Kompostieren des Pferdemistes

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Kompostieren des Pferdemistes"

    Re: Kompostieren des Pferdemistes

    Minifriese - 12.01.2009, 10:36

    Kompostieren des Pferdemistes
    Hallöchen,
    ich habe im Moment das Problem, dass ich den Pferdemist nicht loswerde. Der Haufen wächst und wächst.
    Ich habe drei Abteile, indem ich den Mist verrotten lasse. Die sind jetzt aber voll und warten auf das Ausbringen auf die Koppel im Frühjahr.

    Es besteht ja die Gefahr, dass Wurmeier überleben und eine Neuinfektion vorprogrammiert ist.

    Nun bin ich etwas verunsichert, wie lange die Rottezeit eigentlich sein soll.
    Wie lange lasst ihr den Mist verrotten ?

    Meine neuen Ponys haben jede Menge Würmer mitgebracht. :( Sie kommen aus sogenannter "Robusthaltung"- für mich - Sparmaßnahme am falschen Punkt. Aber gut. Das ist ja egal. Ich muß nun meine sauberen Koppeln, vor Infektionen durch Wurmeier schützen.

    LG Minifriese



    Re: Kompostieren des Pferdemistes

    guinerva - 12.01.2009, 11:59


    Hallo Minifriese,
    wenn du deine Koppel Wurmfrei halten willst (wenn wir davon ausgehen, dass sie das wirklich sind), dann solltest du den Mist lieber von einem Bauer auf einem Acker ausbringen lassen.

    Davon abgesehen, finde ich es echt lustig, dass Leute ihre Weide abmisten, aber dann den Dreck aus dem Stall wieder darauf verklappen - super sinnig. Ich weiß nicht, ob du auch zu solchen Spaßvögeln gehörst.

    Wobei ich bezweifele, dass deine Koppel wirklich wurmfrei ist, denn allein schon ein vorbeilaufender Fuchs oder Igel, der sich auf deiner Koppel erleichtert, sorgt für eine wundervolle Population an Eiern...
    Die zigtausend Mäuse, die deine Koppel unterbuddeln, die Maulwürfe und den restlichen Wildtierbestand der deine Koppel als Klo benutzt, mal nicht mitgezählt.

    Außerdem sind Wurmeier echte Überlebenskünstler, die sich zur Not jahrelang im Boden einnisten und auf ihre große Stunde warten...

    Solltest du deine Koppel aber immer mit Mist gedüngt haben und du sie jetzt nicht im gebrauch haben, dann verklappe deinen Mist halt jetzt. Ich glaube, es ist nicht so ganz in Ordnung von den Bestimmungen, aber sofern deine Koppel, nicht direkt neben dem noblen Wanderweg liegt, auf dem der Stadtrat seinen Sonntagsspaziergang macht, dürfte allerdings nichts passieren. Bei uns bringen die Bauern auch schon ihren Mist aufs Feld, weil sie Frühjahr wahrscheinlich nicht so die Zeit haben und auch nicht den Platz um den Mist den ganzen Winter auf dem Hof zu lagern...

    LG Guinerva



    Re: Kompostieren des Pferdemistes

    Junikind - 12.01.2009, 12:34


    Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist es illegal, Mist in Rotten zu lagern...
    Du brauchst lt. Gesetzgeber eine Dunglege Wütrttemberger Art, mit einer betonierten Unterfläche und 3 festen Seitenwänden, damit nichts ins Grundwasser gelangt.

    Wenn du ein priveligiereter Landwirt bist (das heißt wirklich so) sieht es mit der Mistlagerung anders aus.

    Ich stimme Guinerva voll und ganz zu- auch in meinen Augen ist es schwachsinnig, erst mühevoll die Kacke von der Koppel zu sammeln und sie dann wieder breitzuschmieren...
    Wurmeier sind unwahrscheinlich zäh...
    Kaufe dir lieber einen vernünftigen Dünger und laß den Mist von einem Bauern abholen.



    Re: Kompostieren des Pferdemistes

    Shetty Uta - 12.01.2009, 13:38


    Junikind hat folgendes geschrieben: Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist es illegal, Mist in Rotten zu lagern...
    Du brauchst lt. Gesetzgeber eine Dunglege Wütrttemberger Art, mit einer betonierten Unterfläche und 3 festen Seitenwänden, damit nichts ins Grundwasser gelangt.

    das ist z.B. in niedersachsen bei uns genauso!

    Wenn du ein priveligiereter Landwirt bist (das heißt wirklich so) sieht es mit der Mistlagerung anders aus.

    auf dem Hof muss man von rechtswegen auch als Landwirt eine Mistplatte haben, die verhindert das Gülle ins Grundwasser gelangt. Auf dem Feld darf der Mist max. 6 Monate an ein und der selben Stelle gelagert werden!

    Ich stimme Guinerva voll und ganz zu- auch in meinen Augen ist es schwachsinnig, erst mühevoll die Kacke von der Koppel zu sammeln und sie dann wieder breitzuschmieren...
    Wurmeier sind unwahrscheinlich zäh...
    Kaufe dir lieber einen vernünftigen Dünger und laß den Mist von einem Bauern abholen.

    Dito... das nennt man ABM!



    Re: Kompostieren des Pferdemistes

    alvene - 14.01.2009, 12:55


    Es gibt ja verschiedene Arten der Kompostierung.

    Für die Wurmkompostierung braucht man zum Beipsiel keine Platte, das wurde auch schon gerichtlich bestätigt. Da macht man allerdings auch keine Haufen, sondern flache Mieten, max 30 cm hoch (bei viel Mist entsprechend hoher Flächenbedarf bzw. wird die Fläche dafür auch begrenzt) und dort setzt man dann spezielle "Regenwürmer" aus, die sich vermehren und das alles hübsch kompostieren innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums.

    Die extensive Kompostierung auf den trationellen Misthaufen basiert dagegen eher auf Pilzen und Mikroben. Daher wird so ein Misthaufen im inneren auch schön warm. Es dauert meistens auch länger, bis so ein Haufen "gar" ist.

    Ich weiß natürlich nicht, wer das Gerücht verbreitet, dass beim Kompostieren die Wurmeier kaputtgehen... Sicherlich "stirbt" ein Teil ab, aber die Eier sind natürlicherweise extreme Dauerstadien und entsprechend gut geschützt - die bleiben teilweise bis zu über 10 Jahren infektiös (!).
    Das ähnlche gilt für Samen bestimmter "Unkräuter" - die sind darauf ausgelegt, ungünstige Verhältnisse zu überdauern, auch für mehrere Jahre.
    "Reinheit" hat man allenfalls bei gedämpften Mist/Kompost, aber das macht wohl keiner :lol:

    LG

    alvene



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