicht einlassen. Das ist auch okay. Aber Bill einfach so zu verlassen und ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen, finde ich auch nicht okay. Vor allem, weil sie sich eigentlich lieben. Ich hab halt irgendwie Angst, dass Bill Dummheiten macht...
Naja...
Wir werden es sehen! Ich bin gespannt!
LG

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 09.01.2008, 15:08

:cry2: :cry2: :cry2: :cry2:
oh jeh is das traurig.....eigentlich hab ích jetzt damit gerechnet, dass sie sich wieder vertragen aba naja....

ich fand das kapitel wieder mal sooooooooooooooooooooo tollig :heart:
freu mich schon wenns weitergeht...

glg Leni

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 09.01.2008, 15:24

Hi JEN!

Ach menno... das ist so... traurig... ich glaube, ich wäre genauso wie Ava! Ich würd mich heulend an Bills Bein werfen und ihn nicht mehr loslassen xD

Der Teil war toll <3 Bin gespannt, wies weiter geht =)

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

Re: London Lover

Leela - 09.01.2008, 18:04

:( na der teil trägt auch nicht dazu bei das ich mich besser fühle^^
sorry ich glaub nur ich werde krnk und fühle mich wie fünf mal durchs klo gespült
pitel war aber super geschreiben
lg

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 10.01.2008, 19:00

So, da ich en bissel Zeit hab schreib ich lieber gleich en Kommi. Nich dass ichs wieder vergess oder so. Außerdem weiß ich nich wie ich demnächst Zeit habe...

Also ich muss mal grundsätzlich sagen, dass es vllt besser ist, wenn sie jetzt ne Pause einlegen und Bill sich jetzt genau überlegt ob er wirklich ne richtige Beziehung mit Tom will. Es wär sicher um einiges schlimmer, wenn sie nach ner Zeit merken würden, dass zb Bill das nich wirklich will...dann wirds nämlich schwerer sich zu trennen außerdem würden sie ja in die Nähe von London ziehen und im Fall einer Trennung würde Tom mit Ava sicher da wegziehn. Ava ist zwar in nem Alter wos vllt noch etwas einfacher fällt neue Freunde zu finden trotzdem sollte sie ne gewohnte Umgebung haben. Ich mein es isch halt nich so gut, wenn man immer woanders hin muss und das womglich dann, wenn man sich grade eingelebt hat. Das ist auch ne Sache, die zur Verantwortung gehört. Auf en Kind muss man auch Rücksicht nehmen!!

Aber ich glaub schon, dass es Bill diesmal ernst ist, sonst wäre er nich so traurig. Ich kann mir nich vorstellen, dass er schon ma wegen nem Typ geweint hat...das würde so ganz überhaupt nich zu ihm passen...oder zu seinem früheren Ich, wie mans nennen will. Immerhin hat er sich ja schon teilweise verändert durch Tom...aber zum positiven würde ich sagen^^

Liebe Grüße - CG -

Re: London Lover

Rina - 11.01.2008, 02:16

ohann entweder hab ich sie nich mehr alle oder du hast diesen teil sooooooo schön bschrieben es is soooooo traurig :cry2: :cry2: :cry2: bin voll am weinen ey das muss schlimm für bill sein grad >___< ohmann wie traurig ich würde glaub gar nich richtig kla kommen weils für mich wie'n schlussstrich wär...kA wielange is tom denn überhaupt weg?

ohmann ich würde am liebsten den nächsten teil jetzt schon haben!!

:heart:

Re: London Lover

JEN - 16.01.2008, 22:27

29

Home sweet Home


„Was ist denn los Liebling?“, fragte Hannah ihren Sohn und strich ihn beruhigend den Rücken auf und ab. „Tom ist weg.“, schluchzte er nur. Hannah löste sich von ihrem Sohn und nahm sein Gesicht zwischen ihren Händen. „Ich mache uns jetzt eine schöne Tasse Tee und dann erzählst du mir alles, okay?“ „Okay!“, schniefte Bill und wischte sich mit der Hand die Tränen aus dem Gesicht.

Ein paar Minuten später, saßen Mutter und Sohn in der Küche und tranken Tee. Bill erzählte ihr alles und ließ auch nichts aus. Er war froh dass er eine Mutter hatte, der er alles erzählen konnte, auch wenn sie manchmal sehr streng und anstrengend war. Sie hatte zwar noch immer ihre Probleme mit seiner Lebensweise und seinem Erscheinungsbild, aber sie hörte ihm immer zu und half wo sie nur konnte. Dafür liebte Bill sie umso mehr.

„Du darfst nicht auf Lewis hören, Bill. Ich habe dir immer und immer wieder gesagt dass der Junge schlecht für dich ist. Wahrscheinlich kommt er einfach nicht damit zu recht, dass du Erwachsen wirst und deinen Weg gehst, in dem er nur im Weg steht.“, antwortete sie, nachdem sie ihrem Sohn lange zugehört hatte.

Bill nippte an seinem Tee und starrte auf das weiße Tischtuch. „Ich weiß. Lewis ist mir egal. Ich will nur nicht, dass Tom denkt ich hätte noch Gefühle für ihn oder würde wieder zu ihm zurückgehen. Ich war echt scheiße zu ihm.“, erzählte Bill und senkte den Kopf. „Anstatt einfach mit ihm zu reden, hau ich einfach ab und treffe mich auch noch mit Lewis. Ich bin so dumm!“. Hannah schüttete sich noch ein wenig Tee nach und sah ihren Sohn schockiert an. „Sag so was nicht. Du bist alles andere als Dumm mein Schatz. Du warst nur verwirrt und unsicher, das passiert jedem.“.

Eine Weile herrschte angenehme Stille. Nur die Trinkgeräusche waren zu hören. „Was wenn Tom mich nicht mehr will wenn er wieder kommt?“, fragte Bill bedrückt. „Er hat doch gesagt dass es an dir liegt. Er will nur auf Nummer sicher gehen und ich kann ihn verstehen Bill. Er wird da sein wenn du dich für ihn Entscheidest. Er will immer noch hier hin ziehen, er wird nie aus der Welt sein.“. „Ich weiß, aber es kann doch sein…“ „Nein, er liebt dich Liebling. Das sieht man ihm schon an der Nasenspitze an!“, lächelte Hannah. Nun lächelte auch Bill ein wenig. „Danke Mum. Danke das du da bist!“.

„Oh…“, Hannah sprang vom Stuhl auf und umarmte ihren Sohn stürmisch. „Du bist doch mein bestes Stück.“, sagte sie und küsste ihn auf die Wange. „Ich geh ein bisschen ins Bett wenn es dir nichts ausmacht. Ich bin fertig!“, sagte Bill und untermauerte seine Aussage noch mit einem lang gezogenem Gähnen. „Ist gut. Aber zum Abendessen wecke ich dich!“. Der Junge grinste nur. Wieder zu Hause. Alles beim Alten.

Er verschwand in sein Zimmer, zog seine hellblaue Adidas Freizeithose und ein schlichtes weißes T-Shirt an. Erschöpft ließ er sich auf sein Bett fallen. Fast wäre er mit der Nase genau auf die silberne Fernbedienung gelandet, die auf dem Bett lag. Er griff nach ihr, drehte sich schwungvoll um und schaltete den Fernseher ein. Er zappte solange rum, bis er was gefunden hatte was ihm gefiel und deckte sich zu. Lange folgte er dem Fernsehprogramm jedoch nicht, da ihn die Müdigkeit übermannte und er einfach einschlief.

Er träumte von Tom. Wie sie im Bett lagen und sich leidenschaftlich küssten. Tom lag halb auf ihm und küsste mit seinen warmen weichen Lippen Bills Hals herunter. Ihre Hände waren überall. Streichelten und Liebkosten jeden Zentimeter ihrer nackten Haut. Toms Lippen wanderten immer tiefer und hinterließen ein süßes Kribbeln. Bill legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Aus seiner Kehle entfleuchte ein raues stöhnen. Es war so wundervoll ihn zu spüren. Kurz spürte er küsse auf seinen Bauch, dann wanderten sie wieder nach oben. Bill senkte wieder den Kopf und öffnete die Augen. Schockiert öffnete er den Mund. Es war nicht mehr Tom der ihn Liebkoste, sondern Lewis. Seine Hände fuhren andächtig über Bills Brust und ehe Bill etwas sagen konnte, wachte er auf.

Seine Mutter stand neben dem Bett und hatte ihn geweckt. Sie konnte gar nicht ahnen, wie viel gutes sie ihrem Sohn damit getan hatte. „Essen ist gleich fertig. Steh langsam auf.“, flüsterte sie und ging wieder.

Bill wischte sich mit der flachen Hand übers Gesicht und schlug die Bettdecke weg. Der Traum traf ihn härter als gedacht. Er verfluchte sich dafür solche Träume von Lewis zu haben, auch wenn es am Anfang Tom war. Bedrückt lief er in die Küche wo seine Mutter schon am Tisch saß und sich Kartoffelpüree auf den Teller schaufelte. „Was ist los Schatz?“, fragte sie als Bill sich gegenüber von ihr auf dem Stuhl fallen ließ. „Nichts, nur schlecht geträumt.“, antwortete er und schaufelte sich auch etwas auf den Teller.

Nachdem sie beide mit dem Essen fertig waren, lehnte Bill sich nach hinten. „Ich muss heute auf jeden fall noch raus. Ich brauche Ablenkung. Wenn ich heute Abend nur hier sitze, werde ich noch wahnsinnig.“, sprach er und schaute auf die Küchenuhr. „Und wo willst du hin?“, fragte Hannah und blickte ihren Sohn an. „Weiß nicht. In einer Stunde macht der Club auf.“. Seine Mutter, die gerade dabei war den Tisch abzuräumen, stoppte kurz. „Meinst du das ist eine gute Idee?“ „Carly ist da. Ich würde gerne mit ihr über alles reden.“, antwortete er. Hannah kannte Carly und mochte das Mädchen sehr. Sie war eine der wenigen Personen aus Bills Freundeskreis, der sie vertraute und fand dass Bill bei ihr in guten Händen war.
„Wenn du meinst Schatz.“.

Anderthalb Stunden später, betrat Bill aufgestylt den Club „The Black Hole“. Das erste was er sah war Lewis. Er zog gerade wieder seine Berühmte Show auf der Bühne ab. Mit gemischten Gefühlen ging Bill auf die Bar zu. Er setzte sich auf einen der schwarzen Lederhocker und schlug ein Bein über das andere. „Was kann ich dir bringen?“, fragte eine dunkle Stimme, was Bill dazu brachte irritiert aufzusehen. „Ist Carly nicht da?“ „Nein, die hat heute Frei!“, antwortete der Keller und wischte kurz mit einem feuchten Lappen über den Tresen. „Ist ja super.“, murmelte Bill und seufzte. „Und was darf es sein?“, fragte der Kellner abermals. „Sex on the Beach!“, antwortete Bill gelangweilt und drehte sich auf den Hocker um.

Es war niemand zu sehen den er kannte. Außer Lewis natürlich. Frustriert wendete er sich wieder der Theke zu und nuckelte am Strohalm der aus seinem Cocktailglas ragte. Wenn er das gewusst hätte, wäre er doch lieber zu Hause geblieben.

„Na, schon wieder Stress im Paradies oder warum sitzt du hier, schon wieder ohne deinen Freund?“, ertönte es hinter ihm. Bill antwortete nicht. „Aha. Also die Schiene willst du fahren hm?“, redete Lewis weiter und setzte sich auf einen freien Hocker neben Bill. „Mich ignorieren? Oder einfach nur beleidigt sein?“, fragte er belustigt und bestellte sich auch etwas beim Kellner. Bill lüpfte eine Augenbraue und schaute Lewis an. „Ich bin nicht beleidigt. Warum auch.“ „Weil du die Wahrheit nicht verträgst vielleicht?“.

Der schwarzhaarige Junge schnalzte mit der Zunge. „Nein, weil ich eben weiß was für eine Scheiße du redest. Bitte Lewis, als ob ich das ernst nehmen würde.“ „Ich kenne dich gut genug Bill. Ich weiß dass du das sehr wohl ernst nimmst. Aber was ist denn nun los? Wo ist dein neuer super Freund?“.

Bill kramte ein wenig Kleingeld aus seiner Jeanstasche und legte es auf den Tresen. „Stimmt so!“, rief er dem Kellner zu und sprang vom Hocker auf. Er hatte keine Lust sich das weiter von Lewis anzuhören. Mit schnellen Schritten begab er sich zum Ausgang. Lewis grinste nur und folgte ihm. Es war immer dasselbe mit Bill. Es gab genau zwei Möglichkeiten was jetzt hätte passieren können: entweder Bill bekam einen Wutanfall und hätte getobt wie ein Irrer, oder er läuft einfach weg. Und das letztere hatte er in der Vergangenheit ziemlich oft getan.

Lewis kannte Bill zu gut. Besser als jeder andere und er wusste wie er mit ihm umgehen musste. Er sprang ebenfalls vom Hocker auf und lief dem Jungen nach. Als er draußen angekommen war, sah er nur noch wie Bill um die Ecke lief. Er lächelte nur und steckte die Hände in die Hosentaschen. Er wusste wo Bill hinging. Wie gesagt: Er kannte ihn einfach zu gut. Langsam, ohne Eile, folgte er dem schwarzhaarigen Jungen.

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 17.01.2008, 15:35

sooo...ich bin jetzt mal zu dem entschluss gekommen, dass ich diesen Lewis nich mag :muhaha:
der teil war echt gut geschrieben...ich hoffe jetzt nur, dass tom wieder zurückkommt und dieser Lewis mal endlich abhaut....

bis zum nächsten Teil

lg Leni

Re: London Lover

Leela - 17.01.2008, 21:33

super geschrieben.das mit lewis kann noch was werden ahb ich das gefühl ;)

Re: London Lover

JEN - 22.01.2008, 23:39

30

You wondering now


Als ob er alle Zeit der Welt hatte, überquerte Lewis die Straße und ging auf den nächsten Starbucksladen zu. Kurz bevor er die Türe öffnete, schnippte er seine erst halb aufgerauchte Zigarette auf den Boden und tritt sie aus. Im Laden war es wohlig warm und es dauerte nicht lange bis er Bill an der Theke entdeckte. Mit langsamen Schritten ging er auf ihn zu und blieb hinter dem Jungen zu stehen.

„Ich hätte gerne einen Caramel Macchiato bitte.“, bestellte Bill freundlich. Die Verkäuferin tippte kurz etwas in ihre Kasse ein und sah Bill ebenfalls freundlich an. „Small, Medium oder Large?“. Bill schien kurz zu überlegen, antwortete aber dann: „Large bitte.“ „Ihre Bestellung gibt ihnen dann mein Kollege dort hinten.“, sagte die nette Frau und schickte Bill eine Theke weiter. Mit einem wissenden Kopfnicken, machte Bill sich auf den weg. Ein großer Kaffee war jetzt genau das was er brauchte um wieder runter zu kommen.

Er hatte Lewis gar nicht bemerkt, der mit einem grinsen weiter hinter ihm her lief. Erst als Bill wieder zum stehen kam, stellte sich Lewis dicht hinter ihm und flüsterte ihm: „Large, he? Genau so wie du es magst!“. Bill zuckte kurz erschrocken zusammen und wirbelte dann zu Lewis herum. „Verfolgst du mich oder was?“, antwortete er genervt. Der Ältere grinste nur weiter. „Ja.“, gab er nur knapp von sich. Bill öffnete den Mund, wusste darauf aber keine Antwort und schloss ihn wieder. Er sah aus, wie ein nach Luft schnappender Fisch.

Nachdem Bill seinen Caramel Macchiato in der Hand hatte, wendete er sich wieder seinem Exfreund zu. „Dann hör gefälligst auf damit!“, bellte er und verließ aufgebracht den Laden.
Doch Lewis dachte gar nicht daran und lief Bill noch ein paar Straßen nach.

Irgendwann platze dem Jungen der Kragen. „LASS MICH IN RUHE!“, brüllte er ihn wie eine wild gewordene Furie an und bewarf ihm mit dem leeren Starbucksbecher. Leider verfehlte der Becher Lewis ganz knapp. „Das konntest du aber auch schon mal besser!“, machte der Ältere sich noch drüber lustig.

„Ach halt doch die Fresse!“, donnerte Bill ihm zornig entgegen. Lewis ´s grinsen wich einem, ja, fast enttäuschten Blick. So kannte er Bill nicht, wie sehr er sich doch verändert hatte. Erst jetzt wurde es ihm richtig bewusst. Er ging mit eiligen Schritten auf Bill zu. „Bill was ist nur los mit dir? Seit wann behandelst du mich eigentlich so scheiße?“ „Seitdem du damit angefangen hast mir einzureden ich sei nicht mehr der Alte und habe mich ja sooo verändert! Außerdem warst du es, der mir kurz bevor ich abgereist bin, an den Kopf gehauen hat das du mich nicht mehr sehen willst!“, konterte Bill entzürnt.

„Und du weißt auch ganz genau warum, aber ich habe dir verziehen!“. Bill lachte nur spitz. „Du hast mir verziehen? Ich hab nichts unrechtes getan Lewis, denn wir waren zu dem Zeitpunkt nicht zusammen!“. Lewis kam einen Schritt näher. „Oh doch Bill. Wir waren sehr wohl zusammen. Das weißt du ganz genau.“ „Ach bitte! Na und! Du weißt dass ich früher nie treu war. Du bist selber schuld“. Jetzt war es an Lewis zu lachen. „Früher? So schnell kann sich kein Mensch ändern. Auch du nicht mein hübscher.“ „Es ist was anderes! Ich liebe Tom! Versteh das bitte endlich!“.

Lewis´s lachen wich einem enttäuschtem Gesicht. „Willst du mir damit sagen, dass du mich nie geliebt hast?“. Bill wusste nicht was er darauf antworten sollte. Der Blonde ging ihm zwar gerade mächtig auf die Nerven, aber er ist und war immer noch einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben. Er kannte ihn nun schon so lange und er war immer für ihn da. Immer. Bill seufzte laut. „Nein, nein. Ich habe dich geliebt, aber du warst halt nicht meine große Liebe. Ich habe gedacht du wärst es, bis ich Tom traf.“, sagte er schließlich.

Lewis lächelte wieder matt. „Du liebst ihn also wirklich?“. Bill nickte nur. „Okay, dann muss ich mich wohl damit abfinden. Aber Bill, ich will nicht dass wir so miteinander umgehen. Dafür haben wir zuviel erlebt, zuviel durchgemacht und geteilt.“ „Ich weiß. Ich will das auch nicht.“, bestätigte Bill. „Dann lass uns aufhören und uns ganz normal benehmen, okay?“ „Okay!“.

Die beiden spazierten noch eine Weile durch Camden und erzählten sich alle Neuigkeiten aber auch Geschichten aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Doch so später es wurde, desto kälter wurde es. Bill rieb sich fröstelnd über die Arme, die in einer dünnen Lederjacke steckten. Dem Älteren entging das natürlich nicht. „Sollen wir nicht zu dir gehen, noch einen Film schauen oder so?“. Bill lächelte nur müde. „An sich keine schlechte Idee, aber ich glaube meine Mutter würde versuchen dich mit einer Bratpfanne oder so, rauszuprügeln.“, gestand er. „Sie mag mich also noch immer nicht?“ „Nee.“ „Dann zu mir?“ „Okay.“.

Der Blonde wohnte nicht weit von Bill entfernt. Sie waren also schnell da. Er bewohnte ein kleines Apartment mit einer kleinen Küche, kleinem Bad und einem großen Wohn- und Schlafzimmer. Die Wände waren alle samt dunkelrot gestrichen und das meiste der Möbel in schwarz gehalten. Bill kam sich hier immer ein wenig erdrückt vor, aber er mochte das Flair der kleinen Wohnung.

Er zog seine Jacke aus und Schuhe aus. Wie gewohnt legte er die Sachen sorgfältig im kleinen Flur ab und bewegte sich ins Wohnzimmer, wo er sich auch zugleich auf der großen weichen Couch nieder ließ. Wie immer. Es kam ihm vor, als wenn es erst gestern war, wo er zuletzt hier gesessen hatte.

Lewis kam grinsend mit zwei Flaschen Bier ins Wohnzimmer und setzte sich zu seinem Freund. „Und? Weißt du schon was du schauen willst?“, fragte er während er Bill eine Flasche reichte. „Hm, nein. Mir ist es egal. Such du dir was aus!“, antwortete er, als er dankbar die Flasche entgegen nahm. „Ich wäre für Kill Bill!“ „Wirklich witzig!“, kam es gespielt verärgert von Bill. „Ich meine das vollkommen ernst. Der Film ist toll.“. Schließlich gab der Jüngere sich geschlagen und sie schauten sich den ersten Teil von Kill Bill an.

Ohne es zu merken, kam Lewis Bill auf dem Sofa immer näher. Er sah es nicht ein einfach aufzugeben. Bill hatte seine große Liebe gefunden? Schwachsinn! Er wusste doch gar nicht was Liebe ist. Immerhin war er noch fast ein Kind. Und immerhin war er es, Lewis, der immer für ihn da war. Der ihn als erstes geküsst hatte, der als erste intim mit ihm wurde. Ja, sie hatten viele erste Male miteinander erlebt. Bill war praktisch für ihn bestimmt und duldete es bestimmt nicht, dass jemand anderes ihm seinen Bill einfach so wegnahm. So würde das ganz bestimmt nicht laufen.

Irgendwann hatte Lewis seinen Kopf auf Bills Schoß abgelegt. Bill, der so vertieft ihn den Film war, registrierte es nicht so wirklich und fing abwesend an durch die blonden Haare zu kraulen. Lewis sah sich schon als Gewinner des Abends.

Nach einer Weile stoppte der Ältere Bills Hand, nahm sie in seine eigene Hand und verhakte ihre Finger kurz ineinander und ließ sie dann wieder los. Wie in Zeitlupe setzte Lewis sich auf und nahm Bills Gesicht zwischen seine Hände. Ohne dass Bill noch etwas tun konnte, legte Lewis die Lippen auf seine. Mit vor Schreck geweiteten Augen, versuchte Bill Lewis von sich zu stoßen, doch dann schloss er mit einem seufzen die Augen.

Für einen Moment vergaß er alles. Zärtlich hauchte Lewis immer wieder kurze küsse auf Bills weichen warmen Lippen. Ab und an nahm er die Unterlippe des Jungens zwischen seinen Zähnen gefangen und zog sanft daran. Dann ließ er seine Zunge kurz über diese fahren und tauchte dann schließlich in die warme Mundhöhle ein. Ein paar mal ließ er seine Zungenspitze einfach um Bills Piercing gleiten und begann dann neckisch gegen die Zunge zu stupsen.

In diesem Moment legte sich ein Schalter in Bills Kopf um. Was tat er hier eigentlich? War er denn von Sinnen? Mit aller Kraft stieß er den Älteren von sich. „Lewis! Das…das geht nicht!“, stammelte er. Doch mit einem Mal wurde ihm alles klar. Er liebt Tom. Er liebte wirklich über alles. Er wollte mit ihm Leben, mit ihm und Ava. Er war sich noch nie so sicher gewesen wie jetzt. Er wollte eine feste Beziehung mit ihm, und das möglichst bis ans Ende seines Lebens.

Anstatt Lewis wütend an zu schreibe, was das sollte, sprang er lächelnd von der Couch auf und stürmte in den Flur. Dort zog er sich in Windeseile Schuhe und Jacke an und verließ mindestens genauso schnell die Wohnung. Zurück blieb ein sichtlich verwirrter und verärgerter Lewis.

Bill dagegen rannte, so schnell ihn seine Beine trugen, nach Hause. Er musste unbedingt seiner Mutter mitteilen dass er bereit war. Bereit Tom sein Leben und seine Liebe zu schenken.


***

Hallu ihr Lieben!

Ich wollte euch mitteilen das das jetzt leider das Vorletzte Kapitel von London Lover war. Jaa…irgendwann ist nun mal alles zu Ende^^

Re: London Lover

Leela - 23.01.2008, 14:49

vorletztes kapitel? :(
och nööööööööööööööööö

auch wenn das ende gerade zu putzig war :] lewis knutscht Bill ab und ihm wird klar das er Tom liebt herrlich <3
aber ansonsten is lewis ja sowaas von hinterhältig :twisted: tzzz. ich mag ihn nach wie vor überhaupt nicht.

jetzt bin ich gespannt was Bill mum sagt =)
wunderbar geschrieben.ich werde die ff vermissen ;)
lg

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 23.01.2008, 15:17

heeey....
das kapitel war echt tollig....gut dass bill einfach gegangen ist...

schade jedoch dass es nur noch ein kapi geben wir... aba dann kann ich ja wenigstens auf men happy-end warten :D:D :heart:

glg Leni

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 24.01.2008, 17:09

Hi! *wink*

Was?! Schon bald zuende? *schnief*

Ich glaub, ich werd Rotz und Wasser heulen *verlegengrinst*

Ich liebe diese Ff :heart:

Aber klar, jede Ff geht mal zuende.

Lewis ist mir immer noch unsympathisch -.-

LG, [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf

P.S. wir müssen nochmal sprechen ;)

Re: London Lover

- Coulered Gothic - - 24.01.2008, 17:46

Hi...ich bin auch mal wieder da und schreib jetzt auch wieder ein Kommi. Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Lewis mich echt genervt hat, weil er ständig versucht Bill für sich zu bekommen und nich merkt, dass sich bei Bill doch einiges verändert hat, wenn mans so sieht.

Zwischendrin dachte ich echt, dass ers eingesehen hat auch wenn ich kein gutes Gefühl dabei hatte, dass sich die beiden bei Lewis zu Hause treffen.

Ich fands zwar nich gut, dass Bill auf den Kuss eingegangen ist, aber letztendlich hat ers ja bemerkt und das davor hat er ja nich wirklich mitbekommen, der war wahrscheinlich total auf den Film fixiert.

Resultat ist jedenfalls, dass er nur mit Tom zusammen sein will und das ist eigentlich das was zählt. Fands süß, dass er nichmal mehr Zeit hatte Lewis anzuschrein^^ Er hatte es ja jetzt ziemlich eilig^^

Bis dann mal, freu mich dann auf das letzte Kapitel auch wenn ich am liebsten noch weiter lesen würde, aber wie du schon gesagt hast, alles hat mal ein Ende und man sollte ja auch aufhörn, wenns am schönsten ist^^

Liebe Grüße - CG -

Re: London Lover

ananas - 30.01.2008, 02:13

hmm... bill brauch ja so eineiges um sich klar darueber zu werden, ob er tom will oder nicht...

keine ahnung, hab keine wirklich meinung zu dem kapitel... weiter?

Re: London Lover

JEN - 11.02.2008, 23:06

31

Ain´t no other man – Happy Ending

*
Das Leben ist die Leinwand, die Zeit der Pinsel, die Liebe die Farbe. Und wir? Wir sind die Künstler.
*

Etwa zwei Wochen später, saß Tom in Deutschland auf dem Boden von Bills altem Zimmer und packte dessen Sachen in einen der unzähligen Kartons, die mittlerweile überall im Zimmer verteilt standen. Die ganze Zeit über hatte er keinen Kontakt zu Bill gehabt, und alles was er wollte, was er sich am sehnlichsten wünschte, war ihn zu sehen, zu hören, zu spüren und zu riechen. Die Zeit wo er von Bill getrennt war, hatte auch ihm endgültig die Augen geöffnet. Er hatte noch nie jemanden so geliebt wie den jungen Engländer. Noch nicht einmal Avas Mutter.

Er hoffte so sehr das Bill genauso empfand wie er. Aber sicher war er sich nicht. Alles was er konnte war hoffen und warten. Bill wusste wann Tom und Ava wieder nach England kamen. Vielleicht wartete er ja sogar schon am Flughafen auf die beiden. Auf Toms Gesicht schlich sich ein schmunzeln. Das wäre zu schön.

Nach einer Weile war Tom beim Kleiderschrank angekommen. Er wunderte sich immer wieder, wie Bill es geschafft hatte in der kurzen Zeit wo er in Deutschland war, so viele Klamotten anzusammeln. Er hielt das Shirt hoch was Bill in München gekauft hatte. Ein schwarzes Girlie Shirt mit der Strassaufschrift „München“. Tom konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, zu gut hatte er diesen Tag in Erinnerung. Es war der Tag gewesen, nach dem er das erste Mal mit Bill geschlafen hatte. Der Tag, der alles verändert hatte, an dem er Bill lieben gelernt hatte, an dem er überhaupt lieben gelernt hatte. Seufzend faltete er das Shirt zusammen und packte es zu Bills anderen Sachen.

Er hatte noch ein paar Stunden gebraucht um alles zusammen zu packen. Aber nun war er fertig. Sein ganzes Haus, sein ganzes Leben war verpackt in Kartons und Tüten. Noch einmal lief er durch das Haus und verabschiedete sich von den Räumen. Es war eine schöne Zeit in dem Haus gewesen. Seine Tochter war hier aufgewachsen, hier hatte er Bill geliebt. Trotz allem fand er es richtig es aufzugeben. Es war einfach an der Zeit. Zeit für einen Neuanfang. Zeit für ein noch besseres Leben.

Er zog seine Jacke an, schnappte sich Avas Rucksack und verließ das Haus. Kurz bevor er die Türe endgültig hinter sich schloss, schaute er noch einmal den langen, leeren Flur entlang und lächelte.

„Hör auf zu weinen mein Schatz. Ich komme euch ganz oft besuchen und ihr mich!“, sagte Alessia und drückte Ava ganz fest, die ihre kleinen Armen um ihren Nacken geschlungen hatte. Tom und Andi standen sich gegenüber und sagten eine Weile nichts. Der eine scharrte nervös mit dem Fuß am Boden und der andere starrte interessiert an die Decke. Doch irgendwann trafen sich ihre Blicke und dann fielen sie sich in die Arme. „Du wirst mir fehlen.“, flüsterte Andi und drückte seinen Freund fest an sich. „Du mir auch. Aber wir werden uns noch oft genug sehen, das verspreche ich dir! Und jetzt lass mich los, das ist peinlich!“, lachte Tom und drückte seinen Freund sachte von sich.

Alessia hatte Ava mittlerweile wieder am Boden abgesetzt und nun hatte Andi das kleine Mädchen auf dem Arm und verabschiedete sich von ihr. Alessia ging einen Schritt auf Tom zu und umarmte ihn. „Du tust ganz bestimmt das Richtige Tom. Vergiss das nicht. Und Bill wird da sein, du wirst sehen.“, sagte sie und küsste Tom auf die Wange.

Toms Kopf war wie leer gefegt. Er konnte nicht glauben dass er Deutschland jetzt wirklich den Rücken kehren würde. Er ließ sein altes Leben und seine Freunde zurück. Um seine Freunde tat es ihm leid. Doch er wusste auch, dass er sie wieder sah. Er würde sie einfach so oft wie es nur ging einfliegen lassen. Das würde schon gehen, denn auf sie wollte er nicht verzichten.

Erst als er mit seiner Tochter im Flugzeug saß, konnte er es wirklich realisieren. Aber er war glücklich. Ja, er war seit langem wieder richtig zufrieden. Er hatte alles hinter sich gelassen und geregelt. Er konnte ohne Probleme seine Firma in England weiter führen, auch einen Kindergartenplatz für Ava war schon sicher, das neue Haus wird fertig renoviert und möbliert sein wenn sie ankamen und auch einen Anwalt hatte Tom sich genommen, um die Sache mit Avas Mutter zu klären.
Er hatte an alles gedacht.

Der Flug verlief ruhig und gut. Nur beim Start und bei der Landung überkam Ava die Angst und sie weinte. Doch Tom konnte seine Kleine immer wieder schnell beruhigen. Am Londoner Flughafen Heathrow angekommen, verließen die beiden voller Hoffnung das Flugzeug und holten anschließend ihr Gepäck. Tom hoffte noch immer das, wenn er ins Terminal heraustrat, Bill in seiner voller Pracht da stand und auf ihn zu lief.

Doch als er mit seiner Tochter das Terminal betrat, wurde seine Hoffnung mit einem mal zerschlagen. Bill war weit und breit nicht zu sehen. Eigentlich hatte Tom gewusst, dass er nicht da war, aber er hatte die Hoffnung bis zuletzt nicht aufgeben. Sichtlich traurig und auch etwas enttäuscht, verließen sie den Flughafen und fuhren mit einem Taxi zu ihrem neuen zu Hause.

Sein Herz pochte wie verrückt. Wie sehr hatte er sich gewünscht, dass Bill am Flughafen war und auf ihn wartete, wie oft hatte er diese Szene, wie sie sich das erste mal wieder sahen , in seinem Kopf abgespielt. Doch nun war es vorbei. Er war nicht gekommen und Tom hatte mittlerweile ein ungutes Gefühl. Kam Bill überhaupt wieder zu ihm zurück?

Bill hatte ernsthaft darüber nachgedacht, ob er zum Flughafen fahren sollte um Tom und Ava zu überraschen. Aber er hatte sich dagegen entschieden. Es war so unpersönlich. Zu viele Menschen. Er wollte diesen Augenblick nicht mit ihnen teilen. So saß er nun vor dem neuen Haus auf den Treppen die zur Eingangstüre führten und wartete. Er wusste zwar wann das Flugzeug ankommen sollte, doch gab es ja immer wieder Verspätungen, oder Problem mit dem Gepäck oder der Kontrolle.

Er saß schon eine geschlagene Stunde auf der kalten Treppe. Aber er würde warten, auch die ganze Nacht lang wenn es sein musste.

Doch gerade als er sich schon mental auf eine lange Nacht eingestellt hatte, hielt ein schwarzes Taxi vor dem Haus. Er blieb noch sitzen und begann zu lächeln als er Toms unübersehbaren Haarschopf erblickte. Da war er: Sein Mann. Dieser und niemand anderes.

Tom bezahlte artig den Fahrer, pellte seine Tochter aus dem Taxi und schlenderte mit einem kleinen Rucksack in der einen und Ava an der anderen Hand auf das Haus zu.

Jetzt war es an der Zeit. Bill wischte seine schweißnassen Hände an dem Stoff seiner Jeans ab und stand auf. Als Tom ihn sah, blieb er erst einmal erschrocken stehen. Erst als Ava auf Bill zu lief und ihm in die Arme sprang, fiel die ganze Last von Tom ab und sein Herz fühlte sich auf einmal unglaublich leicht an. Er war da. Er war gekommen.

Bill setzte Ava wieder ab und beobachtete grinsend wie Tom auf ihn zukam. Er streckte seine Hand aus und Tom ergriff sie auch gleich. Ohne Worte. Die brauchten sie nicht. Und glücklich betraten sie die Schwelle in ihr neues gemeinsames Leben.


****

So, da war es das Ende!

Wieder ein Baby abgeschlossen *schnief*
Entschuldigt übrigens den letzten echt nur so vor Kitsch triefenden Satz, aber der musste echt sein. *g* Passte so schön zu der Geschichte.

Ich danke wirklich allen (damit sind auch die Schwarzleser gemeint) die meine Geschichte gelesen, kommentiert und verfolgt haben. Es war schön das alles mit euch zu teilen und es wird mir hier sehr fehlen. Aber viele von euch lesen ja auch meine anderen Sachen^^.

Zu guter letzt, möchte ich euch was Neues ans Herz legen. Und zwar eine Partner FF von mir und Stellina, obwohl es eigentlich mehr auf ihren Mist gewachsen ist^^
Ich hoffe ihr schaut mal rein, das würde uns wirklich sehr freuen und echt viel bedeuten.

http://fanfiktion.de/s/47b0b3e700004e8a06d00bbc

Ihr Lieben, hiermit ist diese FF nun offiziell ENDE.
Noch mal ein großes DANKE...ich bedanke mich wirklich aus vollstem Herzen.

*flausch.euch*
Jen

Re: London Lover

Leela - 12.02.2008, 16:35

schnüff
endlich mal weider ein kitschiges happy end =) das hab ich jetzt gebraucht.
wundervoll.
ich werde die FF vermissen :(
lg

Re: London Lover

[k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 12.02.2008, 17:26

Huhu Jen! *wink*

Achja, schon wieder was zu ende dass ist so... schade... Mir ist die Ff echt ans Herz gewachsen, aber am liebsten von allen Charakteren hatte ich Ava.
Dieses Mädchen war einfach nur :heart:

Aber ich freu mich, dass es bald wieder was neues geben wird ;) [wie gut, dass wir gechattet haben; hab übrigens noch ein bisschen was getippt, was darauf wartet von deinen Argus {schreibt man das so?!} gelesen zu werden; meld dich mal ;) ]

Ich fands klasse!

LG, Janni

Re: London Lover

Honeysbillbabe157 - 12.02.2008, 20:21

ooohhhh wie süüüüß...jetzt is alles wieder gut :heart:
ich hab die ff so geliebt und sie wird mir fehlen, aber ich werde mal in ein paar andere ffs von dir reinlesen :wink:
Ich fand die ganze geschichtte voll schön, auf so ne idee muss man erstmal kommen xDDD

zum schluss bleibt mir nur noch ein DANKE an dich zu sagen, für die vielen unterhaltsamen stunden....

lg Leni

Re: London Lover

hobbit - 30.04.2008, 23:24

hi ein schönes ende aber wie gesagt leider ende :cry2:

Re: London Lover

smily - 03.05.2008, 22:50

Sowas Süßes*.*

Maan, jetz hab ich mir grad vorgenommen, in Zukunft Kommi zu schreiben und jetzt ist die ff aus-.-
Jedenfalls...hab ich mir grad die Story durchgelesn und sie hat mir vol gut gefallen und war süß und yoa..

Der letzte Absatz war besonders scön.... <3

GGGLG;Smily

Re: London Lover

ananas - 03.08.2008, 04:57

schade, aber auch die tollste story ist mal zuende.

hat mir auf jeden fall super gefallen...
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