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breakout - 02.01.2008, 20:16
Anklage gegen fünf BFJ-Aktivisten
Zitat: Anklage gegen fünf BfJ-Aktivisten wegen Wiederbetätigung
Waren im März nach Rechtsextremen-Treffen in Salzburg verhaftet worden
Wels - Gegen fünf Aktivisten des "Bundes Freier Jugend" (BfJ) hat die Staatsanwaltschaft Wels Anklage wegen Verbrechens nach dem Verbotsgesetz erhoben. Das gab der Sprecher der Behörde, Manfred Holzinger, am Mittwoch auf Anfrage der APA bekannt. Drei der Beschuldigten waren im März nach einem Rechtsextremen-Treffen in St. Johann (Pongau) in Salzburg wegen Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung verhaftet und im September wieder freigelassen worden.
An dem Treffen nahmen rund 60 Personen teil, ein Großaufgebot an Polizisten löste es auf. Einschlägiges Material wie Bücher, CDs und Transparente konnte sichergestellt werden. Für Aufregung sorgte in Oberösterreich auch ein Flugblatt, das den "Gesinnungs-Kerker" der drei inhaftierten Aktivisten anprangerte.
Der BfJ, der seine Basis in Oberösterreich hat, wird vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) als neonazistisch eingestuft. (APA)
(Quelle: Standard)
torax - 21.03.2008, 20:12
Fünf BfJ-Aktivisten müssen vor Gericht
Fünf Aktivisten des "Bundes Freier Jugend" (BfJ) müssen sich im MAI wegen Verbrechen im Sinne des Verbotsgesetzes vor einem Geschworenengericht in Wels verantworten.
Einschlägiges Material wie Bücher, CDs und Transparente konnten sichergestellt werden. Der Strafrahmen beträgt zehn bis 20 Jahre, in Extremfällen sogar lebenslänglich. Das gab die zuständige Staatsanwaltschaft am Freitag bekannt.
In St. Johann (Pongau) verhaftet
Drei der Beschuldigten waren im März vergangenen Jahres nach einem Rechtsextremen-Treffen in St. Johann (Pongau) in Salzburg verhaftet und im September wieder freigelassen worden. An dem Treffen nahmen rund 60 Personen teil, ein Großaufgebot an Polizisten löste es auf.
Flugblatt sorgte für Aufregung
Einschlägiges Material wie Bücher, CDs und Transparente konnten sichergestellt werden. Für Aufregung sorgte in Oberösterreich auch ein Flugblatt, das den "Gesinnungs-Kerker" der drei inhaftierten Aktivisten anprangerte.
Einspruch erhoben
Die Beschuldigten hatten gegen die Anklageschrift, die bereits im Dezember vergangenen Jahres fertig war, Einspruch erhoben und die Einstellung des Verfahrens beantragt. Das Oberlandesgericht wies den Einspruch allerdings ab und erklärte die Anklage für rechtswirksam, so die Staatsanwaltschaft.
Der BfJ, der seine Basis in Oberösterreich hat, wird vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) als neonazistisch eingestuft.
breakout - 21.03.2008, 22:15
na endlich. :roll:
breakout - 06.04.2008, 21:56
die fünf heissen übrigens:
michael scharfmüller
rene hönig
stefan magnet
horst ludwig (http://www.doew.at/publikationen/rechts/handbuch/l.html)
markus knoll
quelle: sn (dort anonymisiert).
T.H. - 09.05.2008, 12:30
Zitat: Wirbel um Sammelaktion für BfJ-Aktivisten
Ein Flugblatt einer rechten Gesinnungsgemeinschaft ist im Raum Hörsching aufgetaucht. Darin wird um finanzielle Unterstützung für fünf Aktivisten gebeten, die vergangenes Jahr gegen das Verbotsgesetz verstoßen haben sollen.
Aktivisten vor Geschworenengericht
Die Aktivisten des "Bundes freier Jugend", der seine Basis in Oberösterreich hat, müssen sich in Wels vor einem Geschworenengericht verantworten.
Bei Rechtsextremen-Treffen aufgefallen
Sie waren bei einem Rechtsextremen-Treffen im vergangenen Jahr im Salzburger Pongau aufgefallen. Damals wurde auch einschlägiges Material sichergestellt. Der Strafrahmen beträgt bei einer Verurteilung zehn bis 20 Jahre.
Um Spenden wird gebeten. Rechte Kreise machen mobil
Vor dem Prozess in Wels machen nun rechte Kreise mobil. Es sei ein "Patrioten-Prozess gegen unbescholtene junge Männer. Dieser Prozess finde unter anderem auf Betreiben der schwarz-grünen Landesregierung und der verschiedensten linksextremen Gruppen statt".
Vorbereitet und angeleiert vom "dunkelroten, oberösterreichischen Inlandsgeheimdienst", heißt es wörtlich in einem Flugblatt. Die Verbreitung der Wahrheit sei wichtig, hilfreich sei auch eine Spende. Auf dem Flugblatt ist eine Kontonummer angegeben.
Die Sicherheitsdirektion kannte das Schreiben auf ORF-Anfrage nicht. Solche Flugblätter würden leider immer wieder auftauchen. Der Fall wird weiter beobachtet. linz.orf.at
Bericht in "OÖ Heute"
breakout - 09.05.2008, 23:21
naja wenn "mobil machen" bedeutet, dass eine postwurfsendung gemacht wird und einige pickerl geklebt werden. das kann theoretisch auch ne einzelperson, wenn sie "fleissig" ist. :roll:
aber schön, dass es in den medien kommt, wird die geschworenen sicher nicht gerade positiver stimmen. insofern ein lob an den herrn schaller: du reitest die jungspunde noch tiefer in die scheisse, als sie ohnehin schon sind :lol:
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