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Re: Anna und ihr Kälbchen
thonderbold - 01.05.2006, 21:27Anna und ihr Kälbchen
Anna und ihr Kälbchen
Anna wohnt mit ihren Eltern in einem Dorf. Die meisten Menschen in der Nachbarschaft kennen sie. Sie ist ein verträumtes Mädchen und hört gerne zu, wenn ihr jemand Geschichten vorliest. Am liebsten hört sie etwas über Tiere, Blumen und Elfen. Und über Engel. Seitdem sie größer ist, darf sie auch allein auf die Straße gehen. Am Ende der Straße ist Annas Lieblingsplatz, eine große Wiese. Gerne ist sie dort. Im Sommer liebt sie diese Wiese besonders, weil dort viele bunte Blumen blühen. Viele kleine Tiere kann sie dort beobachten. Auch Schmetterlinge fliegen umher, mit denen sie Fangen spielt. Auf ihrer Wiese hat sie schon mal eine Elfe gesehen. Aber das will ihr niemand glauben. Wenn sie davon erzählt, heißt es, sie habe zu viel Fantasie. Anna weiß aber, daß es Elfen gibt. Auf dem Weg zu ihrer Wiese kommt sie an einem Bauernhof vorbei. Die Bauersleute kennen Anna seit ihrer Geburt. Gerne sieht sie sich auf dem Hof und im Stall die Tiere an. Sie bekommt immer ein Glas frische Milch. Oft schon hat sie zugesehen, wie die Kuh Lise gemolken wurde. Lise mag Anna und muht freudig, wenn sie zu Besuch kommt. Anna mag Lise auch. Eines Tages, als Anna wieder auf dem Weg zur Wiese ist, besucht sie Lise. Die Bäuerin und der Bauer sind heute ein wenig traurig und erzählen Anna, warum. Die Kuh erwartet ein Kälbchen und ist vor der Geburt recht unruhig. Lise hat schon Kälbchen geboren, nie sei sie dabei so unruhig gewesen. Alle machen sich Sorgen. Der Tierarzt ist schon auf dem Wege. Anna stromert ein wenig über den Hof. Die Bäuerin hat sie weggeschickt, aber zu ihrer Wiese will sie jetzt nicht laufen. Sie geht in den Hühnerstall zu den kleinen Küken. Die mag sie besonders leiden. Unter einer Wärmelampe liegen die Kleinen und fühlen sich recht wohl. Die Hofkatze hat auch kleine Kätzchen bekommen, die springen recht lustig umher. Anna nimmt eines und streichelt es. Hoffentlich geht es der Lise bald wieder besser, denkt sie. Die Kätzchen wohnen im Stall. Anna ist sehr müde und legt sich ins Heu. Sie schläft ein, so daß die Bäuerin sie wecken muß. Das Kälbchen ist geboren, erzählt sie, sieht dabei aber gar nicht glücklich aus. Anna geht mit ihr in den Kuhstall. Sie ist ganz aufgeregt, hat sie doch noch nie ein neugeborenes Kälbchen gesehen. Lise sieht ihr mit großen Augen entgegen. Ganz vorsichtig schaut Anna in das Gatter. Ein kleines schwarz-buntes Kälbchen liegt im Stroh. Es hat riesige Kulleraugen, und Anna schließt es sofort in ihr Herz. Ein kleines Muhen gibt es von sich und blickt Anna an. Der Bauer erzählt, das Kälbchen sei mit einem kranken Bein auf die Welt gekommen. Kranke Tiere können auf einem Bauernhof nicht gebraucht werden. Es würde wohl sterben müssen, weil niemand richtig Zeit habe, sich um das kranke Tier zu kümmern. Anna ist sehr traurig.Ich kann mich doch kümmern, schlägt sie vor. Jeden Tag kann ich vorbeikommen, um das Kälbchen zu pflegen. Dicke Tränen kullern ihr die Wangen entlang. Nein, sterben soll das kleine Tierchen nicht. Das könnte sie nicht ertragen. Ganz traurig geht sie nach Hause. Die Bauersfrau unterhält sich mit Annas Mutter. Diese erlaubt, daß Anna sich um das Kälbchen kümmern darf. Weiß sie doch, daß ihre Tochter Tiere sehr gerne hat. Anna ist glücklich und verspricht, alles richtig zu machen. Abends überlegt sie sich einen Namen für ihr kleines Kälbchen. Es soll Annalise heißen. Benannt nach ihr und der Mutterkuh. Lächelnd schläft sie ein.
Annalise
Annalise hat ein steifes Bein, das bei der Geburt auch noch verletzt wurde. Aufstehen kann das Kleine schon, aber das kranke Bein stellt es nicht auf. Anna überlegt, wie sie ihrem Kälbchen helfen kann.Geht Anna zu ihrer Wiese, kommt sie an einem kleinen roten Häuschen vorbei. Darin wohnt eine ganz alte Frau. Viele Leute nennen sie die Kräuterhexe. Anna sieht sie oft, weil sie manchmal vor ihrem Garten stehen bleibt. Dort blühen so viele bunte Blumen, wie Anna sie noch nie gesehen hat. Sie hat keine Angst vor der Frau, lächelt sie ihr doch immer zu, wenn sie vorbei kommt. Anna eilt zum Haus der alten Frau. Ein bißchen Herzklopfen hat sie schon, weil sie die Frau nicht kennt. Weil keine Klingel an der Tür vorhanden ist, klopft sie an. Die alte Frau kommt und läßt Anna herein. Sie heißt Kräuter-Vroni und hört sich Annas Geschichte an. Viele, gute Ratschläge kann sie ihr geben, damit Anna das Kälbchen behandeln kann. Sie mischt ihr eine Salbe für Annalises Bein. Wenn die Wunde verheilt ist, soll Anna wiederkommen. Sie bedankt sich und läuft davon. Mama gibt ihr ein paar Läppchen, damit sie die Salbe auf Annalises Bein streichen kann. Die hält auch ganz still, als wüßte sie, daß Anna ihr helfen will. Jeden Tag wiederholt Anna die Behandlung, so daß die Wunde bald verheilt. Alle sind zufrieden. Selbst der Bauer freut sich, daß Anna sich so um das Kälbchen bemüht. Nach einiger Zeit kann Annalise laufen. Sie hinkt mit dem kranken Bein, aber das stört sie fast gar nicht. Wie ein Hund trottet sie hinter Anna her. Gemeinsam gehen sie schon bald zu Annas Wiese. Dort kann Annalise sich gut ausruhen. Anna erzählt ihr viele Geschichten von Blumen und Tieren und Elfen. Annalise hört genau zu, und kaut und kaut. Denn hier wächst das beste Gras. Davon wird sie groß und stark. Als die Wunde am Bein des Kälbchens geheilt ist, geht Anna wieder zur Kräuter-Vroni. Annalise darf mit und wird am Zaun festgebunden. Kräuter-Vroni gibt Anna aus ihrem Garten ein bestimmtes Kraut. Sie zeigt Anna, wie sie ein Blatt auf das Bein von Annalise legen muß. Kind, dazu brauchst du viel Geduld, erzählt sie ihr, aber das Bein kann viel besser werden. So ist es auch. Viele Blätter sind nötig, bis selbst die Bäuerin und der Bauer erstaunt bemerken, daß Annalise viel besser laufen kann. Das Bein ist nicht mehr so steif, wie nach der Geburt. Alle freuen sich, daß Anna so viel Geduld und Liebe für das kleine Kälbchen aufgebracht hat. Aus dem kleinen Kälbchen ist ein wunderschönes, großes Kalb geworden. Bald steht es mit den anderen Kühen auf der Weide. Weiterhin geht Anna es jeden Tag besuchen und bringt ihm eine Handvoll seiner Lieblingsblätter mit. Anna freut sich jedes Mal, daß Annalise fast ganz gesund geworden ist. Sie beschließt, wenn sie groß ist, Tierärztin zu werden.
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