Tränen des Krieges (1.Teil)

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    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 19.12.2008, 13:30

    Tränen des Krieges (1.Teil)
    [ooc:] Ich werde jetzt mal alles einläuten lassen, wo ihr startet ist euch überlassen...später wird es dann die Versammlung geben, falls nicht irgendetwas Unvorhergesehenes passiert^^[/ooc]


    Ran klappte das in rotes Leder gebundene Buch zu, strich mit den Fingern über den Einband, auf dem elfische Worte „Muriel d'Anibra“ zeigten, was übersetzt soviel wie „Buch der Wahrheit“ hieß, und blickte nach rechts aus dem ovalen Fenster, wobei ihre mattschwarzen Haare sich um ihren Hals schlängelten, wie Würgeschlangen. Es war ein ruhiger Tag, und sie hoffte auch, dass es so bleiben würde. Die Sonne bahnte sich, wie fast immer im Menschenreich, ihren Weg durch eine Wolkenmauer. Das war auch ein Grund für den dämmrigen Schein der Stadt, der unwissende Reisende verscheuchen konnte. Die meisten jedoch, die nach Alvaria – wie Ran fand war es schlichtweg Prahlerei, eine Stadt nach ihrer Welt zu benennen, besonders, wenn die Stadt sicherlich keine Metropole war – reisten, wussten um ihre zahlreichen Märkte und Handelswaren.

    Außerdem lag Alvaria am zentralsten von allen Städten des Menschenreiches und war für Boten eine beliebte Anlaufstelle und damit politisch nicht unwichtig. Manche behaupteten, dass Alvaria tatsächlich genau in die Mitte der Welt errichtet wurde, aber Ran konnte das schwer nicht glauben. Sollten ihre „Freundvölker“, wie die Menschen in den Städten sich, wenn sie mit den älteren Völkern aus den anderen Reichen sprachen, bezeichneten, ruhig glauben, dass SIE der Mittelpunkt der Welt waren. Hatte nicht eben diese Ansicht schon seit Urzeiten immer zu Krieg geführt...?

    In der Stadt selbst schien emsiges Treiben zu herrschen. Vertreter aller Völker waren in die Stadt gereist, um in der Versammlung ihre Meinung kund zu tun, obwohl wahrscheinlich jeder von vornherein wusste, dass wiedereinmal alles nach den Regeln des Zirkels ablaufen würde. Sie würden alle an einem kreisrunden Tisch Platz nehmen, sich nacheinander vorstellen müssen, obgleich sie sich ohnehin schon alle kannten und dann schön geordnet, Einer nach dem Anderen ihr Anliegen vortragen. Keine Diskussion würde es geben. Der Zirkel würde, wenn überhaupt, nur etwas wie „Wir werden uns beraten, dazu bitten wir Euch den Saal zu räumen.“ von sich geben und am Schluss war alles genau wie vorher. Ran hasste diese Sitzungen, und sie hasste die menschliche Sprache, bei der sich ihre Zunge immer verknotete. Elfisch war soviel simpler. Keine komplizierten Buchstabenfolgen, keine vielschichtige Grammatik. War es wirklich so wichtig, eine Hauptsprache ihrer Schönheit wegen zu ernennen, wenn andere viel praktischer waren?

    Ran seufzte und strich sich eine Strähne aus den Augen, während sie sich auf dem Ellenbogen gestützt aus dem Fenster lehnte. Kalte Luft wehte ihr einigermaßen erfrischend ins Gesicht. Auf dem breiten Fensterbrett vor ihr stand ein Wasserkrug und spiegelte ihr Gesicht wider. Wie bei allen Weißelfen war ihre Haut aufgrund des wenigen Sonnenlichtes blasser als die ihrer städtischen Verbündeten und ihre Haare waren schwarz, wohingegen bei den anderen Bewohnern goldene Brauntöne auffielen. Ihr Körper war zierlich und wirkte genau wie ihr Gesicht mit den spitzen Ohren fein und zerbrechlich, doch der Schein konnte trügen. Sollte ihr nur mal einer unter die Klinge kommen, sie würde ihm schon etwas weben.
    Ihre Augen fuhren mäßig interessiert die Geschäftsschilder ab. „Ions Orakel“ , „Wedels Backstube“, „Anis Tonwaren“ , waren dort zu finden, wo sich Bürger in Schlangen aufgestellt in die Kalksteinhäuser drängten. Diese weißen Häuser waren schon ein schöner Anblick, so rein und unschuldig, ein wunderbares Trugbild, dass mit dem zahlreichen Bettlern und Kranken in den Straßen im Widerspruch stand. Almosen zu geben, was in Rans Heimat selbstverständlich gewesen wäre, wurde hier nur mit einem mitleidigen Grinsen abgetan. Was half Mitleid gegen Armut? Das sollte sie den Zirkel einmal fragen. Ja, das würde sie in ihr Anliegen bei der sinnlosen Versammlung einfließen lassen, vielleicht war es doch zu etwas nütze, dass sie den Weg hierher zurückgelegt hatte.

    Es klopfte an der Tür. Ran seufzte noch einmal, strich ihr rotes Lederwams glatt, wischte sich das getrocknete Briefwachs von der braunen Hose und räusperte sich. „Ja? Herein!“, rief sie und fixierte das helle, fast schon weiße Holz. Ihr ganzes Zimmer war weiß. Der Schrank in der rechten Ecke, ihr Bett, der Schreibtisch und der Esstisch, alles hatte keine Farbe. Es folgte eine kurze Pause und sie sagte es wieder, diesmal in ihrer Muttersprache: „Herein!“ Ein Knarren verriet, dass die Worte diesmal verstanden wurden. Ein rundes Gesicht mit blauen Augen und blonden Haaren, die zerzaust in alle Richtungen abstanden, lugte in den Raum.. „Verzeiht die Störung, Meister.“, sagte der junge Mann, er schien kaum älter als Ran zu sein. „Schon in Ordnung, Kado. Komm rein. Was ist los?“, antwortete sie und machte eine einladende Handbewegung zu einem Lehnstuhl neben dem Bücherregal. Kado schloss leise die Tür und schien sofort verändert. Die Ehrfurcht und die Demut waren verflogen, aber Respekt war geblieben. Er ließ sich auf das weiße Leder fallen und seufzte. „Ran...die Barriere fällt.“, sagte er ohne Umschweif. „Die Barriere fällt? Wie kann das möglich sein...der Zirkel meint doch wir wären als Friedensboten gekommen...“, stammelte sie entgeistert und krallte ihre Hände in die Oberschenkel. „Ich war gerade in der 'Voqomiz'. Sie meinten der Zirkel schart Boten aus allen Völkern zusammen, ohne der Welt auch nur ein Wort zu verraten“, sagte Kado und hob verzweifelt die Hände, „Was sollen wir tun? Die guten Kämpfer fraßen sich dick und wiegten sich in Sicherheit, wir können nicht mit eingerosteten Soldaten in den Krieg ziehen. Ran...wir brauchen Splitter.“
    Splitter...die Macht von Lord Noth...ein ungeübter Krieger würde damit zehn Dämonen auslöschen können. „Das ist nur eine Legende, Kado.“, sagte Ran bestimmt, doch wie immer hatte Kado es geschafft sie nachdenklich zu machen.„Ich weiß. Aber es kann doch auch wahr sein, außerdem ist er unsere letzte Hoffnung. Ran, ich bitte dich, geh zur Versammlung und zeig es den Zirkel. Bitte, du musst sie davon überzeugen, euch zur Barriere zu schicken, damit ihr das Ausmaß der Bedrohung erfassen könnt...“



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 19.12.2008, 16:37


    Knack.
    Knochen machten ein unangenehmes Geräusch, wenn sie brachen, doch Kelnak liebte es, so wie er Alles in einer Schlacht liebte. Gut, es war keine Schlacht, die er gerade mit seinem Huf, heftig in die Stirn eines verdreckten Menschen tretend, beendet hatte, sondern höchstens ein kleines Gefecht gegen Banditen...aber er liebte es. Er liebte es, der Beste darin zu sein, und er liebte es, wenn er Geschichten von sich hörte.
    Meerauge nennt man ihn, und es heißt, seine Augen wären so blau und gnadenlos wie das Meer...

    Suchend blickte er sich um und versuchte, einen möglichst gelangweilten Eindruck zu machen. Um ihn herum lagen, auf der Flucht oder im verzweifelten Kampf niedergestreckt, 7 Menschen, und drei andere Zentauren durchsuchten die Leichen, älter und erfahrener als er, doch trotzdem war er ihnen nicht zum Gehorsam verpflichtet. Weil er der Beste war. Grinsend fuhr sich der Zentaur durch das lange Haar und zog einen seiner Speere aus der Leiche einer Frau.
    Nicht mehr lange und ich bin in Alvaria...was mich dort wohl erwartet? Ich hoffe die Menschen dort sind nicht so...schmutzig.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.12.2008, 20:09


    Nexus ging langsam durch einen kleines Waldstück in der nähe. Er achtete darauf kein geräusch zu machen und hatte die ohren gespitzt. Doch nirgends konnte er das glöckchen hören. "oh man kleine, wo steckst du schonwieder."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 19.12.2008, 20:14


    Dann, ganz leise erklang das Glöckchen, nur einmal kurz, dann war es wieder weg. Es lang ein gutes Stück zu seiner Rechten und man hörte ein leises Plätschern wie von einer Quelle.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.12.2008, 20:17


    Nexus war sichtlich erleichtert als er das Glöckchen hörte und ging in die richtung aus der es kam. Allerdings war das doch ein ziemliches stück, bis er endlich die quelle erreichte. "hey Kazumi, wo bist du?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 19.12.2008, 20:20


    Sie antwortete nicht, aber das Glöckchen klingelte wieder leise. Sie hockte an einer Quelle, groß genug das drei Erwachsene da bequem drin baden könnten und schaute fasziniert ihr Spiegelbild im klaren Wasser an. Hin und wieder stupste sie leicht mit einem Finger das Wasser an, dabei klingelte das Glöckchen leise, und kicherte leise als ihr Bild im Wasser verzerrt wurde.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.12.2008, 20:25


    Nexus entdeckte Kazumi an der quelle und musste grinsen. "hey meine kleine ist das wasser so faszinierend?" Er setzte sich neben sie ans ufer und blickte ebenfalls auf sein spiegelbild.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 19.12.2008, 20:29


    "Das schaut lustig aus." kicherte sie und stubste wieder ihr Spiegelbild an, leise musste sie wieder kichern. Dann stand sie auf und legte ihre Sachen ab. Langsam rutschte sie dann in das Wasser und schwamm ein wenig.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.12.2008, 20:34


    Nexus beobachtete Kazumi. "sag mal, kannst du nachher noch fliegen wenn deine Flügel Nass werden?" Doch eigentlich fand er ihre idee garnichtmal so schlecht, den es war wirklich warm. Er begann sich ebenfalls auszuziehen und lies sich in die quelle gleiten.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 19.12.2008, 20:39


    "Warum sollte ich nicht?" fragte sie ihn ziemlich verdutzt und sah ihn an. Die Quelle war für sie so tief wie ein Ozean und so groß wie ein mittelgroßer See. Daher schwamm sie nicht weit sondern kletterte wieder heraus und suchte eine Stelle wo sie im Wasser sitzten konnte. Dafür schlug sie ein paar mal mit den Flügeln um das Wasser heraus zu bekommen und erhob sich dann wieder in die Luft. Die Flügelchen waren nur ein Schimmer auf ihrem Rücken und trugen sie um die Quelle herum. Nahe bei dem Ursprung des Sees war ein kleiner Wasserfall, für sie mehr als groß genug. Und dort war das Wasser für sie nur hüfthoch. Freudig hüpfte sie dort in das Wasser und wusch sich gründlich.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.12.2008, 20:43


    Nexus grinste. "na ja, deine Flügelchen sind halt recht zierlich und zerbrechlich, da hätte es doch sein können." Er lies sich inzwischen bis zum hals ins Wasser sinken und genoss die angenehme kühle nass.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 19.12.2008, 20:53


    Munter duschte und wusch Kazumi sich gründlichst. Wieder zufrieden mich sich säuberte sie ihre Kleidung mit Magie, das ging schneller und ein leichter Geruch von Wald und Bäumen blieb darin. Auch sich selber trocknete sie mit etwas Magie und schlüpfte wieder in ihre Kleider. Die Bäume um sie herum erweckten ihre Aufmerksamkeit. Bald schon flatterte sie von Baum zu Baum, murmelte leise Worte und nahm dann das ein oder andere Blatt, ganz ohne das sie Kraft dafür benutzten zu müssen, es schien als würden die Bäume ihr die Blätter freiwillig geben. Schnell sammelte sich ein kleines Häufchen neben Nexus Sachen und Kazumi suchte ihren Beutel, er hatte ihn wohl unter seinen Sachen begraben.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.12.2008, 21:03


    Nexus frinste und hob sein Hemd hoch, da darunter die Blättertasche von Kazumi begraben war. "ich wundere mich jedesmal aufs neue das du die strapazen aufdich nimmst nur um die Welt erkunden zu können. währe es nicht einfacher für dich im Wald zu leben?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 19.12.2008, 21:16


    Sie zog einen Schmollmund als er darauf zu sprechen kam. "Hier gibts mehr zu sehn." meinte sie dann und sortierte wie fast jeden Tag ihre Blätter durch. Ein Paar hatten die ersten welken Stellen. Diese wurden zur Seite gelegt und die neuen sorgfältig in den Beutel gelegt. Die berteis welken Blätter legte sie dann zu den Wurzeln der Bäume zwischen das Laub.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 20.12.2008, 01:02


    Nexus beobachtete das Ritual von Kazumi. Jedesmal wenn sie sich frische Blätter suchte gab sie dem Wald auch welche zurück. Diese schon selbstversändliche verbundenheit mit der Natur beeindruckte Nexus. Im krassen gegensatz dazu standen wohl die Menschen, die versuchten der Natur ihren willen aufzuzwingen, doch wie das endete konnte man an ihren Städten sehen, die sich wie wunden in der Landschaft aussahen. auch ein Grund warum Nexus die grossen Städte nicht mochte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 20.12.2008, 13:41


    Ein Rauschen wie von einem tiefen Sturz, ein lauter Aufschlag und
    eine kleine Welle störten plötzlich das Ritual der kleinen Kazumi.
    Wie es aussah war jemand aus großer Höhe, jedoch völlig stillschweigend,
    gerade eben neben ihnen in die Quelle gestürzt.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 20.12.2008, 14:06


    Nexus zuckte erschrocken zusammen als nicht weit von ihm plötzlich etwas im Wasser landete. vorsichtig ging er zu der absturzstelle um nachzusehen wer oder was da gerade im wasser gelandet war.

    00c: biste jetzt selber gesprungen oder haste was hinuntergeworfen?



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 20.12.2008, 15:46


    Es dauerte einen kleinen Moment, bis plötzlich ein Mensch an der
    Wasseroberfläche erschien, unverletzt, aber scheinbar bewusstlos.
    Aus dem Wasser ragte überdies der Griff eines gigantischen Schwertes.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 20.12.2008, 20:55


    Nexus staunte nicht schlecht als plötzlich ein Mensch (M oder W???) im Wasser trieb. Das Schwert ignorierte er erstmal und half dem/der bewustlosen, damit er/sie nicht gleich wieder absoff. Nachdem Nexus ihn/sie ans Ufer gezogen hatte blickte er den wasserfall hoch um eventuell zu erkennen was da oben passiert war.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 20.12.2008, 23:14


    ooc: Steckbrief? ^^

    Doch dort war nichts zu erkennen. Als Nexus' Blick auf den Himmel über
    ihnen fiel, war dort ein schwaches, aber gut sichtbares grünes Schimmern
    zu sehen. Dort musste ein mächtiger Transportzauber gewirkt haben.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 21.12.2008, 00:27


    Nexus war sich ziemlich unsicher was er tun sollte. Magie war nicht wirklich sein fachgebiet und heilmagie schon gar nicht. Hilfesuchend blickte er zu Kazumi. "kannst du vieleicht etwas für ihn tun?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 21.12.2008, 00:38


    Da erweckten ein starker Luftzug und ein riesiges Stück Stahl seine
    Aufmerksamkeit. Der junge Mann hatte sich ruckartig aufgerichtet und
    knurrte dabei wie ein wildes Tier. Dabei legte sich seine Hand auf den
    Griff der schrecklichen Waffe und riss sie heftig nach oben, sodass ihre
    Spitze nur Millimeter vor Nexus' Gesicht hing.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 21.12.2008, 00:57


    Eine grosse Gruppe Schwarzelfen ritt in Alvaria ein.Eine Wache kam der Gruppe entgegen und hielt die gruppe an."Wohin wollt ihr?" "Mach platz für den Mahout Marrad Elendil Al Jahir,Mensch.Der Edle Mahout ist als Botschafter hier um beim Zirkel vorzusprechen, "fuhr ein schwarzelf die wache an."Lass die schwarzelfen vorbei Josh",meinte der zweite Wächter und sie liessen die Elfen einreiten.Elendil stieg von seinem Hengst ab und drückte die zügel in die hand seines stallknechtes."Meldet mich beim Zirkel an und sucht ein ordentliches Gasthaus für die Männer und mich und kümmer dich um meinen Hengst." meinte er."Ja Mahout."
    Elendil wanderte noch etwas durch die stadt bis sein Stallknecht ihn zu einem Gasthaus geleitete wo er standesgemäss unterkommen konnte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 21.12.2008, 01:05


    Nexus schien nicht wirklich beeindruckt knurrte jedoch leise.
    "Kazumi, falls wir wieder in einer ähnlichen situation sind, erinnere mich bitte daran solche typen absaufen zu lassen." dann fixirten seine augen wieder den unbekannten besucher. "was soll dieser unsinn, ist das der Dank dafür das ich dich aus dem Wasser gezogen habe?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 21.12.2008, 01:08


    Es dauerte einen Moment, ehe der Junge realisierte wer da vor ihm saß - seine Rettung.
    Den Blick abwendend legte er seine Waffe zur Seite und biss sich auf die Unterlippe.
    Seinem Äußeren nach war er nicht älter als 16, doch die vielen Narben zeugten
    von einer großen Menge gekämpfter Schlachten.
    "Danke", murmelte er leise in seinen Umhang und stand mit einer plötzlichen
    Bewegung auf.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 21.12.2008, 01:36


    Nexus musterte den Jungen mistrauisch, auch wenn er selber nicht viel jünger aussah.
    "kannst du mir bitte mal erklähren was das ganze hier sollte?
    Erst fällst du mitten aus dem nichts in diese quelle, verwechselst
    mich mit irgendeinem wegelagerer oder bandit und offensichtlich
    hast du keine ahnung wo du bist. Ich würde von dir also gerne
    wissen was hier vorsich geht."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 21.12.2008, 01:48


    Erst erwiderte er lange Zeit garnichts, wandte sich dann aber doch Nexus zu.
    "Ich habe keine Ahnung was passiert ist und zuerst dachte ich, ihr wüsstet
    es. Aber ich spüre keine Gefahr ... " Mit misstrauischem Blick stierte er in die
    weite Ferne, über Nexus' Kopf hinweg. Es wurde immer dunkler und das
    schwache Schimmern war inzwischen verblasst. "Diesmal waren es drei Tage ... "
    Er flüsterte es leise vor sich hin und klang dabei nur mäßig interessiert.
    Scheinbar war dieses merkwürdige Ereignis nichts besonderes für ihn.
    "Das einzige, was ich sicher weiß, ist, dass ihr schnell verschwinden solltet.
    Blut, das lockt sie immer wieder an ... "
    So langsam machte er einen wirren Eindruck und die Art, wie er die riesige
    und vermutlich tonnenschwere Waffe locker in einer Hand hielt, trug
    maßgeblich zu dem schaurigen Bild bei, welches er nun abgab.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 21.12.2008, 02:38


    Nexus blickte den jungen nur verwirrt an und
    blickte auch mal kurz zu Kazumi ob sie vieleicht
    verstand wovon der komische Typ redete.
    "also ich verstehe kein wort von dem was du
    hier redest. ist es dir möglich die ganze sache
    hier vieleicht so darzustellen das selbst jemand
    wie ich das ganze verstehe? währe wirklich sehr hilfreich."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 21.12.2008, 08:56


    Kazumi hatte sich die ganze Zeit über in ihrem Beutel versteckt und lugte erst nun vorsichtig daraus hervor.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 21.12.2008, 11:06


    Kelnak näherte sich den Toren von Alvaria wie allen Stadttoren, und vor allem denen der Menschen, mit äußerstem Misstrauen. Der Zentaure versuchte einen möglichst harten, unnahbaren Eindruck zu machen, um bloß die Menschen in der Umgebung abzuschrecken. Und das funktionierte wie immer erstaunlich gut, sogar die Torwachen stellten kaum weitere Fragen, als sie seinen Passierschein sahen. Bald würde er also vor dem Zirkel erscheinen...und wahrscheinlich hauptsächlich zuhören. Der Auftrag seines Stammes lautete, in keinem Falle der geehrten Nomadenführerin Uaki zu widersprechen. Die Stämme waren sich selten einig, aber seit dem Krieg wurde die Doktrin der Einigkeit eisern durchgesetzt.
    Ich hoffe irgendwer gibt mir hier einen Grund, ihn umzubringen. Dann wäre die Zeit in dieser stinkenden, vollen Menschenstadt nicht so verschwendet...
    Selbst die furchtsamen Blick der Menschen konnten Kelnak kaum aufheitern.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 21.12.2008, 11:56


    Sie wuseln, und wuseln, hören garnicht auf zu wuseln
    Jeden Tag war es das gleiche, er saß am Fenster der Villa die er besaß in Alvaria, das große Prunkhaus wie man es auch nannte, und beobachtete die Menschen wie sie ihrem Altag nachgingen. Er war, oder zumindestens Dachten das Alle, der Sohn des Fetten Maximilius der hier lebte. Ein Mann der schon in die 50 ging und mehr als ein ganzes Schwein an einem Tag verdrückte, Trank Wein, Trank Bier, Trank Schnaps und lies sich rundum versorgen. Es wunderte niemanden als er Verstarb. Das verwundern kam erst dann als sein Sohn, 4 Jahre Später in die Villa einzog. Das vorher verkommende Haus, mit dem verkommenen Garten wurde wieder zu dem alten Glanz gebracht den es vorher hatte.

    Seitdem kursieren allerlei Gerüchte über den Sohn in der Stadt. Ein Grund dafür war das ganz einfach niemand wusste wie er aussah. Egal Wann oder Wo er sich befand, er hatte immer sein Gewandt an, trug seine Maske und sorgte so für immerwieder gesprächsstoff. Ob er nun ein Vampier war, oder eigendlich eine Frau, die das Haus hätte garnicht erben dürfen, am ende traf es doch niemals nur ansatzweise die Wahrheit.

    Seine Blicke Schweiften über die Menschen und er hob seine Rechte Hand und stellte sich vor wie er mit seinen Finger die Bewohner herum schubsen würde. Meistens verbrachte er Stunden damit sich sachen vorzustellen wärend er aus dem Fenster blickte und die Stadt begutachtete, als wäre es seine Eigene.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 21.12.2008, 12:50


    Gar nicht weit von dieser Villa ging Ran durch die Straßen. Widerwillig hatte sie ihre Rüstung abgelegt und trug nun ein weites rotes Kleid, das an den Ärmeln durch Stoffstücke mit der Taille verbunden war und dessen Rock aussah, als hätte sie ihn ein paar Mal um die Beine gewickelt. Ihre schwarzen Haare verdeckten sorgfältig die spitzen Ohren, doch das offensichtlich fremde Gesicht mit den stechend roten Augen konnte sie nicht verstecken - und sie wollte es auch überhaupt nicht. Sollten sich die Männer ruhig umdrehen und sollten die Frauen erblassen, ihr war es egal.
    Auf ihrem Rücken, ebenfalls gut von den Haaren versteckt, befand sich eine blassrote, mit Ornamenten verzierte Schwertscheide, die sich nach unten hin leicht bog. Darin waren ihre Schätze, ihre Werkzeuge.
    Sie hob den Bick und schaute sich eindringlich um. Auf dem Dorfplatz vor ihnen versuchte ein Spielmann mit Feuerschlucken zu beeindrucken, doch sie sah sofort, dass es kein Magier war, deshalb verlor sie schnell das Interesse. Wie bei allen Pflanzen Alvarias sollte sie bitteschön in die Voqomiz kommen? Der Hauptsitz des Zirkels schwebte schwerelos über den Marktplatz, keine Leiter, keine Treppen...sie erlaubten sich gerne einen Spaß, indem sie anderen ihre Macht demonstrierten. Der prismaförmige Körper war normalerweise die oberste Etage der Festung, geschmückt mit den edelsten Teppichen ließen sie es sich dort gut gehen.
    Knurrend blickte sie auf den Boden unter ihr, löste einen lockeren Pflasterstein mit der Fußspitze und murmelte etwas.
    "Tutoni..."
    Der Stein schwoll an, so dass sie beide Beine darauf stellen konnte, während sich ihre Arme anfühlten, als hätte sie ihn gerade eigenhändig auseinandergezogen.
    "Uzza"
    Mit einem leisen "wooosh" stieg sie auf, klammerte sich an ein Fenster und schwang sich grazil in den Ratssaal...zu ihrem Bedauern genau in das Essen, das auf dem Tisch stand. Sie ließ sich nichts von dem Pudding anmerken, der ihren Fuß schmückte und ignorierte das erschreckte Gemurmel.
    "Tut mir Leid, dass ich so hereinschneie, aber wir wollten uns doch treffen...? Wie wäre es also, verehrter Zirkel, wenn ihr uns wieder an die Festung bringen würdet? Sonst sehe ich mich leider gezwungen auch noch den Rest eures höchst angenehmen Mahles zu zermatschen."
    Sie schenkte den Leuten ein süßes Lächeln und hüpfte vom Tisch, wobei ihr Gleichgewichtssin durch den Zauber immernoch etwas mitgenommen wurde und sie einen Teppich mitriss.
    "Huch."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 21.12.2008, 18:25


    "Mylord", John Lambton, ein Mann im Alter von 29 Jahren trat von hinten an Kilian heran, "entschuldigt die Stöhrung, aber ich dachte es würde euch interessieren, dass man sich erzählt der Zirkel würde heute zur Beratung zusammentreffen und Botschafter aus allen Völkern wären hier her auf dem Weg." Er hielt einen Moment inne.

    Seit vielen Generationen diente die Familie Lambton nun schon den Nightravens. Doch der hier war anders als sein Vater, zum Glück. So hatte doch der Alte seine Familie wie Dreck behandelt. John war sogar etwas traurig, dass er nicht mehr die Gelegenheit bekommen würde ihn selbst zu töten. Zweifelsohne musste Kilian einen Großteil seines Wesens von seiner Mutter haben, welche John jedoch nie zu Gesicht bekommen hatte. Was auch nicht verwundernswert war.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 21.12.2008, 19:23


    Langsam aber sicher nahmen seine Augen einen kaltblütigen Ausdruck an.
    Etwas bösartiges, fast dämonisches lag darin. "Fragt mich nicht und ich muss
    euch keine Lügen erzählen. Seht nur zu, dass ihr so schnell wie möglich von
    hierverschwindet."
    Er konnte sie hören, ihr böses Fauchen, nurnoch wenige Meter trennten sie
    von der kleinen Quelle. "Sie sind unterwegs hierher."
    Damit wandte er sich ab und schritt langsam davon.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 21.12.2008, 20:48


    Nexus war nun kein bischen schläuer als vorher und
    blickte fragend zu Kazumi. "hast du verstanden was dieser unsinn sollte?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 22.12.2008, 11:52


    Er lies seine Hand sinken hielt sein Blick aber weiter aus dem Fenster gerichtet. "Sie werden nicht alle zusammenkommen, nur um ein par angelegenheiten anzusprechen..." Es klang als wäre es mehr an ihn gerichtet als an John. Seine Hände legte er auf die Lehne seines Stuhles und erhob sich aus diesem und drehte sich dann zu John hinter ihm um. "Es ist wichtig... äußerst wichtig das ich weiß... was nun dort entschieden werden soll..."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 22.12.2008, 13:06


    7 Jahre zog er nun schon umher;
    7 Jahre seit er aus dem Stamm vertoßen wurde,
    7 Jahre schon lebte er von der Natur und dem Geld,das er als Söldner verdiente.

    Und doch,diese 7 Jahre gehörten zu den besten seines Lebens:
    Er lebte nicht schlecht,war nur fürsch selbst verantwortlich,und wurde allgemein respektiert.
    Was kümmerte es ihn da,das sein Stamm ihn nichtmehr sehen wollte,das seine Brüder ihn für die Schande der Familie hielten?

    Er hatte keine Wahl gehabt,hatte sich zwischen dem richtigen und dem einfachen Weg entscheiden müssen.....und er tat,was er hatte tun müssen.
    Zuerst war er wütend gewesen als sie ihn verstoßen hatten,dann verwirrt,dann einsam.
    Aber nun lebte er schon 7 Jahre so,und die Einsamket war vergessen,die Wut verflogen und er hatte seinen neuen Sinn gefunden.

    Seit 7 Jahren war er Frei!



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 22.12.2008, 14:19


    "Euren verehrten Vater hat es nie interessiert was der Zirkel tut und lässt.", John schob seine Brille ein stück nach oben und blickte hinaus auf die Straße an Kilian vorbei. "Fazienierend, nicht wahr? All diese Mensch sind stehts bemüht etwas im Leben zu erreichen. Sie laufen hin und her und sehen doch nur ihre eigene kleine Welt. Euer Vater war genauso ignorant. Und letzten Endes war auch seine Rolle verschwindend gering im Kreislauf der Zeit."
    Er wandt sich wieder seinem Herren zu und sein Mund verzog sich zu einem leichten Grinsen: "Also was muss getan werden?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 22.12.2008, 16:59


    Ein junger schwarzelf trudelte beim Ratsgebäude ein und stand vor der torwache."Der Edle Botschafter,mein Herr Mahout Marrad Elendil Al jahir wünscht zu wissen wann der Rat zusammentrifft.Er wurde geschickt um vorzusprechen.Es ist sehr wichtig."

    (spielt mal wer die wache plz?)



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 22.12.2008, 18:02


    Kazumi schüttelte den Kopf. "Aber wir sollten vielleicht doch gehn." meinte sie aus ihrem Beutel heraus, wirkte ziemlich verschreckt.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 22.12.2008, 19:18


    Nexus schüttelte nur genervt den Kopf.
    "ich gebe nicht viel auf solches geschwätz. der Typ ist doch
    eindeutig nicht mehr ganz auf der höhe, sei es nun von dem
    sturz oder dem was davor passiert ist." Er stieg wieder aus
    dem Wasser schüttelte sich kurz um wenigstens wieder ein
    bischen trocken zu werden und zog sich wieder an.

    Er merkte nicht wie die quelle hinter ihm langsam begann zu brodeln und wie gleichzeitig die Runen an seinem Schwert begannen aufzuleuchten.Das Wasser sah so aus als würde es kochen, doch nur wenige augenblicke später erlosch das merkwürdige phänomen. statdessen schob sich in der mitte der quelle langsam das Wasser nach oben, verformte sich und nahm langsam die form eines Drachenkopfs an.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 23.12.2008, 15:37


    Von Kazumi kam nur ein leichtes Gebrummel aus ihrem Beutel, dann war sie still. Ganz offentlichtlich war sie eingeschlafen zwischen all ihren Blättern.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 23.12.2008, 19:17


    Im selben Moment flog ein aufgeschrockener Schwarm Vögel über ihre
    Köpfe hinweg und es roch plötzlich verbrannt. Nach verbranntem Holz
    in großen Mengen.
    Und da sahen sie die turmhohen Flammen über den Baumwipfeln, der
    Wald brannte lichterloh.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 23.12.2008, 21:09


    00c: danke Pitchy, genau das was ich jetzt nicht brauchen kann

    Eine erschütterung ging durch die gegend, fast so wie ein erdbeben.
    Das gesammte wasser in der quelle schoss in die höhe und verteilte
    sich regenartig über dem Waldbrand und löschte ihn.
    Nachdem sich wieder etwas Wasser in der Quelle gesammelt hatte
    erschien der Drachenkopf erneut. "wow.. starker auftritt Vater."
    Der Drache grinste breit und entblöste seine scharfen Zähne.
    "schön dich mal wieder zu sehen junge, war ganz schön schwierig
    dich ausfindig zu machen. Ich bin froh zu sehen das es dir gut geht."
    "Nett von dir, aber nur deswegn hast du dir sicher nicht die mühe
    gemacht um mich aufzuspüren." "Leider nicht mein Junge, die
    Drachen haben eine bitte an dich." "an mich? einen niederen?"
    "Ja, laut unseren informationen wird eine Mächtige gruppe der
    sterblichen bald eine versammlung abhalten wegen eines alten
    Krieges mit den Dämonen. Damahls griffen wir nicht ein weil die
    Dämonen keine gefahr für uns waren, doch wir wissen leider ob
    dem immernoch so ist." "Was wollt ihr also von mir?" "Du sollst
    unsere Augen sein mein junge. Wir möchten das du zu dieser
    versammlung gehst und soviel wie möglich herausfindest und,
    wenn es unabdingbar ist, für unser Volk sprichst." "Das... das...
    es währe mir eine ehre, weisst du wo die versammlung statfinden
    soll?" "soviel wir wissen in der Hauptstadt des Menschenreichs, viel
    Glück mein Sohn." Das abbild des Drachen verschwand und Nexus
    rümpfte die Nase. "ausgerechnet in die Hauptstadt."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 23.12.2008, 22:33


    ooc: Kann nichts dafür wenn du das genau dann anbringst wenn ich gerade einen großen Auftritt durchziehe :P

    Doch der Regen reichte nichts aus. Nur wenige Momente nachdem der
    Drache seine Botschaft überbracht hatte, züngelten die Flammen bereits
    wieder in den Himmel. Nun konnte man auch die Stimmen der Brandstifter
    hören. Menschen, viele bis an die Zähne bewaffnete Menschen trabten durch
    den Wald und suchten scheinbar etwas - oder jemand.
    "Brennt alles nieder! Dieser Halunke soll keine Zeit haben ein Versteck zu
    suchen. Findet das Ungetüm und bringt es zur Strecke!"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 24.12.2008, 00:58


    Er musste lachen, ein lachen das man sonst sich nur bei Wahnsinnigen vorstellen konnt. "Das ist einfach zu beantworten... wir nutzen die Unterwelt dieser Wunderschönen Stadt... ich habe nicht umsonst soviele bemühungen dort hinein gesteckt." Sagte er und ging zu der Tür blieb aber an ihr Stehen und drehte sich dann um. "Wobei... das kannst du auch erledigen... dann widtme ich mich..." er räusperte sich. "Wichtigeren angelegenheiten"
    Es war kein Geheimnis was diese Angelegenheiten waren. Frauen. Er liebte es sich mit Frauen zu umgeben.

    Die Unterwelt der Stadt wurde durch seinen einsatz mitgeprägt. Er investierte Geld in Waffen und Rüstungen für Banditen oder kümmerte sich darum das wärter bestochen wurden damit begabte Diebe wieder auf freien fuß waren. Nicht viele wusten darüber bescheid das er hinter vielen Sachen steckte und die die Es wissen sind hauptsächlich die die in der Unterwelt etwas zu sagen haben und bewahren das Geheimnis gut auf.

    (ena vielleicht solltest du die Wache spielen die Mali befragt, du kannst dir am besten vorstellen wie sie sich verhalten würde =))



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 24.12.2008, 12:12


    Gemächlich trottete Kelnak durch die Stadt. Er würde es sicherlich erfahren wenn die Ratsversammlung anfing, und er bezweifelte das schon alle Gesandten eingetroffen waren. Obwohl er immerhin eine Gruppe übellauniger Schwarzelfen ausgemacht hatte. Ob die wohl auch schwarz bluteten?
    In dieser Stadt gab es nicht viel zu tun, aber viel zu sehen. Und Kelnak musste feststellen, dass die menschlichen Schmieder der Hauptstadt zwar nicht an die Zwerge heranreichten, aber die Zentauren in einigen Dingen weit übertrafen. Daher hatte er sein Schwert durch eines der langen Reiterschwerter der Menschen ersetzt, und die gebratenen Fleischwaren von Adua waren, zumindest für eine kurze Zeit, frischem, blutigen Fleisch eines selbst erjagten Tieres fast vorzuziehen.

    Kelnak war es nicht gewohnt, so langsam immer wieder am selben Ort zu gehen. Er brauchte die Ebenen, weite Felder, über die er gallopieren konnte, und am Besten noch eine fliehende Meute vor sich.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 24.12.2008, 12:41


    Nexus wollte eigentlich gerade los und sich auf den
    weg in die Hauptstadt machen, als die Brandstifter
    die Lichtung betraten. Einen moment blickten sich
    Nexus und die Männer einfach nur verwundert an.
    "Was zur hölle soll das, warum zündet ihr den Wald an?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 24.12.2008, 13:06


    Sein Grinsen ließ nach. Er hasste es sich mit den brutalen Schlägern der Unterwelt von Alvaria zutreffen. "Nartürlich ich werde mich sofort auf den Weg machen. Wie ich euch kenne ist sicherlich bereits alles arangiert." Er ging ebenfalls zur Tür und legte seine Hand auf den prunkvollen goldenen Griff. "Wo werde ich die entsprechende Person finden?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 24.12.2008, 14:06


    Gemütlich trottete Hakon durch die Stadt. Plötzlich rannte eine Wache zu ihm und sagte " Ah da bist du ja Hakon. Komm!" Hakon erwiederte etwas verwundert " Hä? Wohin überhaupt?" " Das wirst du schon sehen" meinte die Wache grinsend und zog ihm am Arm hinter sich her.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Pitchaholic - 25.12.2008, 08:22


    "Ruhig Blut Jüngling! Wir suchen einen Mörder, einen gefährlichen
    Massenmörder. Ist dir irgendetwas auffälliges begegnet? Dieser Mensch
    hat die Familien aller anwesenden Männer förmlich abgeschlachtet
    und muss um jeden Preis gefunden werden!"
    Der Mann trug die Uniform eines Soldaten von Alvaria, also schien er
    diesen ungeordneten Trupp aus Brandstiftern anzuführen.
    "Wir zahlen dir auch alles was du willst, wenn du uns hilfst."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 25.12.2008, 11:26


    Die Wache blickte den gut einen Kopf größerern Elfen überheblich an. Für ihn war er nur ein Wilder, der irgendwo in einer kohlenden Steppe hockte, egal, ob er ein Mahozi war oder nicht...
    "Nun, Euer Herr wird wie jeder andere darauf warten müssen, dass der Zirkel von seiner mittäglichen Sitzung zurückkehrt. Wegen eines einfachen Botens werden sie sicher kaum..."
    Die letzten Worte gingen in knirschenden Gesteinsbrocken und flatternden Vorhängen unter. Der Wachmann, dem es den Umhang fast waagrecht nach hinten flatterte, verzog keine Miene. Der Mann neben ihm allerdings blickte mit aufgerissenen Mund nach oben und beobachtete, wie sich das tonnenschwere Festungsdach elegant auf seinen ursprünglichen Platz hinabsenkte.
    "Eh...Sie können eintreten...."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 25.12.2008, 13:23


    "Jüngling?" Nexus musterte die truppe. "Ihr sucht
    einen Massenmörder und fackelt dafür einen
    ganzen Wald ab?" Nexus schüttelte nur den Kopf.
    "Das ist wiedermal typisch für euch Menschen..."
    Nexus blickte an den Männern vorbei auf die
    brennenden Bäume und seufzte. wie sollte er die
    wieder löschen? und vorallem verhindern das
    die Menschen den ganzen Wald anzündeten?



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 25.12.2008, 14:25


    Aus dem Beutelchen drank ein leises Schluchtzen. Kazumi spürte was mit dem Wald geschah und weinter um ihn. Die Flammen hatte der Wald nicht verdient. Doch in Gegenwart dieser grobschlächtigen Menschen traute sie sich nicht aus ihrem Beutel.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 25.12.2008, 15:59


    Der junge elf blickte auch erstaunt als das dach herunterkam."Ich werde meinen herrn informieren."Und schon war er weg.

    Nach einiger zeit es könnten höchstens 10 minuten vergangen sein da traf ein sänftenzug vor dem ratsgebäude ein.Die sänfte wurde hinab gelassen und ein in langer robe und turban gekleideter Adlig wirkender Schwarzelf kam heraus.Mit einem schwer zu deutenden blick zu den wachen passierte er diese und betrat das gebäude.Einer seiner begleiter trat vor seinem herrn ein."Werte Zirkel vertreter,mein Herr Mahout Marrad Elendil El jahir wünscht vorzutreten und vor dem Zirkel zu sprechen."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 25.12.2008, 19:54


    Kelnak trabte verdrossen auf das Ratsgebäude zu. Vielleicht könnte er nun endlich diese Sitzung hinter sich bringen und in die Ebnen zurückkehren.
    Wohlweislich vermied er es, die Schwarzelfen zu lange anzusehen. Verrückte, arrogante Hunde allesamt.

    Schweigend betrat der Zentaure mit zwei seiner Begleiter das Ratsgebäude, die Hufe klapperten laut auf dem blanken Boden.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 25.12.2008, 20:26


    "Ahe..." ein Stöhnen kam von ihm und er schien nicht unbedingt selber genau zu wissen, was er sagen wollte. "Du... wirst ihn schon erkennen... seh es als eine Prüfung... eine weiterbildung zur erkennung von persönlichkeiten" Gluckste er belustigt und drehte sich dann zum Fenster um und starrte raus. "und... beeil dich lieber... ich denke es fängt bald an"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 25.12.2008, 21:14


    Er schloss die Tür hinter sich und mischte sich unter das normale Volk Alvarias. Seinen feuerroten Mantel hatte er sich über die Schultern gelegt. Er gab vieles auf sein Aussehen, was man von manchen Menschen und Rassen, ins besondere den Zentauren, nicht sagen konnte. Sie waren für ihn wiederwertige willde Kreaturen ohne jedliche Form von Anstand.
    Sein Ziel war ein Haus, über dessen Tür ein Schild mit der Aufschrifft "Zum Zirkel" hing. Wenn man den Zustand des Gebäudes betrachtete war dieser Name alles andere als zutreffend. Die Schaniere der Tür ächzten, als John sie öffnete und eintrat. An der Bar des Gasthauses drenkten sich seltsame Gestalten dich auf dicht. Dem einen fehlte ein Auge dem anderen ein Bein und wieder andere sahen aus als fehle ihnen der letzte Rest Verstand.
    Mit diesen Leuten konnte er nichts anfangen, aber meist wussten die Wirte in solchen Angelegenheiten besser bescheid. Er setzte sich also auf einen der Stühle am Thresen und rief den Wirt zu sich.
    "Wie kann ich helfen", die Stimme des Mannes war tief und seine Züge hart.
    John bedeutete ihm leise zu sprechen und sagte dann selbst in einem angemessenem Ton:"Ich suche jemanden. Jemanden mit Beziehungen. Beziehungen zum Zirkel."
    Einige der anderen Männer drehten sich zu John um.
    "Ah, der Zirkel, ja? Ich denke da kann ich euch helfen. Gegen eine entsprechende bezahlung versteht sich."
    John zog einen kleinen Lederbeutel aus seiner Tasche und warf ihn auf das Holz, sodass man das Geld hören konnte.
    "Ja, das wird reichen. Geht doch bitte nach oben. Zweite Tür rechts."

    Die Tür vor der er nun stand unterschied sich nicht von den anderen. John klopfte an und öffnete sie ohne zu warten. Er schloss sie wieder und wandt sich an die Person die an dem einzigen Tisch im raum saß: "Guten Abend. Man sagte mir, dass ihr mir in einer Angelegenheit bezüglich des Zirkles behilflich sein könnt. Genauer gesagt wünsche ich Informationen über das Thema ihres heutigen Treffens."

    ooc: wäre nett wenn du das übernimmst Nalim, du weißt besser was es für möglickeiten gibt.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 25.12.2008, 23:49


    Mürrisch stapfte Nelian durch die Straßen von Alvaria;
    Er war als Begleitschutz eines Botschafters in die Stadt gekommen,und wartete nun hier bis dieser in sein Land zurückkehren wollte.
    Der Aufenthalt in der Stadt mochte ihm zwar nicht gefallen,aber immerhn zahlteder Botschafter gut,und war intelligent genug auch auf Ratschläge was gefährliche Routen und Kämpfe anging zu hören.

    'Wenn ich schonmal hier bin,kann ich mich genausogut mal nach Neuigkeiten umhören',dachte Nelian,und machte sich langsam richtung Kneipe.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 26.12.2008, 00:15


    (huch... jetzt hatte ich gehofft ich könnte mich ganz auf dich verlassen Loki denn ich habe selbst auch so keine ahnung ^.^ aber ok ich versuch mein bestes)



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 26.12.2008, 00:59


    Nexus steckte vorsichtig seine Hand in den blätterbeutel
    von Kazumi und strich ihr über den Kopf, während er leise
    zu ihr sprach. "Kazumi, ich weis das du angst hast und du
    mit dem Wald leidest, aber ich brauche deine Hilfe wenn
    ich das Feuer löschen soll, meine kraft ist dazu nicht
    geeignet. Ich kann dir nichts versprechen, doch vieleicht
    schaffen wir es noch zu retten was zu retten ist."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 26.12.2008, 11:50


    Ran saß auf einem unbequemen roten Lehnstuhl und hatte die Hände auf die Oberschenkel gelegt. Ihre Augen suchten die Zirkelmitglieder ab, während sie selbst gemustert wurde wie ein Lamm kurz vor dem Schlachtbeil. Neben ihr waren noch mehrere Stühle frei, an einer Stelle war nur ein freier Platz, wahrscheinlich für den Zentauren. Mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte sie die Hirschkeule auf dem Teller des Zwerges und dann seinen Bart, von dem kleinere Essenbrocken hingen....interressant.
    "Ich würde zu gerne erfahren, warum uns die Weißelfen ausgerechnet die Blutklinge geschickt haben? Haben sie etwa Angst, das wir versuchen würden, ihnen einen Streich zu spielen?", fragte der Schwarzelfengeneral Dorthar Nurine mit unverhohlener Verachtung. Dabei spannten sich seine Nackenmuskeln an und er wirkte wie ein Stier, der gleich auf sie losstürmen wollte.
    Ran, mit ihrem Titel angesprochen, wusste glücklicherweise, wie sie vor dem aufgeblasenen Elfen zu reagieren hatte. Sie stand auf, drückte einen Zeigefinger auf die geschürzten Lippen und sprach mit leiser, bedrohlicher Stimme: "Eure Zunge ist schnell, aber meine Klinge schlägt die Eure in diesem Punkt. Selbstverständlich ist Euch bewusst, dass ihr mich jederzeit mit den kleinen Finger zur Strecke bringen könntet, das bedeutet jedoch keineswegs, das Ihr Euch diese Unverfrorenheit in einer offiziellen Sitzung erlauben könnt. Dadurch, dass Ihr mich verspottet, macht Ihr Euch auch über meine Königin lustig, denn sie hat mich gesandt. Mit vollster Ehrlichkeit kann ich sagen, dass ich nicht an ihrer Wahl beteiligt war und auch in keinster Weise darum gebeten habe, noch mehr Ruhm einzuheimsen."
    Sie setzte sich wieder hin, als sich die Tür öffnete und ein Bote der Zirkelvorsitzenden etwas ins Ohr flüsterte. Währenddessen versuchte Dorthar sie mit stechenden Blicken einzuschüchtern.
    Die Stimme Lady Noêls von Alathrie strotzte vor Autoriät, als sie verkündete: "Gerade haben wir die Kunde darüber erhalten, dass ein bereits durch Steckbriefe gesuchter Verbrecher sich in unseren Reich befindet. Damit meine ich natürlich Eures, Julia. Er wird bereits von mehreren Männern verfolgt, welche den Wald angezündet haben..."
    "Sie haben...was?", fragte Ran beherrscht und grub ihre Fingernägel in die Oberschenkel. Wie konnten sie es wagen, die Wälder anzuzünden...
    "...und nun sind sie darauf aus, dass wir offiziell bekanntgeben, dass jeder, der ihn sieht schnellstmöglich den Zirkel alamieren muss", fuhr sie mit monotoner Stimme vor und überging Ran einfach. Kurz danach hallte ihre Stimme über die ganze Stadt.
    "Mit sofortiger Wirkung wird nach einem jungen Mann von etwa 16 Jahren gefahndet, der ein übergroßes Schwert führt. Er hat blonde Haare und wirkt sehr still und zurückhaltend. Gesucht wird er unter anderem wegen brutalen Massenmordes an unschuldigen Bürgern des Menschenreiches. Sollte man diesem Jungen begegnen, ist sofort der Zirkel zu verständigen, da er wahrscheinlich viel stärker ist, als sie meisten Wachen."
    Ihre Stimme verhallte nur langsam und die Lady Alathrie wirkte in diesem Moment so mächtig, dass sogar die anderen Zirkelmitglieder zusammenschrumpften wie ausgetrocknete Pflaumen. Ein leichtes Lächeln umspielte Rans Lippen, doch die Vorsitzende erwiderte es nicht. Sie blickte wie immer ausdruckslos auf ihre zierlichen Hände.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 26.12.2008, 16:02


    Elendil stand immer noch vor der ratsklammer und glühte vor zorn.Er hasste es warten zu müssen.Wutentbrannt rauschte er an seinem zeremoniensklaven vorbei und in das ratszimmer hinein wo er grad von einem gesuchten mann hörte.Er versuchte sich zusammenzunehmen doch es gelang ihm nicht wirklich."Bei den winden von Alvaria,wird das zeremoniel für eine weisselfe übersprungen das ich wie ein hund vor eurer Ratskammer warten muss?Ich bin Mahout Marrad Elendil Al jahir,Botschafter des Kalifen Schwarzauge und wünsche mit dem nötigen respekt behandelt zu werden und nicht wie ein bettler aus den gassen..."herrschte er die anwesenden an."Mein Kalif schickt mich weil er wissen will warum der zirkel ausserhalb der normalen zeiten tagt und seine besten krieger einholt," merkte er nun etwas ruhiger an.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 26.12.2008, 16:58


    "Wahrscheinlich überspringen sie das Zeremoniell für die Frau, Schwarzelf, weil sie schon vor dir da war und Keines bekommen hat. Und du versperrst den Weg."
    Langsam trottete Kelnak an dem aufgebrachten Schwarzelfen vorbei, ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen, jedoch wohlweislich mit der Hand auf den Schwertgriff gelegt.
    Schließlich ging er mit den Vorderbeinen in die Knie und verbeugte sich soweit es ging, allerdings für jeden ersichtlich hauptsächlich in die Richtung der Anführerin der Zentaurenstämme, Uaki. Einige Momente verharrte er so, bevor er anfing zu sprechen.
    "Ich, Kelnak Meerauge, Kriegerführer des Zornhufstammes, bin den weiten Weg nach Alvaria gekommen um den Worten des Zirkels zu lauschen. Ich bin, wie jederzeit, euer ergebenster Diener, Uaki, die man die Tapfere nennt, Einigerin der Stämme, Führerin der Zentauren und verehrte Oasenfinderin. Euer Diener..." Hier zögerte er kurz "...und der des Zirkels, wie es mir befohlen wurde."
    Dann erhob er sich wieder und wartete darauf, dass man zu ihm sprechen würde.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 26.12.2008, 17:33


    ooc: dann mach ich das. ich hoffe das geht so

    Der Mann erhob sich und begann John eindringlich zu mustern.
    "Du bist doch der Speichellecker dieses Adligen.", in seiner Stimme schwang Verachtung mit, "Wie heißt er noch gleich, Kilian Nightraven oder? Nun ich denke ich schulde ihm noch was. Leider habe ich keine Information diesbezüglich. Doch ich denke es gibt andere Möglichkeiten."
    Man konnte solchen Leuten meist nicht trauen. Sie waren nur höchst selten dazu bereit ihr Schulden zu begleichen.
    "Und wie sieht diese Möglichkeit aus?", John sprach mit einiger Forsicht und betonte das Wort "Möglichkeit" dabei ganz besonders.
    "Nun der Abgesandte von Alvaria ist mir noch einen kleinen Gefallen schuldig. Es gibt da einige Dinge die besser nicht über ihn an die Öffentlichkeit dringen sollten. Ich denke er würde euch mit Freuden seinen Posten für einige Zeit überlassen."
    "Mir? Ich soll an dem Treffen teilnehmen?"
    "Sicher warum nicht? Ihr wolltet doch Informationen, so bekommt ihr sie aus Erster Hand. Ihr trefft meine Leute auf dem Platz vor dem Ratsgebäude, sie geben euch die notwendigen Papiere."
    John verließ den Raum wieder. Eigentlich hätte er Kilian davon in Kenntniss setzen sollen, aber die Zeit war zu knapp er musste zu dem Treffen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 26.12.2008, 17:49


    Elendil blickte Zornig zu dem Zentauren und trat beiseite.Er war es nicht gewohnt so behandelt zu werden.Um dem zirkel dennoch respekt zu zollen verbeugte er sich ebenfalls."Mein General,mein schwert und meine männer gehören euch und dem Zirkel."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 26.12.2008, 19:50


    Lady Noêl stand auf und musterte beide mit ausdruckslosem Blick. Sie breitete die Hände aus und zeigte auf die Plätze, die ihnen zugewiesen waren.
    "Wir mögen unsere Differenzen für heute begraben und uns dafür mit bestem Wissen und aus den besten Absichten beraten, doch den Grund für unsere Versammlung werde ich erst nennen, sobald alle eingetroffen sind, die noch kommen."
    Sie setzte sich wieder hin. Ran schnitt eine Grimasse und drehte an ihrem Schwertgriff herum, mit der anderen Hand zupfte sie an ihrem Rock und zeigte so, dass sie diese Spannung vor der Verkündung absurd fand.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 26.12.2008, 19:53


    Kelnak nickte nur und trottete zu seinem Platz, um von dort aus die Anwesenden zu mustern.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 26.12.2008, 20:29


    Elendil nahm auf dem ihm zugewiesenen stuhl platz und versuchte sich etwas zu beruhigen.In seinem innersten brodelte es.Warten zu müssen hasste er aufs äusserste.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 26.12.2008, 20:55


    Wenige Minuten später traf er auf dem genannten Platz ein.
    Eine kleine gebeugte Person, ein Zwerg, kam auf ihn zu. "John Lambton nehme ich an. Ich habe etwas für euch.", die selbst für einen seiner Art kleine Kreatur zog eine Pergamentrolle unter seinem Mantel hervor. John öffnete sie und warf einen flüchtigen Blick darüber. "Ah, mein Name ist jetzt also Julius Guivre. Was machen wir wenn der Botschafter sich entscheiden sollte doch hierher zu kommen?"
    "Keine sorge, das wird er nicht. Sagen wir er ist nicht in der Verfassung irgendwo hinzugehen."
    John wandt sich von dem Zwerg ab und ging hinüber zu den beiden Wachen die das Ratsgebäude bewachten. Er zeigte das Ausweisschreiben vor. Eine Wache sah sich das Schreiben an, dann ihn und wieder das Schreiben: "Ihr könnt eintreten."
    Er ging hinein.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 00:05


    /ooc:Wollte mal fragen ob es möglich is das ich erst nach der Versammlung zur Gruppe stoße,und ob ich eventuell noch nen zweiten Char einbringen könnte(Würd dann natürlich auch nen neuen Steckbrief erstellen)

    Der "Söldnertreff" war eine Kneipe nach seinem Geschmack:raue Burschen,grobe Weiber,Vertreter aller Völker und kein hochnäsiger Adel.
    Oder kurz,die Taverne wurde ihrem Namen gerecht.
    Ein kühles Bier bestellend,verzog Nelian sich in eine Ecke und fing an sich umzuhören



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 27.12.2008, 12:10


    [ooc:] Klar, du kannst soviele Charakter einbringen, wie du willst, solange es dann nicht eine kleine Armee wird ^^ Wir finden schon einen Weg, dich noch mitzunehmen. [/ooc]

    "Grüße auch Euch", sagte Lady Noêl zu den Neuankömmling und wies ihm seinen Platz.
    "Ich denke, wir brauchen nur noch einen, dann sind wir vollzählig. Macht es euch bequem."

    Ran hatte das unwahrscheinliche Glück, zwischen einem Schwarzelfen und einem Zentaur zu sitzen. Missmutig blies sie die Wangen auf und trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte.
    "Und, seid ihr auch eine berühmte Persönlichkeit?", fragte sie niemanden bestimmten der beiden und ließ ihre Knöchel vernehmlich knacken. Was für eine dumme Anrede...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 13:31


    "Ich bin Kriegerführer. Mein Name soll meinen Gegnern Angst einjagen, und das funktioniert auch oft genug..." Der Zentaure setzte ein schiefes Grinsen auf "...auch wenn ich zugeben muss, dass er keinen so erschreckenden Klang hat wie die Blutklinge. Die Geschichten über eure Taten hat mir schon meine Mutter erzählt, als ich gerademal einen Holzspeer in die Hand nehmen durfte. Und in unserem Stamm gibt es nicht viele Geschichten über Nicht-Zentauren."
    Stirnrunzelnd betrachtete er das Essen, das vor ihm ausgebreitet auf dem Tisch lag, und nahm sich dann doch lieber nichts davon.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 27.12.2008, 13:39


    Ran schluckte und überlegte sich, wie sie das Kompliment am besten zurückgab, wo sie doch überhaupt nichts von dem Zentauren wusste.
    "Eigentlich war es ja kein richtiger Verdienst. Die Dämonen hatten mich eingekesselt und ich...nun, mir wurde auch von der restlichen Armee geholfen. Ich sehe Euch aber an, dass ihr stark seid und ihr wirkt entschlossen."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 14:09


    Kelnak sah die Elfe erstaunt an.
    "Bescheidenheit...mein Vater sagte einmal, nur die besten Krieger könnten sich eine solche Schwäche leisten..."
    Stirnrunzelnd wandte er sich wieder dem Tisch vor ihm zu.
    "Ich bin jung...aber ich hoffe ich werde in meinem Leben noch Taten vollbringen, von denen man den jungen Kriegern erzählt. Vorerst muss ich dieser Versammlung beiwohnen und dienen."
    Das letzte Wort sprach er mit einer solchen Verachtung aus, das man glauben könnte er wolle gleich auf den Boden spucken.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 14:24


    "Ihr tut ja gerade so als wäre es eine Schande dem ehrenwärten Zirkel zu dienen, Zentauer.", John war gerade dabei auf den ihm zugeteilten Platz zu zugehen, als er die Unterhaltung zwischen dem Zentauren und dem Elf mitbekam, "Euer Volk ist doch nicht etwa immer noch wütend, weil man eure Stadt als Gefängnis benutzt? Es ist eine große Ehre die eurem Volk zuteil wurde."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 14:34


    Hakon saß auf einen der Stühle bei der Versammlung und sagte nichts. Er haßte es irgendwo hin gebracht zu werden, obwohl er keine Lust darauf hatte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 15:06


    Er saß noch nicht lang in seiner Ecke als eine in grün gehüllte Gestalt auf ihn zukam.Erbeäugte sie misstrauisch,entspannte sich aber als er eine ihm bekannte weibliche Stimme hörte.
    Die beiden unterhielten sich eine Zeit lang,und gute 20 Minuten später konnte man 2 angetrunkene Stimmen singen hören:

    "Was kann schöner sein am Leben,als zu nehmen statt zu geben?
    Was kann schöner sein,als ein Söldnerschwein zu sein?
    Was kann schöner sein am Siegen,als fürs töten Geld zu kriegen?
    Was kann schöner sein,als ein Söldnerschwein zu sein?"

    Mit der Zeit wurde das gegröhle lauter,als immer mehr Leute in der Taverne mit einstimmten.

    ((Das Lied ist übrigens von den Streunern und heisst 'Söldnerschwein'))



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 27.12.2008, 15:57


    Elendil blickte zu dem zentrauren und der weisselfe.Kurz räusperte er sich und merkte dann an."Auch ich war bei dieser schlacht anwesend zusammen mit meinem Glorreichen Vater den mann auch Silberauge hiess.Ich bin Mahout einer grossen Armee meines kalifen,das heisst in der zunge der Menschen hauptmann."Elendil zog das tuch vor seinem gesicht etwas hinunter um etwas wein zu trinken,lächelte würdevoll und verhüllte sich dann wieder.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 19:55


    Kelnak verzog wütend das Gesicht und wandte sich dem Menschen zu.
    "Ich werde euch an eure Worte erinnern, sollte man das Land eurer Eltern einstampfen. Wärt ihr ein Zentaur, würde ich euch zum Kampf fordern, damit ich euch zeigen kann was Ehre ist. Was ist es für eine Ehre dazusitzen und den Worten von Fremdländern zu lauschen? Ich sollte in den Steppen sein und Banditen bekämpfen, Krieger ausbilden, trainieren für den Tag, da wieder Feinde kommen werden. Was weiß ein Stadtmensch von der Ehre?! Bah!"
    Während der letzten Worte war Kelnak immer lauter geworden, beruhigte sich nun aber wieder ein wenig.
    "Ich verschwende meine Worte. Ihr seht aus als hättet ihr noch nie einen Speer geführt. Ihr riecht nach..."
    Er suchte nach dem richtigen Wort, winkte dann aber bloß ab und sah mürrisch vor sich auf den Tisch.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 27.12.2008, 21:36


    "In der Tat, ich bin nur ein dummer Mensch der nichts von eurer Kriegerehre versteht.", er schob seine Brille aus einem Reflex wieder nach oben. An seinem Platz angekommen legte er seinen roten Mantel über den Stuhl und setzte sich. Von dem gedeckten Tisch nahm er sich eine kleine Tasse Tee. "Wann kommt den bitte der letzte Botschafter? Man kann sich einfach nicht mehr auf Zwerge verlassen."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 27.12.2008, 23:03


    Etwas seltsames geschah, der Beutel find an zu glühen, es glühte eher aus ihm heraus. Dann stieg die kleine Windling in die Höhe, sie war nur noch eine glühende Kügel in der Luft, ein paar Meter über dem Boden. Es wurde angenehm warm und ein frischer Duft wehte über die Lichtung.

    Langsam lösten sich aus den Bäumen um sie herum ebenfalls kleine Lichtkugeln, schwebten aus den Blättern zu Negumi und sammelten sich um die kleine Fee herum. Mit einem Knall schoss eine Welle aus reinem Licht von der Lichtung aus hinfort, durch den Wald. Das Feuer wurde gelöscht, die Schäden von den Flammen waren verschwunden.

    Mit einem leichten Plumps landete Negumi im Gras. Das kleine Geschöpf war blass wie kalk und schien bewusstlos. Dieser mächtige Zauber hatte ihre ganze Kraft erschöpft und auch die Pflanzen in der Umgebung wirkten müde.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 28.12.2008, 12:03


    "Nun, werter Botschafter...Ihr irrt Euch, denn der letzte, auf den wir warten ist kein Zwerg", meinte Noêl vielsagend in John's Richtung.
    Die anderen Zirkelmitglieder begannen eifrig zu tuscheln, und auch Ran setzte eine skeptische Miene auf.
    "Natürlich ist es die Eigenschaft eines großen Kriegers, ich sage ja nicht, das ich schwach wäre. Lediglich, das ich nicht alles verdiene, wofür ich geehrt werde. Ihr solltet vielleicht bisher erfahren haben, dass wir Weißelfen von Lügen nichts halten. Und Bescheidenheit ist der buckelige Verwandte von Lügen, edler Zentaur." Sie zwinkerte ihm zu und nahm sich ein paar Trauben, in die sie so vorsichtig hineinbiss, als hätte sie Angst, sie zu verletzen.
    "Außerdem...würde ich meine Zunge zügeln, sonst müsst ihr verbannt werden. Das ist nicht sehr angenehm, glaubt mir."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 28.12.2008, 12:13


    Kelnak nickte nachdenklich und nahm sich ebenfalls eine Traube.
    "Ich muss noch einiges lernen. Ich lebe um zu dienen."
    Es klang als hätte er das schon sehr oft gesagt und als würde es ihm nicht sonderlich gefallen. Dann warf er sich die Traube in den Mund.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 28.12.2008, 15:33


    "Bei allem gebürendem Respekt, aber haltet mich nicht für einen Narren, Noêl." John nahm einen kurzen Schluck aus seiner Tasse, wobei er mit peinlicher Genauigkeit darauf achtete nichts zu verschütten und die Bewegung so elegant wie möglich zu gestallten. "Es ist doch offensichtlich, dass alle mehr oder weniger intelligenten Völker Alvarias vertreten sind. Bis auf die Zwerge. Oder wollt ihr mir etwa weiß machen wir würden auf einen Drachen oder gar einen Dämon warten?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 29.12.2008, 19:07


    "Geduld ist eine schwierige Tugend, aber ich bitte Euch, so gut wie möglich daran zu arbeiten. Wir warten tatsächlich auf einen von Euch genannten, allerdings scheint er sich mit anderen Dingen aufzuhalten." Sie blinzelte zweimal, rührte sich danach aber nicht.
    Ran starrte Noêl entgeistert an und es passierte etwas, was eigentlich noch nie der Fall war: ihr Unterkiefer klappte auf.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 29.12.2008, 19:29


    Der Tee verteilte sich über dem Tisch, als er John im Hals stecken blieb und dieser ihn ausspie. Bis eben hatte er sich noch Sorgen gemacht, Kilian könnte ihn für sein langes Wegbleiben bestrafen, aber nun sollte ein Drache - denn es konnte kaum ein Dämon sein- an dem Treffen teilnehmen. Tatsächlich gehörten diese Wesen zu den Dingen in Alvaria über die der Diener nur wenig wusste. Selbst in der Bibliothek der Nightravens war nichts über sie zu finden. Möglicherweise war diese Kreatur in der Lage seine ware Identität zu erfassen. "Und was schlagt ihr nun vor...", seine Stimme war leise und gebrochen,"...wie lange wir noch warten?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 29.12.2008, 20:22


    Mit wenigen sprüngen war Nexus bei Kazumi. Vorsichtig hob
    er die kleine Fee hoch und strich ihr vorsichtig über die
    Wange. "Danke kleine." Sanft legte er Kazumi wieder in ihren
    Blätterbeutel damit sie sich ausruhen konnte. Sie hatte alles
    getan was in ihrer macht stand, nun war er dran um zu
    verhindern das der wald erneut brannte."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 31.12.2008, 11:26


    "Eine unüblicher akt... gleich einen ganzen Wald in flammen zu versetzen" Zwischen den Bäumen huschte, in seine Schwarze und vermummende Trachte gehüllte Kilian hervor. Er zeigte auf Nexus. "Ihr werdet bestimmt erwartet... sicherlich im Zirkel wie alle anderen Botschafter... oder irre ich mich?" Seine Stimme wirkte so als würde er nur sicher sein, nur wollte aus höflichkeit noch einmal nachfragen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 31.12.2008, 12:51


    "Selbstverständlich warten wir solange, bis er auftaucht. Alles andere wäre unhöflich und ich glaube nicht, dass wir nur wegen etwas so kleinen wie Ungeduld die Drachen beleidigen wollen..." Lady Noêl blickte John mahnend an, wobei ihre Augen kurz silbern glänzten.
    "Dennoch...kann ich euch erzählen, was es mit unserer Versammlung auf sich hat.
    Wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, seid ihr keine Friedensboten. Im Gegenteil...ihr seid extra dazu ausgesucht worden, einen kleinen Auftrag für uns zu erfüllen. Details gibt es dann später."
    Ran nickte bedächtig. So etwas hatte sie sich schon gedacht.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.12.2008, 14:11


    Kelnak lächelte.
    Scheint so, als würde dieses Treffen doch nicht vollkommen nutzlos enden...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 31.12.2008, 15:00


    Elendil blickte die zirkelmitglieder kurz an und brummte irgendwas in seinen turban."Ich hoffe euer erwähnter botschafter beeilt sich.Mein harem wartet nicht gerne auf mich.Und ich bin auch kein heiliger was das warten betrifft."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 04.01.2009, 13:52


    Ran blickte Elendil mit unverhohlener Verachtung an. Aus ihren Augen schienen Funken zu sprühen. Ein Harem! Was denkt er sich eigentlich, wie er sich hier aufspielen kann? Bloß weil er ein Mahout ist...
    Mit gespielter Höflichkeit stand sie auf. "Meister Elendil, es ist wohl etwas unangebracht so wenig Respekt gegenüber der Autorität unseres Zirkels zu zeigen...darüber hinaus interessiert weder mich noch sonst jemanden, wie ihr Harem beschaffen ist. Wenn ihr mir diese Ehrlichkeit zugestattet, finde ich es sogar abstoßend und demütigend, wo ich, wie es aussieht hier die einzige Frau bin, die mit dem Auftrag betraut wird. " Sie setzte eine Kunstpause und schaute kurz zu dem schwarzelfischen Zirkelvertreter, der nur ein amüsiertes Lächeln für sie übrig hatte.
    "Nichtsdestotrotz hat er Recht, dass sich der Abgesandte beeilen sollte...", fügte sie dann an, um noch so weit wie möglich die Kurve zu kratzen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 04.01.2009, 19:58


    Elendil schmunzelte leicht."Erstens heisse ich für euch Mahout Al jahir,zweitens habe ich sehr wohl bemerkt das ihr die einzige Frau seid die angefordert wurde.Wobei ich nicht zu sagen vermag ob es an eurem titel liegt oder daran das der Zirkel bestimmt wen sie zu sich holen.Vor allem haben sie uns alle eingeladen weil wir sozusagen die besten unserer Völker sind."Elendil blickte kurz zum General."Ausserdem steht es jedem hochrangigen Schwarzelfen zu einen harem zu besitzen.Es entspricht seinem Status."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 11.01.2009, 02:20


    Nalim hat folgendes geschrieben: "Eine unüblicher akt... gleich einen ganzen Wald in flammen zu versetzen" Zwischen den Bäumen huschte, in seine Schwarze und vermummende Trachte gehüllte Kilian hervor. Er zeigte auf Nexus. "Ihr werdet bestimmt erwartet... sicherlich im Zirkel wie alle anderen Botschafter... oder irre ich mich?" Seine Stimme wirkte so als würde er nur sicher sein, nur wollte aus höflichkeit noch einmal nachfragen.

    Nexus drehte sich überrascht zu dem vermummten Kilian um.
    Seine Augen verengten sich zu schlitzen, als er ihn musterte.
    "Woher wisst ihr das?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 11.01.2009, 02:30


    "Ihr habt Flügel..." antwortete er trocken. "Und ihr seit nach meinem einschätzen zu unbefedert um ein Vogel oder etwas ähnliches zu sein... also liegt die vermutung nahe das ihr ein Halbling seit... Gut ok" er nickte und verschrenkt die Arme. "Ihr solltet nun umgehend zum Zirkel aufbrechen..." Er lies seine Arme wieder locker und machte einen Schritt vorwärts und sein blick der kurz auf den Brandstiftern ruhte ging wieder zu Nexus. "Ich sehe in euren Augen... das ihr etwas fragen möchtet..." Er schüttele den Kopf. "Lasst es"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 11.01.2009, 02:35


    Nexus war sehr überrascht das dieser Mann seine illusionszauber,
    mit denen er sich schützte, einfach so durchschauen konnte.
    Er musste wohl ein starker und talentierter Magier sein.
    Nexus lies sich äusserlich jedoch nichts anmerken. "Ich kann nicht
    gehen... nicht solange diese Männer hier sind und den Wald roden
    wollen... und das auch noch aus einem so lächerlichen grund."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 11.01.2009, 02:43


    Er blickte zu den Brandstiftern. "Ihr solltet wirklich mehr vertrauen in eure Menschlichen Nachbarn legen... also nun geht endlich... ich verspreche euch dafür zu sorgen das dieser Wald nicht zu Brennholz wird" dannach richteten sich seine Blicke zu nexus. "Nun los doch..."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 11.01.2009, 02:52



    Nexus wollte erst auf die anmerkung mit dem vertrauen in die
    menscheit etwas erwiedern lies es dann aber doch bleiben. Er
    war sich nicht ganz sicher ob er diesem Mann vertrauen konnte,
    doch auf der anderen seite hatte dieser keinen grund ihn über
    ohr zu hauen und ausserdem hatte er nunmal schlicht und einfach
    recht. Nexus zweifelte nicht daran das er die macht dazu hatte die
    Männer aufzuhalten. "nun gut... dann seit ihr mir für diesen Wald
    jetzt verantwortlich..." Nexus löste die meisten illusionszauber die
    ihn umgaben, so das auch die Soldaten nun sehen konnten was er
    in wirklichkeit war, breitete seine Flügel aus und sties sich kräftig
    vom boden ab. im Flge würde er in kurzer zeit in der nähe der
    Hauptstadt sein.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 11.01.2009, 22:26


    (/vote Nexus kommt zum Zirkel und die Geschichte geht weiter)



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 12.01.2009, 16:46


    Lady Noêl erhob sich lächelnd, doch sie hatte keinerlei Gefühlsregung auf ihrem Gesicht.
    "Wie ich sehe, hat er bereits die Stadtgrenze überschritten, wenn Ihr vielleicht..."
    Sie deutete auf Ran, diese erhob sich seufzend und fuhr einmal mit der Hand über die Fensterscheibe, die sich daraufhin in Luft auflöste.
    "Diese Fenster sind durch Magie gefertigt, harte Luft sozusagen...", wisperte Uaki ihren Stammesgenossen zu.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 12.01.2009, 18:32


    Kelnak nickte knapp.
    "Beeindruckend."

    Sein Ton war verächtlich, doch er hielt sich immer noch an der Grenze des Höflichen. Er verachtete Magie.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 13.01.2009, 01:20


    Nexus hatte tatsächlich vor einfach durch das Fenster zur versammlung zu kommen, anstatt sich mit den Wachen herumzuschlagen. Er machte sich aber auch nicht die mühe sein flug von der strasse bis hin zum Fenster des Zikel-saals zu verbergen. Wenn er hier schon als Vertreter seiner rasse war, musste man das auch nicht verbergen. Kurz nachdem Ran die Magische Scheibe entfernt hatte landete Nexus bereits auf dem steinernen simms und schlang die Flügel um seinen Körper. Er legte den Kopf schief und blickte die Elfe etwas überrascht an. Er hatte nicht damit gerechnet das man ihn erwarten würde.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 17.01.2009, 12:55


    [ooc:] Lasst uns mal etwas Schwung reinbringen! [/ooc]

    Lady Noêl erhob sich abermals mit überirdischer Anmut, wobei sie ihre Robe etwas glattstrich und mit der Zunge ihre Lippen befeuchtete.
    Mit monotoner, gelangweilter Stimme, aber leuchtenden Augen, begann sie zu sprechen:
    "Bis zum Jahre 470 dauerte der Krieg aller Kriege...Damals trafen sich zehn der mächtigsten Magier, um ein Schild zu erschaffen, welches die Dämonen auf ewig von unserer Welt abschneiden sollte. Sie stellten sich kreisförmig um das Gebiet, in dem die Monster mit gefletschten Zähnen und brennenden Mäulern darauf warteten, vorstürmen zu können. Tapfer erhoben sie ihre Hände, schrien den Zauber, dass ihre Stimmbänder sich davon nie wieder erholten und wirkten das mächtigste magische Wunder zu dieser und jetziger Zeit. Die Dämonen, sonst immun gegen jegliche Form von Magie, konnten den Schild aus Mut und Selbstaufopferung nicht durchdringen oder berühren, ohne schreckliche Schmerzen zu leiden. Sie waren eingesperrt, in das Land, das sie zuletzt eroberten. Dafür luden wir den Zentaur eine gewaltige Bürde auf: Sie verloren ihre Schriften, ihen Kultursitz...und ihre Königin.
    Doch jetzt, im Jahre 497, die dritte Ära des ehrenwerten Lumin, droht uns ein noch größeres Unheil einzuholen. In jeder Faser meines Körpers spüre ich die Vibration magischer Schritte, laut aufstampfend vor Wut. Ich höre den Widerklang von Hämmern auf Metall, das Knurren ihrer schrecklichen Stimme. Es geht mir bis ins Mark, wie sie sich gegenseitig in ihrem Blutrausch töten, trainieren an den einst so kunstvollen Mauern, nun rot vom Blut der Zentaur, die nicht gehen wollten.
    Die Erkenntnis kam mir , als ich die grollende Stimme ihres Fürsten vernahm, der drohte, unser aller Leben auszulöschen. Die Dämonen ziehen in den Krieg. In all den Jahren, die sie gefangen waren, taten sie nichts anderes! Sie sind zehnmal mächtiger und gerissener als zuvor, angetrieben von ihren unbändigen Hass auf uns. Doch sie können nicht hinaus...noch nicht. Das Schild bebt, immer mehr werfen sich dagegen, ungeachtet ihres Verlustes dabei. Der Zauber wird schwächer und wenn wir das Loch, dass sich bereits aufgetan hat nicht schließen, werden wir überrannt werden.
    Diese Aufgabe übertrage ich euch, Vertreter unserer Völker. Ihr werdet euch in Ranss Führung nach Osten begeben, wo die alte Stadt der Wanderer liegt und die Lage auspähen. Kommt erst zurück, wenn ihr eine Lösung für die Katastrophe habt."
    Sie schaute jedem einzelnen mit betörenden Blick in die Augen, auf Ran blieb sie besonders lange haften, kurz trat soetwas wie ein weicher Ausdruck in ihre Züge, dann erhob sie wieder ihre Stimme:
    "Ihr werdet den Gang nach rechts nehmen, dort erhaltet ihr von mir persönlich konstruierte Ausrüstungsgegenstände, die euch auf eurer Reise nutzen sollten. Denkt daran: es ist zwar nur ein Späherauftrag, doch euer Leben ist so gefährdet, als zöget ihr in den Krieg. Die Sitzung ist hiermit beendet."

    "Ran, bleibst du noch kurz?"
    "J..ja..." Sie schaute ihren Gefährten hinterher, die sich langsam zum Gehen aufmachten.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 17.01.2009, 13:10


    Kelnaks Augen leuchteten. Er würde ins alte Land gehen! Vielleicht würde er sogar Dämonen töten dürfen!
    Die Aussicht auf Rache brachte sein Blut zum Kochen, und wäre er nicht hier vor den Vertretern der Völker und seiner hochgeschätzten Nomadenführerin, er hätte einen lauten Kriegsschrei ausgestoßen. Er musste sich zusammenreißen, um nicht zu gallopieren auf dem Weg der ihm gewiesen wurde...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 17.01.2009, 13:51


    Nexus schien einen moment zu überlegen, die sitzung war
    überraschend kurz und einseitig gewesen. eigentlich hatte
    er gedacht das sich das ganze eher zu einer diskussion
    entwickeln würde in der jeder vertreter seine meinung
    kundtun konnte. Doch offenbar hatte er sich hier geirrt.
    Er spielte mit dem gedanken die gruppe auch weiterhin zu
    begleiten und mit ihnen die gefahr zu erkunden, doch erst
    musste er seinem eigenen Volk berichten. Er verlies also
    mit den anderen den Saal, als sie jedoch den weg nach
    rechts eingeschlagen hatten, lies er sich absichtlich etwas
    zurückfallen. Nexus lehnte sich gegen die Wand und
    konzentrierte sich. Kurz darauf schien er in eine art
    schlafzustand versunken zu sein.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 17.01.2009, 16:21


    Als Elendil die versammlung verlassen hatte blieb auch er etwas entfernt von der gruppe stehen und liess seinen Zorn an einem baum aus.Er war Mahout der Streitkräfte der Schwarzelfen und sollte einer Weisselfe folgen.Er,der beste seiner heimat.Ein schwarzelfischer fluch entrang sich ihm.Mühsam beruhigte er sich wieder und ging zu dem Raum den die Zirkeldame ihnen gewiesen hatte um die Ausrüstung abzuholen.Und er war entschlossen diesen Auftrag zu bestreiten,schliesslich ging es hier auch um seine Ehre.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 17.01.2009, 18:07


    Auch John folgte dem ihm gewiesenem Weg. Doch war ihm klar, dass er nun da die Versammlung vorbei war Kilian sofort über die neuen Umstände unterrichten musste. Er konnte dem Auftrag des Zirkels unmöglich Folge leisten, da er nicht der war für den sie ihn hielten und er könnte sich niemals freiwillig in Gefahr begeben und dazu auch noch zusammen mit einem Zentauren und diesem Drachenmischling.
    Glücklicherweise war er in den Pfaden der Magie bewandert. Als er sich sicher war, dass die anderen mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt waren, bis auf den Drachen denn der war verschwunden, blieb er stehen und zog einen kleinen Spiegel aus seiner Tasche. Nun blieb für ihn nur noch zu hoffen, dass auch Nightraven einen solchen dabei hatte. Er murmelte ein paar Worte und konzentrierte sich auf dessen Person.

    ooc: ich hoffe diese art der komunikation ist ok.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 18.01.2009, 11:25


    ooc: Klar, er kann ja irgendwie die Luft um Kilian herum absaugen und so die Umrisse erkennen...kA, das geht schon ^^

    Nach nicht einmal zwei Minuten kam Ran zurück zur Gruppe, sie hatte einen Schlüsselbund in der Hand und wirkte nicht gerade sehr fröhlich.
    "Nun, ich werde Euch jetzt allen einen Schlüssel geben, mit dem ihr die Truhe mit Eurem Namen öffnen könnt. Die Gewänder sind so verändert, dass sie euch perfekt passen werden, sobald ihr sie anlegt. Wenn ihr eure Waffen selber wählen wollt, ist das auch kein Problem."
    Sie verteilte die Schlüssel an die Leute, vor dem Drachen legte sie ihn mit einer angedeuteten Verbeugung hin.
    Dann ging sie zu der mit "Lady Kalithria" beschrfiteten Truhe, steckte den Schlüssel hinein und entleerte sie mit geschäftigem Blick. Darin fand sich ein Kapuzenumhang, mehrere Dolche, ein seltsam geformter Stein und ein sack voll in Papier gewickelter Kügelchen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 18.01.2009, 12:59


    Noch bevor die verhandlungen abgeschlossen waren, war Kilian damit beschäftigt die Meute in *schach* zu halten. "Ihr seit also auf der Suche nach etwas bösem hm...? Einem Mörder?" Er verschrenkte die Arme und starrte auf die Meute. "Kennt ihr die Geschichte... von der kleinen Brändelegenden Meute die auf einen großen Dämon traff und dann gefressen wurde?... Nein?... dann erzähl ich sie euch mal" sagte er und breitete seine Arme aus. "Eine Kleine Meute... so wie ihr... ging durch den Wald... auf der suchen nach jemanden den sie lynchen konnten... und dann wurden sie alle gefressen" er machte eine Pirouette wodurch sein Umhang ins flattern geriet. Bevor sie sich versahen war dort kein Kilian mehr sondern eine Art großes Reptiel, mit 3 Augen und vier Armen das von Kilians größe angefangen immer weiter Wuchs.
    "Versucht erst garnicht zu fliehen... eure gedanken sind mein"

    ---

    Als John Kilian anspiegelte dauerte es erst ein par minuten bevor in seinem Spiegel Kilian's Maske auftauchte. "Ah... ich hoffe du bist an die Informationen gekommen die ich wollte..?" Fragte er und im hintergrund neben seiner Stimme waren vereinzelte wehklagende geräuche zu hören.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 18.01.2009, 13:56


    "Lord Nightraven, es gibt ein kleines Problem.", John Labton war für seinen Herren nur sehr ungern der Überbringer einer schlechten Nachricht. "Der Zirkel behauptet, dass die Demonen kurz vor dem Ausbruch aus ihrem Gefängnis stehen. Man hat eine Gemeinschaft von verschiedenen Verträtern der Völker Alvarias ins Leben gerufen um dieser Gefahr entgegen zu wirken. Mir ist vollkommen schleierhaft wie die ehrenwerten und leicht verwirrten Zirkelmitglieder glauben können, dass eine Gruppe von fünf Leuten dieser Gefahr, sollte sie denn überhaupt bestehen, trotzen kann. Allerdings bringt mich das zum eigentlichen Problem: Durch eine ungünstige Begebenheit bin ich selbst Mitglied dieser Gruppe. Weshalb ich das Gespräch hier abbrechen muss, ansonsten könnte es sein, dass jemand verdacht schöpft." Er blickte auf den Schlüssel in seiner Hand, welcher ihm vor wenigen Minuten von der Weißelfe Ran übergeben wurde. Er hatte ihr erzählen müssen, dass er in wenigen Minuten wie der zur Gruppe stoßen würde, nachdem er seine Haare wieder zurecht gekämmt habe. "Unser Ziel ist die Stadt der Wanderer im Osten." Er wollte Kilian gerade nach den seltsamen Stimmen im Hintergrund fragen, schluckte dies aber hinunter, steckte den Spiegel in seine Tasche und eilte den Gang hinunter, in den Raum wo die anderen bereits bei ihren Truhen standen. Schnell öffnete er die seine. In ihr befanden sich lediglich ein rubinroter Mantel und ein Kurzschwert dessen Scheide in einem Karmesinrot schimmerte. Ein Schauer lief ihm über den Rücken. Es wäre doch wirklich ein seltsamer Zufall, wenn der eigentlich Bote die selbe Vorliebe für diese Farbe hatte wie er.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 18.01.2009, 14:31


    Kelnak öffnete die Truhe. Feste, leichte Kampfkleidung wie er sie schätzte, aber sie schien noch härter und gleichzeitig flexibler zu sein als seine eigene. Das Langschwert war perfekt ausbalanciert und die Wurfspeere hatten bösartig schimmernde Widerhaken, die sicher unangenehme und tödliche Wunden verursachten. Der Schild war aus Metall, aber leicht wie Holz...es musste Mithril sein. Annerkennend nickte Kelnak. Eine mehr als passsende Ausrüstung, nach der sich jeder Stammesführer die Finger lecken würde. Wenn er jetzt noch ein paar Dämonen würde töten können, würde er ich bei seinem Stamm entschuldigen müssen und ihnen für diese Gelegenheit danken.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 18.01.2009, 17:21


    Auch Elendil öffnete die truhe mit seinem namen.Ein kunstvoll bearbeiteter Säbel lag darin sowie ein dolch und Beduinenartige kleidungs stücke zusammen mit einer leder rüstung.Er hoffte das keiner ihm zusah während er sich entkleidete und seine kleidung gegen die rüstung und die anderen gegenstände austauschte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 19.01.2009, 19:50


    Es Dauerte etwa 15 minuten bis Nexus aus seinem "traumzustand" erwachte. allerdings lag ein seltsames bläuliches glühen in seinen augen. Die verbindung zu seinem Volk war noch keineswegs abgebrochen. Er nahm den Schlüssel auf und begab sich zu den anderen die gerade dabei waren ihre ausrüstung einzupacken. Er begab sich zu Ran und tippte ihr kurz auf die Schultern. "könnten wir kurz mit euch Sprechen?"

    00c @Ena: is es ok wenn ich deine Elfe einen moment lang entführe?



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 20.01.2009, 18:35


    "Ich ehm...natürlich." Sie schaute den Drachen verwundert an, deutete noch eine Verbeugung an und war bereit ihm zu folgen.

    [ooc:] Klar ^^



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 20.01.2009, 23:57



    Doch Nexus hatte nicht vor den Raum zu verlassen, jedenfalls
    nicht körperlich. Er legte seine Hand auf Ran's Schulter und
    Schloss die Augen. Ihre Körper blieben einfach an ort und stelle
    stehen, doch trotzdem fühlte es sich für beide an als würden sie
    durch einen engen schlauch gezogen. Als Nexus die Augen
    wieder öffnete stand er zusammen mit Ran in einer riesiegen
    steinernen Halle. Es schien fast so als wäre es das inneren eines ausgehölten Berges. Um die beiden Herum standen mehere
    Drachen in verschidenen farben und grössen und musterten
    vorallem Ran mit einer mischung aus neugierde und interesse.
    Dochder grösste Drachen war direkt vorihnen, ein gigantischer
    roter Leviathan, der alle anderen überragte. Nexus verbeugte
    sich kurz vor ihr bevor er sprach. "meine Königin, das hier ist
    die anführerin unserer Spähtruppe." Die Drachenkönigin blickte
    Ran an, ihr gesicht verzog keine mine, doch in ihren Augen
    konnte man die weisheit und gute einer erfahrenen führerin
    erkennen.
    "Ich möchte euch ersteinmal Danken das ihr bereit
    wart hierher zu kommen. Ihr fragt euch sicher warum. Wir
    haben der Ratssitzung durch Nexus sozusagen direkt beigewohnt,
    doch da ihr zur anführerin dieser Spähtruppe ausgewählt wurdet,
    würde ich, und auch der Restliche Rat meines volkes, eure
    meinung darüber hören."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 21.01.2009, 13:14


    Auch Hakon ging zu seiner Truhe und öffnete sie. Er fand darin einen Zweihänder ( Wie das auf dem Bild =) ) und ein paar Dolche. Er wog die Waffen in den Händen und meinte " Das sind gute Waffen." Er hängte sich das Schwert auf den Rücken und die Dolche in den Waffengurt. Außerdem waren in der Truhe ein Brustpanzer aus Mithril und eine Kettenhose, auch aus Mithril. Er zog beides schnell an und sagte dann zu den anderen " Ich bin bereit."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 21.01.2009, 13:37


    In Nexus Beutel regte sich Negumi wieder. Unter seiner Kleidung krabbelte sie noch oben und hengte sich halb aus seinem Kragen. "Huhu." meinte sie, begleitet von einem herzhaften Gähnen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 21.01.2009, 14:00


    Während all dies im Zirkel geschah,saß Nelian,mittlerweile sternhagelvoll,ein Saufledgrölend in der Taverne.Im einem Arm lag Feli,im anderen eine hübsche Menschendame,die beide mehr als nur gut angeheitert waren



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 21.01.2009, 14:52


    Ran schwang elegant ihre Hand an ihre Taille und verbeugte sich tief vor der Drachendame, doch in ihren Augen war weder Unterwürfigkeit, noch Ehrfrucht zu sehen. Stattdessen waren sie wachsam, obwohl hier keine Gefahr zu bestehen schien.
    "Nun, ehrwürdige Drachenkönigin...Ich wurde gerade überrascht, wo sich Weißelfen doch normalerweise nicht in Angelegenheiten einmischen. Ich denke, ihr könnt mir in diesem Punkt folgen. " Ein wissendes Lächeln huschte über ihr Gesicht, welches ihr fast entgleiten wollte. Hier war es wunderschön, fast wie in ihrer Heimat...sie fühlte sich in der gegenwart der Drachen so frei und beflügelt...
    "Ich stehe dazu etwas kritisch. Die Dämonen sind vielleicht stärker geworden, aber sie können unmöglich aus der Barriere ausbrechen. Ich war dabei im Krieg, die Lady Noêl war eine der Magier. Sie ist die mächtigste Person in Alvaria, Euch vielleicht ausgenommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Macht nicht ausgereicht hätte, um die Barriere auf ewig zu festigen. Trotzdem würde ich es mir gerne ansehen, und mich freuen, wenn ihr mir Euer Halbfeuer mitschicken würdet."
    Dabei warf sie Nexus einen respektvollem Blick zu.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 21.01.2009, 15:36


    "Osten?.. Stadt der Wanderer?" mit den Worten auf den Lippen versenkte er den Spiegel wieder in seinem Umhang und richtete sich nach Osten. Es war von äußerster Wichtigkeit das er nun sorgfälltig plante. Nachdem ein par Minuten vergangen waren, in denen er scheinbar gradeaus nach Osten Blickte wendete er sich zu der Menschenstadt und machte sich auf den Rückweg. Nur weil er sie nun verfolgen musste, hies das nicht der er auf seinen Luxus verzichten wollte, solange er ihn noch zumindenstens hatte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 21.01.2009, 23:33


    00c: Halbfeuer??

    Die Drachenkönigin schien sich die Worte von Ran genau durch den Kopf gehen zu lassen und nickte schlieslich. "Ich denke euer vorschlag ist Weise. Nexus, ich bitte dich die Gruppe weiterhin zu begleiten und weiterhin unser Volk zu vertreten. Und zögere nicht uns zu kontaktieren falls sich die Situation verändert."
    Nexus hatte Negumi geradeüber den Kopf gestreichelt und sie etwas neckend angestupst. Als die Drachenkönigin ihn ansprach war er aber sofort wieder bei der sache. "Wie ihr wünscht meine Königin."
    Kurz darauf wurde den dreien wieder einen moment lang schwarz vor Augen und das gefühl durch einen engen schlauch gezogen zu werden wiederholte sich, doch dann standen sie wieder an ihrem Ausgangsort. Nexus nahm die Hand von Ran's schulter. "Ihr habt auf meine Königin ganz schön eindruck gemacht.. im positiven sinne."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 22.01.2009, 17:37


    ooc: Drachen speien Feuer ---> Halbdrache ---> Halbfeuer ^^

    Ran nickte wissend, ging zurück zu ihren Haufen und begann sich ihre Ausrüstung mit geübten Handgriffen anzulegen. "Wir haben lange zu reisen, Alvaria ist groß. Besorgt euch, was ihr noch braucht und trefft mich am Obelisken von Lumin....gleich links neben dem Stadttor. Ihr habt gute drei Tage Zeit, euch zu melden oder abzusagen." Ihre Augen bewegten sich, wenn auch weniger eindrucksvoll wie Lady Noêls, über die Gesichter der einzelnen Leute.
    "Und falls ihr euch nicht traut, zu sagen, ihr seid zu feige, um gegen Dämonen zu kämpfen, ich habe auch Angst." Ihre gefasste Stimme, der ruhige Blick und die vielen Waffen überall an ihrem Körper gaben einen ungläubigen Kontrast zu ihrer Aussage.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 22.01.2009, 18:01


    Elendil schnaubte."Ein Mahout kennt keine angst.Wir wurden zum töten und sterben Geboren und erzogen.Ich werde da sein und meine männer auch,sollten wir sie brauchen."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 22.01.2009, 18:21


    Kelnak tänzelte unruhig, während er sein neues Schwert betrachtete.
    "Es ist meine Pflicht zu gehorchen, und es ist mir eine Freude zu kämpfen. und im Übrigen"
    Sein Blick streifte kurz den Mahout.
    "Werde ich nicht hinter einem Zweibeiner zurückstehen. Ich werde da sein."
    Mit diesen Worten wandte er sich um und gallopierte in die Stadt zurück. Er würde noch einige Vorräte kaufen müssen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 23.01.2009, 12:34


    " Also ich komm mit" meinte Hakon. " Ich will die Dämonen endlich sehen und auch ein paar töten falls es zu einem Kampf kommt!". Dann sagte er " Nunja ich muss jetzt gehen, muss ein paar Vorräte kaufen. Achja.... Es ist ja nicht schlimm wenn ein Freund mitkommt oder?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 23.01.2009, 14:54


    John schob die glänzende Klinge seines Schwertes in die Scheide, sodass nur noch der mit einem Rubin besetzte Griff zusehen war. "Ich kann nicht behaupten, dass mich die gleiche Blutgier antreibt wie einige unserer animalischen Freunde." Sein Blick deutete in die Richtung, in die Kelnak kurz zuvor davon geeilt war. "Doch kann ich nicht leugnen, dass mir dies die beste möglichkeit dolcht meinen Namen ein für alle Mal in der Geschichte dieser Welt zu verewigen." Er ließ seinen Blick durch die Runde wandern und fügte mit einer Verbeugung hinzu: "Ich empfehle mich." Dann eilte er zum Hause seines Herren. Vieleicht würde er ihn dort antreffen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 23.01.2009, 15:18


    Elendil verliess das gebäude und liess sich zu dem gasthaus zurückbringen.Dort klärte er seine soldaten über die mission auf und liess seine sklaven alles wichtige einkaufen.Seine lieblingsharemsdame erwartete ihn bereits in seinem zimmer und lächelte als er zu ihr trat."Ich werde dich in 3 tagen verlassen,da ich einen Auftrag zu erfüllen habe.Wenn du hier warten willst auf mich lasse ich ein paar soldaten hier aber wenn du lieber heim willst dann lass ich dich zurückgeleiten."
    Die Frau blickte freundlich drein,sie war eine schwarzelfe in Elendils alter."Mein platz ist an deiner seite doch in kriegszeiten bin ich lieber bei deinen anderen damen um ihnen mut zu machen das du heim kehrst zu uns."antwortete sie.Elendil setzte sich neben sie und liess sich die schultern massieren.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 23.01.2009, 15:22


    Ran seufzte. Sie hatten tatsächlich wahnsinnige Helden aufgetrieben, die sich durch nicht aufhalten lassen wollten...das Lachen würde ihnen schon vergehen, wenn sie erst einmal einen Dämon sahen. Warum wollte ihr nur keiner ihre Geschichte glauben?
    Mit eleganten Schritten ging sie den Gang entlang, bog nach rechts ab und schaute sich kurz in dem Raum um. Die Wände waren marmoren, ab und an zierten kleine Mosaike von Meerjungfrauen und Windlingen das steril wirkende Weiß. Es waren nur etwa zwei Meter Boden zu jeder Seite, in der Mitte war ein rechteckiges Becken eingelassen, etwa kniehoch. Auf dem Boden links daneben waren fünf Edelsteine in den Boden gesetzt. Grün, Blau, Rot, Geld und Grün. Mit ihren blassen Fingern fuhr sie über die Diamanten, dann stützte sie sich am Rand ab und schwang sich in das Loch. Grübelnd betrachtete sie die einzelnen Farben, als müsse sie sich an etwas erinnern.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 24.01.2009, 00:13


    Nexus ging ebenfalls zu seiner Truhe und öffnete sie mit dem
    Schlüssel. Neugierig musterte er den inhalt und wusste
    anfangs nicht so recht was er damit anfangen sollte. Er
    endeckte eine kleine Rüstung, die offensichtlich für Negumi
    bestimmt war. Sie war aus Kristallblättern geformt worden.
    Nexus hatte von diesen Bäumen gehört, aber bisher nie
    einen gesehen. Des weiteren waren in der Truhe noch ein
    verzauberter umhang und ein Fein geschlifener Kristall,
    der offensichtlich dazu diente übertragungs und
    komunikationszauber zu verstärken. Ein wenig war das
    Nexus unheimlich, wer immer diese sachen bereitgestellt
    hatte schien exakt zu wissen was derjenige der sie öfnete
    brauchen würde.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 24.01.2009, 09:29


    Neugierig flog Negumi in die Kiste und betrachtete ehrfrüchtig die kleine Rüstung. Sie fand das Rüstwerk wunderschön und schlüpfte sofort hinein. "Huuiiii." machte sie dabei und besah sich die ganze Zeit.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 28.01.2009, 16:16



    Nexus grinste als er Negumi beobachtete. Die kleine Fee
    brachte Nexus immer aufs neue zum grinsen. "Diese
    Rüstung darfst du aber auf keinen fall alleine tragen."
    Er nahm das Kristalline Blatt und beeugte es neugierig.
    Nach kurzem überlegen steckte er es in den Blätter-beutel
    von Negumi, ein Blatt das nicht welkte würde sicher
    nützlich sein in einer gegend wo es nicht mehr viele
    Bäume gab.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 28.01.2009, 16:54


    Sie konnte sich in den Verschlüssen der Kiste spiegeln und drehte sich immerwieder, ihr Kleid betrachtend. Prüfend strich sie über die Blätter. "Wo die nur herkommen?" murmelte sie leise dabei und tanzte weiter im Kreis auf der Stelle umher.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 28.01.2009, 22:54


    Bevor John jedoch das haus erreichte wurde er schon in eine Seitengasse gezogen, wo er schon von Kilian sozusagen erwartete wurde. Er hatte sich wie es aussah einen Gewissen freundes Kreis geschaffen den er wohl nun nutzen wollte. Vor Ihm, die 2 die John in die Gasse gezogen hatten waren eindeutig frauen. Braune Lederweste, eine Struppige Hose und eine Schwarze Maske aus Wolle liesen eindeutig darauf schließen das sie nicht unbedingt zu den gesetzes treusten gehörten.
    "Und... was hast du alles heraus gefunden?" Fragte er sichtlich Interessiert, auch wenn man nicht direkt darauf schließen konnte was genau er nun vor hatte mit John, dazu waren seine reaktionen meistens zu unberechenbar.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 29.01.2009, 16:09


    Elendils Männer hatten alles besorgt was notwendig war für die reise zu den Dämonen.Er würde bald losziehen um sich mit den anderen zu treffen.
    3 Soldaten begleiteten seine Haremsdame nach hause in Sicherheit wie er hoffte.Wenn sie die Dämonen nicht wieder einsperren konnten würde es vermutlich bald kein zuhause mehr für ihn geben.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 29.01.2009, 16:16


    Ran ließ auf einer marmornen Parkbank im Garten des Lumin nieder. Es war ein etwa einhektar großer freier Landstrich westlich des Stadttores und wurde von einem riesigen Steinsockel beansprucht, der den Kaiser darstellen sollte. Die Muskeln waren etwas übertrieben, ansonsten jedoch war die furchterregend mächtige Miene alles andere als künstlerische Freiheit. Noch allzu gut erinnerte sie sich an ihr erstes Treffen...damals, als noch rote Dämonenfeuer über den Himmel jagten und sie sich verstecken musste...
    Sie seufzte, lauter als erwünscht.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 29.01.2009, 16:58


    Mit einem kleinen Stofftaschentuch wischte John sich den Schweiß von der Stirn, denn er war es nicht gewohnt schnelll zu rennen. Nun kam auch noch die beunruhigende Gegenwart der zwei Unbekannten hinzu, die schon aufgrund dessen wie sie ihn in diese Gasse gebracht hatten nicht sehr freundlich wirkten. Trotzdem sprach er wie immer so klar und deutlich, beinah klang es manchmal so als würde er eine Rede halten: "Ich konnte bedauerlicher Weise keine weitere Informationen, als die über die ihr bereits verfügt, in Erfahrung bringen, Mylord." Er ging einige Schritte auf die beiden Maskierten zu, deren Art nicht zu erkennen war, obwohl vieles an ihnen menschlich wirkte. Dann drehte er sich schlagartig zurück zu Kilian, als wäre ihm gerade noch ein wichtiges Detail eingefallen: "Es interessiert euch vieleicht, dass aus jedem Volk Vertreter gekommen sind. Bis auf die Zwerge, jedenfalls konnte ich keinen sehen, was aber auch an der Größe liegen kann. Sogar ein Drache war anwesend, zugegebenermaßen ein Halbdrache, aber immerhin einer dieser Feuerspucker."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 29.01.2009, 18:51


    "Ihr scheint euch nicht zu freuen."
    Kelnak war hinter Ran aufgetaucht, hatte allerdings nicht wie sonst seine Rüstung an, denn sein schweißüberströmter Oberkörper zeigte an dass er trainiert hatte. Das Schwert hielt er locker in der rechten Hand, und die langen Haare fielen ihm auf die Schultern.
    "Ich persönlich freue mich auf diesen Auftrag, doch meine Erfahrung mit diesem Feind ist um so vieles kleiner as Eure. Wieso seid ihr also so missmutig, Ran Blutklinge?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 29.01.2009, 19:21


    "Dann ist es jetzt deine Aufgabe an ihnen kleben zu bleiben wie die Essenreste in dem Bart eines Zwerges... Das ist wichtig... also darfst dürft ihr auf keinenfall versagen... ansonsten werdet Ihr die Essensreste im Barte irgend eines ungetümes sein" Er stemmte seine Hände in die Hüfte und lachte nach seiner Melodramatischen Rede. "Ach und ähe..." sein kurzzeitiger Dramatische aussbruch schien vorrüber. "...von welchen Bäcker in dieser Stadt waren diese Brötchen... diese Kleinen und runden... weißt du das noch?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 30.01.2009, 15:35


    Ran schaute Kelnak nur kurz an, dann stand sie auf und legte höflich drei Finger auf die Stirn, ein Reisegruß, womit sie hoffte, einem Nomaden schmeicheln zu können. Auf irgendeiner Reise hatte sie einmal mitbekommen, dass die drei Finger für ausreichend Essen, Wasser und Handel standen, die man auf seiner Reise finden sollte...
    "Ich bin besorgt darum, dass ihr alle keine Erfahrungen mit Dämonen habt. Allein die Berührung seines Panzers lässt euch gebrechen wie einen alten Mann. Trefft ihr auf seine Zauber, erholt ihr euch nie mehr davon. Dämonen kämpfen weiter, wenn man ihnen Kopf und Glieder abschlägt, soetwas wie Schmerz und Tod kennen sie nicht. Man muss sie mit ihrer eigenen Waffe durchbohren, um sie zu töten.
    Sicher, ich habe hunderte getötet, doch damals war ich noch eine junge Klingenmeisterin und habe ganz zufällig das Geheimnis ihrer Vernichtung entdeckt. Das wird sich aber niemals wiederholen. Und dieses Geheimnis wird auch auf ewig ein Geheimnis bleiben."
    Ran schaute zu Boden und wirkte etwas beschämt.
    "Entschuldigt, euch mit meiner Gefühlswelt konfrontiert zu haben, Kelnak Meerauge."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 30.01.2009, 16:20


    Kelnak sah sie an. Ein nachdenklicher Ausdruck lag in seinen blauen Augen.
    "Es gibt nichts wofür ihr euch entschuldigen müsstet. Eure Sorgen sind begründet, und es zeigt mir ein weiteres Mal das eure Erfahrung weit größer ist als die der Anderen. Und obwohl ihr die Dämonen so eindrucksvoll zu schildern wisst bin ich zuversichtlich, wenn ihr uns anführt."
    Dann erwiderte er ihren Gruß mit drei Fingern auf seiner Stirn.
    "Ich vertraue euch, Ran Blutklinge. Es ist mir eine Ehre an eurer Seite zu kämpfen, und mit eurer Erfahrung im Kampf gegen unsere Feinde können wir unsere Aufgabe erfüllen."
    Er zögerte kurz, als müsste er über seine nächsten Worte genau nachdenken.
    "Vertrauen ist wichtig. Ich werde euren Rücken decken."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 30.01.2009, 16:51


    Ran nickte leicht zerknirscht, sie hatte gehofft, sie würde den Zentaur Angst einjagen, sodass er den anderen davon abriet, mitzukommen.
    "Wollen wir hoffen, dass wir nicht kämpfen müssen, denn bisher sind wir nur Boten. Oder Kundschafter, wenn man so will. Trotzdem ehrt mich eure Hochachtung und ich..." Sie schüttelte den Kopf und lächelte ihn an. "Ach was soll's. Vielen Dank."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 30.01.2009, 19:25


    Er zog einen kleinen Block aus seiner Tasche und kritzelte hastig einige Wörter darauf. "So! Das ist der Name der Backstube.", fügte er noch mit Worten hinzu.
    John waren die plötzlichen Stimmungumschläge des jungen Adligen bekannt. Die vorrausgegangene Drohung beachtete er nicht, denn solange es nicht zu einer Begegnung mit einem Demonen kam, was John nicht bezweifelte, würde er seinen Auftrag zur vollen Zufriedenheit Kilians ausführen. Eines jedoch störte ihn: Er hatte gesagt "also dürft IHR auf keinen Fall versagen".
    "Diese da", er deutete auf die beiden Frauen, "kommen doch nicht etwa mit oder?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 30.01.2009, 19:37


    Kelnak wirkte kurz etwas verstört, fing sich jedoch schnell wieder und lächelte kurz schief.
    "Es gibt nichts wofür ihr danken müsst...naja..."
    Er kratzte sich am Kopf.
    "Ich werde noch ein paar Übungen machen. Ich habe meine Begleiter übrigens wieder zu unserem Stamm zurückgeschickt. Da ich annehme das der Schwarzelf nicht auf eine Eskorte verzichten wird nehme ich an wir sollten unseren Kundschaftertrupp so klein wie möglich halten, oder?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 30.01.2009, 19:38


    Er schwieg einen Moment als könnte man annehmen er würde unter seiner Maske grinsen. "Ich werde euch hinterher reisen... dieses Sache ist viel zu wichtig... ich will immer in der Nähe sein..." Er zeigte kurz auf die Zwei. "Sie gehören zu der Schwesternschafft der Schatten... und sind nur ein Teil von Organisationen die ich mir zu nutze machen werde... Die zwei hier werden dich nicht direkt begleiten... aber euch etwas dichter folgen als ich es euch werde, und mich immer auf dem Laufenden Halten"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 30.01.2009, 22:56


    "Das klingt fast so als würdet ihr mir nicht vertrauen. All die Jahre habe ich euch immer treu gedient." John dreht sich von Kilian weg, sodass er die Leute sehen konnte, die eiligen Schrittes an der Gasse vorbei liefen. All diese wertlosen Leben, all die verschwendete Energie.
    Für John Lambton waren sie nicht mehr und nicht weniger als Gefäße der Magie. Denn seine eigene magische Kraft war wie die eines jeden Wesens begrenzt. Doch wenn es ihm gelingen würde den anderen ihre Kraft zuentziehen, auch wenn das ihr Leben kosten würde, müsste er niemandem mehr dienen. Dann würden sich die anderen vor ihm verneigen!
    Er wischte diesen Gedanken beiseite und wandte sich wieder um. "Mir ist noch immer nicht ganz klar warum ihr an der ganzen Sache so interessiert seit, Mylord. Meiner Meinung nach ist dies alles nur eine sinnlose Mission, die aus dem Wahnsinn des Rates heraus entstand und einzig und allein dazu dienen soll zuverdecken, dass der Rat schon seit langem das Interesse an dem Wohle dieser Welt verloren hat."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 31.01.2009, 01:07


    "Natürlich vertraue ich dir... aber mansche sachen sollte ich erfahren, ohne das du sie mir sagst... momentan bist du das Ass in meinem Ärmel" Er verschrenkte die Arme vor der Brust. "Du solltest die Lage nicht unterschätzen... wahrlich nicht... sie ist ernster als die meisten es glauben wollen... und mich interessiert womit sie versuchen wollen ihre Heile Welt und ihre bröckelnde Barriere zu schützen. Wenn sie fällt bevor ich das Habe was ich suche... dann will ich mir garnicht überlegen was sie mit mir..." er kam ins stocken und machte eine Handbewegung als wollte er etwas wegwischen. "Ich meine, was sie mit allen hier machen werden... Sicherlich... überall Blut, Leichen, der geruch des Todes, aber wer wird noch hier sein außer den Dämonen um das zu genießen?"
    Nun wirkte er etwas Nachdenklich und guckte nicht mehr zu John, sondern eine Weile auf die Wand bevor er wieder mit langsamer Stimme das Wort erhob. "Wann werdet ihr aufbrechen... Du und deine neue Gruppe?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 31.01.2009, 02:45


    Inzwischen waren auch Nexus und Negumi wieder in der Stadt unterwegs. Nexus hatte den Mantel in der Kiste angezogen und die Menschen schienen von ihm plötzlich keine notiz mehr zu nehmen wenn er sie nicht direkt ansprach. "Brauchst du noch etwas, bevor wir aufbrechen?" fragte er Negumi, die immernoch von ihrer neuen Rüstung fasziniert schien.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 31.01.2009, 11:48


    Ran nickte Kelnak zu, jetzt wieder gefasst und geschäftsmäßig.
    "Das wäre gut, immerhin sind einige von uns berühmte Persönlichkeiten, bei denen würde eine große Eskorte nur für Aufsehen sorgen. Sobald wir die Grenze des Mittelreiches passiert haben, werden wir ohnehin eine Zeit lang auf keine Dörfer treffen. Als ich das letzte Mal im östlichen Reich war, gab es nur eine große Steppe...und natürlich die gewaltige Stadt der Wanderer.
    Wenn wir uns am Osttrom halten, ihr wisst, der längste Fluss hier in Alvaria dürfte uns das Wasser bis dahin nicht knapp werden und sobald wir durch den Grenzwald marschieren, können wir ja jagen gehen."
    Ihr war anzusehen, was sie von dem Schwarzelfen hielt. "Ich hoffe unser verehrter Mahout wird sich nicht in einer Sänfte tragen lassen...Es ist schon schlimm genug für mich, den Geruch seiner Kriegsrituale wahrzunehmen. Habt ihr gewusst, dass Schwarzelfen Blut trinken, um die Stärke seiner Feinde aufzunehmen?" Sie legte den Kopf schief, schien keine Antwort zu erwarten.
    "Wir können gerne gemeinsam üben, ich kann euch zeigen, wie ihr große Gegner überwältigt."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.01.2009, 12:31


    Kelnak lächelte.
    "Es wäre mir eine Freude."
    Kurz prüfte er, ob er seine Wurfspeere dabei hatte. Alles da.
    "Fangen wir an."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 31.01.2009, 14:26


    Negumi schüttelte nur ihren Kopf und setzte sich auf seine Schulter. "Alles was ich brauche hab ich." meinte sie und schlackerte mit den Füßen während sie weiterhin ihr neues Kleid besah.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.01.2009, 14:32


    "Verzeiht mir meine dumme Frage. Nartürlich kann ich euch nicht über alle Dinge informieren solange ich bei der Gruppe bin."
    Er richtete seinen Blick in den Himmel und wieder zurück auf Kilians Maske, die nicht im Geringsten zuließ, dass man die Gefühle im Gesicht des Adligen lesen konnte.
    "In drei Tagen. Wir brechen in drei Tagen am Obelisken von Lumin auf."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 31.01.2009, 19:36


    "Hast du irgendwelche Informationen darüber wer diese Personen Genau sind... die an deiner Seite in ihren Tod laufen?" Er lachte kurz auf und wurde nach ein par sekunden wieder ernst. "Du hast gesagt... alle bis auf die Zwerge sind vertreten... ich nehme an das es besondere Persönlichkeiten sind?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.01.2009, 23:48


    "Zu aller erst ist die Weißelfe mit dem Namen Ran zu erwähnen, sie scheint unsere Führerin in dieser Sache zu sein. Mir kam zu Ohren, dass sie aufgrund ihrer Taten wärend des Krieges den Beinamen Blutklinge trägt."
    Seine Stimme spiegelte all die Verachtung wieder, die er für die anderen Völker und ihre Bräuche und Rituale empfand. "Als zweites wäre da noch Mahout Marrad Elendil Al jahir ein Schwarzelf, der viel Wert auf seinen Namen legt. Doch wer wird sich in 30 Jahren, nachdem der Mahout auf einer Reise im Dienste des Rates zufällig ums Leben kam, noch an ihn erinnern? Desweiteren gehören noch ein Zentaure, Kelnak Meerauge, dem das Erringen von Ehre durch rohe Gewalt wichtiger erscheint als die Unversehrtheit des eigenen Lebens, und der Halbdrache Nexus, über den mir keine Informationen zur Verfügung stehen, zur Gruppe.", er machte eine kurze Pause, "Ach ja, und selbstverständlich meine Wenigkeit, Julius Guivre, einer der Kreigsmagier des Kaisers."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 01.02.2009, 11:17


    "Dann wollen wir sehen, wie ihr euch schlagt."
    Mit einer geübten Bewegung zog sie ihr Schwert und richtete es in waagrechter Position auf Kelnak. Ihre Haltung war kerzengerade, wirkte aber angespannt wie eine Bogensehne.
    "Wenn ihr bereit seid, greift mich an."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.02.2009, 11:30


    "Wie ihr...wünscht."
    Ob sie schon mal gegen Zentauren gekämpft hat?
    Kelnak zuckte mit den Schultern, dann nahm er sein Schwert mit beiden Händen und sprang an Ran vorbei, wobei er im Sprung mit dem Schwert nach ihr schlug.
    Als Zentaure musste er seine Größe und Geschwindigkeit ausspielen, wie es ihm seit Kindertagen beigebracht worden war. Kelnak dachte jedoch daran einen Kriegsschrei zu unterdrücken, das würde wohl nur unerwünschte Aufmerksamkeit auf ihn lenken.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 01.02.2009, 12:33


    Kaum hatte sich Kelnak bewegt, machte Ran einen übermenschlichen Schritt zur Seite und tauchte, ohne eine sichtliche Bewegung gemacht zu haben, auf Kelnaks anderer Seite auf. Von dort versuchte sie ihm die Klinge an den Hals zu halten.

    [ooc:] Es ist Absicht, dass Ran zurzeit noch etwas imba ist, aber ich hab schon was geplant, wobei mir Nalim geholfen hat, wo alle auf gewisse Weise imba werden[/ooc]



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 01.02.2009, 14:40


    Als John den Namen von Ran erwähnt zuckte er merklich zusammen. "Du sagst... Ran?... Blutklinge?" Er fasste sich mit der rechten Hand an die Maske und starrte anscheinend auf die Wand. "Weißt du wo sie sich momentan aufhält?" Nun wirkte er ernst und guckte John durchdringend an worauf die Löcher seiner Maske wodurch er hindurch gucken konnte Rötlich aufglühten.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.02.2009, 15:22


    Kelnak stockte mitten in der Bewegung und riss das Schwert nach oben, wo er es gerade so zwischen seinen Hals und Rans Schwert bekam. Doch die plötzliche Bewegung hatte ihn aus dem Gleichgewicht gebracht und er stolperte einige Schritte zur Seite und wäre fast gefallen.
    "Das ist...mehr als beeindruckend."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.02.2009, 18:26


    John trat einige Schritte zurück."Ich weiß es nicht. Es tut mir leid."
    Er fiel auf die Knie.
    "Ich weiß nur, dass wir uns im Garten des Lumin treffen wollten. Vergebt mir meine Unwissenheit."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 01.02.2009, 18:40


    "Tu nicht so als würde ich dich Köpfen wollen..." Er schüttelte den Kopf. "Am besten bereitest du dich auf deine Reise vor... ich werde etwas durch die Stadt spazieren und... vielleicht finde ich... Ran" Als er ihren Namen aussprach klang seine Stimme merkwürdig, eher wie ein Hauchen, oder ein Flüstern, er ging an ihm vorbei, nicht ohne ihn noch einmal, weil es sowieso grade so passend kniete, auf den Kopf zu täscheln und verschwand dann in der Menschen masse. Wobei verschwinden eher relativ war, ein vollkommen schwarzer Maskierter Mann fiel eigendlich sehr auf.

    Die 2 Frauen die Noch da standen blickten Kilian hinterher und sahen dann zu John. Wärend die eine langsam in die Gasse verschwand, machte die andere noch eine Geste das sie ihn beobachten werden, ob nun durch Kilian befohlen oder einfach aus eigenem Willen konnte man nicht erahnen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.02.2009, 20:06


    Johns Weg führte ihn durch die Straßen der Stadt. Auch an diesem Tag drangen kaum Sonnenstrahlen durch die dichte Wolkendecke. Es gab überhaupt nur wenige Tage an denen man die Sonne über den Dächern der weißen Häuser beobachten konnte.
    Vor fast 22 Jahren hatte er zum ersten Mal in seinem bisherigen damaligen Leben einen richtigen Sonnenuntergang gesehen. Es war ein atemberaubendes Farbenspiel aus roten und orangen Farbtönen. Jener Anblick fesselte ihn so sehr, dass er von diesem Tage an sein ganzes Leben den Künsten der Magie widmete, insbesondere der Beherrschung und Kontrolle des Feuers. Und jedes Mal wenn die demütigenden Worte des alten, betrunkenen Nightraven durch die Korridore der Villa halten verstärkte sich diese Bestrebung nur noch mehr.
    John war so in Gedanken versunken, dass er den Bettler, welcher vor ihm stand, zuerst garnicht bemerkte.
    "Ich bitte euch edler Herr, gebt mir nur ein paar Münzen. Meine Familie ist arm und hungrig", flehte dieser.
    Der junge Diener zog einen Geldbeutel aus der Tasche und gab dem bettler drei Münzen, fügte aber noch hinzu: "Ihr solltet dieses Geld nicht fürs Kartenspielen ausgeben und aufpassen, dass es euch nicht aus der Hand fließt."
    Der Bettler fühlte sich durchschaut, war aber leicht verwirrt aufgrund der zweiten Bemerkung. In einigen Metern Entfernung drehte John sich um, fixierte den bedauernswerten Mann und murmelte hastig: "Waga."
    Seine Schrei halten durch die Straße als das Geld in seiner Hand zu glühen began und schmolz.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 02.02.2009, 11:41


    "Klingenmeister."
    Ran nahm das Schwert weg und steckte es zurück an ihren Rücken, da wo es hingehörte.
    "Ich weiß nicht, wie viel ihr über uns wisst, aber die grundlegende Fertigkeit ist, sich schneller zu bewegen als es das Auge wahrnehmen kann. Das erfordert jahrelanger intensiver Übung und Konzentration. Ich könnte einem Pfeil ausweichen."
    Sie lächelte leicht, schien gar nicht über ihren "Sieg" überrascht zu sein.
    "Bisher konnte mich nur einer besiegen, aber den werden wir wohl nicht so schnell zu Gesicht bekommen."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 03.02.2009, 21:29


    "In dem Fall bin ich sehr erfreut dass wir euch auf unserer Seite haben."
    Er verbeugte sich kurz.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 04.02.2009, 18:29


    Alcyone saß im Wohnraum ihrer Villa in einem großen Sessel aus blauem Leder vor einem knisternden Kaminfeuer. Langes goldenes Haar fiel über ihre Schultern, beinah bis hinab in ihren Schoß. An den Armen und Fingern trug sie goldene Ringe, welche bei jeder Bewegung einen hellen Ton von sich gaben. So auch in diesem Moment, als sie das Gebäck auf dem Tisch neben ihr zerbrach und die eine Hälfte, aus deren Inneren Honig floss, zu ihren roten Lippen führte. Solche Annehmlichkeiten waren in ihrem Leben schon lange keine Seltenheit mehr, was ihr, insbesondere ihrem Körper, nicht schwer anzusehen war. Tatsächlich hatte der damalige schnelle Umschwung von Arm zu Reich, als ihr Ehemann sie aus der Dienerschaft des Maximilius Nightraven freikaufte, dafür gesorgt, dass sich ihr Taillenumfang verdoppelte.
    Im alter von 13 Jahren begegnete sie dem damals 25 Jahre jungen Kaufmann Augustus Wantley zum ersten Mal auf dem Anwesen der Nightravens. Kurze Zeit drauf heirateten die beiden und Alcyone verließ die Nightravens, sehr zur Verergerung des anderen jungen Dieners, John Lambton, mit dem sie sich immer blendent verstanden hatte.
    Doch wer konnte schon ahnen, dass sie an diesem Tag ihre Vergangenheit wieder einholen würde?
    Es klingelte an der Tür. Alcyone machte sich aus der Gewissheit heraus, dass ihre Dienerin den ungebetenen Gast verscheuchen würde, garnicht erst die Mühe aufzustehen. Doch dann waren Schritte zweier Personen zu hören und die Tür flog auf. Die Dienerin, eine eher kleine Frau, verkündete mit Zornesröte im Gesicht: "Herrin, dieser Mann weigert sich zu gehen bevor er nicht mit euch gesprochen hat, sagt er." Sie deutete auf eine Person, welche sofort durch ihr roten Haare und den ebenfalls roten Mantel auffiel.
    Alcyone drehte den Kopf und schaute um die Rückenlehne des Sessels herum. Der gelangweilte Ausdruck in ihrem Gesicht wich erst dem Erstaunen und dann der Freude. "John bist du das?"
    "Nartürlich bin ich es. Ist es solange her, dass du mich nicht mehr erkennst?.", antwortete John.
    Mühsam erhob sie sich und ging um den Sessel herum. Das weiße Kleid, welches sie trug, schmiegte sich dabei an ihre Beine. "Du hast dich kein Stück verändert", mit einem Kichern fügte sie hinzu, "wenn man davon absieht das du größer bist."
    "Du hast dich ebenfalls kaum verändert. Du bist immernoch genauso jung und schlank wie damals", log er.
    Auch wenn sein leicht irritierter Blick immer wieder auf ihren Bauch fiel, welcher nicht vom Stoff des Kleides bedeckt war, schien sie seine Lüge nicht zu bemerken. In diesem Moment vermutete John, dass sie um ihr eigentliches Aussehen garnicht wusste oder es erfolgreich verdrängte.
    "Aber kommen wir zu der Sache wegen der ich eigentlich hier bin", führ der Diener fort.
    "Bist du etwa nicht wegen mir gekommen?", sie machte wieder einige Schritte auf ihn zu.
    "Doch nartürlich. Aber ich bin auch hier, weil ich weiß, dass ihr, du und dein Mann, über eine große Sammlung von Büchern verfügt."
    "Mein Mann ist tot."
    "Oh das tut mir Leid.", dessen war er sich nicht bewusst gewesen.
    "Das muss es nicht. Er war eine schreckliche Person. Immer musste er irgendjemandem helfen und dachte dabei kaum an mich. Aber egal, wenn du möchtest kannst du dir gerne unsere Bibliothek ansehen."
    Nun meldete sich auch die Dienerin wieder zu Wort: "Wenn ihr erlaubt werde ich unserem Gast..."
    "Nein das mache ich selbst. Geh du in die Küche und fang an das Abendbrot zu kochen."

    ooc: ich hoffe, dass das nicht zu lang ist^^



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 04.02.2009, 22:07


    Nexus hatte sich in der zwischenzeit ein wenig in der Stadt umgesehen. Sie war zwar auf ihre art beeindruckend, doch für Nexus wirkte sie wie ein geschwür in der normalen umgebung. Es war mehr zufall als er Ran und Kelnak beim Schwertkampf entdeckte. Neugierig beobachtete er die beiden.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 04.02.2009, 22:23


    Elendil ging etwas in den gärten der stadt spazieren."Das Menschen so grosse städte haben mussten",dachte er bei sich.Auch kam er an dem treffpunkt vorbei wo sie starten wollten und entdeckte Ran,Kelnak und Nexus.Kühl nickte er ihnen zu und wanderte weiter.Einer seiner Sklaven kam zu ihm und begleitete ihn etwas.Als Sie etwas abstand zu den anderen hatten blieb er stehen und blickte zurück."Was denkst du Fenryl?Soll ich der Weisselfe mein leben anvertrauen wenn es soweit kommt?" "Herr?" Elendil blickte den sklaven nachdenklich an."Du kennst die Weisselfen Fenryl.Und ich ebenso.Aber die Dämonen sind stark,und Blutklinge ist ihre beste kriegerin,so wie ich es bin bei unserem Volk.Sie werden uns nicht ohne grund ausgewählt haben für diese Reise.Die besten aller Völker.Und ich weiss nicht ob ich der Weisselfe trauen kann,wenn es soweit ist oder ob sie sich gegen uns wenden wird." "Herr,ihr werdet wissen was richtig ist und was nicht.Ich bin nur ein sklave und habe keine meinung,"erwiederte Fenryl.Elendil nickte.Dann setzte er sich auf eine der bänke und betrachtete still die gruppe die etwas entfernt beieinander stand.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 04.02.2009, 23:30


    Nach ein wenig Wandern durch die Stadt fand er sein Ziel. Das dort der Halbdrache war bemerkte er garnicht wirklich, in diesem Moment hatte er nur Augen für Ran und verfolgte ihre beweungen grade zu Fanatisch. "Solange..." flüsterte er vor sich hin. Er war sicherlich ein wenig auffällig wie er dort stand und Ran's bewegungen verfolgte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 05.02.2009, 13:35


    "Ja, ich habe aber nicht vor, so schnell die Seiten zu wechseln. Und das würde ich auch nicht..."
    Sie sprach den Satz nicht zu Ende, sondern schaute an Kelnak vorbei zu einem Mann in schwarzen Mantel, der sie, nach der Richtung in der die Maske zeigte, anscheinend beobachtete. Ihre Hand tastete langsam zu ihrer Umhangbrosche und blieb in der Nähe ihres Herzens liegen. Wie in Trance machte sie einen Schritt auf den Mann zu, dann schüttelte sie den Kopf und drehte sich wieder zu dem Zentaur um.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 05.02.2009, 19:41


    Kelnak bemerkte ihren Blick und wandte sich argwöhnisch um. Er warf dem Mann einen kurzen Blick zu, wandte sich dann jedoch wieder an Ran.
    "Kennt ihr den Mann...?"
    Er sprach leise um zu verhindern dass jemand Anderes sie hören könnte. Seine Hand umklammerte den Schwertgriff fester.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 05.02.2009, 20:59


    Alcyone und John saßen an einer langen Tafel. Sie an der Spitze und er zu ihrer Rechten, vor ihm ein Dutzend verschiedenster Bücher. Manche handelten von Magie, einige von der Geschichte Alvarias und wieder andere waren Ansammlungen von Karten des Landes. Einige Sätze und geographische Daten waren von ihm markiert worden. Unter ihnen fanden sich des öfteren die Namen Ran und der eines Dämonen, welcher wohl als besonders grausam galt, Lord Noth. Der ein oder andere Satz über das magische Gefängnis der Dämonen war ebenfalls markiert, auch wenn diese Informationen mehr als lückenhaft waren.
    Auf einem der Stapel stand ein Teller auf welchem wiederum zwei kleine, gebratene Vögel lagen, die er jedoch nicht einmal angerührt hatte. Manchmal viel sein Blick auf Alcyone, die ihr Besteck beim Essen mit äußerster Eleganz führte, und im nächsten Augenblick verlor er sich dann für einige Sekunden in ihren saphirblauen Augen.

    Schon lange hatte Alcyone sich nicht mehr so zu jemandem hingezogen gefühlt wie heute. Sie betrachtete ihren einstigen Freund die ganze Zeit über. Als sie überlegte, ob sie ihn nach dem Grund fragen sollte warum er hier war und ihre Bücher durchsöberte - obwohl sie innerlich hoffte, dass sie der einziege Grund war - durchbrach John das Schweigen: "Es stört dich wirklich nicht, dass ich diese Bücher verunstalte?"
    "Nein. Ich habe nie viel in ihnen gelesen. Es erschien mir immer unwichtig. Was wirklich zählt ist doch das was jetzt ist, oder?"
    "Nartürlich, aber wenn ich mich nicht täusche bist du immer noch eine genauso talentierte Magierin wie damals. Warum ließt du diese Bücher nicht?"
    "Weil ich vieles bereits weiß was in ihnen über Magie steht und die Dämonen interessieren mich nicht. Warum interessieren sie dich so sehr."
    "Ich suche Informationen. Mir steht eine Reise bevor, für die ich..."
    "Ein Reise.", unterbrach sie ihn.
    "Ja, eine Reise im Dienste des Rates."
    "Erzähl mir davon."
    "Ich denke nicht, dass ich..."
    Sie brachte ihn mit einer knappen Bewegung zum Schweigen, legte ihren Kopf auf ihre Handflächen und stützte sich auf der Tischkante ab:"Bitte."
    "Na gut ich erzähle es dir, aber versprich mir, dass du es keinem anderen erzählst."
    "Nartürlich nicht. Ich bin ein braves Mädchen."
    John bagann zu erzählen, allerdings ließ er seine Verbindung zu Kilian aus und nannte alles eine unglückliche Verwechslung, der er sich fügen müsse.
    Als er geendet hatte, war Alcyone bereits in einen leichten Schlaf verfallen. John stand auf ging zu ihrem Stuhl, umfasste ihre Taile und ihre Beine mit seinen Armen und hob sie mit einiger Mühe hoch. Er trug sie durch die langen Korridore der Villa bis in ihr Schlafzimmer, was er noch einige Tage später im Rücken spüren würde, das war ihm klar. Als er sie herunter lassen wollte, öffnete sie ihre Augen und flüsterte: "Ich glaube ich komme mit auf deine Reise."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 06.02.2009, 15:11


    Ran blinzelte veriwirrt, schüttelte dann aber ein zweites Mal den Kopf.
    "Nein, ich hatte nur so ein komisches Gefühl. Aber das ist nur eine alte Narbe, nichts von Bedeutung..."
    Sie schaute noch einmal über ihre Schulter dann setzte sie sich auf die Bank, von der sie schon aufgesprungen war und knetete ihre Hände.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 07.02.2009, 18:41


    ooc : Hey Leute ich steig hier aus der MSG aus, da ich nicht wirklich reinfinde usw.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 08.02.2009, 12:02


    Nexus hatte zwar mitbekommen das Ran den vermummten Mann etwas merkwürdig angesehen hatte, doch machte er sich nichts daraus. Zwar lief auch er selber mit einem Umhang herum der ihn auch zugleich noch magisch tarnte, doch für jemanden der oft in der stadt war oder hier lebte musste der anblick ungewöhnlich sein. Nexus ging gemütlich auf Ran und Kelnak zu. "Das war eine beeindruckende Demonstration eurer fähigkeiten."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 08.02.2009, 12:09


    Endlich war sie richtig wach geworden, hier waren nicht so viele Menschen und nicht so schrecklich laut. Dafür war auch ihre Neugierde wach geworden, mal hier schauend, mal dort suchend flatterte sie umher bis Ran ihre Aufmerksamkeit erhielt. Gründlich musterte sie die Elfe und schlüpfte dann unter ihr Gewand.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 08.02.2009, 13:05


    Erschrocken blieb Ran regungslos stehen und ließ sich untersuchen. Wahrscheinlich musste sich die Windling erst einmal einen Weg durch engeschnürte Stoffstücke bahnen, in denen Dolche, Phiolen und andere Dinge eingearbeitet waren.

    ooc: Wie wäre es übrigens mit einem kleinen Zeitsprung bis zum Aufbruch? Senuriels Charakter können dann ja kurz vor dem Aufbruch dazustoßen oder so.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 08.02.2009, 13:58


    (jo kein problem)



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 08.02.2009, 14:25


    Kelnak runzelte die Stirn und sah sich nochmal nach dem unheimlichen Mann um.

    (OOC: Von mir aus gern.)



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 08.02.2009, 15:18


    Nexus kratzte sich verlegen am Kopf. "nehmt es ihr bitte nicht übel, aber sie ist nunmal halt sehr neugierig... das liegt in ihrer natur."

    00c: joa mach ruhig^^



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 09.02.2009, 13:04


    /ooc Von mir aus ok,muss mir nur irgendwas überlegen wie ich mich eingliedern kann



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 09.02.2009, 16:02


    In den nächsten Tagen bis zum Aufbruch passierte wenig Interessantes. Bürger munkelten von einer Reise, die Entsandte nach Osten machen sollten, andere tuschelten immernoch von einem unentdeckten Massenmörder.
    Als der Morgen des dritten Tages - der Tag des Aufbruchs - anbrach, waren plötzlich alle Wolken über den Himmel von Alvaria verschwunden und entblößten einen violetten Sonnenaufgang, perfekt für die anstehende Reise.
    Wie verabredet wartete Ran im Garten des Lumin, jetzt hatte sie ihre Haare zu einen geflochtenen Zopf aus ihrem Gesicht gestrichen, so dass ihre spitzen Ohren gut zu erkennen waren. Sie stand auf einem Randstein und las in einer Karte, während ihr linker Fuß kleine Kreise in die Luft zeichnete.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 09.02.2009, 16:34


    Schweigend ging Kelnak auf sie zu. Seine Rüstung knirschte leise, und der Gesichtsausdruck war ernst und konzentriert, während die Waffen leise klirrten.
    "Plant ihr unsere Route?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 09.02.2009, 16:54


    Elendil ritt an der spitze von 10 soldaten und 5 maultieren auf den Garten zu.Er sah bereits die elfe und den Zentauren dort stehen.Er selber trug weite schwarze kleidung und einen turban der nur seine augen freiliess.Seine Lederrüstung war gut sichtbar,ebenso der Säbel der in seinem Gürtel steckte."Ich grüsse euch." rief er den beiden zu und neigte kurz sein haupt.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 09.02.2009, 19:00


    Ran nickte den beiden zu, sah aber nicht von ihrer Karte auf.
    "Wir werden ein ganzes Stück zu Fuß gehen müssen, ich hoffe niemand von uns hasst..."
    Sie schaute auf Elendils "Karawane" und verzog mürrisch das Gesicht.
    "Gut, wir können es uns sparen. so fallen wir mit Sicherheit auf! Vielleicht ist Euch nicht klar, dass wir hier auf geheimer Mission von dem höchsten Leuten in Alvaria unterwegs sind? Wir sollten uns nicht auch noch besonders auffällig geben..."
    Sie rollte ihre Karte zusammen und zog sich die Kapuze ihres Mantelns über den Kopf, der sofort dieselbe Farbe annahm wie der violette Himmel und den Rasen. So sah sie aus wie ein Chamäleon.
    "Gut...wir können vorerst auffallen, doch spätestens wenn wir den Wald durchqueren, müssen wir uns auf das Nötigste beschränken..."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 09.02.2009, 19:36


    Kelnak grinste.
    "Nicht weniger hatte ich von euch erwartet, Schwarzelf. Es ist immer wieder schön, wenn sich Vorurteile bestätigen. Und was das Laufen angeht."
    Der Zentaur klopfte auf sein rechtes Vorderbein.
    "Das bin ich gewohnt. Aber wenn wir den Wald durchqueren könnte es schwerer werden. Zentauren sind unter den Bäumen nicht zuhause."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 09.02.2009, 20:04


    "Ich habe schon die Hälfte meiner Leute heimgeschickt.Ich reise normalerweise mit viel mehr leuten.Und meinen lieblingshengst lasse ich nicht alleine zurück bei den menschen."Elendil blickte ebenso mürrisch drein wie Ran.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 09.02.2009, 21:35


    Nexus betrachtete das ganze aus ein paar Metern entfernung mit einem breiten grinsen. dann jedoch gesellte er sich zu der gruppe. "Seit gegrüsst." zum augenblicklichen thema sagte er nichts, er fand es witziger nur dabei zuzuhören.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 09.02.2009, 22:17


    An diesem Morgen war Alcyone früher aufgestanden, als sie es sonst tat. Es hatte nicht lange gedauert und es war ihr gelungen John zu überreden sie mitzunehmen. Nartürlich hatte sie ihre ganz eigenen Methoden verwändet.
    Nun saßen die beiden in einer prunkvollen Kutsche. John starte die ganze Fahrt über auf das blau Leder der Sitzbänke, denn er fürchtete Alcyone könne die Furcht in seinen Augen sehen. Er furchtete sich vor dem was auf ihn zukommen würde und er fürchtete sich vor dem was sein Meister mit ihm machen würde, wenn er erfähren würde, dass er sich über ihn hinweg gesetzt hatte und seine alt Freundin mit auf die Reise genommen hatte. Alcyone ihrerseits war aufgeregt, da sie schon lange ihr Haus nicht mehr verlassen hatte und John, aufgrund der kleinen Kutsche, ihr nun sehr nah war. Sie trug ein blaues Kleid an dem sie unablässig herumzehrte.
    Endlich erreichten die beiden den Garten des Lumin, wo sich bereits mehrere Leute versammelt hatten. John stieg als erster aus und hielt die Tür auf, damit Alcyone, die sich durch die kleine Türöffnung zwengte, aussteigen konnte. Sie trug nun einen Pelzmantel über ihrem Kleid, dessen Knöpfe so aussahen als würden sie jeden Moment unter der starken Spannung abspringen. Um ihren Hals hatte sie das Fell eines Tieres geschlungen, das einem Marder sehr änlich sah.
    "Das ist Lady Guivre, meine Frau. Ich hoffe es stellt kein Problem da wenn sie und begleitet?", sagte John an niemand bestimmtes gerichtet.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 10.02.2009, 13:55


    "Sie sieht nicht aus als wäre sie nützlich, und mit dem Fell und ihrer Fülle..." Kelnaks Grinsen verbreiterte sich noch ein wenig "...wird sie ziemlich schnell anfangen uns aufzuhalten. Oder täuscht mich mein Auge?"
    Er war ziemlich aufgekratzt heute, und er scharrte mit den Hufen wie ein junger Krieger in freudiger Erwartung vor seiner ersten Jagd.
    Es wird Zeit dass es losgeht!



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 10.02.2009, 14:29


    /ooc Was haltet ihr davon:
    Ihr reist schon vor richtung ziel, irgendjemand aus der gruppe wird dann irgendwie von räubern oder sowas angegriffen,und ich bin zufällig als Retter in der Nähe?

    Oder hat jemand von euch ne Idee wie ich mich einbringen könnte?Mir fällt momentan nich wirklich was ein...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 10.02.2009, 17:50


    (Räuber... heh... das könnte doch ich...? *kicher*)



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 10.02.2009, 18:31


    Nalim, raube und plündere, wenn es Senuriel irgendwie hilft, einzusteigen. :mrgreen:



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 10.02.2009, 19:18


    "Sofern sie reiten kann ,kann sie eines der pferde von meinen männern haben,"bot Elendil höflich an."Unsere Pferde können viel ab."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 10.02.2009, 19:53


    "Mit ihrer Fülle? Unsere Pferde können viel ab?", wiederholte Alcyone sichtlich getroffen, "Euch hat wohl keiner Manieren beigebracht, dass ihr solchen Unsinn erzählt."
    John legte ihr eine Hand auf die Schulter um sie zu besänftigen. "Wir nehmen euer Angebot nartürlich dankend entgegen Mahout Elendil.
    Und, ja, ich glaube eure Augen täuschen euch, Zentaur. Ihr solltet euch nicht zu sehr auf eure körperliche Kraft verlassen", er blickte kurz hinunter zu Kelnaks Hufen, "denn selbst sie ist wertlos wenn ihr unüberlegt und überstürzt handelt."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 10.02.2009, 20:04


    Kelnak lachte schallend auf.
    "Da habt ihr wohl Recht, Menschlein. Dann nehme ich an dass ihr beide Magier seid? Bah!"
    Er schüttelte den Kopf.
    "Bleibt einfach da wo ich euch sehen kann."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 10.02.2009, 20:14


    "Ich habe nichts verwerfliches gesagt,werte dame.Ich bin ein Schwarzelf,wir sind wie wir sind.Wenn ich euch hätte beleidigen wollen hätte ich es dementsprechend gesagt."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 11.02.2009, 13:41


    "Wir werden jegliche Unterstützung brauchen. Ich danke euch beiden, dass ihr mitkommen wollt."
    Ran klang wieder geschäftsmäßig, fast so wie vor dem Rat. Ordentlich packte sie die Karte wieder weg und warf noch einmal einen Blick in die Runde.
    "Fehlt hier noch jemand?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 11.02.2009, 15:55


    Elendil winkte einem seiner männer zu und dieser sass ab und führte sein pferd zu der Lady.Der Junge betrachtete die dame etwas,blieb aber still stehen und wartete



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 11.02.2009, 19:57


    Alcyone konnte nartürlich nicht reiten, warum auch schließlich war es nie notwendig, da ihre Diener immer alle Ausritte erledigt hatten. Aber das wollte sie in der Gegenwart des Zentauren und der anderen nicht zugeben. Sie blieb einige Zeit stehen und schaute den schwarzelfischen Jungen an, als würde sie erwarten, dass er ihr beim Aufsteigen behilflich sei. Dann machte sie einige Schritte auf das Pferd zu, setzte ihren linken Fuß in den Steigbügel und versuchte sich irgendwie nach oben zu ziehen. Ihr Versuch schlug fehle, doch befor sie zu Boden fiel stand John hinter ihr, fing sie auf und hob sie in den Sattel. Das Pferd schnaubte kurz.
    John wandte er sich an Ran und sagte als sei nichts passiert: "Ich denke wir sind vollzählig und bereit zum Aufbruch, Lady Kalithria."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 15.02.2009, 12:42


    Ran blinzelte der Menschenfrau mit einer Mischung aus Misstrauen und Belustigung entgegen, dann hob sie die Stimme über die Gruppe.
    "Also gut. Wie es aussieht können alle gut mit einem Zentaur mithalten, ich hoffe ihr habt alle genügend Proviant dabei, denn ich möchte es weitgehend vermeiden in einer Stadt Halt zu machen, bis wir den Wald durchquert haben. Den müssten wir übrigens in guten vier Tagen erreicht haben. Zunächst werden wir durch die überaus geschmackvollen Wiesen des Menschenreiches mit zahlreichen Dörfern wandern..."
    Sie seufzte etwas genervt.
    "Ach ja, Vorsicht vor Wegelagerern und so weiter, ihr wisst ja, Steckbriefe..."
    Sie nickte Kelnak zu, dann den anderen. "Aufsatteln, wenn ich bitten darf und sofern noch nicht geschehen, dann kann es losgehen."
    Ran setzte sich zunächst gemächlich in Bewegung, deutete in die Richtung, in der sie gehen würden und "wartete" im Schritttempo, bis sich alle in Bewegung gesetzt hatten.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 15.02.2009, 13:41


    Kelnak zwang sich dazu, nicht sofort loszutraben sondern langsam zu machen, um seine 'Mitstreiter' nicht zurückzulassen. In Gedanken schalt er sich für seinen jugendlichen Übermut. Diese Operation verlangte einen kühlen Kopf und seine Mitstreiter waren keine ebenso heißblütigen Zentaurenkrieger sondern Zweibeiner, die auf gänzlich andere Weise Krieg führten.
    Um sich zu beruhigen überprüfte er noch einmal sämtliche Waffen. Sie waren alles so befestigt dass sie möglichst wenig wackeln konnten, damit sie ihn beim Galopp oder einem Kampf nicht behindern konnten.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 15.02.2009, 15:22


    Der junge Krieger aus Elendils begleitung hüpfte bei einem der anderen mit aufs pferd."Wir sind bereit,Blutklinge."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 20.02.2009, 00:07


    Nexus blickte nochmals kurz durch die ganze truppe und deutete Ran dann mit einem nicken an das auch er bereit war. Nexus hatte zwar kein Pferd oder sowas, konnte jedoch ziemlich schnell rennen, auch über lange strecken.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 20.02.2009, 14:13


    Ran wartete auf Nexus' Nicken, dann schloss sie die Augen und der Boden unter ihren Füßen flog dahin. Man sah kaum, wie ihre Füße sich bewegten, dennoch schoss sie wie ein Pfeil nach vorne. Hinter ihr blieb eine tiefe Mulde im erdigen Boden zurück.
    Man konnte ihren Meistern und dem strengen Training wohl doch dankbar sein.
    Bevor sie vollkommen in den Rausch der Geschwindigkeit geriet, drosselte sie ihr Tempo etwas auf die Geschwindigkeit eines galoppierenden Pferdes.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 20.02.2009, 20:26


    Kelnak zuckte kurz zurück, dann grinste er und gallopierte ihr nach. Er war ein guter Läufer, und es machte ihm Spaß seine Beute zu verfolgen, wie alle Zentauren war er mit Fangenspielen aufgewachsen.
    Nur kurz sah er über die Schulter zurück um zu sehen ob der Rest der Gruppe nachkam.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 20.02.2009, 20:34


    Elendil blickte kurz Ran hinterher dann gab er seinen männern das zeichen zum aufbruch und folgte der Elfe und dem Zentauren.Kurz schaute er zu dem magier und dessen frau und wies zwei reiter an bei ihnen zu bleiben als geleitschutz.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 21.02.2009, 13:01


    John wurde schnell klar, dass er unmöglich mit den anderen mithalten konnte. Also schwang er sich zu Alcyone auf das Pferd, nahme die Zügel in die Hand und gab ihm die Sporen. Die beiden Reiter folgten ihnen. Schon bald waren sie zu den anderen aufgeschlossen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 23.02.2009, 00:45


    Nexus war zu fuss bei weitem nicht so schnell wie Ran oder Kelnak, doch als sie ihr tempo drosselten war es ein leichtes zu ihnen aufzuschliessen. Er war von dem Tempo der beiden beeindruckt, lies sich aber nichts anmerken.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 23.02.2009, 06:58


    Lachend hielt sich die kleine Windling an Nexus Schultern fest, ihr gefiel der Wind wie er in ihren Haaren spielte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 28.02.2009, 12:41


    Nach einem zweitägigen Marsch erreichte die seltsame Gruppe das vorläufig erste Ziel ihrer Wanderung: Die Passstraße.
    Vor vielen hundert Jahren war sie von den Eroberern der Zwergen in die riesigen Wiesenlandschaften geschlagen worden und trotzte seitdem Wind und Eis. Sie zog sich viele Meilen nordwärts über die Reichsgrenze der Menschen hinweg bis zu den schneeverhangenen Wipfeln in denen man angeblich schon Drachen und andere Wesenheiten gesehen hatte. Doch so weit wollte die Gruppe gar nicht wandern.
    Nur einige Bauernhöfe waren an der Straße zu erkennen, denn sie war schon lange nicht mehr als Haupthandelsstraße benutzt worden, wo es jetzt bequemere, durch Waldrodungen und Flussaustrocknungen hervorgerufene Straßen gab.
    Demnach, als die Botschafter die Straße betraten, wirkten die Pflastersteine wie jede anderen, sogar an der Landschaft, einst Hauptschauplatz eines Streizuges war nichts Besonderes mehr. Die Wachtürme waren längst Ruinen und über die verkohlten Stellen war Gras gewachsen.
    Kurz: Es war der langweiligste Fleck, den sie auf ihrer Reise wohl durchqueren würden.
    "Kommt, nicht trödeln, es wird bald dunkel!", rief Ran nach hinten.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 28.02.2009, 21:32


    Nexus blickte sich ein wenig um. Da sie inzwischen weit ab der zivilisation waren hatte er den Tarnumhang aus der Truhe inzwischen weggepackt. Seine gestalt war zwar immernoch die eines Menschen, allerdings waren auf seinem Rücken nun zwei mächtige Blaue Schwingen, die er sich wie einen Mantel umgeschlungen hatte und unter dem Haarschopf konnte man die Spitzen von zwei Hörnern entdecken.
    Nexus war erstaunt wie schnell die Gruppe vorwärtsgekommen war und er fragte sich ob Ran insgeheim da etwas nachgeholfen hatte. "gibt es eine Bestimmte stelle oder einen Ort den Ihr noch erreichen wollt, bevor es Dunkel wird?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 03.03.2009, 19:20


    Elendil blickte sich etwas um folgte aber weiter der gruppe.Seine soldaten hatten sich etwas um ihn verteilt um ihn zu schützen wie es ihre pflicht war.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 04.03.2009, 15:30


    Kelnak trottete gut gelaunt vor sich hin. Erst seit er wieder unterwegs war wurde ihm klar wie sehr ihm Städte missfielen. Er versuchte möglichst oft neben der Straße zu laufen, da ihm das Gefühl der Steine unter den Hufen viel weniger gefiel als das weiche Gras.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 04.03.2009, 18:37


    John hielt die Zügel des Pferdes fest umschlossen und sah sich interessiert um. Alcyone saß vor ihm, sodass er sie im Falle eines Sturzes auffangen konnte.
    Sie selbst hoffte, dass die Gruppe sobald wie nur möglich rasten würde. Denn es viel ihr mit der Zeit immer schwerer zu atmen, was zum einen an dem ungewohnten Gefühl des Reitens lag und zum anderen an dem Korsett, welches sie um ihren Körper trug und ihr nun die Atmung aufgrund der festen Schnürung erheblich erschwerte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 06.03.2009, 15:53


    Negumi hielt sich lachend an Nexus Schulter fest und genoss den Wind um sich herum.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 09.03.2009, 13:34


    "Ich möchte von der Straße hinunter", erwiderte Ran knapp. Ihr Tempo war immernoch zügig, doch sie begriff, dass die anderen wohl einmal eine Pause brauchten. Ohne weitere Mühe schloss sie zu Kelnak auf und versuchte sich in ein Gespräch zu bringen.
    "Du hälst dich gut. Fast besser als ich. Vier Beine schlagen zwei!"


    occ: Nein, wir sind jetzt alle so gar nicht müde und abgelenkt...*pfeif*...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 09.03.2009, 17:43


    Kelnak grinste Ran an, und seine Augen leuchteten.
    "Das Reisen liegt meinem Volk im Blut, und nach der Zeit in der Stadt kann ich mich kaum zurückhalten."
    Er drehte sich zur Gruppe um, während er weiter mit der Elfe sprach.
    "Allerdings bist du...mit Sicherheit schneller als ich, nach dem, was ich schon gesehen habe. Das macht mir nichts aus, aber...es ist...beeindruckend."
    Kelnak schien nach den richtigen Worten zu suchen, schwieg dann aber und beugte nur einmal respektvoll den Kopf, während er leicht errötete.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 09.03.2009, 17:51


    Negumi hatte Nexus Schulter losgelassen und flatterte nun ausgelassen umher, auch recht nah am Waldrand entlang.


    /ooc *Mit dem Zaunpfahl wink*



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 23.03.2009, 22:50


    Es war ein leiser hinweis darauf das sie nicht allein waren, als es in dem Dickicht raschelte, im Nächsten Moment schon surrte ein Pfeil aus dem Gebüsch und verfehlte nur Knapp Kelnak's Kopf. Banditen. Ihre grob gegerbte und ungefärbten lederwesten und Hosen so wie die Tücher die sie vor ihren Mündern Trugen ließen darauf schließen. Sie sahen vielleicht nicht so aus, als wären sie die begebtesten, in der Anzahl jedoch, ganze Zwölf, schlugen sie die Helden truppe. Die Zwölf Banditen die aus dem Gebüsch herausstiegen waren alle mit Waffen bewaffnet die man in die untere qualität einordnen konnte, rostige schwertet, geschundene Stachelkeulen und das obligatorische und oft genutze Holzbrett mit Nagel. "Wir können das auf die Leichte Tour machen... oder auf meine" sagte einer, wohl der anführer der sich Negumi geschnappt hatte und sie grob in seiner Faust hielt.
    Schon das sie einen Überraschungsangriff so mieserabel ausführten, sprach nicht grade von ihrer Inteligenz.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 24.03.2009, 15:06


    Rans Schwerter waren schneller von ihrem Rücken gewandert als man blinzeln konnte und sie war einen ganzen Satz nach vorne gesprungen, als sie jedoch Negumi in den Fängen des Menschen sah, hielt sie inne, die Schwertspitzen ihm entgegengestreckt. Ihre Augen suchten die des Banditen und erwiderten seinen Blick finster glühend.
    "Was wollt ihr? Unser Geld?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 24.03.2009, 16:31


    Die kleine Fee zappelte und wand sich schreiend in der groben Pranke, doch viel ausrichten konnte sie so nicht. Also biss sie ihm kurzerhand in die Finger.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 24.03.2009, 18:33


    "Wir haben einen Auftrag der uns mehr bringt als all das Geld das ihr in euren Taaaahh...!" Sein Wort verwandelte sich in einen Schrei als die Fee in seinen Finger Biss. "Mieses... kleines..." Er riss sie mit der anderen Hand von sich los und schmiss sie gegen einen Nahe liegenden Baum. Er legte die par Meter zurück die zwischen ihm und der Fee lagen. "Dafür stirbst du..." er hob seinen Fuß und hätte die Fee darunter zerdrückt, wäre sein Fuß nicht von einer Hand aufgehalten worden.

    Diese Frau, die dafür gesorgt hatte das die Fee nicht zerquetscht wurde, konnte garnicht zu der Banditen Gruppe gehören, ihr aussehen passte einfach nicht dazu. Ihre Kleidung war aus eindeutig teurerem Material und ihre Waffen waren Klauen, die an ihren Handgelenk angebracht waren, dort über den Handrücken verlief und jehweils eine kralle über die Finger legte. "Die.. nehme ich..." mit ihrer unbewaffneten Hand hob sie die kleine Fee hoch und begutachtete sie einen Moment bevor sie sich wieder aufrichtete. "Kümmert euch lieber um die anderen..." Mit diesen Worten beschwörte sie ein Ovales Portal vor sich und die Banditen stürzten sich auf die Gruppe.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 24.03.2009, 18:44


    Ran runzelte nachdenklich die Stirn, doch bevor sie weitere Fragen stellen konnte, überschlugen sich die Ereignisse. Kaum hatten sich die Schwaden des Portals aufgelöst, kam die ganze Gruppe auf sie zugerannt.
    "Bringt ihren Auftraggeber in Erfahrung oder tötet sie alle!", rief sie und überkreuzte kurz ihre Klingen, bevor sie mit leuchtend roten Augen auf die Banditen losging, jedoch darauf achtete, dass sie durch die Treffer nicht getötet wurden. Für sie selbst war es ein Rausch, doch für die anderen musste es wohl aussehen, als würde sie verschwimmen, während sie den Waffen auswich und wie eine Wespe auf einen Mann losging, der sie ein wenig an einen der Kerle erinnerte, den sie einmal in Alvaria gesehen hatte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 24.03.2009, 19:24


    Elendil sprang elegant von seinem pferd und griff die banditen ebenfalls an.Seine Soldaten folgten ihm.Wie Derwische wirbelten sie zwischen den banditen herum.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 24.03.2009, 19:27


    Nexus war nicht so vorsichtig wie Ran. Mit voller Kraft hieb er mit seinem Schwert nach dem ersten Bandit, der ihn angriff und tötete ihn mit seinem ersten schlag. Er war wütend, wie konnten sie es wagen seine freundin zu entführen? Er packte einen der Banditen und warf ihn mit voller wucht gegen einen baum.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 24.03.2009, 20:07


    Die kleine Fee war bewusstlos geworden, ob sie sogar verletzt war, war ungewiss. Schlaff wie ein Stück Stoff hing sie auf der Hand der Frau.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 24.03.2009, 20:26


    Während der Kampf tobte,hörte man aus der Ferne lauter werdenes Hufgetrappel.Wer sich umdrehte konnte in einiger Entfernung eine junge Frau auf einem Pferd ausmachen,die schnell näher kam.Als sie auf ca50 Meter heran war,erkannte man das das Pferd in wirklichkeit ein Zentaur war.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 24.03.2009, 21:39


    (Soll ich warten bis ich Negumi aufwachen lasse, oder willst du jetzt schon wissen wie es weiter geht ape? =))

    Sie achteten nicht viel aufeinander und merkten deshalb nicht wirklich das einer ihrer Freunde vor Nexus röchelnd zu Boden ging. Ran hatte schon 3 von ihnen auser gefecht gesetzt von den einer eine Tiefe Wunde hatte und wohl noch vor dem Ende des Kampfes an Blutverlust sterben würde.

    Troz alle dem, und vorallem deshalb weil sie es nicht merkten, Kämpfen die anderen mit ihren Irrsinnigen elan weiter, der die meisten von ihnen noch ins Grab bringen würde



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 28.03.2009, 10:34


    Als der Kampf losgegangen war, hatte Kelnaks erste Handlung darin bestanden einen Wurfspeer zielsicher in den Bauch eines der Banditen zu versenken. Vermutlich würde er bald sterben, vor allem wenn er versuchen würde den mit Widerhaken besetzten Speer herauszuziehen, aber man konnten nicht auf Alles achten. Mit gezücktem Speer ritt der Zentaur jetzt los und hieb immer wieder im Galopp auf die Banditen an seiner Seite ein, ohne sich von ihren langsamen Bewegungen treffen zu lassen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 28.03.2009, 14:35


    Das Rot von Rans Augen wurde mit jedem verwundeten Gegner immer intensiver und wilder. Als sie kurz stehen blieb um sich nach den anderen umzusehen, zischte die Luft an ihr vorbei und sie taumelte ungefähr einen halben Meter nach rechts. Einer der Banditen wollte dies ausnützen und griff nach ihren Fuß, doch kaum schlossen sich seine Finger um ihre Ferse, hatte sie schon wieder ihren "Stachel" versenkt. Die Umgebung nahm sie wie unter einem roten Schleier war und sie hörte kaum etwas. Wieso kämpften diese Banditen immer weiter? Wieso flohen sie nicht einfach?
    "Entweder sind sie sehr dumm...oder wir sind nicht so gefährlich wie ihr Auftraggeber...es soll ihnen mehr bringen als ihr Geld..vielleicht bringt es ihnen das Überleben?"
    Leise regte sich ein Verdacht, doch es schien zu unmöglich, deshalb schob sie ihn zur Seite und konzentrierte sich darauf, ihre Gefährten unter den einladend blitzenden Banditen auszumachen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 28.03.2009, 14:44


    Elendil kämpfte grade gegen einen stämmigen banditen und nutzte dessen leibesfülle gegen ihn.Elegant tänzelte er um ihn herum und wich dessen säbel aus.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 28.03.2009, 15:21


    /ooc schreib nur Nalim^^



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 28.03.2009, 15:28


    20 Meter vor dem tobenden Kampf blieben Nelian und Feli stehen.Unentschlossen ob sie sich einmischen,und wenn ja,wen sie verhauen sollten,entschlossen sie sich dem Ganzen erstmal zuzusehn.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 28.03.2009, 23:44


    Als Negumi langsam wieder zu Bewustsein kam, befand sie sich in einer art Käfig, diese art vom Käfig wo man gerne seinen Wellensittich aufbewahrte. Umsichtlicherweise lag sie nicht auf dem blanken Metalboden sondern auf einem Stofftuch das mehrfach gefaltet war so das man bequem und weich liegen konnte.
    Der Käfig in dem sie sich befand war in einem kargen Raum aus massiven kalten Stein und wurde nur durch eigenartige Kristale erhellt die aus der Wand zu wachsen schienen. Das eigenartige an dem Raum war auch seine Form. Die Wände waren unbearbeitet, sahen aus wie die Wände einer höhle und trozdem war dem Raum eine Quadratische form aufgedrängt.
    Direkt vor ihrem Käfig saß ein Mann, Maske, Schwarzer Umhang, und eine entspannte haltung schien er schon eine Weile darauf zu warten das sie aufwachen würde


    Sicherlich hatten die Banditen nicht damit gerechnet, das sie so stark waren, aber der Grund warum sie nicht flohen war ihre hoffnung auf der letze Ass in ihren Ärmel. Vier weitere Banditen hatten in den Gebüschen mit Armbrüsten gelauert. Der Grund wieso sie noch nicht geschossen hatten, war die überraschung von Ran's schnelligkeit. Doch sie fassten sich wieder und zielten durch die Blätter auf die, die sie treffen konnten...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 29.03.2009, 12:54


    Benommen und sich den Kopf haltend setzte Negumi sich langsam auf, machte die Augen jedoch nicht auf.


    /ooc Nalim, schreib mal wieder in Wargames.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.03.2009, 09:40


    "Im Unterholz!"
    Aufgrund ihrer Größe müssen Zentaurenkrieger immer auf der Hut vor Beschuss sein, hatte sein Vater ihn gelehrt. Und daher galoppierte er nun, sein vorheriges Ziel einfach niederreitend, auf das Unterholz zu, um die Armbrustschützen wie eine Jagdbeute aus seinem Versteck zu treiben...allerdings klugerweise sein Schild vor sich haltend, denn mit Sicherheit kämen ein oder zwei auf die Idee, auf ihn zu schießen...



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.03.2009, 12:17


    "Na das ist ja nicht die feine Art,einfch aus dem Hinterhalt so einen schönen Kampf zu ruinieren,meinst du nich auch, Feli?Ich denke wir sollten den anderen mal unsere Hilfe anbieten,nur um den Kampf wieder auszgleichen."
    Langsam näher trabend rief Nelian dann "He,ihr da!Braucht ihr vielleicht ein wenig Unterstützung?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 31.03.2009, 22:24


    Das Gebüsch in dem die Banditen mit ihren Armbrüsten saßen fing plötzlich Feuer. John hatte zwar nur einen flüchtigen Blick auf die Frau, die vor wenigen Minuten kurz erschienen war, werfen können, aber er war sich ziemlich sicher, dass diese Banditen im Dienste seines Meisters standen. Ihm war zwar nicht klar warum er sie angriff, doch er durfte nicht zulassen, dass die anderen erfahren wer hinter dem Angriff steckte. Also mussten die Banditen sterben.
    Der Magier riss die Zügel des Pferdes herum, um eine bessere Sichtline zu den Banditen aufzubauen. Alcyone stöhnte auf.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.04.2009, 19:49


    "Verfluchter Magier!"
    Kelnak sprang von den Flammen zurück, während er versuchte, die Banditen nicht aus den Augen zu verlieren. Dann fiel sein Blick doch noch auf die Zentaurin die herankam.
    "Helft uns, wenn ihr eine Waffe und Ehre habt!"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.04.2009, 20:39


    Daraufhin zögerten die beiden nich lange: Nelian zog seine Schwerter vom Rücken und gallopierte mit einem Kampfschrei ins Getümmel,während Feli ihren Bogen auspackte und ihre todbringenden Geschosse durch die Luft surren ließ.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 02.04.2009, 12:08


    "Gut!", schrie Ran. Es standen nicht mehr viele, und jetzt wo die Bogenschützen sogut wie tot waren, zügelte Ran ihre Geschwindigkeit und drückte ihre Fingerknöchel auf die Augen, damit sie nicht mehr in den tollwütigen Rot strahlten.
    "Wir haben es gleich geschafft!"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 06.04.2009, 17:44


    Nexus hatte sich einen der Banditen geschnappt und drückte ihn nun gegen einen Baum. Mit einer klaue hatte er den Hals des unglücklichen Mannes gepackt und lies ihm gerade noch so knapp luft holen, während die andere immernoch sein Schwert hielt, dessen spitze gefährlich dicht am Bauch des Banditen vorbei strich. "Du hast jetzt genau eine möglichkeit hier noch lebend rauszukommen... und zwar wenn du mir sagst wohin diese Frau mit dem kleinen Windling gegangen ist." Seine stimme war noch ruhig, doch seine Augen glühten vor zorn.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 11.04.2009, 23:33


    Als nurnoch einer der Banditen zu leben schien,und deser von Nexus an einen Baum gedrückt wurde,versuchte Nelian auf sich aufmerksam zu machen.Mit einem Grinsen im Gesicht wischte er seine Klingen sauber und sagte:"So,da das nun erledigt wäre,kommen wir zu unserer Bezahlung."Er zählte kurz die Anzahl der Leichen und die Dauer desKampfes,dann fing er an zu rechnen.Kurz darauf sagte er dann:"Ich denke,200 Goldstücke dürften für den Aufwand angemessen sein.Überlegt euch,wie ihr zahlen wollt,wobei ich persönlich Bar bevorzugen würde."

    /ooc:Hoffe es hat niemand was dagegen wenn ich den Kampf mal beendet habe,aber es hat ja schon seit ein paar Tagen niemand mehr weiter geschrieben



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 12.04.2009, 09:37


    ooc: Kein Problem

    Ran würdigte Nelian keines Blickes und stolzierte einfach an ihm vorbei-. Sie ging langsam auf Nexus zu und beugte sich zu dem Banditen hinab. In ihren Händen waren immernoch die Schwerter.
    "Ich kenne genug Methoden, dich qualvoller verbluten zu lassen als durch das hier", wisperte sie drohend und deutete auf Nexus' Waffe. Es war nicht ersichtlich, ob sie bluffte oder es ernst meinte, denn ihre Miene war steinhart.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 12.04.2009, 09:45


    John sah, dass es dem Drachen gelungen war einen der Banditen in seinen Griff zu bekommen. Ihm blieb nicht viel Zeit um zu handeln.
    "Lass dich einfach fallen", flüsterte er Alcyone zu. Als sie fragen wollte was er meinte, schlug der Magier leicht mit seiner von der Hitze des Feuers glühenden Hand auf die Flanke des Pferdes. Die beiden schlugen auf dem Boden auf, als das Pferd sich aufbäumte und auf die kleine Gruppe mit dem noch lebenden Banditen zustürmte.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 17.04.2009, 21:30


    "Ah..ey.. ich habe... echt keine ahnung..." Stotterte der Bandit. "Erlich... ich war... wie die anderen auch nur auf das Geld aus..." Seine Augen blieben dabei an der Waffe kleben.

    "Aufgewacht kleines Windlings Geschöpf.. mhm?.." Die dumpfe stimme kam von dem Maskierten direkt hinter ihr. "Wusste nicht ob du schon tot bist... ist ein wenig problematisch bei soetwas kleinem den Puls zu messen... heh... ich häts ja versuchen können aber..." Er nahm eine kleine phiole die er auf dem Tisch hatte, entkorte sie und lies ein par tropfen auf ihren Kopf fallen, es war blos gewöhnliches Quellwasser.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 27.04.2009, 11:32


    Elendil hatte sich beruhigt und stand etwas von der gruppe entfernt während seine soldaten die pferde einfingen und beruhigten.Das pferd das John aufgescheucht hatte lief etwas kopflos herum doch als es seine herde erkannte trabte es friedfertig zu den Schwarzelfen.
    Elendil blickte zu dem magier."Ihr solltet besser mit unseren pferden umgehen,Mensch.Wir haben euch grosszügig eines abgegeben,ihr solltet uns nicht verärgern."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 27.04.2009, 12:00


    Die Händer über den Kopf haltend und vor sich hin murrend hockte sie in dem Käfig, nun recht nass. Langsam erst erkannte sie wo sie war. Warum war sie in einem Käfig, wo war Nexus, warum wieso weshalb? Wütend sprang die kleine Fee auf und rüttelte an den Käfigstangen. "Lasst mich raus!" schrie sie.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 27.04.2009, 15:32


    "Es ist erstaunlich wie so ein kleines Geschöpf so laut schreien kann" er musste lachen und beugte sich etwas tiefer zu ihr an den Käfig. "Du wirst noch aus dem Käfig kommen... aber erst werde ich das ein oder andere mit dir machen... ich habe großes mit so einem kleinen Ding wie dir vor" Er steckte einen Finger in den Käfig um sie anzustupsen



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ape - 27.04.2009, 15:39


    "Doch die kleine Fee schnappte sich den Finger und biss kräftig hinein.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 27.04.2009, 16:28


    "Au..." er zog den Finger schnell heraus und stand auf und Warf den Stuhl dabei um. "Mieses kleines biest ich sollte..." Murrte er und hielt sich den Finger. "Naja... eigendlich kann ich es dir nicht verübeln... jedes geschöpf mag es nicht eingesperrt zu sein..." Er schien zu überlegen und führte dann mit einem hinterlistigen Ton sein Gespräch fort. "Hast du schon einmal einen Dämon gesehen... kleiner Windling?"



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 27.04.2009, 20:09


    "ACHTUNG!", schrie Ran und rempelte Nexus grob zur Seite.
    "STOPPT ES!" Sie warf nur kurz einen Blick auf John, dann rannte sie auf das scheinbar irre Pferd zu und versuchte es mit hektischen, weißelfischen Worten zu bändigen. Die alten Elfen in den Wäldern hatten mit diesen Worten einmal wilde Tiere abgehalten, erinnerte sie sich. Dieses arme Tier...sie würde sich diesen Feuermagier schon noch vorknöpfen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 27.04.2009, 20:17


    Einer von Elendils soldaten fing das panisch umherlaufende pferd ein und führte es zurück zu seiner herde.Elendil blickte zornig zu dem magier.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 01.05.2009, 11:03


    "Was hast du dir dabei gedacht? Wolltest du uns umbringen?" Ran beugte sich über den Magier und griff wutentbrannt nach seinem Kragen. Ihre Augen hatten einen bedrohlichen Glanz.
    "Wir sind eine Gruppe...das heißt, wir müssen zusammenhalten! Und wir brauchen niemanden, der das Leben anderer aufs Spiel setzt!"
    Sie funkelte ihn an, schien auf eine Antwort oder eine Rechtfertigung zu warten.
    Es war nicht ratsam, vor einer Weißelfe ein Tier durchdrehen zu lassen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Anonymous - 01.05.2009, 12:17


    "Verzeiht mir vielmals, Lady Kalithria. Nichts lag mir ferner als unserer Gruppe zu schaden." Seine dünnen Finger umschlossen das Handgelenk der Elfe, als diese ihn an seinem Mantel zerrte. "Ich bin nicht sonderlich geübt im Umgang mit Pferden."
    Zur selben Zeit fand auch Alcyone ihr Bewusstsein wieder und stand mühselig auf. Als sie John und die Ran erblickte fing sie sofort an histerisch zu kreischen: "Was macht ihr da? Lasst ihn los. Er hat doch nichts getan."
    John wandt sein Gesicht seiner Begleiteren zu und sagte mit beschwichtigender Stimme, obwohl er sich noch im Griff der Elfe befand: "Kein Grund zur aufregung, meine Liebe. Lady Kalithria hat mich nur darauf hingewiesen freundlicher mit diesen Tieren umzugehen.", dann wandt er sich der Elfe zu, "Ich wäre euch nun sehr verbunden, wenn ihr mich loslassen würdet. Der Boden ist sehr schmutzig und kalt. Ich hatte nicht vor noch länger auf ihm zu verweilen."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Redeyes - 03.05.2009, 09:28


    Nexus hatte sich kurz umgewand und beobachtete Ran wie sie John in die mangel nahm, doch wandte sich dann wieder dem Banditen zu. "Also nochmals zu dir du kleiner..." er sprach etwas auf Drachisch, das nicht gerade freundlich klang. "Wenn du nicht weisst wo sie hin sind dann sag mir was du über die frau weisst.. und wage es mir nicht zu sagen das du sie nicht kennst den du und deine kleine bande habt gezielt mit ihr zusammengearbeitet... ich will alles wissen... und bete das mir das was du weisst genügt..."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 03.05.2009, 09:37


    Ran schaute John noch einige Sekunden wütend an, dann ließ sie ihn los und wandte sich um. Ruhelos wanderte sie über das Gras und vergrub dabei das Gesicht in den Händen. Sie hatte gewusst, dass ihre Mission Opfer erforden würde...aber so früh?
    Und wieso ausgerechnet die Kleinste?
    "Was bin ich für eine Anführerin?!", schrie sie einen Baum vor sich an und rammte mit voller Wucht ihre Schwerter seitlich in den Stamm. Von sich selbst enttäuscht presste sie ihre Stirn gegen die Rinde und schloss die Augen.



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Nalim - 15.05.2009, 06:59


    "Oh hey hey... ich weiß nich wirklich viel.. okay?... Ich kenn die Frau eigendlich nur vom Hören... sie soll'en ganz hohes Tier in der Unterwelt sein... hat überall ihre Hände im spiel.. Erpressungen, Raub, Auftragmord... Sie hatte uns den Job angeboten und als Belohung sollt'n ordentlicher batzen Kohle winken..." Er wirkte ein Wenig nervös, das war ja auch kein Wunder den Nexus konnte recht überzeugend sein.
    "Die hat uns übern Tisch gezogen... die hat uns gesagt das wär einfach nur ein überfall aufen par Reisende... man ich hatte echt keine Ahnung.."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Mali - 04.06.2009, 17:49


    Elendil brummte irgendwas.Dann trat er neben nexus zu dem Banditen."Ich würde sagen was du weisst.Ansonsten überlassen wir dich der Lady Ran.Und die macht dich zu kleinholz.Oder ich bin so gnädig und lass dich von meinen soldaten ausquetschen.Wir schwarzelfen sind gut in sowas,weisst du."



    Re: Tränen des Krieges (1.Teil)

    Ena - 09.06.2009, 10:27


    Ran wirbelte blitzartig herum und starrte den Räuber entsetzt an.
    "Auftragsmord? Wieso sollte jemand für das Ende der Welt sein? Dafür müsste er schon ein...ein...Dämon sein. Oder mit ihnen verbündet. Welch kranke Seele legt sein Leben in Folter und Qual, um die Welt zu zerstören?"
    Auf keinen Fall. Nein, das gab es nicht. Sie hatte alle freien Dämonen damals getötet, niemand konnte überlebt haben.
    "Wenn wirklich der ein oder andere frei herumläuft und die Windling von einen von ihnen festgehalten wird, wird es Zeit, dass ich Euch beibringe, wie ihr einen Dämonen töten könnt. Dann sind wir keine Boten mehr."
    Ran seufzte tief, als Erinnerungen sie einige Sekunden lang überfluteten.
    "Trotzdem besteht unser Auftrag darin, die Barriere zu besuchen...die höchste Weltmacht zu enttäuschen wäre unklug. Was sollen wir tun? Unsere Verbündete oder der Auftrag?"
    Resigniert zog sie ihre Schwerter aus dem Baumstamm, wo sie tiefe Löcher hinterlassen hatten und legte sie sich auf die Oberschenkel, nachdem sie sich im Schneidersitz aufs Gras gesetzt hatte.



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