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Re: Interwiew mit einigen Fehlern!
Ändy - 27.04.2006, 12:05Interwiew mit einigen Fehlern!
Saga
Von Freisetzungen, Entziehungskuren und Musicals... Man kann von SAGA halten, was man will – seit gut einem Vierteljahrhundert sind die Kanadier unbestritten prägender Bestandteil der Musikszene. Fast zeitgleich zum Release von „Network“ hat Sänger MICHAEL SADLER in diesen Tagen zudem sein zweites Solo-Album veröffentlicht. Mit uns trafen sich deshalb Michael Sadler himself sowie Keyboarder Ian Crichton zu einem kleinen Plausch...
Ian, Ihr habt Euch das Massenmedium Fernsehen als Thema einiger Songs für’s neue Album ausgesucht. Deshalb auch die alte Glotze auf dem Cover. Wie kam es dazu?
Es fing an, als wir noch den Arbeitstitel „Relativity“ für die neue Scheibe hatten. Jim (Gilmore, bs.) lud sich zu dieser Zeit dieses Bild eines alten Fernsehers aus dem Internet – das brachte die Sache dann ins Laufen, und die Kiste siehst Du jetzt auf dem Cover von „Network“.
Und wieso gab es nicht gleich ein komplettes Konzept-Album zu dem Thema – Ihr habt mit „Generation 13“ ja schon einmal eine Themen-Scheibe veröffentlicht?
Drei oder vier der Lieder handeln vom Fernsehen, von CNN, und davon, wie sehr das Fernsehen unser aller Leben kontrolliert. Das reicht auch zu dem Thema. Jeder der Songs kann dabei für sich alleine stehen, während Du bei „Generation 13“ schon so ziemlich die komplette CD hören musst. Vielleicht machen wir eines Tages ein weiteres Konzept-Album, man weiß ja nie…
Noch mal kurz zum Cover – ich finde es ehrlich gesagt etwas nüchtern, fast schon enttäuschend nach all Euren typischen „Saga-Covers“…
Tja, im Wesentlichen ist es einfach ein Schritt in eine neue Richtung, weil wir mit dem Album „Marathon“ die Sache mit den einzelnen Chapters abgeschlossen haben. Diese 16 Kapitel sind nun vorbei, und wir wollten das auch irgendwie visuell dokumentieren.
Es gab dabei für „Network“ 70 bis 80 Songideen, aus denen Ihr etwa 20 Songs gebastelt habt, von denen es dann wiederum die Hälfte auf die Platte geschafft hat.
Richtig, wenn wir die Zeit dazu haben, versucht jeder, so viel wie möglich zu schreiben. Wenn auch nicht immer ein kompletter Song dabei rum kommt, so entstehen dadurch doch immerhin Ideen, die man später mal zusammen fügen kann. Jeder trägt so inzwischen etwas zu der Entstehung von SAGA-Songs bei, wohingegen früher im Wesentlichen Jim und Michael die Songs schrieben. Ich für meinen Teil musste das Songwriting auch erst lernen. Und unser neuer Drummer Christian ist damit ausgelastet, sich mit seinem Schlagzeug zu befassen.
Zu Christian gleich mehr. Zunächst jedoch die Frage, worin in Deinen Augen der aufnahmetechnische Unterschied der letzten zwei Alben besteht?
Diesmal haben wir uns alle in Los Angeles getroffen, um die Songs binnen drei Wochen aufzunehmen. Jim und Michael leben in L.A., während der Rest ja in Kanada wohnt. Beim letzten Mal, bei „Marathon“, ist dagegen Vieles über das Internet gelaufen. Diesmal haben wir auch wieder mehr mit analoger Aufnahmetechnik gearbeitet. Das hört man der Scheibe auch an, finde ich.
Stichwort hören – was ist für Dich das Typische, das Definierende am SAGA-Sound?
Hahaha…, ich habe wirklich keine Ahnung, wir definieren das eigentlich nicht für uns, sondern machen einfach. Im Wesentlichen versuchen wir nur, nach absolut niemand anderem zu klingen. Das ist wirklich der einzig Ausschlag gebende Punkt. Falls mal etwas klingt, wie etwas, das schon jemand anderer gemacht hat, wird es bei SAGA sicherlich keine Verwendung mehr finden.
Demnach kennst Du Dich in der aktuellen Musikszene aus?
Naja, es geht, ich höre dafür ziemlich viel Jazz…
Als Keyboarder und Jazz-Freund musst Du doch vor Kreativität überborden. Wie sehen denn Euer aller Solo-Aktivitäten aus?
Ich habe vor etwa fünf Jahren mal ein Solo-Album raus gebracht, unser Gitarrist Ian derer bereits zwei, und zudem will ich in naher Zukunft mit Ian zusammen mal etwas machen. Derzeit bin ich aber erst mal an meinem zweiten Solostreich dran, ein Keyboard-Album mit unserem Drummer Christian zusammen.
Dem Platten-Info nach ist Christian nur ein zeitweiser Ersatz für Euren etatmäßigen Drummer Steve Negus.
Naja, das ist etwas unglücklich formuliert worden. Fakt ist, Steve ist ganz ausgeschieden, er ist kein Mitglied mehr bei SAGA. Unser neuer Drummer ist ab sofort Christian Simpson. Steve ist nicht zuletzt deshalb ausgestiegen, weil er mit unseren Manager nicht mehr klar kam, das ist mal sicher…
Speziell beim Opener „On The Air“ gibt es aber einige Passagen, die klingen, als hätte gar kein Drummer-Wechsel stattgefunden!
Klar, kann ich verstehen. Christian hört SAGA immerhin schon seit Jahren, seitdem er ein Kind war. Das färbt ab, haha..!
Ich finde auch Deinen Keyboard-Sound sehr charakteristisch.
Ich benutze alle möglichen Klänge. Das macht einige unserer älteren Fans allerdings richtig sauer, weil ich auch viel mit neuen Klängen herum experimentiere. Unser Ausstatter Korg bedient uns jedes Jahr mit neuen Instrumenten, das reizt eben sehr. Aber ich muss natürlich auch die Fans bedienen, die sich besonders auf die bekannten Sounds freuen.
Stichwort bekannte Klänge – Ihr habt angekündigt, eines Eurer älteren Hit-Alben auf dieser Tour komplett durchzuspielen.
Richtig, wir werden „Worlds Apart“ durchspielen, die ganze Geschichte aufnehmen und es anschließend als CD oder DVD veröffentlichen.
Noch eine Live-DVD!? Ihr habt doch gerade erst zwei DVDs raus gebracht, worin siehst Du da die Berechtigung?
„All Areas“ ist eine Aufnahme der Show zum 25sten Bandjubiläum hier in der Bonner Museumsmeile, das war wirklich ziemlich klasse. „Silhouettes“ dagegen hat neben einem Konzertmitschnitt auch noch die ganzen alten Videos zusammen mit Interviews etc. drauf.
Naja. Es scheint, Ihr habt eine besondere Verbindung zu Bonn, oder wenigstens Deutschland.
Deutschland ist das Land, das uns groß gemacht hat, hier konnten wir am Anfang richtig gut durchstarten. Das vergisst man nicht und kommt gerne wieder. Es macht uns insgesamt einfach Spaß, zu spielen, raus zu gehen und zu rocken.
Und was ist es, dessen Umsetzung Euch noch reizen würde, nachdem Ihr nun schon so lange unterwegs seid?
Wir arbeiten derzeit an einer Art Musical-Umsetzung unseres Albums „Generation 13“. Das könnte dann so aussehen, dass diese Show immer für eine gewisse Zeit in einer Stadt bleibt, und dann weiter tourt, zum nächsten Standort. An diesem Gedanken arbeiten wir nun schon seit einigen Jahren, wir werden sehen, wann daraus mal etwas Konkretes wird.
Und womit denkst Du, könntest Du persönlich die SAGA-Fans da draußen wirklich überraschen?
Naja, ich könnte ja Wagner’s „Ring-Zyklus“ aufnehmen. Damit würde sicher nicht jeder unbedingt rechnen, haha..!
Vermutlich. An dieser Stelle klinkt sich STEVE SADLER in das Gespräch ein, und der sympathische Frontmann hat noch ein paar Infos zu seinem Solo-Album „Clear“ für uns…
Die Scheibe wurde ohne Mitwirkung irgend eines anderen SAGA-Musikers aufgenommen, was mir sehr wichtig war. Ich weiß genau, wie meine Bandmitglieder arbeiten – und hierbei wollte ich andere Einflüsse, weil ich denke, ein Solo-Album sollte nicht genau so klingen, wie die Hauptband.
In meinen Ohren tut „Clear“ dies aber durchaus.
Naja, ganz abstellen kann man das ja auch nicht. Erstens bin ich der Sänger und zweitens ein Haupt-Songwriter für SAGA seit mittlerweile 27 Jahren. Wie soll das funktionieren, da wird immer etwas von SAGA drin sein.
In welchem Zeitraum wurden denn die Lieder für „Clear“ geschrieben?
Insgesamt? Innerhalb der letzten achteinhalb Jahre. Wobei bis auf den Titeltrack alle Texte verfasst wurden, bevor ich vor zweieinhalb Jahren eine sechswöchige Entziehungskur gemacht habe.
Wie bitte?
Ich hatte einen Unfall, und das war das absolut Beste, was mir passieren konnte! Seit zweieinhalb Jahren bin ich nun trocken. Und den Text zu dem Lied „Clear“ habe ich nach der Kur geschrieben. Aus heutiger Sicht ist es interessant für mich, all die anderen Texte zu lesen…
Somit ist „Clear“ ja wohl ziemlich das Persönlichste, was Du abliefern konntest.
Ja, ich habe auch sehr viel Zeit dafür verwendet, dass das Booklet so aussieht, wie die Platte klingt, es sollte alles möglichst gut zusammen passen.
Das ist Dir definitiv gelungen!
(heavy) am 26.11.2004
www.metal-inside.de
Persöhnliche Anmerkung:Wenn man ein Gespräch mit jemanden fürt,sollte man doch wenigstens wissen,wie die Gesprächspartner heißen!
Re: Interwiew mit einigen Fehlern!
SwingCat - 27.04.2006, 17:35
Ist das DEINE persönliche Anmerkung oder stand das dabei??????
Vielleicht haben Michael und Steve ja geheiratet hihihi
***Steve ist nicht zuletzt deshalb ausgestiegen, weil er mit unseren Manager nicht mehr klar kam, das ist mal sicher***
Ahaaaa....naja nun ist der blöde Manager ja weg! Also soll Steve wiederkommen!!!!
Menno...... :lol: Mir egal wie toll der neue Drummer ist, ich will Steve zurück!
Re: Interwiew mit einigen Fehlern!
Ändy - 27.04.2006, 20:19ha ha!
Ich will Steve zurück,schmoll :D
Hatte mir das Interwiew durchgelesen und fand es schon ein wenig lustig mit denn Namensverwechselungen und habe es deshalb auch nicht berichtigt,Ihr solltet auch was zum grinsen haben! :D Die Anmerkung ist von mir in Rot.
Re: Interwiew mit einigen Fehlern!
Black Dog - 27.04.2006, 21:22
Sorry, wenn ich jetzt was falsches sage...ich bin nicht so drin, in der Materie, wie ihr ;-)
Aber ich denke: Was für ein blödes Timing! Steve ging u.a. weg, weil er mit dem Manager nicht klar kam,oder? Anschliessend...als Steve weg war...schmeissen Saga den Manager raus. Warum nicht vorher???
Vielleicht wäre Steve dann gar nicht erst gegangen, oder???
Re: Interwiew mit einigen Fehlern!
SwingCat - 28.04.2006, 07:03
Es war bestimmt nicht NUR der Grund!
Und sie konnten ihn lange nicht rausschmeissen, wegen Verträgen und so.
Wie sie ihn jetzt genau losgeworden sind weiss ich nicht.
Vielleicht ist Steve jetzt etwas wehmütig wenn er das neue Album hört.
Aber ein Zurück wird es nicht geben! Er macht sein eigenes Ding!
:cry:
Re: Interwiew mit einigen Fehlern!
Ändy - 28.04.2006, 09:45....
Das kam mir auch ein wenig komisch vor,wußte auch nicht bis zu dem Interwiew,warum er eigentlich weg ist,wie gesagt,sehr schade.
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