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sabbracadabra - 05.06.2004, 02:11
Dornenreich - Nächtlich Liebend
(Ich)
Lass mich fallen, fallen die Lider,
fallen, fallen, nie komm' ich wieder.
Traum, mein Schatz, mein endloses Glück,
nicht heute, nicht morgen,
nicht schick' mich zurück.
Mein Leben will ich, leben in Dir,
doch nur träumen lässt mich
das Träumen vom Wir.
So will ich nun träumen - auch das Leben,
ich muss doch leben, ich darf träumen,
ich könnte sterben - nein,
ich will wohl wenigstens weiter wollen,
dann will ich träumen,
denn jetzt - hier - nein da - gerade eben erst
schien alles so,
als lebte ich!?
Traum, mein Schatz, mein endloses Glück, nicht heute, nicht morgen,
nicht schick' mich zurück.
Es schien so, es war so, es muss das Leben gewesen sein.
Ich weiß, Du liebst mich, Du liebst mich ganz,
lässt mich zu Hofe und küsst mich bei Tanz.
Draußen ists unmöglich, für uns ist es wahr,
dem Tod zu entrinnen, zu entfliehen von ... Da - auf immerdar.
Wir blicken uns in die Augen
- Augen wie Diebe -
nein, nie genug können wir kriegen
von des anderen Liebe.
Zeiten planen wirr, und hier gilt Sprung, draußen muss man gehen
und wir bleiben jung.
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