Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

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    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 03.01.2009, 23:08

    Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2
    „ Chris du bist so ein Idiot!“, - „ Ach wirklich? Was machst du dann überhaupt hier?“
    Es war wieder einer dieser Tage an dem alles schief lief. Vor allem war es einer dieser Tage an denen ich mich tierisch mit Chris zoffte.
    Und zu meinem Bedauern traten diese Tage in der vergangen Zeit besonders oft auf.
    „ Willst du mich jetzt rausschmeißen oder was?“, fragte ich ihn herausfordernd. – „ Ja.“
    Er hatte tatsächlich einfach Ja gesagt.
    „ Das kann nicht dein Ernst sein.“, erwiderte ich tonlos. Er stand einfach da und sah mich an.
    Wütend drehte ich mich um, knallte die Tür zu und rauschte ab.
    Es war immer wieder das selbe gewesen. Immer wieder das selbe Thema warum wir uns stritten.
    Chris hatte zu wenig Zeit. Ich wusste natürlich genau, was er für Stress hatte aber meiner Meinung nach gab er sich auch nicht sonderlich Mühe irgendetwas daran zu ändern.
    Und wenn er dann mal Zeit hatte, verbrachte er die natürlich mit Jana. Dabei war es sowieso schon schwer unsere Freundschaft aufrecht zu erhalten. Und diese giftige alte Hexe war nur noch die Krönung.
    Es hatte so lange gedauert bis wir wieder Freunde geworden waren.
    Mittlerweile war mehr als ein halbes Jahr vergangen und in diesem halben Jahr war so viel passiert.
    Und das die Beziehung zu meinem besten Freund in der letzten Zeit immer unregelmäßiger und schlechter geworden war, munterte mich nicht grade auf.
    Es war Ende Juli. Die Sonne schien draußen noch und es war angenehm warm.
    Ich zog mein Handy aus meiner Hosentasche und tippte Anni’s Nummer. Ihre Wohnung war nicht weit von Chris entfernt und ich hoffte sie zu erreichen.
    Nach wenigen Sekunden Freizeichen ging sie auch schon ran.
    „ Hey, Anni. Hast du Zeit?“, sagte ich sofort ohne sie zu Wort kommen zu lassen.
    „ Was ist los?“, erwiderte sie seufzend.
    „ Ich brauch jemanden zum Reden.“
    „ Okay, klar. In 10 min bei mir, ja?“, antwortete sie lieb und legte auf.
    Zielstrebig machte ich auf mich auf den Weg zu Anni’s Wohnung. Ich konnte es mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen ohne sie hier zu leben.
    Im Frühjahr hatten Vani und ich neue Jobs gefunden und waren in eine WG gezogen. Wir hatten mal wieder mehr Glück als Verstand und fanden eine Stelle bei einer Klatsch Zeitschrift. Vani war zuständig für Fotos und alles was dazu gehörte und ich schrieb die Artikel.
    Da der Chef ein Verwandter von Vani war, gab es kaum Stress und alles lief super soweit.
    Aber heute war Vani Fotos machen für ein wichtiges Ding und deshalb war ich umso erleichterter, dass Anni sich entschieden hatte in Berlin zu studieren.

    Ich klopfte vorsichtig an ihre Haustür und schon öffnete sie sich und Anni lächelte mir entgegen.
    Wie gesagt, ich war einfach nur froh, dass sie da war.
    „ Also was war wieder los?“, fragte instinktiv und warf mir einen Keks rüber.
    Dass sogar sie schon das Wort wieder benutzte, gab mir wirklich zu denken. Ich knabberte an meinem Keks rum und beobachtete den Sekundenzeiger auf ihrer Küchenuhr.
    „ Chris ist so ein Idiot. Er hat mir hoch und heilig versprochen, dass er heute Zeit hat.
    Und was war wieder? Bla bla bla.. Jana kommt. Und heute Abend muss er doch wieder weg. Und blaaa.“, berichtete ich genervt.
    Anni nickte einsichtig und schien zu überlegen.
    „ Hallo, er hat mich aus seiner Wohnung geschmissen!“, fügte ich noch entsetzt hinzu.
    „ Was? Das hat er nicht wirklich, oder?“, erwiderte sie überrascht.
    „ Doch! Langsam kann er mich mal am Arsch lecken..“, murmelte ich und lehnte mich gegen den Tisch.
    „ Wie oft du das schon gesagt hast, Laura.“, antwortete sie seufzend und schüttelte den Kopf.
    „ Ich weiß.“, gab ich zu. „ Aber ich frage mich wirklich wofür er sich die Mühe überhaupt gemacht hat.“
    Mit der Mühe, meinte ich die vergangen Monate in denen Chris den Kontakt zu mir wieder aufgebaut hatte und sich eben wirklich bemüht hatte, so einiges wieder gut zumachen.
    Mich wunderte zwar ziemlich, dass Jana nicht mit ihm Schluss gemacht hatte aber darüber dachte ich sowieso nicht mehr nach. Chris war ja auch so blöd und hielt es schon eine ganze Weile mit ihr aus.
    Das war für mich auch total unverständlich und es gehörte auch eindeutig zu den Themen über die Chris und ich uns andauernd stritten.
    „ Ich kenne Chris ja mittlerweile auch ganz gut und du weißt, genau wie ich, dass er es bis jetzt immer wieder gut gemacht hat. Kaum war er blöd zu dir, schon hat er es am nächsten Tag wieder gut gemacht.“
    „ Mittlerweile komme ich mir aber einfach blöd dabei vor.“, nörgelte ich und sah auf die Uhr.
    „ Würde ich mir an deiner Stelle wahrscheinlich auch. Du musst aber selbst wissen, ob er dir das Wert ist.“
    Wieso musste Anni eigentlich immer so vernünftige treffende Worte auf Lager haben ?
    Ich wusste natürlich, dass sie vollkommen recht hatte. Und was mir auch vollkommen klar war, ist das Chris es mir auf jeden Fall wert war.
    Hätten da nicht einfach immer so viele Dinge im Weg gestanden.

    Ich liebte unsere neue Wohnung. Sie war so ganz anders im Gegensatz zu der alten.
    Man hatte einfach tatsächlich ein Gefühl von zu Hause, wenn man eintrat.
    Ich schmiss meine Tasche auf die Couch und ging Richtung Balkon. Das war eines der besten Dinge an der Wohnung. Der Balkon.
    Ich schob die Tür auf und trat auf den kühlen Steinboden. Es war ein warmer Nachmittag und es war sogar relativ ruhig auf der Straße. Zufrieden ließ ich mich in der Hängematte nieder und schloss die Augen.
    So ein Moment in dem man am liebsten alles vergessen würde.
    Ich drehte mich zur Seite und sah auf die Straße. Am liebsten wäre ich einfach unbemerkt wieder in die Wohnung gegangen und hätte mich so lange verbarrikadiert bis er wieder gegangen wäre.
    Doch es war zu spät. „ Laura?“, rief Chris nach oben während er aus seinem Auto stieg.
    Ich verdrehte die Augen und drehte mich auf die andere Seite. War ja noch eine Chance, dass er mich vielleicht doch nicht gesehen hatte.
    „ Ich weiß, dass du in der Hängematte liegst.“, rief er dann erneut nach oben und ich seufzte.
    Wenige Augenblicke später hörte ich auch schon einen Schlüssel im Schloss und schon stand er neben mir.
    „ Ich sollte dir wirklich mal wieder den Wohnungsschlüssel abnehmen.“, sagte ich nur kühl ohne ihn anzusehen.
    Daran hatte ich erst gar nicht gedacht. Ich hatte ihm ein paar Wochen zuvor einen Schlüssel nachmachen lassen, damit ich nicht immer aufstehen musste wenn er mal mitten in der Nacht oder viel zu früh morgens vorbei kam.
    Naja, so viel zum Thema verbarrikadieren.
    „ Das wäre aber nicht nett.“, murmelte er und ließ sich auf einem Gartenstuhl nieder.
    „ Aha. Und?“, fragte ich nur gelangweilt und sah runter auf die Straße.
    „ Was machen wir heute?“, fragte er plötzlich und sah ihn mit großen Augen an.
    „ Das ist ja wohl nicht dein Ernst! Du hast mir eben mehr als deutlich gesagt, dass du was mit JANA machst.“, sagte ich gereizt und drückte mir ein Kissen ins Gesicht, um meine Wut zu unterdrücken.
    „ Aber ich halte meine Versprechen.“, erwiderte er gelassen.
    Ich nahm das Kissen vom Gesicht und zog die Augenbrauen hoch.
    „ Wir wissen beide, dass das nicht immer stimmt, Chris.“
    Darauf wusste wohl selbst er nichts mehr zu sagen. Verlegen rieb er sich am Hinterkopf und räusperte sich.
    „ Außerdem hab ich eh keine Lust noch weg zugehen.“, murmelte ich dann und gähnte.
    „ Oh.“, war alles was von ihm darauf kam.
    „ Und Vani kommt auch gleich. Dann wollen wir kochen.“, fuhr ich fort. Chris sah mich erwartungsvoll an.
    Wie zur Hölle machte er das nur ? Ich konnte einfach nicht lange böse auf ihn sein.
    „ Und du kannst auch hier bleiben.“, seufzte ich dann und schloss wieder die Augen.
    „ Natürlich nur, weil du dann abwaschen wirst.“, fügte ich noch hinzu und grinste.
    Dafür wurde ich dann erst mal richtig durchgekitzelt.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 03.01.2009, 23:17


    *___________________________*
    Ich liebe den Chris Oo
    Der ist so niedlich..
    Am Anfang war der zwar behindert, aber egal xD
    Am Ende war er sau niedlich (:
    Wie er sich am Kopf gekratzt hat.
    Wie gesagt, in meiner Fantasie trägt er nur Halstücher xD
    Geiler Mensch *_*

    Lauraaaaaa
    ich bin so froh dass du weiter machst ♥
    Das ist einfach so toll!
    Ich hab mich voll gefreut grad (:
    Ich muss jetzt nur noch wissen wie es mit dem Richie und mir weiter gegangen ist XDDDD
    Gehts bald weiter?
    Du weißt dass ich abhängig bin ^^

    Ich liebe dich ♥



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 04.01.2009, 23:41


    Chris und ich kochten grade Nudeln und beobachtete gespannt Vani, wie sie die Tür reinkam und uns überhaupt nicht wahr nahm.
    „ Vani?“, fragte Chris dann vorsichtig und räusperte sich.
    Erschrocken fuhr Vani um und ließ dabei ihre Tasche fallen. Dann atmete sie erleichtert auf.
    „ Man das kannst du doch nicht machen. Wer rechnet hier schon mit einer männlichen Stimme?“, meinte sie dann seufzend und ließ sich auf einem Stuhl nieder.
    „ Tschuldige.“, erwiderte er kleinlaut. Daraufhin musste ich grinsen. Wie schnell er sich von ihr einschüchtern lies.
    „ Ich bin so tot. Ich will nur noch schlafen.“, murmelte sie dann und fuhr sich durch die Haare.
    „ Dann musst du aber vorher noch unsere wunderbaren Nudeln probieren!“, wandte ich stolz ein und hüpfte auf den Küchentresen.
    „ Oah ich liebe euch. Ihr habt schon gekocht.“, erwiderte sie und warf einen Blick in den Topf.
    „ Und du wirst es nicht bereuen Chris Soße probiert zu haben.“, meinte ich dann und stieß ihn in die Seite.
    „ Bestimmt nicht.“, erwiderte sie „ Ich bin eben duschen.“
    In der Zwischenzeit deckten Chris und ich schon mal den Tisch und irgendwie kam er mir grade anders vor.
    „ Was ist denn los?“, sprach ich meine Gedanken aus.
    „ Mh? Was meinst du?“, erwiderte er und sah mich überrascht an.
    „ Naja, irgendwie bist du immer anders wenn Vani dabei ist.“, sprach ich endlich aus, was mir schon längere Zeit durch den Kopf ging. Chris stockte kurz in seiner Bewegung und zuckte dann mit den Schultern.
    „ Red schon.“, forderte ich ihn auf.
    Chris sah kurz an mir vorbei und dann wieder mich an. Erwartungsvoll zog ich die Augenbrauen hoch.
    „ Weißt du, irgendwie hab ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es auch meine Schuld ist.“, sagte er dann und ich sah ihn irritiert an.
    „ Hä? Wovon redest du?“
    „ Ich mein wegen der Sache mit Richie und so.“, sagte er dann etwas leiser und schaute wieder an mir vorbei.
    „ Was? Warum das denn?“, erwiderte ich verwundert.
    „ Ich wusste doch, dass er eine Freundin hat.“, meinte er dann und rieb sich verlegen am Hinterkopf.
    Wie süß er doch aussah, wenn er das machte.
    „ Es war aber nicht deine Aufgabe die Sache zu klären. Das ist doch völliger Unsinn. Dann müsste sich doch jetzt auch sauer auf Jay sein. Okay, war sie am Anfang auch. Aber nur ganz am Anfang. Außerdem hätte sie mir gegenüber etwas gesagt, wenn sie so denken würde.“, versuchte ich ihn zu beruhigen.
    „ Trotzdem. Das ist einfach komisch.“, erwiderte er und zog eine Schnute.
    „ Und da denkst du ein halbes Jahr später noch drüber nach.“, meinte ich dann lachend und holte
    Gläser aus dem Schrank. Chris warf mir nur einen vorwurfsvollen Blick zu. Aber er lächelte sofort wieder als Vani wieder zu uns kam.

    „ Ich fühl mich wie ne Kugel.“, sagte ich nach dem Essen und legte mir die Hand auf den Bauch.
    Chris sah prüfend an mir runter. „ Ja sieht auch ganz so aus.“
    Daraufhin fing Vanne anzulachen und ich boxte ihm gegen den Arm.
    „ Ich habe selbst als Kugel noch mehr Charm als du, Christoph.“, meinte ich dann sarkastisch.
    „ Oh, jetzt wird es ernst hier. Du nennst mich bei meinem ganzen Namen.“, erwiderte er und hob gespielt schockiert die Hände.
    „ Du solltest mich heute besser nicht mehr reizen. Davon hatte ich schon genug.“, sagte ich dann und sah ihn vorwurfsvoll an. Vani klatschte in die Hände und stand auf.
    „ Ich weiß nicht was wieder war, aber ich wette Laura hat Recht, Chris.“, sagte sie dann und ich grinste sie zufrieden an.
    „ Frauen. Ihr seid immer auf der selben Seite.“, erwiderte er scherzhaft doch ich merkte, dass er eigentlich schon noch ein schlechtes Gewissen hatte.
    „ Was hast du gesagt? Du willst abräumen? Tu dir keinen Zwang an.“, sagte ich dann lachend und stand auf.

    Ich ließ mich mit Vanne auf die Couch fallen und wir schalteten den Fernseher ein.
    Zu meinem Überraschen hörte ich hinter uns in der Küche tatsächlich wie er den Tisch abräumte. Das wunderte mich wirklich. So war er sonst eigentlich nicht. Zumindest nicht kampflos.
    „ Sollen wir uns noch eine DVD reinziehen?“, fragte ich dann an Vani gewandt.
    „ Ich guck aber bestimmt nicht bis zum Schluss. Ich bin so müde.“, antwortete sie und ich nickte.
    Ich raffte mich ein wenig auf um über die Couch hinweg in die Küche sehen zu können.
    Der Tisch war tatsächlich abgeräumt und wenn mich nicht alles täuschte wischte er grade die Theke ab. Das war wirklich mehr als unnormal und nahm ich mir vor gleich mal mit ihm zu reden.

    Vani verabschiedete sich wirklich schon recht früh von uns und verschwand in ihr Zimmer. Das fand ich eigentlich echt schade aber sie sah auch wirklich sehr müde aus.
    Ich sah Chris von der Seite an und beobachtete wie er gebannt auf den Fernseher schaute. Dann sah ich auf die Uhr und stellte fest, dass es eigentlich schon relativ spät war. Zumindest für seine Verhältnisse.
    Aber so wie er aussah, machte er auch keine Anstalten in den nächsten Minuten gehen zu wollen.
    „ Wann musst du eigentlich weg?“, fragte ich schließlich.
    „ Mh.“, machte er nur ohne vom Fernseher abzusehen und ich verdrehte die Augen.
    „ Chris das war keine Frage die man mit ‚Mh’ beantworten kann.“, klärte ich dann auf und er sah mich an.
    „ Oh. Achso. Tschuldige. Was hast du gefragt?“, meinte er dann etwas verlegen.
    Ich schüttelte den Kopf und dötschte ihm mit der flachen Hand auf die Stirn.
    „ Wann du gehen musst.“, wiederholte ich dann.
    „ Ähm. Gar nicht eigentlich.“, antwortete er dann und zog die Stirn in Falten.
    „ Wie jetzt?“
    „ Jaaa, ich bin doch eh nicht so oft hier.“
    „ Ja, und? Das hat dich sonst auch nicht gestört.“, erwiderte ich misstrauisch.
    Ich weiß das klang hart, aber er wusste schon wie ich das meinte.
    „ Ja ich möchte aber jetzt hier sein.“, meinte er dann einfach und sah wieder zum Fernseher.
    „ Ja, weil du jemandem aus dem Weg gehen willst.“, stellte ich fest und er sah mich wieder an.
    „ Na spuck es schon aus.“, seufzte ich und ließ auf der Couch weiter runter sinken.
    „ Jana ist bei mir in der Wohnung.“
    Oh Nee. Eigentlich brauchte er gar nicht weiter zu reden. Ich konnte mir eh schon denken, was als nächstes komme würde. Es war sowieso immer die selbe Leier.
    „ Sie ist wieder stinksauer und wäre fast explodiert, weil du zu mir gekommen bist.“, erwiderte ich und sagte es extra bewusst als Aussage und keine Frage.
    „ Mmh.“, machte er nur ganz leise und betrachtete seine Finger.
    „ Dann pennst du halt hier.“, sagte ich dann einfach, weil ich mir gar nicht vorstellen wollte was kam wenn er jetzt nach Hause kommen würde.
    „ Und wo?“, fragte er dann vorsichtig. I
    Ich sah mich im Raum um. Das war allerdings eine gute Frage.
    „ Die Couch ist super bequem aber für dich ein wenig zu klein.“, stellte ich dann fest und er nickte.
    „ Ist schon okay. Ich geh einfach-..“ – „ Du pennst bei mir mit im Bett.“, fiel ich ihm dann ins Wort.
    Erst nach meinem Vorschlag fiel mir auf, dass ich darüber eigentlich gar nicht nachgedacht hatte.
    Chris sah mich überrascht mit großen Augen an.
    Aber was war denn schon dabei ?
    „ Das ist ein 2 Personen Bett. Ich hab damit kein Problem und Jana musst du es ja nicht unbedingt auf die Nase binden. Wir wissen beide, dass ich dann nicht mehr lange zu leben hätte.“
    „ Wir essen einfach vorher Nudeln und zur Not kannst du sie dann überrollen.“, meinte er dann und lachte.
    Ich grinste ihn an und dachte mir insgeheim, dass ich nichts lieber als das tun würde.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 04.01.2009, 23:56


    Laura! Gibs ihr!
    Überroll die Schlampe und lass sie sterben!
    Ich hasse sie und habe es immer schon getan xD
    Ok sie tat mir auch mal Leid, aber in deiner Geschichte hasse ich sie wieder :'D

    Chris ist voll süß^^
    Mach den dir mal so schnell wie möglich klar,
    das ist einfach voll süß (:
    Und er reibt sich immer am Hinterkopf,
    scheiße wie toooooll xD
    Wenn ich das mache findet das keiner toll =P

    Ich weiß jetzt immer noch nicht was mit Richie ist Oo
    Fies, ganz schön fies ^^
    Du musst es mich unbedingt bald wissen lassen (:

    Ansonsten war der Teil natürlich wie immer einfach toll <333

    Ich liebe dich ♥



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 06.01.2009, 18:29


    „ Oah Chris! Ich kann dein Herz bis hierhin schlagen hören! Was ist dein Problem?“, beschwerte ich mich als wir später in meinen Bett lagen. Und dabei sollte ich erwähnen, dass mein Bett richtig groß war und man sich nicht mal ansatzweise berühren konnte. Chris drehte sich in meine Richtung und sah mich an.
    „ Wenn du dir so in die Hose machst vor deiner Freundin dann schlaf auf dem Boden.“, fuhr ich dann fort und drehte mich von ihm weg.
    „ Du kennst sie doch..“, murmelte er und seufzte.
    „ Ja. Genau das tu ich. Und genau deswegen versteh ich dich auch nicht.“
    „ Das verstehst du nicht.“
    „ Sag ich doch! Also? Der Boden ist da unten!“
    „ Ich hab keine Lust mich schon wieder mit dir zu streiten.“, murmelte er und sah mich wieder an.
    „ Hör auf mit deinen Kulleraugen! Das ist unfair und das weißt du!“, beschwerte ich mich und konnte mir dabei nur so gerade eben ein Lachen verkneifen.
    „ Wie geht es Vani eigentlich?“, fragte er dann plötzlich und ich wunderte mich über den abrupten Thema Wechsel. Aber eigentlich war es mir auch ganz recht.
    „ Mh. Meinst du wegen Blondi?“
    „ Er heißt Richie, Laura.“, gab mir er unnötigerweise zu wissen.
    Aber ich nannte ihn eigentlich nur noch so. Ich hatte auch nichts mehr mit ihm zu tun. Und gesehen hatte ich ihn auch schon ewig nicht mehr. Was mir allerdings anfangs auch schwer fiel.
    „ Aha.“
    „ Und?“
    „ Sie redet nicht über ihn. Ich habe echt keine Ahnung. Jedes mal wenn ich auch nur ansatzweise ansetze über so etwas zu reden dann blockt sie sofort ab.“
    „ Und was vermutest du?“, hakte er dann nach.
    Darüber musste ich auch kurz nachdenken. Was vermute ich denn? Es war immerhin schon ein halbes Jahr vergangen und es war schon seltsam, dass sie nach der Zeit immer noch nichts von ihm hören wollte. Auf der anderen Seite war das auch irgendwie verständlich. Immerhin hat er sie echt verletzt. Ich glaube schon, dass er ihr nicht egal ist. Sonst würde es ihr nicht mehr so weh tun über ihn zu reden.
    „ Mmh.. Ich denke nicht, dass er ihr egal ist. Ich merke ja wie sie guckt und sich verhält wenn wir ihn nur im Fernsehen sehen. Aber ich denke auch nicht, dass sie noch irgendwas für ihn empfindet.
    Das ist echt schon zu lange her und er hat ja wohl auch mächtig Scheiße gebaut. Idiot.“, erklärte ich ihm und er sagte für einen Moment erst mal gar nichts.
    „ Warum fragst du das überhaupt?“, sprach ich meinen letzten Gedanken aus und sah ihn fragend an.
    „ Naja, irgendwie hat mich das interessiert. Irgendwie ist er nämlich immer noch komisch. Letztens hab ich ihn gefragt, ob er mich abholen würde abends und er hat sofort Ja gesagt. Dann hab ich ihm gesagt, dass ich hier bei euch sein werde und dann meinte er plötzlich, dass er doch keine Zeit hätte.“
    „ Wirklich? Meinst du das lag an Vani?“, erwiderte ich verwundert. Mit sowas hatte ich echt nicht gerechnet.
    „ Ja, hauptsächlich schon. Aber ich denke auch, dass er dir eben so wenig über den Weg laufen wollte.“
    „ Mir? Warum das denn?“, fragte ich dann überrascht und setzte mich im Bett auf.
    „ Warum wohl, Laura.“, meinte er dann und verdrehte die Augen. Dafür schupste ich ihn leicht und er setzte sich auch auf.
    „ Ihr seid ja auch nicht grade in Freundschaft auseinander gegangen. Du hast ihn ziemlich zur Sau gemacht.“
    „ Stimmt ja gar nicht!“, wehrte ich sofort ab. Dann versuchte ich mich dran zu erinnern was ich zuletzt zu ihm gesagt hatte.

    „ Das ist wirklich das Letzte! Du hast die ganze Zeit gelogen! Andauernd hast du mir vorgeschwärmt wie toll es ist und vor allem wie toll SIE ist. Dabei hattest du die ganze Zeit schon jemanden! Ich hätte es von vielen Leuten erwartete, sogar bei Chris eher, aber nicht von dir Richie! Du hast überhaupt keine Ahnung wie sehr du sie damit verletzt hast! Ich hoffe ganz inständig, dass deine Ische in den USA den Mut hat dir ins Gesicht zu sagen, was du für ein Arschloch bist! Denn Vani hat dazu keine Kraft!“

    Ich ließ die ganze Szene noch mal in meinem Kopf ablaufen und dabei wurde mir klar wie Recht Chris hatte.
    Nach dieser Rede würde ich mir auch nicht mehr gerne über den Weg laufen. Eigentlich war Richie immer ein richtig guter Freund gewesen und wahrscheinlich war ich auch genau deswegen so enttäuscht von ihm.
    Während ich nachdachte spürte ich wie Chris mich beobachtete. Er saß mir gegenüber und legte den Kopf schief.
    „ Aber es war doch richtig was ich gesagt habe, oder?“, fragte ich dann unsicher und sah ihn genau an.
    „ Dass du mir so etwas eher zu getraut hast als ihm?“, erwiderte er dann und klang echt kühl
    Ich sah ihn mit großen Augen. Woher wusste er das ?
    „ Woher..?“, fragte ich irritiert.
    „ Ich stand direkt hinter dir im Türrahmen.“, antwortete er und schluckte.
    Eigentlich wollte ich grade ansetzen um mich zu entschuldigen als mir klar wurde, dass ich das überhaupt nicht brauchte. Oder doch? Dann hatte ich ja Chris von Anfang an schlechter eingeschätzt als Richie. Aber es war doch eigentlich verständlich, weil ich doch von Chris ebenso enttäuscht war.
    „ Ich war sauer, Chris. Richtig sauer. Da sagt man Sachen, die man hinterher bereut. Oder auch gar nicht so meint. Das ist mittlerweile ein halbes Jahr her. Das kannst du mir echt nicht mehr vorwerfen..“
    Einen Moment sagte er erst wieder gar nichts und betrachtete seine Hände. Das war eine richtig blöde Angewohnheit vom ihm. Immer auf die Folter spannen.
    „ Nicht?“, fragte er dann und zog die Augenbrauen hoch. Erst wich ich seinem Blick aus, dann seufzte ich und schüttelte den Kopf.
    „ Hast Recht.“, meinte er dann locker und grinste frech.
    „ Mach mir doch nicht so eine Angst, du Blödmann!“, lachte ich dann und warf ihm mein Kissen an den Kopf.
    „ Aber dein Gesichtsausdruck ist immer wieder so lustig dabei!“, erwiderte er und fand das unheimlich witzig.
    Dann ließen wir uns beide nach hinten wieder ins Bett fallen.
    „ Aber ich sollte vielleicht mal mit Richie reden.“, meinte ich dann und Chris sah mich erstaunt an.
    „ Mh. Schon.“
    „ Und Vani sowieso. Ist doch scheiße wenn das ewig so bleibt.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 06.01.2009, 19:19


    Ich hab Tränen in den Augen xD
    Einfach nur weil es so geil war xDDDDDDDDDDDDDDD

    Zitat: „ Ja. Genau das tu ich. Und genau deswegen versteh ich dich auch nicht.“
    „ Das verstehst du nicht.“
    „ Sag ich doch!
    WIe blöd ist Chris denn!?
    LOL
    Also manchmal glaub ich's echt nicht xDDDDDDDD
    Sau geil die Stelle, ich musste voll lachen ^^
    Genau wie da:

    Zitat: „ Mh. Meinst du wegen Blondi?“
    „ Er heißt Richie, Laura.“, gab mir er unnötigerweise zu wissen.

    Wie geil er das gesagt hat ^^
    So als wäre es so ganz nebenbei ^^
    'Er heißt Richie' xD
    Ach ich liebe deine Geschichte.
    Ich find's geil wie du es Richie gegeben hast, auch wenn grade echt dachte dass Chris wegen dem einen da sauer ist Oo
    Aber gut dass er es nicht ist.
    Sehr positiv ^^
    Ich bin gespannt auf die Gespräche mit Richie.
    Das wird sicher gut xD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 06.01.2009, 23:08


    Super, jetzt erfahr ich nichtmal mehr das es schon weitergeht :'D
    Aber habs ja jetzt gesehen und konnte mir diesen grauenvollen Tag doch noch verschönern.
    Vielen Dank KnubbelLaura, wie immer richtig gut !



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 09.01.2009, 17:20


    „ Guuteeen Morgen!“, hörte ich am nächsten Morgen Vani’s Stimme aus dem Türrahmen.
    Verwirrt drehte ich mich blinzelnd in ihre Richtung. Chris war natürlich schon weg. Wieder die Termine.
    „ Oh, Laura! Sag, dass ich mich irre.“, meinte sie dann schockiert und deutete auf die benutzte Bettwäsche neben mir. Ich warf kurz einen Blick darauf und wandte mich dann wieder an Vanne.
    „ Vanne, ich bitte dich. Denk noch mal 2 Sekunden darüber nach und vermute das noch mal.“, murmelte ich und rieb mir die Augen. Erleichtert atmete sie auf und kam ins Zimmer.
    „ Aber der Zettel da ist von ihm. Die Kritzelschrift da erkenn ich aus 10 Metern Entfernung.“, meinte sie dann amüsiert und zeigte auf das kleine Papierchen auf meinem Nachttisch.

    Sorry, musste weg. Wir telefonieren. Hab dich lieb. Chris

    Und dahinter war noch eine klitze kleine Zeichnung, die denke ich ein Herz darstellen sollte.
    „ Ist doch niedlich.“, meinte ich dann und legte den Zettel wieder weg.
    „ Ja. Hab ich auch nichts gegen gesagt.“, erwiderte sie und trank einen Schluck aus ihrer Tasse.
    Irgendwie sah sie glücklicher aus als in den Tagen zuvor. Ich fragte mich zwar warum das war so aber irgendwie wollte ich auch nicht fragen. Also nahm ich es einfach so hin.

    Vanne und ich machten uns einen lustigen Tag zu Hause. Sie hatte ebenso wie ich an dem Tag frei. Das war wohl auch der Grund für ihre gute Laune gewesen.
    Es war grade halb 3 Uhr als wir an der Gamecube saßen und eine Runde Mario Kart zockten als mein Handy klingelte.
    „ Du klingelst, Laura.“, machte Vanne mich aufmerksam ohne vom Fernseher abzusehen. Doch ich machte genauso wenig Anstalten unser Rennen zu unterbrechen wie sie.
    „ Mir egal. Ich muss dich schlagen.“, antwortete ich und konzentrierte mich wieder auf das Spiel.
    „ Wer immer es ist, er ist sehr hartnäckig.“, bemerkte sie als es nach einer Minute immer noch klingelte.
    „ Dann ist es bestimmt nur meine Mutter.“, erwiderte ich während Vanne mich in letzter Sekunde kurz vor dem Ziel überholte und somit den Sieg kassierte. Ich warf ihr einen strengen Blick zu und stand auf um an mein Handy zu gehen. Ich wunderte mich doch ziemlich als ich Chris Namen aufleuchten sah. War sonst nicht seine Art so lange klingeln zu lassen.
    „ Wo brennst denn?“, fragte ich direkt als ich ranging.
    „ Ich dachte schon du gehst gar nicht mehr ran.“
    „ Kennst mich doch. Ich kann nicht widerstehen.“, erwiderte ich lachte leicht. Chris brauchte wie gewöhnlich noch 2 Sekunden um die Zweideutigkeit zu verstehen und lachte dann erst.
    „ Jaja, klar. Also warum ich anrufe..“
    „ Jaa?“, fragte ich neugierig. Irgendwie brauchte er bei allem etwas länger.
    „ Kann ich nachher noch vorbei kommen?“, fragte er dann und klang irgendwie komisch.
    „ Um dich vor Jana zu verstecken? Ich weiß, die Frau ist unberechenbar aber auffressen wird sie dich nicht. Denke ich jedenfalls.“, erwiderte ich und verdrehte die Augen.
    „ Lauraaa.“, machte Chris mit einem vorwurfsvollen Unterton. Er mochte es nicht wenn ich mich über sie lustig machte aber sie ließ mir ja auch keine andere Wahl.
    „ Ja ja, schon gut. Wann denn?“
    „ Mh gegen 9 Uhr?“, schlug er vor und räusperte sich.
    „ Okay. Dann bis nachher.“, meinte ich nur und legte dann auf. Ich schmiss mein Handy wieder auf die Couch und setzte mich wieder zu Vanne.
    „ Chris?“, fragte sie abwesend.
    „ Ja. Ist seit neustem sehr anhänglich.“, erwiderte ich und zuckte mit den Schultern.

    Es war kurz nach 9 Uhr. Aber daraus machte ich mir gar nichts, denn wenn es bei Chris 9 Uhr hieß, dann konnte ich sowieso erst um halb 10 Uhr mit ihm rechnen. Wenn nicht, sogar noch später. Aber aus solchen Sachen machte ich ihm auch keinen Vorwurf. Er hatte halt besonders viel zu tun und war sowieso nicht so oft in Berlin. Also war es mir lieber er kommt später, als das er gar nicht kommt. Eigentlich rechnete ich es ihm sowieso hoch an, dass er noch spät abends hier auftauchte. Ich wüsste nicht, ob ich den Nerv dazu gehabt hätte, nach einem ganzen Tag Stress noch bei einer Freundin vorbei zu schauen. Aber wie gesagt stritten wir uns auch oft genug deswegen, weil halt die meisten Besuche eher an Jana’s Adresse gingen. Ich weiß, ich sollte mich nicht beschweren. Schließlich war sie ja seine Freundin und somit hatte sie die Priorität. Naja, wahrscheinlich hätte ich damit auch nicht so ein großes Problem gehabt, wenn es irgendwer anderes außer Jana gewesen wäre.
    Ich saß grade in meinem Zimmer an meinem PC, als Vani herein kam. Erst da bemerkte ich, dass ich wieder völlig mit den Gedanken woanders war als da wo ich sein sollte.
    „ Hast du mein Buch gesehen?“ – „ Welches?“ Und diese Gegenfrage war berechtig. Vani hatte eine Menge Bücher und jedes mal sah ich sie mit einem anderen in der Hand.
    „ Tintenherz.“ – „ Was für ein Ding?“, fragte ich nach und sah sie verwirrt an. Sie ließ sich auf mein Bett fallen und wiederholte dort noch einmal für mich „ TINTENHERZ.“
    Ich überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. „ Nein, hab ich nicht gesehen.“
    „ Sicher?“, fragte sie dann in seltsamen Tonlage. Ich drehte mich zu ihr um und sah wie sie ein dickes Buch mit der Aufschrift Tintenherz unter die Nase hielt.
    „ Hä? Das hab ich aber nicht hier rein gebracht.“, beteuerte ich und hob abwehrend die Hände.
    „ Ich hab es eigentlich gestern auf der Couch liegen lassen. Dann hat es wohl Füße gekriegt und ist zu dir gelaufen. Komisches Buch.“, meinte sie ironisch aber ich merkte, dass sie nicht sauer war.
    „ Guck mal ob das Buch Chucks anhat. Dann sind es nämlich Chris Füße.“
    Vani sah mich kurz verdutzt an doch lachte dann. „ Meinst du er war das?“
    „ Der ist kein Analphabet, Vanne!“, erwiderte ich lachend worauf sie grinste. Okay, er war vielleicht nicht der Hellste aber ganz blöd war er auch nicht.
    „ Nicht?“, sagte sie dann amüsiert. „ Nein, Nein. Ich mein nur, ich hätte nicht gedacht, dass ihn das interessiert.“
    „ Wahrscheinlich hat er sich gedacht, dass es nicht so übel sein kann wenn du es auch liest.“
    „ Warum das denn?“, erwiderte sie verwundert. Ich sah sie an und kräuselte die Stirn.
    „ So langsam glaube ich ihr beiden seid beide ein bisschen daneben. Er denkt du magst ihn nicht und du denkst er kann dich nicht besonders leiden. Und ich hab keine Ahnung wie ihr auf diesen Schwachsinn kommt.“
    Einen Moment schaute sie etwas verloren drein und zuckte dann mit den Schultern. Wir drehten uns beiden erschrocken um als wir ein Schlüssel im Schloss hörten. „ Ach das ist nur Chris.“, meinte ich dann und winkte ab.
    „ Ich bin da!“, hörten wir ihn aus dem Wohnzimmer rufen. „ Und ich hab jemanden mitgebracht!“
    Sofort sahen Vani und ich uns erschrocken an.
    Das wird er doch wohl nicht gemacht haben. Nicht so ohne Vorwarnung.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 09.01.2009, 17:49


    Wie kann Chrissileinchen nur denken ich mag ihn nicht!? =O
    Schlimm!
    Ich liebe ihn xDDD
    Ich will dass er wieder kommt :(
    Hmm...

    Toller Teil..
    Aber mehr als mies an so einer Stelle aufzuhören aber das weißt du ja ^^
    Fieses Schwein ^^
    Haha
    Ich freu mich auf heute abend (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 09.01.2009, 22:26


    Ich ging gefolgt von Vani langsam Richtung Wohnzimmer. Vorsichtig versuchte ich um die Ecke zu gucken doch erst mal sah niemanden außer Chris. Also war ich gezwungen ganz in den Raum einzutreten. Fast lächerlich wie wir uns anstellten nur, weil es vielleicht Richie sein konnte. Als ich den letzten Schritt hinter mich gebracht hatte, und Vani mir ebenso gefolgt war, war ich mehr als erleichtert, als ich sah wen er mitgebracht hatte.
    „ Izzy!!“, sagte ich freudig und sprang ihm um den Hals. Ich freute mich wirklich tierisch, dass er hier war.
    Irgendwie hatte ich ihn echt lange nicht mehr gesehen. Und gefehlt hat er mir sowieso. Zufrieden strahlte er mich an als ich von ihm abließ. „ Laura, meine Kleine. Wie vermutet, kein Stück gewachsen.“, scherzte er wofür ich ihm die Zunge rausstreckte. Dann fiel sein Blick auf Vani und er strahlte noch mehr.
    „ Vaaaaneesaaa!“, rief ich er dann erfreut in seinem lustigen deutsch. „ Dich hab ich ja noch viel länger nicht gesehen! Lass dich drücken, Süße!“, meinte er während er auf sie zuging und knuddelte.
    „ Schön dich wiederzusehen.“, erwiderte Vani und lächelte ihn an.
    „ Gut, dass ich hier auch immer so freudig begrüßt werde..“, tat Chris einen auf beleidigt und zog eine Schnute.
    Ich machte einen Schritt auf Chris zu und drückte ihn dann so doll und übertrieben, wie ich es wahrscheinlich noch nie vorher gemacht hatte. „ So besser?“, fragte ich dann mit hoher Stimme und strahlte ihn an.
    „ Nein. So machst du mir Angst. So viel Liebe hast du sonst nicht zu verteilen.“, erwiderte er und sah mich verwirrt an. Ich warf ihm einen beleidigten Blick zu. „ Stimmt gar nicht.“
    Wir quatschten noch eine ganze Weile und irgendwie achtete dabei keiner von uns auf die Uhrzeit.
    „ Oh Mädels, ich glaube wir sollten uns auf den Weg machen.“, meinte Izzy dann plötzlich und Chris schaute auf sein Handy. „ Oh Mist. Wir müssen morgen um 5 Uhr raus.“, stellte er dann fest und stand auf.
    „ Sonntags?“, fragte Vani geschockt. „ Das fragst du noch?“, erwiderte Izzy lachend worauf Vani wissend nickte.
    „ Wohin müsst ihr denn?“, fragte ich dann neugierig.
    „ Wir sind jetzt erst mal 3 Wochen weg.“, antwortete Chris und sah auf den Boden.
    „ Und das sagst du mir jetzt?“, erwiderte ich eingeschnappt.
    „ Ich hab nicht dran gedacht. Sorry.“, meinte er dann und sah mich entschuldigend an. In den Moment nahm ich mir ihn einfach nicht mehr anzugucken wenn ich sauer war. Dann konnte ich ihm auch nicht immer so schnell verzeihen. „ Wohin geht’s denn?“, hakte Vanne nach.
    „ Erst mal durch Deutschland. Happy Family Auftritte. Und dann mal wieder kurz nach England.”, antwortete Izzy dann und klang nicht besonders glücklich damit.
    „ Du scheinst ja nicht so begeistert zu sein.“, stellte auch Vani fest und sah ihn prüfend an.
    „ Also die Happy Family Sache ist schon cool. Aber auf England hab ich nicht so Lust.“
    „ Ihr kommt ja nur nicht damit klar, dass man euch da nicht entgegen schreit.“, wandte ich lachend ein.
    „ Ich glaube daran liegt es wirklich hauptsächlich.“, meinte Chris und grinste verlegen.

    Mittlerweile war eine Woche vergangen. Eine ziemlich blöde und stressige Woche. Vanne und ich hatten ziemlich viel zu tun und waren einfach nur heil froh, als endlich Samstag Abend war. Wir hatten uns eigentlich gedacht, dass wir jetzt erst mal einen Ruhig schieben konnten. Zumindest nicht ganz so viel zu tun bekommen wie davor.
    Aber da hatten wir uns gewaltig geirrt.
    Grade als wir zufrieden nach Hause gehen wollten, platzte unser Vorgesetzter Thomas rein. Er sah weder glücklich noch wütend aus. Also konnte das nur bedeuten, dass es Neuigkeiten gab. Wichtige Neuigkeiten.
    „ Vanessa? Laura? Ihr werdet Dienstag für 1 ½ Wochen nach London fliegen. Ihr werdet doch Veranstaltung besuchen und Trends und Gerücht aufschnappen. Vanessa? Von ihnen erwarte ich gute Bilder. Laura? Von ihnen die dazu passenden Berichte. Ihr werdet dort erwartet und empfangen. Viel Erfolg. Ihr habt meinen Segen.“, nach diesen Worten verschwand er genauso schnell wieder wie er gekommen war. Das war typisch, knallt einem eine wichtige Neuigkeit auf den Tisch wie nichts und verschwindet ohne Zweifel.
    „ London.“, wiederholte Vani und wir mussten dabei beide anfangen zu grinsen. Wir würden tatsächlich nach London fliegen. „ Das ist der Wahnsinn! Ich wollte schon immer mal nach London!“, quiekte ich aufgeregt.
    „ Oh mein Gott. Wir müssen noch so viel zusammen suchen! Und alles packen!“, stellte sie dann erschrocken fest und zog mich am Handgelenk aus dem Büro.

    „ Vanne, hast du mein Haarspray gesehen?“, rief ich aufgebracht aus dem Badezimmer. Wir mussten in 10 Minuten los und plötzlich vermisste ich alle 2 Sekunden irgendetwas anderes.
    „ Das hast du schon eingepackt!“, rief sie zurück und ich knallte mir mit der Hand vor die Stirn. Stimmt ja, hatte ich ja schon längst drinne. Schnell lief ich wieder zurück in mein Zimmer. Dort sah es aus wie leer gefegt.
    Ich hatte fast alles mitgenommen was ging, aus Angst irgendetwas wichtiges am Ende vergessen zu haben.
    Ich warf grade einen letzten Prüfenden Blick in meinen Koffer als mir auffiel, dass mein lieblings Kissen fehlte.
    Das war zwar nichts neues, da ich es schon länger suchte aber in diesem Moment fehlte es mir ganz besonders. Und deswegen ärgerte ich mich schon wieder ziemlich über meine Blödheit ein ganzes Kissen zu verlieren.
    Ich drückte mir aller Kraft den Koffer zu und wollte grade das Zimmer verlassen, als mir etwas glänzendes kleines auf meinem Bett auffiel. „ Laura!!“, hörte ich Vanne rufen. „ Wir müssen uns beeilen!“
    „ Ich komm jetzt!“, rief ich zurück und ging auf das Bett zu. Ich schob die Decke bei Seite und traute meinen Augen nicht. Chris hatte seinen Glücksbringer bei mir vergessen. Es war ein kleines silbernes Bärchen, das als Schlüsselanhänger diente. Soweit ich mich recht erinnerte hatte er dieses Bärchen von meinem Fan geschenkt bekommen. Er war nun schon eine Woche weg und ich wunderte mich ziemlich, dass er noch nicht angerufen hatte um mich danach zu fragen. „ Laura, das Taxi ist da! Komm schon!“, rief Vani erneut ungeduldig. Schnell steckte ich den Anhänger in meine Handtasche, nahm meinen Koffer und lief zur Wohnungstür.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 09.01.2009, 22:38


    Ach komm^^
    Chris hat Tauschen gespielt..
    Der hat sicher das Kissen an sich genommen und stattdessen den Anhänger da gelassen :D

    Wusstest du dass es immer dunkler wird am ABEND? :D


    Toller Teil,
    aber du hättest wirklich Richie kommen lass können xDD
    Na ja :D London :D
    Kaum geil oder so ^^



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 10.01.2009, 00:39


    jauu zwei neue Teile gelesen *.*
    also auf die Tausch Idee bin ich jetzt nicht gekommen,
    hab mir nur gedacht das er dir den mit Absicht da gelassen hat.
    Fuchsig !

    <33333



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 15.01.2009, 20:11


    „ Ich sterbe! Ich muss sofort pinkeln!“, wiederholte ich nun schon zum 10. mal panisch und sah mich nach einer Toilette um. „ Du hättest doch einfach im Flugzeug gehen können.“, erwiderte Vani leicht gestresst und sah auf die Uhr. „ Weißt du wie eng das da war? Da krieg ich voll die Panik!“, beschwerte ich mich und ärgerte mich zugleich, dass am Flughafen in London alles so chaotisch ausgeschildert war.
    „ Du hattest den ganzen Flug über Panik, Laura. Da hätten die 2 Minuten auf der Toilette auch nicht viel ausgemacht.“, antwortete sie und warf mir einen vielsagenden Blick zu. Grade als ich darauf etwas erwidern wollte, stolperte ich fast über einen kleinen Hund. Ich stockte für einen Moment und seufzte. Der Hund sah fast genauso aus wie Abby. Bei dem Gedanken hätte ich am liebsten los geheult. Vani schien das selbe wie ich zu denken. Sie seufzte und legte mir eine Hand auf die Schulter. „ Abby geht’s wunderbar bei Leo. Glaub mir.“
    Nachdem wir bei Sally gekündigt hatten, mussten wir uns dazu entschließen Abby weg zugeben. Es fehlte einfach an Zeit und es wäre unfair gewesen Abby so zu vernachlässigen. Da Abby sich so gut mit Leo verstanden hatte, entschieden wir uns sie an sie abzugeben. Mir war genauso klar, wie Vani, dass ihr dort blendend ging aber wir vermissten sie trotzdem manchmal sehr.
    Vorsichtig zog Vani mich weiter aus der Menge heraus, damit wir uns überhaupt mal orientieren konnten.
    Zu meiner allergrößten Erleichterung fand ich endlich ein Toiletten Schild. Ich ließ ohne zu zögern meinen Kram bei Vanne stehen und sprintete auf die Toilette zu.
    Nachdem ich sehr erleichtert wieder auf sie zu kam, sah ich, dass sie telefonierte. Ich hatte es grade geschafft mich zu ihr durch zu kämpfen, da hatte sie schon aufgelegt. „ Wer war das?“
    „ Ein bekannter von Thomas. Wir sollen uns ein Taxi nehmen und zum Four Seasions fahren.“
    „ Vier Jahreszeiten. Uh, hört sich schick an. Ist doch das Hotel oder?“
    „ Jaa.“, erwiderte Vani lachend.
    „ Na dann, lass mal den Ausgang aus dem Chaos hier suchen.“
    Wenn ich zu dem Zeitpunkt bloß gewusst hätte, dass das erst der Anfang vom Chaos war.

    „ Kann ich Ihnen ihr Gepäck abnehmen?“
    Vani und ich tauschten kurze amüsierte Blicke aus und überließen dann dem verklemmten Mann am Eingang unsere Koffer. Dann folgten wir ihm zum Aufzug und er führte uns zu unseren Zimmern, die glücklicherweise auch direkt nebeneinander lagen. Der Page öffnete erst Vani’s Zimmer, indem er eine silberne Karte am Türschloss vorbei zog. Die Tür öffnete sich von alleine und wir bekamen erst mal große Augen. Diese Zimmer mussten unglaublich teuer gewesen sein. Aber das sollte ja nicht unsere Sorgen sein. Mussten wir ja auch nicht bezahlen. Nachdem ich dann in mein Zimmer geführt worden war, stellte ich schnell meine Sachen ab, testete das Bett, checkte dann das Badezimmer und lief aufgekratzt wieder in den Flur. Gerade als ich wieder in ihr Zimmer abbiegen wollte, sah ich am Ende des Flures eine große Person mit dunklen Haaren. Irgendwie kam der Typ mir bekannt vor, aber die Frisur sprach eindeutig gegen jede Erinnerung an jemanden. Außerdem konnte ich ihn ja nur von hinten sehen. Ich zuckte mit den Schultern und klopfte an Vani’s Tür. Kurz darauf öffnete sie mit einem Handtuch auf dem Kopf und ließ mich rein. „ Du warst schon duschen? Wie schnell bist du eigentlich?“, fragte ich erstaunt mit dem Blick auf ihr Handtuch gerichtet.
    „ Solltest du auch mal tun. Wir haben halb 5 Uhr und wir müssen gleich weg. So eine Veranstaltung wo ein paar Leute auftreten und Interviews geben und sowas.“
    „ Okay. Dann ich geh mich eben fertig machen.“, antworte ich schnell und wollte grade wieder gehen als mir etwas auffiel. „ Ähm Vanne? Was ziehst du da an?“
    „ Was Normales. Also schon schick aber halt normal. Kein Kleid oder sowas.“, antwortete sie und ich atmete erleichtert auf. „ Gut. Ich hasse Kleider. Und ich hab eh keins.“, erwiderte ich zufrieden und grinste sie an.
    „ Ich weiß, Laura. Ich kenn dich.“, sagte sie dann lachend.

    Ich war in Rekordzeit duschen und stand nun mit Handtuch bekleidet vor meinem Koffer. Ein Blick aus dem Fenster verriet mir, dass es nicht so warm war wie in Deutschland. Und nach einem trockenen Abend sah es ebenfalls nicht aus. Meine Klamotten Krise wurde durch ein Klopfen an der Tür unterbrochen.
    „ Komm rein!“, rief ich zur Tür obwohl ich mich fragte was Vani wohl wollte.
    Im nächsten Augenblick sah ich im Augenwinkel wie die Tür sich langsam öffnete aber niemand herein kam.
    Ich lehnte mich ein Stück nach hinten um zur Tür schauen zu können. Doch die Person die da stand war keines Wegs Vani. Denn sie war größer, älter und vor allem männlich.
    „ Jaaaaay!!“, rief ich freudig und ging zur Tür. Ich wollte ihn grade drücken als mir auffiel, dass ich nur ein Handtuch umhatte. „ Ähm Moment. Ich geh mir eben was anziehen.“
    Ich verschwand schnell ins Bad um mir meine Jogginghose und ein Shirt drüber zu ziehen und war nicht Null Komma Nichts wieder da.
    „ Ich bin so froh dich zu sehen! Wow, was hast du mit deinen Haaren gemacht? Die blonden Strähnchen sind weg. Sieht gut aus. Ich hab dich so lange nicht gesehen. Du hättest ja auch mal anrufen können. Was machst du überhaupt hier? Wieso weißt du meine Zimmernummer?“, überfiel ich ihn mit Fragen und er grinste amüsiert.
    „ Genauso gesprächig und aufgekratzt wie immer.“
    „ Nun sag schon! Seid ihr auch hier in dem Hotel?“
    „ Jaaa. Hier sind wir eigentlich immer. Wenn wir nicht grade außerhalb irgendwo sind. Ich hab dich eben ganz kurz gesehen auf dem Gang. War mir aber erst nicht sicher. Also hab ich geklopft.“, erklärte er mir und irgendwie musste ich ihn einfach umarmen. Er war erst etwas überrascht, doch erwiderte dann meine Umarmung und lächelte. „ Du hast mir echt gefehlt.“, sagte ich als ich ihn wieder los ließ und im nächsten Moment war mir das auch schon wieder peinlich. „ Du mir auch.“, sagte er dann zu meiner Erleichterung und lächelte.
    „ Ich würde so gerne mit dir quatschen. Aber ich muss mich fertig machen. Wir müssen gleich weg und ich sehe noch aus wie ein Penner.“, erklärte ich und deutete lachend auf meine Aufmachung.
    „ Schaffst du es denn noch mir zu erklären was ihr hier macht? Und wer vor allem ihr ist.“, erwiderte er lachend.
    „ Na, Vani natürlich! Wir sind wegen der Arbeit hier. Interviews und Fotos und sowas.“
    Ich konnte es mir nicht wirklich erklären aber sein Blick hatte sich einen sehr kurzen Augenblick verändert. Ich wusste aber auch nicht was er zu bedeuten hatte.
    „ Ach so ist das. Ja dann will ich euch mal nicht abhalten.“, meinte er dann und es klang irgendwie sogar beiläufig. Entgeistert sah ich ihn während er aufstand. „ Was soll das denn jetzt?“
    „ Na ihr müsst arbeiten. Genau wie ich.“, erwiderte er sachlich.
    „ Nett. Ich hab dich ewig nicht gesehen und jetzt treffen wir uns zufällig hier und verschwindest nach 2 Minuten einfach wieder. Du bist anders geworden.“, das letzte wollte ich eigentlich nicht sagen aber es war genau das, was mir durch den Kopf ging. Erstaunt blieb er stehen und sah mich an.
    „ Du aber auch.“ Und dann ging er.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    anni*darling.<3 - 15.01.2009, 20:31


    wie übertrieben toll ey *.*
    Und ich kam auch schon einmal kurz vor! hihi :D

    weiteeeer.<3



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 17.01.2009, 15:31


    Abbyyy *.* Wenigstens in der Geschichte gehen Träume wahr !

    Schöner Teil, aber ich brauch mehr ! Jay ist doof :'DD
    MEEEHR !



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    anni*darling.<3 - 17.01.2009, 17:47


    Jay ist echt doof ^^

    Weiter?! (: <3



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 18.01.2009, 00:11


    uh meine Lieblingsgeschichte :D

    yaaaaay du hast den jay wieder gesehen..
    und ja, er ist doof lol
    Was für ein Idito ^^
    Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil *_*



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 23.01.2009, 20:10


    „ Na das schreit aber nach gähnender Leere.“, stellte Vani unzufrieden fest und sah sich skeptisch um. Vielleicht kamen ja noch später ein paar Leute aber im Moment sah es ganz so, dass sie Recht behielt.
    „ Dann müssen wir ja auch nicht so lange hier bleiben. Wenn es nichts zu sehen gibt dann gibt es auch keinen Grund hier Zeit zu verschwenden.“, meinte ich schulterzuckend und sah mich um. Hinter mir drängte mich ein riesiger Schrank von Kerl bei Seite. Ärgerlich schaute ich zu ihm hoch, doch er beachtete mich gar nicht.
    Er ging kurz weiter und sah sich dann im Raum um. Fast so als müsste er überprüfen ob auch alles angemessen war. Das wunderte mich schon, denn er sah eher weniger aus wie jemand der etwas mit der Raum Dekoration zu tun hatte. Dann drehte er sich zu uns um und grinste uns an als wären wir erst grade reingekommen. Genervt verdrehte ich die Augen und schaute zu Vani. Die sah einfach nur etwas verwirrt aus.
    „ Warum grinst der so?“, flüsterte Vani als sie sich ein kleines Stück zu mir runter beugte.
    „ Vielleicht ist es so ein schönes Gefühl wenn einen die Intelligenz verlässt, dass man lächeln muss.“, erwiderte ich sarkastisch und Vani kicherte amüsiert. „ Was glaubst du auch, warum Chris immer so lächelt.“, fügte ich noch im selben Moment hinzu und bereute es sofort. Warum hatte ich das grade gesagt?
    Vani fing nun richtig anzulachen. Ich wusste selbst nicht warum mir das raus gerutscht war. Aber es war doch auch nicht böse gemeint. Ich musste also kein schlechtes Gewissen haben.
    Langsam aber sicher fühlte sich der Saal mehr und mehr. Zwar immer noch nicht die große Menge aber immerhin etwas. Das Licht wurde gedämpft und die Blicke richteten sich auf die etwas zu klein geratene Bühne.
    Es wurde mäßig geklatscht als irgendeine Nobody Band auf die Bühne und mittelmäßigen Pop-Rock spielte. Die waren so langweilig, dass ich am Ende des Auftritts nicht mal mehr ihren Namen wusste. Langsam schlängelte ich mich mit Vani an der Hand an den Leuten vorbei in Richtung Cocktailbar. Dort angelangt stöhnte ich genervt auf. Der riesige Schrank von eben nahm fast die ganze Theke ein. Er schien sich total amüsiert mit jemandem zu unterhalten der vor ihm stand. Dieser Jemand schien aber so schmal zu sein, dass er überhaupt nicht zu sehen war mit diesem Riesen vor dem Gesicht. Ich räusperte mich und tippte den Kerl an. Er lachte kurz auf und im ersten Moment dachte ich, dass er mich auslacht. Dann sprach er seelenruhig weiter und mir wurde klar, dass er mich gar nicht bemerkt hatte. Schließlich räusperte ich mich noch lauter und klopfte mit der Faust an seinen Rücken als wäre er eine Haustür. Vani versuchte neben mir einen anderen Weg zum Barkeeper zu finden. Wahrscheinlich hatte sie die Hoffnung schon aufgegeben, dass der Kerl sich weg bewegen würde.
    Ich hatte mein Ziel beachtet zu werden erreicht. Er drehte sich zu mir um und schon erschien wieder dieses total amüsiert Grinsen. Dann machte er einen Schritt bei Seite. Vor uns stand Richie mit seinem wunderbar fast ansteckendem Strahlen. Als er bemerkte, dass Vani und ich sein Strahlen nicht erwiderten warf er einen verunsicherten Blick an uns vorbei in den Raum. Also was mich anging, war ich einfach nur zu perplex um irgendeine Regung sehen zu lassen. Vani sah irgendwie anders aus. Fast als wäre ihr total schlecht.
    Richie warf uns wieder einen verstohlenen Blick zu. Dann öffnete er ganz leicht den Mund um etwas zu sagen doch dann schien ihn der Mut verlassen zu haben. Er schloss seinen Mund wieder, sah verlegen auf den Boden und kratzte sich am Kopf. „ Hey.“, sagte Vanne plötzlich neben mir in einem, mir bis jetzt unbekanntem, Tonfall.
    Ich wusste nicht, wer sie in diesem Moment erstaunter ansah. Richie oder Ich.
    „ Hallo, Vani.“, erwiderte Richie und wenn mich nicht alles täuschte, war er leicht rot geworden. Irgendwie konnte ich immer noch nichts sagen. Ich hob kurz etwas verstört die Hand. Das sollte so etwas wie ein Hallo per Handzeichen sein. Richie kräuselte kurz die Stirn und lächelte dann für den Hauch einer Sekunde.
    Dann herrschte eine ziemlich peinliche und bedrückende Stille.
    Niemand schien auch nur daran zu denken irgendwas zu sagen damit es zu einem Gespräch kam. Ich sah zu Vani und bemerkte wie sie ihn genau anschaute. Ich vermute, sie dachte genau das selbe wie ich. Richie sah einfach unverschämt gut aus. Und zwar noch viel besser als früher. Er war brauner geworden und hatte die Haare anders als früher. Ich hatte ihn ja zwischendurch mal im Fernsehen gesehen, aber das war kein Vergleich dazu wenn er dann vor einem stand.
    „ Und.. Was machst du hier .. so?“, stammelte ich verwirrt. Was für eine selten blöde Frage. Aber irgendwas musste ich einfach fragen.

    Richie sah mich erstaunt an. Wahrscheinlich wunderte er sich, dass ich endlich auch mal was sagte. Dann sah er wieder Vani an, die seinem Blick aber sofort auswich.
    „ Ähm.. Naja.. Ich bin mit Jan hier. Ich wollte nicht im Hotelzimmer hocken. Wir beide hatten Lust uns ein bisschen hier umzuhören. Mh.. Joa.“
    „ Aha.“, erwiderte ich nur geistesabwesend und musterte diesen Jan. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die beiden Freunde sein sollte. Zumindest nicht einfach so.
    „ Jan?“, fragte ich deshalb deutete mit einem Seitenblick auf ihn. „ Unser Bodyguard.“, antwortete er und sah sich verlegen im Raum um. Fast so als hätte er kontrolliert, ob niemand ihn gehört hatte. Neben mir spürte ich wie unangenehm das für Vani war. Ich spielte ganz kurz mit dem Gedanken, das Gespräch weiter zuführen, damit sich die Lage entspannte. Aber ich entschied mich dagegen, weil ich ihr das nicht antun konnte. Nicht in diesem Moment, wo sie so überhaupt nicht vorbereitet war auf so ein Wiedersehen.
    Ich überlegte grad wie ich es am höflichsten formulieren sollte, dass wir uns aus dem Staub machen da kam in mir die alte Wut und die Enttäuschung wieder hoch. Ich wusste selbst nicht warum, aber ich konnte es nicht aufhalten. Mir fiel wieder ein wie fertig Vani war, wie dreist er gelogen hatte und wie die Sache unausgesprochen stehen gelassen wurde. Grade wollte ich den Mund öffnen als mir jemand die Hand auf die Schulter legte. Ich wurde von einer erfreuten Stimme unterbrochen. „ Hey! Was macht ihr denn hier?“
    Sofort drehte ich mich um und umarmte ihn. Erst lachte Chris amüsiert doch als er merkte, dass ich ihn so schnell nicht wieder los lassen wollte stockte er. Vorsichtig schob er mich von sich weg und schweifte unauffällig mit dem Blick zwischen Vani und mir her. „ Schade, dass ihr schon gehen müsst. Aber wir sehen uns bestimmt noch mal während unserem Aufenthalt. Gute Nacht, ihr beiden.“, improvisierte er und drückte mich und Vani.
    Unauffällig machten wir uns auf den Weg in Richtung Ausgang.
    So war Chris halt, immer dann da wenn man ihn brauchte.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 24.01.2009, 18:39


    Oh nein Oo
    Pass auf ich hab grade eigentlich so wenig Zeit dass vpr der Zeit ein Minus stehen müsste xD
    besuch ist grade da und eigentlich wollte ich nur kurz hoch um nach dem Busfahrplan zu gucken aber mir ist weider eingefallen dass du gestern geschrieben hattest dass was drin war und ich konnte mich nicht zurück halten..


    Ich wusste dass Richie hinter Jan stand Oo
    Oh man aber wie krass..
    Chris ist schon toll (:

    Ich gründe eine Initiative für mehr Chrisses auf der Welt! xDDDDD

    Ich will wissen wie es weiter geht (:
    Und es wär sicher interessant gewesen wenn Chris nicht zurfällig grad gekommen wär ^^

    Na ja, ich muss wieder runter!

    toller Teil!

    Ich liebe dich <333



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    anni*darling.<3 - 24.01.2009, 21:16


    Ohjee :/
    Unangenehme Situation dort.
    Mhm, aber Chris ist toll! :D

    ily :*



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 25.01.2009, 18:14


    2 Tage später

    Heute Abend DVDs gucken mit Vani? Habt ihr Zeit?
    Bei mir geht’s nur heute. Chris

    Ich hielt Vani, dass Handy unter die Nase und sie nickte. Dann drückte ich zufrieden auf Antworten und schrieb kurz, dass wir dann Abends bei ihm vor der Zimmertür stehen würden. Ich steckte das Handy wieder weg und sah Vani an. Sie war so komisch geworden seit wir ihn getroffen hatten. So abwesend und gedankenverloren. Ich denke, dass ich wahrscheinlich genauso gewesen wäre wenn es mein Ex Freund gewesen wäre. Aber so seltsam?
    Wahrscheinlich machte ich mir selbst einfach auch zu viele Gedanken und es war einfach nur der Stress. Ich ließ mich rückwärts aufs Bett fallen und schloss die Augen.
    „ Du, Laura?“, riss Vani mich aus meinen Gedanken und ich öffnete schlagartig wieder die Augen.
    „ Mh?“, erwiderte ich und setzte mich wieder auf. „ Sollen wir noch was zu knabbern besorgen für nachher?“, fragte sie mich und grinste. Ich erwiderte ihr Grinsen und stand auf. „ Sicher. Was wäre ein DVD Abend ohne was zu knabbern?“ Sofort packten wir uns unsere Sachen und verließen das Zimmer.
    Auf dem Flur fiel mir ein, dass uns die Pounds ausgegangen waren. „ Och Neee.“, stöhnte ich genervt.
    „ Was denn?“, fragte Vani neugierig. „ Wir müssen erst wieder wechseln gehen.“, seufzte ich und Vani stimmt mit ein. „ Wieso müssen diese blöden Engländer auch eine andere Wehrung haben?“
    Ich lachte und deutete ihr, dass sie leiser sprechen sollte. „ Vani, Bitte. Manche hier können dich verstehen.”
    „ Ja, ich zum Beispiel!“
    Wir fuhren erschrocken um und sahen in Jay’s amüsiertes Gesicht.
    „ Apropos dumme Engländer..“, murmelte ich so leise, dass nur Vani es hören konnte. Erstaunt sah sie mich von der Seite an. „ Wer flüstert, der lügt, Laura.“, sagte er dann tadelnd.
    „ Ausnahmen bestätigen die Regel, Jay.“, erwiderte ich und er grinste zufrieden. „ Schlagfertig wie immer.“
    Vani huschte mit dem Blick zwischen mir und ihm hin und her. „ Ach, Hallo Vani. Wie geht’s dir?”, fragte er dann an sie gewandt und lächelte. Klar, zu ihr war er natürlich nett. Idiot.
    „ Hey. Mir geht’s klasse und dir?“, antworte sie und sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. Wahrscheinlich hatte sie sich ihr Wiedersehen auch etwas anders vorgestellt.
    „ Das ist schön. Und, wo wollt ihr jetzt noch hin?“, fragte er dann und klang tatsächlich sehr interessiert. Für meinen Geschmack etwas zu interessiert. Was ging ihn das überhaupt an? Das erinnerte mich wieder an den Jay, der so unerträglich war und immer alles kontrollieren wollte.
    „ Alten Frauen die Handtasche klauen und dann an die Straße stellen und Autos anrotzen.“, erwiderte ich todernst und sah ihn herausfordernd an. Mir war insgeheim schon klar, dass die Antwort total kindisch war aber er kotzte mich einfach ziemlich an. Irgendwas war anders ihm und das gefiel mir gar nicht.
    „ Ah. Viel Spaß. Wiedersehen.“, antwortete er ohne eine Miene zu verziehen und lächelte. Genau dieses Lächeln war das, was mich zum Kochen brachte. Es war nicht das selbe wie früher. Es war so falsch.
    Ich schüttelte leicht den Kopf und wandte mich ab.
    Waren die denn alle einfach scheiße geworden? Ich hatte schon fast Angst Mikel über den Weg zu laufen.

    Ich klopfte an Chris Tür und innerhalb weniger als 2 Sekunden riss er sie auf und strahlte mir entgegen.
    Grade als ich reingekommen war und er die Tür hinter mir die geschlossen hatte, öffnete sich direkt neben mir die Badezimmertür. Vor mir stand Richie mit nichts als einem Handtuch bekleidet. Reflexartig hielt ich mir die Hand vor die Augen. „ Oh. Ach du Kacke.“, hauchte ich erschrocken und sah aus dem Augenwinkel wie Chris sich mit der Hand durch die Haare fuhr. Als ich hörte wie die Badezimmertür wieder zu ging nach ich die Hand von den Augen und atmete aus. „ Laura, er war doch nicht nackt.“, sagte Chris und verdrehte die Augen.
    „ Na und? Was macht der überhaupt hier? Hat der kein eigenes Zimmer?“, zischte ich während ich auf Chris zu ging. Er hatte wahrscheinlich Recht, aber für mich war Richie halt wie ein Fremder geworden.
    „ Bei ihm im Zimmer stimmt was mit den Wasserleitungen nicht. Er hat kein heißes Wasser gekriegt. Die sind grad dabei das zu reparieren, also hab ich ihn hier duschen lassen.“, erklärte er und ließ sich auf sein Bett fallen.
    „ Wo ist überhaupt Vani?“, fragte er dann und schaute neugierig zur Tür.
    „ Die kommt jetzt gleich. Gut, dass sie nicht schon früher hier war.“, sagte ich eher zu mir selbst als zu ihm. Die Vorstellung sie hätte die Situation grade auch miterlebt war echt furchtbar. Hinter mir hörte ich erneut das Geräusch der Badezimmertür aber ich drehte mich nicht um.
    „ Hast du was an?“
    „ Ähm, Ja.“, antwortete Richie peinlich berührt und ging an mir vorbei zu seiner Tasche. Er zog einen weiten grauen Pulli mit Kapuze raus und zog ihn sich über. „ Tschuldige, Laura.“
    Die Art wie er das gesagt hatte, ließ sich mich zusammen zucken. Es hörte sich genauso an wie früher. Früher als wir immer unseren langen Gespräche geführt und uns unsere Probleme von der Seele gequatscht hatten. Bei meinen manchmal weniger dramatischen Sorgen hatte er sich manchmal lustig gemacht und sich schließlich genauso entschuldigt wie grade eben. Aber wofür entschuldigte er sich eigentlich grade?
    Das war doch nicht seine Schuld. Das war doch einfach nur ein blöder Zufall. Schüchterte ich ihn etwa so ein, dass er sich für Dinge entschuldigte die nicht seine Schuld waren? Ich wandte mich in seine Richtung und erkannte erst da, dass er meinen lieblings Pulli von sich trug. Unbewusst deutete ich mit dem Finger auf ihn doch zog ihn sofort wieder zurück. Richie sah an sich runter und verstand was ich meinte. „ Oh.. Mh. Ja.“, murmelte er und fuhr sich durch die noch feuchten Haare. Dann herrschte Stille. Erst als Chris sich auffällig laut räusperte war ich wieder ganz anwesend. „ Ich.. ähm.. geh dann mal. Danke für die Dusche, Chris. Ciao.“, murmelte er und ging zur Tür. Als er sie öffnete stand eine verwirrte Vani davor und sie schauten sich einen Augenblick an. Dann kam es zu einem peinlichen hin und her Getänzel, damit einer am anderen vorbei gehen konnte.
    Chris und ich tauschten kurz verwirrte Blicke aus. Etwas durch den Wind kam Vani dann zu uns und hielt mit einem etwas gezwungenen Lächeln die Tüte mit dem Knabberzeug hoch.
    „ Ah, klasse! Ihr seit super!“, freute sich Chris und nahm ihr sofort alles ab.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 25.01.2009, 20:11


    Zitat: „ Alten Frauen die Handtasche klauen und dann an die Straße stellen und Autos anrotzen.“, erwiderte ich todernst und sah ihn herausfordernd an.

    Scheiße man :'D
    Ich muss einfach so lachen!
    Ich musste mir dich vorstellen wie du so mit nem Assi-Gesichtsausdruck bei euch vor der Straße stehst und vorbeifahrende Autos anspuckst loooool
    xDDDDDDDDD Wie geil das einfach nur war xDD
    Wenn ich an dei Gesicht denken muss dann bepiss ich mich gleich vor Lachen xDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD

    Aber mal im Ernst!
    Deine Geschichte wird immer geiler!
    Ich glaube das mit Richie wird wieder gut (:
    Zumindest bei dir und ihm!
    War ja total süß wie ihr miteinander umgegangen seid!
    Und der Pulli (;
    uuuuh, toll ♥


    Und das an der Tür war dann peinlich ^^
    Mit dem rumtänzeln und so :'D
    ich hasse solche Situationen!
    Hach, ich verfalle wieder in meine Sucht xD

    Hoffentlich kommt bald mehr <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 25.01.2009, 22:18


    Soll der das Pulli sein von dem ich denke das er es ist?! :'DD
    Hoffe man kann mir folgen !

    Jaja, Laura du talentiertes Knubbelchen,
    müsste ja gleich noch was kommen !
    Was tolles wenns so weiter geht (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 25.01.2009, 22:31


    Zwanghaft versuchte ich meine Augen offen zu halten. Doch mit der Zeit wurde fast unerträglich und ich erwischte mich immer wieder dabei wie ich mit geschlossen Augen an Chris lehnte und kurz davor war in den Tiefschlaf zu verfallen. Aber ich hatte es ihm halt versprochen. Ich musste einfach wach bleiben. Ihm zu Liebe.
    Doch wenige Augenblicke später fielen mir die Augen wieder zu und ich lehnte meinen Kopf wieder an Chris Schulter. Sofort stupste er mit dem Finger an meine Nase. „ Laura? Du wolltest doch nicht einschlafen!“
    „ Pack mir doch nicht an die Nase. Willst du, dass ich einen Herzinfarkt kriege?“, beschwerte ich mich doch es kam nicht so ganz so empört rüber wie es sollte. Chris lachte kurz leise und wandte sich dann wieder dem Fernseher zu. „ Vani ist mir schon weggepennt. Nicht du auch noch.“, murmelte er dann und guckte gespielt beleidigt zu ihr rüber, wie sie zufrieden und fest am schlafen auf der Couch lag.
    Als ich einen bisschen weiter hoch rutschte spürte ich, dass Chris sich ein Kissen hinter den Kopf gestopft hatte.
    Und dieses Kissen erkannte ich sofort. Empört setzte ich mich und sah ihn mit offenem Mund an.
    Als er meinen Blick bemerkte zog er eine Augenbraue hoch und wartete darauf, dass ich etwas sagte.
    Anstatt zu reden zeigte ich mit zusammen gekniffenen Augen auf mein Kissen hinter seinem Kopf. Er schien immer noch nicht zu kapieren und sah mich fragend an.
    „ Du hinterhältiger mieser kleiner Dieb!“, zischte ich und er machte große Augen. „ Das ist mein Kissen!“
    Chris fummelte sich wie immer wenn ihm etwas peinlich am Hinterkopf rum und lächelte mich verlegen an.
    „ Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?“, flüsterte ich böse.
    „ Ich mag das so gerne..“, murmelte er beschämt und schaute auf seine Hände.
    „ Ey, das war das miserabelste Argument was du bringen konntest. Hoffentlich kommst du nie vor Gericht wegen irgendwas.“, seufzte ich und verdrehte die Augen.
    „ Ich hatte keine Lust auf England.“, setzte er dann an und klang sehr ernst. Überrascht hörte ich zu.
    „ Ich wollte nicht wieder weg gehen. Es war grad alles so lustig mit dir.. Ich wollte irgendwas von dir bei mir haben und dein Kissen fand ich genau richtig. Ich weiß ja, dass du ohne dein Kissen nirgendwo hingehst und dann war es so als ob ein kleiner Teil von dir mit mir gekommen wäre. Das war irgendwie beruhigend.“
    Ich saß ihm offenem Mund gegenüber und schnappte nach Luft. Ich musste wirklich zusammen reißen nicht zu quieken. Chris sah mich etwas verwirrt an und versuchte wohl aus meinem Ausdruck schlau zu werden.
    Wie konnte man ihm denn weiterhin böse sein wenn er so etwas dermaßen niedliches sagte?
    „ Tut mir leid.“, sagte er dann leise und kaute sich auf der Unterlippe rum. Zu seiner Überraschung grinste ich ihn an und er schien gleichzeitig erleichtert und dennoch verwirrt.
    „ Du bist so niedlich, Chris.“, quiekte ich dann so leise es ging und umarmte ihn.
    „ Heißt das, so viel wie ‚ Ich hab dir verziehen, Chris.’ ?“, fragte er vorsichtig während der Umarmung.
    „ Als ob du nicht genau wüsstest, dass ich dir sowieso nie lange böse sein kann.“, erwiderte ich lachend stieß ihn in die Seite. Dann grinste er mich mit seinem typischem schnuckeligen Chris Grinsen an.
    Wow, wenn er nicht mein bester Freund wäre konnte man sich glatt in ihn verlieben, dachte ich mir und streckte ihm die Zunge raus. Dann hörten wir wie Vani sich auf der Couch umdrehte und etwas benommen die Augen aufschlug. „ Ist der Film schon vorbei?“
    Chris und ich lachten.

    „ Was soll das heißen? Das ist doch nicht wahr! Wofür bin ich denn in einem blöden 4 Sterne Hotel?“
    Langsam platzte mir der Kragen. Und genau deswegen lies ich meine Wut auch unabsichtlich auf deutsch aus.
    Man konnte ja wohl auch erwarten, dass in einem teuren Luxus Hotel nicht der Strom im Zimmer ausfällt.
    Hinter mir räusperte sich Chris und sah die Frau am Empfang entschuldigend an.
    „ Laura es bringt dir gar nichts wenn du die arme Frau auf deutsch zur Sau machst. Sie kann doch auch nichts dafür. Lass mich mal mit ihr reden.“, wandte er und schob mich leicht zur Seite.
    Er redet mit Engelszungen auf die Alte ein und sie lächelte ihm pausenlos entgegen. Mit verschränkten Armen stand ich daneben und wippte ungeduldig mit dem Fuß. Dann wandte er sich wieder mir zu und klatschte zufrieden in die Hände. „ Und?“, hakte ich erwartungsvoll nach.
    „ Sie werden in kürze jemanden schicken der sich darum kümmert.“, teilte er mir mit und zog mich am Handgelenk hinter sich her. „ Die Frau stand halt auf Blondinen wie dich. Deswegen war die so nett zu dir.“, erwiderte ich und streckte ihm die Zunge raus.
    „ Du hast einfach keine Geduld.“, antwortete er ruhig und war sichtlich zufrieden mit sich selbst.
    „ Das war auch nur Glück, dass du heute deinen guten Tag hast.“, sagte ich abwehrend obwohl mir natürlich klar, dass Chris stets nett und höflich zu allen Leuten war.
    „ Apropos Glück. Ich hab da was von dir.“, wechselte ich abrupt das Thema und Chris sah mich irritiert an.
    „ Was denn?“
    „ Du Nuss hast deinen Glücksbringer bei mir im Zimmer vergessen.“, teilte ich ihm und dötschte ihm mit der Hand gegen die Stirn. Anstatt überrascht auszusehen grinste Chris mich an.
    „ Dann war es ja gar nicht so schlimm.“, sagte er dann zufrieden.
    „ Was war nicht schlimm?“
    „ Dann war dein Kissen ja gar nicht geklaut sondern nur getauscht.“, erwiderte er amüsiert.
    „ Als ob das die Sache besser machen würde!“, sagte ich gespielt empört und boxte ihm gegen den Arm.
    „ Das war natürlich total geplant und von vorne bis hinten durchdacht. Du kennst mich doch.“, lachte er und ich konnte nicht anders als über diese Ironie mit zu lachen. Als ob Chris jemals irgendwas durchdenken würde.
    „ Du bist trotzdem ein mieser kleiner Dieb!“, sagte ich böse und funkelte ihn an.
    „ Dann geh ich wohl jetzt besser hoch und versteck das Kissen.“, lachte und er rannte Richtung Treppe.
    Schnell versuchte ich hinterher zu kommen. Das war nicht besonders einfach denn Chris war eindeutig viel schneller als ich. Ich hatte ihn auf der Treppe fast erreicht und wollte ihn festhalten als ich stolperte und mich voll auf die Stufen latzte. Ich biss die Zähne zusammen und kniff die Augen zu. Ich war voll mit dem Schienbein auf die Kante einer Stufe geknallt. Ausgerechnet auf die Seite, die sowieso schon von einem blauen Fleck gezeichnet war. Ich spürte Chris der neben mir hockte und auf mich einredete. Langsam setzte ich mich auf und drehte mich in seine Richtung. Als ich die Augen öffnete sah ich zu meiner Überraschung nicht nur Chris vor mir sondern auch Jay. Beide musterten mich. Chris ziemlich besorgt und schuldig. Jay dagegen eher ein kleinen Wenig belustigt.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 25.01.2009, 22:39


    Oh man ich wusste es ich wusste es ich wusste es =D

    jetzt geh ich ne Runde im Kreis durch mein Zimmer tanzen :D
    Whey!
    Einfach geil!

    Chris ist so toll, der ist einfach der Beste!
    Und Jay hätte ich am Ende einen gegenseine fette Unterlippe gegeben..
    Bei dem Grinsen hätte ich nicht wiederstehen können lol
    Eklig einfach ^^


    Alles toll Laura <3
    Ich steh auf Chris :'D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 25.01.2009, 22:47


    Sicher bist du über Jay seine Lippe gestolpert !
    Ey es wäre total lustig wenn du dich draußen beim spazieren gehen hingelatzt hättest :'D
    aber so mit perfektem abrollen, falls du weißt was ich meine :'DDD

    S E H R T O L L D U L O R D !



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 25.01.2009, 23:54


    :neu
    Zitat: Sicher bist du über Jay seine Lippe gestolpert !


    :neu


    wie ich grad lachen musste :'DD

    dankeschön ihr beiden :D


    ich geh jetzt auch ne runde durch mein zimmer tanzen :'DDD[/quote]



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 26.01.2009, 19:56


    Machst du dich über mich lustig?
    bezogen auf das durchs Zimmer tanzen?? :'D

    Sau!
    Du kannst es nur nicht ertragen dass ich es wusste! =P



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    anni*darling.<3 - 27.01.2009, 12:43


    Ohne scheiß, wie toll Chris ist. :D
    Wenn man deine Geschichte liest,
    vermisst man ihn noch viel mehr. >.<
    Aber ich liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe sie.<3
    & dich. :D
    Weiter.<3



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 31.01.2009, 18:07


    „ Alles in Ordnung, Chris. Es geht mir gut.“, sagte ich ohne Jay zu beachten und wollte aufstehen. Ich spürte mein Schienbein höllisch und mich durchzuckte ein stechender Schmerz am Knöchel. Automatisch ließ ich mich wieder auf die Stufen sinken. „ Na, wenn das nicht mal einen anständigen blauen Fleck gibt.“, murmelte Chris eher zu sich selbst.
    „ Bin ich gewohnt. Also was soll’s..“, erwiderte ich und seufzte.
    „ Laura? Was ist passiert?“, hörte ich Vani’s Stimme vom oberen Ende der Treppe. Daraufhin folgte das Geräusch ihrer eiligen Schritte und schon stand sie neben mir. „ Ich bin zu blöd die Treppe hochzugehen. Und jetzt tut mein Knöchel und mein Schienbein weh..“, erklärte ich ihr und sie seufzte mitleidig.
    „ Der Knöchel auch?“, fragte Chris überrascht und gleichzeitig besorgt.
    „ Ja. Aber das geht schon.“, wehrte ich ab und wollte wieder aufstehen. Hinter ihm sah ich, wie manche Leute stehen blieben und neugierig her glotzten.
    Ich wollte mich hier nicht vor allen Leuten vom Gespött machen. Als ich versuchte aufzustehen verzog das Gesicht. Es tat mehr weh als ich gedacht hatte.
    „ Warte ich trag dich.“, sagte Chris sofort und hob sofort abwehrend die Hände.
    „ Bist du verrückt? Du bringst dich noch um! Nur weil ich klein bin, heißt das nicht automatisch, dass ich auch leicht bin.“, sagte ich bestimmt und sah wie Jay grinste. Chris folgte meinem Blick.
    „ Willst du, dass er dich trägt?“, fragte er überrascht. Empört sah ich ihn an. Von Jay tragen lassen?
    „ Nein. Das hat was mit Vertrauen zu tun.“, antwortete ich so leise, dass selbst Chris mich kaum verstanden haben muss. Doch zu meinem Erschrecken sah Jay mich plötzlich so seltsam an.
    Schließlich nahm Chris meine Hand, legte seine andere auf meinen Rücken und zog mich zu sich hoch.
    Langsam humpelte ich an ihn gestützt die Treppe rauf. Vani lief mit den Händen in Bereitstellung um mich aufzufangen falls ich wieder umfallen sollte.

    „ Es kommt einfach gar nichts im Fernsehen! Dieser dämliche Akzent! Da kannst du dir ja nichts angucken ohne los zu lachen!“, beschwerte ich mich und ließ die Fernbedienung nehmen mich fallen. Es war zwar total unnötig laut zu reden, da niemand außer mir im Raum war, aber das war mir egal. Dann schaltete ich den Fernseher aus und schloss die Augen. Das Kühlpad auf meinem Knöchel war mittlerweile auch schon eher warm also ließ ich es mit einer kleinen Bewegung auf den Boden rutschen. War England verflucht? Seit wir dort waren passierten nur schlechte Sachen. Mit Jay war nichts wie es mal war. Mit Richie war sowieso gar nichts in Ordnung. Und wären wir gar nicht gekommen dann hätten wir ihn auch nicht getroffen. Und jetzt der Mist mit einem Knöchel. Aber darüber regte ich mich eigentlich nur nebensächlich auf. Der Blick aus dem Fenster ließ meine Laune nur noch mehr sinken. Es schüttete aus Kübeln. Wieso war Jay nur so anders geworden? War das vielleicht sogar meine eigene Schuld? Oder war es sogar bei Richie und Jay meine Schuld gewesen? Wieso war ich Richie denn böse? Okay, er hatte meine Freundin verletzt. Aber das war ganz eng gesehen nicht meine Angelegenheit. Oder doch?
    Wütend auf mich selbst und die ganze Situation zog ich mir die Decke über den Kopf und seufzte.
    Ich hörte erst, dass jemand das Zimmer betreten hatte als das Fenster geöffnet wurde und so ein Windstoß durch den Raum fegte, dass ich ihn sogar unter der Decke spürte.
    Ich hatte keine Lust die Decke umzuschlagen und zu gucken, da es sowieso nur Chris oder Vani sein konnte.
    Dann hörte ich eine Stimme ganz nah über meinem Ohr. „ Laura? Bist du anwesend?“
    „ Nein. Geh weg.“, murmelte ich ein wenig unverständlich mit dem Gesicht im Kissen. Chris lachte kurz amüsiert und dann merkte ich wie er sich neben mich auf das Bett setzte. Jeder andere wäre bei dieser Antwort sauer gewesen. Chris dagegen hatte mich natürlich wieder durchschaut.
    „ Wie geht’s dem Knöchel?“, fragte er und klang immer noch ein bisschen amüsiert.
    „ Ich hab ihn noch nicht gefragt.“, erwiderte ich und er lachte schon wieder. Dann wurde er wieder ernst.
    „ Und wie geht es dir ?“
    „ Keine Ahnung. Da muss ich auch noch fragen.“, murmelte ich frustriert.
    Chris zog mir vorsichtig die Decke vom Gesicht weg und die Helligkeit im Raum ließ mich verwirrt blinzeln.
    Als ich meine Sehkraft einigermaßen wieder gefunden hatte musterte ich Chris.
    „ Wow. Du siehst gut aus.“, sagte ich dann erstaunt um das Thema zu wechseln. Natürlich war ich eigentlich gar nicht erstaunt, denn eigentlich war das auch überhaupt keine Überraschung. Er sah immer gut aus.
    „ Ist es wegen Jay?“, fragte er seufzend ohne auf meine Aussage einzugehen.
    „ Es ist wegen allem. Das ist doch alles total bescheuert! Was hat Jay auf einmal? Ich kapier’s nicht. Und Richie..“, ich stöhnte deprimiert, „ Was soll das noch werden? Das ist alles so seltsam. So fremd.“, erklärte ich ihm und zog mir wieder die Decke über den Kopf. Langsam zog er sie mir wieder weg und lächelte ein wenig unglücklich.
    „ Mmh. Ich versteh das schon. Ehrlich gesagt frage ich mich auch was er hat. Ich hab ihn schon drauf angesprochen und alles was zurück kam war ‚Nichts. Und ich wüsste auch nicht was dich das angeht.’“
    „ Waas? Das hat er gesagt? Wow, er ist wirklich anders geworden..“, stellte ich tonlos fest.
    „ Und naja.. Das mit Richie. Also er erzählt mir ja immer viel und so.“, sagte er und schaute an mir vorbei.
    „ Worauf willst du hinaus?“, fragte ich irritiert. - „ Naja ihm geht es nicht gut.“
    „ Ist er krank?“, erwiderte ich unnötigerweise. Chris seufzte und lächelte ganz kurz. „ Nein. Ist er nicht.“
    „ Seit ihr euch wiedergesehen hat ist er total komisch. Vorallem natürlich wegen Vanne.“
    „ Na, da kann ich dir nur sagen, dass es ihr nicht anders geht.“, antwortete ich und setzte mich auf.
    Nur bei Richie fragte ich mich ernsthaft ob das auch den selben Grund wie bei ihr hatte.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 31.01.2009, 18:22


    hey ich hoffe das mit deinem Fuß wird nicht irgendwie noch was schlimmes :O
    Ich kenn das =D xD

    Chris ist toll, wie gesagt, ich bin für mehr Chris' auf der Welt :'D
    Wer macht mit?

    Der Teil war schön irgendwie.
    Weil Chris eben so toll ist und Jay so doof. ^^
    Ich will wissen wie es mit Richie weiter geht :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 02.02.2009, 20:26


    „ Meinst du wir kriegen die beiden wieder dazu Freunde zu werden?“, fragte Chris vorsichtig. Es klang fast so als hätte er Angst vor meiner Antwort.
    „ Ich glaube nicht. Die beiden sind nicht dafür gemacht Freunde zu sein.“, erwiderte ich und konnte nicht verhindern dabei ein bisschen verbittert zu klingen. Chris schaute auf den Boden und schien darüber nachzudenken. „ Dann werden sie halt keine Freunde.“, meinte er schließlich ganz gelassen worauf ich ihn überrascht ansah. „ Das sieht dir aber nicht ähnlich. Sofort aufzugeben.“
    „ Tu ich doch gar nicht. Du hast doch selbst gesagt die beiden können keine Freunde sein. Dann werden sie halt auch keine Freunde.“, antwortete er und grinste mich an.
    „ Christoph Watrin, was hast du vor?“, fragte ich lachend. „ Na, was wohl!“, erwiderte er amüsiert.
    Er hatte tatsächlich vor die beiden wieder miteinander zu verkuppeln. Ich wusste aber erst nicht so recht was ich davon halten sollte.
    „ Was ist mit seiner Freundin in Amerika.“, fragte ich dann ernst. -„ Die gibt’s schon Ewigkeiten nicht mehr.“
    „ Sicher?“ – „ Ganz sicher.“
    Schon Ewigkeiten also. Ich wusste nicht ob ich das glauben sollte. Nicht, dass ich Chris nicht vertrauen würde aber es konnte ja auch sein, dass Richie wieder gelogen hatte.
    „ Wundert mich nicht, dass sie ihn mit Pauken und Trompete sitzen gelassen hat.“, meinte ich dann und klang fast ein bisschen zufrieden. Sofort biss ich mir auf die Zunge.
    „ Hat sie gar nicht.“, erwiderte er ruhig. Dann schaute er auf und sah mir direkt in die Augen. Wahrscheinlich wollte er sehen wie ich reagierte.
    „ Ich dachte sie sind nicht mehr zusammen?“, erwiderte ich irritiert und sah ihm genauso prüfend in die Augen. „ Er hat direkt danach Schluss gemacht.“
    „ Wonach?“ – „ Am selben Abend noch.“
    Das war zwar nicht die richtige Antwort auf die Frage Wonach aber ich gab mich zufrieden.
    „ Und du meinst, das ist eine gute Idee?“, fragte ich dann skeptisch. Er zuckte als Antworte gelassen mit den Schultern. Ich schaute aus dem Fenster und dachte darüber nach.
    „ Sollte ich mich nicht vielleicht erst mal wieder mit ihm vertragen?“, meinte ich schließlich zweifelnd.
    „ Dann mach das doch einfach.“, antwortete als wäre das überhaupt kein Problem.
    Ich warf ihm einen vielsagenden Blick worauf er mich anlächelte. In diesem Moment viel mir erneut auf wie gut er heute aussah. „ Das sagst du so einfach..“, murmelte ich dann.
    „ Vertrau mir. Das geht.“

    „ Sagst du mir jetzt wofür du dich so aufgedonnert hast?“, fragte ich ihn später während wir zusammen auf meinem Bett saßen. Chris gute Laune war wie weggeblasen und er musterte plötzlich angestrengt das Muster der Bettwäsche. „ Chris? Bist du da?“, fragte ich neugierig und wedelte ihm mit der Hand vor dem Gesicht rum.
    „ Ich fahr gleich zum Flughafen.“, antwortete er dann ohne von der Bettwäsche abzusehen. „ Aha. Warum?“, fragte ich und versuchte möglichst uninteressiert zu klingen. Als Chris schon wieder erst nicht antwortete fiel der Groschen. „ Jana kommt hier hin.“, sagte er dann. Ich schluckte und versuchte krampfhaft mir jede Art eines Kommentars zu verkneifen. Chris sah auf und grinste. „ Laura, du solltest schon zwischendurch atmen.“
    „ Tut mir Leid. Ich geb mir Mühe.“, seufzte ich. -„ Ich weiß. Das rechne ich dir hoch an.“
    Na toll, das war’s dann wohl. Wieso musste sie auch unbedingt wieder mit hierher kommen? Wie kann man nur so furchtbar anhänglich sein. Adieu schöne Zeit in London. Hallo Realität.
    „ Wann kommt sie?“, fragte ich zwanghaft gelassen. „ Ich hol sie jetzt gleich ab.“
    Dann herrschte wieder Stille und ich kam mir unglaublich bescheuert vor. Und das passierte mir eigentlich nie in Chris Gegenwart. Außer dieses eine Mal an Weihnachten als er mich einfach so geküsst hatte. Aus diesem Grund konnte Jana mich natürlich auch auf den Tod nicht leiden. Ich war in ihren Augen immer noch Konkurrenz. Aber ich vermutete, dass sie mich selbst noch verabscheuen würde wenn ich ein drittes Auge hätte oder sowas.
    Für sie war das wohl so etwas wie ein Wettbewerb. Wer Chris am Ende auf seiner Seite hatte, war der Gewinner.
    Was mich aber mehr als überrascht hatte, war das sie selbst zu Vani so schrecklich unfreundlich war. Manchmal vermutete ich auch, dass sie vielleicht schyzophren oder war. Ich weiß selbst, dass das kein netter Gedanke war aber ich konnte mir nicht anders erklären was Chris sonst an ihr fand.
    „ Und was machen wir jetzt wegen unseren beiden Problemfällen?“, fragte er dann plötzlich und riss mich völlig aus meiner wirren Gedankenwelt.
    „ Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.“, zweifelte ich.
    „ Du hast nur Schiss davor mit Richie zu reden.“, lachte er dann. Ich warf ihm einen bösen Blick zu. Aber natürlich wussten wir beide, dass er vollkommen Recht hatte.
    „ Bitte. Für Vani und mich. Bitte?“, fragte er dann und sah mich mit Engelsaugen an. – „ Mh. Ja, ich werd drüber nachdenken.“
    „ Klasse.“ Er grinste mich an und sah dann auf die Uhr. „ Oh, ich muss los.“
    So gut ich es auch versuchte ich konnte mir nicht verkneifen die Augen zu verdrehen. Er sah das und boxte mir gegen den Arm. „ Hast du alles?“, fragte er dann aufmerksam als er aufstand. „ Jaja, ich komm schon klar.“
    „ Okay, ich bin dann weg. Tschüss.“, murmelte er und drückte mich kurz.

    It's all your fault
    You called me beautiful
    You turned me out
    And now I can't turn back
    I hold my breath
    Because you were perfect
    But I'm running out of air
    And it's not fair

    I'm trying to figure out what else to say (What else could I say)
    To make you turn around and come back this way (Would you just come back this way)
    I feel like we could be really awesome together
    So make up your mind cause it's now or never

    Ich lag gelangweilt auf dem Bett und hörte das Lied schon zum 3. mal. Meine Laune war am Nullpunkt. Mein Knöchel tat weh. Vani war weg. Ohne mich. Jana würde kommen. Ich hatte Chris gesagt ich würde mich mit Richie vertragen und hatte keine Ahnung wie das anstellen sollte. Außerdem machte ich mir dummerweise immer noch Gedanken darüber was mit Jay passiert war.
    Also beziehungsweise was aus ihm geworden ist. Und ausgerechnet jetzt bekam ich auch noch Hunger. Ich setzte mich auf, dachte nach, kam zu dem Entschluss genug Hunger zu haben um es zu riskieren und versuchte aufzustehen. Okay es ging. Es tat ziemlich und ich humpelte zwar wie der reinste Vollidiot aber was tat man nicht alles für etwas zu essen. Ich zog mir Schuhe und Jacke an und krückte weiter zur Tür. Glücklicherweise hatte dieser Mistladen von Hotel einen Aufzug. Ich drückte auf E und dabei rutschte mir mein Schlüssel aus der Hand. Ich versuchte mir auszumalen ob es wohl weh tun würde wenn ich mich jetzt hinkniete. Ich kniff die Augen zusammen und biss mir auf die Zähne und grade als ich mich todesmutig bücken wollte lag der Schlüssel wieder in meiner Hand.
    Erstaunt öffnete ich die Augen und selben Augenblick machte ich Pling und hinter mir ging die Aufzugtür auf. Mein Blick huschte zwischen Richie und dem Aufzug hin und her. Er deutete mir in den hinein zu gehen und ich nickte. Ich wandte mich um schon war er an meiner Seite und stützte mich.
    Wir betraten den Aufzug und die Türen schlossen sich. „ Woher weißt du das?“, fragte ich erstaunt aber trotzdem relativ leise. „ Chris hat es mir erzählt.“, antwortete er und betrachtete seine Hände.
    Chris hatte ihm also einfach mal so nebenbei erzählt, dass ich mir am Knöchel weh getan hatte.
    „ Was hast du vor?“, fragte ich und schaute an die Decke. „ Weiß ich selbst nicht so genau. Weil Jana heute kommt haben wir alle frei gekriegt für den Rest des Tages.“, meinte er schulterzuckend.
    Ich wollte ihn so gerne fragen ob er mit mir kommen wollte. Aber ich traute mich einfach nicht.
    Warum sollte er auch einfach mitkommen? Wir waren seit Ewigkeiten keine Freunde mehr und an seiner Stelle hätte ich auch keine Lust auf mich. Aber eigentlich müsste ich genau das Selbe denken, oder?
    Der Aufzug hielt, die Türen öffneten sich und er stützte mich sofort wieder. Ich kam mir schon ein bisschen blöd vor dabei aber andererseits war es auch unerwartet lieb von ihm.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 02.02.2009, 21:56


    Chris hat tolle Ideen.
    Okay, die Idee mit Jana war scheiße, aber die andere mag ich :D
    Wie toll er einfach ist (:
    Und Richie auch dass er dir hilft.
    Ihr werdet bestimmt bald wieder Freunde (:
    Da bin ich mir sicher.
    Wuhuuu ♥
    Ich liebe die Geschichte!



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 05.02.2009, 20:05


    FRAG IHN !



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 09.02.2009, 22:05


    da ist es!
    tut mir leid. hat was länger gedauert weil ich erst so spät nach hause gekommen bin..
    hoffe du liest es noch!
    ich liebe dich ♥


    „ Kann ich dich irgendwohin begleiten?“, fragte er so leise, dass ich Mühe hatte ihn zu verstehen.
    Seine Frage ließ mich unbeabsichtigt strahlen. Er bemerkte meine Reaktion und lächelte verlegen.
    „ Ja, ich wollte was zu essen holen. Wenn du willst kannst du mitkommen.“
    Er richtete seinen Blick auf und lächelte mich ganz kurz an. Irgendwie erinnerte er mich genau in diesem Augenblick sehr an früher. Mit seinem weiten schwarzen Pulli, seinen Chucks und der zerschlissenen Jeans. Abgesehen davon, dass er besser aussah als vor einem halben Jahr kam er mir wie ganz der Alte vor.
    Zusammen verließen wir das Hotel und traten hinaus auf London’s Straßen. Richie passte sich ohne zu meckern meinem extrem lahmen Tempo an. „ Wie geht’s dir so?“, fragte er mich dann und schaute dabei gerade aus. Gleichzeitig schauten wir auf meinen Fuß und mussten leicht lachen.
    „ Abgesehen davon, meine ich.“, korrigierte er dann und schaute wieder abwesend nach vorne.
    Ich überlegte wie ich meine Antwort am besten formulieren sollte. Eigentlich war nicht alles okay aber ich hielt es für besser ihn nicht direkt mit meinen Gedanken zu bombadieren.
    „ Mh. Gut.“, antwortete ich und verdrehte über mich selbst die Augen. Noch gelogener konnte das gar nicht klingen. Richie schnaubte und sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. Natürlich hatte er mich durchschaut. Das tat er schon immer und das war wahrscheinlich auch nicht mit unserer Freundschaft untergegangen. Zu meiner Überraschung sagte er aber nichts.
    Während ich neben ihm herhumpelte betrachtete ich ihn von der Seite. Ich wusste nicht genau ob er mit Absicht nur nach vorne schaute oder ob er tatsächlich nicht merkte, dass ich ihn musterte.
    Er hatte die Hände in den Hosentaschen und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er leicht lächelte.
    „ Du hast dich verändert.“, sagte ich irgendwann und sofort verschwand sein Lächeln. Es begann zu nieseln und wir zogen uns gleichzeitig unsere Kapuzen über. Wir gingen weiter und ich wartete auf eine Reaktion. Als er nach mehreren Schritten immer noch nichts sagte, wurde mir klar, dass er mich falsch verstanden hatte. „ Das war nicht negativ gemeint.“, erklärte ich deshalb und er sah mich etwas verständnislos an. „ Wie dann?“, fragte er und klang tatsächlich erstaunt. Dachte er etwa tatsächlich ich würde ihn dabei haben wollen um ihm dann Vorwürfe zu machen?
    „ Du wirkst irgendwie ganz anders. Viel.. Mmh.. Wie soll ich es formulieren.. reifer? Und vorallem ruhiger. Mal ganz abgesehen davon, dass du äußerlich auch ganz anders aussiehst.“, erklärte ich und er hob die Augenbrauen. Dann sah er an sich runter und kräuselte die Stirn.
    „ Ich sehe auch anders aus?
    „ Ja.“ – „ Wie meinst du das?“

    Ich lachte, da es nicht zu übersehen war, dass er sich nun Sorgen machte.
    „ Du siehst älter aus. Zwar immer noch auch noch süß aber nicht mehr so wie sonst. Gefällt uns irgendwie besser.“, sagte ich und sah wie er bei dem Wort uns stockte.
    „ Uns?“, hakte er skeptisch nach. „ Vani und mir.“, antwortete ich und versuchte dabei ganz gelassen zu klingen. Langsam veränderte sich sein Gesichtsausdruck. Von skeptisch zu unerklärlich.
    „ Naja. Eigentlich bin ich nicht ruhiger geworden. Eigentlich überhaupt nicht.“, sagte er dann plötzlich und lächelte ein wenig unbeholfen. Ich war zwar etwas erstaunt über den abrupten Thema Wechsel aber war zu neugierig um nicht darauf einzugehen. „ Das musst du mir aber jetzt erklären.“
    „ Ich denke es liegt eher daran, dass ich nicht weiß wie ich mich dir gegenüber verhalten soll.“, sagte er und lächelte. Aber es war kein ehrliches Lächeln. Eher ein verzweifeltes.
    Jetzt war ich diejenige, die nicht wusste was sie sagen sollte. Ich verstand natürlich voll und ganz wie er das meinte aber mir fiel trotzdem keine passende Antwort ein.
    „ Oh. Achso.“, sagte ich dann einfach tonlos und schaute an ihm vorbei. Nicht sehr einfallsreich aber besser als nichts. Anstatt mir jetzt noch eine etwas bessere Aussage einfiel kam überhaupt nichts mehr außer ein blödes Gefühl der Traurigkeit. Und desto länger das Schweigen anhielt umso größer wurde dieses blöde Gefühl. Mit einem mal wurde mir klar wie sehr ich ihn vermisst hatte.
    Ich konnte nicht verhindern, dass sich Tränen ansammelten, die gefährlich nah dabei waren sich einen Weg nach unten zu bahnen. Ich schluckte und Richie sah mich mit großen Augen von der Seite an. Man sah ihm an wie er im Stillen mit sich kämpfte um irgendetwas zu sagen.
    „ Es tut mir leid.“, murmelte ich und wischte mir mit der Hand übers Gesicht. „ Wa..“, setzte er an doch ich unterbrach ihn. „ Es tut mir leid. Ich hätte mich da nicht so einmischen sollen. Es tut mir auch leid was ich dir an den Kopf geworfen habe. Es tut mir auch leid, dass wir ein halbes Jahr keinen Kontakt mehr hatten. Es tut mir leid, dass ich immer alles so schwer mache. Ich..“, doch diesmal unterbrach er mich. „ Bist du verrückt?“, fragte er vorsichtig aber es klang nicht wie ein Vorwurf.
    „ Was redest du denn da? Du entschuldigst dich bei mir ? Ich bin ja wohl der Einzige der hier jedem eine Entschuldigung schuldet. Ich bin derjenige der alle verletzt und es immer wieder so schwer macht. Ich habe deine beste Freundin belogen. Ich habe Vani und dich verloren. Und das alles nur, weil ich so ein Egoist bin. Bitte tu mir den Gefallen und entschuldige dich nie mehr für das ganze. Das halte ich ja im Kopf nicht aus.“

    „ Erzählst du mir die Geschichte?“, fragte ich während ich seufzend in meiner Cola rumrührte.
    „ Wenn du sie hören willst..“, erwiderte er schulterzuckend und musterte abwesend die Tischplatte.
    Dumme Frage. Natürlich wollte ich sie hören. Ich nickte und rückte mit dem Stuhl näher an den Tisch.
    Dabei stützte ich mich unbewusst auf meinen Knöchel und biss die Zähne zusammen.
    „ Geht’s?“, fragte er sofort besorgt und wollte aufstehen. „ Jaja. Geht schon wieder. Danke. Also ich bin ganz Ohr.“, erwiderte ich und versuchte mir das Pochen an meinem Fuß wegzudenken.
    „ Sie heißt Alex. Ich habe sie lange vor Vani kennen gelernt. Eigentlich waren wir lange nur Freunde aber kurz bevor ich nach Deutschland gegangen bin, war da halt mehr. Als ich aber dann hier war, hab ich gemerkt, dass ich nicht genug für sie empfinde. Aber ich habe es die ganze Zeit nicht übers Herz gebracht ihr das zu sagen. Sie ist so ein lieber Mensch. Ich konnte es ihr einfach nicht sagen. Und vor allem nicht am Telefon. Weißt du, für mich war das eigentlich schon lange vorbei. Ich habe es einfach nur egoistisch wie ich bin vor mir her geschoben. Ja, und dann kam Vani. Und so dumm das jetzt auch klingt, Vani hat mich das so ziemlich verdrängen lassen. Ich habe einfach alles ausgeblendet. Mir eingeredet das alles in Ordnung sei. Bis sie dann angerufen hat..“
    Ich sah ihn mit offenem Mund an und sagte gar nichts. Richie versuchte aus meinem Gesichtsausdruck schlau zu werden. „ Ich weiß, dass das natürlich keine Entschuldigung ist. Ich habe sie einfach in dem Glauben gelassen. Und Vani habe ich es ganz verschwiegen. Aber du musst mir glauben! Ich wollte wirklich noch ganz offiziell mit ihr Schluss machen. Aber ich war so egoistisch und naiv.. und jetzt habe ich Vani verloren.“
    „ Und Alex?“, fragte ich ungläubig.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 09.02.2009, 22:12


    Ach :'D
    Er ist so toll! : )
    Schade dass es an dieser Stelle schon aufgehört hat, ich hätte gerne noch mehr gelesen *_*
    Aber es war so schön, der kleine doofe Blonde ist doch toll : D
    Total süß wie ihr miteinander umgeht!
    Find ich mehr als toll ♥

    Ich liebe dich (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 09.02.2009, 22:20


    Wie blöd du bist !
    Hörst einfach mittem im Gespräch auf oO
    Das kannst du doch nicht machen :'D

    Knubbel !! <3



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 12.02.2009, 21:42


    „ Wir sind befreundet. Zwar nicht mehr so eng wie früher aber sie hat mir verziehen. Das rechne ich ihr ziemlich hoch an. Ich wüsste nicht ob ich das gekonnt hätte.“, antwortete er und ließ die Schultern hängen. „ Moment mal.“, sagte ich abrupt und hob die Hände. „ Mh?“, machte er nur zur Antwort.
    „ Kennt Vani diese komplette Geschichte?“ – „ Naja, nicht so ganz.“
    Ich lehnte mich nach vorne in seine Richtung und sah ihn entgeistert an.
    „ Warum nicht !?“
    Sofort trat wieder dieser unerklärliche Ausdruck in sein Gesicht und er sah aus als würde sich an etwas erinnern. „ Sie wollte es nicht so richtig hören. Ich mein, ich hab schon versucht ihr alles zu erklären aber naja, verständlicherweise hat sie mir nicht richtig zugehört und mir nicht geglaubt.“, erwiderte er und schaute auf die Tischplatte. „ Ich hätte mir ja auch nicht geglaubt.“
    „ Das ist doch ein Witz, oder? Das kann doch nicht wahr sein!“, regte ich mich auf und Richie sah mich verständnislos an. Ich stützte den Kopf in die Hände und atmete tief aus.
    „ Alles in Ordnung, Laura?“, fragte er mich dann und beäugte mich skeptisch. Nein, natürlich war nichts in Ordnung. Überhaupt nichts war in Ordnung. „ Jaja. Alles klar.“, murmelte ich als Antwort.
    „ Gehen wir jetzt was essen?“, fragte ich nach wenigen Augenblicken um vom Thema abzulenken.
    Richie nickte, lächelte kurz und stand auf um mir wieder als Stütze zu dienen.
    „ Ich hab dich vermisst.“, sagte ich dann leise, weil es eigentlich mehr Gedanken waren die ich unbeabsichtigt laut aussprach.
    „ Du hast mir auch gefehlt.“

    „ Wow Vani! Die Fotos sind genial!“
    Ich saß mit ihr zusammen in meinem Zimmer und sie zeigte mir ihre neu errungenen Schnappschüsse. „ Haha! Der hat ja geile Haare!“, lachte ich und zeigte auf einen Typen mit krasser Afro Matte. „ Der erinnert mich voll an Mikel.“, erwiderte sie kichernd.
    „ Apropos Mikel. Hast du ihn eigentlich schon irgendwo gesehen? Beziehungsweise überhaupt mal gesehen?“, hakte ich nach und sie zuckte mit den Schultern. „ Nein. Du?“
    „ Ich auch nicht. Mh.. Das ist echt schade, oder? Wir haben ihn ja lange nicht gesehen.“
    „ Ja, das stimmt. Ich vermisse seine Lache.“, erwiderte sie und bei der Erinnerung an dieses selten komische Geräusch mussten wir beide lachen.
    „ Komisch was so daraus geworden ist, oder?“, sagte sie dann auf einmal ganz ernst.
    „ Was meinst du?“, fragte ich erst irritiert bis mir genau nach meiner Aussage klar wurde worum es ging. „ Oh. Achso. Ja.“
    „ Ich denke oft an den Anfang zurück. Weißt du noch unsere ersten Tage in Berlin? Ein unglaublich phänomenales Chaos. Und du mit deinem Stress mit Chris. Das war schon mehr als Schicksal, wie oft ihr euch begegnet seid. Und guck dir euch heute mal an. Ihr seid beste Freunde.“
    Ich bekam drückendes Gefühl in der Herzgegend und ein schlechtes Gewissen gleichzeitig. Der Schmerz in der Aussage war nicht zu überhören. Es blieb unausgesprochen aber wir wussten beide an wen sie jetzt grade dachte. Eigentlich hatte ich vor ihr zu erzählen, dass ich mich mit ihm getroffen hatte und wir wieder Freunde waren. Aber jetzt hielt ich das nicht mehr für eine so gute Idee.
    Ich war mir gar nicht mehr sicher, ob sie nicht vielleicht doch verletzt oder enttäuscht war.
    „ Aber was passiert ist, musst nicht so bleiben, oder?“, fragte ich ganz leise und vorsichtig. Sie lächelte ein kleines bisschen gequält.
    „ Manche Dinge sollten vielleicht lieber so bleiben.“
    Darauf wusste ich nichts zu sagen und somit herrschte für einen kurzen Moment Stille.
    „ Naja, ich bin duschen. Wir sehen uns unten beim Essen.“, sagte sie dann und lächelte mich lieb an.
    Dann verschwand sie Richtung Tür.

    Aufzug Defekt!
    Ein erbärmlicher lächerlicher Zettel prangte an den Aufzugtüren. Nichts als ein Zettel! Das war wirklich mehr als ein schlechter Witz. Wenn mich die Sache mit dem Stromausfall nicht schon völlig gegen dieses Hotel umgestimmt hatte dann tat es jetzt der Aufzug. Vor lauter Wut riss ich den Zettel und ab überlegte wie ich jetzt ohne Überschlag oder gebrochene Knochen die Treppe runterkommen sollte.
    Im Augenwinkel sah ich Chris mit Jana die Treppe rauf kommen. Er hatte den Arm um sie gelegt und sie lächelte ihn an. Ich weiß auch nicht aber dem Anblick verging mir der Appetit. Eigentlich wäre es mir am liebsten gewesen einfach in mein Zimmer zu gehen aber ich war mit Vani verabredet.
    „ Unschlüssig, junge Dame?“, kam plötzlich eine männliche Stimme hinter mir. Im selben Moment drehten sich Chris und Jana zu mir um. Sofort wandte ich mich auch um und schaute in Izzy’s strahlendes Gesicht.
    „ Na nu? Kleiner Anfall von Wut?“, fragte er dann und deutete auf den Zettel am Boden. Ich fuhr mir durch die Haare und lächelte verlegen.
    „ Mir gefällt es auch nicht, dass sie hier ist.“, flüsterte er dann und sah an mir vorbei. Ich grinste ihn an. Er verstand einen auch schon immer ohne Worte. Hinter mir hörte ich Schritte und meine Befürchtung bestätigte sich als ich ihre furchtbar nasale Stimme hörte. Ich drehte mich aber erst um als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte.
    „ Laura? Du bist auch hier. Wie schön.“, sagte sie übertrieben freundlich und lächelte mich falsch an.
    „ Ja, nicht wahr? Konkurrenz belebt das Geschäft, Jana.“, erwiderte ich genauso freundlich und setzte mein liebstes Lächeln auf. Sofort wurde ihr Gesichtsausdruck ernst und sie schürzte die Lippen.
    Warum sollte ich mich auch nicht als das bezeichnen als das sie mich sah.
    Chris, der leicht überfordert schien, fuhr sich durch die Haare und biss sich auf die Unterlippe. Eigentlich hielt ich mich auch ihm zu Liebe immer zurück aber ich war viel zu angriffslustig um mich wirklich immer daran zu halten. Izzy legte mir den Arm um die Schulter und grinste.
    „ Laura und ich wollten grade essen gehen. Bis dann ihr beiden.“, sagte er und wollte mich mitziehen.
    Unglücklicherweise wusste er nichts von meinem kleinen Unfall und ich sackte weg. Sofort waren Izzy und Chris zur Stelle. Was eigentlich nur dazu beitrug, dass ich mir noch bescheuerter vorkam.
    Als sie mir wieder aufhalfen sah ich ihr genau an, dass sie sich sehr zusammenreißen musste um sich jegliche Art von Kommentar zu verkneifen.
    „ Du solltest wirklich zum Arzt gehen damit.“, sagte Chris dann während er Jana’s Hand nahm.
    „ Keine Zeit.“, erwiderte ich und zupfte meinen Pulli zurecht.
    „ Was machst du überhaupt hier?“, fragte Jana dann und sah mich abschätzend an. Natürlich wusste ich genau worauf sie hinaus wollte.
    „ Das könnte ich dich genauso fragen.“
    „ Zeit mit meinem Freund verbringen?“, gab sie schnippisch zurück und rückte noch näher an ihn ran.
    „ Aha. Viel Spaß.“, erwiderte ich und stützte mich gegen Izzy.
    Im Vorbeigehen bekam ich noch einen verzweifelten Blick von Chris ab.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 12.02.2009, 22:06


    Jana die Olle :'D
    Die ist in deiner Geschichte noch dümmer als in echt xD
    Spann der ma Chris aus, dann feier ich net FETTE Party!

    War wie immer toll (:

    Ich liebe dich



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 16.02.2009, 22:01


    Später am Abend

    „ Laura das sieht wirklich nicht gut aus. Du solltest wirklich zum Arzt gehen.“, wiederholte Izzy nun schon zum dritten mal und warf erneut einen Blick auf meinen Knöchel.
    „ Ich finde Izzy hat Recht. Morgen gehen wir zum Arzt.“, stimmte Vani ihm zu und ich sah sie entgeistert an. „ Das geht nicht! Morgen müssen wir arbeiten!“
    „ Du arbeitest ganz bestimmt nicht. So wie du rumkrückst drückt dir noch jemand einen Behindertenausweis in die Hand.“, warf sie ein und brachte mich mit einem strengen Blick zum Schweigen. „ Dann gehst du aber. Das können wir uns sonst echt nicht erlauben.“, bat ich sie und sie wusste genau, dass ich Recht hatte.
    „ Okay, wenn du dafür zum Arzt gehst.“ – „ Meinetwegen.“
    „ Versprochen?“ – „ Ja. Versprochen.“
    Dann verabschiedete sie sich und ich blieb mit Izzy alleine im Zimmer sitzen. Trübseelig saßen wir nebeneinander und hingen unseren Gedanken nach. Als wir gleichzeitig seufzten mussten wir daraufhin lachen und ich stieß Izzy leicht gegen die Schulter.
    „ Und? Wie kommt deine miese Stimmung?“, fragte ich dann und lächelte ihn aufmunternd an.
    „ Jana.“, erwiderte er brummend. Ich lachte und hielt ihm die Hand hin zum Einschlagen. Etwas irritiert schlug er und sah mich dann fragend an. „ Wir sind uns ähnlicher als wir denken.“
    „ Ich hasse es wenn sie kommt. Chris benimmt sich dann immer so anders. Macht überhaupt keinen Spaß mehr und sie hängt die ganze Zeit an ihm dran.“, murmelte er.
    „ Naja, sie sieht ihn ja auch nicht so oft. Da muss ich sie wohl oder übel in Schutz nehmen..“, gab ich zu und erschrak über meinen eigenen Worte. Izzy warf mir einen vielsagenden Blick zu.
    „ Du weißt genau, dass das trotzdem was anderes ist. Sie ist besessen.“ Daraufhin musste ich lachen, denn dieser Begriff beschrieb ihr Verhalten ziemlich genau.
    „ Ach Izzy Schätzchen, du bist doch nur beleidigt, weil niemand so sehr an dir hängt.“, neckte ich ihn und er streckte mir die Zunge raus.
    „ Du wolltest mir noch was erzählen, Laura.“
    „ Achja, stimmt.“ Sofort änderte sich meine Stimmung wieder und die Ungewissheit und Verzweifelung traten hervor. „ Was ist los? Wieso guckst du auf einmal so?“, fragte er überrascht.
    „ Ich hab mich wieder mit Richie vertragen.“, erwiderte ich und er lächelte.
    „ Ehrlich? Das ist doch toll!“, sagte er freudig und drückte mich. „ Warum dann so eine Trauermiene?“
    Ich ließ die Schultern hängen und versuchte die richtigen Worten zu finden.
    „ Vani weiß es nicht.“, sagte ich dann einfach und wie erwartet verstand er sofort. – „ Oh.“
    Izzy und ich seufzten erneut gleichzeitig doch diesmal konnte es mir nur ein kleines Lächeln abringen.
    „ Und du weißt nicht, ob sie es überhaupt wissen will. Richtig?“ – „ Richtig.“
    Er wandte seinen Blick ab und richtete ihn aus dem Fenster. „ Ich habe so etwas schon befürchtet.“
    Erstaunt sah ich ihn an.
    „ Für mich war es nur eine Frage der Zeit bis ihr wieder Freunde seid. Aber für mich war es auch genauso klar, dass es mit Vani nicht so sein würde. Und um Gottes Willen, ich mache ihr überhaupt keinen Vorwurf. Ich hätte ihn genauso in die Wüste geschickt. Aber ich habe mir schon gedacht, dass es nicht einfach wird, wenn einer Freundschaft schließt und der andere nur vergessen will.“

    Nächster Tag

    „ Bist du sicher, dass das in Ordnung ist?“, fragte ich zweifelnd während ich neben Richie herhumpelte. „ Natürlich. Was ist denn los? Es beißt doch keiner.“, erwiderte er lachend und wie nicht anders erwartet musste ich auch Lächeln. Diese ansteckende Wirkung würde er wohl nie verlieren.
    „ Ich komm mir nur so unglaublich bescheuert vor.“, jammerte ich und sah von weitem schon den Van. „ Warum denn? Du bist doch schon 100 mal mit uns im Van gefahren.“, wandte Richie ein und machte eine wegwerfende Handbewegung. „ Ja, klar. Als ich noch für euch gearbeitet habe. Das ist ja wohl ein bisschen was anderes.“ – „ Na und? Sieh es doch einfach als eine Art Taxi. Jan setzt dich beim Arzt ab, bringt uns zu dem Termin und holt dich danach wieder ab.“
    Richie sagte das so einfach. Es war ja auch nicht sein bester Freund der da mit seiner verhassten Freundin saß. Es war auch nicht er, der die Probleme mit Jay hatte. Und vor allem war es nicht er, der wie ein Idiot durch die Gegend humpelte, weil er sonst umfiel. Und am schlimmsten war, dass Vani von all dem nichts wusste.
    Izzy half mir in den Van und ich setzte mich. Erst da bemerkte ich, dass mich jeder ansah als wäre ich von meinem anderen Planeten. „ Ähm. Hallo.“, sagte ich unsicher und schaute schnell aus dem Fenster. Chris wollte grade ansetzen etwas zu sagen, als Richie einstieg und sich neben mich setzte.
    „ Du solltest den besser hochlegen. Hab gehört das macht man so.“, sagte er, hob langsam mein Bein an und legte es auf sein Knie. Chris schloss den Mund wieder und musterte uns mit einem seltsamen Ausdruck in den Augen. „ Wir fahren sie nur schnell zum Arzt.“, sagte Richie fröhlich in die Runde und bekam keine Antwort. Ich kam mir so unglaublich fehl am Platz vor. Und es machte es nicht grade besser, dass Jana mich die ganze Zeit irgendwie zufrieden beobachtete. Die Einzigen, die versuchten ein Gespräch aufrecht zu halten und mich überhaupt beachteten waren Izzy und Richie.
    Es traf mich doch mehr als ich wollte, dass Chris keinen Ton sagte. Aber ich war es eigentlich auch gewohnt, dass er wie ein anderer Mensch war wenn sie in der Nähe war. Was ich allerdings nicht gewohnt war, war das Mikel auch keinen Ton sagte. Das konnte ich mir nämlich überhaupt nicht erklären. Verzweifelte musterte ich ihn, wie er da saß und einfach nur aus dem Fenster starrte.
    Ich spürte wie Jana meinem Blick folgte und sofort wandte ich ihn ab. Stattdessen schaute ich auf meinen Knöchel der immer noch auf Richie’s Knie lag. Nun spürte ich einen anderen Blick auf mir ruhen und der gehörte Chris.
    Es war zum Schreien. Am liebsten hätte ich einfach die Augen geschlossen und die Sekunde runter gezählt bis ich aussteigen konnte.
    „ Laura? Wir sind da.“
    Na Halleluja.

    2 Tage später

    Ich saß nun schon 2 Tage mit meiner Bandage in meinem Zimmer und konnte nichts machen außer abzuwarten, bis einer wieder kam der sich mit mir beschäftigte. Wie ein lästiger Klotz am Bein, genauso kam ich mir vor. Vani musste alles ohne mich machen und war total gestresst. Die Jungs, also eigentlich nur Richie und Izzy, hatten viel zu tun und schauten immer nur Abends mal vorbei.
    Und morgen sollte die ganze England Sache schon wieder vorbei sein. Für mich war es kein Abenteuer sondern einfach nur eine Woche voller Unglück und Gefühlschaos. Es war schon faszinierend, dass ich tatsächlich ein Gefühlschaos hatte ohne verliebt zu sein. Nein, bei mir schafften das auch einfach meine Freunde oder die, die sich mal so nannten.
    Ich seufzte als es an der Tür klopfte. Ich hatte es ihm Gefühl, dass nicht gutes kommen würde.
    „ Ja.“, sagte ich laut zur Tür und ließ mich auf mein Bett sinken. Mit geschlossen Augen konnte ich ohne zu zögern sagen, dass es Chris war. Es war als zog er eine fast sichtbare Duftwolke mit sich.
    „ Hallo, Chris.“, murmelte ich und versteckte beabsichtigt nicht mein Desinteresse. Er sollte ruhig mal wissen wie das war. „ Wow. Ohne die Augen zu öffnen.“, murmelte er. Ich antwortete nicht, da ich keine Lust hatte ihm zu sagen, dass er gut roch. „ Wie geht’s deinem Fuß?“, fragte er dann und schmunzelte. „ Besser als deinem Gewissen.“, erwiderte ich und öffnete die Augen. Er schaute weg und zog eine Schnute. Ich verdrehte die Augen und schüttelte uninteressiert mein Kissen auf.
    „ Was ist los? Hat sie dich aus eurem Zimmer geschmissen oder warum bist du hier?“, fragte ich unnatürlich gelassen. Als er nicht antwortete und immer noch weg schaute, haute ich mir mit der Hand an die Stirn. „ Oh mein Gott. Hat sie tatsächlich.“
    Und in meinen Worten klang alles andere als Mitleid. Ich kam mir einfach nur genauso bescheuert vor wie immer, wenn es um dieses Thema ging. Und vor allem war ich auch wütend. Wie konnte er nur so dreist sein 2 Tage lang nicht mit mir zu reden und dann zu kommen wenn seine Ische grade mal keine Lust auf ihn hatte. „ Und da dachtest du dir ‚Hey, dann geh ich mal zu Laura. Die ist ja so naiv und lässt sich das gefallen.’, oder was?“, fragte ich und klang immer noch total ruhig. Obwohl ich am liebsten geplatzt wäre vor Wut. Chris seufzte und wandte sich zu mir.
    „ Es..“ – „ Sag jetzt ja nicht, dass es dir leid tut wenn du nicht willst, dass ich dir eine reinhaue!“
    Mir war natürlich klar, dass ich ihn nicht geschlagen hätte. Aber ich neigte nun mal dazu viele leere Drohungen auszusprechen wenn ich sauer war. War ja auch besser als ihn direkt zu schlagen, oder?
    Obwohl mir nicht übel danach gewesen wäre ihn auch aus meinem Zimmer zu schmeißen, ließ ich ihn einfach stehen und humpelte so schnell es ging in den Flur. „ Mach wenigstens die Tür zu wenn du gehst!“, rief ich im Flur Richtung Zimmer und machte mich zielstrebig auf den Weg zu Richie.
    Als ich um die Ecke bog stieß ich auch schon mit ihm zusammen. „ Huch, Richie.“, murmelte ich verwirrt. Dann wanderte mein Blick auf die Person neben ihm. „ Vani ?“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 16.02.2009, 22:33


    Vanne:
    also Laura ich glaub dir gehts gut :'D
    mach das Würstchen nicht so fertig.
    das ist verdammt böse von dir xD
    wiiiiiiiiiieeee kannst du nur du Oo
    er ist doch toll xD

    UND HÖR VERDAMMT NOCH MAL NICHT AN SO EINER STELLE AUF Oo
    Wie mies ist das denn?
    echt übelst mies xD
    mach weiter :D

    Und ach noch was, ich weiß wie du dich fühlst bezüglich des Fußes.
    Genitiv.
    Ich hab den Genitiv angewendet :'D
    Wird das eig so geschrieben?
    egal, ich hab ihn angewandt.
    glaub ich xD
    Genasium vor ewa!

    Ich liebe dich (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 16.02.2009, 22:47


    Laura ist gemeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein :p
    aber kann sehr gut schreiben (:

    <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 22.02.2009, 22:33


    „ Jay?“, kam es hinter mir und ich drehte mich irritiert um. Ich zog eine Augenbrauen hoch und sah ihn an. „ Jay man sagt nicht seinen eigenen Namen.“, murmelte ich dann und verdrehte die Augen.
    „ Aber mich hat von euch keiner bemerkt.“, erwiderte er schulterzuckend. Ich wandte mich wieder Richie und Vani zu. Mir brannten natürlich mehrere Fragen auf der Zunge aber ich versuchte ein ganz unbeteiligtes Gesicht zu machen. Krampfhaft überlegte ich mir eine Frage die ganz unverbindlich klang. „ Wo wolltet ihr denn hin?“ Hups. Ich glaube, ich hatte das Wort ihr etwas zu sehr betont.
    Richie wollte wohl grade ansetzen etwas zu antworten als sie ihm ins Wort fiel. „ Ich dachte, du wärst noch bei ihm. Ich wollte dich holen.“, sagte sie und lächelte ganz leicht. Eigentlich eine ganz normale Antwort. Und sie log nicht, das hörte ich. Warum war ich dann so enttäuscht ? Hatte ich tatsächlich noch die Hoffnung es könnte alles wieder zum Alten werden ?
    „ Achso. Hier bin ich.“, antwortete ich und versuchte ungezwungen zu lächeln. „ Aber wie ich sehe wolltest du grade wohl zu Richie.“, sagte sie lieb und zeigte neben sich. Ich seufzte. Die beiden standen nebeneinander wie zwei Fremde. Nicht für mich fremd aber sich gegenseitig. Und das machte mich traurig. Neben mir drehte sich Jay nach hinten um. Und diesmal sagte mir einfach meine Intuition wer da kam. „ Wo ist er?“, zischte Jana schon als sie noch gar nicht ganz bei uns war.
    „ Hoffentlich in Sicherheit.“, murmelte Richie grade so laut, dass nur wir es hören konnten. Mit einem unterdrückten Lächeln drehte ich mich in ihre Richtung. Wie nicht anders erwartet funkelte sie mich böse an.
    „ Wen meinst du?“, fragte ich sie unschuldig. Sie schürzte die Lippen und ich sah wie sie einen inneren Kampf mit sich führte mir nicht den Kopf abzureißen. „ Achso. Verstehe. Der liegt noch auf meinem Bett.“, meinte ich dann und machte eine abschätzende Handbewegung. Sie bekam sofort einen hochroten Kopf und ich hatte für einen Moment fast Angst sie würde platzen. Ich war mir der Zweideutigkeit in meiner Aussage natürlich bewusst und alle anderen Anwesenden ebenfalls.
    Sie machte auf dem Absatz kehrt und rauschte ab. Und zwar tatsächlich in die Richtung in der mein Zimmer lag. Als sie weit genug entfernt war brachen sämtliche Personen hinter mir in Gelächter aus.
    Normalerweise hätte ich jetzt auch über mich gelacht aber irgendwie hatte ich plötzlich ein ungutes Gefühl.

    Jay klopfte mir einmal kurz auf die Schulter und verschwand dann. Vani schloss ihre Zimmertür auf und lächelte mir kurz noch einmal zu und war dann ebenfalls verschwunden. Ich ließ die Schultern hängen und sah Richie wehleidig an. „ Du wolltest reden?“, fragte er aufmerksam.
    Ich seufzte ausgiebig und nickte. Er legte mir den Arm um die Schultern und wir gingen in sein Zimmer.
    „ Was ist hier eigentlich los?“, fragte ich eher an mich selbst gerichtet und setzte mich mit angewinkelten Knien auf den erstbesten Sessel in seinem Zimmer.
    „ Gute Frage. Erzähl mir mal deine Sicht.“, murmelte er und ließ sich auf die Couch neben mir fallen.
    „ Ich weiß nicht was ich Vani sagen soll.“ – „ Wegen mir?“
    „ Jaa.“ – „ Aber sie weiß doch auch, dass du grade hier bist. Dann kann sie es sich ja wohl denken..“
    Ruckartig machte ich einen Satz noch vorne. Unglücklicherweise geriet ich dabei aber ein wenig ins Wanken. Richie sah mich erst mit großen Augen an, schüttelte dann den Kopf als er merkte, dass mich von alleine wieder fing. „ Was hat sie zu dir gesagt?“, murmelte ich niedergeschlagen als ich eingekugelt auf dem Sessel kauerte. „ Nichts. Sie hat einfach nur nach dir gefragt. Wir sind uns eigentlich rein zufällig über den Weg gelaufen.“
    Ich zog die Stirn kraus und kaute mir auf der Unterlippe rum. „ Wie hat sie geredet?“
    In sein Gesicht trat wieder dieser Ausdruck dem ich nicht lange standhalten konnte. „ Naja, eigentlich eher distanziert. Als würden wir uns erst seit ein paar Tagen kennen.“
    Oh. Aber so etwas hatte ich schon geahnt.
    „ Ich mein Laura, was haben wir auch erwartet? Es ist doch auch verständlich.“, fuhr er fort als er merkte, dass ich nichts dazu sagte. Er fuhr sich durch die Haare und zuckte mit den Schultern.
    Ich musterte ihn aufmerksam. Er hatte sich tatsächlich verändert. Es fehlte das Spaßige an ihm. Der Optimismus. Die ansteckend gute Laune. Und vor allem sein wunderbares einzigartiges Lächeln.
    Und jetzt konnte ich mir auch zusammen reimen woran es lag. Es wurmte mich fürchterlich wenn er traurig war. Bei ihm tat mir das schon immer am meisten weh. Natürlich abgesehen von Chris.
    Aber Richie hatte immer noch dieses hilflose an sich. Er tat mir schrecklich weh ihn so zu sehen.
    Ganz realistisch gesehen hatte er auch recht. Vani reagierte unter diesen Umständen ganz normal auf ihn. Ich war mir ziemlich sicher, dass er sich nicht mal Hoffnungen machte auf mehr als nur Freundschaft. Alles was er wollte war ihre Freundschaft. Denn er wusste, dass er nicht mehr verlangen konnte. Und es tat auch unendlich weh, dass es nie mehr so sein würde wie es mal war.
    Richie und Vani glücklich als Paar. Chris und Ich glücklich als Beste Freunde.
    So schien für ihn und mich die perfekte Welt grade auszusehen. Aber so wie es das Wort ‚perfekt’ schon sagt, waren wir sehr weit davon entfernt.


    Sag mir, dass dieser Ort hier sicher ist
    Und alles Gute steht hier still
    Und dass das Wort das du mir heute gibst,
    morgen noch genauso gilt

    Diese Welt ist schnell und hat verlernt beständig zu sein,
    denn Versuchungen setzen ihre Frist,
    doch bitte schwör dass wenn ich wiederkomm,
    alles noch beim Alten ist

    Gib mir'n kleines bisschen Sicherheit,
    in einer Welt in der nichts sicher scheint
    Gib mir in dieser schnellen Zeit,
    Irgendwas das bleibt
    Gib mir einfach nur'n bisschen Halt
    und wieg mich einfach nur in Sicherheit
    Hol mich aus dieser schnellen Zeit
    Nimm mir ein bisschen Geschwindigkeit
    Gib mir was, irgendwas, das bleibt



    Nächster Tag

    „ Hast du eigentlich schon was geplant für Übermorgen?“
    Vani und ich waren bei mir im Badezimmer und machten uns fertig. Ich ließ den Mascara sinken und sah sie entgeistert an. „ Wofür was geplant?“
    „ Das ist jetzt nicht dein Ernst, Laura. Welches Datum haben wir heute?“, fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und ihr Unterton ließ mich ahnen, dass ich es eigentlich sofort wissen müsste. „ Ähm, ich weiß nicht. Anfang August irgendwas.“, erwiderte ich unsicher.
    „ Wir haben den 5. August man! Klingelt’s? Übermorgen?“, sagte sie und machte eine fortführende Handbewegung. Im Kopf rechnet ich 2 Tage weiter und kam darauf, dass übermorgen dann 7. August sein müsste. Aha. Der 7. August also. Und jetzt ?
    Ich zuckte mit den Schultern und wandte mich wieder dem Spiegel zu.
    „ Chris hat Geburtstag, Laura.“, sagte sie tadelnd. Ich ließ aus versehen den Deckel vom Mascara fallen und kickte das Hairspray ins Waschbecken. Dann klatschte ich mir mit der flachen Hand auf die Stirn.
    „ Wow. Jetzt hat’s wohl Klickt gemacht.“, murmelte Vani und hob das Hairspray auf.
    „ Ach du kacke! Wie kann man nur so blöd sein!?“, verfluchte ich mich selber und ließ mich auf den Badewannenrand sinken. „ Dann erledigt sich wohl auch die Frage ob du schon etwas hast.“, seufzte Vani während sie sich einen Ohrring anzog. „ Nein. Und ich habe keine Ahnung.“
    Und das war nicht mal übertrieben. Vor allem erleichterte es die Sache nicht grade, dass ich momentan nicht besonders gut mit Chris stand. Innerlich sträubte mich sogar fast davor ihm eine Freunde zu machen. Das war vielleicht extrem kindisch und egoistisch aber ich konnte einfach nichts dagegen machen. „ Ich weiß nur, dass er aufjeden Fall feiern wird. Izzy hat mich gestern Abend auf dem Flur abgefangen und gefragt ob ich kommen möchte. Ich weiß nur nicht, ob das so gut wäre.“
    Ich blickte auf und sah sie erstaunt an. „ Warum das denn?“
    „ Was soll ich denn da? Ich mein, das ist Chris Party und wer wird schon da sein den ich kenne..“, sagte sie schulterzuckend. Ich stand auf und machte winkend auf mich aufmerksam.
    „ Hallo? Hier. Ich? Und Izzy, Mikel, Richie und Jay.“, ratterte ich die Namen runter und hoffte, dass sie nicht besonders auf den einen geachtet hatte. Sie stockte einmal kurz in ihrer Bewegung doch ließ sich dann nichts weiter anmerken. „ Wirst du auch wirklich da sein?“
    „ Ich? Natürlich. Warum auch nicht?“, fragte ich irritiert. „ Wer weiß, ob ihr euch bis dahin nicht schon wieder die Köpfe abgerissen habt.“, sagte sie schmunzelnd. Ich streckte ihr die Zunge raus und griff nach meiner Haarbürste. Okay, sie hatte vielleicht recht. Aber sie musste einfach dahin! Wenn Richie auch da sein würde dann wäre das eine gute Gelegenheit eine Freundschaft entstehen zu lassen.
    Also nahm ich mir vor mich schnellstens wieder mit Chris zu vertragen. Eigentlich wieder ziemlich egoistisch ihm gegenüber aber was solls. Man musste halt mal Prioritäten setzen.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 28.02.2009, 23:32


    Nächster Tag, zurück in Berlin

    Es war allerdings schwerer als gedacht über meinen Schatten zu springen. Ich hatte heute bereits mehrere male mit Richie telefoniert, der krampfhaft versuchte mich davon zu überzeugen nachzugeben. Das war ja eigentlich ganz süß von ihm. Er wollte ja nur, dass ich mich wieder mit ihm vertrage denn er wusste ja gar nichts von meinem Plan. Er war der festen Überzeugung Vani würde sowieso zu der Feier kommen. Ich hatte allerdings einiges darauf gesetzt, dass die Jungs eventuell noch länger als geplant in England bleiben mussten. Dann müsste die Feier verschoben werden und ich hatte mehr Zeit über meinen Stolz hinweg zu sehen. Aber wie so oft blieb mir auch dieses Mal das Glück fern. „ Du Anni? Ich brauch mal deinen Rat.“
    Ich saß bei Anni in der Wohnung auf der Couch und schaute abwesend aus dem Fenster. Auf meinem Schoß lag ihr kleiner Westie Cora und war schon seit 10 min fest am schlafen. Anni, die grade eigentlich auf der Suche nach einer bestimmten DVD war, drehte sich zu mir um und sah mich aufmerksam an. „ Worum geht’s?“
    „ Ich will unbedingt, dass Vani und Richie wieder Freunde werden. Das ist nur alles so kompliziert. Ich mein, sie ist nicht fies zu ihm oder so. Aber sie zeigt halt auch ganz genau, dass sie nicht weiter interessiert ist. Also ich rede hier von Freundschaft. Verstehst du? Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.“
    „ Wieso fragst du nicht einfach Chris über er sie überredet zu kommen?“, schlug sie schulterzuckend vor. Dann seufzte sie und stand mit einem verärgerten Gesicht auf.
    „ Ich finde diese blöde DVD einfach nicht.“ –„ Welche denn?“
    „ The Green Mile.“, antwortete sie gestresst. Ohne zu zögern zeigte ich auf die Fensterbank am anderen Ende des Raumes. „ Die da drüben vielleicht?“
    Sie unterdrückte einen Wutanfall, stand auf und ging zur Fensterbank.
    „ Also? Warum fragst du Chris nicht einfach?“ Ich antwortete nicht direkt. Ich musste mir vorher eine passende Antwort überlegen.
    Langsam war es mir nämlich schon ein bisschen peinlich immer wieder zugeben zu müssen, dass ich Streit mit ihm hatte. „ Wir haben Streit.“ Ich weiß, war nicht sehr clever. Aber ich war sowieso schon immer ein miserabler Lügner. Außerdem war es Anni, sie würde sowieso nicht genervt stöhnen oder die Augen verdrehen. „ Oh. Mh, Okay. Dann ist das ja nicht so gut. Und wenn du Jay fragst?“, machte sie einen erneuten Vorschlag und zog eine Augenbrauen hoch als ich eine Schnute zog.
    „ Jay können wir knicken. Ist aber auch egal.“, erwiderte ich schnell und machte eine abwertend Handbewegung. „ Izzy?“, machte sie einen gegen Vorschlag. „ Hey! Stimmt. Izzy kann ich fragen.“, stellte ich fest und nickte zufrieden. Auf meinem Schoß reckte sich Cora und öffnete blinzelnd die Augen. „ Gut, dass du aufwachst. Ich muss jetzt los, Kleine. Hab noch einiges zu erledigen. Danke fürs zuhören, Anni.“ Ich stand auf drückte ihr einen Kuss auf die Wange und verschwand nach draußen.

    Als ich am Abend durch die Straße Richtung Wohnung ging war ich ziemlich zufrieden mit mir. Ich hatte einiges geschafft. Mit Izzy war alles geklärt. Er würde morgen bei uns auftauchen und Vani so lange bequatschen bis sie gar nicht mehr anders konnte. Außerdem hatte ich Chris ein Geburtstags Geschenk besorgt. Damit war ich mehr als zufrieden und war schon sehr interessiert wie er wohl reagieren würde. Ich war zwar irgendwie immer noch sauer aber ich nahm mir vor ihm zu verzeihen. Immerhin war es sein Geburtstag und ich wäre ihm genauso dankbar gewesen wenn er das für mich tun würde an meinem Geburtstag. Und das würde er ganz bestimmt, weil er im Grunde eigentlich nie Stress wollte aber durch bestimmte Dinge einfach nicht drum rum kam.
    Ich schloss die Haustür auf und schmiss meine Tasche in die Ecke. Im ersten Moment war nichts zu hören also war Vani vielleicht nicht da. Aber es roch nach Nudelauflauf und die Lichter waren an, also musste sie da sein. „ Vanne?“
    „ Hier drüben!“, antwortete sie. In ging kurz den Flur entlang und folgte instinktiv dem Auflaufgeruch in die Küche. Dabei hätte sie genauso im Badezimmer sein können.
    Des Zufalls wegen stand sie aber auch in der Küche, an die Arbeitsfläche gelehnt und blätterte in einer Zeitschrift. Auf dem Küchentisch standen bereits 2 Teller und daneben lag die übliche Post.
    „ Was hast du getrieben?“, fragte sie mich ohne von ihrer Zeitschrift abzusehen. „ Nicht sowas tolles wie du.“, sagte ich und öffnete die Ofentür. „ Riecht extrem lecker.“
    „ Danke.“, erwiderte sie grinsend und legte ihre Zeitschrift bei Seite. „ Ach übrigens. Chris war hier.“
    Ich stand auf und sah sie erstaunt an. „ Ernsthaft jetzt?“
    Sie ging auf den Küchentisch zu, nahm den Stapel Post und guckte ihn durch. „ Ja.“
    Dann reichte sie mir einen Brief und zuckte mit den Schultern. „ Und den hier soll ich dir geben.“
    „ Von wem?“, fragte ich unnötigerweise irritiert. „ Ja, von ihm natürlich. Brad Pitt war nicht hier.“, erwiderte sie lachend und drückte mir den Umschlag in die Hand.
    „ Wieso schreibt der mir einen Brief? Kann der nicht telefonieren?“, fragte ich eher an mich selbst gerichtet und musterte den Umschlag. „ Ist doch mal was anderes. Lies ihn doch einfach mal.“
    Nachdem Vani und ich dann den wunderbaren Auflauf verspeist hatten, machte ich mich mit dem Brief bewaffnet auf in mein Zimmer. Ich schaltete kurz meine Nachttischlampe ein und schmiss mich auf mein Bett. Wahrscheinlich hatte ich mir nicht sonderlich Mühe gegeben den Brief vorsichtig zu öffnen, denn der Umschlag sah als ich den Brief rausholte ziemlich misshandelt aus.
    Dann schmiss ich kurz den Müll zur Seite und begann zu lesen.

    Hey Lauri,
    ich weiß, ich hätte dich auch anrufen können aber irgendwie ist mir aufgefallen, dass man in Briefen
    viel besser ausdrücken kann was man eigentlich sagen will. Kannst du mir folgen?
    Bestimmt, denn du bist ja eigentlich auch ganz clever :P
    Also ich wollte mich eigentlich nur entschuldigen.
    Das war echt ziemlich blöde von mir was ich da gemacht habe. Natürlich halte ich dich auch nicht für naiv oder irgendwie sowas. Das musst du mir wirklich glauben! Es ist nur manchmal einfach so, dass mir alles über den Kopf wächst..
    Jana ist meine Freundin und du weißt, dass sie leicht reizbar ist. Und du bist meine beste Freundin und ich weiß auch, dass du schnell enttäuscht bist. Aber das kann ich auch eigentlich verstehen.. Ich muss dir ja immerhin recht oft absagen. Und das tut mir alles wirklich total leid. Ich möchte das wirklich nicht und ich hasse es wenn du nicht mit mir redest. Dann kann ich dich nicht wie sonst einfach mal nachts anrufen wenn ich jemanden zum quatschen brauche.. das ist ein blödes Gefühl.
    Und ich möchte mir auch gar nicht vorstellen wie blöd dieses Gefühl für dich immer sein muss..
    Du weißt hoffentlich, dass du die beste Freundin bist die ich je hatte? =)
    Ich hoffe du kommst morgen zu meinem Geburtstag, weil das wäre schon das tollste Geschenk was du mir machen könntest. ( Vani musst du unbedingt auch mitbringen! Unser Plan steht ja hoffentlich noch!)
    Ich hab dich lieb,
    Chris

    Ich war überrascht. Sehr überrascht sogar. Zu erst einmal hatte ich Chris noch nie so viel am Stück schreiben sehen. Und außerdem hatte er sich auch noch nie so ausführlich entschuldigt. Ebenso war ich überrascht, dass er noch an unseren Plan dachte. Natürlich hatte ich ihm längst verziehen. Wie immer eigentlich. Chris hatte einfach diesen blöden Bonus, dass ich nie lange böse sein konnte.
    Und natürlich würde ich morgen auch zu seiner Party kommen. Allein schon, weil ich ihn noch boxen musste, weil er Lauri geschrieben hatte.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 01.03.2009, 00:00


    Thihihi thihihi thihihi =DDDDDDDDD
    Ich muss grad ganz blöd lachen (:
    Chris ist so toll *_*
    Ich will auch so einen tollen Chris als besten Freund haben!
    Aber auf das gratis Geschenk Jana verzichte ich liebend gerne :D
    Sie ist abartig xD

    Ach nein ich find es toll <3
    Der Brief von ihm war voll süß (:
    Passt voll zu ihm!
    Und jetzt seid ihr wieder abf's =P
    Und ihr sollt euren Plan mal schön weiter verfolgen!
    Ich mag ihn (:
    Und zerstört Jana!

    Wie gesagt, ich bin immer noch für mehr Chrisse ( :D ) auf der Welt!

    Super super toller Teil!

    <333



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 01.03.2009, 01:48


    haha zerstört Jana xDD


    LAURiiiiiiiiiiiiii



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 05.03.2009, 21:53


    7. August – Chris Geburtstag

    „ Vaaaanii!“, rief erneut in Richtung Badezimmer. „ Ich wollte noch ankommen bevor wir den 8. haben!“ Izzy, der neben mir in der Haustür stand, verpasste mir einen Stoß in die Seite.
    „ Stress sie nicht. Wir haben sie grade erst überredet.“, zischte er und ich nickte beleidigt.
    Nach weiteren 5 Minuten kam sie endlich auf uns zu. Leider aber bemerkten Izzy und ich wohl genau gleichzeitig, dass sie nicht besonders glücklich aussah. „ Ach komm. So schlimm ist Chris doch nicht.“, sagte Izzy scherzhaft und legte ihr seinen Arm um die Schulter. Vani lächelte gequält.
    „ Ich hab einfach nur im Gefühl, dass heute irgendwas großes passieren wird.“

    „ Oh mein Gott.“, sagten wir 3 gleichzeitig als uns irgendwer die Wohnungstür geöffnet hatte und anscheinend direkt danach wieder in der Menge verschwunden war. Und der Ausdruck Menge war keines Wegs übertrieben. Man konnte rein gar nichts sehen außer Übermengen an Leuten sehen die in der ganzen Wohnung herum tanzten. Die Musik war fast schmerzhaft laut und ich fragte mich schon jetzt wie lange es wohl dauern würde bis Chris eine Anzeige wegen Ruhestörung hatte.
    Bedacht darauf nicht verloren zu gehen kämpften wir uns durch die Leute hindurch ins Innere der Wohnung und hielten Ausschau nach bekannten Gesichtern. Das von Chris wäre vielleicht schon mal ein Anfang gewesen. „ Irgendwas entdeckt?“, rief ich zu Vani und Izzy die beide nur einen Meter von mir entfernt waren. Die beiden schüttelte den Kopf und blickten skeptisch in die Runde.
    Plötzlich stellte Vani sich auf Zehenspitzen und zeigte Richtung Couch. Ich konnte zwar nicht hören was sie sagte aber an ihren Lippen konnte ich ablesen, dass es der Name Jay war.
    Auf dem Weg zur Couch wurde glücklicherweise ein etwas ruhiger Song gespielt, sodass man seine eigene Stimme wieder hören konnte.
    „ Wie hat er das gemacht?“, hörte ich Izzy entsetzt fragen während ich mich umsah. Jay zuckte mit den Schultern und lachte. „ Aufjedenfall versteht unser Chris was vom Feiern!“ – „ Das kann man wohl sagen..“, murmelte ich zu mir selbst. Anscheinend hatte Jay aber verstanden was ich gesagt hatte. „ Jetzt bist du platt, was? Ich hoffe du hast deinen Ausweis nicht vergessen.“, lachte er über seinen eigenen Witz. Dann nahm er 2 Klopfer von der Mitte des Tisches und exte einen mit der dunkelhaarigen Frau neben ihm. Ich verdrehte die Augen und wandte mich ab. Was war nur aus dem Jay geworden den ich mal kannte..?
    Als ich mich umdrehte lief mir Richie in die Arme und knuddelte mich als hätten wir uns 3 Jahre nicht gesehen. Dann ließ er mich los und strahlte mich an. „ Da bist du ja endlich, Laura!“, sagte er extrem freudig und ich merkte, dass er schon leicht Einen sitzen hatte. Ich war so perplex, dass ich nicht sofort antworten konnte, doch das schien ihn überhaupt nicht zu stören. Er ging an mir vorbei und Izzy und Vani. Erst umarmte er Izzy ganz hyperaktiv und vergnügt und dann ging er auf Vani zu.
    Ich fasste mir an den Kopf und stöhnte. Anscheinend hatte er schon so Einen sitzen, dass er mal eben glatt vergessen hatte wie er sich ihr gegenüber zu verhalten hatte. Er umarmte sie genauso stürmisch wie mich zuvor und lallte ihr irgendwas seltsames ins Ohr. Vani stand etwas unbeholfen da und wusste nicht was sie sagen sollte. Glücklicherweise bemerkte Izzy das Dilemma und lenkte Richie’s Aufmerksamkeit auf sich.

    Weitere 2 Stunden später saß ich mit meinem seltsam blau leuchtendem Cocktail auf der Sofakante und schaute dem Treiben zu. Naja eigentlich versuchte ich eher das Gelaber von diesem besoffenen Typen neben mir zu ignorieren. Erst erzählte er mir von seiner Katze Cynthia, dann was die Couch für eine schöne Farbe hatte und dann war er grade dabei mir genau zu erklären warum seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hatte, was aber seiner Meinung nach total unberechtigt war.
    „ Hast du bei ihr auch immer so viel geredet?“, fragte ich mitten in seine Erzählung rein und klang unfreundlich als ich eigentlich wollte. Ich stockte und sah mich mit großen Augen an. „ Mit wem?“
    Ich stöhnte genervt und stand auf. „ Grüß deine Katze.“
    Wenn ich noch eine Minute länger hören müsste wie toll seine Katze ist und wie mies seine Ex dann wäre ich durchgedreht. Verzweifelt hielt ich Ausschau nach Vani. Als ich sie das letzte mal gesehen hatte, unterhielt sich angeregt mit einem Typen der nicht nur gut aussah sondern auch noch nüchtern war. Und das war hier eine Rarität.
    Ich ging durch den Flur in Richtung Küche um sie da zu suchen als neben mir die Badezimmertür aufging und sie genau vor mir stand.
    „ Huch. Da bist du ja.“ – „ Ja, war nur kurz im Bad.“
    „ Wo ist denn dein Hübschling von vorhin?“, fragte ich grinsend. „ Hat ne Freundin.“, murmelte sie und zog eine Schnute. „ Und um Leute mit Freundinnen mach ich einen Bogen.“, fügte sie noch sarkastisch hinzu und verdrehte die Augen. „ Jaja. Schon klar.“, murmelte ich zerknirscht.
    „ Was ist los Ladies? Warum so lange Gesichter?“, kam Izzy plötzlich von hinten und legte uns je einen Arm um die Schultern. „ Zu viele besoffene Männer mit zu viel Hormonen.“, antwortete ich und schnaubte. „ Dann haltet euch an mich. Ich bin weder besoffen noch..“, dann stockte er und schmunzelte, „ Okay das mit den Hormonen weiß ich nicht.“ Dann lachte er und zog uns in die Küche.

    „ Ich brauch mal frische Luft.“, sagte ich zu beiden als wir schon eine Weile in der verqualmten Küche standen. Zigaretten machten mir schon immer ziemlich Kopfschmerzen. Aber Vani und Izzy schienen mich gar nicht zu beachten. Sie waren total in irgendeine witzige Geschichte vertieft und lachten sich kaputt. Ich lächelte kurz und verschwand dann Richtung Haustür.
    Im Hausflur fühlte ich mich dann schon um einiges besser. Es war sehr beruhigend etwas frische Luft einzuatmen und sich an die kühle Wand zu lehnen. Kurz darauf ging neben mir erneut die Tür auf und Richie blickte mich etwas schuldbewusst an. „ Frische Luft schnappen?“, fragte er etwas verlegen.
    Statt zu antworten musterte ich ihn skeptisch. Er kräuselte verwundert die Stirn als ich ihm längere Zeit in die Augen schaute und dann nickte.
    „ Du bist ja gar nicht mehr betrunken.“
    Er biss sich auf die Unterlippe und schaute auf den Boden. „ Nein. Izzy hat mir nach der Aktion mit Vani ordentlich was erzählt. Ich trinke seit über 2 Stunden nur noch Kaffee. Der wirkt Wunder.“
    Ich nickte und schmunzelte zu gleich. Ich hoffte allerdings nur, dass es nicht zu spät war. Und zwar wegen Vani. Als hätte er meine Gedanken gelesen, seufzte er ausgiebig.
    „ Meinst du ich hab’s verkackt?“
    „ Kann schon sein.“, erwiderte ich ehrlich.
    „ Na toll. Ich bin so ein Idiot.“ – „ Ja, manchmal.“
    Daraufhin mussten wir beide grinsen. Dann wurde er wieder ernst und sah mich nachdenklich an.
    „ Meinst du irgendwann kann ich das wieder hinbiegen?“
    Ich atmete tief ein und dachte nach. Konnte er das? Am liebsten würde ich jetzt einfach freudig JA sagen und ihn drücken. Aber es wäre nicht richtig ihm Hoffnungen zu machen wenn ich es nicht genau wusste. Dabei würde ich es so gerne wissen.
    „ Ich denke, hoffe und glaube Ja.“, antwortete ich und er lächelte etwas kläglich.
    „ Und wie soll ich es anstellen?“, meinte er dann und es klang tatsächlich hoffnungsvoll auf eine gute Antwort. „ Ääähm..“, setzte ich an und überlegte krampfhaft, weil ich ihn nicht enttäuschen wollte.
    Er sah mich erwartungsvoll an und es herrschte einen Moment lang Stille.
    „ Sei einfach Richie.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 05.03.2009, 22:43


    hahahahahahah
    hahahahahahahahah
    hahahahahahahaha
    hahhahahaha

    ich wollte nur verdeutlichen dass ich lache xDD
    wegen jay :D
    Oh gott ist der behindert lol
    mit dem Klopfer xDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD
    Ich kann mir das so gut vorstellen wie er den zwischen seine fetten Lippen nimmt xD
    Kopf in den nacken und weg xD
    Scheiße ey lol

    Und das Gespräch am Ende war süß (:
    'Sei einfach Richie'
    Voooooooooooll toll <3

    Mehr :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 09.03.2009, 19:36


    Später am Abend

    Zufrieden saß ich neben Izzy auf der Couch und beobachtete wie Vani und Richie sich unterhielten.
    „ Der Junge ist echt ein Wunder. Dem kann man gar nicht widerstehen.“, meinte Izzy dann amüsiert mit dem Blick auf Richie gerichtet. „ Wie Recht du doch hast.“, stimmte ich zu und seufzte. Ich hoffe nur zu sehr, dass er es trotzdem nicht wieder versauen würde. Es sah zwar in dem Moment nicht danach aus, aber das Schicksal spielte wohl jedem von uns gerne mal einen Streich.
    „ Lauraaaaaa!!“
    Ehe ich mich umsehen konnte war jemand auf mich drauf geflogen und lachte sich kaputt. Anstatt wieder aufzustehen umarmte mich dieser Jemand während ich fast unter ihm zerquetscht wurde.
    „ Chris, Bitte! Ich sterbe!“, keuchte ich unter der stürmischen Umarmung. Er lachte und setzte sich auf. Ich rappelte mich wieder auf und zog meine Klamotten zu recht.
    „ Machst du das mit all deinen Gästen so?“, fragte ich dann lachend.
    „ Nein, Beste Freundinnen kriegen eine Sonderbehandlung.“, erwiderte er strahlend. „ Freundinnen? Sollte ich irgendwas wissen?“, lachte ich und boxte ihm gegen den Arm. Chris sah sich um als suchte er jemanden und sah mich dann schulterzuckend an. „ Ich seh’ sie grad nicht. Ich stell sie dir ein andern mal vor.“, sagte er dann grinsend. Ich funkelte ihn böse an woraufhin er lachen musste. „ Du kannst einfach nicht böse gucken, Laura. Das steht dir nicht.“, lachte er dann.
    „ Sei froh, dass du heute Geburtstag hast. Alles Gute.“, lachte ich auch und umarmte ihn.
    „ Chriiiiiis ?“ Ertönte ihre laute unangenehme Stimme quer durch die Wohnung. Ein paar Leuten stockten und sahen sich erschrocken an. Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Manche tuschelte dann und schauten mit großen Augen zu Chris. Wenn die wüssten, dass sie ihn einfach nur sucht und ihm nicht den Kopf abreißen will, so wie es sich anhört.
    Chris warf mir einen entschuldigenden Blick zu und ich nickte. Dann lächelte er kurz und stand auf um sich der Bestie zu stellen. Obwohl das natürlich nur meine Ansicht war.

    „ Ich geh uns noch was zu trinken holen.“, bot Izzy an und stand auf um sich durch die Menge zu kämpfen. Also blieb ich so lange alleine auf der Couch zurück. Ich sah auf die Uhr, es war 1:13 und die meisten Anwesenden waren schon länger nicht mehr ganz bei Sinnen. Nicht das ich Chris für einen Spießer hielt aber, dass er so eine Art von Party schmiss, hatte ich nicht gedacht.
    „ Na? Alles klar?“
    Ich musste nicht neben mich schauen um zu wissen wer sich da nieder gelassen hatte.
    „ Alles super. Danke der Nachfrage.“, antwortete ich knapp und hielt krampfhaft Ausschau nach Izzy.
    „ Das freut mich zu hören.“, sagte er dann und ich hörte an seiner Tonlage, dass er grinste.
    „ Was hast du eigentlich für ein Problem, Jay?“, fragte ich genervt als ich mich zu ihm wandte.
    Er stockte einen Augenblick und schmunzelte. „ Wieso sollte ich ein Problem haben?“
    „ Stell dich doch nicht dümmer als du bist.“ – „ Du willst also ne ehrlich Antwort !?“
    „ Ohja sehr gerne. Wenn du irgendwann mal wieder nüchtern bist!“
    „ Du kriegst deine Antwort! Jetzt oder gar nicht! Es ist vollkommen scheißegal ob du sie gerne nüchtern willst!“, erwiderte er wütend und seine Stimme wurde immer lauter. Mir wurde die Angelegenheit ziemlich unangenehm, da sich schon ein paar Leute zu uns umdrehten.
    „ Halt den Mund, Jay.“ – „ Nein! Jetzt ganz bestimmt nicht mehr! Ich bin dir echt dankbar, dass du mich darauf ansprichst!“ Jetzt wurde er noch lauter und noch mehr Leute widmeten ihm ihre Aufmerksamkeit. „ Ich sag dir mal was mein Problem ist! Ich komm vielleicht nicht damit klar, dass du ziemlich selbstverherrlichend bist! Das du darauf scheißt wie andere sich fühlen! Du verhälst dich wie ein Fähnchen im Wind, weißt du das? Nein, das weißt du bestimmt nicht! Du denkst ja immer an viel! Aber nur an so viel, wie gut für dein Gewissen ist! Ist dir das schon mal aufgefallen? Nein bestimmt auch nicht, oder? Wahrscheinlich hast du’s verdrängt, weil es ja einen Schatten auf deine perfekte Person werfen würde! Weißt du was? Geh doch zu Chris und heul dich da aus! Oder geh zu Richie und versau ihm die Tour! Sowas kannst du ja! Du weißt doch selbst nicht was du willst! Und so lange du dich noch nicht entschieden hast, machst du es einfach allen schwer! Verzeih mir, dass ich die Wahrheit ausspreche, Fräulein Selbstlos!“
    Aus dem Augenwinkel sah ich wie Richie alles mitbekommen hatte und irgendwas sagte. Aber das nahm ich gar nicht mehr wirklich wahr. Ich saß Jay wie angewurzelt gegenüber und schaute ihn mit offenem Mund an.
    Aus der Küche ertönte plötzlich Chris aufgedrehte freudige Stimme. Ich wandte meinen Blick in Zeitlupe in seine Richtung. Er stand auf einem Stuhl und bat um Aufmerksamkeit.
    „ Leute? Hört mal alle her! Ich habe euch was mitzuteilen!“
    „ Spuck’s aus Chris!“, rief irgendjemand aus der Menge.
    „ Leute? Ich werde heiraten!“, rief er und strahlte dabei bis über beide Ohren.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 09.03.2009, 19:55


    :'DDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD

    also ich hab mit allem gerechnete aber DAMIT wohl kaum O_o
    ich muss so übelst lachen..
    OMG das ist der Witz des Tages xDD
    Oder auch der Nacht wenn man von der Geschichte ausgeht lol
    Ich hoffe der alte Penis ist nur stark besoffen und weiß nicht was er tut xD
    OMG das ist schon eklig aber grade eher lustig xDDDDDDDDD

    Und Jay ist mal mega behindert Oo
    Also sein Problem versteh ich wirklich nicht :'D
    Penner!

    Aber Richie und ich :'D höhöhöhö



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 11.03.2009, 19:15


    was pisst ihr euch eig so an wegen dem Klopfer?! :'DDDDDD

    krasser scheiß, damit schockst du echt Laura !
    damit hatte nichtmal Vanne gerechnet :'DD

    best geschichtenschreiber of the world :* (eig auch so die einzige die ich lese xDD)



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 13.03.2009, 21:58


    Wenn ich im Laufe dieser ganzen abgedrehten Geschichte schon mal gedacht haben sollte ich wäre dem Tod verdammt nah dann war es ein Witz im Vergleich zu diesem Moment. Ich wusste zwar nicht genau wie sich ein Herzinfarkt anfühlte aber ich war mir ziemlich sicher so etwas in der Art zu haben. Ich bekam nicht richtig Luft und ich verspürte einen leichten Würgreiz. Wie hypnotisiert drehte ich mich in die Richtung in der Vani und Richie standen. Ich wusste nicht genau, was ich für ein Gesicht gemacht hatte aber es sah bestimmt so ähnlich aus, wie das der beiden. Sie standen wie erstarrt mit offenem Mund und großen Augen da und glotzten Chris an, der freudig Glückwünsche entgegen nahm. Dann wandte sich Vani mit immer noch dem selben Gesichtsausdruck zu mir und kam auf mich zu. Richie folgte ihr und die beiden hockten sich vor mich. Richie wollte grade etwas sagen als ich ihm zuvor kam.
    „ Entweder wir gehen jetzt sofort, oder ich werde sie erst ankotzen und ihr danach den Kopf abreißen.“, sagte ich tonlos und die beiden nickten. Ich würdigte Jay keines Blickes mehr, stand auf und bahnte mir mit den beiden hinter mir einen Weg zur Haustür. Ein paar Meter vor meinem Ziel hüpfte Chris mir in den Weg und ich zuckte zurück. „ Ich werde heiraten, Laura! Ich war total überrascht, sie hat mich einfach grade gefragt und.. Woow! Ich werde heiraten!“, plapperte er drauf los und umarmte mich.
    Ich antwortete nichts und erwiderte die Umarmung nicht, doch das schien er gar nicht zu merken.
    Er ließ mich wieder los, drückte dann Vani und Richie, die beide etwas unbeholfen und überfordert versuchten zu lächeln. Selbst wenn ich gewollt hätte, konnte ich einfach nichts sagen. Im nächsten Augenblick war ich auch schon die Tür raus und hatte das starke Verlangen irgendwas kaputt zu machen. „ Alles in Ordnung, Laura?“, fragte Richie vorsichtig als sie in den Flur kamen.
    „ Nein. Ganz und gar nicht. Überhaupt nichts ist in Ordnung.“, antwortete ich verzweifelt und ließ mich an der Wand entlang auf den Boden sinken. Die beiden ließ sich neben mir nieder und Vani legte mir die Hand auf die Schulter.
    „ Vielleicht ist er einfach nur betrunken.. und morgen bereut er es schon wieder.“, murmelte sie um mich aufzuheitern.
    „ Dann ist er aber schon fast ein Jahr lang betrunken.“, erwiderte ich sarkastisch und die beiden seufzten. „ Chris hat völlig den Verstand verloren.“, hörte ich leise Richie neben mir sagen.
    „ Dabei war ich mir so sicher, er hätte es endlich begriffen.“

    Nächster Tag

    „ Du Laura, du saugst jetzt schon seit einer halben Stunde nur das Wohnzimmer.“, bemerkte Vani skeptisch und sah mich an als wäre ich wahnsinnig. Wo sie in gewisser Hinsicht vielleicht sogar Recht hatte.
    „ Weißt du wie lange wir nicht richtig sauber gemacht haben?“, fragte ich im Gegenzug.
    „ Wir sind auch nicht wirklich oft hier. Wer soll denn Dreck machen?“, konterte sie und mir fiel nichts passendes mehr ein. „ Dann saug ich jetzt halt mein Zimmer.“
    „ Du willst nur nicht Chris zurück rufen.“, rief sie mir hinterher, doch ich tat so als hätte ich sie nicht gehört. Natürlich hatte sie, wie so oft, vollkommen Recht. Als ich mit dem Staubsauger in mein Zimmer gewandert war, vibrierte mein Handy und ich hätte es am liebsten ohne drauf zu gucken an die Wand geworfen. Was ich natürlich nicht machte sondern brav schaute und es dann weiter klingeln ließ. Es war besser für uns beide, dass ich nicht dran ging oder zurückrief. Ich würde entweder die Nerven verlieren und ihn fragen ob er einen Schaden hat oder ich würde ihn anflehen es nicht zu tun.
    Bei beidem würde ich jegliche Art von Würde verlieren. Als es aufhörte zu klingeln schaltete ich den Staubsauger aus und ließ mich auf mein Bett fallen. Vani kam ins Zimmer und lehnte sich gegen meinen Schreibtisch.
    „ Und was hast du jetzt vor?“
    „ Mich in ein Loch verkriechen und erst wieder rauskommen wenn die Scheidung fest steht.“
    „ Sogar mir läuft ein Schauer über den Rücken wenn ich die beiden mit dem Wort Hochzeit verbinde.“
    Ich drückte mir ein Kissen aufs Gesicht und stöhnte genervt.
    „ Meinst du wenn ich lang genug warte wache ich irgendwann aus diesem kranken Alptraum auf?“
    Ich musste nicht hinsehen um zu wissen, dass Vani den Kopf schüttelte.
    „ Kranker Alptraum, beschreibt die Sache ganz gut. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du mit deiner Ansicht nicht alleine da stehst.“ Es sah für einen Moment so aus, als wolle sie noch etwas sagen aber entschied sich dann dagegen.
    „ Mich würde auch zu gerne interessieren, wie man mich so schnell und so unschön in der Beliebtheitsskala so weit nach unten katapultieren kann.“, sagte ich verständnislos und angewidert während ich mich aufsetzte. „ Darüber würde ich mir an deiner Stelle nicht weiter Gedanken machen. Jay ist einfach nicht mehr der, für den wir ihn früher gehalten haben.“, murmelte Vani und ich hörte raus wie wütend sie war.
    „ Ich verstehe nur nicht wie man mich erst so ignorieren kann und auf einmal platzt da alles aus ihm raus und er macht mich vor allen Leuten zum miesesten Menschen auf der Welt. Dabei weiß ich nicht mal, wovon er redet!“
    „ Wahrscheinlich weiß er das selbst nicht mal so genau.“, erwiderte sie bitter. Dann wandte sie sich zum Gehen. „ Ich muss noch was besorgen. Bis heute Abend.“

    Als ich 10 Minuten später einen Schlüssel im Schloss hörte, musste ich mir ein Lachen verkneifen.
    „ Handy vergessen?“, rief ich amüsiert aus meinem Zimmer Richtung Flur.
    „ Nein, glaube nicht. Warum?“, vernahm ich hinter mir Chris Stimme und zuckte fürchterlich zusammen. Dieser verdammte Schlüssel! Dieser verdammte dämliche saublöde Schlüssel!
    Er steckte den Kopf zur Tür rein und grinste über die Tatsache, dass er mich erschreckt hatte.
    „ Kann ich rein kommen?“, fragte er gut gelaunt. Bist du nicht schon längst drinne?
    „ Jaja..“, murmelte ich beklommen. Er trat ein und setzte sich auf mein Bett. Dann herrschte eine ungewohnte und unangenehme Stille. Ich schaute nicht von meinem Computer auf aber spürte, dass er mich erwartungsvoll anschaute. „ Ich hab gar nicht gemerkt wann ihr gestern gegangen seid.“
    „ Mh. Ich weiß gar nicht mehr so Recht, welche Uhrzeit es war.“, log ich und versuchte krampfhaft mein Firefox zu öffnen. „ Achso.. Mmh.“, murmelte er und im Augenwinkel sah ich, dass er am Hinterkopf kratzte. Das was er immer tat, wenn er sich unwohl fühlte.
    „ Also.. Willst du nicht irgendwas sagen, oder so?“, fragte er dann schmunzelnd.
    „ Ich fürchte, ich habe nichts zu sagen was du gerne hören willst.“, antwortete ich trocken.
    „ Ach daher weht der Wind. Deswegen hast du nicht angerufen.. Meine Güte.. Deswegen bist du auch gegangen, nicht wahr?“, fiel ihm auf und ein Ton wurde gereizter. Ich antwortete nicht, aber das brauchte ich auch nicht, denn die Antwort wusste er sowieso schon.
    „ Findest du nicht, du übertreibst maßlos?“, fragte er dann und es klang ziemlich tonlos. Ich drehte mich in seine Richtung und sah, dass er den Kopf in die Hände gestützt hatte.
    „ Nein.“, erwiderte ich und musste mich schwer konzentrieren, damit er nicht hörte wie meine Stimme zitterte. Er schaute auf und mir direkt in die Augen. Für einen Moment bekam ich keine Luft und musste dann schwer schlucken. „ Tut mir leid. Ich würde dich gerne beglückwünschen aber ich denke, dass es das in dem Fall nicht so besonders trifft.“, sagte ich dann und musste dafür all meinen Mut zusammen bringen. Er erwiderte nichts und schaute mich nur verständnislos an.
    „ Ich hätte schon eine etwas reifere Antwort von dir erwartet.“, murmelte er dann kühl und schaute weg. „ Vielleicht hätte ich auch eine etwas reifere Antwort von dir erwartet, Chris. Schon mal dran gedacht, dass es vielleicht etwas früh ist? Oder was mit der Band ist?“, fragte ich herausfordernd.
    Er antwortete nicht. „ Oder mir..“, fügte ich noch ganz leise hinzu.
    „ Es geht doch tatsächlich wieder um dich hier.“, flüsterte er dann tonlos und ich schaute ihn erschrocken an. „ Du bist einfach nur eifersüchtig. Eifersüchtig, dass ich glücklich bin.“
    Ich hätte am liebsten losgeheult. Das konnte doch alles nicht wahr sein.
    „ Oh mein Gott. Anscheinend bin ich tatsächlich so ein Ego Monster.“
    Chris schaute mich kurz verwundert an, doch schüttelte dann den Kopf.
    „ Wer immer das zu dir gesagt hat, könnte tatsächlich Recht haben.“
    Es fühlte sich an als er mir mitten in den Magen geschlagen. Anders konnte ich dieses drückende schmerzende Gefühl nicht ertragen.
    Chris stand auf und ging Richtung Tür. „ Vielleicht schick ich dir eine Karte aus den Flitterwochen.“
    Und dann war er verschwunden.
    Ich ging zum Bett und ließ mich rückwärts darauf fallen. Ich bemerkte erst jetzt, dass das Radio lief.

    Sag mir was ist bloß um uns geschehn?
    Du scheinst mir auf einmal völlig fremd zu sein.
    Warum geht's mir nicht mehr gut,
    wenn ich in deinen Armen liege?
    Ist es egal geworden was mit uns passiert

    Wo willst du hin?
    Ich kann dich kaum noch sehen.
    Unsere Eitelkeit stellt sich uns in den Weg.
    Wollten wir nicht alles wagen,
    Haben wir uns vielleicht verraten?
    Ich hab geglaubt,
    wir könnten echt alles ertragen.

    Symphonie
    Und jetzt wird es still um uns,
    Denn wir stehen hier im Regen,
    Haben uns nichts mehr zu geben,
    und es ist besser wenn du gehst.
    Denn es ist Zeit
    Sich einzugestehn, dass es nicht geht.
    Es gibt nichts mehr zu reden,
    Denn wenn's nur regnet,
    Ist es besser, aufzugeben.

    Und es verdichtet sich die Stille über uns,
    Ich versteh nicht ein Wort mehr aus deinem Mund.
    Haben wir zu viel versucht,
    warum konnten wir's nicht ahnen?
    Es wird nicht leicht sein, das alles einzusehn


    Irgendwo sind wir gescheitert,
    Und so wie's ist, so geht's nicht weiter.
    Das Ende ist schon lang geschrieben
    Und das war uns´re
    Symphonie

    „Blöde Silbermond. Blödes Lied. Blöde Wahrheit.“, sagte ich zu mir selbst und wischte eine Träne weg.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 13.03.2009, 22:41


    omg chris ist so behindert,
    warum muss er das immer noch sagen obwohl er jetzt schon nüchtern ist?
    Ich hasse ihn dafür.
    Und was er dann gesagt hat mit dem Ego..
    Er ist doch ein Arsch im bezug auf seine dumme blonde Schlampe.
    Wie ich sie hasse...
    Und wie doof er einfach ist!
    Ich hoffe es wird alles wieder gut, und besser!

    War ein toller Teil aber sehr traurig :(



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 18.03.2009, 19:42


    Ich hoffe doch mal das die Party noch die ganze Nacht ging und Chris immer noch stark unter Alkohol steht :'D
    Das ist meine einzige Hoffnung, auch wenn ich nicht denke das es so sein wird. Schade xD

    Super Teil, bin gespannt wie's weitergeht (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 23.03.2009, 21:07


    ein kleiner teil.
    komme leider irgendwie nicht zu mehr..
    aber besser als nichts denk ich mal :P

    _________________

    Ein paar Tage später

    Ich saß mit Richie zusammen in seiner Wohnung und die Stimmung hätte trübseliger nicht sein können. „ Und ihr habt seit dem nicht mehr geredet?“, fragte er mich nun zum wiederholten Mal.
    „ Nein. Und kannst mich ruhig noch ein paar mal fragen, dann wird die Antwort auch nicht schöner.“, erwiderte ich und lachte ein wenig verzweifelt. Richie seufzte nun noch ausgiebiger als zuvor und zog eine Schnute. Dieser Anblick brachte mich dann wirklich für einen Moment zum Lachen.
    Daraufhin strahlte er zufrieden, weil er geschafft hatte was bezweckt war.
    „ Und was hast du jetzt vor?“ – „ Das selbe was ich Vani schon gesagt habe.“
    „ Und das wäre?“
    „ Mich irgendwo verkriechen und erst wieder rauskommen wenn mir jemand die Scheidungspapier zeigt. Und keinen Sekunde vorher.“, erklärte ich meinen Plan und Richie schmunzelte.
    „ Ich unterstütze deinen Plan.. Aber nur wenn du mir dein Versteck zeigst!“, sagte er dann grinsend.
    „ Ich glaube, ich muss mein Versteck vergrößern. Jetzt sind wir schon 4.“
    Er zog eine Augenbraue hoch und sah mich überrascht an.
    „ Du, Ich, Vani und Izzy.“, zählte ich auf und er nickte einsichtig.
    „ Hab ich mir gedacht.“
    Dann schien ihm irgendwas anderes eingefallen zu sein, denn er machte plötzlich so ein niedergeschlagenes Gesicht. „ Sag mal..“, setzte er an und brach wieder ab.
    Ich schaute ihn erwartungsvoll doch dann machte er eine abwinkende Handbewegung und schüttelte den Kopf. „ Schon gut.“
    „ Riichieee..“, stöhnte ich und verdrehte die Augen. Er schaute weg und zuckte mit den Schultern.
    „ Also entweder ist es dir peinlich oder es ist irgendwas unangenehmes für mich.“, mutmaßte ich und sah ihn aufmerksam an. Er zuckte wieder mit den Schultern und schob die Unterlippe nach vorne.
    Ich verdrehte erneut die Augen und stand auf. „ Dann geh ich jetzt mal.“
    „ Nein, Warte!“, sagte er hastig und schaute mich an. Wusste ich doch. Das zieht immer.
    „ Weißt du, ich hab mich nur gefragt ob du mittlerweile weißt .. also.. wegen.. Jay.“, stammelte er sich was zusammen und ich sah ihn kritisch an. „ Willst du mir irgendwas mitteilen, Richie?“
    „ Naja, weißt du.. Ich frag mich nur, ob dir mittlerweile klar geworden ist, was Jay für ein Problem hat.“, murmelte er und schaute dabei auf seine Hände.
    „ Das versteh ich jetzt nicht.“, erwiderte ich verdutzt. „ Sollte ich das etwa wissen?“
    „ Mh. Nein, also eigentlich nicht unbedingt. Nur es hätte ja sein können..“
    Ich betrachtete ihn skeptisch und versuchte mir irgendeine Logik auszumalen, was er damit bezweckte. „ Okay, ich geb’s auf. Sag schon was du weißt.“
    Richie seufzte ausgiebig und schaute immer noch auf seine Hände. Das wunderte mich schon, denn so kannte ich ihn gar nicht. Normalerweise plapperte er immer drauf los und schämte sich eigentlich für so gut wie gar nichts. „ Also Laura, .. Naja, er empfindet mehr für dich als du weißt und als er sich eingestehen will.“, sagte er grade so laut, dass ich ihn mit viel Mühe verstand. Doch als der Sinn seiner Worte meinen Verstand erreicht hatte, saß ich einfach regungslos da und musste mich konzentrieren gleichmäßig zu atmen. Oder überhaupt zu atmen.
    „ Sag mir bitte, dass das ein Scherz ist.“, sagte ich tonlos ohne Hoffnung.
    Er verzog das Gesicht und sah mich entschuldigend an.
    „ Ich glaube, wir wissen beide, dass ich selten etwas so ernst meinte wie das jetzt hier.“
    „ Wie kann man nur so blauäugig sein? Ich hab’s die ganze Zeit einfach nicht wahrgenommen.“, murmelte ich und fixierte einen Punkt auf dem Boden.
    „ Ich vermute, er denkt, dass du nur wegen mir wieder gekommen bist. Chris hattest du die ganze Zeit und naja, dann haben wir euch getroffen und du warst hauptsächlich eher bei mir.“, seufzte er und rieb sich verlegen am Hinterkopf. „ Hoffnungslos eifersüchtig.“
    Ich ließ mich zurück auf die Couch fallen und schloss die Augen. Das war doch alles ein schlechter Scherz. Und natürlich nur ich schaffte es mal wieder so naiv zu sein und es nicht zu merken.
    Niemals hätte ich das vermutet. Aber eigentlich sollte mich mittlerweile nicht mal mehr das verwundern. Immerhin wollen demnächst der Schöne und das Biest heiraten.
    „ Und was machen wir jetzt?“, fragte Richie vorsichtig. Daraufhin musste ich lächeln. Wir.
    Auf ihn konnte man sich wirklich verlassen.
    „ Ich mein, wirst du es Chris sagen?“, fragte er dann ganz leise und schaute aus dem Fenster.
    Verwunderte schaute ich ihn an. „ Was soll ich ihm denn noch sagen?“
    „ Na, das du ihn liebst.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 24.03.2009, 19:35


    hah! :'DDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD
    das kann nicht dein Ernst sein mit Jay?
    Das kannst du einfach nicht ernst meinen...
    Das übertrifft leider meine Vorstellungskraft.
    Das ist ja Kindesmissbrauch ='D
    Und es ekelt mich an.
    Seeeeeehr stark Oo
    Bäääh wie kann er nur.
    Ich hoffe Richie irrt sich loool

    Aber er ist schlau :'D
    Sehr schlau.
    Das war jetzt auf das Ende bezogen ;D
    Super Teil (:
    Auch wenn er kleiner war; war toll ♥



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 28.03.2009, 16:49


    Ich hatte so etwas weder je gesagt, gedacht oder laut ausgesprochen gehört. Aber dann als Richie es einfach so aussprach verwunderte mich das nicht mal mehr. War wahrscheinlich wieder so ein unterbewusstes Ding. Davon hatte ich neulich noch was im Fernsehen gesehen..
    Ich schüttelte den Kopf um diese unsinnigen Gedanken loszuwerden. Richie musterte mich schmunzelnd. Wahrscheinlich wartete er verständlicherweise auf irgendeine Aussage dazu oder überhaupt eine Reaktion. „ Mh. Nein.“, antwortete ich dann und war selbst über die Überzeugung in meiner Aussage verwundert. Also vielleicht auch nicht. Ich war einfach nur zu feige.
    „ Laura du wärst unsere Rettung.“, protestierte Richie. Aua. Das tat weh.
    Chris, der Typ, den ich wahrscheinlich schon die ganze Zeit über liebte, wollte heiraten und Richie wollte mich als Rettung ausnutzen es zu verhindern. Als ob das irgendwas bringen würde..
    „ Oh tut mir leid.. Das war blöd.. Tschuldige.“, murmelte er dann und sah mich entschuldigend an.
    „ Meine Güte, wär Chris nur ein bisschen so wie du dann würde ich mich wahrscheinlich 10 mal weniger mit ihm streiten als normal.“, erwiderte ich und versuchte mich an einem kläglichen Lächeln.
    „ Wie meinst du das?“, fragte er verwirrt.
    „ Weißt du, dir rutscht was raus und sofort danach hast du es eingesehen und entschuldigst dich. Chris kann das leider nicht..“, erklärte ich und meine Miene verfinsterte sich gegen Ende der Aussage. Richie seufzte und legte mir seine Hand auf die Schulter.
    „ Weißt du, ich glaube Chris ist grade von irgendeiner unrealistischen Vorstellung geblendet. Wahrscheinlich kann niemand von uns ihn zur Vernunft bringen außer er selbst.“
    Plötzlich hielt ich die Luft an, weil mir eine Erkenntnis kam, die vielleicht schon viel früher hätte kommen sollen. „ Laura? Alles in Ordnung?“, fragte Richie mich besorgt.
    Einen Moment lang herrschte Stille und Richie musterte mich weiterhin. Dann wurde die Stille durch einen markerschütternden Donner unterbrochen und ein tierischer Platzregen setzte ein, der sogar noch im Haus laut zu hören war. Wie passend dieses dramatische Wetter zu dieser dramatischen Situation.. dachte ich mit einem Hauch von Sarkasmus.
    Ich wandte mich wieder an Richie, der mich sehr aufmerksam anschaute.
    „ Vielleicht liegen wir auch alle falsch..“, murmelte ich und er verzog seltsam das Gesicht.
    „ Wie meinst du das?“
    „ Vielleicht haben wir die ganze Zeit Unrecht. Vielleicht ist er wirklich glücklich mit ihr..
    Und sie ist was er will..“, antwortete ich und klang dabei unerwartet sachlich.
    Jetzt schüttelte er ganz langsam den Kopf.
    „ Sowas darfst du nicht sagen. Das ist vollkommener Irrsinn. Du weißt ganz genau, wenn ich irgendetwas kann, dann ist es Menschen zu durchschauen und Gefühlssituation einzuschätzen.“
    „ Du kannst singen.“, murmelte ich leise und unnötigerweise. Er verdrehte gespielt genervt die Augen und kniff mich in die Wange.
    „ Vielen Dank, aber dieses Talent nützt uns grade nicht viel.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 29.03.2009, 14:36


    ich weiß nicht aber ich muss so lachen :'DDDDDDD
    Die Situationen sind einfach immer zu geil!
    "Du kannst singen..." okay. Er kann singen xDD
    Hat gut gepasst xDD
    Ach wie geil es einfach ist!
    Ihr müsst einen guten Plan entwickeln!
    Einen SEHR guten höhöhö
    Ekelt sie weg oder so, macht irgendwas, aber töööööööööötet sie! xDD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 01.04.2009, 22:45


    altah, wieso sagt Vanne mir das kein neuer Teil drin ist und dann ist doch was drin?
    unerhört sowas.

    ich finds lustig :'D
    aber das mit Jay macht mich total fertig,
    ich hätte Angst !
    und nein Laura, Chris ist nicht glücklich mit ihr !

    achja, woher wisst ihr das Richie singen kann? :'D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 02.04.2009, 15:09


    keeks. hat folgendes geschrieben:

    achja, woher wisst ihr das Richie singen kann? :'D

    das weißt jawohl sogar du, du Arsch.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 02.04.2009, 16:45


    haha :'D
    immer mit der Ruhe meine Damen :D

    ______________

    „ Du, Richie?“, fragte ich lang gezogen und unvermittelt, während ich meine Tasse Kakao zwischen meinen Händen hin und her drehte. „ Mh?“, machte er als er grade einen Schluck von seinem Kaffee nahm. Dann setzte er seine Tasse ab und sah mich aufmerksam an. Ich dagegen drehte weiterhin meine Tasse hin und her. Eigentlich wollte ich ihn das gar nicht fragen, weil ihn das vielleicht traurig machte aber die Neugier war einfach zu groß.
    „ Sag mal, wegen Vani..“, setzte ich an und beobachtete genau seine Reaktion. Doch wenn ihm das etwas ausmachte dann ließ er sich nichts anmerken. „ Was ist mit ihr?“, fragte er neugierig.
    „ Liebst du sie noch?“, fragte ich dann einfach gerade heraus, da mir irgendwelche Umschweife sowieso unnötige vorkamen. Er räusperte sich und griff wieder nach seiner Tasse.
    „ Ist doch unwichtig.“, murmelte er dann gleichgültig.
    Ich hatte mir keine genau Antwort ausgemalt aber diese Antwort jetzt fand ich mehr als verwunderlich. „ Was soll das heißen, unwichtig ?“, fragte ich pikiert.
    „ Die Tatsache, ob es so ist, ist unwichtig, Laura.“, erwiderte er immer noch gleichgültig.
    „ Das ist überhaupt nicht unwichtig! Es gibt viel unwichtiges Zeugs auf der Welt, aber das gehört bestimmt nicht dazu!“, sagte ich ärgerlich und sah ihn böse an.
    „ Okay, okay..“, erwiderte er beschwichtigend und deutete mir mit einer Handbewegung ich solle mich wieder beruhigen. „ Ich hab mich vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt.“, gab er dann zu.
    Ich warf ihm einen vielsagenden Blick zu. „ Okay, Ja ich hab mich sehr blöd ausgedrückt.“, korrigierte er lachend.
    „ Also dann drück dich mal besser aus.“, forderte ich ihn auf.
    „ Ich meine damit nur, dass es nichts mehr zur Sache tut ob ich sie liebe oder nicht. Ich hatte meine Chance und bin mit wehenden Fahnen untergegangen. Oder vielleicht trifft es zerrissene Fahnen eher..“, murmelte er und schien nur noch mit sich selbst zu reden.
    „ Also heißt das Ja.“, schlussfolgerte ich daraus und er zuckte mit den Schultern und nickte gleichzeitig. Männer und ihre vielsagenden Antworten immer.
    „ Ist das so offensichtlich?“, fragte er dann niedergeschlagen. Ich zuckte mit den Schultern und versuchte mir eine gute Antwort zu recht zu legen.
    „ Man merkt’s nur wenn man dich gut kennt.“


    Einige Tage später

    „ Ach komm schon. Das kann doch nicht euer Ernst sein.“, beschwerte sich Anni bei mir. Ich zog eine Schnute und zuckte mit den Schultern.
    „ Ich wäre froh, wenn die Sache nicht ernst wäre.“
    „ Ihr habt nicht ein einziges verdammtes Mal miteinander geredet?“, fragte sie schockiert.
    „ Wieso tun eigentlich alle so als wäre das meine Schuld!?“, gab ich pampig zurück.
    „ Weil du die jenige bist, die ihm aus seiner Sicht sein Glück nicht gönnt..“, murmelte sie dann etwas niedergeschlagen. „ Ich bin der Buh-Mann nur, weil ich den Hang zur Realität nicht verloren habe..“
    Was hatte das blöde Schicksal eigentlich gegen mich? Vielleicht wurde ich ja in meinem ersten Leben von irgendeiner verrückten Zigeunerin verflucht oder sowas.
    „ Egal über was du grade nachdenkst, lass es, Laura.“, meinte Anni dann seufzend. Daraufhin schaute ich sie verständnislos an. „ Eigentlich ist es nicht meine Art aber wahrscheinlich sollte ich dir mal einen verbalen Arschtritt verpassen. Du solltest endlich mal aufhören dich als das Opfer zu sehen! Chris geht es doch mit der ganzen Sache überhaupt nicht besser! Er ist doch einfach nur verletzt, weil seine beste Freundin ihm sein Liebesglück nicht gönnt. Stell dir mal vor, du würdest heiraten und Chris würde nicht zur Hochzeit kommen wollen. Du würdest dich auch total verarscht fühlen. Ich weiß selber, dass Jana nicht grade die einfachste Person ist aber du solltest die Sache schon etwas erwachsener sehen.. So leid es mir tut aber so sehe ich die Angelegenheit.“
    Ohlala so hatte ich Anni noch nie erlebt. Und wenn sie sich so sehr in Rage redete dann hatte das schon was zu bedeuten. Und wie Recht sie doch hatte.. Wäre da bloß nicht mein blöder Stolz und meine riesige Abneigung gegen seine Verlobte. Schon bei dem Wort wurde mir schlecht.
    „ Also soll ich deiner Meinung nach mich bei ihm entschuldigen und so gut es geht mit der Sache leben.“, fasste ich ihre Rede zusammen und sie nickte.
    „ Du bist ja doch nicht so schwer von Begriff.“, stellte sie dann fest und grinste mich an.
    „ Also sollte ich vielleicht sogar heute Abend hingehen..“, murmelte ich zu mir selbst. Anni sah mich verwundert an. „ Wohin?“
    „ Richie hat gefragt ob Vani und ich heute Abend auf ein Konzert von den Jungs kommen.“
    „ Das kann ich nicht verantworten!“, sagte sie dann schockiert und sah mich mit großen Augen an.
    „ Wie soll ich das jetzt verstehen?“, fragte ich lachend.
    „ Na ihr werdet doch völlig zermatscht! Ich sehe schon die Schlagzeile morgen früh in der Zeitung :
    2 unschuldige Passantinnen sind so grade mit dem Leben davon gekommen.“
    Daraufhin mussten wir beide so doll lachen, dass ihr kleiner Hund Cora aufgeregt angelaufen kam und bellte. Anni beruhigte sie und wandte sich wieder an mich.
    „ Also, meinst du Vani kommt mit?“ – „ Mmmh. Ich denke schon. Sie sieht die Dinge etwas erwachsener als ich.“, erwiderte ich und streckte ihr die Zunge raus.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 02.04.2009, 16:53


    Von wegen langeweilig du Doofe :D
    ich fand das sehr informativ und spannend xDDD

    Es ist eben IMMER toll =D
    Ich steh dadrauf! (:

    ily <333



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 05.04.2009, 01:12


    Mehr. :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 05.04.2009, 19:45


    Am Abend

    „ Ich glaub’s nicht, dass du mich dazu überredet hast.“, meckerte Vani und verdrehte die Augen
    „ Wo liegt denn das Problem? Wir gucken uns gemütlich die Show und verschwinden dann wieder.“, versuchte ich zu argumentieren. Das war aber gar nicht so leicht wenn man sich selbst auch in die Hose machte vor dem aufeinander Treffen. Wir waren bereits Backstage aber hatten von den Jungs noch niemanden gesehen. Und ganz ehrlich der Einzige der grade keine peinliche Stille hervorrufen würde, wäre Izzy. Diese Einsicht ließ mich irgendwie stutzen. Es war schon ziemlich traurig, dass wir in Sachen Freundschaft mit den Jungs gar nichts mehr auf die Reihe kriegten.
    Eine zuknallende Tür ließ uns beide aufschrecken. Vani drehte sich instinktiv in Richtung Tür, ich dagegen war zu feige um nachzusehen wer da gekommen war.
    „ Izzy!“, sagte Vani freudig. Daraufhin drehte ich mich erleichtert um und grinste ihn an. Endlich war das Schicksal mal auf unserer Seite. Die Tür ging wieder auf und Jay kam herein. Blödes verdammtes hinterhältiges Schicksal, fluchte ich innerlich. „ Ich finde es schön, dass ihr gekommen seid.“, fuhr Izzy fort und drückte uns beide. So wie er gekonnt Jay’s Auftritt ignorierte und extra anfing ganz viel zu erzählen, ahnte ich schwer, dass Richie da seine Finger im Spiel hatte. Ich folgte nur halbwegs seinen Erzählungen denn ich ärgerte mich irgendwie ziemlich darüber, dass Jay nicht mal her geschaut hatte als er reinkam.
    Gelangweilt stand er an dem langen Tisch mit dem Essen und betrachtete alles ganz genau. Ich wusste selbst nicht, was mich da geritten hatte aber ich ging einfach rüber und tat so als würde ich mich tierisch für das Buffet interessieren. Von der Seite spürte ich einen etwas verdutzen Blick von ihm, doch wurde dann weiterhin nicht beachtet. Ich konnte einfach beim besten Willen nicht glauben, was Richie mir da klar machen wollte. Nicht jetzt wo er mir so gegenüber stand und tierisch arrogant wirkte. Ich glaubte schon, dass er vielleicht eifersüchtig war. Aber nicht so wie Richie glaubte.
    Wahrscheinlich hatte sein Ego einfach nur einen Knacks, weil ich ihm nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt hatte wie er seiner Meinung nach verdiente.
    „ Reichst du mir mal den Dipp, Bitte?“, fragte ich ganz beiläufig aber schaute ihm dabei nicht in die Augen sondern hielt den Blick weiterhin auf den Dipp gerichtet. Er stockte kurz, doch überreichte mir dann etwas lieblos die Schüssel. „ Dankesehr.“, antwortete ich betont freundlich. Keine Ahnung was los war, aber ich war eindeutig auf Provokation aus. Ich ging kurz mit einem Möhren Stift in den Dipp und biss betont laut ab. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht wandte ich mich wieder an Izzy und Vani, die alles mit großen Augen angesehen hatten. Ich zuckte als Antwort für die Blicke der beiden unschuldig mit den Schultern. Dann grinste Vani plötzlich.
    „ Laura spielt das Provokations Spiel.“, flüsterte sie leise an Izzy gewandt. Als ich wieder bei den Beiden stand, sah Izzy mich mit gekräuselter Stirn an. „ Provokations Spiel? Das ist aber sehr riskant bei Jay, Laura. Ich hoffe du weißt worauf du dich an einlässt.“
    „ Ach. Jay sieht voll furchteinflößender aus als er ist.“, murmelte ich mit einer wegwerfenden Handbewegung. Da ging die Tür wieder auf und ich drehte mich ohne nachzudenken um.
    Böser Fehler, wie sich heraus stellte. „ Uh.“, entfiel es mir aus versehen tonlos. Ungewollt bekam ich tierisch Herzflattern und mir wurde warm. Ganz klar, ich war nervös. Chris hatte nämlich gefolgt von Richie so eben den Raum betreten und sah zum Heulen gut aus. Der Blick den er mir zu warf dagegen war eher weniger gut. Es war ein ganz seltsames Gefühl ihn jetzt zu sehen. Jetzt wo Richie mir einen entscheidenden Punkt klar gemacht hatte. Der ganze Mut von eben bei Jay, war wie weggeblasen.
    Chris winkte ganz kurz Vani zu und wandte sich dann desinteressiert an Jay und schien sich mit ihm zu unterhalten. Richie kam auf uns zu und warf mir einen entschuldigenden Blick zu. Dann drückte er mich und ich musste kurz auflachen. „ Du riechst bombig. Wen willst du verführen?“
    Richie lachte etwas verlegen und zupfte an seinem Kragen rum. Oh. Hups.
    Ich war auch so ein Idiot. Was für ein selten dämlicher Idiot. Wieso passierte mir sowas immer wenn Vani dabei war? Plötzlich kam mir eine Aussage in den Sinn. Wie unglaublich passend.
    -„ Oder geh doch einfach zu Richie und versau ihm die Tour.“-
    Meinte Jay etwas das hier? Das konnte doch nicht sein. Das war doch keine Absicht. Ich war einfach nur sein selten dämlicher Tollpatsch. Jetzt ließ ich mir auch noch von so einem egoistischen Idioten ins Gewissen reden. Ich schüttelte den Kopf und widmete meine Aufmerksamkeit wieder den Anderen.
    Richie und Vani standen voreinander und nun wurde es für beide richtig unangenehm. Ganz ehrlich, ich hätte auch nicht gewusst wie ich Vani begrüßen sollte, wenn ich er wäre. Schließlich einigten sich die beiden nach einem unbeholfenen Rumgewackel auf eine zögerliche Umarmung.
    Danach drehte sich Richie in meine Richtung und ich war ehrlich überrascht als ich sah wie rot er geworden war. Um die Situation zu entschärfen, lächelte ich einmal aufmunternd in unsere 4rer Runde, und das obwohl mir selbst auch gar nicht dazu zu Mute war. Krampfhaft überlegte ich, was ich sagen konnte um irgendwie die Peinlichkeit zu übergehen.
    „ Deine Haare sind anders als sonst.“, hörte ich mich dann selbst sagen und dachte mir direkt danach, dass ich etwas blöderes gar nicht sagen konnte. Aber seine Haare waren wirklich anders.
    Kritisch sah Richie mich an und zupfte an seiner Frisur rum. „ Sieht’s nicht gut aus?“
    „ Doch, Klasse.“, meinte Vani plötzlich und wir beide wandte uns gleichzeitig in ihre Richtung. So wie es aussah, war sie genauso erstaunt über sich selbst wie Izzy, Richie und ich.
    „ Ich find es auch toll.“, meinte ich dann um den Fokus von ihr zu nehmen. Ich grinste ihn an und stellte mich dann auf die Zehenspitzen um ihm eine Haarspitze zurecht zu zupfen.
    Dann klatschte ich zufrieden in die Hände und lachte. „ Perfektion kennt keine Grenzen.“
    Hinter mir räusperte sich plötzlich jemand und alle schauten hinter mich. Ich kniff die Augen zusammen und drehte mich ganz langsam um. „ Ja, Chris?“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 07.04.2009, 20:29


    Stille. Ich schaute Chris an. Chris schaute mich an. Langsam aber sicher zog ich erwartungsvoll eine Augenbraue hoch und räusperte mich. „ Ähm, Ja?“
    Chris schaute an mir vorbei zu den anderen und fummelte mit seinen Händen rum. Dann sah er wieder mich an und machte eine wegwerfende Handbewegung. „ Ist Egal.“
    Ich war zwar von Natur aus ein verwirrter Mensch, aber er schaffte es immer es zu toppen. Er machte einfach auf dem Absatz kehrt und ging wieder zu Jay rüber. Verwirrt und irgendwie auch sauer, wandte ich mich wieder an die Anderen. Genervt deutete ich mit der Hand in seine Richtung und warf somit eine stumme Frage in die Runde. Als Antwort bekam ich nur allgemeines Schulterzucken und einen ausgiebigen Seufzer von Richie. „ Ich bin mal auf Toilette.“, murmelte ich dann und ging Richtung Tür. Auf dem Flur angekommen stellte sich mir intelligenterweise die Frage wo die Toilette überhaupt war. Aber mir die Blöße geben und noch mal reingehen um nach zu fragen, und mich somit vor Jay und Chris zu blamieren wollte ich auch nicht. Die blöde Toilette würde ja wohl auch ausgeschildert sein. Einmal den Flur runter, dann rechts und wieder rechts wurde ich dann auch fündig. Sollte noch mal Jemand behaupten Frauen hätten keinen Orientierungssinn.
    Beim Händewaschen schaute ich auf die Uhr und stellte fest, dass es doch eigentlich langsam Zeit sein müsste für den Soundcheck oder so etwas in der Art. Ich hatte zwar eigentlich keine Ahnung aber normalerweise macht man sowas ja. Ich trocknete mir schnell die Hände und stieß mit der Hüfte die Eingangstür auf, die daraufhin dumpf gegen einen Widerstand prallte.
    Irritiert schaute ich hinter die Tür und sah mein Opfer, dass ich seufzend die Hand unter die Nase hielt. „ Wow. Das ist wohl sowas wie unser Running Gag.“, murmelte ich und ging auf Chris zu um mir seine Nase anzuschauen. „ Musst du auch mal, oder was machst du hier?“, fragte ich ihn dann und schaute kurz von seiner Nase auf ihm ins Gesicht. Daraufhin verdrehte er die Augen und stellte sich wieder aufrecht hin. „ Hast du mir immer noch nichts zu sagen?“
    Von Null auf Hundert wurde mir plötzlich irgendwie schlecht. Und zwar so schlecht, dass ich das Gefühl hatte jeden Moment mich übergeben zu müssen. Als Antwort zuckte ich unbeholfen mit den Schultern und schluckte. Passierte sowas nicht eigentlich nur wenn man schwanger war?
    „ Weißt du, ich versteh dich nicht. Ich heirate sie doch. Nicht du. Du musst sie doch nicht lieben, aber du könntest dich wenigstens für mich freuen. Du weißt genau, dass ich es total scheiße finde wenn wir nicht miteinander reden.“, sagte er dann vorwurfsvoll. Aber dummerweise konnte ich ihm gar nicht richtig zu hören. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt ihm nicht auf die Schuhe zu kotzen. Woher kam das denn bitte so plötzlich? Okay, nervös werden wenn er da ist, aber kotzübel?
    „ Hörst du mir überhaupt zu?“, fragte er dann gereizt. Dann änderte sich sein Gesichtsausdruck plötzlich von verärgert zu verdutzt. „ Ist alles klar? Du siehst ziemlich blass aus.“
    Ich schüttelte in Zeitlupe den Kopf. Dazu das mir schlecht war, wurde mir jetzt auch noch total warm.
    Das war ein Gefühl, wie man zu oft hintereinander Achterbahn gefahren war. Ich lehnte mich nach hinten gegen die Wand und schloss die Augen. Aber dieses Schwindel Gefühl ging einfach nicht weg.
    „ Laura? Was ist denn los? Sag doch mal was, Verdammt!“, hörte ich viel leiser als gewöhnlich Chris besorgte Stimme. Dann wurde alles schwarz und ich sackte weg. Ich merkte nur noch, dass gar nicht weh tat als ich eigentlich auf dem Boden aufgekommen sein musste.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 07.04.2009, 20:34


    Boah Laura :'D
    Geht es noch?
    Du sollst doch deine Zeit mit dem netten Herr nutzen und sie nicht verschwenden indem du einfach so ohnmächtig wirst :O
    Das geht so aber nicht xD
    Aber was hast du ? Oo
    Irgendwie krass.
    Ich hoffe es ist nichts schlimmes!
    Und Chris hat dich bestimmt aufgefangen (;
    Er soll Jana nicht heiraten -_-

    Und zum Teil davor,
    der Richie ist schon so leicht der geilste von allen oder? :'D

    Haaaach xD
    ich find deine Geschichte immer so toll <3
    Du machst das super du Star =D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 07.04.2009, 20:48


    ich mag das nicht wenn das an so stellen aufhört :/



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 08.04.2009, 16:11


    :toothy8:
    haha hier gibts auch son hyperaktiven smilie ! :'DD

    jetzt würdigt bitte wie lieb ich bin und heute schon was geschrieben habe wieder ja? thihihihi :glupsch2

    nein was es hier für tolle smilies gibt :'D
    der hier ----> :kirby
    voll süß oder :'DD

    haha okay hier gehts weiter :D

    ___________________


    Keine Ahnung Wann

    Ich überlegte krampfhaft wann ich das letzte mal so fertig war. Nicht mal mich im Bett auf die andere Seite drehen oder die Augen öffnen wollte ich. Außerdem hatte ich tierisch Hunger aber überhaupt keinen Appetit. Fast wie nach einer krassen Partynacht. Aber daran würde ich mich wohl erinnern.
    „ Also entweder war der Dipp 10 Jahre alt oder Laura ist empfindlicher als wir alle zusammen.“
    Das war Chris Stimme. Und sie kam eindeutig aus dem Zimmer. Wieso war der in meinem Zimmer?
    „ Halt die Klappe, Chris.“
    Das war Richie’s Stimme. Und er klang ziemlich gereizt. Was wollten die beiden Bitte? Krampfhaft versuchte ich mich an irgendwas zu erinnern. Das Konzert. Okay, aber was war dann? Wieso konnte ich mich an nichts von dem Konzert erinnern?
    „ Das ist doch nicht normal wie fertig sie aussieht!“
    Das war nun Vani’s Stimme und sie klang eindeutig müde und besorgt. Ruckartig öffnete ich die Augen und wurde geblendet. Ich lag mit dem Gesicht ans Fenster gerichtet und die Sonne knallte herein. Ein Blick zur Wand und an die Decke verriet mir, dass ich eindeutig nicht zu Hause war.
    So ein schebbiges weiß, würde ich mir ganz bestimmt nicht an die Wand machen.
    „ Wenigstens hat Chris sich die Ehre gegeben und sie aufgefangen bevor sie auf dem Boden gelandet ist.“, hörte ich wieder Richie’s Stimme und er war wirklich eindeutig angepisst.
    „ Was soll das denn heißen? Als ob ich sie fallen gelassen hätte! Das hätte jeder normale Mensch gemacht!“, kam wieder Chris Stimme und zwar lauter als eben.
    Langsam drehte ich mich um und sah die 3 am Bettrand stehen. Richie und Chris starrten sich wütend an während Vani daneben stand und sich bereit zu halten schien um rechzeitig dazwischen zu gehen.
    „ Normaler Mensch? Manchmal raffst du so wenig, dass ich ernsthaft in Frage stelle ob du ein normaler Mensch bist!“, zickte Richie zurück und kam Chris Gesicht bedrohlich nah.
    „ Bitte, Jungs. Gleich weint einer, weil die Frisur kaputt ist.“, richtete ich die Aufmerksamkeit auf mich und keuchte direkt danach, weil mein Hals so furchtbar trocken war.
    „ Toll, Leute! Jetzt habt ihr sie aufgeweckt.“, sagte Vani dann vorwurfsvoll zu den Beiden und kam zu mir den Bettrand. „ Wie fühlst du dich?“
    „ Ziemlich tot.“, antwortete ich nachdem ich kurz im Gedanken überprüfte was mir fehlen könnte.
    „ Was ist überhaupt los?“ – „ Du hast eine Lebensmittelvergiftung.“
    Mittlerweile waren Chris und Richie auch näher ran gekommen und ich schaute alle 3 nach der Reihe verdutzt an. „ Ist nicht wahr, oder?“
    „ Doch. Es war dieser Dipp. Du hast zwar so gut wie kaum was davon gegessen aber der Arzt meinte, du hast einen extrem empfindlichen Magen.“
    Ich schloss die Augen und stöhnte genervt. „ War ja klar. Gibt’s auch irgendwas an mir was nicht empfindlich ist?“ – „ Gute Frage.“, kam es prompt von Chris und ich öffnete grade so schnell die Augen, dass ich noch sehen konnte wie Richie ihm mit dem Ellbogen in die Seite boxte.
    Na, wenn das keine nette Aussage war. Es tat verdammt weh, grade von Chris so etwas zu hören.
    Ausgerechnet von der größte Diva im Raum und gleichzeitig meinem eigentlichen besten Freund.
    „ Ich hab ziemlich durst.“, murmelte ich dann in Vani’s Richtung. „ Oh ja klar, Warte.“, antwortete sie schnell und reichte mir ein Glas Wasser vom Nachttisch. „ Danke.“
    „ Und wie lange werde ich noch hier festgehalten?“, fragte ich dann seufzend nachdem Vani mein Glas wieder weggestellt hatte. „ Noch ein paar Tage hat der Arzt gesagt.“, antwortete Richie und schaute mich mitleidig an. „ Wir haben alles versucht dich jetzt wieder mitzunehmen, aber er geht lieber auf Nummer sicher.“, fügte er dann noch zu und setzte sich neben mich auf einen kleinen Stuhl.
    „ Moment mal. Welchen Tag haben wir überhaupt?“, fragte ich daraufhin verwirrt.
    „ Mittwoch. Du hast hier geschlafen.“, antwortete Vani ruhig. „ Und das Konzert?“, erwiderte ich skeptisch. „ Das habt ihr beide nicht gesehen.“, murmelte Chris schulterzuckend. Ich wusste nicht ob ich das gut finden sollte oder nicht. An sich wollte ich die Show schon gerne sehen, aber das hieß dann jetzt ich müsste noch mal hingehen. Und noch mal auf Jay treffen. Und von Chris brauchte ich ja gar nicht erst reden.
    Plötzlich wie aus dem Nichts knallte die Tür auf und Jana kam herein gewirbelt. Gab es in diesem blöden Krankenhaus denn keinen Sicherheitsdienst? Hier konnte doch nicht einfach jeder rein marschieren! War es zu spät so zu tun als ob ich schlafe?
    „ Hier bist du ja! Ich hab dich überall gesucht, Christoph!“, begrüßte sie ihn furchtbar laut und fiel ihm theatralisch um den Hals. Vani und ich warfen uns kurz einen vielsagenden Blick zu und mussten uns das Kichern verkneifen. Wie gut, dass man Jemanden dabei der ohne Worte mitlachen konnte.
    Dann fiel ihr Blick auf mich und sie hielt sich schockiert die Hand vor den Mund.
    „ Laura! Wie geht’s dir denn? Du siehst ja furchtbar aus.“ Daraufhin schaute ich sie stutzig an. Komisch, dass das mit dem Aussehen aus ihrem Mund gar nicht mitleidig klang.
    „ Danke, mir geht’s prima.“, antwortete ich dann und wollte mich grade wieder an Richie wenden, der zu meinem Erstaunen stur aus dem Fenster schaute. Dabei war vor dem Fenster nichts als ein Baum.
    Das verwunderte mich schon sehr, da er eigentlich immer stets lieb und höflich zu Jana. Und zwar einfach aus dem Grund, dass er gar nicht anders als so zu sein. Viel zu gut erzogen der Kerl.
    Dann drehte er sich ruckartig um. „ Ich muss los.“ Ich wollte grade protestieren, als er mir mit einer fast kaum erkennbaren Handbewegung deutete, nichts zu sagen. Dann beugte er sich über mich und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. Auf dem Weg zur Tür ging er kurz an Vani vorbei, strich ihr über die Schulter und dann war er verschwunden.
    Verwunderte blinzelte ich ihm hinterher und sah aus dem Augenwinkel wie Chris ihm finster hinterher schaute.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 08.04.2009, 21:48


    Ohhh der gute Herr Rischard wird geheimnisvoll xDD
    was da wohl abgeht?

    Ich glaub Jana findet es gut dass du scheiße aussiehst :D
    Hauptsache ihre Frisur sitzt und so :'D

    Und Chris checkt auch gar nichts.
    Ich find Richie so süß wenn er sich aufregt :'DDDDDDDDD
    hach ich find alles toll!
    du bist die beste!



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 11.04.2009, 22:28


    Am Abend

    Übermorgen. Ich durfte dieses stinklangweilige Krankenhaus erst übermorgen verlassen! Schon mal versucht aus Langeweile zu schlafen? Das tat ich den ganzen Nachmittag. Schon unpraktisch wenn man sich den engsten Freundeskreis aus einer Boyband zusammen sucht und die beste Freundin Fotografin für eine Klatschzeitschrift ist. Im nächsten Leben würde ich mir auf jeden Fall irgendwen arbeitslose suchen. Der hätte wenigstens immer Zeit.
    Was natürlich nur ein wirrer Gedanke war der aus reiner Verzweiflung entstand. Für nichts in der Welt würde ich Vani, Chris oder Richie eintauschen. Auch wenn einer der 3 manchmal durchaus übermäßig anstrengend sein konnte. Und wen ich meine, brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen.
    Zum 10. Mal in einer Minute drehte ich mich auf die andere Seite im Bett und schaute gelangweilt zur Tür in der Hoffnung es würde gleich irgendwer reinkommen oder es würde irgendwas interessantes passieren. Wir hatten bereits kurz vor 18 Uhr also war das nächste was passieren würde, wohl das Abendessen. Nicht grade interessant aber notwendig halt.
    Wie auf das Stichwort ging die Tür auf und eine gut gelaunte Krankenschwester kam mit einem Wagen und einem Tablett herein. „ Na, Lust auf Abendessen?“
    „ Hunger, Ja. Appetit, Nein.“, erwiderte ich grummelnd und setzte mich auf. Die Krankenschwester schenkte mir einen mitleidigen Blick und stellte mir das Tablett auf den Tisch.
    In Erwartung auf nichts gutes nahm ich den Deckel runter und sagte erst mal nichts. Mein entsetzter Blick wanderte zwischen der Krankenschwester und meinem Abendessen hin und her.
    „ Das ist nicht wahr, oder?“, fragte ich nach und versuchte ganz höflich zu klingen. „ Stimmt was nicht?“, fragte die ältere Frau aufmerksam. Mein Blick wanderte wieder auf das Tablett und wieder zurück zu ihr. „ Da steht ein Joghurt.“, antwortete ich dann und deutete mit der Hand darauf.
    Die Krankenschwester schaute mich verwirrt aber weiterhin höflich lächelnd an. Die schien wohl nicht ganz zu verstehen worauf ich hinaus wollte. Ich winkte ab und seufzte.
    „ Schon in Ordnung. Dankeschön.“
    Dann ließ sich mich und meinen Joghurt wieder alleine und ich ließ mich wieder auf mein Kissen sinken. Das konnte doch nicht den ihr ernst sein? Einen Diät Joghurt zum Abendessen? War das hier ein Boot Camp oder ein Krankenhaus? Von sowas konnte doch kein Mensch leben!
    Okay, ich hatte eine Lebensmittelvergiftung, aber das hieß doch nicht, dass ich auf radikal Diät gesetzt werde, oder? Ganz ehrlich, Hunger hatte ich nämlich schon ziemlich.
    Genervt schob ich das Tablett weg und stand auf. Wenn ich schon nichts zu essen bekam, würde ich mich bestimmt nach einer Dusche besser fühlen.
    Mit frischem Jogginganzug und nassen Haaren kam ich aus dem Badezimmer und erschrak als ich eine Tasche auf meinem Bett liegen sah, die eben noch nicht da war.
    War irgendwie wie in einem Horrorfilm. Langsam ging auf mein Bett zu und schaute mich im Zimmer um ob noch irgendwer hier war. Ich kam mir schon ein bisschen albern vor aber es war ja auch schon seltsam auf einmal was fremdes auf seinen Bett liegen zu haben.
    Ich setzte mich auf die Bettkante und griff nach der Tasche. Es war eine kleine schwarze von Nike und sie kam mir keines Wegs bekannt vor. Als ich den Reißverschluss geöffnet hatte musste ich mir den Mund zu halten um nicht zu quieken. Das Schicksal hatte mir einen Engel geschickt! Einen Engel mit verdammt gutem Geschmack für Kekse! Ich zog grinsend die Kekspackung heraus und ließ die Tasche zu Boden rutschen. Es war eigentlich auf eigene Gefahr wenn ich die Kekse aß, aber ich war mir eindeutig sicher das Risiko einzugehen, dass mir schlecht wird.
    Und wir wurde schlecht. Aber ich bereute nichts.
    Ich lag mit gluggerndem Magen in meinem Bett und überlegte von wem diese Kekse wohl kamen. Vani konnte ich direkt ausschließen. Sie wäre da geblieben wenn sie mir die gebracht hätte. Vielleicht Richie? Er wollte sie mir geben, aber er stand unter Zeitdruck und hat sie deshalb auf mein Bett gelegt. Ja, das klang logisch. Ich hoffte wirklich er würde noch einmal wieder kommen.
    Erstens, weil mir so furchtbar langweilig war. Zweitens, weil ich ihn sowieso gerne um mich herum hatte. Und drittens, weil ich noch ausquetschen musste über sein komisches Verhalten vom Vormittag.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 11.04.2009, 22:31


    muhaha +hoch und runter hüpf+
    ich hab ne ahnung von wem die Kekse sind :D :D
    höhöhö
    ach auch ein toller Teil auch wenn keiner der zwei Geilheiten vorkam :D

    du machst deine Sache toll :D
    Und unser gemeinsmes Baby wird auch toll :D
    Ich liebe es!



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 13.04.2009, 21:44


    Nachts

    Mitten in der Nacht, so kam es mir zumindest vor, strich mir Jemand über die Wange. Zuerst dachte ich, dass ich träume aber dann fiel mir auf, dass ich eigentlich immer an den guten Stellen vom Traum aufwachte. Ich öffnete die Augen und sah erst nur in Umrissen jemanden an meinem Bettrand sitzen.
    „ Mh?“, war das erste was ich verwirrt raus brachte. „ Oh tut mir leid. Ich wollte dich nicht wecken.“, erkannte ich Richies Stimme. Sofort war ich hellwach und setzte mich auf. „ Richie was machst du denn hier?“, fragte ich ihn überrascht. „ Wir mussten Überstunden im Studio schieben. Und ich dachte du wärst vielleicht noch wach.“, sagte er verlegen. „ Wie viel Uhr haben wir denn?“, fragte ich verwirrt. „ Ähm, gleich 0:30 Uhr.“, antwortete und klang noch verlegener als vorher.
    „ Ich hätte vielleicht mal vorher auf die Uhr schauen sollen..“, murmelte er dann leise zu sich selbst.
    „ Ach, ist doch nicht schlimm! Ich freu mich doch wenn du vorbei kommst. Schlafen kann ich tagsüber noch genug.“, beruhigte ich ihn und lachte leise. Dann stutzte ich und schaute prüfend zur Tür.
    „ Aber wie bist du überhaupt reingekommen? Halb 1 dürfte ja wohl keine Besuchszeit sein.“, stellte ich dann skeptisch fest. Daraufhin grinste er mich verstohlen an. „ Ich bin so mit den Krankenschwestern.“, flüsterte er und verschränkte 2 Finger miteinander. Wir fingen beide an zu lachen und er setzte sich mir gegenüber ganz auf das Bett.
    „ Achja, Danke für die Kekse übrigens.“, meinte ich dann grinsend. Richie schaute mich irritiert an und zog die Stirn kraus.
    „ Was für Kekse?“ – „ Na, die von heute Abend. In der kleinen Tasche.“, antwortete ich verdutzt.
    Richie schaute kurz skeptisch auf die Tasche am Boden, auf die ich deutete und schüttelte dann den Kopf. „ Da wirst du dich wohl bei Chris bedanken müssen.“ Vor lauter Irritation wäre ich fast vom Bett gerutscht. „ Bei Chris!?“ – „ Bei Chris.“, wiederholte er sachlich. Jetzt verstand ich gar nichts mehr. Vormittags wechselte er so gut wie kein Wort mit mir und dann schenkt er mir Kekse?
    „ Bestimmt nicht. Das würde gar nicht passen. Chris ist immer noch stinksauer auf mich.“, klärte ich ihn auf, bis mir einfiel, dass er das ja eigentlich selbst wusste. „ Dann war das wohl zufällig jemand, der die selbe kleine schwarze Nike Tasche wie er hat.“, erwiderte er und zuckte mit den Schultern.
    „ Chris.“, stellte ich tonlos fest und ich sah wohl irgendwie aus als bräuchte ich Trost denn Richie strich mir plötzlich über den Arm. „ Aber das passt doch nicht zusammen.“, sagte ich skeptisch.
    „ Weißt du, mich solltest du besser nicht fragen. Ich bin im Moment sowieso nicht so gut mit Chris.“, erwiderte er und klang bitter. „ Wieso eigentlich?“, fragte ich erstaunt und erinnerte mich an den Vormittag, als die beiden fast aufeinander losgegangen wären.
    „ Ach ist schon in Ordnung.“, erwiderte er und machte eine abwinkende Handbewegung. Ich warf ihm einen vielsagenden Blick zu und hielt seine Hand fest. „ Red schon.“
    „ Nein. Lass doch lieber so lange ich hier bin, über was schönes reden.“, wandte er ein und schaute mich mit seinem Hundeblick an. Ich verdrehte die Augen und gab mich geschlagen. „ Okay.“
    Dann lächelte er mich an und es herrschte Stille. Ich fing an zu lachen und stieß ihn gegen die Schulter. „ Jetzt schlag auch was vor!“
    Plötzlich sah er aus, als wäre ihm etwas so richtig peinlich. Ich merkte richtig wie er innerlich mit sich kämpfte. „ Naja, ich habe mir etwas überlegt.“, murmelte er dann und wich meinem fragenden Blick aus, indem er aus dem Fenster schaute. „ Sag schon. Ich bin so ungeduldig.“, meinte ich dann lachend. „ Genau wie Vani.“, erwiderte er prompt und schaute mich an. Ich stutzte und war ziemlich überrascht. Eigentlich fing er nie an von alleine über sie zu reden. Also musste es mit ihr zu tun haben. „ Vani?“, fragte ich vorsichtig. Er lächelte mich verlegen an und nickte. Und dann fing er endlich an zu erzählen.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 13.04.2009, 22:34


    tzzz xDD
    du nutzt ihr meine Ungeduld aus ja? xD
    Ich merk das schon :D
    Du stellst mich sehr gut dar, meine Ungeduld hast du leider in letzter Zeit zu spüren gekommen.. :D

    Aber was mal gar nicht geht ist das Ende.
    Du sagst mir ich hab ne sardistische Ader und dann machst DU sowas.
    Also wenn DAS nicht sardistisch ist weiß ich auch nicht xDD

    Mach weiter spnst fang ich an zu weinen xD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 15.04.2009, 00:30


    eeey :'D
    ich muss was loswerden, wegen der Geschichte.
    Hab ich letztens auch oft gesagt :'D

    Danki Lauri =D

    mir gefällt das, mal abgesehen von den doofen Enden :'D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 17.04.2009, 01:06


    Übernächster Tag

    „ Home Sweet Home.“, sagte ich zufrieden als Vani die Wohnung aufschloss und wir eintraten. Vani stellte meine Tasche ab und schaltete den Fernseher ein. „ Bin ich blöd oder hast du aufgeräumt?“, fragte ich verdutzt mit einem Blick durch das Wohnzimmer. „ Mh blöd bist du eh.. Aber aufgeräumt hab ich auch.“, erwiderte sie und lachte mich erst mal aus. „ Genau wie du. Was glaubst warum unser Zusammenleben so gut funktioniert?“, ärgerte ich sie und sie streckte mir die Zunge raus.
    Ich ließ mich zufrieden auf die Couch fallen und schloss die Augen als ich eins unserer Couchkissen im Gesicht abkriegte. Vani lachte und ging Richtung Küche. „ Ach übrigens, wir sind heute Abend zum Essen bei Richie eingeladen.“ Richie hatte uns zum Essen eingeladen? Bei sich?
    „ Sollen wir uns wirklich in diese Lebensgefahr begeben?“, rief ich ihr zu und hörte wie sie lachte.
    „ Ich mein, eine Lebensmittelvergiftung reicht mir!“ Ich stand auf und folgte ihr in die Küche und setzte mich auf die Arbeitsfläche. „ Keine Ahnung. Ich hab ihn noch nie kochen sehen.“, meinte sie schulterzuckend. „ Ich auch nicht.“, antwortete ich und versuchte zu überlegen ob er mal erwähnt hatte, dass er kochen konnte. „ Und ich bezweifle, dass ich das sehen möchte.“, meinte Vani dann und musste sich ein Lachen verkneifen. Ich trat ihr leicht mit dem Fuß in die Seite.
    „ Hey! Gib ihm eine Chance!“ – „ Mach ich ja.“, gab sie sich geschlagen und ging zum Kühlschrank.
    „ Aber sehen will ich das trotzdem nicht!“, lachte sie dann als sie außer Reichweite war.
    Wir machten uns mit Cornflakes bewaffnet zurück ins Wohnzimmer und schauten Fernsehen.
    „ Wie hat er das eigentlich gemacht? Ich mein, also war er hier?“, fragte ich nach einigen Augenblicken und Vani schüttelte nur den Kopf. „ Bloß nicht so ausführlich.“, meinte ich dann ironisch und warf ein Kissen zu ihr rüber. Sie sah mich empört an und setzte sich dann auf sämtliche Kissen in ihrem Umfeld, damit ich sie nicht noch mal bombadieren konnte. „ Er hat angerufen.“, meinte sie dann und schaute wieder auf den Fernseher. „ Achso.“, antwortete ich und versuchte ganz unbeteiligt zu klingen. Gelangweilt zippte Vani rum als uns plötzlich bei Viva ein strahlender Richie in Nahaufnahme entgegen lächelte und wir beide erst mal über diesen absurden Zufall lachen mussten.
    Dann zoomte die Kamera zurück und alle 5 waren im Bild. „ Viva nur mit dir!“, riefen dann alle gleichzeitig und ich musste irgendwie schon wieder lachen.
    „ Gott, wenn Jay’s Lächeln nicht mal übertrieben aufgesetzt war!“, lachte Vani und ich nickte amüsiert.
    „ Der arme Kameramann hatte es bestimmt nicht leicht.“, seufzte ich ironisch. „ Ich glaub du vibrierst, Laura.“, meinte Vani dann und deutete auf meine Hosentasche.
    „ Huch. Stimmt.“, stellte ich dann fest und zog es heraus. „ 1 neue Nachricht von Chris.“, las ich skeptisch vor und zog die Stirn kraus. „ Was will er denn?“, fragte Vani mich irritiert.
    „ Das werden wir jetzt sehen.“, murmelte ich und öffnete die Nachricht.

    Was machst du heute Abend?
    Chris

    Na, Danke. Noch kürzer hat er es nicht hingekriegt. „ Er will wissen was ich heute Abend mache.“, klärte ich sie auf und sie schaute nun genau skeptisch wie ich. „ Und wofür?“
    „ Keine Ahnung. Wahrscheinlich einfach nur Kontrolle.“, murmelte ich und drückte auf Antworten.
    „ Kontrolle? Wofür?“, fragte Vani verwundert. „ Was weiß ich, was in seinem wirren Kopf abgeht.“, lachte ich kurz und Vani grinste mich an.

    Bin bei Richie zum Essen eingeladen. Warum?

    Ich schickte die Nachricht ab und widmete mich wieder dem Fernseher. „ Und?“, fragte Vani.
    „ Ich hab gesagt, dass wir bei Richie sind.“, antwortete ich knapp und sie nickte nur. Keine 2 Minuten später vibrierte wieder mein Handy.

    Aha. Nur so.

    „ Vanne, kurze Frage. Ein Freund fragt dich was du heute Abend machst. Du antwortest, dass du bei einem anderen Freund zu Essen eingeladen bist. Und fragst warum er das wissen möchte. Der Freund antwortet. ‚ Aha. Nur so.’ Was denkst du dir?“, wandte ich mich an sie und schaute mich kurz überfordert an. Dann zuckte sie mit den Schultern. „ Dass der Freund nen Schaden hat.“
    Ich lachte kurz und wurde dann wieder ernst. „ Und wenn du nicht wüsstest, dass ich von Chris rede?“
    „ Mmh.. Wahrscheinlich das Selbe.“, lachte sie. Ich seufzte und steckte mein Handy wieder weg.
    „ Ich geh mal duschen.“, meinte ich dann und stand auf. „ Ja mach das. Du müffelst ja bis hier hin nach Krankenhaus.“, ärgerte Vani mich und ich wuschelte ihr dafür im vorbei gehen durch die Haare.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 17.04.2009, 17:15


    Oh man der Chris :D
    Ich finde ihn sehr amüsant und interressant :D
    jaja

    Bin gespannt wie das bei Richie läuft :D
    Mit dem Kochen..
    Mal sehen ob der das kann xDDD

    Und Chris soll mal Klartext reden :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 17.04.2009, 17:19


    und ich dachte ich wäre schneller als vanne :'D
    gefällt wie immer, wir sind so treue leser, ich glaub Richie kann das. ein bisschen? :'D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 21.04.2009, 19:21


    Abends

    „ Wo hat der denn in dem Laden eine Klingel, verdammt?“, beschwerte Vani sich als wir bei Richie vor der Haustür standen. „ Huch. Hab ganz vergessen, dass du noch nie hier warst.“, meldete ich mich zu Wort und betätigte die Klingel. Zu unser beider Überraschung öffnete Izzy die Tür.
    „ Ladies!“, begrüßte er uns freudig je mit einem Küsschen und einer herrlichen Izzy-Umarmung. Niemand würde widersprechen wenn man sagt, dass Izzy die knuddeligsten Umarmungen drauf hatte.
    „ Hey, Izzy.“, sagten Vani und ich fast gleichzeitig. Er lachte und bat uns herein. „ Das könnte ich jeden Abend haben. 2 hübsche Ladies die meinen Namen im Chor sagen.“, schwärmte er und wir lächelten ihn an. „ 2 hübsche Ladies? Dann wird wohl mein Besuch da sein.“, kam es von Richie der um die Ecke kam und uns entgegen strahlte. Er sah wirklich ziemlich umwerfend aus. Sogar mit seiner niedlichen Weihnachtsschürze um die Hüfte. „ Richie wir haben August.“, sagte ich amüsiert als er mich umarmte. Er verstand nicht sofort und folgte dann meinem Blick auf seine Schürze.
    „ Oh, Ja. Die ist noch from Weihnachten von meiner Mom.“, sagte er auf deutsch und klang natürlich wieder unwiderstehlich niedlich, dass man ihm am liebsten in die Wange knuffen wollte.
    Und wenn er von alleine deutsch redete, hieß das eigentlich immer, dass er sehr gut drauf war.
    „ Hey, Vani.“, wandte er sich dann an sie und umarmte sie zaghaft. Ich verkniff mir ein Seufzen und sah, dass es Izzy genauso ging. Es würde wohl doch noch etwas länger dauern..
    „ Und seid ihr euch sicher, dass ihr bleiben wollt? Immerhin hat Richie gekocht.“, meinte Izzy dann schadenfroh und fing sich von Richie einen strafenden Blick ein.
    „ So lange du nicht geholfen hast geh ich das Risiko ein.“, lachte Vani und spielte wohl auf letztes Jahr Weihnachten an, als Izzy kläglich versucht hatte mit Leo etwas zu kochen.
    „ Keine Sorge, hat er nicht. Dazu war er natürlich viel zu bequem.“, murmelte Richie und schaute Izzy finster an. „ Hey! Schau mich nicht so an! Ich hab die Tür geöffnet!“, versuchte er sich zu verteidigen und Vani und ich lachten. Ich war echt froh, dass Izzy da war. Er konnte jede noch so unangenehme Situation entschärfen. Und wie ich es so im Gefühl hatte würde sein Talent wahrscheinlich auch noch zum Einsatz kommen. „ Was gibt’s denn?“, fragte ich Richie und er war sofort Feuer und Flamme.
    „ Kommt mit in die Küche! Ich zeig es euch!“, meinte er freudig und deutete uns ihm zu folgen.
    Erstaunt schaute ich mich in seiner Küche um. Ich hätte ja mit viel gerechnet, aber nicht damit, dass alles top aufgeräumt ist. „ Wow. Ich hätte mit einem Schlachtfeld gerechnet.“, sprach Izzy meine Gedanken aus und ich lachte. „ Du bist doch schon vor uns hier gewesen. Warst du da nicht einmal in der Küche?“ Izzy grinste unschuldig und schüttelte dann den Kopf.
    „ Ich wollte Richie ja nicht bei der Arbeit stören.“, meinte er dann und legte viel Ironie mit in die Aussage. Richie verdrehte genervt die Augen und widmete sich wieder dem Ofen.
    „ Also was gibt’s denn nun?“, fragte Vani dann. „ Hier guckt euch mein Meisterwerk an.“, erwiderte er freudig und öffnete die Ofentür. Sofort kam uns ein unwiderstehlicher Duft von Nudeln und Käse entgegen und er deutete freudig grinsend auf den Auflauf.
    „ Das sieht echt lecker aus.“, lobte ich ihn und er strahlte mich an. Er war wirklich extrem gut drauf.
    Aber weswegen denn? „ Stimmt. Sieht klasse aus.“, stimmte Vani mir zu und er strahlte noch mehr.
    „ Worauf wartest du denn? Ich hab voll Hunger!“, beschwerte sich Izzy und grinste uns danach an.
    Armer Richie. Ich fragte mich ob Izzy einfach aufgetaucht war oder ob er eingeplant war. Wenn er nicht eingeplant war, konnte ich Richie sehr gut verstehen. Wer freute sich schon über ungeladene Gäste?

    „ Der Auflauf ist genial, Richie.“, lobte ich ihn während dem Essen. „ Dankeschön.“, erwiderte er freudig und schenkte mir sein herrlichstes Lächeln. Alles in allem lief der Abend bis jetzt Pannenfrei aber es tat der Stimmung schon einen Abbruch, dass Vani nur dann etwas sagte wenn sie persönlich angesprochen wurde und selbst dann nur in kurzen Sätzen redete. Wie blöd war ich denn auch ?
    Es war doch klar, dass sie sich komisch vorkommen würde wenn wir bei ihrem Exfreund zum Essen eingeladen waren. Gut, Izzy und ich waren natürlich da aber so viel wie ihr an Richie lag hatte ich mich eindeutig getäuscht als ich dachte es würde nach einem halben Jahr schon gehen.
    „ Und? Was steht so an bei euch?“, fragte ich dann an die beiden gewandt und sie tauschten erst mal fragende Blicke aus. „ Müsst ihr jetzt so lange überlegen?“, meinte ich dann lachend.
    „ Achja, genau. Morgen geht es ab nach Düsseldorf wegen den Sommerfestivals und vorher noch einen Abstecher nach Bochum wegen einer Autogrammstunde.“, erzählte Richie und Vani und ich mussten uns gleichzeitig einen Lachanfall verkneifen. Wie er Bochum und Düsseldorf mit seinem Ami Akzent aussprach klang einfach zu lustig. „ Was ist so lustig?“, fragte er verpeilt und schaute uns fragend an. „ Haach mein lieber Richie. Hör mir genau zu.“, kam es wissend von Izzy und Richie schaute ihn aufmerksam und gleichzeitig verwirrt an. „ D u s s e l d o r f.“, sprach Izzy es dann ganz langsam und deutlich aus. „ Und? Klinge ich intelligent?“, fragte er ironisch. Richie zog eine Schnute und wir mussten schon wieder lachen. Da Richie auch gut über sich selbst lachen konnte war er direkt danach wieder ganz der Alte und streckte uns grinsend die Zunge raus.
    „ So also ich bin voll bis oben hin.“, meinte Izzy einige Minuten später und klatschte sich genüsslich auf den Bauch. „ Und das geht?“, fragte Vani ironisch. „ Ich weiß, bei meinem großen breiten astral Körper sieht das vielleicht nicht so aus, aber ich werde auch mal satt.“, erwiderte er breit grinsend und spannte sein kleines Ärmchen an. Richie verdrehte die Augen und tat als ob er gähnen müsste. Vani und ich lachten und begannen Teller zusammen zu räumen.
    „ Ich bin mal kurz im Bad.“, meinte Vani kurz und war auch direkt verschwunden. „ Zweite Tür links!“, rief ich ihr nach und seufzte.
    „ Oh Shit, ich muss weg!“, kam es dann plötzlich von Izzy und er sprang vom Tisch auf. Erstaunt schauten wir ihm zu wie er ins Wohnzimmer lief und seine Jacke holte. „ Ich bin noch verabredet!“, sagte er dann hastig als er wieder in die Küche kam. Plötzlich klingelte es an der Tür und so laut wie diese Klingel war zuckte ich vor Schreck zusammen. „ Kein Ding. Ich mach auf, Rich. Gute Nacht.“, sagte er noch schnell und verschwand im Flur. Kopfschüttelnd schauten wir ihm kurz nach und kümmerten uns dann darum die Teller in die Spülmaschine zu räumen.
    Als Richie vom Tisch wieder kam, blieb er an einem Stuhlbein hängen und stolperte mir entgegen, so dass ich ihn grade noch auffangen konnte bevor alle Teller flöten gingen. Lachend standen wir uns gegenüber als plötzlich Chris im Türrahmen stand. „ Ich wusste es.“, sagte er tonlos.
    Irritiert stellte Richie die Teller ab und machte einen Schritt auf ihn zu. „ Was machst du denn hier?“
    „ Mir das bestätigen was ich gedacht habe.“, antwortete er und klang wütend. Warum zur Hölle sollte er denn wütend sein? „ Hä? Wovon redest du?“, fragte Richie verwirrt und gleichzeitig auch ein bisschen gereizt. Chris beachtete ihn nicht weiter und schaute mich an. Ich bekam den kältesten Todesblick ab den er je rausgehauen hatte und dann schnaubte er verächtlich.
    „ Du bist doch so naiv.“, sagte er kalt und ich stutze. Ich war völlig überfordert mit der Situation.
    Was hatte ich denn jetzt schon wieder verbockt? „ Lass sie gefälligst in Ruhe!“, ging Richie dazwischen und stellte sich vor mich. „ Wieso zur Hölle musst du dich eigentlich überall einmischen?“, kam es dann wütend von Chris. „ Was ist überhaupt dein Problem!?“, fragte Richie im Gegenzug und klang mittlerweile genauso wütend. „ Dass die kleinen Mädchen die ihre Unterwäsche hinterher werfen ist dir wohl ganz schön zu Kopf gestiegen.“, sagte Chris dann abwertend. Ich konnte Richie zwar nur von hinten sehen aber ich sah an der nachlassenden Körperspannung, dass ihn diese Aussage getroffen hatte. „ Hör auf so einen Scheiß zu erzählen!“, ging ich nun wütend dazwischen und trat hinter Richie hervor. Chris schnaubte schon wieder verächtlich und schaute kühl an mir herunter. „ Du bist nicht nur naiv sondern auch noch dumm, Laura.“
    Dann drehte er sich um und verschwand Richtung Haustür. Ich strich Richie kurz tröstend über den Arm und lief ihm dann hinterher. Ich wollte ihm grade nach die Tür raus als Vani aus dem Bad kam und mich völlig überrascht anschaute. „ Was war denn hier los?“ – „ Ich erklär es dir später. Ich bin gleich wieder da.“, antwortete ich hastig und verschwand im Treppenhaus.


    _________________


    drama baby ! :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 21.04.2009, 20:23


    wie ich wegen drama baby lachen musste :'DD

    viel zu aufregend für mich, verwirren tut's mich auch,
    also klär mich bitte ganz schnell auf und poste einen weiteren Teil (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 25.04.2009, 19:21


    Unten die Haupteingangstür stand noch offen und ich sprang die letzten beiden Stufen herunter. Auf dem Bürgersteig schaute ich mich atemlos um und sah Chris dann 10 Meter weiter wie er wütend versuchte sein Auto aufzuschließen. „ Chris!“, rief ich atemlos und lief auf ihn zu. Als er mich bemerkte, schaute er nur ein mal kurz auf und öffnete dann die Autotür ohne mich weiter zu beachten. Ich kam grade rechtzeitig um ihn daran zu hindern einzusteigen. „ Was willst du von mir?“, fuhr er mich an und ich wich automatisch ein Stück zurück. „ Ich versteh dich nicht. Was hast du?“, fragte ich und konnte nicht verhindern etwas eingeschüchtert zu klingen.
    „ Nichts, verdammt! Vergiss es!“, antwortete er wütend und kam dabei etwas näher mein Gesicht. Ich schluckte und nahm all meine Mut zusammen. „ Du bist so ein Arschloch geworden.“
    Er lachte einmal kurz verächtend auf und schüttelten dann den Kopf.
    „ Denk noch mal drüber nach, Laura. Du verteilst die Rollen falsch.“
    Dann stieg er in sein Auto und fuhr mit quietschenden Reifen davon. Stehengelassen wie der letzte Vollidiot stand ich da und schaute ihm noch kurz hinterher. Dann atmete ich tief ein und machte mich wieder auf den Weg nach oben.
    Ich war grade durch Richie’s Wohnungstür getreten als Vani mir wütend entgegen kam und ohne ein Wort an mir vorbei rauschte. Ich ging noch ein paar Meter weiter und sah Richie in der Küche stehen wie er sich verzweifelt durch die Haare fuhr. Als er mich bemerkte schüttelte er in Zeitlupe den Kopf und schaute mich traurig an. „ Ich wollte das nicht..“, hörte ich ihn ganz leise sagen. Mit großen Augen schüttelte ich den Kopf und machte eilig kehrt um Vani noch einzuholen.
    Im Treppenhaus fing ich sie ab und hielt sie am Arm fest. Erschrocken blieb sie stehen und ich sah, dass sie Tränen in den Augen hatte. „ Sag nicht, dass...“, brach ich meinen Satz ab und schüttelte den Kopf. „ Er hat einfach.. Wir haben geredet.. Und er hat mich einfach geküsst..“, stammelte sie völlig überfordert während ihr die erste Träne über die Wange lief. Ich seufzte und nahm sie in den Arm.
    „ Er ist so ein blöder Idiot.“, sagte sie dann leise und atmete schwer. Und so gern ich Richie auch hatte, damit hatte sie in dem Moment völlig recht.

    Nächster Tag

    Am nächsten Tag war die Laune wie nicht anders erwartet ziemlich betrübt. Ich muss zugeben, ich war sehr erleichtert darüber, dass die Jungs erst mal die nächsten 5 Tage nicht in Berlin waren. Auf irgendeine Art von Konversation mit Chris hatte ich überhaupt keine Lust und die Aktion von Richie war ja wohl eine der dümmsten, die er je gebracht hatte. Ich bekam einfach nicht den in Kopf wie er auf diese völlig hirnlose Idee kam Vani einfach zu küssen. Was ich allerdings auch nicht verstand, war was Chris für ein Problem hatte. Ich fand einfach keine plausible Erklärung warum er Richie als arrogantes Arschloch bezeichnete und warum er überhaupt so eine Show abgezogen hatte. Dass er sowieso schon sauer auf mich war, war mir klar. Aber was hatte ich denn nun schon wieder verbrochen? Und was hatte Richie verbrochen? Oder vielleicht hatten wir beide nichts getan und Chris hatte einfach einen Schaden. Diese Erklärung kam der Realität meines Erachtens am nächsten.
    „ Ich bin weg. Fotos machen bei einer Cluberöffnung. Bis Nachher.“, sagte Vani knapp und ich bevor ich etwas erwidern konnte verließ sie die Wohnung. Mittlerweile war es Abend geworden und ihr Verhalten hatte sich noch nicht verändert. Mir kam es ein bisschen so vor, als würde es am liebsten einfach verdrängen aber musste im Gegenzug so oft daran denken, dass ihr ganzes Verhalten anders war als sonst. Ich hatte mich schon auf der Fahrt nach Hause am Abend davor damit abgefunden, dass nichts mehr so werden würde wie es mal war.
    Seufzend kuschelte ich mich mit einer Decke auf die Couch und schaltete den Fernseher ein. Mir ging zwar so vieles durch den Kopf, dass ich mich nicht darauf konzentrierte was lief aber es war besser als diese Stille in der Wohnung. Mein Handy riss mich völlig aus den Gedanken und ich fuchtelte unter der Decke an meiner Hosentasche herum um noch rechtzeitig dran zu gehen.
    Als ich allerdings den Namen auf dem Display sah wollte ich sofort den roten Hörer drücken.
    „ Was ist?“, fragte ich beabsichtigt desinteressiert. „ Was zur Hölle hast du getan!?“, fuhr Jay mich an.
    Ich stöhnte genervt und verdrehte die Augen. „ Was ist? Sind wegen mir kleine Robben Babys umgekommen, oder was?“, fragte ich sarkastisch. „ Das wäre mir lieber als das was eigentlich hier abgeht!“, motzte er. „ Wieso wundert mich das nur nicht.“, murmelte ich eher zu mir selbst und wartete darauf, dass er endlich mal zum Punkt kam. „ Chris und Richie sind vorhin fast aufeinander los gegangen! Und ich hab so das lausige Gefühl, dass du etwas damit zu tun hast! Kannst du mir vielleicht mal erklären wie wir mit 2 Typen auftreten sollen die sich am liebsten gegenseitig erwürgen würden?“, regte er sich nun richtig auf. Okay, wenn ich jetzt nichts damit zu tun haben würde, würde ich mich darüber aufregen, dass er mich damit in Verbindung bringt. Aber ich hatte ja etwas damit zu tun.. „ Aha. Nimmst du schon Wetteinsätze an?“, fragte mich Absicht um ihn zu provozieren.
    „ Das ist überhaupt nicht witzig!! Was zur Hölle war los bei euch?“, beschwerte er sich und klang immer wütender. „ Wieso fragst du sie nicht einfach selbst?“, gab ich pampig zurück. „ Weil keiner von ihnen mit mir redet!“, erwiderte er genervt. Woran das wohl lag? Aber die Provokation verkniff ich mir lieber. Es musste wirklich nicht so toll sein wenn man auf Festivals tourt und 2 kein Wort miteinander reden. „ Ich glaube nicht, dass weder ich noch du etwas dagegen tun können. Das sollten die beiden vielleicht mal ihrem Alter entsprechend klären.“, antwortete ich dann. „ Ich glaube sehr wohl, dass du etwas dagegen tun kannst. Ich gebe dir jetzt Chris...“ – „ Nein!“, fiel ich ihm abrupt ins Wort. „ Warum nicht?“, fragte er genervt. „ Weil ich nicht mit Chris reden werde.“, erwiderte ich zickig. „ Dann halt Richie, meine Güte.“, meinte er dann und ich hörte ein Rauschen. Ganz ehrlich, ich hoffte sehr, dass Richie nicht mit mir reden wollte. Aber leider fiel mir kein Grund warum er das nicht wollen würde. „ Laura?“, kam es dann vom anderen Ende. „ Hi.“, antwortete ich verklemmt. Dann herrschte kurz Stille und ich spielte ganz kurz mit dem Gedanken eine Funkstörung vorzutäuschen.
    „ Chris dreht völlig ab.“, sagte er dann etwas leiser. „ Hat er immer noch nicht gesagt was los ist?“, fragte ich skeptisch. „ Er hat nichts gesagt außer, dass ich ja ein arrogantes Arschloch bin. Und das ist ja nichts neues seit gestern Abend.“, murmelte er gereizt. „ Hast du vielleicht eine Ahnung was los sein könnte?“, fragte ich dann vorsichtig. „ Er denkt ich hätte mich an dich ran gemacht.“, antwortete er prompt und ich hätte fast mein Handy fallen gelassen. „ Was!?“, fragte ich völlig außer mir.
    „ Ist eine Vermutung.“, sagte er gelassen. Aber Richies Vermutungen waren hauptsächlich eigentlich immer richtig. „ Aber das versteh ich nicht.“, sagte ich verdutzt. „ Ich versteh Chris generell nicht. Wenn ihn einer versteht dann eigentlich du.“, erwiderte er und klang ziemlich lustlos.
    „ Versuch einfach drüber zu stehen. Konzentrier dich auf den Auftritt und alles andere. Der kriegt sich bestimmt schon wieder ein.“, meinte ich dann und kam mir vor wie der schlechteste Lügner der Welt.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 25.04.2009, 22:30


    hallo!?
    geht es noch xDD
    wie dumm Chris einfach ist :'D
    will seine doofe blonde Kuh heiraten und ist das eifersüchtig hoch hunderttausendmillionen!
    ja ich weiß dass es die zahl nicht gibt xDDD muhaha
    trotzdem ist er doof.
    der soll sich mal langsam entscheiden.
    würden manche leute das mal tun wäre das leben eh viel einfacher! :roll:

    super teil (:
    ich mag drama xD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 25.04.2009, 23:19


    altah wie kompliziert :'D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 06.05.2009, 20:59


    1 Woche später

    Vani und ich schlenderten gemütlich durch die Straße in der unsere Wohnung lag und genossen die letzten Sonnenstrahlen, die das Gesicht wärmten. Die vergangene Woche war extrem entspannend. So völlig ohne Chris oder Richie, und somit auch völlig ohne jegliche Art von Dramen. Mittlerweile war es Ende August also ging es auf meine lieblings Jahreszeit zu, den Herbst.
    Wie jeden Freitag kamen wir gegen Abend vom Einkaufen wieder. An diesem Freitag war der Unterschied, dass wir frei hatten. „ Ich finde wir sollten mal wieder weggehen.“, meinte ich gedankenabwesend während Vani die Haustür aufschloss.
    „ Und wohin?“, entgegnet sie und schaute mich fragend an. „ Keine Ahnung. Berlin hat ja wohl genügend Clubs im Angebot.“, erwiderte ich schulterzuckend. Sie schien kurz zu überlegen als durch den Hausflur traten und die Treppe hochgingen. An der Wohnungstür angekommen nickte sie.
    „ Okay, machen wir.“, meinte sie dann grinsend und schloss die Tür auf. Drinnen beförderten wir kurze Hand die Einkäufe in die Schränke und gingen nacheinander duschen.
    „ Hast du meine blaue Bluse gesehen?“, hörte ich Vani rufen als ich in einem Zimmer vor dem Spiegel stand und mir die Haare föhnte. „ Hängt über deinem Schreibtischstuhl!“, rief ich zurück und föhnte weiter. Ehrlich gesagt freute ich mich tierisch, dass wir mal wieder was machten. Vor allem war Vani endlich nach Tagen mal wieder so richtig gut drauf.
    „ Bist du fertig mit dem Föhn?“, kam es plötzlich aus dem Türrahmen. Ich zog schnell den Stecker raus und warf ihn ihr rüber. „ Wo gehen wir eigentlich hin?“, fragte ich als ich mir die Haare durchbürstete. „ Ich weiß nicht. Ins Maxxim?“, entgegnete sie schulterzuckend. „ Geht klar.“, stimmte ich zu und griff nach dem Mascara. Vani verschwand wieder im Bad und ich kümmerte mich um meine Wimpern. Durch den Spiegel sah, dass auf meinem Schreibtisch mein Handy aufleuchtete. Sofort geriet ich ins Stocken und betete im Stillen, dass es keiner der Jungs war. Ich wandte mich vom Spiegel ab und ging zum Schreibtisch. Erleichtert atmete ich auf als sah wer da anrief.
    „ Hey, Anni!“, begrüßte ich sie freudig.
    „ Hi! Ich wollte mal fragen wie es so läuft nach eurem Drama letzte Woche.“, fragte sie mich und klang ehrlich etwas besorgt.
    „ Eigentlich grade sogar ziemlich gut. Vani hat endlich mal wieder gute Laune. Wir wollen gleich ins Felix. Hast du vielleicht Lust mit zu kommen?“, berichtete ich und fragte mich selbst warum ich nicht schon früher darauf gekommen war sie zu fragen.
    „ Maxxim? Ohja, Gerne! Wann wollt ihr los?“, erwiderte sie gut gelaunt. „ Wir machen uns grade fertig. Sollen wir uns in einer Stunde vor dem Eingang treffen?“, schlug ich mit einem Blick auf die Uhr vor. „ Okay, Prima. Ich freu mich schon. Bis nachher.“, quiekte sie fröhlich ins Handy und legte auf. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht wandte ich mich wieder dem Spiegel zu und griff nach dem Puder.
    Vani hatte gute Laune. Anni hatte sowieso gute Laune. Jetzt konnte der Abend genial werden wenn jetzt auch noch ich mich zusammenreißen konnte. Ich zeigte es zwar nie wirklich nach außen aber mir machte die ganze Sache schon ziemlich zu schaffen. Vor allem hallten mir auch immer wieder Richies Worte im Kopf wider. „ Na, dass du ihn liebst.“
    Wenn er wüsste was er für eine Verwirrung ausgelöst hatte. Vor ein paar Monaten hätte ich das noch eiskalt abgeschmettert und nicht weiter drüber nachgedacht. Aber nun wollte Chris heiraten und ich spürte, dass mir das mehr ausmachte als es eigentlich sollte. Sogar mal ganz abgesehen davon wer seine Verlobte war. Aber es konnte auch sein, dass ich mir nun so einiges einredete durch Richies Aussage. Immerhin war ich seine beste Freundin und seine Verlobte ein Monster. Das konnte einem doch einiges ausmachen, oder?

    Abends

    „ Da seid ihr ja!!“, hörten wir eine freudige Stimme und wurden als wir uns umdrehten prompt umarmt. „ Gut gelaunt wie eh und je.“, lachte ich als Anni uns los ließ. Sie schaute einmal kurz an Vani und dann an mir runter. „ Wow. Ihr seht super aus!“ – „ Das Kompliment können wir nur zurück geben.“, erwiderte Vani lachend. „ Danke.“, strahlte sie. „ Also? Kann es los gehen?“
    Vani und ich nickten gleichzeitig und wandten uns dem Eingang zu. Es gab kurz das übliche Prozedere mit dem Ausweis und dann konnten wir endlich nach drinnen.
    „ Ach du Kacke.“, murmelte ich erstaunt als ich mich umschaute. Es war die Hölle los und das obwohl es grade mal halb 10 Uhr war. Bevor ich mich weiter umsehen konnte wurde ich am Handgelenk gegriffen und zur Bar geschleift. Wegen der Lautstärke konnte ich zwar nicht verstehen was Anni uns da bestellte aber ich war sowieso nicht so wählerisch. Ich lehnte mich neben Vani an die Theke und wir ließen den Blick durch den Raum schweifen. „ Und? Schon was gefunden?“, scherzte ich.
    „ Also willig sind sie hier alle!“, lachte sie und deutete auf 2 Typen auf der Tanzfläche die grölend ihr Bier hoch hielten und uns zu winkten. Ich lachte ebenfalls und wir bekamen dann von Anni irgendwelche lustigen Getränke mit Schirmchen in die Hand gedrückt.
    „ Auf unseren Mädels Abend!“, rief sie dann strahlend und wir ließen unsere Gläser aneinander klirren.
    „ Achja deiner ist alkoholfrei, Laura. Ich war dafür, dass du fährst.“, grinste sie dann frech und ich schaute sie gespielt empört an. Wenn ich ehrlich war, machte mir das absolut nichts aus. Ich war eh nie der große Party Trinker und ich wollte, dass Vani wieder so richtig Spaß hatte. Wäre ja dann unpassend wenn sie fahren müsste. „ Ich verzeih dir noch mal. Obwohl du ziemlich hinterlistig bist!“, lachte ich und piekste ihr in die Seite.
    Nach 2 Stunden war die Stimmung im Laden so ziemlich am Höhepunkt und man konnte kaum noch seine eigene Stimme verstehen. Wir tummelten uns fast ununterbrochen auf der Tanzfläche und hatten tierisch Spaß. Plötzlich hielt mir Jemand von hinten die Augen zu und ich erschrak mich fast zu Tode. Glücklicherweise ertönte aber dann an meinem Ohr eine mir sehr bekannte Lache.
    „ Izzy!“, rief ich gut gelaunt und drehte mich grinsend zu ihm um. Aber prompt im nächsten Moment verflog die Freude wieder. Er war bestimmt nicht alleine hier. „ Na, das Lächeln hat aber nicht so lange angehalten.“, lachte er. Als er meinen Gesichtsausdruck dann genauer deutete verstand er wohl worum es mir ging. „ Sind sie auch hier?“, fragte ich grade so laut, dass er es kaum gehört haben musste. Er schaute verlegen auf den Boden und dann wieder in mein Gesicht. „ Ja.“
    Hinter mir merkte ich mich wie Anni mich antanzte. „ Izzy!“, rief sie dann strahlend und fiel ihm um den Hals. „ Lange nicht gesehen, was?“, begrüßte er sie und sie bekam natürlich wie gewohnt eine herzliche Umarmung von ihm. Hinter mir tauchte Vani auf und begrüßte ebenfalls Izzy.
    Aber ich beachtete die 3 eigentlich nicht weiter, weil ich mich umschaute um sie irgendwo zu entdecken. Warum zur Hölle mussten sie denn ausgerechnet diesen Freitag hier im Maxxim sein? Kein normaler Mensch hat nach diesem Job noch Bock auf Party! Verdammtes Schicksal!
    „ Was ist los, Laura?“, fragte Anni mich und folgte meinem Blick durch den vollen Raum. „ Ich bin kurz was trinken.“, log ich und machte mich auf den Weg zur Toilette. Auf dem Damenklo würde ich wohl keinem von ihnen so schnell begegnen. Relativ feige, ich weiß. Aber ich musste erst mal kurz nachdenken ohne dieses Dröhnen im Ohr. Ich drehte mich noch einmal kurz um und warf im Gehen noch ein Blick auf die Tanzfläche. Schwerer Fehler. Ich lief irgendwen um und bekam sein Bier in den Ausschnitt. „ Oh, Nein! Das tut mir Leid! Ehrlich, das wollte ich nicht!“, entschuldigte sich der Kerl panisch. „ Ist kein Ding. War meine Schuld.“, murmelte ich und wollte an ihm vorbei gehen zur Toilette als mir jemand bereits Servietten unter die Nase hielt.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 16.05.2009, 19:29


    :cry: keine kommentare..


    aber hey,
    ich bin ja kuhl und mach trotzdem weiter :'D

    ______________

    „ Ich würde dir ja helfen es weg zu machen aber ich schätze dann würde ich gleich von mehreren hier was aufs Maul kriegen.“, murmelte Richie. „ Danke.“, entgegnete ich ohne darauf einzugehen und nahm die Tücher. Wieso mussten die denn immer auftauchen wenn man überhaupt nicht damit rechnete? „ Ist sie hier?“, fragte er dann und schaute an mir vorbei. „ Ja.“, antwortete ich schlicht und versuchte mein Oberteil etwas trockener zu kriegen. Naja, nach Bier riechen würde ich jetzt sowieso den ganzen Abend. „ Und Nein, sie weiß nicht, dass du ebenfalls hier bist. Dann hätte sie nämlich schon längst fluchtartig den Laden verlassen.“, beantwortete ich die unausgesprochene nächste Frage, die ihm im Gesicht geschrieben stand. Prompt tat mir die Art wie ich es gesagt hatte auch schon wieder Leid, denn er sah echt nicht glücklich aus. „ Tut mir leid, ich..“ – „ Nein, schon in Ordnung. Du hast ja Recht.“, fiel er mir ins Wort. Dann herrschte Stille. Und zwischen Richie und mir herrschte eigentlich niemals Stille. Genau genommen brauchte ich ja auch nicht wirklich Streit mit ihm zu haben aber es war jetzt einfach so seltsam.
    „ Wie ist eure Festival Woche gelaufen?“, fragte ich dann einfach um irgendetwas zu sagen. Er schenkte mir einen vielsagenden Blick und ich seufzte. „ Versprich mir, dass du wenigstens zurück schlägst wenn er auf dich los geht.“, meinte ich dann in vollem Ernst und er schüttelte kaum sichtbar den Kopf. Was hatte ich auch erwartet? Nie würde ausgerechnet Richie irgendwen schlagen. Vor allem nicht seinen eigentlich besten Freund. „ War es so übel?“, hakte ich dann nach obwohl ich mir die Antwort eigentlich schon denken konnte. „ Naja, ich weiß nicht was du unter übel verstehst. Aber ich finde eiskalte Ignoranz für etwas von dem ich keine Ahnung habe was es ist, schon übel.“, antwortete er und ließ es wie einen Scherz klingen aber sein Gesichtsausdruck ließ alles andere als einen Scherz deuten. „ Was ist das überhaupt für ein Diven benehmen? Das übelste Drama abziehen, die beleidigte Prinzessin spielen und dann nicht mal sagen was man für ein Problem hat!“, regte ich mich auf und bekam Wut Tränen in die Augen. „ Ist er hier?“, fragte ich dann, doch meine Frage wurde eine Sekunde später von selbst beantwortet als ich an Richie vorbei schaute und ihn an der Bar sitzen sah.
    Richie folgte meinem Blick und sah mich dann mit einer hochgezogenen Augenbraue an. „ Wirst du hingehen?“ Grade als ansetzen wollte etwas zu antworten kam Vani freudig aus der Menge auf mich zu gelaufen. „ Laura! Ich..“, dann brach sie ab als der Moment kam indem sie Richie entdeckte. Sofort war ihr Lächeln verschwunden. Richie wirkte auf einen Schlag total unbeholfen, fuhr sich durch die Haare und schaute andauernd in eine andere Richtung oder auf seine Uhr.
    Sie schaute ihn einen Moment ausdruckslos an und dann war sie wieder verschwunden. Richie seufzte einmal sehr verzweifelt und schaute ihr hinterher. „ Lief doch ganz gut.“, meinte ich dann schulterzuckend. Daraufhin schaute er mich missbilligend an. „ Nicht witzig.“
    Ich schnaubte einmal kurz und tippte ihm an die Stirn. „ Das war mein ernst. Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass.. Naja mit Schlimmerem halt.“, meinte ich dann und musste irgendwie lachen.
    Glücklicherweise nahm er mir das nicht übel und lächelte auch einmal kurz. Zwar mehr verzweifelt als belustigt aber immerhin ein Richie-Lächeln.
    Aber dann kam dieser eine Moment. Der Moment indem Richie einen kleinen Schritt nach rechts machte und Chris genau in meinem Blickfeld war. Als hätte ich ihn gerufen schaute er auf und mir dabei genau in die Augen. Wahrscheinlich waren es nur 2 Sekunden in denen wir uns anschauten aber mir kam es vor wie eine unerträgliche Ewigkeit. Das war wie das Gefühl was man in der Achterbahn kurz vor der steilen Abfahrt hatte. Als wenn man keine Luft kriegt und der Magen sich umdreht.
    Richie schaltete schnell und stellte sich prompt wieder genau vor mich. Dann legte er mir eine Hand auf die Schulter und schaute mich mitleidig an. „ Es tut mir ehrlich leid. So sollte das alles hier nicht laufen. So sollte es wirklich nicht laufen..“

    1 Stunde später hatte es Anni irgendwie geschafft Vanis Laune wieder zu heben. Ich wusste nicht wie, aber ich war ihr mehr als unendlich dankbar dafür. Die beiden tummelten sich auf der Tanzfläche während mir einfach nur nach sitzen und nachdenken war. Leider war mir nicht mal das gewährt denn wenige Augenblicke setzte sich ein Typ zu mir, der schon so ein dämliches Grinsen auf dem Gesicht hatte. „ Hi.“, gab er dann in einer seltsamen Tonlage von sich. Wahrscheinlich schon so hacke, dass er sich für den Hengst des Abends hielt. „ Hallo.“, gab ich desinteressiert von mir ohne ihn anzuschauen.
    „ Und was machst du so?“, fragte er weiterhin mit dieser dämlich verstellten Stimme.
    Ich seufzte und verdrehte die Augen. Eine blödere Frage war ihm wohl nicht eingefallen. „ Sitzen und trinken.“, meinte ich dann gelangweilt, was ihn aber nicht zu stören schien.
    „ Oh, cool.“ – „ Ja, find ich auch.“, sagte ich sarkastisch und schaute wieder durch den Raum. Leider erblickte ich plötzlich Jay und unsere Blicke trafen sich. Zu meiner Überraschung schaute er aber ziemlich neutral. Neben ihm saß Chris und folgte Jay’s Blick in meine Richtung. Dann verzog er das Gesicht und schaute ziemlich angepisst. Aber das galt anscheinend nicht wie gedacht mir, sondern Jay. „ Ich bin Karsten.“, kam es von dem Typ gegenüber wieder. „ Aha. Hi, Karsten.“, murmelte ich geistesabwesend und beobachtete die Szene, dich sich grade zwischen Chris und Jay abspielte. Ich konnte zwar rein gar nichts verstehen aber sie schienen heftig zu diskutieren. Dann nahm Jay sein Bier und verschwand in der Menge.
    Irritiert schaute ich ihm noch kurz hinterher und betrachtete dann wieder Chris. Auch wenn beide eigentlich momentan die ziemlichen Idioten waren, interessierte mich was da abgelaufen war.
    „ Willst du mich nur herausfordern und spielst du immer auf unnahbar?“, kam es dann von Karsten und ich drehte mich verdutzt in seine Richtung. „ Bitte!?“ Bis grade kam er mir ja noch mal harmlos vor aber jetzt schien ich seinen Ehrgeiz geweckt zu haben. „ Na ob du..“, setzte er an zu wiederholen.
    „ Ich hab dich schon verstanden!“, unterbrach ich ihn gereizt. „ Und?“, fragte er dann.
    „ Beides falsch, du Idiot. Ich hab einfach keinen Bock auf dich.“, antwortete ich angewidert und drehte mich wieder weg. Ich bekam allerdings fast einen Herzinfarkt als Chris genau vor mir stand.
    „ Oh Gott.“, sagte ich erschrocken und fasste mir ans Herz. „ Gibt’s ein Problem?“, fragte er an Karsten gewandt und klang ziemlich böse. Sehr ungewöhnlich für Chris.
    Der Kerl machte sich daraufhin ohne zu antworten aus dem Staub und Chris ließ sich ohne ein Wort auf dem Hocker gegenüber nieder. „ Ähm.. Danke.“, murmelte ich überfordert. „ Hätte nicht gedacht, dass du dich bei einem Arschloch bedankst.“, erwiderte er sarkastisch. „ Tu ich eigentlich auch nicht. Aber ganz streng gesehen bist du auch nur ein Teilzeit-Arschloch.“, gab ich genauso sarkastisch zurück. „ Wenn das so ist.“, kam es dann schulterzuckend von ihm.
    „ Wir hatten auch schon schönere Gespräche.“, murmelte ich und verdrehte die Augen. Chris schaute mir ganz kurz in die Augen und zuckte wieder mit den Schultern.
    „ Wohl wahr... An mir soll es nicht liegen.“, meinte er dann unbeteiligt. Ich zog die Stirn kraus und musste mir verkneifen ihm nicht links und rechts eine zu knallen. „ Stimmt. Sollte es eigentlich nicht. Tut es aber!“, erwiderte ich gereizt woraufhin er mich einfach nur anschaute.
    „ Denkst du das wirklich?“, fragte er dann. „ Ja.“, sagte ich zögerlich, weil mich die Eindringlichkeit seine Frage irritierte. „ Das ist schade.“, erwiderte Chris und griff nach seinem Glas. „ Aber ich bin es ja gewohnt. Nicht nur von dir..“, murmelte er weiter und stand auf. Verwirrt schaute ich ihn wie er ansetzte wieder zu gehen. „ Achja, du bist übrigens eingeladen.“, sagte er beiläufig und drehte sich wieder zu mir um. „ Wozu?“, fragte ich verdutzt.
    „ Verlobungsfeier. Kannst ja Richie fragen wann und wo sie stattfindet.“
    Und schon war er wieder verschwunden. Wahrscheinlich würden mich manche für paranoid halten aber ich konnte einfach diesen blöden Unterton in der Aussage nicht ausblenden.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 23.05.2009, 17:55


    ich muss sabbern *_*
    der teil war sowas von gut laura, ganz im ernst, der war mega geil!
    ich weiß gar nicht was ich sagen soll xD
    nur dass du sehr schnell weiter machen sollst weil ich es jetzt gar nicht mehr aushalte xD
    es war richtig toll ♥



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 23.05.2009, 21:13


    Nächster Tag

    „ Ich habe tierische Kopfschmerzen und mich nur aus meinem Bett bewegt, weil die Toilette nicht in meinem Zimmer ist.“, murmelte Vani verschlafen und ließ die Aussage klingen als sei ihr das tatsächlich grade erst aufgefallen. Lachend klappte ich mein Buch und setzte mich in meinem Bett auf.
    „ Warum zur Hölle bist du angezogen?“, fragte sie völlig irritiert mit zusammengekniffenen Augen.
    Dann hielt sie sich eine Hand vor das Gesicht um die Sonne abzuschirmen. „ Und wer zur Hölle hat dir erlaubt die Jalousie hoch zu machen?“, beschwerte sie sich dann und ließ sich auf meinem Schreibtischstuhl nieder. „ Ich musste fahren. Schon vergessen?“, entgegnete ich amüsiert.
    „ Vergessen ist gut. Ich bin froh wenn ich überhaupt noch was weiß.“, lachte sie kurz auf und hielt sich dann wieder den Kopf. Diese Aussage machte mich stutzig. „ Du weißt nichts mehr?“
    „ Also nichts mehr ist übertrieben. Ich weiß, dass Izzy da war und es verdammt lustig war.“, meinte sie grinsend und fuhr sich durch die Haare. „ Jaja, Izzy der alte Witzkeks.“, erwiderte ich etwas halbherzig grinsend. Was mich nämlich eigentlich beschäftigte war, dass sie anscheinend keine Ahnung hatte von Richie. Okay, es war ja auch nichts. Aber trotzdem eigentlich ganz gut, dass sie es nicht wusste. „ Ich bin dann mal im Bad.“, seufzte sie und stand auf.
    „ Ich mach in der Zeit Frühstück.“, rief ich ihr hinterher und hüpfte vom Bett auf. Es war Samstag und so wie dieser Samstag anfing konnte er durchaus auch zu einem gutem Samstag werden.
    In der Küche schmiss ich eben die frischen Brötchen, die ich vorher noch geholt hatte in einen Korb und holte Saft aus dem Kühlschrank. Dann kramte ich eben noch das nötigste wie Marmelade und Nutella aus dem Schrank und stellte Gläser dazu.
    Aus dem Badezimmer hörte ich noch die Dusche also konnte es noch ein bisschen dauern. Aus reinem Zeitvertreib entschied ich mich unten aus dem Hausflur die Post zu holen. Ich schlüpfte schnell in meine Vans und suchte nach dem Briefkasten Schlüssel am Schlüsselbrett. Wie jedes mal fragte ich mich wozu wir so viele Schlüssel hatten und zu was sie überhaupt gehörten.
    Ich schloss die Wohnungstür hinter mir und hüpfte relativ gut gelaunt die Treppe runter. Aber als ich grade um die Kurve kam um den letzten Treppenabsatz in Angriff zu nehmen, stockte ich.
    Unten am Briefkasten stand Chris und warf 2 Briefe ein. Ich machte unauffällig einen Schritt zurück, doch wie der Zufall es so wollte quietschte die Gummisohle von meinen Schuhen auf dem Marmorboden und Chris schaute logischerweise zu mir rauf.
    „ Oh. Hallo.“, murmelte er und steckte die Hände in die Hosentaschen. „ Hi.“, erwiderte ich immer noch etwas überrascht. Ich deutete mit einem Finger auf den Briefkasten und er schaute kurz darauf und dann wieder zu mir. „ Ähm ja die Einladungen.“ – „ Achso. Mh.. Danke.“, antwortete ich und nickte. Er zog eine Schnute, zuckte mit den Schultern und nickte ebenfalls als er mich wieder anschaute. Verdammt, sogar wenn er einfach nur da stand sah er gut aus. Komisch, dass mir das vorher nie so richtig aufgefallen ist. „ Wieso siehst du mich so an?“, fragte er irritiert. Ups, peinlich.
    „ Ähm.. Hast du die Haare anders?“, fragte ich ausweichend und ging die restlichen Stufen runter.
    Er fummelte sich einmal kurz gelangweilt an den Haarspitzen rum und schüttelte dann den Kopf.
    „ Nein. Aber das war auch schlecht gelogen.. Wenn einer meine Haare kennt, dann du.“, sagte er dann und schaute mich seltsam an. Ich biss mir auf die Unterlippe und wandte mich dem Briefkasten zu. So ein Mist, da hatte er Recht. „ Ich bin wieder weg. Man sieht sich.“
    Bevor ich was erwidern konnte war er schon weg als ich mich umdrehte.
    Diesmal zog ich eine Schnute und seufzte. Dann schloss ich den Briefkasten auf und lief mit den Briefen in der Hand wieder nach oben.
    „ Da bist du ja. Ich wollte grade eine Vermissten Anzeige aufgeben.“, meinte Vani amüsiert als ich in die Küche kam. „ War nur eben die Post holen.“, erwiderte ich und setzte mich.
    „ Alles klar? Du siehst ein bisschen komisch aus.“, fragte sie dann kritisch.
    „ Ich hab Chris getroffen.“, erwiderte ich mit einem vielsagenden Blick. „ Was? Was macht der bitte in unserem Hausflur?“, entgegnete sie gereizt.
    Ich antwortete nicht und hielt ihr die beiden Einladungen entgegen. Verdutzt verglich sie beiden Umschläge. „ Was ist das?“ – „ Für die Verlobungsfeier.“, murmelte ich.
    „ Und wieso 2? Als hätte eine nicht gereicht.“, meinte sie kopfschüttelnd und öffnete ihren Umschlag.
    Mit skeptischem Blick las sie sich eben das Papier durch und ließ es dann etwas unsanft auf der Arbeitsfläche fallen. „ Nächstes Wochenende. Schade, dass wir nicht können.“
    „ Wieso können wir da nicht?“, fragte ich verdutzt und fummelte mit dem Umschlag in meinen Händen herum. „ Weil wir da leider beide an akuter Unlust leiden werden.“, meinte sie dann grinsend und setzte sich mir gegenüber. Ich lachte kurz und griff nach einem Brötchen.
    „ Ganz ehrlich mich wundert sowieso, dass ich überhaupt eingeladen bin.“, murmelte ich nachdenklich. „ Mich nicht wirklich.“, entgegnete sie prompt und ich schaute sie überrascht an.
    „ Wieso das denn?“ – „ Ich sehe das genau 2 Gründe : Erstens will Chris gar nicht ,dass ihr Streit habt und weiß nur im Moment gar nicht mehr was er machen soll. Und zweitens will Jana dir vorführen wie verliebt sie in ihren schnieken Verlobten ist.“

    Mittags

    Ich lag draußen auf dem Balkon in der Hängematte und grübelte über die ganze Situation. Vor allem über das was ich eigentlich schon länger verdrängt hatte. Und zwar meine ich Jays Anfall mich mal eben vor allen so runter zu machen. Skeptisch versuchte ich mich an seine Worte zu erinnern.
    Ich wäre selbstverherrlichend und würde auf die Gefühle anderer scheißen. Ganz im ernst, ich bekam einfach nicht in meinen Kopf wovon er redete. Es machte mich völlig verrückt, dass er mir sowas an den Kopf knallte aber mir beim besten Willen kein Beispiel für seine Vorwürfe einfiel.
    Oder wusste er etwas, was ich nicht wusste? Vielleicht hatte ich ja irgendwann mal was getan wovon ich wirklich einfach wusste, dass es verletzend war. Aber was bloß?
    Ich fand es wirklich schade, dass die Freundschaft so kaputt gehen musste. Dabei hatte ich mich früher mal so gut mit ihm verstanden.
    Was mich außerdem, mal kurz abgesehen von der Sache mit Chris, noch quälte war, dass es mit Richie wohl nieder normal werden könnte. Er konnte nicht einfach mal wieder vorbei kommen um zu quatschen und sich einen lustig Abend zu machen. Aller höchsten wenn Vani nicht da war.
    Aber das wollte ich nicht. Erstens, weil ich mir dann wie eine Betrügerin vorkäme und zweitens, weil es ohne sie sowieso doof ist. Dabei war es immer so tierisch lustig gewesen. Mit ihnen allen..
    Traurig musste ich mich an das letzte Weihnachten zurück erinnern, wo alles noch perfekt war.
    Wir mit den Jungs in der WG. Abby war da, Vani und Richie waren glücklich und Chris und ich waren einfach eben auch glücklich. So glücklich wie man mit seinem besten Freund halt ist.. Nur ich bezweifelte stark, dass es je wieder so werden könnte. Selbst wenn alle meine Gebete erhört werden würden und Jana sich plötzlich in Luft auflöste. Es würde nicht mehr so werden.. Es würde trotzdem immer noch irgendwie anders sein. Aber sie fehlten mir.. alle.
    Ich zuckte zusammen als auf der Straße plötzlich eine Autotür zufiel. „ Laura?“
    Überrascht setzte ich mich auf und schaute nach unten. „ Was machst du denn hier, Richie?“
    Diese Frage drückte wirklich mein Entsetzen aus, dass er einfach auftauchte. Zwar war Vani grade nicht zu Hause aber das wusste er ja nicht. „ Keine Sorge, ich weiß das sie nicht da ist.“, grinste er und schaute zu mir hoch. Irgendwie musste ich einfach Lächeln. Wie immer.. Aber bitte zeigt mir mal irgendwen der nur ansatzweise so schön Lächeln konnte wie Richie.
    „ Was ist? Machst du mir die Tür auf oder sollen wir uns von hier aus unterhalten?“, lachte er als ich nicht reagierte. Ich streckte ihm die Zunge raus und ging zur Haustür um den Türöffner zu betätigen.

    Zu meiner Überraschung war er ziemlich schnell oben bei mir an der Tür und drückte mich überschwänglich. „ Wow. Man spürt richtig den Stimmungswandel in der Wohnung.“, lachte ich und schloss die Tür hinter ihm. Wie nicht anders erwartete strahlte er mich an und lief dann schon vor raus auf den Balkon und ließ auf der Hängematte nieder. „ Kein Ding. Fühl dich wie zu Hause.“, lachte ich wieder als ich ebenfalls auf den Balkon trat. Er lachte und setzte sich in der Hängematte auf.
    Dann klopfte er auf den Platz neben sich und setzte mich zu ihm. „ Also erzähl mal.“, forderte ich ihn auf. „ Was genau meinst du?“, entgegnete er. „ Wieso du weißt, dass sie gar nicht zu Hause ist.“
    „ Naja, ich schleiche Tag für Tag um euer Haus herum und weiß alle Uhrzeiten wann ihr es verlasst und wiederkommt.“, sagte er todernst und boxte ihm gegen den Arm. „ Witzknubbel.“
    Er lachte kurz auf und rieb sich über den Arm. „ Und ich dachte du verzeihst mir immer alles.“
    „ Denkste.“, lachte ich ebenfalls und tippte mir mit dem Finger an die Stirn. „ Also jetzt mal ernsthaft.“
    „ Ich hab sie eben in der Stadt gesehen.“, meinte er dann und zuckte mit den Schultern. Aber irgendwie sah er so aus als wollte er eigentlich noch etwas sagen. „ Und?“, hakte ich skeptisch nach.
    „ Sie sah toll aus.“, murmelte er und ich versuchte für einen Augenblick mich daran zu erinnern was sie anhatte als sie gegangen war. „ Aber das ist ja nichts neues..“, fügte er dann hinzu und zuckte mit den Schultern. „ Mmh.. Stimmt.“, murmelte ich und nickte. „ Sie fehlt dir sehr, oder?“
    Richie atmete einmal tief ein und schaute in die Sonne. „ Ziemlich.“ Dann atmete er aus und schaute mich mit einem verzweifelten Lächeln an. „ Immer.“
    Ich schluckte, nahm seine Hand und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. „ Du schlägst dich aber gut.“, meinte ich dann und musste mir daraufhin kurz ein Lachen verkneifen. „ Naja, abgesehen von dem Ausrutscher letztens.“ Richie schnaubte und schaute ziemlich verärgert. Und so wie ich ihn kannte, war es die Verärgerung über sich selbst. „ Ich bin auch so selten dämlich.“
    „ Bist du nicht. Jeder hat mal seine schwachen Momente.“, meinte ich aufmunternd und drückte seine Hand. „ Ehrlich gesagt frage ich mich sowieso wie du schon so lange die Fassade aufrecht halten kannst.“, fügte ich noch hinzu und schaute auf den Boden. Ich hörte wie Richie ausatmete und sah aus dem Augenwinkel wie er mich lächelnd ansah. „ Ich mache das nicht anders als du.“
    Irritiert schaute ich ihn an und er knuffte mich in die Wange. „ Eigentlich ist es für dich sogar noch schwerer. Ich meine, Vani ist wenigstens nicht verlobt.“
    „ Das kann man nicht vergleichen..“, erwiderte ich muffelig. „ Ich weiß nicht mal selbst was ich denke..“ – „ Dafür weiß ich es umso besser, Laura.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 23.05.2009, 21:35


    man ist der toll *_*
    ich will den haben..
    ich geb mal bei Ebay Richie ein, vll kommt einer xDD
    soll ich dir dann gleich einen mit bestellen? :D
    und einen Chris auch noch?
    ich bin dafür ja lol

    man wie süß der ist (:
    wie der redet *_*
    wie kann ich nur immer noch sauer auf den sein xD
    der sollte man mir gegenüber so drauf sein, das wäre hart xD
    dann würde alles gut werden *_*

    der teil war super super schön (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 26.05.2009, 20:27


    Eine Weile saßen wir beide einfach da und ich lehnte mit dem Kopf an seiner Schulter um ihm zu zeigen, dass ich dankbar war das er immer da war und das ich immer für ihn da war.
    Wenigstens war einer von den Jungs noch genau der Alte. Wirklich beruhigend zu wissen, dass sich nicht jeder zwangsläufig verändern musste.
    Wie von der Tarantel gestochen hüpfte ich auf, als ich das Türschloss hörte. Richie schaute mich etwas verzweifelt an. „ Laura?“, kam Vani’s Stimme aus dem Flur.
    „ Ähm ich bin auf dem Balkon.“, rief ich zaghaft zurück und bekam schlagartig ein tierisch schlechtes Gewissen. Als sie dann ebenfalls auf den Balkon kam, kam irgendwie alles anders als ich gedacht hatte. Sie stockte zwar einmal kurz als sie ihn sah aber sah dann wieder ganz gespannt aus.
    „ Oh. Hallo. Wusste gar nicht, dass du kommen wolltest.“, sagte sie gelassen und wandte sich dann an mich. „ Ich wollte gleich noch mal los einkaufen. Brauchst du was bestimmtes?“
    Bevor ich antwortete schaute ich kurz Richie an. Der sah echt ziemlich überrascht aus, und zwar so überrascht, dass er nicht mal ein Wort rausbrachte. „ Nein ich brauch nichts, Danke.“, sagte ich schließlich und versuchte irgendwie zu lächeln. „ Ich glaub ich muss los.“, kam es plötzlich von Richie, der sich aus seiner Starre gelöst hatte. Er stand auf und lächelte zaghaft.
    Und schon war er mit einem „ Tschau.“ verschwunden. Vani schaute ihm irritiert hinterher und ich eher enttäuscht. „ Wow, wenn das nicht mal mein Verdienst war.“, meinte sie sarkastisch.
    Ich antwortete nicht und schaute runter auf die Straße als er in sein Auto einstieg.
    „ Tut mir leid.“, entschuldigte ich mich dann bei ihr.
    „ Mir auch. Das war echt nicht meine Absicht.“, erwiderte sie und verfolgte mit den Augen sein Auto, wie er davon fuhr.
    „ Nein, ich mein tut mir leid, dass er hier war. Ich wusste ehrlich nicht, dass er kommt.“, präzisierte ich meine Aussage und ging ins Wohnzimmer.
    „ Wieso denn? Ihr seid doch Freunde. Es wäre wohl ein kleinen wenig egoistisch zu verlangen, dass er nie wieder hier sein darf.“, antwortete Vani und folgte mir in die Wohnung.
    „ Aber es ist blöd. Klar sind wir Freunde aber ich kann mich ja auch woanders mit ihm treffen.“, schlug ich vor und setzte mich auf die Couch. Vani ließ sich im Sessel nieder und kramte nach der Fernbedienung. „ Das ist Schwachsinn. Deswegen musst du doch nicht alles umstellen.“, sagte sie dann gleichgültig und zappte durch die Kanäle.
    Eigentlich passte diese Ansicht ja zu ihrer Art aber ehrlich gesagt wunderte ich mich schon über diesen so plötzlichen Sinneswandel. Ich mein, es war immerhin total verständlich, dass es blöd ist ihm zu begegnen. Vor allem nach der Aktion letztens.
    „ Warum ..“, setzte ich an doch brach ab als ich feststelle, dass ich meine Frage nicht wirklich formulieren konnte. Aber wie so oft, verstand sie mich auch so.
    „ Weil das nicht ewig so laufen kann. Jeder andere Mensch kann nach einem halben Jahr seinem Exfreund wieder über den Weg laufen und ich will das auch können. Nicht befreundet sein aber halt gegenseitig begegnen können ohne peinliche Stille oder sowas. Freunde sein funktioniert nicht, dass hat er mir ja gänzlich bewiesen.“, sagte sie kühl und schaute wieder auf den Fernseher.
    Und ganz im Ernst, sie hatte Recht. Freunde sein konnte sie wirklich nicht.
    Aber wir hatten beide andere Hintergedanken zu dieser Ansicht. Doch das verschwieg ich ihr lieber.
    Meine Gedanken wurden von meinem Handy unterbrochen. Eine SMS.

    Ach Übrigens, bevor du versuchst mir etwas anderes zu verklickern :
    Ich weiß, dass ihr die Einladungen gekriegt habt und ihr werdet auch nicht plötzlich krank.
    Seid bitte da. Ich zähl auf euch. Richie

    Ich zog eine Schnute und verfluchte mal wieder sein Talent jemandem ein schlechtes Gewissen zu machen. Wie sollte man da noch Nein sagen können?
    Für Vani würde es wahrscheinlich nicht schlimm sein, ich glaube sie wollte nur aus Solidarität mir gegenüber zu Hause bleiben. Für mich wird es zwar weniger schön aber gegen Richie kam ich sowieso nicht an.

    Okay, wir werden mal vorbei schauen, ja?

    Ich tippte auf Senden und hoffte, dass er sich damit zufrieden geben würde. Seufzend raffte ich mich von der Couch auf und ging zur Küche. Im Gedanken durchwühlte ich unsere Schränke nach Schokolade aber wurde nicht fündig. „ Wolltest du nicht einkaufen oder so?“, rief ich Richtung Wohnzimmer und schloss die letzte Schranktür.
    „ Oh. Achso. Ja klar, wollte ich das.“, lachte Vani und raffte sich ebenfalls auf. In meiner Hosentasche vibrierte es erneut.

    Versprich es mir.

    Genervt seufzte als ich seine Nachricht las. „ Was ist los?“, fragte Vani mich interessiert. „ Ich muss Richie versprechen zur Verlobungsfeier zu kommen.“, antwortete ich bitter.
    „ Er kann dich doch nicht zwingen.“, meinte sie schulterzuckend obwohl sie am besten Wissen müsste, dass man bei ihm keine Chance hatte. „ Du kennst ihn. Geht nicht anders.“, murmelte ich und antwortete schnell, dass ich es versuchen werde.
    „ Das heißt wohl für mich, dass ich dich begleiten werde.“, stellte sie dann fest und warf mir einen Schokoriegel zu. Bevor ich fragen konnte wo sie den jetzt her geholt hatte oder etwas erwidern konnte zu ihrer Aussage, kam sie mir schon zuvor.
    „ Was man nicht alles macht..“, sagte sie und lächelte mich aufmunternd an. Ich erwiderte ihr Lächeln und umarmte sie.
    „ Danke. Du bist die Beste.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 01.06.2009, 23:41


    „ Ach übrigens, mach mal deine Einladung auf! Irgendeine Intuition sagt mir, dass bei dir noch mehr drin steht!“, rief noch Vani noch schnell bevor sie aus der Tür verschwand.
    Automatisch fiel mein Blick auf den Küchentisch wo noch meine ungeöffnete Einladung lag. Wieso überkam mich nur der seltsame Gedanke, dass Vani recht haben könnte?
    Feige wie ich war, öffnete ich ihn noch nicht und ging um mich abzulenken unter die Dusche. Immerhin konnte das, was vielleicht drin stand, noch bis nach einer Dusche warten, oder?
    Obwohl ich extrem lange duschte und mir sorgfältig bis zur letzten Strähne die Haare föhnte verging weniger Zeit als ich mir gedacht hatte.
    Schließlich schnappte ich mir den Umschlag und setzte mich damit in die Hängematte. Einen Augenblick spielte ich noch damit rum, bis die Neugier siegte und ich ihn öffnete.
    Sorgfältig und extrem langsam holte ich das große rosa Papier raus. Und man betone bitte das Wort rosa! Wessen Idee das wohl war, brauchte ich ja wohl nicht mehr extra erklären.
    Auf dem Blatt stand aber nur das übliche : Datum, Uhrzeit und Adresse. Und das übliche Bla, Bla, bla halt. Als ich das Blatt wieder in den Umschlag stecken wollte, fiel mir auf, dass noch ein kleiner Zettel darin lag. Ungewollt nervös faltete ich das Papierchen auseinander und erkannt ohne nachzudenken Chris Handschrift.

    Ich hab keine Lust mehr darauf.
    Wenn du reden möchtest, dann komm heute noch vorbei. Chris

    Erstaunt las ich den kleinen Text mindestens noch 3 mal. Er wollte tatsächlich mit mir reden?
    Heute noch? Nervös schaute ich auf die Uhr hinter mir auf dem Wohnzimmertisch. 15:27 Uhr.
    Die Ausrede es zu spät gesehen zu haben konnte ich also nicht mehr benutzen. Natürlich hätte ich lügen können aber das sah mir eh immer jeder an.
    Ich kam mir vor wie eine Irre. Auf der einen Seite wollte ich mit ihm reden, weil ich ihn tierisch vermisste. Aber andererseits hatte ich tierisch Angst davor.
    Über diesen Gedanken musste ich irgendwie lachen. Wer hätte gedacht, dass ich jemals ausgerechnete Angst vor Chris haben würde. Naja, eigentlich war es auch eher die Angst über seine vermeintlichen Worte als über ihn selbst. Nach einen 10 Minuten Kampf mit mir selbst, siegte der Gedanke, dass er vielleicht positives zu sagen hatte. Und vor allem ihn wiederzusehen.
    Ich zog mir schnell eine Jacke über und lief mit quietschenden Schuhen die Hausflurtreppe herunter.
    Unten auf dem Bürgersteig atmete ich einmal tief ein und machte mit mich seltsam schnellem Puls auf den Weg zur Straßenbahnstation.
    Die nächste Haltestelle würde meine sein. Mit wippenden Füßen saß ich angespannt auf meinem Sitz und betrachtete angestreckt die Autos, die an der Scheibe vorbei zogen.
    Lächerlicherweise zuckte ich zusammen als das alt bekannte Geräusch ertönte und sich die Türen öffneten. Ich atmete erneut tief ein als ich an die frische Luft trat und wurde immer angespannter.
    Chris wohnte nicht weit weg von der Station, wenn es hoch kam vielleicht 200 Meter.
    Jetzt war meine letzte Chance einen Rückzieher zu machen.
    Die Chance kam, ich reagierte nicht und sie zog vorbei. Ich stand nämlich vor seiner Haustür und schaute angestrengt auf das einzige Klingelschild wo nichts drauf stand.
    Vor Wochen schon hatten ihm das irgendwelche Mädchen gezockt und sie wahrscheinlich an die eigene Haustür gehängt. Typisch Chris, dass er immer noch kein neues angebracht hatte.
    In Zeitlupe betätigte ich die Klingel und viel schneller als gewöhnlich ertönte das Surren des Türöffners. Wie leichtsinnig, ich konnte doch auch irgendein Groupie sein der unter seiner Treppe schlafen wollte. Aber was dachte ich mir eigentlich da, Chris wusste sowieso das ich es bin.
    Seltsam benebelt stapfte ich die 2 Etage nach oben.
    Gleichzeitig als ich die letzte Stufe hinter mir ließ öffnete sich seine Tür.
    Schlagartig war ich hellwach und komischerweise auch nicht mehr nervös. Wach wahrscheinlich vor allem, weil Chris einfach extrem gut aussah. Auf welche Modenschau wollte er denn?
    Meine Güte, kein normaler Mensch sah so umwerfend aus wenn er zu Hause rumgammelte. Aber wahrscheinlich sah er immer so aus, nur dass ich jetzt erst darauf achtete.
    „ Hi.“, sagte ich kleinlaut und lächelte ganz kurz. „ Hey.“, antwortete er genauso kleinlaut.
    Ich überlegte grade was ich als nächstes sagen konnte als plötzlich, dass süßeste kleine Wesen der Welt hinter seinen Beinen zum Vorschein kam.
    „ Ein Hunde Baby!“, sagte ich völlig perplex und ging automatisch in die Hocke als der kleine auf mich zugetapst kam. „ Oh mein Gott ist der süß! Ist das dein Hund?“
    „ Ja. Jana hat ihn gekauft.“, antwortete er und nahm das kleine Ding auf den Arm.
    „ Kann der Hund ja nichts für.“, rutschte es mir raus und sofort hielt ich mir die Hand vor den Mund.
    Wie dumm konnte ein einzelner Mensch eigentlich sein?
    In Zeitlupe richtete ich mich wieder auf und betete im Stillen, dass er mich vielleicht nicht gehört hatte. Chris schaute mich einen Augenblick an und dann seufzte er.
    „ Willst du vielleicht reinkommen?“ Ich nickte und folgte ihm in die Wohnung.
    Als erstes fiel mir der kleine Wassernapf im Flur auf und danach stolperte ich fast über ein Hundekörbchen. „ Wow.. Schon voll ausgerüstet.“, murmelte ich als wir ins Wohnzimmer gingen.
    Ich setzte mich auf den Sessel und Chris ließ sich gegenüber mit dem Hund auf dem Arm auf der Couch nieder. Es herrschte kurz Stille und wir schauten beide nur ziemlich fixiert den kleinen Welpen an der sich in seinen Schoß kuschelte. Kein Wunder, dass der Kleine sich beim ihm so wohl fühlte. Abby liebte ihn ja auch abgöttisch..
    „ Und wie heißt er?“, fragte ich dann ohne den Blick abzuwenden. „ Er hat noch keinen Namen.. Jana meinte ich sollte mir einen überlegen.“, antwortete er und zuckte mit den Schultern.
    „ Oh. Achso.“, erwiderte ich verdutzt. Nicht, dass ich danach suchte sie zu bemängeln aber das hier schien mir schon wieder nach so etwas. Kauft ihm das süßeste kleine Hundebaby und sagt einfach er soll sich dafür einen Namen überlegen. „ Kommt ihr?“
    Fast schon erschrocken schaute ich auf, da er mich so unerwartet aus meinen Gedanken gerissen hatte. „ Was?“, fragte ich verwirrt. „ Ob ihr zur Verlobungsfeier kommt.“, wiederholte er für mich und schaute mich durchdringend an.
    Ob ich es Richie versprochen hatte oder nicht, so wie Chris mich grade anschaute, hätte ich sowieso nichts anderes sagen können als Ja. „ Ja, wir kommen.“, antwortete ich schließlich.
    „ Okay.“, murmelte er und schaute aus dem Fenster. Ich seufzte und verkreuzte meine Hände ineinander. Na das lief ja super hier.. Wollten wir jetzt noch eine halbe Stunde hier rum sitzen und uns unterhalten als wären wir Fremde füreinander?
    „ Kannst du mir vielleicht mittlerweile mal sagen was es genau mit deinem Ausraster in Richies Wohnung auf sich hatte?“, fragte ich schließlich einfach gerade heraus.
    Er drehte sein Gesicht zu mir und sah plötzlich irgendwie anders aus. Ich konnte seinen Ausdruck aber auch nicht wirklich deuten. „ Kannst du mir vielleicht eine andere Frage stellen? Auf Richie bin ich nicht sonderlich gut zu sprechen..“, sagte er sachlich und ich stutzte.
    Dabei wollte ich doch so gerne wissen was sein Problem war. Warum er so plötzlich was gegen Richie hatte.. Mir fiel beim besten Willen einfach nichts ein.
    „ Sind wir noch Freunde?“, fragte ich stattdessen und sah wie Chris erleichtert ausatmete.
    „ Ja, sind wir.“, meinte er dann und schaute auf seinen Schoß wo der kleine Hund seelenruhig schlief.
    Eigentlich wusste ich, dass er Ja sagen würde aber ich war einfach furchtbar erleichtert er aus seinem Mund zu hören. „ Kann ich dich auch etwas fragen?“, kam es dann unerwartet von ihm als er mich wieder anschaute. „ Sicher.“, erwiderte ich verunsichert. „ Liebt Vani ihn noch?“
    Ich hätte ja mit sehr viel gerechnet aber am wenigsten mit dieser Frage. Vor allem da die Frage gar nichts mit uns zu tun hatte. „ Warum fragst du das?“, entgegnete ich skeptisch.
    „ Ich möchte es einfach nur wissen.“, meinte er schulterzuckend.
    „ Ich denke schon, dass sie ihn noch liebt.“, murmelte ich und schaute auf meine Hände. Egal bei wem und wann, dieses Thema machte mich einfach immer traurig.
    Plötzlich fühlte ich mich aber irgendwie unwohl. Ich verstand warum er das wissen wollte und ich fühlte mich schlecht da ich wahrheitsgemäß geantwortet hatte.
    Ganz genau ging ihn das ja nichts an. Vor allem nicht wenn er sowieso nur schlecht von Richie sprach, aus welchen absurden Gründen auch immer.
    „ Ich muss jetzt los.“, hörte ich mich selbst sagen und war erstaunt. „ Okay. Wir sehen uns.“, verabschiedete er sich schon jetzt und deutete entschuldigend auf den schlafenden Welpen auf seinem Schoß. Ich nickte und hob kurz die Hand zum Abschied.
    „ Den Weg find ich ja alleine..“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 01.06.2009, 23:48


    was für ein Teil man :D
    da kam zwar nicht der schönste aller blonden drin vor aber ich mag den trotzdem!
    Chris ist irgendwie ein Idiot!
    Alle Menschen sollten einfach mal offen über ihre Probleme reden -_-
    Dann würde es auch weniger geben xDDD

    also ich mochte den Teil echt :)
    echt echt echt :'D

    ily <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 06.06.2009, 20:41


    Bedrückt lief ich langsam die Treppe runter und musste erst mal darüber nachdenken, was grade abgelaufen war. Was hatte mir dieses Gespräch jetzt eigentlich gebracht? Fast nichts.
    Außer, dass ich vielleicht jetzt genau wusste, dass Chris noch mit mir befreundet sein wollte. Und das obwohl ich ja anscheinend so ein egoistisches Monster war. Es war ja jetzt schon Wochen her, aber das Jay mir sowas an den Kopf knallte ließ mich einfach nicht los.
    Seufzend drückte ich die Eingangstür auf und wandte mich wieder Richtung U-Bahnstation. Was allerdings dann sah, war wohl der absurdeste Anblick den ich mir vorstellen konnte.
    „ Oh mein Gott.“, sagte ich tonlos und ließ meine Tasche fallen. Richie stand mit dem Rücken an der Hauswand und genau vor ihm mit einem viel zu geringen Abstand zu seinem Gesicht stand Jana.
    Kein Mensch konnte mir erzählen, dass man bei einer freundschaftlichen Unterhaltung seinem Gegenüber so nah kam. Und man hatte auch ganz bestimmt nicht eine Hand am Oberkörper seines Gegenübers, so wie Jana es grade bei Richie tat.
    „ Das ist doch wohl ein Scherz.“, sagte ich bitter auf deutsch und schüttelte den Kopf. Richie schaute mich mit großen Augen an und öffnete den Mund um etwas zu sagen. Aber es kam irgendwie nichts.
    Ich hob meine Tasche wieder auf und schnaubte verächtlich. „ Das ist doch das letzte.“
    Jetzt reagierte er, indem er Jana etwas unsanft von sich weg stieß und mit einem seltsamen Gesichtsausdruck auf mich zu kam. „ Oh Gott. Lass mich bloß in Ruhe.“, sagte ich angewidert und hob abwehrend eine Hand. Ich redete zwar immer noch deutsch, aber das dürfte selbst er verstanden haben. „ Lass mich das erklären!“, setzte er an doch ich schüttelte den Kopf.
    „ Ganz ehrlich, von Lügnern hab ich eindeutig genug.“
    Ich machte auf dem Absatz kehrt und lief eilig den Bürgersteig entlang. Krampfhaft versuchte ich diesen ekelhaften Anblick aus meinem Kopf zu bekommen. Ich kniff die Augen zusammen und schüttelte den Kopf. Nicht Richie, nicht auch noch Richie, wiederholte ich immer wieder im Gedanken und hätte am liebsten vor Wut geheult.

    Abends
    2 Stunden stand ich bereits auf dem Balkon an das Geländer gelehnt und versuchte zu verstehen was ich da gesehen hatte. Eigentlich gab es nur eine logische Erklärung dafür. Aber die wollte ich nicht mal im Gedanken aussprechen. Das war einfach zu absurd und widerlich.
    Plötzlich fiel mir diese Szene im Krankenhaus wieder ein :
    Chris, Vani und Richie standen um mein Bett herum als Jana herein kam. Wie auf Kommando hatte er sich weggedreht und aus dem Fenster gestarrt. Kaum eine Minute danach hatte er fluchtartig den Raum verlassen.
    Oh mein Gott. Standen die beiden etwa da schon aufeinander? Dieser Gedanken ließ mich schaudern. Aber plötzlich passte alles irgendwie zusammen. Vielleicht ahnte Chris etwas von der ganzen Sache und war deswegen so tierisch angepisst auf Richie. Aber das war doch total krank, oder?
    Jana hatte ihn gefragt ob er sie heiratet und hintergeht ihn kurz darauf mit Richie? Aber wieso suchte ich bei dieser bescheuerten Personen überhaupt nach irgendeinem Sinn?
    Ich krallte meine Finger in das Balkongeländer und meine andere Hand zitterte vor Wut. Ich konnte mich nicht entscheiden ob ich mehr Wut auf Richie oder mehr Mitleid für Chris empfinden sollte.
    Was versprach Richie sich davon? War er etwa jetzt schon so verzweifelt, dass er eine wie Jana nahm? Er liebte doch noch Vani.. Da war ich mir ganz sicher. Da hatte er nicht gelogen.
    Aber warum dann der ganze Scheiß?
    Ich musste unbedingt mit jemandem reden. Vani konnte ich das nicht zu Muten. Auf keinen Fall.
    Anni war grade nicht zu Hause, sie besuchte ihre Familie in Hessen.
    Also blieb mir genau noch eine Person mit der ich immer reden konnte : Izzy.

    Aufgebracht drückte ich direkt 3 mal hintereinander auf die Türklingel und ließ ihm so gut wie keine Zeit die Tür zu öffnen.
    Nach gefühlten 10 Minuten öffnete sich ein Spalt und Izzy’s Kopf lugte hervor. „ Laura?“
    Ich versuchte mich ganz an einem wenig überzeugendem Lächeln als der Tür ganz öffnete.
    „ Hey.“, murmelte ich und drückte ihn fest.
    „ Hi.“, erwiderte er überrascht über meine dolle Umarmung. „ Ich freu mich ja immer wenn du kommst aber ich denke diesmal gibt’s einen bestimmten Grund dafür, oder?“
    Trübselig nickte ich und fummelte am Riemen meiner Tasche rum. Izzy beobachtete mich einen Moment still und schien darauf zu warten, dass ich anfing zu erzählen.
    „ Richie und Jana. Findest du nicht auch, dass sich das total krank anhört?“, fragte ich irgendwann einfach und wippte nervös mit dem Fuß.
    Einen Augenblick schaute er mich ziemlich ausdruckslos an. Wahrscheinlich wartete er darauf, dass ich etwas sagte was auf einen Scherz deuten ließ. Dann tippte er sich mit dem Zeigefinger an die Stirn.
    „ Wie kommst du denn auf den Scheiß?“ – „ Ich hab es gesehen.“, erwiderte ich sachlich und wippte noch doller mit dem Fuß. „ Wo und wann?“, fragte er erstaunt.
    „ Ich war bei Chris. Als ich aus der Haustür kam, standen die beiden in einer sehr eindeutigen Pose an der Hauswand. Das war echt widerlich.“, erzählte ich und kaute mir auf der Unterlippe rum.
    „ Sie haben sich geküsst?“, fragte er mit großen Augen.
    „ Wenn ich nicht gekommen wäre, schon.“, antwortete ich schulterzuckend. Izzy seufzte und lehnte sich hinten an der Couch an. „ Da musst du dich irren.“
    „ Izzy ich bin doch nicht mehr 12. Ich weiß was ich gesehen habe und was sich daraus schließen lässt.“, erwiderte ich gereizt und pustete mir eine Strähne aus dem Gesicht.
    Er zog die Stirn kraus und schaute gedankenverloren aus dem Fenster.
    „ Aber er..“, - „ liebt doch noch Vani.“, vollendete ich seinen Satz und zuckte mit den Schultern.
    „ Das denk ich mir auch aber wer weiß was in seinem wirren Kopf vor sich geht.“, fügte ich dann noch niedergeschlagen hinzu und schaute auf den Boden.
    Er stand auf und ließ sich dann direkt neben mir auf der Couch nieder. „ Das macht dich ziemlich fertig, oder?“ – „ Mh. Ich dachte wenigstens auf ihn könnte man sich noch verlassen..“
    Izzy seufzte, legte einen Arm freundschaftlich um meine Schulter und zog mich zu sich ran.
    „ Ich bin zwar der Meinung das wird sich sicherlich noch klären.. aber irgendwie tut mir das alles tierisch Leid für dich, Kleines.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 06.06.2009, 21:25


    ist das eklig ey :D
    wie kannst du mir sowas antun und das schreiben..
    das ist ja widerlich :D
    kannst du das mit deinem Gewissen vereinbaren? xD
    so redet man auf meiner Schule jaaaaa :lol:


    aber der Teil war toll und wenn du noch einmal sagst, dass du die Geschichte nicht mehr spannend findest oder sonst was, dann hau ich dich xD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 07.06.2009, 18:17


    altah :'D
    wasn bei denen los?!
    wie krank musst du sein um dir sowas auszudenken o__O

    BAAH :'D
    aber spannend oO also weiter, bitte!

    <3



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 12.06.2009, 22:42


    Nächster Tag

    Nachdem ich sowieso kaum geschlafen hatte, wachte ich schon wieder gegen 9 Uhr morgens auch und hatte dazu auch noch tierische Kopfschmerzen. Wie immer wenn ich viel zu viel nachdachte und dabei viel zu viel Schlaf versäumte.
    Gequält kämpfte ich mich aus dem Bett und schlurfte unmotiviert in die Küche. Ich füllte schnell etwas Wasser in Glas und schmiss eine Kopfschmerztablette rein.
    Dann machte ich einen kleinen Hüpfer auf die Küchenzeile und setzte an das Glas mit einem Zug leer zu trinken als es plötzlich an der Tür klingelte.
    Ich verschluckte mich und ging hustend zur Tür. Ganz ehrlich, ich hatte nicht mal Angst die Tür zu öffnen. Wer sollte es schon sein? Die Jungs waren heute auf irgendeinem Festival.
    Als ich aber dann die Tür geöffnet hatte fielen mir fast die Augen aus dem Kopf.
    „ Da guckste, was?“, lachte Leo und fiel mir um den Hals. „ Oh mein Gott. Wo kommst du denn her?“, fragte ich überrascht und erwiderte ihre Umarmung.
    „ Von zu Hause.“, antwortete sie und ließ ihre Augenbrauen wippen. Ich lachte und konnte nicht anders als sie noch mal zu umarmen. „ Achja, ich hab hier noch wen mitgebracht.“, meinte sie dann und pfiff einmal durch die Zähne. Wie aus dem Nichts kam ein kleiner schwarzer Wollknäul angerast und hüpfte an meinen Beinen hoch. „ Abby!!“, quiekte ich und nahm den aufgedrehten kleinen Hüpfer auf den Arm. Gleichzeitig fragte ich mich noch wann ich das letzte Mal so froh gewesen war, jemanden zu sehen. „ Los komm rein!“, meinte ich lachend zu Leo und öffnete die Tür ganz.
    „ Vaaaaniii!“, rief ich quer durch die ganze Wohnung als wir Richtung Wohnzimmer gingen. Als wir an ihrer Tür vorbeikamen hörte man nur ein unverständliches Gemurmel. Ich setzte Abby ab und öffnete ihre Zimmertür. „ Guck mal wer da ist!“, lachte ich dann und Abby raste in ihr Zimmer geradewegs mit einem gekonnten Sprung aufs Bett. Es dauerte wohl einen Augenblick bis sie geschaltet hatte, denn dann erst setzte sie sich im Bett und drückte Abby freudig an sich.
    „ Meine kleine süße lieblings Abby!“, rief sie freudig und wuschelte ihr durchs Fell. Leo machte einen Schritt durch den Türrahmen und grinste. „ Hier ist auch die kleine süße lieblings Leo.“, kommentierte ich und wir mussten beide lachen. „ Leo!?“, fragte sie völlig perplex und hüpfte aus ihrem Bett.
    „ Hallo Schwester.“, grinste Leo und die beiden umarmten sich. „ Ist das schon wieder so eine Überraschung von der nur ich nichts wusste?“, fragte sie dann pikiert und ich schüttelte unschuldig den Kopf. „ Echt nicht. Diesmal wusste ich auch nichts davon.“

    Wenig später saßen wir zusammen am Frühstückstisch und waren eigentlich die halbe Zeit nur am lachen. „ Ihr hättet sehen müssen wie der dicke Typ im Zug Abby angestarrt hat! Er wollte die essen! Ich schwör es euch!“, erzählte Leo und wir mussten schon wieder lachen.
    Ich griff nach dem Orangensaft als ich mich wieder eingekriegt hatte und schüttete mir etwas ein.
    „ Sag mal, wieso bist du eigentlich hier? Also nicht, dass das nicht gut wäre aber du weißt schon wie ich das meine.“, fragte ich dann und musste wieder lachen.
    „ Ich hab gehört, hier findet die Tage eine Verlobungsfeier statt.“, antwortete sie schulterzuckend. Vani und ich mussten wohl daraufhin ganz schön dumm geguckt haben, denn Leo fing schon wieder an zu lachen. „ Du bist auch eingeladen?“, fragte ich erstaunt. „ Hey! Keine Party ohne mich.“, erwiderte sie gespielt beleidigt und tat so als würde sie sich staub von der Schulter putzen.
    Ich grinste und boxte sie gegen den Arm. „ Mal im ernst, wer hat dich eingeladen?“
    „ Chris.“, antwortete sie gelassen und biss in ihr Brötchen. „ Eigentlich dachte ich immer, da kriegt man so ein offizielles Ding also eine Einladung. Aber er wollte wohl Porto sparen und hat mich einfach angerufen.“, fuhr sie dann fort und Vani und ich staunten.
    „ Ganz ehrlich, das hätte ich irgendwie nicht gedacht.“, gab ich dann zu und Vani nickte zustimmend.
    „ Frag mich mal! Ihr hättet mal mein Gesicht sehen sollen als er gesagt hat, dass er Jana heiraten will! Ich bin froh, dass er mir nicht gegenüber stand sonst wäre er wohl ganz schön beleidigt gewesen.“, meinte Leo daraufhin und ich konnte es mir nur lebhaft vorstellen.
    „ Moment mal. Weiß Izzy, dass du hier bist?“, fragte Vani irgendwann aufgekratzt. Leo überlegte kurz und schüttelte den Kopf. „ Nö, denke nicht.“
    „ Uh, dann weiß ich wem wir heute Abend eine Freude machen können!“, meinte ich dann ebenso begeistert und klatschte in die Hände. Daraufhin fühlte Abby sich wohl angesprochen, denn sie hüpfte mir freudig auf den Schoß und wedelte mit dem Schwanz.
    „ Ich sehe schon. Du hast sie nach strengen Regeln erzogen.“, lachte ich und Leo nickte zufrieden.

    Abends

    „ Wie lange bleibst du eigentlich genau?“, fragte Vani an Leo gewandt als wir im Auto saßen und auf dem Weg zu Izzy waren. Sie zuckte mit den Schultern. „ Keine Ahnung. Ich hab ja noch 2 Wochen Sommerferien.“ – „ 2 Wochen noch?“, fragte ich überrascht.
    „ Ja, NRW war dieses Jahr zum Schluss dran deswegen haben wir immer noch Ferien.“, erklärte sie dann und ich nickte. „ Man kriegt irgendwie gar nichts mehr mit. So von zu Hause..“, murmelte ich nachdenklich und Vani schaute mich kurz von der Seite an. „ Stimmt.“
    „ Hö? Wohnen die jetzt woanders?“, fragte Leo plötzlich irritiert als Vani anhielt und sie aus dem Fenster schaute. „ Wer?“, erwiderte ich verdutzt.
    „ Na alle 5.“ – „ Achso. Oh. Das haben wir dir wohl nicht gesagt. Die wohnen jetzt alle alleine.“, klärte Vani sie auf und Leo nickte anerkennend. „ Das Haus hier sieht nicht grade nach eine 2 Zimmer Wohnung aus.“ Ich lachte und stieg aus. „ Du kennst doch Izzy.“
    Das gute an dem Wohnhaus von Izzy war, dass die Haustür immer offen war. Allgemein zwar ein bisschen seltsam aber für einen Überraschungsbesuch perfekt.
    Vorfreudig hüpften wir also das Treppenhaus hoch und lachten wie blöd, als ich mich an der letzten Stufe fast auf die Schnauze gelegt hätte.
    „ Schön, dass manche Dinge sich nie ändern.“, kicherte Leo und ich boxte ihr gegen den Arm. Dann schoben wir sie nach vorne genau vor die Haustür und stellten uns grinsend hinter sie, damit er als erste sie sah wenn er aufmachte. Gut gelaunt betätigte sie die Türklingel und wir warteten.
    Wahrscheinlich mal wieder 3 Minuten oder so, aber das war man von Izzy so ziemlich gewöhnt.
    Dann schließlich hörten wir das Schloss knacken und die Tür öffnete sich. Erst einen kleinen Spalt und dann ganz. Izzy steckte verdutzt einen Kopf hindurch und schaute sie an wie ein Auto.
    „ Leo?“, fragte er ungläubig. „ Izzy!“, entgegnete sie strahlend und stand noch einen Augenblick wie bestellt und nicht abgeholt vor der Tür, bis er reagierte.
    „ Leo!“, registrierte er dann endlich und nahm sie freudig in den Arm. „ Das ist ja geil! Wo kommst du denn her?“, fragte er dann in die Umarmung hinein und Leo hatte Mühe sich wieder los zu machen.
    „ Von zu Hause. Ich bin auch eingeladen zu dieser Feier.“, erklärte sie und setzte dabei das Wort Feier mit den Fingern in Anführungszeichen. Er lachte und klopfte ihr auf die Schulter.
    „ Wie ich sehe bist du schon ganz gut ins Bild gesetzt worden von den beiden.“, meinte er dann und schaute uns an. Vielleicht war ich ja wirklich paranoid aber irgendwie kam es mir vor als ob er mir irgendwas sagen wollte. „ Kommt erst mal rein.“
    Die beiden gingen vorne weg und Vani und ich folgten ihnen einfach mal dezent nach drinnen. Im Wohnzimmer dann wurde mir klar was er mir wohl mit diesem Blick gesagt haben wollte.
    Auf Izzys riesigem Sitzsack hockte Richie wie ein Häufchen Elend und schien eine SMS oder so etwas zu schreiben. Als wir den Raum betraten schaute er auf und sein Gesichtsausdruck sah aus als konnte er sich nicht entscheiden ob er sich freuen sollte, dass Vani und Leo da waren oder ob er bedrückt sein sollte, weil ich auch da war. „ Hey, Leo.“, begrüßte er sie und stand auf.
    „ Blondie.“, erwiderte sie lächelnd auf deutsch doch mittlerweile kannte er dieses Wort schon so.
    Er lächelte ebenfalls und nahm sie in den Arm. „ Schön, dass du hier bist.“
    Irgendwie sah er meiner Meinung nach nicht so aus als ob er überrascht wäre, dass sie hier war.
    Wahrscheinlich wusste er es von Jana.. Schon dieser Gedanken ließ mich schaudern. Es war immer noch einfach absurd. „ Hi, Vani.“, sagte er dann etwas beklommen und hob kurz die Hand um leicht zu winken. „ Laura.“, fügte er dann hinzu und schaute mir dabei nicht mal in die Augen.
    Und die Höhe war ja, dass er sogar irgendwie sauer klang. Dabei war er der miese Verräter und ich hatte allen Grund sauer zu sein! „ Hallo.“, murmelte ich und versuchte irgendwie normal dabei zu klingen. Was mir natürlich nicht gelang, denn schon direkt danach kassierte ich einen misstrauischen Seitenblick von Vani. „ Wollt ihr was essen?“, fragte Izzy plötzlich hochmotiviert und gut gelaunt.
    „ Klar. Immer!“, kam es direkt von Leo und die beiden grinsten sich an.
    Dann schaute Izzy Vani und mich kurz fragend an und wir nickten beide etwas abwesend.
    „ Gut, dann würde ich sagen, dass Richie und Laura runter um die Ecke zum Chinese gehen und was holen. Ich hab nämlich nichts mehr hier.“, sagte er dann fest entschlossen.
    Ich schaute ihn böse an und in meinem Blick lag mehr als nur eine Mahnung, dass er das sofort zurück nehmen sollte. Was er natürlich nicht tat.
    Stattdessen warf er mir sein Portmonee rüber und lächelte gelassen. „ Bringt einfach was mit was für 5 Personen reicht. Lasst euch ruhig Zeit.“
    Und auf was diese Aussage bezogen war, war ja wohl mehr als klar. Ganz klar, man konnte sich wirklich auf niemanden mehr verlassen.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 12.06.2009, 23:00


    du bist eindeutig scheiße! xDD
    ich wette Richie hat jetzt voll die gute Erklärung und du hier lässt mich darauf warten!
    aber ich hab schon eine Theorie höhöhöhöhö

    ich kann grad irgendwie nicht mehr sagen außer dass du weiter machen sollst ^^
    Izzy ist toll :)
    Und ich find die Teile echt immer super toll, auch wenn du sie nicht magst ;D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 13.06.2009, 16:53


    „ Hast du ne Ahnung welchen Chinesen um die Ecke er meint?“, fragte ich schließlich als wir nach einem stillen Treppengang den Bürgersteig draußen erreicht hatten.
    „ Ja, klar. Ist nicht weit.“, murmelte er und stopfte die Hände in die Hosentaschen. Als er sich aber nicht in Bewegung setzte, zog ich irritiert eine Augenbraue hoch. „ Ähm. Rechts oder links?“
    „ Oh. Achso, ja. Hier links..“, erwiderte er dann und wir gingen nach links den Bürgersteig entlang.
    Die ersten Meter sagte keiner was und die Stille im Zusammenhang mit der Dunkelheit war irgendwie beunruhigend. Aber vielleicht lag es auch daran, dass mein ganzes Leben zu dem Zeitpunkt einfach ziemlich beunruhigend war. „ Also hör zu..“, setzte er plötzlich an und erschrak fast über seine Stimme die so plötzlich in die Stille hinein klang. „ Ganz ehrlich, dazu möchte ich eigentlich nichts näheres hören. Und du bist mir auch nicht schuldig dich irgendwie zu rechtfertigen.“, fiel ich ihm ins Wort und hob abwehrend die Hände.
    „ Ich möchte aber etwas dazu sagen.“, meinte er dann bestimmt und schaute mich von der Seite an.
    Ich seufzte und verschränkte im Gehen die Arme vor der Brust. Irgendwie war es von jetzt auf gleich kälter geworden. „ Ich höre.“, gab ich mich geschlagen und schaute vor mir auf den Boden.
    „ Aber sag jetzt ja nicht, dass das alles nicht so ist wie ich denke.“, mahnte ich ihn noch und brachte ihn so wieder zum Schweigen. Jetzt sah er ziemlich nachdenklich aus.
    „ Was überlegst du denn jetzt so krampfhaft?“, fragte ich irritiert. „ Ich überlege wie ich den Satz, den du mir verboten hast, so umstelle, dass der Sinn aber genau der selbe bleibt.“
    Ich verdrehte die Augen und schnaubte. „ Spar dir das einfach.“
    „ Kann es sein, dass du es nicht mal in Erwägung ziehst, dass ich vielleicht gar kein Arschloch bin?“, fragte er dann und klang irgendwie beleidigt.
    „ Wäre es denn das erste mal?“, fragte ich im Gegenzug ziemlich herablassend. Bumm, das hatte gesessen. Er zog ein Gesicht als hätte ich ihm grade voll eine reingehauen.
    Im ersten Moment hätte ich mich fast entschuldigt aber dann fand ich es sogar richtig passend das mal gesagt zu haben. Ich wüsste nicht warum er auch immer mit allem davon kommen sollte..
    „ Wow. Danke, das war ja nett.“, murmelte er ironisch und schnaubte verärgert.
    „ Ja, ist nicht mein Ding. Du hast dir die Scheiße ja geleistet.“, erwiderte ich gereizt und richtete den Blick wieder nach vorne. „ Wie schnell du deine Meinung ändern kannst..“, murmelte er wohl eher zu sich selbst und schaute ihn empört an.
    „ Das ist doch dein Ernst, oder? Dieser Satz, ausgerechnet von DIR?“, fuhr ich ihn an und blieb mitten auf der Straße stehen. „ Wie schade du es doch findest, dass du dich nicht mehr mit Chris verstehst und wie sehr Vani dir fehlt. Und am nächsten Tag stehst du mit seiner Verlobten an der Hauswand und willst ne Nummer mit ihr schieben? Lass mich raten, dabei hast du wahrscheinlich auch gedacht, dass Vani dir fehlt und Chris eigentlich dein bester Freund ist!?“, platzte es dann aus mir heraus und meine Stimme zitterte. Wahrscheinlich, weil ich einfach so enttäuscht von ihm war.
    „ Weißt du, langsam hab ich das Gefühl, dass du gar nicht mehr anders kannst als alle untern einen Hut zu stecken. Das ist schon irgendwie traurig.“, antwortete er ruhig und ging weiter.
    „ Ja, vielleicht weil mir grade klar wird, dass ihr wirklich alle gleich seid.“
    Er blieb wieder stehen und drehte sich zu mir um. Wir schauten uns einen Moment an, bis ich den Blick abwendete und aus meiner Jackentasche Izzys Portmonee holte.
    Ich warf es ihm rüber und zuckte mit den Schultern.
    „ Von hier an schaffst du es dann wohl ohne mich.“


    Zwischenspiel Leo

    Vani, Izzy und ich saßen im Wohnzimmer und unterhielten uns über dies und das, was wir voneinander verpasst hatten. Es war grade mal wieder tierisch lustig als es an der Tür klopfte und so meine Erzählung unterbrochen wurde.
    „ Hä? Das ging aber schnell.“, meinte Vani irritiert und schaute zur Tür. Izzy zuckte mit den Schultern und stand mit einer schnellen Bewegung auf.
    Als er allerdings nur mit Laura wieder ins Wohnzimmer kam, war auch ich verwirrt.
    „ Wo hast du Richie gelassen?“ – „ Ich musste so dringend auf Toilette, deswegen bin ich umgedreht.“, erwiderte sie und grinste etwas gequält.
    „ Worauf wartest du dann noch?“, fragte ich skeptisch und deutete zur Badezimmertür.
    „ Mh? Achso,ja.“, erwiderte sie verwirrt und ging ins Badezimmer.
    Izzy setzte sich wieder in unseren Kreis vor der Couch und schaute Vani und mich vielsagend an. „ Toilette also.“, meinte er dann skeptisch.
    „ Nie im Leben.“, kam es direkt von Vani, die ihr schmunzelnd hinterher schaute.
    „ Und was sonst?“, fragte ich dann verwirrt, weil ich irgendwie nicht mehr mit kam. Die beiden zuckten gleichzeitig mit den Schultern. „ Streit mit Richie.“, sagten sie dann ebenfalls genau gleichzeitig in genau der selben gleichgültigen Tonlage. Wir lachten alle 3 kurz über die Situationskomik und wurden wieder still als die Badezimmertür aufging.
    „ Was ist los?“, fragte Laura verdutzt als sie die Tür hinter sich schloss und wir sie alle 3 schweigend anschauten. „ Nichts, nichts.“, antwortete Izzy beiläufig und stand auf.
    „ Kommt ihr mit in die Küche während ich den Tisch decke?“
    Wir nickten und folgten ihm in den kleinen chaotischen Raum, den er Küche nannte.
    „ Was willst du überhaupt decken, Izzy? Wir essen vom Chinesen.“, meinte Vani dann lachend und lehnte sich gegen die Küchenzeile.
    „ Ich bin doch ein Gentleman, ich stelle euch saubere Gläser auf den Tisch.“, grinste er und griff zur nächsten Schranktür.
    „ Irgendwie beunruhigend, dass du betonen musst, dass sie sauber sind.“, lachte ich und er lachte ebenfalls als er die Gläser auf dem Tisch abstellte.
    Als ich mich auf einem Stuhl niederließ, sah ich wie Vani skeptisch Laura beäugte, wie sie einfach nur da stand und über irgendetwas nachdachte.
    Bevor ich etwas dazu sagen konnte, ertönte in einer krassen Lautstärke die Klingel und wir schauten alle 4 erstaunt auf.
    „ Der war aber schnell.“, murmelte Izzy erstaunt und ging zur Tür.
    Schweigend blieben wir zurück. Komischerweise hatte Laura anscheinend plötzlich das Bedürfnis krampfhaft aus dem Fenster schauen zu müssen.
    Ich seufzte und drehte mich um ich als hörte das die beiden zu uns kamen.
    „ So schnell?“, fragte Vani ungläubig. „ Der Typ in dem Laden hat mich erkannt und mich peinlicherweise vor allen anderen dran gelassen.“, antwortete Richie und er sah wirklich aus als wäre ihm das peinlich.
    „ Vielleicht steht der ja auf dich.“, grinste Izzy, klopfte ihm auf die Schulter und nahm ihm die Tüte mit dem Essen ab.
    „ Wer tut das nicht..“, kam es sarkastisch von Laura, die weiterhin nur aus dem Fenster guckte. Einen Moment schauten alle etwas seltsam und keiner sagte was.
    „ Man hab ich Hunger.“, versuchte Izzy die Situation zu retten und holte die ganzen kleinen Pappkartons aus der Tüte. Was war denn hier los?




    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 13.06.2009, 17:31


    man man man :D
    du musst doch den Richie mal ausreden lassen.
    ich wette ich weiß genau was er sagen wollte xD
    kann das mal bitte SCHNELL rauskommen?
    ich mag das nicht wenn die da alle Streit haben ;D
    Nur Izzy ist hier der Engel wenn man so drüber nachdenkt ;D
    ich fand den Teil schon wieder toll (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 20.06.2009, 23:04


    Zwischenspiel Leo

    Vani, Izzy und ich saßen im Wohnzimmer und unterhielten uns über dies und das, was wir voneinander verpasst hatten. Es war grade mal wieder tierisch lustig als es an der Tür klopfte und so meine Erzählung unterbrochen wurde.
    „ Hä? Das ging aber schnell.“, meinte Vani irritiert und schaute zur Tür. Izzy zuckte mit den Schultern und stand mit einer schnellen Bewegung auf.
    Als er allerdings nur mit Laura wieder ins Wohnzimmer kam, war auch ich verwirrt.
    „ Wo hast du Richie gelassen?“ – „ Ich musste so dringend auf Toilette, deswegen bin ich umgedreht.“, erwiderte sie und grinste etwas gequält.
    „ Worauf wartest du dann noch?“, fragte ich skeptisch und deutete zur Badezimmertür.
    „ Mh? Achso,ja.“, erwiderte sie verwirrt und ging ins Badezimmer.
    Izzy setzte sich wieder in unseren Kreis vor der Couch und schaute Vani und mich vielsagend an. „ Toilette also.“, meinte er dann skeptisch.
    „ Nie im Leben.“, kam es direkt von Vani, die ihr schmunzelnd hinterher schaute.
    „ Und was sonst?“, fragte ich dann verwirrt, weil ich irgendwie nicht mehr mit kam. Die beiden zuckten gleichzeitig mit den Schultern. „ Streit mit Richie.“, sagten sie dann ebenfalls genau gleichzeitig in genau der selben gleichgültigen Tonlage. Wir lachten alle 3 kurz über die Situationskomik und wurden wieder still als die Badezimmertür aufging.
    „ Was ist los?“, fragte Laura verdutzt als sie die Tür hinter sich schloss und wir sie alle 3 schweigend anschauten. „ Nichts, nichts.“, antwortete Izzy beiläufig und stand auf.
    „ Kommt ihr mit in die Küche während ich den Tisch decke?“
    Wir nickten und folgten ihm in den kleinen chaotischen Raum, den er Küche nannte.
    „ Was willst du überhaupt decken, Izzy? Wir essen vom Chinesen.“, meinte Vani dann lachend und lehnte sich gegen die Küchenzeile.
    „ Ich bin doch ein Gentleman, ich stelle euch saubere Gläser auf den Tisch.“, grinste er und griff zur nächsten Schranktür.
    „ Irgendwie beunruhigend, dass du betonen musst, dass sie sauber sind.“, lachte ich und er lachte ebenfalls als er die Gläser auf dem Tisch abstellte.
    Als ich mich auf einem Stuhl niederließ, sah ich wie Vani skeptisch Laura beäugte, wie sie einfach nur da stand und über irgendetwas nachdachte.
    Bevor ich etwas dazu sagen konnte, ertönte in einer krassen Lautstärke die Klingel und wir schauten alle 4 erstaunt auf.
    „ Der war aber schnell.“, murmelte Izzy erstaunt und ging zur Tür.
    Schweigend blieben wir zurück. Komischerweise hatte Laura anscheinend plötzlich das Bedürfnis krampfhaft aus dem Fenster schauen zu müssen.
    Ich seufzte und drehte mich um ich als hörte das die beiden zu uns kamen.
    „ So schnell?“, fragte Vani ungläubig. „ Der Typ in dem Laden hat mich erkannt und mich peinlicherweise vor allen anderen dran gelassen.“, antwortete Richie und er sah wirklich aus als wäre ihm das peinlich.
    „ Vielleicht steht der ja auf dich.“, grinste Izzy, klopfte ihm auf die Schulter und nahm ihm die Tüte mit dem Essen ab.
    „ Wer tut das nicht..“, kam es sarkastisch von Laura, die weiterhin nur aus dem Fenster guckte. Einen Moment schauten alle etwas seltsam und keiner sagte was.
    „ Man hab ich Hunger.“, versuchte Izzy die Situation zu retten und holte die ganzen kleinen Pappkartons aus der Tüte. Was war denn hier los?

    Ich versuchte die ganze gute Laune Abendessen Prozedur so gut es ging hinter mich zu bringen und hielt mehrer Male den Impuls zurück, Richie wie ein Kleinkind unter dem Tisch vor das Schienbein zu treten. Ich verschob den Gedanken wieder mit dem Wissen, dass er eh nicht zurück treten würde und das somit ziemlich witzlos wäre.
    Obwohl der Gedanken irgendwie schon seine Reize hatte.
    „ Darf ich? Sieht extrem lecker aus.“, kam es plötzlich von Izzy und ehe ich reagieren konnte ging er mit seiner Gabel in meine gebratenen Nudeln.
    Ich schaute ihn gespielt empört an und haute ihm auf die Finger. „ Was bist du denn für ein Gastgeber?“ Er grinste und schob sich genüsslich die Nudeln in den Mund.
    „ Wenigstens zeigst du jetzt wieder überhaupt eine Regung. Da nehme ich auch in Kauf, dass du mich gehauen hast.“, schauspielerte er beleidigt und rieb sich über die Hand.
    Automatisch schauten Richie und ich uns eine Sekunde lang an. Dann wandte ich mich ohne jegliche Regung wieder Izzy zu und streckte ihm die Zunge raus. „ Das verleiht dir nicht das Recht deine Pfoten in mein Essen zu stecken.“ Er funkelte mich finster an. „ Pfoten?“
    „ Jap.“, erwiderte ich und ging blitzschnell mit der Gabel in seinen Reis und schob ihn mir in den Mund. „ Das gibt einen erbitterten Krieg.“, sagte er streng und zog mir den ganzen kleinen Pappkarton mit den Nudeln weg. Genau im selben Augenblick griff Vani nach seinem Reis und musste daraufhin Izzy’s Stäbchen Attacke ausweichen.
    Unser Kampf hätte wahrscheinlich mit Verletzten geendet, wenn einen Augenblick später nicht Richies Handy geklingelt hätte. Ich hatte keine wirklichen Beweise, aber ich war mir zu 99% sicher wer ihn da anrief. Als er dann auch noch so seltsam zögerte und die Person dann sogar wegdrückte, war mir eindeutig klar, dass es Jana sein musste.
    „ Was ist denn mit dir los? Richie Stringini, die Höflichkeit in Person, drückt jemanden weg?“, fragte Izzy scherzhaft, woraufhin ich nur die Augen verdrehte. Also bitte..
    „ Hat bestimmt seine Gründe.“, meinte ich dann schnippisch und er schaute mich verärgert an.
    „ Ich glaube, ich sollte jetzt gehen. Danke fürs Essen, Izzy.“, verabschiedete er sich völlig unerwartet und stand auf. „ Jetzt schon? Alter, wir haben halb 10 Uhr.“
    Er warf einen Blick auf die Uhr und zuckte mit den Schultern. „ Ich bin müde.“
    „ Okay.“, gab Izzy sich geschlagen und zog eine Schnute. „ Tschüss, Leute. Viel Spaß noch.“, verabschiedete er sich dann endgültig und ließ mich gekonnt beim Blick durch die Runde aus.
    Allgemeines Winken und Gemurmel entstand und schon war er verschwunden.
    Dann allerdings wurde ich angeschaut als hätte ich ein Hundebaby überfahren oder sonst irgendein Verbrechen begangen.
    „ Was ist denn?“, fragte ich verwirrt. „ Ist doch wohl klar, dass er nur wegen dir gegangen ist.“, meinte Izzy kopfschüttelnd und stocherte in seinem Essen rum.
    „ Du hast Blondie vergrault.“, murmelte Leo und zog eine Schnute. Ich schaute Vani hilfesuchend an, doch sie zuckte nur mit den Schultern. „ Sorry, das kann man echt nicht abstreiten.“
    Ich schnaubte genervt und verschränkte die Arme vor der Brust.
    „ Ja klar, ich hab Everybody’s Darling vergrault. Los, stellt mich an den Pranger.“, sagte ich daraufhin sarkastisch und verdrehte die Augen.
    „ Komm mal runter, Laura.“, meinte Izzy schmunzelnd und schaute mich skeptisch an.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 23.06.2009, 21:12


    Nächster Tag

    Blöd, blöd, blöd, blöd, blöd. Alle sind blöd.
    So kindisch meine Gedanken vielleicht waren, ich konnte sie einfach nicht abstellen. Und ehrlich gesagt, war ich lieber mit meinem kindischen Gedanken beschäftigt als tierische Aggressionen auf alle Beteiligten zu schieben. War auf jeden Fall besser für die Nerven.
    Außerdem hatte ich auch keine Lust mit irgendwem drüber zu reden warum ich so giftig gegen Richie war. Aus diesem Grund verzog ich mich auf den Balkon und putzte Fenster.
    Ja ganz richtig gelesen, ich habe die Fenster geputzt. Zwar wäre bei genauerer Betrachtung aufgefallen, dass ich das etwas zu kräftig tat aber es war ja niemand da, dem es hätte auffallen können. Vani und Leo waren mit Abby spazieren und dabei ließ ich sie lieber alleine. Konnte die beiden mal wieder so ein Schwesternding durchziehen. Musste ja auch mal sein, wenn man sich so lange nicht sieht.
    Also war ich alleine. Dachte ich zumindest..
    „ Du putzt Fenster?“, kam eine skeptische Stimme von der Straße. Ich hielt in meiner Bewegung inne und stöhnte genervt auf. „ Was willst du denn?“
    „ Keine Sorge, ich will gar nichts von dir. Ich soll was für Richie holen.“, entgegnete Jay patzig.
    Ich drehte mich um und schaute zu ihm runter auf die Straße. „ Das ist doch jetzt ein Witz, oder?“
    „ Sehe ich aus als würde ich scherzen?“, fragte er genervt und verdrehte die Augen.
    „ Wenn überhaupt, meistens sowieso unfreiwillig..“, murmelte ich zu mir selbst und ging genervt zur Haustür, wo er auch schon wenige Augenblicke später erschien.
    „ Du hast noch ein Bandana von ihm. Das soll ich holen.“, sagte er sachlich und ich schaute ihn prüfend an um vielleicht doch irgendwas zu finden was auf einen Witz deuten ließ.
    „ Sind wir jetzt im Kindergarten oder was?“ – „ Nein, Laura. Nicht alle von uns.“
    Ich verdrehte die Augen und öffnete die Tür ein Stück, damit er reinkommen konnte. An seinem Gesichtsausdruck sah ich, dass er zögerte überhaupt reinzukommen.
    Wenn Richie schon so idiotisch ist und sein blödes Bandana wieder haben will, dann hätte er ja wenigstens Izzy schicken können! Das war doch 100 pro Absicht, dass Jay kam.
    So ein blöder Schwachkopf!
    „ Weißt du wo du es hast? Ich hab nicht ewig Zeit.“, kam es prompt von ihm und ich hielt schon wieder in meiner Bewegung inne.
    Ganz ruhig, Laura. Lass dich nicht provozieren. Darauf will er doch nur hinaus.
    „ Natürlich. Ich will dich ja nicht aufhalten.“, erwiderte ich engelsgleich und ging in mein Zimmer.
    Dass ich wusste wo ich es hatte, war natürlich gelogen. Wieso sollte ich das auch mal eben aus dem Stehgreif wissen? Immerhin hatte ich das Teil schon seit Ewigkeiten. Und um ehrlich zu sein fand ich es ganz schön mies, dass er es jetzt wieder haben wollte.
    Er hatte mir es nach dem Weihnachtsmarkt Auftritt letztes Jahr geschenkt und gesagt, es sei ein Dankeschön und würde mir Glück bringen.
    Wenn ich jetzt so darüber nachdachte, machte mich das ganz schön traurig. Das hieß ja jetzt sozusagen, dass er mir kein Glück mehr gönnte und mir auch nicht mehr dankbar war.
    Ich war ziemlich überrascht als ich es dann tatsächlich in meiner Nachttischschublade fand. Eigentlich waren die Sachen, die ich suchte nie da wo ich sie als erstes vermutete.
    Ich schaute es mir noch einmal wehmütig an und warf es dann zu Jay, der wartend im Türrahmen stand. „ Mich wundert es ja auch, dass er es wieder haben will. Eigentlich seid ihr ja so.“, meinte er dann und verschränkte 2 Finger übereinander.
    „ Ach tu doch nicht so. Es freut dich doch nur, dass ihr jetzt schon zu dritt auf der Anti-Laura Front seid.“, entgegnete ich gereizt und deutete ihm, dass er jetzt gehen konnte.
    „ Wie du meinst.“, erwiderte er mit hochgezogenen Augenbrauen und wandte sich Richtung Haustür.
    „ Du weißt ja wo die Tür ist. Auf wiedersehen!“, rief ich ihm noch gereizt hinterher und verschwand wütend wieder auf dem Balkon.
    Und wie so oft, fing ich vor Wut und Enttäuschung an zu weinen. Mit den Händen vor dem Gesicht setzte ich mich in die Hängematte und unterdrückte ein Schluchzen.
    Was war denn eigentlich los? Wieso lief in dieser verdammten Welt eigentlich alles schief? Ich wollte doch gar nicht mit Richie streiten. Und ich wollte endlich wieder ganz normal wie früher mit Chris befreundet sein können. Er war doch mal mein bester Freund! Und Jay? Was hatte ich denn so furchtbares verbrochen, dass man mich so sehr verabscheuen konnte?
    Ich wischte mir Tränen von der Wange und sah grade noch wie Jay in sein Auto einstieg.
    Na toll, jetzt hatte er mich auch noch gesehen.. War bestimmt ein fabelhafter Triumph für ihn.

    2 Tage später

    „ Was!? Sag mir bitte, dass das ein Scherz ist!“, erwiderte ich fassungslos und hörte wie Chris am anderen Ende seufzte. „ Das ist kein Scherz, Laura. Ich find es ja auch total seltsam. Aber nimm es doch als Friedensangebot. Ist doch total nett von ihr, oder nicht?“, entgegnete er dann und versuchte wohl ernsthaft mich damit zu überzeugen.
    „ Noch mal zum mitschreiben: Jana hat für die Verlobungsfeier eine Kleiderordnung festgelegt. Und sie möchte außerdem, dass Vani, Leo und Ich ihre Brautjungfern werden.“, wiederholte ich nun schon zum zweiten Mal aber es klang immer noch total krank. Das lag wahrscheinlich daran, dass es auch total krank war!
    „ Sie ist bei sowas halt sehr eigen. Sie hat halt ein genaues Bild im Kopf wie alles aussehen soll und naja, dazu gehört halt auch die Kleiderordnung bei der Feier.“
    Aber warum zur Hölle sollten dann Vani, Leo und ich die Deppen sein, die sich in rosa Kleidern dahin stellen müssen um für Fotos zu posieren!? Hat die denn keine Freunde?
    „ Aber wieso denn wir ? Was ist denn mit ihren Freundinnen?“, fragte ich dann mit einer etwas netteren Fassung meiner eigentlichen Gedanken.
    „ Die wohnen so gut wie alle nicht in Berlin. Und stecken mitten in den Prüfungen hat sie gesagt.“, antwortete er und ich verdrehte die Augen. Das hieß übersetzt so viel wie : Sie hat einfach keine Freunde! Wahrscheinlich wollte sie sogar nur, dass ich aus der ersten Reihe miterlebe wie Chris ihr Eigentum wird. Und dieser Gedanke war nicht mal so abwegig, wie er vielleicht im ersten Augenblick klang. Die Alte war so gestört..
    „ Aber Chris, das ist doch total seltsam.“, meinte ich dann verzweifelt und rutschte auf einem Drehstuhl ein Stück nach unten. „ Das ist doch schon diesen Samstag und wir haben schon Mittwoch!“
    „ Was willst du mir jetzt damit sagen?“, fragte er verdutzt.
    „ Dass wir noch gar keine Kleider haben.“, versuchte ich zu argumentieren und war gespannt was er jetzt darauf zu sagen hatte.
    „ Also eigentlich.. Naja.. So weit ich weiß..“, druckste er herum und ich verzog das Gesicht.
    „ Jaa?“, machte ich auffordernd damit er mal mit der Sprache rausrückte. „ Naja, eigentlich liegen hier schon 3 Kleider.“, gab er dann zu und mir fielen fast die Augen aus dem Kopf.
    „ Waas!?“ – „ Frag mich nicht wie sie das gemacht hat.“
    Okay, dann hatte sich meine nächste Frage erledigt. Aber ich musste sie trotzdem stellen..
    „ Wie hat sie das gemacht?“ – „ Ich hab doch gesagt du sollst nicht nachfragen.“, seufzte Chris.
    Vielleicht war sie ja doch eine Hexe, wie ich schon immer vermutet hatte.
    „ Welche Farbe haben sie?“, hakte ich sicherheitshalber nach, weil mir ein lustiger Gedanke kam.
    „ Ähm so ein lila mäßiges Zeug.“, antwortete er etwas unsicher. Wahrscheinlich, weil er ein Kerl war und keine Ahnung von Farben hatte.
    „ Okay, fliederfarben.“, schlussfolgerte ich mit meinem weiblichen Instinkt und meinem Vorwissen über seine durchgeknallte Verlobte und musste mir ein Lachen verkneifen.
    „ Was ist so lustig?“, fragte er verwirrt. „ Ich freue mich nur darauf zu sehen wie sie Leo überzeugen will fliederfarbenes Kleid anzuziehen.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 23.06.2009, 21:19


    hahaha Jana ist irgendwie am Arsch würde ich sagen :D
    weil ich echt nicht denke dass Leo das anziehen WÜRDE :D

    man ich weiß nicht was ich schreiben soll..
    richie ist doch doof.
    es sei denn er plant irgendwas fieses xD
    also für Jana fies, nicht für dich :'D

    mach schnell weiter, es soll endlich wieder alles gut werden :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 08.07.2009, 18:04


    altah :'D
    ich glaub ich würd echt nicht so ein pissiges helles lila anziehen :'D
    damit sieht man doch doof aus !

    wie ich lachen musste.
    in meinen kopf kam nur noch der satz: 'jana hat keine freundee!' xDD

    MEEEEEEHR!
    obwohl ich schon voll viel lesen konnte xD


    <33

    ps: izzy ist schon toll (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 08.07.2009, 21:24


    Nächster Tag, Donnerstag

    Da wir beide den Gedanken so lustig fanden, hatten Chris und ich uns darauf geeinigt es Jana zu überlassen Leo und Vani zu fragen.
    Unser restliches Telefonat war fast wie in alten Zeiten. Aber halt nur fast.. Irgendwie war da immer noch diese Barriere wegen der unausgesprochenen Sache in Richies Wohnung.
    Zwar konnte ich mittlerweile seine Aggressionen auf Mr. Stringini-ich-bin-so-schön-mich-wollen-alle
    teilen aber ich denke wir hatten da immer noch verschiedene Gründe.
    Und es wurmte mich ziemlich, dass er einfach nicht darüber reden wollte. Andererseits wollte ich auch nicht unbedingt den Wutausbruch miterleben der wohl passieren würde, wenn er dann mit der Sprache raus rückte. Zwickmühle!
    „ Ich glaube Chris macht einen riesen Fehler.“
    Völlig überrascht schaute ich auf und glotzte Vanne an als hätte sie mir grade das Universum erklärt.
    Ich mein, mir war zwar völlig klar, dass die Aussage der makellosen Wahrheit entsprach aber wenn ich nun darüber nachdachte, hatte es noch Niemand so richtig ausgesprochen.
    „ Jetzt müsstest du mal dein Gesicht sehen.“, lachte sie als ich immer noch nichts dazu gesagt hatte. Ich bekam schnell meine Gesichtszüge wieder in den Griff und setzte mich in meinem Bett auf.
    Vani drehte sich unbekümmert auf meinem Schreibtischstuhl hin und her und wartete darauf, dass ich etwas zum Gespräch beitrug.
    „ Wow komisch, dass das nie Jemand so deutlich gesagt hat.“, meinte ich dann und fuhr mir durch die Haare. „ Aber es ist doch wahr, oder? Sogar mal ganz abgesehen davon, dass es Jana ist! Er ist grade 20 und mitten in seiner Karriere! Da heiratet man nicht einfach.“
    Irgendwie musste ich daraufhin lachen. „ Das hört sich als würde dir das alles grade erst auffallen.“
    „ Mh tut es das auch. Weißt du, vorher dachte ich eigentlich das es seine Sache ist und er selbst wissen muss was er tut. Aber jetzt..“ – „ Was jetzt?“, hakte ich nach.
    „ Glaube ich, dass er ein totaler Idiot ist.“, lachte sie und irgendwie musste ich mitlachen.
    Wie immer, wenn du eine Situation nicht ändern kannst dann lach sie einfach aus.

    „ Gut, dass du da bist! Telefon für dich!“, rief ich Leo entgegen als sie die Haustür hinter sich schloss.
    Sie schaute mich etwas irritiert an. „ Für mich?“
    „ Jaja für dich. Hier.“, hielt ich es ihr entgegen und war schwer darauf fixiert ihren Gesichtsausdruck zu beobachten. Jana war nämlich am Telefon und wollte sich jetzt an die ehrenvolle Aufgabe machen, Leo zu fragen ob sie Brautjungfer wird.
    Anscheinend hatte Jana sich ganz schön in Fahrt geredet, denn Leo sagte so gut wie kein Wort. Ihr Gesicht dagegen sprach Bände. Vani und ich mussten uns schwer zusammen reißen nicht los zu prusten. Am lustigsten war es als sie ihr Gesicht ganz angewidert verzog und aussah als müsste sie gleich kotzen. „ Mmmmh..“, kam es dann ganz langgezogen von ihr und sie setzte sich auf den Sessel im Wohnzimmer. „ Du bist auch so ein Spontanplaner, ne?“, fragte sie sichtlich vorwurfsvoll woraufhin wieder eine Redeschwall vom anderen Ende kam.
    „ Was!? Barbiehochzeit, oder was?“, fragte sie jetzt entsetzt und stand wieder auf. Vani und ich hielten uns die Hände vor den Mund um nicht laut los zu lachen.
    „ Och neee..“, beschwerte sie sich. „ Moment mal. Was bist du denn für ein Stalker? Woher hast du meine Kleidergröße? Die weiß ich ja nicht mal selber!“
    Jetzt konnten wir nicht mehr und kringelten uns auf der Couch vor lachen. Als Leo einen Blick auf uns warf musste sie auch schwer grinsen. „ Was? Hintergrundgeräusche? Das ist der Hund.“, meinte sie dann und wir lachten noch mehr.
    „ Jaja.. schon gut. Ich mach dir ein Angebot. Du leihst mir dein Hundebaby aus und ich mach mich für dich zum Affen.“
    Abrupt hörten Vani und ich auf zu lachen und schaute Leo mit großen Augen an. Das sie so schnell Ja sagt, hätten wir echt nicht gedacht. Aber typisch Leo noch eine Bedingung zu stellen, dachte ich grinsend und wartete bis sie aufgelegt hatte.
    „ Wow. Das war ja viel einfacher für sie als wir dachten.“, meinte Vani erstaunt und nahm ihr das Telefon ab. „ Was denn? Ich kann auch mal sozial sein.“, beschwerte sie sich und lachte.
    „ Woher weißt du eigentlich von dem Hundebaby?“, fragte ich dann erstaunt und setzte mich in den Schneidersitz. „ Hat Chris mir erzählt.“, antwortete sie und griff nach der Fernbedienung.
    „ Echt? Wann das denn?“, hakte Vani nach und sah genauso verwirrt aus wie ich.
    „ Ich hab ihn eben in der Stadt getroffen. Da hatte er den kleinen dabei!“, erwiderte sie und beim letzten Teil fing sie an zu quieken. „ Der ist so genial! Ich hab schon mit dem Gedanken spielt Chris nieder zu schlagen und mit dem Hund weg zu laufen.“
    Vani und ich fingen tierisch an zu lachen und Leo schaute uns nur irritiert an.
    „ Hallo? Das war mein ernst.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 08.07.2009, 21:42


    Chris niederschlagen und den Hund klauen :D
    wo gibts denn sowas?
    ich würde den Hund niederschlagen und Chris klauen :'DDDDDDDDD
    Nicht xDD

    hah wie toll es war endlich wieder was zuu lesen!
    ich liebe die FF und ich hab so das Gefühl dass sie direkt nach der 'Hochzeit' zuende sein wird :'(

    fieses Leben!
    mehr? :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 08.07.2009, 22:08


    Nächster Tag, Freitag

    Eigentlich hatte der Tag relativ normal und beschwerdenfrei angefangen. Aber wieso wunderte es mich eigentlich noch, dass es nicht dabei geblieben ist?
    Als das Telefon klingelte ahnte ich noch nichts böse. Als ich hingegangen bin um dran zu gehen auch noch nicht, aber als dann Sallys furchtbar nasale Stimme ertönte bekam ich fast einen Herzinfarkt.
    Sie meinte, sie hätte noch Akten und Berichte die uns gehören würden und sie würde sich wünschen wenn wir sie holen würden und als Erinnerung behalten. Und das waren ihre genauen Worte!
    Kaum sonderbar, dass ihr das über ein halbes Jahr später erst einfiel.
    „ Wenn du mich fragst, führt die Frau was im Schilde. Als ob sie Wert darauf legen würde, dass wir irgendwelche Erinnerung behalten.“, sagte Vani misstrauisch als ich ihr davon erzählte.
    „ Das hab ich auch direkt gedacht. Aber was soll sie von uns wollen?“, entgegnete ich und schaute sie fragend an. „ Der fällt bestimmt was ein.“, murmelte Vani und schaute auf die Uhr.
    „ Sollen wir es hinter uns bringen?“, fragte ich seufzend und sie nickte schulterzuckend. Ich zog meine Schuhe an und griff nach meiner Jacke. „ Sag mal wo ist eigentlich Leo?“
    „ Irgendeine Freundin besuchen. Sie hat Abby mitgenommen. Ich schreib ihr, dass sie nachkommen soll.“, antwortete Vani und ich nickte. „ Achso, okay.“
    Mit einem mulmigen Gefühl stiegen wir ins Auto und fuhren los. Insgeheim hoffte ich sehr, dass die Jungs nicht da waren wenn wir kamen.
    Aber was hoffte ich eigentlich noch? Es kam doch eh immer anders.
    Nach wenigen Minuten Autofahrt hielt Vani an der gegenüberliegenden Straßenseite und wir schauten gleichzeitig rüber zum Gebäude. „ Schade, ich dachte die Fahrt dauert länger.“, murmelte sie und schnallte sich ab. Ich tat es ihr gleich und wir stiegen aus dem Auto.
    Zu allem Überfluss fing es auch noch wie aus dem Nichts an zu regnen und wir waren gezwungen über die Straße zu rennen. Bei dem Verkehr dort war es ein Wunder, dass wir unbeschadet vor dem Eingang ankamen. „ Wow, komisches Gefühl wieder hier zu sein.“, murmelte ich etwas außer Atem und schaute durch die riesige Glastür.
    „ Allerdings.“, erwiderte Vani und drückte die Tür nach innen auf.
    Drinnen schaute Sarah am Empfang auf und ein Lächeln bildete sich auf ihrem Gesicht als sie uns erkannte. „ Vanessa! Laura!“, rief sie freudig und kam auf uns zu.
    „ Hey, Sarah.“ – „ Hi.“, begrüßten wir sie und schauten uns um. „ Noch alles wie früher.“, stellte ich fest und Sarah nickte. „ Ja, Sally steht nicht so auf Veränderungen.“
    „ Deswegen auch verwunderlich, dass wir herkommen sollten.“, erwiderte Vani und zog die Stirn kraus. Daraufhin sah Sarah irgendwie etwas verlegen aus aber ich konnte ehrlich nicht gesagt deuten weshalb. Als das Telefon hinter ihr klingelte, zuckte sie regelrecht zusammen.
    „ Ähm Sally ist oben. Tut mir leid, ich muss rangehen. Ihr wisst ja wo alles ist.“, meinte sie noch schnell und war wieder hinter ihrer Theke verschwunden.
    Etwas verwirrt aber trotzdem gelassen gingen wir die Treppe rauf. Leider überkam mich da eine etwas unangenehme Erinnerungen. Etwas zu viel Tempo, etwas zu glatte Sohlen und etwas Chris erschlagen.. Vani hatte anscheinend den selben Gedanken, den sie kicherte amüsiert als sich unsere Blicke trafen. „ Sprich ich es einfach nicht aus.“, lachte ich und sie stimmte mit ein.
    In ihrem Büro trafen wir Sally nicht an, deshalb machten wir uns auf den Weg nach oben. Auf der Treppe kamen uns 2 etwas gestresste Mädchen entgegen, die ungefähr in unserem Alter waren.
    „ Das dürften wohl die Neuen sein.“, meinte ich grinsend zu Vani und wir schauten ihnen amüsiert hinterher, wie sie auf ihren hohen Schuhen die Treppe runter tippelten.
    Ich stöhnte innerlich genervt auf als ich Musik und Gesang aus dem Tonstudio vernahm. Sie waren also doch da.. Natürlich wie immer, wenn ich etwas nicht wollte.

    Gerade als ich anklopfen wollte, öffnete sich die Tür schon und Sally lächelte uns übertrieben freundlich entgegen. „ Kommt nur rein.“, sagte sie leise und kicherte freudig.
    „ Ähm okay.“, meinte ich irritiert und wir tauschten kurz skeptische Blicke aus. Langsam traten wir in den Raum und ich konnte sofort sagen, dass es Richie war der sang. Als hätte er uns gehört, was eigentlich so gut wie unmöglich war, öffnete er die Augen.
    „ Girl I just cannot forget the day you got up and left. Without you I’ll go crazy. Oh girl, I just can’t forget! I want you back, girl I need a second chance. I want you back, gotta make you understand. I want you back, somehow I can’t let you go. I want you back, if there is a way, I want you back.”
    Er nahm die Kopfhörer ab und zupfte sich die Haare wieder zurecht. Dann kam er aus der Kabine und schaute uns vielsagend an. Erst dann wurden wir auch von den anderen bemerkt.
    „ Hallo, Vanessa.“, kam es von Jay, der sich direkt nach wieder seinem Mischpult widmete. Ich verdrehte die Augen und lehnte mich gegen die Wand. Kurz darauf sagten die anderen auch kurz Hallo und mir fiel auf, dass Mikel fehlte. Auch wenn es mich nichts anging, ich konnte es mir nicht verkneifen zu fragen. „ Wo ist denn Mikel?“
    Auf einen Schlag herrschte bedrückende Stille. Mich überkam so das lausige Gefühl in ein Fettnäpfchen getreten zu haben. „ Was ist denn los?“, fragte Vani besorgt.
    „ Mikel kommt nicht mehr.“, antwortete Izzy und schaute auf den Boden. „ Was soll das heißen?“, fragte ich geschockt. „ US5 sind nur noch zu 4.“, erwiderte Chris und verzog das Gesicht.
    „ Was? Aber seit wann?“, fragte Vani genauso geschockt wie ich.
    „ Gestern Abend. Aber eigentlich war es uns schon vorher irgendwie klar.“, antwortete wieder Chris und zuckte mit den Schultern. „ Oh Nein, das tut uns echt leid, Leute.“, erwiderte Vani und setzte sich neben Izzy auf die Couch. „ Ja, ehrlich.“, stimmte ich zu und schluckte.
    Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mal jemand die Band verlassen würde. Es irgendwie ein richtig komisches Gefühl. „ Aber.. Wieso denn?“, fragte ich dann vorsichtig ohne jemanden anzuschauen. Erst antwortete niemand. Dann ergriff Richie das Wort. „ Er war nicht mehr glücklich. Und das war ihm auch an zu sehen. Er meint, es läge an niemandem.. aber er war einfach nicht mehr glücklich damit.“, erklärte er und schmunzelte.
    Konnte mir dann mal jemand erklären warum Sally dann so scheiße grinste? Ich bezweifelte stark, dass es jetzt momentan etwas für sie zu Lachen gab.
    „ Oh.“, war alles Vani noch sagte und was anderes wäre mir wohl auch nicht eingefallen.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 08.07.2009, 22:35


    hmpf. doof.

    echt doof.



    aber ich krieg den Hund :'DDD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 14.07.2009, 22:29


    Leo du Geier :'DDDD

    ___________


    Nach einem Augenblick Stille ging Sally wieder mit uns in den Flur. „ Folgt mir, Mädchen.“, sagte sie eilig und tippelte voraus die Treppe herunter. Zu meiner Verwunderung ging sie nicht zu ihrem Büro sondern zu unserm alten Büro. Drinnen saßen an den Schreibtischen die beiden Mädchen von vorhin und es herrschte das reinste Chaos. „ Würdet ihr uns einen Moment entschuldigen?“, fragte sie an die beiden gewandt, die etwas verwirrt guckten und dann den Raum verließen.
    „ Wie geht es euch?“, fragte Sally interessiert als sie sich zu uns umdrehte. Jetzt war ich noch verwirrter als vorher. Eigentlich war ich auch immer noch damit beschäftigt zu verdauen, dass Mikel wirklich jetzt weg war. Und das sagte ich dann auch..
    „ Seltsam. Es ist komisch zu wissen, dass er weg ist.“, antwortete ich und sie nickte einfach. Anscheinend schien sie noch eine Antwort von Vani zu erwarten.
    „ Ähm. Ja, mir auch.“, sagte sie dann etwas verwirrt. „ Ich habe eine Frage an euch.“, meinte Sally und sie hatte wieder ihre Geschäftsführermiene auf und diesen seltsamen Ton.
    „ Eher gesagt eine Bitte.“, korrigierte sie und schaute uns abwechselnd an. Eine Bitte? Jetzt wurde ich hellhörig. Sie wollte also tatsächlich was von uns.
    „ Ich brauche euch hier. Die beiden hier..“, setzte sie an und deute auf die Schreibtische hinter sich, „ haben nichts drauf. Jetzt wo Mikel weg ist, muss ich dafür sorgen, dass die Band aufrecht bleibt. Und dazu brauche ich euch. Ich habe eure Berichte und Fotos verfolgt und ihr seid noch besser geworden. Es wäre mir und den Jungs eine Freude wenn ihr wieder kommen würdet.“
    Sollte das ein Witz sein? War ich hier im falschen Film? Es kam mir einfach alles so absurd und bescheuert vor. Wie in einem schlechten Traum. Dabei hatte der Tag doch so normal angefangen!
    Anscheinend ging es Vani wie mir, denn ihr Gesichtsausdruck ließ nicht als Verwirrung deuten.
    „ Also was sagt ihr?“, hakte sie nach als wir immer noch nichts gesagt hatten.
    „ Ähm, das kommt schon ein bisschen plötzlich.“, antwortete Vani überfordert und ich nickte zustimmend. „ Ich habe heute ein Meeting in New York. Es wird ein neues Mitglied gesucht. Ein guter Kollege von mir möchte jemanden vorschlagen. Ihr könnt euch gerne bei mir melden wenn ich zurück bin. Wegen den Umständen haben die Jungs zur Zeit, abgesehen von den Aufnahmen fürs Album, einen Kurz Urlaub. Kommt ja anscheinend sowieso ganz Recht, Chris schmeißt wohl ne Verlobungsparty wie ich gehört habe.“, meinte sie dann und schmunzelte missbilligend. Was ich ihr dieses eine Mal irgendwie nicht verübeln konnte.
    „ Nun denn, ich muss wieder weiter. Denkt gut darüber nach, Mädchen. Ich schlage vor, dass ihr euch gleich mal mit den Herrschaften zusammensetzt und darüber sprecht.
    Es wäre einiges anders für euch.“, sagte sie dann und schaute uns beide noch mal vielsagend an bevor sie ging.

    „ Im ernst? Das hat sie wirklich gefragt?“, fragte Izzy total perplex als wir ihm von Sallys Angebot erzählten. „ Ihr wisst gar nichts davon?“, erwiderte ich überrascht.
    „ Nö. Also ich nicht.. Vielleicht war ich auch nicht da oder so.“, antwortete er und dachte kurz nach.
    „ Nein, ich glaube die anderen wissen auch nichts.“, stellte er dann fest und nickte.
    „ Sonst hätten auch schon mindestens 2 fluchtartig das Gebäude verlassen.“, murmelte ich sarkastisch und verzog das Gesicht.
    „ Wieso 2?“, fragte Vani verwirrt. „ Schon gut.“, antwortete ich einfach schlicht, weil ich nicht vorhatte ihr diese Geschichte an zu tun.
    „ Das glaube ich nicht.“, meinte Izzy ernst. Verdammt, ich hatte total vergessen, dass er bescheid wusste. „ Ich bin mir da aber ziemlich.“, erwiderte ich schnippisch.
    „ Ja ich mir auch.. bei Jay.“, konterte er und betonte netterweise den Namen ganz besonders.
    „ Könnte mich mal jemand aufklären?“, mischte Vani sich ein und schaute uns ärgerlich an.
    „ Ich glaube du bist nicht die Einzige, die mal aufgeklärt werden muss.“, erwiderte Izzy und schaute mich vielsagend an. „ Hast du irgendwie vor mich zu provozieren, Izzy?“, fragte ich gereizt.
    „ Nein, aber dir den Kopf zu waschen damit mal wieder einen Durchblick bekommst.“, entgegnete und wir funkelten uns einen Moment finster an. So lange bis ich lachen musste.
    „ Ich kann mich einfach nicht mit dir streiten, Izzy.“, gab ich zu und er grinste zufrieden. „ Ich weiß, dafür bin ich einfach zu liebenswert.“
    „ Ihr habt beide einen totalen Schaden.“, kam es dann von Vani, die verwirrt den Kopf schüttelte.
    „ Wissen wir, also wollt ihr es den anderen auch erzählen?“, fragte Izzy dann neugierig und deutete auf das Studio hinter sich. Automatisch fingen wir beide an zu zweifeln ..
    „ Ähm also ich weiß nicht ob..“, setzte Vani an und brach wieder ab. Izzy schüttelte wissend den Kopf und seufzte. „ Wir wollten eh jetzt irgendwo was trinken gehen um einiges zu besprechen. Kommt am besten einfach mit.“

    Unglaublich, es war eine Stimmung wie beim Strafgericht. Dabei hatten wir noch nicht mal irgendwas zum eigentlich Thema gesagt. Okay, niemand war wirklich glücklich grade. Immerhin war Mikel gegangen und somit hieß, jemand musste ihn ersetzten. Und dieser Jemand wollte ich nicht wirklich gerne sein. Das war bestimmt kein leichter Job, der Neue zu sein.
    Konnte jetzt vielleicht mal jemand was sagen? Was für eine peinliche Stille!
    Aus reiner Routine schaute ich auf mein Handy und stellte fest, dass es bereits halb 9 Uhr war. Nicht, dass das wichtig gewesen wäre aber im Moment gab es nicht viel was ich sonst erzählen könnte.
    „ Nicht falschen verstehen, aber was macht ihr hier?“, fragte Richie plötzlich und ich zuckte fast zusammen, weil er so plötzlich die Stille brach.
    „ Achja, das hatte ich fast vergessen. Die beiden haben eine Neuigkeit.“, erwiderte Izzy für uns und deutete uns dann los zu legen. Ich schaute Vani auffordernd an, weil mir irgendwie danach zu Mute war die Sache zu erklären. Vor allem, weil 2 von denen mich eh nicht mehr leiden konnten.
    Naja, und der Chris der war so ein Zwischending. Vani warf mir noch einen vorwurfsvollen Blick zu, da sie wahrscheinlich genauso wenig Lust hatte aber wandte sich dann an die Jungs.
    „ Sally will, dass wir wieder für sie arbeiten. Für euch arbeiten also..“, sagte sie dann einfach ohne Umschweife. Interessiert beobachtete ich ihre verschiedenen Reaktionen.
    Izzy zeigte natürlich keine, der wusste es ja bereits. Chris guckte erst etwas erstaunt aber dann wirkte er recht zufrieden. Richie zog die Augenbrauen hoch und musterte Vani ganz genau. Meiner Meinung nach eine etwas seltsame Reaktion, aber wieso erwartete ich schon etwas normales von Richie?
    Tja, und dann war da noch Jay. Und seinen Gesichtsausdruck konnte ich überhaupt nicht deuten. Eigentlich hätte ich mit irgendeiner miesen Bemerkung gerechnet aber was er dann meinte, erstaunte mich wirklich. „ Und was habt ihr gesagt?“, fragte er Vani und es klang irgendwie hoffnungsvoll.
    „ Dass wir keine Ahnung haben.“, antwortete ich für sie und zuckte mit den Schultern. „ Achso. Also wollt ihr noch drüber nachdenken?“, fragte Richie dann genauso hoffnungsvoll.
    „ Ja, also das kam etwas plötzlich. Nachdenken müssen wir auf jeden Fall noch.“, sagte Vani eindringlich und nickte. „ Bitte, lasst euch nicht zu lange Zeit. Die beiden jetzigen kriegen absolut nichts auf die Reihe. Wir werden im Chaos untergehen wenn das so weiter geht.“, kam es von Izzy und er klang wirklich richtig genervt. Irgendwie musste ich lachen.
    „ Ja klar, und wir hatten das immer total im Griff alles.“, meinte Vani ironisch und lachte ebenfalls.
    Die Jungs tauschten irritierte Blicke aus und zuckten mit den Schultern.
    „ Ähm, Ja?“, meinte Richie dann und schien das auch noch ernst zu meinen. „ Ja dann haben wir das aber ganz gut überspielt würde ich sagen.“, lachte Vani wieder und stieß mich leicht in die Seite.
    „ Oder die anderen beiden sind wirklich so schlecht, dass denen unsere Arbeit tatsächlich organisiert vorkommt.“, erwiderte ich und musste grinsen, was mir aber ganz schnell wieder verging als Richie mich so seltsam anschaute. Langsam kam ich mir echt bescheuert vor.. Wenn man mal überlegte dann hatte wir ja letztes Jahr sowas eine Perfekte Welt im Gegensatz zu jetzt.
    „ Also wenn ich das richtige raushöre wärt ihr nicht abgeneigt von der Idee?“, fragte Vani dann und klang irgendwie erstaunt. „ Natürlich nicht. Warum sollten wir?“, fragte Jay kopfschüttelnd.
    Ich schaute ihn zweifelnd an und als er es bemerkte trafen sich unsere Blicke. „ Immerhin geht’s ums Geschäft.“, fügte er dann sachlich hinzu. Na bitte, da hatten wir doch den Haken. Er hatte nichts dagegen, weil er dabei nur an die Karriere der Band dachte. Wow, dafür schaute er sogar darüber weg, dass ich ein Arschloch bin, dachte ich mir sarkastisch und schaute desinteressiert weg.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 14.07.2009, 22:45


    irgendwie tut mir Jay Leid :D
    aber auch nur irgendwie xDD

    ich will dass die sich alle wieder lieb haben, alles andere ist ziemlich doof =/
    richie soll dich echt mal schnell aufklären xDDD
    ganz schnell!!

    und du musst schnell weiter schreiben xD
    chris darf im übrigen nicht Jana heiraten aber ich denke das ist klar :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 18.07.2009, 16:37


    „ Vani hast du meine Tasche gesehen?“, fragte ich nach einer Weile und schaute verwirrt hinter meinen Stuhl und unter dem Tisch. „ Du hattest doch gar keine dabei.“, meinte Izzy irritiert und ich schaute ihn mit großen Augen an. „ Im ernst?“
    „ Ich mein auch, dass du ohne gekommen bist.“, stimmte Chris zu und nickte. Ich verzog das Gesicht und drehte mich zu Vani. „ Dann ist sie noch im Tonstudio.“
    „ Da muss ich dir leider sagen, dass da jetzt kein Mensch mehr ist.“, sagte Jay und zuckte gleichgültig mit den Schultern. „ Habt ihr denn keinen Schlüssel dafür?“, fragte ich verzweifelt in die Runde.
    Aber bei meinem Glück schüttelten alle den Kopf. Ich stöhnte genervt auf und ließ den Kopf in die Hände sinken. „ Ist doch jetzt nicht so schlimm, oder?“, fragte Izzy vorsichtig.
    „ Da ist mein Haustürschlüssel drinne.“, erklärte ich und er nickte einsichtig. „ Hat Vani denn keinen?“, fragte Chris und schaute sie fragend an. „ Nein. Heute mal nicht.“, antwortete sie und verzog das Gesicht. „ Und was machen wir jetzt?“, fragte ich überfordert.
    „ Sally ist in Amerika. Beziehungsweise im Flieger.“, erwiderte Vani und schaute die anderen hilfesuchend an. „ Sarah?“, schlug Richie vor und schaute dabei natürlich nur Vani an.
    „ Hast du ihre Nummer noch?“, wandte sie sich an mich und ich schaute sie vielsagend. „ Ja warte ich hol eben mein Handy aus meiner Tasche.“, sagte ich ironisch woraufhin wir beide voll lachen mussten.
    „ Ihr seid echt genau wie früher.“, kam es von Richie und wir schauten ihn fragend an. Dann sah er so aus als würde er grad erst bemerken, dass er das laut gesagt hatte.
    Vani und ich wussten beide nicht was wir dazu sagen sollten. Ich nicht, weil wir Streit hatten und Vani nicht, weil er ihr Exfreund war und was sollte man da jetzt schon sagen?
    „ Und wie lösen wir das Problem jetzt?“, mischte Izzy sich ein um Richie aus der Patsche zu helfen. Bevor ich mich wieder an Izzy wandte schaute ich noch einen Moment Richie an, wie er ganz plötzlich irgendwas auf seinem Handy nachschaute.
    „ Ich weiß nicht.“, antwortete Vani bereits und zuckte mit den Schultern. „ Vielleicht wartet ihr einfach bis morgen.“, schlug Chris vor. „ Und schlafen auf der Straße?“, entgegnete ich vielsagend.
    „ Ihr pennt bei mir.“, kam es prompt von Izzy. „ Aber das tu ich doch schon.“, wandte Richie verwirrt ein. „ Ich weiß. Aber ich hab Platz.“, winkte Izzy ab und schaute uns abwartend an.
    „ Wieso schläft Richie bei dir?“, fragte ich skeptisch als wäre er gar nicht im Raum. „ Er hat eine Maus in der Wohnung.“, antwortete Izzy als wäre es das normalste von der Welt.
    „ Eine Maus?“, wiederholte Vani und musste sich das Lachen verkneifen. „ Ich sehe schon die Schlagzeile morgen in den Klatschblättern ‚ Boyband Schnuckel hat ungebetene Untermieter.’“, zitierte sie und wir mussten beide lachen.
    „ Sag einfach es sind Mäusebabys. Die Leute lieben Babys.“, meinte ich daraufhin und biss mir direkt danach auf die Zunge, weil ich mit Richie ja eigentlich gar nicht redete.
    Izzy und Chris lachten und stimmten mir zu. „ Da fängt es schon an. Sie gibt jetzt schon wieder Marketing Tipps.“, meinte Izzy zufrieden grinsend. Ich verdrehte die Augen und streckte ihm die Zunge raus. „ Freu dich nicht zu früh. Es ist gar nichts entschieden.“
    Und irgendwann überkam mich dann der Gedanke, dass sie Aussage hoffentlich auf mehrere Dinge zu traf.

    „ Was machst du?“, fragte ich Vani als wir das Café verließen und draußen auf dem Bürgersteig standen. „ Leo sagen, dass wir zu Izzy gehen und sie nachkommen soll.“, antwortete sie und widmete sich wieder ihrer SMS. „ Achja also hatten wir das schon entschieden?“, fragte ich wenige begeistert.
    „ Was bleibt uns anderes übrig?“, erwiderte sie und schaute mich fragend an. „ Aber Richie ist auch da.“, versuchte ich zu argumentieren. „ Na und? Ihr müsst ja nicht in meinem Bett schlafen. Und seit wann hast du eigentlich was gegen ihn?“, meinte sie dann verwirrt und schien auf eine Antwort zu warten. Izzy der unser Gespräch mit angehört hatte, schaute mich ebenfalls reichlich interessiert an.
    „ Ist ja auch egal.“, murmelte ich nur und machte eine wegwerfende Handbewegung.
    „ Also alle die, die Nacht im Hotel Izzy verbringen steigen hier ein!“, meinte er dann freudig und deutete auf sein Auto. Etwas missmutig deutete Richie uns vor zu gehen, weil er wahrscheinlich wenig Interesse hatte sich mit einem von uns die Rückbank zu teilen. Naja, obwohl ich mir da bei Vani jetzt nicht so sicher war. Der Kerl war einfach ziemlich kompliziert..
    „ Also? Starten wir jetzt eine dicke Pyjama Party?“, fragte Izzy lachend als wir auf dem Weg in seine Wohnung waren. Als Antwort bekam er nur unverständliches Gemurmel und verkrampfte lächelnde Gesichter. „ Ich sehe schon, das wird noch ein lustiger Abend..“, murmelte er und seufzte resignierend. „ Hast du auch wirklich genug Platz für uns alle?“, fragte ich wenige Minuten später etwas zweifelnd. „ Klar. Du kennst doch meine Couch Sammlung.“, grinste er mich durch den Rückspiegel an. Ich gab mich grade mit der Antwort zufrieden als er noch etwas hinzu fügte.
    „ Nur einer muss bei mir mit im Bett schlafen.“
    „ Ich!“, kam es von Vani und mir wie aus einem Mund. Erst lachte Izzy aber dann schaute er uns beide skeptisch durch den Rückspiegel an. Wahrscheinlich war ihm dann klar geworden, dass nur keiner von uns mit Richie im Wohnzimmer pennen wollte.
    „ Ich überleg mir noch wer bei mir pennt.“, meinte er dann und parkte vor seiner Wohnung. Still schweigend stiegen wir aus und folgten Izzy in seine Wohnung.
    Er schmiss seine Sachen in die nächst beste Ecke und ließ sich dann auf einer von seine riesigen Couchs nieder. „ Setzt euch, Leute.“, meinte er dann als er sah, dass wir etwas verwirrt da standen.
    „ Ich bin kurz im Bad.“, kam es daraufhin von Richie, der auch schon direkt die Tür dazu ansteuerte.
    Vani und ich setzten uns auf beiden Seite neben ihm und wurden prompt seltsam von der Seite gemustert. „ Wisst ihr, mit euch kann es ganz schön anstrengend sein. Ob es nun um blöde Missverständnisse geht oder um gebrochene Herzchen. Ihr seid ziemlich kompliziert..“, meinte er dann aber klang nicht böse. „ Wissen wir..“, erwiderte Vani und zog eine Schnute.
    „ Aber wisst ihr was? Ich würde euch trotzdem nie ersetzen lassen wollen. Und ich weiß, dass wir das alle wieder hinkriegen werden. Egal in welchem Sinne.“, sagte er dann lieb und drückte uns beide an sich.

    „ Laura? Hol dir Zettel und Stift und notiere!“, dirigierte Izzy und ich griff lachend nach dem erst besten Stück Papier und einem Kulli. „ Also, 2 Familien Pizzen. Einmal mit Salami und einmal mit Thunfisch.“, sagte er dann langsam, damit ich mitschreiben konnte.
    „ Und wer soll das alles essen?“, fragte Richie skeptisch. „ Leo kommt doch noch. Die bringt bestimmt genügend Appetit mit.“, erwiderte er optimistisch und schaut auf meinen Zettel, ob ich auch ja alles richtig mitgeschrieben hatte. „ Gut gemacht. Siehst du, ihr seid wie dafür gemacht für uns zu arbeiten.“, grinste er dann und es war mindestens schon die 4. Anspielung, dass wir ja zusagen sollten. „ Izzy noch eine Bemerkung und ich ramm dir den Kulli in die Hand.“, drohte ich ihm lachend, doch er zwinkerte mir nur verschwörerisch zu. „ Spinner.“, kam es noch kopfschüttelnd von Vani, die sich wieder auf die Küchenzeile setzte.
    „ Wann kommt Leo denn?“, fragte Richie plötzlich und klang irgendwie hoffnungsvoll. Izzy gab die Frage weiter an Vani. „ Ich weiß nicht. Jetzt gleich bestimmt.“, meinte sie schulterzuckend und Richie nickte einsichtig. Wie aufs Stichwort klingelte es an der Haustür und ohne das jemand anders reagieren konnte hüpfte Richie auf und ging zur Tür.
    „ Wow. Er scheint sie vermisst zu haben..“, meinte ich skeptisch. „ Was solls.“, meinte Izzy schulterzuckend und griff nach seinem Handy. „ Ich bestell schon mal.“
    „ Hallo!“, sagte Leo freudig als sie um die Ecke kam und Richie im Schlepptau hatte.
    „ Hey.“, kam es fast gleichzeitig von Vani, Izzy und mir. Leo setzte sich neben Izzy auf einen Stuhl und schaute ihn fragend an, weil er grad telefonierte. Als das Wort Pizza fiel, grinste sie Richie an und bekam ein strahlendes Lächeln zurück. Verdutzt beobachtete ich das Geschehen und fragte mich, seit wann die beiden so dicken waren. Klar, verstanden haben sie sich schon immer aber das hier grad war irgendwie seltsam.

    Später saßen wir mit der Pizza im Wohnzimmer auf dem Boden und ließen den Fernseher laufen. Draußen sah es aus als würde ein dickes Unwetter aufziehen, was irgendwie noch eine gemütlichere Stimmung machte. Naja, ich hätte den Abend wohl als perfekt bezeichnet wenn ich nicht richtig Stress mit Richie gehabt hätte und er mich vollkommen ignorierte bei all seinen Erzählungen.
    Etwas abwesend kaute ich an meinem Stück Pizza rum und schaute nach draußen in die dunklen Wolken, während Leo irgendwas lustiges erzählte von ihrer Freundin, bei der sie gewesen ist.
    Plötzlich ertönte ein ohrenbetäubender Donner genau gleichzeitig mit einem heftigen Blitz, sodass ich vor Schreck meine Pizza fallen ließ und alle anderen ebenfalls erschrocken zusammen zuckten.
    „ Ach du scheißee..“, kam es Izzy, der kurz danach direkt wieder lachte. „ Ich hab fast einen Herzinfarkt gekriegt!“, beschwerte sich Leo und legte ihr Stück Pizza zur Seite.
    „ Sieht nach einem heftigen Unwetter aus..“, sagte Vani, zog die Stirn kraus und schaute aus dem Fenster. Mittlerweile war ein krasser Platzregen eingetreten und es wurde immer dunkler.
    „ Pass auf, bei unserm Glück fällt gleich der Strom aus.“, murmelte ich pessimistisch und schluckte den Rest von meinem Stück runter.
    „ Sag es nicht, Laura. Wenn du es prophezeist dann wird es auch eintreten.“, scherzte Izzy und schaltete den Fernseher aus, weil mittlerweile auch nur noch Schnee zu sehen war.
    „ Vielleicht sollten wir schon mal regeln, wer wo schläft bevor wir im dunkeln sitzen.“, schlug Leo vor und alle nickten. „ Also 3 Leute hier im Wohnzimmer und einer bei mir. Und so gern ich dich hab Rich, ich teile mir lieber mit wem anders ein Bett.“, lachte Izzy und boxte ihm gegen den Arm.
    „ Schon klar.“, erwiderte er und verdrehte die Augen. „ Also mir ist das egal.. Ich finds ja schon nett, dass du uns überhaupt hier pennen lässt. Also ich nehme alles hin.“, kam es von Vani und ich schaute sie erstaunt an. „ Na bitte! So viel Selbstlosigkeit wollte ich hören! Du pennst bei mir.“, rief Izzy begeistert und knuffte ihr in die Wange. Ich zog ein Gesicht wie 7 Tage Regenwetter und gab ein genervtes Geräusch von mir. „ Dann pennt ihr also hier.“, fügte er dann hinzu und deutete auf die Couch. „ Ohja, prima.“, versuchte ich einigermaßen glaubwürdig zu lügen.
    Izzy lachte und warf ein Kissen nach mir. „ Du bist so ein miserabler Lügner.“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 18.07.2009, 16:52


    ich muss immer noch fett grinsen :D
    es ist einfach zu geil xDDDD
    man bin ich selbstlos xD
    ganz schön krass :D
    respekt lol

    izzy ist toll^^
    und Richie auch..
    scheiße, ich wollte Cayce schreiben -_- :D
    opfeeeeeeer xD

    war ein toller Teil :D
    mir ist aufgefallen dass ich all das was ich dir bei msn deswegen geschrieben hab auch aus zitatkommi hätte schreiben können xD
    ily <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 18.07.2009, 21:13


    oh man, immer wenn ich das lese das wir so mit denen chillen, auch wenn es teilweise bisschen stressig ist, will ich das wir das wirklich machen :'DD


    toll. ganz schnell weiter bitte ;D <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 19.07.2009, 23:37


    leo du kleiner süßer knubbel du hast dich verraten :D

    ___


    Zwischenspiel Izzy

    Langsam ging sogar mein Optimismus verloren, dass sich jemals wieder alles einrenken würde. Laura und Richie saßen sich gegenüber wie Fremde und die Blicke, die Richie Vani zu warf waren ja wohl mehr als eindeutig.
    Ich bekam einfach nicht meinen Kopf wie einfach alles sein könnte, wenn die alle nicht so verbissen und stur wären! Zugegeben, die Geschichte mit Jana, die Laura mir da aufgetischt hatte, war schon beunruhigend. Aber das konnte ich mir wirklich beim besten Willen nicht vorstellen. Ausgerechnet Richie, der seit Ewigkeiten Hals über Kopf in Vani verliebt war, sollte etwas mit der Verlobten von Chris haben?
    Aber wenn ich so darüber nachdachte, war schon eine lange Zeit vergangen seit dem Richie und Vani zusammen waren. Und es war vielleicht auch nicht so unmöglich, dass Jana und er jetzt aufeinander standen. Aber Jana wollte doch heiraten?
    Wie verwirrend das alles war! Genervt schüttelte ich die Gedanken ab und bemerkte erst dann, dass mich alle ziemlich verdutzt anschauten.
    „ Wow, du musst aber lebhafte Gedanken haben.“, scherzte Leo und boxte mir gegen den Arm. „ Du hättest mal dein Gesicht sehen sollen.“, meinte Vani amüsiert und stand auf.
    Ich brummelte etwas vor mich hin und machte ihnen im Gedanken Vorwürfe, dass meine lebhaften Gedanken nur der Problemlösung hier galten. Und sie waren ja wohl die letzten, da darüber zu lachten hatten. Undankbares Pack..
    Laura begann die Pizzakartons ineinander zu stellen, während Leo zum Fenster ging und völlig fasziniert das Gewitter beobachtete. „ Richtig krass. Voll das Horrorfilm Feeling.“
    „ Hast du nicht welche da, Izzy?“, fragte Richie an mich gewandt.
    „ Alter, du wohnst fast hier. Du weißt wo meine Filme sind.“, antwortete ich und deutete auf den Schrank rechts an der Wand.
    „ Ich wollte nur nicht unhöflich sein.“, murmelte Richie schulterzuckend und machte sich mit Leo auf den Weg zu meinen DVDs.
    Mit den Gläsern in der Hand, folgte ich Laura und Vani in die Küche und half beim aufräumen.
    „ Verwöhnt mich mit dem Service nicht zu sehr. Sonst lass ich euch nicht mehr gehen.“, scherzte ich und grinste die beiden an.
    „ Du willst uns sowieso nie gehen lassen wenn wir hier sind.“, erwiderte Laura und lächelte mich an.
    „ Ja, da ist auch was dran.“, meinte ich daraufhin und knuffte den beiden in die Wange.
    Dann wandte ich mich seufzend ab und ging wieder ins Wohnzimmer. Erneut ertönte ein extrem lauter Donner infolge von meinem Blitz. Hinter mir am Schrank hörte ich ein seltsam erschrockenes Geräusch von Leo und das Poltern mehrere DVD Hüllen die zu Boden fielen.
    „ Man bist du schreckhaft.“, hörte ich Richies erstaunte Stimme. „ Du bist doch selbst zusammen gezuckt!“, beschwerte sie sich. „ Ja, weil du auf einmal alles von dir schmeißt.“, lachte er und ich hörte wie sie wieder in meine Richtung kamen. Dann schmiss er mir eine Hülle auf den Schoß.
    „ Amityville Horror.“, las ich den Titel vor.

    Aus dem Wohnzimmer hörte ich wie jemand etwas von Amityville Horror sagte und schaute genervt zu Vani. „ Die wollen wirklich bei diesem krassen Unwetter einen Horrorfilm gucken.“
    „ Wir haben doch 2 große, starke Männer bei uns. Wir brauchen keine Angst haben.“, erwiderte sie mit so viel Ernsthaftigkeit, dass ich sie einen Moment völlig perplex anschaute.
    Dann fiel bei mir der Groschen und wir fingen tierisch an zu geiern. „ Man, du hast mir das echt für 2 Sekunden abgekauft.“, lachte Vani und tippte sich mit dem Finger an die Stirn.
    „ Du kannst auch sehr überzeugend sein wenn du willst.“, erwiderte ich ebenfalls lachend und stellte die restlichen Gläser in die Spülmaschine.
    „ Ich weiß nicht was ihr da hinten geraucht habt Leute aber könnt ihr die Gummibärchen mitbringen?“, rief Izzy uns zu woraufhin wir schon wieder lachen mussten.
    „ Geht klar!“, rief ich zurück und öffnete zielsicher Izzys Süßigkeiten Schrank. „ Schon ein bisschen seltsam, dass wir uns hier auskennen wie in unserer eigenen Wohnung.“, meinte Vani daraufhin und ich stimmte ihr lachend zu.
    Mit Gummibärchen und Schokolade bewaffnet, machten wir uns auf den Weg zu anderen ins Wohnzimmer wo ich mit Bedauern fest stellte, dass nur noch Platz neben Richie war. Und weil ich einfach etwas zu nett war und Vani’s Situation ihm gegenüber noch blöder fand als meine, setzte ich mich neben ihn. Er schaute mich irgendwie seltsam an als ich ihm die Gummibärchen hinhielt, sodass ich automatisch wegschauen musste, weil ich noch nie jemandem lange in die Augen schauen konnte. Vor allem nicht Richie. Was der alles bewirken konnte wenn er einen nur anschaute..
    Er nahm mir die Gummibärchen ab und reichte sie ohne ein Wort weiter an Izzy, dabei bemerkte ich, dass er das Bandana um das Handgelenk trug, was Jay letztens bei mir abgeholt hatte.
    Sofort würde ich wieder wütend. „ Nettes Tuch.“, sagte ich sarkastisch und deutete auf seine Hand.
    „ Danke.“, erwiderte er unbekümmert und schaute wieder auf den Fernseher.
    Leo beugte sich nach vorne und schaute uns skeptisch an. „ Zwischen euch passt ja noch ein Kühlschrank.“, meinte sie dann resignierend. Ich wusste nicht genau, ob das jetzt auf die Stimmung zwischen uns bezogen war oder ob sie einfach den riesen Abstand meinte.
    „ Ich muss mich ja auch nicht an ihn kuscheln, oder?“, erwiderte ich unfreundlicher als ich gewollt hatte. Leo zog die Augenbrauen hoch und schnaubte. „ Nein, aber vielleicht müsstet ihr Vanne dann nicht so gegen die Sofalehne quetschen.“, meinte sie dann vielsagend und lehnte sich wieder zurück.
    „ Oh.“, sagte ich verlegen als ich fest stellte, dass Leo recht hatte. Ich rutschte ein Stück weiter zu Richie, sodass Vani wieder atmen konnte.
    In diesem Moment wünschte ich mir nichts lieber, als wenn diese ganze Kacke nie passiert wäre.

    Als wir vielleicht grade 20 Minuten vom Film gesehen hatten und der Hauptdarsteller grade damit anfing verrückt zu werden, klingelte es an der Tür.
    „ Ich geh schon.“, sagte ich beiläufig, da Izzy etwas überfordert mit den Gummibärchen und Chipstüte gleichzeitig war. Gähnend ging ich den Flur entlang und öffnete Tür.
    „ Du?“, fragte ich verdutzt. „ Na, das nenn ich eine erfreute Begrüßung.“, erwiderte Chris und klang sogar irgendwie beleidigt. „ Ich hab nur nicht mit dir gerechnet.“, rechtfertigte ich mich und strich mir die Haare aus dem Gesicht. „ Ist ja auch nicht deine Wohnung, oder?“, fragte er im Gegenzug und ging an mir vorbei nach drin. Na, danke. Das hatte gesessen. Zu mir wäre er gar nicht erst gegangen, oder wie sollte ich das jetzt verstehen? Erst als ich mich ihm hinterher drehte, sah ich das er das kleine Hundebaby bei sich hatte.
    Wenig begeistert folgte ich ihm ins Wohnzimmer. „ Was machst du denn hier?“, fragte Izzy überrascht während ihm die Chipstüte vom Schoß rutschte. Als der kleine Hund mich hinter sich bemerkte, fing er an zu quietschen und mit dem Schwanz zu wedeln. Sofort war Leo hellwach und hüpfte von der Couch. „ Oh mein Gott! Er ist genial!“, sagte sie freudig und kniete sich auf den Boden.
    Chris lächelte sie an und drückte ihr die Leine in die Hand. „ Ich wette er würde sich freuen bei dir zu schlafen.“ Leo schaute ihn mit großen Augen und nahm den Welpen auf dem Arm.
    „ Im ernst? Danke, Chris!“, quiekte sie und war voll und ganz beschäftigt. Alle anderen schauten ihn skeptisch an.
    „ Lass mich raten. Ich habe heute Abend noch einen Gast?“, fragte Izzy vielsagend.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 20.07.2009, 00:06


    so ich hab grad das Ende gedeutet :D
    Alle kommen zu Izzy,
    der Blitz schlägt ein..
    und BUMM alle tot!
    wie romantisch xDDD

    nein man :D
    was hat das jetzt wieder auf sich dass Chris da einfach so auftaucht!?
    Und dass Izzy nicht wegen Richie und Jana bescheid weiß, bringt meine eigentliche Theorie ein bisschen ins Wackeln.
    Aber nur ein BISSCHEN :D

    war ein toller Teil :)
    Chris und der Hund!
    Ich hab sie mir beide mit Halstuch vorgestellt.
    Was für eine tolle Vorstellung *_*

    <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 20.07.2009, 19:01


    jahuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 20.07.2009, 20:47


    ich finde das total schlecht :'D nur ums vorher schon mal zu erwähnen. ich komm mir echt schlecht vor wie das geschrieben ist xD

    ___________


    Später am Abend

    Es war wirklich anstrengend für mich, mir jegliche Art von Kommentar darüber zu verkneifen, dass Jana und Chris sich einen Abend vor der Verlobungsfeier so gezofft hatten, dass sie ihn aus seiner Wohnung geschmissen hatte.
    Er hatte wirklich mehr als Glück, dass Izzy zu den wohl nettesten Personen der Welt gehörte und ihn auch noch bei sich unterbrachte. Eigentlich wunderte es mich total, dass er nicht zu Jay gegangen war, weil er ja wusste, dass Richie ebenfalls hier war. Aber das aller schlimmste war, dass mir grade klar wurde wie sehr er mir fehlte. Ich konnte schon fast keinen Tag mehr nennen an dem wir noch glückliche beste Freunde waren. Naja, außer den Tagen als ich noch nichts von Jana wusste..
    „ Ich hol schon mal Decken und weitere Kissen.“, murmelte Izzy und verschwand in sein Schlafzimmer. Leo, der kleine Hund und ich saßen auf dem Boden und folgten dem Gespräch zwischen Vani und Chris. Naja, zumindest tat ich das. Bei Leo war ich mir nicht so sicher ob sie noch irgendetwas anderen folgen konnte außer dem Welpen.
    „ Was ist denn bitte passiert, dass sie dich aus deiner eigenen Wohnung schmeißt?“, fragte Vani ziemlich irritiert. Chris zuckte mit den Schultern und fummelte sich am Hemdkragen rum.
    „ Ist jetzt schwer zu sagen.. Erzähl ich dir ein anderen mal, okay?“, antwortete er dann und schaute sie hoffnungsvoll an. Erst guckte sie etwas skeptisch aber fand sich dann mit der Antwort ab.
    „ Okay, ich werde drauf zurück kommen.“
    Schließlich kam Izzy zurück in den Raum und warf achtlos die Decken auf die Couch wo alle anderen saßen. Daraufhin bekam der Hund Angst und flüchtete quietschend auf Leos Schoß.
    „ Izzy, du machst ihm Angst!“, beschwerte Leo sich und versuchte ihn zu beruhigen. „ Hat er eigentlich immer noch keinen Namen?“, fragte ich dann an Chris gewandt.
    „ Du solltest dir doch einen überlegen.“, erwiderte er und zuckte mit den Schultern. „ Und wie nennst du ihn jetzt bitte die ganze Zeit?“, fragte ich verwundert. Chris dachte einen Moment nach und zuckte dann schon wieder mit den Schultern. „ Kleiner.“
    „ Sehr einfallsreich, du Banause.“, meinte Leo kopfschüttelnd und hielt den Welpen unter die Nase.
    „ Guck ihn dir doch an! Bei so einem süßen Wesen fällt dir nicht sofort ein Name ein? Du bist einfach zu faul..“, fügte sie dann noch hinzu und setzte ihn wieder auf ihrem Schoß ab.
    Ich schaute mir den kleinen ganz angestrengt an, er war klein, braun und wahrscheinlich ein Labrador Mix. „ Ich finde Muffin passt.“, rutschte mir mein erster Gedanke dann raus.
    „ Muffin?“, wiederholte Izzy aber klang glücklicherweise ganz angetan von meinem Vorschlag. Vorsichtig schaute ich zu Chris um seinen Reaktion nicht zu verpassen. Er schaute mich einen Augenblick etwas verträumt an und nickte dann. „ Ja, das passt. Find ich gut.“, sagte er dann und lächelte mich an. Automatisch musste ich auch lächeln und wünschte mir, dass Chris nichts anderes tun würde als zu lächeln. Denn so sah er eindeutig am schönsten aus.

    Zwischenspiel Vani

    Nachdem wir noch etwas zusammen gesessen hatten, wurde ich so langsam müde und das fiel auch Izzy auf. „ Sollen wir langsam pennen? Vani ratzt mir gleich hier schon ein.“, meinte er amüsiert und knuffte mir in die Wange. „ Ja, diese extrem tolle Couch ruft schon nach mir.“, erwiderte Leo und klopfte ein Sitzpolster. „ Hey! Wieso kriegst du die Einzelcouch?“, beschwerte Laura sich woraufhin Leo nur dreckig grinste. „ Weil ich sie mir schon mit Muffin teile. Tut mir leid, dieses Boot ist voll.“, sagte sie dann zufrieden und setzte sich mit dem Hund auf dem Schoß darauf.
    Ich sah Laura ziemlich genau ihre Gedanken an. Jetzt musste sie sich mit Richie oder Chris die Couch teilen, weil die Chance sehr gering war, dass die beiden selbst sich eine teilen würden.
    „ Sollen wir auslosen wer die Matratze auf dem Boden kriegt?“, fragte Izzy an die 3 gewandt. Laura schaute einmal kurz zu Richie und dann zu Chris.
    „ Also mir ist das egal. Ich teil mir auch mit Laura die Couch.“, sagte Richie dann und zuckte mit den Schultern. Automatisch schaute ich zu Chris und der sah alles andere als zufrieden damit aus.
    „ Na, danke. Das klingt als müsstet ihr ein Opfer bringen neben mir zu schlafen..“, murmelte Laura und klang verständlich wenig begeistert.
    „ Danke, für die Selbstlosigkeit Richie. Aber ich schlafe da schon. Keine Sorge.“, kam es dann von Chris, der Richie ziemlich unfreundlich anguckte.
    „ Bitte, wie du meinst.“, erwiderte er ohne ihn anzuschauen und fummelte an dem kleinen Kissen rum, was er in der Hand hielt. Seufzend schaute ich wieder zu Laura, die ziemlich unglücklich aussah. Langsam fragte ich mich wirklich, was zwischen den beiden abgelaufen war, dass sie so komisch zueinander waren. Eigentlich hatten sie sich doch immer so gut verstanden..
    Geistesabwesend fiel mein Blick wieder auf Richie, der sich durch die Haare fuhr und dann bemerkte, dass ich ihn anschaute. Einen kurzen Augenblick schauten wir uns die Augen, bis er den Blick wieder abwandte und aufstand. „ Ich bin mal im Bad.“
    Irgendwie fühlte ich mich komisch. Er konnte mir anscheinend nicht mal mehr in die Augen schauen..
    „ Hat eigentlich jemand was zum Abschminken?“, unterbrach Leo meine Gedanken und ich schaute auf. „ Äh. Nein.“, antwortete ich und Laura schüttelte ebenfalls den Kopf.
    „ Ich hab bestimmt irgendeine Creme im Badezimmer. Ihr könnt es ja mal damit probieren.“, schlug Izzy vor und wir nickten. Grade als ich sagen wollte, dass wir ja noch warten müssen, weil Richie im Bad ist, kam er wieder. Und zwar nur in Boxershorts.
    Ich muss wahrscheinlich unglaublich dämlich ausgesehen haben, wie ich da saß und ihn anglotzte denn kurze Zeit später flüsterte mir Chris etwas zu. „ Dein Mund, Vani.“
    Peinlich berührt schloss ich den Mund und lächelte ihn dankend ab. Oh mein Gott, wie peinlich..
    „ Kann ich irgendein Shirt von dir haben, Izzy?“, fragte Richie und sah aus, als fühlte er sich etwas unbehaglich. War bestimmt auch komisch wenn man den Raum betrat und 3 Weiber einen anglotzten wie Frischfleisch. Als ich den Blick abwandte, stellte ich peinlicherweise fest, dass es sich doch nur um eine Person handelte. Und die war natürlich ich. Na klasse..

    Es tat mir in der Seele weh zu sehen, wie Vani Richie anschaute als er wieder ins Wohnzimmer kam. Und das dümmste daran war, dass mich niemand verstehen konnte, weil keiner wusste was er für ein mieser Blödmann war! Mir wäre ja fast alles aus dem Gesicht gefallen als er sich bereit erklärt hatte neben mir zu schlafen. Was für eine heldenhafte Tat.. Schwachkopf.
    Konnte Izzy ihm jetzt bitte mal was zu anziehen geben? Er musste ja nicht unbedingt wie so ein Pornodarsteller hier oben ohne rumstehen. „ Izzy, ein Shirt für Richie.“, erinnerte ich ihn noch mal eindringlich und schaute Izzy vielsagend an. „ Achso, Ja.“, erwiderte er dann und hüpfte von der Couch. Richie schaute sich verlegen um und drehte sich immer völlig unbeabsichtigt weg.
    Also wenn ich so aussehen würde, hätte ich bestimmt nicht so Komplexe..
    „ Gehen wir ins Bad?“, fragte ich und mir fiel dann erst, dass ich ihm damit wohl einen Gefallen tat.
    Leo setzte Muffin bei Chris ab, der sich sofort in seinen Schoß kuschelte um weiter zu pennen, und folgte Vani und mir in Izzys pornöses Badezimmer.
    „ Na, der ist witzig. Wie viel Zeug hat der denn hier rum stehen?“, lachte Vani und machte eine umfangreiche Handbewegung über das ganze Pflegezeugs vor seinem Spiegel.
    „ Aber an Richies Pflegeprodukt Sammlung kommt er nicht ran.“, erwiderte ich und griff nach der erstbesten Tube. „ Richie sieht ja auch danach aus, aber Izzy?“, fragte Leo erstaunt und betrachtete eine After Shave Flasche. „ Hallo? Izzy ist auch kein Penner!“, lachte ich und schaute mich suchend nach Wattepads oder ähnlichem um. „ Natürlich nicht. Aber ihr wisst schon wie ich das meine.“, antwortete sie und riss sich einfach ein Stück Klopapier um Creme drauf zu schmieren.
    „ Dann eben Klopapier.“, seufzte ich und tat es ihr nach.
    Grade als wir alle dabei waren uns das Zeug von den Augen zu machen, kam Chris durch die offene Tür und zuckte erst mal zurück. „ Wow, genialer Anblick wie ihr euch alle Klopapier aufs Auge drückt.“, meinte er amüsiert, ging an uns vorbei und betrachtete sich im Spiegel.
    „ Wir sind immer ein genialer Anblick. Egal, was wir tun.“, scherzte Vani und schmiss ihr Stück in den kleinen Mülleimer neben dem Waschbecken. „ Das ist auch wieder wahr.“, lächelte er, schob sie am Arm etwas zur Seite und verschwand wieder in den Flur.
    „ Das war aber süß jetzt.“, sagte er Leo erstaunt und schaute ihm hinterher.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 20.07.2009, 21:10


    arrrrr ich bin ein Pirat :D
    keine Ahung wie ich jetzt darauf komme xD
    wahrscheinlich weil die alle was vor einem Auge hatten xD
    Chris ist komisch
    geht in ein Bad wo 3 Weiber drin sind nur um sich kurz im Spiegel zu betrachten. Der Kerl hat sich sicher was erhofft! xD

    und du hast mich wieder mich selbst blamieren lassen xD
    reicht es dir nicht dass ich das im echten Leben auch oft genug selber tue?^^
    *Daaaaaaaaaaaaaaaaaaan*
    ich sags dir, du hast seinen Bauch nicht gesehen Oo
    egal

    ich will mal aus Richie schlau werden.
    mensch :|

    ach und eins noch Oo
    wieso fandest du es schlecht?
    ich fand es voll gut :D

    nachts muss aber noch was passieren *_*



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 21.07.2009, 21:56


    Echt mal, ich fand's auch gut (:
    Nachts soll echt mal noch was passieren :'D
    Ich fänds kuhl.

    Bitte weiter. Und zwar sehr schnell :'D
    Ich bin so neugierig :'DD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 21.07.2009, 21:59


    Nachdem Izzy uns mit irgendwelchen Short uns T-Shirts ausgestattet hatte, betrachteten wir uns gegenseitig hoch amüsiert. „ Daran könnte ich mich gewöhnen. Riecht gut nach Izzy.“, murmelte ich und roch am Kragen meines T-Shirts, von einer Band dessen Name ich nicht mal aussprechen konnte, geschweige denn je gehört hatte.
    „ Na, bitte! Wenn das nicht schick aussieht.“, sagte Izzy stolz und schaute an uns runter. „ Ja, voll genial! Darf ich das behalten?“, erwiderte Leo begeistert und schaute an sich runter.
    „ Mal sehen.“, grinste Izzy und schickte Leo auf ihr Sofa. „ Vani? Du kommst mit mir Darling.“, meinte er dann amüsiert und hielt ihr den Arm hin, damit sie sich einhaken konnte.
    „ Gerne.“, erwiderte sie und hakte sich bei ihm ein. Damit schien auch niemand ein Problem zu haben, bis auf Richie. Der guckte nämlich ganz schön angepisst. Tzz, du hattest deine Chance, jetzt gib dich mit dem zufrieden was du hast, dachte ich genervt und setzte mich unter die Decke auf Chris und meine Couch. Naja, eigentlich war es schon fast eine Liegeinsel sonst hätte ich auch ein Problem damit darauf zu zweit zu pennen. Aber naja, vielleicht würde ich ihm ja aus versehen in der Nacht eine runterhauen.. Vielleicht käme er dann wieder zur Vernunft.
    Vani und Izzy sagten noch schnell Gute Nacht und waren dann verschwunden. Tja, jetzt war ich so gut wie auf mich alleine gestellt. Leo hatte sich ja anscheinend mit Richie verbündet und war ansonsten mit Muffin beschäftigt.
    Grade als ich vorschlagen wollte noch etwas den Fernseher laufen zu lassen, ging das gesamte Licht in der Wohnung aus und wir saßen im Dunkeln. „ Na toll..“, sagte ich sarkastisch.
    Plötzlich hörte ich rechts neben mir aus der Tür ein dumpfes Geräusch und wildes Fluchen von Chris.
    „ Alles in Ordnung?“, fragte ich in die Dunkelheit. „ Mmh. Hab mir den Ellbogen gestoßen.“, murmelte er und ich hörte wie er näher kam.
    „ Oh. Auah.“, erwiderte ich mitleidig und spürte wie er sich neben mich setzte. „ Haben wir etwa nur eine Decke?“, fragte er dann neben mir. Verwirrt tastete ich um mich und wurde ebenfalls nicht fündig. „ Leo habt ihr bei euch noch unsere zweite Decke?“, fragte ich dann geradeaus in die Dunkelheit, weil ich echt gar nichts mehr sehen konnte.
    „ Also ich hab keine mehr. Du, Richie?“, gab sie die Frage weiter. Als keine Antwort kam, verdrehte ich die Augen und musste mir gleichzeitig das Lachen verkneifen.
    „ Richie wir sehen nicht ob du den Kopf schüttelst oder nickst.“, erinnerte ich ihn woraufhin Chris neben mir ebenfalls unterdrückt lachte.
    „ Oh, Sorry. Ja, ich hab hier noch eine.”, sagte er dann verlegen und schon flog uns eine Decke entgegen. „ Danke.“, antwortete ich nachdem ich mir die Decke aus dem Gesicht gezogen hatte und sie an Chris reichte. „ Willst du außen schlafen?“, fragte er mich dann und ich überlegte kurz.
    „ Ja, lieber außen. Dann kann ich flüchten falls du vor hast mich zu überrollen.“, antwortete ich und musste nichts sehen zu können um zu wissen, dass er jetzt die Augen verdrehte.
    „ Okay, aber beschwer dich nicht wenn du rausfällst. Ich hab dich vorher gefragt..“, meinte er vielsagend und ich hörte wie er sich hinlegte.
    „ Leo, alles klar? Du bist so still.“, fragte ich in ihre Richtung und überging Chris Aussage dabei mit Absicht. „ Klar. Alles gut. Muffin und ich haben es gemütlich. Frag mal lieber, Richie. Der ist mir ungewohnt still.“, antwortete sie und automatisch fiel mein Blick nach unten, was eigentlich dumm war, weil ich ihn eh nicht sehen konnte.
    „ Richiee? Lebst du noch?“, fragte ich gezwungen. Ich hörte wie er seufzte und sich dann ebenfalls hinlegte. „ Frag mich noch mal wenn es dich wirklich interessiert.“, antwortete er dann schlicht.
    Einen Augenblick war ich erst mal total verdutzt. Dann tat mir seine Aussage irgendwie weh, weil es sich so anhörte als würde es mich nicht interessieren wenn irgendwas mit ihm wäre.
    Eigentlich liebte ich den Kerl doch, also wie man einen tollen Freund halt liebt. Aber wieso musste einfach alles so schief gehen? Ich seufzte traurig und legte mich mit einem blöden Gefühl neben Chris, der mir noch einmal über den Arm strich, bevor er sich umdrehte.


    Zwischenspiel Vani

    Nachdem Izzy und ich uns im Dunkeln den Weg zu seinem Bett gebahnt hatten, lagen wir beide um mehrere blaue Flecke reicher auf unseren Matratzen und hingen unseren Gedanken nach.
    „ Findest du diese ganze Geschichte nicht mittlerweile auch mehr als bescheuert?“, fragte er mich plötzlich. Ich drehte meinen Kopf in seine Richtung und seufzte.
    „ Natürlich. Sie ist ja auch mehr als bescheuert. Sogar Laura und Richie können sich ja anscheinend nicht mal mehr leiden..“, erwiderte ich und verzog das Gesicht.
    „ Oh man, hör mir auf mit den 2 Sturköpfen. Aber mach dir da mal keine Sorgen.. Das wird sich mit Sicherheit sehr schnell wieder klären.“, sagte er optimistisch und irgendwas sagte mir, dass er natürlich wusste worum es bei dem Streit ging.
    „ Was mir mehr Sorgen macht ist die Sache zwischen Laura und Chris... und Richie und dir.“, sagte er dann und wurde ganz am Ende ziemlich leise. Es war komisch wie er das sagte..
    „ Es gibt keine Sache zwischen Richie und mir.“, erwiderte ich und klang fast ein bisschen patzig.
    Ich hörte wie er ausgiebig seufzte und seltsam Geräusche von sich gab. „ Das glaubst du ja selbst nicht.“, sagte er dann und brachte mich damit fast auf die Palme.
    „ Natürlich, Izzy. Was bitte soll denn da sein? Wir reden ja nicht mal mehr wirklich miteinander!“, sagte ich dann aufgebracht. „ Vani, Bitte. Denk mal ganz kurz nach..“, sagte er ruhig und es herrschte einen Augenblick Stille. „ Deine Reaktion lässt nicht darauf schließen, dass du damit abgeschlossen hast, findest du nicht?“, redete er dann leise weiter.
    Ich atmete tief ein und schloss die Augen. Er sollte damit aufhören! Er sollte aufhören sowas zu sagen! Ich wollte das nicht hören. Und das wusste er ganz genau..
    „ Natürlich hab ich das.“, versuchte ich überzeugend zu sagen aber es misslang auf voller Länge.
    Anscheinend war es so miserabel, dass Izzy darüber lachen musste. Nicht gemein oder so, aber er hat gelacht.
    „ Ich hoffe wirklich, dass ihr beiden noch mal klar kommt.“, sagte er dann wieder ernst und seufzte. Was wahrscheinlich übersetzt so viel hieß wie: Ich hoffe wirklich, dass ihr beiden noch mal zusammen kommt. Und das machte mir Angst.


    Nachts

    Mitten in der Nacht wachte ich auf und hatte grade den kränksten Traum meines Lebens gehabt. Es ging um die Hochzeit von Chris und Jana. Alles war knallpink und rosa. Sogar Chris Anzug!
    Aber das schlimmste war, dass ich die Einzige war, die gegen die Hochzeit war. Vani und Jana waren beste Freundinnen. Sogar alle wussten von Janas Affäre mit Richie und hatten überhaupt nichts dagegen. Nur ich, ich war mit meiner Meinung ganz alleine.
    Völlig fertig öffnete ich die Augen und spürte direkt an meinem Ohr Chris Atem und seinen Arm, der auf meiner Schulter lag. Erst wollte ich einfach versuchen weiter zu schlafen, als ich Geräusche aus der Küche hörte. Und da bei Izzy in der Wohnung das Wohnzimmer direkt in die Küche überging, sah ich auch Licht, das an die Wand schien.
    Langsam befreite ich mich unter Chris seinem Arm heraus und rutschte leise von der Couch. Meine Augen brauchten einen Moment um sich an das Licht zu gewöhnen, in das ich schauen musste um zu erkennen wer da herum irrte. Vorsichtig tappste ich um die zweite Couch herum und beobachtete Richie, der völlig verwirrt mit dem Wasserkocher kämpfte.
    „ Was machst du da?“, fragte ich leise. Er zuckte erschrocken zusammen und ließ fast seine Tasse fallen. „ Man hast du mich erschreckt.“, beschwerte er sich leise und wandte sich wieder mit Wasserkocher zu. „ Hab ich gemerkt.“, meinte ich amüsiert und setzte mich auf den Küchentresen.
    „ Mitten in der Nacht Lust auf Tee gekriegt?“, fragte ich dann und drückte unten an der Ecke auf den On Knopf, den er anscheinend vergeblich suchte.
    „ Danke.“, murmelte er und lehnte sich gegen den Tresen. „ Ich konnte nicht wirklich schlafen..“
    Ich schaute auf seine Matratze und musste mit Schrecken etwas fest stellen.
    „ Wo ist deine Decke?“, fragte ich verwundert. „ Ähm.. Ist wohl irgendwo zwischen gerutscht.“, erwiderte er stockend. Ich schaute noch mal genauer hin und schüttelte dann den Kopf.
    „ Richie, da ist keine Decke.“, sagte ich dann sicher und schaute ihn fragend an. Er schaute auf den Boden und zuckte mit den Schultern. Plötzlich fiel mir der einzige Grund ein warum er keine Decke haben konnte. Ich schaute ihn mit offenem Mund von der Seite an.
    „ Du Spinner! Du hast mir deine Decke gegeben!“, flüsterte ich dann entsetzt. Er schaute immer noch nicht auf und zuckte wieder mit den Schultern.
    „ Du unglaublich selbstloser, niedlicher Spinner..“, seufzte ich, hüpfte von der Theke und umarmte ihn von der Seite.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 21.07.2009, 22:29


    süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 22.07.2009, 18:50


    Samstag Morgen

    „ Guck mal, wie süß sie sind.“
    Von diesem Satz aus Izzys Mund wurde ich am nächsten Morgen geweckt. Da ich aber viel zu faul war, die Augen zu öffnen und ihn zu fragen was er meinte, drehte ich mich wieder rum, kuschelte mich tiefer in meine Decke und wollte genüsslich weiter schlafen. Dann aber fiel mir auf, dass die Decke gar nicht mehr nur mir gehörte und ich mich somit auch direkt weiter an Chris kuschelte.
    Meine innere Uhr sagte mir aber, dass es eindeutig zu früh war für irgendwelche schnelle Handlungen und das auch eigentlich nichts dabei war wenn ich so liegen blieb.
    „ Natürlich sind sie süß. Wie immer wenn sie zusammen sind.. Nur schade, dass sie das selbst nicht wissen.“, hörte ich dann Vanis leise Stimme und öffnete prompt die Augen.
    „ Hey, sie wachen auf.“, sagte sie Izzy dann und ich als ich nach oben schaute, sah ich auch schon sein amüsiertes Gesicht, was mir entgegen grinste.
    „ Morgeeeen!“, meinte er dann übertrieben freudig und ich hätte ihm am liebsten was gegen den Kopf geworfen. Nur gut, dass ich noch zu faul war..
    „ Hallo.“, sagte ich matt und wickelte mich aus der Decke raus. Langsam fing ich auch Chris an wach zu werden und schaute mich völlig verpennt an, als er die Augen öffnete.
    „ Ich hab schon fast vergessen wie lustig du aussiehst wenn du aufwachst.“, murmelte ich belustigt und stand auf. „ Hey, wieso darf Leo noch pennen?“, beschwerte ich mich dann und deutete auf sie und Muffin, die eingekugelt auf der Couch lagen. „ Leo lässt sich nur nicht so schnell wie du aus dem Schlaf reißen.“, antwortete Izzy schulterzuckend.
    „ Und wo ist Richie?“, fragte ich dann und schaute mich um. „ Hier.“, kam dann seine Stimme aus Richtung Küche und ich sah ihn am Holzbalken lehnend stehen.
    „ Vielleicht sollten wir Leo auch mal langsam wecken bevor sie in einer kleinen Pfütze aufwacht.“, kam es dann von Chris hinter mir und Izzy schaute ihn entsetzt an. „ Bitte? Der ist nicht stubenrein!?“
    „ Izzy, man. Guck ihn dir doch an. Wann soll der stubenrein gemacht worden sein?“, fragte Chris vorwurfsvoll und nahm Muffin vorsichtig auf den Arm. „ Ich geh kurz mit ihm raus..“
    „ Ich komm mit.. Ich brauch frische Luft.“, murmelte ich, gähnte kurz ausgiebig und folgte Chris zur Haustür. Als wir das Treppenhaus runter gingen, sah ich mal wieder das Chris magnetische Anziehungskraft auf Hunde nicht nachgelassen hatte. Muffin tapste andauernd mit seinen kleine Pfötchen an seinen Hals und versuchte ihm seine Nase ins Gesicht zu drücken.
    „ Hunde lieben dich.“, stellte ich fest und sah, dass ihn diese Aussage irgendwie freute.
    Lächelnd beobachtete ich die beiden und ging neben her als er ihn auf dem Bürgersteig absetzte.
    „ Bist du nervös?“, fragte ich dann einfach, woraufhin er mich schief anguckte. „ Ich mein wegen heute Abend.“, erläuterte ich meine Frage.
    „ Nö. Warum sollte ich?“, erwiderte er unbekümmert.
    „ Ich weiß nicht.. Immerhin deine Verlobungsfeier. Schon ne große Sache eigentlich..“, meinte ich dann verwirrt. „ Finde ich nicht.“, antwortete er schlicht und schien mit dem Thema abgeschlossen zu haben. „ Okay, dann nicht.“, meinte ich irritiert. „ Ich bin mal wieder oben..“

    Wenig später saßen wir alle am Frühstückstisch und spekulierten über die Verlobungsfeier. Das war natürlich nur möglich, weil Chris grade unter der Dusche war und wir somit freie Bahn hatten.
    „ Ich wette, das wird total hochgestochen so wie ich Jana kenne. Aber glaubt mal Leute, wenn wir da auftauchen wird es im Chaos enden.“, sagte Izzy lachend und schüttete sich Cornflakes in seine Schüssel. Ich verschluckte mich an einem O-Saft und schaute ihn irritiert an.
    „ Was willst du denn damit sagen?“ – „ Keine Ahnung. Überall wo wir zusammen auftauchen entsteht das reinste Chaos.“, meinte er schulterzuckend und schob sich einen Löffel in den Mund.
    „ Absolut kein gutes Argument uns auf eine Feier ein zu laden.“, schnaubte Vani und holte den Toast aus dem Toaster. „ Ich find uns trotzdem cool.“, grinste Izzy kauend.
    „ Mir graut es schon vor den Kleidern.“, sagte Leo und verzog das Gesicht. „ Am besten hol ich schon mal die Kamera. Ein paar nette Erinnerungsschnappschüsse.“, lachte Izzy und kassierte einen Todesblick von Leo.
    „ Du glaubst ja wohl nicht, dass du heute Abend davon kommst ohne auf einem Bild zu sein.“, erwiderte ich und tippte mir mit dem Zeigefinger an die Stirn.
    „ Wenn es eh im Chaos endet, dann will ich auch Bilder.“, lachte sie als plötzlich Chris um die Ecke kam. „ Was endet im Chaos?“, fragte er neugierig und setzte sich neben Vani an den Tisch.
    „ Die Anprobe von den Kleidern.“, log ich, weil es ganz danach aussah, dass Leo nichts einfiel.
    „ Oh. Das mit der Farbe und so, tut mir echt Leid.“, sagte er dann betroffen und man sah ihm sein schlechtes Gewissen richtig an.
    „ Ach, das ist doch egal.“, sagte Vani beiläufig und lächelte aufmunternd. Plötzlich fiel mir eine entscheidende Frage ein, die noch gar nicht zur Debatte stand.
    „ Wer wird eigentlich dein Trauzeuge sein?“, fragte ich dann interessiert. Automatisch schauten Richie und Chris sich gegenseitig an und dann wieder auf den Tisch. Verwirrt tauschten Vani und ich Blicke aus, und mir war klar, dass ich darauf wohl keine Antwort kriegen würde.
    Aber anscheinend hatte er wohl Richie gebeten. Oder hatte vor es zu tun? Irgendwie bekam ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Wusste Chris vielleicht doch irgendwas?
    Oder wusste Richie vielleicht, dass Chris etwas mitbekommen hatte? Es war alles so verwirrend.
    Und die kränkste Vorstellung war sowieso, dass Jana etwas mit Richie hatte.
    Was ja wohl nie irgendjemand gedacht hätte.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 22.07.2009, 19:01


    arrr :D
    wie süß das von Richie war dass er dir seine Decke gegeben hat!
    ich werde ihn heiraten! höhöhö

    und wenn diese Idioten in deiner Geschichte nichtmal bald alles aufklären, dann werde ich wahnsinnig, das ist doch echt nicht schön xDDD
    Richie & Jana... ih!

    ich soll dir von leo sagen dass was passieren muss xD
    hat sie grade gesagt als sie im Türrahmen stand ;D

    <33



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 23.07.2009, 14:32


    Echt, es MUSS was passieren xD
    Sonst werd ich noch wahnsinnig :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 26.07.2009, 22:54


    Mittags

    „ Endlich wieder zu Hause.“, sagte ich glücklich als ich die Wohnungstür aufschloss. „ Wir waren grade mal eine Nacht weg.“, erwiderte Leo und schüttelte den Kopf. „ Na und? Ich mag unsere Wohnung.“, murmelte ich und ließ mich im Wohnzimmer auf die Couch fallen.
    Doch die gewünschte Ruhe hielt nicht lange an, denn kurz darauf klingelte es an der Tür. Ich stöhnte genervt und schaute Leo flehend an. Sie zog eine Schnute, drehte sich um und schlenderte zur Tür. Wir hörten sie aus dem Wohnzimmer nur dumpf und machten große Augen als sie dick bepackt wieder zu uns zurück kam. „ Wo kommt das denn her?“, fragte Vani verwundert.
    „ Der Weihnachtsmann war da.“, sagte Leo sarkastisch und legte die Kleidersäcke über die Sofalehne und schaute uns vielsagend an.
    „ Oh Nein.. Das sind die Kostüme des Grauens.“, stöhnte ich genervt als Leo mir das mit meinem Namensschild zu warf. „ Es ist zu spät es zu verweigern.“, erinnerte Vani mich noch mal sicherheitshalber. „ Auch um es aus versehen ab zu fackeln?“, erwiderte ich hoffnungsvoll.
    „ Klar! Aus Versehen ein Kleid abfackeln.“, lachte sie und tippte sich an die Stirn. „ Du hast es versprochen, Laura.“
    „ Ich weiß..“, seufzte ich und erhob mich missmutig von der Couch. „ Wann sollen wir eigentlich da sein?“, fragte Leo dann und klang nicht mal so genervt wie ich.
    „ Frag das doch nicht so gut gelaunt. Das ist ja eklig.“, antwortete ich verwirrt woraufhin sie nur lachte. „ Ich hab irgendwie im Gefühl, dass die Feier ganz interessant wird.“, meinte sie dann geheimnisvoll und verschwand im Bad.
    Ich schaute verwirrt zu Vani und sie schaute verwirrt zu mir. „ Sie ist völlig verrückt.“, sagten wir dann gleichzeitig und schüttelten den Kopf.

    „ Ich glaub mir wird schlecht.“, sagte Leo tonlos als sie sich im Spiegel betrachtete. Mit einem angewiderten Gesichtsausdruck betrachtete sie sich von oben bis unten und ich hatte schon fast ein bisschen Angst, dass sie dem Kleid was antun könnte.
    „ Guck dir doch mal dieses seltsame Glitzerzeugs an! Ich sehe aus wie ein Vollidiot!“, regte sie sich auf und verzog das Gesicht. „ Leo, wir sehen alle so aus. Für einen Abend wirst du es überleben.“, erwiderte Vani vielsagend. „ Ja für einen Abend und die Höllenhochzeit.“, entgegnete sie genervt.
    Das Klingeln der Tür hielt mich davon ab auch noch etwas unschönes zu dem Thema los zu werden.
    „ Ich geh schon.“, sagte Vani seufzend, hob ihr Kleid etwas an und verschwand aus dem Badezimmer.
    Leo und ich betrachten uns kritisch im Spiegel. Zugegeben die Farbe wäre gar nicht so schlimm, wenn das Kleid nicht so einen eng anliegenden seidigen Stoff gehabt hätte und oben an den Trägern so übertrieben kitschige Blüten gewesen wären.
    „ Wooooow.“, kam es plötzlich hinter uns und der Hauch von Ironie in der Aussage, ließ mich auf Izzy tippen. „ Wehe du lachst.“, mahnte Leo ihn sofort. Er hob abwehrend die Hände und musterte uns grinsend. „ Ich doch nicht. Ihr seht total süß aus.“, meinte er dann und knuffte ihr in die Wange.
    „ Bist du der Abholdienst?“, fragte ich ihn dann und untersuchte die Befestigung der Blüten um festzustellen ob man sie nicht vielleicht verlieren könnte.
    „ Ja, bin kurzfristig eingesprungen.“ – „ Für wen?“, fragte Vani überrascht. „ Richie. Nach der Sache heute Morgen am Esstisch, hat Chris mich gebeten euch abzuholen.“, erklärte er und zuckte mit den Schultern. „ Welcher Sache?“, fragte Leo irritiert.
    „ Na dem Trauzeugen Quatsch. Also versteht mich nicht falsch, Trauzeuge sein ist natürlich kein Quatsch aber was er und Chris daraus machen ist einfach Quatsch.“, erwiderte er und klang sichtlich genervt. „ Wieso haben die beiden eigentlich Stress?“, fragte Vani, die als einzige anscheinend noch keine Ahnung hatte. Bei Leo hatte ich irgendwie schon das Gefühl.. Aber woher nur?
    „ Chris denkt Richie macht sich an Jana ran.“, sagte er dann gleichgültig und ich hatte plötzlich das Gefühl mit wird tierisch schlecht. Vani schaute ihn mit großen Augen an. „ Waas!?“
    Leo lachte argwöhnisch. „ Lächerlich, oder?“, fragte sie dann und schaute mich an. Ich warf ihr einen vielsagenden Blick zu und wandte mich wieder an Izzy. Wusste ich doch, dass sie bescheid wusste.
    Wahrscheinlich hatte Richie sie sich auf seine Seite geholt..
    „ Er wird schon seine Gründe haben. Aber das man wirklich so wenig Vertrauen in Richie haben kann...“, seufzte er und redete natürlich mit Absicht nicht nur über Chris.
    „ Ja, aber wenn wirklich Fakten dafür sprechen, ist es schwer etwas anderen zu glauben..“, meinte ich daraufhin und verließ das Badezimmer.
    Wütend und gleichzeitig aufgewühlt kam ich in mein Zimmer und setzte mich aufs Bett. Waren denn jetzt alle gegen mich? Klasse, jetzt wusste Vani auch noch bescheid. Und ich wollte ehrlich nicht wissen was sie jetzt dachte..
    Langsam bekam ich wirklich Angst, dass die Feier ein unschönes Ende nehmen würde. Egal für wen..

    Später in Izzys Auto sprach keiner ein Wort miteinander. Vani war wahrscheinlich zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt und Leo und Izzy waren wahrscheinlich zickig, weil ich für ein anderes Team spielte. Und zwar meins. Ich war weder für die Hochzeit von Chris noch war ich so naiv zu glauben, dass Richie so ein Unschuldslahm war. Aber ich kam mir trotzdem vor wie der reinste Vollidiot.
    Richie war für mich kein Feind und kein Freund. Chris konnte ich mittlerweile nicht mehr meinen besten Freund nennen, denn dafür waren wir zu sehr auseinander gegangen.
    Traurig schaute mich aus dem Fenster und unterdrückte ein paar Tränen, die sich in meinen Augen sammelten. Wieso war denn alles so aus dem Ruder gelaufen?
    Wieso musste Chris Jana lieben? Wieso war Richie nicht mehr ehrlich? Wieso hasste Jay mich plötzlich so sehr? Wieso musste sich alles so verändern?
    Und wieso tat mir das alles mehr weh, als es eigentlich sollte? Es war doch nicht mein Fehler, oder?
    Ich konnte mich beim besten Willen an keinen Moment erinnern an dem ich irgendwas hätte anders machen können. Und jetzt hatte ich so tierische Angst, dass ich sie alle irgendwann verlieren würde.
    Dass ich nie wieder mit Richie darüber konnte was mich bedrückt. Dass ich nie wieder zusammen mit Chris in der Hängematte liegen konnte und über belanglose Dinge reden.
    Dass ich nicht mehr zu Jay gehen konnte und ihm sagen konnte, dass mir etwas nicht passte. Und er würde mir auch nicht mehr helfen.
    Ich wischte mir mit dem Ärmel meiner Strickjacke übers Gesicht als ich bemerkte, dass Izzy mich durch den Rückspiegel anschaute. Und es tat mir noch weh, als ich sah, dass er traurig aussah.
    Ich wollte doch gar nicht, dass ihm das alles auch so zu schaffen machte. Aber er war einfach ein zu herzlicher Mensch, dass das einfach so an ihm vorbei ging.
    Als er anhielt stieg ich ohne ein Wort zu sagen aus und atmete erst mal tief die frische Luft ein, damit ich mich wieder zusammenreißen konnte.
    Leider hielt dieser Moment nicht lange an, da plötzlich irgendwo eine Tür aufging und jemand auf klackernden Absätzen angelaufen kam.
    „ Heeeeeeey.“, hörte ich Janas unangenehm laute Stimme und sah wie sie freudig Vani und Leo umarmte als ich mich zu ihnen umdrehte. „ Hallo, Laura.“, sagte sie dann lächelnd und klang zu meinem Erstaunen tatsächlich irgendwie freudig. „ Hey.“, antwortete ich schlicht und bemerkte dann den Grund für ihr nettes Verhalten. Chris stand im Türrahmen und beobachtete uns.
    Ich ging ums Auto herum und blieb neben Izzy stehen. „ Schön, dass ihr da seid. Und ihr seht absolut toll aus! Ich muss aufpassen, dass ihr mir nicht die Show stehlt.“, plapperte sie dann drauf los und zwinkerte übertrieben beim letzten Satz. Ha ha, witzig.
    „ Wir machen das schon.. Versprochen.“, sagte Izzy plötzlich leise neben mir und drückte kurz meine Hand. Ich war ihm echt dankbar, dass er trotz allem noch für andere da war.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 26.07.2009, 23:01


    Jana ist so eklig :D
    und verdammt, ich will Leo in diesem widerlichen Kleid sehen xD
    das hört sich echt hässlich an ^^ aber sowas von :D

    ich hoffe Izzy behält Recht und er macht das schon xD

    Chris soll mal klar kommen bezüglich jana.
    ich hasse die ^^
    die soll weggehen :D
    jetzt! JETZT!

    ich will dass es schnell weiter geht :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 27.07.2009, 01:22


    ALTAH :D



    Mehr !!



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 28.07.2009, 23:31


    Als wir mehr oder weniger gezwungen gut gelaunt den Raum betraten, staunten wir erst mal nicht schlecht.
    Ich für meinen Teil wusste nicht ob ich denjenigen bewundern sollte, der das dekoriert hat oder ob ich vielleicht
    nicht lieber wieder rückwärts rausgehen sollte.
    „ Meine persönliche Hölle.“, hörte ich Izzy leise neben mir sagen und musste automatisch grinsen. Jana schien Leo und Vani mit irgendwas total interessantem voll zu labern, während ich mich weiter in dem rosa Panikraum umschaute. Es war natürlich kein Panikraum, aber ich fand halt, dass die Türen eindeutig etwas zu alt, zu schwer und zu wenig waren. Oder vielleicht bereitete mir dieser Raum auch einfach Unbehagen, weil dort meine persönliche Hölle ihren Anfang finden sollte.
    „ Du siehst hübsch aus.“, sagte Chris plötzlich, der vorher noch keinen Ton von sich gegeben hatte.
    „ Haha.“, erwiderte ich sarkastisch und schaute ihn böse an. „ Dir kann man es auch nicht Recht machen..“, murmelte er eingeschnappt. „ Jana anscheinend schon.“, erwiderte ich und deutete auf das ganze Blumenzeugs und das riesige Buffet. „ Wurde da auch mal nach deinen Vorstellungen gefragt?“, fragte ich eher rhetorisch, weil ich die Antwort sowieso schon konnte. Chris wollte ihr immer bei allem alles Recht machen.
    „ Ist Richie schon da?“, kam es plötzlich von Leo, was ich ziemlich fragwürdig fand. „ Kommt gleich irgendwann..“, antwortete Chris knapp und spielte dann an seinem Handy rum.
    „ Bleibst du so?“, meinte ich dann verwirrt als mir auffiel, dass er aussah wie immer. „ Nee, Jana hat mir irgendwo was zu anziehen rausgesucht. Hatte noch keine Zeit mich um zu ziehen.“
    Dazu sagte ich mal lieber nichts. Ob er wusste was für einer Gefahr er sich aussetzte? Er ließ sie entscheiden?
    Na, dann viel Spaß. „ Wo bleibt der verdammte DJ, Chris?“, wurde ich lautstark aus meinen Gedanken gerissen und musste mir ein Grinsen verkneifen. Endlich zeigte sie mal, wie sie sonst immer drauf war.
    „ Ich hab keine Ahnung. Er wird schon noch kommen.. Die Feier fängt doch noch längst nicht an.“, antwortete Chris ganz ruhig und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
    Automatisch drehte ich mich weg und schaute wieder Izzy. „ Wieso sind wir eigentlich schon hier?“, zischte ich dann leise. „ Um beim Aufbau zu helfen..“, antwortete er genauso leise und zuckte mit den Schultern.
    Gleichzeitig ließen wir unsere Blicke durch den Raum schweifen und schauten uns dann vielsagend an.
    „ Gut, dass hier sowieso schon alles fertig ist.“, murmelte ich dann genervt und verzog das Gesicht. Wie gerne ich jetzt einfach zu Hause gewesen wäre, gemütlich in der Hängematte gelegen hätte und dabei Musik gehört hätte.
    „ Kann mir mal jemand sagen warum wir diesen albernen Fummel jetzt schon tragen müssen?“, fragte Leo uns dann gequält. „ Das habe ich mich auch schon gefragt..“, murmelte ich und schaute an mir runter.
    Wir waren die absolute Lachnummer. Es war ja schon lachhaft, dass wir auf der Verlobungsfeier schon rumlaufen mussten wie Brautjungfern. Aber dann auch noch in solchen Kleidern! Chris war uns eindeutig was schuldig..

    Eine halbe Stunde später hatten wir uns an den Tischen breit gemacht um uns die Zeit zu vertreiben. „ Was tut ihr da?“, hörte ich plötzlich Richies Stimme hinter mir, als Izzy und ich grade damit beschäftigten waren uns gegenseitig Erdnüsse in den Mund zu werfen.
    „ Wir werfen uns Erdnüsse in den Mund.“, antwortete Izzy schlicht und zuckte mit den Schultern. „ Und wenn ich das mal bescheiden sagen darf, ich hab einen ziemlich guten Wurf.“, fügte er dann hinzu woraufhin ich lachen musste. „ Hey, Leute.“, begrüßte er dann Vani und Leo, die grade dabei waren ein Kartenhaus anzufertigen.
    „ Hey.“ – „ Hallo.“, erwiderten die beiden etwas abwesend. „ Kann ich mich zu euch setzen?“, fragte er dann höflich und deutete auf den Platz neben Vani.
    Ich bemerkte erst, dass ich Richie anscheinend auffällig mit den Augen verfolgte, als Izzy mir eine Erdnuss voll an die Stirn warf. „ Hey!“, beschwerte ich mich und warf eine zurück.
    „ Laura, das kommt nicht sehr glaubwürdig, dass du sauer auf ihn bist aber ihm gleichzeitig traurig hinterher schaust.“, meinte er dann vielsagend aber ich hörte, dass er das völlig ernst meinte.
    „ Traurig kann ich das ja wohl auch finden.“, erwiderte ich dann leise und lehnte mich wieder mit den Ellbogen auf den Tisch. „ Glaub mir, traurig finde ich das Ganze hier auch.“, meinte er genervt und schnipste eine Erdnuss gegen Leo. „ Izzy, du Blödmann! Ich baue grade ein Kartenhaus!“, beschwerte sie sich ohne von dem Kunstwerk auf zu schauen. „ Irgendwann fällt jedes Kartenhaus zusammen.“, antwortete er schlicht und schaute erst mich und dann Richie an. Irritiert schaute Vani zwischen ihm, mir und Richie hin und her.
    „ Was geht denn bei euch?“ – „ Nichts.“, sagten Richie und ich aus Versehen gleichzeitig und schaute dann genervt weg. „ Okaay..“, meinte sie dann noch verwirrter als vorher und stand auf.
    „ Wo willst du hin?“, fragte Leo und gähnte. „ In dem Bunker hier eine Toilette suchen.“, antwortete sie seufzend und wandte sich dann ab. Automatisch fiel mein Blick wieder auf Richie, der ihr auch nicht grade unauffällig hinterher schaute. „ Wenn du Jana suchst, dann schau mal dahinten nach.“, meinte ich dann provozierend und deutete hinter unseren Tisch. Bevor er die Chance hatte etwas zu erwidern, ertönte auch schon ihre hohe Stimme durch den Raum und sie kam eilig angelaufen.
    „ Heey Richiee..“, sagte sie lang gezogen und umarmte ihn von hinten. „ Schön, dass du schon da bist.“
    „ Mh Ja Hey.“, erwiderte er nur knapp und schien sich plötzlich ziemlich unwohl zu fühlen. „ Naja, bis nachher.“, verabschiedete sich dann überraschend schnell und strich ihm mit der Hand im Weggehen über die Schulter.
    Als sie wieder weg war, trafen sich Richies und mein Blick.
    „ Guck lieber weg, damit nicht sehen musst wie ich mich auf dem Tisch übergebe.“, sagte ich dann angewidert wofür Izzy mir unter dem Tisch einen Tritt gegen mein Schienbein verpasste.
    „ Ich sag dazu am besten gar nichts mehr.“, erwiderte er gelassen, stand auf und ging. Mit schmerzverzerrtem Gesicht rieb ich mir über mein Schienbein. „ Du kannst es echt nicht lassen, oder?“, fragte Izzy vorwurfsvoll.
    „ Ich hab ihn wenigstens nicht getreten.“, zischte ich zurück.
    „ Wenn du wüsstest, dass ihr euch so ziemlich in der selben Situation befindet.“, meinte er vielsagend und ich folgte seinem Blick auf Jay. „ Jay und ich!?“, fragte ich entsetzt.
    Izzy stöhnte genervt auf und dötschte mir mit der Hand an die Stirn. „ Du und RICHIE.“, meinte er dann genervt woraufhin ich nur noch verwirrter war.

    Nachmittags

    „ Läufst du etwa barfuß?“, fragte Chris mich irgendwann als ich mit Vani auf einem der Tische saß und wir uns unterhielten. „ Ja.“, antwortete ich schlicht als wäre es das normalster auf der Welt.
    „ Wieso?“, kam es dann nach einer kurzen Denkpause ziemlich verwirrt. „ Weil diese Schuhe mich sonst töten.“, erklärte ich ihm und zeigte ihm den Mörderabsatz, den seine liebe Freundin für uns ausgesucht hatte.
    „ Wow.“, machte er anerkennend und musterte die Schuhe mit großen Augen. „ Und wie du am eigenen Leib erfahren hast, kann ich nicht mal auf Ballerinas unfallfrei laufen also will ich mit diesen Teilen nicht meine ganze Umwelt in Gefahr bringen.“, fügte ich dann hinzu und legte den Schuh wieder weg.
    Neben mir fing Vani an zu lachen, weil sie sich wahrscheinlich grade wieder vorstellte wie ich rückwärts die Treppe runter auf Chris gefallen war. „ Schon lustig wenn ich überlege wie extrem blöd ich dich früher fand.“, meinte Chris dann nachdenklich und fing an vor sich hin zu lächeln.
    „ Ich fand dich unausstehlich.“, erwiderte ich ernst und kurz darauf lachten wir alle 3. „ Krass, wie sich alles verändert hat..“, sagte er dann wieder nachdenklich und schaute auf seine Hände.
    „ Chris? Ach hier bist du!“, kam Jana plötzlich an und strahlte ihn an. „ Vor allem das hier..“, murmelte ich leise aber anscheinend hatten Vani und Chris mich gehört, weil sie mich auf einmal so eindringlich von der Seite anschauten. „ Chris kommt du?“, nervte Jana wieder rum. „ Mh.“, machte er abwesend und ließ sich mitziehen.
    „ Hat die irgendein Gespür dafür dann auf zu tauchen wann es unpassend ist?“, fragte Vani genervt und pustete sich eine Strähne aus dem Gesicht.
    „ Weißt du was mit nervt?“, fragte ich angepisst. „ Außer Jana?“ – „ Außer Jana.“
    „ Nein, keine Ahnung.“, meinte sie schulterzuckend. „ Richie.“, sagte ich dann schlicht und fing an mit dem Fuß zu wippen. „ Wieso denn jetzt wieder?“, entgegnete sie verwirrt.
    „ Er guckt dich ANDAUERND an. Ich weiß, das sollte mich eigentlich nicht nerven aber das tut es trotzdem!“, regte ich mich auf und sah wie Vani meinem Blick auf Richie folgte.
    Als er bemerkte, dass sie hinschaute war er auf einmal tierisch damit beschäftigt die Stühle ran zu rücken.
    Statt irgendwas dazu zu sagen, seufzte Vani nur und zuckte mit den Schultern.
    „ Ich glaube, das wird ein langer Abend werden..“, murmelte ich zerknirscht als ich sah, dass die ersten Leute eintrafen.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 28.07.2009, 23:42


    ich hasse mich. ich hasse mich. ich hasse mich. ich hasse mich.
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    weißte, da hab ich dich auf ne ganz absurde Art dazu bekommen dass du noch was schreibst bevor ich jetzt ne Woche oder 2 nicht mehr lesen kann..
    und dann bin ich nach diesem Ende hier noch ungeduldiger :D
    ich hasse mich! hab ich das schon erwähnt? xDDD

    aber der Teil war trotzdem toll.
    ich will dass die das mal alle klären xD
    Izzy könnte mal etwas mehr Einsatz zeigen, der steht ja i.wie zwischen allem xDDD

    ily <33333



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 29.07.2009, 00:28


    altah, es muss irgendwas bomaaaastisches passieren :D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 04.08.2009, 22:05


    der letzte teil..
    vor dem, wo einiges rauskommen wird :'D

    ____________

    Auch wenn es für mich schwer zu glauben war, es waren tatsächlich Leute da, die Janas Freunde waren.
    Und da waren mehrere Weiber, die nur all zu perfekt in dieses dämliche Kleid gepasst hätten aber Nein das mussten wir natürlich machen.
    Eine von den überschminkten Quatschtanten fiel mir besonders auf. Aber das lag eigentlich nur daran, dass ich es tierisch amüsant fand, dass sie total auf Richie abfuhr und Jana regelmäßig immer wieder dazwischen ging.
    Ich weiß, dass war eigentlich nicht sonderlich lustig, weil sie ihn ja dann sozusagen als ihren Richie betrachtete aber es sah einfach total bescheuert aus wie sie sich fast um ihn stritten.
    Das Einzige wirklich traurige daran war, dass Jana eigentlich Chris hätte verteidigen müssen. Dass sie eifersüchtig sein musste, auf die Weiber die ununterbrochen Chris bequatschten. Nicht bei Richie..
    Ich hatte gar nicht bemerkt, dass sich jemand neben mich gestellt hatte bis ich angesprochen wurde.
    „ Na, beobachtest du Frischfleisch?“, fragte Jay mich betont beiläufig mit einem amüsierten Unterton.
    „ Ja, die ganzen Weiber die hier rumlaufen reizen mich total.“, antwortete ich sarkastisch woraufhin er amüsierte lachte. „ Bist du aufs andere Ufer gewechselt?“, meinte er dann grinsend.
    „ Nein, du?“, entgegnete ich und schaute ihn gespielt interessiert an. Darauf antwortete er nichts und nahm einen Schluck von seinem Drink. „ Darf ich dich mal was ernsthaftes fragen?“, meinte ich dann und schaute ihn fragend an. „ Nur zu.“, erwiderte er unbekümmert und schaute durch den Raum.
    „ Wieso kannst du mich nicht mehr leiden?“, fragte ich ganz ruhig und sachlich. Damit schien er nicht gerechnet zu haben, denn darüber schien er erst mal nach zu denken.
    „ Vielleicht findest du es ja irgendwann mal selbst heraus.“, meinte er dann schulterzuckend immer noch ohne mich auch nur einmal anzuschauen.
    „ Ganz ehrlich, ich würde es aber gerne von dir wissen.“, erwiderte ich und versuchte ganz ruhig zu klingen. Obwohl ich innerlich fast am Kochen war. Ich spekulierte sowieso eine Weile wie lange es noch dauern wird, wann ich an diesem Abend noch platzte.
    „ Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mit dir darüber zu reden. Mich wundert eigentlich grade auch ziemlich, dass dich das überhaupt interessiert.“, antwortete er und nahm wieder einen Schluck aus seinem Glas.
    „ Irgendwie habe ich das grade das Gefühl, dass du mich nie richtig kanntest.“, erwiderte ich gereizt und ließ ihn einfach stehen. Genervt machte ich mich auf die Suche nach den anderen und sah bereits nach wenigen Augenblicke Izzy auf dem Tisch sitzen, wie er irgendwas total schief vor sich hin sang.
    Vani saß vor ihm auf der Bank und versuchte ihn mit allen Mitteln zum Schweigen zu bringen.
    „ Man, Izzy. Wie hast du es mit diesem Talent in die Band geschafft?“, fragte ich lachend als ich mich zu ihnen stellte. „ Hab mit der Frau vom Casting geschlafen.“, antwortete er fettgrinsend und wenn Chris ihm dann nicht lachend auf den Hinterkopf gehauen hätte, hätte ich es wahrscheinlich sogar geglaubt.
    „ Du hast grad mit Jay geredet, hab ich gesehen.“, wandte Chris sich dann an mich und prompt verschwand das Grinsen aus meinem Gesicht. „ War nicht sonderlich nett. Ich erspare dir Einzelheiten.“, murmelte ich und setzte mich neben Vani.
    „ Ich versteh echt nicht was hier abgeht. Hat einer von euch überhaupt mal Richie in der letzten halben Stunde gesehen?“, fragte er dann genervt und schaute sich um. Automatisch wandte ich mich um und schaute zur der Stelle, wo er eben noch von irgendwem angebaggert worden ist. Doch da war er nicht mehr.
    „ Also eben schon noch.. Vielleicht ist er kurz nach draußen oder so.“, erwiderte ich dann schulterzuckend.

    Wenig später als wir immer noch recht unmotiviert zusammen saßen, außer Izzy, der war aus irgendwelchen unverständlichen Gründen ziemlich motiviert, setzte ein ruhiges Tanzlied und sämtliche Leute begaben sich in die Mitte des Raumes um zu tanzen.
    „ Wer tanzt mit mir? Ich will tanzen!“, kam es dann von Izzy, der eine nach der anderen anschaute. Leo hob sofort abwehrend die Hände. „ Sorry, aber lieber nicht.“
    „ Laura? Komm schon! Du bist von der Größe her perfekt für mich!“, versuchte er es dann bei mir und schaute mich mit seinem Dackelblick an. „ Du willst echt tanzen?“, fragte ich skeptisch.
    „ Jaa, Bitte.“, erwiderte er und hielt mir seine Hand hin. „ Mh, okay.“, gab ich mich geschlagen und ließ mich von ihm vom Stuhl ziehen.
    „ Dann lasst mich wenigstens nicht allein!“, beschwerte ich mich in Richtung Vani und Chris. Die beiden schauten sich kurz an, Vani sah eher zögerlich aus. „ Ich weiß nicht, solltest du nicht eher mit Jana tanzen..?“
    „ Ich hab keine Ahnung wo sie ist. Außerdem kann ich doch auch mit einer guten Freundin tanzen, oder nicht?“, erwiderte er schulterzuckend und hielt ihr seine Hand hin.
    „ Okay.“, meinte Vani dann überzeugt und stand mit ihm auf. Als wir zusammen uns zu den anderen Leuten begaben, kamen mir plötzlich Zweifel. „ Sag mal, kannst du überhaupt tanzen, Izzy?“
    Er nahm grinsend die Tanzhaltung ein und schaute mich dann. „ Ich kann alles was ich will.“
    Und bevor ich etwas erwidern konnte, fing er an mich wild durch die Gegend zu drehen. Ich musste mich schwer konzentrieren da irgendwie mitzuhalten und als Izzy das bemerkte, wurde er glücklicherweise etwas langsamer und grinste mich überlegen an. „ Ich hab doch gesagt, ich hab’s drauf.“
    „ Du bist völlig krank.“, lachte ich als wir langsam gleichmäßig hin und her schaukelten, bis ich wieder mein Gleichgewicht gefunden hatte. Hinter Izzy sah ich wie Chris und Vani gemütlich und total gekonnt tanzen und musste irgendwie lachen. „ Ich hätte echt besser mit Chris getanzt.“, ärgerte ich ihn woraufhin er seufzte.
    „ Glaub mir, der Meinung bin ich schon lange.“
    Anstatt darüber nachzudenken, fiel mir plötzlich Jana auf die durch die Eingangstür kam und hinter Richie herging. Unbewusst stockte ich in meiner Bewegung und Izzy folgte meinem Blick.
    Dann sahen wir die beiden in einem Nebenraum verschwinden und ich blieb endgültig stehen und schluckte.
    „ Das ist doch nicht wahr, oder?“, fragte ich eher an mich selbst gerichtet.
    Leider bemerkte Chris ebenfalls, dass etwas nicht stimmte, folgte meinem Blick und sah also grade noch wie die beiden hinter der Tür verschwanden. „ Oh nein.“, sagte ich leise als ich sah wie sich sein Blick verfinsterte.
    Ich wollte grade auf ihn zu gehen als ich merkte wie Izzy mich am Handgelenk festhielt.
    Erstaunt schaute auf unsere Hände und dann ihn an. „ Bitte, Laura. Egal was jetzt kommt. Versprich mir erst ab zu warten und dann zu handeln.“, sagte er tot ernst.
    Ich nickte völlig verwirrt und versuchte dann Chris ein zu holen, der schon auf dem Weg zur Tür war.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 05.08.2009, 23:50


    O__________________________o

    Weiter ! Und zwar sofort ! oO



    Zitat: der letzte teil..
    vor dem, wo einiges rauskommen wird :'D

    davon hatte ich ja schon einen Schock-.-



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 08.08.2009, 00:57


    „ Chris, Warte!“, rief ich ihm hinterher und zu einem völligen Verdutzen blieb er sogar stehen und drehte sich zu mir um. „ Diesmal reicht es mir wirklich, Laura. Ich werde ihn jetzt zur Rede stellen.“, sagte er aufgebracht und ich sah wie er seine rechte Hand zur Faust ballte. Na hoffentlich wollte er wirklich nur reden. Momentan sah er mir etwas zu aggressiv dafür aus.
    „ Ich komm mit..“, seufzte ich und folgte ihm zur Tür. Bevor er die Türklinge runter drückte, hielt ich ihn noch kurz zurück, woraufhin er mich fragend anschaute.
    „ Bitte, schlag ihn nicht okay? Ich kann kein Blut sehen..“, bat ich ihn eindringlich doch er antwortete nicht. Er schien noch einmal tief ein zu atmen und drückte, mir kam es vor wie in Zeitlupe, den Hebel runter.
    Sofort hörten wir die beiden reden. Ich linste an Chris vorbei und sah, dass es ein verdammt riesiger Raum war, der anscheinend für die Tische und Stühle war. Als er eintreten wollte, hielt ich ihn erneut zurück und deutete ihm erst mal zu zuhören, da Richie irgendwie aufgebracht klang.
    Immer noch sein Handgelenk haltend schauten wir durch den Spalt, den die Tür geöffnet war und sahen die beiden wie sie sich gegenüber standen.
    Jana machte einen Schritt auf Richie zu und legte ihre Hände auf seine Schultern. „ Hier sieht uns bestimmt niemand..“, hörten wir sie sagen während sie zu ihm aufschaute. Sofort spürte ich neben mir wie überrascht und wütend Chris zugleich wurde.
    Richie verzog das Gesicht und schaute genervt zur Seite. „ Ist dir eigentlich klar, was ich jetzt für einen Stress habe? Laura ist stinksauer auf mich und Chris redet schon ewig kein Wort mit mir!“
    „ Na und? Was interessierst du dich eigentlich immer noch für Laura? Muss ich dir etwa auch erst noch klar machen, dass ihr der dummen Kuh total egal seid?“, beschwerte Jana sich zickig.
    Ich spürte wie Chris mich von der Seite anschaute, doch ich versuchtes absichtlich zu ignorieren. Ich konnte den vorwurfsvollen Blick, weil ich davon gewusst hatte, jetzt nicht ertragen.
    Außerdem fand ich es grade hoch interessant, dass Jana auch noch gesagt hatte. Und ich wollte ja keinen Ton vom Gesagten verpassen.
    „ Wovon redest du eigentlich?“, fragte Richie gereizt und machte einen Schritt zurück. „ Ich find es ganz schön dreist, dir rauszunehmen so etwas zu behaupten!“
    Der Typ war echt unbezahlbar. Jetzt verteidigte er mich auch noch..
    „ Ich bitte dich. Was glaubst du denn warum Jay nicht mehr mit ihr redet? Ich hab ihm endlich mal klar gemacht was sie eigentlich von ihm denkt.“, erwiderte sie herablassend und verdrehte die Augen.
    Diesmal war Chris derjenige, der mich festhalten musste, damit ich nicht auf sie losging. Nur wegen ihr! Nur wegen diesem verlogenen Miststück redete er nicht mehr mit mir!
    „ Du hast was? Was denkst du dir eigentlich?“, machte Richie entsetzt. Sie machte wieder einen Schritt auf ihn zu und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. „ Ach komm schon Richie..“, sagte sie dann bestimmend als hätte er vorher gar nichts gesagt.
    „ Was tust du hier eigentlich? Du willst Chris heiraten! Und du verbaust dir hier grade eine Zukunft mit ihm nur, weil du mich grade willst?“, kam es wieder von Richie, der ihre Arme von sich löste und einen Schritt rückwärts machte.
    Während seinen Worten öffnete sich mein Mund immer mehr und ich verfolgte das Geschehen mit großen Augen.
    „ Ach, Chris.. Ach, Chris..“, äffte sie ihn in einer genervten Tonlage nach. „ Der steht doch sowieso schon Ewigkeiten auf Laura. Außerdem will ich dich nicht grade. Ich will dich schon die ganze Zeit.“, widersprach sie ihm und griff nach seiner Hand.
    Dieser Satz schmerzte sogar mir so sehr, dass ich schlucken musste. Ich wollte gar nicht wissen was in Chris grade vor sich ging. Er zeigte irgendwie gar keine Regung..
    „ Aber ich will nicht dich! Ich will Vani und das weißt du ganz genau! Wegen dir denkt Laura schlecht von mir und sie war sowas wie meine beste Freundin. Weißt du eigentlich wie scheiße ich mir vorkomme? Dabei habe ich dich nicht mal angefasst und komme mir trotzdem vor wie ein Verräter!“, regte sich Richie auf und fuhr sich verzweifelt durch die Haare.
    „ Oh.. mein.. Gott..“, rutschte es mir heraus und die beiden drehten sich prompt in unsere Richtung. Richie sah total fertig aus und huschte mit dem Blick zwischen mir und Chris hin und her.
    Jana reagierte ziemlich schnell und schubste Richie übertrieben heftig von sich weg. „ Ich hab gesagt du sollst mich in Ruhe lassen! Chris, ich bin so froh, dass du da bist!“, schauspielerte sie und wollte auf ihn zugehen.
    Sofort hob Chris abwehrend die Hände. „ Komm ja keinen Schritt näher..“
    Ich konnte nicht anders aber irgendwie stiegen mir Tränen in die Augen. Chris tat mir so furchtbar Leid..
    Außerdem hatte ich völlig umsonst die Freundschaft zu Jay und Richie verloren.
    „ Aber Chris.. Ich..“, versuchte Jana es noch einmal verzweifelt und streckte ihre Hand nach ihm aus. Chris wirkte so kühl wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Er machte einen Schritt zur Seite, sodass die Tür frei war.
    „ Geh mir ja aus den Augen.“, sagte er und klang immer noch recht ruhig.
    Doch ich sah ihm an, dass ihm ganz anders zu Mute war.

    Als mein Blick wieder auf Richie fiel, der etwas unbeholfen da stand, lief mir eine Träne die Wange runter.
    Ich streckte die Arme nach ihm aus und versuchte ihn unter Tränen an zu lächeln. Er erwiderte mein Lächeln etwas zerknirscht und kam auf mich zu. Als er bei mir war fiel ich ihm sofort um den Hals und drückte ihn fest.
    „ Es tut mir so unglaublich Leid..“, flüsterte ich, woraufhin er nur nickte und mir über den Rücken strich.
    Als wir uns nach einem Augenblick wieder voneinander lösten, schaute wir beide betroffen zu Chris, der einfach nur da stand und ins Leere starrte.
    „ Chris?“, fragte ich vorsichtig und wischte mir eine Träne weg. Ganz langsam schaute er zu mir ohne jeglichen Ausdruck in seinen Augen. Als ich ihn so sah, kamen mir schon wieder die Tränen aber ich wusste nicht was ich tun sollte. Wollte er alleine sein oder sollte ich ihn in den Arm nehmen?
    „ Chris, ich..“, setzte Richie an doch Chris deutete ihm zu schweigen. „ Ist schon okay. Wir reden wann anders okay..?“ Richie nickte einsichtig und schaute dann wieder mich an.
    „ Können wir irgendwas für dich tun?“, fragte ich leise und wischte mir erneut mit der Hand durchs Gesicht. Seine Reaktion brachte mich noch mehr zum Weinen, denn er lächelte mich total traurig und süß an.
    „ Vielleicht könntest du die Leute nach Hause schicken, Richie..“, murmelte er und Richie nickte sofort. „ Klar, mach ich..“, und verschwand direkt wieder nach drüben. Chris rutschte mit dem Rücken an der Wand runter und setzte sich auf den Boden.
    Es herrschte einen Moment Stille und ich war total überfordert. „ Soll ich .. vielleicht gehen?“, schlug ich dann etwas unbeholfen vor und deutete zur Tür.
    Überrascht schaute er auf und es brach mir echt das Herz in so fertig zu sehen. Dann schüttelte er langsam den Kopf und griff nach meiner Hand. „ Nein, bitte nicht. Jetzt völlig alleine zu sein würde ich nicht aushalten..“
    Schwer darauf bedacht nicht zu weinen, setzte ich mich neben ihn und schwieg erst mal.
    „ Wow, wenn ich jetzt so darüber nachdenke hätte ich wirklich auf dich hören sollen..“, sagte er tonlos und schaute geradeaus. Ich wusste nicht wirklich, was ich dazu sagen sollte also rutschte ich ein Stück näher zu ihm ran, legte meinen Kopf an seine Schulter und strich über seine Hand.
    „ Das hast du nicht verdient, Chris. Wirklich nicht..“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 08.08.2009, 13:43


    (:



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 08.08.2009, 14:05


    Zitat: Auch wenn es für mich schwer zu glauben war, es waren tatsächlich Leute da, die Janas Freunde waren.

    wie unglaublich freundlich du doch bist :D:D

    Zitat: Eine von den überschminkten Quatschtanten fiel mir besonders auf. Aber das lag eigentlich nur daran, dass ich es tierisch amüsant fand, dass sie total auf Richie abfuhr und Jana regelmäßig immer wieder dazwischen ging.
    Ich weiß, dass war eigentlich nicht sonderlich lustig, weil sie ihn ja dann sozusagen als ihren Richie betrachtete aber es sah einfach total bescheuert aus wie sie sich fast um ihn stritten.

    Jana ist sooooooo dumm O_o es ist ja i.wie gar nicht auffällig was sie macht oder so xD also ich kann sie natürlich verstehen, aber trotzdem ist es dumm :D sie heiratet immerhin..
    und hey :O auch in deiner Geschichte wird Chris für Richie verlassen :D
    also nicht direkt aber indirekt xD
    oh nein xDDDD

    Zitat: Wenig später als wir immer noch recht unmotiviert zusammen saßen, außer Izzy, der war aus irgendwelchen unverständlichen Gründen ziemlich motiviert, setzte ein ruhiges Tanzlied und sämtliche Leute begaben sich in die Mitte des Raumes um zu tanzen.
    „ Wer tanzt mit mir? Ich will tanzen!“, kam es dann von Izzy, der eine nach der anderen anschaute. Leo hob sofort abwehrend die Hände. „ Sorry, aber lieber nicht.“
    „ Laura? Komm schon! Du bist von der Größe her perfekt für mich!“, versuchte er es dann bei mir und schaute mich mit seinem Dackelblick an. „ Du willst echt tanzen?“, fragte ich skeptisch.
    „ Jaa, Bitte.“, erwiderte er und hielt mir seine Hand hin. „ Mh, okay.“, gab ich mich geschlagen und ließ mich von ihm vom Stuhl ziehen.
    „ Dann lasst mich wenigstens nicht allein!“, beschwerte ich mich in Richtung Vani und Chris. Die beiden schauten sich kurz an, Vani sah eher zögerlich aus. „ Ich weiß nicht, solltest du nicht eher mit Jana tanzen..?“
    „ Ich hab keine Ahnung wo sie ist. Außerdem kann ich doch auch mit einer guten Freundin tanzen, oder nicht?“, erwiderte er schulterzuckend und hielt ihr seine Hand hin.
    „ Okay.“, meinte Vani dann überzeugt und stand mit ihm auf. Als wir zusammen uns zu den anderen Leuten begaben, kamen mir plötzlich Zweifel. „ Sag mal, kannst du überhaupt tanzen, Izzy?“
    Er nahm grinsend die Tanzhaltung ein und schaute mich dann. „ Ich kann alles was ich will.“
    Und bevor ich etwas erwidern konnte, fing er an mich wild durch die Gegend zu drehen. Ich musste mich schwer konzentrieren da irgendwie mitzuhalten und als Izzy das bemerkte, wurde er glücklicherweise etwas langsamer und grinste mich überlegen an. „ Ich hab doch gesagt, ich hab’s drauf.“
    „ Du bist völlig krank.“, lachte ich als wir langsam gleichmäßig hin und her schaukelten, bis ich wieder mein Gleichgewicht gefunden hatte. Hinter Izzy sah ich wie Chris und Vani gemütlich und total gekonnt tanzen und musste irgendwie lachen. „ Ich hätte echt besser mit Chris getanzt.“, ärgerte ich ihn woraufhin er seufzte.
    „ Glaub mir, der Meinung bin ich schon lange.“

    Izzy ist wirklich krank xDDD oh man wie der einfach übertreibt lol
    & wie er einfach immer alles in die eine Richtung lenkt was auf Chris bezogen ist xD das ist geil :D
    der sollte das beruflich machen xD Pärchenzusammenführung oder so :D :D

    Zitat: Anstatt darüber nachzudenken, fiel mir plötzlich Jana auf die durch die Eingangstür kam und hinter Richie herging. Unbewusst stockte ich in meiner Bewegung und Izzy folgte meinem Blick.
    Dann sahen wir die beiden in einem Nebenraum verschwinden und ich blieb endgültig stehen und schluckte.
    „ Das ist doch nicht wahr, oder?“, fragte ich eher an mich selbst gerichtet.
    Leider bemerkte Chris ebenfalls, dass etwas nicht stimmte, folgte meinem Blick und sah also grade noch wie die beiden hinter der Tür verschwanden. „ Oh nein.“, sagte ich leise als ich sah wie sich sein Blick verfinsterte.
    Ich wollte grade auf ihn zu gehen als ich merkte wie Izzy mich am Handgelenk festhielt.
    Erstaunt schaute auf unsere Hände und dann ihn an. „ Bitte, Laura. Egal was jetzt kommt. Versprich mir erst ab zu warten und dann zu handeln.“, sagte er tot ernst.
    Ich nickte völlig verwirrt und versuchte dann Chris ein zu holen, der schon auf dem Weg zur Tür war.

    Izzy schon wieder :) Der ist ja so cool wie er das gesagt hat :D erst abwarten & dann handeln & das Monster töten xDDDDDD

    TEIL 2

    Zitat: „ Chris, Warte!“, rief ich ihm hinterher und zu einem völligen Verdutzen blieb er sogar stehen und drehte sich zu mir um. „ Diesmal reicht es mir wirklich, Laura. Ich werde ihn jetzt zur Rede stellen.“, sagte er aufgebracht und ich sah wie er seine rechte Hand zur Faust ballte. Na hoffentlich wollte er wirklich nur reden. Momentan sah er mir etwas zu aggressiv dafür aus.
    „ Ich komm mit..“, seufzte ich und folgte ihm zur Tür. Bevor er die Türklinge runter drückte, hielt ich ihn noch kurz zurück, woraufhin er mich fragend anschaute.
    „ Bitte, schlag ihn nicht okay? Ich kann kein Blut sehen..“, bat ich ihn eindringlich doch er antwortete nicht. Er schien noch einmal tief ein zu atmen und drückte, mir kam es vor wie in Zeitlupe, den Hebel runter.

    dieses Argument mit dem Blut sehen xDDD Ohne scheiß ich hab an der Stelle sooooo gelacht, das ging gar nicht :D :D :D
    wie geil du einfach bist xD
    aber Chris soll Richie echt nicht schlagen, die zerstören doch nur ihre schönen Gesichter ;D

    Zitat: Sofort hörten wir die beiden reden. Ich linste an Chris vorbei und sah, dass es ein verdammt riesiger Raum war, der anscheinend für die Tische und Stühle war. Als er eintreten wollte, hielt ich ihn erneut zurück und deutete ihm erst mal zu zuhören, da Richie irgendwie aufgebracht klang.
    Immer noch sein Handgelenk haltend schauten wir durch den Spalt, den die Tür geöffnet war und sahen die beiden wie sie sich gegenüber standen.
    Jana machte einen Schritt auf Richie zu und legte ihre Hände auf seine Schultern. „ Hier sieht uns bestimmt niemand..“, hörten wir sie sagen während sie zu ihm aufschaute. Sofort spürte ich neben mir wie überrascht und wütend Chris zugleich wurde.

    hier stört uns niemand..
    oh das ist ja sooo eklig O_O
    die soll ihre ekligen Finger von dem lassen :D muhaha
    ich finds ja immer noch schade dass meine Theorie nicht stimmt aber egal :D

    Zitat: Richie verzog das Gesicht und schaute genervt zur Seite. „ Ist dir eigentlich klar, was ich jetzt für einen Stress habe? Laura ist stinksauer auf mich und Chris redet schon ewig kein Wort mit mir!“
    „ Na und? Was interessierst du dich eigentlich immer noch für Laura? Muss ich dir etwa auch erst noch klar machen, dass ihr der dummen Kuh total egal seid?“, beschwerte Jana sich zickig.
    Ich spürte wie Chris mich von der Seite anschaute, doch ich versuchtes absichtlich zu ignorieren. Ich konnte den vorwurfsvollen Blick, weil ich davon gewusst hatte, jetzt nicht ertragen.
    Außerdem fand ich es grade hoch interessant, dass Jana auch noch gesagt hatte. Und ich wollte ja keinen Ton vom Gesagten verpassen.
    „ Wovon redest du eigentlich?“, fragte Richie gereizt und machte einen Schritt zurück. „ Ich find es ganz schön dreist, dir rauszunehmen so etwas zu behaupten!“
    Der Typ war echt unbezahlbar. Jetzt verteidigte er mich auch noch..

    ich liebe iiiiiihn +sing+
    hach ist der toll :)
    und hey, ich hoffe chris ist hinterher nicht noch i.wie sauer weil du was wusstest und es ihm nicht gesagt hast... hm mal sehen.. vielleicht denkt er ja nicht mehr darüber nach bei dem was noch kommt..

    Zitat: „ Ich bitte dich. Was glaubst du denn warum Jay nicht mehr mit ihr redet? Ich hab ihm endlich mal klar gemacht was sie eigentlich von ihm denkt.“, erwiderte sie herablassend und verdrehte die Augen.
    Diesmal war Chris derjenige, der mich festhalten musste, damit ich nicht auf sie losging. Nur wegen ihr! Nur wegen diesem verlogenen Miststück redete er nicht mehr mit mir!
    „ Du hast was? Was denkst du dir eigentlich?“, machte Richie entsetzt. Sie machte wieder einen Schritt auf ihn zu und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. „ Ach komm schon Richie..“, sagte sie dann bestimmend als hätte er vorher gar nichts gesagt.
    „ Was tust du hier eigentlich? Du willst Chris heiraten! Und du verbaust dir hier grade eine Zukunft mit ihm nur, weil du mich grade willst?“, kam es wieder von Richie, der ihre Arme von sich löste und einen Schritt rückwärts machte.

    die widert mich so an ne O_o
    das geht gar nicht.. wie die mit dem redet.. das ist echt ekelhaft xDDDD
    aber wie geil der das sagt 'nur weil du mich gerade willst' xDD

    Zitat: Während seinen Worten öffnete sich mein Mund immer mehr und ich verfolgte das Geschehen mit großen Augen.
    „ Ach, Chris.. Ach, Chris..“, äffte sie ihn in einer genervten Tonlage nach. „ Der steht doch sowieso schon Ewigkeiten auf Laura. Außerdem will ich dich nicht grade. Ich will dich schon die ganze Zeit.“, widersprach sie ihm und griff nach seiner Hand.
    Dieser Satz schmerzte sogar mir so sehr, dass ich schlucken musste. Ich wollte gar nicht wissen was in Chris grade vor sich ging. Er zeigte irgendwie gar keine Regung..

    er tut mir so Leid :( wie kann sie nur so eine miese dumme kleine **** sein & den so scheiße behandeln.. darf ich den bitte in den Arm nehmen? lässt sich das einrichten? xD
    was das für ne scheiße ist.. und das an seiner eigenen Verlobungsfeier und sowas bäääääh... doofe Kuh! Also Jana xD


    Zitat: „ Aber ich will nicht dich! Ich will Vani und das weißt du ganz genau! Wegen dir denkt Laura schlecht von mir und sie war sowas wie meine beste Freundin. Weißt du eigentlich wie scheiße ich mir vorkomme? Dabei habe ich dich nicht mal angefasst und komme mir trotzdem vor wie ein Verräter!“, regte sich Richie auf und fuhr sich verzweifelt durch die Haare.

    schade dass es hier den höhö-smiley von msn nicht gibt xD
    aber stell ihn dir einfach tausend mal vor ja xD
    das sagt alles :'DDD

    Zitat: „ Oh.. mein.. Gott..“, rutschte es mir heraus und die beiden drehten sich prompt in unsere Richtung. Richie sah total fertig aus und huschte mit dem Blick zwischen mir und Chris hin und her.
    Jana reagierte ziemlich schnell und schubste Richie übertrieben heftig von sich weg. „ Ich hab gesagt du sollst mich in Ruhe lassen! Chris, ich bin so froh, dass du da bist!“, schauspielerte sie und wollte auf ihn zugehen.

    lalalalalallaa ich HASSE sie!!!!!!

    Zitat: Sofort hob Chris abwehrend die Hände. „ Komm ja keinen Schritt näher..“
    Ich konnte nicht anders aber irgendwie stiegen mir Tränen in die Augen. Chris tat mir so furchtbar Leid..
    Außerdem hatte ich völlig umsonst die Freundschaft zu Jay und Richie verloren.
    „ Aber Chris.. Ich..“, versuchte Jana es noch einmal verzweifelt und streckte ihre Hand nach ihm aus. Chris wirkte so kühl wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Er machte einen Schritt zur Seite, sodass die Tür frei war.
    „ Geh mir ja aus den Augen.“, sagte er und klang immer noch recht ruhig.
    Doch ich sah ihm an, dass ihm ganz anders zu Mute war.

    er hätte die schlagen sollen xD scheiß drauf dass du kein blut sehen kannst xDD
    er hätte echt mal auf die los gehen müssen :D

    Zitat: Als mein Blick wieder auf Richie fiel, der etwas unbeholfen da stand, lief mir eine Träne die Wange runter.
    Ich streckte die Arme nach ihm aus und versuchte ihn unter Tränen an zu lächeln. Er erwiderte mein Lächeln etwas zerknirscht und kam auf mich zu. Als er bei mir war fiel ich ihm sofort um den Hals und drückte ihn fest.
    „ Es tut mir so unglaublich Leid..“, flüsterte ich, woraufhin er nur nickte und mir über den Rücken strich.
    Als wir uns nach einem Augenblick wieder voneinander lösten, schaute wir beide betroffen zu Chris, der einfach nur da stand und ins Leere starrte.

    jetzt hätte ich ja fast nochmal geheult :D
    wie fies du bist solche schönen Teile zu schreiben xDDD
    fies fies fies <333

    Zitat: „ Chris?“, fragte ich vorsichtig und wischte mir eine Träne weg. Ganz langsam schaute er zu mir ohne jeglichen Ausdruck in seinen Augen. Als ich ihn so sah, kamen mir schon wieder die Tränen aber ich wusste nicht was ich tun sollte. Wollte er alleine sein oder sollte ich ihn in den Arm nehmen?
    „ Chris, ich..“, setzte Richie an doch Chris deutete ihm zu schweigen. „ Ist schon okay. Wir reden wann anders okay..?“ Richie nickte einsichtig und schaute dann wieder mich an.
    „ Können wir irgendwas für dich tun?“, fragte ich leise und wischte mir erneut mit der Hand durchs Gesicht. Seine Reaktion brachte mich noch mehr zum Weinen, denn er lächelte mich total traurig und süß an.
    „ Vielleicht könntest du die Leute nach Hause schicken, Richie..“, murmelte er und Richie nickte sofort. „ Klar, mach ich..“, und verschwand direkt wieder nach drüben. Chris rutschte mit dem Rücken an der Wand runter und setzte sich auf den Boden.

    schreib doch nicht sowas :? :cry:

    Zitat: Es herrschte einen Moment Stille und ich war total überfordert. „ Soll ich .. vielleicht gehen?“, schlug ich dann etwas unbeholfen vor und deutete zur Tür.
    Überrascht schaute er auf und es brach mir echt das Herz in so fertig zu sehen. Dann schüttelte er langsam den Kopf und griff nach meiner Hand. „ Nein, bitte nicht. Jetzt völlig alleine zu sein würde ich nicht aushalten..“
    Schwer darauf bedacht nicht zu weinen, setzte ich mich neben ihn und schwieg erst mal.
    „ Wow, wenn ich jetzt so darüber nachdenke hätte ich wirklich auf dich hören sollen..“, sagte er tonlos und schaute geradeaus. Ich wusste nicht wirklich, was ich dazu sagen sollte also rutschte ich ein Stück näher zu ihm ran, legte meinen Kopf an seine Schulter und strich über seine Hand.
    „ Das hast du nicht verdient, Chris. Wirklich nicht..“

    hat er echt nicht.. ach diese dumme Kuh Jana.. ich will die i.wie schlagen xDDDD
    lässt sich dan auch einrichten? hahahaha
    ich hoffe Chris kommt schnell drüber hinweg <3
    so sehr kann man so ein Miststück ja gar nicht lieben haha :D

    __________

    sooo, ich fasse nochmal alles zusammen & ziehe mein Fazit daraus..
    haha was ich für ein Opfer bin xDD

    nein ich fand die Teile toll <3
    auch wenn toll i.wie das falsche Wort ist wenn man bedenkt dass es so scheiße für Chris war.. hm er hat es wirklich nicht verdient..
    na ja.. es waren echt gute Teile und ich bin froh dass jetzt alles aufgeklärt wird..
    aber trotzdem wird es mir das Herz brechen wenn es zuende geht +schnief+

    & ich hoffe dir hat mein Kommi wenigstens ein bisschen gefallen xD



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 08.08.2009, 21:34


    2 Wochen später

    Vani und ich saßen gemütlich mit einer Packung Eistee auf dem Balkon und quatschten über dies und jenes. Es war Mitte September und einer der letzten Tage, wo man Nachmittags noch die Sonne genießen konnte.
    Leo hatten wir letzte Woche zusammen mit Izzy zum Bahnhof gebracht. Die beiden waren wirklich süß gewesen wie sich schweren Herzens voneinander verabschieden mussten. Izzy hatte ihr sogar versprochen sie wenn möglich mal besuchen zu kommen, was sie unter ein paar Tränchen sogar zum Lachen gebracht hatte.
    Von Chris und vor allem Richie hatte sie sich hier bei uns verabschiedet und bei Richie schien es ihr auch unerwartet schwer gefallen zu sein. Die beiden hatten sich nämlich unwissentlich von den anderen verbündet und Leo hatte ihm zu gehört, als jeder Andere gegen ihn war.
    Was mir übrigens jetzt immer noch schrecklich Leid tat..
    Wie dem auch sei, war Leo nun wieder zu Hause und Vani und meine Wenigkeit waren wieder alleine in unserer Wohnung. Meist aber auch nicht sonderlich lange, da Izzy immer wieder überraschend vorbei schaute und automatisch die Stimmung anhob. Izzy war wirklich unbezahlbar und im Laufe dieser ganzen krassen Geschichte noch ein viel engerer Freund für uns geworden als vorher schon.
    „ Wann die in NRW wohl Herbstferien haben..“, riss Vani mich aus meinen Gedanken und grinste. „ Ich musste auch eben an Leo denken.“, lachte ich und schubste mit dem Fuß die Hängematte an, in der sie lag.
    In den vergangen 2 Wochen war einiges wieder zurecht gerückt worden und ich fühlte mich so gut wie schon lange nicht mehr. Ich hatte ein ziemlich langes Gespräch mit Jay gehabt, was so geendet hatte, dass mir vor Erleichterung die Tränen kamen und er mich in den Arm nahm und sich an die 100 Male bei mir entschuldigt hatte. Wenn ich darüber nachdachte, dass eine einzelne Person es fast geschafft hatte, dass die Freundschaft zwischen mir und Jay verloren ging, wurde ich zwar immer noch wütend aber wenigstens schmiss ich keine leeren Morddrohungen mehr um mich. Wo wir schon beim Thema Jana sind..
    Sie hat sich aus dem Staub gemacht und ist wahrscheinlich wieder zurück in Köln. Als Richie die Feier abgesagt hatte und Vani mitbekommen hatte was passiert war, musste er sie mit aller Gewalt davon abhalten Jana nicht ihr Püppchen Gesicht ein zu schlagen. Was ich persönlich ja ziemlich gern gesehen hätte..
    Ich konnte nur für Jana hoffen, dass sie Leo in Köln nicht über den Weg lief, ansonsten könnte es wirklich noch unschön enden.
    Bei Richie hatte sie sich glücklicherweise überhaupt nicht mehr gemeldet und so konnte er auch endlich wieder entspannt sein Ding durchziehen. Sie konnte wirklich von Glück reden, dass sie an jemanden wie Richie geraten war, der nicht mal wirklich sauer war sondern die Sache ziemlich sachlich betrachtete.
    Typisch Richie eben..
    Naja, und dann war da noch Chris. Die ersten Tage nach der geplatzten Verlobungsfeier ging es ihm ziemlich beschissen und es wirklich ein Wunder wenn man ihm ein Lächeln abringen konnte.
    Er meinte zwar, dass er nicht wirklich um Jana trauern würde sondern er einfach nur enttäuscht ist, wie die Sache ein Ende genommen hat. Und wahrscheinlich ärgerte er sich immer noch ziemlich über sich selbst, dass er zu naiv gewesen war zu sehen wie sie wirklich war.
    Das einzige was sich seit dem positiv für ihn verändert hatte, war das wir wieder die gleiche enge Freundschaft hatten wie vor dem ganzen Geschehenen. Und das hatte er sogar selbst gesagt!
    Ich selbst war natürlich auch mehr als froh darüber aber irgendwie war da nun etwas anderes was mir zu schaffen machte.. Chris war für mich nicht mehr der alte Chris.
    Also nicht er hatte sich verändert sondern ich sah ihn mit anderen Augen. Und zwar genauso, wie Richie es mir vor Wochen mal gesagt hatte. Er war für mich nicht mehr einfach mein bester Freund.. und das machte mir Angst, weil ich das eigentlich nicht wollte.

    Ich zuckte zusammen als unten auf der Straße eine Autotür zufiel. Gleichzeitig streckten Vani und ich uns ein bisschen um zu sehen, wer da gekommen ist. „ Hey, ihr beiden!“, hörten wir dann Richies Stimme.
    Automatisch musste ich lächeln, weil es mich schon tierisch freute, dass er einfach wieder vorbei kam und bei uns war. Was mich noch mehr freute war, dass Vani ebenfalls lächelte.
    Die beiden waren zwar immer noch nicht total normal zueinander aber das lag wohl daran, dass er einfach nicht verstecken konnte das er mehr als Freundschaft von ihr wollte.
    „ Komm hoch! Die Tür ist offen.“, rief ich zurück und bekam als Antwort ein Strahlen. „ Also eigentlich nicht..“, kam es dann lachend von Vani und ich schaute sie verdutzt an. „ Echt nicht?“
    „ Nein. Ich mach ihm eben auf.“, lachte sie erneut und verschwand nach drinnen.
    Nichts gegen Vani aber eigentlich war es grade unpassend, dass sie hier war. Denn wenn sie hier war, konnte ich nicht mit Richie über das reden, was ich eigentlich vorhatte. Und zwar über seine Idee, von der er mir damals im Krankenhaus erzählt hatte.
    Verwundert schaute ich hinter ihm nach drinnen als er plötzlich alleine auf dem Balkon auftauchte. „ Ich komme und du verziehst skeptisch das Gesicht. Na, danke.“, lachte er und setzte sich mir gegenüber auf einen Stuhl.
    „ Ich hab mich nur gefragt wo du Vani gelassen hast, du Blödmann.“, erwiderte ich grinsend und hielt mir die Hand über die Augen, damit ich ihn wegen der Sonne noch sehen konnte.
    „ Sie hat mir aufgemacht und meinte dann, dass sie jetzt duschen gehen wollte.“, erklärte er und ich nickte einsichtig. „ Also was treibst dich her?“
    „ Ich steh auf euren Balkon.“, scherzte er und legte eine Hand auf das Geländer. „ Klasse, Richie. Den kannst du noch wann anders bestaunen. Und jetzt raus mit der Sprache!“, lachte ich und tritt ihm unterm Tisch leicht gegen das Schienbein. „ Auah!“, beschwerte er sich geschauspielert.
    „ Ich hab nicht mal Schuhe an, du Memme!“, lachte ich woraufhin er wieder grinste. „ Also jetzt sag schon!“
    „ Ich bin fertig.“, sagte er dann stolz und strahlte mich an. „ Im ernst?“, fragte ich erstaunt und setzte mich wieder aufrecht in den Stuhl. „ Ich hab Chris gefragt, ob er mir hilft gegen Ende und jetzt sind wir fertig.“, erwiderte er und schien total glücklich darüber zu sein.
    „ Das ist toll, Richie! Und wann wird es soweit sein?“, fragte ich neugierig. „ Also wenn ihr Zeit habt dann schon heute Abend.“, gab er zu und ich schaute ihn mit großen Augen an. „ Wirklich?“
    „ Ja. Also so war es geplant.“, erwiderte und schaute mich etwas verunsichert an. „ Oder habt ihr keine Zeit?“
    „ Du bist auch gut, Richie.“, lachte ich. „ Planst etwas mit uns ohne vorher zu fragen, ob wir überhaupt da sind!“
    Er lächelte verlegen und zuckte mit den Schultern. „ Das hatte ich wohl vergessen..“
    „ Aber, weil du ja wie so oft mehr Glück als Verstand hast, haben wir sogar Zeit.“, sagte ich amüsiert und schüttelte lächelnd den Kopf über seine nicht vorhandene Organisation.
    „ Puh, gut. Meinst du sie wird mitkommen?“, fragte er unsicher. „ Sicher, wird sie das.“, beruhigte ich ihn und lächelte aufmunternd.
    „ Habt ihr euch eigentlich schon entschieden?“, fragte er mich dann und klang ziemlich hoffungsvoll. Ich seufzte und schaute kurz nachdenklich in den Himmel. „ Mmh.. Nein.“
    „ Oh.. Hat Sally gesagt wann ihr bescheid sagen müsst?“, hakte er weiter nach und klang schon irgendwie enttäuscht. „ Nicht so wirklich.. Aber langsam müssen wir uns schon entscheiden.“, antwortete ich und verzog genervt das Gesicht. Ich hasste schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.
    „ Bitte beeilt euch.. Eine von den Praktikantinnen hat mich heute Chris genannt.“, sagte er vorwurfsvoll und schaute mich vielsagend an. Ich musste mir das Lachen verkneifen und grinste blöd.
    „ Also das ist ja schon echt peinlich..“ – „ Das kannst du laut sagen..“, murrte er und zog eine Schnute.

    Richie sagte mir noch schnell wann und wo wir sein mussten Abends und verabschiedete sich dann wieder. Ich fand es tierisch niedlich von ihm. Einfach alles.. Und ich hoffe wirklich für ihn, dass er die gewünschte Reaktion auch bekommen würde.
    „ Vani?“, rief ich in die Wohnung als ich sie in der Küche hörte. „ Mh?“, kam es zurück.
    „ Ich weiß was wir heute Abend machen können!“



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 08.08.2009, 22:29


    yay (:
    ich dachte es geht jetzt noch an der Verlobungsfeier weiter hahaha
    aber na ja :D
    wenigstens hast du erwähnt dass ich Jana zusammenschlagen wollte xD
    ich frag mich ja warum mehr xD
    eher wegen Richie oder eher weil sie Chris so scheiße behandelt hat hmm :D
    eine gute Frage xDDD

    und das hört sich sehr spannend an was Richie da vor hat :D
    ich hoffe ja ich erfahre bald um was es geht <3
    aber es hört sich gut an xD
    und ich hoffe ich reagiere gut man lol
    wie kacke sich das anhört wenn leute nicht wissen um was es geht xD

    & du und Chris :D
    das wird auch noch was <33
    Jana hatte bei der Sache schon Recht ;D
    und Izzy hat ja sowieso immer Recht hrhr

    super schöner Teil <3
    bin froh dass Jana endlich weg ist :lol:

    ich freu mich auf den nächsten Teil ♥



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 09.08.2009, 17:45


    Zitat: Vani und ich saßen gemütlich mit einer Packung Eistee auf dem Balkon und quatschten über dies und jenes.

    Immer dieser Eistee :D


    Zitat: Leo hatten wir letzte Woche zusammen mit Izzy zum Bahnhof gebracht. Die beiden waren wirklich süß gewesen wie sich schweren Herzens voneinander verabschieden mussten. Izzy hatte ihr sogar versprochen sie wenn möglich mal besuchen zu kommen, was sie unter ein paar Tränchen sogar zum Lachen gebracht hatte.
    Von Chris und vor allem Richie hatte sie sich hier bei uns verabschiedet und bei Richie schien es ihr auch unerwartet schwer gefallen zu sein. Die beiden hatten sich nämlich unwissentlich von den anderen verbündet und Leo hatte ihm zu gehört, als jeder Andere gegen ihn war.

    Ich bin niedlich,
    die mögen mich ja alle xD
    Ach man, ich habs ja schonmal gesagt, stellt euch mal vor das wäre echt so wir mit denen bla oO :D


    Zitat: Ich hatte ein ziemlich langes Gespräch mit Jay gehabt, was so geendet hatte, dass mir vor Erleichterung die Tränen kamen und er mich in den Arm nahm und sich an die 100 Male bei mir entschuldigt hatte.

    Ich glaube Jay ist eig lieb :D
    Der fühlt sich berechtigt verarscht oO
    Also jetzt nicht auf die Geschichte bezogen :D


    Zitat: Sie hat sich aus dem Staub gemacht und ist wahrscheinlich wieder zurück in Köln. Als Richie die Feier abgesagt hatte und Vani mitbekommen hatte was passiert war, musste er sie mit aller Gewalt davon abhalten Jana nicht ihr Püppchen Gesicht ein zu schlagen. Was ich persönlich ja ziemlich gern gesehen hätte..
    Ich konnte nur für Jana hoffen, dass sie Leo in Köln nicht über den Weg lief, ansonsten könnte es wirklich noch unschön enden.

    Die gehört in die Hölle :D muaaaah
    Ich mach sie fertig ;D


    Zitat: Chris war für mich nicht mehr der alte Chris.
    Also nicht er hatte sich verändert sondern ich sah ihn mit anderen Augen. Und zwar genauso, wie Richie es mir vor Wochen mal gesagt hatte. Er war für mich nicht mehr einfach mein bester Freund.. und das machte mir Angst, weil ich das eigentlich nicht wollte.

    Jetzt kommen also die ganzen Skandale mit deinen keiner von uns gerechnet hat. :D
    Das wird noch was, ich weiß es ganz genauuuu !


    Zitat: „ Ich bin fertig.“, sagte er dann stolz und strahlte mich an. „ Im ernst?“, fragte ich erstaunt und setzte mich wieder aufrecht in den Stuhl. „ Ich hab Chris gefragt, ob er mir hilft gegen Ende und jetzt sind wir fertig.“, erwiderte er und schien total glücklich darüber zu sein.

    Oah :D
    Mies. Schreibt sie sowas ohne irgendwelche Andeutungen was es sein könnte.
    Sowas sollte bestraft werden :D


    Zitat: „ Bitte beeilt euch.. Eine von den Praktikantinnen hat mich heute Chris genannt.“, sagte er vorwurfsvoll und schaute mich vielsagend an.

    Ih.





    Bin ich jetzt auch Grützel?



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 10.08.2009, 19:21


    so meine aller liebsten lieblings leser (:
    es ist soweit, das Ende ist geschrieben.
    und ich wollte sagen das ich mich immer über eure
    lustigen kommentare gefreut hab und es mir in der seele weh tut, dass die geschichte jetzt ein endgültiges Ende gefunden hat. :'D
    Macht am besten bei dem gesagten Titel das Lied an, dann ist die Stimmung noch dramatischer (;
    Viel Spaß!

    _________________________________


    Gegen Abend

    „ Also eigentlich habe ich ja keine Lust auf die ganzen Leute und diesen Lärm.“, meinte Vani bedenklich als sie ihr Portmonee und ihr Handy in ihre Handtasche stopfte.
    „ Ist nur ein kleiner Gig. Nichts großes oder so.“, beruhigte ich sie und sie nickte wenig überzeugt. Ich setzte mich auf die Couch um meine Schuhe an zu ziehen und konnte nicht verhindern, dass ich irgendwie aufgeregt war. Richie hatte mir nämlich abgesehen von der Gesamtidee keine weiteren Informationen zu seiner Überraschung gegeben. Und das Chris jetzt am Ende auch noch mitgeholfen hatte, machte die Sache für mich direkt noch interessanter. Bereits zum zweiten Mal in einer halben Stunde betete ich zum Schicksal, dass der Abend keine Katastrophe werden würde.
    „ Wo genau müssen wir denn hin?“, erkundigte Vani sich bei mir und lehnte sich gegen die Couch.
    „ Zu diesem Open Air Gelände wo diesen Sommer auch das Happy Family Fest war.“, antwortete ich und wurde direkt skeptisch angeschaut. „ Und das soll also kein großer Gig werden?“
    „ Nein, also das hat Richie zumindest gesagt.“, erwiderte ich schulterzuckend und stand auf. Erneut schaute ich auf die Uhr und stellte fest, dass wir gleich schon los fahren mussten.
    „ Ich hol schon mal den Autoschlüssel..“, seufzte Vani und ging in die Küche. Irgendwie kam sie mir anders vor, fast so als wäre sie auch ein bisschen aufgeregt. Wahrscheinlich weibliche Intuition oder so..

    „ Und ich hatte mich schon auf eine nervenaufreibende Parkplatzsuche eingestellt.“, sagte Vani erstaunt als wir am genannten Platz ankamen und auf dem Parkstreifen an der Straße hielten.
    „ Ich hab doch gesagt es wird nicht so ein riesiger Auftritt.“, erinnerte ich sie und wir schnallten uns ab.
    Als wir ausstiegen und die Autotüren zu knallten, warfen wir beide einen kritischen Blick auf die Bühne, die bereits hinter ein paar Bäumen hervor lugte.
    Wir mussten ein paar Schildern mit Pfeilen folgen und erreichten nach wenigen Minuten unser Ziel. Als wir uns umschauten stellten wir fest, dass vielleicht so 200 Leute da waren.
    Vorne am Bühnenrad waren an die 100 Fans, die sich brutal um die Plätze in der 1. Reihe kloppten. Eigentlich total bescheuert, als ob die Plätze in der 2. Reihe nichts wert wären..
    Die anderen 100 Leute waren auf den ersten Blick wohl von Zeitungen und aus der Musikszene.
    Was das jetzt hier eigentlich ein offizieller Auftritt oder so ein inoffizielles Ding? Vani konnte mir die Antwort logischerweise nicht sagen also beschloss ich kurze Hand jemanden an zu sprechen.
    „ Entschuldigung? Wissen Sie, was das hier genau für ein Auftritt ist?“, quatschte ich einen Typen mit einer Hightech Kamera an. „ Das ist so ein Spezial Konzert für 100 Fans die bei einem Gewinnspiel gewonnen haben.“, antwortete er und fummelte wieder an seinem Apparat rum.
    „ So ein Meet&Greet ohne Greet also.“, lachte ich und wandte mich wieder an Vani. „ Ja, so in der Art wahrscheinlich.“, erwiderte sie amüsiert und betrachtete die Bühne. Ich tat es ihr nach und stellte fest, dass der Weg hinter die Bühne gar nicht so abgesperrt war wie ich eigentlich erwartet hatte.
    Anscheinend war hier alles auf einen sehr entspannten Abend eingestellt. Schön wärs, wenn ich das auch gewesen wäre..

    Eine viertel Stunde später war es soweit. Vorne wurden die Mädchen, die wahrscheinlich bereits halb tot sein mussten, noch unruhiger und bevor ich etwas zu Vani sagen konnte, kamen die Jungs auch schon auf die Bühne.
    Einen Moment konnte ich einfach nur ungläubig starren. Chris und Richie sahen so toll aus wie schon lange nicht mehr. Nicht, dass sie das sonst nicht täten aber man merkte einfach, dass etwas besonderes geplant war.
    Sie begrüßten kurz alle Anwesenden während Richie leicht nervös zwischen den Leuten nach mir und Vani zu suchen schien. Ich beschloss ihm auf die Sprünge zu helfen und pfiff einmal ziemlich laut durch die Zähne, sodass sein Blick prompt auf uns fiel. Er lächelte ziemlich erleichtert und winkte einmal kurz.
    Ein Seitenblick auf Vani verriet mir, dass sie ebenfalls lächelte. Das wieder rum machte mich glücklich.
    Was mir außerdem ziemlich gefiel war, dass es gar nicht so laut war wie sonst. Das heißt, man konnte sogar ihre Stimmen hören und die Lieder genießen.
    Ich konnte nichts dagegen machen aber ich musste ununterbrochen Lächeln als wir dem Auftritt folgten. Chris sah endlich seit langem wieder glücklich aus und wenn er so strahlte sah er auch noch 100 mal besser aus als sonst schon. Außerdem fand ich es unglaublich niedlich, dass Richie ununterbrochen mit dem Blick bei Vani hängen blieb und dabei ziemlich verträumt aussah.
    Als die letzten Takte von Rhythm of life ertönten, zeigte mir Richies Verhalten eindeutig, dass es jetzt soweit sein musste. Alle nahmen jeweils einen Schluck Wasser aus ihren Flaschen und irgendein großer stämmiger Typ verteilte die Mikrofon Ständer in einer neuen Anordnung.
    Richie entfernte eins der Mikros aus der Halterung und räusperte sich etwas verlegen um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. „ Das nächste Lied ist ein ganz besonderes. Also für mich ist es ziemlich besonders.. Ich habe es zusammen mit Chris geschrieben.“, fing er an zu reden als Chris abwehrend die Hände hob.
    „ Nicht so bescheiden, Kumpel. Das ist dein Werk. Ich hab nur ein bisschen nachgeholfen am Ende.“, widersprach er dann und klopfte Richie auf die Schulter.
    „ Ich finde den Song großartig und ich denke zum Thema Widmung muss nicht mehr viel gesagt werden. Der Text sagt alles, denke ich.“, mischte sich Jay ein und nickte Richie aufmunternd zu.
    Vorsichtig schaute ich Vani von der Seite an und sah wie sich ihr Gesichtsausdruck veränderte. Irgendwie konnte ich nicht so recht deuten, ob es positiv oder negativ war. Jetzt war es auch nicht mehr so schwer zu erraten um wen es ging und ich hoffte inständig darauf, dass alles gut ausgehen wird.
    „ Viel Spaß mit Out of Time, Leute. Haltet die Taschentücher bereit.”, sagte Izzy lächelnd und stellte sich wie die anderen hinter seinen Mikrofonständer.



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 10.08.2009, 19:23


    Als alles Still war und dann eine Melodie ertönte, die an einer Spieluhr erinnerte bekam ich automatisch Gänsehaut und sah wie Vani tief einatmete. Ich lächelte sie aufmunternd an als sie überraschend nach meiner Hand griff und sie drückte.
    Und dann fing Chris an zu singen..

    Hey.. Ooh ooh .. hey, hey

    I can see it trough your eyes
    Like a tragic movie
    Where I can’t look away
    Now I don’t know what to do
    To make you forgive me
    Baby, tell me what it take

    Während der ersten Strophe von Chris, fing mein Herz tierisch an zu pochen und ich sah genau
    wie Richie Vanis Reaktion beobachtete. Eigentlich hätte er wahrscheinlich wie alle anderen den Kopf
    nach unten halten müssen aber er sah sie ganz genau dabei an.
    Dann hoben die anderen auch den Kopf und sangen ebenfalls.

    Why can’t you take me back?
    Why can’t we forget the past?
    Tell me how to make you stay, stay

    For every time I hurt you girl with a lie
    And everything I said to you made you cry
    I wish I could take it, turn it and change it

    Cause I can’t bring myself to look in your eyes
    With everything I keep from you all this time
    Girl, I can’t take it
    It’s too late to save it
    I’m Out of time

    Ich musste wirklich schlucken, denn das Lied klang einfach wunderschön und der Text entsprach genau dem, was Richie mir immer wieder gesagt hatte. Es waren genau die Gefühle, die er hatte.
    Vani schaute aufmerksam auf die Bühne und drückte meine Hand noch etwas doller.
    Dann trat Richie nach vorne und begann mit der nächsten Strophe.

    Tell me how we got to this
    When we’re feeling so happy
    Now I can even things straight
    Yeah we’ve seen some better days
    But it’s always turned out right
    So let’s start tonight

    Diesmal konnte ich nicht verhindern, dass mir die Tränen kamen als ich sah wie traurig Vani auf einmal nach oben auf die Bühne schaute. Ich spürte wie ihre Hand in meiner anfing zu zittern und ich bekam ein bisschen Angst, dass sie vielleicht auf die Idee kommen würde zu verschwinden.

    Why can’t you take me back?
    Why can’t we forget the past?
    Tell me how to make you stay, stay

    For every time I hurt you girl with a lie
    And everything I said to you made you cry
    I wish I could take it, turn it and change it

    Cause I can’t bring myself to look in your eyes
    With everything I keep from you all this time
    Girl, I can’t take it
    It’s too late to save it
    I’m Out of time

    Als ich sah wie bei Vani sich eine einzelne Träne sich ihren Weg nach unten bahnte, flossen auch bei mir die Tränen. Ich hätte sie gerne gefragt ob es Tränen der Enttäuschung oder der Freude waren aber ich wagte es mich nicht den Klang dieses wunderschönen Liedes zu unterbrechen.
    Nun trat Jay nach vorne und lächelte an uns an bevor er anfing zu singen.

    I can’t go on if you’re not coming back
    I give my whole life away
    Don’t know what else I can say
    to make you stay, stay

    Dann wurde die Musik etwas leiser und diese Spieluhrmusik vom Klavier ertönte wieder. Richie ging einen Schritt vor und alle anderen machten einen zurück. Das ganze Lied über hatte er immer wieder verschiedene Leute beim Singen angeschaut aber jetzt sah er ganz genau nur Vani an und begann zu singen.

    For every time I hurt you girl with a lie
    And everything I said to you made you cry
    I wish I could take it, turn it and change it

    Ich musste noch viel doller weinen als Vanis Hand anfing noch krasser zu zittern und ich sah wie sie ebenfalls weinte. Alle anderen von den Jungs schauten wieder auf und setzten zusammen an den Höhepunkt des Liedes zu singen.

    For every time I hurt you girl with a lie
    And everything I said to you made you cry ( made you cry )
    I wish I could take it, turn it and change it

    Cause I can’t bring myself to look in your eyes ( look in your eyes )
    With everything I keep from you all this time
    Girl, I can’t take it
    It’s too late to save it

    For every time I hurt you girl with a lie
    And everything I said to you made you cry
    I wish I could take it, turn it and change it

    Cause I can’t bring myself to look in your eyes
    With everything I keep from you all this time
    Girl, I can’t take it
    It’s too late to save it
    I’m out of time

    It’s too late to say anything
    I’m out of time

    I’m out of time, Baby I’m out of time
    Oh I’m out of time Baby I’m out of time
    ( … )



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    _laura_ - 10.08.2009, 19:24


    Als die letzten Klänge des Liedes erloschen, ließ Vani plötzlich meine Hand los und machte einen Schritt zurück. Ich schaute sie fragend an und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. Sie sah ziemlich aufgewühlt aus und schaute sich suchend um. Ich wollte grade fragen was los ist, als sie sich umdrehte und sich eilig einen Weg zwischen den Leuten durch bahnte. Automatisch schaute ich wieder zu Richie, der die Sache mit angesehen hatte und ziemlich missverstanden und traurig aussah.
    Ich schaute ihn mitleidig an und versuchte dann Vani ein zu holen. Zu meiner Überraschung war sie aber nicht Richtung Straße gelaufen sondern aus der Menge hinaus und dann zum seitlichen Bühneneingang.
    Verwirrt sah ich wie sie an einem der Gitter vorbei lief und dann aus meinem Sichtfeld verschwand.
    Was hatte sie nur vor? Eilig lief ich ihr hinterher und hörte im Hintergrund nur noch nebensächlich wie sich die Jungs verabschiedeten und anscheinend grade die Bühne verließen.
    Ich machte einen Satz über das Gitter, schlängelte mich an 2 Backstage Arbeitern vorbei und blieb abrupt stehen als ich hinter der Bühne angekommen war und Vani sah.
    Sie stand Richie genau gegenüber und atmete schwer. Und ich glaube nicht, dass es vom Laufen kam sondern eher wegen ihrem schnellen Puls, den sogar ich spüren konnte ich als ihre Hand hielt.
    Langsam kam ich Schritt für Schritt näher als Chris mich bemerkte und etwas sagen wollte. Sofort legte ich ihm den Zeigefinger auf die Lippen und deutete ihm zu zuhören.
    „ Vani? Was.. Was machst du denn hier?“, fragte Richie überfordert und schaute sie mit leicht geöffnetem Mund an. Ich konnte Vanis Reaktion nicht genau sehen, da ich sie nicht ganz vorne sehen konnte aber ich sah, dass sie wieder tief einatmete und noch einen Schritt auf ihn zu machte.
    Richie wandte seinen Blick nicht ab, hob langsam und vorsichtig eine Hand und strich ihr dann die Tränen aus dem Gesicht. „ Ich wollte nicht, dass du weinst.“, sagte er leise und strich ihr erneut über die Wange.
    „ Ich weiß.“, erwiderte sie und ich sah an Richies Reaktion, dass sie dabei gelächelt haben muss. Dann hob sie eine Hand an und umrahmte mit der Handfläche sein Gesicht. „ Du bist wirklich unglaublich, weißt du das?“
    „ Ohja, unglaublich bescheuert.“, seufzte er und schaute nach unten.
    Ich sah wie Vani den Kopf schüttelte und ihre andere Hand an seinem Oberkörper ablegte. „ Du hast mir ziemlich gefehlt, weißt du das auch?“, fragte sie dann und er schaute wieder auf. Ein Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht und er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
    „ Na küss sie doch endlich.“, sagte Chris leise neben mir woraufhin ich mit Tränen in den Augen kurz lachen musste. Ich weiß nicht genau, ob Richie es gehört hatte aber er näherte sich ihrem Gesicht dann tatsächlich ganz langsam bis sie sich endlich küssten.

    Ich schaute Chris lächelnd an, machte einen Schritt auf ihn zu und umarmte ihn. „ Ich bin so glücklich..“, murmelte ich mit dem Gesicht an seinem Oberkörper.
    „ Wenn du jetzt noch aufhörst zu weinen dann glaub ich dir das sogar.“, erwiderte er und ich hörte, dass er dabei grinste. Ich schaute zu ihm hoch und er zu mir runter. Als er lächelte, machte mein Herz einen Hüpfer und ich hatte ein bisschen Angst, dass er es vielleicht spüren konnte.
    „ Endlich ist alles wie es die ganze Zeit schon sein sollte..“, sagte ich dann leise worüber er kurz nach zu denken schien. „ Noch nicht alles.“, widersprach er mir dann und lächelte erneut über meinen verwirrten Gesichtsausdruck. „ Was fehlt denn noch?“, fragte ich verunsichert.
    „ Ich glaube das weißt du..“, erwiderte er und hob sanft mit der Hand mein Kinn an. Als er meinem Gesicht dann langsam aber sicher näher kam, fing mein Herz so an zu hämmern wie noch nie in meinem Leben.
    Schließlich trafen unsere Lippen aufeinander und in mir herrschte eine Explosion von Schmetterlingen. Nach dem wahrscheinlich schönsten Kuss meines Lebens, löste er sich wieder von mir und lächelte.
    „ Ich denke nur noch das hat gefehlt.“, sagte er dann und schloss mich fest in seine Arme.
    „ Na das, wurde aber auch wirklich mal langsam Zeit!“, hörte wir dann Izzy sagen und schauten gleichzeitig in seine Richtung. Als wir ihn dann mit seinem strahlenden Grinsen da stehen sahen, musste ich lachen und schaute ihn dankbar an. Hinter ihm standen Richie und Vani, die sich ebenfalls im Arm hatten und glücklich zu uns rüber schauten. Jetzt war wirklich alles so wie es sein sollte.
    Und ich war mir sicher, dass das der wohl schönste Moment in meinem bisherigen Leben war.
    Aber eins musste noch gesagt werden.
    „ Richie?“, rief ich in seine Richtung. Er schaute lächelnd auf und sah mich an. „ Ich glaube du brauchst doch kein Namensschild mehr tragen. Vani und ich sind zurück, würde ich mal sagen!“



    Ende




    * einmal editiert dank vanis netten hinweis :'D



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    Vaaaaaney <3 - 10.08.2009, 20:05


    oh nein es ist zuende :? :? :? :? :? :?
    für immer, das ertrage ich nicht xD
    wirklich nicht :O
    aber immerhin ist es gut ausgegangen!
    nur eine Sache hast du vergessen Oo
    man weiß jetzt gar nicht ob die da wieder arbeiten oder nicht..
    Richie will doch nicht dass er nochmal Chris genannt wird :D :D
    oder war es andersrum?
    egal (:

    hihi das war so toll was Richie da gemacht hat (:
    ich kann mich ja eh nicht verstehen warum ich dem nicht schon viel frühr verziehen hab :)
    aber echt soooo süß!
    ich hätte echt so jämmerlich geheult xDD

    und Izzy hat dann auch noch seinen Willen gekommen (:
    als Jay gesungen hat hat das auch voll zur Situation gepasst dass wir da wieder arbeiten sollen.. ^^
    und du und Chris <3
    endlich, endlich ist Jana weg und es steht da nichts mehr im Wege..
    das ist perfekt alles :)

    oh man ich komm damit nicht klar dass es zuende ist xD
    ich frag mich grade wie ich die Securities überwunden habe und so :D
    aber wenn es in der Geschichte einen Maik gibt dann hätte der mich sicher auch durchgelassen muhaha

    ach es war sooo ein schönes Ende <33
    schöner geht es eigentlich nicht!
    Auch wenn ich Enden wie gesagt nicht mag xDD
    weils danach halt nicht weiter geht..
    was ne schlaue Aussage schon wieder :D

    aber du musst wissen und ich bin mir eig sicher dass du es weißt, dass ich deine Geschichte soooo geliebt hab <3
    irgendwann muss ich ALLES nochmal lesen.
    auch teil 1 und so :)

    also ich kann nur nochmal sagen dass es wirklich TOLL war <33
    und jetzt fehlen mir leider die Worte :O



    Re: Auf jeden Schicksalsschlag ein Hoffnungsschimmer ? ( Teil 2

    keeks. - 12.08.2009, 01:29


    mir fehlen jetzt schon die Worte ):
    ich will nicht das alles zu Ende ist..

    Ich liebe diese Geschichte einfach so (:
    Kann doch nicht einfach zu Ende sein..
    Muss die auch nochmal ganz lesen..

    So ein tolles Ende (:
    Aber ein Ende ):

    maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan.



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