If It's Loving That You Want

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 23.04.2006, 15:02

    If It's Loving That You Want
    So, da ich eine meiner FF’s nun abgeschlossen habe, kann ich nun endlich meine neue FF on stellen! *freuz*
    In dieser Fanfiction geht’s mal nicht um die überall beliebte Kopplung Bill x Tom, sondern um Tom und Georg.
    Aber denkt nicht, dass die Beziehung dadurch, dass die Beiden keine Geschwister sind, leichter ist. Nein, nein, nein!^^ Das ist sie nicht.
    Aber lest selber….
    ---------------------------------------

    Autor: *fallenAngel*
    Art der Story: Slash
    Rating: PG16
    Hauptpersonen: Tom, Georg, Bill, Gustav und einige andere
    Warnungen: -
    Disclaimer: Also du Jungs gehören nicht mir (leider *lol*), außerdem verdiene ich mit dieser FF kein Geld und sie ist ganz und gar meiner Fantasie entsprungen.
    Inhaltsangabe: Die Jungs sind schon seit fast einem Jahr erfolgreich als Tokio Hotel in Deutschland und im Ausland unterwegs. Alles wäre perfekt. Wenn Georg und Tom nicht plötzlich Gefühle füreinander hegen würden. Denn damit beginnen die großen Probleme…

    If It’s Loving That You Want

    „Biiiillllll!!!! Verdammt noch mal jetzt komm endlich aus dem Bad raus! Du bist nicht der Einzige der sich fertig machen will!!!“, rief Tom und trommelte wie wild gegen die Badtür.
    „Jetzt reg dich mal ab! Dauert nur noch 10 Minuten.“, hörte er Bill von drinnen rufen.
    „Das hast du vor einer viertel Stunde auch schon gesagt! Komm endlich raus! Gustav und Georg werden jeden Moment kommen und dann wollen wir zum Konzert. Schon vergessen?“, erwiderte nun Tom. Gerade wollte er wieder wie ein Verrückter gegen die Badtür klopfen, als sie mit einem Ruck aufgerissen wurde und ein ziemlich genervt aussehender Bill herausgestürmt kam.
    „Danke!“, sagte Tom und verschwand im Bad.
    Ein paar Minuten später klingelte es auch schon an der Tür.
    „Bill? Tom? Gustav und Georg sind da! Beeilt euch, sonst kommt ihr noch zu spät!“, rief Mama Kaulitz von unten.
    *Na toll! Jetzt habe ich noch nicht mal Zeit mich richtig fertig zu machen. Danke Bill!*, dachte Tom grimmig, öffnete die Badtür und ging in sein Zimmer.

    Eine viertel Stunde später saßen die Vier bereits in ihrem schwarzen Van und fuhren zum Konzert.
    „Zum Glück ist das Konzert nicht allzu weit weg. Da können wir heut Abend wieder nach Hause. Langsam fangen die Hotels an mich zu nerven.“, gab Georg von sich.
    „Ja, da hast du Recht. Und dann noch die ganzen Koffer die wir immer mit rumschleppen müssen.“, erwiderte Bill.
    „Kann ja keiner was dafür wenn du immer 2 Koffer für dein Schminkzeug brauchst.“, sagte nun Tom lachend.
    „Ha ha. Sehr witzig Tom.“, gab Bill beleidigt zurück.
    Gustav und Georg versuchten vergeblich sich ein Lachen zu verkneifen.
    „So Jungs. In 15 Minuten sind wir da.“, sagte der Fahrer.

    An der Halle angekommen hörten sie schon das laute Gekreische der Fans.
    Am Hintereingang verteilten die Vier noch fleißig Autogramme und machten sich dann auf den Weg in den Backstage – Bereich.
    „Was machen wir eigentlich in den freien Tagen, die wir danach haben?“, fragte Bill, als die Vier im Zimmer saßen und warteten, bis der Auftritt endlich begann.
    „Mmmh…Keine Ahnung. Wie lange haben wir frei? Eine Woche? Wie wär’s wenn wir mal wieder ne schöne Party schmeißen? Und ein paar alte Freunde einladen? Schließlich haben wir kaum noch Zeit mit denen was zu machen bzw. die überhaupt zu sehen.“, schlug Tom vor.
    „Ja, das ist ne gute Idee. Und so was aus deinem Munde Tom. Respekt.“, sagte Georg grinsend.
    „Was soll das denn heißen????“, fragte Tom nun empört, doch Georg konnte nichts mehr antworten, denn in dem Moment kam ein Mann ins Zimmer und sagte: „In 15 Minuten geht’s los. Geht schon mal hinter die Bühne und bereitet euch vor.“

    Nach dem Konzert kamen die Vier völlig geschafft von der Bühne.
    „Langsam merkt man wie viel Stress wir in letzter Zeit hatten. Wir sind immer schneller kaputt auf der Bühne.“, sagte Gustav.
    „Ja, da kommt uns eine Woche Ruhe ja richtig gelegen.“, erwiderte Bill.
    Die Anderen nickten. Dann machten sie sich wieder auf den Weg zum Van, um nach Hause zu fahren.

    --------------------------------------
    So, das war’s erst mal von mir. Ich hoffe sie gefällt euch.
    Und jetzt kommt natürlich die große Frage ob ich weitermachen soll?
    Diese Frage könnt nur ihr mir beantworten!^^
    lg



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 23.04.2006, 17:03


    mal ne gute idee das georg unf tom sich verknallen... :lol: find ich lustig... also mal schnell weiter hört sich interessant an

    lg



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 24.04.2006, 18:22


    Bin ja ma gespannt wie die FF so wird!!
    Ich finde deine Idee, dass Georg und Tom sich in einander verlieben echt gut!!
    Freu mich schon wenn es weiter geht!!

    Ich muss dir wohl ich nich mehr sagen, dass ich ein Fan von allen deinen FFs, oder??
    Ich dnek ma hier werd ich es mir dann auch ma gemütlich machen!!

    *Lager aufschlag*



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 25.04.2006, 17:28


    So dann mach ich mal weiter.^^

    ------------------------------
    Zu Hause angekommen ließen sich alle Vier erschöpft in ihr jeweiliges Bett fallen und schliefen sofort ein.

    Am nächsten Morgen wurden Bill und Tom unsanft geweckt.
    „Seit ihr noch gar nicht wach!? Wir wollten für die Party einkaufen gehen!“, rief Georg, nachdem er zuerst in Bill’s und dann in Tom’s Zimmer gegangen war.
    „Noch 5 Minuten Mutti. Ich steh ja gleich auf.“, murmelte Tom, da er wohl dachte seine Mutter weckt ihn.
    Georg brach in schallendes Gelächter aus, sodass Tom vor Schreck senkrecht in seinem Bett saß.
    „Sag mal musst du mich so erschrecken!?“, fauchte Tom ihn an.
    „Na aber, wie redest du denn mit deiner Mutti?“, sagte Georg gespielt empört und hob drohend den Zeigefinger.
    Tom brummte nur etwas vor sich hin, schnappte sich seine Klamotten und machte sich auf den Weg ins Bad.
    Plötzlich hörte man ein wütendes Rufen: „Verdammt Bill!!! Kannst du mich nicht EINMAL als erstes ins Bad lassen, damit ich mich EINMAL auch ordentlich fertig machen kann???“
    Georg stand immer noch grinsend in Tom’s Zimmer. Doch das erfror sofort, als er den überaus wütend aussehenden Tom wieder ins Zimmer kommen sah.
    „Ähm…ich geh dann mal wieder runter zu Gustav.“, sagte Georg schnell und flüchtete aus dem Zimmer, gerade so als ob er Angst hätte, dass Tom ihm jeden Moment an die Gurgel springen könnte.

    Eine halbe Stunde später, nachdem Bill endlich das Bad verlassen hatte und Tom sich schnell die Haare zusammen gemacht hatte, konnten sie sich auf den Weg in den Supermarkt machen.
    „Wie viele Leute wollen wir eigentlich einladen? Schließlich müssen wir ja genug einkaufen. Und wo wollen wir überhaupt feiern?“, fragte Bill.
    „Also feiern können wir bei meinen Großeltern im Haus, denn die sind im Urlaub. Vorausgesetzt wir räumen alles wieder ordentlich auf.“, erwiderte Georg.
    „Ja, und wie viele sollen nun mitkommen?“, fragte Bill noch einmal.
    „Nicht allzu viele,. sonst nehmen die mir noch das Haus auseinander. Wir müssen auch noch einen Überblick behalten. Also vielleicht so 20 – 30 Personen. Mehr nicht.“, antwortete wieder Georg.
    „Okay. Also los.“, sagte Gustav und die Vier betraten den Supermarkt.

    1 Stunden später waren sie bereits wieder auf dem Rückweg. Sie luden die eingekauften Sachen im Haus von Georg’s Großeltern ab und machten sich dann daran die Möbel partygerecht umzustellen.
    Nebenbei riefen sie noch einige alte Freunde an, um ihnen Bescheid zu sagen.
    ---------------------------------

    So, das war's erstmal.^^
    Ist ein bisschen kurz geraten, aber ich hoffe mal das ist nicht ganz so schlimm. *lol*

    lg



    Re: If It's Loving That You Want

    Sekskeks - 25.04.2006, 20:20


    aLso ich finds bis jetz ganz guDD...

    so schreibstil is ganz gut und logikfehler und sowas kannn ich auch keine finden...*gG*

    also weiDa soo..



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 25.04.2006, 20:23


    Freu mich schon auf die Party.
    ich bin schon ma gespannt, ob Tom und Georg sich da näher kommen, oder erst später!!

    Freu mich schon auf den nächsten Teil



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 26.04.2006, 17:06


    Na dann mach ich mal schnell weiter.^^

    -------------------------------------------
    Gegen 20 Uhr trafen dann die ersten Gäste ein.
    „Hey Bill!“, rief Robert, ein alter Freund von ihm, „Lange nicht mehr gesehen! Wie geht es dir denn?“
    „Ganz gut. Ist ziemlich stressig gewesen die letzte Wochen und Monate, aber das kannst du dir sicher vorstellen.“, antwortete Bill. Robert nickte und betrat das Haus.

    2 Stunden später war die Party dann in vollem Gange. Einige waren schon leucht angetrunken. Auch die vier Jungs tranken ordentlich Alkohol.
    Tom fing an sämtliche Mädels, die auf der Party waren, anzumachen. Bill und Gustav unterhielten sich mit einigen ihrer alten Freunde und Georg beobachtete die Menge, damit keiner irgendetwas kaputt macht.
    „Hey Leute! Wer hat Lust auf ne Runde Flachendrehen?“, rief ein Junge, der ungefähr in Tom und Bill’s Alter war, durch den Raum.
    „Flaschendrehen? Das ist doch total langweilig.“, flüsterte Gustav Bill zu. Dieser nickte.
    „Hey! Die Gastgeber müssen auf jeden Fall mitspielen.“, sagte ein Anderer und schob sie in Richtung der Leute, die mitspielten.
    Gustav und Bill verdrehten die Augen. Auch Tom und Georg gesellten sich dazu.
    „Also los.“, sagte dann der Junge, „Die erste Aufgabe ist: Derjenige auf den die Flasche zeigt, muss…äh…ein kleines Glas Wodka auf Ex trinken. Wir fangen erst mal klein an. Und was anderes fällt mir auch grad nicht ein.“
    Also legte er die Flasche in die Mitte und drehte sie. Sie zeigte auf ein hübsches, blondes Mädchen, die daraufhin die Augen verdrehte, das Glas nahm, was man ihr reichte, und es in einem Zug leerte. Doch sie war es nicht gewohnt puren Schnaps zu trinken und so bekam sie erst mal einen regelrechten Hustenanfall. Die Anderen lachten.
    Dann ging das Spiel weiter.
    Nach etwa 2 Stunden waren dann einige schon ziemlich besoffen.
    Ein Mädchen war an der Reihe und sie sagte: „Die nächste Aufgabe ist: Derjenige auf den die Flasche zeigt, muss Tom einen Kuss geben.“
    Wahrscheinlich hoffte sie insgeheim, dass die Flasche wieder auf sie zeigen würde.
    Tom schickte Gebete zum Himmel, dass die Flasche auf ein Mädchen zeigt, obwohl die in der Unterzahl waren.
    Die Flasche drehte und wurde immer langsamer. Eines der Mädchen triumphierte schon innerlich, da es den Anschein hatte, dass die Flasche auf sie zeigen wird, doch sie drehte ein Stück weiter und zeigte auf Georg.
    Geschockt sahen sich die Beiden an.
    „Nee, nee, nee! Nicht mit mir, Freunde!“, sagte Georg entschlossen und schüttelte heftig mit dem Kopf.
    „Tja, leider hast du keine andere Wahl.“, sagte Bill nicht ohne ein breites Grinsen im Gesicht.
    „Nein. Ich mach da nicht mit! Ich bin doch nicht schwul!“, meldete sich nun Tom zu Wort.
    „Ach kommt, jetzt habt euch nicht so. Ist doch nur ein Spiel! Keiner hier denkt, dass ihr schwul seit!“, sagte nun Gustav.
    Tom und Georg verdrehten die Augen und beugten sich langsam nach vorn. Sie kniffen die Augen zusammen und hofften, dass dieser Moment so schnell wie möglich vorbeigehen würde. Dann spürte Tom Georg’s Atem im Gesicht und kniff die Augen noch mehr zusammen. Als sich ihre Lippen berührten, spürte Tom plötzlich ein starkes Kribbeln in seiner Magengegend.
    Erschrocken über die unerwarteten Gefühlsregungen in ihm, zog er sich blitzschnell zurück und schaute auf den Boden.
    *Was war das grad?!*, fragte er sich und versuchte seine Gefühle unter Kontrolle zu bringen, *Mach dich nicht verrückt, Tom! Das liegt sicher nur am Alkohol. Ich sollte nicht immer so viel trinken. Das hab ich nun davon!*
    Er redete sich das so lange ein, bis er absolut sicher war, dass es am Alkohol lag.
    Was Tom nicht wusste: Georg ging es genauso und auch er schob dieses kurze Gefühlschaos auch auf den Alkohol den er getrunken hatte.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 26.04.2006, 17:38


    *lol*

    zum Glück hat das Mädchen nicht gesgat, dass der, auf den die flasche zeigt, Tom mit Zunge küssen muss!!
    Dann hätte nähmlich auffallen können was in den beiden vorging.
    und das währe ja wohl ma peinlich gewesen!!

    büdde schreib schnell weiter



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 28.04.2006, 15:45


    Den Rest des Abends gingen sich Tom und Georg so gut es ging aus dem Weg, da sie Beide nicht wussten was sie von dem Vorfall halten sollten.
    Gegen drei Uhr Morgens waren dann fast alle Gäste nach Hause gegangen. Die restlichen legten sich irgendwohin und schliefen. Gustav, Bill, Georg und Tom gingen schließlich eine Treppe hoch zu den 2 Gästezimmern und teilten sich auf um auch endlich schlafen zu können. Bill und Tom schliefen gemeinsam in dem einen Zimmer und Georg und Gustav in dem anderen.

    Am nächsten Morgen wachte Tom ziemlich zeitig auf, Eine Weile lag er wach im Bett und dachte an den Vorfall von letzte Nacht.
    Plötzlich spürte er wieder dieses Kribbeln in seinem Bauch, als er an den Moment dachte, wo sich seine und Georgs Lippen berührt hatten. Er schüttelte heftig den Kopf, um den Gedanken loszuwerden und stand schließlich auf.
    *Was zum Teufel ist denn mit mir los?!*, fragte er sich, während er sich auf den Weg ins Bad machte, um sich zu duschen, *Das kann doch nicht mehr der Alkohol von gestern sein, oder?!*
    Plötzlich stieß er mit jemandem zusammen. Erschrocken und um sein Gleichgewicht kämpfend torkelte er nach hinten. Dann blickte er in das ebenfalls ziemlich überraschte Gesicht von Georg.
    „Äh…Sorry…“, sagte Georg. Er wollte gleich an Tom vorbei gehen, doch dann blieb sein Blick an Tom’s nacktem Oberkörper hängen. Es waren nur ein paar Sekunden, doch das reichte schon, um in Georg ein totales Gefühlschaos auszulösen. Das war ihm natürlich sofort peinlich und ohne ein weiteres Wort zu sagen ging er an Tom vorbei und verschwand im Zimmer.
    *Jetzt fang bloss nicht an zu spinnen!*. sagte sich Georg, *Das ist Tom und nicht irgendein Mädel! Reiß dich endlich zusammen! Du bist schließlich weder Bi noch schwul!*
    Tom schaute Georg verwirrt hinterher.
    *Mit ist noch nie aufgefallen wie gut Georg eigentlich aussieht.*, dachte er.
    Erst ein paar Sekunden später realisierte er was er da eigentlich gedacht hatte und schlug sich mit der Handfläche gegen die Stirn.
    „Oh man ich glaube ich bin reif für die Klappse! Verdammt das ist Georg! Hör endlich auf zu spinnen, Tom, schließlich bist du nicht schwul!“, sagte er leise zu sich selbst und verschwand im Bad.

    Eine halbe Stunde später klopfte es an der Badtür.
    „Ja?!“, fragte Tom.
    „Ich bin’s, Bill! Ich will auch duschen!“, antwortete jemand von draußen.
    Tom ging zur Tür und öffnete sie. Dann sagte er: „Ich bin gleich fertig.“
    „Gut, dann kann ich ja schon mal anfangen mit duschen.“, erwiderte Bill und stürmte ins Bad, ohne eine Antwort abzuwarten. Tom schloss genervt die Tür und begann sich die Zähne zu putzen.
    „Bill?!“, fragte er nach ein paar Minuten.
    „Ja?!“, erwiderte dieser.
    „Darf ich dich mal was fragen?“, fragte Tom weiter.
    „Sicher. Frag nur.“, antwortete Bill.
    „Ähm…ist dir schon mal passiert, dass du mit jemandem lange befreundet warst und von einem Moment auf den anderen hast du Gefühle für die Person?“, stellte Tom die Frage.
    „Nein, bis jetzt noch nicht, aber das solls ja geben.“, antwortete Bill, „Wer ist denn die Glückliche?“
    Tom war kurz davor seinem Bruder zu sagen, dass es kein Mädchen, sondern ein Junge ist, doch das verkniff er sich dann und sagte: „Ach niemand. Vergiss es. War nur so aus reiner Neugier.“ Dann verließ Tom schnell das bad, um zu verhindern, dass Bill noch weitere Fragen stellte.
    Auf dem Weg in das Zimmer begegnete er Gustav, der ihm ein fröhliches „Guten Morgen!“ entgegenrief.
    „Morgen.“, sagte Tom nur und verschwand im Zimmer.

    Nach dem Frühstück begannen die Vier in der unteren Etage aufzuräumen, nachdem sie einige Leute, die unten geschlafen hatten nach Hause geschickt hatten.
    „Oh man, hier sieht es aus wie im Schweinestall! da haben wir ganz schön viel zu tun.“, sagte Georg, nachdem er sich genau umgesehen hatte.
    „Na dann fangen wir am Besten an. Ich würde sagen, dass 2 Leute die Küche saubermachen und 2 Leute die Stube.“, schlug Bill vor, „Und ich geh auf jeden Fall in die Küche.“ Einbreites Grinsen erschien auf seinem Gesicht.
    Tom wollte sich gerade zu Wort melden, doch Gustav war schneller: „Ich geh auch in die Küche!“
    „Damit ihr ja nicht so viel zu tun habt, nicht wahr?!“, sagte Georg.
    Bill und Gustav grinsten nur und verschwanden in der Küche.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 28.04.2006, 20:13


    Immer sich vor der Arbeit drücken wollen!!
    Immerhin denken Tom und Georg schon immer öfters an den anderen und wie gut der jenige aussieht und so!!
    Vielleicht kommen sie sich beim aufräumen und putzen ja noch en bisschen näher (sehr romantisch, zwischen nem Eimer und nem Wischmopp^^!!)
    Ich denk ma net so nahe wie am Abend beim Flaschendrehen, aber vielleicht doch ein bisschen näher als sonst!!
    XDDD

    Der Teil war auf jeden fall wieder super!!
    Freu mich schon darauf, wenn ich erfahre, ob beim putzen was besonderes passiert ist, oder ob die mit ihren Gedanken nur dabei waren das Haus wieder in Ordnung zu bringen!!



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 03.05.2006, 18:55


    geil... einfach nur geil... ich bin sprachlos... das is einfach hammer schnell weiter bitte..... meint kinnlade hat beinah dein boden geknuscht..... einfach nur *ahhh keine worte find*... respekt
    lg



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 05.05.2006, 15:24


    Die FF ist wirklich gut... Mir gefällt dein Schreibstil, der ist schön flüssig. Und das Pairing ist auch super, dass Georg und Tom sich ineinander verlieben habe ich in noch keiner FF gelesen. Interessant! :wink:



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 05.05.2006, 16:32


    So meine Lieben. Danke erst mal für eure lieben lieben Kommis.^^
    Und jetzt geht’s weiter im Text.

    -------------------------------------
    Also machten sich auch Tom und Georg an die Arbeit.
    „Ich würde sagen, dass wir erst mal die Becher und Flaschen vom Boden wegräumen und dann alles mit einem Nassstaubsauger saubermachen.“, sagte Georg, ohne Tom anzuschauen. Dieser nickte nur und so machten sie sich ans Werk.
    „Ich hole mal schnell einen Müllsack, wo wir das Zeug reintun können.“, sagte Georg dann, nachdem sie alles auf einen Haufen gelegt hatten, und verließ fast fluchtartig das Wohnzimmer.
    Verwirrt durch das plötzliche „Fluchtverhalten“ von Georg hielt Tom einen Moment inne.
    Georg ging schnell in die Küche und suchte in den Schränken nach Müllbeuteln. Er wusste selbst nicht warum er so fluchtartig das Wohnzimmer verlassen hatte. Die Gefühle, die er in sich spürte, wenn er Tom ansah, wurden ihm einfach zu viel. Wenn er nicht gegangen wäre, hätte er seine Gefühle wohl nicht mehr unter Kontrolle halten können.
    *Was ist bloss mit mir los?! Das ist doch nicht normal!*, sagte er sich.
    Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als Bill fragte: „Georg? Ist alles in Ordnung? Oder warum starrst du so auf den Müllsack in deiner Hand?“
    „Äh…ja…es ist alles okay. Ich war nur in Gedanken.“, antwortete Georg, machte sich auf den Rückweg und versuchte das Gefühlschaos in ihm unter Kontrolle zu bringen. Er überreichte Tom den Müllbeitel, damit er ihn aufhielt und Georg den Müll hineintun konnte.
    Tom stand ruhig da und vermied es Georg anzusehen, Ab und zu berührten sich ihre Hände und bei jeder Berührung lief Tom ein Schauer über den Rücken. Entschlossen schüttelte er den Kopf um seine Gefühle und Gedanken loszuwerden.
    „Was ist los?“, fragte Georg, der das natürlich mitgekriegt hatte.
    Erschrocken sah Tom Georg an, als ob er überrascht wäre, dass Georg überhaupt mit ihm spricht.
    „Äh…nichts…ist schon okay.“, antwortete Tom. Er spürte wie er rot wurde. Einen Augenblick trafen sich ihre Blicke. Georg hatte das Gefühl in Tom’s braunen Augen zu versinken. Er spürte plötzlich den Drang Tom zu küssen. Langsam und unsicher bewegte er seinen Kopf nach vorn. Er bemerkte, dass Tom ihm entgegenkam. Georg schloss die Augen. Spürte Tom’s Atem im Gesicht. Ihre Lippen waren nur noch ein paar Zentimeter voneinander entfernt.
    „Wir sind fertig!“, rief Bill aus der Küche.
    Erschrocken fuhren die Beiden auseinander, noch bevor sich ihre Lippen berührt hatten.
    In dem Moment kam Bill auch schon aus der Küche.
    „Was veranstaltet ihr denn da? Wieso steht ihr denn bloss rum? Und warum schaut ihr mich so erschrocken an? Hab ich was gemacht?“, fragte Bill.
    Erst jetzt bemerkten Georg und Tom, dass sie sich wie versteinert gegenüber standen. Tom hatte immer noch den Müllbeutel in der Hand.
    „Wir stehen nicht nur rum. Siehst doch, dass wir grad den Müll zusammen räumen.“, antwortete Tom. Seine Stimme klang nicht so überzeugend wie geplant, doch mehr als einen misstrauischen Blick ernteten sie nicht von Bill.
    „Ich hol schon mal den Nassstaubsauger.“, sagte Bill dann und verließ den Raum wieder.
    Tom und Georg sahen sich unsicher an und räumten schließlich weiter auf.
    Nach einer Stunde war auch das Wohnzimmer sauber und die Vier setzten sich erschöpft auf die Couch.
    „Was machen wir jetzt?“, fragte Gustav.
    „Ich geh ins Bett…“, sagte Tom gähnend, „Ich bin totmüde.“
    „Was? Du willst noch mal ins Bett? Echt, ich glaube, wenn man dich nicht wecken würde, würdest du dein gesamtes Leben verschlafen.“, sagte Bill.
    „Stimmt ja gar nicht.“, erwiderte Tom, stand auf und machte sich auf den Weg nach oben.
    „Und was machen wir?“, fragte Gustav nun noch einmal und schaute fragend zu Georg und Bill.
    „Lasst uns erst mal ein bisschen Fernseher gucken. Ich habe eh keine Lust jetzt großartig irgendwohin zu gehen.“, schlug Georg vor. Die anderen nickten und so schaltete er den Fernseher ein.
    Gegen Abend machten sich die Vier wieder auf den Weg nach Hause.
    Tom verschwand sofort in seinem Zimmer und legte sich auf sein Bett. Er wollte schlafen, doch es gelang ihm nicht. So viele Gedanken schossen durch seinen Kop. Erst jetzt bemerkte er, dass er sich ja noch nicht umgezogen hatte. Also zog er sich seine Klamotten aus, zog sich seine Boxershorts an und legte sich wieder auf das Bett. Wieder kehrten seine Gedanken zu Georg zurück. Beinahe hätten sie sich geküsst. Er wusste nicht wie er Georgs Verhalten interpretieren sollte.
    Plötzlich klopfte es an der Tür.
    „Ja?!“, rief Tom.
    Die Tür öffnete sich und Georg trat ins Zimmer.
    „Kann ich mal mit dir reden?“, fragte er.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 05.05.2006, 17:25


    Wow... Das ist wieder ein schöner Teil geworden! Und du hast an der spannendsten Stelle aufgehört, das find ich gut! Auch das beim Putzen, war toll, weil Bill ihnen den Kuss vermasselt hatte. Wenn du sofort alles verraten hättest, gäbe es ja keine Spannung mehr! :wink:



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 05.05.2006, 20:49


    Also ich find es gut, das noch nichts passiert ist, da immer etwas dazwischen gekommen ist.
    Du hast die spannung echt gut aufgebaut!!
    Zu gut!^^
    Denn jetzt will ich nen neuen Teil wo was über das Gespräch drinnen steht!!
    Der Schreibstil war wieder super!!
    Mir gefällt, wie du z.B. die Gedanken sehr genau beschreibst!!
    Fehler hab ich keine entdeckt!!
    freu mich schon auf den nächsten Teil!!



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 10.05.2006, 23:19


    Wowiii~, geile FF!^^
    Endlich mal kein BixTo...*feier* (Mag ich zwar, aber net so doll...xD)
    Mach bitte schnell weiter!
    Kannst echt gut Cliffhanger schreiben! Super! *lob*
    Ich freu mich auf den nächsten Teil!^^

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 15.05.2006, 12:14


    Hey meine Lieben.
    Es tut mir wirklich leid, dass ich so lange keinen Teil on gestellt habe.
    Bin voll im Abi-Stress.
    Der nächste Teil kommt voraussichtlich am Mittwoch Nachmittag on, denn da ist meine letzte schriftliche Prüfung vorbei.
    Ich hoffe ihr könnt euch bis dahin noch gedulden.^^

    lg
    hel



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 15.05.2006, 17:01


    na geht ja wohl net anders.
    freu mich auf Mittwoch!
    geht es dann auch bei "Liebe auf den zweiten blick" weiter?
    *hoff*

    viel glück bei der Prüfung!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 16.05.2006, 11:09


    Hey meine Lieben!
    Ich hab gute Nachrichten! Ich setz jetzt schon ein Teil on!^^
    Habe gestern extra viel gelernt, damit ich heute ein bisschen Pause machen kann und weiterschreiben kann.
    Also, dann mal weiter im Text:

    -----------------------------------

    „Ja, klar. Was gibt’s denn?“, erwiderte Tom. Sein Herzschlag wurde immer schneller und das Kribbeln in seinem Bauch wurde immer stärker. Er wusste worüber Georg mit ihm reden wollte, doch er wusste nicht, ob er dafür bereit war. Was sollte er Georg denn sagen? Und was würde Georg ihm sagen? War es für ihn nur ein Spiel gewesen? Oder fühlte er genauso?
    Tom wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Georg anfing zu sprechen:
    „Ja…also…worüber ich mit dir reden wollte, ist…na ja…ich wollte dich fragen…äh…ob du Hunger hast? Wir machen uns unten grad ne Pizza.“
    Tom schaute Georg überrascht an.
    „Nur deshalb bist du hergekommen?“, fragte Tom dann etwas enttäuscht, versuchte aber es sich nicht anmerken zu lassen.
    „Äh…ja…das wollte ich nur wissen.“, erwiderte Georg. Er trat nervös von einem Fuß auf den anderen. Eigentlich wollte er mit Tom über den letzten Abend und den Vorfall beim Aufräumen reden, aber er brachte es einfach nicht fertig. Was wenn Tom das alles nur als Spiel gesehen hat? Was wenn es für ihn überhaupt keine Bedeutung hatte? Dann würde Georg sich ziemlich blamieren, wenn er Tom darauf anspricht.
    „Nein…eigentlich…hab ich kein Hunger.“, sagte nun Tom und drehte sich so auf seinem Bett, dass er mit dem Rücken zu Georg lag.
    Einen Moment blieb Georg noch stehen und schaute Tom an. Sollte er es vielleicht doch noch sagen? Vielleicht ging es Tom genauso wie ihm? Und wenn nicht…dann hätte er wenigstens Klarheit. Aber dann könnte auch die Freundschaft kaputt gehen.
    „Ist noch was?“, fragte Tom, der gemerkt, hatte dass Georg noch im Zimmer stand.
    „Oh…äh…nein…ich geh dann wieder runter.“, antwortete Georg und verließ das Zimmer.
    Als die Zimmertür geschlossen war, drehte Tom sich wieder auf den Rücken. Er war verwirrt. Was sollte er davon halten? Er glaubte nicht, dass Georg nur wegen der Pizza nach oben gekommen war. Doch warum hat er es nicht einfach angesprochen? Dann wäre wenigstens alles geklärt gewesen, wenn Georg nichts für ihn empfand.
    In Tom’s Gedanken herrschte Chaos. Er hatte versucht sich gegen die Gefühle zu wehren, die er für Georg hatte, doch er hatte den Kampf verloren.
    Schließlich schlief Tom mit dem Gedanken an Georg ein.

    „Tooooom! Aufstehen!“, rief Mama Kaulitz und klopfte heftig an die Tür.
    Erschrocken fuhr Tom aus dem Schlaf auf und saß schließlich senkrecht im Bett. Sein Kopf fing schmerzhaft an zu pochen und ihm wurde plötzlich ziemlich schwindelig.
    Schnell ließ er sich wieder zurück in sein Bett sinken, damit ihm nicht auch noch schlecht wird.
    Wieder klopfte es an der Tür, was ihm noch mehr Kopfschmerzen bereitete. Bill kam ins Zimmer und sagte: „Aufstehen Tom! Es ist bereits 13 Uhr! Wir wollten uns doch 14 Uhr mit Gustav und Georg vor unserem alten Proberaum treffen.“
    „Was? Wieso sagte mir das denn keiner?“, fragte Tom ziemlich verärgert, was aber zum Teil auch an den heftigen Kopfschmerzen lag.
    „Naja…wir hatte uns das gestern ausgemacht. Ich dachte Georg hat es dir schon gesagt. Er wollte doch hochgehen und dir Bescheid sagen. War er denn nicht hier?“, erwiderte Bill.
    „Äh…doch…aber er hat es wohl in der Eile vergessen.“, antwortete Tom.
    „Das versteh ich nicht. Er ist doch eigentlich nur deswegen hochgegangen.“, sagte Bill und schaute Tom fragend an.
    Dieser zuckte jedoch nur die Achseln und drehte sich auf die Seite.
    „Nein. Vergiss es, Tom. Jetzt wird nicht weitergeschlafen. Sonst kommen noch zu spät.“, sagte Bill nun und zog seinem Bruder dann die Decke weg.
    „Ey! Lass das! Mir geht’s nicht gut. Ich habe Kopfschmerzen. Ich bleib heut hier.“, rief Tom ziemlich genervt.
    „Kommt ja gar nicht in Frage. Wer weiß wann wir das nächste Mal die Möglichkeit haben in den Proberaum zu gehen. Du kommst mit. Nimm einfach ne Schmerztablette und dann geht das schon. Ich hol dir schnell eine.“, erwiderte Bill und verließ dann das Zimmer.
    Stöhnend quälte sich Tom aus dem Bett. Als er endlich stand, überkam ihn wieder ein heftiges Schwindelgefühl. Er musste sich an seinem Schreibtisch festhalten, um nicht umzufallen. Als es endlich vorbei war, ging er auf seinen Schrank zu und holte irgendwelche Klamotten heraus.
    Nachdem er sich angezogen hatte, kam auch schon Bill wieder in sein Zimmer und gab ihm eine Tablette und ein Glas Wasser.
    „Hier nimm die. Da geht’s dir bestimmt gleich besser.“, sagte Bill.
    Doch Tom schüttelte nur den Kopf und sagte: „So ein zusammen gepanschtes Zeug nehme ich nicht. Weißt du was da alles für Chemikalien drin sind? Ein bisschen frische Luft wird mir bestimmt auch helfen.“
    Dann verließ er das Zimmer. Bill sah ihm fragend hinterher und verließ schließlich auch das Zimmer.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 16.05.2006, 17:11


    Toll, dass es weitergeht!^^
    Und wenigstens weiß...ok, ahnt Tom jetzt, was Georg empfindet.
    Hast dieses Kappi auch toll hinbekommen.^^
    Freu mich schon aufs Nächste!
    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 20.05.2006, 17:14


    So, dann mach ich ma ganz schnell weiter.^^

    --------------------------------

    Wenig später waren sie dann auch schon auf dem Weg zu ihrem alten Proberaum. Bill warf Tom immer wieder seitliche Blicke zu.
    *Was hatte er bloss? Seit der Party benimmt er sich komisch.*, dachte er, während er seinem Zwillingsbruder mal wieder einen Blick zu warf.
    Plötzlich blieb Tom stehen.
    „Hey, was ist?“, fragte Bill.
    „Das sollte ich wohl eher dich fragen. Warum schaust du mich die ganze Zeit aus dem Augenwinkel an? Hab ich irgendwas im Gesicht?“, erwiderte Tom.
    „Äh…’tschuldigung…ich frag mich bloss was mit dir los ist. Seit der Party benimmst du dich irgendwie komisch. Ist da vielleicht irgendwas passiert?“, sprach Bill seine Gedanken aus.
    Tom schaute seinen Bruder erschrocken an. Benahm er sich wirklich so seltsam? War er so durchschaubar?
    „Was guckst du denn jetzt so, als ob du einen Geist gesehen hättest?“, fragte Bill.
    Tom schüttelte nur den Kopf und erwiderte knapp: „Nein, es ist nichts passiert. Mir geht es einfach nicht gut, okay?!“
    Bill entschied, das Thema erst mal ruhen zu lassen. Er konnte ja noch mal fragen, wenn sein Bruder weniger schlecht gelaunt war. Denn er glaubte nicht wirklich, dass Tom’s Benehmen nur auf sein Wohlbefinden zurück zuführen war.
    Zehn Minuten später hatten sie den Proberaum erreicht. Doch Georg und Gustav waren nirgends zu sehen.
    „Lass uns schon mal reingehen.“, sagte Bill, holte einen Schlüssel aus der Hosentasche und schloss die Tür auf.
    „Wow, war der Raum schon immer so unordentlich gewesen?“, fragte Tom und blickte sich um.
    Bill fing an zu lachen und erwiderte: „Ähm…keine Ahnung…wo wir jünger waren, haben wir wohl gar nicht richtig gecheckt wie dreckig es hier eigentlich ist.“
    „Oder jemand anderes benutzt ihn jetzt als Proberaum.“, sagte Tom.
    „Nein, das glaub ich nicht. Schau mal dort, das sind noch unsere ganzen Pizzapackungen. Die hätten sie ja wenigstens weggeräumt, wenn hier jemand proben würde. Oder dort! Da liegt noch dein alter Lieblingspullover in der Ecke.“, erwiderte Bill.
    Tom ging auf das alte, schon von Staub bedeckte Kleidungsstück zu und hob es hoch.
    „Nicht zu fassen, dass ich so was noch vor einem Jahr angehabt hab.“, sagte Tom. Dann ließ er den Pullover wieder fallen.
    „Guck mal hier, Tom! Ich habe Fotos gefunden.“, rief Bill aus einem kleinen Nachbarzimmer.
    Tom ging durch die Tür und sah Bill in einem kleinen Karton wühlen.
    „Wollen wir sie uns mal anschauen?“, fragte Bill, als er seinen Bruder hinter sich entdeckte.
    Tom nickte und so nahmen sie die Fotos und setzten sich auf die kleine rote Couch, die im Proberaum stand.
    Nach etwa 10 Minuten wurde die Tür geöffnet und Georg und Gustav betraten den Proberaum.
    „Ihr seit schon da? Das wundert mich ja. Sonst seit ihr doch immer diejenigen, die zu spät kommen.“, sagte Gustav grinsend.
    „Ha ha!“, erwiderte Bill, „Setzt euch lieber her und schaut die Fotos mit an. Die sind echt witzig.“
    Gustav setzte sich neben Bill auf die Lehne und schaute auf die Fotos.
    Georg hatte dadurch keine andere Möglichkeit, als sich neben Tom auf die Lehne zu setzen. Er tat es und schaute sich ebenfalls die Fotos an. Doch er konnte nicht verhindern, dass sich wieder ein starkes Kribbeln in seiner Magengegend ausbreitete, als er Tom’s Nähe spürte.
    Tom ging es genauso. Er versuchte seine Gefühle unter Kontrolle zu halten, was sich als ziemlich schwierig herausstellte.
    Die Beiden waren froh, als sie alle Fotos angeguckt hatten und sich nun wieder dem Raum widmeten.
    „Was hier alles rumliegt. Das ist ja schon fast eklig.“, sagte Gustav.
    „Ach komm. Früher fandest du es auch nicht so schlimm, dass es hier so aussieht.“, erwiderte Bill.
    „Na, da war ich auch noch jünger.“, sagte dann Gustav.
    „Oh, wow, EIN Jahr. So viel Unterschied ist das nun auch wieder nicht.“, neckte Bill Gustav weiter.
    Gustav streckte ihm bloss seine Zunge entgegen und konzentrierte sich dann auf den Inhalt eines kleinen Heftchens, dass er gefunden hatte.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 20.05.2006, 18:28


    Gut geworden!^^ Toll, dass es so schnell weiterging.
    "Hat sie oder hat sie nicht?", hab ich mir so gedacht. XD
    Jetzt möchte ich aber wissen, was das für ein Heftchen ist! *.*
    *gespannt sei*wart*

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 21.05.2006, 09:23


    das heftchen is bestimmt toms schwarzes büchlein mit den ga´nzen weibern :D:D:D die story is echt geil....



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 24.05.2006, 22:10


    „Hey Bill! Schau mal was ich hier gefunden habe. Ich glaub das gehört dir.“, sagte Gustav ohne den Blick von dem Heft abzuwenden.
    Bill ging auf ihn zu, nahm ihm das Heft aus der Hand und las was darin stand.
    „Oh. Das sind meine alten Songs, die ich geschrieben hab. Das Heft hab ich schon lange gesucht.“, erwiderte Bill nun.
    „Zeig mal her.“, sagte Tom und nahm nun seinem Bruder das Heft aus der Hand. Er las kurz und sagte dann: „Hey, die sind gar nicht so schlecht. Vielleicht sollten wir die Texte mal David Jost zeigen. Wenn sie ihm gefallen können wir sie ja aufheben für das dritte Album.“
    Bill steckte das Heft in seine Jackentasche und inspizierte weiter den Raum.
    Nach 2 Stunden hatten die Vier den Raum vollständig aufgeräumt und entrümpelt. Erschöpft setzten sie sich auf die Couch.
    „Wollen wir uns wieder auf den Heimweg machen?“, fragte Gustav dann.
    Die Anderen nickten uns so machten sie sich wieder auf den Weg.
    Tom verzog sich sofort wieder in sein Zimmer, als er und Bill das Haus erreicht hatten. Er legte sich auf sein Bett und dachte daran vielleicht noch mal bei Georg vorbei zu gehen und die Sache mit ihm zu klären. So konnte es doch schließlich nicht weitergehen! Doch was ist , wenn die Sache ihre Freundschaft zerstörte? Das musste er wohl in Kauf nehmen, denn er konnte keinen klaren Gedanken fassen, wenn er nicht endlich erfuhr was Sache ist.
    Kurz entschlossen stand er wieder auf und ging auf seine Tür zu.
    Er hatte sie fast erreicht, als sie plötzlich geöffnet wurde und Bill ins Zimmer kam. Tom sprang zurück, damit er die Tür nicht ins Gesicht bekam.
    „Hey, pass doch auf.“, sagte Tom dann.
    „Oh, sorry. Wusste ja nicht, dass du direkt hinter der Tür stehst.“, erwiderte Bill.
    „ Man hätte ja vorher anklopfen können.“, sagte Tom gereizt.
    Bill wollte eigentlich noch was erwidern, doch er hielt es für das Beste in dieser Sache jetzt den Mund zu halten, sonst wird sein Bruder vielleicht noch wütender und dann lässt er gar nicht mehr mit sich reden.
    „Was wolltest du denn von mir?“, fragte Tom nun.
    „Ich wollte noch mal mit dir reden.“, antwortete Bill.
    „Ach ja? Und über was?“, fragte Tom weiter.
    „Ich glaube du weißt genau über was. Nämlich über dein Benehmen in den letzten 2 Tagen. Du ziehst dich immer mehr zurück. Was ist denn los mit dir?“, redete Bill nun drauf los, damit Tom keine Möglichkeit hatte sich noch vor der Unterhaltung zu drücken.
    „Ich hab doch gesagt, dass es mir einfach nicht gut geht! Hast du mir denn nicht zugehört?“, erwiderte Tom und seine Laune verschlechterte sich immer mehr.
    „Sorry, aber das glaub ich dir nicht. Da steckt doch mehr dahinter. Du weißt doch, dass du mit mir reden kannst, wenn du Probleme hast, dann…“, weiter kam Bill nicht, denn er wurde von seinem Zwillingsbruder unterbrochen: „Ich habe aber keine Probleme! Würdest du mich jetzt bitte allein lassen?“
    Bill sah ein, dass es zwecklos war noch weiter auf Tom einzureden, also verließ er ohne ein weiteres Wort zu sagen das Zimmer.
    Tom hatte nun ein furchtbar schlechtes Gewissen. Er wollte seinen Bruder wirklich nicht so angehen und anlügen schon gar nicht, aber was hätte er denn sonst machen sollen? Ihm einfach sagen was los war? Nein, er würde das nicht verstehen. Und so was kann man auch nicht mal nebenbei in einer Unterhaltung erwähnen. Oder sollte er etwa sagen: „Hey Bill, tolle Jacke! Ach übrigens ich hab mich in Georg verliebt!“
    Tom musste über seinen eigenen Sarkasmus lachen.
    Dann klopfte es an der Tür, sie wurde geöffnet und Georg stand im Zimmer.
    „Hey.“, sagte er knapp.
    „Hey.“, antwortete Tom überrascht, „Was machst du denn hier?“
    „Ich wollte mit dir reden.“, erwiderte Georg.
    Die Situation kam Tom ziemlich bekannt vor und er dachte an den Abend zuvor, wo Georg auch so in seinem Zimmer gestanden hatte.
    „Macht ihr unten etwa wieder Pizza?“, fragte Tom schon fast neckisch.
    Ein Grinsen erschien auf Georgs Gesicht und er antwortete: „Nein. Ich bin nur hergekommen um mit dir zu reden.“
    Toms Herz raste. Nun war der Zeitpunkt also gekommen, wo er erfuhr wie es weitergehen wird. Und erkonnte nicht leugnen, dass er Angst davor hatte…



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 24.05.2006, 22:53


    Wie toll! (*schleim*^^)
    Gut geschrieben...und wieder wollen sie reden, mal sehen, was diesmal passiert...XD *schon froi* (<.<...X3)

    @Jacky: Na sicherlich. XD Hätte gepasst. *rofl* Um Georg eifersüchtig zu machen. *drooop* Nja, alte Songtexte, wunderbar.^^

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 24.05.2006, 23:11


    Na hoffentlich zieht Georg jetzt nicht wieder im letzten Moment den Schwanz ein!
    Allerdings könnte Tom auch ma was sagen und nicht ndie ganze Zeit darauf warten, dass Georg anfängt!

    Der Teil war auf jeden Fall super!
    Freu mich schon auf den nöchsten



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 30.05.2006, 13:13


    „Also, es ist so…Ich wollte wissen was dir der Kuss auf der Party bedeutet hat?“, fragte Georg.
    Tom war ziemlich überrascht über diese direkte Frage. Wahrscheinlich auch, weil er insgeheim doch ein bisschen gehofft hatte, dass Georg mit ihm nicht darüber reden wollte.
    „Ähm…also…na ja…“, stotterte Tom vor sich hin. Sollte er Georg wirklich die Wahrheit sagen? Er entschloss sich dafür.
    „Naja, ich fand…äh…also für mich war das…“, weiter kam Tom nicht, denn in dem Moment ging die Tür auf und Bill kam rein.
    „Hey Tom, kann ich…“, er stoppte mitten im Satz als er Georg entdeckte, „Georg? Was machst du denn hier?“
    Tom und Georg schauten überrascht auf Bill.
    „Hat es euch die Sprache verschlagen?“, fragte Bill.
    Tom’s Gesichtsausdruck wechselte von überrascht auf wütend und er sagte: „Es wäre ja noch schöner, wenn man in seinem Zimmer mal ein paar Minuten seine Ruhe hat!“ Dann sprang er auf und rannte aus dem Zimmer.
    Bill und Georg hörten nur noch die Haustür unten knallen und dann war Ruhe.
    Georg wäre beinahe hinterher gerannt, doch er hielt wes für das Beste sitzen zu bleiben, damit Bill nichts merkt.
    „Was ist denn mit dem los?“, fragte Bill nun.
    „Ich weiß es nicht.“, antwortete Georg und blickte sich etwas im Zimmer um, damit Bill ihm nicht ansah, dass er lügte, „Vielleicht hat er einfach schlechte Laune?“ Am liebsten hätte er Bill die Wahrheit gesagt, aber das konnte er einfach nicht. Was würde er denn dazu sagen?
    „Nein, er benimmt sich schon die letzten Tage etwas komisch. Er zieht sich immer mehr zurück. Man kann kaum noch normal mit ihm reden. So kenn ich ihn gar nicht. Und das ist seit der Party so. Ich fürchte da ist irgendwas passiert. Ich weiß bloss nicht was. Hat er dir vielleicht etwas erzählt?“, sprach Bill seine Gedanken nun offen aus.
    „Nein…nein, mir hat er nichts erzählt.“, antwortete Georg, doch ein Gedanke ging ihm nicht aus dem Kopf. Tom benahm sich seit der Party komisch? Was wenn das etwas mit dem Kuss zu tun hat? Er musste Tom hinterher und es rausfinden.
    „Und worüber wolltest du mit ihm reden?“, fragte Bill.
    „Äh…sorry Bill, ich muss jetzt los. Wir reden ein anderes Mal weiter.“, sagte Georg, ohne auf Bill’s Frage zu antworten und verließ rasch das Zimmer.
    Zurück blieb ein völlig verwirrter Bill. *Was haben die alle bloss in letzter Zeit? Hab ich irgendwas verpasst?*, fragte er sich, verließ ebenfalls das Zimmer und betrat sein eigenes.

    Georg wusste gar nicht wo er Tom suchen sollte. Vielleicht war er zu Gustav gefahren? Kurz entschlossen machte er sich auf den Weg zu Gustav.
    Bei ihm angekommen, drückte er die Klingel.
    Die Tür wurde geöffnet und ein ziemlich überraschter Gustav blickte ihn an.
    „Georg? Was machst du denn hier?“, fragte Gustav.
    „Ich wollte fragen ob Tom vielleicht vor kurzem bei dir aufgetaucht ist?“, antwortete Georg.
    „Nein. Wieso sollte er denn bei mir aufkreuzen. Er war doch zu hause oder nicht?“, erwiderte Gustav dann.
    „Naja, Bill und Tom hatten einen kleinen Streit und da ist er einfach abgehauen.“, erklärte Georg.
    „Er ist einfach abgehauen? Das ist doch eigentlich gar nicht seine Art. Soll ich dir vielleicht suchen helfen?“, schlug Gustav vor.
    „Äh…nein. Ich werd ihn schon finden. Keine Sorge. Also bis zum nächsten Mal.“, verabschiedete sich Georg schnell, drehte sich um und ging.
    Gustav stand ziemlich verwirrt in der Tür und blickte Georg hinterher. *Was ist nur mit denen los? Alle benehmen sich in letzter Zeit so komisch.*, dachte er, schloss dann die Tür und verschwand in seinem Zimmer.
    Georg lief quer durch Magdeburg, doch er konnte Tom nirgends entdecken.
    Dann blieb er plötzlich stehen. Was, wenn Tom in den Proberaum gegangen war? Ein Versuch war es wert. Also machte er sich auf den Weg.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 30.05.2006, 19:42


    Mach weida! XD XD XD
    So, mehr wollt ich net, hat mir wieder gut gefallen!^^
    *darauf hoff, dass Tom im Proberaum hockt*
    Hrhrhr...*lol*
    Nja, ich freu mich auf's nächste Kappi.^_^ *smile*

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 31.05.2006, 16:46


    Zitat: Ich wollte wissen was dir der Kuss auf der Party bedeutet hat?“, fragte Georg.


    Juchu!
    endlich hat es einer der beiden geschafft, die paar Wörter über die Lippen zu kriegen!

    Zitat: „Es wäre ja noch schöner, wenn man in seinem Zimmer mal ein paar Minuten seine Ruhe hat!“

    Genau!
    *Tom zustimm*
    Klopfen is ja au für manche Leute en Fremdwort!
    Schlimm!

    Zitat: *Was ist nur mit denen los? Alle benehmen sich in letzter Zeit so komisch.*, dachte er

    ich find das echt lustig, dass Gustav gar nichts kapiert. Bill kapiert ja wenigstens, dass es i-was mit der Party zu tun hat!

    Der Teil hat mir wieder echt gut gefallen!
    Schreibstil: super
    Fehler: null

    Freu mich schan darauf, wenn es weiter geht!



    Re: If It's Loving That You Want

    Krizzipizzi - 31.05.2006, 20:25


    Na das ist doch mal ne hübsche story *entzückt ist*

    gefällt mir voll gut :) Also mach mal schön weiter, lässt sich toll lesen

    LG
    Krizzi



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 02.06.2006, 16:48


    Als Georg den Proberaum erreicht hatte, lauschte er zunächst an der Tür. Drinnen hörte er wie jemand leise Gitarre spielte. Eine ziemlich traurige Melodie. Georg erkannte sie. Das war die Melodie von „Rette mich“.
    Nun war er sich nicht mehr so sicher, ob er wirklich hinein gehen sollte. Vielleicht will Tom ein bisschen seine Ruhe haben? Schließlich hatte er sich eben erst mit seinem Bruder gezofft, der ihm sonst eigentlich ziemlich nahe stand.
    Einige Minuten überlegte er noch, bis er sich schließlich doch dazu entschied reinzugehen. Schließlich musste die Sache nun ein für allemal geklärt werden.
    Georg klopfte an die Tür und öffnete sie.
    Tom saß auf der Couch und schaute ihn überrascht an.
    „Hey.“, sagte Georg.
    „Hey.“, antwortete Tom und widmete sich wieder der Gitarre.
    „Ist alles in Ordnung bei dir?“, fragte Georg dann.
    „Klar.“, antwortete Tom knapp ohne von der Gitarre aufzublicken.
    Georg stand nun etwas unbeholfen im Raum und blickte zu Tom. Sollte er jetzt sofort wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen? Ein ziemlich unpassender Moment, fand er.
    Gerade wollte er sich wieder umdrehen um zu gehen, da sagte Tom: „Setz dich doch. Du machst mich nervös wenn du so rumstehst.“
    Also ging Georg auf einen Sessel zu, der gegenüber von der Couch stand, auf der Tom saß und setzte sich.
    Eine Weile herrschte Stille und Georg schaute Tom zu wie er Gitarre spielte.
    Ein Lächeln umspielte seine Lippen.
    Dann legte Tom plötzlich die Gitarre zur Seite und schaute zu Georg.
    „Um noch mal auf deine Frage von vorhin zurückzukommen. Also ich fand den Kuss…ähm…na ja…schön.“, sagte Tom nun. Er spürte wie er rot wurde und blickte nach unten, als ob seine Schuhe plötzlich furchtbar interessant wären. Er machte sich schon darauf gefasst, von Georg eine Abfuhr zu erhalten, doch die kam nicht.
    Nachdem eine Weile Stille herrschte, drehte Tom seinen Kopf vorsichtig wieder in Richtung Georg. Dieser spielte nervös an seinen Finger, bevor er ebenfalls den Mund öffnete um zu antworten.
    „Also…mir ging es ähnlich…“, sagte er schließlich.
    Überrascht blickte Tom Georg nun direkt ins Gesicht. Hatte er das jetzt wirklich richtig verstanden? Georg gings ähnlich wie ihm? Ungewollt erschien ein Lächeln auf seinen Lippen.
    Um die peinliche Stille, in der sie sich gerade befanden zu unterbrechen, sagte Georg: „Wir sollten langsam wieder nach Hause gehen, bevor sich Bill noch ernsthafte Sorgen machte.“
    Wahrscheinlich hoffte er dadurch das Thema abzuhaken, da es jetzt ja geklärt war. Und er dachte wohl, dass seine Gefühle für Tom nun verschwunden waren. Doch das waren sie nicht.

    Tom nickte nur und die Beiden standen auf. Sie nahmen ihre Jacken und gingen auf die Tür zu. Beide wollten gleichzeitig nach der Türklinke greifen, wobei sich ihre Hände einen kurzen Moment berührten. Schnell zogen sie sie wieder zurück. Ein erneutes Gefühlschaos brach in den Beiden aus. Sie sahen sich in die Augen. Wieder spürte Tom diesen drang Georg zu küssen. Er bewegte seinen Kopf ein Stück nach vorn. Er bemerkte wie Georg ihm entgegenkam und ehe sie sich versahen lagen ihre Lippen aufeinander.

    „Mum? Ich geh mal kurz zu Gustav, okay?!“, rief Bill.
    „Ja, aber komm nicht zu spät wieder. Ich will in den paar Tagen Urlaub schließlich auch mal etwas von euch haben.“, antwortete die Mutter.
    Daraufhin verließ Bill das Haus und machte sich auf den Weg zu Gustav. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass er der einzige war, dem auffiel, dass Tom sich komisch benahm. Vielleicht war er aber auch zu empfindlich für Veränderungen an seinem Bruder. Schließlich kannte er ihn schon sein ganzes Leben. Aber ein Mensch verändert sich doch nicht von einem Tag auf den anderen.
    Inzwischen war er vor Gustav’s Haustür angekommen und drückte auf den Klingelknopf.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 02.06.2006, 17:05


    *ganz dolle smile* ENDLICH!!! ^____^ *froi*
    XD *rumkugel*
    Ich freue mich grade...merkt man des? *rofl*
    Nja...also...mach bitte schnell weiter! >__<
    Mag's lesen.^^
    Ich finde das Kappi noch besser geschrieben als die letzen, toll.^^
    *flausch* X3 *weiterfroi*

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 11.06.2006, 16:12


    „Bill? Was machst du denn hier? Suchst du auch nach Tom? Er war nicht hier, falls du deswegen hergekommen bist.“, sagte Gustav, nachdem er die Tür geöffnet hatte.
    „Äh…nein…eigentlich suche ich nicht nach Tom. Wer sucht denn nach ihm?“, fragte Bill.
    „Naja, Georg war vorhin hier und hat gefragt ob Tom hier war. Er meinte du hättest Streit mit ihm gehabt und da wäre er einfach abgehauen.“, antwortete Gustav, „Aber komm doch erst mal rein.“
    „Also Streit ist wohl etwas übertrieben gesagt. Ich bin in sein Zimmer gekommen als er sich wohl grad mit Georg unterhalten hat und da ist er sofort wütend geworden.“, erklärte Bill.
    „Mmmmh. Das ist ja eigentlich nicht seine Art wegen so was gleich wütend zu werden.“, erwiderte Gustav.
    „Genau deshalb bin ich auch hergekommen.“, sagte Bill, „Mir ist aufgefallen, dass Tom sich seit der Party verändert hat. Er zieht sich immer mehr zurück und er wird wegen jedem bisschen wütend. Man kann kaum noch normal mit ihm reden. Ich wollte dich fragen ob dir das vielleicht auch aufgefallen ist, oder ob ich einfach überreagiere.“
    „Naja, das ist schwer zu sagen. Du kennst Tom ja schon ziemlich lange, vielleicht liegt es daran, dass du sofort merkst wenn er sich verändert. Aber so wie du das erklärst, scheint wirklich etwas mit ihm los zu sein. Denn so drastisch kann sich ja keiner in so kurzer Zeit verändern. Hast du denn schon mal versucht mit ihm darüber zu reden? Ich meine er erzählt dir ja auch sonst immer alles.“, erwiderte Gustav.
    „Ja, ich hab versucht mit ihm zu reden. Aber er hat nur gesagt, dass es ihm einfach nicht gut geht. Aber ich glaube ihm das nicht wirklich. Ich hatte gehofft du könntest vielleicht noch mal mit ihm reden. Vielleicht sagt er ja dir etwas.“, sagte Bill.
    „Das wage ich zu bezweifeln, wenn er schon nicht mit dir redet, aber ich kann es ja mal versuchen. Hast du vielleicht eine Ahnung wo Tom hin gegangen sein könnte?“, fragte Gustav dann.
    „Nein, leider nicht. Aber du könntest Georg anrufen. Vielleicht hat er ihn ja schon gefunden.“, schlug Bill vor.
    „Okay, ich ruf ihn schnell an.“, erwiderte Gustav, ging zum Telefon auf dem Flur und wählte Georgs Nummer.

    Tom legte seine Hand in Georgs Nacken. Nach diesem Moment hatte er sich die ganze Zeit gesehnt und jetzt war es endlich soweit. Sein Verlangen nach Georg wurde immer größer, je leidenschaftlicher sie sich küssten.
    Auch Georg schien es zu gefallen, denn seine Hand wanderte unter Toms T-Shirt und streichelte ihm zärtlich über den Rücken.
    Doch die Zärtlichkeiten wurden jäh unterbrochen als plötzlich Georgs Handy anfing zu klingeln.
    Die Beiden trennten sich schnell voneinander und blickten sich verwirrt an, als ob sie mit einem Mal in die Wirklichkeit zurückgekehrt waren und absolut nicht glauben konnten, dass das eben wirklich passiert war.
    Nach ein paar Sekunden, die sich die Beiden angeschaut hatten, sagte Tom: „Ähm…willst du nicht rangehen?“
    „Doch…äh…ja klar.“, erwiderte Georg, fummelte etwas unbeholfen an seiner Hosentasche rum, bis er das Handy endlich in der Hand hatte.
    „Ja?!“, meldete er sich.
    „Hey Georg. Hier ist Gustav. Sag mal hast du Tom schon gefunden? Bill ist nämlich grad bei mir aufgetaucht."
    „Äh…nein…ich meine ja…er war im Proberaum.“, stotterte Georg vor sich hin.
    „Ist irgendwas los mit dir? Du klingst, als wärst du ganz schön durch den Wind.“, fragte Gustav.
    „Nein…ähm….es ist alles in Ordnung.“, erwiderte Georg.
    „Gut. Seit ihr immer noch dort? Dann würden wir nämlich mal vorbeikommen.“, sagte Gustav.
    „Ja…ja, wir sind immer noch hier.“, antwortete Georg.
    „Gut, dann machen wir uns auf den Weg. Bis dann.“, sagte Gustav.
    „Bis dann.“, erwiderte Georg und legte auf.
    „Wer war es denn?“, fragte Tom nachdem einige Sekunden Stille geherrscht hatten,
    Georg drehte sich um und antwortete: „Das war Gustav…er und Bill kommen gleich noch her.“
    Tom nickte nur und schaute etwas betreten im Raum umher.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 11.06.2006, 17:42


    (Och, des ist aba niedlich.^^)
    Mann, wieso musste denn jetzt das Handy klingeln!? *drop* XD
    Hast du aber gut geschrieben, macht ja nur noch ungeduldiger...
    Ich hoffe mal, dass es schnell weitergeht.
    Das Kappi hat mir wieder super gefallen, keine Fehler wie sonst auch.
    *smile* Einfach klasse. ^.^

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 21.06.2006, 11:12


    Hey leute! Es tut mir echt total leid, dass es so lange gedauert hat mit dem Teil! Hatte ziemlich Stress die letzten Tage. Ich hoffe ihr verzeiht mit.^^ *liebguck*

    -------------------------------------
    „Na ihr Zwei! Was habt ihr denn ohne uns angestellt?“, sagte Gustav, als er und Bill den Proberaum betraten.
    Geschockt sahen Tom und Georg zuerst sich und dann Gustav an. Weiß er es etwa???
    „Was schaut ihr denn so? War doch nur ein Scherz.“, sagte Gustav als er die angespannten Gesichter der Beiden sah.
    Kaum merklich atmeten die Beiden erleichtert aus. Woher hätte er es denn auch wissen sollen?
    Bill stand etwas unsicher im Raum. Er wusste nicht was er sagen sollte, ohne dass sein Bruder gleich wieder in die Luft geht.
    Auch Tom spürte die Spannung zwischen ihnen und sagte: „Tut mir leid wegen vorhin. Ich hab wohl etwas überreagiert. War nicht so gemeint. Ich bin eben nicht gut drauf in letzter Zeit. Das geht sicher wieder vorbei.“
    Bill nickte und man spürte regelrecht wie er wieder etwas entspannter wurde.
    „Deswegen sind wir hier.“, mischte sich nun Gustav ein, „Wir wollten wissen was in letzter Zeit mit dir los ist. Ist irgendwas passiert?“
    „Äh…nein…alles in Ordnung. Ich bin halt bloss nicht gut drauf. Das passiert schon mal.“, versuchte Tom sich rauszureden.
    Georg saß währenddessen auf der Couch und spielte nervös an seinen Fingernägeln rum.
    „Georg?“

    Keine Reaktion.

    „GEORG!“

    „Hä?...Was?...Was ist denn los?“, fragte er überrascht.
    „Sag doch auch mal was.“, sagte Gustav.
    „Ja, und was?“, fragte Georg völlig von der Rolle.
    „Sag mal, irgendwie scheinst du in letzter Zeit auch nicht mehr derselbe zu sein. Was ist denn mit dir los?“, fragte Gustav dann.
    „Nichts…nichts…mir geht es gut. Es ist gar nichts los.“, antwortete Georg und zeigte ein etwas gequältes Lächeln.
    Bill und Gustav beobachteten die Beiden ziemlich misstrauisch, beschlossen aber jetzt erst mal nicht weiter darauf einzugehen.
    „Okay, wollen wir noch irgendwas machen? Ins Alex gehen oder so?“, fragte Bill nach ein paar Minuten Stille.
    „Also ich nicht. Ich bin ziemlich fertig. Ich werd mich ein bisschen hinlegen. Sorry.“, antwortete Tom, stand auf, lächelte den anderen noch einmal zu und verließ den Proberaum.
    „Ja, ich bin auch ziemlich fertig. Ich werde nach Hause gehen. Schließlich sollten wir den Urlaub nutzen um uns ein bisschen auszuruhen. Bis morgen.“, sagte nun Georg und verließ ebenfalls den Raum.
    Bill und Gustav blieben zurück und schauten verwirrt auf die geschlossene Tür.
    „Also da stimmt eindeutig etwas nicht.“, sagte nun Gustav.
    Bill nickte und fragte danach: „Aber was?“
    „Du, ich hab keine Ahnung.“, antwortete Gustav.
    „Wollen wir trotzdem ins Alex gehen?“, fragte Bill.
    „Ja, können wir machen.“, erwiderte Gustav und so machten sich die Beiden auf den Weg.

    Tom lief langsam die Straßen entlang. Er wusste nicht, was da vorhin zwischen ihm und Georg passiert war. Oder besser gesagt, WARUM das passiert war. Sie waren doch immer nur Freunde gewesen. Woher kamen diese Gefühle auf einmal? Er hatte doch schon sein ganzes Leben auf Mädchen gestanden. Wieso ändert sich das gerade jetzt? Obwohl…es ändert sich ja nichts. Er steht immer noch auf Mädchen. Aber warum sind dann diese Gefühle für Georg da? Für jemanden den er schon fast eine Ewigkeit kannte, mit dem er immer befreundet war und der noch dazu ein Junge ist!

    Zur gleichen Zeit war auch Georg auf dem Heimweg und hatte die gleichen Gedanken. Er stellte sich nur eine Frage: Warum?
    Warum Tom?
    Warum jetzt?
    Warum so plötzlich?
    Doch er hatte keine Antwort auf diese Fragen. Das einzige was er wusste war, dass es ihm gefallen hat und dass er hoffte, dass es nicht das letzte Mal war.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 23.06.2006, 23:07


    hatte dir ja versprochen, dass ich mich heute mal wieder hier melde.
    und was ich verspreche halte ich auch! na ja, meistens^^
    _____________________________________________________________

    Ich find deine Ideen echt super, z.B. dass Georg und Tom so schüchtern sind!
    Süß, vor allem, weil die sich ja in Interviews und so immer so als Weiberhelden dastellen und dann das! *lol*
    Ich find das ja auch echt niedlich, dass die beiden sich die ganze Zeit fragen, wei das passieren konnte.

    Zitat: „Wollen wir trotzdem ins Alex gehen?“, fragte Bill.
    bei der Stelle, hab ih mir automatisch vorgestellt, wie die vier da sitzen, Bill macht den Vorschlag und alle hauen so nacheinander ab. so dass er hinterher mit Gustav alleine da sitz! zu geil die Vorstellung und die Gesichtsausdrücke muss man sich umbedingt auch bildlich vorstellen!
    Einfach zu genial!

    Mir fällt i-wie nichts mehr ein, was ich schreiben sollte, auser:
    WEITER



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 28.06.2006, 15:40


    So, ich hab es endlich geschafft.^^ Ich weiß, ich lass mir immer super viel Zeit. Naja hab etwas viel um die Ohren.^^

    -------------------------------------
    „Was meinst du? Kriegen sich die Zwei wieder ein?“, fragte Bill, als sie im Alex saßen.
    „Ich habe absolut keine Ahnung, Bill. Wenn wir nur wüssten was mit ihnen los ist. Aber ich glaube wir werden das nie erfahren. Wir können nur hoffen, dass sich alles wieder einränkt. Außerdem sind die Beiden recht zäh. Ich glaube kaum, dass sie sich so schnell unterkriegen lassen. Das wird schon wieder.“, erwiderte Gustav.
    „Hoffentlich bald. Unser Urlaub ist bald vorbei und wir können keinen miesgelaunten Tom und einen total nervösen Georg gebrauchen.“, sagte Bill.
    „Wir sollten die Zwei die nächsten zwei drei Tage mal in Ruhe lassen und selbst den Urlaub etwas genießen. Schließlich haben wir auch nichts von dem Urlaub, wenn wir uns die ganze zeit Gedanken über die Beiden machen. Ich denke sie werden sich bei uns melden, wenn sie sich wieder eingekriegt haben.“, erwiderte Gustav, „Ähm…Bill? Hörst du mir überhaupt zu?“
    „Mir ist grad bloss ein Gedanke gekommen. Es ist doch komisch, dass Beide komisch drauf sind und das seit der Party. Was ist, wenn zwischen Tom und Georg irgendwas nicht stimmt. Vielleicht haben sie sich gestritten oder so.“, erklärte Bill.
    „Bis jetzt haben sie sich doch noch nie so sehr gestritten, dass Beide vollkommen neben der Spur waren.“, erwiderte Gustav ungläubig.
    „Naja, du weißt ja nicht was der Grund des Streites gewesen sein könnte.“, versuchte Bill seine Theorie zu bestärken.
    Nun dachte auch Gustav kurz darüber nach.
    „Also ich weiß nicht. Obwohl du eigentlich Recht haben könntest. Wir sollten die beiden mal fragen.“, sagte Gustav nun.
    „Gut, aber das sollten wir auf morgen verschieben. Es ist schon ziemlich spät.“, erwiderte Bill.
    „Okay.“, sagte daraufhin Gustav und die Beiden machten sich auf den Heimweg.

    Am nächsten Tag:

    „Tom? Bist du schon wach?“, rief Bill und klopfte an die Tür.
    Keine Reaktion.
    Leise öffnete Bill die Zimmertür seines Bruders und schaute hinein.
    Doch Tom war nirgends zu sehen. Er lag nicht mehr in seinem Bett. Ungläubig blickte Bill auf seine Armbanduhr. Diese zeigte 8:25 Uhr an.
    „Um die Zeit ist Tom schon wach???“, fragte er sich.
    Also machte er sich auf den Weg zum Bad um zu schauen, ob sein Bruder dort ist. Fehlanzeige.
    Nun ging er runter in die Küche.
    „Mum? Weißt du wo Tom ist?“, fragte Bill, als er in der Küche ankam und nur seine Mutter vorfand die gerade dabei war den Tisch zu decken.
    „Tom? Der ist vor etwa zehn Minuten losgegangen um Brötchen zu holen. Er müsste jeden Augenblick zurück sein.“, antwortete Mama Kaulitz.
    „Tom geht Brötchen holen? Seit wann denn das?“, fragte Bill noch ungläubiger als vorher.
    „Ja, ich hab mich auch gewundert. Sonst steht er nicht vor um zwölf auf und heute war er schon halb acht wach. Und er hat sogar von allein vorgeschlagen Brötchen zu holen. Ich war selbst überrascht.“, erklärte Mama Kaulitz.
    Bill nickte nur und dachte: *Da stimmt eindeutig was nicht.*
    --------------------------------------

    Entschuldigt, dass der Teil etwas kurz geraten ist. Der nächste wird wieder länger.^^



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 30.06.2006, 20:28


    das seh ich aber auch so, dass das sehr ungewöhnlich ist!
    Zitat: Es ist doch komisch, dass Beide komisch drauf sind und das seit der Party. Was ist, wenn zwischen Tom und Georg irgendwas nicht stimmt. Vielleicht haben sie sich gestritten oder so.“, erklärte Bill.

    na langsam kommen die beiden dem Ergebniss ja langsam näher, aber das mit dem Streit ist jawohl sehr daneben geraten!

    Super Teil!
    Keine Fehler!
    Schreib bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 30.06.2006, 21:28


    Hey *fallenAngel*!
    Der Teil ist wieder schön spannend...
    Ich frag mich, ob Gustav und Bill noch dahinter kommen! :wink:

    Ich stimme mit SchokoTussi überein; 0 % Fehler, 100% spannend! (ich muss es noch mal betonen!^^)

    Wenigstens gestehen sich Georg und Tom ein, dass sie sich ineinander verliebt haben. :D

    Liebe Grüße, Stadtmensch



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 04.07.2006, 20:13


    Hey Leutz! Vielen Dank für eure lieben Kommis. Hier habt ihr den nächsten Teil!^^

    ---------------------------------
    Bill ließ sich auf seinen Stuhl fallen.
    Einen Augenblick später hörte er schon wie die Haustür ins Schloss fiel und Tom kam mit einer Tüte in die Küche.
    „Bill? Du bist schon wach?“, fragte Tom.
    „Das gleiche wollte ich dich auch grad fragen, Bruderherz.“, erwiderte Bill, „Seit wann gehst du denn Brötchen holen?“
    „Och….naja….ich war heut schon so zeitig wach und konnte nicht mehr einschlafen…und…da hab ich gedacht…ich könnte ja Mum etwas helfen. Außerdem brauchte ich etwas frische Luft.“, antwortete Tom, legte die Brötchen auf den Tisch und setzte sich ebenfalls auf seinen Stuhl.
    Bill entschied sich, es erst mal dabei zu belassen, schließlich wollte er nicht mit Tom reden, wenn Simone dabei war.
    Während des Frühstücks herrschte eine bedrückende Stille in der Küche.
    „Sagt mal Jungs. Ist irgendwas mit euch?“, fragte Mama Kaulitz.
    „Nein. Wieso?“, fragte Bill und setzte seine Unschuldsmiene auf.
    „Ihr seit so ruhig.“, sagte Mama Kaulitz.
    „Ach. Wir sind nur noch etwas müde. Nicht war Bill?“, erwiderte Tom und blickte seinen Bruder durchdringend an.
    Bill nickte nur und beschäftigte sich weiter mit seinem Frühstück.

    Eine halbe Stunde später saß Bill oben in seinem Zimmer und hörte Musik. Er kämpfte mich sich, ob er rüber zu seinem Bruder gehen sollte um ihn zu fragen, ob sein Benehmen etwas mit Georg zu tun hatte. Doch irgendwie glaubte er nicht daran, dass sein Bruder ihm darauf eine Antwort geben wird.
    Plötzlich hörte er wie Mama Kaulitz nach seinem Bruder rief.

    „Tom? Telefon für dich! Georg ist dran!“, rief Mama Kaulitz nach oben.
    Tom, der die letzte halbe Stunde damit verbracht hatte auf seinem Bett zu liegen und sich den Kopf darüber zu zerbrechen, ob er Georg vielleicht anrufen sollte, um noch mal mit ihm über die ganze Sache zu reden, sprang wie von der Tarantel gestochen auf und lief zu seiner Mutter, die mit dem Telefon an der untersten Treppenstufe stand.
    „Ja?!“, sagte er etwas außer Atem.
    „Äh…Hi…“, sagte Georg etwas zögerlich, „Ich wollte nur…na ja, ich wollte mit dir noch mal über das reden, was gestern passiert ist.“
    „Ja, ich wollte dich eigentlich auch grad anrufen deswegen.“, sagte Tom, auch wenn es nicht ganz der Wahrheit entsprach.
    „Gut, aber nicht am Telefon. Wie wäre es wenn ich bei dir vorbeikomme, oder so?“, schlug Georg vor.
    Eigentlich wollte Tom Ja sagen, doch dann entschied er sich anders: „Also eigentlich wäre es doch besser, wenn ich zu dir komme. Sonst platzt Bill wieder unangekündigt in mein Zimmer und dann können wir nicht reden.“
    „Okay, wann kommst du?“, fragte Georg dann.
    „So in ner halben Stunde bin ich da.“, antwortete Tom.
    „Alles klar. Bis dann.“, sagte Georg.
    „Bis dann.“, erwiderte Tom und legte auf.

    Schnell holte er sich ein paar ordentliche Klamotten aus dem Schrank und zog sich um.
    Einen Moment zögerte er. Seit wann war es ihm denn so wichtig, wie er aussah, wenn er bei Georg vorbeiging? Aber er dachte nicht weiter darüber nach. Schließlich waren seine Gefühle in den letzten Tagen auch alles andere als normal gewesen.
    Gerade ging er zur Tür und wollte sie öffnen, als jemand an die Tür klopfte.
    Er öffnete sie und sah Bill, der immer noch den Arm erhoben hatte und etwas erschrocken dreinblickte.
    „Oh du hast gelernt anzuklopfen?“, sagte Tom neckisch und setzte ein breites Grinsen auf.
    *Wenigstens jetzt kommt mir mein Bruder wieder einigermaßen normal vor.*, dachte Bill und fragte: „Willst du irgendwohin?“
    „Äh…ja…“, Tom überlegte, ob er Bill die Wahrheit sagen sollte. Wenn er ihm sagt, dass er zu Georg will, kommt er vielleicht auf die Idee mitkommen zu wollen, doch Tom hatte so schon ein schlechtes Gewissen weil er seinen Bruder in letzter Zeit so schlecht behandelt hatte, also entschied er sich für die Wahrheit: „Ich geh mal kurz bei Georg vorbei. Ich muss auch los. Ich bin so schon spät dran.“
    Bill hatte keine Zeit etwas zu erwidern, denn sein Bruder war schon auf den Weg nach unten.
    *Seit wann zieht Tom seine besten Klamotten an, wenn er bloss bei Georg vorbeigeht?*, fragte sich Bill und machte sich wieder auf den Weg in sein Zimmer.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 09.07.2006, 14:06


    Langsam ging Tom die Straßen entlang. Je näher er Georgs Haus kam, desto unsicherer war er sich, ob er wirklich darüber reden wollte. Doch er wusste auch, dass kein Weg daran vorbei führt.
    Er bog um die letzte Ecke und nun konnte er Georgs Haus schon sehen.
    Tom ging einen Schritt schneller, doch sein Laufen wurde unterbrochen, als plötzlich sein Handy klingelte.
    Er holte es aus seiner Hosentasche und schaute auf das Display. Gustav stand darauf.
    „Ja?!“, meldete sich Tom, während er langsam weiterging.
    „Hey Tom. Sag mal hast du jetzt grad was vor?“, fragte Gustav.
    „Ähm…ja…eigentlich schon. Wieso?“, erwiderte Tom.
    „Naja, ich wollte mal kurz bei dir vorbeikommen und mit dir reden. Ist es denn so wichtig was du grad vorhast? Es kann sich doch nur um ein Mädel handeln.“, sagte Gustav und lachte.
    „Ja, es ist wichtig und es hat nichts mit einem Mädel zu tun.“, antwortete Tom.
    „Was denn dann?“, fragte Gustav weiter.
    Tom seufzte leicht. Eigentlich wollte er ja nicht, dass sofort jeder weiß was er vorhatte, doch die Lügerei war ihm dann auch zu viel und außerdem wusste Bill ja schon Bescheid.
    „Ich bin grad auf dem Weg zu Georg.“, antwortete er schließlich.
    „Zu Georg? So ein Zufall. Genau über den wollte ich auch mit dir sprechen.“, sagte Gustav.
    „Du wolltest mit mir über Georg reden? Wieso denn das?“, fragte Tom und versuchte so unschuldig wie möglich zu klingen.
    „Naja, ihr benehmt euch beide sehr seltsam in letzter Zeit. Bill und Ich haben darüber gesprochen und wir haben uns gefragt warum das so ist. Habt ihr Beide euch vielleicht gestritten oder so?“, brachte Gustav sein Anliegen nun auf den Punkt.
    „Nein! Wie kommt ihr denn darauf?“, fragte Tom.
    „Naja, anders konnten wir uns euer Verhalten nicht erklären. Es sei denn du entschließt dich dazu es mir zu sagen.“, erwiderte Gustav.
    Tom war nun an Georgs Haus angekommen, worüber er sehr froh war, denn nun konnte Gustav ihn nicht mehr ausfragen.
    „Sorry, ich muss jetzt aufhören. Wir reden ein anderes Mal weiter.“, sagte Tom nun und legte auf. Dann ging er zur Haustür und klingelte.

    „Bill?! Komm mal runter. Gustav steht vor der Tür.“, rief Mama Kaulitz.
    Etwas verwundert ging Bill nach unten. „Was machst du denn hier?“, fragte er dann.
    „Ich wollte eigentlich zu Tom. Als ich auf dem Weg hierher war, hab ich ihn noch mal angerufen, um sicherzugehen, dass er auch zu Hause ist. Aber da hat er mir gesagt, dass er auf dem Weg zu Georg ist.“, antwortete Gustav.
    „Ja, das hat er mir auch gesagt. Aber er hat seine besten Klamotten angezogen. Ich glaub eher, dass er sich mit einem Mädel treffen will.“, sagte Bill.
    „Mmmmh. Wer weiß. Aber ich hab ihn darauf angesprochen, ob er sich mit Georg gestritten hat. Er meinte nur Nein und wie wir denn darauf gekommen sind.“, erzählte Gustav dann.
    „Tja, vielleicht sollten wir mal bei Georg vorbeigehen und ihn fragen?“, schlug Bill vor.
    „Das ist eine gute Idee. Dann können wir auch gleich Toms kleinen Schwindel auffliegen lassen.“, erwiderte Gustav grinsend.
    Also machten sich die Zwei auf den Weg.

    „Hey. Komm doch rein.“, sagte Georg als er die Tür geöffnet hatte.
    Tom war schon oft bei Georg zu Hause gewesen, aber so unwohl hatte er sich dabei noch nie gefühlt. Als Georg die Haustür wieder geschlossen hatte kam es Tom beinahe so vor, als wäre er gefangen, ohne jegliche Möglichkeit zu fliehen.
    *Hör auf zu spinnen!*, sagte er sich selbst, *Ist ja wohl nichts neues, dass du bei Georg zu Hause bist.*
    Die Beiden gingen in Georgs Zimmer.
    „Setz dich.“, sagte Georg und deutete auf das Bett. Er selbst setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl.
    Einen Moment herrschte Stille und die Beiden blickten sich unsicher im Raum um.
    „Also ich…ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass ich es sehr schön fand…also…den Kuss mein ich.“, sagte Georg.
    „Mir ging es genauso.“, sagte Tom und blickte dabei auf den Boden. Er wusste nicht ob er Georg angucken sollte. Immerhin war er jahrelang nur ein Freund gewesen und jetzt reden sie darüber, dass sie sich geküsst hatten.
    „Und…wie soll es jetzt weitergehen?“, fragte Georg dann. Ihm war das Thema genauso unangenehm wie Tom, doch er wollte die Sache jetzt geklärt haben. Schließlich war der Urlaub bald vorbei und sie konnten es sich nicht leisten nicht komplett bei der Sache zu sein. Und das konnte Georg nicht, wenn diese Sache nicht endlich geklärt wurde.
    „Ich weiß es nicht.“, erwidere Tom. Zum ersten Mal blickte er Georg nun an.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 09.07.2006, 21:07


    also zu alleresrt einmal ein fettes Sorry von mir, dass ich erst jetzt wieder poste!
    Die beiden Teilen gefallen mir wieder sehr gut!
    Mich würds ja irgendwie freuen, wenn die Mutter von Georg Bill und Gustav rein lässt, die dann arnungslos in Georgs Zimmer gehen und die Tom und Georg beim Knutschen erwischen würden!
    Schreib bitte ganz schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 24.07.2006, 11:34


    Hey Leute. Es tut mir ja so unendlich leid, dass ich so lange keinen Teil geschrieben hab.
    Leider gab es vor 2 Wochen ein heftiges Gewitter bei uns. Ganz in der Nähe hat dann ein Blitz in irgendein Stromkabel eingeschlagen (das hat geknallt, sag ich euch^^) und da hat es in unserem Modem leider etwas durchgehauen. Da mussten wir erstmal ein neues Modem kaufen.
    Aber jetzt geht es zum Glück wieder. *freuz*
    Ihr kriegt heute oder morgen auf jeden Fall einen neuen Teil.
    Und noch mal SORRY!
    Könnt ihr mir nochmal verzeihen? *liebguck*^^

    Greetz



    Re: If It's Loving That You Want

    Anonymous - 24.07.2006, 12:17


    *fallenAngel* hat folgendes geschrieben: Hey Leute. Es tut mir ja so unendlich leid, dass ich so lange keinen Teil geschrieben hab.
    Leider gab es vor 2 Wochen ein heftiges Gewitter bei uns. Ganz in der Nähe hat dann ein Blitz in irgendein Stromkabel eingeschlagen (das hat geknallt, sag ich euch^^) und da hat es in unserem Modem leider etwas durchgehauen. Da mussten wir erstmal ein neues Modem kaufen.
    Aber jetzt geht es zum Glück wieder. *freuz*
    Ihr kriegt heute oder morgen auf jeden Fall einen neuen Teil.
    Und noch mal SORRY!
    Könnt ihr mir nochmal verzeihen? *liebguck*^^

    Greetz

    Hey ho!
    Klar können wir dir verzeihen. Kannst du auch mir verzeihen, dass ich solange keine Kommis geschrieben habe? Mein Gott, ich habe so ein schlechtes Gewissen :x *sauer auf mich bin*.
    Ich finde deine Story aber nach wie vor toll und ich hoffe, dass Georg und Tom noch zusammen kommen. :wink:
    Liebe Grüße, Stadtmensch.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 26.07.2006, 12:50


    Hier ist der nächste Teil.^^

    ----------------------------

    „Ich auch nicht.“, sagte Georg nun.
    Einige Minuten saßen die Beiden nun schweigend da.
    Schließlich sagte Tom: „Wie wäre es, wenn wir es einfach dabei belassen. Es war ja eigentlich nur ein Ausrutscher, schließlich stehen wir Beide auf Mädels und das schon unser ganzes Leben.“ Es verursachte einen kurzen Stich in Toms Herz als er diese Worte aussprach. Doch er hatte einfach zuviel Angst vor seinen Gefühlen zu Georg und, dass diese Gefühle ihre Freundschaft kaputt machen könnten.
    Er konnte sich auch nicht vorstellen mit Georg eine Beziehung zu führen. Schließlich waren sie schon so lange befreundet. Und er war doch nicht schwul! Oder?
    „Okay. Haken wir das einfach ab.“, antwortete Georg. Auch ihm fiel es schwer diese Worte auszusprechen. Dann musste er plötzlich über sich selbst lachen. Hatte er wirklich geglaubt Tom würde genauso fühlen wie er? Hatte er wirklich gedacht die beiden würden eine Beziehung führen können, nachdem sie schon so lange befreundet waren? Das ganze kam ihm jetzt irgendwie lächerlich vor.
    „Was ist? Wieso lachst du?“, fragte Tom, der die Reaktion von Georg genau beobachtet hatte.
    „Nichts Besonderes.“, erwiderte Georg, „Ich dachte nur…ach vergiss es.“
    „Was dachtest du?“, fragte Tom weiter.
    Georg merkte, dass er sich in eine unangenehme Situation gebracht hatte. Hätte er doch bloss die Klappe gehalten!
    „Nichts. Ist echt nichts Besonderes.“, versuchte Georg die Situation noch zu retten. Doch er merkte, dass es nichts nützte.
    „Das glaub ich dir nicht.“, erwiderte Tom und blickte ihn erwartungsvoll an. Tom wusste selbst nicht, warum er Georg jetzt regelrecht gegen die Wand drängte, doch er wollte unbedingt wissen, was in seinem Kopf vorging.
    „Ich dachte…na ja, ich dachte, dass dieser Kuss…ähm…dir vielleicht mehr bedeutet hat, als du zugeben willst.“, sagte Georg schließlich. Er war von sich selbst überrascht. Er hatte sich geschickt aus der Reserve gezogen und hatte den Spieß umgedreht. Nun war es Tom der mit dem Rücken zur Wand stand.
    „Und es ist auch so.“, sagte Tom dann. Er erschrak über seine eigenen Worte. Denn mit diesen Worten hatte er Georg seine ganzen Gefühle regelrecht auf einem Silbertablett serviert.
    Auch Georg war von der Antwort überrascht. Er hatte damit gerechnet, dass Tom es abstreiten würde. Schließlich war er der Weiberheld und wollte sich keine Blöße geben.
    „Tut mir leid. Das ist mir nur so rausgerutscht. Ich…“, versuchte Tom das alles wieder rückgängig zu machen, doch er wurde unterbrochen, als Georg ihm einen zärtlichen Kuss gab.
    Tom war überrascht, aber nicht abgeneigt. Ganz im Gegenteil. Er ließ es zu und genoss es regelrecht.
    Tom ließ sich langsam nach hinten aufs Bett sinken. Seine Zunge umspielte die von Georg und er spürte wie sein Verlangen nach ihm immer weiter wuchs. Er spürte wie Georgs Hand unter sein T-Shirt glitt und ihm sanft über die Brust und den Bauch streichelte.

    „Oh. Hallo Gustav. Hallo Bill. Wollt ihr zu Georg?“, fragte Georgs Mutter, nachdem sie die Tür geöffnet hat.
    „Ja. Wir wollten mit ihm was besprechen.“, antwortete Bill.
    „Einen Moment. Ich ruf ihn schnell.“, erwiderte die Mutter ging ein paar Schritte ins Haus zurück und rief: „Georg? Gustav und Bill sind da! Komm mal zur Tür.“
    Sie wartete eine Weile, doch es kam keine Antwort.
    „Komisch. Ich bin eigentlich sicher, dass er da ist. Am Besten ihr geht einfach in sein Zimmer gucken.“, sagte die Mutter und ließ die Zwei eintreten.
    Gustav und Bill zogen ihre Schuhe aus und machten sich auf den Weg in Georgs Zimmer.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 01.08.2006, 14:16


    „Vielleicht hat er ja weiblichen Besuch und will nicht gestört werden.“, witzelte Bill.
    Gustav lachte. Sie waren so abgelenkt, dass sie vollkommen vergaßen anzuklopfen und einfach die Tür aufmachten.
    „Hey Georg. Wir…“, sagte Bill gutgelaunt, doch dann stockte er.
    Bill konnte nicht glauben, was er da sah.
    Sein Bruder und Georg eng umschlungen und halb nackt auf dem Bett.
    Er öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch seine Miene verzog sich angewidert.
    „Tom?! Georg?! WAS zum Teufel macht ihr da?“, fragte Gustav, der als erstes seine Stimme wiedergefunden hatte.
    „Wir…ähm…es ist nicht so…wie es…aussieht.“, stotterte Tom vor sich hin und er konnte sich denken wie lächerlich das klang.
    „Wie bitte?! Es ist nicht so wie es aussieht? Dann erklär mir doch mal warum ihr halb nackt auf dem Bett liegt?“, fragte nun Bill.
    „Äh…wir…nun ja…“, Georg wusste, dass er für diese Situation keine Ausrede finden würde, also gab er es schließlich auf.
    „Kommt dich erst mal rein. Wir können euch alles erklären.“, sagte Tom, der inzwischen aufgestanden war und sich auf den Stuhl gesetzt hatte.
    „Was willst du da noch erklären? Mein Bruder ist schwul! Das ist ja widerlich!“, sagte Bill, drehte sich um und verließ das Haus.
    Das hatte gesessen. Seine Gefühle für Georg waren Tom so schon peinlich genug gewesen, aber jetzt…jetzt war es noch tausend mal schlimmer als vorher, denn die einzige Person, der er immer alles anvertrauen konnte und mit der er immer reden konnte, wollte anscheinend nichts mehr mit ihm zu tun haben.
    Gustav stand immer noch etwas perplex in der Tür, fasste sich aber schnell wieder als er Toms erschütterten Blick sag und sagte: „Er hat es sicher nicht so gemeint, Tom. Er war einfach nur überrascht. Ich meine, das ist ja jetzt auch ein Hammer. Ich meine wir haben uns die ganze Zeit sorgen gemacht und ihr…ihr…“ Erst jetzt war ihm bewusst was er eigentlich im Begriff war zu sagen. Und er konnte es immer noch nicht fassen. Doch er wollte jetzt nicht auch so reagieren wie Bill. Das wäre zu hart.
    „Ist schon gut, Gustav. Er hat ja Recht.“, sagte Tom niedergeschlagen, nahm seine Klamotten (jedenfalls die, die er schon ausgezogen hatte) und verließ das Zimmer.
    „Tom! Warte. Nein Bill hat nicht Recht.“, versuchte Gustav noch ihn aufzuhalten, doch er sah ein, dass das jetzt keinen Sinn machte. Nicht im Moment. Also drehte er sich seufzend wieder zu Georg um.
    „Georg?“, fragte Gustav dann.
    „Ja…“, antwortete er kleinlaut, als hätte man ein Kleinkind beim Süßigkeiten stehlen erwischt.
    Bei diesem Gedanken musste Gustav grinsen.
    „Erzählst du mir wie das passiert ist?“, fragte Gustav weiter.
    Zunächst antwortete Georg nicht, doch schließlich hielt er es für unsinnig zu schweigen und erzählte Gustav was seit der Party zwischen ihm und Tom geschehen war.

    Bill rannte wütend die Straße entlang.
    Eigentlich wusste er nicht recht warum er eigentlich wütend war.
    Weil Tom ihm nichts davon erzählt hatte? Oder überhaupt, weil Tom plötzlich schwul war? Er hatte doch sonst immer auf Mädchen gestanden. Oder war das alles bloss Tarnung? Hatte er in Wirklichkeit schon immer auf Jungs gestanden und hatte es einfach nicht erzählt? Wollte er mit seinen ganzen Affären alles nur vertuschen? Das würde ja bedeuten sein Bruder hätte ihn schon sein ganzes Leben lang angelogen. Bill wurde noch wütender auf Tom.
    Was hatte er sich nur dabei gedacht?



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 08.08.2006, 15:18


    Tom ging Richtung Wald. Er wusste selbst nicht warum. Normalerweise hasste er die Natur. Doch im Moment war ihm das ziemlich egal. Er wollte nur seine Ruhe haben.
    Auf dem Weg von Georgs Zimmer bis zur Haustür, hatte er sein T-Shirt wieder angezogen und hatte bemerkt, dass er seine Jacke vergessen hatte. Doch er wollte nicht noch mal zurückgehen um sie zu holen.
    Jetzt bereut er, dass er es nicht getan hatte, denn es war ziemlich windig und kalt draußen.
    Während er so im Wald entlang ging, dachte er über das eben erlebte nach. Die geschockten Gesichter von Bill und Gustav. Das was Bill gesagt hatte. Es hatte ihn wirklich tief verletzt, dass Bill gleich so ausgerastet war. Was konnte er denn für seine Gefühle??? Nichts!

    Bill war inzwischen zu Hause angekommen. Zunächst wollte er sich schnellstens auf den Weg in sein Zimmer begeben, doch als er an Toms Tür vorbei kam stoppte er einen Moment und lauschte. Es war still im Zimmer.
    Nun konnte er seine Neugier nicht mehr unterdrücken, öffnete die Tür und betrat das Zimmer.
    Irgendwo musste er doch einen Anhaltspunkt finden, ob sein Bruder nun schwul ist oder nicht.
    *Ich hab ihn doch mit Georg gesehen! Natürlich ist er schwul!*, dachte Bill, aber er wollte es nicht wahrhaben. Schließlich hatte Tom ihm immer gesagt, wenn er mal wieder ein Weib abgeschleppt hat. Und das war nicht gerade selten! War das alles nur Show?
    Bill fing an im Schreibtisch seines Bruders zu wühlen, doch er fand nichts. Dann ging er zum Schrank. Auch nichts. Er wusste ja nicht einmal wonach er suchte! Woran erkennt man denn, dass jemand schwul ist, wenn er sich nicht so anzieht?
    Irgendwann gab Bill auf und verschwand in seinem Zimmer.

    Tom war inzwischen an einem kleinen See angekommen. Er setzte sich auf eine Bank und beobachtete die Enten, die auf dem See schwammen.
    Er wusste wirklich nicht was er tun sollte. Wie sollte er sich nun Bill gegenüber benehmen? Ihm einfach erst mal aus dem Weg gehen? Aber wie sollte das gehen? Sie waren Brüder und in zwei Tagen gehen die Auftritte weiter! Da konnten sie sich nicht aus dem Weg gehen.
    Plötzlich wurde Tom aus seinen Gedanken gerissen, als er etwas Nasses an seinem Bein spürte. Er schaute nach unten und sah einen kleinen Welpen, der ihn beschnupperte.
    „Hey du kleines Kerlchen. Wo kommst du denn her?“, sagte Tom. Der Hund wedelte mit dem Schwanz und war mit einem Satz auf Toms Schoß gesprungen.
    „Hey, mach ja nicht meine Hose dreckig.“, sagte Tom und streichelte ihn.
    Tom bemerkte, dass der Hund kein Halsband trug.
    „Wo ist denn dein Herrchen? Du stromerst doch bestimmt nicht allein hier im Wald rum oder?“, sagte Tom.
    Etwa eine halbe Stunde saß Tom noch auf der Bank und beschäftigte sich mit dem Hund, doch es kam niemand, dem der Hund gehören könnte.

    Nachdem Georg Gustav alles erzählt hatte, saßen sie noch eine Weile schweigend da.
    Gustav musste erst mal seine Gedanken ordnen. Zwei seiner besten Freunde hegen plötzlich Gefühle füreinander. Gut, das wäre kein Problem, wenn sie nicht zufällig berühmt wären.
    Schließlich können sie den Fans nichts sagen, die wären absolut enttäuscht. Außerdem wäre eine solche Beziehung absolut schwierig, wegen der Presse. Und was ist, wenn sich Tom und Georg irgendwann nicht mehr verstehen? Bricht dann die Band auseinander?
    Gustav bemerkte, wie sich langsam Kopfschmerzen bemerkbar machten.
    „Ich glaub ich werde jetzt mal schnell bei Bill vorbei gehen. Vielleicht hat er sich schon beruhigt.“, sagte Gustav schließlich.
    Georg nickte und begleitete ihn mit nach unten zur Tür.
    „Soll ich vielleicht mitkommen? Vielleicht könnte ich ihm die Sache erklären?“, schlug Georg vor.
    „Mmmh. Ich glaube nicht, dass das so eine gute Idee ist. Stell dir vor er hat sich noch nicht wieder beruhigt. Am Ende springt er dir an die Kehle. Und so kurz vor Ende des Urlaubs können wir uns nicht leisten, dass einer von euch ins Krankenhaus kommt.“, erwiderte Gustav grinsend.
    Georg lächelte ebenfalls.
    „Aber du könntest ja vielleicht mal gucken ob du Tom findest. Ich glaube nicht, dass er nach Hause gegangen ist.“, sagte Gustav dann.
    Georg nickte, zog seine Schuhe an und ging mit Gustav nach draußen.



    Re: If It's Loving That You Want

    Anni-Bunny - 08.08.2006, 17:04


    Hey hey hey...O.O
    Es geht ja wieder weiter.^^ Hab ich beim letzten Mal vergessen zu kommentieren? Upps...<.<
    Nja, auf jeden Fall bist du ja richtig schnell beim weiterschreiben, muss ich dir lassen.^^
    Die letzten Kapitel sind auch - wie immer eigentlich - super geworden.
    Lass uns doch erstmal schon viel reviewen, eh du weiterschreibst. *lol*
    Hast's dir ja verdient. :D
    Freue mich schon auf die nächsten Kapitel.^^

    Dat Bunny
    =3



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 12.08.2006, 22:01


    Bill, du Gefühlstrampel!
    Hättest ja auch mal en bischen netter zu Tom und Georg sein können!
    *mit Bill schimpf*

    Bin froh, dass sie es nun endlich entdeckt haben, auch wenn es nicht so gut gelaufen ist, denn früher oder später hätten Bill und Gustav es ja eh erfahren. Von Gustav find ich das voll lieb, dass er extra noch zu Bill geht, um mit ihm zu reden und so, obwohl es für ihn ja auch en ganz guter Schock war!

    Sry, dass ich erst jetzt wieder en Kommie für dich schreib, aber ich war im urlaub und wenn ich dann mal im Urlaub in der Stadt an den PC konnte, ging das nur für ne recht kurze zeit, also noch mal sry!
    Schreib bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    SwEet*PoIsOn - 18.08.2006, 01:40


    Supertolle FF! Gefällt mir sehr gut! Das Pairing ist mal was anderes als immer nur BillxTom und dein Schreibstil ist total schön!

    Freu mich schon auf die Fortsetzung.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 20.08.2006, 18:12


    So, hier habt ihr den nächsten Teil. Hat etwas länger gedauert weil ich im Urlaub war.^^

    -----------------------------------
    „Sorry Kleiner. Ich muss jetzt langsam nach Hause.“, sagte Tom, setzte den Welpen zurück auf den Boden und stand auf.
    Der Hund setzte einen traurigen Blick auf und schaute Tom noch eine Weile nach.
    Tom machte sich auf den Weg nach Hause. Er wusste nicht wie er sich Bill gegenüber verhalten sollte, falls er ihm zu Hause über den Weg läuft. Tom spürte eine leichte Wut in sich aufbrodeln. Warum musste Bill auch so heftig reagieren??? Klar war es ein Schock für ihn, aber so zu reagieren, das war nun wirklich übertrieben! Warum konnte er es nicht einfach hinnehmen? Tom war schließlich kein anderer als vorher, nur weil er plötzlich in einen Jungen verliebt war! Er war immer noch Bills Zwillingsbruder!
    Auf dem gesamten Weg nach Hause hatte sich Tom so in diese Wut reingesteigert, dass er sicher war Bill anzuschreien, falls er ihn sehen sollte.
    Tom holte den Haustürschlüssel aus seiner Hosentasche und wollte aufschließen, als er plötzlich ein Bellen hinter sich hörte. Er drehte sich um und erblickte den Welpen aus dem Park.
    „Hey Kleiner. Was machst du denn hier?“, fragte Tom und kniete sich hin um ihn zu streicheln.
    „Hallo Tom.“, sagte jemand.
    Erschrocken drehte er sich wieder zur Tür und sah seine Mutter in der Tür stehen.
    „Oh. Hi.“, erwiderte Tom.
    „Wo hast du denn den Hund her?“, fragte sie.
    „Naja, ich habe im Park ein bisschen mit ihm gespielt. Und dann ist er mir wohl nachgelaufen. Er trägt kein Halsband. Also nehme ich an, dass er wohl ausgesetzt wurde.“, antwortete Tom, „Können wir ihn nicht behalten?“
    „Behalten? Und wer soll sich um ihn kümmern? Ich muss zur Arbeit und ihr seit ständig auf Tournee.“, sagte die Mutter.
    “Ich kann ihn doch mitnehmen, wenn wir auf Tournee sind.“, sagte Tom und blickte seine Mutter hoffnungsvoll an.
    „Kommt gar nicht in Frage. Ihr seit manchmal stundenlang im Auto unterwegs. Das ist nichts für einen Hund. Dann behalte ich ihn lieber hier. Aber falls sich irgendwer melden sollte, dem der Hund gehört, geben wir ihn wieder ab, okay?!“, erwiderte die Mutter schließlich.
    „Okay.“, sagte Tom glücklich.

    15 Minuten vorher:
    „Hallo Gustav. Bill ist oben in seinem Zimmer. Geh einfach hoch.“, sagte Mama Kaulitz, als Gustav gesagt hatte zu wem er wollte.
    Er ging nach oben und klopfte an die Tür.
    „Herein.“, kam eine ziemlich mürrisch klingende Stimme von drinnen.
    „Hey Bill.“, sagte Gustav vorsichtig, als er die Tür geöffnet hatte und sah, dass Bill an die Wand gelehnt auf seinem Bett saß und nicht gerade so aussah als wollte er über die eben erlebten Dinge reden.
    „Hi.“, sagte Bill, „Ich dachte schon du wärst Tom. Darauf hätte ich ja überhaupt keine Lust gehabt.“
    „Naja, ich wollte mit dir über die Sache mit Tom und Georg reden.“, brachte Gustav sein Anliegen sofort auf den Punkt, blieb aber dabei immer in der Nähe der Tür, da er ja nicht wusste ob Bill in seinem momentanen Zustand nicht auch ihm an die Gurgel springen könnte.
    „Ich will nicht darüber reden.“, erwiderte Bill knapp, drehte sein Gesicht zum Fenster und blickte hinaus.
    „Und was willst du dann machen? Dich ewig in deinem Zimmer verkriechen und hoffen, dass du Tom nie über den Weg läufst? Das wirst du wohl nicht schaffen, denn in zwei Tagen geht die Tour weiter.“, erklärte Gustav.
    „Ich will nicht mit jemandem auf Tour gehen, der mich das ganze Leben angelogen hat und schwul ist.“, sagte Bill kalt.
    „Tom ist nicht schwul sondern höchstens Bi. Und warum bitte hat er dich dein ganzes Leben angelogen?“, fragte Gustav.
    „Na, er hat mir vorgegaukelt er stünde auf Mädchen. Doch in Wirklichkeit ist er…schwul. und macht auch noch mit Georg rum.“, antwortete Bill. An seinem Gesicht konnte man erkennen wie sehr ihm das gegen den Strich ging.
    „Ich habe dir grad schon mal gesagt. Tom ist nicht schwul, sondern Bi! Er hat dich auch nicht angelogen, denn bis jetzt stand er immer auf Mädchen. Genauso wie Georg! Georg hat mir erzählt, dass die Beiden selbst ziemlich durch den Wind waren, als sie das rausgefunden hatten. Deshalb haben sie sich auch so komisch benommen.“, erklärte Gustav.
    „Das ändert trotzdem nicht, dass er es mir nicht gesagt hat.“, erwiderte Bill.
    „Also bitte Bill! Hast du denn selbst nicht mitgekriegt wie du vorhin reagiert hast? Vielleicht hat er genau vor so einer Reaktion Angst gehabt! Hast du vielleicht schon mal darüber nachgedacht? Und wie man ja gesehen hat war seine Angst berechtigt.“, sagte nun Gustav.
    Daraufhin erwiderte Bill nichts mehr. Er wusste, dass Gustav Recht hatte, doch er konnte die Wut in seinem Bauch nicht abstellen. Er wusste nicht warum.
    „Lass mich bitte jetzt allein. Ich brauche etwas meine Ruhe. Ich bring dich noch runter zur Tür.“, sagte Bill schließlich, stand auf und ging gefolgt von Gustav nach unten.
    Schon auf halben Weg hörte er wie seine Mutter sich unten an der Tür mit jemandem unterhielt.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 20.08.2006, 21:23


    juchu, es ging weiter!
    bin ja mal gespannt, ob Bill sich jetzt halten kann, oder ob er wieder die Beherschung verliert und dann die Mutter alles erfährt!
    War auf jeden Fall wieder en super teil, also schreib bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 26.08.2006, 18:50


    Sooo, nun habt ihr hier den nächsten Teil.^^

    ---------------------------

    „Mum? Mit wem redest du?“, fragte Bill, als er hinter seiner Mutter stand.
    Mama Kaulitz drehte sich um, sodass Bill freie Sicht hatte.
    „Mit deinem Bruder rede ich.“, antwortete Mama Kaulitz.
    Bill schaute wütend auf seinen Bruder.
    „Bill! Reiß dich zusammen!“, flüsterte Gustav hinter ihm. Daraufhin drehte sich Bill nur um und ging wieder nach oben in sein Zimmer.
    Tom schaute nur verletzt auf den kleinen Welpen, der nun ihm gehörte.
    Die Mutter ging wieder ins Haus, ließ aber die Tür offen, damit Gustav noch rausgehen konnte.
    „Nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen. Bill kriegt sich bestimmt wieder ein.“, versuchte Gustav auf Tom einzureden.
    „Ich weiß ja nicht.“, erwiderte Tom traurig, „Ich muss jetzt los ein bisschen Hundefutter kaufen, schließlich soll Scotty ja nicht verhungern.“
    „Was ist denn das für ein Hund?“, fragte Gustav.
    „Er ist mir zugelaufen. Meine Mutter hat gesagt ich kann ihn behalten. Es sei denn irgendwer meldet sich, dem er gehört.“, antwortete Tom, „Ich muss jetzt aber wirklich los. Die Geschäfte machen gleich zu.“
    „Hast du was dagegen, wenn ich dich begleite?“, fragte Gustav dann.
    „Klar kannst du mitkommen.“, erwiderte Tom und so machten sich die Beiden auf den Weg.

    Bill saß in seinem Zimmer auf dem Bett. Er hatte so eine Wut im Bauch. Aber ehrlich gesagt wusste er nicht mal warum. Schließlich hatte Tom ihn nicht sein ganzes Leben angelogen. Tom war genauso überrascht von seinen Gefühlen für Georg gewesen wie er. So hatte es zumindest Gustav gesagt. Und warum sollte Gustav ihn anlügen?
    Trotz allem wurde er die Wut nicht los. Sie schien eher noch stärker zu werden, wenn er daran dachte, dass Tom und Georg…sonst was miteinander machten.
    Plötzlich hatte er das Gefühl, dass ihm hier in seinem Zimmer die Decke auf den Kopf fällt. Er musste raus an die frische Luft. Vielleicht bekommt er bei einem Spaziergang wieder einen klaren Kopf.

    Georg hatte inzwischen alle Orte abgesucht, wo Tom hätte stecken können. Aber er hatte ihn nicht gefunden.
    *Vielleicht ist er schon wieder zu Hause.*, dachte er, doch dann fiel ihm noch der alte Proberaum ein. Dort war er noch nicht gewesen. Vielleicht steckt Tom ja dort? Das letzte Mal hatte er ihn schließlich auch da angetroffen.
    Also machte er sich auf den Weg.
    Nach etwa einer viertel Stunde kam er schließlich am Proberaum an. Doch auch dort traf er Tom nicht an.
    *Ich gebe es auf.*, dachte er sich, *Wahrscheinlich ist er wirklich schon zu Hause.*
    Gerade wollte er sich umdrehen und wieder gehen, als im etwas ins Auge stach, was sie die letzten Male als sie hier waren immer übersehen hatten. In einem kleinen Zwischenraum zwischen Bühne und Wand lag Georgs erster Bass, den er bekommen hatte.
    Er holte ihn hervor.
    *Ganz schön alt und verstaubt.*, dachte er.
    Er setzte sich an den Rand der Bühne und begann zu spielen. Dadurch, dass er aber ziemlich alt war, klang es nicht so gut, wie auf ihren neuen Geräten.

    Bill war nun schon eine halbe Stunde ziellos hin und her gelaufen. Nun stand er vor ihrem alten Proberaum. Er wusste selbst nicht was ihn hierher getrieben hatte, doch wenn er einmal hier war, konnte er auch mal reingehen.
    Doch als er direkt vor der Tür stand und gerade die Klinge runterdrücken wollte, hörte er wie drinnen jemand Bass spielte.
    *Georg?!*, schoss es ihm direkt durch den Kopf. Doch das konnte nicht sein! Derjenige der im Proberaum spielte, konnte nicht so gut Bass spielen wie Georg. Das hörte er sofort.
    *Also ist doch irgendjemand anderes hier in unserem Proberaum?! Aber woher hat derjenige den Schlüssel?*, dachte er und er war fest entschlossen das herauszufinden.
    Also drückte er die Klinke nach unten und betrat den Raum.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 28.08.2006, 19:19


    na zum Glück, klingt der Bass so scheiße, da ich glaube, dass Bill sonst wieder umgedreht wäre um ihm aus dem Weg zu gehen!
    *zum ersten mal über Staub freu*
    Wieder en super teil!
    Bitte schreib schnell weiter!

    Ach ja, und lass Bill sich zusamm reißen :wink:



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 02.09.2006, 12:55


    So, hier habt ihr den nächsten Teil.^^

    ---------------------------

    „Sag mal was machst du…?“, wollte Bill grad ansetzen, doch dann brach er ab.
    „Georg?! Was machst du denn hier? Und seit wann spielst du so schlecht?!“, sagte er dann, doch er bemerkte sofort wie fies das eigentlich klang.
    Doch Georg schien es ihm nicht übel zu nehmen, denn er erwiderte: „Oh, ich fürchte das liegt an dem alten Bass. Ich hab ihn eben erst gefunden und er ist ziemlich verstaubt. Es ist der erste Bass, den ich von meinen Eltern bekommen habe.“
    Bill blickte nur auf den alten Bass, gerade wollte er einen Spruch machen, um Georg ein wenig aufzuziehen, da der Bass nicht gerade toll aussah, da erinnerte er sich an die heute Mittag erlebte Situation.
    Ein paar Sekunden herrschte ein unerträgliches Schweigen zwischen den Beiden, doch dann sagte Georg: „Bill. Ich weiß das heute Mittag war ein ziemlicher Schock für dich.“
    Er machte eine kleine Pause, um zu sehen on Bill etwas erwidern wollte. Doch Bill schwieg eisern.
    „Du kannst mir glauben, wenn ich dir sage, dass ich und Tom genauso schockiert davon waren. Schließlich kennen wir uns schon so lange und jetzt auf einmal das. Ich dachte zuerst, dass das nur eine Phase ist und das wieder vorbei geht, doch es ist immer noch da. Und wir wissen nicht wie wir damit umgehen sollen, auch wegen der Band und so.“ Wieder machte Georg eine Pause und sah Bill, der sich inzwischen auf die Couch gesetzt hatte, erwartungsvoll an. Doch immer noch schwieg Bill und starrte nur vor sich auf den Boden.
    „Meinst du, du kannst das akzeptieren, wenn ich und Tom…na ja…etwas mit einander haben würden?“, fragte Georg nun direkt drauf los, damit Bill auch mal etwas sagte.
    Doch Bill schwieg immer noch. Was sollte er auch darauf antworten? Er konnte sich gar nicht vorstellen, dass Georg und Tom mal ein Paar sein könnten. Tom war immerhin sein Bruder und er hatte nie etwas mit einem Jungen gehabt! Und Georg…Georg ist schon seit Jahren ein guter Freund von ihm gewesen.
    „Bill?!“, hakte Georg noch mal nach und riss Bill damit aus seinen Gedanken.
    „Ich weiß es nicht.“, antwortete Bill nun knapp. Wieder herrschte ziemlich erdrückendes Schweigen.
    „Ich muss jetzt los. Ich sollte heute mal zeitig ins Bett gehen, damit ich fit bin wenn übermorgen die Arbeit wieder anfängt. Machs gut.“, sagte Georg schließlich, packte den Bass wieder weg und verließ den Proberaum.
    nun war Bill allein und konnte noch mal über Georgs Worte nachdenken. Er wusste nicht warum es ihn so störte, dass die Beiden Gefühle füreinander hatten. Eigentlich war er in solchen Sachen immer ziemlich tolerant gewesen. Warum war er es jetzt nicht? Vielleicht weil es sich um seinen Bruder und einen seiner besten Freunde handelte? Er wusste es nicht. Vielleicht hat er auch nur Angst, dass die Freundschaft zwischen den Beiden zerbricht, wenn sie sich mal nicht mehr so gut verstehen und damit auch die Band in Gefahr ist.
    Nachdem er etwa eine halbe Stunde da gesessen und nachgedacht hatte, stand er auf und beschloss nach Hause zu gehen, schließlich fängt auch für ihn die Arbeit übermorgen wieder an und er wollte ordentlich ausgeruht sein.
    Zu Hause angekommen, sah er, dass Toms Schuhe und seine Jacke da waren.
    Sollte er vielleicht doch noch mal mit ihm reden? Schließlich konnte die Band auch daran zerbrechen, dass er sich mit seinem Bruder nicht mehr verstand.
    Doch dann entschied er sich dagegen. Er war einfach noch nicht soweit. Er musste das Ganze erst mal verarbeiten.
    Bill hoffte nur, dass es nicht allzu lange dauern wird, denn sonst könnte wirklich eine akute Gefahr für die Band entstehen.
    Kurz nachdem Bill in seinem Zimmer verschwunden war und die Tür geschlossen hatte, öffnete sich Toms Tür und Tom kam heraus, um wenige Sekunden später im Bad zu verschwinden.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 08.09.2006, 19:17


    „Bill?!“, Hast du etwa in deinen Klamotten geschlafen?!“
    Bill fuhr erschrocken zusammen und blickte zur Tür. Dort schaute er direkt in das verwirrte Gesicht seiner Mutter.
    „Wie spät ist es?“, fragte er, während er sich, noch im Halbschlaf, im Zimmer umsah.
    „Es ist neun Uhr morgens. Ich wecke dich, damit wir wenigstens einmal gemeinsam frühstücken können. Schließlich geht morgen eure Tour weiter und da sehen wir uns sehr lange nicht mehr. Also los. Geh dich duschen und dann komm runter. Ich wecke inzwischen deinen Bruder.“, sagte die Mutter und verließ das Zimmer.
    Widerwillig quälte sich Bill aus dem Bett. Er konnte sich nicht daran erinnern wann er eingeschlafen war, aber er fühlte sich als ob er höchstens 2 Stunden geschlafen hätte.
    Bill holte sich ein paar frische Sachen aus dem Schrank und ging ins Bad.
    Während er duschte, überlegte er wie er sich seinem Bruder gegenüber verhalten sollte, ohne dass ihre Mutter Verdacht schöpft. Am Besten er hält einfach den Mund und sagt es ginge ihm nicht gut, falls sie fragen sollte.
    Eine halbe Stunde später saßen sie dann unten am Frühstückstisch.
    „Und Jungs? Freut ihr euch schon darauf, dass eure Tour weitergeht?“, fragte Mama Kaulitz gutgelaunt.
    Bill und Tom warfen sich einen kurzen Blick zu, beschäftigten sich dann aber sofort wieder mit ihrem Essen und nickten nur.
    „Sagt mal, was ist denn mit euch los? Ihr seit heut so still, so kenn ich euch ja gar nicht.“, fragte nun Mama Kaulitz und schaute ihre beiden Söhne abwechselnd an.
    „Ach, wir finden es nur schade, das der Urlaub schon wieder fast vorbei ist und wir dann wieder so lange weg von hier sind. Das ist alles.“, antwortete Bill, ohne von seinem Essen aufzusehen.
    „Ja, das stimmt schon. Deshalb hab ich auch beschlossen, dass wir heute einen Familientag machen.“, erwiderte Mama Kaulitz du strahlte ihre Söhne an.
    Doch Bill und Tom waren davon alles andere als begeistert und schauten ihre Mutter geschockt an.
    „Was ist denn? Freut ihr euch nicht? Ich wollte mit euch nach Soltau in den Heidepark fahren.“, sagte nun die Mutter enttäuscht.
    „Naja, ich würde mich lieber heute etwas ausruhen. Schließlich haben wir ab morgen nicht mehr so viel Zeit dafür.“, erwiderte Tom, der den ganzen Morgen noch kein einziges Wort gesprochen hatte.
    „Wir kommen doch zeitig genug wieder. Keine Widerrede. Schließlich sehe ich euch die nächsten Wochen nicht mehr oder nur ganz selten.“, beschloss Mama Kaulitz und begann den Tisch abzuräumen.
    Bill warf einen kurzen Blick zu Tom, der auf seinen Teller starrte, auf dem noch sein Frühstück lag, das er kaum angerührt hatte.
    „Wann willst du losfahren?“, fragte Bill dann seine Mutter.
    „Oh, so bald wie möglich. Sagen wir mal in einer halben Stunde.“, antwortete sie.
    Seufzend stand Bill nun auf und sagte: „Ich geh in mein Zimmer. Ruft mich wenn ihr losfahrt.“ Dann war er auch schon verschwunden.

    „Gustav?! Georg ist hier. Komm mal runter!“, rief Gustavs Mutter durch das Haus, dann wandte sie sich Georg zu: „Komm rein. Du kannst drinnen auf ihn warten.“
    Georg gehorchte und trat in den Flur.
    „Hey Georg. Was machst du denn so zeitig schon hier? Es ist gerade mal um Neun.“, sagte Gustav als er unten angekommen war.
    „Ich wollte fragen ob du gestern nun mit Bill geredet hast?“, sprach Georg sein Anliegen aus.
    „Ja, hab ich.“, erwiderte Gustav, „Aber irgendwie ist er immer noch sauer. Wahrscheinlich braucht er etwas Zeit um das zu akzeptieren. Wieso? Hast du ihn getroffen?“
    „Ja, gestern im Proberaum.“, antwortete Georg.
    „Und was hat er gesagt? Also geprügelt habt ihr euch ja nicht, so wie es aussieht.“, sagte Gustav halb im Scherz, denn Bill hätte mir seiner Statur wohl nicht wirklich eine Chance gegen Georg gehabt.
    „Nein.“, erwiderte Georg lachend, „Geprügelt haben wir uns nicht. Aber er hat kaum mit mir geredet. Ich habe noch mal versucht es ihm zu erklären. Ich weiß nicht was mein Reden bezweckt hat, aber ich hoffe er kriegt sich wieder ein.“



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 09.09.2006, 01:38


    o.O
    Ich hatte schon fast vergessen, dass die am nächsten Tag schon wieder auf tour sind!
    Na dann aber zack, zack aussprechen im Heidepark!

    super teil mal wieder!
    schreib bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 14.09.2006, 21:31


    "Bill! Wir wollen los! Komm endlich!", rief Mama Kaulitz nach oben.
    Tom war schon auf dem Weg nach draußen zum Auto.
    Schlecht gelaunt kam Bill die Treppe runter, ging nach draußen und setzte sich auf die Rücksitzbank, so weit wie nur möglich von seinem Bruder entfernt. Dann ging die Fahrt los und beide Brüder hatten das Gefühl, dass dieser Ausflug in einer Katastrophe enden würde.
    2 Stunden später waren sie angekommen.
    "Jungs, langsam mache ich mir Sorgen um euch. Ihr habt kein Wort geredet während der Fahrt.", sagte Mama Kaulitz und blcikte die Zwillinge durchdringend an.
    "Du brauchst dir keine Sorgen machen. Uns geht es gut.", antwortete Bill knapp.
    Ab diesem Augenblick versuchten Bill und Tom sich so gut wie möglich zusammen zureißen. Sie redeten zwar immer noch kaum miteinander und schauten sich auch nicht an, falls sie doch mal zwei Worte wechselten, doch die Mutter schien zufrieden zu sein und fragte nicht weiter nach.
    Auf der Heimfahrt klingelte plötzlich Toms Handy.
    "Ja?!", meldete er sich.
    "Hi Tom. Ich bins Gustav. Sag mal weißt du wo Bill ist? Ich wollte nochmal mit ihm reden. Du weißt schon wegen dir und Georg."
    "Ja, Bill und ich sind gersde auf dem Heimweg. Wir waren mit unserer Mutter in Soltau."
    "Achso. Und habt ihr euch wieder vertragen?"
    "Äh...nein. Nicht so richtig." Tom warf seinem Bruder einen kurzen Blick zu, der aber nur aus dem Fenster starrte. Doch Tom wusste, dass Bill wahrscheinlich genau zuhörte, was er am Telefon sagte.
    "Ihr habt den halben Tag miteinander verbracht und und habt es nicht auf die Reihe bekommen mal miteinander zu reden?!"
    "Es hat sich einfach nicht ergeben."
    "Na gut. Sag mir einfach Bescheid wenn ihr da seit, dann komme ich noch mal bei euch vorbei."
    "Okay, mach ich. Machs gut."
    "Tschüss."
    Tom steckte sein Handy zurück in die Hosentasche und blickte noch einmal kurz zu Bill, dessen Position sich jedoch nicht geändert hatte.
    Eine halbe Stunde später waren sie wieder in Loitsche und Tom schrieb Gustav eine SMS, dass sie nun zu Hause waren.
    Im gleichen Moment hörte er wie seine Mutter nach ihm rief: "Tom! Telefon für dich!"
    Er verließ sein Zimmer und ging nach unten. "Wer ist denn dran?", fragte Tom dann.
    "Georg.", antwortete Mama Kaulitz.
    Tom sah sich kurz um ob Bill irgendwo in der Nähe war, dann nahm er den Hörer und sagte: "Georg? Was gibts denn?"
    "Hey Tom. Sag mal hast du dich wieder mit Bill vertragen?"
    Tom spürte wieder dieses Kribbeln im bauch als er Georgs Stimme hörte.
    "Nein, haben wir nicht. Es hat sich einfach nicht ergeben mit ihm zu reden."
    "Achso. Sag mal, wollen wir uns nicht nachher mal treffen? Ich denke wir haben noch einiges zu klären."
    "Äh, klar." Toms Herz machte einen Freudensprung. Ihm war es wie eine Ewigkeit vorgekommen, seit er gestern aus Georgs Zimmer gestürmt war.
    "Okay. Dann treffen wir uns in einer halben Stunde im Park. Ist das okay?", schlug Georg dann vor.
    "Ja, das ist okay. Bis dann."
    "Bis dann."
    Als sich Tom umdrehte, um wieder hoch in sein Zimmer zu gehen, sah er, dass Bill auf der untersten Treppenstufe saß. Sofort sank ihm das Herz in die Hose.
    "Willst du heut noch weg?", fragte Bill und sah seinen Bruder durchdringend an.
    Einen kurzen Moment dachte Tom daran "Nein!" zu sagen, doch dann entschied er sich seinem Bruder die Wahrheit zu sagen, sonst spricht er womöglich nie wieder mit ihm, wenn er ihn nochmal anlog.
    "Ja...ich...ich treff mich mit Georg.", antwortete Tom zögernd und ging einen Schritt zurück, aus Angst Bill könnte ihm an die Gurgel springen.
    Eigentlich hatte Bill vor sich wieder mit Tom zu vertragen, doch als er das hörte, stieg wieder die Wut in ihm auf. Doch es war nicht nur Wut. Es war auch Enttäuschung und Trauer. Bill konnte diese Gefühle nicht verstehen. Ihm stiegen die Tränen in die Augen und er schrie: "Du machst alles kaputt! Einfach Alles!" Dann sprang er auf und rannte nach oben.Tom stand völlig perplex im Flur und schaute auf die leere Treppe auf der eben noch Bill gesessen hatte. Was war das denn jetzt?! Wieso machte er alles kaputt? Meinte Bill die Band? Er wusste es nicht, aber das schien ihm die einzige realistische Möglichkeit.
    Doch dann wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als Mama Kaulitz aus der Stube kam und fragte: "Was ist denn hier los?! Wieso schreit ihr hier so rum?"
    "Nichts. Ist schon okay.", erwiderte Tom und ging nach oben in sein Zimmer.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 15.09.2006, 20:37


    boor bill führt sich ja gerade wie so en kleines Mädchen auf! schrecklich!
    Aber tom könnte ihm ja auch mal in sein Zimmer folgen und versuchen mit ihm dadrüber zu reden, obwohl ich ein treffen mit der ganzen band am sinnvollsen fände, da dan ja gustav der unpateiische dabei wäre^^

    super teil jedenfalls wieder!
    schreib bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 20.09.2006, 19:01


    Tom setzte sich auf sein Bett. Was hatte Bill nur damit gemeint? Er konnte sich keinen Reim darauf bilden. Sollte er vielleicht mal rübergehen und fragen? Doch die Idee verwarf Tom sofort wieder. In Bills aktuellem Zustand würde er ihm sowieso keine Antwort geben. Also stand Tom auf, holte frische Klamotten aus dem Schrank, zog sich um und machte sich auf den Weg zum Park.

    Bill schloss die Tür von seinem Zimmer und setzte sich auf sein Bett. Er konnte sich seine Reaktion absolut nicht erklären. Eigentlich wollte er sich doch wieder mit Tom vertragen! Er wollte sich nicht mit ihm streiten! Warum also reagierte er so empfindlich, wenn Tom sich mit georg traf?!
    Bill hörte wie Toms Zimmertür auf und wieder zu ging.
    *Jetzt ist er also zu Georg gegangen.*, dachte Bill.
    Es versetzte ihm einen Stich ins Herz. Doch er hatte keine Zeit mehr darüber nachzudenken, denn in dem Moment klopfte es an der Tür und Gustav trat ins Zimmer.

    Tom war inzwischen im Park angekommen und schaute sich nach Georg um. Doch er sah ihn nirgends.
    Als er auf die Uhr schaute, wusste er auch warum: Er war 10 Minuten zu früh! Also setzte er sich auf eine bank, machte seinen Mp3-Player an und blickte sich weiter um, damit er sofort sah wenn Georg kam.
    Tom wartete 20 Minuten, doch Georg war immer noch nicht da. Ungeduldig rutschte er auf der Bank hin und her. Wo bleibt Georg nur? War ihm etwa etwas passiert?
    *Tom! Mach dich nicht verrückt!*, mahnte er sich selbst, *Er wird bestimmt gleich kommen.*
    Genau in diesem Moment tippte ihn jemand von hinten an die Schulter. Tom drehte sich um und blickte direkt in das abgehetzt aussehende Gesicht von Georg.
    "Sorry, meiner Mum war im letzten Moment noch eingefallen, dass ich ihr noch was im Supermarkt holen sollte.", sagte Georg außer Atem.
    "Ist schon gut. Passiert jeden Mal. Also was wolltest du mit mir klären?", fragte Tom.

    "Bill, kann ich mal mit dir reden?", fragte Gustav, nachdem er die Zimmertür geschlossen hatte.
    "Klar. Setz dich. Worum gehts denn?", erwiderte Bill. Doch dann merkte er, dass das eigentlich eine ziemlich dumme Frage war. Sicher wollte Gustav mit ihm über Tom und Georg sprechen.
    "Ich denke du weißt schon worüber ich mit dir reden will.", sagte nun Gustav.
    "Ja.", antwortete Bill mürrisch.
    "Ich finde ihr zwei solltet euch langsam mal zusammen reißen. Schließlich geht morgen die Tour weiter und da könne wir uns es nicht leisten, dass ihr zwei streitet.", brachte Gustav seine Gedanken direkt auf den Punkt.
    Bill zuckte nur mit den Schultern.
    "Bill! Jetzt denk doch mal an die Band und an die anderen! Das alles würde kaputt gehen!", sprach Gustav weiter.
    "Denkst du das weiß ich nicht?!", erwiderte Bill gereizt, "Aber warum soll ich denn an die anderen denken? An mich denkt doch auch keiner!"
    "Wie bitte?", fragte Gustav.
    "Ach nichts. Vergiss es!", sagte Bill, stand auf und wollte das Zimmer verlassen.
    "Halt! Du bleibst schön hier!", sagte gustav und hielt Bill am Arm fest, "Wie meinst du das 'An dich denkt auch keiner'?"
    "Ich hab doch gesagt du sollst es vergessen! Ist mir einfach nur so rausgesrutscht.", erwiderte Bill.
    "Das glaub ich dir nicht.", widersprach Gustav.
    "Es ist nichts!", sagte Bill und seine Stimme würde immer wütender.
    plötzlich fiel es Gustav wie Schuppen von den Augen.
    "Bill, du...du bist doch nicht...", Gustav wagte es gar nicht auszusprechen, "Er ist dein Bruder! Du kannst nicht in ihn verliebt sein!"
    "Bin...bin ich auch nicht! Was denkst du denn?!", erwidere Bill und versuchte so schockiert wie möglich auszusehen. Aber tief ins einem Inneren wusste er, das es stimmte. Er hatte es nur nicht wahrhaben wollen. Doch es stimmte. Er hatte sich in seinen eigenen Bruder verliebt.
    "Bill! Du lügst doch! Schlag dir das aus dem kopf! das funktioniert nicht!", versuchte Gustav auf ihn einzureden.
    "Du spinnst ja. Lass mich in Ruhe!", erwiderte Bill, riss sich von ihm los, verließ das Zimmer und ging nach unten.
    Gustav hörte nur noch die Haustür knallen. Immer noch völlig entsetzt, setzte er sich auf Bills Bett. und dachte nach. Das alles konnte nur in einer Katastrophe enden! er konnte es immer noch nicht fassen, dass Bill in seinen eigenen Bruder verliebt war.
    gustav wusste nciht mehr weiter. Es schien keine Möglichkeit zu geben die Situation noch zu retten.
    Die Vier waren wohl die längste Zeit eine Band gewesen...



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 20.09.2006, 20:05


    :shock:
    :shock: :shock:
    :shock: :shock: :shock:
    !!!JUCHU!!!
    Na Tom hat ja ne Gewlatige Anziehungskraft auf das Mänliche Geschlecht! ;)

    Super Teil!
    Was soll ich sagen!
    Hätte echt mit was anderem bei dem Gespräch gerechnet!
    Der Überraschungsefekt ist dir echt gelungen! Respekt!
    Also wirklich super!
    Bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 27.09.2006, 19:15


    "Naja, wir sollten ja mal klären wie das jetzt weitegehen soll. Ich meine, wir können ja schlecht unseren Fans sagen was zwischen uns passiert ist.", sagte Georg.
    "Nein, das können wir wirklich nicht machen. Naja, ich würde sagen wir lassen das einfach auf uns zu kommen. Schließlich wissen wir nicht wie sich unsere Gefühle entwickeln werden.", erwiderte Tom, "Es kann ja auch sein, dass sich das alles in den nächsten Wochen wieder normalisiert." Tom glaubte seinen eigenen Worten nicht wirklich, aber er versuchte es so üerzeugend wie möglich rüber zu bringen.
    Georg stand nur da und nickte. Tom wusste, dass Georg wohl auch nicht glaubte, dass das irgendwann vorbei geht. Aber sie konnten ja wohl kaum der Öffentlichkeit sagen, dass sie sich ineinander verliebt hatten, Die fans würde das wohl nicht akzeptieren und ihr Erfolg würde in den Keller sinken.

    Bill lief Richtung Park. Er brauchte jetzt seine Ruhe, um über all das nachzudenken, was ihm in dem Gespräch mit Gustav klar geworden ist. Ja, er war in Tom verliebt. In seinen eigenen Bruder. Aber wie lange ging das schon? Er hatte doch nie was gemerkt! Wenn Tom immer wieder ein Mädel mit aufs Hotelzimmer genommen hatte, hatte ihn das doch auch nicht gestört! Sein Bruder war ja immer schon ein Aufreißer gewesen. Vielleicht hatte es ih nicht gestört, weil er wusste, dass Tom es mit den Mädels eh nicht so ernst meinte. Er wollte bloss seinen Spass haben.
    Aber das mit Georg war etwas anderes. Bill spürte, dass das für Tom kein Spiel war. er war ernsthaft verliebt. Und das verursachte in Bill ein Gefühl der Eifersucht.
    Er versuchte seine Gefühle für Tom zu unterdrücken oder zu vergessen, doch es war vergeblich. Er konnte nichts gegen diese Gefühle tun. Und noch trauriger machte ihn der Gedanke, dass Tom seine Gefühle nie erwidern wird, oder dass eine Beziehung zwischen ihnen nie funktionieren würde, denn es war verboten.
    Inzwischen war er impark angekommen und blickte sich um. Überall sah man Pärchen, die sich küssten oder Händchen hielten, und Eltern mit ihren Kindern, die eine glückliche Familie waren.
    *Warum sieht man überall Paare, wenn man sie am wenigsten sehen will?!*, fragte sich Bill, *Dadurch wird man doch nur noch mehr gequält.*
    Plötzlich sah er geradeaus auf einer Bank Tom und Georg sitzen.
    *Oh man. Bleibt mir denn heute gar ncihts erspart?!*, dachte Bill, drehte sich um und schlug einen anderen Weg ein. Blieb aber soweit in der Nähe, dass er die Beiden noch unaufällig beobachten konnte.
    Irgendwie kam sich Bill lächerlich vor, doch er konnte nicht anders. Er wollte wissen was die Beiden machten.
    *Was sollen die Beiden schon machen?! Sie können sich ja wohl kaum in der Öffentlichkeit befummeln! Außerdem tust du dir doch damit nur noch mehr weh!*, dachte Bill, wendete seinen Blick ab und machte sich auf den Weh aus dem Park heraus.

    Gustav war inzwischen auf dem Weg nach Hause Die ganze zeit machte er sich Gedanken darüber, wie er diese Situation noch retten konnte. Eigentlich gab es nur einen Weg. Bill musste akzeptieren, dass eine Beziehung mit seinem Bruder nicht möglich war und dass Tom und Georg Gefühle füreinander hatten.
    Doch Gustav wusste auch, dass das sehr schwer ist für Bill. Er selbst war noch nie unglücklich verliebt gewesen, doch er konnte sich vorstellen wie Elend sich Bill dabei fühlen musste.
    Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen, weil sein handy klingelte.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 29.09.2006, 15:58


    ja ja, Gustav mit dem klaren Verstand!
    Einer muss ja auch normal bleiben und sorgen, dass alles in einigermaßen geordneten zustand weiter geht!
    und wenn die anderen es ja schon nicht hin bekommen....

    schöner teil mal wieder!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 02.10.2006, 10:21


    „Ja?!“, meldete er sich.
    „Hi Gustav, Ich bins Tom. Sag mal hast du schon mit Bill geredet? Ich wollte nämlich auch noch mal mit ihm reden. Er hat mir was an den Kopf geworfen, worauf ich mir keinen Reim bilden kann.“
    „Was hat er denn zu dir gesagt?“
    „Er meinte ich würde alles kaputt machen. Weißt du zufällig was er damit gemeint haben könnte?“
    Einen Augenblick herrschte Stille am anderen Ende der Leitung.
    „Gustav? Weißt du etwa was?“, hakte Tom nach.
    „Ja, ich weiß was mit Bill los ist. Ich werde es dir aber nicht sagen. Das muss er schon selbst tun. Aber an deiner Stelle würde ich ihn nicht gleich heute darauf ansprechen…“
    „Gustav! Jetzt sag mir endlich was mit ihm los ist!“
    „Nein, tut mir leid. Du wirst es noch schnell genug erfahren. Ich muss jetzt auch aufhören. Bis morgen.“, und schon hatte Gustav aufgelegt.

    „Und hat Gustav mit Bill geredet?“, fragte Georg, der direkt neben Tom gestanden hatte, während des Telefonats.
    „Ja, und er weiß auch was mit Bill los ist. Aber er wollte es mir nicht sagen. Er meinte Bill soll es mir selbst sagen.“, antwortete Tom niedergeschlagen.
    „Na dann frag ihn doch gleich nachher, wenn du nach Hause kommst.“
    „Gustav, hat gesagt ich soll Bill heut erst mal in Ruhe lassen. Aber ich werde jetzt trotzdem nach Hause gehen. Schließlich geht morgen der stress wieder los.“
    Georg nickte, die Beiden verabschiedeten sich und machten sich auf den jeweiligen Weg nach Hause.

    Zu Hause angekommen, ging Tom sofort in sein Zimmer. Unruhig lief er auf und ab. Er konnte es nicht ertragen, nicht zu wissen was mit Bill los war. Sollte er vielleicht doch sofort zu ihm rübergehen? Aber was wenn Gustav Recht hatte und er Bill heut erst mal in Ruhe lassen sollte? Schließlich würde Tom wohl kaum eine Antwort bekommen, wenn sein Bruder schlecht drauf war. Doch er wusste auch, dass er sich wohl den ganzen Abend noch Gedanken darüber machen wird und deshalb nicht zur Ruhe kommen wird.
    Vielleicht vertragen Bill und er sich ja wieder, wenn er heut noch mit ihm spricht? Ein Versuch ist es wert!
    Kurz entschlossen ging er zu Bills Zimmer. Er klopfte an. Doch er hörte keine Antwort von drinnen.
    Langsam öffnete er die Tür und steckte sein Kopf in das Zimmer.
    „Bill?“, fragte er. Doch Bill war nicht da.
    *Wo ist er denn nun schon wieder hin?*, fragte sich Tom.
    Gerade wollte er die Tür wieder schließen, da entdeckte er ein Foto auf Bills Schreibtisch. Er betrat das Zimmer, schloss die Tür, nahm das Foto und setzte sich auf Bills Bett.
    Auf dem Foto waren er und Bill abgebildet. Es war noch vor Tokio Hotel Zeiten entstanden.
    Die Beiden sahen richtig glücklich aus.
    Plötzlich entdeckte Tom auf dem Foto eine Stelle, die ein wenig gewellt war. Als wenn etwas nassen auf das Foto getropft wäre.
    Gerade wollte Tom darüber nachdenken, was das wohl gewesen sein könnte, da wurde die Tür ziemlich heftig aufgemacht und Bill kam rein.
    Geschockt blieb er in der Tür stehen und starrte seinen Bruder an.
    Als er seine Stimme wieder gefunden hatte, fragte er: „Tom? Was machst du denn hier?!“
    „Ich…ich wollte nur…“, Tom wusste gar nicht was er antworten sollte.
    Erst jetzt bemerkte Bill das Foto in Toms Hand.
    „Wieso wühlst du denn in meinen Sachen rum?!“, fragte er dann.
    „Das hab ich nicht…Das lag auf dem Schreibtisch…eigentlich wollte ich ja nur mit dir reden und…“, Tom wirkte fast verzweifelt. Schließlich hatte er das Foto wirklich auf dem Schreibtisch gefunden. Aber so wütend wie Bill aussah würde er ihm das wohl nicht glauben.
    „Bill…kann ich mal bitte mit dir reden?“, fragte Tom und legte das Bild zurück auf den Schreibtisch. Irgendwie hatte er erwartet, dass Bill ihn jetzt anschreien würde, so wie er aussah, doch das geschah nicht.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 03.10.2006, 16:50


    „Ich möchte nicht darüber reden.“, gab Bill knapp zur Antwort.
    „Aber Bill. Ich will mich nicht mit dir streiten. Wieso sagst du mir denn nicht, was mit dir los ist? Du hast mir doch sonst auch alles gesagt!“
    „Ja, genauso wie du mir immer alles gesagt hast, aber das mit Georg hast du mir auch verschwiegen!“
    „Ich wusste einfach nicht, wie ich es sagen sollte! Ich wollte es ja selbst nicht wahrhaben. Und wenn ich es selbst nicht glaubte, wie sollte ich das dann jemand anderem erklären? Außerdem geht es hier nicht um mich, sondern um dich. Sagst du mir nun was mit dir los ist?“
    „Ich kann es dir nicht sagen!“ Bill setzte sich auf sein Bett.
    „Du kannst mir alles sagen, das weißt du. Ich reiß dir doch nicht den Kopf ab. Außerdem kann ich es verstehen, dass du ziemlich schockiert bist über das was zwischen Georg und mir gelaufen ist. Ich war ja selbst schockiert, als ich mitbekommen habe, was ich für Georg empfinde.“
    „Tut mir leid. Es geht einfach nicht.“, sagte Bill nun und er bemerkte, dass ihm Tränen in die Augen traten.
    Als Tom das bemerkte, setzte er sich neben seinen Bruder, legte seinen Arm um ihn und sagte: „Hey. Du musst es mir nicht sagen, wenn du nicht willst. Aber ich will nicht, dass du mir aus dem Weg gehst, ohne, dass ich weiß warum.“
    Bill genoss Toms Umarmung. Er spürte wie tausend Schmetterlinge in seinem Bauch tanzten und er lehnte seinen Kopf auf Toms Schulter.
    *Was mach ich hier nur? Das ist mein Bruder!*, schoss es Bill durch den Kopf. Doch irgendwie war ihm das im Moment egal. Er wollte einfach nur den Augenblick genießen.
    Schließlich löste Tom seine Umarmung und blickte Bill ins Gesicht.
    „Möchtest du mir wirklich nicht sagen was mit dir los ist?“, fragte er und schaute seinen Bruder erwartungsvoll in die Augen.
    Bill versank in Toms braunen Augen. In dem Moment war es endgültig um ihn geschehen. Er war sich seiner Gefühle für Tom so sicher wie noch nie. Er spürte, wie das Verlangen Tom zu küssen in ihm aufstieg. Langsam bewegte er seinen Kopf nach vorn und ehe er sich versah ruhten seine Lippen auf dem von seinem Bruder. Zu seiner Überraschung erwiderte Tom den Kuss. Was Bill immer mutiger werden ließ. Ihre Zungen umspielten einander und wurden immer verlangender.

    Plötzlich stieß Tom Bill zurück. Er wusste selbst nicht warum er sich darauf eingelassen hatte. Schließlich hatte er doch Gefühle für Georg! Oder nicht?
    Er blickte in das überraschte Gesicht von Bill.
    „Tut mir leid…ich…“, doch Tom wusste nicht wirklich was er jetzt sagen sollte und verließ einfach das Zimmer. Er ging in sein Zimmer und legte sich auf sein Bett.
    Was hatte er sich bloss dabei gedacht? Bill war doch sein Bruder! Und das schlimmste war, dass ihm der Kuss auch noch gefallen hat…

    Bill saß noch eine Weile da und starrte auf die Tür, aus der Tom eben verschwunden war. Er hatte alles versaut. Jetzt spricht Tom sicher nie wieder ein Wort mit ihm. Und schlimmer noch, er wusste jetzt über Bills Gefühle Bescheid. Wie sollte er Tom jemals wieder in die Augen schauen können?!
    Plötzlich merkte er, dass er langsam müde wurde. Er zog sich um und legte sich ins Bett. Ein letztes Mal warf er einen Blick auf das Foto von ihm und Tom, legte es zurück auf den Schreibtisch und schlief mit Tränen in den Augen ein.

    Tom dagegen könnte absolut nicht einschlafen. Die ganze Zeit versuchte er das Gefühlschaos, das in ihm herrsche unter Kontrolle zu bringen, doch es gelang ihm nicht. Und das ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Wie sollte er sich jetzt Bill gegenüber verhalten? Und was war mit Georg? Sollte er ihm sagen was passiert war? Aber er war ja nicht mit Georg zusammen, also kann man das ja nicht als ‚fremdgehen’ bezeichnen, oder?
    Mit tausend Gedanken im Kopf fiel Tom schließlich in einen unruhigen Schlaf.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 03.10.2006, 18:45


    die beiden Teile waren mal wieder super!
    na Bill wird mutig!
    ich weiß gerade nicht so genau, ob ich mich darüber freue oder nicht! *grübel*
    weil mir tut Georg dabei Leid, weil ich find Tom muss ihm das morgen schon direkt sagen, sonst werd ich sauer auf ihn! :twisted: :wink:
    na ja, schreib bitte schnell weiter!

    LG Malina

    PS.: Auf dem Foto, da sind ja die beiden drauf, einfach nur so oder ist da was besonderes mit? das die sich vllt im arm haben oder so?



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 03.10.2006, 18:59


    SchokoTussi hat folgendes geschrieben: PS.: Auf dem Foto, da sind ja die beiden drauf, einfach nur so oder ist da was besonderes mit? das die sich vllt im arm haben oder so?

    Auf dem Foto sind die Beiden drauf wo sie sich grad umarmen ja.^^

    lg



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 04.10.2006, 19:25


    „Bill! Tom! Aufstehen! In einer Stunde werdet ihr abgeholt! Noch mal ruf ich euch nicht!“, rief Mama Kaulitz leicht genervt die Treppe rauf.
    Tom wälzte sich in seinem Bett von einer Seite auf die andere. Dann quälte er sich langsam aus dem Bett, holte ein paar Klamotten aus dem Schrank und machte sich auf den Weg ins Bad. Dort angekommen zog er seine Boxershorts aus und ging duschen.

    Währendessen lag Bill immer noch im Bett und konnte sich einfach nicht dazu durchringen aufzustehen. Erst als 10 Minuten später Mama Kaulitz ins Zimmer gestürmt kam und sagte: „Bill, wenn du jetzt nicht sofort aufstehst, dann gibt’s mächtig ärger!“, stand er auf, krallte sich ein paar Klamotten und wollte ins Bad gehen. Doch als er die Tür öffnete, stand Tom nur mit einem Handtuch bekleidet im Bad und putzte sich die Zähne.
    „Bill? Kannst du nicht anklopfen?“, fragte Tom erschrocken.
    „Äh…Sorry, wusste nicht, dass du hier drin bist.“, dann verließ er das Bad wieder, aber nicht ohne noch einmal einen kurzen Blick auf Toms Oberkörper zu werfen.

    Eine dreiviertel Stunde später saßen sie Beide unten am Frühstückstisch und schaufelten unter dem Gedrängel von Mama Kaulitz ihr Frühstück runter.
    Kaum waren sie fertig klingelte es auch schon an der Tür. Bill und Tom schafften ihr Gepäck raus in den Bus und setzten sich dann vor Georg und Gustav.
    Im Bus herrschte erdrückende Stille. Keiner wusste so richtig was er sagen sollte.
    Schließlich durchbrach Gustav die Stille: „Na ihr Zwei, wie geht’s euch?“
    „Gut, gut. Wie immer.“, antwortete Tom knapp.
    Bill nickte nur zustimmend.
    Gustav hob skeptisch eine Augenbraue. „Habt ihr euch wieder vertragen?“
    „Ja, klar. Wir haben alles geklärt gestern.“, antwortete Bill und grinste, was aber ziemlich aufgesetzt aussah.
    „Seit ihr sicher?“, hakte Gustav noch mal nach.
    Tom und Bill nickten gleichzeitig und wandten sich dann wieder nach vorn.
    Gustav warf einen kurzen fragenden Blick zu Georg. Könnte ja sein, dass er etwas weiß, aber der zuckte auch nur die Schultern.

    2 Stunde und nur ein paar einzelne Worte später, kamen die Vier an der Halle an, wo ihr erstes Konzert nach der Pause stattfinden sollte.
    Wie immer standen jetzt schon hunderte Fans vor der Halle und kreischten als sie den Bus kommen sahen.
    *So, jetzt geht also der Alltag weiter. Vielleicht wird ja jetzt alles wieder so wie es mal war, wenn sie erst mal wieder zusammen auf der Bühne stehen.*, dachte Gustav und hoffte inständig, dass er Recht hatte.

    -----------------------------

    Sorry, dass der Teil etwas kurz geraten ist, aber ich muss unbedingt noch lern.^^

    lg



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 04.10.2006, 20:58


    Boor, Tom reiß dich zusammen und sag es Georg, auch wenn (noch) nichts mit Bill läuft und warte nicht darauf, das gras über die sache wächst! :twisted:
    sonst gibts haue haue :twisted:

    super teil wieder!
    schreib bitte schnell weiter!



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 10.10.2006, 17:32


    Wie immer rannten einige Fans wie verrückt hinter dem Bus her und schrien.
    Doch im Bus drin herrsche immer noch eine gespannte Stimmung.
    „Die Fans haben sich auch nicht verändert.“, sagte Gustav, um die Spannung etwas raus zu nehmen.
    „Was hast du erwartet? Wir hatten gerade Mal eine Woche Urlaub. Wieso sollten sie sich da auch verändert haben?“, erwiderte Georg grinsend.
    Ja, es war nur eine Woche gewesen, doch den Vieren war es wie eine Ewigkeit vorgekommen. So viel war passiert in diesen sieben Tagen.
    „Jungs. Wir sind gleich am Hintereingang.“, sagte der Fahrer.
    Bill, Tom, Gustav und Georg stellten sich schon mal auf die Lautstärke ein, die jetzt herrschen würde, wenn die Vier aus dem Auto steigen. Doch irgendwie konnten sie das nicht richtig, denn die Fans schienen mit jedem Konzert lauter zu schreien.
    Fleißig verteilten sie Autogramme und machten einige Fotos, dann verschwanden sie im Gebäude.
    „Ich hatte schon fast vergessen, wie es ist Fans zu haben.“, sagte Tom.
    „Ach komm, wie kann man denn so was vergessen?“, erwiderte Gustav, aber auch ihm war aufgefallen, dass sie in ihrer freien Woche, wirklich nur sehr selten von einem Fan angesprochen wurden waren. Wahrscheinlich lag es an ihren guten Verkleidungen, sodass die Fans sie nicht erkannt haben.

    Die Vier setzten sich auf die Sofas und warteten, dass der Auftritt begann.
    Wieder herrschte diese Spannung zwischen ihnen und niemand sagte ein Wort. Jeder hing irgendwie seinen Gedanken nach.
    Nur Gustav fing an die anderen Drei zu beobachten.
    Tom saß da und blickte alle 5 Sekunden zur Tür. Außerdem versuchte er sowohl Georgs, als auch Bills Blicken auszuweichen.
    Georg blickte sich etwas unsicher im Raum um und warf ab und zu einen Blick zu Tom.
    Und Bill. Bill hatte sich ans Fenster gesetzt und blickte nach draußen. Er wirkte nicht gerade glücklich. Eher bitter enttäuscht und verletzt.
    *Die Beiden haben das mit Sicherheit noch nicht geklärt.*, dachte Gustav, *Wenn das so weiter geht bricht die Band bald auseinander.*
    Gerade wollte Gustav etwas sagen, als plötzlich die Tür aufging, ein Mann reinkam und sagte: „Jungs! Es geht in 5 Minuten los! Kommt mit!“
    *Okay, dann eben nach dem Konzert*, dachte Gustav und ging mit den anderen zusammen nach draußen und hinter die Bühne.
    Das Konzert lief ab wie immer. Jeder der vier Mitglieder konnte seinen Frust auf der Bühne loswerden. Sie gaben alles, nur um für ein paar Minuten mal ihre Alltagssorgen loszuwerden.
    Nach 14 Songs und 3 Zugaben verließen die Jungs völlig geschafft die Bühne.
    10 Minuten später waren sie schon auf dem Weg ins Hotel.

    Dort angekommen ging jeder in sein Zimmer.
    Wie immer hatten Bill und Tom ein Zimmer zusammen und Georg und Gustav.
    *Na hoffentlich kann Bill sich zurückhalten.*, dachte Gustav, *Ich muss unbedingt noch mal mit ihm reden.*



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 10.10.2006, 19:03


    ôO
    *überwachungskamera bei Bill und Tom installier*
    so, darüber brauchen wir uns jetzt erst mal keine sorgen machen, dass die beiden da nachts im dunklen...
    Und Bill, zügel dein verlangen! sonst gibts haue^^

    Gustav tut mir leid
    wenn die band auseinanderbricht, ist das zwar für alle scheiße, abre die anderen drei wären schuld daran
    Gustav, streng dich an!
    schließlich soll tokio hotel nicht auseinander brechen
    nicht weil drei jungen mit ihrem hormonhaushalt nicht klar kommen!

    super teil wieder!
    schreib bitte schnell weiter!

    LG Malina



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 20.10.2006, 14:42


    "Bill? Kann ich mal kurz mit dir reden?", fragte Gustav und nahm Bill ein Stück zur Seite, damit die anderen sie nicht hörten.
    "Was gibts denn?", fragte Bill etwas genervt, da er schon wusste worum es ging.
    "Bill, bitte reiß dich zusammen. Tom ist sicher schon genug durch den Wind wegen den Gefühlen für Georg. Wenn du jetzt auch noch anfängst, dann kommt der gar nicht mehr klar. Und das können wir uns nicht leisten!", brachte Gustav sein Anliegen auf den Punkt.
    Bill nickte nur.
    "Oder hast du es ihm gestern schon gesagt?"
    Bill antwortete nicht.
    "Bill! Würdest du mir bitte eine Antwort geben?"
    "Naja, gesagt hab ich es ihm nicht. Aber...ich hab ihn geküsst...", erwiderte Bill und schaute peinlich berührt zum Boden.
    "WAS?!", rief Gustav etwas zu laut, denn die paar Leute die gerade auf den Fluren rumliefen, drehten sich plötzlich zu ihnen um.
    "Bill, das kannst du doch nicht machen! Tom ist doch so schon genug durcheinander! Wie hat der darauf reagiert?"
    "Naja, er ist rausgerannt..."
    "Oh man! Musste das denn sein? Schlag dir Tom einfach aus dem Kopf! Er ist dein Bruder, du kannst nicht mit ihm zusammen sein!"
    "Denkst du das weiß ich nicht?! Aber gegen meine Gefühle kann ich nun mal nichts machen!", sagte Bill wütend, blickte Gustav nochmal zornig an und verschwand dann in seinem und Toms Zimmer.
    Gustav lehnte sich an die Wand und blickte noch eine Weile auf die geschlossene Tür.
    Wie sollte das nur alles weitergehen? Er wusste es nicht. Er sah das Ende der Band schon direkt vor sich. Die Artikel in der Zeitung: "Die Jungs von Tokio Hotel zerstritten! Ist das, das Ende der Band?".
    Er wurde traurig als er daran dachte. Alles was sie sich die letzten Jahre aufgebaut hatten, auch als sie noch nicht berühmt waren, wäre kaputt. Er wusste aber auch nicht wie er das verhindern konnte. Langsam wurde auch Gustav etwas wütend auf seine Bandkollegen. Hatten sie etwa ihren Traum, immer gemeinsam Musik zu machen, schon vergessen? War ihnen die Musik auf einmal völlig egal? So benehmen sie sich jedenfalls!
    Gerade wollte er sich wieder auf den Weg in sein Zimmer machen, als plötzlich jemand gegen ihn lief.
    "Huch!", sagte er erschrocken.
    Er sah nur wie einige Blätter auf den Boden fielen.
    "Oh Entschuldigung.", sagte das Mädchen, das gegen ihn gerannt war, dann bückte sie sich und hob die Zettel auf.
    "Nicht so schlimm. Ist ja nichts passiert.", erwiderte Gustav lächelnd und half ihr die Blätter aufzuheben.
    Als er fertig war überreichte er ihr die Blätter.
    "Danke.", sagte sie lächelnd und ging weiter.
    Gustav blickte ihr noch hinterher, bis sie um die Ecke verschwunden war, dann ging er in sein Zimmer.



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 21.10.2006, 00:08


    ôO gustav, der wird doch jetzt nicht noch was mit dem mädchen....
    ich will aber nicht, das TH aufhören *schmoll wie Kleinkind*

    Super teil wieder!
    schreib bitte schnell weiter
    HDl Malina



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 22.10.2006, 12:51


    Dort saß Georg auf dem Bett und tippte auf seinem Handy rum.
    Gustav wusste nicht was er machen sollte. Sollte er Georg von dem Kuss erzählen? Auf der einen Seite wollte er es schon, denn Georg war sein Freund, aber auf der anderen Seite könnte dann ein so schwerer Streit ausbrechen, dass es sofort vorbei war mit der Band.

    "Was ist denn los?", fragte Georg, nachdem er Gustav eine Weile aus dem Augenwinkel beobachtet hatte.
    Gustav schreckte aus seinen Gedanken hoch und schaute Georg überrascht an. "Ähm...nichts...es ist nichts.", sagte Gustav und lächelte unschuldig.
    Doch Georg durchschaute ihn sofort: "Das glaub ich dir nicht. Du rennst hier die ganze Zeit nervös hin und her und es soll nichts sein? Erzähl schon."
    "Nee, ist nicht so wichtig. Wirklich. Ich erzähls dir vielleicht ein anderes Mal okay?!", versuchte Gustav sich aus dieser Situation zu retten.
    Georg zuckte nur mit den Schultern, nickte dann und beschäftigte sich weiter mit seinem Handy.
    Gustav bekam sofort ein schlechtes Gewissen. Immerhin hatte er seinem Freund einfach so ins Gesicht gelogen. Plötzlich hatte er das Gefühl, als würde ihm die Decke auf den Kopf fallen.
    "Georg? Ich geh mal kurz runter und hol mir was zu trinken.", sagte er.
    "Ja, alles klar. Soll ich vielleicht mitkommen?"
    "Ähm...nee...ich schaff das schon allein. Also bis gleich."
    "Bis gleich."

    Gustav lief langsam die Gänge entlang. Keine Menschenseele war zu sehen, als ob sie die einzigen wären, die in diesem Hotel übernachten.
    Unten an der Bar angekommen setzte er sich und bestellte eine Cola.

    Etwa eine halbe Stunde saß er da und trank, als ihm plötzlich jemand von hinten auf die Schulter tippte.
    Er drehte sich um und erwartete fast, dass ein Fan hinter ihm stand und ein Autogramm wollte, doch er irrte sich.
    Es war Tom der hinter ihm stand.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 30.10.2006, 13:37


    „Tom? Was machst du denn hier?“, fragte Gustav überrascht.
    „Ach. Irgendwie ist mir oben die Decke auf den Kopf gefallen. Ich brauchte mal ein bisschen Ruhe.“
    „Ach, da geht’s dir wie mir.“
    „Wieso denn das?“
    „Naja, Bill hat mir vorhin erzählt was zwischen euch passiert ist. Und als ich ins Zimmer gegangen bin, dann hat mich Georg die ganze Zeit gefragt was los ist. Was hätte ich ihm denn sagen sollen? Es ist schließlich eure Sache und ihr müsste das auch klären. Also bin ich hier runter gegangen.“
    Tom schwieg. Er wusste nicht mehr was er sagen sollte, schließlich wäre es ganz allein seine Schuld, wenn die Band auseinander bricht und Gustav wäre derjenige, der am Wenigsten dafür konnte.
    „Ich hoffe du hast vor Georg davon zu erzählen.“, sagte Gustav und blickte Tom auffordernd an.
    „Ähm…na ja…also…weißt du…“
    „Such jetzt keine Ausrede. Du musst es ihm erzählen. Das ist nur fair. Sonst werde ich es tun.“
    „Naja, aber glaubst du nicht, dass das die Band vielleicht noch mehr in Gefahr bringen könnte? Ich meine, es könnte doch sein, dass sich die Zwei so sehr in die haare kriegen, dass sie die band verlassen, oder so.“
    „Das Risiko musst du eingehen. Schließlich hast du dir das eingebrockt und dann musst du das auch wieder ausbaden. Ich habe dir versucht zu helfen, indem ich mit Bill rede, aber er lässt sich nichts sagen. Jetzt kannst du ihm nur noch sagen was Sache ist, und zwar dass das zwischen euch nichts werden kann! Immerhin seit ihr Brüder!“
    Wieder schwieg Tom. Er dachte an den Kuss und daran dass er ihm eigentlich gefallen hatte. Er wollte nicht, dass es aufhörte. Natürlich wusste er, dass das nichts werden kann. Aber was ist mit Georg? Für ihn hatte er auch Gefühle und wollte diese Sache ebenfalls nicht beenden.
    „Tom?! Du wirst Bill doch sagen, dass das nicht geht? Und du wirst Georg auch von dem Kuss erzählen?“
    Schweigen.
    „TOM!!!“
    „Äh…ja…werd ich machen…sorry, ich geh dann mal wieder hoch.“
    Besorgt schaute Gustav Tom hinterher. Er wusste, dass Tom es nicht machen wird. Er ahnte es irgendwie. Warum wusste er selbst nicht.
    Das heißt es blieb ihm nicht anderes übrig, als es Georg selber zu sagen. Und dann. Dann war es höchstwahrscheinlich zu Ende mit der Band.

    Tom ging langsam die Gänge entlang. Was sollte er bloss tun? Er wollte doch weder Georg noch Bill wehtun! Vielleicht sollte er einfach von Beiden die Finger lassen. Immerhin hatte er vor der Sache mit Georg immer auf Mädchen gestanden. Warum sollte es danach nicht so sein? Und das würde die Band weniger gefährden als das was sie jetzt machten. Sein Entschluss war gefasst. Zuerst würde er mit Georg reden. Würde ihm von dem Kuss erzählen und ihm sagen, dass sie das alles lieber lassen sollten. Danach würde er zu Bill gehen und das gleiche ihm sagen.
    Ehe er sich versah, stand er vor Georgs und Gustavs Zimmertür. Er zögerte. Wie sollte er denn beginnen? Und wie wird Georg wohl reagieren? Wird er sauer sein?
    „Warum wartest du denn hier vor der Tür?“
    Tom erschrak und drehte sich blitzschnell um.
    Hinter ihm stand Bill, der eben aus dem anderen Zimmer gekommen war.
    „Ähm…weißt du…ich wollte nur mal eben mit Georg reden.“, antwortete Tom.
    Bill nickte nur und ging weiter.
    Langsam hob Tom die hand und klopfte an.
    „Herein?!“, kam es von Georg.
    Tom öffnete die Tür und betrat langsam das Zimmer.
    „Hi. Was machst du denn hier?“, fragte Georg.
    „Ähm…weißt du…ich wollte eigentlich nur…“, Tom wusste absolut nicht was er sagen sollte. Jetzt wo es ernst war und er vor Georg stand, kamen wieder alle Gefühle hoch, die er in der letzten Zeit gespürt hatte.
    Georg saß ruhig auf dem Bett und sah Tom erwartungsvoll an. „Du wolltest nur?“, fragte er.
    „Naja…“, begann Tom und setzte sich neben Georg aufs Bett.



    Re: If It's Loving That You Want

    [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 30.10.2006, 14:57


    *ffgelesenhat*
    *froi*
    DIE IST TOLL!
    Sry, hab gerade null time, zum Kommi schrayben -.-
    Freu mich, wenn du trotzdem weiter machst ;)
    LG, dat Justy



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 01.11.2006, 18:13


    Nervös spielte Tom an seinen Fingern herum.
    „Naja, also es ist so…Ich habe über die ganze Sache nachgedacht…also was zwischen uns passiert ist…“, begann er. Zögerlich drehte er seinen Kopf und blickte Georg direkt ins Gesicht, um zu sehen wie er reagierte und ob er schon ahnte was kommt. Doch das war ein Fehler, denn nun, wo er Georg direkt in die Augen blickte, kamen seine ganzen Gefühle wieder an die Oberfläche. Er spürte wieder dieses Kribbeln, was in letzter Zeit so oft da war, wenn er Georg sah oder auch nur an ihn dachte.
    Tom versuchte weiter zu sprechen, doch er konnte nicht. Er wollte nicht, dass alles vorbei war.
    Plötzlich spürte er wieder das Verlangen Georg zu küssen. Langsam beugte er den Kopf nach vorn und schloss die Augen. Ihre Lippen berührten sich und Tom hatte das Gefühl in ihm würde etwas explodieren. Plötzlich war ihm alles egal. Alle Ängste, Zweifel und Sorgen waren wie weggewischt. Ihre Zungen umspielten einander. Zuerst langsam und zögerlich, später dann verlangender.
    Keiner von Beiden dachte daran, dass jeden Augenblick jemand hätte reinplatzen können. Sie gaben sich einfach ihren Gefühlen und ihrem Verlangen hin. Es gab nur noch die Beiden, alles andere war vergessen.
    Georg fuhr mit seinen Händen unter Toms T-Shirt und zog es ihm aus.
    Tom ließ es zu und erzitterte unter Georgs Berührungen. Seine Erregung war nicht mehr zu übersehen. Sein Verlangen wurde immer größer und so zog auch er Georg das T-Shirt aus.
    Langsam ließ sich Tom nach hinten sinken, sodass Georg halb auf ihm drauf lag. Georgs nackten Oberkörper auf seiner Haut zu spüren, steigerte Toms Verlangen noch mehr, sodass sein Atem schneller und flacher wurde.

    Bill ging nach unten, um sich an der Bar eine Cola zu bestellen.
    Als er in der Lobby ankam, sah er schon von weitem Gustav an der Bar sitzen. Einen Moment zögerte er. Sollte er sich mit zu Gustav setzen oder nicht? Er wollte sich nicht schon wieder einen Vortrag anhören müssen, denn es ging ihm so schon ziemlich schlecht.
    Schließlich entschied er sich dafür zu Gustav zu gehen.
    „Hey.“, sagte Bill, als er ihn erreicht hatte.
    Gustav drehte sich um und schaute Bill überrascht an.
    „Hey, hast du es etwa auch nicht mehr ausgehalten im Zimmer?“, fragte Gustav.
    „Ja, mir war das zu ruhig.“
    „Wieso? Ist Tom denn nicht vorhin ins Zimmer gekommen? Er ist doch bereits vor 10 Minuten hoch gegangen.“
    „Naja, als ich aus dem Zimmer raus bin, habe ich ihn vor deinem und Georgs Zimmer stehen sehen. Er sagte er will mit Georg reden.“
    Gustav nickte und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf seine Cola. Hatte Tom etwa doch vor Georg von dem Kuss zwischen ihm und Bill zu erzählen?
    „Gustav?! Hörst du mir zu?“, fragte Bill und riss Gustav damit aus seinen Gedanken.
    „Äh…sorry…ich war grad nicht ganz anwesend. Was hast du gesagt?“
    „Ich habe dich gefragt ob du weißt über was Tom mit Georg reden will?!“
    „Ähm…na ja….“, begann Gustav. Er wusste nicht ob er es Bill wirklich sagen sollte. Er entschied sich dafür, schließlich konnte er nicht von Tom verlangen Georg die Wahrheit zu sagen und er selbst los Bill was vor.
    „Ich denke, dass Tom Georg von dem Kuss erzählen will, der zwischen euch passiert ist…“
    Bill rutschte das Herz in die Hose. Georg wird ihn hassen, wenn er davon erfährt! Und dann wird das Ende der Band unabwendbar sein!
    „Was?!“, war das Einzige was Bill noch herausbrachte.
    „Naja, ich habe ihm dazu geraten. Schließlich hat Georg es doch verdient die Wahrheit zu erfahren oder?“, sagte Gustav zögerlich.
    „Aber…aber…dann wird er mich hassen! Und dann? Dann wird die Band nicht mehr länger existieren! Ich muss das verhindern!“, erwiderte Bill, stand auf und lief zur Treppe.
    Gustav wusste nicht warum, aber er hatte das Gefühl Bill aufhalten zu müssen, also rannte er hinterher und hielt Bill am Handgelenk fest.
    „Bill! Es ist doch bestimmt eh schon zu spät. Er ist immerhin schon seit 15 Minuten bei Georg im Zimmer. Mit Sicherheit hat er es schon gesagt. Lass sie mal in Ruhe reden.“
    Bill fiel es sichtlich schwer. Man sah ihm an, dass in ihm zwei Seiten kämpften. Die Vernunft und der Wille.



    Re: If It's Loving That You Want

    [k.l.e.i.n.e.s.] Schaf - 01.11.2006, 18:20


    der teil war widda supi
    *quietsch*
    an einer so tollen stelle haast du aufgehört...
    *versautgrinZz*
    das ist gemein...
    *schmoll*
    mach bidde bald weiter, HDGDL, Janni



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 04.11.2006, 18:38


    Schließlich siegte der Wille, Bill riss sich los und sagte: „Tut mir leid. Aber ich will nicht, dass wegen mir die Band auseinander bricht. Ich werde das jetzt mit den Beiden klären.“ Dann rannte er weiter nach oben.
    „Scheiße.“, flüsterte Gustav und rannte hinterher. Kurz bevor Bill das Zimmer erreichte, hielt Gustav ihn auf.
    „Jetzt hör mir mal zu! Die letzten Tage war es dir auch egal was mit der Band passiert. So kam es mir jedenfalls vor. Jetzt ist es ein bisschen zu spät für Reue! Lass sie jetzt erst mal in Ruhe und red dann später mit ihnen. Bitte. Nicht, dass Tom wieder so gereizt reagiert, wenn du reinplatzt. Du weißt doch was das letzte Mal passiert ist, als du in sein Zimmer gegangen warst und er sich grad mit Georg unterhalten hatte.“
    Bill musste einsehen, dass Gustav Recht hatte.
    „Okay. Dann red ich später mit ihnen.“, sagte Bill.
    Gustav fiel ein Stein vom Herzen. Er wusste selbst nicht warum er Bill eigentlich so sehr daran gehindert hatte. Aber er war froh, dass er ihn umstimmen konnte.
    „Wie wäre es wenn wir uns die Zeit mit Billard vertreiben?“, fragte Gustav dann.
    Bill nickte und so machten sie sich auf den Weg.

    Nach etwa einer Stunde gingen die Beiden wieder nach oben, um sich langsam ins Bett zu legen. Bill ging ins Zimmer und rechnete fest damit, dass Tom schon schlief oder wenigstens schon im Zimmer war, aber er war nicht da.
    *Komisch…*, dachte Bill und schaute vorsichtshalber auch im Bad nach, doch da war er auch nicht.
    Bill war drauf und dran nach drüben zu Gustav zu gehen und dort zu gucken, aber schließlich entschied er sich dagegen. Er war viel zu müde, zog sich um, legte sich ins Bett und schlief sofort ein.

    Gustav öffnete die Tür und schaltete das Licht an. Er schaute aufs Bett, um zu gucken ob Georg schon schlief, da blieb er plötzlich wie angewurzelt im Zimmer stehen.
    Ja, Georg lag schon im Bett und schlief. Aber neben ihm lag Tom und schlief ebenfalls! Beide waren Oberkörper frei. Ob sie noch Boxershorts trugen, konnte er nicht sehen, aber er wollte es auch nicht wissen.
    *Zum Glück habe ich Bill vorhin davon abgehalten hier rein zu gehen. Der hätte ja wieder einen Schock bekommen.*, dachte Gustav.
    Einen Moment überlegte er ob er Tom wecken sollte, doch er entschied sich dagegen. Es wäre sicher ziemlich peinlich für ihn.
    Notgedrungen ging er zu Bill rüber und legte sich dort in das Bett, welches eigentlich für Tom bestimmt war.

    Am nächsten Morgen wurde Bill von einem lauten Knall wach. Er schreckte hoch und sah wie Tom in Boxershorts am Fußende des Bettes stand und leise fluchte. Vermutlich hatte er sich am Bett eingehauen.
    „Wo…?!“, wollte Bill gerade fragen, als er rüber zu Toms Bett guckte und sah wie Gustav darin schlief.
    Verwirrt blickte er von Tom zu Gustav und wieder zurück.
    „Habt ihr zusammen in einem Bett geschlafen?!“, fragte Bill.
    „Was?! Nein.“, sagte Tom sofort.
    „Aber wo hast du dann geschlafen?“
    Tom antwortete zunächst nicht. Er fühlte sich ertappt.
    „Äh…weißt du…“ Wie sollte er das Bill jetzt erklären?
    „Hast du drüben bei Georg geschlafen?“, fragte Bill. Doch er konnte sich die frage schon selbst beantworten. Wo soll er sonst geschlafen haben? Auf dem Flur?!
    Doch es wurde noch durch Toms zögerliches Nicken bestätigt.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 19.11.2006, 00:20


    Bill fühlte Eifersucht in sich aufsteigen. Doch er ignorierte es so gut es ging und nickte nur. Dann legte er sich wieder hin und deckte sich bis zu den Schultern zu.
    Tom stand noch einige Sekunden da und beobachtete seinen Bruder. Er wusste nicht wie er Bills Verhalten beurteilen sollte. Er konnte es nicht leiden, wenn er nicht wusste was im Kopf seines Bruders vorging, denn sonst hatte Bill ihm immer alles erzählt. Doch er war sich sicher, dass sich das in den letzten Tagen sehr verändert hatte. Er würde wohl nie mehr so ungestört mit Bill über alles Mögliche reden können. Das machte ihn traurig.
    Tom wandte sich nun seinen Koffer zu und suchte ein paar Sachen raus, dann verschwand er im Bad.
    In dem Moment wachte auch Gustav auf. Er wunderte sich einen Moment warum er nicht in seinem Zimmer lag, als er sich wieder an die gestrigen Ereignisse erinnerte. Er richtete sein Blick auf Bill. Er konnte nicht sehen ob Bill noch schlief, weil Bill mit dem Rücken zu ihm lag.
    „Bill?!“, fragte er.
    „Mmmh?“, war Bills Antwort.
    „Nichts. Ich wollte bloss wissen ob du schon wach bist.“
    „Ja, bin ich.“
    Gustav überlegte einen Moment, ob er vielleicht fragen sollte, ob Tom schon mal hier aufgetaucht war, doch er entschied sich dagegen.
    In dem Moment öffnete sich die Badtür wieder und Tom trat heraus.
    „Guten Morgen.“, sagte Gustav.
    Tom guckte erschrocken auf Gustav und wurde ein wenig rot.
    „Äh…Guten Morgen.“ Ein Weilchen stand er noch schweigend im Zimmer, dann sagte er: „Ich…äh…ich geh mal runter frühstücken.“
    Gustav nickte, dann stand er auf und ging rüber in sein Zimmer, um sich umzuziehen.

    Zwei Stunden später saßen sie bereits wieder im Van auf dem Weg zum nächsten Event. Diesmal ging es nach Köln zu „TV Total“.
    Im Van herrschte wieder eisige Stille. Keiner sprach ein Wort.

    Als die angekommen waren, wurden sie sofort in den Backstagebereich gebracht.
    „Denkt dran Jungs, in einer viertel Stunde geht der Soundcheck los.“, sagte Saki, „Und danach habt ihr noch ein Interview. Also wir haben noch viel zu tun bis zum Beginn der Show.“
    Die Vier nickten und machten sich schon mal auf den Weg zur Bühne.

    „Tom! Konzentrier dich bitte! Wir habe nicht mehr so viel Zeit.“, sagte Saki.
    Tom seufzte. Er hatte das Gefühl sich überhaupt nicht konzentrieren zu können. Ständig verspielte er sich und er konnte nichts dagegen tun.
    Nach scheinbar unendlich vielen Versuchen waren sie schließlich fertig mit dem Soundcheck und gaben das Interview. Mal wieder wurden immer die gleichen Fragen gestellt.

    „Jungs! Es geht gleich los!“, rief Saki, als die Vier in ihrem Raum im Backstagebereich saßen. Bill, Tom, Gustav und Georg standen auf und stellten sich in Position hinter der Bühne.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 27.11.2006, 17:28


    „Heute haben wir eine Band zu Gast, die schon zweimal hier war. Und wenn Sie das schreien im Hintergrund hören, dann wissen Sie auch schon wer das ist. Hier sind Tokio Hotel!“, rief Stefan Raab.
    Bill ging gefolgt von den anderen die Treppe nach unten, gab Stefan die Hand und setzte sich auf die Couch. Er setzte sein typisches Grinsen auf, doch diesmal war es nicht echt. Er konnte die ganze Zeit nur daran denken, dass Tom bei Georg übernachtet hatte. Ob die Zwei wirklich so weit gegangen sind und miteinander geschlafen haben? Wieder fühlte er die Eifersucht ins sich aufsteigen. Er wusste, dass er die Gefühle, die er für Tom hatte, eigentlich nicht haben durfte, doch er konnte nichts dafür. Er schaffte es einfach nicht sie los zu werden. Wie denn auch?! Bill wünschte sehnlichst, dass die Show endlich zuende war.
    „Und habt ihr zur Zeit Freundinnen?“, fragte Stefan.
    „Äh…nein…wir sind alle noch Solo.“, antwortete Bill.
    „Kaum zu glauben bei so vielen hübschen Fans die ihr habt.“, sagte Stefan grinsend.
    „Naja, wir haben nicht wirklich Zeit für eine Beziehung.“
    „Würdet ihr es euren Fans denn sagen, wenn ihr verliebt wärt, oder ihr eine Freundin hättet?“
    „Ja, natürlich! Auf jeden Fall.“, sagte nun Tom.
    Bill warf ihm einen kurzen Seitenblick zu und vervollständigte dann: „Aber wir würden erst mal nicht sagen wer es ist, um sie aus der Öffentlichkeit rauszuhalten. Schließlich hat sie ja dann nichts mit der Band zu tun, sondern nur mit unserem Privatleben.“
    „Okay, wir sehen euch ja gleich noch auf der Bühne, wo ihr eure neue Single ‚Der letzte Tag’ spielen werdet, aber vorher machen wir noch eine kleine Pause.“, sagte Stefan gutgelaunt und grinste in die Kamera.
    Die Jungs stellten sich inzwischen auf die Bühne und nahmen ihre Instrumente auf.
    „Tom! Vergiss nicht: Konzentrier dich!“, rief Saki.
    Tom nickte nur und konzentrierte sich auf seine Gitarre.
    Und schon ging die Show wieder weiter. Stefan kündigte ihren Auftritt noch mal an und dann begannen sie zu spielen.
    Doch diesmal war es Bill, der sich nicht konzentrieren konnte. Gerade wollte er anfangen mit singen, als er plötzlich eine Art Blackout hatte. Er konnte sich nicht mehr an den taxt erinnern, obwohl er ihn schon zigtausend mal gesungen hatte. Panik stieg in ihm auf. Er blickte zur Seite und schaute in Toms erschrockenes Gesicht.
    Auch Tom hatte noch nie erlebt, das sein Bruder den Text vergaß! Doch ehe noch groß zu überlegen stellte er sich an das Mikro, das vor ihm stand und fing an zu singen, um Bill ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Bill stimmte erleichtert mit ein, weil er sich wieder erinnerte und sang schließlich allein weiter.
    Als der Auftritt zuende war, verließ Bill als erster die Bühne und rannte sofort Richtung Backstage - Bereich.
    „Bill!“, rief Saki ihm noch hinterher, doch da war er schon verschwunden.
    „Was war denn los?“, wandte er sich nun an Tom.
    Der zuckte nur die Achseln und blickte in die Richtung in der Bill verschwunden war.
    „Du weißt doch sonst immer alles über deinen Bruder. Geht es ihm nicht gut?“, hakte Saki weiter nach.
    „Ich…ich weiß es wirklich nicht. Er hat nichts gesagt.“, sagte Tom kleinlaut, denn eigentlich wusste er ganz genau was mit Bill los war. Mit Sicherheit lag es daran, dass er heute bei Georg übernachtet hatte. Tom bekam auf einmal ein schlechtes Gewissen. Er hatte nur an sich gedacht und nicht an Bill. Schon nach dem Kuss hatte Tom vermutet, dass Bill mehr für ihn empfand als reine Geschwisterliebe. Und er hatte darauf keine Rücksicht genommen. Er hatte einfach auf Bills Gefühlen rumgetrampelt.
    „Tom! Geh raus und red mit ihm.“, sagte Saki.
    „Äh…..Ja….“, erwiderte Tom. Eigentlich war es die denkbar schlechteste Idee gerade Tom zu schicken, aber Saki wusste ja nichts von dem Durcheinander, was gerade in der Band herrschte und deshalb konnte man es ihm auch nicht verübeln.



    Re: If It's Loving That You Want

    Krizzipizzi - 27.11.2006, 19:21


    Au scheiße!! :shock:
    Nya, wie gut dass Tom auch singen kann, wa :P und wenn nich dann hatten die Fans n bissel was zu lachen ^^

    Das is aba auch verzwickt da... Ich hoffe nur das Georg und Tommy zusamm bleiben und dass Bill seine Gefühle für Tom verliert, oder plötzlich entdeckt, dass Gusti viiieeeel bessa is :twisted: ;)



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 02.12.2006, 17:56


    Tom ging langsam durch die Gänge des Backstage-Bereichs und schaute in jedes Zimmer, ob Bill sich dort aufhielt. In einem Zimmer im hintersten Teil des Gebäudes fand er ihn schließlich. Er saß in der Ecke auf einem Sessel und sah aus wie ein Häufchen Elend.
    Tom stand nun im Zimmer und wusste nicht was er sagen sollte. Schließlich war es auch seine Schuld, dass es Bill so schlecht ging.
    „Was ist?!“, fragte Bill kühl.
    „Ich….äh….“, Tom blieben die Worte im Hals stecken. Was sollte er denn sagen? Schließlich konnte er es Bill nicht verübeln, dass er ihn hasste.
    „Wenn du nichts zu sagen hast, kannst du wieder gehen.“, sagte Bill wieder mit dieser kühlen Stimme.
    „Bill…“, Toms Stimme klang fast flehend. Er wollte nicht, dass sein Bruder ihn hasste. Schließlich war Bill immer derjenige gewesen mit dem er über alles reden konnte und dem er alles anvertrauen konnte. Sollte das jetzt von einem Augenblick zum anderen vorbei sein?
    Bill stand auf und stellte sich direkt vor seinen Bruder.
    Tom blickte in Bill’s Augen und was er dort sah, erschreckte ihn. Er sah dort nicht nur Verzweiflung und Enttäuschung, sondern auch unglaubliche Wut.
    „Bill, es tut mir so leid. Ich konnte doch nicht ahnen…..“, versuchte Tom die Situation zu retten, doch er wurde von Bill unterbrochen: „Es ist zu spät.“ Dann rannte er nach draußen.
    „Bill, warte bitte!!!“, rief Tom ihm hinterher, doch er hörte nicht auf ihn.
    Tom stiegen die Tränen in die Augen. Was hatte er da nur angerichtet?
    Er blickte noch einmal auf den Sessel auf dem Bill eben noch gesessen hatte und sah etwas, was ihm vorher gar nicht aufgefallen war. Auf dem Sessel lag ein Zettel.
    Tom nahm ihn in die Hand und sah, dass es Bill’s Handschrift war. Er las:

    Tom,
    Sicherlich hast du schon gemerkt, dass ich mehr für dich empfinde, als es eigentlich normal ist.
    Ja, ich liebe dich! Und das von ganzem Herzen.
    Ich weiß, dass eine Beziehung keine Zukunft hätte, aber ich kann gegen meine Gefühle nichts tun.
    Ich kann es einfach nicht ertragen, nie meine Gefühle mit dir teilen zu können. Stattdessen muss ich zugucken, wie dein Herz für jemand anderes schlägt. Das kann ich einfach nicht.
    Bitte verzeih mir…
    In Liebe Bill

    Tom sank das herz in die Hose. Er hatte wirklich nicht gewusst wie schlimm es um seinen Bruder stand.
    Kurz entschlossen rannte er aus dem Zimmer und die Gänge entlang und rief verzweifelt nach Bill. Die Tränen flossen ihm ungehindert über die Wangen. Er hatte unendliche Angst. Es wäre seine Schuld, wenn Bill sich etwas antut.
    Gerade rannte er um eine Ecke, als er plötzlich mit Gustav zusammenstieß. Nach Gleichgewicht ringend, taumelte er nach hinten und blickte in das erschrockene Gesicht von Gustav. Hinter ihm standen noch Georg und Saki.
    „Tom, was ist denn los?!“, fragte Gustav sofort.
    Tom brachte kein Wort heraus. Er hielt ihm bloss den Brief entgegen.
    Gustav las ihn sich durch und seine Augen wurden immer größer.
    „Scheiße!“, rief er.
    Saki nahm ihm den Brief aus der Hand und las ihn ebenfalls.
    „Tom! Wo ist Bill hingerannt?“, fragte Saki sofort.
    „Ich… ich weiß es nicht.“, sagte er mit erstickter Stimme.
    „Ihr Drei fahrt sofort ins Hotel! Ich werde ihn suchen!“, befahl Saki.
    „Nein! Wir suchen mit! Schließlich ist geht es auch uns was an.“, reif Gustav sofort.
    „Seit doch vernünftig. Wenn euch jemand erkennt, dann wäre das nur hinderlich für die Suche!“
    „Na und, aber wir hätten zu viert immer noch mehr Chancen ihn zu finden, wenn wir uns aufteilen, als wenn einer allein geht.“
    „Okay, okay.“, erwiderte Saki schließlich, da sie keine Zeit zu verlieren hatten.



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 03.12.2006, 18:15


    So meine Lieben. Das ist nun der letzte Zeil der FF. Sie ist also zu Ende.^^ Ich würde mich freuen, wenn auch die Stillleser (falls welche vorhanden sind xD) einen Kommi schreiben würden. Danke.

    ---------------------------------

    Bill rannte einfach ziellos durch die Kölner Straßen. Kaum noch jemand war um die Zeit unterwegs. Ihm war es recht. Was hätten denn die Fans gedacht wenn sie ihn so gesehen hätten?
    In einer dunklen Gasse machte er halt, lehnte sich an die Wand und rutschte an ihr herunter. Dann vergrub er sein Gesicht in den Händen. Er sah keine andere Möglichkeit mehr. Er konnte die ganze Situation nicht ertragen. Vor paar Tagen hatte er noch gedacht erwürde es schaffen. Doch jetzt….jetzt war er sich sicher, dass er es nicht schaffte.
    Bill holte seinen Mp3-Player aus der Tasche und schaltete ihn an.

    So wie du mich ansiehst.
    So wie du mich ausziehst.
    So wie du dich festliebst, soll s sein.

    So wie du mir Mut machst.
    So wie du mich anlachst.
    So wie du mich sein lässt, wie ich bin.

    Ist ein wunder,
    ist ein wunder,
    ist ein wunderbares Glück.
    Ist ein wunder,
    ist ein wunder,
    ist ein wunderbarer Augenblick.

    Zu sterben.
    Denn schöner kann es gar nicht werden,
    in deinen Armen zu sterben.
    Denn schöner kann es gar nicht sein,
    zu sterben.
    Denn schöner kann es gar nicht werden,
    in deinen Armen zu sterben.
    Denn schöner kann es gar nicht sein…

    Bill schaute neben sich und sah eine zerbrochene Flasche Bier. Wahrscheinlich von irgendeinem Obdachlosen, der sie hier einfach entsorgt hat.
    Er nahm eine Scherbe und betrachtete sie. Die Tränen liefen ihm ungehindert über die Wangen. Er fühlte sich leer, verlassen und einsam…

    Tom, Gustav, Georg und Saki suchten alle Straßen in der Umgebung ab, doch nirgends war eine Spur von Bill.
    „Wo kann er denn nur sein?!“, fragte Saki, eher sich selbst als irgendjemand anderes.
    Tom war vollkommen verzweifelt. Er hatte unendliche Angst um seinen Bruder. Er würde es nicht ertragen, wenn sich Bill etwas antat und es dazu noch seine Schuld war.
    „Wir finden ihn schon.“, versuchte Gustav Tom zu beruhigen, doch es gelang ihm nicht, denn auch er hatte Angst um Bill.

    Denn schöner kann es gar nicht werden,
    in deinen Armen zu sterben.
    Denn schöner kann es gar nicht sein,
    zu sterben.

    Langsam näherte sich Bill mit der Scherbe seinem Unterarm. Er wollte sterben. Er wollte endlich fliehen vor diesen Qualen.
    Ein leichter Druck genügte und das Blut lief in Strömen über seinen Unterarm. Er spürte keinen Schmerz. Nur die Verzweiflung, die in ihm herrschte.
    Er lehnte seinen Kopf an die Wand und schaute nach oben in den Himmel. Keine Wolke war zu sehen, sodass man jeden einzelnen Stern erkennen konnte.
    Bill spürte wie er immer schwächer wurde. Er fiel seitlich um und lag nun auf dem kalten Boden. Er fing an zu zittern.
    Schließlich schloss er seine Augen und wartete auf den Tod…

    Denn schöner kann es gar nicht werden,
    in deinen Armen zu sterben.
    Denn schöner kann es gar nicht sein,
    zu sterben.

    Die Vier rannten weiter durch die Gassen. Es war dunkel, sodass sie kaum was erkannten.
    Tom entdeckte ihn zuerst. Wie er da auf dem Boden lag. Umgeben von seinem eigenen Blut.
    „Nein!“, schrie Tom und rannte auf den leblosen Körper seines Bruders zu, hob seinen Oberkörper hoch und drückte ihn fest an sich.
    Er fühlte sich kalt an. So ganz ohne Leben.
    „Bill! Warum?! Warum nur?!“, schrie er immer wieder und vergrub sein Gesicht an der Schulter seines Bruders.
    Tom wusste, dass Bill ihm nicht antworten würde. Nie wieder…

    Keiner mehr da, der mich wirklich kennt.
    Meine Welt bricht grad zusammen und es läuft n Happy End.
    Um dich weinen soll ich nicht, ich weiß unterblich sind wir nicht.
    Aber du hast mal gesagt:

    Wenn nichts mehr geht werd ich ein Engel sein, für dich allein.
    Und dir in jeder dunklen Nacht erschein.
    Und dann fliegen wir, weit weg von hier.
    Wir werden uns nie mehr verlieren.

    Bis du mir das erste Mal erscheinst.
    Stell ich mir vor, dass du von oben mit den Wolken für mich weinst,.
    Ich wart unendlich lang auf dich, doch so unendlich ist das nicht,
    denn du hast mal gesagt:

    Wenn nichts mehr geht werd ich ein Engel sein, für dich allein.

    Ende



    Re: If It's Loving That You Want

    Krizzipizzi - 03.12.2006, 21:06


    O.o
    ...
    ...
    ...
    *schluck*
    :shock:

    Was isn da jetz passiert? *das.alles.nochma.realisier*
    :shock:
    *realisiert.hat*

    WAAHAHAHAHAAA *heul* *schluchz* *flenn*

    Das kann doch nich wahr sein!! Jetz hat der sich einfach umgebracht und du beschreibst das auch noch so treffend!! Die Zeilen von 'Wenn nichts mehr geht' am Ende machen das ganze nochmal ne Spur dramatischer...

    Zitat: Tom wusste, dass Bill ihm nicht antworten würde. Nie wieder…
    Und dieser Satz hatte es verdammt nochmal in sich! Da bekommt das Wort 'Ewigkeit' für mich nochmal eine neue Bedeutung! Man spürt, wie Tom bewusst wird, dass es eine sehr, sehr lange Zeit sein wird! Und das macht einen gleich auch noch traurig! :cry:

    Also, was ich dir sagen wollte: Du hast ein wirklich wundervolles, treffendes und herzergreifendes Ende geschrieben - mir war richtig zum Heulen zu Mute... :( Aber ich konnte nich, weil das alles so verzweifelt und traurig zugleich war! Und dann hör mal 'Funeral Song' von 'The Rasmus' dazu... Das is die Härte!! :)

    Was mich zum Schluss noch interessieren würde ist, wie es mit Georg und Tom weiergeht.

    Liebe Grüße - die Krizzi :-D



    Re: If It's Loving That You Want

    SchokoTussi - 04.12.2006, 22:32


    o_O

    na ja, ich hab mich ja schin gewundert als du mich angeschrieben hast udn meintest, dass die zu ende sei und hatte schon so nen kleinen Hintergedanken, dass die nicht gerade gesund zuende geht.
    Aber iwie hatte ich imma noch so en bissel Hoffnung, dass Bill heil und unbeschädigt bleibt, aber na ja, hoffnung ist eben der krankhafte Glaube an den Eintritt des unmöglichen...!

    Ach ja, ne frage wegen dem Song den Bill hört, wie heißt der oder stammt der Text aus deiner Feder?
    Weil es kann sein das ich den schon mal gehört hab aber wieder vergessen :?
    *vergesslich binz*
    :oops:

    Na ja, hast du vor von der FF en zweiten teil zu schreiben, so nach Bills tod?
    Oder schreibst du jetzt erst mal nur noch bei deiner andern weiter und fängst keinen neue an?
    (egal ob ganz neue oder eben zweiter teil)

    ich würd mich jeden falls freuen, obwohl ... upps .....
    ich glaub ich lange bei der tad kann auch ein anfang sein nicht mehr gepostet oder? :oops:
    *Kop einzieh*

    joa, ich geh dann mal

    *mit taschentuch der FF hinterher wink*

    Bye bye
    :wink:



    Re: If It's Loving That You Want

    *fallenAngel* - 04.12.2006, 22:38


    Das Lied was Bill hört ist von Liza Li 'Sterben'.^^
    Danke für eure lieben Kommis.

    @ Krizzipizzi: Also ehrlich gesagt habe ich mir darüber, wie es nun mit Tom und Georg weitergeht noch keine Gedanken gemacht.^^

    @ SchokoTussi: Also ich habe auch darüber nachgedacht einen zweiten Teil zu schreiben. Aber im Moment nicht, weil ich ja hier noch 2 FF's am Laufen habe und wirklich Ideen habe ich auch grad nicht um einen 2. Teil anzufangen. Aber falls ich das irgendwann mal machen sollte, dann sag ich es dir.^^



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