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Re: e-mail an herrn bach
karpfenratten - 18.01.2009, 21:29e-mail an herrn bach
hallo,
am 27.12.08 schrieb ich in meiner eigenschaft als sendeverantwortliche des "forum der nichtarbeit" dem herrn volker bach folgende mail:
sehr geehrter herr bach,
am freitag dem 26.12.08 schaltete ich mich gegen 21.35 uhr in den stream des okb ein, um die sendung 256 des "forum der nichtarbeit", dessen sendeverantwortliche ich bin, zu verfolgen. zu meinem erstaunen mußte ich feststellen, daß die sendung nicht läuft. statt dessen lief "neuköllner filmen für neukölln" - angezeigt als sendung 256 des "forum der nichtarbeit"!
ich möchte gern wissen, was ist da schief gelaufen und erwarte deshalb umgehend antwort von ihnen!
mit freundlichen grüßen
ilka dikomey
(sendeverantwortliche fdna)
eine befriedigende antwort habe ich bisher nicht von ihm erhalten. es kam einen tag später nur das folgende:
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Mail. Ich bin über diesen Weg erst wieder ab dem 5.
Januar 2009 zu erreichen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an
meine Kollegin Petra Marquardt (marquardt@okb.de). Ansonsten werde ich mich
im neuen Jahr gerne mit Ihnen in Verbindung setzen.
Ich wünsche frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2009.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Bach
das war alles.
Re: e-mail an herrn bach
forumfrank - 26.01.2009, 17:47Antwort von Till Reinhold und Rückantwort
Antwort von Till Reinhold und Rückantwort
Tags drauf kam eine Antwort von Till Reinhold,
stellvertretendem Intendanten
mit einer Erklärung des Sachverhaltes
und einer Bitte, diesen geheimzuhalten.
Ich gebe die Erklärung
dem Wunsch Herrn Reinholds entsprechend
geschwärzt wieder,
die Formulierung seines Vertraulichkeitswunsches
und meine Antwort darauf:
Zitat: ----- original Nachricht --------
Betreff: FdNA-Sendung am 26. Dezember 2008
Gesendet: Mo 19 Jan 2009 14:52:51 CET
Von: "Till Reinhold"<reinhold@okb.de>
> Sehr geehrte Frau Dikomey,
> sehr geehrte Produzenten vom Forum der Nichtarbeit,
>
> Xxxx Xxxx xxxxx xxxx xxxxx xxx xxxxxxx Xxxxx xxxxxxxxxx, xxx Xxxx Xxxx xxx
> xx. Xxxxxxxx xx xxxxxxxxx. Xxx xxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxx xxx xxxxx xxx Xxx
> Xxxxxxxxxxx, xxxx xxx xxxx xxxxx, xx xxxx xxx Xxxxxxxxxxxx xxxxx.
>
> Xxx Xxxx: Xxxxxxxx xxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx xx xxx Xxxxxxxxxxxxxxx xxx xxx
> Xxxxxxxxxxx xx xx. xxx xx. Xxxxxxxx xx xxxx xx Xxxxxxx xxxxxxxxxx. X. x.,
> xxxx Xxxxxxxxx xxxxxx xxxx xxxxx Xxxxxx xxxxxx xxxxxxxxxxxx. Xxx xxxxxx
> Xxxxxx xxx xxxx Xxxx Xxxxxx xx xx. Xxxxxxxx xxxx xxxxxxxxx; xxx xxxxx xxxx
> xx xx:xx Xxx xxxxxxxxxxxx.
>
> Xxx Xxxxxxxxxxxxxx xxx xxx Xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxx xxx xxx xxxxxxx xxxxxx,
> xxxx xxx xxxx Xxxx xxxxxxxxxxx Xxxxxx xxx xxxxx Xxxxxx xx xxx
> Xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxx, xx xxxxxxx xxxx xxx Xxxxxxxxxxx/xxxxx
> xxxxxxxxxxx
> xxxxxx. Xxxxx xxxxx Xxxxxxxxxx xxxxxxx xxx Xxxxxxxxxxxxxxxx xxxx -xxxxxxxxx
> xxxxxx xxxx Xxxxxx xxxxxx xxxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxxx. Xxx xxxx xxxx
> xxxxxxxxxxxxxx, xxxx xx xx xxxxxx Xxxx xxxxxxxx xxxx, xxxxx xxxxxxxxxxxxx
> xxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxx xx xxxxxxxxxxx.
>
> Xxxx xxxxxxx Xxxx Xxxxxxx,
> xxxx xxxxxxx Xxxxxxxxxxx xxx Xxxxx xxx Xxxxxxxxxxx,
>
> xxxxxx xxx Xxxxxxxxxxx/xxxxx xxx Xxxxxxx Xxxxx Xxxxxx xxxxx xxx Xxx xxx xxx
> Xxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxx. Xxxxx Xxx xxxxxxxxxx, xxxx xxx xxx xxxxxxx,
> xxxxxx
> xxx xxxxxx Xxxxxx xxxxxxxxx xx xxxxxxxxx.
>
>
> --
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Till Reinhold
> (reinhold@okb.de)
>
> Offener Kanal Berlin
> Voltastraße 5, 13355 Berlin
>
> Tel.: 0 30-46 40 05 13
> Fax : 0 30-46 40 05 98
>
> www.okb.de
>
> Diese Nachricht und evtl. enthaltene Anhänge sind ausschliesslich fuer
> den/die oben genannten Empfaenger bestimmt.
> Wenn Sie kein beabsichtigter Empfaenger sind, bitte lesen, speichern,
> kopieren Sie die Nachricht und evtl. enthaltene Anhänge nicht und verwenden
> Sie diese bitte ebenfalls nicht in sonstiger Form. Machen Sie diese
> Nachricht und evtl. enthaltene Anhänge bitte auch nicht Dritten
> zugaenglich.
> Bitte informieren Sie uns umgehend ueber den Zustellfehler und löschen Sie
> die Nachricht und evtl. enthaltene Anhänge.
>
>
>
--- original Nachricht Ende ----
Sehr geehrter Herr Reinhold,
Vielen Dank für Ihre Antwortmail von gestern,
deren Empfang ich hiermit bestätige.
Ein Attachment war nicht dabei,
ich nehme aber an, daß Sie mit 'Anhang'
Ihre Bitte um Behandlung als vertrauliche Angelegenheit meinen.
Ich unterstelle also keine Zustellfehler.
1)
Zur versehentlichen Verschiebung der Sendung:
Im Rahmen von Sendungen,
in denen ich und auch andere Kollegen involviert waren,
kam es in 2008 zu insgesamt 4
nicht zum Sendetermin ausgestrahlten Sendungen.
Für uns ist in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen,
ob dies aufgrund einer Entscheidung (Absetzung)
oder aufgrund unvermeidbarer Entwicklungsarbeit geschah.
In zwei Fällen war die Ursache ebenjene Entwicklungsarbeit
und ich bin sehr beruhigt über diesen Umstand.
Vielen Dank.
2)
Zu Ihrer Bitte um Behandlung als vertrauliche Angelegenheit:
2.1)
Unsere e-mail-Adresse ist ziemlich 'offen'.
Sie besteht seit ca. 7 Jahren
(hdna steht noch für Heldinnen)
und jedes, auch zeitweilige Redaktionsmitglied kennt die Zugangsdaten.
Ferner besteht eine Weiterleitung zu meiner 'Privatadresse',
deren Zugangsdaten auch mehrere Personen kennen.
Und weiter weiß ich von md. einem 'Sammeldienst' (pop3),
den jemand eingerichtet hat.
Eine saubere Empfänger-Isolierung
ist im mail-Verkehr nur mit gezieltem Aufwand möglich.
2.2)
Speicherung eingehender Post.
Natürlich 'speichern' wir Korrespondenz mit dem OKB
(oder bemühen uns zumindest darum).
Sie werden das nicht anders tun.
Es wird auch in einem Brief üblicherweise nicht das Ansinnen gestellt,
ihn nach seiner Lektüre umgehend zu vernichten.
2.3)
Die Verwendung Ihrer Nachricht in sonstiger Form
ist schwer vermeidbar.
So habe z.B. ich natürlich
mit Redaktionskolleginnen, anderen Nutzern und OKB-Mitarbeiterinnen
über den Vorgang gesprochen.
Bei jeder Erörterung eines Zusammenhangs
wird auch unvermeidbar alles Geschehene erinnert.
Ich werde Martin Christoph, (Uniwut),
(die ihre Sendung am Vortag hatten)
hoffentlich sagen können: Ich darf Dir verraten,
daß das ein technischer Fehler war.
Oder darf ich es nicht verrraten? (!)
Wir hatten uns am Montag nach den Pannen darüber unterhalten
und uns gewundert, daß es so wenige merken.
Uniwut war auch betroffen.
2.4)
Dritten zugaenglich
sind im öffentlichen Antragswesen
relativ viele Informationen.
So ist das Gehalt von Volker Bach genauso öffentlich
(BAT soundso auf Liste von Uni soundso)
wie meine Hartz IV - Bezüge.
Diese Informationen sind auch 'dritten'
Nicht-Gebühren-Zahlerinnen zugänglich.
Ferner gibt es nach Ihrem eigenen Bekunden
einen Rechtsanspruch auf Ausstrahlung der Sendungen
(unsere juristischen Einschätzungen unterscheiden sich hier)
und es wird weder ein abgelehnter noch ein bewilligter Antrag
Geheimsache sein können.
Man stelle sich vor:
Das Arbeitsamt erklärt den Ablehnungsbescheid zum Staatsgeheimnis.
Das erzeugte ein Volk von Hochverrätern.
2.5)
Ansinnen auf Behandlung eines Ereignisses als 'vertraulich'
gibt es im Redaktions- wie im 'politischen' Alltag recht viele.
Viele Vertraulichkeits-ansinnen sind aber harmlos:
"Ich will nichts damit zu tun haben,
ich will im Hintergrund bleiben,
ich darf nichts sagen,
ich bin nicht da,
ich bin nicht kompetent
und nicht schön."
Wenn jemand ankommt und mir ein Geheimnis aufdrängen will,
so lehne ich meistens ab.
Der Grund ist einfach:
Da ich bei jeder Aussage
eine Überprüfung auf diese eine Ausnahme hin
durchführen soll,
fürchte ich, daß das mein mentales System zu Boden fährt.
Im PC spricht man von einer 'Unterbrechungsanforderung'.
Da sie auch bei jedem 'normalen' Prozeß durchgeführt werden muß,
wird die Menge von Unterbrechungsanforderungen im Rechner
so gering wie möglich gehalten.
Ich schleppe nicht gern die Last
fremder Leute Geheimnisse
mit mir herum.
Weil ich dann dauernd an sie denken muß
um mich nicht zu verplappern.
2.6)
Natürlich will ich mit dem 'Board' Druck ausüben.
Das will ich mit dem OKB auch.
Das ist der ökonomische, demokratische und menschliche Zweck
dieser beiden Bürgermedien.
Waffe beim Austragen eines Gefechtes
im Rahmen eines Interessenkonflikts
ist der Einsatz von Aha-Dingern
in einer (geringen) 'Öffentlichkeit'.
Das Gegenteil von Öffentlichkeit ist Geheimnis.
Das Gegenteil einer Botschaft ist ein Geheimdienst.
2.7)
Wir alle sehen in offener Kommunikation ein mächtiges Werkzeug
und vor diesem Hintergrund halte ich Ihre Geheimnisforderung
für ein unbedachtes Eigentor.
Kommt vor.
2.8)
Schuld ist kein objektivierbarer Umstand.
Ursache für die Verschiebung war 1Entwicklungsarbeit.
Positiv.
Ursache für die späte Mitteilung war 2Druck aus 1.
Auch positiv.
Ursache für die 3Geheimnisanforderung war 2+1.
Vorsicht Falle.
Entschuldigung also unnötig und angenommen.
Alles liebe,
und i.A.
Ihr Frank Saalfeld
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