Kriminalität und Terror - Mittel der Angst

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    Re: Kriminalität und Terror - Mittel der Angst

    Anon - 18.01.2009, 01:51

    Kriminalität und Terror - Mittel der Angst
    BITTE ZUERST DIE FRAGE BEANTWORTEN





    wie der name schon vermuten lässt, geht es hier um die frage der instrumentalisierung von kriminalität und terror, um das volk von idiotien zu überzeugen.



    hierzu ein geniales exzerpt von der sendung nano auf 3sat vom 15.02.05 über die "gefühlte" und reale kriminalitätsrate in deutschland. die unterstrichenen stellen halte ich für besonders alamierend.




    "Die Zahl der Sexualmorde zwischen 1993 und 2003 ist um 37,5 Prozent zurückgegangen, die der Morde sogar um 40,8 Prozent, schreibt "Bild der Wissenschaft" unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik. Die Zahl der Autodiebstähle sank gar um 70,5 Prozent. Nach Meinung der Bevölkerung dagegen habe die Zahl der Sexualmorde um 260 Prozent, die der Morde um 27 Prozent zugelegt.







    Vier Entwicklungen seien für die Fehleinschätzung verantwortlich: Mit Zulassung der Privatsender sei die Zahl der kriminalhaltigen Nachrichten und Sendungen drastisch angestiegen. Daraufhin habe sich die Bürgermeinung verfestigt, dass die innere Sicherheit immer schlechter werde. Bei Jura-Studenten und Juristen sei der Gedanke an Resozialisierung verschwunden und die Abschreckung sei zum Sinn staatlichen Strafens erhoben worden. Den Trieb des Menschen nach Vergeltung befriedige die Politik durch schärfere Gesetze. Dabei hätten dutzende Untersuchungen nachgewiesen, dass härtere Strafen nicht von einer Untat abhalten. Nach einer Übersichtsstudie des Rechtswissenschaftlers Olaf Hohmann von der Berliner Humboldt Universität wirkt eine hohe Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, viel abschreckender als das Strafmaß.




    Besonders problematisch ist laut Pfeiffer der Umgang mit Ausländern. "Wenn ein Deutscher von einem Deutschen verprügelt wird, zeigt er das in 20 Prozent der Fälle an. Wird ein Deutscher von einem Ausländer geschlagen, meldet er das zu 30 Prozent bei der Polizei." Auch Richter seien in diesem Sinne parteiisch. Deutsche Richter hätten bei deutschen Angeklagten im Strafmaß nur geringfügig, bei Ausländern aber massiv zugelegt. Die Politik frage zudem nicht mehr "Was brauchen wir, um mehr Sicherheit zu haben?" sondern "Was brauchen wir, um die Kriminalitätsfurcht der Bevölkerung zu bekämpfen?". Die Zukunft des Landes liege jedoch nicht im Ausbau von Gefängnissen, sondern im Ausbau von Jungend- und Bildungseinrichtungen, die auch einen vorbeugenden Nebeneffekt haben, sagte Pfeiffer."



    Re: Kriminalität und Terror - Mittel der Angst

    TORactiviert - 19.01.2009, 18:48


    Bin zwar kein Freund von den Ärzten aber die Liedzeile ist mir gerade dazu eingefallen:

    Code: Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
    Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
    Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht

    Aus "Lass die Leute reden."



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