Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend

DUNGEONS & DRAGONS
Verfügbare Informationen zu "Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: SL
  • Forum: DUNGEONS & DRAGONS
  • Forenbeschreibung: DIE ZERRISSENEN REICHE
  • aus dem Unterforum: Der Barde
  • Antworten: 1
  • Forum gestartet am: Donnerstag 07.06.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend
  • Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 2 Monaten, 14 Tagen, 19 Stunden, 58 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend"

    Re: Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend

    SL - 14.01.2009, 21:03

    Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend
    Hört hört…

    … wir schreiben den Selûnestag des 3. Zehntages im Monat Eleint des Jahres der Verteilten Sterne.

    Es ist Spätsommer, der Herbst steht vor der Tür und unsere Helden genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Verstreut in der ganzen Stadt gehen unsere sechs Kameraden endlich mal wieder Dingen nach wo für in den letzten Zehntagen keine Zeit war. Sei es nun arkane Studien, deftige Tavernebesuche mit Met und Gesang oder das wärmende Bett einer willigen Frau.
    Zehn Tage wollen sie bleiben und in diesen wollen unsere Helden es sich an nichts Mangeln lassen denn eine Rückreise nach Gulatunazar ist nur eine Frage der Zeit.

    Am ersten gemeinsamen Abend in den wärmeren Gefilden von Hamkeln haben unsere Helden sich den Erinnerungsstein vorgenommen welchen sie in dem Ilmatertempel gefunden haben.
    Dabei haben sie nicht nur interessante Erkenntnisse über den eisigen Kontinent gewonnen sondern auch im selben Maße erschreckende.
    Aber so erschreckend diese Informationen auch waren, waren auch wichtig denn sie haben unsere Helden davon überzeugt das es klug wäre noch etwas mit der Rückreise nach Gulatunazar zu warten.

    Es war keine leichte Entscheidung, besonders Reddas wollte Lasigan, das Schwert Vorfahren so gerne in den Händen halten. Doch die Entscheidung wurde getroffen und es war nicht nur eine Entscheidung des Kopfes sondern eine Entscheidung die von den sechs Freunden gemeinsam getroffen wurde.

    In den nächsten Tagen konzentrierten sich unsere Kameraden zuerst auf persönliche Dinge, dann um Dinge die für diese weitere Reise von Vorteil wären.
    Nach zehn Tagen, als Kael`thas erfolgreich einen neuen Zauber in sein Zauberbuch übertragen hatte machten sich unsere Helden auf den Weg zurück ins Abenteuer.

    Der erste Punkt, der erledigt werden musste war das Schwert Ischnu`gal in die Hände von Amori Cular zu geben. Dazu hatte Kael`thas sich und Carmen zu dem Aufenthaltsortes teleportiert wo er einige Wochen zuvor das Schwert versteckt hatte um es an sich zu nehmen. Anschließend ging es auf demselben Weg wieder zurück zu dem Rest der Gruppe. In der Nacht ging der Plan auf und Tan`Sharrid konnte das Schwert seiner Schwertmeisterin übergeben.
    Als Tausch bekam er von Ihr einen Ellenbogen hohen, schwarzen Wildlederhandschuh mit dem Zeichen des Corellons auf dem Handrücken.

    Die zweite Station ihrer Reise war die Burg der letzten Hoffnung zu einem um endlich die Drachenschuppenrüstung abzuholen, welche Carmen vor Monaten in Auftrag gegeben hatte und zum anderen um noch Tränke zu besorgen die unseren Helden auf ihrer weiteren Reise helfen sollte. Kael`thas nutzte zugleich die Zeit des Aufenthaltes für ein Gespräch unter vier Augen mit Elsias.

    Nach einigen Tagen in der Burg der letzten Hoffnung sprach Kael`thas erneut die Formeln für seinen Teleportationszauber und brachte sich und seine Gefährten in den Titzerquellsumpf.
    Sie waren hierher gekommen um nach dem Griff eines Langschwertes zu suchen welches magische Kräfte besitzen soll. Die Klinge war bereits in ihrem Besitz und auch dieser Klinge hatten sie es zu Verdanken das sie den Ort kannten wo sie nach dem Schwertgriff Ausschau halten sollten. Und nun war sie hier in diesem feucht, warmen Sumpfgebiet das nur von Moskitos so wimmelte. Die Sicht war schlecht und so machte sich Kael`thas in geflügelter Form auf um die Gegend nach dem gesuchten Sumpfriesen ab zusuchen.

    Er war eine gute Stunde unterwegs gewesen und hat den halben Sumpf abgesucht, doch seine Suche war Erfolgreich und er hat den Unterschlupf des Riesen ausfindig machen können.
    Was er nicht wusste, war das seine Gefährten die er zurück gelassen hatte, in großen Schwierigkeiten steckten. Kurz nach dem Kael`thas seine Freunde zurück gelassen hatte wurden diese von einem Sumpftroll überfallen. Ein gewaltiges Geschöpf mit messerscharfen Krallen und Zähnen die einem Dolche gleich kamen.
    Das schlimmste war jedoch der Griff dieses Trolles. Er war so Kräftig das er mühelos einen unserer Helden packen konnte und diesen fast in zwei Teile zerreisen konnte.
    Reddas und auch Carmen mussten das an ihrem eigenen Leib spüren.
    Was ebenfalls noch zu einem erheblichen Risikofaktor führte, war der Umstand das es der erste Kampf war bei dem Ihr elfische Freund Kael`thas nicht mit seinen Zauberkräften zur Seite stand.
    Aber auch ohne Kael`thas konnten sie dieses Monster bezwingen. Unsere Gefährten waren über die Schäden die dieses Geschöpf anrichtete erstaunt und sie sorgten sich um Ihre Gesund. Außer Carmen, der waren ihre körperlichen Verletzungen egal. Ihre erste Sorge galt, wie es für richtige Zwerge üblich ist, Ihrer neu erworbenen Rüstung. Doch sie wurde schnell beruhigt denn Ihre und auch Reddas Rüstung waren unversehrt.

    Kurz darauf kehrte Kael`thas zurück zu seinen Kameraden und gemeinsam machten sich auf zum Bau des Sumpfriesen. Dort angekommen gingen sie schnell in taktischer Kampfformation und versuchten den Riesen aus seinem Bau zu locken.
    Doch dieser wollte einfach nicht seinen sicheren Unterschlupf verlassen.
    Gerade als Kael`thas sich in der Höhle genauer umschauen wollte entdeckte er, das der Riese sich von Außerhalb nährte, da er gerade auf Nahrungssuche war.

    Sofort gingen unseren Helden in die Offensive um den Vorteil der Überraschung auf Ihrer Seite zu haben. Doch der Riese hatte unsere Helden auch erspäht, warf seine Beute von sich und packte seine riesige Keule mit beiden Händen. Dann stürmten beide Seiten aufeinander los.
    Es folgten Hiebe hier und dort. Es schlugen Pfeile in dem Riesen ein und Magie flimmerte in der Luft. Kael`thas musste mit erschrecken feststellen das diese Kreatur verdammt widerstandfähig gegen seine Zauber war und so versagte einer nach dem anderem.
    Doch der Kampf war trotzdem Ausgeglichen und der Riese war dem Tode nahe.
    Doch dann holte dieser noch einmal mit aller Wucht aus und als seine riesige Keule auf dem Boden aufschlug entwich unseren Gefährten sämtliche Gesichtsfarbe denn unter dieser Keule lag Reddas begraben, beziehungsweise das was noch von Reddas übrig war denn man hörte nur eine Vielzahl von Knochen brechen und man sah nur wie viel Blut, Gehirnmasse und andere inneren Organe in alle Richtungen zerplatzten.
    Doch sie wussten damit umzugehen, schluckten Ihr entsetzten und ihre Trauer hinunter und
    Machten sich über den Riesen her und brachten ihn zu Fall. Der Riese war tot und Reddas war es ebenfalls. Es gab keine Zweifel darüber. Doch Trauer kam nicht auf, denn alle Wussten von der Macht des Stabes welchen sie in dem Ilmatertempel gefunden hatten.
    Jetzt kam es auf den Stab an, seine Macht zu beweisen. Alle waren angespannt und Ihre Hoffnung war auf Ihren Gesichtern zu lesen.


    Kael`thas nahm diesen mächtigen Stab zur Hand zeigte auf die sterblichen Überreste des Barbaren und murmelte das magische Wort welches neues Leben schenken sollte.

    Reddas Seele trennte sich langsam von seiner sterblichen Hülle. Er war Tod und er sah das kleine Licht am Ende des Tunnels und er spürte ein Gefühl der Vollkommenheit, ein Gefühl der Makellosigkeit, ein Gefühl der Perfektion.

    Kael`thas spürte die Energie welche aus dem Stab entwich. Diese Energie war mächtig, sie war so stark, dass sie den Stab zu vibrieren brachte und in diesem Moment kamen unsere Helden in den Genuss von dem Wunder einer Wiedergeburt.

    Seine Seele war auf den Weg ins Jenseits, in das Reich seines Gottes, ins himmlische Paradies. Er spürte die Ewigkeit, die Unvergänglichkeit, die Zeitlosigkeit und er spürte Befriedigung, spürte Glückseeligkeit, spürte Freude.

    Zuerst zerfielen die letzten Überreste von Reddas zu Staub und wurden schnell vom Wind in alle Richtungen davon getragen.
    Dann entstand vor den Augen unserer Gefährten aus dem nichts eine helle Kugel die nicht Größer war als eine Erbse und die knapp 20 cm über dem Boden schwebte.

    Er hatte Kord immer gut gedient, war stets furchtlos, stets wagemutig, stets unerschrocken. Er hatte ihn erreicht seinen Bestimmungsort, seinen Gipfel, sein Lebensende und er wusste das sein geliebtes Weib und sein geliebter Junge seid langer Zeit hier auf ihn warteten.

    Kael`thas hielt weiterhin diesen mächtigen Stab auf dieses leuchtende etwas was immer heller wurde. Es war so hell das unsere Helden nur mit zusammen gekniffenen Augen das Licht betrachten konnten.

    Für einen kurzen Moment war er bereitwillig, war fügsam, war gewillt zu bleiben und seinen Tod hin zunehmen, doch dann kam die Enttäuschung, die Frustration, die Ernüchterung.

    Diese Kugel wurde langsame Größer und der Fötus eines Menschen wurde gebildet. Der schnell heran wuchs. Die Beine und Arme wurden länger und der restliche Körper bildete sich auch aus.

    Zwar war sein Tod Anerkennend, war Ruhmreich, war Ehrenvoll aber trotzdem kam ein Gefühl der Unzufriedenheit auf denn er fragte sich ob es das jetzt gewesen sein sollte denn 27 Jahre ist kein Alter für einen wahren Kämpfer, für ein wahres Mannsbild, für einen wahren Kerl.

    Nach fast 10 Minuten verstummte das Licht und ein 27 Jahre alter Reddas lag wie aus dem Ei gepellt, vor Ihnen im Gras.

    Am Anfang seiner Reise sah er sich eigentlich erst, er war immer noch voller Tatandrang, voller Eifer, voller Energie und in diesem Moment wollte er seinen Tod nicht wahrhaben, er wollte ihn nicht anerkennen, er wollte ihn nicht akzeptieren. Er hatte der Welt noch soviel zu geben
    Aber was sollte er schon machen denn immerhin war er Tod und das Licht kam schnell näher, bis es ihn fasste und ihn vollständig verschluckte
    Dann war es vorbei.

    Er hatte zwar kaum haare am Körper und seine Narben und Tätowierungen waren verschwunden doch seine Muskeln trotzten nur so voll Kraft. Er schlug die Augen auf und blickte in die Gesichter seiner Freunde die lächelt über ihn gebeugt standen.
    Er erhob sich, schüttelte einem nach dem anderen seiner Freunde die Hand und zog sich grinsend seine Gewänder und seine Rüstung an.

    Er war sich dem Umstand bewusst, welches Schicksal ihm in der letzten Stunde ereilte und war Froh darüber das Kord ihn zurück geschickt hatte um ihm eine zweite Chance zu geben.
    Er schwor sich diese zu nutzen.

    Unsere Gefährten, durchsuchten den Riesen fanden den Griff des Schwertes und Kael`thas vereinte diesen mit der Klinge aus seinem Besitz. Funken sprühten dabei und einer dieser Funken brannte Kael`thas eine Narbe auf die Oberseite seiner rechten Hand in Form eines Schwertes. Dann übergab er dieses Schwert Tan`Sharrid und sie machten sich alle samt
    für einige Tage in der Höhle des Riesen breit, um sich ebenfalls von den Kämpfen zu erholen.
    Zwei Tage später brachen sie erneut mit Hilfe eines Zaubers auf.
    Ihr Ziel sollte diesmal der alte Magierturm im Orkenland sein, an dem unseren Helden vor fast ein halbes Jahr vorbei gekommen waren. Diesmal verlief Ihre Reise nicht so Problemlos wie sonst, denn der Teleportationszauber brachte unsere Helden drei Mal an andere Orte als Kael`thas beabsichtigte und das obwohl er sich diesen Turm aus seiner Sicht gut eingeprägt hatte. Aber Magie ist nun mal so, Sie ist kein Schwert das von jedem Bauer geschwungen werden kann. Sie ist die Kunst der Muse der Hohen Dame Mystra und nur wenige beherrschen Sie wirklich und die, die glauben das sie Sie beherrschen sind meistens die, die von Ihr beherrscht werden.
    Nach einigen Fehlversuchen, gelangten unsere Gefährten doch noch zu ihrem gewünschten Zielort.

    Und dort standen sie nun, wieder zurück im Orkenland.
    Sie standen fast 5oo Meter von dem alten Magierturm entfernt. Verlassen soll er sein, so heißt es. Es war ein trockener, Spätsommer Tag. Die Sicht war gut und die Luft frisch und rein.
    Zur Vorsicht schauten sich unsere sechs Kameraden erst einmal in der Umgebung um ob irgendwo ein Anzeichen von diesen stinkenden Grünhäuten zu sehen war. Nach dem sie die Umgebung ausreichend unter Augenschein genommen hatten, und keine Spuren von Orks oder Ogern auszumachen waren, Widmenten sich unsere Helden dem Turm.
    Langsam aber sicher nährten sie sich.
    Auf dem Dach befanden sich fünf wasserspeierähnliche Steinfiguren, die Kael`thas mit seinem umfangreiches, fundiertes Wissen über Kreaturen und Magie sofort als Gargyls ausmachen konnte.
    Er warnte seine Freunde und sofort änderten Sie Ihre Kampftaktik. Mit Magie und magischen Pfeilen gingen Sie auf die steinernen Kreaturen los, die ihrerseits nun ihre Starre lösten und ebenfalls in die offensive gingen.
    Sie waren Machtlos gegen die geschulte Kampftaktik unserer Helden und wenige Momente später war nur noch ein Haufen Staub von ihnen übrig.

    … wir schreiben den Silvanustag des 1. Zehntages im Monat Marpenoth des Jahres der Verteilten Sterne.

    Langsam kehrt der Herbst ein. Das Blätterwerk der Bäume färbt sich in schöne Herbstfarben und fällt zu Boden und die Nächte werden frischer. Bei jeder kalten Böe werden unsere Helden an die eisigen Temperaturen auf Gulatunazar erinnert und besinnen sich darauf, dass sie zum Glück nicht an diesen Gottlosen Ort sind. Nein, sie sind im Orkenland. Die Temperaturen sind weit über dem Gefrierpunkt, sie haben genug zu Essen und zu trinken und auch die Gewissheit, dass sie keine Angst haben müssen im Schlafe von einer Lawine begraben zu werden beruhigt sie jeden Abend wenn sie ihr Nachtlager aufschlagen aufs Neue.

    Der Kampf gegen die Gargyls ist gewonnen, die Wunden sind geleckt und die weitere Erkundung des Turmes steht bevor doch was wird noch auf unsere sechs Freunde warten.

    Erhebt eure Becher zum Wohle dieser Männer. Betet mit mir zu den Göttern, dass unseren Helden in diesen dunklen Tagen der Mut und der Tatendrang nicht ausgehen und dass das Glück Ihnen weiterhin hold ist.
    Mögen Kael`thas, Thalion, Reddas, Carmen, Nilo und Tan`Sharrid noch viel Licht über diese dunklen Tage bringen.

    Prost!!!



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum DUNGEONS & DRAGONS

    Eine hart erkämpfte Karte - Der 30. Spielabend - gepostet von SL am Montag 10.11.2008
    RINGKAMPF - gepostet von Jens am Donnerstag 21.06.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Teleportation, der Schlüssel zur Welt - Der 33. Spielabend"

    Religion? - gepostet von Bloodbeast am Freitag 19.05.2006
    Avatar nun verfügbar! - gepostet von Golfer am Donnerstag 06.07.2006
    blackVODKA's Baustelle - gepostet von blackVODKA am Dienstag 25.07.2006