Das Badehaus

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Das Badehaus"

    Re: Das Badehaus

    LadyPriscylla - 06.11.2011, 18:53

    Das Badehaus
    Tirgatao:

    Vom Osttor Themiscyra's aus führt ein Trampelpfad in den Wald. Zur besseren Orientierung der Gäste hängt an einem Baum ein liebevoll gestaltetes Holzschild mit der Aufschrift Zu den heißen Quellen und zur Heilerin. Der Pfad windet sich zwischen Bäumen und Büschen hindurch, und die am Tag durch das Blätterdach fallenden Sonnenstrahlen zaubern ein atemberaubendes Lichtspiel auf den Boden. Nachts müssen Mond und Sterne den Weg weisen, denn Fackeln wären im Wald zu gefährlich. Schließlich führt der Weg an einem großen Felsen vorbei und wenn man um ihn herumgeht, an den Holunderbüschen, Beerensträuchern und immergrünen Pflanzen entlang, die die heißen Quellen etwas gegen Blicke abschirmen, steht man vor dem Badehaus.

    Die Grundmauer ist aus dunkelgrauem, mit Bergkristallsplittern durchzogenem Stein, der Rest der Wände aus Holz. Mit einer Ausnahme: der linke hintere Teil des Badehauses ist komplett aus dem dunkelgrauen Stein errichtet. Holzschindeln decken das Giebeldach und über der Tür hängt ein Holzschild mit der Aufschrift:
    ~~~ 'Die drei Quellen' ~~~
    Badehaus und Heilerin
    Auf der rechten Seite des Daches erhebt sich ein windschiefer Schornstein. Durch die Tür gelangt man in einen großen Raum mit hölzernen Wänden und einem hölzernen Fußboden. Das Holz wurde sorgfältig behandelt, damit es durch das Wasser und den Wasserdampf im Badehaus nicht zu schimmeln oder zu faulen beginnt. Tagsüber lassen einige mit Tierhäuten bespannte Holzrahmen, die als Fenster dienen, das Sonnenlicht ein, das durch das Blätterdach des Waldes fällt. Wenn es draußen dunkel ist, erhellen Fackeln an den Wänden den Raum. Eine Feuerstelle an der rechten Wand beheizt den Raum und dient auch dazu, Wasser zum Baden zu erhitzen.

    Im Raum verteilt stehen vier große hölzerne Badewannen, die fest im Boden verankert sind und deshalb unterirdische Abflüsse haben, die das benutzte Badewasser einem kleinen Bach zuzuführen. In jeder Wanne haben bequem sechs Personen Platz. Neben den Wannen stehen kleine Holztische, auf denen Seife, Badeöl, Badeschwamm, aber auch Becher mit Getränken abgestellt werden können. Die Wannen laden nicht nur zur Reinigung des Körpers, sondern auch zu gemütlichem Beisammensein ein. An den Wänden neben den Wannen sind Haken angebracht, für die Kleidung und Handtücher der Badenden, und darunter stehen niedrige Bänke, auf denen Waffen oder Gepäck abgelegt werden können. Die einzelnen Wannen können durch mit leuchtend orangefarbenem Stoff bespannte Holzrahmen blickdicht voneinander abgegrenzt werden, damit einzelne Personen oder Gruppen ungestört baden können.

    Eine Tür in der rechten Wand führt in den Raum, in dem die Handtücher aufbewahrt und gewaschen sowie die Badeöle und Seifen, die Badeschwämme und Bürsten gelagert werden. In einem abgeteilten und verdunkelten Teil des Raumes befinden sich immer einige Vorräte an Obst, Brot, Käse und anderen Kleinigkeiten für die Gäste. In einem in den Boden eingelassenen und stets mit kaltem Wasser gefüllten Becken werden Getränke gelagert. Eine besonders große Feuerstelle dient zum Erhitzen von zusätzlichem Wasser, wenn im Badehaus viele Gäste anwesend sind. Durch den Boden des Hauses hindurch wurde in diesem Raum ein tiefer Brunnen gegraben, aus dem das Badewasser heraufgezogen wird, damit es nicht von draußen aus dem Bach hereingetragen werden muss, was doch recht mühsam wäre.



    Re: Das Badehaus

    LadyPriscylla - 06.11.2011, 18:53


    Die heißen Quellen

    Durch eine Tür in der Rückwand des Badehauses gelangt man zu den heißen Quellen. Einige Haken an der Wand sind dazu gedacht, die Handtücher daran aufzuhängen, ebenso wie Kleidungsstücke. Auf einem Tisch können Gepäck oder auch Waffen abgelegt werden. Ein paar Schritte weiter steht man direkt vor einem großen, natürlichen Wasserbecken im Stein. Das Becken wird gespeist von drei unterirdischen heißen Quellen. Am Rand ist das dampfende Wasser flach, doch dann senkt sich der Boden schnell. Hin und wieder steigen Blasen auf und durchbrechen mit blubberndem Geräusch die Wasseroberfläche. Über dem ganzen Becken liegt ein weißlicher Nebel aus Wasserdampf. Am hinteren Rand des Beckens steigt der Felsen, um den herum man zum Badehaus gelangt ist, fast senkrecht empor. Um den Badenden einen gewissen Sichtschutz zu bieten, wurden wilde Beerensträucher, Hollunderbüsche und immergrüne Gewächse in unregelmäßiger Anordnung gepflanzt, so dass nicht jeder den Außenbereich des Badehauses sofort sieht. Im Sommer können sich die Gäste außerdem jederzeit einen kleinen Imbiss von den Sträuchern pflücken.



    Re: Das Badehaus

    LadyPriscylla - 06.11.2011, 18:54


    Die Dampfgrotte

    Durch die hintere Tür in der linken Wand des Raums mit den Wannen gelangt man in den Vorraum zur Dampfgrotte. An Haken an der Wand und einem Tisch darunter können Kleidungsstücke, Waffen und Gepäck untergebracht werden. An der rechten schmalen Wand sind zwei niedrige, fast quadratische steinerne Becken aufgemauert, jedes hat einen Abfluss. Eine etwa schulterhohe Steinmauer trennt die beiden Becken, über jedem Becken hängt in gut 2,50m Höhe ein mit kaltem Wasser gefüllter Holzkübel. Durch Zug an einer Eisenkette wird der Kübel gekippt und man kann mit dem Wasser duschen. Unter den Duschen können sich die Gäste nach dem Besuch der Dampfgrotte wieder abkühlen. Etwas vor den Duschen ist ein etwa hüfthoher Steinsims aufgemauert, in dem zwei große Gefäße stehen. Eines trägt die Aufschrift 'Salz' das andere die Aufschrift 'Honig'. Diese Einrichtung soll zu einem weiteren besonderen Erleben der Dampfgrotte dienen...

    Durch eine weitere Tür gelangt man in die Dampfgrotte. Weißlicher Wasserdampf schlägt einem beim Eintreten entgegen. Wenn die Augen sich an den Dampf gewöhnt haben, fühlt man sich, als hätte man eine andere Welt betreten. Die Steinmetzinnen der Amazonen haben sich mit der Grotte viel Arbeit gemacht. Sie haben poröse Steine aus dem See geholt und damit die Wände so verkleidet, dass der Raum einer natürlichen, leicht elliptischen Grotte ähnelt. An manchen Stellen rinnt von oben Wasser über die Steine, an anderen wurden Laternen in Nischen versenkt, von wo sie jetzt ein gedämpftes Licht spenden und der 'Grotte' eine leicht geheimnisvolle Atmosphäre verleihen. Um diese Atmosphäre noch zu verstärken, wurden silberhaltige Steine und Bergkristallsplitter mit verarbeitet, die im Lichtschein glitzern.

    Rund um den Raum läuft ein Vorsprung, der als Sitzbank dient. Die Sitzfläche wurde glattgeschliffen, um mehr Bequemlichkeit zu gewährleisten. In der Mitte des Raumes ist eine hüfthohe Ablage für die heißen Steine aufgemauert und mit den porösen Steinen aus dem See verkleidet. Daneben steht ein Eimer mit aromatisiertem Wasser. Wenn keiner der Besucher sich mit Dampfbädern auskennt, übernimmt eine Amazonenanwärterin die Aufgabe, das Wasser auf die Steine zu sprühen und mit einem Handtuch für Luftzirkulation zu sorgen.



    Re: Das Badehaus

    LadyPriscylla - 06.11.2011, 18:54


    Der Raum der Heilerin Lutiana

    Die vordere Tür in der linken Wand des Raums mit den Wannen führt zum Raum der Heilerin Lutiana. Ein entsprechendes Holzschild über der ebenfalls hölzernen Tür weist darauf hin. Der Raum wird durch einen orangefarbenen schweren Vorhang in zwei Teile geteilt. Im einen, von der Tür aus sichtbaren, Teil steht eine gepolsterte Liege, die zumeist für Verwundete benutzt wird, auf der aber auch verspannte Muskeln massiert werden können. Die Fenster lassen bei Tag einiges Licht herein, dennoch sind zahlreiche Fackeln mit Eisenhalterungen an den Wänden befestigt. Unter einem der Fenster steht ein Holztisch, daneben zwei hölzerne Stühle. In einer Truhe befinden sich einige Instrumente, vorbearbeitetes Holz zum Schienen verletzter Knochen sowie sauberes Verbandsmaterial.

    Hinter dem Vorhang befindet sich das Lager und gleichzeitig Lutianas Arbeitsstelle. Hier bewahrt sie ihre Kräuter, Tees, Öle und Tinkturen auf, z.T. in verschlossenen Truhen oder in einem Wasser gefüllten Becken, um sie dunkel oder kühl zu halten. Auch bereitet sie hier ihre Tränke und Mixturen zu, trocknet in einem nochmals separat abgeteilten Teil ihre Kräuter. Hin und wieder stellt sie Seifen, Bade- oder Massageöle für das Badehaus her.



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