iphpbb - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Da Kine Bail Bonds
Verfügbare Informationen zu "Au - Pair in Hawaii"

  • Qualität des Beitrags:
  • Beteiligte Poster: claudisbeth
  • Forum: Da Kine Bail Bonds
  • Forenbeschreibung: Plattform für alle Dogfans
  • aus dem Unterforum: Fan Fiction
  • Antworten: 8
  • Forum gestartet am: Mittwoch 04.04.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Au - Pair in Hawaii
  • Letzte Antwort: vor 1 Jahr, 4 Monaten, 14 Tagen, 14 Stunden, 27 Minuten
Alle Beiträge und Antworten
claudisbeth - 08.04.2007, 15:23
Au - Pair in Hawaii
Kapitel 1

Ich saß in der Berufsschule ganz hinten auf der letzten Bank und träumte so vor sich hin. Bald hatte ich meinen Abschluss als Kinderpflegerin, aber wie sollte es dann weiter gehen? Ich hatte noch keine Ahnung. Plötzlich wurde ich aus den Gedanken gerissen. „Alisea, wenn sie ihre Prüfung bestehen wollen, sollten sie endlich mal zuhören, Ja, Ja gab ich zurück wir wiederholen das schon bestimmt zum zehnten mal und ich kann es schon im Schlaf wiederholen.“ Die Lehrerin gab nur zurück: „Wenn sie meinen dann werden wir es spätestens bei der Prüfung sehen, wie sie es können“. Ich wollte gerade kontern, aber das Pausenklingeln kam dazwischen und so stand ich auf und ging raus. Ich brauchte jetzt unbedingt einen starken Kaffee und eine Zigarette.
Zwei Wochen später war Tag der offenen Tür an der Schule, ich interessierte mich eigentlich nicht wirklich dafür. In der Pause kämpfte ich sich mit Müh und Not durch die Menschenmassen zur Cafeteria um mir meinen Kaffee zu holen und dann nach draußen um eine zu Rauchen. Auf dem Rückweg in die Klasse kam ich an einen Stand vorbei. Dort hing ein großes Plakat mit der Aufschrift „Ein Jahr Au – Pair auf Hawaii. Ich dachte: „Cool das musst du dir näher anschauen, vielleicht kommst du hier ja mal weg und wenn es nur für ein Jahr ist.“ Denn weg wollte ich schon immer von hier die Verhältnisse zu hause sind nicht grad die besten, im Gegenteil sogar.
Also sprach ich kurz mit der jungen Frau von dem Stand und ließ mir ein Prospekt geben, was ich lesen sollte.
In der Klasse angekommen konnte ich an nichts anderes mehr denken. Ich nahm mir vor gleich wenn ich zuhause bin das Prospekt durch zu lesen, aber im Inneren hatte ich mich schon entschieden, dass ich als Au – Pair Mädchen nach Hawaii will, egal wie.

Kapitel 2

Zwei Monate später, die schriftlichen Prüfungen waren geschrieben ich wartete nur noch auf die Ergebnisse und dann würde es mit den mündlichen Prüfungen weitergehen und dann ist die Ausbildung geschafft. Am Wochenende hatte ich ein Seminar wegen der Au – Pair Sache, eigentlich war ich mit den Gedanken nur noch auf Hawaii. Das ganze Jahr Sommer, Sonne, Strand das ist doch einfach nur Traumhaft. Morgen würde es losgehen.
Am Nachmittag zu hause angekommen packte ich gleich meine Reisetasche alles was man so für ein Wochenende benötigte morgen früh um sechs würde es losgehen ich beschloss früh ins Bett zu gehen um auf keinen Fall morgen zu verschlafen, dass wäre eine Katastrophe hoch drei. Aber schlafen konnte ich vor lauter Aufregung nicht wirklich stündlich schaute ich auf die Uhr.
Am nächsten Morgen saß ich pünktlich im Zug und freute mich schon die Anderen kennen zu lernen. Wo die wohl alle hin wollten, ich dachte „Na hoffentlich nicht auch alle nach Hawaii“, denn ich wusste schon aus dem Prospekt das es nur begrenzte Plätze gab, innerlich betete ich das die alle in die Nordstaaten wollten, halt so die üblichen Orte wie New York, Los Angeles, Florida etc. .
Nach 4 Stunden Zugfahrt kam ich endlich an. Ich kramte das Schreiben raus, wo die Wegbeschreibung dabei war, las diese noch mal durch und dachte: „Kann ja nicht weit weg sein vom Bahnhof die paar Meter kann ich laufen.“ Gedacht getan ich lief also los. Nach 10 Minuten stand ich vor dem Hotel, naja sieht ja ganz schick aus also rein. Kaum drin wurde ich von der jungen Frau angesprochen, die ich auch schon in der Schule getroffen hatte. Wir unterhielten uns und dann checkte ich erst einmal ein. In einer Stunde würde es losgehen.

Bei der Vorstellungsrunde hielt ich mich erst einmal zurück ich wollte zuhören wo die Anderen so hinwollten. Innerlich freute ich mich schon als ich hörte das die Meisten in die Nordstaaten wollten, es waren nur noch zwei andere Mädchen die auch nach Hawaii wollten, also standen die Chancen sehr gut für mich.
Bei dem Seminar wurden wir dann über alles aufgeklärt welche Rechte und Pflichten wir haben und wie das alles so läuft. Jetzt stand es definitiv fest, ich will als Au – Pair nach Hawaii. Schon am zweiten Tag füllte ich die Formulare aus und unterschrieb den Vertrag. Jetzt musste nur noch eine Familie gefunden werden und dann würde es losgehen. Man erklärte mir, dass es mehrere Familien geben würde die sich in den nächsten Tagen bei mir melden würden und wir würden sich dann gegenseitig aussuchen. Aber in spätestens zwei Monaten würde alles über die Bühne gegangen sein und es würde los gehen.
Und so geschah es auch. Ich hatte alle Prüfungen prima bestanden, gleich nach de Zeugnisausgabe würde es nach Frankfurt zum Flughafen gehen. Ich freute mich tierisch.
Nach der Zeugnisausgabe verabschiedete ich mich von meinen Freunden und fuhr los nach Frankfurt in 9 Stunden ging mein Flug. Ich hatte einen Freund gebeten mich nach Frankfurt zu fahren.
Ich würde etwa 22 Stunden unterwegs sein, wenn es keine Probleme gebe und dann wäre ich im Paradies und endlich weg von zuhause das beste was mir passieren konnte.

Kapitel 3

Am Flughafen angekommen, checkte ich ein gab meinen Koffer ab, dann war dieser schon mal weg und ich konnte mich freier bewegen. Dann begab ich mich mit meinem Kumpel in das Flughafenrestaurant, denn zum letzten Mal wollte ich noch mal deutsches Essen und deutschen Kaffee genießen. Wer weiß wie die Essgewohnheiten da drüben waren. Und dann war es auch schon Zeit Abschied zu nehmen. In 30 Minuten geht der Flug. Ich verabschiedete mich von meinem Kumpel, bedankte mich fürs Fahren, dieser wünschte mir viel Glück und verlangte das ich mich meldete, wenn ich auf Hawaii angekommen bin. Ein paar Tränen flossen nun doch. Aber warum fragte ich mich ich war doch so froh, vielleicht war weil es meiner Mutter egal war, dass ich weg ging. Schnell wechselte ich meine Gedanken und lächelte. Dann ging ich durch den Schalter in Richtung Flugzeug. Noch nie zuvor hatte ich ein Flugzeug aus direkter Nähe gesehen. Ich stand davor und dachte: „Wow, dieses riesen Ding sollte in der Luft fliegen. Na Halleluja, runter kommen sie ja alle, die Frage war nur wie!“ Aber was solls ich stieg ein setzte mich auf meinen Platz, ein Fensterplatz, und ich schnallte mich an. „OK von mir aus kann es losgehen“, dachte ich.
Das Flugzeug startete und war in der Luft, irgendwann war ich dann eingeschlafen. Ich schlief wie ein Stein, bis ich von warmen Sonnenstrahlen aufgeweckt wurde. Wo wir uns gerade befanden wusste ich nicht direkt. Ich rief nach einer Stewardess und fragte wie lange der Flug noch dauerte, diese antwortete das wir in ca. 30 min Landen würde und der Anschlussflug nach Hawaii dann in zwei Stunden starten würde. Eine Verspätung würde es wahrscheinlich nicht geben. „Gut“, dachte ich „du bist im richtigen Augenblick wachgeworden“. Meine Vorfreude wurde immer größer. Ich ging in Gedanken noch mal alles durch, was ich bisher über die Familie wusste. Die Familie hieß Chapman, typisch amerikanisch dachte ich. Es waren drei Kinder eins der Junge wurde gerade geboren, dann noch zwei Mädchen im Alter von acht und zwei, interessante Konstellation. Über die Eltern wusste ich nur, das sie Duane (48) und Beth (noch 32) hießen, für den Austausch von Fotos war keine Zeit mehr und Internet hatte ich nicht. Die Eltern hatten einen Altersunterschied von 14 Jahren, ganz schön viel dachte ich, aber wenn sie miteinander auskommen ist es ja gut, Hauptsache sie lieben sich. Mehr wusste ich eigentlich nicht, nichts von den Berufen oder ähnliches. Man sagte mir nur, dass eine weiß blonde Frau am Flughafen auf mich warten würde.
Plötzlich wurde ich aus den Gedanken gerissen. „Junge Frau sie müssen sich Anschnallen, wir beginnen gleich mit der Landung“. Ich zuckte zusammen so hatte ich mich erschrocken. Schnell schnallte ich mich an. Wenige Minuten später befand ich mich wieder auf festem Boden. Ich war in Los Angeles, meinen Koffer brauchte ich nicht holen, der wurde gleich in das andere Flugzeug umgepackt. Also begab ich mich auf der Suche nach einem Restaurant ich brauchte jetzt erst mal unbedingt einen starken Kaffee, der half mir die aufkommende Nervosität zu unterdrücken und das wichtigste überhaupt ich brauchte dringend eine Zigarette, sonst würde ich nicht lebend auf Hawaii ankommen. Nachdem ich mir einen Kaffee geholt hatte, setzte ich mich in die Raucherecke und verfiel wieder in Gedanken. Eine blonde Frau würde auf mich warten, wie viel blonde Frauen mag es geben auf dem Flughafen. Das könnte witzig werden. Plötzlich kam ein ungutes Gefühl auf, und ich dachte nur noch: „Was ist eigentlich in dich geraten, so einfach zu wildfremden Leuten zu gehen von denen du mal grad den Namen kennst. Wie blöd bist du eigentlich.“ Ich fing an zu weinen.
Plötzlich kam aus den Lautsprechern: „Der Flug mit der Nummer 21356 nach Honolulu steht an Gate C bereit“. „ Oh Gott, das ist meiner“, dachte ich. „Und nun, Einsteigen oder einfach hier sitzen bleiben“. Ich überlegte was ich jetzt machen sollte. Entweder ich steige ein oder ich fliege zurück nach Deutschland. „Auf gar keinen Fall sagte“, ich zu mir, „alles bloß nicht zurück nach hause“. Ich nahm all ihren Mut zusammen und begab sich zum Gate C.
Im Flugzeug angekommen suchte ich mir meinen Platz verstaute mein Handgepäck schnallte mich an und versank wieder in meinen Gedanken. Es waren jetzt noch etwa 50 Minuten bis Hawaii und dann würde ich wissen wo ich hin geraten war, aber schlimmer als zuhause könnte es eigentlich ja nicht werden. Ich versang so in Gedanken, dass ich um mich drum herum gar nichts mitbekam. Meine Lebensgeschichte lief wie ein Alptraum vor mir ab. Ich konnte so vieles nicht verstehen was passiert ist.
claudisbeth - 08.04.2007, 15:27

Kapitel 4

Eine junge freundliche Stewardess tippte mir plötzlich auf die Schulter. „Wollen sie nicht aussteigen, wir sind gelandet“. Ich schaute die Stewardess entsetzt an. „Entschuldigung, wir sind schon was, oh mein Gott das hab ich völlig verpeilt. Dankeschön.“ Ich wollte schnell raus aus dem Flugzeug, denn nach 22 Stunden konnte ich kein Flugzeug nicht mehr sehen. Also aufstehen und raus, ups ich war ja noch Angeschnallt, so schnell wie ich aufstehen wollte, flog ich auch wieder nach hinten. Also noch mal von vorne abschnallen, aufstehen, Handgepäck holen und raus.
Draußen angekommen traf mich fast der Schlag. „Man ist das heiß hier, wie viel Grad mag das bloß sein?“, dachte ich. Im Flughafengebäude angekommen schaute ich auf eine Temperaturanzeige 100 Fahrenheit.
Ich dachte: „Toll 100 Fahrenheit und wie viel Grad sind das bitte ? „ Ich zog mein Handy aus der Tasche, startete meinen Umrechner und kam aus dem staunen nicht mehr raus, es waren wirklich 37,777777 Grad. „Ok, du wolltest es ja so, nun gut.“ Also auf den Koffer holen. Ich stand neben dem Fließband und wartete auf meinem Koffer, es dauerte gar nicht lange und ich hatte ihn. Jetzt hielt ich Ausschau nach dieser weißblonden Frau. Aber niemand von den Menschen die sich im Gebäude aufhielten, hatte weißblonde Haare.
„Und nun“, dachte ich, „das geht ja gut los, aber vielleicht stand sie ja vor dem Gebäude.“ Also nahm ich meinen Koffer und begab mich in Richtung Ausgang. Auf dem Weg dorthin kam ich an einem Kaffeestand vorbei. Ok ich musste natürlich stehen bleiben und mir einen holen, denn für Süchtige ist es schwer an ihrer Droge vorbei zu gehen. Draußen angekommen stellte ich meinen Koffer ab und hielt nach dieser weißblonden Frau Ausschau, aber niemand war zu sehen. „Also gut und nun, keine Ahnung“, dachte ich. Ich setzte mich auf meinen Koffer, in der einen Hand den Kaffee und in der anderen Hand ne Kippe und wartete, vielleicht kommt ja noch jemand.
Die Zeit verging, ich wusste nicht wie lange ich schon wartete, als zwei Männer auf mich zukamen. Es war ein älterer mit langen blonden Haaren und ein etwas jüngerer ebenfalls mit langen, aber braunen Haaren auf mich zu. Sie trugen eine Art Polizeimarken um den Hals und freundlich sahen sie auch nicht gerade aus. Ich bekam es mit der Angst zu tun, vielleicht ist ja hier rauchen verboten, verzweifelt suchte ich nach den Rauchverbotsschild, fand aber keins. In der Zwischenzeit kamen die beiden Männer immer näher und steuerten genau auf mich zu, langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. Ich schaute verdrossen auf den Boden und dachte nur das die nichts mit mir zu tun haben. Die wollen bestimmt nur hier vorbei.
Aber es kam wie es kommen musste. Die Beiden blieben direkt neben mir stehen. Mein Herz raste und wollte vor Angst lieber stehen bleiben. Ich traute mich nicht nach oben zu schauen. „Was wollen die bloß von mir“, dachte ich „Oh Gott, dass kann doch nicht wahr sein“. Und jetzt kam es ganz dicke, der ältere Herr sprach mich auch noch an: „ Wie ist dein Name“ und das in einer furchterregenden Stimme. Ich traute mich nicht nach oben zu schauen und sagte nur kleinlaut meinen Namen. Der ältere Mann sagte dann schon mit freundlicherer Stimme: „Gott sei dank, wir haben sie gefunden, Beth hätte uns umgebracht, wenn wir ohne sie gekommen wären.“ Ich verstand die Welt nicht mehr: „ Wie jetzt gefunden, häääh das kann doch nicht, was wollen die nur von mir?“ Ich schaute mittlerweile nach oben und der ältere Herr musste meinen verduzten Blick gesehen haben. Er entschuldigte sich sofort, dass er sich noch nicht vorgestellt hatte und meinte nur: „ Sorry, ich bin Duane Chapman und du bist unser Au – Pair Mädchen. Beth konnte nicht kommen, Garry hat ein wenig Fieber.“ Erleichtert schaute ich auf und atmete erleichtert auf. „Haben wir dich etwa erschreckt?“, meinte Duane. Ich erwiderte mit einem: „Ein bißchen schon.“
Der Jüngere sagte jetzt: „Siehst du Dad ich hab dir doch gesagt, dass wir die Montur vorher hätte ablegen sollen und das wir sie nur Angst einjagen. Wenn das Beth erfährt, können wir uns warm anziehen.“
„Also diese Beth muss ja nicht gerade nett sein, erst töten und jetzt warm anziehen“, dachte ich.
Während ich das dachte nahm Duane schon meinen Koffer und meinte ich solle ihm zu Auto begleiten. Sie würden jetzt nach hause fahren. Ich stieg mit einem mulmigen Gefühl ins Auto.
Wie lange wir gefahren sind wusste ich nicht. Ich war in Gedanken versunken und malte mir das Schlimmste aus, am liebsten hätte ich angefangen zu heulen. Aber ich biss mir auf die Zunge und dachte: „Wehe du fängst an mit heulen, nicht hier im Auto. Das kannst du dir für später aufheben, wenn du allein bist. Also reiß dich zusammen.“
Ich bekam gerade noch rechtzeitig mit, wie das Auto eine große Auffahrt hinauf fuhr und anhielt. „Duane sagte laut: „Willkommen bei uns zu Hause.“ Und stieg aus dem Auto und öffnete mir die Autotüre. Auch in diesem Moment kam eine weißblonde Frau hinausgestürmt und umarmte mich. Sie stellte sich dann als Beth vor. Und zog mich ins Haus. Duane nahm meinen Koffer und stellte diesem neben der Tür ab.
Gemeinsam saßen wir im Wohnzimmer und tranken erst einmal eine Tasse Kaffee. Wir stellten sich dann noch mal gegenseitig vor auch die Kinder lernte ich gleich kennen. Eigentlich war ich aber in der Zwischenzeit todmüde. Nachdem alles geklärt war und auch das kleine Missverständlich am Flughafen wurde mit einer saftigen Entschuldigung aus dem Weg geräumt. Beth regte sich zwar über den Auftritt auf, aber mir zu Liebe hielt riss sie sich noch einigermaßen zusammen.
Nachdem dann soweit alles geklärt war, zeigte Beth mir mein Zimmer. Es lag im zweiten Stock, hatte einen eigenen Balkon, ein riesen Bett, moderne Möbel und ein eigenes Bad.
„Räum erst einmal alles in Ruhe ein, oder geh Duschen oder was auch immer, wir sind unten wenn du was brauchst meld dich einfach“, meinte Beth. Ich nickte nur und schon war Beth auch weg.
Jetzt hatte ich erst einmal Zeit mich in Ruhe um zu schauen. Das tat ich auch, das Zimmer gefiel mir wirklich gut, es war riesengroß. In Deutschland hatte ich nur ein ganz kleines in dem nur ein Bett, ein Tisch und ein Schrank rein passte. Ich ging auf dem Balkon um mich umzuschauen, ich konnte es kaum glauben man konnte sogar das Meer sehen ich war völlig hingerissen und der Garten erst. Ein riesen Pool, viele Blumen und alles von dem man nur Träumen konnte. „OK“, dachte ich „Hier kann man sich wohl fühlen, aber jetzt erst mal eine heiße Dusche.“ Gesagt getan, also ging es ab unter die Dusche, danach fühlte sie sich gleich wieder richtig wohl. Jetzt noch in ein paar frische Klamotten und die Welt ist wieder in Ordnung.
Ich war gerade dabei mein Haare von der Hochsteckfrisur zu befeien als ich hörte wie unten ein Auto weg fuhr. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich wie der junge Mann der mit am Flughafen war gerade weg fuhr. „Schade“, dachte ich, ich kenne nicht mal seinen Namen. Aber wieso eigentlich Schade. Naja wie auch immer.“
Ich machte mir kaum noch Gedanken darüber und war gerade dabei ihre Haare zu kämmen, als es klopfte. Ich rief herein es war Beth, sie fragte ob ich Hunger hätte, denn das Essen sei fertig. „Essen, oh ja das klingt gut“, dachte ich, erst jetzt merkte ich, dass ich fast sterbe vor Hunger. Also antwortete ich mit einem kurzen aber klaren: „Ja“.
Beth stand noch im Zimmer, als ich aus dem Badezimmer kam. Beth starrte mich nur an und sagte: „Wow ist dein Haar lang ist das echt?“ Ich schaute sie verdutzt an und antwortet: „Klar ist das echt, es wächst schon mein ganzes Leben.“ Ich sollte mich umdrehten und zeigte ihr wie lang es war, es ging bis kurz unterm Hintern. Beth starre immer noch und sagte: „Wow, wie Alt bist du denn?“, „Ich bin 21 Jahre alt“, sagte ich.
Gemeinsam gingen wir runter, Beth zeigte mir, wo der Esstisch ist und gab mir zu verstehen, dass ich mich setzen solle. Und verschwand in die Küche. Nun saß ich da, Mutterseelen allein und wartete. Es war sehr ruhig, die Kleinen waren wohl schon im Bett. „Oh ja Bett“, dachte ich „das wirst du auch bald besuchen, in Deutschland war es jetzt schon mitten in der Nacht.“ Ich war tot müde, so dass ich am Tisch hätte einschlafen können. „Du bist so still“ sagte plötzlich jemand neben mir. Ich erschrak mich fast zu Tode, aber es war nur Duane. Er entschuldigte sich, dass er mich so erschrocken hatte. Ich meinte nur, dass es nicht so schlimm sei und das ich etwas müde wäre, da es in Deutschland schon tief in der Nacht und das die Zeitumstellung schon heftig sei. Duane lachte nur und setzte sich neben mich. „Erzähl mir von Deutschland, bin gespannt will alles wissen, ist doch ein tolles Land.“ Ich überlegte kurz ob ich das jetzt richtig verstanden hatte, Deutschland ein tolles Land, welches Deutschland meinte er doch nicht etwa das aus dem ich kam. Gab es noch ein zweites ich überlegte kurz, scheiße leider nicht. Ich überlegte was ich nur erzählen sollte. Plötzlich kam Beth rein: „Duane jetzt lass sie doch erst mal in Ruhe ankommen. Du hast 12 Monate Zeit sie aus zu fragen. Du hast doch gehört wie müde sie ist und da will sie jetzt bestimmt nicht von Deutschland erzählen“ Duane sagte nur das es gut sei, zu mir meinte er dann: „Aber morgen erzählst du mir was, ja!“ Ich antwortete ihm mit ja und er war zufrieden. Ich war froh darüber, jetzt konnte ich mir was bis morgen überlegen.
Ich hatte dies kaum zu Ende gedacht, da kam Beth auch schon mit dem Essen. Ok Essen, aber was war das, doch nicht etwa Essen. Ich überlegte kurz, sah aus dem Augenwinkeln zu den Anderen aßen: „Ok, die Essen das auch und Leben noch, egal du hast Hunger also rein damit!“ Und siehe da so schlecht war das gar nicht, zwar gewöhnungsbedürftig aber essbar und das war wichtig.
Beth fragte mich etwa, keine Ahnung wie oft, ob es mir schmeckte ich antwortet immer mit ja. Nach dem Essen unterhielten wir uns noch kurz Gott und die Welt, was auf Hawaii so abgeht. Nach einer halben Stunde verabschiedete ich mich ins Bett, auch wenn es erst gegen 20 Uhr abends war, aber ich war einfach nur noch müde und wollte nur noch ins Bett, was die beiden auch ohne Probleme verstanden, denn in Deutschland war es ja schon so gegen 7 Uhr morgens, also höchste Zeit zum schlafen. Ich ging in mein Zimmer, rauchte auf dem Balkon noch eine, zog mich um und ging ins Bett.
Ich weiß nicht aber ich glaube ich bin sofort eingeschlafen. Denn irgendwann wurde ich von einem Klopfen geweckt. „Guten Morgen, bist du schon wach?“ Ich schaute mich um überlegte kurz wo ich war, ach ja auf Hawaii fiel mir dann ein. Also antwortete ich mit einem kurzen ja. An der Tür stand Beth und fragte ob sie reinkommen dürfe, ich antworte nur mit ja. Beth sah das ich noch im Bett lag, entschuldigte sich, dass sie mich geweckt hatte. Ich meinte, das dies nicht schlimm sei. Sie setzte sich auf mein Bett und fragte mich aus wie ich geschlafen habe und was ich geträumt hatte. „Denn was man in der ersten Nacht träumt geht in Erfüllung“, meinte sie. Ich fragte sie wie spät es sei, es war schon gegen halb elf Uhr morgen. Ich rechnete um, wie spät es in Deutschland und meinte nur das ich in Deutschland anrufen muss. Beth meinte das sei kein Problem ich kann meine Eltern jederzeit anrufen, daraufhin erwiderte ich nur das ich meinen Freund anrufen muss er macht sich sonst nur unnötig sorgen. Beth war erstaunt: „Du hast in Deutschland einen Freund und bist hier auf Hawaii“ Ich lächelte und erklärte ihr das ein nur ein Kumpel sei, dass er verheiratet ist und das er mich in Deutschland zum Flughafen brachte. Sie überlegte kurz und meinte warum meine Eltern dies nicht getan hatte. „Meine Mum weiß das ich hier bin“, meinte ich und das sie die Telefonnummer von hier habe mehr nicht. Beth merkte das ich nicht unbedingt darüber sprechen wollte und ließ es dann auch.
Beth schaute sich im Zimmer um und meinte: „Ich helfe dir nach dem Frühstück mit dem Auspacken, zu zweit geht es schneller“ Ich nickte und stand aus dem Bett auf. Beth verabschiedete sich und ging nach unten und ich ins Bad.
Als ich runter kam stand das Frühstück und der Kaffee auf dem Tisch, Hunger hatte ich eigentlich nicht, also nur Kaffee und ne Kippe das würde reichen. Ich saß auf der Veranda mit meinem Kaffee, Zigaretten und versuchte mit meinem Handy eine Verbindung nach Deutschland zubekommen so einfach war dies gar nicht. „Also doch den Hausanschluss“, dachte ich. Meine Kumpel hatte sich schon sorgen gemacht, war aber froh endlich was von mir zu hören. Er fragte mich gleich über alles aus, aber viel wusste ich ja noch nicht. Dies musste sich aber schleunigst ändern ich musste endlich wissen was diese Familie so machte.
Nach dem Telefonat ging ich rein, half Beth bei der Küchenarbeit, danach gingen wir in mein Zimmer um meine Sachen einzuräumen. Ich nutzte die Gelegenheit aus und fing an meine Fragen zu stellen: „Seit wann arbeit Duane bei der Polizei?“, fragte ich. Beth schaute mich an und sagte : „Bei der Polizei, nein, wir sind alle Bounty Hunters.“ Ich schaute Beth fragend an: „Bounty was“ Beth lachte laut und meinte „Du weißt nicht was das ist?“ Ich verneinte nur, Beth erklärte mir dann groß und breit was diese Bounty Hunters so machen und das es ein Familiengeschäft ist. Sie haben auf Hawaii mehrere Bail Bonds Büros und stellen für viele Leute eine Kaution damit sie nicht ins Gefängnis müssen. Wer sich nicht an die Kautionsauflagen hält wird Gejagt und wieder ins Gefängnis gebracht, so die Kurzform. „Dog, also Duane habe ich vor vielen Jahren kennen gelernt, so bin ich zu dem Job gekommen. Seit 1996 sind wir jetzt schon zusammen. Überrings du kannst auch ruhig Dog zu ihm sagen“, meinte Beth. „Seit wann seid ihr denn verheiratet“, fragte ich neugierig „Oh nein wir sind verheiratet, dass kommt später irgendwann mal, Dog ist noch geschieden.“
Dann tauschten wir uns noch über die Kinder aus, was so wichtig ist. Wann Cecily, die Große, morgens in der Schule sein muss und und und.
Nach zwei Stunden war alles ausgepackt in den Wandschränken verstaut um mein Zimmer sah schon etwas nach mir auf. Die Bilder die ich mitgenommen hatte standen so das ich sie immer sehen konnte. Beth sah sich alle genau an nahm eines in die Hand und fragte ob das Mädchen auf dem Bild meine Schwestern sei. Ich nahm das Bild und erklärte ihr das dies Beate sei und diese leider 1998 in Brasilien verstorben sei. Sie war meine beste Freundin. Beth sagte nur: „Wie traurig sie war noch so jung.“
Von unten kam eine Stimme: „Beth wir haben ihn, er sitzt im Knast. Wo bist du?“ Es war Dog anscheinend hatte er einen Flüchtigen gefasst. Beth rief nach unten wo wir waren und schon kam er auch nach oben gestürmt. Die Beiden schienen sich sehr darüber zu freuen. Naja wenn ich das richtig verstanden habe, hätten sie sonst wohl eine Menge Geld verloren. Also war die Freude wohl auch zurecht. Nachdem die Beiden sich ausgiebig begrüßt hatten, kam Dog zu mir und erkundigte sich nach meinem Wohlbefinden. Meinte das ich mein Zimmer schön eingerichtet hätte, dann meinte er das die Familie nachher zum Strand wolle und ich doch mitkommen solle. „Strand, oh ja, das wäre jetzt toll ein bißchen Sonne würde mir sicherlich gut tun und so bejahte ich.
Als Dog und Beth gegangen waren, kramte ich meinen Bikini aus dem Schrank, zog mich um und ging nach unter. Und da war er wieder, der jüngere Mann der gestern mit am Flughafen war. Mir fiel erst jetzt auf wie niedlich er eigentlich war. Auch starrte mich mit und meinte nur: „Wow diese Haare.“ „Oh nein, nicht schon wieder. Was ist an meinen Haaren so besonders. Anscheinend muss das auf Hawaii was besonderes sein“, dachte ich. Ich ging an ihm vorbei und half Beth mit den Kindern.
Am Strand angekommen wollt ich nicht glauben was ich sah. Ich kann es kaum beschreiben. Ich sah das blaue Meer und es war wirklich blau, der Strand war weiß, so was hatte ich noch nie gesehen. Es war einfach traumhaft. Ich war baff und brauchte einige Minuten um mich wieder zu fangen. Plötzlich legte jemand sein Arm um mich und meinte: „Na ist das nicht ein toller Blick, überrings ich bin Leland“ Ich schaute erschrocken zu ihm, er nahm seinen Arm von meiner Schulter, entschuldigte sich für das erschrecken und ging in Richtung Wasser. Ich schaute ihm verträumt nach: „Man ist der süß“, dachte ich. Ich schüttelte mir die Gedanken ab, denn das Letzte was ich gebrauchen könnte wäre ein Mann. Und auf keinen Fall den Sohn meines Gastvaters, nein das würde nicht gut gehen. Ich ging zu Beth und half ihr mit Garry und Bonnie Jo. Bonnie Jo und Cecily wollten unbedingt eine große Sandburg mit mir bauen, ich willigte ein und los ging es. Das Sonnenbaden musste also warten, was solls die Kids sind wichtiger. Zwischendurch sah ich immer wieder auf´s Meer hinaus und sah wie Leland hinaus schwamm. Ich würde heute nichts ins Wasser gehen beschloss ich.
Dog kam zu mir und fing wieder an von Deutschland zu schwärmen und fragte mich aus. Ich gab ihm die Antworten drauf, sprach über die Situation und Probleme zwischen Ost- und Westdeutschland. Ich erklärte ihm das ich in der ehemaligen DDR gelebt hatte und mist das war ein Fehler jetzt wollte er alles über das Leben dort wissen. Wie wir damit zurechtgekommen sind usw. Ich erklärte ihm das ich erst 9 war als die Mauer fiel und über meine Pionierzeit und was er halt alles so wissen wollte. Er hörte mir gespannt zu und war ganz begeistert. Irgendwann hatte Beth mich dann erlöst. Ich beschloss ein wenig am Strand spazieren zu gehen und wenigstens doch mal meine Füße ins Wasser zu lassen, denn es wurde mir langsam doch sehr heiß. Plötzlich packte mich jemand von hinten warf mich auf seine Schultern , ich erkannte an den Tattoos das es Leland war, und ging in Richtung Wasser. Ich schrie : „Wehe wenn du das ich will das nicht!“ Aber es war schon zu spät ich befand mich bereits im Wasser. „Du musst doch getauft werden“, gab er frech zurück. Ich dachte nur was für ein Idiot er ist und versuchte aus dem Wasser zu kommen. Die Kids kamen schon angerannt und so endete mein Ausflug im Wasser mit einer saftigen Wasserschlacht. Natürlich hatten es alle auf mich abgesehen.
Gegen späten Nachmittag brachen wie unsere Zelte am Strand ab. Dog meinte das wir heute Essen gehen werden. Wir fuhren nach Honolulu rein, wo wir einem kleinen Restaurant zu Abend aßen. So langsam gewöhnte ich mich an das Essen, so schlecht war es gar nicht. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Leland mich fast die ganze Zeit beobachtete, es war etwa unangenehm ich vermied es wo es nur ging in seine Richtung zu schauen. Beth schien das auch irgendwie alles mitbekommen zu haben und grinste die ganze Zeit vor sich, ich fragte mich was das alles soll. Innerlich machte ich mir Gedanken, wie ich es Leland heimzahlen können, wegen der Wasser schmeiß Aktion. Irgendwann würde es ein Moment geben und dann könne ich es ihm heimzahlen.
Zuhause angekommen wollte ich Beth helfen die Kleinen ins Bett zu bringen, Dog jedoch hielt mich zurück und meinte nur das er mache, da er die Kleinen sehr selten ins Bett bringen könne, ich solle mich in das Wohnzimmer setzen und mich ausruhen. Also ging ich hinunter, oh nein da war er ja schon wieder. Leland! Er grinste immer noch. „Na war doch toll am Strand oder?“ „Wenn du denkst“, meinte ich nur. „Du bist doch wohl nicht etwa sauer auf mich“, fragte er grinsend. „Nein bin ich nicht, aber meine Rache kommt schon noch, verlass dich drauf!“ Er meinte nur das er gespannt drauf sei. Er rutschte zu mir auf´s Sofa und legte wieder seinen Arm und mich. Dann schaute er auf meine Haare und sagte mir wie schön sie seien. Ich dachte nur daran wie oft ich mir das noch Anhören müsse. Dann erzählte er mir das er heute Abend noch in einen Club in der Innenstadt möchte und ob ich nicht mitkommen wolle. Ich erklärte ihm das ich müde sei und früh schlafen gehen wolle. Ich dachte mir nur das ich doch nicht mit dem Sohn meines Gastvaters ausgehen würde und bestätige meine Aussage das ich immer noch mit der Zeitverschiebung zu tun hätte und ging auf die Veranda um eine zu Rauchen. So konnte ich ihm aus dem Weg gehen, was mir auch gelang.

Kapitel 5

Ich war schon nun einige Monate auf Hawaii. Dog und Beth waren mir meiner Arbeit zufrieden, mit den Kindern kam ich gut zurecht und eine kleine Hausfrau war ich auch schon. Beth und Dog waren sehr häufig zwecks ihrer Arbeit unterwegs. Es war jetzt eine Woche vor Weihnachten Beth und Dog waren nach L. A. geflogen um Weihnachtsgeschenke zu kaufen und um ein bißchen Zweisamkeit zu genießen. Am Morgen verabschiedeten sie sich von mir und meinten das Leland, die drei Nächte die sie weg wären, hier schlafen würde damit ich mit den Kindern nicht allein sein würde. Er würde mir helfend zur Hand gehen. „Leland“, dachte ich „Klasse“, ich hatte es geschafft ihm die letzten Monate ihm aus dem Weg zu gehen soweit die möglich war. Jetzt würde er die nächsten drei Tage hier wohnen.
Ich hatte die Kids gerade ins Bett gebracht und war auf dem Weg in den Pool ich wollte noch eine Runde zur Entspannung schwimmen, als Leland aus dem Büro kam. Ich legte auf der Veranda alles zurecht als er zu mir kam. „Na kleine Dame, alles klar bei dir?“ Was hatte er gesagt kleine Dame ich bin zwar nicht die Größte aber kleine Dame, was bitte ist denn das. Ich wollte deswegen keine Diskussion vom Zaun brechen und meinte nur zu ihm das alles in Ordnung sei und ging in Richtung Pool. Leland ging zurück ins Haus. Ich schwamm meine Runden ich war froh das er mich in Ruhe ließ. Ich war gerade aus dem Pool raus und da stand er direkt am Rand des Pooles. Moment mal da war noch eine kleine Rache offen also nahm ich die Gelegenheit wahr ging dicht an ihm vorbei und stieß ihn in den Pool.
Aber Scheiße er hielt mich fest und ich flog direkt mir rein. Als wir wieder aufgetaucht waren, zog er mich an sich ran und fragte was das denn war. „Die Rache für meinen ersten Strandausflug“, meinte ich.
Er hielt mich fest in seinen Armen und dachte nicht daran mich los zu lassen. Er kam mit seinem Gesicht immer näher an das Meine. Er küsste mich und ich erwiderte seinen Kuss. „Oh Gott was hatte ich getan“, dachte ich. Plötzlich klingelte im Haus das Telefon Leland ließ mich los und ich rannte zum Telefon. Es war meine Mutter. Seitdem ich hier bin war es das Erstemal das sie anrief. Sie hatte aber auch nichts weiteres zu tun, als mir Vorwürfe zu machen wie ich nur aus Deutschland weggehen konnte. Leland kam ins Haus, er merkte sofort das es ein Anruf aus Deutschland war und sah mich an. Ich drehte mich weg, denn er sollte nicht merken, dass ich Tränen in den Augen hatte. Aber es war schon zu spät. Ich hörte mir die Vorwürfe meiner Mutter an und diskutierte mit ihr das ich nicht bleiben konnte, nachdem was alles passiert war. Ich wünschte ihr trotzdem ein schönes Weihnachtsfest, mir wünschte sie jedoch nicht. Meine Mutter knallte den Hörer auf ich legte auch auf und wollte nur noch auf mein Zimmer rennen, aber Leland stellte sich in den Weg und fragte was los sei. Ich suchte nach einen Ausweg um ihm nicht meine Tränen zu zeigen, aber es war zu Spät sie liefen längst über meine Wangen. Er wollte mich in den Arm nehmen, sagte ihm aber nur er sollte mich bitte durchlassen. Er machte Platz und ich ließ ihn einfach stehen und lief in mein Zimmer.
Als ich mich wieder etwas beruhigt ging ich schnell Duschen und ging runter in die Küche ich brauchte jetzt unbedingt einen starken Kaffee. In meinen Gedanken schwirrte nur noch Leland herum, es tat mir leid wie ich ihn stehen gelassen habe. Er war auch nirgends zu sehen, so dass ich mich entschuldigen konnte. Ich nahm meinen Kaffee und ging auf die Veranda, um eine Zigarette zu rauchen. Ich musste tief in meinen Gedanken versunken sein, als plötzlich jemand von hinten seine Arme um mich legte. „Alles wieder ok?“, fragte Leland. Ich sagte nur das es wieder ok sei, ohne ihm dabei in die Augen zu schauen, denn dann könnte er merken das es gelogen war. „Ein Anruf von zuhause?“, fragte Leland. „Ja, es war meine Mum“, antwortet ich kurz. „Du hast Heimweh oder?“ „Nein, nach meiner Mutter bestimmt nicht“, antwortet ich Leland fragte was los sei bei mir zuhause. Ich erklärte ihm das ich aus nicht besonders guten Verhältnissen stamme. Meine Mutter hatte sich nach der Scheidung nicht besonders um mich gekümmert. Ihr neuer Freund, mein Stiefvater, war ihr wichtiger als ihre Kinder. Und das ich viel durchmachen musste. Ich erzählte ihm einen kurzen Abrisse meines Lebens, ohne zuviel zu verraten. Leland nahm mich in den Arm und drückte mich fest und gab mir zu verstehen, dass er immer für mich da sein würde. Ich genoss es in seinen Armen zu liegen, Leland merkte das ich zitterte: „Ist dir Kalt?“, fragte er. Jetzt wo er es erwähnte, merkte ich es auch. Die Nächte auf Hawaii können schon etwas kühl werden und es musste schon eine zeitlang Dunkel gewesen sein. „Lass uns reingehen“, meinte er und half mir auf. Ich ging in die Küche räumte kurz noch alles auf und ging zu Leland in die Wohnstube.
Er saß auf dem Sofa und schaute Fernsehen. „Komm und setzt dich zu mir“, meinte er. Ich setzte mich zu ihm auf´s Sofa. „Wollen wir uns eine Pizza bestellen“, fragte er nach einigen Minuten. Hunger hatte ich eigentlich nicht und verneinte ich es auch mit dieser Begründung. Für Leland war es ok, er hatte auch keinen Hunger. Also schauten wir Fernsehen, ich merkte wie Leland mich aus den Augenwinkeln beobachtete. Nach einigen Minuten fragte er ob ich wieder Träumen würde. Ich verneinte, er legte seinen Arm um meine Schulter und schaute mir tief in die Augen. Er kam immer näher, ich erwiderte seinen Blick. Er küsste mich wieder und zog mich zu sich ran, ich genoss es. Die Küsse wurden immer inniger wir waren völlig darin vertieft. Ich merkte wie seine Hand unter meinem Pulli anfing in Richtung meines Busen zu wandern. Die Küsse wurden immer wilder und Hand wanderte immer weiter. Ich versuchte mich dagegen zu wehren, Leland schaute mich an: „Willst du nicht?“ Ich sagte ihm das ich das nicht kann, befreite mich und lief auf mein Zimmer. Ich habe ihn einfach sitzen gelassen, ich glaube er hat in diesem Moment die Welt nicht mehr verstanden. Wenn er mich jetzt für eine blöde Zicke halten würde, hätte dies mich nicht gewundert. Ich beschloss einfach ins Bett zu gehen, aber schlafen konnte ich nicht die ganze Nacht musste ich an Leland denken.
Am nächsten Morgen war Leland schon weg, also machte ich das Frühstück für die Kinder und mich, brachte Cecily in die Schule und mit den Kleinen ging ich ein paar Stunden an den Strand, damit sie sich austoben konnten. Der Tag ansonsten verlief ganz ruhig, Leland hatte sich kein einziges Mal gemeldet was mich nicht besonders gewundert hat.
Als er am Abend nach Hause kam, war es schon längst Dunkel. Ich war gerade in der Küche als er zu mir kam. „Können wir reden?“ meinte er. Ich drehte mich um sah ihn an und bejahte. Leland kam auf mich zu, nahm meine Hüfte in seine Arme und sah mich an. „Es tut mir Leid wegen gestern, ich wollte dich zu nichts drängen. Ich dachte du wolltest es auch, sei mir bitte nicht böse“. Er sah mich sehr ernst aus. Aber auch irgendwie ängstlich. „Es ist nicht deine Schuld, es ist meine Schuld, ich hätte nicht...“ Leland unterbrach mich: „Nein ich war viel zu stürmisch, das hätte ich nicht tun dürfen.“ Ich sah Leland an nahm seine Hand und sagte: „Komm mit ich muss dir was erzählen“. Wir gingen gemeinsam in die Wohnstube. Nach einigen Minuten stillschweigen fing ich an zu erzählen, was 1989 Jahren passiert ist. Ich war damals bei meiner Oma, mütterlicher Seite, in den Ferien. Der jüngste Bruder meiner Mutter lebte noch zu Hause bei meiner Oma. Eines nachts, ich schlief schon, kam er zu mir ins Schlafzimmer und legte sich zu mir ins Bett. Und da passierte es, es ging dann bis zu meinem 13. Lebensjahr.
Als ich fertig war mit Erzählen herrschte Schweigen zwischen uns und ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte, irgendwann nahm Leland meine Hand sah mich an und sagte: „So was passiert dir nie wieder. Es tut mir so Leid und ich liebe dich seit dem Tag als du die Treppe runter kamst“ Ich schaute ihn an: „Wie er liebt mich“, ging mir durch den Kopf. Dann kam von meinen Lippen nur noch ein: „Ich liebe dich auch.“ Er zog mich zu sich ran und Küsste mich.
So verbrachten wir den ganzen Abend. Es war wunderschön, er war sehr zärtlich und vorsichtig zu mir. Irgendwann, es musste schon spät gewesen sein verabschiedeten wir uns und gingen in unsere Schlafzimmer. Es hatte lange gedauert bis ich eingeschlafen war, ich musste immer an Leland denken ich habe in dieser Nacht sogar von ihm geträumt.
Am Morgen klopfte es ganz leise an meiner Zimmertür. „Darf ich reinkommen?“ Es war Leland, ich ließ ihn nach kurzem Überlegen rein. Er kam auf mich zu setzte sich zu mir auf´s Bett und gab mir einen guten Morgen Kuss. „Ich hab dich vermisst und wollte noch ein paar Minuten kuscheln bevor die Kids wach werden“, meinte er. Ich schaute ihn nur an. „Keine Angst ich tu nichts, was du nicht will. Nur ein bißchen Kuscheln und Küssen. Ich lass dir soviel Zeit, wie du brauchst“. Ich ließ ihn zu mir ins Bett, ein bißchen Angst hatte ich schon. Würde er sich unter Kontrolle haben?“ Er zog mich an sich ran und fing an mich zu küssen. Es war wunderschön, er war ganz vorsichtig. Wir wurden gestört, als es an der Tür klopfte, es konnte nur eins der Kids sein. Leland sprang auf und ging ins Bad. Vor der Tür stand Bonnie Jo sie hatte Hunger, in dem Moment kam auch schon Cecily ich bat sie Bonnie Jo anzuziehen, damit ich mich auch fertig machen konnte. Ich schloss meine Tür und ging ins Bad, Leland stand da und grinste. „Na das wär ja fast schief gegangen“, meinte er grinsend und zog mich an sich ran. Ich stimmte ihm zu und erklärte ihm, dass mich jetzt fertig machen müsse. Er ging ohne Widerworte. Leland hatte das Büro heute zugelassen, Beth und Dog würden heute von L. A. wiederkommen und er wollte mir beim Aufräumen helfen. Da es aber eigentlich nicht viel zu tun gab waren wir schnell fertig. Bonnie Jo und Gary machten ihren Mittagschlaf und Cecily war bei Freunden in der Nachbarschaft, so hatten wir ein wenig Zeit für uns. Er zog mich zu sich ran und sagte mir wie sehr er mich lieben würde und wie süß ich sei. Wir waren grad dabei uns zu Küssen, als von der Haustür ein lautes: „Hallo, wir sind wieder da!“ kam. Schnell trennten wir uns voneinander und das war auch gut so, denn Dog stand auch schon in der Küche. „Aloha alles klar bei euch, irgendwelche Probleme oder Sorgen?“ fragte er und schaute dabei über seine Sonnenbrille. Wir verneinten und schauten verdrossen nach unten. Dog musterte uns beide, drehte sich um und ging.
Für den Rest des Tages hatte ich dann frei. Ich beschloss in die Stadt zu fahren um auch endlich mal einige Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ich war gerade fertig und saß in einem Café, als meine Handy losging. Es war eine SMS von Leland: „Können wir uns in der Bucht treffen. Es ist wichtig!“ Ich wunderte mich was so wichtig sei und antwortete ihm, dass ich in 20 Minuten da sein könne. Er antwortete nur kurz, dass er auf dem Parkplatz auf mich warten würde. Ich fuhr direkt los, aber ein gutes Gefühl hatte ich irgendwie nicht. Nach etwa 20 Minuten kam ich nervös auf dem Parkplatz an und hielt nach Lelands Auto Ausschau, ich sah es schon von weiten. Es sah aus als würde er auf schon eine Weile auf mich warten.
Leland sah mich auch gleich und kam direkt auf mich zu. Er öffnete die Autotür half mir aus dem Auto und Küsste mich: „Ich hab dich vermisst“, meinte er und umarmte mich. Er nahm mich an die Hand und sagt: „Komm lass uns ne Runde gehen. Wir müssen reden. Wir gingen am Strand spazieren und schwiegen. Nach einer Weile fing Leland an zu erzählen, dass Dog wohl etwas zu ahnen schien was zwischen uns laufen würde. Er fragte mich wie ich das sehe, ob wir Dog und Beth es gleich sagen sollten oder ob wir noch warten sollten. Ich fragte Leland was er für ein Gefühl habe wie Dog und Beth reagieren würden. Er wusste es selbst nicht genau. Ich meinte nur zu ihm, das es vielleicht besser sei noch eine Weile zu warten. Leland stimmte mir zu, zog mich wieder an sich ran, drückte mich fest und sagte mir wie sehr er mich lieben würde.
Heute war Heiligabend und es gab eine Menge zu tun. Ich half Beth fast den ganzen Tag in der Küche am Abend würde es ein großes Essen geben zu dem alle kamen. Über Leland und mich wurde die ganze Woche kein Wort mehr verloren. Großartig gesehen hatte ich ihn auch nicht wirklich, er hatte viel zu arbeiten, aber heute Abend würde ich ihn wiedersehen. Beth meinte nur das er von Kona rüberkomme und hier schlafen würde innerlich freute ich mich schon ließ mir aber nichts anmerken. Beth wunderte sich nur, dass mein Handy so oft los ging. Natürlich war es Leland er schrieb mir täglich 15 bis 20 SMS, wie sehr er mich liebe, mich vermisse und wie sehr er auf Heiligabend freue. Zu Beth sagte ich nichts weiter, außer das es Manchmal halt so sei. Ob sie verdacht geschöpft hat weiß ich nicht genau.
Und da war es auch schon soweit Dog, Tim (Dogs Bruder) und Leland kamen nach Hause. Ich freute mich tierisch. Leland ging gleich nach oben um seine Sachen in sein Zimmer zu bringen. Beth meinte dann zu mir ich solle auch nach oben gehen und mich fertig machen in einer Stunde würde es Essen geben. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen ich ging nach oben, in der Hoffnung das Leland mir über den Weg laufen würde. Leider war er nirgends zu sehen. Also ging ich in mein Zimmer, kramte ein paar frische Sachen aus dem Schrank und wollte ins Bad. Ich drehte mich um und erschrak mich fast zu Tode, Leland stand vor mir. Er nahm mich und küsste mich innig, sagte mir immer wieder wie sehr er mich vermisst hat und das er mich lieben würde. Wir verbrachten so ein paar Minuten in Zweisamkeit die wir auch sehr genossen. Dann verabschiedete er sich von mir, damit ich mich fertig machen konnte.
Der Heiligabend verlief so typisch amerikanisch, Geschenke würde es ja erst am nächsten Morgen geben. Nachdem die Kinder im Bett waren und Tim mit seiner Frau Davina gegangen waren, saßen Dog, Beth, Leland und ich noch gemütlich bei einem Glas Wein zusammen. Im Radio liefen die typischen Weihnachtsschnulzen. Ich merkte wie Beth und Dog, Leland und mich musterten, ahnten sie doch etwas. Plötzlich sagte Dog zu uns: „Wann wollt ihr uns endlich sagen, dass ihr ein Paar seid?“ Ich erschrak und Leland fragte wie er darauf komme.
Dog meinte nur: „Mein Sohn du bist zerstreut, vergisst vieles, hängst den halben Tag an deinem Handy und schreibst was kurz darauf geht Alisea´s Handy. Also eins plus eins macht bei mir immer noch zwei.“ Beth schaute die ganze Zeit nur zu mir, vielleicht in der Hoffnung auf eine Reaktion von mir, aber ich tat nichts der Gleichen. Leland schwieg auch. Dann ergriff Beth das Wort: „Nun kommt schon ihr Zwei wir wissen es doch eh schon.“ Leland schaute zu mir rüber und ergriff das Wort: „Ja, ihr habt recht.“ Mehr sagte er nicht. Es herrschte Schweigen. Dog fragte wie lange wir schon zusammen seien, Leland sagte es ihm dann. Nach kurzer Zeit stand Dog auf und stellte sich vor mich hin zog mich rauf umarmte mich dann und sagte: „Willkommen bei den Chapmans“. Dasselbe tat Beth dann auch. Ich war froh das es endlich raus war, Leland rutschte zu mir und nahm mich in den Arm.
Nach ein paar Stunden verabschiedete ich mich um ins Bett zu gehen, ich war ziemlich fertig. Ich war gerade aus der Dusche gekommen und wollte mich eben hinlegen, da klopfte es ganz leise an der Tür es kam ein Leises: „Ich bin’s“. Ich ließ Leland rein, er küsste mich kurz und zog hinter seinem Rücken ein Geschenk hervor, mit der Worten: „Frohe Weihnachten“ und küsste mich. „Packts aus ich will sehen ob es dir gefällt“, sagte Leland grinsend. Ich setzte mich auf mein Bett und packte es aus, heraus kam eine silberne Herzkette. Auf der Rückseite befand sich eine Gravur mit der Aufschrift: „Leland und Alisea, 19. 12. 2001. „Und gefällt es dir?“, fragte Leland neugierig. „Ja, ist sehr schön“, antwortete ich. Ich stand auf ging an meine Kommode und holte ein kleines Geschenk heraus und gab es Leland. Er packte es neugierig aus und lachte. Es war ein silbernes Armband mit derselben Gravur. „Da hatten wir wohl dieselbe Idee“, meinte er und nahm mich in seiner Arme uns küsste mich innig. Wir verbrachten noch ein wenig Zeit miteinander, sprachen noch mal über die Situation mit Dog und Beth und dann Leland verabschiedete sich dann. „Ich wünsch dir eine gute Nacht, schlaf schon und nur von mir träumen“, ich grinste und gab dasselbe zurück. „Mach ich nur“ meinte Leland und verschwand durch die Tür.

Kapitel 6

Es waren jetzt schon einige Monate vergangen, mittlerweile war es schon April. Das nächste Wochenende hatte ich frei und war mit Leland verabredet er wollte mit mir nach Kona fliegen, wo er eigentlich wohnte. Am frühen Nachmittag wollte er mich abholen der Flug ging gegen 16 Uhr. Ich war schon etwas nervös, es war das erste Wochenende was wir Beide allein verbringen würde. Aber Gedanken wollte ich darüber nicht verschwenden. Ich war gerade fertig mit Packen, als ich das Auto von Leland hörte. Ich nahm meine Tasche und ging die Treppe hinunter. Und da stand er schon freudestrahlend begrüßte er mich, gab mir einen Kuss und nahm meine Tasche. Ich verabschiedete mich noch von Beth von ihr kam nur ein grinsendes: „Viel Spaß ihr Beiden“. Ich glaube ich bin rot geworden, Leland sagte nichts dazu merkte aber das es mir unangenehm war. Wir stiegen in Lelands Auto und fuhren los. Er sah zu mir rüber und merkte das es mir immer noch sehr unangenehm war. Er hielt an der Straßenseite an, sah mich an und sagte: „Hey, keine Angst Kleines es passiert nichts, was du nicht willst. Ok?“ Ich schaute ihn an und nickte. Danach fuhr er weiter.
Auf Kona angekommen fuhren wir zu Lelands Haus, es war ein kleines weißes in der Nähe des Vulkans. Er zeigte mir mein Zimmer, meinte ich solle erst mal in Ruhe ankommen und auspacken er müsse schnell noch mal in den Supermarkt rüber. Gesagt getan, ich packte schnell alles aus und ging in die Küche um Kaffee zu kochen den brauchte ich jetzt und ne Kippe das wär gut. In diesem Moment kam Leland auch schon zurück mit einer Einkaufstüte, die er auf den Tisch stellte. Ich meinte zu ihm das ich ihm schnell helfe das auszupacken. Er wollte widersprechen, aber da es war es schon zu spät. Ich hatte in die Tüte gegriffen und holte ein Päckchen Kondome heraus. Ich starrte Leland an und sagte: „Also doch nur deswegen“ Leland verneinte und kam auf mich zu ich ging einen Schritt zurück, so dass er stehen blieb und nicht weiter auf mich zu kam. „Bitte lass dir erklären“, meinte er. Ich wollte aber nichts hören, ging raus und ließ ihn stehen. Ich war enttäuscht von Leland. Ich setzte mich auf die Veranda und weinte, die ganze Zeit hatte ich überlegt wie ich hier wieder weg kam um nach Hause zu kommen. Der letzte Flug war allerdings schon weg, also hatte ich keine Wahl ich musste hier bleiben. Na einer Stunde kam Leland auf die Veranda er sah aus als hätte er auch geweint. „Können wir bitte jetzt reden ich möchte dir das bitte erklären“, sagte er mit verheulter Stimme. Eigentlich wollte ich nichts hören und schon gar keine Erklärung, aber komischerweise nickte ich nur. Leland schwieg eine Weile, bevor er Anfing zu erklären, wahrscheinlich suchte er nach den richtigen Worte. Dann legte er los: “Ich habe die Kondome nicht gekauft um dich hier rum zu kriegen, ich habe sie nur gekauft um auf Nummer sicher zu gehen, falls doch mehr passieren sollte. Ich wollte nur vorbreitet sein. Du musst mir das glauben. Ich liebe dich und würde dich nie zu etwas zwingen. Ich liebe dich!!. Natürlich möchte ich auch mit dir schlafen, aber doch nicht wenn du es nicht willst. Ich kann warten solange bis du soweit bist und es ist mir egal wie lange es dauert“.
Dann schwieg er, nach einigen Minuten fügte er noch hinzu, dass er schon glücklich sei, wenn er morgens neben mir aufwache könne. Dann sagte er nichts mehr. Mir liefen nur die Tränen so runter, Leland wollte mich gern trösten, traute sich aber nicht mich anzufassen. Ich schaute ihn an er weinte auch, ich nahm seine Hand, er trug das Armband was ich ihm zu Weihnachten geschenkt hatte, dann sah er mich an und wir fielen uns in die Arme.
Ich sagte ihm was ich gedacht hatte, er entschuldigte sich, ich entschuldigte mich und Leland küsste mich.
Mittlerweile war es schon dunkel geworden. Wir gingen ins Haus und bestellten Pizza zum Kochen hatte keiner Lust von und Beiden. In solchen Augenblicken ist Pizzalieferant mehr wert als Gold. Es dauerte auch nicht lange und schon klingelte es. Wir waren eigentlich grad mit uns beschäftig aber Leland stand und ging zur Tür. Ich holte aus der Küche Teller und Besteck und Leland kam mit der Pizza. Mittlerweile hatte ich töten können für was Essbares. „Pizza gegen Kuss“, meinte Leland. Ich erwiderte nur mit einem: „Das ist gemein!“ Doch Leland blieb hart: „Pizza gegen Kuss“. Also blieb mir nichts anderes übrig. Er zog mich so zu sich rüber, so das ich auf ihn landete er küsste mich innig und hielt mich ganze sachte und zärtlich fest.
Nachdem wir gegessen hatte landeten wir auf dem Sofa und kuschelten. Auf einmal klingelt das Telefon wir waren so in einander vertieft, das wir uns fast zu Tode erschrocken haben. Leland nahm den Hörer ab, am anderen Ende war Dog dran. Leland hörte ihm mit ernster Stimme zu und meinte nur: „Ich sag es ihr“ und legte auf, damit konnte nur ich gemeint sein. Leland kam wieder zu mir und meinte das zuhause ein Anruf aus Deutschland kam, es war wohl eine Frau dran. Ich wusste sofort das es meine Mutter war. „Du kannst auch von hier aus anrufen“, sagte er „Nein, das war mit Sicherheit nur meine Mum und die kann warten“ und beugte mich wieder zu ihm um ihn zu küssen. „Wenn du meinst“, gab er zurück und erwiderte meinen Kuss. Ich antwortet nur mit Ja, denn schließlich sei ich grad beschäftig. Leland drückte mich leicht nach hinten so das wir zusammen auf dem Sofa lagen, er wartet kurz ab ob ich es zulassen würde dann küsste er mich weiter. Wir verbrachten so den ganzen Abend. Er war sehr vorsichtig und zärtlich.
Gegen zwei Uhr morgens verabschiedeten wir uns vor meinem Zimmer. Ich konnte nicht schlafen, also ging ich nach unten holte mir ein Wasser aus der Küche und ging auf die Veranda um Eine zu Rauchen. Plötzlich erschrak ich, Leland setzt sich neben mich. „Du kannst auch nicht schlafen“, meinte er. „Du doch auch nicht“, gab ich zurück und Leland küsste mich. „Mein Problem ist, dass ich Liebeskummer habe“ „Liebeskummer???, fragte ich erstaunt, „Wie heißt sie denn.“ „Ganz süßer Name, Alisea!“, meinte er zärtlich. Ich lächelte und meinte: „Die kenn ich nicht.“ Leland schaute mich fragend an und fing an mich auszukitzeln. „Du“, meinte er. Fragend gab ich zurück: „Was“. Leland erwiderte dies nur mit einem: „Ich liebe Dich“, und küsste mich. Nach einiger Zeit fragte er mich ob ich mit auf sein Zimmer kommen würde.
Ich schaute ihn nur an und er merkte das ich ein wenig Angst hatte. „Hey keine Angst, es passiert dir nichts. Versprochen, nur das was du willst“. Ich überlegte kurz und stimmte dann zu. Leland half mir hoch und wir gingen in sein Zimmer. „Du darfst dir auch ein Seite aussuchen!“, sagte er zärtlich und legte seine Arme um mich : „Rechts oder Links“. Mir war es eigentlich egal ich hatte mehr Angst als alles andere, was war wenn er sich nicht unter Kontrolle hatte. Daher sagte ich einfach rechts. Leland war einverstanden und drehte sich zu mir und Küsste mich. Dabei zog er mich langsam in Richtung Bett. Und schließlich landeten wir auch da drin. Wir küssen, streichelten und schmusten miteinander. Leland wurde etwas stürmischer. Das machte mir Angst, ich konnte an nichts anderes mehr denken. Als Leland das bemerkte, hörte er sofort auf. Schaute mich zärtlich an: „Soll ich aufhören“, fragte er leise und streichelte mir eine Träne aus dem Gesicht. „Nicht, Weinen ich tu dir nichts“. Ich schaute ihm in die Augen und merkte das es ihm Leid tat. Er hörte auf, bot mir seinen Arm an in dem ich Schlafen konnte. Ich legte mich in den Arm, aber soweit weg von ihm wie es nur ginge und schlief irgendwann ein.
Es war schon längst hell, als ich aufwachte. Ich lag immer noch in Lelands Arm, ich versuchte mich kurz zu orientieren, drehte mich um und da schauten mich ganz zärtlich zwei Augen an. „Guten Morgen, mein Honey und gut geschlafen“, meinte Leland und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich nickte nur und fragte wie er geschlafen habe, daraufhin erwiderte er, dass er gar nicht geschlafen habe. Das konnte er vor lauter Aufregung nicht. „Wieso Aufregung?“, meinte ich. „Na weil ich den schönsten Schatz in meinem Arm hatte, darauf musste ich doch aufpassen. Du bist so süß, wenn du schläft.“ Ich schaute ihn fragend an und Leland grinste nur. Dann beugte er sich zu mir rüber und küsste mich ganz vorsichtig. Ich erwiderte und wir begannen den Tag damit, wie wir den letzten Tag haben ausklingen lassen.

Eigentlich verbrachten wir den ganzen Tag nur damit. Irgendwann sind wir dann doch mal aufgestanden. Nachdem ich geduscht hatte, ging ich in die Küche ohne Kaffee tu ich keinen Schritt mehr, nahm ich mir vor. Als ich in die Küche kam erwartete mich ein prachtvolles romantisches Frühstück mit allen drum und dran. „Hey, wie hast das denn gezaubert“, fragte ich erstaunt. Leland kam auf mich zu nahm mich in den Arm und sagte: „Das hatte ich eigentlich gestern noch im Supermark besorgt, wo auch die Kondome dabei waren“. Ach ja da war ja gestern was ich erwiderte nur: „Das hatte ich schon fast wieder vergessen, ich hab wohl etwas überreagiert. Es tut mir Leid“. Leland gab nur ein Einfaches Ok wider und küsste mich. Er schien glücklich darüber zu sein, dass die Sache aus der Welt war. „Also soll ich dich nicht zum Flughafen bringen?“ und grinste. „Nein, ich bleib hier, wenn du mich willst“, gab ich zurück. Leland hob mich leicht an, drückte mich an sich und sagte: „Und wie ich dich will!“ Er freute sich wie ein kleines Kind und küsste mich.


Nachdem Frühstück wollte Leland mir unbedingt Kona zeigen. Ich stimmte zu. Er zeigte so allerhand Sehenswürdigkeiten, natürlich auch sein Büro, aber nur mit dem Versprechen das wir uns nicht lange im Büro aufhalten würde. Als alles im Büro erledigt war ging es zum Strand. Endlich mal wieder in der Sonne braten, das kann ich gut gebrauche. Am Strand angekommen genoss ich die Sonne pur, Leland war erst mal eine Runde schwimmen, also legte mich in die Sonne und betete diese an. Plötzlich merkte ich nur wie mich jemand in den Arm nahm und mich küsste. „Siehst süß aus in dem Bikini, der macht mich an“, flüsterte Leland in mein Ohr. Ich setzte mich hoch und wollte mein T – Shirt nehmen. Leland nahm meine Hand zurück: „Bitte nicht, es ist doch nicht schlimm. Ich mache nichts“, er küsste mich. Ein bißchen unangenehm war es mir trotzdem.
Am Abend gingen wir in einem Restaurant essen. Zuhause angekommen, waren wir nur mit dem Einen beschäftig. Leland fragte mich später ob ich die Nacht wieder bei ihm bleiben würde. Ich nickte, Leland schien sich sehr darüber zu freuen. Ich ging dann nach oben mit der Ausrede, dass ich noch unter die Dusche wolle. Aber eigentlich wollte ich nur allein sein, um Nachzudenken. Ich gönnte mir eine ausgiebige Dusche und dachte über die ganze Situation mir Leland nach. Natürlich wollte er mehr als nur Kuscheln, das gab er mir des Öfteren mit einigen Bemerkungen zu verstehen.
Plötzlich klopfte es an der Tür: „Lebst du noch?“, fragte Leland. Ich meinte zu ihm das ich gleich fertig sei. Er erwiderte nur, dass er im Schlafzimmer auf mich warten würde. „Im Schlafzimmer, ich wusste genau was er wollte. Was sollte ich denn nur tun“, dachte ich.
Ich verließ das Bad und da stand Leland schon er lehnte am Türrahmen seines Schlafzimmers. Er stieß sich ab und kam auf mich zu, nahm mich an der Hand und sagte: „Komm“. Wir gingen ins Schlafzimmer, er nahm mich in seine Arme und seine Hände streichelten meinen Rücken, dabei hielt er mich fest in seinen Armen. „Du willst mit mir schlafen, stimmts“, fragte ich ängstlich. Leland schaute mir tief in die Augen: „Nur wenn du es auch willst, sonst nicht“, gab er zärtlich zurück und streichelte mit seinem linken Zeigefinger über mein Kinn. Ich schaute ihn nur an uns sagte nichts. Leland drückte mich fester an sich heran, seine Hände wanderten unter meinem T – Shirt. Dabei küsste er mich immer inniger und stürmischer. Nach einiger Zeit hörte er auf und schaute mich fragend an. Ich schaute zurück und küsste ihn. Kurze Zeit später zog er mir das Shirt aus. „Wunderschön was ich da sehe“, und streichelte mit einen Finger an meinem Busen entlang. Er küsste mich wieder und balancierte mich in Richtung Bett. Wir küssten und streichelten uns, Leland wurde immer stürmischer, blieb aber zärtlich und vorsichtig. Plötzlich hielt Leland inne und schaute mich an, er streichelte mich dabei: „Bist du dir wirklich sicher, du musst nicht nur weil ich es so gern möchte. Ich kann auf dich warten.“ Ich sagte nichts dazu, sondern küsste ihn nur. Er beugte sich zu seinem Nachtschrank und holte ein Kondom raus. Danach küsste er mich am ganzen Körper und machte sich an meine Hose zu schaffen.
Leland merkte wie ich mich versteifte und hört sofort auf. Er nahm mich in den
Arm, streichelte mit einen auf meinem Gesicht entlang. Er sah mich an, er merkte sofort das ich Angst hatte: „Es ist vollkommen ok, wenn du nicht willst ich warte auf dich egal wie lange es dauert.
Die Nacht mit Leland war trotzdem wunderschön, er war sehr zärtlich und vorsichtig. Ich konnte die ganze Nacht nicht einschlafen und beobachtete Leland wie er schlief er sah sehr glücklich aus und hatte ein kleines Grinsen im Gesicht. Aber er sah so süß aus. Als er wach wurde schaute er mich an und küsste mich: „Schon wach meine Süße?“, fragte er. Ich erklärte ihm das ich nicht schlafen konnte und das er richtig süß aussah im Schlaf. Ich wollte wissen wovon er geträumt habe, weil es im Schlaf gelächelt hatte. „Wieso konntest du nicht schlafen, hab ich gestern was falsch gemacht?“ Ich verneinte und wollte nun endlich wissen was er geträumt hat. „Nur von dir meine Süße, nur von dir und von das hier“. Er beugte sich zu mir rüber und begann mich überall zu küssen. Ich versuchte mich zu wehren: „Leland wir müssen in drei Stunden am Flughafen sein. Ich muss morgen wieder arbeiten“. Leland gab nicht auf: „Wieso in drei Stunden sind wir locker am Flughafen.“ Ich gab jegliche Wehr auf und so begannen wir den Tag damit, zu kuscheln und zu schmusen.
Zum Flughafen mussten wir natürlich hetzen, den Flug nach Honolulu bekamen wir gerade noch so. Als wir zu Hause ankamen entführte Dog Leland gleich, sie mussten noch Heute einen Flüchtigen fangen, da sie Kaution sonst futsch wäre, also verabschiedete er sich mit einem dicken Kuss und war weg. Ich ging auf mein Zimmer um meine Sachen auszupacken, da klopfte es plötzlich: „Darf ich reinkommen, ich bins Beth.“ Sie setzte sich auf mein Bett und grinste nur. Nach kurzer Zeit fragte sie: „Na, wie war’s?“ und grinste noch mehr. Ich schaute sie an und fragte was sie denn meine: „Du weißt schon was ich meine“, gab sie neugierig zurück. Ich erzählte ihr dann nur das es ein schönes Wochenende war mehr nicht. Beth hatte mit Sicherheit eine andere Story von mir erwartet als nur von Strandausflügen zu hören. Gab es aber auf zu Fragen als sie merkte das ich nicht darauf eingehen wollte.
claudisbeth - 08.04.2007, 15:31

Kapitel 7

Es war jetzt schon Juni, mein Au – Pair Jahr würde in zwei Wochen zu Ende gehen. Wir wussten das Alle. Aber niemand traute sich darüber zu reden. Alle wussten wie schwer es für Leland und mich war auch nur daran zu denken. Wir hatten noch nicht darüber gesprochen, wie es weiter gehen sollte.
Ich war gerade in meinem Zimmer, als Beth an der Tür klopfte. Ich bat sie herein und drehte mich kurz von ihr weg damit meine Tränen nicht sah, diese wollte ich mir schnell aus dem Gesicht wischen. Natürlich merkte Beth es trotzdem: „Honey was ist denn los“, und nahm mich in den Arm. Wir setzten uns aufs Bett und schwiegen. Beth schaute mich die ganze Zeit an und wartete das ich etwas sagte.
Aber eigentlich wollte ich nichts sagen. „Es ist wegen Leland und dir, weil dein Jahr fast vorüber ist. Stimmts!“ Ich schwieg, Beth jedoch schaute mich immer noch an.
Nach einer Weile nickte ich nur ganz leicht und die Tränen liefen nur so über mein Gesicht. Beth drückte mich an sich und meinte das wir alle eine Lösung finden würden. So eine große Liebe dürfe man nicht zerstören.
Wir hörten wie unten die Autos vorfuhren: „Die Männer kommen, ich geh erst mal runter soll ich Leland noch ein paar Minuten aufhalten, damit du dich beruhigen kannst?“ Ich nickte nur und Beth ging hinunter. Auf dem Balkon rauchte ich erst mal eine um wieder runter zu kommen, ging ins Bad und wusch mir das Gesicht. Ich wollte runtergehen, öffnete gerade die Tür und erschrak Leland stand plötzlich vor mir. „Hey meine Süße ich hab dich vermisst.“ Er nahm mich in den Arm und küsste mich. Ich hatte schon wieder Tränen in den Augen, weil ich daran dachte, dass ich so eine Begrüßung bald nicht mehr haben werde. Leland merkte natürlich sofort das etwas nicht stimmte. Er zog mich in ins Zimmer und schaute mir tief in die Augen: „Hey, was ist denn los? Hast du geweint?“ Ich biss mir auf die Zunge um nicht zu weinen: „Es ist alles Ok“, meinte ich nur. In dem Moment rief Beth von unten, dass das Essen fertig wäre. Darüber war ich sehr froh, denn Leland wollte gerade weiter bohren und so ging ich an ihm vorbei und um nach unten zu gehen. Leland kam hinterher.
Am Essenstisch stocherte ich nur in meinem Essen heraus, einen Bissen bekam ich nicht wirklich hinunter. „Schmeckt es dir heut nicht“, fragte Dog. Ich meinte nur das er schon schmecke ich jedoch keinen Hunger hätte. Ich schaute zu Beth rüber die mich die ganze Zeit schon traurig anschaute. Dog schien dies bemerkt zu haben und fragte natürlich was los sei. Irgendwie konnte ich diese Frage heute nicht mehr hören. Ich sagte das nichts sei und bat darum bitte aufstehen zu dürfen. Dog gestattet dies mir, Leland wollte mir nachgehen aber aus dem Hintergrund merkte ich wie Beth ihn davon abhielt. Er fragte sie warum er nicht zu mir gehen solle. Beth meinte nur das sie gehe. Ich war schon längst im Garten eine Rauchen, als Beth ankam. Sie nahm mich in den Arm: „Sprich mit Leland darüber!“, meine sie nur. „Er versteht grad gar nichts mehr, er liebt dich doch“. Wir diskutierten ein ganze Weile darüber, denn ich wollte nicht mit Leland darüber reden. Von hinten kam dann ein: „Du musst aber mit ihm reden, es geht ihm nicht anders. Wir haben heute darüber gesprochen, Leland traut sich nicht dich darauf anzusprechen.“ Ich drehte mich um und Dog sah mich ernst an, er nahm seine Sonnenbrille ab uns setzte sich zu Beth und mir. Er nahm mich in den Arm und tröstet mich strich mir die Tränen aus dem Gesicht. Er meinte ich solle jetzt zu Leland gehen, er sei wohl in seinem Zimmer oben. Ich blieb noch eine Weile sitzen bis Dog sagte: „Jetzt geh schon, ihr könnt das Gespräch nicht ewig hinaus schieben. Je länger ihr es hinaus zögert, desto schmerzlicher wird es für euch beide werden“. Ich nickte nur ohne etwas zu sagen. Beth drückte mich und meinte, das ich es schon schaffen werde. Dann stand ich auf und ging nach oben.
Ich stand noch eine Weile vor Lelands Zimmer bevor ich anklopfte. Von innen kam nur ein kurzes: „Herein“. Ich öffnete die Tür und trat ein. Leland saß auf seinem Bett, als er mich sah stand er auf, kam auf mich zu und drückte mich dolle. Er war froh das ich da war.
Ich erklärte ihm das wir reden müssten. Wir saßen auf dem Bett und schwiegen eine ganze Weile. Leland fing dann an zu reden: „Ich weiß worüber du mit mir reden willst. Es ist, weil du bald wieder nach Deutschland musst. Willst du mit mir Schluss machen?“ Ich starrte ihn nur an und glaubte nicht was ich da hörte, was hatte er gesagt. „Nein will ich nicht ich will dich nicht verlieren, ich liebe dich viel zu sehr. Ich weiß nur nicht wie es weiter gehen soll, wenn ich wieder in Deutschland bin. Es ist soweit weg.“ Leland schaute mich an er hatte Tränen in den Augen, ich weinte schon längst. „Ich will nicht das du gehst“, meinte er nahm mich in den Arm und küsste ganz zärtlich meine Stirn. „Nein das lass ich nicht zu. Niemals!! Ich geb dich nicht mehr her! Niemals mehr!“, sagte er ernst. „Aber was sollen wir denn machen, ich kann doch nicht illegal hier bleiben“ , sagte ich und weinte bitterlich. Ich legte mich in seine Arme und mochte mich gar mehr beruhigen. Es klopfte an der Tür, Leland rief nur ein kurzes: „Herein!“ Es waren Dog und Beth. „Wir haben da zwei Ideen um eurer Problem zu lösen“, meinte Dog und sah uns an. „Wir können doch nicht mit ansehen wie ihr euch Quält.“ Ich dachte nur zwei Ideen na mal sehen was da jetzt kommt. Dog setzte sich zu uns und erklärte: „Also erstens! Alisea fliegt für zwei Wochen zurück, erledigt alles in Deutschland, kommt als Tourist zurück und ihr Heiratet dann. Oder zweitens! Ihr heiratet noch in den nächsten Tagen.“. Dog schwieg und sah uns an. Leland schaute mich an. Ich dachte nur: „Wie jetzt heiraten, ich wollte nie heiraten“, ich erwiderte nichts. Leland sagte aber auch nichts, ich denke er wusste nicht was er sagen solle. Beth ergriff dann das Wort: „ Dog und ich wären für die erste Variante, dann kann Alisea alle ihre Unterlagen die sie für eine Hochzeit braucht aus Deutschland mitbringen. Und alles erledigen, was noch erledigt werden muss. Und vor allem ihren Eltern alles erklären. Und wir können die Hochzeit noch ein bißchen Planen. Aber ist eure Entscheidung und wir würden uns über beide Varianten freuen.“
Als die Beiden gegangen waren schwiegen Leland und ich uns an. Er ergriff dann irgendwann das Wort: „Würdest du mich denn Heiraten wollen?“ Ich traute mich nicht ihn anzuschauen, er nahm dann mein Gesicht und drehte es ganz leicht und zärtlich zu ihm so dass ich ihn anschauen musste. „Ich liebe dich, ich dachte nie daran das es so etwas geben würde, bevor ich dich kennen lernte. Ich würde gern deine Frau werden. Aber ist es nicht eigentlich noch ein bißchen früh dafür. Wir sind doch noch nicht mal ein Jahr zusammen“, erklärte ich ihm. Er schwieg. „Wir könnten uns ja nur standesamtlich Trauen lassen und später irgendwann einmal Kirlich heiraten. Wäre doch eine Variante oder“, fragte er wenig später. Ich zuckte nur mit den Schultern, ich sah in Lelands Augen, er schien es ernst zu meinen. Leland stand auf und kniete sich vor mich: „Bitte heirate mich, ich will dich nicht verlieren. Dafür liebe ich dich viel zu sehr. Bitte heirate mich!“
Er sah mir dabei tief in die Augen, ich merkte wie ihm die Tränen in den Augen standen. Ich dachte kurz über die ganze Situation nach suchte nach anderen Möglichkeiten. Aber Dog schien recht zu haben, mir viel auch nichts Besseres ein.
Ich sah wieder zu Leland und sagte: „Ich will dich nicht verlieren. Ich liebe Dich. Wenn wir heiraten muss ich vorher nach Deutschland um meine ganzen Papiere zu holen und ein paar Sachen die dann noch benötige. Nach zwei Wochen bin ich wieder hier und dann können wir heiraten“. Leland sah mich an: „Also heiraten wir?“, fragte er noch mal nach. „Also heiraten wir“, gab ich zurück. Leland umarmte mich stieß mich leicht nach hinten, wir landeten auf dem Bett, und küsste mich stürmisch.
Als Leland und ich am nächsten Morgen in die Küche kamen saßen Dog, Beth und die Kinder schon am Frühstückstisch. Dog und Beth schauten und fragend an: „Und gibt es eine Entscheidung, Feiern oder Trübsal blasen und weitergrübeln?“ Leland meinte dann nur ganz locker: „Wenn ihr es unbedingt wissen wollt...“ , er machte eine Pause, sah mich an und Dog und Beth schauten uns ganz neugierig an. Er holte tief Luft und meinte: „Feiern!“ Beth schrie laut und sprang von ihrem Stuhl auf und fiel mir um den Hals. Auch Dog stand auf und Gratulierte uns : „Sofort oder mit Deutschlandaufenthalt“ Ich erklärte den Beiden das ich vorher auf jeden Fall noch mal nach Deutschland müsse, da die nötigen Papiere ja in Deutschland seien und nicht hier. Dog stimmte dann zu und meinte dann das er die Kosten für den Rückflug von Deutschland nach Hawaii übernehmen würde, denn schließlich wär er ja der künftige Schwiegerpapa und drückte mich fest. Nach dem Frühstück fuhren Leland und Dog ins Büro, Beth hatte heute ihren freien Tag. Leland nahm mich in den Arm verabschiedete sich von mir, wünschte mir einen schönen Tag und küsste mich. Von draußen kam nur ein: „Leland komm wir müssen, schmusen könnt ihr noch euer ganzes Leben lang.“ Leland rief: „Einen Moment noch“, und küsste mich weiter. Aber Dog gab nicht auf, also ging Leland. Ich sah ihm ein bißchen Traurig hinterher, ich machte mir immer Sorgen wenn er auf „Jagd“ ging.
Ich saß grad am Rande des Pools, als Beth zu mir kam. Die Kleinen schliefen und Cecily war bei einer Freundin. Beth sah mich an und sagte: „Ich finds toll das du noch mal nach Deutschland fliegst, vielleicht kommt deine Mum ja mit zur Hochzeit her.“ Ich meinte nur kurz: „Das wird sie nicht tun“. „Warum nicht“, fragte Beth erstaunt. „ Ich bin ihr egal, sie hatte das letzte Mal hier angerufen als ich bei Leland in Kona war. Sie hat sich noch nie besonders um mich gekümmert, sie wollte auch nicht das ich als Au –Pair Mädchen hier her komme, wenn ich ihr sage das ich wieder zurückfliege wird es eine Menge Ärger geben, aber das ist mir egal das ist mein Leben. Nach 13 Jahren habe ich endlich so was wie ein Zuhause gefunden und das will ich nicht verlieren.“ Beth hörte mir aufmerksam zu dann sagte sie nur: „Danke“. Ich schaute sie fragend an. Beth lächelte und meinte nur: „Weil du dich hier so wohl gefühlt hast. Das freut mich sehr. Ich hab dich lieb“. Sie nahm mich in den Arm und mir liefen schon wieder die Tränen.
Beth tröstet mich und meinte wenn es in Deutschland Probleme geben würde, würde sie sich in den nächsten Flieger setzen und mich holen. Ich lächelte schon wieder ein bißchen: „Ist schon etwas ironisch, ich würde meinen Freund Heiraten, aber mit einander geschlafen haben wir bis Heute nicht, schon etwas komisch“. Beth schaute mich fragend an: „Wie ihr habt noch nicht miteinander geschlafen? Wirklich?“ Ich nickte nur und wollte nicht näher darauf eingehen Beth merkte das auch und gab nur ein großes WOW von sich.
Als ich mich beruhigt hatte meinte Beth zu mir das wir noch unbedingt ein Hochzeitskleid kaufen müssen bevor ich fliege. Sie würde mir bei der Auswahl helfen. Beth plante die Hochzeit schon in allen Einzelteilen und freute sich tierisch. Ich ließ ihr die Freude. Aber so richtig hörte ich gar nicht hin, denn ich machte mir Sorgen um Leland sie wollten schon längst wieder zurück sein ob was schiefgegangen war? Beth stupste mich von der Seite an: “Hörst du mir überhaupt zu!“ Ich nickte nur und schaute auf meine Uhr. „Hey was ist los du schaust andauernd auf deine Uhr“. Ich zuckte nur mir den Schultern und sagte nicht. „Du machst die Sorgen das die Männer noch nicht da sind, aber manchmal ist das halt so. Wenn was passiert wäre, wüssten wir das schon“, meinte Beth und nahm mich in den Arm. Dann stand sie auf, ging in die Küche und kochte Kaffee.
Plötzlich umarmte mich jemand von hinter, ich war so in Gedanken versunken das ich mich erschrak und wir in den Pool fielen. Als ich wieder auftauchte erkannte ich einen grinsenden Leland ich schwamm zu ihm: „Du Schuft du sollst mich nicht immer so erschrecken, irgendwann erschreckst du mal noch zu Tode.“ Er drückte mich fest an sich und wollte mich küssen, aber ich konnte mich befreien ich wollte nur aus dem Pool raus. Als ich in Richtung Haus ging, standen Beth und Duane in der Tür und konnten sich vor lauter Lachen nicht halten. Ich sah sie nur an schüttelte mit den Kopf und meinte: „Immer auf die Kleinen“ und ging an ihnen vorbei. Ich wollte nach oben mich umziehen. Ich war gerade so einigermaßen trocken und zog mich gerade wieder an, als Leland ins Zimmer kam. Er kam auf mich zu, nahm mich in den Arm, küsste mich ganz zärtlich auf die Stirn und sah mich an. „Es tut mir leid, ich wollte dich nicht so erschrecken verzeih mir bitte noch mal.“ Er sah mich an und ich musste schon wieder lächeln. Er lächelte zurück und küsste mich auf den Mund. „Das ist mein Shirt was du an hast, aber steht dir gut sieht sexy aus!“ und schaute auf das
T – Shirt was ich an hatte. Ich hatte ein schwarzes T – Shirt mit der Aufschrift Da Kine Bail Bonds an. Er zog mich an sich ran und schaute mich an: „Also verzeihst du mir noch mal !“ Ich ließ ihn einen Moment zappeln, konnte mir das grinsen allerdings nicht lange verkneifen: „Ausnahmsweise, noch mal!“ Er drückte mich noch fester an sich und küsste mich innig. Ich spürte wie seine Hände unter meinem Shirt landeten. Er streichelte mich ganz zärtlich, dann zog er mir das T – Shirt aus und schob mich langsam in Richtung Bett. Er streichelt mich überall. Langsam zog auch ich ihm das T – Shirt aus. Wir waren schon völlig in einander versunken, als es plötzlich klopfte.
Wir reagierten nicht da darauf. Doch es klopfte wieder, etwas genervt antwortete Leland was denn sei. Es kam nur ein kurzes: „Essen ist fertig“. Leland antwortete nur ein kurzes: „Wir kommen später!“ Ich wollte gerade aufstehen als es mich zurück zog ins Bett. Er hielt mich fest und meinte nur das ich doch jetzt nicht gehen könne und fing wieder an mich zu küssen. Ich gab einfach auf, denn er war sooo zärtlich.....
Wir ließen uns für den Rest des Tages unten nicht mehr sehen.

Kapitel 8

Es war Donnerstag, Montagnachmittag würde ich fliegen und irgendwie hatte ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken das es nur noch fünf Tage waren. Beth, Dog und Leland müssten auch gleich aus dem Büro kommen. Also trommelte ich die Kids aus dem Pool, Cecily bat ich kurz auf Bonnie Jo aufzupassen, weil ich schnell Kaffee aufsetzen wollte. Ich verbot ihr allein in den Pool zu gehen wenn ich nicht dabei wäre, Garry nahm ich mit ins Haus es war auch Zeit für sein Fläschchen.
Ich war gerade mit allem rechtzeitig fertig und da fielen die drei auch schon ein. Die Kinder stürmten sofort los mit einen lauten: „Mommyyyyyyyyyyy, Daddyyyyyyyy , Mommyyyyyyyyyyyy, Daddyyyyyyyyyyy!“
Leland kam zu mir in die Küche begrüßte klein Garry und nahm mich dann von hinten in den Arm und küsste meinen Hals. „Alles klar mein Schatz!“ Ich nickte nur und gab ihm einen Kuss, damit er nicht merkte das es mir nicht besonders ging. Leland ging dann nach oben er wollte unbedingt Duschen. Später wollte er noch irgendwas mit mir besprechen. Dann kam Beth: „Alisea Telefon für dich, aus Deutschland ich glaub es ist deine Mum“. Ich schaute sie entsetzt an: „Was will die denn jetzt“, dachte ich nur. Beth merkte sofort das es mir nicht gerade gelegen kam: „Ich kann sagen das du schon fort bist“, meinte sie. Ich verneinte und ging zum Telefon. Ich hörte meiner Mutter zu sagte immer das ich selber rechnen könne und wurde auch etwas lauter. Beth verstand zwar kein Wort von dem was ich sagte aber sie merkte das ich sehr aufgeregt war und schaute mich an. Ich drehte mich von ihr weg, weil mir langsam die Tränen kamen und Beth sollte es nicht mitbekommen. Ich beendete das Gespräch zügig, stand auf und ging nach oben in mein Zimmer. Beth wollte mich aufhalten, aber ich hörte nicht drauf und ließ sie stehen.
Aber eigentlich musste ich nach einem Jahr schon wissen bei dieser Familie mit weglaufen nicht weit käme. Also klopfte es wenige Minuten später auch schon an meine Tür. Beth wartete nicht mal bis ich sie herein bat, sondern öffnete die Tür gleich. Ich wischte mir schnell die Tränen weg und versuchte zu lächeln, was mir nicht besonders gut gelang. „Ok Babe, was ist los und glaub mir ich geh nicht eher bevor wir gesprochen haben“, meinte sie ernst. Ich wusste das ich nun keine Chance mehr hatte, versuchte es aber trotzdem mit Schweigen.
Nach 15 Minuten merkte ich das es nichts brachte; Beth blieb auf dem Bett sitzen und rührte sich keinen Millimeter. Also gab ich auf, setzte mich zu ihr und überlegte kurz was ich sagen solle. „Also .....“ fing ich an und stockte auch gleich wieder. „Ich bin aus Deutschland geflohen ich wollte nur noch weg ich konnte es nicht mehr ertragen. Die ständigen Vorwürfe ich konnte das nicht mehr ertragen, wenn ich nicht gegangen wäre hätte ich mich wahrscheinlich umgebracht.“ Ich erzählte ihr dann was bei meine Oma damals passierte, meine Mutter hätte mir stolz erzählt das mein Onkel aus dem Knast raus ist und das er nur wegen mir da drin wär und ich die Familie kaputt gemacht hätte. Ich weinte dabei.
Beth hörte mir die ganze Zeit zu und sagte kein Wort zu mir, wahrscheinlich wusste sie nicht was sie sagen sollte. Nach einer Weile sagte wie leid es ihr für mich tue und das sie das wohl nicht erwartet hätte sich jetzt aber erklären könne warum Leland und ich noch keinen Sex gehabt hätten. Dann schwieg sie wieder. Sie sah mich an und fragte: „Weiß Leland es?“ Ich erklärte ihr das er es von Anfang an wusste und das es am Anfang schon ein paar Probleme gab deswegen. Beth wunderte das nicht. „Weiß Leland auch von der Entlassung“, meinte Beth. Ich schüttelte den Kopf. „Du musst es ihm sagen“, gab Beth zurück. „Um Gotteswillen, Leland lässt mich doch nie nach Deutschland fliegen wenn er es weiß. Bitte sag ihm auch nichts“, gab ich zurück. Beth meinte das Leland es wissen solle. Ich sagte nichts mehr dazu, denn ich musste nur noch Weinen. Beth nahm mich in den Arm sie wollte mich trösten. Ich heulte mich erstmal richtig aus, das hatte ich noch nie zuvor getan ich hatte es immer runter geschluckt die ganzen Jahre lang, jetzt ging es nicht mehr. Beth streichelte mich und ich muss wohl irgendwann eingeschlafen sein, denn als ich wieder zu mir kam war es draußen schon Dunkel geworden, Beth saß immer noch bei mir und streichelte mich immer noch. „Na Kleines, geht es dir jetzt ein bißchen besser?“ Ich nickte nur kurz und stand auf. Ich wunderte mich das Leland noch nicht hier war, er wollte doch mit mir reden. Beth ging nach unten ich machte mich im Bad fertig, es sollte nicht jeder mitbekommen was hier oben passiert war.
Leland war im Pool als ich runter kam. Ich ging in die Küche ich brauchte jetzt unbedingt einen Kaffee und eine Zigarette und Leland wollte ich beim Schwimmen nicht stören. Also saß ich mich an den Küchentisch mit meinem Kaffee und rauchte Eine. Beth kam in die Küche: „Alles wieder klar?“ meinte sie und streichelte mir über die Schulter. Ich nickte nur, Beth lächelte leicht.
Beth erklärte mir dann noch das ich das letzte Wochenende frei habe und das ich dann noch genug Zeit mit Leland haben würde. Auch meinte sie das die Drei bis L.A. mitkommen würden, das sie die nächste Woche in Colorado zu tun hätten. Ich freute mich das ich erst ab L.A allein sein würde.
Leland kam rein, er umarmte und küsste mich. Dann zog er mich aus der Küche auf die Veranda und meinte das er was mit mir besprechen wolle. Er nahm mich draußen in den Arm schaute mich an und fragte ob wir das letzte Wochenende nicht lieber auf Kona verbringen wollten.

Es wäre unser letztes Wochenende bevor ich nach Deutschland fliege und das wollte er gern ungestört mit mir verbringen. „Wieso denn ungestört?“, fragte ich neugierig Er grinste und meinte nur das gern noch ein bißchen allein mit mir wär. Danach küsste er mich und fragte ob wir rüber Fliegen würden. Ich nickte nur. Der Flug würde morgen Nachmittag gehen.

Kapitel 9

Mittlerweile waren wir auf Kona angekommen. Ich stand gerade auf der Veranda, ja Kaffee und Zigaretten sind zusammen eine tolle Mischung. Ich war die Ruhe in Person. Es war schon ziemlich spät, Leland kam zu mir umarmte mich von hinten und küsste mir auf den Hals: „Lass uns schlafen gehen“. Ich machte meine Zigarette aus und wir gingen nach oben. Wir kuschelten noch ein wenig und schliefen dann ein.
Den nächsten Tag verbrachten wir am Strand. Als wir am Abend nach Hause kamen, konnte Leland von mir lassen. „Warum so stürmisch heut?“, fragte ich. Leland sah mich, streichelte mir übers Gesicht: „Weil ich mit dir Schlafen möchte, ich bin total heiß auf dich!“ Ich schaute nach unten ich wollte ihm nicht unbedingt anschauen. „Aber nur wenn du soweit bist, sonst nicht. Ich will dich nicht Drängen und Zwingen schon gar nicht“, meinte Leland ganz ernst. Ich sagte gar nichts. Ich denke Leland wusste nicht was er nun machen sollte und hielt sich etwas zurück.
Aber als wir im Bett lagen fing Leland wieder an. Irgendwann hörte er auf, sah mich an und fragte: „Willst du mit mir Schlafen?“ „Wow, das war jetzt aber direkt“, dachte ich damit hatte ich nicht gerechnet. Ich schaute Leland immer noch nicht an, er hob mein Gesicht an, sodass ich ihn anschauen musste. „Wir können es ja probieren, wenn du doch nicht willst hör ich gleich auf“, meinte er zärtlich. Ich nickte leicht und Leland schaute mich lächelnd an. Er streichelte mich überall und küsste mich überall. Er zog mir ganz vorsichtig das Shirt aus. Auch ich zog ihm das Shirt aus und streichelte seine muskulösen Oberarme. Er beugte sich zu seinem Nachtschrank und holte ein Kondom heraus, ich bekam es langsam mit der Angst zu tun. Leland beobachtete mich die ganze Zeit sehr aufmerksam und merkte natürlich sofort das ich ein wenig Angst hatte. Er beugte sich zu mir rüber: „Schschsch keine Angst ich bin ganz vorsichtig, oder soll ich aufhören?“ Ich schüttelte ganz leicht den Kopf. Leland rückte näher an mich heran und beugte sich leicht zu mir rüber. Er streichelte und küsste mich am ganzen Körper. Er zog mir langsam den Slip runter und ich seine Boxershort. Er drückte mich fest an sich. Leland wurde immer stürmischer, er beugte sich kurz zurück, streifte sich das Kondom über und beugte sich dann ganz zu mir rüber. Er schaute mich an, um sicher zu gehen ob ich auch immer noch wolle. Ich küsste ihn nur, Leland erwiderte meinen Kuss stürmisch und drang ganz langsam und vorsichtig in mich ein.... .
Wir hatten also miteinander geschlafen, es war Wunderschön, Leland war sehr vorsichtig und zärtlich. Wir schliefen danach Arm in Arm ein. Am nächsten Morgen schaute er mich freudestrahlend an. Ich grinste ihn an und fragte: „Was ist denn?“ Er grinste mich an zog mich zu sich ran, küsste mich und meinte: “Nichts, ich musste nur an heute Nacht denken.“ Ich schaute ihn nur an: „Heute Nacht, was war da?“ Leland beugte sich zu mir rüber und lag so halb auf mich, er küsste mich wieder: „Du bist mir eine! Na klar war da was und es war wunderschön, fand ich zumindest, was ist mit dir?“ Ich grinste nur: „Die Dame schweigt und genießt“ Leland schaute mir nur an setzte sich leicht auf mich und fing an mich zu kitzeln: „Neiiiiinnn Leland nicht bitte nicht kitzeln. Es war für mich auch sehr schön!“ Er hörte auf mich zu kitzeln und küsste mich stürmisch.
Wir verbrachten den halben Tag mit kuscheln und schmusen, wir wollten eigentlich gar nicht mehr aufhören es war schließlich unser letztes Wochenende für eine lange Zeit. Lange zumindest für Verliebte wie wir es waren. Der Hunger trieb uns allerdings doch irgendwann mal in Richtung Küche. Wir hatten einen Bärenhunger also stürmten wir in Richtung Kühlschrank, ich war zuerst da öffnete und mein Gott was war das. Dieser Blöde Kühlschrank gab nichts weiter her als eine Flasche Wasser. „Toll wir müssen einen Hungertod sterben“, meinte ich. Leland schaute in den Kühlschrank: „Scheiße ich wollte gestern noch in den Supermarkt ich habs vergessen. Also gehen wir Essen.“ Es blieb uns ja auch nichts anderes übrig. Also gingen wir nach oben machten uns so halbwegs Ausgehfertig und fuhren in den nächsten Fastfoodshop.
In Honolulu wieder angekommen verbrachten Leland und ich den Tag mit Beth, Dog und den Kinder es war mein letzter Nachmittag auf Hawaii morgen würde mein Flug gehen. Ich versuchte mir mich dem Gedanken das es nur für zwei Wochen sein würde zu beruhigen, aber irgendwie gelang es mir nicht wirklich. Ich zwang mich mir nichts anmerken zu lassen und machte gute Miene zum Bösen Spiel. Am Abend hatten Beth und Dog uns zum Essen eingeladen, Leland und ich stimmten zu und so gingen wir in einem schicken Restaurant Essen. Wir unterhielten uns über dies und das, am meisten über unsere Hochzeit Beth hatte einen genauen Plan aufgestellt. Leland und ich wollten eigentlich nicht so ein großes Fest. Als ich hörte das Lelands Geschwister alle kommen sollten, wurde mir schon etwas übel, außer Garry, Bonnie Jo und Cecily waren es ja schließlich noch acht Geschwister die meisten würden mit ihren Partner kommen. „Oh Gott das würde ein riesen Ding werden“, dachte ich. Ich nahm mir fest vor mit Leland später in Ruhe darüber zu sprechen.
Während des Essens grinste ich vor mich hin ich musste an meine Anfangszeit denken und war total in Gedanken versunken. Plötzlich stupste mich jemand leicht an die Seite es war Dog: „Warum grinst du so?“ Ich fing an zu erzählen, was ich damals für Angst hatte als er und Leland mit dem ernsten Blick auf mich zukamen, ich betet damals zu Gott das sie nicht mich meinten. Dog lachte. Dann erzählte ich weiter, wie sie von Beth sprachen und wie schlecht mir damals war.
Und als ich das erste Mal bei ihnen aß, und mich fragte ob das überhaupt Essbar sei, da die Esskultur in Deutschland sehr anders ist. Jetzt lachten alle. „Aber jetzt liebe ich es!“ Leland nahm mich in den Arm, rutschte zu mir rüber, küsste mich und fragte: „Und was ist mit mir?“ Ich schaute ihn an: „Achja da war doch noch was.“ Ich machte eine kurze Pause, Leland schaute mich voller Erwartung an. „Die Liebe ich wusste nicht wie schön sie sein kann!“ Leland schaute mich noch verliebter an als eh schon und küsste mich. Beth und Duane waren sehr still und schauten grinsend zu uns rüber, dann gab Dog Beth auch einen Kuss.
Als wir zuhause angekommen waren fing ich dann doch mal an meine Sachen einzupacken. Welche die ich für Deutschland bräuchte und welche Leland mit nach Kona nehmen sollte. Wenn ich zurück bin sollte Kona mein zuhause werden. Ja ja ja ein zuhause, in meinem Zimmer hier bei den Chapmans fühlte mich sehr heimisch es wurde tatsächlich zu einem zuhause für mich. Ich hatte ein lachendes und ein weinendes Auge. Dieses Zimmer würde ich schon sehr vermissen, aber ich freute mich aber auch drauf mit Leland zusammen zu leben. Es klopfte an der Tür, Beth kam herein: „Kann ich dir was helfen?“ Ich war gerade dabei die Sachen für Leland einzupacken und hielt das Foto meiner Freundin in der Hand. Beth sah es: „Sie war wirklich hübsch!“ „Ja“, meinte ich „sie wäre gestern 24 Jahre alt geworden. Ich vermisse sie, sie hätte sich so für mich gefreut, wenn ich ihr alles erzählt hätte.“ Beth gab mir das Bild wieder: „Wieso packst du eigentlich alles ein?“ fragte sie. Ich erzählte das Leland einiges mit nach Kona nehmen würde. Beth half mir dann noch beim verpacken und beim Koffer packen. Sie meinte ich solle nicht so traurig schauen ich komme doch wieder nach hause. Ich lächelte und dachte nur: „ZUHAUSE“. Ich drehte mich zu Beth und umarmte sie, ich bedankte mich für alles was sie in dem Jahr getan haben. Beth war sichtlich gerührt, als alles gepackt war ging sie runter wir wollten noch einen Kaffee trinken.
Leland kam rein ich erklärte ihm kurz welches Zeugs nach Kona sollte und welches hier bleiben sollte und wollte dann zu Beth runter, aber Leland zog mich zurück und hielt mich fest. „Moment noch My sweet Heart“, er fing an mich zu küssen und zog mich leicht in Richtung Bett. Ich landete auf Leland und fragte ihn was er denn vorhabe. Er zog mich zu sich und küsste mich, dabei grinste er und meinte das ich das schon genau wüsste was ich er wolle. Ich setzte mich auf, sodass ich auf ihn saß Leland sah mich immer noch grinsend an: „Diese Stellung mag ich besonders“, und zog mich noch mehr zu sich ran. Er küsste mich immer stürmischer, ich bemerkte wie seine Hände unter meinem Top landeten. Dann zog er mir das Top ganz sachte aus und machte sich an meinem BH zu schaffen. Wir schliefen miteinander.
Als wir uns später unten wieder blicken ließen, hatten Beth und Duane ein dickes Grinsen im Gesicht. „Scheiße sie wussten es“, dachte ich nur. Ich wusste das ich Puderrot im Gesicht war und ging gleich in die Küche ich wollte meinen Kaffee und in der Küche in Ruhe eine Rauchen.
Leland setzte sich in die Wohnstube. Aber was hieß im Hause Chapman schon seine Ruhe haben, ich hätte wissen müssen das Beth hinter her kam. Als sie in die Küche kam sah ich ihr Grinsen obwohl ich sie nicht ansah.
Sie nahm sich einen Kaffee und setzte sich zu mir an den Tisch sie grinste immer noch. „Duane war vorhin oben und wollte euch zum Kaffee holen, aber bevor er klopfte hörte er gewisse Geräusche“, Beth sah mich an und stockte. Ich biss mir auf die Unterlippe. Beth sah mich neugierig an: „War es das was wir denken.“ Ich sah sie an und meinte nur das Leland und ich verlobt seien. Beth freute sich für mich und umarmte mich. Schließlich fand so ein typischen Frauengespräch statt.
claudisbeth - 08.04.2007, 15:34

Kapitel 10

Leland und ich konnten die ganze Nacht nicht schlafen, wir waren eigentlich nur mit uns beschäftigt es war unsere letzte gemeinsame Nacht.
Am Morgen stand Leland traurig auf meinen Balkon ich sah zwar nicht sein Gesicht, merkte aber sofort das er weinte. Ich habe Leland in den letzten zwölf Monaten selten Weinen gesehen, aber wenn er mal weinte dann war es auch immer was ernstes, also ging ich zu ihm auf dem Balkon ich legte meine Hand auf seine Schulter. Leland schreckte leicht auf, es schien als hätte er nicht mit mir gerechnet. Er drehte sich um, sah mich und drückte mich fest: „Bitte komm wieder ja und lass mich nicht hier allein.“ Ich sah ihn an, er sah sehr ängstlich aus und meinte es todernst: „Wieso sollte ich denn nicht wieder kommen, ich liebe dich doch!“ Leland küsste mich: „Nicht das du dich in Deutschland in jemand besseren und Jüngeren verliebst!“ er grinste schon wieder ein bißchen. Ich sah ihn nur an und schüttelte den Kopf: „Das würde ich nie tun, weil mein Herz schon an einen Gewissen Leland Blaine Chapman vergeben ist!“ Leland war froh und drückte mich noch fester an sich. „Und wenn nicht dann hol ich dich, denn ich geb dich nie wieder her zumindest nicht freiwillig“, gab er fest entschlossen von sich. Er küsste mich stürmisch und ging mit mir in Richtung Bett. „Leland nein wir müssen bald los und ich hab keine Lust noch mal von Jemanden halb erwischt zu werden“, wehrte ich mich. Leland gab nach. Oh nein zwei Vater / Sohn Gespräche in weniger als 24 Stunden neeee. Wenn du ein Vater / Sohn Gespräch hattest, hatte ich so was wie ein Mutter / Tochter Gespräch nur ohne Mutter und Tochter. Leland grinste nur.
Es klopfte an der Tür Dog stand davor: „In zwei Stunden geht es los, ihr solltet euch langsam voneinander lösen.“ Wir gaben nur ein lachendes Ja zurück. „Siehste wär fast wieder schief gegangen“, und löste mich aus seiner Umarmung. Ich ließ ihn stehen und ging Duschen.
Als wir am Flughafen ankamen, wurde es ernst. Ich war irgendwie froh, dass ich erst ab L.A. allein sein würde. Auch Leland wurde immer ernster er hielt mich an meiner Hand und drücke sie immer doller.
Als wir im Flugzeug saßen nahm er mich in den Arm und schaute mich ernst an: „Versprich es mir noch mal, bitte!!“ Ich merkte die Angst in Lelands Augen. Ich versprach ihm in zwei Wochen wieder genau hier mit einem Flugzeug zu Landen.
In L.A. kam dann die entgütige vorläufige Trennung. Mein Flug würde als erstes gehen, also brachten mich Leland, Beth und Dog zu meinem Gate. Jetzt würde es ernst werden. Ich verabschiedete mich zuerst von Dog, er umarmte mich innig und gab mir noch einen Umschlag in die Hand mit den Worten das dieser für den Rückflug sei und wenn irgendwas ist solle ich mich melden. Dann verabschiedete ich mich von Beth ihr viel es schwer überhaupt irgendwelche Worte zu finden ich bat sie darum wenn Leland mich anrufen wolle sie zuerst am Telefon ist dann wär die Chance geringer das meine Mutter gleich wieder auflege. Sie nickte nur. Dann kam der schmerzlichste Abschied ich stand nun vor Leland, Beth und Dog ließen uns allein. Leland umarmte mich, drückte mich ganz fest an sich so als wolle er mich gar nicht loslassen, dann küsste er mich stürmisch. Wir standen so eine ganze Weile da, bis der letzte Aufruf für meinen Flug kam. Aber Leland wollte mich nicht loslassen: „Leland bitte, ich muss!“ Dog und Beth standen bereits wieder neben uns, Dog fasste Leland auf die Schulter und meinte nur: „Junge lass sie los!“ Leland weinte ich küsste ihn noch mal zum Abschied, dann musste ich in den Flieger steigen.
Als ich im Flieger saß, heulte ich erstmal los er tat so unendlich weh. Mein Handy piepste es war eine SMS von Leland:

„Bitte bitte komm so schnell wie möglich wieder. ICH LIEBE DICH! Und ich brauche dich. Komm schnell wieder!“

Ich schrieb ihm das ich in spätestens zwei Wochen wieder in seinen Armen liegen würde und wie sehr ich ihn lieben würde und mich tierisch darauf freue Mrs. Leland Blaine Chapman zu werden.
Der Flieger startete und ich weinte immer noch. Der nächste Stop würde Frankfurt sein und mein Kumpel würde dort auf mich warten. Aber das würde noch etwa 18 Stunden dauern, solange müsse ich mit meinem Schmerz allein zurecht kommen. Ich weinte mich in den Schlaf. Ich träumte die ganze Zeit von Leland, wie wir heiraten würden und das wir irgendwann ganz süße kleine Kids haben würden.
Eine Stewardess weckte mich aus meinem Traum, sie meinte das wir gleich Landen würden. Wir sind also schon über Deutschland. Gleich würde ich mein Kumpel in die Arme in schließen könne. Mir ging es immer noch nicht besser, mit jedem Kilometer der immer weiter weg ist von Hawaii wurde es schlimmer, mein Herz schmerzte vor Liebeskummer.

Das Flugzug landete und kam aus dem Gate raus und sah ihn stehen. Ich ließ alles fallen und rannte nur noch los. Wir umarmten uns und ich fing bitterlich an zu Weinen. Er konnte sich schon denken was los ist, also holten wir meinen Koffer ging in das Flughafenrestaurant und ich erzählte ihm alles, ich fragte ihn auch gleich ob er mich in zwei Wochen wieder herfahren können. Er bewunderte mich das ich den Mut habe so einen großen Schritt zu tun. Ich erwiderte nur das ich Leland so sehr lieben würde und ich ihn nicht aufgeben kann.
Als ich zuhause ankam war es schon tief in der Nacht meine Mutter wusste das ich heut kommen würde. Ich klingelte, sie öffnete die Tür, sagte nur ein Hallo und ging ins Bett. Ich kochte mir leise in der Küche einen Kaffe holte mir das Telefon, aber in diesem Moment klingelt schon mein Handy. Ich sah es schon an der Nummer wer es war. Ich nahm ab und hörte ein „Aloha meine Süße! Bist du gut angekommen? Ich liebe dich und vermisse dich!“, seine Stimme klang so traurig. Ich erzählte ihm alles und wie sehr ich ihn lieben würde und wie sehr ich ihn vermisste. Wir redeten die halbe Nacht meistens nur über das Vermissen und Lieben, aber auch über unsere Zukunft. Ich freute mich sehr drauf ihn zu heiraten. Beth würde wohl auch die ganze Zeit über mein Hochzeitskleid reden wie schön es sei und wie gut ich darin aussehe. Leland konnte es kaum erwarten. „Da musst du wohl schon warten bis wir vor dem Traualtar stehen“, meinte ich etwas grinsend. „Grins nicht so“, meinte Leland am anderen Ende. Er wusste genau das ich grinsen würde. „Und es ist gemein ich will es unbedingt sehen und zwar an dir.“ Ich meinte nur das er warten müsse, er wollte unbedingt wissen wie ob es Sexy ist. Ich gab dann nur frech zurück das es aussieht wie ein Omakleid. „Das ist nicht dein Ernst oder?“, gab er erschrocken zurück. Ich konnte nur noch lachen. Er fand es gemein. Dann sagte er mir immer wieder wie sehr er mich lieben würde.

Die nächsten Tage verliefen eigentlich ganz ruhig mein Stiefvater und meine Mutter ließen mich eigentlich in Ruhe. Ich war jetzt schon fast eine Woche hier, meine Papiere hatte ich schon alle zusammen, bis auf meine Geburtsurkunde. Die hatte meine Mutter so langsam musste ich auch meinen Mut zusammen nehmen und ihr es sagen das ich in acht Tage wieder nach Hawaii flog. Also ging ich in die Wohnstube: „Hast du kurz Zeit“, fragte ich schüchtern. „Was gibt es denn“, fragte meine Mutter. Ich setzte mich zu ihr an den Tisch. Ich schwieg einige Minuten, dann meinte ich das ich meine Geburtsurkunde bräuchte. Meine Mutter zog an ihrer Zigarette und meinte: „Wozu brauchst du die denn?“ Ich sah sie an und meinte das ich in acht Tagen wieder nach Hawaii fliegen würde und in drei Wochen heiraten werde und ich mich freuen würde, wenn sie dabei sein würde. Meine Mutter starrte mich an und schrie: “Du willst was, bist du jetzt völlig bescheuert nur weil du denkst du würdest da irgendeinen Kerl lieben ziehst da gleich hin. Das kannst vergessen!“

Ich weinte: „Es ist nicht irgendein Typ er liebt mich und ich ihn, ich bin schließlich Volljährig, wenn du nicht mit willst bitte aber ich gehe in acht Tagen und das für immer, also gib mir die Geburtsurkunde. Meine Mutter schrie mich nur an und meinte mach doch was du willst. Ich ging ich wollte mir das nicht länger antun. Ich ging an die Elbwiesen, ich wollte nur noch Leland anrufen ich wollte einfach seine Stimme hören, aber ich bekam keine Verbindung. Als ich wieder nach Hause kam lag meine Geburtsurkunde auf den Tisch. Ich dachte nur: „Ok, wenigsten gibt sie sie raus!“ Ich hatte jetzt alles soweit zusammen. Ich hoffte nur noch das Leland heute Abend anrufen würde, ich musste ihn einfach hören, das letzte Mal war schon vier Tage her. Langsam machte ich mir sorgen. Ich nahm mir vor wenn er heute Nacht nicht anrufen würde, würde ich es tun wenn morgen Früh alle weg sind. Ich starrte sie ganze Nacht auf mein Handy und hörte immer wieder nach ob das Festnetztelefon klingeln würde. Aber nichts geschah, keine Beth die anrief, kein Leland der sich meldete. Ich bekam es mit der Angst zu tun, hatte er mich vergessen????????
Am nächsten Tag versuchte ich in Hawaii anzurufen, aber niemand nahm ab. Irgendwas war geschehen. Ich nahm mir vor, wenn ich zuhause bin die Nummer von Davina und Tim rauszukramen und dort anzurufen ich wollte wissen was los sei.
Ich bog gerade in unsere Strasse ein, vor unserer Tür stand ein Flughafentaxi. Ich dachte mir nichts weiter, nahm mein Handy und wählte zum millionsten Mal seine Nummer. Ich glaubte es nicht aber ich bekam ein Freizeichen: „Endlich!!“ dachte ich „nun nimm schon ab!!!“ und blieb an der Ecke unserer Strasse stehen. Er ging ran: „Hey Honey, alles klar???“ ich antwortete nur: „Nichts ist Ok ich versuch dich schon den ganzen Tag zu erreichen. Aber irgendwie nimmt immer keiner ab!! Die machen mir hier die Hölle heiß, meine Mum ist total ausgeflippt, als sie erfahren hat das wir Heiraten.“ Ich weinte bitterlich. Leland sagte mit gelassener Stimme: „Alles wird wieder gut Honey?“ Ich verstand die Welt nicht mehr was hatte er da gesagt, hatte er mir überhaupt zugehört?? Aus dem Telefon kam ein: „Schau mal nach vorne!!“ „Wieso denn das jetzt, du weißt doch nicht mal wo ich bin, was soll das???“ Leland meinte ganz ruhig und zärtlich: „Honey hör auf mich und schau nach vorne, bitte!!“ Also gut ich riskierte dann doch mal einen Blick , ich schaute kurz nach vorne, senkte meinen Blick wieder schaute aber gleich noch mal hin. Ich konnte nicht glauben was ich da sah. Ich rannte nur noch los!! Und fiel in Lelands Arme, ich weinte bitterlich. Er hielt mich nur fest und küsste mich, ich wollte ihn nie wieder loslassen nie mehr. Als ich dann endlich meine Stimme wieder fand, fragte ich: „Wie kommst du denn hierher. Lass mich bloß nie wieder los. Ich habe dich so vermisst und ich liebe dich so sehr. Hörst du lass mich bloß nie wieder los!“ Leland nickte nur und drückte mich noch fester.
Von der Seite kam ein Verheultes: „Hey Süße wir sind auch noch da!“ Ich dachte kurz nach: „Wie wir sind auch noch da?“ Ich schaute zur Seite, da standen Beth und Dog und wischten sich gerade ihre Tränen aus dem Gesicht. Ich fiel erst Beth und dann Dog in die Arme, jetzt weinten wir alle.
Wir standen noch eine ganze Weile draußen vor der Tür, ich wollte unbedingt wissen warum sie hier sind. Die Drei meinten nur zu mir das es ein längeres Gespräch werden würde und das irgendwo einen Kaffee trinken wollten. Also stellten sie nur ihre Sachen in mein Zimmer, meine Mum und mein Stiefvater waren Gott sei Dank noch nicht da, und wir gingen einen Kaffeetrinken. Jetzt konnte ich aber nicht mehr warten ich wollte unbedingt wissen warum sie nach Deutschland gekommen waren. Beth erzählte mir dann, dass sie seit Tagen versuchten mich zu erreichen jedes Mal wenn sie zuhause anriefen wurde gleich wieder aufgelegt. Ich konnte nicht glauben was ich da hörte, hatte meine Mum das wirklich getan??? Dog übernahm das Wort: „Wir dachten das da was nicht stimmen würde. Leland war schon außer sich vor Sorgen, er dachte du würdest doch nicht zurück kommen!!“ Ich schaute Leland an er hatte Tränen in den Augen, ok wir alle hatten Tränen in den Augen. Leland meinte dann nur: „Ich musste kommen, ich musste es wissen ich konnte nicht länger warten“ Er nahm mich in den Arm und drückte mich. Dann fragte er:“ Kommst mit oder nicht??“ Ich schaute ihn entsetzt an und meinte nur das ich natürlich mit kommen wolle, ich liebe ihn doch. Er zog mich zu sich rüber küsste mich und strahlte wie ein kleines Kind. Auch Beth und Dog konnten wieder lächeln, Dog dankte Gott dafür.
Wir redeten dann noch über dies und das. Ich erzählte ihnen das es einen großen Streit gegeben hatte, als ich sagte das ich ausziehe um nach Hawaii zu gehen. Ich erzählte ihnen was alles geschehen war. Leland hielt mich die ganze Zeit über fest, Beth meinte das jetzt alles wieder gut wär. Einige Zeit später fiel mir ein, das die Drei ja noch irgendwo schlafen mussten. Ich meinte wir sollten ins Hotel rüber, deutete auf die andere Straßenseite und meinte da müssten Zimmer frei sein. Leland fragte: „Aber du kommst doch mit uns, oder willst du da noch eine Nacht bleiben?“ Ich meinte nur: „Um Gottes Willen!!“
Also gingen wir rüber ins Hotel reservierten zwei Doppelzimmer und gingen zu mir um unsere Sachen zu holen. Meine Mutter war nun leider auch schon zuhause. Als sie merkte wer die Drei waren, probte sie einen Aufstand. Sie beschimpfte die Drei übel, ich war froh das keiner etwas verstand, aber wir nahmen nur unsere Sachen und gingen, das Taxi wartete schon draußen auf uns. Im Hotel angekommen verabschiedeten wir uns erstmal, wir wollten später noch etwas Essen gehen. Aber jetzt war erst mal Ruhepause angesagt. Leland schmiss unsere Sachen nur irgendwo in eine Ecke und kam sofort auf mich zu. Er nahm mich in seine Arme, drückte mich fest an sich und küsste mich zärtlich. Wir standen einige Minuten so da: „Jetzt hab ich dich endlich wieder!“, meinte Leland und streichelte mich vorsichtig über mein Gesicht. Er wollte wissen was meine Mutter gesagt hatte, da er kein Wort deutsch verstand. Ich erzählte ihm es in Kurzform was für Worte so gefallen sind und kuschelt mich dabei ganz fest an Leland ich wollte nicht das er mich losließ. Als ich fertig war schwieg er, dann sagte er: „Wieso sagt sie ich sei kriminell sie kennt mich doch gar nicht, nur weil ich Tätowiert bin! Ich versteh das nicht!“ Leland war verletzt, das merkte ich sofort.
Es klopfte an der Tür, Beth und Dog kamen rein nachdem sie sicher gingen, dass sie nicht störten. Wir alle hatten einen riesen Hunger, ich schlug dann den Griechen bei uns vor, da er das beste Restaurant in der Stadt hatte. Gesagt, getan wir verbrachten den ganzen Abend dort. Auch Beth und Dog wollten von mir eine detaillierte Übersetzung von mir haben, was meine Mutter sagte. Ich gab so in etwa wieder. Die Beiden waren genauso geschockt wie Leland. Dann erkundigte Dog sich wann der nächste Flug gehen würde, denn wir wollten alle so schnell wie möglich weg von hier. Endlich wieder nach hause, ja da wollte ich hin. Dog reservierte für einen Flug in zwei Tagen. Ich war froh das es so schnell einen Flug gab.
Als wir am späten Abend im Hotel ankamen waren alle müde, den Dreien machte die Zeitumstellung ganz schön zu schaffen. Beth und Duane gingen gleich in ihr Zimmer sie wollten nur noch schlafen. Endlich waren Leland und ich alleine. Als wir in unserem Zimmer waren zog er mich ganz sachte zu sich: „Jetzt komm erstmal her!“, sagte er und küsste mich. Ich erwiderte seinen Kuss, er machte sich an meinem Top zu schaffen. Ich wehrte es ab, Leland schaute mich an: „Soll ich aufhören?“ Ich schaute ihn an: „Nein, aber ich muss erst duschen gehen, bin durchgeschwitzt. Diese Hitze hier ist anders, als die auf Hawaii!!“ Leland ließ mich gehen, ich holte ein T – Shirt aus meinem Koffer, Leland schaute mich an und sagte: „Hey das ist meins ich hab es schon überall gesucht!“ Ich grinste nur und meinte ich hätte doch was mitnehmen müssen, damit ich ihn ein bißchen bei mir hätte und ging ins Bad. Ich stand eine Weile unter der Dusche als Leland rein kam. Er öffnete die Duschkabine und kam zu mir rein. Ich schaute ihn nur an und fragte was denn das solle. Leland nahm mich in den Arm, küsste mich und meinte er hätte es nicht mehr ausgehalten ohne mich. Er beugte sich zu mir runter und fing an mich überall zu küssen und zu streicheln. Er hob mich leicht an und wurde immer stürmischer. Er fing an mit grinsen und meinte: „Das hab ich auch vermisst, komm lass uns rüber gehen!“ Wir stiegen aus der Dusche und trockneten und ab, er kam zu mir umarmte mich von Hinten und nahm mich auf den Arm: „Ich liebe dich!!“, sagte er ganz leise und küsste mich. Er setzte mich auf dem Bett ab, er hatte die Kondompackung wohl schon aus seiner Tasche geholt, denn sie lag auf seinem Nachtschrank. Er merkte das ich es mitbekommen hatte. Leland beugte sich zu mir rüber, gab mit einen Kuss und streichelte ganz zärtlich mein Gesicht: „Magst du lieber nur noch Schlafen?“, fragte er ein wenig unsicher. Ich schaute ihn an, küsste ihn: „Schlafen ist gut, aber nur mit dir!“ und legte meine Arme und seine Hals und küsste ihn wieder. Unsere Küsse und Streichellaien wurden immer wilder..... .
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fand ich mich ganz eng an Leland angekuschelt wieder, er hielt mich fest in seinen Armen. Ich schaute zu ihm er hoch und da schauten mich zwei freudestrahlende Augen an. Ich küsste ihn: „Schon wach? Gut geschlafen heute Nacht, deine erste Nacht in Deutschland?“ Leland küsste mich und meinte er sei immer wieder aufgewacht, ich fragte ihn warum. „Ich musste doch nachschauen, ob du noch da bist!“
Ich lächelte und beugte mich zu ihm rüber. Er zog mich ganz zu sich rüber und grinste über das ganze Gesicht und küsste mich: „Das gefällt mir!“, meinte er und seine Hände glitten über meinen Rücken. Wir küssten uns. „Das hättest du jetzt wohl gern“, und wollte mich lösen. Er grinste noch mehr: „Und wie gern ich das hätte, also vergiss es ich lass dich nicht los!“, er küsste mich noch mehr. Es klopfte! „Ich Wette es sind Dog und Beth!“ Leland ließ mich los: „Ok du hast gewonnen!“
Ich ließ Beth und Dog rein! „Liegt ihr etwa noch in den Federn“, Leland stand gerade auf und ging ins Bad. Beth und Dog grinsten sich nur eins ab! Ich meinte sie sollen schon mal vorgehen in den Frühstücksraum wir würden gleich nachkommen. Ich ging zu Leland ins Bad, er band gerade seine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. „Beleidigt?“, meinte ich nur kurz zu ihm. „Die Beiden haben Hunger und sind schon mal vor!“ Leland drehte sich zu mir um: „Ich bin nicht beleidigt, aber ich hab auf was ganz anderes Hunger!“ Er nahm mich in die Arme und hielt mich fest. Ich meinte zu ihm das ich mir das sehr gut vorstellen könne auf was und küsste ihn. „Na dann weißt du ja wie es mir geht mein Schatz!“, küsste mir zärtlich den Hals und wollte gerade mein Shirt ausziehen, als mein bescheuertes Handy losging. Leland konnte es nicht fassen: „Sind wir irgendwann denn mal ungestört und gab genervt auf!“ Ich ging ran, es war mein Kumpel, er wollte wissen wann er mich nächste Woche zum Flughafen fahren solle. Ich meinte zu ihm, dass er nicht glauben würde wer gerade neben mir stand. Er hörte mir gespannt zu und fragte dann welche Droge ich geschluckt hätte die solche Hallus von sich gab. Ich meinte das ich keine Hallus hab und er es ja nachher sehen würde, wir würden nachher nach Halle kommen Dog wolle irgendwo ein Auto mieten. Ich würde ihm dann schreiben wann wir bei ihm sind. Er meinte alles klar, die Nummer von der Psychiatrie würde er haben, die könne er ja dann Anrufen. Ich lachte nur und meinte zu ihm das wir uns später sehen würden.
Leland hatte sich in der Zwischenzeit angezogen, ich zog mich dann auch schnell an, wir gingen dann runter zu Beth und Dog. Leland sagte die ganze Zeit kein Wort. Ich erzählte den Dreien dann wo wir hinfahren würden und das mein Kumpel mich jetzt für endgültig durchgeknallt hielt und mir kein Wort glauben würde. Beth und Dog lachten sich eins ab, Leland schien gar nicht mit zu bekommen was ich erzählt hatte. Er schien in Gedanken zu sein und rührte seinen Kaffee bestimmt schon zum hundersten Mal um. Nachdem er seinen Kaffee ausgetrunken hatte, stand er auf und ging nach oben, er schien jetzt schon ein bißchen beleidigt zu sein. Warum konnte ich mir aber irgendwie nicht erklären. Beth und Dog wollten wissen was los sei, aber ich konnte es selbst nicht so richtig erklären. Beth erzählte mir dann wie sehr Leland die letzten eineinhalb Wochen gelitten hatte und sie sich schon gut vorstellen, dass er schon lieber mit mir allein sein wollte. Ich erklärte den Beiden, das mit Leland sprechen müsse und das wir uns in einer halben Stunde hier unten Treffen würden. Wir würden dann zur Autovermietung gehen und dann zu meinem Kumpel fahren.
Ich ging nach oben ich musste unbedingt mit Leland sprechen, ich fand es blöd von ihm wie er sich benahm. Ich stand noch kurz vor dem Zimmer, suchte mir ein paar Worte zurecht und ging dann rein. Leland stand vor dem Fenster und starrte vor sich hin. Ich ging zu ihm: „Bist du ansprechbar, wir müssen reden“, sagte ich. Er drehte sich um, er sah ernst aus. Ich fragte ihn was denn los sei und das ich es irgendwie grad alles nicht so recht verstehe und das er es mir bitte erklären solle. „Wer ist dieser Typ, der vorhin am Telefon war?“, fragte er etwas Vorwurfsvoll. Ich schaute ihn nur an: „Sag bloß du bist eifersüchtig, auf ihn?“, fragte ich ihn erstaunt und konnte mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Leland schaut mich ernst an: „Und wie es bin!“ Es tat mir leid aber ich musste lachen, ich legte meine Arme um seinen Hals, küsste ihn und sagte nur: „Danke!“ Er stand ganz steif, schaute mich ungläubig an und fragte: „Wieso Danke!“ Ich gab ihm einen Kuss und drückte ihn: „Das du mich Liebst! Aber du musst dir keine Sorgen machen, es ist nur ein Freund, er ist verheiratet und hat drei fast erwachsene Kinder. Wir sind nur Freunde mehr ist da nicht. Also kein Grund eifersüchtig zu sein. Außerdem liebe ich nur Dich! Wenn ich einen Anderen hätte wär ich nicht hier! Also Lächle mal steht dir besser und außerdem will ich einen Kuss haben!“ Leland grinste mich an, nahm mich in seine Arme: „So viele wie du haben willst!“, meinte er dann. Ich sagte ihm das ich für den Rest meines Lebens ganz ganz Viele haben will, jeden Tag und noch ganz andere Dinge. Er zog mich ganz fest zu sich ran: „Dann fangen wir am Besten gleich mal an. Wie viel Zeit haben wir denn?“ Er küsste mich und ich meinte dann zu ihm das wir genug Zeit hätten. Er balancierte mich in Richtung Bett.
Wir hatten ein Auto gemietet, allerdings musste ich Fahren da keiner der Dreien einen gültigen Führerschein für Deutschland hatte. Als wir bei meinem Kumpel waren bekam der den Mund nicht mehr zu, als er sah das ich nicht geträumt hatte. Ich drückte ihn und meinte zu ihm: „Siehste, ich sagte doch ich habe nichts geschluckt!“ Ich stellte alle vor, mein Kumpel war froh das er Leland, Beth und Dog kennen lernen durfte. Wir verbrachten den ganzen Tag bei meinem Kumpel, er erklärte sich bereit uns morgen Früh zum Flughafen zu bringen. Er freute sich für mich und fand Leland vollkommen ok.
Ich stand draußen auf der Veranda, Beth und Dog unterhielten sich angeregt mit meinem Kumpel sie hatte erfahren das er in einem christlichen Verein arbeitete. Dog wollte alles wissen, Leland kam zu mir auf die Veranda umarmte mich hinten: „Es tut mir leid wegen vorhin!“, und küsste mich. Ich drehte mich: „Du bist süß, wenn du vor Eifersucht kochst!“ Er küsste mich und drückte mich: „Überrings deine schwarzen Haare gefallen mir!“ meinte er. Ich hatte sie erst vor ein paar Tagen frisch Färben lassen. „Haben wir denn heute Abend ein bißchen Zeit für uns?“, fragte er neugierig. Ich grinste nur: „Wieso denn?“ Leland zog mich ganz dicht an sich ran: „Ersten haben wir was zu Feiern und zweitens will ich dich verführen.“
Da fiel es mir dann auch ein oh ja wir hatten was zu Feiern, wir waren heute genau sechs Monate zusammen ich küsste ihn: „Verführen willst du mich also?“
Er legte seine rechte Hand um mein Genick und zog mein Gesicht ganz nah an seins: „Oh ja und zwar nach allen Künsten, die es gibt, am liebsten die ganze Nacht lang nur wir beide!“ Ich gab ihm einen Kuss: „Na da hast du dir ja was vorgenommen, also müssen Beth und Dog heute Abend wohl alleine los?“ Leland schaute mich ganz verliebt an: „Ich denke das bekommen die schon hin, sie können ja auch im Hotel Essen. Und ja ich hab mir für heute Nacht eine Menge vorgenommen, aber nur mit dir. Ich liebe dich, ich liebe dich!“
Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns von meinem Kumpel, er würde uns Morgen um Neun abholen und dann zum Flughafen bringen. Wir fuhren zurück, brachten das Auto zurück und fuhren mit dem Taxi zurück ins Hotel. Wir erklärten Dog und Beth das wir müde seien und schlafen gehen wollen. Natürlich glaubten sie uns kein Wort, wir verabschiedeten uns voneinander und verabredeten uns für den nächsten Morgen um Sieben zum Frühstück. Wir holten unseren Schlüssel und gingen nach oben. Leland schloss von innen ab und ich stellte mein Handy aus, diesmal wollten wir uns auf keinen Fall von irgendetwas stören lassen. Er kam auf mich zu nahm mich in seine Arme und küsste mich, er streichelte meine Arme und ging an seine Reisetasche. Leland holte ein kleine Schachtel heraus und gab sie mir: „Für dich zu unserem Halbjährlichen! Ich liebe dich unendlich dolle!!“ Ich packte es aus, es war ein silbernes Armbändchen auf dem eine Gravur war:

„My true Love!!“

“Es ist wunderschön, ich liebe dich auch!!” Ich war gerührt, er nahm mich in den Arm und küsste mich. Er sagte immer wieder wie sehr er mich lieben würde: „So und jetzt zu zweitens!“ Ich schaute ihn an und fragte : „Zweitens??? Wieso zweitens??“ Leland sah mich fragend, aber ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. Er schob mich nach hinten aufs Bett, setzte sich auf mich und wollte mich auskitzeln: „Du bist eine!“ „Leland bitte nicht kitzeln, bitte bitte bitte!! Du kannst alles mit mir machen aber bitte bitte bitte nicht kitzeln!“ Leland drückte sanft meine Handgelenke nach hinten, er saß immer noch auf mir und schaute mich zärtlich an: „Wirklich alles“, fragte er sanft „Ich hätte da schon noch Einiges vor.“ Ich nickte nur, Leland ließ mich los und schob mein Top nach oben und begann mich zu küssen, er zog mich langsam aus und ich ihn. Wir genossen unsere Zweisamkeit die ganze Nacht, er war immer noch bei allem was er machte sehr vorsichtig und passte auf ob es mit auch gefiel. Er wollte mir nicht wehtun. Es war die schönste Nacht die wir bisher zusammen hatten. Er sagte mir immer wieder, wie sehr er mich lieben würde und wie glücklich er sei und wollte immer wieder wissen ob ich es auch sei.
Draußen wurde es langsam hell, es war kurz nach fünf Uhr morgens. Ich hatte es mir in Lelands Arm bequem gemacht und genoss seine Streicheleinheiten.
Heute in genau zwei Wochen würden wir heiraten, ich freute mich sehr drauf. Er nahm mich fester in den Arm: „Ich will endlich dein Kleid sehen“, meinte er. Ich küsste ihn auf die Brust: „Vergiss es Beth tötet mich, da musst du dich wohl gedulden“ Von ihm kam nur ein: „Gemein!!“. Er beugte sich über mich und küsste mich. „Immer noch nicht genug?“, meine ich grinsend. „Meine Süße, von dir niemals!! Und außerdem hast du gesagt ich kann alles mit dir machen was ich will. Also!!!“ Ich meinte zu ihm das ich mich ja schon ergeben würde. Er presste unsere Körper dicht aneinander und meinte das wir ja noch ein bißchen Zeit hätten und ich ihn ja so tierisch anmachen würde. Seine rechte Hand glitt über meinen ganzen Körper....
Es klopfte an unsere Tür, wir schreckten beide auf. Von draußen kam ein: „Seit ihr schon wach es ist viertel acht!“ Und da war es wieder unser Problem keine Ruhe vor den Chapmans. Wir antworteten nur Ja sagten das wir gleich runter kämen. Wir lachten laut, küssten uns und stiegen aus dem Bett. Machten uns schnell fertig und liefen nach unten, als wir in den Frühstücksraum kamen sahen Beths und Dogs grinsen schon von weiten. Wir setzten uns an den Tisch schauten sie fragend an: „Was?“, fragte Leland „Wir haben verpennt, kann doch mal vorkommen!“ Dog schaute ihn an ich bemerkte sofort sein schelmisches Grinsen: „So nennt man das also heute. Bei uns hieß das immer anders. Liebe ist doch was schönes!“ Ich glaube eine knallrote Tomate war blass im Gegensatz zu meinem Gesicht, ich starrte nur nach unten auf meinem Kaffee und biss mir auf die Unterlippe. „Na da hat sich doch jetzt grad jemand verraten“, meinte Dog und sah zu mir. Leland meinte dann nur und wenn es so sei, wir wären ja schließlich ineinander verliebt und noch jung. Dog sagte nichts mehr Beth hatte ihn leicht in die Seite gestupst und ihm gesagt er solle aufhören, Sie bemerkte sofort das es für mich unangenehm sei. Leland grinste nur und nahm unter den Tisch meine Hand.
Plötzlich stand mein Kumpel neben uns am Tisch. WOW er war mal pünktlich das kam sehr selten bins nie vor. Er setzte sich zu uns und trank noch einen Kaffee. Ich verabschiedete mich kurz, da ich nebenan im Laden noch Zigaretten holen wollte und meinte zu den Vieren sie sollten sich ruhig so lange Unterhalten.

Kapitel 11


POV : Leland, Beth, Dog und mein Kumpel im Hotel

„Hat ihnen der kurze Aufenthalt denn hier in Deutschland gefallen?“, fragte mein Kumpel. Dog meinte zu ihnen das sie zwar nicht viel gesehen hätten, aber das es Ok war, bis auf die Begegnung mit meinen Eltern. Dieses sei wohl schon etwas Hart gewesen. Mein Kumpel meinte nur das sie nun mal so seien und das er sich oft große Sorgen um mich machte, aber jetzt sei ich ja in guten Händen, er sah kurz aus dem Fenster und stockte mit der Unterhaltung und starrte nach draußen. Dog fragte ihn was denn los sei. Mein Kumpel rangte um Worte: „Da ist Aliseas Onkel. Er ist schon aus dem Knast, wundert mich es sind doch erst drei Jahre um!“ Dog verstand kein Wort, Leland war bereits aufgesprungen und auf dem Weg nach draußen, er hatte sofort verstanden. Auch Beth war schon auf dem Weg nach draußen.

POV ENDE

Ich kam gerade aus dem Laden, da wurde ich auch schon von Jemanden gepackt. Ich sah ihn an uns schrie was das Zeug hielt, als ich erkannte wer es war. Ich sah aus dem Augenwinkel wie Leland auf uns zu rannte. Er holte aus und schlug zu, leider traf er mich auch ein Stück. Mein Onkel ließ mich los und ich viel zu Boden, Leland stürzte sich auf ihn und schlug nur noch zu, er schrie ihn an: „Du Schwein fass sie nie wieder an und das ist dafür was du ihr angetan hast. Mach das du verschwindest!“ Ich saß wie steif auf den Boden Beth kam direkt zu mir, ich merkte nicht mal wie blutete. Dog und mein Kumpel rissen Leland von meinem Onkel los. Der machte sich sofort aus dem Staub, Leland war außer sich vor Wut und wollte ihm hinterher rennen, Dog hielt ihn aber auf und zog ihn in Richtung Hotel.
Wir gingen alle in das Zimmer von Beth und Dog, Beth wollte mich verarzten. Erst jetzt beruhigte Leland sich und merkte das er auch mich getroffen hatte. Er kam sofort zu mir nahm mich in den Arm und entschuldigte zig mal, ich stand immer noch unter Schock ich stieß Leland nur weg und rannte ins Bad ich musste mich übergeben. Die ganzen Erinnerungen waren wieder hochgekommen, ich kotzte mir die Seele aus dem Hals. Beth kam mir hinterher: „Alles ist wieder gut, er ist weg er kann dir nie mehr was tun!!! Alles ist wieder gut!!“, ihre Stimme beruhigte mich etwas. „So und jetzt lass mal sehen, wir müssen dich verarzten.“ Ich setzte mich auf den Boden. Im Hintergrund merkte ich wie Dog Leland aufhielt zu mir zu gehen: „Lass sie, Beth kümmert sich um sie. Und was in Gottes Namen wollte dieser Typ von ihr?“
Leland war immer noch aufgebracht: „Dad jetzt nicht ich muss zu ihr, ich muss ihr sagen das ich sie nicht schlagen wollte!! Lass mich zu ihr!! Dog wurde ernster: „Junge das weiß sie und jetzt setzt dich hin und beruhig dich und ich will endlich wissen was der Typ wollte!!“ Beth schrie nur aus dem Bad das Leland es endlich erzählen sollte. Sie wischte mit das Blut aus dem Gesicht und meinte das ich eine schöne Platzwunde hätte, sie würde das aber schon wieder hinbekommen. Sie schloss die Badtüre. „So das wird jetzt es bißchen wehtun und ein blaues Auge wirst du wohl auch bekommen!“, meinte Beth. Ich verzog keine Miene ich stand immer noch unter Schock, zitterte am ganzen Körper und weinte. Als Beth fertig war, legte sie ihren Arm um mich: „Leland wusste nicht das er draußen ist, stimmts?“ Ich biss mir auf die Unterlippe und schüttelte nur den Kopf. Ich weinte immer noch: „Ich weiß ich hätte es ihm sagen müssen, aber ich dachte nicht das er hierher kommt. Aber eigentlich hätte ich es wissen müssen er hatte geschworen sich zu rächen. Ich will nur noch weg hier!“ Beth beruhigte mich. Nach einer Weile ging es mir schon etwas besser, draußen schien es auch ruhiger zu werden. „Ok Babe, ich werd Leland jetzt reinlassen ist es Ok? Und wir werden die Sachen ins Auto schaffen, wir müssen nämlich los!“ Ich nickte nur, ich machte mir Sorgen wie Leland jetzt drauf sei.
Beth ließ in rein, Leland kniete sich zu mir runter, er traute sich nicht mich anzufassen. Ich sah ihn an er weinte. „Es tut mir leid ich es hätte es dir sagen müssen das er wieder draußen ist. Aber ich ....“ Leland unterbrach mich: „Es tut mir leid, dass ich dich getroffen hab, sieht schlimm aus. Es tut mir leid!!“ Ich sah ihn an ich schmunzelte: „Naja was war dein Hobby Kickboxen? Das kannst du ja nicht schlecht. Jetzt hab ich was gut! Halt mich!“ Leland öffnete seine Arme, so dass ich mich an ihn Kuscheln konnte. „Halt mich einfach!“ Leland schloss seine Arme und hielt mich fest er meinte immer wieder wie leid es ihm tue und das er es nicht gewollt habe. „Ist schon gut, ich weiß, halt mich nur einfach und lass mich nicht wieder los!“ Wir saßen eine ganze Weile so, ich kuschelte mich an Leland und er hielt mich fest. Irgendwann klopfte es an der Tür: „Seit ihr soweit, wir müssten dann los, sonst fliegt das Flugzeug ohne uns nach hause“, meinte Beth. Leland meinte wir würden sofort kommen. Ich schaute noch mal in den Spiegel, oh mein Gott erschrak ich vielleicht. Ich sah fürchterlich aus. Leland sah wie mich erschreckte: „Es tut mir wirklich leid!!“ Ich meinte es sei schon gut, aber ich möchte nie einer von seinen Flüchtlingen sein, denn ich wollte nicht wissen was dann passierte ich lächelte ihn dabei an. Er lächelte nur zurück. Ich öffnete meine Haare und versuchte die Verletzung etwas zu verdecken. Als ich aus dem Bad kam, musterte Dog meine Wunde: „Es muss tierisch schmerzen!“ Er hatte Tränen in den Augen, ich wusste sofort das Leland ihm alles erzählt hatte. Ich meinte nur kurz es würde schon wieder gehen, obwohl mir der Kopf ziemlich brummte, also nahm ich schnell ein Aspirin und auf zum Flughafen ich wollte nur noch hier weg. Beth kam hoch: „Ok alles bezahlt wir können los. Alles in Ordnung Kleines, meinst du es geht!“, sie sah zu mir ich nickte nur kurz. Etwas schummrig war mir schon, aber ich hielt mich wacker und war froh als ich im Auto saß.
Ich bat Leland mich in den Arm zu nehmen. Das tat er auch, ich legte mich an seine Brust und musste wohl gleich eingeschlafen sein. Ich wachte erst wieder auf als wir am Flughafen waren, Leland weckte mich ganz vorsichtig.

Kapitel 12

Am Flughafen verabschiedeten wir uns von meinem Kumpel und bedankten uns für herbringen. Ich umarmte ihn, sah mich an und meinte: „Pass auf dich auf Ok? Und wenn was ist meld dich ich bin immer für dich da. Und versprich mir das du endlich glücklich wirst!“ Er hatte ein paar Tränen in den Augen. Ich umarmte ihn noch mal und meinte das alles versprochen sei und er sich keine Sorgen machen solle und das es die richtige Entscheidung sei mit Leland zu gehen. Dann verabschiedete er sich noch persönlich von