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Re: Die andere Seite
mari - 05.12.2008, 12:56Die andere Seite
Re: Die andere Seite
mari - 05.12.2008, 13:18
schreib mal den Anfang rein
würde mich richtig auf antworten freuen
Verschlafen blickte ich in den Spiegel. Das Monster das mir da entgegen blinzelte erschreckte mich schon lange nicht mehr.
Verstrubbeltes Haar, müde Augen und verschmierte Schwarze Schminke. schminke die ich noch nicht einmal zu Schlafen gehen entfernte.
Nachdem ich mich geduschte und gründlich geschminkt hatte zog ich mich in mein Zimmer zurück und mich anzuziehen.
Schwarz war die einzige Farbe die mir entgegen schlug als ich in den Kleiderschrank schaute. okay ein paar dunkelblaue T-Shirts konnte man auch entdecken.
Wahllos griff ich also hinein und förderte eine dunkelblaue Jeans und ein schwarzes T-Shirt zutage.
Von unten kam der herrliche Geruch von frischen Brötchen und Kaffee nach oben.
Mein Vater sah von seiner Zeitung auf als ich die Küche betrat. und wie immer schlich sich ein missmutiger zug auf sein Gesicht als er mich so sah. Also ehrlich! schon seit drei Jahren hatte ich den gleichen Look, die gleiche Schminke und die gleiche Frisur. irgendwann sollte er sich mal daran gewöhnen!
Meine Mutter hatte versucht mich in ersten Jahr umzustimmen, hatte aber aufgegeben als ihr das nicht gelang. auch wenn ihr mein Look nicht gefiehl, ließ sie mich doch wenigstens in Ruhe damit.
Mein Vater war Arzt und hatte seine eigene Praxis, die ich mal übernehmen sollte.Was mir allerdings gar nicht passte und er wusste das auch, aber es kümmerte ihn nicht. was mich am meisten Ärgerte war, er fragte nicht einmal warum ich sie nicht übernehmen wollte. das Geheimnis war meine Leidenschaft für Mathe. das war auch das einzige Fach in dem ich in der Schule gut war, und zwar auch wirklich das einzigste.
Eigentlich hätte ich die Schule schon längst geschmissen, aber ich wollte meinen Eltern nicht noch mehr weh tun. Das hatt ich in den letzten Jahren oft genug getan.
schweigend setzte ich mich an den Tisch und aß mein Brötchen.
Re: Die andere Seite
bookwriter - 05.12.2008, 13:48...
coole story...fängt gut an......
Re: Die andere Seite
claudi - 05.12.2008, 14:11
ja nicht schlecht
Re: Die andere Seite
mari - 08.12.2008, 17:37
DAnkeeeeeeeeeeeeeee :o
und hier noch ein teil :D
Ich schlenderte langsam den Weg zur Schule entlang. nur noch ein Berg. und genau auf dem Berg lag das Schulhaus. Groß, Furchteinflösend und Majestätisch.
Ich ging in die 10 Klasse. das ist es bis hier her geschafft hatte, ohne sitzen zu bleiben, war ein Wunder. Okay, mit einer 1 in Mathe sitzen zu bleiben kommt wahrscheinlich nicht so gut. und vielleciht hatten meine Lehrer einfach nur akzeptiert das ich nichts anderes auf die Reihe brachte, außer Mathe. das war wirklich das einzige das ich konnte. Das einzige in dem Ich wirklich gut war.
Als ich über den Schulhof ging, spürte ich die missbilligenden Blicke der Schüler auf mir ruhen. Sie mochten mich nicht. Sie hielten mich für einen Emo. Und die Emos hielten mich für völlig verrückt. Sie hatten mal versucht mich zu überreden, mich ihnen anzuschließen, aber ich hatte angelehnt. Ich war kein Emo!
Die schwarze Kleindung und Schminke war lediglich eine Mauer, damit keiner hinter meine Fassade schaute und mich so sah wie ich wirklich war. Einsam, Unverstanden und mit einem unerfüllbaren Traum.
Erste Stunde Englisch. das war die Stunde in der ich am wenigsten kapierte. Die Lehrerin laberte uns in einer Sprache zu, die anscheinend Englisch war und wir sollten das dann auch noch verstehen!
Mit rumkritzeln und träumen brachte ich die Stunde hinter mich. Dann Deutsch. Auch nicht gerade besser. Aber immerhin eine Sprache die ich verstand. Heute gings um Textbeschreibung. Nicht gerade mein Ding! Den Text durchzulesen, war ja ganz interessant, dann mal schnell den Autor und die Überschrift nennen, aber weiter kam ich nicht. Der Text war wie er war. Was sollte ich das bitteschön noch interpretieren!
Okay den Erzähler und die Textart bekam ich noch manchmal raus, wenn es eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht war!
Als die Schule endlich zu Ende war musste ich natürlich erst mit dem Bus nach Hause fahren. Bis zur Bushaltestelle war es noch eine Strecke.
Im Bus war nur noch ein vierer frei. Eigentlich mied ich solche Plätze, aber heute war ja nichts anderes mehr frei und ich war die letzte, also musste ich mich wohl oder übel da hin setzten.
An der nächsten Haltestelle stieg Carmen ein. sie kannte mich noch von damals als ich noch nicht so krass Geschminkt rumlief. stöhnend ließ sie sich neben mich fallen. "Wow mann! Zum Glück ist die Schule heut schon zu ende. Ey die Lehrer hatten mich heut voll im Visier!"
"Naja so schlimm war das heute gar nicht."
Carmen verdrehte die Augen "Na bei mir aber. Sei froh das du nicht in die gleiche Schule gehen musst wie ich. Ey wir haben heute ein neues Thema in Mathe angefangen und ich checke das gar nicht. Kannst du mir helfen?"
Als Carmen ihr Heft aufschlug stich mir in großen verschnörkelten Buchstaben "Lineare Funktionen" entgegen.
Das wars für heute und achtet nicht auf die Rechtschreibfehler, da sind nähmlich genug drin!!! :shock:
Re: Die andere Seite
claudi - 08.12.2008, 19:51
die sind doch jetz echt nicht soo schlimm!^^
Re: Die andere Seite
mari - 09.12.2008, 18:32
naja :oops:
aber so lange man das wort entziffern kann ist das ja nicht so schlimm (glaub ich)^^
Re: Die andere Seite
claudi - 09.12.2008, 20:32
ei nee
ich finds gut!"
Re: Die andere Seite
i<3domenico - 09.12.2008, 20:54
ey, voll gute geshcichte weida :)
Re: Die andere Seite
claudi - 10.12.2008, 14:51
*nick*
weidaaa :wink:
Re: Die andere Seite
Fruchtzwerg - 10.12.2008, 21:31
Ja, weiter. Ich find deine Geschichte bis jetzt richtig gut. :D
Re: Die andere Seite
Angi90 - 10.12.2008, 23:00
die story ist cool!=)
hihi, ich verstehe die total, mathe ist echt eines der einfachsten fächer, das es gibt! =)
hoffe es geht bald weiter!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 11.12.2008, 16:32
Angi90 hat folgendes geschrieben: die story ist cool!=)
hihi, ich verstehe die total, mathe ist echt eines der einfachsten fächer, das es gibt! =)
hoffe es geht bald weiter!
lg
nein mathe ist alles andre als leicht!!!!
ich kan dir ja mal ne aufgabe geben die ich nicht raffe
Re: Die andere Seite
mari - 11.12.2008, 20:32
danke Leute :D
ich hätte nie gedacht das so viele meine Geschichte lesen :shock: :shock:
dafür gibts noch einen Teil^^
"Was Verstehst du da nicht?"
"Na hier die Unsetzung. Ich meine wie man das X und das Y ausrechnet. Und hier die Erhöhung versteh ich auch nicht."
Ich nickte und began ihr die Aufgabe zu erklären.
Der Bus hielt und ein Junge und ein Mädchen, vermutlich seine Freundin stiegen ein und setzten sich uns gegenüber. In dem Moment in dem die sich hinsetzten rief Carmen "Ach jetzt check ich des! Man du solltest Lehrer werden, du kannst des auf jeden Fall besser erklären als mein Mathelehrer!"
Ich schüttelte den Kopf und winkte ab, doch mir tat das Lob gut, das spürte ich. Da bemerkte Carmen das uns ja ein Junge gegenübersaß und stieß mich in die Seite. Carmen war eine gute Freundin, doch sie hatte eine Macke: ihre schwäche für gutaussehende Jungs.
"Sieht der nicht süß aus?"
Ich musterte den Jungen kurz, dabei begegnete ich seinem belustigtem Blick. Eins stand fest: Ich mochte den Weiberheld jetzt schon nicht. Ich zog also meine Braunen hoch und wandte mich Carmen zu. Die sah mich erwartungsvoll an.
"Definitiv nicht!" und das war die Wahrheit! Auch wenn er wirklich hübsch war, süß war er auf keinen Fall.
Carmen grinste und verstaute ihr Mathesach in der Tasche. "Ich finde doch!"
Ich beugte mich zu ihr rüber und flüsterte "Hör auf damit und mach seine Freundin nicht noch eifersüchtiger als sie sowieso schon ist."
"Glaubst du?", fragte sie und musterte das Mädchen das ihr gegenübersaß. Ich antwortete nicht mehr, sondern wandte mich dem Fenster zu. Ich bemerkte trotzdem das Carmen dem Jungen anhimmelnde Blicke zuwarf.
Als Carmen dann endlich ausgestiegen war und ich mich erleichtert zurücklehnte, sagte der Junge spöttisch "Ich dachte Emos sind ein bisschen mehr depri."
Ich warf ihm einen wütenden Blick zu "Ich bin kein Emo!", zischte ich.
"Ach nein?"
Statt zu antworten zog ich meine Beine an und stützte sie auf die Sitzfläche. Schweigend sah ich den Rest des Weges aus dem Fenster und war froh als ich endlich aussteigen konnte.
Mit gesenkten Kopf, die Hände in die Hosentaschen vergraben ging ich langsam die kleine Allee entlang.
"Deeanne, wisch dir sofort diesen Müll aus dem Gesicht!"
"Deeanne, hör endlich auf mit dem Theater!"
"Deeanne, du bist die Schande der ganzen Familie!"
"Deeanne, weißt du wie alle Leute über dich und über uns reden?"
Ja, das wusste ich. Das wusste ich ganz gut, aber es war mir egal. Solche Vorwürfe musste ich mir jeden Tag von meinem Vater anhören und selbst jetzt wo er das nicht mehr so deutlich sagte, konnte ich die Anschuldigung, ich hätte die Familie in den Dreck gezogen, in seinen Augen lesen.
Das tat weh. Mein Vater verstand mich nicht, er versuchte es nicht einmal. Ihm war nur das Ansehen der Familie wichtig.
"Wenn du so weiter machst, brauchst du gar nicht merh nach Hause kommen!", hatte er einmal geschrieen.
"Deeanne, das meint er nicht so." hatte Mutter dann versucht mich zu beschwichtigen, als ich bereits meine Sachen packte. Die sanfte Stimme meiner Mutter und die Angst in ihren Augen brachte mich dazu doch nicht wegzugehen. Meine Mutter liebte mich, aber ob mein Vater mich liebte?
Ich blieb am Gartentor stehen. Das schöne, große Haus ragte vor mir auf. Ja es sah hübsch aus, aber ich empfand es als kalt. Da lebte ein Mensch drin, der mich nicht haben wollte und dabei war ich die meiste Zeit meines Lebens auf der Suche, nach Menschen die mich so mochten wie ich war. Langsam stieß ich das Gartentor auf und ging hinein. Mein Blick fiel auf den Garten. Das Werk meiner Mutter. Sie versteckte sich hier wenn es ihr zuviel wurde, wenn sie Angst hatte oder wennsie wütend war. Dann konnte sie ihre Gefühle bei den Pflanzen ablassen. Sie tat es sanft, und nicht so wie ich. Laut und Brutal. Wenn ich auf meinen Vater wütend war, legte ich eine von den CDs ein die er überhaupt nicht mochte und drehte dann ganz laut auf, so laut es ging und schlug auf irgendetwas ein.
Ich öffnete die Tür und trat in die kühle Diele. Ich warf meine Jacke über den Hacken und ging zur Treppe. Ich wollte gerade den Fuß auf die unterste Stufe setzten, als ich die wütende Stimme meines Vaters hörte. "Nein! Da kannst du sagen was du willst. Sie ist schuld. An allem! Seit dem Tag an dem sie geboren wurde, hat sie uns nur Unglück gebracht. Wenn sie nach Hause kommt dann kann sie was erleben!" Er warf eine Türe zu. Hastig rannte ich in die Diele zurück und versteckte mich im Schrank mit den Wintermänteln.
"Verprügeln werde ich sie. Verdient hat sies ja, und dann werden wir sehen ob ich doch noch befördert werde.", brummte mein Vater der inzwischen in die Diele gekommen war und nun unruhig in einer Schublade rumwühlte. Ich spähte zwischen den Ritzendurch und versuchte so wenig wie möglich, von der mit Mottenkugeln, verpessteten Luft einzuatmen. Dann nach einer schier endlosen Weile, gab er seine Suche auf und ging zurück ins Wohnzimmer. Erleichtert kletterte ich aus den Schrank. Eine Weile stand ich unschlüssig da, doch dann schnappte ich meine Jacke vom Hacken und verließ das Haus.
Re: Die andere Seite
mari - 11.12.2008, 20:34
noch mal was zum Thema Mathe:
Wenn manns kapiert ist es wirklich voll easy, aber wenn man nix checkt (so wie ich grad^^) dann ist es wirklich ein horrorfach :x
Re: Die andere Seite
(like a real) Jojo - 11.12.2008, 21:02
schreib weiter bitte
Re: Die andere Seite
Fruchtzwerg - 11.12.2008, 22:22
Ja. Ganz doll bitte.^^ :wink:
Re: Die andere Seite
claudi - 12.12.2008, 13:59
hehe
*nick*
^^
Re: Die andere Seite
mari - 12.12.2008, 17:05
mal sehen^^ :P
ne iwo
wenn ich zeit habe gehts weiter
Re: Die andere Seite
claudi - 13.12.2008, 12:14
okay.. wnan hast du wieder ziet?^^
Re: Die andere Seite
Angi90 - 13.12.2008, 19:07
hoffe du hast bald wieder zeit! =)
die story ist nämlich cool!
@claudi: je nach dem ob wir das thema mal durchgenommen habe in der schule, kannst du mir schon mal eine aufgabe geben! =)
mal sehen ob ich die lösen kann! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 13.12.2008, 21:08
r (s - t) = u
da müssen alle mal auf einer seite stehn weißte?? :roll: :roll: ich chekc des nicht...
Re: Die andere Seite
Angi90 - 14.12.2008, 00:16
u = r (s-t)
r = u : (s-t)
s = u : r + t
t = u : r + s
keine ahnung was du hast, ist doch ganz einfach! ;-)
nein, sorry! für mich ist mathe einfach etwas vom logisten dass es gibt!
aber dafür kapier ich sprachen zum teil nicht, mit den vielen ausnahmen!
das kannst du sicher besser! =)
aber jetzt genug gespamt!
hoffe es geht bald weiter! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 14.12.2008, 12:15
aaaach danke angi. ja sprachen liegen mir .. zb ich lieebe englisch.. aber franz naja geht so. aber pysik bin ich gut! *nicht geprahlt hab!^^*
danke :bussi:
Re: Die andere Seite
mari - 15.12.2008, 17:40
also leute: heute hab ich wieder zeit^^
aber bis der Teil kommt dauert nochn bisschen :?
Re: Die andere Seite
claudi - 15.12.2008, 17:45
:cry: naja iimerhin!^^
Re: Die andere Seite
mari - 15.12.2008, 18:16
ey sorry abba mir is was dazwischen gekommen
wenn überhaupt dann wird erst morgen was draus :oops:
tut mir echt leid :( :( :( :(
Re: Die andere Seite
Angi90 - 15.12.2008, 19:33
jetzt haben wir so lange gewartet, da kommt es auf einen tag auch nicht mehr an! (solange es nur ein tag ist! ;-) )
bin gespannt wie es weiter geht! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 16.12.2008, 14:50
man ich aber auch!"^^
Re: Die andere Seite
mari - 16.12.2008, 18:19
Danke :oops:
ich glaub ich dreh bald durch^^
ich hab meine geschichten nähmlich auf nem anderen Pc und von dort muss ich sie erst mal wieder runterkriegen :twisted: und dat geht voll schlecht grad
hätt abba nicht erwartet das so viele von euch meine Geschichte lesen *freu*
Re: Die andere Seite
Fruchtzwerg - 16.12.2008, 21:00
mari hat folgendes geschrieben: Danke :oops:
ich glaub ich dreh bald durch^^
ich hab meine geschichten nähmlich auf nem anderen Pc und von dort muss ich sie erst mal wieder runterkriegen :twisted: und dat geht voll schlecht grad
hätt abba nicht erwartet das so viele von euch meine Geschichte lesen *freu*
Stellst du sie denn rein, wenn du sie runtergekriegt hast? Bütte! :wink:
Re: Die andere Seite
claudi - 17.12.2008, 15:26
geanuuu^^
Re: Die andere Seite
mari - 17.12.2008, 19:45
so leute, hier hab ich mal ein kleines Stück für euch^^ :D
viel Spaß beim Lesen!!!!
Ich konnte nicht nach Hause, weil mein Vater mich verprügeln wollte. Ich lächelte grimmig. Komische Ironie des Schicksals. Ich trottete die Straße entlang bis zu dem Tor. Das war das Tor das die meisten Eltern immer als Grenze setzten, wenn ihre Kinder sie baten, dort spielen zu dürfen "Nicht weiter als bis zum Tor, Kinder, weiter nicht. Verstanden?"
Das Tor war die Grenze. Die Grenze zu einem anderem Leben, zu einer anderen Welt, einer anderen Dimension. Ich Schritt ohne zu zögern durch das verbotene Tor. Mir war die Welt dahinter bekannt. Ich war oft hier in der anderen Welt. Besonders an einem ganz besonderen Ort. Die Bar, Hyperium. Bei vielen auch bekannt als Brutstätte des Bösen. Ich öffnete die Tür und mir strömte der altbekannte Geruch von Alkohol, Schweiß und Zigaretten entgegen. In der Bar selbst war es dämmrig. Ich bestellte eine kalte Cola.
"Kalt, Mario und nicht lauwarm wie letztes Mal."
Mario grinste mich an "Ich Versuchs kleine."
"Nix, Versuchs. Das Bier kriegst du ja auch irgendwie gekühlt, dann wirst du bei der Cola auch schaffen!
Als ich endlich meine Cola in der Hand hielt, diesmal sogar gekühlt, sah ich mich um. Da an dem Tisch in der Ecke saß Marley. Ich schlenderte zu ihr hin und nickte den anderen Grüßend zu. Da an dem Tisch kein Stuhl mehr frei war, zog mich einer der Jungs auf seinen Schoß. Widerstandslos ließ ich das geschehen.
"Na Dean, trinkst du immer noch dieses Gesöff?", zog Ruben mich auf. Dabei musste er fast schreien damit ich ihn verstehen konnte. Am Anfang hatte mich die laute Musik gestört, aber mit der Zeit gewöhnte man sich daran.
"Klappe Ruben! Dein Gesöff schmeckt auf jeden Fall auch nicht viel beser als meins!"
"Du Dean hast du Marko irgendwo gesehen?",Marley sah sich suchend um. Auch sie saß auf dem Schoß von irgend so einem Typen. "Nö! Wegen?"
"Der Schuldet mir noch einen Batzen Geld.", mischte sich jetzt auch Mike ein.
"Nicht nur dir!", knurrte der Typ auf dessen Schoß ich saß. Ich wusste noch nicht einmal wie er überhaupt hieß. Kevin nahm Suzzie an der Hand und zog sie mit sich "Komm lass uns Tanzen!" jetzt war ein Stuhl frei, aber noch bevor ich mich draufsetzten konnte hatte Tom sich raufgesetzt.
"Hey Leute!"
"Oh Tom gut das du hier bist. Hast du Zigaretten? Meine sind mir gerade ausgegangen." Billy klopfte sich auf den Schenkel um seine Aussage zu unterstreichen. Tom zog eine aus seiner Hosentasche und warf sie Billy hin. "Na Dean willst du auch eine?", grinste er.
"Haha Tom! Heute bist du mal wieder total lustig!"
"Du Lars, hast du noch eine von diesen Verstärkern für eine Stereoanlage?"
"Klar. Kannst eine haben, für 20 Mäuse!" antwortete der Typ auf dessen Schoß ich noch immer saß. Aha Lars hieß der also. " Ach Mann, kein Freundschaftsdienst, nicht war?", stöhnte Mike.
"Nee. Ich bin knapp bei Kasse und da muss ich halt jede Möglichkeit nehmen die sich mir bietet!"
"Mike hast du die CD dabei die du mir versprochen hast?" Mike sah mich einen Augenblick lang verblüfft an "Welche CD?"
"Die, die du mir versprochen hast!", ich runzelte die Stirn. Mike schwieg noch einen Moment doch dann hellte sich sein Gesichtsausdruck auf "Doch ja, die hab ich dabei." er kramte in seiner Pullovertasche und beförderte eine CD zu tage. "Und wo bleibt die Bezahlung?"
Ich reichte ihm fünf Rohlinge.
"Aha. Auf Dean ist verlass, das sag ich euch!"
"Ja wissen wir Mike!" erwiderte Marley. Sie zündete sich eine weitere Zigarette an.
"Hey Dean kannst du mir bitte noch ein Bier holen?", fragte Lars. Ich zog die Brauen hoch. "Ich halte dir sogar deinen Platz frei!"
Ich lachte. "Okay." Er reichte mir zwei Euro.
"Ein kaltes Bier Mario!"
"Jo Dean bist du auf Bier umgestiegen?"
Ich grinste "Sagst du bloß damit du keine Cola mehr kalt stellen musst!"
Mario grinste "Wo du Recht hast, hast du Recht. Also ist das Bier jetzt für dich?"
Re: Die andere Seite
mari - 17.12.2008, 20:58
und weil ihr so lange warten musstet noch ein Teil :D :lol:
“Garantiert nicht!”
Mario zog ein langes Gesicht. Er wandte sich um und griff nach einer Bierflasche im Kühlschrank.
Ich drehte mich um, die Bierflasche in der Hand, um zu den anderen zurückzugehen, da rempelte mich plötzlich jemand an. “Sa mal! Kannst wohl nicht aufpassen wo du hingehst!”, schimpfte ich. Fast hätte ich den Inhalt der Flasche auf meinem T-Shirt gehabt.
“Pass doch selber auf!”, hörte ich die Stimme eines Jungen. Als ich aufsah, erkannte ich den Typen aus dem Bus. Als auch er mich erkannte, verzog sich sein Gesicht zu einem Grinsen. “Na. Unser Emo geht nicht nur zur Schule, er trinkt sogar Bier und hält sich in der Brutstätte des Bösen auf!”
Mit wütendem Gesichtsausdruck starrte ich ihn an “Halt einfach die Klappe, okay?”
Er lachte, hob die Hände und ging.
Ich ließ mich auf Lars Schoss sinken und reichte ihm seine Bierflasche.
“ Was ist den mit dir los, Dean?”, fragte Marley. Finster schaute ich sie an ”Was soll mit mir los sein?”
Sie zuckte mit den Schultern. “ Da is gerade so n Typ in mich rein gerannt und jetzt bezeichnet er mich als Emo!” das mit der Schule ließ ich lieber weg. Wenn die wüssten das ich noch zur Schule ging würden die sich über mich lustig machen.
“ Welcher denn?”
Ich suchte ihn und fand ihn schließlich an der Bar lehnen, seine Bierflasche in der Hand.
“Der da!”
“ Des is doch ein Traum von einem Kerl. De m würde ich des verzeihen.” meinte sie.
“Ich aber nicht!”
“ Bist du denn kein Emo?”, fragte Lars.
“Nein, is sie nicht.”, mischte sich nun Mike ein.
“Wow Mike, stehst du auf Dean?”, Billy grinste.
“Nö, aber die hat mir gerade fünf Rohlinge geschenkt. Fünf! Gib dir das mal!”
Billy grinste und nickte langsam.
Ich hatte den ganzen Tag im `Hyperium` verbracht, aber es wurde langsam Nacht, ich war müde und wollte schlafe. Ich schlich nach Hause. Dort sah ich meine Mutter im Vorgarten arbeiten. Als ich mich näherte sah sie auf. Erleichterung zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab. Sie lief zum Tor und schloss mich über den Zaun in die Arme. Ich ließ es geschehen, auch wenn dabei ein merkwürdiges Schauern über meinen Rücken lief. Es war schon viel zu lange her, seitdem sie mich in den Arm genommen hatte.
“Ach Deeanne. Ich hab mir solche Sorgen um dich gemacht.”
Ich hörte den leisen Vorwurf in ihrer Stimme. Ich zuckte nur gleichgültig mit den Schultern. Meine Mutter schob mich ein Stück von sich weg um mir in die Augen zu sehen. “Du weißt es nicht wahr?”
Mit starrer Miene sah ich sie an “ Was soll ich wissen?”
“ Na das mit deinem Vater.”
Ich schüttelte den Kopf “ Nur weil ich halt mal den ganzen Tag mit Freunden weg war heißt das noch lange nicht, das hier etwas schlimmes passiert ist!”, gespielt ungeduldig schüttelte ich den Kopf. Ich wusste ganz genau was passiert war, aber wenn ich mir das anmerken lassen würde....
“Ich bin nur gekommen um zu sagen das ich ein paar Tage bei Freunden sein werde und um meine Sachen zu packen.”Diesen Entschluss hatte ich eben ganz spontan gefasst. Ich wusste zwar nicht zu welchem“Freund” ich gehen sollte, aber das war jetzt unwichtig.
Als ich meiner Mutter wieder gegenüberstand, meine Schulsachen, ein paar Klamotten zum Wechseln und mein gesamtes Schminkzeugs in einer Tasche, fiel mir auf das ihr Blick kälter geworden war.
“Mir war gleich klar das ich eine Hexe geboren habe!”, zischte sie ehe sie sich um drehte und im Haus verschwand. Wie erstarrt sah ich meiner Mutter hinterher. Eine Hexe? Das tat weh. Ich spürte wie langsam Tränen in meine Augen stiegen. Aber ich wollte nicht weinen. Nicht jetzt. Nie! Ich biss also die Zähne zusammen und wandte mich ab. Ich wollte wütend sein, aber ich konnte es nicht. Alles was ich spürte war der Schneidende Nachhall der Worte meiner Mutter: ich wusste gleich dass ich eine Hexe geboren habe! Wie konnte sie nur? Ich krallte die Hände um die Tragegriffe und zwang mich schnurstracks geradeaus zu gehen, ohne mich umzusehen.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 17.12.2008, 22:08
das ist hart! muss echt weh tun, so etwas zu hören!
würde sie am liebsten einfach mal in den arm nehmen und knuddeln!
aber die story ist echt cool! =)
hoffe es gebt bald weiter! =)
lg
Re: Die andere Seite
Fruchtzwerg - 17.12.2008, 22:55
Ja, weiter! :D
Re: Die andere Seite
claudi - 18.12.2008, 14:48
ja das ist echt cool. mach weiter^^ *freu*
Re: Die andere Seite
mari - 18.12.2008, 21:45
ja wenn ich morgen zeit hab gehts weiter
ich hab morgen letzter schultag *freu*
Re: Die andere Seite
claudi - 19.12.2008, 19:59
klar ham wir alle oder?
Re: Die andere Seite
Angi90 - 19.12.2008, 21:26
nö, claudi, meine geschwister haben nächste woche noch schule, also montag und dienstag! aber naja, wir sind ja auch in der schweiz!
hoffe sie hatte heute zeit, i möchte wissen wie es weiter geht! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 20.12.2008, 13:37
ich oooch!"^^
Re: Die andere Seite
mari - 20.12.2008, 14:25
ich nicht
habt ihr also am montag und dienstag noch schule oder nicht?
Re: Die andere Seite
Angi90 - 20.12.2008, 18:49
wir schon! bzw. meine geschwister, ich gehe ja nicht mehr zur schule!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 22.12.2008, 15:02
stimmt. angi arbetiet schon!^^
Re: Die andere Seite
mari - 22.12.2008, 19:59
aso^^
als was arbeitest du denn Angi?
Vielleicht sollte ich lachen. Es war komisch. Ein reicher Vater, der seine Tochter nicht mehr wollte, eine vom Vater abhängige Mutter, mit dem gleichen Ziel und ich, die kleine Dumme, die nichts konnte außer Mathe und hässlich war ich oben drauf!
Mit zwei Taschen bewaffnet verließ ich also mein Zuhause. Für wie lange wusste ich nicht, ich wusste nur das mein Vater ernst machte und, das hatte ich schon mal selbst erlebt, die Kontrolle über sich verlor so bald er mich auch nur sah.. .
... Das klirren der Vase, ließ mich in die Realität zurückkehren. Entsetzt starrte ich abwechselnd auf die Scherben zu meinen Füßen und zu dem Schlüssel in meiner Hand. Angst machte sich in mir breit. Diese Vase war Papas ein und alles gewesen. Keiner durfte ihr zu nahe kommen, noch nicht einmal Mama und jetzt hatte ich, gerade ich auf die er heute nicht gerade gut zu sprechen war, die Vase kaputt gemacht. Ich hörte die hastigen Schritte meines Vaters auf dem Flur. Ich wollte mich verstecken, aber meine Beine waren wie gelähmt. Die Tür öffnete sich und mein Vater stand in der Tür. Als er mich erblickte wurde sein Gesicht zornesrot. Ohne ein Wort schlug er mir voll ins Gesicht. Ich schrie auf, ließ den Schlüssel fallen und schlug meine Hände vor mein Gesicht. Weitere Schläge regneten auf meinen Kopf nieder und als ich endlich hoffte er würde aufhören, begann er mich zu treten. Ich krümmte mich vor Schmerzen zusammen, schrie bei jedem Schlag und Tritt auf und weinte.....
Ich war damals gerade fünf Jahre alt gewesen und mein Vater schlug mich rücksichtslos bis ich da Bewusstsein verlor. Als meine Mutter später vom Einkaufen kam und mich so vorfand, spielte mein Vater das Unschuldslamm. Er wüsste nicht wer das gewesen war, er sei doch gerade erst nach Hause gekommen. Und meine Mutter glaubte ihm.
Wohin sollte ich jetzt? Mir war kalt und ich hatte Hunger. Ein Gefühl des Verlassen seins überrollte mich. Ungewollt fing ich an zu zittern. Ich blickte den vorbeifahrenden Autos nach und wünschte ich wäre einer von ihnen.
“Na mein Kind? Warum stehst du hier, ist es nicht Zeit für die Schule?” als ich mich zum Sprecher umdrehte sah ich eine alte Frau die sich auf ihren Gehwagen gestützt hatte und mich fragend ansah.
Schule? Warum eigentlich nicht. Dort war es wenigstens warm. Ich könnte dort die Freiwilligen Mittagskurse belegen. Ich lächelte die Frau an “Ja Sie haben recht. Ich glaube ich muss mich beeilen damit ich nicht zu spät komme.”
Im Schulhaus war es warm und einen Augenblick lang konnte ich vergessen das ich nun kein Zuhause mehr hatte. Doch nicht lang.
“Hey Deeanne! Warum hast du denn zwei Taschen? Heute Mittag haben wir doch kein Sport.” Ich stöhnte. Warum mussten die mich immer daran erinnern das ich jetzt nicht mehr eine von ihnen war, das ich Heimatlos war. Ich setzte eine Gleichgültige Maske auf.
“Ich habe nach der Schule noch Training, Julia!”
“ Achso.”, Julia ließ mich stehen und eilte auf ihre Freundinnen zu.
So sehr ich es auch versuchte ich konnte mich nicht auf den Unterricht konzentrieren. Okay er war ja auch freiwillig. Sogar im Mathekurs war ich nicht bei der Sache. Meine Gedanken gingen immer wieder zu meiner Familie. Hatte meine Mutter das ernst gemeint? Natürlich, sagte ich mir. Wieso auch nicht. Ich seufzte. Mein Blick wanderte zum Fenster raus. Die Sonne schien freundlich und legte ihr sanftes Licht auf die großen, schimmernden Bäume. Ein leichter Wind strich durch die Baumkronen, so dass diese sich leicht bewegten. Ein kleiner Vogel kam angeflattert und zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Er kreiste einmal um die Baumwipfel und flog dann zielstrebig in den Baum hinein, dann kam er nach einer Weile wieder heraus. Verharrte einen Augenblick lang in der Luft und flog dann wieder hinein. Ich lächelte über die Hartnäckigkeit des Vogels.
“Deeanne?”, die Stimme meines Mathelehrers riss mich aus meinen Überlegungen.
“Warum bist du denn heute nicht bei der Sache? Ist alles in Ordnung?”
“Ja, Herr Maurer, es ist alles in Ordnung!”
Wie gewohnt fuhr ich mit dem Bus nach Hause, doch als ich aussteigen wollte, wurde mir klar das ich kein Zuhause mehr hatte, ich brauchte hier nicht mehr auszusteigen. Ich stieg letztendlich am Bahnhof aus. Von hier war es nicht mehr sehr weit, bis zum Hyperium. Mit beiden Taschen, die allmählich schwer wurden ging ich an die Theke.
“Hey Mario, kann ich die Taschen hier irgendwo hinstellen, damit mir aber keiner was klaut?”
“Seit wann schleppst du denn die ganzen Taschen mit dir herum?”
“Seitdem ich ein wandelndes Wohnmobil bin.”
Er lachte “Okay. Komm mit.” er führte mich durch eine große Menschenmenge auf der Tanzfläche, zu einer fast verborgenen Tür. Die öffnete er und stieg die Treppen rauf. Dann ging er einen langen, dunklen Flur entlang, bis zu der letzten Tür. “Hier kannst du die Taschen hinstellen und ich glaube nicht das sie hier irgend jemand klauen wird.”
Dankbar ließ ich die Taschen zu Boden gleiten. “Danke Mario. Ich schulde dir was!”
“Du könntest auf Bier umsteigen!”, grinste er.
Ich lachte “Alles bloß das nicht.”
Er schob die Unterlippe vor. “Ich überleg mir was!”
Fortsetzung folgt!
alles was ihr mir sagt ist das ich weiter schreiben soll, aber wie sie story ist sagt ihr mir gar nicht :(
ihr könntet mir ruhig sagen was ich nicht so gut mache^^
Re: Die andere Seite
Angi90 - 22.12.2008, 20:16
also mir ist bis jetzt noch nichts aufgefallen, dass du ändern könnest!
ich finde es gut!
auch von der grammatik und den fehlern her und so! =)
hoffe das es bald weiter geht! =)
lg
p.s. ich arbeite als automechanikerin! würde auch auf meinem profil stehen! ;-)
Re: Die andere Seite
mari - 22.12.2008, 20:25
Danke Angi :D
Als ich mich durch die Masse auf der Tanzfläche schob, rempelte ich ausversehen jemanden an und der Inhalt seiner Bierflasche ergoss sich auf seinem T-Shirt.
“*! Kannste wohl nicht aufpassen!”,der Junge hob den Kopf und als er mich erkannte, grinste er ”Wie wir uns aber immer wieder sehen!” dann blickte er auf sein T-Shirt runter “Jetzt schau was du gemacht hast, Emo. Mein Shirt ist ganz versaut!”
“Kann ich nix machen, wenn du auf der Tanzfläche Bier trinkst!”
“Ach komm Emo. Das machen alle hier!”
“Warte mal, warte mal. Du nennst mich die ganze Zeit Emo, was mir zwar nicht gefällt und ich dir dafür am liebsten eine kleben würde, aber du bist wahrscheinlich unverbesserlich. Aber wie soll ich dich denn nennen? Blödi, Nervensäge...”, ratlos hob ich die Schultern. Der Junge grinste. “ Jay.”
“Okay. Ich hätte auch nichts dagegen nicht immer Emo genannt zu werden.”, ging ich einen Schritt weiter.
Wieder grinste er “Okay sag mir wie ich dich sonst nennen soll, Emo.”
“Dean.”
“Das ist dein Spitzname oder?”
“Genauso wie deiner.” . Er verzog den Mund.
“Stimmt doch! Sag wie du richtig heißt und ich sag dir wie ich heiße!”
Skeptisch sah er mich an.
“Hey des hab ich verdient, nach diesem ´Emo´!”
“Jason.”
“Was?”, fragte ich verwirrt. Ich war gerade nicht so schnell im Gedankensprung. “Ich heiße Jason.”
“Achso. Ich wette nicht viele kennen deinen richtigen Namen, nicht wahr Jay?”
Er grinste “ Nö! Aber du hast recht, du hast es verdient, nach dem ´Emo´ -Geschwätz von mir.” , er nahm einen Schluck von seinem Bier ”Deinen Namen musst du mir auch sagen, ein Versprechen ist ein Versprechen.”
“Deeanne.”
“Wolla! Das ist aber nicht deutsch, oder?”
“Nein”, schüttelte ich den Kopf. “Gut.”, meinte er erleichtert. “Ich habe schon v i e l e N a men gehört aber dieser hört sich so fremd an.”, verlegen zuckte er mit den Schultern.
Er hob die Flasche “Auf unsere Namen!”
“Hey du bist aber nicht sauer, wenn ich dich Emo nenne, gell Dean?”
“Mal sehen!”, grinste ich. Dann wandte ich mich um und verließ die Tanzfläche. Ich suchte mir einen Tisch an dem Leute saßen die ich kannte.
Re: Die andere Seite
Ruth - 22.12.2008, 20:52
weeeiter!
Re: Die andere Seite
Angi90 - 22.12.2008, 20:59
cool!
der scheint sympatisch zu sein, dieser jason! =)
lg
Re: Die andere Seite
mari - 23.12.2008, 13:25
naja wer weiß?^^
Re: Die andere Seite
Angi90 - 23.12.2008, 18:09
bin ja mal gespannt, wie viel man von dem noch hören wird! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 24.12.2008, 13:34
mhmm stimmt!^^
Re: Die andere Seite
mari - 24.12.2008, 15:48
ich sag erst mal nix dazu^^
Re: Die andere Seite
claudi - 24.12.2008, 16:08
warum?
Re: Die andere Seite
Angi90 - 25.12.2008, 19:01
weil sie ja dann schon alles verraten würde! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 25.12.2008, 21:14
achso ja... hehe :lol: :lol:
Re: Die andere Seite
mari - 03.01.2009, 13:58
Der Zeiger an der Uhr wanderte langsam, aber sicher und ununterbrochen weiter. Nicht einen Augenblick lang blieb er stehen. Unermüdlich rückten die Zeiger weiter. Die Sorgenvollen Blicke aus einem Paar Brauer Augen schienen ihn nicht zu stören und aufzuhalten.
Je näher die Zeiger auf Mitternacht vorrückten, desto größer wurde meine Sorge. Wo sollte ich die Nacht verbringen? Ich war müde und hatte Hunger. Ich hatte mir im Laufe des Tages zwei Colas leisten können, aber dann war mein Geldvorrat auch schon zu Ende. Von meinen Bekannten, konnte ich mir kein Geld leihen, das wusste ich. Sie würden mir dann doch nur Zinsen auflegen, die ich dann nicht bezahlen konnte, mal ganz zu schweigen von der Möglichkeit wieder an Geld ranzukommen. Dass das Leben so schwer sein konnte hatte ich noch nicht erlebt. Ich hatte immer genug zu essen und ein warmes Bett gehabt und jetzt war ich Heimatlos. Vom eigenen Vater vertrieben! Ich fühlte Bitterkeit in mir aufsteigen. Was musste das für ein Vater sein, wenn er seine eigene Tochter bis zur Bewusstlosigkeit verprügeln konnte und dann auch noch das Unschuldslamm spielen!
Ich ließ meinen Blick über die anderen an Tisch schweifen. Auch ihr Leben war nicht einfach. Wenn sie Familie hatten, waren diese so zerrüttet das sie bald auseinander brechen würden, oder aber die Familien waren Arm wie Kirchenmäuse. Aber die meisten wussten wo sie die Nacht verbringen würden, auch wenn der Ort nicht gerade schön war, es war wenigstens ein Ort mit einem Dach über dem Kopf.
Ich rieb mir mit dem Daumen die Schläfen.
“Hey Dean. Is alles korrekt mit dir?”, ohne sich wirklich sorgen zu machen sah Dorgan mich an.
“Klar. Nur n bisschen Kopfweh. Wird schon wieder.”
Doch das wurde nicht wieder. Die schlechte Luft und der Geräuschepegel trugen dazu bei das die Kopfschmerzen immer schlimmer wurden.
Ich verabschiedete mich und holte dann, nach einem Bescheid bei Mario, meine Taschen ab. Als ich aus der Bar trat empfing mich eine Stille, kühle Nacht. Zuerst war ich dankbar für die Kühle, aber dann wurde mir klar, das es in der Nacht noch kühler werden könnte. Bei dem Gedanken fror ich schon. Ziellos irrte ich durch die Straßen. Die Taschen wurden immer schwerer. Überall wo ich hinkam waren schon andere und ein weiterer war nicht erwünscht. Bei jeder erneuten Absage wurde die Enttäuschung immer größer. Da entdeckte ich, im Schein einer altersschwachen Laterne, eine Überdachte Veranda eines alten Hauses. Ich spürte feinen Regen auf meiner Haut als ich mich dem Haus näherte, und ich spürte Hoffnung. Vielleicht klappte es ja hier. Doch je näher ich kam, desto deutlicher erkannte ich die Umrisse der Menschen die dort dicht zusammen gekauert lagen. Enttäuscht ließ ich die Schultern sinken und die Taschen wurden gleich eine Tonne schwerer. Die Jugendlichen lagen so dicht aneinander das noch nicht einmal eine Zeitung dazwischen passte, geschweige denn ich.
Ich wandte mich ab. In der Ferne hörte ich den Kirchturm drei Schlagen. Ich war inzwischen von einer Nieselschicht überzogen und fror. Und zu allem Übel war ich auch noch müde. Vor Verzweiflung kamen mir langsam die Tränen. Ich war drauf und dran mich mitten auf die Straße zu legen, aber der kalte Regen und die Betrunkenen, die überall hinkotzten und pissten, hielten mich davon ab.
Noch nie im Leben hatte ich mir so sehr ein Bett gewünscht wie jetzt. Ich dachte an meinen Vater. Jetzt kamen Tränen der Wut, die sich mit Tränen der Verzweiflung vermischten. Ich war das erste Mal in meinem Leben so auf mich gestellt. Allein! Ein schreckliches Wort. Das erste Mal in meinem Leben, spürte ich wie es wirklich war, allein zu sein. Ohne irgend jemanden auf der Welt, der dir Mut macht, der dich liebt, der an dich denkt und der nicht zulässt das zu fällst. Einen Freund zu dem ich gehen konnte hatte ich nicht. Einen solchen Menschen dem ich bedingungslos vertrauen konnte, den gab es wahrscheinlich noch gar nicht.
Ich war drauf und dran alles liegen zulassen und mich dem Schicksal ergeben, egal was es mit mir machen würde, aber ich würde nicht aufgeben, nicht wenn Kurt dann triumphieren würde! Entschlossen biss ich die Zähne zusammen. Oh nein, den Kampf würde ich ihn nicht gewinnen lassen.
Die Brücke war jetzt mein einziger Zufluchtsort. Es war der Ort wo die ärmsten Penner und Diebe lagen.
Langsam wurde es neblig und die Brücke war jetzt fast nicht mehr erkennbar. Der Mond hatte sich schon längst verzogen und Regen und Nebel waren an seine Stelle getreten. Mit zusammengekniffenen Augen fand ich doch noch eine freie Stelle unter der Brücke. Meine Tasche mit den Schulsachen ließ ich einfach neben mich fallen und sank gleich darauf, meine andere Tasche fest umklammernd, in einen tiefen Schlaf. Das mir etwas gestohlen werden könnte, war mir im Augenblick so was von egal.
Re: Die andere Seite
(like a real) Jojo - 03.01.2009, 15:29
weiter weiter!! gute story
Re: Die andere Seite
Grinsekatze - 03.01.2009, 16:55
He, mari, ich find die Story auch echt gut - das Thema is cool und ich mag deinen Stil! :top:
Bin schon gespannt, wies weitergeht, du :lol: ...!
Aber wer is Kurt? Der Vater? (ziemlich am Ende deines letzten Abschnitts)
Re: Die andere Seite
Angi90 - 03.01.2009, 17:15
cool! =)
wenn auch ziemlich hart!
bin gespannt wie es weiter geht!
lg
Re: Die andere Seite
Pritty - 03.01.2009, 18:03
suuuuper gut!!!
du hast en guten schreibstil!!
kann man gut durch lesen und wird immer spannender und interessanter!!
Re: Die andere Seite
claudi - 04.01.2009, 21:26
stimmt. schnell weiter1^^
Re: Die andere Seite
mari - 07.01.2009, 20:54
Dankeeeeee
ihr seid echt lieb :oops: :D :D
Aber wer is Kurt? Der Vater?-- japp des is der vater
ich hab die story noch net fertig und ich glaub ich muss die echt mal beenden sonst..... :oops: :cry:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 07.01.2009, 20:59
was jetzt denkst du schon ans beenden?
oder willst du nur das kapitel beenden?
also ich hoffe letzteres!
weil die story ist zu gut!! =)
bin gespannt wie es weiter geht!
lg
Re: Die andere Seite
mari - 07.01.2009, 21:17
eig denk ich noch nicht ans ende^^
obwohl?^^ nee war n spaß
ich hab die unterbrochen weil mir nix mehr eingefallen ist und das muss ich jetzt weiterschreiben, aber ein teil zum reinstellen hab ich noch^^ :D
Re: Die andere Seite
claudi - 08.01.2009, 16:49
genau^^
Re: Die andere Seite
mari - 08.01.2009, 19:58
so und hier noch ein kleiner Teil damit ihr mich nicht vergißt
”Du Mario, kennste jemanden bei dem ich heute Nacht schlafen könnte?”, ich rieb meine verspannten Schultern. Zwei Nächte auf kaltem Beton zu schlafen und ich sah aus wie jemand der seit zwei Tagen nicht mehr richtig geschlafen hatte. Die Augen eingesunken und die Schwarze schminke tat ihr übriges. Mario reichte mir eine Cola. “Danke, aber ich habe kein Geld“, winkte ich ab. “Geht auf Haus. Also bevorzugst du ein Solo oder ein Duo?”, er stützte sich mit den Handflächen auf der Theke ab. Verständnislos blickte ich ihn an.
“Eine Schlafstelle allein, oder zu zweit.”, erklärte er vielsagend. Ich wurde rot. “Solo.”
Er nickte “Das wird schwieriger.”, er schwieg nachdenklich “Frag mal Lars. Ich glaube der hätte da was für dich.”
“Danke Mario.”, ich nahm einen Schluck von der Cola. Sie beruhigte meinen Hungrigen Magen etwas. Das war das erste Mal seit zwei Tagen das ich etwas zu mir nahm. Hungergefühl ist das Schrecklichste Gefühl überhaupt. Dein Bauch tut weh und dein Magen zieht sich schmerzhaft zusammen. Mit jeder Stunde wird es schlimmer bis du vor Schmerzen nicht einschlafen kannst. Schlafen ist die einzige Zuflucht die du hast, aber wenn auch die dir genommen wird, dann hast du ein Problem, aber ein richtiges.
“Ich wüsste echt nicht was ich ohne dich machen würde!”
“Davon kam ich mir aber nichts kaufen. Eine Umarmung muss da schon drin sein!”, grinste er. Ich stand auf und Umarmte ihn. Überrascht sah er mich an. “Du hast des wirklich gemacht?”
“Klar, warum denn nicht?”
“Ich weiß nicht. Alle anderen haben immer nur gesagt ich würde träumen und mit der Zeit ist es dann zu so einer Art Spaß geworden!”
“Die hast du dir jetzt aber verdient, vor allem weil ich dich nicht anders bezahlen kann als so!”
“Hey Dean. Was ist denn mit dir los? Hast du deine heiß geliebte Cola aufgegeben, oder warum trinkst du denn nichts?”, fragte Ruben.
“Würd ich gern, aber ich hab kein Geld, aber auch wirklich nix!”
“Seit wann denn?”, fragte Steve spöttisch “Meist bist doch du die mit den vollen Taschen.”
“Seit vorgestern und weißt du was ich alles für ein Brot oder so was hergeben würde?”
“So schlimm?”, mitfühlend sah Suzzie mich an. Lars kam mit zwei Bierflaschen in der Hand. Er schob mir eine hin “Da probier mal!”
Alle beobachteten mich gespannt und ich blickte die Flasche angeekelt an.
“Dean, auch wenn es nicht schmeckt, es füllt wenigstens den Magen!”, versuchte Mike mich zu überreden. Zweifelnd sah ich zu ihm rüber, doch in seiner Miene war nur echte Besorgnis und Aufmunterung zu lesen.
Langsam hob ich die Flasche. Ein Schluck und ich hätte fast gekotzt. Es war so ekelig. Süß und bitter gleichzeitig, noch dazu auf einen leeren Magen.
“Der erste ist immer der schlimmste.”, versuchte Lars mich zu beruhigen, der meinen Gesichtsausdruck bemerkt hatte. Er hatte recht. Ich gewöhnte mich an den Geschmack und mein Magen füllt sich.
“Danke.” Ein seltsamer Schleier legte sich auf meine Augen und benebelte meine Sinne.
“Oh nein, Dean! Wenn du unbedingt kotzen musst, dann geh bitte raus!”, stichelte Ruben. Das war in dem Moment wohl auch das Beste. Ich presste die Hand vor den Mund und verließ fluchtartig die Bar.
Als ich wieder rein kam, schob mir Lars eine weitere Flasche hin.
“Oh nein, man, ich hab genug von dem Zeug für heute!”
“Du musst irgendetwas im Magen haben!”
“Ihr wollte doch bloß das ich Bier trinke und mich besaufe!”
“Und wenn schon. Wenn du´s machst, darfst du heute bei mir pennen!”, bot Lars an.
“Solo!”, misstrauisch blickte ich zu ihm rüber.
Er lachte leise “Solo!”, nickte er.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 08.01.2009, 21:15
phu, bin ich froh, dass du noch nicht ans ende denkst! =)
der teil ist mal wieder cool!
frage mich nur, ob das gut kommt, wenn sie sich jetzt betrinkt und nachher bei lars übernachtet!
hoffe du schreibst schnell weiter! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 09.01.2009, 20:10
stimmt angi...
Re: Die andere Seite
mari - 10.01.2009, 13:18
Kann schon sein^^ *geheimnissvollschau*
aber verraten wird nix^^
Re: Die andere Seite
claudi - 10.01.2009, 13:44
:( :( hehe^^
Re: Die andere Seite
mari - 10.01.2009, 14:37
gell?^^ :P
Re: Die andere Seite
Angi90 - 10.01.2009, 15:20
okee, aber wenn du schon nichts verrätst, geht es hoffentlich bald weiter! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
mari - 10.01.2009, 16:20
dein Wusch sei mir befehl ;D
eine verbeugung kann ich jetzt schlecht machen :lol:
Ich folgte Lars durch die Straßen. Vor einem Haus das sich nicht sonderlich von den anderen unterschied, außer dadurch das es Stufen hatte, blieb er stehen, schloss die Tür auf und ging hinein. Im dritten Stock schloss er eine weitere Tür auf. Dahinter kam einem Musik und Stimmen entgegen.
In die kleine drei- Zimmer- Wohnung hatten sich mindestens 15 Jugendliche gedrängt. Sie schienen noch nicht einmal zu bemerken das irgend jemand hinzugekommen war. Außer einer, hatte keiner unser Erscheinen bemerkt. Das Mädchen hielt eine Zigarette in der Hand und stierte uns an. Sie saß auf der schmutzigen Vitrine und baumelte mit den Beinen. Lars beachtete sie gar nicht als er sich an ihr vorbei zu Kaffeemaschine drängte. Er hob die Kanne hoch. Sie war leer. Er fluchte und öffnete die Schränke, auf der Suche nach Kaffee.
Das Mädchen auf der Vitrine zog ein Päckchen aus ihrer Jacke und hielt es ihm hin. Ohne ein Wort riss Lars ihr das Päckchen aus der Hand und machte sich an der Maschine zu schaffen. Das Mädchen trug zerrissene Netzstrumpfhosen einen kurzen Schwarzen Rock, ein Top und über dem Schwarzen Outfit eine rote Kunstlederjacke.
Lars trommelte ungeduldig mit den Fingern auf der Vitrine herum und beachtete mich nicht.
“Der ist erst wieder ansprechbar, wenn er seinen Kaffee hat.”, sagte eine Stimme neben mir.
Dort stand ein Mädchen. Sie war auch so ähnlich geschminkt wie ich, aber doch nicht so stark . Das einzige das uns unterschied war das sie Make-up trug und ich nicht.
“Woher weißt du das?”
Sie lachte “Ich kenne ihn doch! Ich wohne hier schon seit zwei Jahren und dabei lernt man sich auch halt kennen.” Ihre Stimme klang Rau und auch ein wenig tiefer als bei anderen Mädchen.
“Und meine kleine, wie kommst du hier her?” Kleine! Okay ich war wirklich kleiner als sie und wahrscheinlich auch jünger.
“Mario hat mir das hier empfohlen.”
Sie hob ihre beringte Hand und starrte nachdenklich und unbeweglich in die Luft. “Ach jetzt! Der süße in der Bar, nicht war?”
An jedem Finger hatte sie einen Ring und zu allem Unglück waren ihre Fingernägel auch noch rot lackiert. Ich riss meinen Blick von ihren Händen los und antwortete ”Ja, der an der Bar!”
“Hmm.”, sie legte ihre Hand auf meine Schulter und beugte sich zu mir herunter.
“Wie heißt du eigentlich?”
“Dean und du?”
“Jeanette. Aber hör mal kleines, du bist du nicht eine von seinen...”, sie deutete mit dem Kinn in Lars Richtung.
Ich schüttelte den Kopf. “Da wär ich mir nicht so sicher. Der sagt des zwar, aber.... er hat es doch zu dir gesagt, also das er dich in Ruhe lässt oder?”, ohne auf eine Antwort zu warten fuhr sie fort “Aber das sagt er zu jeder. Hat er auch zu mir gesagt, aber eingehalten hat er´s nicht! Da siehst du das die Straße kein guter Aufenthaltsort für ein so hübsches Mädchen ist wie du!”
“Jeanette lass Dean in Ruhe und fasel kein Unsinn.”
Jeanette zog eine Grimasse und wandte sich wieder mir zu. Doch bevor sie weiter reden konnte fragte ich “Du sag mal, wer ist denn das Mädchen mit den kaputten Netzstrumpfhosen?”
Verwundert blickte Jeanette mich an, doch dann fing sie sich wieder “Das ist Myra. Ein gutes Mädchen, wenn auch ziemlich eifersüchtig, in jeder Hinsicht. Und zurzeit hat es sie knallhart erwischt. Sie hat sich in den Lars verguckt. Ver-gu-ckt!”, sie ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen. “Ich mein, warum auch nicht. So schlecht sieht er ja nicht aus. Aber das schlimme ist, das er sie gar nicht beachtet und das tut unserm Mädchen gar nicht gut.”, Jeanette packte mich am Arm und zog mich in ein Zimmer. Pflanz dich hier irgendwo hin. Ich komm gleich wieder, muss nur kurz.....weg.”
Re: Die andere Seite
Angi90 - 10.01.2009, 17:18
danke! =)
echt cool, das du den teil so schnell reingestellt hast! =)
er ist total gut! =)
hört sich aber ein bischen so an, als hätte lars mit jeder etwas!
aber ich bin eh darfür dass sie diesen jason näher kennen lehrnt!
aber diese jeanette hört sich auch nett an! =)
auf jedenfall bin ich gespannt wie es weiter geht! =)
lg
Re: Die andere Seite
Fruchtzwerg - 11.01.2009, 00:55
Ich find die Geschichte voll toll. Du schreibst echt gut. Weiter. :D
Re: Die andere Seite
chlini - 11.01.2009, 11:08
das ist voll toll
Re: Die andere Seite
chlini - 11.01.2009, 11:26
Bitte schreib weiter
ist ne so coole geschichte
Re: Die andere Seite
mari - 12.01.2009, 15:32
ich hab schon vor weiter zu schreiben, weiß aber noch nicht wann ich wieder zeit hab was reinzustellen :( :?:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 12.01.2009, 21:11
solange es "nur" die zeit ist und du die ideen hast, ist gut! =)
obwohl, hoffe schon, dass es bald weiter geht! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 13.01.2009, 14:56
klar
dir gilt übrignes das gleiche angi... bie umzug!!!^^
Re: Die andere Seite
mari - 13.01.2009, 16:46
oja
recht haste claudi =)
Re: Die andere Seite
Angi90 - 13.01.2009, 21:26
ich hab ja gesten noch ein kapitel gepostet!
aber werde mir euren wunsch zu herzen nemen und so schnell wie möglich weiter schreiben! =)
und ich hoffe du machst das selbe, mari, sonst... *drohend guckt*
nenei, schon okee, weiss ja selbst wie es ist! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
mari - 14.01.2009, 18:13
puh zum glück ich hatte schon angst^^
jaja bald kommt noch ein teil rein=)
betonung lieg auf bald =)
Re: Die andere Seite
Angi90 - 14.01.2009, 21:45
bald ist immer gut! =)
aber wehe es ist nicht bald! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 15.01.2009, 15:05
oooh angi droht^^ :lol: :lol: [/i]
Re: Die andere Seite
mari - 15.01.2009, 19:24
ohja °_°
das wird ernst=)
Re: Die andere Seite
mari - 15.01.2009, 19:43
bevor auch noch claudi mit drohen anfängt =) stellt ich mal noch einen kleinen teil rein.... ist zwar nicht so interessant aber immerhin ein stück^^
Ich gähnte und hielt mir die Hand vor dem Mund. Dann hob ich die Bierflasche hoch und betrachtete nachdenklich den Inhalt. Ich nahm einen Schluck und schob den Rest dann zu Suzzie hin. “Da. Ich will nicht mehr.”
Diese hatte die Flasche mit einem Zug geleert. “Hast du schon gehört das Lars krach hatte?”
Ich zuckte mit den Schultern. “Mit Jeanette, nicht wahr?”
Suzzie kicherte “Nee. Mit Myra.”
“Mit Myra? Ich dachte der beachtet die gar nicht?”
“Tut er ja auch nicht. Aber sie dackelt ihm immer hinterher, versteckt seinen Kaffee und hat aller Welt erzählt das sie mit ihm zusammen ist! Dabei weis die ganze Welt das er sie nicht beachtet.” Ich lachte leise. “Das musste ja irgendwann mal so kommen.”
“Und wie steht es mit Lars und Jeanette?”
“Immer noch die schlimmsten Feimde. Echt! Ich wohn jetzt schon seit drei Wochen bei Lars und in der ganzen Zeit haben die beiden weder freundlich oder auch nur neutral miteinander geredet.”
Suzzie nickte “Sie hetzt alle Mädchen gegen ihn auf und er alle Jungs gegen sie. Logisch die beiden. Wenn die nicht bald aufhören, werden beide alte Jungfern bleiben.”
“Jungfern eher nicht, aber sie werden nie einen festen Freund oder Freundin haben!”
Suzzie grinste. Ihre schlanken Finger spielten mit einer Zigarettenschachtel. Neuerdings hatte sie ihre Blonden Haare rot gefärbt, was auch dem entsprechend aussah. Jetzt hob sie eine Hand und strich ihre glatten Haare zurück. Ihr Blick hob sich und musterte meine Haare. Dunkelbraun, mit einigen Naturlocken. Dann strich ihr Blick über meine Stirn zu meinen Augen.
Ich bemerkte das sie mit roten Haaren so aussah, als wäre sie einen Marathon gelaufen. Müde und Alt.
Sie steckte sich eine Zigarette in den Mund.
“Bist du jetzt mit Bill zusammen?”. Überrascht sah sie mich an. Sie hob ihre zitternde Hand und zündete sich ihre Zigarette an, dann erst nach einem tiefen Zug nickte sie endlich. “Woher weißt du das?”
Ich zuckte mit den Schultern.
Suzzies Handy klingelte und sie zuckte zusammen. Egal wie arm diese Leute auch waren, ob sie was zu essen hatten oder nicht, ein Handy hatten sie immer. Suzzie nicke mir zu und verließ den Tisch.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 15.01.2009, 23:21
juhu, meine drohung hat genützt! ;-)
neinnein, ist echt cool, dass du wieder einen neuen teil reingestellt hast! =)
nur, ist das immer noch am selben abend oder ist mittlerweile etwas zeit vergangen?
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 16.01.2009, 13:53
kalr angi. deine drohung nützt doch^^
Re: Die andere Seite
mari - 19.01.2009, 15:07
glaubt abba bloß nicht das das immer hilft=)
@angie: schon etwas später, sie sagt ja auch das sie schon drei Wochen bei Lars wohnt und der letzte abschnitt hat aufhehört als sie zu Lars "gezogen" ist
Re: Die andere Seite
Angi90 - 19.01.2009, 20:53
ach so, ich habe eben nicht so ganz kapiert wer das gestagt hat, sorry!
aber jetzt ist alles klar! =)
das sehen wir ja dann, ob es nicht immer nützt! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 20.01.2009, 15:23
genau!^^
Re: Die andere Seite
mari - 20.01.2009, 16:37
*räusper*
joooo vielleicht^^
Re: Die andere Seite
Angi90 - 20.01.2009, 22:48
am besten stellst du so schnell wie möglich einen neuen teil rein, dann komme ich nicht auf die idee es zu versuchen! ;-)
nein, aber wäre cool wenn es bald weiter geht! =)
bin gespannt darauf! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 21.01.2009, 15:11
klar ich auchhh
Re: Die andere Seite
mari - 23.01.2009, 16:24
sorry leute morgen vllt
Re: Die andere Seite
Carrot - 23.01.2009, 18:49
Ich find du hast einen genialen Schreibstil. Ich mag die Story nicht sooooo sehr (ist mir zu krass ) aber ich les deine geschichte schon allein wegen deinem shreibstil (und ich les sie gerne!)
Re: Die andere Seite
Angi90 - 23.01.2009, 22:22
wäre total cool, wenn du morgen ein neuer teil reinstellen würdest! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 24.01.2009, 13:12
ja fnid iahcauch!!^^
Re: Die andere Seite
Angi90 - 25.01.2009, 19:27
hey, wann kommt ein neuer teil?
möchte wissen wie es weiter geht!
lg
Re: Die andere Seite
mari - 26.01.2009, 16:55
@ Carrot: ja teilweise is es vllt scho ein bisschen krass, aber ich wollte das die Story auch realistisch ist.... und die wirklichkeit ist nicht immer so schön.
aber cool das dir mein Schreibstil gefällt
@ claudi& angi und alle anderen die eure Meinung teilen und mich nerven ich soll doch endlich einen neuen Teil reinstellen:Jaja er kommt ja schon^^
Jay ließ sich neben mich sinken. “Man alter ich glaube, ich werde alt.”
“Wie kommst du denn darauf?”, ein belustigter Zug lag um meine Lippen.
Er zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. Ich hab da halt so ein Gefühl.” Aufmerksam sah er mich an als er fragte “Stimmt es das du bei Lars wohnst?”
“Ich hab halt nichts anderes.”
Er nickte verstehend. “Tja, wenn´s einem mies geht dann nimmt man halt das erste was man findet.”, er seufzte tief.
“Hey Emo. Stimmt es das du zur Schule gehst?”
Ich wandte den Blick ab “Nein, jetzt nicht mehr.”
“Was soll das heißen: jetzt nicht mehr?”
“Meine Sachen wurden geklaut.”
Jay sagte nichts mehr. Es entstand eine Gesprächslücke. Er unterbrach sie ”Hast du Lust mit raus zu kommen?”
“Wieso nicht?”
Wir schlenderten die Straße entlang.”Hast du schon mal von den Gassenmenschen gehört?”
Ich schüttelte den Kopf.
“Arme Kreaturen die durch die Straßen schleichen, aber keiner hat jemals einen von ihnen gesehen.”
“Und woher weiß man dann das es sie gibt?”
“Hast du schon mal von Kasper Friedolf gehört?”, wieder schüttelte ich den Kopf. “Ein alter Mann. Eines Tages fanden sie ihn Blutüberströmt auf der Straße liegen. Er hatte panische Angst und ließ sich von keinem Anfassen den er nicht kannte.
Er lag tagelang schwer verwundet auf seinem Bett und stammelte immer etwas von den Gassenmenschen. Dann in der Nacht bevor er starb erzählte er folgendes: Die Gassenmenschen sind überall, aber man kann sie nicht sehen. Sie reden mit dir und wenn du sie nicht zufrieden stimmst, bringen sie dich um. Genau das sagte der alte Kasper und tags darauf war er tot.”
”Glaubst du das?”
Jay zuckte mit den Schultern. “Da muss was wahres dran sein. Kasper starb nicht einfach so. Er wurde umgebracht. Kaltblütig und Grausam.”
Jeder schwieg und hing seinen Gedanken nach. Ich dachte nach. Normalerweise war ich nicht Abergläubisch, aber diese Geschichte hatte es an sich. Ermordet. Ich schauderte.
Unbemerkt hatten wir das Tor zur anderen Welt passiert. Als ich es bemerkte standen wir schon an der Bushaltestelle.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 26.01.2009, 21:09
juhu, mal wieder ein neuer teil! =)
ist ja echt gruslig was jay erzählt!
ob das wirklich stimmt?!
oh ist aber cool, dass jay mal wieder vorgekommen ist! =)
bin gespannt wie es weiter geht! =)
lg
Re: Die andere Seite
mari - 27.01.2009, 14:48
^^
Re: Die andere Seite
mari - 27.01.2009, 15:11
"Jay wie kommen wir denn hierher?"
"Wir sind gegangen Dean, weder geflogen noch geschnorchelt.Gegangen!"
Ich zuckte mit den Schultern. Der Bus kam und wir stiegen ein. In einem vierer bemerkte ich Linda und Nina. Die beiden waren die größten Angebertussis aus meiner Klasse. Ich stöhnte als ich bemerkte das Jay genau diesen Vierer ansteuerte. Er ließ sich auf einen Sitz fallen. Unschlüssig blieb ich stehen. Ich wollte mich da nicht hinsetzen. Doch Jay ließ mir keine Wahl, er griff nach meiner Hand und zog mich neben sich. Ich sah die Blicke der beiden auf uns ruhen. ich griff nach Jays Arm und zog ihn zu mir herüber.
"Musste es unbedingt dieser Platz sein?", zischte ich.
"Wieso? Kennste die beiden etwa?"
"Nein, ich wollte mich nur nicht hier hin setzen, weil ich sie kenne und nicht leiden kann!"
Jay grinste "Schlimmer kanns wohl nicht mehr werden?"
ich stieß ihm mit dem Ellenbogen in die Seite. Er lachte und wandte sich dann dem Fenster zu und überließ mich Linda und Nina.
Erstere hatte mich schon im Visier und fragte nun "Deeanne, warum kommst du eigentlich nicht mehr in die Schule? Bis jetzt wurdest du immer Entschuldigt, aber du bist ja gar nicht krank wie ich sehe. Statt dessen hängst du hier mit so einem Typen rum!", stichelte sie.
Ich antwortete nicht. Was sollte ich auch sagen? Das mein Vater mich rausgeschmissen hatte? Das ich Obdachlos war?
Nein das konnte ich nicht. Ich hatte auch noch ein bisschen stolz und eben dieser Stolz ließ es nicht zu.
"Weißt du was du verpasst?", fragte jetzt auch Nina. "Da ist ein neuer in unserer Klasse. Der is richtig süß!", sie grinste verträumt. Aber als ihr Blick auf mich fiel, wurde er zuerst abschätzend und dann spöttisch "Aber auf dich hätte er sowie so keinen Blick verschwendet!"
"Da wär ich mir nicht so sicher!", unterbrach eine Jungenstimme.
ich weiß det is nicht viel abba immerhin=)
Re: Die andere Seite
claudi - 27.01.2009, 16:09
nein das is okay. ich bin aber gepsannnt wies wetiergehnt
Re: Die andere Seite
Angi90 - 27.01.2009, 21:59
oh, wem gehört wohl die stimme! *gespannt ist*
entweder jay oder der neue junge!
oder doch jemand anderes?
hoffe es geht bald weiter! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 28.01.2009, 14:38
jaa ichauuuuch :wink:
Re: Die andere Seite
oXo_Fantasy_princess_Oxo - 29.01.2009, 01:25
Hey, ich find die Geschichte voll gut, du solltest weiter schreiben, ich kann mich voll gut in die Lage von dem Mädchen hinein versätzen, ich kenn ds gefühl wenn man nicht geliebt wird von seinem Vater, und ich kenn es auch sich im Schrank oder sonst wo zu verstecken... Du musst unbedingt weiter schreiben!!
Liebe Grüße
Re: Die andere Seite
claudi - 29.01.2009, 11:58
ja ncihtß
der meinung bin ich auch. schnell weiter
Re: Die andere Seite
mari - 01.02.2009, 19:59
@ princess: oh das tu mir echt leid=(
@alle anderen: noch ein bisschen geduld ich muss erst weiter schreiben
Re: Die andere Seite
claudi - 02.02.2009, 13:39
oookay^^
Re: Die andere Seite
mari - 02.02.2009, 17:05
weil ihrs seid kommt noch ein Teil:
Erschrocken wandte ich mich Jay zu. Der sah die beiden Mädchen ohne seinen sonst so spöttischen Gesichtsausdruck an. Jetzt war er völlig ernst.
Verblüfft wandten sich die beiden ihm zu. Einen Augenblick lang herrschte Schweigen dann wiederholte Jay "Da wär ich mir nicht so sicher."
Linda wurde rot vor Verlegenheit, während Nina wütend wurde. Das sah ich an ihrem zusammengekniffenem Mund und den blitzenden Augen.
"Du hast doch keine Ahnung!", zischte sie. Linda sah ihre Freundin erstaunt an. Einen Ausbruch gegenüber einem so hübschen Jungen, wie der einer war, das kannte sie von Nina gar nicht.
Jay lehnte sich gemütlich zurück und legte seinen Arm auf meine Rückenlehne. "Doch." und ganz plötzlich grinste er.
"Ich hab sehr wohl eine Ahnung, schließlich bin ich ein Junge und werde wohl besser über den Geschmack von Jungs Bescheid wissen als du!"
Nina wurde rot, sagte aber nichts mehr. Jay griste mich triumphierend an. Ich verbiss mir ein schmunzeln und schüttelte den Kopf. Doch Jay hatte das belustigte Funkeln in meinen Augen gesehen und stieß mir mit dem Ellenbogen in die Seite.
"Hey habt ihr zwei Zufällig ein Bier?", fragte er die Mädchen. Linda wurde wieder rot, während Nina stichelte "Na, trinkt unser Junge nichts härteres als Bier?"
"Nicht vor dreizehn Uhr, da beginnt meine Tour normalerweise, aber wenn ich mit einem süßen Girli zusammen bin, geht sie erst los wenn sie das Signal dazu gibt, also meistens um drei.", grinste er. Ich schüttelte den Kopf. Der Junge log wie gedruckt!
Der Bus hielt und ein Junge und ein Mädchen stiegen ein. Ich beachtete sie nicht sonderlich. erst als Jay ihn ansprach, musterte ich ihn genauer. Es war Lars der Jeanette im Schlepptau hatte. Jay zog mich auf seinen Schoß und Lars ließ sich auf den nun frei gewordenen Platz fallen. Dann zog er Jeanette auch auf seinen Schoß.
Verwundert sah ich Jeanette an. das sie und Lars zusammen unterwegs waren, war etwas ziemlich ausergewöhliches. Aber als ich in ihre Augen blickte stutzte ich. Da war etwas anders. Ihre Augen! Sie waren auf einmal so unheimlich und schwarz. Nicht wie sonst mit einem lustigen Funkeln. Diesmal war ihr Blick leer. Sie starrte mich an und trotzdem hatte ich das Gefühl als würde sie an mir vorbei schauen, mich gar nicht wahrnehmen.
Ich schauderte. Wenn ihre Augen zu einem unheimlichen Monster gehört hätten, hätte es gepasst, aber zu der Lebenslustigen Jeanette, die ich kannte, passten diese Augen nicht. Und dann wusste ich warum diese Augen so unheimlich aussahen: Sie hatte riesengroße Pupillen. Von der grünen Iris konnte man nur ein bisschen entdeken wenn man ganz genau hinsah, so wie ich jetzt.
Ich wandte mich an Jay. Das Nina und Linda uns gespannt beobachteten bemerkte ich gar nicht.
"Jay!", flüsterte ich.
Er wandte sich mir zu. Ich machte den Mund auf um etwas zu sagen, aber meine Stimme gehorchte mir nicht. Ich brachte nur ein einziges Wort heraus. "Jeanette!"
Jay zog die Stirn in Falten und warf Jeanette einen Blick zu. Doch dann stutzte er und sah noch mal genauer hin.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 02.02.2009, 21:02
hihi, mir wird dieser jay immer sympatischer! =)
aber frage mich echt, was mit jeanette los ist!
hoffe es geht bald weiter! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 03.02.2009, 11:17
ja cih auch. schnell wieter bitte!
Re: Die andere Seite
mari - 03.02.2009, 17:27
naja is jetzt nicht so erfreulich.......
Re: Die andere Seite
Angi90 - 03.02.2009, 21:57
ich möchte es trotzdem wissen!
und alles kann ja nicht immer erfreulich sein, leider! =(
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 04.02.2009, 11:28
stimmt...
Re: Die andere Seite
mari - 04.02.2009, 18:02
ja stimmt =(
wär wirklich zu schön um wahr zu sein :nein:
Re: Die andere Seite
claudi - 05.02.2009, 17:11
tja....
Re: Die andere Seite
mari - 12.02.2009, 19:35
Hier noch mal ein kleiner Teil
sozusagen die Hiobsbotschaft (im schlechten Sinne=()
das kann für längere Zeit der letzte Teil ssein weil ich grad eine neue story angefangen hab......
Ach und viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielen Danke für eure Kommis :P
"Lars?", fragte er dann.
Lars der den seltsamen Unterton in Jays Stimme bemerkt hatte, seufzte. "Ich wünschte es wäre nicht so, Jay."
"Seit wann weißt du es?"
"Ich habe sie gerade erst gefunden."
"Was ist denn los?", fragte ich mit zitternder Stimme.
der Bus hielt und Linda und Nina stiegen aus, aber das merkte ich nicht.
Als mir keiner Antwortete fragte ich nochmals "Jay, Lars! Was ist mit Jeanette?"
"Jeanette...", begann Lars zögernd. Ich spürte wie Jay den Arm um mich legte. "...sie hat wieder Drogen genommen."
Sprachlos starrte ich Lars an. Drogen? jeanette und Drogen? Nein, das war ein Ding der unmöglichkeit. Meine Freundin würde so etwas nie tun. Ich schüttelte den Kopf "Nein! Das kann nicht sein. Das ist nicht wahr!"
Zigaretten und Alkohol waren ein Ding, aber Drogen waren schon wieder eine ganz andere Sache. Zigaretten und Alkohl waren Altag. Mit Drogen dagegen hatt ich noch nie Kontakt gehabt...... auf jeden Fall nie bewusst. Ich sah plötzlich Suzzie vor mir. Mal nervig, mal aufgedreht. Ihre Launen waren unbeständig und unvorhersehbar.
Aber Jeanette war doch IMMER fröhlich gewesen!
´Na und´, kam da ein innerer Widerspruch, ´was war mit damals als sie sich so plötzlich entschuldigt hat?´
´Vielleicht musste sie aufs Klo oder sie war mit jemanden verabredet.´ Doch diese Argumente waren nicht fest und das spürte ich auch. Noch wollte ich trotzdem nicht war haben das Jeanette Drogen nahm. "Aber Jeanette nimmt keine Drogen!", flüsterte ich.
Was Drogen anrichten konnten, hatte ich in der Schule gelernt und vor meinem inneren Auge sah ich jetzt Bilder von Menschen die schmerzvoll an einer Überdosis gestorben waren. Ich mochte meine Freundin und wollte sie nicht an den Drachen "Droge" verlieren.
Lars sagte nichts und auch Jay schwieg. Sein Arm der mich festhielt, legte sich lediglich fester um mich. Das half mir mich einigermaßen zusammenzureißen um nicht laut los zuschreien. Ich wollte weinen, aber meine Augen blieben trocken. ich konnte nicht!
Re: Die andere Seite
Angi90 - 12.02.2009, 21:32
naja, eigentlich war es ja vorhersehbar, dass sie drogen nimmt!
aber i-iwe ist es doch total hart!
muss ein ziemlicher schock sein, das zu hören!
naja, bin gespannt wie es weiter geht!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 13.02.2009, 14:01
stimmt... wetier!
Re: Die andere Seite
Grinsekatze - 13.02.2009, 18:54
*durchdiezähnepfeif*
heftig, aber richtig gut!
hoffe jedenfalls, dass du iwann mal weitermachst, auch wenns länger dauern könnte, ich bin nämlich echt gespannt!! :)
Re: Die andere Seite
claudi - 13.02.2009, 19:13
ich auch.... ja nciht .. ist voll hard :wink:
Re: Die andere Seite
mari - 23.02.2009, 13:58
ob ihrs glaubt odda nich abba ich hab noch einen Teil!^^
viel spaß beim Lesen....
Drei Stationen weiter stiegen wir aus. Lars hielt Jeanette fest, die jedoch teilnahmslos vor sich hin starrte. Jay nahm meine Hand als wir ausstiegen. Die beiden schienen zu wissen wo sie hinmussten. Mir war dieser Ort allerdings ganz fremd. Genauso teilnahmslos wie Jeanette stolperte auch ich hinter den Jungs her. Sie gingen zielsicher und ohne anzuhalten. Durch meine Finsteren Gedanken hörte ich den Fluss rauschen und- es wurde immer lauter, je näher wir kamen. Ich hob den Kopf. Dort auf der anderen Straßenseite floss die Carrara. Ein breiter, nicht sehr tiefer Fluss. Ich fand den Fluss bedrohlich. Er rauschte sehr laut und in der Mitte konnte man die starke Strömung sehr deutlich erkennen. Die Jungs hielten genau auf den Fluss zu. Am Ufer blieben sie stehen. Lars drehte sich zu Jeanette um und sah sie einen Augenblick lang traurig an. Ich griff ängstlich nach Jays Ärmel. “Was habt ihr mit Jeanette vor?”
“Wir müssen erst mal versuchen sie aus dieser elenden Starre heraus zu holen.”
“Und wie wollt ihr das machen?”
Jay antwortete nicht, sondern wandte seinen Blick auf den Fluss.
Ihr wollt sie doch nicht etwa dort rein werfen?”, fragte ich panisch. “Jay! Die Strömung.”
“Ich bin so weit Jay.”, sagte Lars. Der angesprochene nickte und befreite sich aus meinem Griff dann kletterte er auf einen Baumstamm, der in den Fluss hineinragte. Als sie das teilnahmslose Mädchen dort hinauf gehievt hatten, führte Jay sie vorsichtig an den Rand. Lars rannte etwas flussabwärts, zog sein Shirt aus und beobachtete mit angespanntem Gesichtsausdruck wie Jay Jeanette vom Baum in das eiskalte Wasser stieß. Doch noch bevor es einen Platsch gab, hatte ich laut aufgeschrieen und war davon gelaufen.
Panisch irrte ich durch die Straßen. Einfach nur weit weg. Weg vom Fluss. Wie konnten die jungs das nur tun? Kannten sie die Strömung denn nicht?
Ich rannte und rannte. Blindlings. Stolperte und schürfte mir das Knie auf, aber ich rannte weiter. Wie lange ich schon lief wusste ich nicht. Ich sah nur das Bild vor mir wie Jay Jeanette ins Wasser stieß. Fragen wie: Warum tut er das? Was ist wenn sie ertrinkt? Wenn sie von der Strömung erfasst wird? Was ist wenn ich sie nicht wieder seh? wirbelten in meinem Kopf herum.
Ich rannte und rannte. Ließ mich nicht aufhalten. Regen setzte ein, aber das störte mich nicht. Nur nicht anhalten. Weiter, immer weiter, hämmerte es in meinem Kopf. Ich rutschte aus und fiel hin. Ih rappelte mich auf und rannte weiter. Ich wusste nicht wo ich war, aber auch das war jetzt egal. Ich wollte nur weg. Weg von dem Fluss, weg von dem Stadtteil an dem mir an einem Tag zwei schreckliche Nachrichten überbracht worden waren. Erst das Jeanette Drogen nahm und dann das die Jungs sie ins Wasser stießen. Ich trat in einem Pfütze. Jetzt waren meine Schuhe ganz nass. Auch egal. Ich rannte weiter, stolperte, fing mich auf und rannte weiter. Ich rannte und rannte bis ich nicht mehr konnte. Erschöpft ließ ich mich auf die Straße sinken und schloss die Augen.
Der Regen prasselte weiter auf die Straßen, auch als ich schon eingeschlafen war. Ich war bis auf die Haut durchnässt und mein Mascara lief in grauen Bächen meine Wangen hinunter. Er war zwar wasserfest, aber auch schon ein paar Tage alt. In den Straßen stieg das Wasser langsam.
Als ich meine Augen aufschlug, wurde ich von der Sonne geblendet. Ich richtete mich auf und sah mich erstaunt um. Ich lag irgendwo auf einer Straße inmitten einer riesigen Pfütze. Als ich mich rührte, bewegte sich auch das Dreckige Wasser und umspülte sanft meine Beine. Ich lächelte und wartete bis das Wasser sich wieder beruhigt und der Schmutz sich gelegt hatte, bevor ich meine Beine wieder ein bisschen bewegte. Auch wenn es sich komisch anhört, ich fand gefallen an diesem schlichten und natürlichen Geschehen. Es war was anderes im Gegensatz zu den ganzen Geschehen in den leztzten Wochen. Ich wiederholte es solange bis ein kalter Wind durch die Straßen fegte und mir bewusst machte das ich ja immer noch in der Pfütze saß und noch immer bis auf die Haut durchnässt war.
“Na willst du nicht langsam aus dem Wasser steigen?”
Ich zuckte zusammen. Ich hob langsam meinen Blick. An Turnschuhen und einer verwaschenen Jeans vorbei, an einem schlabbrigen rotem T-shirt in ein sehr hübsches und auch sehr bekanntes Jungengesicht. Jay hockte sich hin und ließ seinen Blick auf meiner Kleidung ruhen. Als ich nicht antwortete sagte er leise “Du solltest da echt rauskommen, ansonsten erkältest du dich.”
“Ach ich erkälte mich?”, fauchte ich “Und was ist mit Jeanette, sie erkältet sich wohl nicht?”
Re: Die andere Seite
claudi - 23.02.2009, 22:51
o-oh... da entsteht ja ein MINI streit... schnell weiter
Re: Die andere Seite
Angi90 - 24.02.2009, 19:31
mensch das ist echt fies!
andererseits wenn es das einzige ist, das sie aus der starre holt...
und die zwei haben nicht so geklungen, als würden sie es zum ersten mal machen!
cool, dass du mal wieder einen teil reinstellen konntest!
hoffe der nächtste kommt bald! =)
lg
Re: Die andere Seite
mari - 25.02.2009, 17:40
tja
und das mit dem MINI Streit^^
Re: Die andere Seite
claudi - 25.02.2009, 17:57
hehe... jaja :lol: :lol: :lol:
Re: Die andere Seite
mari - 26.02.2009, 14:39
war wohl doch nix mit dem "letzten Teil für eine weile"....
tja, kann manauch nix machen^^
viel spaß beim lesen, hoffe es gefällt euch
Jay seufzte “Dean. Das kannst du gar nicht miteinander vergleichen. Außerdem liegts du bestimmt schon viel länger im Wasser als Jeanette.”
“Das du so gut bescheid weißt!”
“Was dagegen?”
“Oh ja ich habe was dagegen. Schließlich war nicht ich es der Jeanette ohne mit der Wimper zu zucken in den Fluss geworfen hat!”, zischte ich.
Jay packte mich bei den Schultern “Jetzt hör mal zu Mädchen. Jeanette in den Fluß zu werfen war die einzige möglichkeit, sie wach zu kriegen. Lars und Ich wussten was wir taten, schließlich haben wir sie schon mehr als genug in den Fluss werfen müssen. Du kommst nicht von der Straße Mädchen. Mach endlich mal die Augen auf! Das Leben ist alles andere als schön.”
Dieser Ausbruch hatte mich etwas überrascht.Ich senkte den Blick und schwieg einen Moment, bevor ich leise sagte “Ich weiß dass das Leben alles andere als schön ist, Jay. Einer Schattenseite bin ich schon begegnet und das ist mir, weiß Gott, genug.”
Jays griff um meine Schultern lockerte sich ein wenig “Wir würden nie einem Menschen weh tun, schon gar keinem der uns so viel bedeutet wie Jeanette. Glaubst du mir das?”
Ich zuckte mit den Schultern. Was sollte ich auch sagen? Ich kannte Jay zu wenig um ihm so etwas zu glauben.
“Dean glaubst du mir das?”, fragte er jetzt drängernder. Schließlich hob er mit seiner Hand sanft mein Kinn hoch, so das ich in seine Augen schauen musste. Die Frage stand noch immer in seinen Augen geschrieben. Ich forschte in seinen Augen nach etwas , das mir bei meiner Antwort weiterhelfen würde, aber ich fand nichts, nur einen ungewöhnlichen Ernst. Schließlich nickte ich leicht “Ja ich glaube dir.”
Statt einer Antwort strich er mir mit dem Zeigefinger sanft über die Wange. Überrascht starrte ich ihn an, doch da stand er schnell auf und fragte “Kommst du jetzt aus dem Wasser oder nicht?”
“Weiß nicht. Wo soll ich denn hin wenn ich aus dem Wasser raus bin?”
Jay legte den Kopf ein wenig zur Seite “Och ich wüsste schon wo du hin gehen solltest.”
“So?”
Als er schwieg fragte ich “Wohin denn?”
Er grinste “Würdest du wohl gerne wissen, was? Dazu musst du aber erst aus dem Wasser raus.”
Ich verdrehte die Augen. Dann stand ich langsam auf. Das Wasser lief in Dreckigen Bächen an mir runter, da bemerkte ich erst wie dreckig die Pfütze, in der ich gelegen hatte, wirklich war. Wieder fegte ein kühler Wind durch die Strasse. Ich schauderte und rieb mir die Arme.
“Na und? Sagst du mir jetzt wohin wir gehen?”
“Nö!”, er grinste frech. “Komm einfach mit und du wirst schon sehen.” mit diesen Worten marschierte er einfach los. Ich sah ihm kopfschüttelnd hinterher. Dann warf ich noch einen Blick auf die rießige Pfütze. Ich wünschte ich könnte mich da wieder reinsetzten, nicht das ich solche Sehnsucht nach dem Dreck hatte, aber mir war jetzt richtig kalt. Als ich im Wasser gesessen hab war mir nicht so kalt.
“Dean kommst du?”
Ich seufzte und folgte Jay. Schweigend gingen wir eine Weile durch die Strassen. Mir wurde immer kälter und es wurde auch immer ekeliger mit einer nassen Jeans. Ich rieb mir meine Arme und versuchte das scheuern, das die Jeans bei jedem Schritt verursachte, zu ignorieren.
Jay legte seinen Arm um meine Schultern und zog mich näher zu sich. “Besser?” fragte er. Ich nickte und kuschelte mich so dicht wie möglich an ihn. “Viel Besser!”
Jetzt war mir eigentlich warm, nur die Jeans waren noch ziemlich....ungemütlich, aber das würde ich ihm nie sagen.
Re: Die andere Seite
claudi - 26.02.2009, 15:15
woow das ist toll... und romantisch^^
Re: Die andere Seite
noname - 26.02.2009, 16:25
*schmelz* Weiter... ;)
Re: Die andere Seite
claudi - 26.02.2009, 17:59
ja bitte!^^
Re: Die andere Seite
jesusfreak - 26.02.2009, 21:53
so, ich hab mir jetzt die gesamte geschichte gelesen und ich möchte dir gern meine meinung dazu sagen.
einige teile darin erinnern mich unweigerlich an "maya und domenico". das ist aber nicht weiter schlimm, denn du hast gute einfälle und schilderst diese super. besonders das mit der pfütze hast du gut gemacht, ich konnte richtig fühlen wie es Dean geht.
freu mich auf den nächsten teil, du hast mich sehr neugierieg gemacht! =)
Re: Die andere Seite
claudi - 26.02.2009, 21:56
ja sitmmt.. weiter
Re: Die andere Seite
oXo_Fantasy_princess_Oxo - 26.02.2009, 22:54
Oh man du musst unbedingt weiter schreiben du hast mich voll neugirig gemacht schreib so schnell wie möglich weiter ok?!! BITTE!!
Lg
Re: Die andere Seite
claudi - 27.02.2009, 14:21
sie hat uns ALLE neugierig gemacht.. :lol: :lol: :lol:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 27.02.2009, 22:27
ich finde es gut, das nicht geworden ist mit dem "eine weile warten"! =)
so erfahren wir wie es weiter geht! =)
hmmm... dieser jay wird mir immer wie sympatischer! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 28.02.2009, 13:52
stimtm iwo. aber noch mag ihc ihn iwie nciht so^^
Re: Die andere Seite
Schnuffi - 28.02.2009, 14:36
Weiter
Re: Die andere Seite
mari - 28.02.2009, 21:18
@jesusfreak: was erinnert dich denn an M&D?
@ claudi: warum magst du den denn nicht?^^
@alle anderen: danke für eure kommis, aber ich glaube jetzt dauerts noch mal ein bisschen weil ich erst weiter schreiben muss und zuzeit mit andren Storys beschäftigt bin, tut mir echt sorry....
Re: Die andere Seite
claudi - 01.03.2009, 14:30
schade.. naja
Re: Die andere Seite
jesusfreak - 01.03.2009, 21:20
naja, das mit dem tor und der anderen seite ... aber ich find deine geschichte echt gut und freu mich sehr drauf, wies weiter geht.
Re: Die andere Seite
mari - 01.03.2009, 21:49
aso :licht:
naja ich hoffe auf jeden Fall das ich bald wieder einen Teil reinstellen kann....
Re: Die andere Seite
claudi - 02.03.2009, 15:54
ja ich ach :D
Re: Die andere Seite
mari - 02.03.2009, 18:54
ich hab heute einen neuen Teil geschrieben und da mein Pc spinnt muss ich den teil reinstellen damit er nicht verloren geht. Der Teil ist nicht überarbeitet, kann sich daher etwas komisch anhören...
Jay hatte mich durch so viele Straßen geführt, das ich am Ende gar nicht mehr wusste wo ich war. Ich richtete meine Aufmerksamkeit erst wieder auf meine Umgebung als wir stehen blieben. Besser gesagt Jay blieb stehen und da ich mich an ihn festklammerte, musste ich gezwungenermaßen auch stehen bleiben.
“Und wo sind wir jetzt?”, fragte ich und sah mich um. Wir standen in einer engen Gasse, irgendwo. Hier sah alles gleich aus. Das “Haus”, wenn man es noch so nennen konnte, sah ziemlich schäbig aus. Der graue Putz bröckelte von den Wänden und ließ das Haus fleckig aussehen.
“Bei Monika.”
“Ach. Und wer ist Monika?”, stirnrunzelnd sah ich in von der Seite an.
“Monika?”, Jay zuckte mit den Schultern, so als wüsste er nicht recht ob er es mir sagen sollte oder nicht, aber ich hatte so das Gefühl er wollte es mir nicht sagen.
Jay öffnete die Tür und trat in den muffigen Flur. Ich löste mich von Jay. Es wäre unmöglich gewesen in diesem engen Flur nebeneinander zu stehen. Es stank. Es war Dunkel. Und als ich einen Fuß auf die erste Stufe setzte, wäre ich beinahe ausgerutscht. Ich konnte mich in letzten Moment noch am Geländer festhalten, doch auch das Wackelte bedenklich.
“Geh nicht so nah am Rand. Da liegt Müll und wenn du rauftrittst, rutscht du aus.”, erklang Jays ruhige Stimme von irgendwo.
Ach, ehrlich? Wär mir gar nicht aufgefallen!
An der ersten Tür an der wir vorbei kamen, blieb Jay stehen und klopfte. Was mich überraschte. Ich kannte Jay jetzt schon eine weile und Jay hatte noch nie geklopft. Die Tür auf und reinspatziert, das war Jay!
Dann öffnete er die Tür und trat ein. Ich kniff die Augen zusammen und blinzelte. In diesem Zimmer war es extrem hell und in einem sehr grellem Pink und Gelb eingerichtet. Es schien eine Art Wohnzimmer zu sein. Wie kann man sein Wohnzimmer Gelb/Pink gestallten?
Gleich darauf kam eine junge Frau von etwa zwanzig Jahren (später erfuhr ich das sie erst 18 war). Sie trug eine weiße Hose und ein pinkes Shirt. Sie ging auf Jay zu, umarmte ihn und gab ihm einen Kuss. (Hatte ich schon erwähnt das ich Pink hasse?)
Jay wandte sich mir zu “Das ist Monika. Monika, Dean.”
Monikas Blick schweifte über meine Kleidung. Sie runzelte Missbilligend die Stirn “Wo hast du die denn aufgegabelt, Schatz?” im normalfall hätte ich ihr eine gepfefferte Antwort gegeben, ich öffnete auch schon den Mund, da erst regiestrierte ich was sie gesagt hatte. Schatz? Fragend sah ich Jay an, doch der wich meinen Blick aus.
“Monika könntest du ihr ein paar von deinen Klamotten leihen? Ein Bad und ein Bett wären auch nicht schlecht.”
Monika lächelte ihn betörend an “Aber sicher. Für dich tue ich alles.”
“Gut.”, er gab ihr einen Kuss auf die Wange. Monika wandte sich ab um aus einem der anderen Zimmer Kleidung für mich zu holen. Da sagte ich zum ersten Mal, seit ich die Wohnung betreten hatte, was “Aber bitte kein Pink!”
Verblüfft starrte Monika mich an, bevor sie das Zimmer verließ. Auch Jay, eine Hand schon auf dem Türgriff hielt inne. Ich versuchte ihn nicht zu beachten, als ich einen Schritt in das Zimmer ging und mich umsah.
“Du magst Monika nicht, nicht wahr?”
Ohne mich ihm zuzuwenden sagte ich “Ist auch gar nicht schwer.”
“Dean” sagte er warnend und kam einen Schritt auf mich zu. “Monika ist meine....”
“Freundin.”, beendete ich den Satz und drehte mich endlich um, um ihn anzusehen.
“Genau.”, nickte er verwirrt.
“Jay, schau dich hier mal um. Schon allein die Farben sagen genug.” ich wieß mit der Hand auf den Raum.
Jays Blick glitt an meinen Sachen herunter. “Das sagst du nur, weil du nichts anderes als Schwarz trägst! Du magst wohl keine Farben, oder was hast du sonst dagegen?”, herausfordernd streckte er sein Kinn etwas heraus.
Ich senkte den Kopf. Nein Jay. Das Schwarz hat nichts damit zu tun ob ich Farben mag oder nicht. Das Schwarz ist lediglich eine Mauer. Es schützt mich. Du wirst das nicht verstehen, aber ich weis was es heißt, das Gespöt der ganzen Schule zu sein, Artztocher zu sein. Eine Tochter die doch gar keine Tochter ist. Allein auf der Welt zu sein, weil sogar die eigene Mutter dich verstößt, mit einem einzigen Blick, einem einzigen Satz. Es tut weh Jay, so weh! Aber das verstehst du nicht. Farben sind etwas wunderbares, aber sie passen nicht zu mir, nicht zu meiner Welt. Meine Welt ist schwarz und manchmal auch ein wenig grau. Das wollte mein Herz sagen, aber es kam nicht über meine Lippen.
“Was ich trage hat nichts damit zu tun.”, sagte ich stattdessen. “Aber die Kombination Pink/Gelb...” ich unterbrach mich da Monika mit einigen Kleidern auf dem Arm zurückkam. Sie hielt ihn mir hin. Ich nahm ihn und sah ihn durch. Eine dunkle Jeans und ein weises T-shirt, dei dessen Anblick ich unwillkürlich mein Gesicht verzog. Monika die meinen Gesichtsausdruck bemerkt hatte sagte verteidigend “Ich habe nichts anderes.”
[/i]
Re: Die andere Seite
Angi90 - 02.03.2009, 22:09
jetzt wird mir jay doch etwas unsympatisch!
hatte er nicht damals im bus nicht auch eine freundin dabei?
und jetzt hat er schon wieder eine andere!
naja, bin mal gespannt wie es weiter geht!
der teil war auf jedenfall wieder super!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 03.03.2009, 15:07
ja .. er ist iwie nihc des wahre.. weiter
Re: Die andere Seite
mari - 03.03.2009, 19:10
hihi
euch gefällt Jay also nicht (mehr)?
Na was soll man denn da bloß machen?
Ich hab noch ne frage zu einer anderen Story da müsst ihr mir helfen (die story kommt abba bets nie ins forum-- nur das ihrs wisst)
das ist ne Frau die hat sich in den Verlobten ihrer Zwillingsschwester verknallt- was soll sie machen? Sagen? Sie will ihre Schwester auch nicht hintergehen...
also gibt mir mal nen Tipp wies weiter gehen kann
Re: Die andere Seite
Angi90 - 03.03.2009, 21:42
doch i-wie schon, aber ich finde es nicht so in ordnung, dass er einerseits fast mit ihr (ich weiss den namen der hauptperson nicht mehr! XD) flirtet und so, aber dann doch eine freundin, also monika, hat!
aber ja, mal sehen wie es weiter geht!
jetzt noch zu deiner geschichte:
1. wieso stellst du die nicht rein? würde mich freuen mehr von dir zu lesen! =)
2. das ist echt schwirig! auf keinen fall, versuchen etwas mit ihm anzufangen! obwohl, das wäre dann spannend, aber i-wie auch fies! aber sonst.... *überleg* es entweder für sich behalten und still leiden, es ihrer schwester sagen, oder sonst jemandem.
sorry, ich weiss bin nicht eine grosse hilfe!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 04.03.2009, 13:52
was ddenn angi.. sit doch gut.
Re: Die andere Seite
mari - 04.03.2009, 16:29
ich hab schon überlegt eine andere Geschichte reinzustellen, aber die die ich vor hätte is teilweise n bisschen unlogisch...
deshalb weiß ich net und die andere( die ich auch in betracht gezogen habe) ist etwas zu lang und zu nichtssagend....
was diese story angeht: is heißt Deeanne :lol: und recht haste, abba mal sehen wies weiter geht.....
Re: Die andere Seite
claudi - 04.03.2009, 18:56
joup
Re: Die andere Seite
Angi90 - 04.03.2009, 19:01
claudi hat folgendes geschrieben: was ddenn angi.. sit doch gut.
naja okee im gegensatz zu dir, habe ich wenigstens einen vorschlag gemacht!
@mari: stimmt, deanne!
ich hab so was im kopf gehabt, aber nicht gewusst, wie mans richtig schreibt!
stell doch die storys trotzdem mal rein! ist doch egal wenn sie etwas unlogisch ist!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 05.03.2009, 16:03
mmmmmm..... :? mir scheints echt so als hast du n großes problem damti das ich exestiere.....
Re: Die andere Seite
mari - 05.03.2009, 18:37
wer ich odda angie :lol:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 05.03.2009, 21:53
sie meint mich, mari!
nein, mit deiner existenz habe ich kein problem, im gegenteil, nur manchmal mit deinen sinnlosen beiträgen, bzw. kommentaren, (damit meine ich, wenn du nur einen smilie oder etwas in sternchen wie *nick*, zustimmungen wie 'genau' oder 'seh ich auch so' oder fragen, die sich von selbst klären würden, wenn du die letzten beiträge genauer lesen würdest, schreibst.)
und da ich halt ein ehrlicher mensch bin, sage, bzw. schreibe, ich auch mal was ich denke!
und das mich deine (vielen) kommentare manchmal nerven habe ich dir ja auch schon mal geschrieben!
und meine bemerkungen sind nie böse gemeint, bin halt einfach ehrlich!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 06.03.2009, 13:45
ach so ist das.. ja dann bleib ehrlic..
@mari
ich mein doch ncith dich :shock: :lol: :lol: :lol:
Re: Die andere Seite
mari - 06.03.2009, 18:53
dann is ja gut=)
Re: Die andere Seite
claudi - 07.03.2009, 11:09
jou ;)
Re: Die andere Seite
Angi90 - 07.03.2009, 19:11
dann bin ich froh, wenn du kein problem hast mit meiner ehrlichkeit! =)
kommt mal wieder ein teil, mari?
*lieb guckt*
lg
Re: Die andere Seite
mari - 08.03.2009, 16:12
mal schaun
ich hab noch keinen neuen geschrieben, aber bei deinem lieben Blick (räusper) kann ich einfach nicht widerstehen..... :lol:
ich versuchs
Re: Die andere Seite
Angi90 - 08.03.2009, 18:41
hihi, hätte nicht gedacht, dass mein blick etwas nützen würde, aber wenn das so ist:
*noch lieber guckt* ;-)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 08.03.2009, 19:21
:lol: :lol: ich auch ncih angi...
*megalieb guck*
Re: Die andere Seite
mari - 09.03.2009, 15:45
also ich hab einen kleinen teil geschrieben. wenn ich morgen zeit hab schreib ich weiter und stell ihn rein zufrieden?
Re: Die andere Seite
claudi - 09.03.2009, 17:57
ja zufrieden^^
Re: Die andere Seite
Angi90 - 09.03.2009, 21:50
jep, das ist super! =)
freue mich!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 10.03.2009, 14:54
ja ich freu mich schon.. also heute.. ibssi zakig^^
Re: Die andere Seite
mari - 10.03.2009, 16:32
jaja schieb mal nicht so stress hier
ne spaß
Danke für eure lieben (oderauch nicht lieben^^) kommis :D
also hier der Teil
Ich schlug die Augen auf. Es war dunkel. Die Gegenstände im Zimmer konnte ich nur schemenhaft erkennen. Verwirrt richtete ich mich auf, als ich bemerkte dass das gar nicht mein Zimmer war. “Komisch. Bin ich nicht zuhause? Mein Bett hat sich doch genauso angefühlt.”
Doch da fiel mir auch schon wieder ein, wo ich war und wer ich war- eine Obdachlose. Seit einigen Wochen hatte ich nichts richtiges gegessen, eine Dusche war schon ewig fällig und ich entwickelte mich langsam zu einem Biersäufer. Die Unmengen an Bier die ich in mich reinkippte um den Hunger zu stillen! Das war schon eine Menge mal ganz abgesehen davon das ich Bier, Alkohol im Allgemeinen, abgelehnt hatte. In diesem Augenblick hasste ich alle Menschen die ein normales Leben führten. Ich stütze den Kopf auf meine Hände und richtete meinen Blick auf die Bettdecke. Da war ein heller Fleck. Der Mond schien auf mein Bett. Fast so wie damals, als meine Welt noch heil war. Tränen wollten kommen, aber ich schüttelte energisch den Kopf und warf die decke zurück- nein ich wollte nicht weinen, ich war noch nicht bereit dazu. Ein wenig widerwillig schlüpfte ich in Monikas “Ich hab nichts anderes”- Kleidung. Sie waren mir etwas zu groß, aber es war ein herrliches Gefühl mal wieder saubere Klamotten anzuhaben.
Ich schlich ins Bad. Als ich das Licht einschaltete musste ich wegen der Helligkeit blinzeln. Als ich mich zufällig in dem großen Spiegel über dem Waschbecken sah, erschrak ich vor mir selbst. Die Haare Hoffnungslos verfilzt, Dreckspuren im ganzen Gesicht und verschmierte Schminke. Eingefallene Wangen, große dunkle Augen und wenn man sie unter der ganzen Dreckschicht überhaupt noch erkennen konnte, dunkle Ringe unter den Augen. Ein Wunder das ich noch keine Tränensäcke hatte, das würde mein schreckliches Bild vervollständigen. “Ist doch nur normal das Jay dich nicht attraktiv findet.”, murmelte ich leise. Doch im selben Moment erschrak ich vor mir selbst. “Deeanne,” wies ich mich selbst zurecht “Du kannst den Kerl doch nicht ausstehen!”
Mein Blick schweifte über die Regale und blieb am Schminkzeug hängen. In diesem Moment fasste ich einen Entschluss. Duschen!
Und das tat ich auch. Als ich danach in den Spiegel blickte, fand ich mich eigentlich schon recht hübsch. Ich wandte mich gerade zur Tür, als ich bemerkte das ich gar nicht geschminkt war. Erschrocken fasste ich mich an den Mund. Fast hätte ich mich ohne eine Mauer rausgewagt! Schnell griff ich nach dem Schminkzeug auf dem Regal und begann meine Mauer erneut hochzuziehen.
Mein erster Weg führte mich ins Hyperium. Da ich zuerst nicht genau wusste wo ich war, brauchte ich zwar eine ewigkeit, aber ich schaffte es.
Ich ließ mich an der Bar nieder.
“Hey Dean, wir haben uns ja schon ewig nicht mehr gesehen.”, wurde ich von Mario begeistert begrüßt.
“Stimmt schon. Und wie gehts dir?”
“Wunderbar, wunderbar! Darf ich dir etwas anbieten?”
Mißtrauisch sah ich ihn an. Er wich meinem Blick aus. Seine Hände spielten nervös mit einem Mixbecher. “Willst du eine Cola?”
“Ich....”
Er unterbrach mich “Ich weiß das du kein Geld hast, geht auf Haus.”
Als er mir die Cola reichte bemerkte ich das seine Hand zitterte.
“Mario? Ist alles in Ordung mit dir?”
Verwirrt schaute er mich an “Was? Ja, ja alles okay.” beeilte er sich zu beteuern, senkte aber auch gleich den Blick. Ich trank von meiner Cola und beobachtete Mario der sich, erleichtert abgelenkt worden zu sein, dem Mixen eines bestellten Martinis zuwandte.
Ich stand auf und sah mich um. Ruben der mich erblickt hatte winkte mich zu sich. “Na meine Schöne, sieht man dich auch mal wieder?”
Tom lachte. “Ja, ja, der gute alte Ruben. So bald ein schönes Mädchen vorbei läuft ist sie seine schöne.”
“Hast du was dagegen?”, schnappte Ruben.
“Du hast mir meine Frage noch nicht beantwortet, Ruben!”
Ruben wandte sich Mike zu und nahm einen Schluck von seinem Bier. “Frage?”
Tom nutzte die Gelegenheit und zog mich auf seinen Schoß.
“Na die, die du gestern in einer ewigalten Zeitung entdeckt hast.”
“Du meinst über moderne Sklaverei?”
Mike antwortete nicht sondern starrte Ruben nur schweigend an.
Ruben zögerte “Ich weiß nicht so recht. Ich mein, Sklaven gibt es doch schon ewig nicht mehr! Die letzten Sklaven waren die schwarzen.”
“Ja aber wenn es in der Zeitung drin steht muss ja was wahres dran sein!”, meinte Marley.
Sie diskutierten weiter. Ich schaltete ab und beobachtete Suzzie. Sie hatte immer noch die selben Roten Haare, dieselben langen Fingernägel, dasselbe blasse Gesicht. Noch immer starrte sie größtenteils teilnahmslos vor sich hin und rauchte.
Re: Die andere Seite
noname - 10.03.2009, 18:24
Deine Geschichte gefällt mir sehr gut ;)
Schreib weiter dran!
Re: Die andere Seite
Angi90 - 10.03.2009, 21:18
juhu, wieder ein neuer teil! =) *freu*
ist mal wieder genial!
ach ich würde ihr so gerne helfen!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 11.03.2009, 14:14
hehe.. ja da will man einach in pc zu ihr reinsteigen^^
Re: Die andere Seite
mari - 15.03.2009, 19:31
tu das claudi solange es dein eigender pc ist und nicht meiner den du dadurch beschädigst :lol:
Re: Die andere Seite
claudi - 16.03.2009, 15:15
ok!^^
Re: Die andere Seite
mari - 16.03.2009, 16:55
dann wär das ja schon mal geklärt^^
Re: Die andere Seite
claudi - 17.03.2009, 14:32
ja genua
udn jetz weiter!^^
Re: Die andere Seite
mari - 17.03.2009, 17:04
mal sehen ich hab jetzt noch nicht weitergeschrieben
Re: Die andere Seite
Angi90 - 17.03.2009, 20:44
ich hoffe du kannst bald weiter schreiben! =)
wäre echt cool!
aber ich weiss selbst wie es ist, deshalb will ich dich nicht drängen oder so!
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 18.03.2009, 15:13
Angi90 hat folgendes geschrieben: ich hoffe du kannst bald weiter schreiben! =)
wäre echt cool!
aber ich weiss selbst wie es ist, deshalb will ich dich nicht drängen oder so!
lg
hier drängt doch jeder.. bzw jeder möchte gerndas es weitergeht :wink:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 18.03.2009, 18:51
ja, eben, jeder dränt!
aber da ich das selbst eben nicht so mag, mache ich es eben auch nicht so!
wenn sie zeit hat zum weiter schreiben ist cool und sonst haben wir eben pech gehabt! ;-)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 18.03.2009, 19:05
ja genau so ises.. tja :wink:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 18.03.2009, 19:13
also, wieso drängt ihr dann immer so?
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 18.03.2009, 19:21
najaaaaa
wir sind eig schon ziemlcih ungeduldig aber eig hast du ja recht...
Re: Die andere Seite
mari - 22.03.2009, 15:19
stimmt schon wenn ich nicht weiterschreib habt ihr halt pech gehabt^^
also es dauert best noch eine ganze weile ich bin mit der Schule grad voll im stress und schreib so nebenbei an einer anderen story weiter.....
ich hoffe ihr versteht mich wenn ich grad nicht weiterschreib weil wenn ich grad kein Bock auf die Story hab und trotz. weiterschreib dann kann ich die Story gleich wegschmeißen :cry:
aber trotzdem vielen Dank für eure Kommis
irg dieses Jahr gehts auf jeden fall weiter :P
Re: Die andere Seite
Angi90 - 22.03.2009, 16:38
schade! =(
aber du hast recht!
da warten wir lieber, bis du mal wieder lust hast zu schreiben und ein guter teil zustande kommt, als das du einfach so etwas schreibst!
lg
Re: Die andere Seite
black brownie - 23.03.2009, 12:42
Wow, diese Geschichte ist richtig gut.
Hoffe du hast bald mal wieder lust dazu wieterzuschreiben, bin schon voll gespannt wies weitergeht :P
Re: Die andere Seite
claudi - 23.03.2009, 14:56
guck mal .ein fan mehr^^
Re: Die andere Seite
black brownie - 23.03.2009, 17:00
jep, ist echt ne cool geschichte, da lohnt es sich ein fan zu sein^^
Re: Die andere Seite
Ticktackgirl - 23.03.2009, 19:52
und noch einer mehr :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
gute geschichte :lol: :lol: :lol:
Re: Die andere Seite
claudi - 24.03.2009, 15:26
au ja^^
Re: Die andere Seite
mari - 26.03.2009, 19:41
Boah Leute hab ich schon gesagt wie lieb ihr seid?
echt
und weil ihr so lieb seid gehts noch ein bisschen weiter...
viel Spaß
“Du Suzzie? Biste eigentlich noch mim Bill zusammen?”
Erschrocken sah sie auf, doch dann sackten ihre Schultern nach unten “Hm”
“Läufts gut?”
Sie zuckte mit den Schultern “Was man darunter so versteht.”
“Und was verstehst du darunter?”
Suzzie richtete sich auf und funkelte mich wütend an “Bin ich hier vor Gericht oder was?”
“Sorry.” murmelte ich, überrascht von ihrem Ausbruch.
“Boah Leute, ey! Wenn ihr mitgekriegt habt was ich gehört hab.” Dorgan kam angeschlendert, auf seinem Gesicht einen amüsierten Blick.
Marley hob die Hand “Dorgan, stör uns nicht wir sind gerade in einer Diskusion.”
“So über was?”
“Moderne Sklaverei!”
Dorgan lachte “Wenn ihr meine Nachricht hört dann werdet ihr das hundert pro vergessen!”
Tom zog die Brauen hoch “Das muss ja eine Hammer nachricht sein!”
“Was glaubst du denn. Sie ist nicht nur hammer, sondern total irre Fett!”
Ruben grinste in die Runde “Eine ´total irre Fette´Nachricht haben wir ja schon lange nicht mehr gehört.”
Es folgte zustimmendes gemurmel. Wenn Dorgan behauptete es wäre eine “total irre Fette Nachricht” dann war es auch eine total irre fette Nachricht.
“Ja, ja macht euch nur lusting, aber diese Nachricht ist echt voll Korrekt!”
Mike grinste “Hm.”
Dorgan tat so als wolle er wieder gehen “Na schön dann eben nicht. Aber ihr verpasst was. Is ja nicht mein Bier!”
Marley stand auf und legte Dorgan den Arm um die Hüfte “Ach komm schon süßes. Sei nicht gleich eingeschnappt.
Es tat mir auch gut ihn zu sehen, er konnte mit seiner unkomplizierten Art j Komm und erzähl es uns.”
Sofort war Dorgan wieder versöhnt und setzte sich zu uns. Er war immer noch ganz der alte. Immer fröhlich und immer gut darauf. Das war auch der Grund warum ihn alle liebten. Normalerweise wurden Ausländer hier nicht so geduldet, aber Dorgan war überall ein Willkommener Gast. edem ein lächeln aufs Gesicht malen, außerdem war ich neugierig was es für eine Neuigkeit war.
Dorgan faltete seine hände auf dem Tisch und schwieg feierlich. In diesem düsteren Raum konnte ich nicht viel von ihm erkennen, aber seine Augen glänzten, so als hätte er sich gearde krumm und schief gelacht.
"Ach Mensch Dorgan", stöhnte Ruben. "Jetzt spann uns mal nicht so auf die Folter."
Dorgan hob die Hand "Geduld. Geduld." Aber als ihn alle genervt ansahen gab er nach "Okay. Also. Es geht um Jeanette."
Augenblicklich spannt ich mich an und setzte mich aufrechter hin. Tom schien das nicht zu bemerken.
"Wie ihr vielleicht wisst ist sie wieder rückfällig geworden."
Dorgan schwieg.
"Ist ja nichts neues mehr!", meinte Marley.
Es tat mir weh das zu hören. Jeanette war meine Freundin. Ich hatte nie bemerkt das sie abhängig war, von irgendwas. Sie rauchte zwar, aber das auch nicht mehr als die anderen. Und jetzt musste ich erfahren das sie schon immer abhängig war oder schon sehr lange Zeit. Ich schloss gequält die Augen.
"War das alles? War das deine ´irre fette Nachricht´?", fragte Suzzie spitz.
"Aber nicht doch.", er lachte. "Ach man ist das schön wenn ihr alle so auf brennenden Kohlen sitzt. Ich glaube ich genieße es direkt."
Marley gab ihm einen Stoß. Kapitulierend hob der junge Türke seine Hand. "Also. Jeanette, Ja?" man sah ihm an, das er mit allen Mitteln versuchte, die Zeit herauszuzögern.
"Jeannette....", er lachte wieder los "Ach man ist das geil."
Als wir anderen ihn nur mit schief gelegtem Kopf anstarrten verstumte er und fuhr fort.
"Auf jeden Fall, die hat jetzt einen Freund."
"So und wer ist der Glückliche?" Tom zog fragend die Brauen hoch.
Dorgan legte eine geschickte Pause ein "Lars"
Ein verblüfftes Schweigen folgte. Sogar ich war überrascht.
"Verschweis uns nicht."
"Mach ich nicht" Man sah es ihm an das seine Worte die gewünschte Reaktion hervor gerufen hatten.
"Die beiden können sich nicht leiden."
"Jetzt schon.", behauptete Dorgan im Brustton der Überzeugung und verschränkte seine Arme.
"Kann schon sein, find ich. Schließlich hat die ja auch bei ihm gewohnt.", warf ich ein.
Trotzdem. Wer die beiden kannte, der konnte sich so was beim besten Willen nicht vorstellen.
Re: Die andere Seite
Fruchtzwerg - 26.03.2009, 21:05
Oh, toll. ein neuer Teil. :D :D
Re: Die andere Seite
Angi90 - 26.03.2009, 21:59
cool, mal wieder ein neuer teil! =)
echt super! =)
das warten hat sich echt gelohnt, weil er ist echt super! =)
ist echt traurig, das mit jeanette! =(
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 27.03.2009, 14:39
ja wirklcihz :cry: okay bitte witer
Re: Die andere Seite
mari - 17.04.2009, 21:29
dein Wunsch sei mir befehl :lol:
Ich dachte es wird mal wieder Zeit für einen neuen Teil und es wär auch nicht so "gut" rübergekommen wenn ich in den Ferien nix für euch getan hätte (hört sich das arg nach Schleimerei an? solls eig. gar nich^^)
auf jeden Fall: danke für eure lieben Kommiiiiiiiiiiiiiiiiis lol und viel Spaß bei dem neuen Teil.....
Verloren irrte ich durch die Straße. Langsam neigte sich die Sonne in Richtung Westen. Die Häuserfronten wurden in ein zartes Rot getaucht. Am Abendhimmel sahen die kleinen Wolken wie zarte Watteflausche aus. Alles sah wie verträumt und verzaubert aus. Wie im Märchen, unwirklich und einfach nur schön. In Monikas dünnen Sachen fror ich und ich überlegte mir einmal mehr ob ich zurückgehen sollte. Aber das konnte ich nicht. Sie war Jays Freundin und ich konnte da nicht mehr hin. in mir schlich sich ein kleines Gefühl ein und ich konnte es nicht so genau benennen. Ich hatte sowas noch nie gefühlt. Vielleicht war es ein kleines Stück Eifersucht.
Aber Eifersucht gab es, in diesem Märchen in dem ich mich gerade bewegte, nicht.
Ich befand mich wieder in der gleichen Situation, in der ich mich schon vor Wochen befunden hatte. Ich war ein weiteres Mal Obdachlos geworden. Ich traute mich nicht zu Lars zurück zugehen, aus Angst ich könnte Jeanette dort Treffen. Ja ich war ein Feigling! Ich hatte Angst davor in das Gesicht meiner kranken Freundin zu schauen, ich wusste nicht was mich dort erwarten würde, und ich hatte Angst vor dem Unbekannten.
Vielleicht würde ich in ihren Augen auch Glück entdecken, schließlich hatte sie gerade ihren Schatz entdeckt, aber ich konnte mich trotzdem nicht dazu überwinden, weil ich auch Angst vor den Gefühl Glück hatte.
In meinen Erfahrungen hatte Glück immer nur Unglück gebracht. Ein Moment des Glücks brachte tausende des Unglücks und der Tränen mit sich. Zwei Monate der Freudigen Erwartung hatten tiefe Enttäuschung mit sich gebracht, als mein kleiner Bruder vorzeitig starb. Ich hatte mir damals Hoffungen gemacht. Jetzt würde ich einen Freund bekommen, einen Kameraden. Jetzt würde Er Vaters Erwartungen entsprechen müssen und Ich konnte der Mensch werden der ich sein wollte. Ein Bruder bedeutete Freiheit. Aber dann starb mein Bruder und meine Hoffnungen mit ihm.
Freunde brachten auch Schmerz. Jetzt würde Jeanette glücklich sein, aber Lars könnte sie jederzeit verlassen und was wäre dann? Zählte das Glück dann überhaupt noch? Nein, dann war das Glück vergessen und nur noch der Schmerz zählte.
"Dean!"
Ich wandte mich um als ich Marleys Stimme hörte. Ich wartete bis sich mich eingeholt hatte, dann gingen wir schweigend weiter.
"Hast du eine Zigo?"
Ich schüttelte den Kopf. Marley nickte, sie war es gewohnt von mir immer die selbe Antwort zu bekommen. "Wo gehst du jetzt hin?"
"Keine Ahnung. Und du?"
Marley zuckte mit den Schultern. Dann warf sie ihr blondes Haar über die Schulter und zwinkerte mir zu "Vielleicht geh ich zu Lars und schau mal ob Dorgan recht hatte."
"Glaubst du das?"
"Keine Ahung. Aber was muss ja dran sein. Dorgan hat ziemlich überzeugt ausgesehen."
"Vielleicht!" wieder schwiegen wir eine Weile, dann fragte ich "Wo pennst du heute Nacht?"
"Bei meinem Cousin. Der hat ne Bude am Fluss unten."
"Ach so." Na toll jetzt war auch diese Hoffung zerplatzt! Aber ich hatte es gleich gewusst, Marley und ihre Sippe waren keine Leute die gerne teilten.
Stop! Verfall jetzt bloß nicht in selbstmitleid!, redete ich mir zu. Schließlich bist du ja auch Selbst Schuld. Keiner hat dich gezwungen wegzulaufen. Wärst du daheim geblieben hättest du auch noch einen Schlafplatz. Du bist Selbst Schuld!
"Was ist eingentlich mit dem Typen, der dich mal als Emo bezeichnet hat?"
Verwundert sah ich Marley von der Seite an "Du erinnerst dich noch an den?"
"Klar, der war ja auch voll süß!"
"Wie mans nimmt!", murmelte ich.
"Also was ist mit dem?"
"Was soll mit dem sein?", fragte ich verwirrt.
"Na hat der ne Freundin?"
"Japs. Monika heißt die und ich kann die gar nicht leiden!", erschrocken schlug ich mir die Hand vor den Mund. So dirket wollte ich das jetzt auch nicht sagen.
Marley zog einen Schmollmund. "Schade.", doch dann erhellte sich ihr Gesicht "Glaubst du ich der den ausspannen?"
Oh ja das würde mir auch Gefallen! Doch was würde es mir bringen?
"Kannst es ja mal versuchen. Brauchst du etwa wieder einen Freund?"
"Hmm. Bin schon seit zwei Wochen trocken, ey du glaubst gar nicht wie schlimm des ist!"
Will ich auch gar nicht wissen!
"Weißt du wo ich den find?"
"Keine Ahnung schau mal beim Lars, des is nähmlich sein bester Freund, glaub ich."
Malrey sah mich aufmerksam an, als ich zögernd den letzten Teil des Satzes anhängte. "Alle Achtung! Dafür das du dich so aufgeregt hast, als du den letztens im Hyperium gesehen hast, weißt du ziemlich viel über ihn!"
Nein! Nein! Nein! Hät ich doch nicht so viel gesagt. Toll Deanne. Sehr gut. Und jetzt schau wie du da wieder rauskommst.
"Ja....äh..."
"Lief da was zwischen euch?", fragte sie neugierig.
"Zwischen uns? Gehts dir gut? Ich kann den Typ noch nicht mal ausstehen!" Glaub ich zumindest....
Marley lächelte zufrieden. "Dann hast du nichts dagegen wenn ich unter die Lupe nehme?"
"Nein, nein. Mach ruhig.", murmelte ich. Aber ich hatte was dagegen.
Beschwingt lief Marley die Gasse hinunter. "Wo gehst du denn hin?", rief ich ihr hinterher.
"Zu Lars."
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 18.04.2009, 20:05
Und noch ein Fan :lol:
Die Story ist echt voll kass... (positiv gemeint...) du hast echt einen super schreibstil drauf :wink:
Freu mich auf den nächsten teil :D
Re: Die andere Seite
mari - 19.04.2009, 16:31
dankeeeeeeeeee :oops:
Re: Die andere Seite
claudi - 20.04.2009, 14:03
ja seh ich auch so!
Re: Die andere Seite
mari - 24.04.2009, 17:08
mein Pc spinnt!
auf gut deutsch: ich muss wieder einen teil reinstellen um ihn nicht zu verlieren.
Manchmal hat man Angst vor dem Schicksal und manchmal kommt das Schicksal zu dir. Es war bereits eine Woche vergangen, seit Dorgan uns die Nachricht brachte, Jeanette und Lars wären zusammen. Ich war in dieser Zeit nicht wieder zu Lars Haus zurück gekehrt. Ich verbrachte die Nächte oft im ´Hyperium´oder sonst wo auf der Straße. Auch heute war ich in der Bar. Ich hatte bereits vierundzwanzig Stunden durchgemacht und war auch dementsprechend müde. Wie ich aussah wusste ich nicht, aber so wie ich mich fühlte, reichte mir vollkommen. In der niemals leeren Bar herrschte ein so lauter Geräuschepegel, das ich mir jedes Mal die Ohren zuhielt wenn Mario die Musik noch ein bisschen lauter aufdrehte. Ich quetschte mich durch die vielen Menschen auf der Tanzfläche zur Bartheke. "Hey Mario."
Mario lächelte schwach. Während ich locker mit ihm plauderte, fiel mir einmal mehr sein komisches Verhalten in letzter Zeit auf. Seine Hände waren immer in bewegung, so als wäre er total nervös. Sein Blick huschte unruhig hin und her und er lachte sehr selten. Sein freies und unbeschwertes Lachen fehlte mir, wenn er lächelte dann weinten seine Augen.
Ich traute mich nicht mehr zu fragen was denn los sei, ich bekam doch so wie so immer nur die gleiche Antwort.
"Hier steckst du, also?"
Die Stimme kam mir bekannt vor. Ich wusste wer es war und drehte mich betont langsam um "Hey Lars.", lächelte ich.
Er setzte sich neben mich und bestellte sich ein Bier.
"Wie gehts dir?"
"Ja.... ähm ganz gut und dir?", fragte ich pikiert.
Er zuckte mit den Schulter "Eigentlich ganz gut, nur meine Freundin die nervt mich gerade voll."
"So? Womit denn?"
Lars drehte seinen Kopf damit er mich ansehen konnte. Er starrte mich eine Weile an und hob dann langsam sein Glas. Er nahm einen Schluck und sah mich dabei unverwandt an. Ich began nervös auf meinem Platz hin und her zu rutschen.
"Kannst du dir das denn nicht denken?", fragte er.
Ich schluckte "Nein.", log ich.
"Ich soll ihre Freundin suchen."
"Welche Freundin denn?" Ich wusste das er bemerkte das ich log, aber ich konnte nicht aufhören. Ich kam mir plötzlich blöd vor, das ich jetzt vor Jeanette weggelaufen war.
"Dean.", sagte er leise. "Jetzt komm mir nicht damit. Weißt du wie sie dich vermisst. Die ertsen Tage ist sie wie verrückt in meinem Haus rumgelaufen, weil sie dich nicht finden konnte."
Ich wandte meinen Blick ab "Aber die Drogen." Ich wusste selbst wie schwach mein Argument klang, aber es war die Wahrheit.
"Drogen verändern einen Menschen nicht völlig, außerdem kennst du sie ja nur süchtig, anders hast du sie gar nicht kennengelernt."
Ich biss mir auf die Lippe. "Schon, aber jetzt wo ich das weiß ist es anders."
Lars lächelte "Probier es einfach, okay?"
"In Ordung."
Lars stand auf und schob sein Geld über die Theke. er ging ein paar Schritte zum Ausgang und wandte sich dann um "Wo bleibst du denn?"
"Was jetzt schon?"
"Klar. Was denkst du denn?"
Ich starrte ihn einen Augenblick lang nur an, doch dann stand ich auf und folgte ihm in die kalte Morgenluft hinaus. "Ist dir kalt?"
"Sehe ich so aus?", fragte ich und rieb mir meine Arme. Monikas weises T-Shirt- oder besser gesagt ehemaliges weises T-Shirt?- wärmte bei dieser kälte gar nicht. Wie sollte es auch, es war aus * dünnem Stoff und luftig außerdem.
Mein Herz klopfte wie verrückt, als wir nebeneinander die Straße entlang gingen. Jetzt war es also wahr geworden, das was ich immer rausgezögert hatte. Mir war klar warum Lars das jetzt machen wollte. Er kannte mich bereits genug um zu wissen das ich niemals gekommen wäre.
Mir war klar das mich jeder Schritt näher zu Jeanette brachte und wieder hatte ich Angst. Aber es war nicht die Angst eine Drogenabnhängige zu sehen, die Angst alles klar zu sehen. Jetzt hatte ich Angst vor ihrer Reaktion wenn sie mich wiedersehen würde.
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 24.04.2009, 19:17
*träne wegwisch* sehr gut geschrieben... bin sooooooo gespannt wis weiter geht... arme jeannette, wis der wohl geht, und was dean wohl bei der nächsten gegegnung sagt wo sie war...
bitte schreib doch schnell weiter, aber natürlich ohne dich zu stressen :D
Re: Die andere Seite
Angi90 - 24.04.2009, 20:13
i-wie habe ich den vorletzten teil, den du geschrieben hattest verpasst! *grummel*
aber jetzt habe ich ihn ja noch gesehen und muss sagen, dass die beiden teile einfach wiedermal super geschrieben sind! =)
obwohl es echt traurig ist!
vorallem dass mit ihrem bruder! =(
bin auf die begegnung mit jeanette gespannt! ob sie sich freuen wird oder beleidigt ist?
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 25.04.2009, 11:35
ja das mti ihrem bruder is sautraurig..
naja...
Re: Die andere Seite
mari - 29.04.2009, 17:18
oho
ich hab grad einen Fehler bemerkt in einem Teil
da steht "Wer ist denn der Glückliche?"
"mike"
und da muss :!: Lars :!: Stehen, sry is mir grad erst aufgefallen :?
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 30.04.2009, 16:16
is net schlimm, ich glaub, des hat eh jeder gescheckt das lars gemeint war :wink: ... schreib bitte bald weiter :D (soory, ich weiß wie anstrengend ich bin :? ...)
Re: Die andere Seite
claudi - 06.05.2009, 13:56
ja du bist ech tanstrengend :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
scherz
Re: Die andere Seite
jesusfreak - 07.05.2009, 19:02
du bist auch anstrengend ...
Re: Die andere Seite
Angi90 - 07.05.2009, 21:30
*sich jetzt mal jeglichen kommentar darüber wer anstrengend ist, verkneifft*
käme sonst wahrscheinlich nicht so gut! ;-)
@mari: wann kommt mal wieder ein neuer teil? *lieb guckt*
lg
Re: Die andere Seite
mari - 08.05.2009, 12:03
jetzt wo du es sagst *nachdenklichguck*
wenn ich den Teil heute noch fertig kriege dann heute noch ansonsten in den nächsten Tagen :n101: vielleicht?
Re: Die andere Seite
mari - 08.05.2009, 17:11
ha ich habs geschafft :D
viel spaß beim Lesen und die Kommis nicht vergessen=)
Ich schluckte und knetete meine schweißnassen Hände. Wir waren stehen geblieben. Hier war das Haus. Mein Herz klopfte wie verrückt und ich hatte Angst es würde mir jeden Moment aus der Brust springen.
Lars wandte sich mir zu “Ich hol sie schnell.”
Ich versuchte zu antworten, konnte es aber nicht. Ein dicker Klos saß in meinem Hals fest und weigerte sich von dort zu verschwinden. Ich brachte ein kärgliches lächeln zustande.
Lars verschwand im Haus. Nervös trat ich von einem Fuß auf den anderen. Was würde sie wohl sagen? Wird sie sauer sein? Beleidigt? Will sie mir die Freundschaft kündigen? Ich biss mir auf die Lippe. Mein Blick wanderte die Fassade des Hauses entlang und ich biss mir unwillkürlich fester auf die Lippe.
Eine Bewegung in der Tür erregte meine Aufmerksamkeit. Dort stand Jeanette. Genauso wie ich sie in Erinnerung hatte. Rote Jeans, schwarzes Bauchfreies Top und knallrote Fingernägel. Rot und schwarz, ihr altbekanntes Markenzeichen. Langsam kam sie die Stufen herunter und blieb dann einen Meter vor mir stehen. Ich schluckte. Sie sah dünner aus, blasser.
Jeanette sagte nichts. Sie schwieg und sah mich einfach nur an, so als würde sie auf etwas warten. Auf etwas das ich sagen würde, aber ich hatte nichts zu sagen. Mein Kopf war leer. Sie stand starr da. Die einzige Bewegung war das Blinzeln, ansonsten wirkte sie wie eine Statue.
“Jeanette.”, flüsterte ich heißer. Ihre Augen wurden wärmer und die Andeutung eines Lächelns zupfte an ihren Lippen.
“Magst du mich noch?”, fragte sie.
Erstaunt blickte ich sie an.“Warum sollte ich nicht?”
“Naja. Seitdem du das mit den Drogen erfahren hast hast du dich nicht mehr blicken lassen.”
Ich senkte den Blick “Ich weis und es tut mir leid. Ich war ziemlich erschrocken.”
Jeanette lachte ihr altes lachen. “Das glaub ich dir gerne.” Sie streckte mir ihre Beringte Hand hin. “Alles vergeben und vergessen?”
Ich lächelte erleichtert. Sie war mir nicht böse, das ich so lange nicht da war. “Vergeben und Vergessen!”, antwortete ich und nahm ihre Hand. Lachend zog Jeanette mich an sich und drückte mich überglücklich an sich. Ein wenig zu fest. Als sie mich wieder losließ fächlete ich mir Luft zu und meinte “Solche Umarmungen solltest du dir lieber für Lars aufsparen.”
Jeanette lachte schallend. Lars kann zögernd aus dem Haus, doch als er seine Freundin so vergnügt sah, wanderte sein Blick zu mir. Ich schüttelte den Kopf und verdrehte die Augen. Lars grinste und ging zu Jeanette. “Na alles wieder im Lot?”
“Japp!” Jeanette streckte sich um gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ich stöhnte nur. “Bei dir wohl nicht?”
Ich winkte ab “Frag lieber nicht.” dann legte ich mir eine Hand auf die Brust und sagte “Ich glaube mein Bauchraum kann sich wieder etwas ausdehnen.”
Jeanette lachte und schlug scherzhaft nach mir “Komm. So fest war das jetzt auch nicht!”
Lars zog Jeanette fest an sich und sagte “Kommt gehen wir rein. Ich brauch....”
“....meinen Kaffee!”, vervollständigte Jeanette ihn. Grinsend sah er sie an. “Genau.”
Stirnrunzelnd sah ich die beiden an “Seid ihr verheiratet?”
“Nein wieso?”
“Na weil ihr euch so gut kennt! Du vervollständigst sogar seine Sätze.”
“Dean. Ich lebe jetzt schon seit fünf Jahren bei Lars. Ich denke da lernt man sich schon kennen.”
“Fünf Jahre?”, fragte ich überrascht. “Ich dachte ihr konntet euch nicht leiden.”
Liebevoll sahen die beiden sich an “Konnten wir auch nicht, dachten wir zumindest. Aber ohne den anderen konnten wir auch nicht leben.” erwiderte Lars. Er lächelte Jeanette an. Sie hob eine Hand und strich ihm mit den Finger sanft über die Wange. Er beugte sich hinunter um sie zu küssen. Ich schluckte und wandte den Blick ab.
Ich wusste nicht warum, aber der austausch von zärtlichkeiten tat mir weh. Vielleicht weil es mich an früher erinnerte, als meine Eltern noch andere waren oder vielleicht auch weil es mich daran erinnerte das ich so etwas nicht hatte und vermisste.
Möglicherweise. Ich hatte noch nie einen Freund gehabt, aber in mir drin hatte ich mir schon immer jemanden gewünscht den ich lieben konnte und der mich liebte. Um meiner Selbst Willen. So wie ich war. Aber so einen Menschen gab es wahrscheinlich gar nicht.
Das Gefühl der Einsamkeit rollte über mich hinweg und drückte mir die Brust zusammen. Es war schmerzhaft. Unwillkürlich legte ich meine Hand auf meine Brust. Ich hatte Freunde, aber Freunde konnten auch nicht alles ersetzen. Die Liebe einer Mutter und eines Vaters nicht. Nicht die Liebe eines Jungen. Wieder, wie schon so oft in den letzten Tagen tauchte Jays Gesicht vor mir auf. Ich ballte meine Hand zur Faust. Ich kannte die Ursache nicht, aber es war ein seltsames Gefühl und das war mir genug. Ich wollte sein Gesicht nicht vor mir sehen. Ich wollte nicht anfangen ihn zu mögen. Ich konnte es mir nicht erlauben ihn auch noch lieb zu gewinnen und dann enttäuscht zu werden, so wie ich von meinen Eltern enttäuscht wurde. Ich biss die Zähne zusammen. Ich würde es schaffen.
“Dean? Ist alles in Ordnung?”, Jeanette drehte sich zu mir um, als sie bemerkte das ich ihnen nicht ins Haus folgte.
“Ich komme gleich.”, sagte ich und versuchte die trübsinnigen Gedanken abzuschütteln.
Lars der schon in der Tür stand drehte sich um und meinte lachend “jay ist übrigends auch da. Der Junge läuft hier auch schon seit einigen Tagen rum, als ob er keine Freundin hat und fragt nach dir.”
Ich erstarrte. Jay war hier? Nein, nein und nochmals nein! Ich wollte ihn nicht sehen. Sein anblick würde mir nur noch mehr wehtun.
“Ich muss gehen.”
“Was, jetzt schon? Aber du bist doch erst gekommen.”
“Ich weiß Jeanette, aber ich muss jetzt wirklich gehen.”
Jeanette verzog ihr Gesicht, nickte jedoch.
“Und wo willst du schlafen?”, reif Lars mir hinterher.
“Ich werde schon was finden!”, rief ich ihm zu, aber ich wusste ganz genau, das ich nichts finden würde, das ich wieder nächtelang durchmachen musste.
Zwei Tage nach meiner Versöhnung mit Jeanette. Ich hatte die letzten beide Tage damit verbracht aufzupassen das Jay mich nicht fand. Ich war wie ein verschrecktes Kaninchen durch die Gegend gesprungen. Vor jeder Straßenecke blieb ich stehen um mich zu vergewissern, das Jay nicht plötzlich irgendwo auftauchte. Schließlich landete ich wieder im Hyperium.
“Du Mario? Kennst du einen Platz wo man allein ist?”
Erstaunt blickte er auf. Er hatte Schwierigkeiten damit mir in die Augen zu schauen. Es schien als hätten seine Augen einen eigenen Willen.
“Keine Ahnung. Ich weis nicht! Warum?”
“Ich brauch halt einen Ort wo ich allein bin und wo es schön ist.” Zu dieser Überzeugung war ich gestern Nacht gekommen. Ich musste mich mal entspannen, aber wo?
“Ja.”, meinte er leise. “Das ist eine gute Idee. Geh zum See.”
Und jetzt war ich auf dem Weg zum See. Ich wanderte den Pfad entlang der zum See führte. Der See wurde eigentlich nicht mehr zum Baden benutzt. In der Stadt hatte ein Freibad aufgemacht und jetzt strömten die Menschen in Scharen dorthin. Nur einsame Wanderer verirrten sich manchmal in diese Idylle im Wald am See. Ich schloss die Augen und hielt der warmen Sonne mein Gesicht entgegen. Die Strahlen der, heute außergewöhnlichen warmen, Sonne wärmten mich und zum ersten Mal seit einigen Wochen wurde mir warm und ich fühlte mich wohl. Mit einem leisen lächeln ging ich weiter. Das Wasser reflektierte die strahlen und ließ das Wasser wie Diamanten aussehen. Ich ließ mich am Ufer nieder und blickte auf die weite See hinaus. Es war wunderschön. So friedlich. So grün. Ich hörte die Vögel zwitschern. Eine Biene summte neben mir und im Gras hörte ich die Grashüpfer und Grillen zirpen. Es war so natürlich. So einfach. Wunderschön. Ein leichter Wind blies durch den Wald und brachte die Bäume zum Rauschen und wehte den Duft einer lieblich riechenden Pflanze in meine Richtung. Ich pflückte einen Löwenzahn ab und fand dieses Unkraut wunderschön. Ich legte mich ins Gras zurück und legte die Hand mit der Löwenzahnblüte auf meine Brust, die andere auf den Bauch. Leise sagte ich ein Gedicht von Eichendorff auf.
“Mondnacht
Es war als hät der Himmel die Erde still geküsst
das sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder, die Ähren wogten sacht
Es rauschten leis die Wälder, so sternklar war die Nacht
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus
flog durch die Stillen Lande als Flöge sie nach Haus.”
Ich lächelte. “Als flöge sie nach Haus.”, wiederholte ich.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 08.05.2009, 20:40
sicher vergesse ich die kommis nicht!
der teil ist mal wieder super, das warten hat sich gelohnt! =)
finde es cool, dass sie sich wieder mit jeanette vertragen hat! =)
aber am see muss es echt schön sein! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 09.05.2009, 12:03
ja das glabu ich acuh :D
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 09.05.2009, 16:01
schön dass sie und jeannetrte wieder befreundet sind... ich glaub auch des es am see wunderschön sein muss. freu mich schon soooooo auf den nächsten teil :D :D :D :D
Re: Die andere Seite
claudi - 11.05.2009, 16:04
*sich maya-m anschließ*
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 11.05.2009, 17:03
WEITER :D ...
natürlich ohne die hochverehrte autorin stressen zu wollen :D :D :lol:
Re: Die andere Seite
mari - 11.05.2009, 17:52
danke für die Kommis leute=)
wie war das? Hochverehrte? *lach* soll ich jetzt eine Verbeugung andeuten? :lol:
Nein, Spaß. Auf den Teil müsst ihr jetzt abba noch ein weilchen warten.........
Re: Die andere Seite
claudi - 12.05.2009, 14:04
:cry: naaa gut!^^
Re: Die andere Seite
mari - 15.05.2009, 17:17
ich hasse meinen Pc :x
der Teil der jetzt kommt ist weder überarbeitet noch ein weiteres Mal durchgelesen,aber mein Pc spinnt und ich habs grad eilig, also müsst ihrs nehmen wies kommt.....
Ein sehnsüchtiges Lächeln legte sich auf mein Gesicht. Ich schloss die Augen und ließ mich in die Erinnerung fallen.....
Ein kleines Mädchen in einem rosa Sommerkleid lief durch den großen Garten. Ihre Mutter war in der nähe damit beschäftigt den Tisch im Garten zu decken.
“Lauf nicht zu weit weg, Schatz, wir werden essen sobald Papa da ist.”, rief die junge Frau ihrer Tochter zu und beobachtete diese einen Augenblick lang. Ein zärtliches lächeln lag auf ihrem Gesicht.
Sie stellte gerade die Salatschüssel auf den Tisch, als ihr Mann um die ecke kam.
“Schatz. Essen wir heute draußen?”, fragte er lächelnd. Sie erwiderte das lächeln “Sicher. Ein solches Wetter sollte man nicht ignorieren.”
Der junge Mann ging auf die Frau zu, nahm sie in den Arm und küsste sie zärtlich. Inzwischen hatte das kleine Kind ihren Vater auch bemerkt. Jubelnd rannte sie auf ihn zu “Papa!”
“Deeanne.”, lächelnd nahm der Mann sie in den Arm und gab auch seiner Tochter einen Kuss.
Eine Weile später saß die ganze Familie am Tisch und ließ sich das Essen schmecken. “Ach Schatz. Hab ich dir schon gesagt, wie toll du kochen kannst?”
Belustigt antwortete die junge Frau “Natürlich. Mehrmals, aber ich höre es immer wieder gern.”
Ihr Mann stöhnte nur und lehnte sich zurück.
Er sah seine Tochter von der Seite an “Was hälst du von einer Runde fangen?”
“Aber Papa, ich bin doch erst vier.”
“Heißt das etwa das du nicht laufen kannst?”
“Klar kann ich.”, behauptete sie und erhob sich, beinahe schon elegant.
“Fang mich wenn du kannst.”, warf sie ihren Vater zu und rannte davon. Lachend sprang ihr Vater auf und lief seiner Tochter hinterher.....Das war der letzte Tag am dem ich glücklich gewesen war. Von da an war mein Vater immer öfter und länger mit seiner Arbeit beschäftigt gewesen und hatte uns darüber vergessen.
Meine Mutter, einst eine wunderschöne Blüte in ihren besten Jahren, verwelkte. Von meinem Vater bekam sie jetzt weder Aufmerksamkeit noch Liebe. Das verstärkte sich als dieser zwei Jahre später im Gästezimmer schlief. Er wolle die Mutter nicht stören, hieß es damals. Aber es war mehr und meine Mutter wusste das und es tat ihr weh. Sie verdorrte. Wurde verbittert. Anstatt all ihre Liebe nun an ihr Kind zu geben, wandte sie sich auch von mir ab. So wurde ich von einem RosaSonnenschein zu einer Zerrissenen schwarzen Rose.
Ich biss die Zähne zusammen und ballte meine Hände zu Fäusten. Der Löwenzahn in meiner Hand wurde zerdrückt und ich merkte es nicht einmal.
Mit einem Ruck setzte ich mich auf. Ver* See! Ich wusste es. Ich hätte mich nicht meinen Erinnerungen hin geben sollen. Danach wurde alles immer nur noch schlimmer. Liebe! Pah! Das war doch nichts. Kein Mensch brauchte Liebe- ich am allerwenigsten.
“Doch, du brauchst Liebe, mein Kind. Jeder braucht Liebe. Ohne Liebe kann man nicht Leben.”, hallte die Stimme meiner Nachbarin in mir nach. Einige Tage vor ihrem Tod hatte ich der alten Frau mein ganzes Leid geklagt. Sie war für mich immer wie eine Großmutter gewesen und ich brauchte sie mit meinen acht Jahren damals ganz dringend.
“Aber Mama und Papa haben auch keine Liebe und sie Leben.”, hatte ich trotzig erwidert.
“Doch auch sie brauchen Liebe. Das was sie jetzt tun, nennt man nicht mehr Leben. Wenn du älter bist, wirst du erkennen das sie etwas anderes tun. Sie erhalten sich nur so, mit dem elenden Wunsch zu sterben, auch wenn sie das noch nicht wissen, aber sie tun es.”
Ich rappelte mich in eine sitzende Position auf und schluchzte auf, als die Worte der weisen Frau verklangen. Sie hatte recht gehabt, oh sie hatte so recht gehabt! Ich zog meine Beine an und verbarg mein Gesicht an meinem Knien. Von trockenen Schluchzern geschüttelt wiegte ich mich hin und her.
Re: Die andere Seite
jesusfreak - 15.05.2009, 19:57
das ist der berührendste teil bisher. super geschrieben, besonders die bildlichen vergleiche haben mir sehr gut gefallen! =)
Re: Die andere Seite
claudi - 15.05.2009, 20:01
jesusfreak hat folgendes geschrieben: das ist der berührendste teil bisher. super geschrieben, besonders die bildlichen vergleiche haben mir sehr gut gefallen! =)
au ja ich kann mich nru anschließen.. vol super!
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 15.05.2009, 21:26
also spätensdens nach diesem teil hast du dir dass >hochverehrte> mehr als verdient :D :lol: ... der teil ist echt supergeworden und hat mich echt berührt.... :respekt:
hoffentlich kommt bald der nächste teil :D
Re: Die andere Seite
Angi90 - 16.05.2009, 00:40
*deane trösten will*
das ist echt super geschrieben!
ich kann mich den anderen nur anschliessen! =)
lg
Re: Die andere Seite
claudi - 16.05.2009, 12:09
hehe leider kannste deane ncih trösten. aber man möchte es gern.. :(
superfetter lob!
Re: Die andere Seite
mari - 18.05.2009, 16:37
:oops: boah leute ihr seid echt voll toll, wisst iht das???? :D :D
das mit dem weiteren Teil- naja ihr kennt mich ja... ich kann nichts versprechen und wenn ich sag, dauert noch eine weile, dann ist der nächste teil meist am nächsten tag schon da...... und deswegen sag ich mal nichts, lasst euch überraschen.....
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 18.05.2009, 19:38
ok... :?
Re: Die andere Seite
claudi - 20.05.2009, 14:35
dankee mari^^ :knuddel:
ja wir lassen uns überraschen
Re: Die andere Seite
mari - 20.05.2009, 14:44
so ich fahr jetzt für ne weile weg.
das ich abba trotzdem an euch denk beweist dieses Stück....
Es war dunkel. Es war kalt. Es war nass.
Ich zitterte und presste meine Arme an meine Brust. Ich versuchte die Beine fest an mich zu drücken, so fest das es schon weh tat, um mich wenigstens ein wenig zu wärmen. Die Augen aufzuschlagen wagte ich nicht. Ich hatte Angst den letzten Rest des Schlafes zu vertreiben sobald ich die Augen öffnete. Das konnte ich nicht riskieren. Schlaf war zu wertvoll. Ein seltener Luxus. Eine harte Straße, ein kalter Wind und betrunkene Leute. Ruhig und ungestört in einem Federbett zu schlafen war ein Paradies. So weit weg und unvorstellbar wie Gott und der Himmel.
Nur eins war wichtig. Essen und schlafen, auf einer Straße, mitten im Regen.
Schlaf und Nahrung. Mein hungriger Magen zog sich bei der Vorstellung an Essen zusammen. Ich nichts richtiges mehr gegessen, seit ich von Zuhause weggelaufen war und das war vor drei Monaten oder so ähnlich. Das einzige Essen waren ein paar gestohlene Kekse aus dem Supermarkt. Den würde ich wohl nie wieder betreten können. Und Brot aus der Bäckerei, die manchmal altes Brot rausstellte, damit sich nahm wer brauchte. Das war immer ein ganzer Haufen Menschen, sodass jeder nur so viel bekam wie er brauchte um zu überleben.
Vor meinem inneren Auge sah ich ein Hühnchen. Wie auf Kommando knurrte mein Magen laut los. Ich stöhnte vor Schmerz, als der leere Magen sich suchend zusammenzog und doch nichts fand. Ich hatte das Gefühl mich jeden Moment übergeben zu müssen. Nein, diesmal nicht, befahl ich mir und wie durch ein Wunder schien mein Magen mir zu gehorchen. Er beruhigte sich wieder.
In der Stille der Nacht, die nur durch ein weit entferntes Johlen durchbrochen wurde, hörte ich jedes Geräusch. Das schlagen meines Herzens, das Atmen einer anderen Person, das unterdrückte schluchzen eines Mädchens das von ihrem Freund verlassen worden war und das plätschern der Regentropfen wenn sie hart und unerwartet auf dem Boden aufkamen.
Ich spürte wie die sanften, aber kalten Tropfen auf meine Wange fielen und anschließend in sanften Bächen meine Wange runterliefen. Wie Tränen, nur das sie nicht von mir kamen, sondern von jemanden da oben. Gott?
Nein, dem war es doch egal, wie es uns hier ging. Wir waren zu weit weg. ER war zu weit weg.
Ich weiß nicht wie lange ich noch dort lag und meinen Gedanken nachhing, bis ich mich endlich traute meine Augen zu öffnen.
Der Regen hatte sich verzogen und irgendwo hinter den höhen Häusern ging die Sonne auf. Irgendwo, am anderen ende der Welt, so schien es mir.
Müde rappelte ich mich auf. Ich hatte keine Ahnung was ich heute machen sollte, aber das war nicht weiter schlimm. Gestern war ich bei Jeanette gewesen, nur kurz, aus Angst Jay könnte kommen, aber er kam nicht und ich war unsagbar erleichtert gewesen.
Warum auch immer er mich suchte, ich wollte ihn nicht sehen. Ich lief zu sehr in Gefahr ihn gern zu haben. Ein Risiko das ich nicht eingehen konnte. Um mich selbst und auch ihn zu schützen, nicht das er sich auch noch in mich verlieben könnte.
Doch bei diesem Gedanken verzogen sich meine Lippen zu einem spöttischen Lächeln.
In mich würde sich so wieso keiner verlieben. Erst Recht kein so gut aussehender wie Jay.
In Ordnung, dann eben nur Selbstschutz!
Müde schleppte ich mich die Straße entlang. Ich hatte ein Ziel, wusste jedoch nicht welches und wo es war. So wie jeden Tag und dann irgendwann stellte sich mein Ziel mir in den Weg. Ein Gebäude oder eine Person zum Beispiel.
Wenn ich es gewusst hätte was mich dort am anderen Ende der Straße erwartete, wäre ich umgekehrt. Ich hätte einen anderen Weg eingeschlagen, aber ich wusste es nicht und deshalb ging ich weiter. Schritt für Schritt. Nichtsahnend.
Schon von weitem sah ich eine Figur über ein Bündel gekauert dasitzen. Als ich näher kam, hörte ich ein gemurmel und manchmal ein schluchzen. Die Figur entpuppte sich als ein hübsches, junges Mädchen. Sie hatte die Arme um sich geschlungen und wiegte sich hin und her. Es sah so aus als würde sie sich selbst umarmen und in ihrer Umarmung Trost suchen.
“Hey alles in Ordnung?”, fragte ich sie leise, trotzdem zuckte sie zusammen.
Mit großen, traurigen Augen sah sie zu mir hoch. Langsam schüttelte sie den Kopf. “Er ist tot.”, murmelte sie. “Tot und ich bin schuld. Schuld, Schuld, Schuld.”, ihr Blick schweifte in die Ferne und sie wiederholte die worte so als wäre sie schon in einer anderen Welt.
“Wieso bist du schuld?”, fragte ich sie behutsam und hockte mich neben sie.
“Ich habe ihn verlassen. Es ist alles meine Schuld.”
Sollen wir nicht noch mal nachschauen, vielleicht ist er doch nicht tot.”, schlug ich vor. Teilnahmslos zuckte sie mit den Schultern und rutschte ein Stück von dem Bündel weg. Das Bündel entpuppte sich als ein zusammengerollter Körper.
Ich legte die Hand auf die Schulter des Körpers und drehte ihn zu mir um.
Als ich das Gesicht der Person erkannte, erstarrte ich. Mit vor Schreck geweiteten Augen starrte ich ihm ins Gesicht. Alles in mir wurde starr. Leer. Dunkel.
Ich atmete aus. Nein, das konnte nicht sein. Ich schluckte trocken.
Das Mädchen hatte ich ganz vergessen. Ich konzentrierte mich ganz auf ihn. Sein Gesicht war schon blau. Er war tot und daran gab es keinen Zweifel. Tot, tot, tot....
Eine einsame Träne rann über meine Wange.
Ich hatte wieder mal versagt. Er hatte meine Schutzmauer durchbrochen. Ich hatte ihn als Freund ins Herz geschlossen und er war wieder gegangen. Hatte mir durch seinen tod mein Versagen deutlich gemacht, hatte deutlich gemacht das es zu einfach war meine Schutzmauer zu durchbrechen. Er war mein Freund gewesen und jetzt hinterließ er nicht als leere in mir drin.
Und ich konnte ihm nachweinen. Jetzt rannen die Tränen über mein Gesicht. “Mario.”, schluchzte ich auf und gab mich der Trauer hin.
Ich pürte wie mich zwei starke Arme von hinten umschlangen. Ohne zu wissen wer es war, klammerte ich mich haltsuchend an ihn und er ließ mich weinen.
Ich benetzte sein Shirt und er wiegte mich beruhigend hin und her.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 20.05.2009, 18:10
oh nein, das darf nicht wahr sein! =(
arme dean! *sie wieder trösten möchte*
lg
Re: Die andere Seite
noname - 20.05.2009, 21:41
wer hält sie??? Schnell weiter!
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 21.05.2009, 01:00
Ich geh dich anzeigen >.>° So ein guter Schreibstil gehört verboten :box:
hiermit hast du einen neuen fan (ich gebs ja zu...-.-° ich mag deine story xDD ich konnte nich aufhören und hab die bis jez gelesen, was ein glück morgen schulfrei^^)
Schreib einfach weiter, wenns dir passt! Ne gute Story braucht Zeit. (Gut ding will weile haben! *rumphilosophier*)
Ich kenn das >___>
Also lieber etwas länger, dafür besser, als kurz und schlampig xDD (ich lass mir für kapitel immer 2-3 Wochen Zeit, dann sind die aber auch ziemlich lang^^)
bis dann *wink* ich werd weiterlesen^^
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 21.05.2009, 13:55
teiger!!!! lang nichts mehr von dir gehört, schreib doch bittebitte deine geschichte weiter!!!
@mari: ich will auch wissen wer dean hält... sie tut mir soooooo leid, armer mario, arme dean :cry:
schreib bittebitte schnell weiter!!!
übrigens, auch wenn die story grad unsagbar traurig is, rießen lob!!!!!! :D
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 21.05.2009, 14:06
HAhahaha!! Tja, ich bin doch nich gestorben *hähähä*
Jupp^^ Aber lass dir zeit x'DD ICh brauch die au immer^^
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 21.05.2009, 19:50
des hab ich auch net geglaubt!!!
eher des du m&d oder bessergesagt dem forum untreu geworden bist!!! :D :lol:
Re: Die andere Seite
claudi - 23.05.2009, 13:00
so war meine meinugn auch eher...^^
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 23.05.2009, 19:09
wie könnt ich M&D, dem besten Buch wasses gibt, untreu werden? Haltet ihr mich für so grausam *Drama* :intrigant: :n17:
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 24.05.2009, 20:57
ich nimm alles zurück...
Re: Die andere Seite
claudi - 25.05.2009, 16:02
ach quatsch teiger
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 25.05.2009, 17:10
selsbt meine mum liest das XDD Als ichs 4. buch hatte, wollt ichs so meiner freundin (I <3 Mingo) geben, aber die dann so: "Ich les es als 1.!!" xDD
Re: Die andere Seite
claudi - 26.05.2009, 14:32
:lol: :lol: :lol: hehe wie süß!
Re: Die andere Seite
mari - 28.05.2009, 16:44
Ich bin wieder DAAAAAAAAAA!
Aber ohne einen neuen teil
teiger hat recht das braucht zeit
@alle: danke für eure kommis hab mich echt voll hammers gefreut :oops: :lol: :D
werd sicher bald weiter schreiben :lach062
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 29.05.2009, 23:00
klar, lass dir zeit (stress bringt nur schlechtes hervor *das nur zu gut kenn*)
;)
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 31.05.2009, 17:21
cool des du wieder da bist :D ...
Re: Die andere Seite
claudi - 01.06.2009, 11:41
hehe jopp!
weiter
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 01.06.2009, 14:09
bittebittebitte.....
Re: Die andere Seite
claudi - 02.06.2009, 14:43
*fleh*
*nick*
*bittesag*
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 03.06.2009, 16:06
wisst ihr, was mich aufregt? Ihr spammt die ganzen Topics immer mit "bitte" "weiter" "schneller!!" und so zu, das nervt echt!
Versetzt euch mal in die Lage der Schreiber, die haben ja wohl auch nicht immer Zeit und können jede freie Minute mit Schreiben verbringen...
Habt einfach mal ein bisschen geduld und vom rumquängeln wirds wahrscheinlich auch nicht schneller gehen! Wahrscheinlich verliert der Schreiber wohl eher noch die Lust, weil er immer mehr schreiben muss und irgendwann den faden verliert.
Ist jetzt nicht so, dass ich was gegen euch habe, aber so sinnlose Kommentare nerven wirklich!!
Re: Die andere Seite
Angi90 - 03.06.2009, 18:26
xXxTeigerxXx hat folgendes geschrieben: wisst ihr, was mich aufregt? Ihr spammt die ganzen Topics immer mit "bitte" "weiter" "schneller!!" und so zu, das nervt echt!
Versetzt euch mal in die Lage der Schreiber, die haben ja wohl auch nicht immer Zeit und können jede freie Minute mit Schreiben verbringen...
Habt einfach mal ein bisschen geduld und vom rumquängeln wirds wahrscheinlich auch nicht schneller gehen! Wahrscheinlich verliert der Schreiber wohl eher noch die Lust, weil er immer mehr schreiben muss und irgendwann den faden verliert.
Ist jetzt nicht so, dass ich was gegen euch habe, aber so sinnlose Kommentare nerven wirklich!!
gut gebrüllt tiger! ;-)
genau das nervt mich auch immer! -.-
egal ob bei einer geschichte die ich mitlese oder einer meiner eigenen geschichten die ich schreibe!
lg
Re: Die andere Seite
mari - 03.06.2009, 20:38
ui das war jetzt abba wirklich ein Vortrag^^ und das gleich doppelt
ich hab gedacht ich schreib mal ein bisschen weiter
ich freu mich über eure kommis-egal wie kurz sie sind, sie bedeuten mir echt viel... ich hab irgendwo gelesen, das sich der schreiber dadurch aufgemuntert fühlt und eher weiter schreibt- und das stimmt!!!!
Also jetzt zu neuen Teil
“Warum nur? Warum?”, jammerte ich immer und immer wieder.
Es schien mir, als ob meine Welt jetzt endgültig zusammengebrochen war. Ich dachte nicht an die anderen. Meine Gedanken drehten sich jetzt ausschließlich um Mario.
Ich weinte und ließ die Tränen ungehindert kommen. Er hatte es verdient das man um ihn weinte. Er war mein Freund gewesen. Oh, und ich war Schuld das er gestorben war. Es war alles meine Schuld.
Der Junge der mich festhielt, schwieg und wiegte mich noch immer hin und her. Er sagte nichts und antwortete mir auch nicht auf meine Fragen die ich in sein shirt hinein murmelte.
“Mario! Warum? Du warst doch mein Freund!”
Ich spürte wie die Arme sich fester und mich legten.
Es schien mir als wären erst einige Minuten verstrichen, als meine Tränen langsam versiegten. Meine Schluchzer verebbten und ich wurde still. Ich fühlte mich unglaublich leer und ausgebrannt. Jetzt hatte ich geweint und- das musste ich auch zugeben, waren es nicht nur Tränen wegen Mario gewesen, es waren auch Tränen der Bitterkeit und des Selbstmitleids gewesen die da aus mir rausbrachen. Meine Kehle war trocken. Fühlte sich ausgedorrt an. In meinem Kopf herrschte eine gähnende Leere und das war auch gut so. Ich wollte jetzt nicht denken, ich wollte mich nur der rettenden schwärze hingeben, die mein Herz erfüllte. Kälte, Bewusstlosigkeit, Mutlosigkeit. Es fühlte sich falsch an, alles fühlte sich falsch. Jede kleine Bewegung, aber was war jetzt auch schon richtig?
Langsam hob ich meinen Schmerzenden Kopf und sah meinem Tröster ins Gesicht.
“Es tut mir so leid.”, sagte er mit rauer Stimme.
Wenn ich noch Tränen gehabt hätte, würde ich wieder anfangen zu weinen, aber ich hatte keine mehr.
“Mir auch. Mir auch.”, erwiderte ich heiser. Meine Stimme war mir fremd. Die Welt war mir fremd und mein Herz war mir am fremdesten.
“Warum musste er sterben?”, fragte ich leise und ließ meinen Blick in die Ferne schweifen. Die Sonne stand schon hoch am Himmel und brannte heiß auf uns runter. Hier in unserer Umgebung war nichts Märchenhaftes mehr. Alles war kalt und grob, grau. Kein Hauch von der Märchenwelt die ich noch vor einiger Zeit im Himmel gesehen hatte. Jetzt schien mir selbst der Himmel freudlos.
Ich hatte nicht mit einer Antwort gerechnet, war aber auch nicht erstaunt als er antwortete.
“Es waren Drogen, Dean. Seine Freundin hatte ihn verlassen und das hatte er nicht verkraftet.”
“Woher weißt du das es Drogen waren?”, flüsterte ich und sah ihm ins Gesicht.
Zum ersten Mal seit wir uns begegnet waren, bemerkte ich den Traurigen Zug in seinen Augen.
Er hob eine Blutige Spritze vom Boden auf. Ich biss mir auf die Lippe, als ich das ekelhafte Ding ansah.
“Selbstmord?”, meine Stimme war nur noch ein Hauch.
“Überdosis.”, bestätigte er. Ich spürte wie schwer es ihm fiel das auszusprechen.
Ich schloss die Augen. Das würde Marios seltsames Verhalten in letzter Zeit erklären.
Ich öffnete die Augen und sah Jays Gesicht an. Er war so hübsch und so unglaublich einzigartig. Mit ihm durfte nicht dasselbe passieren.
“Versprichst du mir etwas?”
“Was denn?”, fragte er neugierig.
“Versprich mir, das du niemals mit Drogen anfängst oder Selbstmordgedanken hast, wenn Monika mit dir Schluss macht.”
Er schwieg.
“Versprich es mir!”, drängte ich und griff nach seiner Hand die ich auffordernd drückte.
Er sah mir in die Augen und lächelte traurig. “Bei Monika brauchst du das nicht befürchten, aber wenn du gehst, dann...”, er beendete den Satz nicht sondern strich mir mit seiner freien Hand über die Wange.
Als ich endlich verstand was er damit meinte, wurden meine Augen vor Überraschung ganz groß, doch ehe ich reagieren konnte hatte er sich vorgebeugt und mir einen sanften Kuss auf die Stirn gedrückt und dann war er verschwunden.
Gedankenverloren, Überrascht und auch ein wenig verträumt sah ich ihm nach.
Dann erst bemerkte ich das Mädchen das sich noch immer hin und her wiegte. Aber ich konnte nichts mehr für sie tun und wenn ich ganz ehrlich war, wollte ich es auch nicht. Sie hatte es verdient!
Re: Die andere Seite
mari - 03.06.2009, 21:12
hey da es mal wieder nicht speichern geht.....=(
zu diesem Teil will ich noch was sagen/schreiben
das hat sie ein "Gespräch" mit gott und schreit ihn an und so
das sollt ihr abba auf keinen Fall falsch verstehen
ich will damit halt nur ihren inneren Konflikt zeigen okay?
Marios Tod veranlasste mich, meine Mauer um mich zu festigen. Zum See war ich auch schon einige Wochen nicht mehr gegangen. Er weckte in mir Erinnerungen wach, die ich nicht bewältigen wollte und konnte. Erinnerungen an früher, Erinnerungen an den der ihn mir empfohlen hatte.
Jay sah ich jetzt auch sehr selten, was mir mehr als recht war, zumindest sollte es das. Durch seine Worte damals, hatte er mir bewusste gemacht, das ich zu schwach war. Das es nichts brachte die Menschen nicht gern zu haben. Sie taten es von allein, ohne gefragt zu werden und Liebe fragte auch nicht. Das einzige was ich noch tun konnte, war meine Gefühle fest zu verschließen und sie nicht zu zeigen. Darin war ich jedoch alles andere als gut, was mir dann auch noch gezeigt werden sollte. Ich war von Natur einfach zu emotional.
Seit Tagen spielte ich schon mit dem Gedanken zu meinen Eltern zu gehen, aber ich traute mich nicht so richtig. Ich schlich einfach durch die Straßen, der “reichen” Leute. Mein Elternhaus beobachtete ich von weitem. Ich brachte es nicht über mich zu meiner Mutter zu gehen, die oft im Garten arbeitete und sagen: “Es tut mir leid Mama, so schrecklich Leid, dass ich nicht die sein kann, die ich eigentlich sollte!”
Der Schmerz über ihre Worte saß einfach noch zu tief.
“Verschwinde du Penner!”, hörte ich eine männliche Stimme rufen. Ich sah mich nach dem rufenden um und erblickte einen etwas älteren Mann der in seinem Garten stand und auffordernd zu jemand blickte. Ich sah mich um. Außer mir war hier keiner. Meinte er etwa mich?
“Ja dich meine ich. Lass dich hier gefälligst nie wieder blicken!” er zeigte mir seine Faust. Ich schluckte. Ich hatte mich nie als Penner gesehen. Ja ich wusste das ich nicht die Sauberste war, aber als Penner sah ich mich nicht! Überrascht das es mir weh tat so genannt zu werden wandte ich mich ab und ging mit hängenden Schultern weiter.
Einige Zeit später stand ich auf dem großen Rathausplatz. Vereinzelt gingen Menschen über den großen Platz. Ich hörte den Kirchturm fünf schlagen. Ich drehte mich etwas und sah mich jetzt der großen Kirche gegenüber. Sie ragte majestätisch in den Himmel hinauf. Ganz gerade so als würde sie jede Unebenheit verspotten. Ich schauderte und wollte mich abwenden, doch irgendwie konnte ich mich nicht dazu überwinden. Ich machte einige Schritte auf die Kirche zu, dann blieb ich stehen. Was wollte ich da? Andererseits hatte ich mit Gott noch eine Rechnung offen und wo konnte ich sie besser ausgleichen als in einer Kirche?
Entschlossen ging ich in die Kirche. Ich öffnete die Tür und trat ein. Es war düster und kalt. Ja, so stellte ich mir Gott vor. Düster und Kalt. Hier passte er und seine * Religion hin! Ich wagte es nicht mich in dem unheimlichen Raum umzusehen und ging den Gang entlang bis fast ganz nach vorne. Dort ließ ich mich auf eine Bank sinken und starrte die vordere Wand an.
Mein Blick fiel auf die Figur des am Kreuz hängenden Jesus. Spöttisch verzog ich das Gesicht. “So weit bist du also gekommen, nicht wahr? Hast dich umbringen lassen und für was?”, fragte ich laut. Ich war wütend und brauchte jemanden den ich anschauen konnte und meine Wut auslassen konnte. Mit einem Standbild zu sprechen war nicht unbedingt natürlich, aber ich konnte es wenigstens ansehen und anschreien.
“Du bist echt blöd, weist du das? Du stirbst, freiwillig. Was bringt dir das? Keiner respektiert das auch nur im geringsten. Das hättest du dir echt sparen können. Aber halt, dann wärst du ja nicht als Märtyrer in die Gesichte eingegangen.” ich lachte kurz und verächtlich. “Das war dir bestimmt wichtig! Weißt du was mir wichtig war? Eine heile Familie und nicht das elend der Straße. Du hast nicht deinen besten Freund verloren. Auch er starb freiwillig und was zum * hat mir das gebracht?!”, ich schrie die Jesus Figur an. “Nichts, rein gar nichts. Du hättest dir dein Leben sparen können. Ich hätte mir meines auch sparen können, aber mich hat keiner gefragt ob ich leben wollte oder nicht!”, das echo meiner Worte hallte in unheimlicher weise in der großen Kirche wieder. Ich biss die Zähne zusammen “Du bist ein Lügner. Wenn es Gott wirklich gibt, dann ist auch er ein Lügner. Er kümmert sich nicht um uns. Er hat das zwar gesagt, aber eingehalten hat er das nicht. Genau wie das Eheversprechen meiner Eltern, sich zu lieben und zu ehren bis das der Tod sie scheidet. Pah! Ich denke du weist es besser als ich das sie das nicht eingehalten haben!” Wütend sprang ich auf. “Du bist ein Egoist! Wenn du wirklich Gott bist, dann verhalte dich auch, um Himmels Willen so! Warum lässt du zu, das so etwas passiert? Meine Eltern hassen sich. Sie hassen mich! Mein bester Freund ist Tod, weil er verlassen wurde und das nennst du Liebe und Gerechtigkeit?” Ich ließ mich wieder auf die Bank fallen und schüttelte den Kopf. “Du bist kein Gott! Das kannst du mir nicht weis machen.”, sagte ich leiser.
Re: Die andere Seite
Angi90 - 03.06.2009, 21:42
mensch, jetzt hätte ich echt auch fast geweint! =(
das ist so gut geschrieben!
und vorallem so traurig! =(
sie tut mir einfach so leid! =(
lg
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 03.06.2009, 21:51
Angi90 hat folgendes geschrieben: xXxTeigerxXx hat folgendes geschrieben: wisst ihr, was mich aufregt? Ihr spammt die ganzen Topics immer mit "bitte" "weiter" "schneller!!" und so zu, das nervt echt!
Versetzt euch mal in die Lage der Schreiber, die haben ja wohl auch nicht immer Zeit und können jede freie Minute mit Schreiben verbringen...
Habt einfach mal ein bisschen geduld und vom rumquängeln wirds wahrscheinlich auch nicht schneller gehen! Wahrscheinlich verliert der Schreiber wohl eher noch die Lust, weil er immer mehr schreiben muss und irgendwann den faden verliert.
Ist jetzt nicht so, dass ich was gegen euch habe, aber so sinnlose Kommentare nerven wirklich!!
gut gebrüllt tiger! ;-)
genau das nervt mich auch immer! -.-
egal ob bei einer geschichte die ich mitlese oder einer meiner eigenen geschichten die ich schreibe!
lg
Mich hats halt langsam au genervt, und ich konnt net länger für mich behalten xDD
(Sowas hab ich früher ja NIE getan *hust* nene :roll:)
---
zum neuen Teil:
Wow OoO Der ist echt supi geschrieben oô
Und auch der Inhalt... Ich find das richtig traurig =O Arme... ehh... wie hieß die gleich-.-" Dean!! Genau!! Arme Dean *in arm nehm* *Dusche anbiet* :roll: Jez red ich schon mit Figuren aus Geschichten... xDD
Aber das in der Kirche ist wirklich verständlich, bei ihrem bisherigen Leben... ich hoffe die findet noch zu Gott und so...
Ich könnte wetten, dass sie später mal... wei heißt das? Also das halt später was mit den Leuten auf der Straße macht, also erst heiratet sie und Jay (Yeah ♦o♦ *das Pairing jez schon lieb*), dann gehen sie halt hart arbeiten und sich langsam vorarbeiten. Sie ist inzwischen Christ (sie hat irgendetwas erlebt, dass sie von der Liebe Gottes überzeugt hat), dann geht sie zu den Leuten auf der Straße und macht denen Mut und gibt ihnen was zu essen, gründet eine Vereinigung (oder wie das heißt) und dort kommen immer mehr leute dazu und helfen. Auch verkündet sie das Evangelium unter den Straßenleuten und so... So würd ich mir das vorstellen (haha... wetten es kommt alles anders? am ende bringt sie sich selbst um oô)
Re: Die andere Seite
mari - 04.06.2009, 15:11
nicht so negativ Teiger!!! :lol:
ich weis zwar schon wie die story ungefähr endet, aber ich sage nichts......
find ich echt voll toll das ihr das versteht, mit dem anschreien und so..
und danke wegen der kommis :D
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 04.06.2009, 16:24
Ich bin von natur aus eben naiv XDD Und sorry, wenn ich mit meinem Vortrag alle leute verscheucht hab xDD
Bitte für den Kommi^^ Ich versuche dir auch mal konstruktive Kritik zu geben ;)
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 05.06.2009, 15:00
dean tut mir sooo leid :cry: ...hoffe des es ihr bald wieder bessergeht. hoff auch des sie noch christin wird und nen besseres leben kriegt... irgentwie bin ich immer voll traurig wenn es ihr schlecht geht :oops: ...
freu mich schon total auf den nächsten teil
Re: Die andere Seite
mari - 18.06.2009, 12:23
Ich hab mal wieder weitergeschrieben
viel Sparß beim lesen
und leute: ich freu mich schon voll auf die Kommis :D
Auf Jeanettes Drängen hin, war ich wieder bei Lars eingezogen. Verändert hatte sich nicht viel, seit ich gegangen war, nur Myra ließ sich hier nicht mehr blicken, aber wegen den bösen Gerüchten die hier um Lars und Jeanette kreisten, war es auch besser so, zumindest für sie.
Jeder wusste, das sie sich nicht damit abfinden konnte, das Lars eine andere Freundin hatte als sie. Eines der Gerüchte besagte zum Beispiel, das Lars Jeanette betrog oder das Jeanette gar nicht die war die sie vorgab zu sein.
Lars wurde ziemlich wütend als er das hörte und, wäre Myra da gewesen, hätte er ihr sicher den Hals umgedreht.
Genauso wütend wie Lars war auch ich. Natürlich nicht auf Myra, aber auf Gott. Als ich die Kirche verlassen hatte, hatte ich mich seltsamer weise nicht besser gefühlt. Ich hatte erwartet mich besser zu fühlen, erleichtert, weil ich meine Wut nun endlich raus gelassen und die Sache mit Gott bereinigt hatte. Aber so war es nicht. Im Gegenteil. Es schien mir als ob die Last auf mir noch schwieriger geworden wäre und ich wusste nicht wohin ich gehen konnte damit mir die Last abgenommen wurde.
Als ich eines Abend mit Jeanette zusammen saß, fragte ich sie ob sie an Gott glauben würde.
Jeanette sah mich als wäre ich verrückt. “Gott?”, fragte sie. Der Mond der durch das Fenster schien beleuchtete ihr Gesicht und ließ es blaß und gespenstisch aussehen.
Ich nickte hilflos.
Ihr Blick wanderte zum Fenster “Nein.”, sagte sie leise. “Ich glaube nicht das es einen Gott gibt. Wenn es einen gäbe, dann würde er sich um uns kümmern.”
Im großen und ganzen musste ich Jeanette zustimmen, nur das es keinen Gott gab, da konnte ich ihr nicht so richtig zustimmen. Ich war von klein auf, damit aufgezogen worden das es einen Gott gab und daran zweifelte ich auch nicht. Ich zweifelte nur daran das dieser Jesus und sein vermeintlicher Vater, Gott waren.
Irgendwo gab es einen Gott, aber der konnte nichts tun, warum auch immer.
Ich irrte in der Küche herum und hatte keine Ahnung was ich machen sollte. Ins Hyperium zu gehen traute ich mich nicht.
Dort waren jetzt drei andere Barkeeper. Sie wechselten sich ab in Früh-/Spät-/Nachtschicht. Ich kannte alle drei nicht. Ich hatte sie ja auch noch nicht gesehen- Lars hatte es mir erzählt. Mir war noch nicht aufgefallen das Mario immer da gewesen war. Tag und Nacht. Ohne Unterbrechung. Für mich war es selbstverständlich. Jetzt musste ich zu jeder Tageszeit mit einem anderen Gesicht rechnen.
Lars kam herein und ging gleich zu seiner Kaffeemaschine. Nachdem er sie eingeschaltet hatte, drehte er sich zu mir um.
“Langeweile?”, fragte er.
“Mmm.”
“Du ich hab dir was mitgebracht.”, meinte er.
Ich runzelte verwundert die Stirn. Lars brachte mir nie etwas mit.
Er zog einen zusammengefalteten Zettel aus seiner Hosentasche. “Da. Soll ich dir geben.”
Verwundert nahm ich den zerknitterten Zettel aus seiner Hand und faltete ihn auf.
Hey Dean
Ich weiß, das du es nicht erwartest einen Brief von mir zu bekommen, aber ich muss mit dir reden.
Seit Marios Tod haben wir uns nicht mehr gesehen. Ich kann es dir nicht mal übel nehmen das du mir aus dem Weg gegangen bist.
Ich will mich nicht aufdrängen, aber wenn du Zeit hast kannst du dann am Donnerstag zum See kommen? Ich denke du kennst ihn. Wenn nicht, dann frag Lars, er weiß was ich mein.
Ich werde dich nicht zwingen zu kommen, aber du würdest mir einen großen Gefallen tun, wenn du kommst.
Jay
Mit gerunzelter Stirn starrte ich auf das Stück Papier. Jay wollte mich am Donnerstag sehen? Am See? Konnte er nicht einfach hier her kommen?
Aber dann sickerte es langsam in meinen Kopf und ein leises Lächeln stahl sich auf meine Lippen. Jay wollte mich sehen?
“Why did we make it so hard, this life is so complicated until we see it throw the eye of a child.”, erklang das Lied von Raemon durch das Haus. Ja, warum machte ich immer alles so kompliziert? Das Leben könnte doch um so vieles einfacher sein, wenn ich einfach meinen Gefühlen nachgeben würde und Jay diesen Gefallen tun würde.
Ich nickte innerlich. Diesmal würde ich hingehen. Es würde mich zwar einiges kosten, aber ich würde hingehen.
“Na? Du lächelst ja. Muss ja ne tolle Liebeserklärung sein, die jemand da zu Papier gebracht hat.”
Verwirrt richtete ich meinen Blick auf Lars.
“Liebeserklärung?”
Lars zuckte mit den Schultern und drehte sich um. Ich machte einen Schritt auf ihn zu und wiederholte “Was denn für eine Liebeserklärung?”
“Was weiß ich. Ich weiß nur das einige von den Jungs auf dich stehen und sie davon geschwafelt haben und als ich dir den Brief jetzt geben musste, dachte ich das ist die Schnulze von den Jungs.”
Ich runzelte die Stirn. Eine Liebeserklärung? Jungs standen auf mich und wollten Liebeserklärungen schreiben? Stand Jay auch auf mich?
Diese brennende Frage grub sich in mein Herz und ließ mich nicht in Ruhe. Ständig grübelte ich darüber nach.
Was wenn nein? Ist ja eigentlich auch besser so, versuchte ich mich zu trösten.
“Von wem ist denn dieser Brief?”, fragte Lars und nahm einen Schluck von seinem heißgeliebten Kaffee.
“Jay.”, erklärte ich abwesend.
“Jay?”, Lars runzelte die Stirn. “Komisch.”
“Was?”, immer noch mit den Gedanken wo anders fragte ich es aus Reflex.
Lars musterte mich einen Augenblick und schüttelte dann den Kopf. “Ach nichts.”
“Lars wann ist Donnerstag?”
Lars schmunzelte “Morgen.”
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 18.06.2009, 16:02
sie hat ja total das zeitgefühl verloren xDD aber ist ja auch kein wunder... ich weiß auch nie, welches datum ist, aber den tag kenn ich eig immer :roll: :lol: :lol: :lol: @D
aber ist echt süß von jay xDD
aber ich frag mich auch, was komisch an der sache ist ~.~ am ende kann jay nich schreiben und dann steckt wieder ijmd anderes dahinter oô
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 18.06.2009, 16:34
wow total schön geschrieben :respekt: :D ... hätt ewig weiterlesen können...
des is ech toal süß von jay :D ich glaub schon des er auf sie steht...
hoffentlich gehts bald weiter...
Re: Die andere Seite
noname - 18.06.2009, 16:54
hm... weiß noch nich ob ich es süß finde ;) Will erst mal wissen was er zu sagen hat!
Aber es wär natürlich toll wenn er das sagen würde was wir alle hoffen... O:)
Re: Die andere Seite
Angi90 - 18.06.2009, 23:12
hmmm... mögen tut er sie sicher, sonst hätte er sich nicht um sie gekümmert und sie getröstet, nach marios tod!
aber wäre natürlich schön, wenn er auf sie stehen würde! =)
aber ich denke mal, das werden wir sehen, bzw. lesen können! =)
der teil war übrigens wieder echt gut! =)
ich mag deinen schreibstil einfach! =)
lg
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 21.06.2009, 13:40
ich scließ mich dir an, angie :D
Re: Die andere Seite
oXo_Fantasy_princess_Oxo - 27.06.2009, 20:00
WOW!! Ich hab zwar die letzten paar wochen nichts von dir gelesen aber dafür habe ich es jetzt nachgemacht. Du schreibst so gut! Und die Geschichte lässt sich mit keiner anderen vergleichen. iCh bin total begeistert und beindruckt!
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 28.06.2009, 12:20
des stimmt, die geschichte is echt einzigartig :D
Re: Die andere Seite
mari - 01.07.2009, 13:58
:oops: boah leute- ihr seid echt vooooooooolle lieb/ toll/ super/..... :knuddel:
ich wüst echt nicht was ich ohne euch und ohne eure kommis machen würde :nixweiss:
bald kommt ein neuer teil, ich hab meine Prüfungen hinter mir, und habe jetzt auch mehr Zeit :bravo:
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 01.07.2009, 16:12
oh super dann gehts also in nen paar tagen oder so weiter? :D :D :D
Re: Die andere Seite
mari - 05.07.2009, 16:01
Genau jetzt gehts weiter
freu mich schon auf die Kommis :lol: :lol:
ich weiß ich bin gierig :oops: :? :lol:
War es Vorsehung oder war es Schicksal? Oder doch nur Zufall? Jedenfalls hatte ich ziemliches Herzklopfen als ich zum See ging. Ich versuchte mir mehrmals einzureden, ich hätte gar keinen Grund Aufgeregt zu sein, aber es half nichts. Mein Herz klopfte wie verrückt und meine Hände waren Schweißnass. Na toll.
Als ich durch den Wald ging, wischte ich mir die Hände an der Hose ab, doch es brachte nichts. Meine Hände waren und blieben feucht.
Es war ein sonniger Tag. Passend zu meiner Stimmung. Ich fühlte mich gut. Sehr gut eigentlich, naja von der Aufregung mal ganz abgesehen.
Als ich auf die Lichtung trat, blieb ich einen Moment wie verzaubert stehen. Die Sonne schien auf den See und ließ ihn wunderschön funkeln. Das sanfte Sonnenlicht ergoss sich über die Bäume und die Wiese und erleuchtete jeden kleinen, dunklen Winkel. Es war wunderschön. Ich ließ mich ganz nah am Wasser nieder.
Es war Still, aber eine so friedliche Stille, das ich sogar meine Aufregung vergaß. Ein Fisch tauchte aus dem Wasser aus und segelte ganz kurz durch die Luft, um mit einem sanften Platscher wieder im Wasser zu verschwinden.
Vom Wald her drangen Stimmen in meine Richtung. Ich versteifte mich und zog mich unwillkürlich etwas zurück. Die Stimmen kamen näher. Als ich eine ganz bekannte Stimme vernahm, erstarrte ich. Jay, aber er war nicht allein. Irgend jemand, vermutlich ein Mädchen begleitete ihn.
Richtig. Kurz danach kamen sie aus dem Wald. Es war Monika.
Ein Stich fuhr durch mein Herz. Er hatte mich angelogen. Er wollte mich doch gar nicht sehen. Im Gegenteil, er schien mich sogar vergessen zu haben. Er war ganz und gar mit Monika beschäftigt.
Die beiden ließen sich am Ufer nieder, tief in einem Gespräch verwickelt. Mit weichen Knieen stand ich auf und ging auf die beiden zu.
Jay sah auf und entdeckte mich.
“Dean!”, rief er überrascht und sprang auf. “Was machst du denn hier?”
“Was ich hier mache? Das solltst du doch wohl am besten Wissen.”, schleuderte ich ihm zornig entgegen.
“Wovon redest du eigentlich?”, mit gerunzelter Stirn sah er mich verwirrt an. Ungläubig sah ich ihn an “und das fragst du auch noch?”
“Dean!”, rief er verzweifelt.
Enttäuscht schüttelte ich den Kopf und wandte mich ab. “Dean!”, rief er mir hinterher.
Ich blieb stehen, ohne mich umzusehen. “Nein.”, sagte ich leise. “Nein.”
Unsagbar enttäuscht schlich ich mich davon. Ich fühlte mich verletzt, versetzt und irgendwo auch wütend. Erst lud er mich ein und dann tat er so als ob er nichts davon wüsste.
“Idiot. Dummkopf....”, ich benannte ihn mit allen Schimpfwörter die mir gerade einfiehlen, doch das bittere Gefühl verschwand nicht.
Ich hörte Stimmengewirr. Neugierig blieb ich stehen. Die Stimmen kamen aus der alten Fabrik. Ich näherte mich ihr und entdeckte an der Tür ein großes Plakat.
Max Lucado
Thema : Liebe
12-24 Oktober
“Schlimmer kanns nicht mehr werden”, dachte ich und trat ein. Die Halle war ganz voll besetzt. Vorne auf dem Rednerpult, stand ein Mann, so ungefähr vierzig Jahre alt. Er machte einen sympatischen Eindruck.
“In den letzten Tagen haben wir schon angefangen mit dem Thema Liebe. Für die die heute neu dazugekommen sind, möchte ich kurz das wichtigste zusammenfassen.
Viele Leute versprechen euch, das sie euch immer lieben werden, doch sie haben versagt. Ein Junge hat aufgehört seine Freundin zu lieben, eine Mutter die Tochter. Alle haben es versprochen, doch sie haben versagt.
Es gibt einen einzigen der sein Versprechen hundertprozentig hält. Gott. Er liebt euch leidenschaftlich. Intensiv. Persönlich.
Von den Christen hört man immer wieder: Liebt euren nächsten. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man nicht weiß was Liebe ist. Deswegen gehen auch so viele Beziehungen kaputt, weil man nur lieben kann, wenn man selbst geliebt wird. Man kann den anderen gar nicht lieben, wenn man nicht weis was Liebe ist. Ich kann niemanden das stricken beibringen wenn ich es selbst nicht kann.
Deshalb hat Gott gesagt das er uns Liebt. Wir müssen diese Liebe nur annehmen und dann an andere weitergeben. Ich kann anderen nicht etwas geben, wenn ich selbst nichts hab. Deshalb, lasst euch von Gottes Liebe erfüllen.
Zu dem Punkt, Liebe ist nicht verletztend, Gutes Benehmen. Jesus, wenn er bei uns einziehen will, also in unsere Herzen, dann klopft er immer an. Warum? Ich meine Jesus, ist Gott und unser Herz gehört ihm bereits, er hat es also gar nicht nötig. Wenn euch ein Haus gehört und bevor ihr reingeht, klopft ihr da auch immer an? Nein, sicher nicht. Es ist ja meins. Jesus aber schon. Er will unsere Herzen, aber er will nur die die wir ihm auch geben. Er nimmt sich nicht einfach das was ihm gehört.
Was würden sie davon halten wenn ich ihnen sage, das wir alle eine schlimmer Karnkheit haben? Nicht so begeistert, was? Ist aber so.
Wenn wir ein Bild anschauen, wo wir auch drauf sind, wen schauen wir dann immer zuerst an? Uns natürlich. Wenn wir gut drauf aussehen, ist das Bild auch schön, das der andere Schielt oder sogar Spinat zwischen den Zähnen hat ist uns egal. Sind ja nicht wir.
Habt ihr eure Krankheit erkannt? Richitg. Egoismus. Ja man soll sich auch um sich selbst kümmern, aber nicht so das man den anderen damit weh tut. Du willst erfolgreich sein? Schön. Aber sorge dafür das es dem anderen nicht schadet.
Haben sie sich eingentlich schon mal gefragt, warum Kain Abel umgebracht hat? Eifersucht? Auch. Aber in erster Linie war es Zurückweisung. Wurden sie schon mal zurückgewiesen?
Ich bin einmal mit meiner Frau und meinen Töchtern shoppen gegangen. Ich bin nicht gerade ein Freund davon, aber das ist Schicksal wenn man vier Frauen hat die das Lieben. Auf jeden Fall vertreib ich mir die Zeit dann immer mit Lesen. Diesmal gingen sie in ein Geschäft mit Handtaschen. Ich sah mich um, aber ich entdeckte keinen Stuhl. Okay, dachte ich, setzte ich mich halt auf den Boden. Nach einer Weile kam eine Frau und sagte zu mir ich sollte nicht auf dem Boden sitzten. Ich dachte die sorgt sich um mich und antworte, Machen sie sich mal keine Sorgen, ich hab keinen Stuhl gefunden, ich sitze hier gut. Darauf sie, Nein, Sir, wir haben hier auch keine Stühle, weil wir nicht wollen das man sich hier hinsetzt. Ich war daraufhin richtig gekränkt und fühlte mich zurückgewiesen. Schön, sagte ich, dann steh ich eben, aber das mache ich lieber draußen. Ich war sauer. Ich kannte die Frau noch nicht einmal und war schon sauer, stellen sie sich mal vor wie es ist wenn Eltern ihre Kinder oder Ein Freund seine Freundin zurückweist.
Kains Opfer wurde von Gott nicht angenommen, er fühlte sich zurückgewiesen und war Zornig. Und aus Wut tötete er seinen Bruder.
Zurückgewiesen zu werden ist schmerzhaft. Wut hat viele Ursachen, aber die die größte ist Zurückweisung. Wurdest du schon mal zurückgewiesen? Wie hast du darauf reagiert? Man ist verletzt und wird wütend, richitg? Man reagiert empfindlich und ist kurz angebunden, zeigt dem anderen die kalte Schulter, tituliert ihn mit nicht gerade freundlichen Namen und zeigt seine Du-wirst-schon-sehen-was-du-davon-hast-Seite. In diesem Fall ist Wut eine Abwehrreaktion.
Wenn wir glauben das Gott hart und ungerecht ist, was glaubst du behandeln wir die Menschen? Hart und ungerecht. Wenn wir aber entdecken das Got uns mit bedingungsloser Liebe überschüttet, ändert sich da nicht gleich etwas?
Wisst ihr, ihr könnt die Leute nicht dazubringen euch nicht mehr zurückzuweisen, aber ihr könnt dafür sorgen das euch das nicht mehr zur Wut führt.
Stell dir vor du hast ein Gänseblümchen und das steckst du dir ins Knopfloch, bevor du aus dem Haus gehst. Sobald du draußen bist, fangen die Leute an, immer ein Blatt abzupflücken. Der Platz in der U-Bahn wird ihnen weggenommen. Ein Blütenblatt. Sie werden beschuldigt, dabei ist dein Kollege schuld. Drei Blütenblätter. Und am ende des Tages haben sie nur noch eines. Aber wehe irgendjemand reist noch das letzte ab. Aber dann gibt es immer noch, den Nachbarn, der den Blumenladen besitzt. Jeden Abend bringt er dir kostenlos die Schönsten Blumen die er hat. Warum tut er so was?
Stellen sie sich vor. Dieser Mann ist Gott. Gott schenkt dir jeden Tag was ganz schönes- einen Blumenstrauß. Einige Menschen zupfen daran rum, aber du hast immer noch genug Blütenblätter.
Glauben sie das Gott ihr zorniges Herz heilen kann? Das ist jetzt keine Fangfrage. Glauben sie das?”
Leise schlich ich mich aus der Halle. Ich wusste was der Mann sagen wollte. Nicht weit entfernt ließ ich mich auf den Boden sinken. Diese Predigt war mir echt nah gegangen. Sie hatte genau das angesprochen, was ich fühlte. Ich war von meiner Mutter zurückgewiesen worden, von Jay und ich hatte beiden die kalte Schulter gezeigt. Jay hatte ich mit den schrecklichsten Wörtern beschimpft und vor meiner Mutter war ich weg gelaufen.
Ich biss mir auf die Lippe. Wenn ich ehrlich war ich nahm es ihnen richtig übel und ich hatte auch nicht vor, es ihnen zu vergeben. Ich fühlte mich ganz wohl so. So hatte ich wenigstens einen Grund zu leben. Hass ist ein guter Grund. Ein Grund der das Leben erhält. Mit Liebe ist das Leben zwar schöner, aber wer braucht schon Liebe?
Ich spürte wie mir dir Tränen kamen. Ich machte mir selbst etwas vor und das wusste ich.
die "Predigt" als grundlage habe ich das Buch von Max Lucado- Liebe im Überfluss genommen. ich finde es toll. :D
Re: Die andere Seite
Angi90 - 05.07.2009, 19:38
ich finde den teil echt super! =)
also, das mit jay logischerweise nicht,aber der zweite ist echt schön! (auch wenn ich kein christ bin)
vorallem hat es was!
naja, bin gespannt wie es weiter geht! =)
lg
Re: Die andere Seite
mari - 07.07.2009, 12:08
Dankeschön
ich hatte schon angst die "Predigt" ist ein bisschen komisch :?
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 08.07.2009, 15:45
ich find den teil sehr gelungen und echt schön ^_^ Auch die Predigt... ;)
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 08.07.2009, 17:28
was sollte der brief? wenn jay sie doch gar nich sehen will? die arme tut mir echt voll leid...aber die predigt ist echt super geworden =)... voll schön....
bin total gespannt wies weitergeht...
Re: Die andere Seite
Unknown - 08.07.2009, 18:12
Hey!
Wow, du hast einen tollen Schreibstil und dass du die Predigt eingebaut hast finde ich super. ich bin gespannt, ob Dean nicht doch noch auf die liebe kommen wird anstatt auf den hass, ich wünsche es ihr!
Re: Die andere Seite
mari - 16.07.2009, 13:16
Danke Leute, ihr habt mich echt ermutigt :D :D :D
und jetzt die schlechte Nachricht: ich habe mir den Finger gebrochen und sie haben mir (warum auch immer) die ganze Hand eingegipst *gleichanfangzuheulen*
das heißt ich werde erst in vier Wochen was neues reinstellen können =(
Re: Die andere Seite
Unknown - 17.07.2009, 12:00
:o :o :o Wie hast du das denn geschafft??
Ohh, das ist natürlich sehr schade, dass wir jetzt so lange warten müssen.... :( aber ich wünsch dir gut besserung, auf dass dein finger sich vollständig und möglichst schnell erholt !! :wink:
Re: Die andere Seite
Angi90 - 20.07.2009, 21:44
mari hat folgendes geschrieben: Danke Leute, ihr habt mich echt ermutigt :D :D :D
und jetzt die schlechte Nachricht: ich habe mir den Finger gebrochen und sie haben mir (warum auch immer) die ganze Hand eingegipst *gleichanfangzuheulen*
das heißt ich werde erst in vier Wochen was neues reinstellen können =(
das ist ja echt doof! =(
und dass noch im sommer!
aber ist glaube ich immer so, dass sie dann gleich die ganze hand gipsen! bei zehen mahcen sie es genau so, war jedenfalls bei meiner cousine auch so!
aber dann wünsche ich dir mal gute besserung!
wird schon wieder!
lg
Re: Die andere Seite
Caterina - 21.07.2009, 14:10
ja voll schade
Re: Die andere Seite
mari - 24.07.2009, 11:27
naja, ich bin gestolpert :roll: und bei den gleisen mit der hand doof augekommen (der finger war schon mal verstaucht :? )
tja das ist etwas peinlich, aber naja...^^
Re: Die andere Seite
xXxTeigerxXx - 27.07.2009, 21:28
ich kann dir sagen, warum se dir die ganze hand eingegipst ham *arzt-kind* *drop*
is einfach sicherer, einen finger einzugipsen bringt nix und hält au nich :roll:
aba doof isses schon-.-"
Re: Die andere Seite
mari - 11.08.2009, 17:54
ich bin meinen Gips jetzt los *michfreu*
ich hab überlegt ob ich einen ganz kleinen Teil reinstellen soll, und da ich schon lange nichts mehr reingestellt habe, dachte ich ich machs trotzdem
“Dean?” ich spürte eine Hand auf meiner Schulter. “Ist alles in Ordnung?”
Unter Tränen nickte ich, doch Jeanette ließ sich davon nicht täuschen. “Willst du mir nichts erzählen?”
Zuerst schüttelte ich den Kopf, doch dann erzählte ich leise.
“Ich war mit Jay verabredet. Aber er kam mit Monika und tat so als wüsste er gar nicht warum ich da bin.”
“Und deswegen weinst du?”, mit hochgezogenen Brauen sah sie mich an.
“Nein, nicht direkt.”, murmelte ich.
“Und weswegen dann?”
“Wegen meiner Mutter.”, es war nur eine schwache Ausrede, aber ich konnte Jeanette noch nciht erzählen das ich Jay mehr als gern hatte.
“Du hast eine Mutter? Du hast nie von ihr geredet.”
“Sollte ich etwa? Sie hat mich ja rausgeschmissen.”
“Dich? Kann ich mir gar nicht vorstellen.”
Ich lachte bitter “Ist ja auch nicht weiter wichtig.”
Jeanette schwieg eine Weile “Kommst du mit zu mir?”
Ich setzte mich auf und rieb über meine Augen “Später. Ich muss noch nachdenken.”
“Klar.”, sie lächelte und stand unsicher auf.
Nachdenklich sah ich sie an “Und wohin gehst du?”
“In den Park.”
“Jeanette!”, rief ich entsetzt. Ich wusste was sie dort wollte: Nachschub.
Sie winkte ab “Ich schaff das schon, aber sag Lars nichts davon, der bringt mich sonst um.”
“Das würde dir recht geschehen.”
Ein kleines lächeln schlich sich auf ihre zusammengekniffenen Lippen. “Vielleicht.”
Sie wandte sich ab. “Jeanette!”, rief ich ihr hinterher. “Tu es nicht.”
Ich rappelte mich auf und ging zu ihr hin.
“Ich kann nicht mehr, Dean.” mit vollkommen ausdruckslosen Augen sah sie mich an. “Ich bin müde.”, es klang verwundert.
“Lass es Lars tun.”, flehte ich. Wieder lächelte sie, aber das lächeln erreichte ihre Augen nicht. Es wirkte seltsam leer und tot.
“Jeanette.”
“Er hat keine Zeit.”, sagte sie und ihr Blick schweifte in die Ferne.
Lars tut mir leid, dachte ich als ich ihr hinterher sah. Eine Drogenabhängige Freundin zu haben ist alles andere als leicht.
“Na und, wie war dein Treffen mit Jay?”, fragte Lars als ich heimkam.
“Frag lieber nicht.”, winkte ich ab.
“Was ist? Küsst er etwa so schlecht?”, grinste er.
“Wenn es nur das wäre.”
“Was? Warum?”
“Jay war da.” ich schwieg bedeutungsvoll “Aber mit einem anderen Mädchen.”
Erschrecken und dann Ungläubigkeit malten sich auf seinem Gesicht ab. “Das passt aber nicht zu Jay.”
Ich versuchte die Tränen zurückzuhalten “Jeder hat seine Schattenseite.”, sagte ich bitter.
“Hey, weinst du etwa?”, Lars stimme wurde sanft.
“Nein.”, sagte ich und wandte den Kopf in eine andere Richtung.
“Klar heulst du. Bist du etwa in Jay verliebt?”, ernst sah er mich an.
Klar bin ich verliebt, was denn sonst!, schrie es in mir.
“Ich bin zu oft zurückgewiesen worden. Weißt du wie weh es tut, wenn die eigene Mutter dich rauswirft?”, lenkte ich ab.
“Das tut mir leid.”, sagte er und als ihm in die Augen sah, sah ich das es ihm wirklich Leid tat.
Ich lächelte schwach “Ist schon in Ordnung.”
“Komm her.”, sagte er und nahm mich in den Arm. Ich verbarg mein Gesicht in seiner Schulter. Seine Umarmung tat mir gut. Sie zeigte mir das er mit mir fühlte. Ich spürte seine Arme um mich und fühlte mich dadurch getröstet.
“Weißt du wo Jeannette ist?”
Ich löste mich von ihm und nickte “Im Park.”
Er nickte und sah ganz gefasst aus. Er zog sein Handy aus seiner Hosentasche.
“Tom? Jeannette ist im Park, könntest du bitte auf sie aufpassen? Danke.”
Ich verließ die Küche und ging in eines der anderen Zimmer. Es war leer. Ich schaltete das Radio an und ließ mich an der Wand zu Boden gleiten. Traurig starrte ich aus dem Fenster. Das einzige was ich sah, war die graue Hauswand des anderen Hauses.
Ich versuchte nicht nachzudenken. Aber das war nicht so einfach. Wenn man allein ist dann kommen die Gedanken ganz ungebeten.
Der Satz des Predigers Man muss Liebe erst bekommen, bevor man sie weitergeben kann, schlich sich in meinen Kopf. Ich lächelte zynisch. Natürlich nicht. Das Geheimnis der Liebe war gelöst. Deshalb waren meine Eltern abweisend mir gegenüber und untereinander. Sie hatten selbst keine Liebe bekommen.
Mein Kopf sank nach hinten. Ich war plötzlich so unendlich müde. Das Lied von Wolfsheim “Kein zurück” füllte die leere im Zimmer. Ich atmete tief ein und schloss die Augen. Der ruhige Sound beruhigte mich.
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 11.08.2009, 22:06
oh schön gehts deinem finger jetzt wieder besser? und die geschie geht weiter *freu...* :D
wie konnte dean ihr des nur antun.... oh man, die arme ey......und die arme jeanette.....
Re: Die andere Seite
noname - 15.08.2009, 18:57
puh gut dass es deinem Finger wieder gut geht! Ist nämlich nich schön, so lange auf einen Teil warten zu müssen ;) Jay verhält sich wirklich komisch...
Re: Die andere Seite
mari - 31.08.2009, 15:25
ich hab beschlossen das dieser teil lnag genug zum Reinstellen ist^^^
@noname: bald kommts raus warum Jay so ist
Was mich dazu veranlasste ins Hyperium zu gehen, weiß ich bis heute nicht. Vielleicht war es Jeanettes Drängen oder Lars unruhige Blicke in Richtung seiner Freundin, denen ich entkommen musste.
Als ich durch die Tür trat, schlug mir der altbekannte Mief entgegen. Zigarettenqualm, Alkohol und Schweiß. Wenn mann durch die Tür tritt ist es fast so als würdest du in eine andere Welt eintreten. Das war nicht immer gut, weil die Welt in die ich jetzt eintrat, so ziemlich die schlimmste war, die es hier im Umkreis überhaupt gab.
In dieser Welt waren Gewalt und Drogen so alltäglich wie draußen ein Supermarkt.
Mein Augen mussten sich erst an die düstere Atmosphäre gewöhnen. Ohne einen Blick nach rechts oder links zu werfen ging ich auf die Bar zu und ließ mich dort nieder.
“Hey bist du neu hier?”
Ich sah auf. Der Barkeeper stand vor mir und sah mich neugierig an. Er sah gut aus, dass musste ich ihm lassen. “Seit Marios Tod, Ja.”
Er nickte verstehend. “Ich bin Pascal.”
Ich verzog meine Lippen zu einem angedeuteten lächeln. “Dean.”
“Kann ich dir was bringen?”
Ich musste daran denken, dass Mario immer wusste was ich wollte. Er kannte mich gut. Oft hatte er mir etwas spendiert, weil er wusste das ich kein Geld hatte.
“Nein.”
Pascal sah mich verwundert an und zuckte dann jedoch mit den Schultern.
“Dean! Sieht man sich auch mal wieder?” Mike ließ sich neben mich auf einen Barhocker fallen.
Ich lächelte schwach. “Na , was machst du denn schönes, zur Zeit?”
“Nichts besonderes.”, wich ich ihm aus.
“Wo ist Jay?”, fragte er und sah sich um.
“Wieso fragst du da ausgerechnet mich?”
“Keine Ahnung. Hast du davon gehört das Marley sich an ihn ranmachen wollte?”, Mike gluckste. “Das war so cool. Oh man so peinlich für die.”
“Warum?”, fragte ich neugierig.
“Jay hat alles voll abblitzen lassen. Das hat er noch nie gemacht. Ich mein so schlecht sieht Marley ja nicht aus.” er lachte.
“Deeanne?”, fragte eine leise Stimme. Ich drehte mich um und sah Corrinna vor mir stehen. Sie ging damals in meine Klasse. Ich war erstaunt sie hier zu sehen. Sie war ganz okay, aber unsere kleine, süße Streberin.
“Corrinna? Was machst du denn hier?”
“Ich bin mit Kevin und Maria da.”, sie knetete nervös mit ihren Händen.
“Maria?” Ich hatte Maria nie leiden können. Sie war immer eine von den Obercoolen gewesen.
“Wo sind die beiden jetzt?”
Corrinna zeigte auf die Tanzfläche. Dort sah ich Maria mit einem hübschen Jungen tanzen. Ich legte den Kopf zur Seite. Mir kam der Junge bekannt vor. “Du Mike, ist das nicht dein Bruder?”
Mike warf einen kurzen Blick in die Richtung und nickte dann gereizt.
“Darf ich mich zur euch setzen?”
Ich nickte. “Woher kennst du Kevin?”
“Er ist am Anfang des Jahres in unsere Klasse gekommen. Du warst das schon weg.”, sagte sie und zog sich auf den Barhocker.
“Achso. Das ist doch der für den die Mädchen so schwärmen.”
Corrinna nickte. “Vor allem Nina und ihre Busenfreundin.”
“Was ich gar nicht verstehen kann.”, brummte Mike. Ich grinste und tätschelte seinen Arm.
“Und warum bist du und Maria zusammen mit ihm da?”
Corrinna zuckte mit den Schultern “Maria wollte unbedingt mit.”
“Und du konntest nicht nein sagen, wie?”
Corrinna lächelte zerknirscht.
Kevin und Maria kamen auf uns zu.”Dean! Hey! Lange nicht mehr gesehen.”, rief er mir schon von weitem zu. Ich lächelte halbherzig. Corrinna beugte sich zu mir rüber und flüsterte “Du magst ihn wohl nicht so besonders?”
“Ich finde Mike besser. Du?”
“Hmm?”
“Ich würde sagen, überlass Maria Kevin und schnapp dir Mike. Der ist viel besser.”
Corrinna warf einen Blick zu Mike rüber und grinste dann.
“Dean, wo warst du die ganze Zeit? Man hat dich ja gar nicht gesehen?”
“Ich war beschäftigt.”, wich ich aus.
“So? Womit denn?”
“Lass sie in Ruhe Kevin.”, mischte sich Mike ein. Ich warf ihm ein dankbares Lächeln zu.
“Wieso ich mach doch nichts.”, warf Kevin etwas beleidigt ein.
Ich ignorierte ihn und sah mich um. Ich sah Marley in einer Ecke.
“Du, Mike?”
“Ja?”
“Kümmerst du dich bitte um Corrinna?”
Corrinna stieß mir den Ellenbogen in die Seite, doch ich grinste nur.
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 02.09.2009, 18:12
ach wie süß, tut dean jetzt die aus ihrer alten klasse mit mike verkuppeln? :D freu mich schon voll auf den nächsten teil, will auch unbedingt wissen wiso jay sich so komisch benimmt....
Re: Die andere Seite
Angi90 - 04.09.2009, 22:03
so, jetzt hab ich auch mal wieder zeit, einen kommi zu hinterlassen!
bin im moment ziemlich treulos! sorry! xD
ich finde es herzig, dass sich alle so um deane kümmern, also vorallem jeanette, lars und mike! =)
obwohl es lars ja wahrscheinlich auch nicht gerade einfach hat mit jeanette!
ist mal wieder gut geschrieben! =)
dein schreibstil gefällt mir einfach nach wie vor! =)
lg
Re: Die andere Seite
noname - 06.09.2009, 15:34
Hey war schon länger nich mehr hier und voll enttäuscht dass nur ein teil drin war... :cry: Bin doch so gespannt wie es weitergeht!
Re: Die andere Seite
mayamausi96 - 07.09.2009, 19:31
ich auch!!!!!!!!!!!!!
Re: Die andere Seite
mari - 08.09.2009, 13:23
Ach ihr armen :lol:
tja zur zeit hatte ich voll die Schreibblockade- tut mir echt sorry
abba ich denk jetzt wirds besser und bald kommt ja auch wieder ein neuer teil-- ich will halt auch nicht immer so kleine Fetzten reinstellen, muss schon etwas größer sein
Re: Die andere Seite
noname - 21.09.2009, 19:28
hey ich hoffe deine schreibblockade dauert nicht mehr allzu lange...;)
Re: Die andere Seite
berry_milkshake - 22.09.2009, 14:17
ich hab gestern + heute alles durchgelesen
also, du hast nen neuen fan :D
die geschichte ist echt toll..
und sie ist auch nicht so.. oberflächlich. sondern iwie.. tiefsinnig?
weiß nich wie ichs beschreiben soll^^
naja ich finds auf jedn fall super wie du schreibst
und ich hoff es geht bald weiter :respekt:
Re: Die andere Seite
mari - 22.09.2009, 17:52
oki
ich hab weitergeschrieben und ich stell morgen oder übermorgen einen neuen Teil rein!^^
@berry-milkshake: danke schön!!!!=))))
@ alle anderen: meine Blockade hat sich ein kleines bisschen aufgelöst^^
Re: Die andere Seite
Lala - 22.09.2009, 18:19
ein neuer teil :D cool :D :D
Re: Die andere Seite
Maiki_ - 24.09.2009, 13:59
die geschichte ist der hammer!! weißt du eigentlich dass du üüüübelst begabt bist???? ich lese ab jetzt immer!! :D :) :) :) :)
Re: Die andere Seite
mari - 24.09.2009, 18:31
Danke, danke DANKE!!!!!
Ich wüsste echt nicht was ich ohne euch machen würde.
Ihr seid in letzter Zeit so ziemlich das beste bei mir^^
da ihr ja schon so lange warten musstet dachte ich ich stell noch mal einen neuen teil rein.
Vielleicht mögt ihr ihn ja auch????^^
Er ist etwas länger als die anderen und hat bestimmt auch schreibfehler aber egal...=)
Viel Spaß beim Lesen-- Hope you enjoy=)
“Marley.”
“Dean.”
“Du Marley, stimmt es das Jay dich voll abblitzen hat lassen?”, ich ließ mich auf den Stuhl fallen.
Marleys Gesicht verdunkelte sich vor Zorn. “Dieser Blödmann hat doch keine Ahnung, was wahre Qualität ist.”, knurrte sie.
Ich spürte wie meine Mundwinkel zu zucken begannen, obwohl ich mir richtige Mühe gab ernst zu bleiben. “So?”, machte ich nur und griff nach dem Aschenbecher.
“Und wie. Da frag ich ihn ob wir tanzen wollen. Okay, da is er mit, aber als ich dann näher zu dem ran bin, hat der mich weggeschoben und mich so komisch angeguckt.”
“Hat der etwa nicht gesagt das er eine Freundin hat?”
“Meinst du Monika?”
Ich nickte. Zu meiner Überraschung stieß Marley nur ein bitteres Lachen aus. “Der hat mit der doch schon längst Schluss gemacht.”
Ein weiches Gefühl der Überraschung überkam mich und dann begann mien Herz wie wild zu schlagen. “Er hat Schluss gemacht?”, fragte ich aufgeregt.
“Sag ich doch.”, murmelte Marley und zündete sich eine Zigarette an. Dann Taxierte sie mich mit einem scharfem Katzenblick. “Warum?”
Ja, warum eigentlich. Es war doch seine Sache was er machte. Klar, ich hatte mich in ihn verliebt, aber er hatte mich ja sitzen gelassen. Blöder Kerl. Ich schüttelte nur den Kopf.
Marley nickte und sprach weiter “Ich hab da mal so eindeutige Bemerkungen fallen lassen und was macht der Kerl? Lässt mich einfach stehen, weil er jemanden gesehen hat mit dem er unbedingt reden muss.”, sie schüttelte sich und pustete erregt den Rauch in die Luft. “Okay dann dachte ich der ist nur schwer von begriff..”, sie nahm mir den Schenbecher aus der Hand.
“Marley?”, unterbrach ich sie.
“Hmm?”
“Ist schon okay.”
Sie schnaubte nur wütend und schwieg vor sich hin.
“Hast du schon mal daran gedacht das er vielleicht in jemanden anders verliebt ist?”, fragte ich harmlos. Doch als ich die Frage gestellt hatte, spürte ich die Hoffnung die in diesem Satz gesteckt hatte. Ich hoffte nur das Malrey sie nicht entdeckt hatte.
“Hey Marley, Dean.”, sagte eine kratzige Stimme. Suzzie setzte sich und hob im gleichen Moment ihre Flasche an den Mund. Ihr Gesicht war blass, eingefallen und ihre Haut spannte sich über ihre Wangenknochen. Sie streckte ihre Beine von sich und stöhnte.
In diesem moment wurde mir klar das ich vermutlich fast genauso aussah.
Mein braunes Haar hing bestimmt genauso fettig und strähnig herab wie ihr rotes.
Ich schloss die Augen. Ich wollte nicht so aussehen. Meine Hand ballte sich unwillkürlich zur Faust.
“Entschuldigt mich.”, presste ich mühsam hervor, mit aller Kraft darum bemüht das aufkommende Ekelgefühl zu mir selbst zu unterdrücken.
Es war eine Woche später. Von unruhe getrieben war ich durch die Stadt geschlendert. Ziellos. Es war komisch. Ich hatte kein Ziel, aber meine Füße hatten wohl so etwas änhliches wie einen Autopiloten, weil ich als der ferne Krichturm sechs schlug in einem Wald stand. Dem Wald der mir nur zu gut bekannt war. Der Wald am See. Wie und warum ich dort hin gekommen war weiß ich bis heute nicht, aber das war ja auch nicht weiter wichtig.
Mit großen Schritten ging ich weiter. Der Wald lichtete sich nach einer Weile und dann stand ich plötzlich auf der Wiese.
Ich verlangsamte meinen Schritt. Kurz vor dem Wasser blieb ich stehen und starrte über die weite Fläche des Wassers. Die Mittagssonne ließ ihre Strahlen auf die Wasseroberfläche kommen und zauberte einen neuen Glanz. Ein ganz sanfter Wind strich über die Wasseroberfäche und das Wasser kräuselte sich leicht. Schönheit. Vollkommene Schönheit. Etwas was ich nicht war und nie werden würde, doch irgendwie störte mich das jetzt nicht. Ich wollte nicht so voll kommen sein wie meine wunderbare Umgebung. Denn sonst würde sie ihren Reiz verlieren und genauso gewöhnlich sein wie alles andere.
Ein Hauch von Melancholie überkam mich. Nein, lieber unvollkommen sein.
Ich ließ mich auf die Knie fallen und versuchte mich im klaren Wasser zu erkennen. Ich sah nichts. Das Wasser war zu flach.
Seufzend erhob ich mich. Wieder ließ ich meinen Blick über den See schweifen und machte dann einen Schritt ins klare Wasser, nachdem ich meine Schuhe und Socken von den Füßen gestreift hatte.
Ich zog scharf die Luft ein als das kühle Wasser meine Füße berührte. Nachdem ich mich an die kalte Wassertemperatur gewöhnt hatte, gefiel es mir sogar.
Ich ging tiefer, bis ich bis zu den Hüften im Wasser stand. Dann erinnerte ich mich, warum ich eigentlich ins Wasser gekommen war. Ich verliehlt mich ganz still so das das Wasser wieder ganz ruhig wurde. Etwas verschwommen konnte ich mein Gesicht im Wasser erkennen- und ich erschrak vor mir selbst!
Ich war ziemlich blass und abgemagert. Meine Augen lagen in tiefen Höhlen. Doch das schlimmste war das ganze schwarze Schminkzeug. Es war schon richtig alt und abgebröckelt und hatte sich auf dem ganzem Gesicht verteilt.
Mein Haar hing strähnig und stumpf an mir herunter. Ich schluckte. Ich war ein grauenvoller Anblick.
Ohne lang nach zu denken warf ich mich in das Kühle nass.
Als ich eine Stunde später aus dem Wasser stieg fühlte ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder frisch. Ich zog mein Shirt und meine Hose aus und warf sie auf einen niedrigen Ast eines Baumes. Dann stürtzte ich mich wieder in die Flut.
Ich fühlte ein kindisches Vergnügen dabei im Wasser zu toben, aber mich sah ja keiner, war also doch egal!
Die Sonne war schon am untergehen, als ich mich anzog und mit den Fingern durch meine Haare fuhr. Ich saß am Ufer und fluchte als meine Finger im Haar stecken blieben.
“Hier steckst du also?”
Ich wirbelte herum. Jay. “Was willst du?”, fragte ich unfreundlich und wandte ihm wieder den Rücken zu.
“Was ist denn los mit dir Dean?”, fragte er und ließ sich neben mir nieder.
“Was los mit mir ist?”, fragte ich empört. “Du hast mich ja auch nicht eingeladen, mit zum See zu kommen und bist dann mit einer anderen gekommen.”, sagte ich sarkastisch.
“Was?”, verwirrung spiegelte sich auf seinem Gesicht. “Sprichst du von dem Tag als Ich mit Monika am See war?”
“Genau.”
Er hob die Hände und sagte “Okay, jetzt erzähl mal von Anfang an. Ich kapier nämlich gar nichts mehr.”
Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu “Du hast mir einen Brief geschrieben in dem du mich batest zum See zu kommen.”
“Das tat ich?”, fragte er.
Ich ignorierte ihn “Als ich dann kam, warst du da, mit Monika.”
Jay lachte leise und fuhr sich mit der Hand durch sein Haar. “Also hör mal. Ich hab dir nie einen Brief geschrieben.”
“So? Und wie erklärst du dir dann den Brief?”
“Keine Ahnung, den muss jemand anders geschrieben haben. An dem Tag hab ich Monika zum See mitgenommen um Schluss mit ihr zu machen. Da konnte ich doch nicht wissen das du auch da warst.”
Widerwillig gestand ich mir ein das er recht hatte. Trotzdem! Ich war immer noch sauer.
“Hey, du siehst verändert aus.”, meinte er plötzlich.
“So?”, fragte ich verlegen und richtete meinen Blick auf die untergehende Sonne.
“Ja. Deine Augen sind heller und dein Haar ist heute irgendwie anders....”, seine Stimme verlor sich.
Ich versuchte ihn zu ignorieren und nicht über seine Worte nachzudenken. Das war aber alles andere als einfach, weil mein Herz ziemlich schnell schlug. Abwesend began ich Gras auszurupfen. Meine Wut war vergessen und alles was ich spürte war mein Herz das in meinen Ohren rauschte.
“Weißt du das du voll hübsch bist.”
Ich errötete, versuchte aber trotzdem nicht zu ihm hinzusehen. Sanft nahm er mein Gesicht in seine Hände und drehte mein Gesicht zu ihm hin.
“Ohne deine Schminke bist du eine richtige Schönheit.”, sagte er leise.
Ich versuchte meine Verlegenheit zu überspielen als ich sagte “So? Und vorher war ich nicht hübsch?”
Jay grinste “Doch, aber nicht so hübsch wie jetzt.”
Dann ließ er mein Gesicht los und wandte sich dem See zu. Sofort vermisste ich den sanften Druck seiner Hand. Ich schluckte und versuchte all das cool hin zu nehmen und mich nicht zu sehr von meinen Gefühlen leiten zu lassen.
“Was ist mit dir los, Jay?”,fragte ich locker.
“Du hast es nie bemerkt, nicht wahr?”, fragte er ernst.
“Was soll ich nie bemerkt haben?”, ich fragte mich ob er das rasen meines Herzens hören konnte.
“Dean.”, er hielt inne und suchte nach den richtigen Worten. “Es ist nicht so, das meine Welt in Ordnung wäre, aber dein Leben ist noch schlimmer dran. Du verbirgst etwas, etwas das dir weh tut und genau das stört mich.” er wandte sich mir zu “Es verhindert das ich zu dir durchdringen kann, es ist wie eine Mauer um dein Herz. Es lässt nicht zu, das du fühlen kannst und es will nicht das jemand dich liebt.”
Meine Augen waren nass geworden. Er hatte recht. Oh er hatte ja so recht und es tat so weh!
“Warum interessiert dich das?”, fragte ich und in meiner Stimme schwang ein schmerzlicher Unterton mit, den ich eigentlich gar nicht zeigen wollte.
Jay streckte seine Hand aus und fing eine Träne auf die meine Wange runterlief. “Es gibt Menschen die dich lieben, Dean. Ist das nicht Grund genug?”
Ich schüttelte heftig den Kopf “Nein, das ist nicht genug!”, rief ich laut. Dann mit einer Stimme die nur noch ein leises flüstern war wiederholte ich “Das ist nicht genug.”
“Dean. Liebe ist alles! Liebe zwischen Freunden, zwischen Geschwistern, zwischen Eltern.”, er schwieg kurz und fügte dann hinzu “Zwischen mir und dir.”
Einen Moment schwiegen wir beide und ließen das Gesagte auf uns wirken. Dann hob ich wie in Trance meine Hand und fuhr mit meinen Fingerspitzen sanft über seine Wange.
“Liebe zwischen mir und dir?”, flüsterte ich. Jetzt hob er seinerseits seine Hände zu meinem Gesicht hoch. “Liebe zwischen mir und dir.”, bestätigte er dann beugte er sich vor und berührte mit seinen Lippen meinen Mund. In diesem Moment blieb die Zeit stehen. Jetzt gab es nur uns beide. Ich spürte wie seine Arme mich umfassten und gab mich seiner Umarmung hin. Wärme breitete sich in meinem Inneren aus und fühlte mich wunderbar. Alle meine Probleme waren vergessen. Das einzige was jetzt wirklich zählte waren seine Arme die mich und seine Lippen auf den meinen.
Als wir uns schließlich voneinader lösten lächelte er “Dankeschön.”
Erstaunt und immer noch im Glückstaumel schaute ich ihn an “Wofür?”
“Das du mich glücklich machst.”, erklärte er einfach und drückte seine Lippen auf meine Wange. Ich rückte näher an ihn heran und er legte den Arm um mich.
“Warum hast du mit Monika Schluss gemacht?”, fragte ich nach einer Weile des Schweigens.
“Weil Ich kein Pink mag!”, erwiederte er promt. Wir brachen in Gelächter aus.
Re: Die andere Seite
Lala - 24.09.2009, 18:53
SCHOEN!!! :D
Re: Die andere Seite
berry_milkshake - 25.09.2009, 20:07
ooh wie toll *.*
besonders dieses "Dankeschön" - "Wofür?" "Dass du mich glücklich machst."
und total rührend geschrieben!!
+Lob+
Re: Die andere Seite
Angi90 - 27.09.2009, 14:13
ich kann mich den anderen nur anschliessen, es ist total schön geschrieben! =)
ich habe echt hünnerhaut gekriegt als ich das gelesen hab! =)
echt, einfach nur schön! =)
hoffe, dass jetzt alles etwas besser wird für sie!
lg
Re: Die andere Seite
noname - 27.09.2009, 15:16
Na endlich... ;) Richtig toller Teil *schmacht*
Re: Die andere Seite
Maiki_ - 28.09.2009, 20:50
heeii.. maan duu bist du talentiert!!! da wird man ja richtig neidisch.. :D :) :) :D :D mach weiter soo.. lass dir ruhig zeit!!
Re: Die andere Seite
mari - 30.10.2009, 16:43
ich habe deinen Rat befolgt und mir Zeit gelassen!!=)
“Nie im Leben und ich denke das weißt du ganz genau!”
“Was soll ich wissen? Das du zu feige bist um dich dem Leben zu stellen? Es geht hier nicht nur um dich!”
“Doch. Jetzt gerade geht es um mich. Im diesem Augenblick reden wir über mich und deswegen bin ich jetzt der Mittelpunkt.”
“Das hättest du wohl gerne. Denk doch auch mal an andere als nur an dich!”
“Tu ich gar nicht!”
“Tust du doch!”
Ich biss die Zähne zusammen als ich die harten Worte hörte. Zum Glück waren diese Worte nicht an mich gerichtet. Ich sah Jay, der neben mir stand, unbehaglich an. Er verzog den Mund und griff nach meiner Hand.
Es war zwar nicht so außergewöhnlich, das sich jemand stritt, aber das Lars und Jeanette sich so stritten. Ich hatte ein flaues Gefühl im Magen. Ich wusste dass es Jay nicht besser ging. Lars war immerhin sein bester Freund und er wusste wie sehr Lars Jeanette liebte.
“Es musste mal so weit kommen.”, sagte er leise. “Jeder wusste das. Es war voraussehbar.”
Ich spürte den Schmerz der in seiner Stimme lag und lehnte mich an ihn.
“Ich wusste es. Es war nicht einfach für ihn.”, er sprach weiter als hätte er nicht gemerkt das ich mich an ihn gelehnt hatte.
“Weißt du wie behindert das für mich ist? Ich musste immer die ganze Zeit auf dich aufpassen.”
“Keiner hat gesagt das du das sollst!”, schrie sie ihn an.
“Sie steht unter Drogen.”, Jay atmete tief aus. “Das kann schrecklich werden.”
Ich hörte den Schmerz in seiner stimme und die Verzweiflung in Lars Stimme. In diesem Moment kamen mir alle meine Probleme so unwichtig vor. Am liebsten wäre ich zu Lars gegangen hatte ihn in die Arme genommen, nachdem ich Jeanette durchgeschüttelt hätte.
“Hör mir doch mal zu!”, rief er laut.
“Hör dir doch selber zu. Du sagst immer das du auf mich aufpassen willst und nur das beste für mich willst, aber in Wirklichkeit benutzt du mich nur! Ich bin dir doch völlig egal.”
Ich hörte noch ein schmerzerfülltes “Jeanette!” und dann wurde eine Tür zugeschlagen.
“Ich muss da jetzt rein, Dean.”
“Ich weiß.”, nickte ich und schob ihn in Richtung Tür.
Jay öffnete eine Tür. Ich sah Lars am Boden sitzen, den Kopf in die Hände gestützt. Jay ging auf ihn zu, kniete sich neben ihn hin und nahm Lars tröstend in die Arme.
Ich schloss die Tür und schloss die Augen. Ich wollte so gerne helfen, aber das einzige was ich tun konnte, war zu warten und zu... ja zu beten.
Es hatte keinen Sinn zu warten. Deshalb stand ich auf und verließ Lars Haus. Vor meinem inneren Auge sah ich immer wieder Lars, der zusammengekauert da saß und weinte.
Ich musste mich ablenken und der beste Platz dafür war das Hyperium.
Dort saß auch Jeanette bei einigen von unseren gemeinsamen Freunden. Tom begrüßte mich mit einem kleinen lächeln. Ich nickte ihm zu und setzte mich stillschweigend dazu.
„Dean! Du bist ja auch hier.“, rief Jeanette mir zu und hob ein Glas mit einer klaren Flüssigkeit, von der ich mir ganz sicher war, das es kein Wasser war!
Ich sah sie an, doch ich lächelte nicht. Ich konnte nicht. Sie hatte nicht nur mit wehgetan und darüber konnte ich im Augenblick nicht hinweg sehen. Sicher, sie stand unter Drogen, aber das war keine Entschuldigung, weil sie sich schon seit Wochen so ekelig benahm.
„Alles klar?“, fragte sie doch ich antwortete wieder nicht. Sie wand sich unter meinem Blick, doch ich konnte nicht anders. Schließlich kippte sie den Rest der Flüssigkeit in sich rein und verschwand, mit einem letzten Blick auf mich. Mit einem Tränenschleier in den Augen sah ich ihr hinterher, wie sie im Rauch verschwand. Ich wusste wenn ich nichts dagegen unternahm würde ich gleich in Tränen ausbrechen. Also schnappte ich mir, ohne groß nachzudenken ein Bier das auf dem Tisch stand und kippte es runter. Und dann noch eins. Mike sah mich mit großen Augen an. „Dean? Alles in Ordnung mit dir?“
Ich antwortete nicht, sondern griff nach dem nächsten Bier „Habt ihr denn nichts besseres mehr, als dieses Gesöff?“, fragte ich ein wenig betrunken. Irgendjemand schob mir so ein Glas hin, wie Jeanette es auch gehabt hatte. Ich kippte es auch hinunter- und spürte wie die Flüssigkeit in meinem Hals wie Feuer brannte. Ich hustete. Ich lehnte mich zurück, legte eine Hand auf meine Brust und spürte wie die Wärme sich in meinem Körper ausbreitete. Das nächste Glas leerte ich etwas bedächtiger und vorsichtiger.
Was danach geschah weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, als ich aufwachte blickte ich an eine Weiße Decke und mein Kopf tat höllisch weh. Ich richtete mich auf und blickte mich um. Das Zimmer war mir fremd. Ich kniff die Augen zusammen, doch dann musste ich wieder stöhnen, weil mein Kopf mir eine kleine Erinnerung daran gab, was gestern oder heute wahrscheinlich geschehen war.
„Du hast dich betrunken.“, sagte er. Ich drehte meinen Kopf und erblickte Jay, der in der Tür stand ich mich ansah. Vorsichtig hob ich die Schultern.
„Warum hast du das getan?“, seine Stimme war ruhig. Ausdruckslos. Ich spürte wie mir die Kälte über die Haut lief. Ich wusste nicht was er dachte und das machte mir irgendwie Angst.
„Das war keine Absicht, Jay. Ehrlich.“
Er lehnte immer noch bewegungslos an der Tür und sah mich an. „Du hast dich verändert.“
Erstaunt sah ich ihn an. „Seit dem Tag an dem wir uns das erste Mal gesehen haben hast du dich verändert.“
„Das ist ja auch kein Wunder.“, flüsterte ich und senkte den Blick. Das nächste was ich spürte war eine warme Hand die mein Kinn umfasste.
„Hey, was ist mit dir los?“
„Nichts.“, schüttelte ich den Kopf.
„Dean, ich glaub dir nicht. Du hast damals nicht mal Bier angerührt und gestern hast du dich mit Wodka betrunken und jetzt erzähl mir nicht das mit dir etwas nicht stimmt.“
Ich hob den Blick und sah ihn an. Seine Augen funkelten und sahen weich und doch bestimmt in die meinen, so als wollte er mir klar machen, das ich es nicht mehr verschweigen konnte.
„Das mit Lars und Jeanette geht mir einfach nahe.“
Ich konnte sehen das er mir nicht glaubte. „Ehrlich Jay.“
Einen Moment schwieg er und dann nickte er schließlich. „In Ordnung.“
Ich lächelte. Er beugte seinen Kopf und berührte mit seinen Lippen meine. Wieder spürte ich das ein Gefühl der Sicherheit sich in mir ausbreitete. Ich hob meine Arme und schlang sie um seinen Hals. Er zog mich näher an sich. Unsere Küsse wurden immer Leidenschaftlicher und ich konnte und wollte nichts dagegen tun. Ich spürte wie seine Hand über meinen Rücken glitt, doch dann hob er den Kopf. Etwas unwillig entfuhr mir ein seufzen. Er lächelte. „Du schmeckst nach Wodka, Schatz.“
„Das hast du bis jetzt auch ausgehalten.“, schmollte ich. „Ich hab’s aber lieber wenn du nach dir selbst schmeckst.“
Ich grinste und zog ihn wieder an mich heran.
Re: Die andere Seite
Annski - 30.10.2009, 22:09
voll schöne geschichte,muss ich auch mal hinzufügen....
an manchen stellen verwirren die rechtschreibfehler...aber da müssen die leser halt selber klarkomm.....also nehm mir das nich böse,okay?!
LG und nochmal: *in fettes lob abgeb* :D
Re: Die andere Seite
Maiki_ - 30.10.2009, 23:28
heii
der teil is ja mal wieder echt cool geworden!!
lass dir zeit beim schreiben(mal wieder ;) )
Re: Die andere Seite
Natalia - 01.11.2009, 18:15
Ich sag auch, "die Geschichte ist Toll, aber nicht irgentwie toll, sondern T-o-l-l!"
Re: Die andere Seite
Angi90 - 01.11.2009, 20:24
ohnein, der streit zwischen jeanette und lars ist ja echt hart!
es muss echt nicht einfach sein, mit ihr zusammen zu sein!
naja, ich finde es i-wie schön, dass deane mal etwas schwäche gezeigt hat. =)
und ich finde es schön wie jay sich um sie kümmert! =)
lg
Re: Die andere Seite
Natalia - 11.11.2009, 18:30
Ich bain da ganz mit dir einferstanden,........
Hoffe es geht bald weiter, bin schon ganz gespannt.....
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