Zen-Buddhismus

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    Re: Zen-Buddhismus

    Abdarel - 01.06.2006, 09:49

    Zen-Buddhismus
    Zen-Buddhismus bezieht sich auf den Mahayana Buddhismus. Der widerrum bezieht sich darauf Mitgefühl zu entwickeln und Leerheit zu verstehen.Im täglichen Leben versucht man, nach Fähigkeit Zorn zu vermeiden. Mönche und Laien sind gleichgestellt.

    Man vereinfacht das Leben, um weniger vom Meditieren abgelenkt zu werden und versucht, bei stundenlangem Stillsitzen oder Nachsinnen über eine paradoxe Frage, den ständigen Strom an inneren Vorstellungen zur Erschöpfung zu bringen.

    Man stellt fest daß Zen das Leben des täglichen Lebens ist. Zen will 'lehren' das Leben im Hier-und-Jetzt zu verwirklichen, ohne Gedanken an Vergangenheit und Zukunft zu verschwenden, die nur Konstrukte unseres egoistischen Verstandes sind und uns am wirklichen Leben hindern. Um das zu realisieren bedient sich Zen einer Meditationsform, die Zazen (sitzen) genannt wird.

    Zen ist weder eine Religion, noch eine Philosophie (D.T. Suzuki in 'An Introduction to Zen Buddhism'), es ist eine Art den Alltag zu erfahren. Dazu ist es notwendig, das in der Meditation Erfahrene im Alltag umzusetzen, und dies ist auch eine wichtige Übung des Zen. Besonders in Zen-Klöstern wird dieser Grundsatz rigoros durchgeführt, was für den Mönch bedeutet, dass er zwischen den Meditationszeiten kocht, im Garten arbeitet, den Boden wischt oder den Hof kehrt, also ganz alltägliche Dinge vollbringt.

    Zen ist die mystische Form des Buddhismus, und Suzuki meint, es sei die reinste Form des Buddhismus überhaupt.
    Zen meint auch: Man kann nicht erklären, man muß selbst/persönlich Erfahren (bzw. "in den Apfel beissen").
    Das Wort Zen ist japanisch, wie Zen selbst japanisch ist. Es stammt vom chinesischen ch'an, was eine Transliteration des Sanskritwortes dhyana ist, und so viel wie 'Versenkungsmethode' (Meditation) bedeutet (koreanisch "Son", vietnamesisch "Thien"). Man kann also schon allein vom Namen dieser Art des Buddhismus auf sein wichtigstes Werkzeug, die Meditation, schließen.

    Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.

    Eine Übermittlung außerhalb jeglicher Doktrin,
    die sich weder auf Worte noch auf Schriften stützt.
    Ein direktes Hinweisen auf des Menschen Herz:
    Wer sein eigenes Wesen schaut, ist ein Erwachter (Buddha).



    Re: Zen-Buddhismus

    haibl anita - 25.10.2008, 22:11

    Re: Zen-Buddhismus
    Abdarel hat folgendes geschrieben: Zen-Buddhismus bezieht sich auf den Mahayana Buddhismus. Der widerrum bezieht sich darauf Mitgefühl zu entwickeln und Leerheit zu verstehen.Im täglichen Leben versucht man, nach Fähigkeit Zorn zu vermeiden. Mönche und Laien sind gleichgestellt.

    Man vereinfacht das Leben, um weniger vom Meditieren abgelenkt zu werden und versucht, bei stundenlangem Stillsitzen oder Nachsinnen über eine paradoxe Frage, den ständigen Strom an inneren Vorstellungen zur Erschöpfung zu bringen.

    Man stellt fest daß Zen das Leben des täglichen Lebens ist. Zen will 'lehren' das Leben im Hier-und-Jetzt zu verwirklichen, ohne Gedanken an Vergangenheit und Zukunft zu verschwenden, die nur Konstrukte unseres egoistischen Verstandes sind und uns am wirklichen Leben hindern. Um das zu realisieren bedient sich Zen einer Meditationsform, die Zazen (sitzen) genannt wird.

    Zen ist weder eine Religion, noch eine Philosophie (D.T. Suzuki in 'An Introduction to Zen Buddhism'), es ist eine Art den Alltag zu erfahren. Dazu ist es notwendig, das in der Meditation Erfahrene im Alltag umzusetzen, und dies ist auch eine wichtige Übung des Zen. Besonders in Zen-Klöstern wird dieser Grundsatz rigoros durchgeführt, was für den Mönch bedeutet, dass er zwischen den Meditationszeiten kocht, im Garten arbeitet, den Boden wischt oder den Hof kehrt, also ganz alltägliche Dinge vollbringt.

    Zen ist die mystische Form des Buddhismus, und Suzuki meint, es sei die reinste Form des Buddhismus überhaupt.
    Zen meint auch: Man kann nicht erklären, man muß selbst/persönlich Erfahren (bzw. "in den Apfel beissen").
    Das Wort Zen ist japanisch, wie Zen selbst japanisch ist. Es stammt vom chinesischen ch'an, was eine Transliteration des Sanskritwortes dhyana ist, und so viel wie 'Versenkungsmethode' (Meditation) bedeutet (koreanisch "Son", vietnamesisch "Thien"). Man kann also schon allein vom Namen dieser Art des Buddhismus auf sein wichtigstes Werkzeug, die Meditation, schließen.

    Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.

    Eine Übermittlung außerhalb jeglicher Doktrin,
    die sich weder auf Worte noch auf Schriften stützt.
    Ein direktes Hinweisen auf des Menschen Herz:
    Wer sein eigenes Wesen schaut, ist ein Erwachter (Buddha).
    Meister lehren nicht die Wahrheit; die kann man nicht lehren. Sie vermitteln etwas, das über Schriften und Worte hinaugeht.Es ist eine Übertragung- Energie, die Energie in dir erzeugt. Es ist eine Art Synchronizität. Du musst dich dem Meister mit großer Liebe, mit großem Vertrauen und einem offenen Herzen nähern. Du weißt nicht, wer du bist. Er weiß, wer er ist; er weiß, wer du bist. Von der Raupe kann man sagen, sie weiß nicht, dass sie ein Schmetterling wird. Alle Raupen sind Bodhisattvas und alle Bodhisattvas sind Raupen. Ein Bodhisattva ist einer, der zum Schmetterling werden kann, der zum Buddha werden kann. Im Kern, in seiner Essenz, ist er bereits ein Buddha. Die Beziehung zwischen Meister und Schüler ist wie die Beziehung zwischen Raupe und Schmetterling, eine Freundschaft zwischen beiden. Der Schmetterling kann nicht beweisen, dass die Raupe zum Schmetterling werden kann; es gibt keinen logischen Grund dafür. Aber der Schmetterling kann in der Raupe Sehnsucht hervorrufen. Das ist möglich.



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