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stefan - 26.04.2007, 17:11
Ziele Allgäu Projekt
Hi Zusammen,
um mal wieder was Konstruktives zu posten: Wusstet ihr, dass wir ein FH-Wiki haben? Und da stehen ganz tolle Sachen drin. Zum Beispiel die Ziele für das Allgäu-Projekt. Lest es euch mal durch. Haben wir bis jetzt an alles gedacht, was da drin steht?

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Marktforschung für die Einführung einer Elektronischen GästeCard
EWIV Allgäu-Tirol Vitales Land
1. Anforderung der Region
Bestehende „Karton-Gästekarte“ soll durch eine „Elektronische Gästekarte“ ersetzt werden. Neben den integrierten „freien“ Leistungen bzw. Rabattierungen soll es die Möglichkeit zur Aufbuchung von kostenpflichtigen Zusatzleistungen geben. Die Karte soll in der grenzübergreifenden Region mit attraktiven touristischen Angeboten aufgeladen werden können. Die Karte soll das Image als erlebnisreiches und angebotsstarkes Gebiet verbessern. Die Karte soll verschiedene Zielgruppen ansprechen. Es soll ein Kontrollmedium und Frequenzmessinstrument entstehen, das zur Angebotsverbesserung Aussagen über Gästenachfrage und Reiseverhalten ermöglicht. Die Karte soll stationär und mobil eingesetzt werden können und auch direkt im Vermieterbetrieb ausgegeben werden können.
2. Stakeholder
1. Gast: will attraktive Leistungen gebündelt haben, einen einfachen Überblick und Zugang zum Angebot und Preisrabatte sowie herausragenden Service (V.I.P.-Gefühl)
2. Träger, Kommunen: wollen Überblick und Transparenz im touristischen Geschehen der Region (Aussagen über Gästeverhalten und -erwartungen), Transparenz und Vereinfachung des Meldewesens, Imagebildung als kundenfreundliche Urlaubsregion (Markenbildung)
3. Vermieter: wollen Arbeitserleichterung im Meldewesen, ein Marketinginstrument für die Gästeakquisition; sie fürchten Einblick in unternehmerische Freiheit und Einblick in Meldeverhalten und eine Umverteilung von bei ihnen erhobenen Gebühren einseitig in Richtung anderer Leistungsträger
4. weitere Leistungsanbieter (Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten): wollen ein Marketinginstrument zur Nachfrageentzerrung in Stoßzeiten / Hauptsaison und Höherauslastungen Umsätze für Nebensaisonzeiten; fürchten wachsende Verbund-Abhängigkeiten
3. Grundlagen eCards:
> Card als Marketinginstrument
> Angebotserweiterung für den Gast
> Kundenbindung erzeugen
> Steigerung der Aufenthaltsdauer/Buchungsargument
> Stärkung Wirtschaftsfaktor Tourismus & Freizeit
> Steigerung der Nebenausgaben/Konsumation vereinfachen
> Frequenzmessung
> Gewinnung von Kundendaten bzw. Aufzeigen des Kundenverhaltens
> Kartenmodelle / Philosophie: 1. Prepaid-Card (Gast kauft sich gewisse Leistungen; Nicht zwingend übernachtungsrelevant); 2. All-Inclusive-Card (Gast erhält im Rahmen seines Aufenthaltes eine GästeCard mit diversen Leistungen; Card im Übernachtungspreis eingeschlossen); 3. Gästekarte mit/ohne Zusatzleistungen (Gast erhält im Rahmen seines Aufenthaltes eine Gästekarte mit diversen Standardleistungen; Zusatzleistungen individuell verkauf-/aufbuchbar)
> Technische Voraussetzungen: 1. Card-Medium (Material, Personalisierung, Leistungsspeicher,etc.); 2. Ausgabe (Ausgabestellen, Drucktechnik, Systemvoraussetzungen); 3. Registratur/Akzeptanz (Lesegeräte, Datenkommunikation, Frequenzmessung); 4. Softwarelösung (Verwaltungssystem, Kartenproduktion, Datenaufbereitung; 5. Definition Ausgabestellen (Alle Vermieter, Alle Leistungsträger, Definierte Anzahl der Ausgabestellen)
> Systemvoraussetzungen Ausgabestellen (Hardware - PC; Internetprotokoll - TCP/IP; Anbindung an Card-Software; Drucker je nach Kartenmedium)
> Software (Vernetzte Datenbanklösung, Schaffung eines Verwaltungssystems, Speicherung von Berechtigungen, Aktivierung der Card, Datenkommunikation mit Akzeptanzstellen, Berechtigungscheck, Frequenzmessung, Datenaufbereitung, Verknüpfung Meldewesen)
> Kartenmodelle: Aktivierung der Card über das Meldewesen: 1. Kartenproduktion via Modul „elektr. Meldeschein“ (Ausdruck/Ausgabe durch den Leistungsträger sofern entsprechender Drucker vorhanden; Meldung geht sofort in das Programm der Behörde) 2. Vermieter meldet Gast via Modul „elektr. Meldeschein“ (Ausdruck/Ausgabe durch eine Ausgabestelle; Meldung geht sofort ins Programm der Meldebehörde) 3. Vermieter meldet Gast mittels Meldeblock (Eingabe/Ausdruck/Ausgabe durch Ausgabestelle; Meldung geht sofort ins Programm der Meldebehörde)
4. Analyse der Ausgangssituation:
> Übersicht elektronische Kartensysteme anderer Regionen
> Klärung der Philosophie: Umlageverfahren, Kaufkarte, All-Inclusive-Karte, Meldewesen-Abrechnung, Kontrolle, Gastnutzer)
> Welche Leistungsträger gibt es als mögliche Partner? (Prospektanalyse, Internetanalyse)
5. Marktbetrachtung
> Bedeutung des CRM im Tourismus insgesamt sowie in Destinationen
> Welche Karten gibt es? - Verfahren, Erfolg und Mißerfolg, Analyse von Verhältnisswerten wie "Wie viele Gäste gibt es in der Region? Wie viele Verkäufe werden gezählt? Welche Einrichtungen werden genutzt? Preise und weitere Konditionen
> Nachfrageanalyse: Erwartungen der Stakeholder
0. Gästebefragung vor Ort (n = 100)
0. Experteninterviews z.B. mit ausgewählten Leistungsträgern (n = 10)
6. Konzeptempfehlungen
- Marketing: Funktionsweise der Karte
- Wie kommt Gast zur Karte (Kauf, Standarderhalt)
- Was soll Karte beinhalten
- Abrechnungsmodus (Wer bekommt was)
Jennifer22 - 26.04.2007, 20:01

Wir brauchen unbedingt alle Preise, sonst koennen wir es vergessen.. Wenn diese im Inet nicht vorhanden sind, dann koennen wir einige Preise auch vor Ort einholen..

Sind wir auch fuer die Funktion der elektr. Gaestekarte verantwortlich??? :shock:

Morgen werde ich Frau Allgayer anrufen und dann mal sehen..werde euch alle benachrichtigen!!! :twisted:
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