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Re: [Mod] Unterbodenbeleuchtung mittels LED-Streifen
flo007 - 06.01.2009, 21:58[Mod] Unterbodenbeleuchtung mittels LED-Streifen
Hey Leutz, ich schreib kurz nach meinem vorigen Bericht gleich noch einen, eig ist dieser hier Anleitung und Bericht zugleich. :wink:
Nämlich geht es hier um den - doch bis jetzt eher problematisch angesehenen - Bau einer Unterbodenbeleuchtung bei einem Buggy. Man braucht dazu das Material:
- Eine Verpackungsstange für elektronische Bauteile (mit ungefähr den richtigen Maßen, wie so was aussieht, seht ihr unten.)
- Ein wenig zweiadrigen Draht
- einen 1/0-Schalter eurer Wahl
- eine Steckverbindung, damit man das ganze auch abklemmen kann
- Superkleber (Ich hab UHU Strong & Safe verwendet, hält super!!)
- Einen flexiblen Ledstreifen, Farbe eurer Wahl, ca. 10 €, hier gibts dann zwei Optionen.
Die zwei Optionen: Diese LED-Streifen sind ja leider für 12 V DC ausgelegt, was dann am besten anwendbar bei Autofahrern mit einem 3S LiPo anwendbar ist. Die 6-Zeller-Fahrer, so wie ich, haben die zwei Möglichkeiten:
Entweder, man schließt die LEDs einfach an die Bordspannung an, sie haben dadurch natürlich nicht die volle Leuchtkraft. Bei vollem Akku (8-8,4 V bei mir) sind sie noch recht deutlich zu sehen, meiner Meinung nach reicht das für eine Nachtfahrt locker. Wenn der Akku allerdings schon leerer wird (7,4 - 6,6 V bei mir), dann sieht man sie schon fast gar nicht mehr.
Wen das jetzt stört, der kann einen DC/DC-Wandler einbauen, Kostenpunkt ca. 23 €. Aus allen verfügbaren, die ich in jedem einzelnen Geschäft abgeklappert hab, ist der der einzige brauchbare, weil nur der eine variable Eingangsspannung von 4,5 - 9V hat, und somit die doch großen Spannungsschwankungen des Akkus verträgt. Auf der anderen Seite kommen konstant 12 V raus. Alle anderen benötigen eine feste Eingangsspannung von 5V +- 10% ,was dann nur dann nur mit einem Festspannungs-Low-Drop-Spannungsregler verwirklicht werden kann, der widerrum Widerstände benötigt und und und... Mit dem DC/DC-Wandler ist das am einfachsten.
DC/DC-Wandler Traco TEL3-0512
Und bitte schreibt mir jetzt nicht, dass es so viele billigere Varianten dieses Wandlers gibt, denn auch dieser ist der einzige, der den Strom der LEDs aushält, bei mir gemessene 220 mA. Der Wandler kann 250 mA ab. Und das ist wirklich die billigste Variante, um die niedrige Spannung auf eine hohe zu bringen.
Also:
1. Variante: ca. 15 €
2. Variante: ca. 40 €
Ich habs jetz mal ohne gemacht, wenns mir nicht mehr daugt, kann ich den eh noch kaufen und reinlöten. Trotz des teuren Chips spart man sich gegenüber des fertigen Neons im Geschäft, welches 55 € kostet, 15 €, geschweige denn, wenn man das ohne diesen macht. Die Leuchtkraft ist ohnehin sehr viel stärker bei diesen LED-Steifen, als bei den fertigen Unterbodenbeleuchtungen.
Hier das Bild meines LED-Streifens (blau) und daneben die Elektronikteil-Stange. (Bei 12V!!)
Ich hab die Stangen von einem guten Bekannten, der in der Elektronik beruflich tätig ist, geschenkt bekommen. Vllt habt ihr ja bei euch in der Nähe so einen kleinen Elektronik-Laden (damit meine ich einen kleinen Privatverkauf, nicht Conrad. :wink: ), der hat vllt auch solche Röhrchen. Fragen kostet ja nix.
Anleitung zum Bau:
1. Ihr müsst euch überlegen, wie ihr die Ledstreifen anordnen wollt, den ganzen LED-Streifen kann man alle 4,5 cm durchschneiden. An jedem abschneidbaren Ende befinden sich zwei Lötpunkte. Ich habs so gemacht:
(Aber erst zerschneiden, wenn ihr euch sicher seit!!!)
Natürlich müsst ihr auch aufpassen, dass ihr keine wichtigen Verschraubungen zuklebt. Bei mir wars nur der Stift für die Akkuhalterung, der ist verschmerzbar. :wink:
2. Nun müsst ihr mal die Stange auch so zersägen wie die LED-Streifen-Teile, die Unterseite des Autos und die Klebeseite der Stangenteile müssen mit Benzin gereinigt werden. Nur dann hält das wirklich gut, was ja im Gelände wichtig ist.
3. So, nun müsst ihr mit dem Löten beginnen, ihr macht einfach dort, wo ihr sie zerschnitten habt zwei Lötpunkte und lötet da je nach Abstand zum nächsten Teil ein bestimmt langes Kabel dran. Beim Löten aber auf die Polung achten, denn die verwechselt man leicht. Auf den Streifen-Teilen ist aber klein + und - aufgedruckt.
4. Sobald an einem Stück Streifen schon beide Enden angelötet sind, könnt ihr den Klebestreifen unterhalb abziehen (die Streifen sind selbstklebend) und den Streifen in das jeweilige Stück der Stange schieben / besser ist ziehen. Keine Angst, so schnell klebt der Streifen auf der Unterseite nicht an. Falls das Kabel zum Ziehen nicht bis zum Ende der Stange reicht, kann man einen (dünnen) Draht anknüpfen und an dem den LEDStreifen ins Gehäuse ziehen. Dann von oben und vllt mit einer Stange auf den Streifen andrücken, damit der in der Stange auch gut fixiert ist. So sieht das mal zumindest bei einem Stück aus:
5. Wer will, kann sich noch einen kleinen Schalter einlöten, und eine zweipolige Steckverbindung. (Die zwei dicken Kabel, die vom Tamiya-Stecker weggehen, sind nur für die Kondensatoren, die ich bald einbau.)
6. Das ganze klebt man mit Sekundenkleber noch so aufs Auto, wie mans gern hätte, ich empfehle dazu den UHU Strong & Safe, den kann man noch 20 Sekunden lang verändern, außerdem muss man nur eine ganz dünne Schicht auftragen und das hält bombenfest, ich kann sogar das Auto an den LED-Streifen aufheben, und das ist ja das wichtigste, man will ja nicht, dass der unterwegs wo runterfällt. (Ob das auch so gut hält, wenn mans nicht zuerst mit Benzin reinigt, weiß ich nicht.)
Dann is das eig schon fertig, so siehts aus:
Das kleine Kabel, das vorne quer geht, hab ih auch nochmal mit so einem Stangenteil abgeklebt, damit es nicht durch Steine o.ä. abreißt.
Die LEDs sind so hell, dass sie von der Kamera her weiß aussehen, sie sind aber ganz stechend blau!! 8) (natürlich hier mit 12V, vom Labornetzteil.)
Wie man sieht, beleuchten die mein ganzes Zimmer!! 8)
Verbesserungs- und Editierungsvorschläge, sowie Kommentare und Danksagungen sind immer willkommen!! :wink:
Viel Spaß beim Nachbau!!!
PS.: Auch dieser Bericht wurde aus dem RCForum übertragen.
Lg Flo
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