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infoshark - 12.02.2007, 16:55
Projekt zur elektronischen Erfassung von Meerestieren
Projekt zur elektronischen Erfassung von Meerestieren
Washington. AP/baz. Unter dem Motto «Fish and Chips» haben internationale Wissenschaftler ein neues Projekt zur Erfassung von Meerestieren gestartet. Dabei geht es natürlich nicht um das traditionelle englische Gericht von Fisch und Pommes frites, sondern um die Erforschung des Lebensraums und der Bewegungen von Fischen und anderem Getier mit Hilfe elektronischer Chips. Details des Programms wurden am Montag an der federführenden Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax vorgestellt.
Erfolgreiche Pilotversuche wurden den Organisatoren zufolge bereits im nördlichen Pazifik durchgeführt. Nun soll das Programm auch auf den Atlantik, das Arktische Meer, das Mittelmeer und den Golf von Mexiko ausgedehnt werden. An strategischen Stellen im Bereich dieser Meere sollen Sensoren platziert werden, die die Signale der mit Chips versehenen Tiere auffangen und analysieren können. Diese Daten werden dann an das Kontrollzentrum in Halifax weitergeleitet.
Geplant ist die Aufstellung von 5.000 Sensoren in 60 verschiedenen Serien, mit denen letztlich bis zu eine Million Meerestiere beobachtet werden können, wie der kanadische Aussenminister Peter MacKay erläuterte. Demnach geht es den Wissenschaftlern vor allem darum, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt der Meere zu erforschen. Die Ergebnisse könnten Aufschluss über bedrohte Tierarten geben, deren potenziellem Aussterben dann mit gezielten Fischfanggesetzen entgegen gewirkt werden könnte.
Federführend in dem Projekt sind Kanada und die USA. Beteiligt sind ferner Australien, Neuseeland, Japan, Südafrika, Mexiko, Spanien, Portugal, Norwegen und Island.
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