Tokio Hotel - Fanfictions
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Alle Beiträge und Antworten zu "Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]"

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 18.04.2006, 12:21
Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]
1. Autor: darkness angel (me ;) )
2. Art der Story: Drama, Lime (vielleicht später noch lemon - weiß nicht...)
3. Hauptpersonen: Tom und Bill
4. Rating: PG-14/PG-16
5. Warnungen: ToBi ff ;)
6. Disclaimer: nein, ich verdiene kein geld mit dieser ff und alles was passiert ist natürlich ausgedacht.... naja der größte teil *grins* is auch einiges wahres mit drin....
7. Claimer: naja... die story? XD und Andi gehört auch mir *hrrhrr* nein... leider nicht *flenn*


Kapitel 1


„Aufstehen Bill, die Schule beginnt wieder! Hast du wieder vergessen deinen Wecker zu stellen?! Beeil, dich, sonst schaffst du den Bus nicht mehr – und wie sieht das hier eigentlich schon wieder aus? Ich hab dir schon vor Tagen gesagt, dass du die Pizzaschachteln endlich mal entsorgen sollst! Denen wächst ja schon Fell...“
Das waren eindeutig zu viele Informationen für Bill. Wie konnte seine Mutter nur von ihm verlangen, dass sein Gehirn so schnell eingeschaltet war, wie das Licht, welches sein gesamtes Zimmer überflutete. Er kniff die Augen zusammen und zog seine blaue Decke über den Kopf.
Schule... Wieso musste sie nur so früh beginnen? Konnte die erste Stunde nicht erst um neun oder so anfangen? Dann könnte man wenigstens noch ein bisschen länger schlafen, schließlich wurde einem ja selbst im Biologieunterricht eingebleucht, dass der Mensch ja so viel Schlaf, besonders im Wachstum benötige... Okay, wahrscheinlich könnte man dies eh nicht durchsetzen – man könnte schließlich genauso gut Abends eher ins Bett gehen... Aber mit 16 Jahren sah man das halt noch ein wenig anders. Wer wollte denn schon Abends um 9 Uhr in der Falle liegen? Bill bestimmt nicht, besonders nicht, wenn Abends noch so tolle Filme liefen, die man auf gar keinen Fall verpassen wollte.

„Tom, ich sag es dir jetzt nicht noch einmal!“, drang es aus dem Nebenzimmer.
Sein Zwillingsbruder schien wohl ebenfalls lieber noch ein bisschen schlafen zu wollen...
Wie spät war es eigentlich?
Bill wälzte sich auf die andere Bettseite und linste auf seinen Wecker.
„Verdammt! SO spät ist es schon?!“
Mit einem Satz hetzte er aus dem Bett, vorbei an den gammeligen Pappschachteln, torkelte ins Badezimmer und sprang unter die Dusche. Er genoss den heißen Wasserstrahl, der auf Bills nackte Haut prasselte, hatte aber nicht die Zeit um lange darunter zu bleiben. Also kletterte er, so schnell es halt ging, wieder aus der Dusche und rubbelte sich mit ein Handtuch seinen 1m 77cm großen Körper trocken.
„Na supi.... Jetzt hab ich meine Klamotten auch noch im Zimmer liegen gelassen...“, murrte er vor sich hin, ging zur Tür und öffnete diese einen kleinen Spalt.
„TOOOM? Kannst du mir eben schnell meine Klamotten aus`m Zimmer holen? Ich Trantüte hab sie dort liegen gelassen und ich hab echt kein Bock, jetzt nackt durch die Bude zu laufen!“
„Klar, bin sofort da!“, klang es aus dem Flur und keine Minute später stand auch schon sein 10 Minuten älterer Bruder am Türrahmen. In der Hand hielt er den Bündel von Klamotten.
Neckisch blickte er an Bill hinunter.
„Sexy!“, grinste er, drückte Bill die Klamotten in die hand und verschwand wieder durch die Tür.
Was sollte das denn jetzt??, dachte sich Bill und er wurde rot wie eine Tomate. Tom hatte ja schon des öfteren neckische Kommentare bezüglich Bill gemacht, aber... noch nie hatte er ihn als sexy bezeichnet.... Ob er das wohl ernst meinte? Oder war dies, wie sonst eigentlich auch, nur wieder einer seiner Scherze?
Bill hatte so oder so keine Zeit, um sich lange Gedanken darüber zu machen, schließlich wollte er auf alle Fälle noch den Schulbus erwischen.
In Rekordgeschwindigkeit zog er sich an, stylte sich und verließ mit Tom das Haus. Der Bus wartete schon auf sie.
Als sie diesen betraten, wurden sie mit neugierigen Blicken gemustert. Einige Mädchen fingen an zu kichern, während der ein oder andere Junge den Zwillingen finstere Blicke zuwarf. Anscheinend wusste mittlerweile jeder, was die beiden in den Sommerferien getrieben haben. Kein Wunder. Schließlich prangten ihre Gesichter von allen Zeitschriftencovern und ihre erste Single „durch den Monsun“, die sie mit ihren beiden Freunden Gustav und Georg aufgenommen hatten, schoss direkt bis an die Spitze der Charts.
Eines war klar: Die beiden würden wohl heute in der Schule viel zu erklären haben...



So... des war nun des erste Chap ^^ wenns euch gefällt kommt des nächste ;P

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Anonymous - 18.04.2006, 13:16

der anfang gefällt mir schon richtig gut!!
würde mich über eine fortsetzung freuen und hoffe für dich das du noch mehr kommis bekommst. weil das lesen deiner ff lohnt sich bist jetzt echt :wink:

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

000iria000 - 18.04.2006, 15:53

habs mir gerade durchgelesen!!^^
erstmal :hammer schreibstil! xD
gefällt mir ganz gut!^^
die story is auch geil! xD

also ich kan mich nicht beklagen!! also schnell weiter! xD

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Minnie - 18.04.2006, 16:31

ich fidns mal sehr interessant
bitte poste weiter......
bin schon so gespannt

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Anonymous - 19.04.2006, 19:29

hach ja.....eine shonen-ai...das is doch was schönes!!! :-D
dein Schreibstil gefällt mir....ein Grund mehr diese FF weiter zu lesen....
Würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen!

lg Caro

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 21.04.2006, 11:59

Okaaaaay~ vielen vielen dank für eure kommies *knutscha* dann gehts auch gleich schön weiter mit kapitel 2! - viel spaß ^^



Kapitel 2


Als die zwei den Schulhof betraten, war es nicht weniger so, wie sie es sich vorgestellt hatten. Ein riesiger Kreis von Schülern versammelte sich um die Zwillinge und redeten wild durcheinander.
Bill warf Tom einen verzweifelten Blick zu, doch der grinste nur. „Tja Brüderchen, dann erklär den Leuten mal, was Sache ist.“
„Wieso denn ich?“, nörgelte Bill neben Tom.
„Na, schließlich bist du unser Frontmann, nicht wahr?“
„Ja und? Denkst du ich wär....“ Bevor Bill zuende reden konnte wurde er heftig von hinten angerempelt. Zwischen den beiden schob sich Tobias hervor. Ein Schrank von einem Schüler, der es sich zum Hobby gemacht hat Bill zu quälen, seit die Zwillinge zwangsversetzt wurden.
„Hallo Billy-Boy, na was geht?“, begrüßte er ihm in einen überaus übertriebenen ironisch freundlichen Tonfall.
„Lass mich in Ruhe man...“, murrte Bill und versuchte sich an ihm vorbei zuquetschen. Dieser stellte sich allerdings quer und baute sich vor dem Schwarzhaarigen auf.
„Was bist du denn so unfreundlich zu mir? Hab ich dir etwa was getan?“
Bill schaute ihn verständnislos an. „Nein, natürlich nicht.... Ich find`s total toll ständig von dir fertig gemacht zu werden... Was hast du denn gedacht?“
Ein hämisches Grinsen breitete sich auf Tobias` Gesicht aus. „Gut, dass wir uns verstehen Schätzchen. Wäre anders auch gar nicht schön gewesen. Schliesslich habe ich mich doch so was von unsterblich in dich verliebt...“ Damit näherte er sich Bill und strich ihm mit der Hand übers Gesicht. Bill bebte innerlich, beherrschte sich aber, nicht auszurasten. Was hätte er auch machen sollen? Zuschlagen? Dann wäre er der erste gewesen, dem man hätte begraben können! Tobias hatte ja auch mindestens das dreifache von Bills Gewicht und wesentlich mehr Muskelmasse. Selbst wenn er mit Tom auf ihn losgegangen wäre, hätten die zwei den kürzeren gezogen. Apropos. Wo war Tom eigentlich?
Bill blickte umher und entdeckte seinen Bruder, wie er ein bisschen entfernt von zwei weiteren Mitschülern in Schacht gehalten wurde, damit er ihm ja nicht zur Hilfe eilen konnte.
Man konnte deutlich erkennen, wie er vor Wut schäumte.
„Ey du Pisser! Lass deine schmierigen Finger von meinem Bruder, sonst setzt was !“, kam es von ihm. Man konnte ihn ruhig abdrängen, aber sein Mundwerk funktionierte immer noch prächtig.
Tobias ließ von Bill ab und wandte sich Tom zu. „Kleiner, ich hoffe mal für dich, dass ich mich da gerade verhört habe..“ Er kam Tom bedrohlich nah, doch dieser ließ sich dadurch nicht einschüchtern.
„Nein hast du nicht! Ich sag`s dir auch liebend gerne noch einmal, damit dein kleines verschrumpeltes Hirn auch mit kommt: Lass deine schmierigen Finger von meinem Bruder, du Pisser!“
Bill stand da wie angewurzelt. Das würde nicht gut gehen. Wenn Tom so weiter macht, dachte er, müsse man ihn wohlmöglich noch von der Intensivstation abholen. „Sag mal, bist du wahnsinnig? Willst du unbedingt von Tobias nach links gezogen werden, oder was?!“
Tom rümpfte die Nase. „Ach, und willst du da einfach nur tatenlos rummstehen und dich bescheißen lassen?!“ Er wich einen Schritt zurück, da Tobias bedrohlich die Hand zur Faust ballte und zu einem Schlag ausholte. Gerade, als er Tom eine verpassen wollte sprang jemand dazwischen.
„Manmanman Alter, du willst doch nicht gleich am ersten Schultag Ärger kassieren oder? Ich denke nicht, dass das den Lehrern so erfreuen wird... Außerdem dachte ich eigentlich, dass wir eine Vereinbarung haben – oder irre ich mich da?“
Tobias senkte die Faust wieder und musterte den blondhaarigen Jungen mit einem kritischen Blick. „Na gut...“ Sein Blick wanderte rüber zu Tom. „Aber das nächste Mal, werde ich deinen kleinen Freund hier nicht verschonen...“ Er wandte sich ab, gab Bill noch einen imaginären Luftkuss und trommelte seine beiden Kumpels zusammen. „Wir sehen uns Süße!“, sagte er noch, bevor er mit seinen Leuten wieder abdampfte.
„Mensch, das war aber echt Haarscharf. Danke Andi!“ Bill kam auf den Wasserstoffblonden zu und gab ihm einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter. Auch Tom begrüßte ihn erfreut.
„Echt Mann! Wie oft du uns schon aus der Scheiße geritten hast- echt Wahnsinn!“ Das hätte Tom wohl laut sagen können. Wirklich immer, wenn die Zwillinge Scheiße bauten, was ja nicht relativ selten war, war Andi immer derjenige, der sie wieder da raus boxte. Obwohl man auch bedenken musste, dass er alleine manchmal schlimmer war, als Bill und Tom zusammen. Und das war durchaus eine riesen Kunst. Die drei passten einfach wie Arsch auf Eimer. Sie hatten sich echt gesucht und gefunden. Da lag es auch wohl nahe, dass er der beste Freund der beiden war.
„Na, dann könnt ihr mal froh sein, dass dies ein rein Freundschaftlicher Dienst war und ich kein Geld von euch verlange“, grinste er. „Sonst wär ich wohlmöglich noch Millionär... Mhm... Schade eigentlich... Jetzt wo ihr Stars seit, braucht ihr doch sicherlich einen Bodyguard oder? Ich biete mich auch zum Freundschaftspreis an!“
„Ach... Wir können schon noch auf uns alleine aufpassen“, lachte Bill.
„Außerdem ist die Fanhysterie ja nicht soo groß...“, ergänzte Tom.
„Von wegen. Wenn ihr wüsstet, was in Magdeburg alles abgegangen ist, als ihr weg wart!“, entgegnete Andi und warf einen Blick auf seine Armbanduhr. „Ich schätze, wenn wir zu Sozi nicht zu spät kommen wollen, dann sollten wir mal so langsam abdampfen!“
Bill seufzte. „Ihr zwei habt`s gut – ich hab inner ersten sofort Mathe bei Brunert. Ich stress lieber, bevor ich mir noch n Tadel einfange!“
„Alles klar Brüderchen. Wir sehen uns dann in der großen Pause! Bis später!“ Tom grinste seinen Bruder noch kurz an, bevor er, mit Andi im Schlepptau in das Gebäude sauste.
Bill sah den beiden kurz nach und machte sich dann selbst auf dem Weg zum Unterricht, bevor er doch noch zu spät kam. Wie er den Brunert kannte, war dieser wieder überpünktlich und würde ihn dann eiskalt zusammenstauchen.

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

000iria000 - 21.04.2006, 16:14

geiler teil! gefällt mir!!!!
lol tom is schon geil!^^
mach schnell weiter! xD

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Anonymous - 21.04.2006, 19:09

Jippii...neuer Teil! *freuZz*
Echt cool geschrieben!
mach bitte weiter, ja?!

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 23.04.2006, 13:15

okay *neuer teil* ^^ hab ja sonst nix zu tun - kay... müsste eigentlich meine facharbeit endlich schreiben... muss ich schliesslich morgen abgeben O_O aber des bissl zeit nehm ich mir noch für euch :P


„Puh... Haben wir ja noch mal Glück gehabt...“, keuchte Tom, als er mit Andi den Klassenraum betrat. „Gut, dass der Steißner eher zu den unpünktlichen Lehrkräften gehört.“
Die beiden setzten sich auf zwei freie Plätze. Die anderen Mitschüler wirbelten noch wild durch die Klasse. Einige Mädels kritzelten die Tafel voll, andere waren so müde, dass sie, wie Tom und Andi, lediglich auf ihren Plätzen rumlümmelten
„Ey Mann, ist ja echt fast so wie immer... und ich dachte, dass du jetzt erst mal voll von den Mädels zugelabert und umschwärmt wirst. Hm... manmanmanmanman... Aber guck mal, Denise und ihre Freundinnen gucken die ganze Zeit rüber. Seit den Sommerferien ist sie noch hübscher geworden, findest du nicht?“, sprudelte es aus Andi heraus, doch Tom schien keine Notiz davon zu nehmen. Er war mit seinen Gedanken ganz woanders. Bei der Person, die er wirklich alles anvertraute... fast alles. Bei der Person, die ihn schon sein ganzes Leben lang kannte... Bei Bill.
Ein leises Seufzen entrann ihm. Der Gedanke an heute Morgen im Badezimmer mochte einfach nicht verschwinden. Dieser Anblick war einfach zu schön, seinen Bruder so zu sehen.
Okay, die beiden hatten sich schon des öfteren nackt gesehen, aber diesmal war es anders. Tom war vorher noch nie so richtig aufgefallen, wie gut Bill doch aussah und er bekam dieses Kribbeln im Bauch, als Bill rot anlief. Es sah einfach zu süß aus...
„Tom? Hey! Haaalloooo?! Ich rede mit dir!! Sag mal kannste mir mal zuhören?!“
„Hmmm? Was...?“ Erschrocken fuhr Tom hoch.
„Manmanmanman... Wo biste denn jetzt schon wieder mit deinen Gedanken?“ Andi musterte seinen besten Freund und sein Blick verriet, dass er auf eine Erklärung wartete.
„Ich ähm...nun...“, begann Tom. „Ich hab grad nur... über etwas nachgedacht...“
Sogleich merkte er, dass er Andi damit nur noch neugieriger gemacht hatte, denn dieser rutschte mit seinem Stuhl verdächtig näher.
„Sag bloß, du hast ne neue Perle startklar gemacht?! Wer ist sie denn? Kenn ich sie? Wie alt ist sie? Wo kommt sie her?“ Andi hatte ein funkelndes Glitzern in den Augen, als er versuchte, Tom auszuquetschen. Er war schon immer eine sehr neugierige Person, was einem ziemlich oft nervte. Vor allem, wenn man verzweifelt nach einer Ausrede suchte, doch an diesem Morgen noch nicht all zu viel Kreativität besaß. Dabei behauptete Tom immer von sich aus ein sehr guter Lügner zu sein.
Glücklicherweise ließ Herr Steißner nicht länger auf sich warten und erschien im Klassenraum.
„Guten Morgen Klasse. Ich hoffe dich ihr hattet schöne Ferien und mich wenigstens ein bisschen vermisst?“, grinste er.
Der Klasse entrann ein leichtes Stöhnen und sogleich flitzten alle auf ihre Plätze. Bis auf Tom schien wohl keiner glücklich darüber zu sein, dass der Unterricht begann. Im Normalfall wär Tom ebenso genervt gewesen, wie seine Mitschüler, allerdings entkam er so dem lästigen Fragen von Andi. Was hätte er ihn auch als Antwort geben sollen? Das er sich in seinen eigenen Bruder, seinen Zwillingsbruder verliebt war? Wohl eher nicht. So bescheuert wie das klingt, hätte Andi ihm sowieso nicht geglaubt.... Tom war über diese Tatsache ja selber noch total verwirrt und durcheinander.




„Ach, guten morgen Herr Kaulitz! Schön, dass sie sich trotz ihrem vollen Terminkalender dazu entschlossen haben, meinem Unterricht beizusitzen!“, begrüßte Herr Brunert Bill im übertrieben ironischen Ton.
Mist, jetzt bin ich tatsächlich zu spät gekommen, dachte Bill und versuchte sich zu entschuldigen, aber sein Lehrer ließ ihn nicht einmal die Möglichkeit dazu.
„Ich kann ja verstehen, dass das Starsein wesentlich angenehmer ist, als die Schulbank zu drücken, aber auch Jeanette Biedermann hat ihr Abitur vollendet.“
Bill seufzte. Mann. Vergleicht der mich doch tatsächlich mit Jeanette Biedermann....dabei bin ich noch nicht mal Weiblich....
„...ich sollte mich ja eigentlich geehrt fühlen, so eine Berühmtheit unterrichten zu dürfen“, fuhr der Brunert fort. „Aber vielleicht bin ich einfach schon zu alt, um für so etwas Begeisterung zu versprühen.“
Bill fragte sich, was ihn denn jetzt veranlasst hatte, ihm so eine Standpauke zu erteilen. Gut, er war vielleicht etwas zu spät gekommen, aber das waren viele vor ihn doch auch schon mal – und da gabs auch nicht so viel Theater drum herum. Nun ja, Herr Brunert hatte ja schon immer etwas gegen ihn gehabt. Er war es auch, der damals die Zwangsversetzung von Bill und Tom in der siebten Klasse veranlasst hatte. Seit er jetzt auch noch seit einem Jahr Mathe bei ihm hatte, wurden seine Schikanen ganz extrem. Bill schien nur sympathiesnoten zu bekommen und die waren nicht gerade im guten Bereich. Mathe konnte er auch so nicht richtig ab haben, weil ihn auch die nötige Logik dazu fehlte, aber er war der festen Überzeugung, dass es nicht nur daran lag.
„....und hören sie gefälligst auf mit ihren Zungenpiercing rumzuspielen, wenn ich mit ihnen rede! Und bewegen sie ihren Hintern zum Direktor.!“
Ungläubig schaute Bill seinen Lehrer an. „Bitte, was?“
„Sie haben mich schon verstanden!“
„Aber...“
„Nichts aber! Sofort!“
Bill nahm seine Tasche und setzte sich in Bewegung Richtung Lehrerzimmer.
Hab ich das jetzt richtig verstanden? Der schickt mich zum Direktor, weil ich ein paar Minuten zu spät zum Unterricht erschienen bin? Wie krank soll das denn bitte sein? Als ob ich der erste bin, der jemals in der ganzen Schulgeschichte zu spät gekommen ist...
Als er an die Tür des Direktorenzimmers klopfte und hereingebeten wurde staunte er nicht schlecht: Er war nicht der einzige, der dorthin bestellt wurde...

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Anonymous - 23.04.2006, 15:26

Was ist denn das für ein bescheuerter lehrer?!....zum Glück hab ich keinen von dieser art!!!*freu*
mmmhhhh....der teil ist/war genauso gut wie die anderen auch, also was soll ich schon weiter schreiben?!

lg Caro

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 27.04.2006, 11:40

und nun folgt kapitel 4 ^^ - noch was: ich bin der totale andi fan - er ist einfach total seksüüü *sabba*


Kapitel 4

Tom? Was macht er denn hier? Bill staunte nicht schlecht, als er seinen Bruder beim Direktor sitzen sah. Hatten sie wieder irgend etwas verbrochen? Eigentlich doch nicht... Oder hatte Tom irgend etwas angestellt und Bill widerwillig da mit reingezogen? Zuzutrauen wäre es ihm auf jeden Fall – wäre ja nicht das erste mal...
„Hallo Bill. Setz dich doch. Ich bin sofort bei euch. Ich muss nur noch eben schnell das
Formular hier ins Sekretariat geben.“, begrüßte ihn der Direktor, der auch sofort durch die Tür
verschwand.
Bill pflanzte sich neben Tom auf einen Stuhl und warf diesen einen Blick zu, der eindeutig
Sagte: Was geht denn jetzt ab?
Tom zuckte nur mit den Achseln. Er war genauso ahnungslos, wie sein jüngerer Bruder.
Würde wohl auch nicht so schlimm sein, denn Tom war sich ziemlich sicher, dass er nichts
verbrochen hatte. Ja, und Bill?, schoss es ihn durch den Kopf. Wie sah es mit ihm aus? Tom
musterte ihn mit einen kritischen Blick. Als Bill aufschaute und ihn ansah, fühlte Tom sich
ertappt und wandte den Blick ab. Zu allen Überfluss schoss ihn noch das Blut ins Gesicht.
„Alles Okay?“, fragte Bill ihn.
„Ja ja...“, antwortete Tom, ohne Bill anzusehen.
„Na dann....“ Wieder herrschte vollkommene Stille.
Merkwürdig, dachte Bill, während er mit seinen Zungenpiercing rummspielte. Tom benimmt
sich ja, wie n` Mädel beim ersten Date. Na ja... zumindestens so ähnlich...
„Tom?“
„mh?“
„Weißt du wirklich nicht, warum wir hier sitzen?“
„Woher soll ich das wissen, Mann?!“ Endlich schaute er auf. „Aber vielleicht weiß mein
liebes Brüderchen ja, besser bescheid? Na?“
Bill sah ihn verwundert an. „Was willst du damit sagen?“
„Ach komm. Wahrscheinlich geht’s um Lukas. Was musst du ihn auch so schöne Augen
machen. Kein Wunder, dass er dich ständig anmacht!“
„Bitte was?“ Du denkst doch nicht wirklich, dass Tobias was von mir
will? Das ist doch absurd!!“ Bill musste schlucken. „Und ich mach ihn keine schönen
Augen!“
„Tust du doch!“, zickte Tom ihn an.
„Gar nicht wahr!“
„Doch!“ Toms Augen füllten sich mit Tränen. Scheiße! Er konnte doch jetzt nicht wegen
dieser Kleinigkeit anfangen zu heulen! Er wandte sich wieder ab und wischte sich unbemerkt
die Tränchen weg. „Verständlich wäre es auf jeden Fall“, murmelte er unverständlich.
„Was hast du gesagt?“ Bill stupste seinen Bruder an.
„Nichts und jetzt lass mich!“ Fuhr Tom in an und schlug Bills Hand weg.
Bill kratzte sich am Kopf. „Ist ja gut. Beruhig dich wieder. Ich kann ja auch nichts für deine
Laune.“
Wenn du wüsstest, dachte Tom und zuckte zusammen, als die Tür hastig aufging. Endlich
tauchte der Direktor wieder auf.
„So Jungs“, begann er. „Jetzt hab` ich Zeit für euch. Wie ihr euch sicher denken könnt, wissen
auch wir Lehrer mittlerweile, dass ihr nicht mehr ganz so unbekannt seid...“
Bill zog seine gepiercte Augenbraue hoch. „Ach darum geht`s?“
„Was dachtet ihr denn?“ Sein Blick wanderte abwechselnd zu Bill und Tom.
„Och nichts, nichts.“, wedelte Bill ab.
Der Direktor warf ihn kurz einen kritischen Blick zu, fuhr dann aber fort. „Bei uns im
Sekretariat laufen die Telefone wegen euch heiß. Jeder reißt sich um ein Interview mit euch.“
Er ging zum Fenster und riss den Vorhang zur Seite, die die Sonnenstrahlen zurückhalten
sollten. Sofort wurde das Zimmer mit Licht überflutet.
„Schaut euch das an, selbst auf dem Schulhof laufen überall Reporter und Kamerateams rum.
Dabei ist noch nicht mal die erste Stunde vorbei.“
Bill und Tom standen synchron auf und gingen ebenfalls zum Fenster. Tatsächlich liefen
unten auf dem Schulhof eine Menge Leute rum, die eindeutig schon lange nicht mehr zur
Schule gingen.
Bill wich einen Schritt vom Fenster weg. „Ist mir eben gar nicht aufgefallen, dir Tom?“ Er
blickte seinen Bruder an. Der klammerte sich nur an den Vorhang und sagte nichts. Bill fragte
sich, ob er am träumen war oder ihn einfach nur hartnäckig ignorierte.
„Ich würde auf jeden Fall ganz gerne die momentane Situation mit euren Eltern besprechen.
Wer weiß, wie groß die Hysterie um euch noch wird. Ich möchte nämlich nicht, dass die
ganze Schule umlagert wird und zur Pilgerstätte wird. Dies ist schließlich immer noch ein Ort
des Lernens und nicht die Bravo Supershow!“ Er lächelte, verabschiedete sich von den
Zwillingen und schickte sie wieder zurück in ihre Klassen.
Bill wollte Tom noch kurz was fragen, aber dieser sauste einfach an ihn vorbei und
verschwand ohne ein Wort zu sagen in seine Klasse. Rums, Türe zu.

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 02.07.2006, 12:11

Kapitel 5


Nachdem sich Bill mit der letzten Stunde abgekämpft hatte, stürmte er mit all den anderen Schülern aus dem Schulgebäude. Ein Stückchen weiter vorne sah er, wie Tom und Andi nebeneinander herliefen.
Andi war gerade dabei Tom seine neuesten Klingeltöne vorzuführen. Tom machte nicht gerade den Eindruck, als würde es ihn wirklich interessieren, versuchte dies aber zu überspielen, damit Andi am Ende nicht noch eingeschnappt werden würde.
„Und schau mal hier, das ist das neue Lied von Farin Urlaub! Total cool, oder? Ich hab das Musikvideo auch schon bei mir aufm Rechner. Einfach total geil sag ich dir. Wie Farin am Ende von der Dusche gekillt wird. Manmanman. Ich freu mich schon, wenn das neue Album erscheint.“
„Ganz toll..“, schnaubte Tom und warf einen kurzem Blick nach hinten. Andi verfolgte seinen Blick und erspähte Bill, der gerade ein paar Autogramme schrieb.
„Guck mal. Da hinten ist Bill!“
„Weiß ich!“, murrte Tom etwas genervt und wollte schon weitergehen, aber sein Freund hielt ihm am Ärmel fest. „Und warum gehst du dann stumpf weiter, anstatt auf ihn zu warten, wie sonst auch?“
Tom seufzte laut. „Ich wollte doch nur schon mal zur Busse gehen. Du siehst doch selber, dass er noch ein Weilchen beschäftigt ist…“
Andi sah ihn skeptisch an. „Aha, schon klar!“ Ihm kam das ganze ein wenig Spanisch vor, da Tom normalerweise immer auf seinen Zwilling wartete. Also zog er ihn mit sich in Richtung Bill, was Tom so gar nicht recht war.
„Was soll das jetzt bitteschön werden?“, protestierte er und versuchte sich von Andi loszureißen. Vergeblich.
„Was denkst du denn? Wir gehen jetzt beide zu deinem Brüderchen und warten auf ihn, so wie das echte Freunde oder in deinem Fall Brüder halt tun!“ Er winkte Bill zu. „Hey Bill, mach mal an!“
Bill hob den Kopf und grinste. „Ja Moment, bin sofort fertig!“ Er schrieb noch schnell seinen Namen auf den Rucksack einer Mitschülerin und spurte dann zu Tom und Andi.
Andi klappte sein Handy weg und seufzte. „Manmanman ich will auch von den ganzen heißen Chicks hier umlagert werden.“ Gespielt beleidigt verzog er einen Schmollmund.
„Tja, ist auch ganz angenehm.“, grinste Bill und sah zu Tom herüber, der stillschweigend neben ihm herging. „Tom genießt das auf jeden Fall. Wenn er wollte könnte er jede Nacht n` anderes Mädchen flachlegen.“, fügte er hinzu und stieß Tom mit seinen Ellebogen in die Seite. „Nicht wahr, Brüderchen?“
„Meine Güte Bill, kannste mich nicht einfach mal in Ruhe lassen?! Du nervst, Mann!!“, schrie Tom seinen Bruder an.
Perplext blieben Andi und Bill stehen. Tom ging jedoch einfach weiter Richtung Haltestelle.
„Was hat den denn gestochen?“ Verwirrt sah Andi Bill an. Dieser zuckte ebenso verwirrt mit den Schultern. „Frag mich nicht. Keine Ahnung. Der ist schon so drauf, seid wir beim Direktor gesessen haben.“
Andi schaute Tom hinterher, der schon ein ganzes Stück vorgelaufen war. „Da fällt mir ein, dass er im Unterricht auch irgendwie anders war, als man sonst so von ihm gewohnt ist.“
Überrascht zog Bill eine Augenbraue hoch. „Ach ja?“
„Jop. Irgendwie war er recht still, wenn ich`s mir so recht überlege…“
Die beiden bogen rechts ab.
„Habt ihr vielleicht Stress oder so?“
Bill schaute zum Himmel hinauf und überlegte einen kurzen Moment. „Hm… Nicht, das ich wüsste.“
„Frag ihn doch einfach gleich mal, ja? Bin ja leider heute mit Fahrrad, aber du kannst mich ja ansimsen und erzählen, was los ist!“
Bill musste unweigerlich grinsen. „Du bist auch überhaupt nicht neugierig, oder?“
„Hey, wenn sich einer von meinen beiden besten Freundin merkwürdig verhält, habe ich doch auch das Recht zu erfahren, wieso! Das ist ein ungeschriebener Freundschaftskodex!“
„Na wenn du meinst!“, lachte Bill und gab Andi zum Abschied noch n` Handschake, bevor dieser sich auf den Weg zum Fahrradständer machte und dann mit seinen Fahrrad davon düste.
„Hau rein, Kumpel!“, rief Andi ihn noch zu, während Bill weiter zur Bushaltestelle trottete.

Tom saß bereits auf der Bank und dachte nach. Ihn tat es richtig leid, wie er Bill heute behandelt hatte. Er konnte ja schließlich auch nichts für seine Laune. Nun ja, eigentlich schon, aber Bill quälte ihn ja eher unbewusst. Mit jedem Satz den er sprach, mit jeder Berührung… Und dann noch diese Bemerkung eben. Die hatte Tom einfach ausflippen lassen. Es stimmte ja schon. Er könnte wirklich jedes Mädchen haben. Die freie Auswahl hatte er auf jeden Fall. Nun wollte er aber kein Mädchen haben. Zum ersten Mal in Toms Jugend hegte er kein Interesse bezüglich des anderen Geschlechts. Wahrlich ein Weltwunder. Die ganzen Mädchenherzen, die er gebrochen hat. Wie oft er doch gemeint hatte, er brauche die Abwechslung… Dabei wollte er doch selber nur geliebt werden – von Bill. Bei ihm bekam er jedes mal dieses unbeschreibliche Gefühl, wenn Bill ihn berührte und das machte ihn wahnsinnig. Warum muss es nur verboten sein? Warum muss ich mich ausgerechnet in meinen Bruder verlieben? Warum…
„Tom?“, warf Bill ihn aus seinen Gedanken. „Sag, schon. Was ist los?“ Er setzte sich neben Tom und legte seinen Arm tröstend über dessen Schulter.
Wieder überrannte Tom dieses Gefühl. Es hätte nicht viel gefehlt und er wäre über Bill hergefallen. Aber er wusste, dass dies alles kaputt machen würde. Also musste er sich wohl oder übel zusammenreißen, was ihn wirklich schwer viel, denn er konnte deutlich Bills Atem spüren, wodurch er ein noch stärkeres Kribbeln bekam.
„Bill…“, flüsterte Tom mehr als er sprach. Seine Verzweiflung war deutlich rauszuhören. Er schluckte schwer. Dann fuhr er fort: „Bitte… Lass mich los.“
Bill tat, worum sein Bruder ihn bat und sah ihn entschuldigend an.
Tom konnte diesen Blick nicht ertragen und wandte den Blick wieder ab.
Verdammt! Wieso muss er mich nur so unverschämt süß angucken!? So was sollte verboten werden! Da kann doch kein normaler Mensch widerstehen!
„Du weißt“, unterbrach Bill das Schweigen. „Du kannst mit mir über alles reden.“
Nein Bill, darüber nicht. Du hast ja keine Ahnung, dachte Tom und betrachtete weiter mit unglaublichen Interesse den Straßenboden.
Als Bill keine Antwort bekam, wurde er allmählich ungeduldig. Genervt pustete er sich gegen seine Haarsträhne. „Wenn du nicht reden willst, dann lass es halt! Aber dann mach mich nicht so blöd an, ja? Ich hab nämlich echt kein Bock auf deine scheiß Laune!!“ Während Bill noch sprach rollte auch schon der Bus an. Beleidigt darüber, dass Tom ihn wohl nicht mehr vertrauen würde, hetzte er in den Bus.
Tom stand geknickt auf und stieg ebenfalls ein. Wie wäre es denn erst gelaufen, wenn Tom seinen Zwilling erzählt hätte, was mit ihm los war? Er sah sich im Bus um und musste feststellen, dass neben Bill der einzig freie Platz war. Er seufzte und setzte sich neben ihn.
Während der gesamten Fahrt wechselten sie nicht ein einziges Wort miteinander. Bill schaute nur schmollend aus dem Fenster und ärgerte sich über Tom und sich selbst.
Toller erster Schultag. Wäre ich doch nur im Bett geblieben…
Zuhause angekommen stürmte Tom wie von ner Wespe gestochen aus dem Bus, betrat das Haus und lief die Treppe hinauf in sein Zimmer. Dort schmiss er sich aufs Bett und ließ seinen Emotionen, die sich mittlerweile angesammelt hatten, freien Lauf.

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Leela - 02.07.2006, 18:42

wow
das is einfach genial beschrieben
kannstee cht gut und man kann die gefühle nachvollziehen :-D
fühl dich gelobt

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

kissa - 02.07.2006, 21:00

hey^^
hab die ff nun auch angefangen un ich find die einfach nur geil =)
ich hoffe du schreibst bald weiter
grüßchen kissa

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

~Tazuma~ - 03.07.2006, 14:53

Hey also ich hab die ff auch gerade gefunden und gelesen
und kann nur sagen geil ^^
ich finde du hast einen sehr sehr guten schreibstil und deine sprache is auch geil
finde die idee voll genial
und auch wie du die emotionen rüber bringt is schön
les auf jeden fall weiter
gefällt mir nämlich sehr sehr gut
hoffe du schreibst bald weiter

glg

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Sekskeks - 03.07.2006, 19:47

haaaao ..

ahm .. ich wollt maL sagen dass ich auch mitlese .. mhm .. schön gel?

aLso, ich mag die FF schon seeeeehr gerne, ich find das auch maL gut, dass dieses maL da tom in den bill verliebt is.. meistens is ja anders rum {huch, bei meiner FF ja auch x)} ich find das gut so ..
aLso schreibstil is ja echd schon recht gut, und fehLer kann ich jezz nich wirkLich weLche erkennen ..
daaaann ... hmm .. aJa ... ich find das gut so dass da tom eben jezz so seltsam zum Bill is {klingt sehr realistisch so} und das .. jah ..
und das wo da tom da so sagt dass er ihn loslassen soLL .. das hab ich irgendwie süss gefunden, keine ahnung wieso .. g0tt bin ich sonderbaaaaR .. ach egaL ..

jah, was ich so maL sage will/wollt
ich les auch...mir gfallts ..
und weida bitte :wink:

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

~Mona~ - 06.07.2006, 10:33

Hey!
Echt subbaaaaa die FF!
Gefällt mir echt gut!
Ich finds auch gut, dass Tom diesmal in Bill verliebt is und nich immer anders rum...

Also schreib auf jeden Fall schnell weiter!!!

LG Mona

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 01.08.2006, 20:06

O_O!

da is man mal n paar wochen net hier online und dann gibbet so viele kommies XD

hab die seite ehrlich gesagt schon fast vergessen gehabt - sry!!!!!!!!

so viel kommies dürfen belohnt werden....


und zwar mit kapitel 6!




Kapitel 6


Tom weinte bitterlich. Die ganze Wut, die sich den ganzen Morgen angestaut hatte, wandelte sich um in pure Verzweiflung. Wieso musste er sich ausgerechnet in Bill verlieben?
Das er wohlmöglich schwul –nein- eher bi war, war ja schon etwas, womit er zu kämpfen hatte. Wenn’s nur das gewesen wäre, hätte man ja noch irgendwie mit klar kommen können. Aber hier ging’s ja schließlich nicht um irgend einen Jungen, sondern um seinen eigenen Bruder. Und das ließ das Fass wohl mehr als nur überlaufen.
Heiße Tränen kullerten über Toms Wangen. Er drückte seinen Kopf tief ins Kissen, damit Bill sein Schluchzen nicht hören konnte. Er wäre der letzte gewesen, von dem er jetzt getröstet werden wollte, andererseits würde es so gut tun, einfach von ihm in den Arm genommen zu werden.
Da seine Augen wie Feuer brannten, beschloss er, sie eine Weile zu schließen. Vielleicht würden dann auch nicht mehr so viele Tränen seinem Gesicht runterlaufen.

Auf einmal spürte Tom, wie ihm etwas den Rücken entlang streichelte.
Erschrocken fuhr er hoch und sah genau in die Augen, die seinem fast glichen.
„Bill?“ Erstaunt sah er seinen Bruder an.
Bill lächelte sanft. Sein Gesicht näherte sich dem von Tom.
Dessen Herz fing rasend an Purzelbäume zu schlagen. Ihm überrannte ein Gefühl, dass er noch nie so intensiv gespürt hatte. Klar, bei dem einen oder anderen Mädchen war das auch schon mal vorgekommen, aber diesmal schlich sich fiel Unsicherheit mit ein.
„Bill, was?“
„Shhht. Nicht reden.“ Zärtlich strich Bill über Toms verweintes Gesicht. Er sah Toms Unsicherheit, ließ sich aber nicht davon abhalten. Vorsichtig hauchte er ihm einen leichten Kuss auf die Lippen. Nicht sehr intensiv, dennoch mit viel Gefühl.
Verwirrt sah Tom seinen Bruder an. War das jetzt wirklich das, was ich denke, was es wahr?
Noch bevor Tom seine Gedanken verarbeiten konnte, spürte er wieder Bills Lippen auf seinen. Diesmal forderte Bills Zunge aber bittend um Einlass. Tom zögerte und versteifte sich etwas. Als er aber Bills Hände spürte, die geschmeidig unter seinem Shirt jeden Zentimeter seiner Haut erforschten und ihm so ein Gefühl des Wohlgefallens bescherten, fand auch er Gefallen daran und ließ Bill gewähren – schließlich war es ja auch das, was er immer gewollt hatte! Neckisch umkreiste er das silberne Kügelchen von Bills Piercing und ließ sich von Bill zurück ins Kissen drücken. Glücklich lächelte er in den Kuss hinein.
Endlich, dachte er. Endlich darf ich dich spüren, berühren, lieben… nicht nur wie ein Bruder behandeln.
Jetzt war er es, der jeden Zentimeter von Bills Haut spüren wollte, zog Bill das Oberteil über den Kopf und warf es auf den Fußboden zu den ganzen anderen Gerümpel.
Seinen Bruder oben ohne zu sehen hätte ihn schon genug erregt, dieser war aber bereits dabei Toms Hose aufzuknöpfen und von den Beinen abzustreifen. Auch sie fand ihren Platz ebenfalls auf den Fußboden.
Langsam glitt er mit der rechten Hand unter Toms Boxershorts und fing an dessen mittlerweile deutlich ausgeprägte Erregung zu massieren. Gleichzeitig bahnte sich seine Zunge Toms Hals entlang, saugte sich immer wieder am ihn fest.
Eine Gänsehaut durchfuhr Tom, als er das kalte Metall auf seiner Haut spürte.
Unweigerlich musste er aufstöhnen und aufpassen, dass er nicht in Bills Hand kommen würde, doch Bill hörte rechtzeitig auf und sah seinem Bruder ernst an.
„Tom, dir ist aber schon klar, das ich über dir, also oben liege, richtig?“
„Öhm… Das können wir ändern!“
„Nix da! So ist es doch ganz schön!“
„Von wegen Brüderchen. Das ändern wir mal lieber ganz schnell!“ Mit einem Ruck stemmte sich Tom auf seine Arme und Versuchte mit Bill die Position zu tauschen. Dieser dachte aber gar nicht daran und wehrte sich hartnäckig. Eine wilde Käbbelei begann und die beiden rollten buchstäblich durchs Bett.

WUUUUUMS!

„Aua….“ Tom kratzte sich am Kopf und sah sich verwirrt um. Er lag neben seinem Bett auf dem Fußboden.
„Ha… dann können wir ja gleich hier unten weiter machen!…….Bill?“
Er brauchte eine Weile um zu realisieren, dass Bill gar nicht im Zimmer war.
„Tooll….. nur ein Traum….“, murmelte er enttäuscht und wollte gerade aufstehen, als er merkte, dass sich in seiner Hose deutlich was geregt hatte. Ein seufzen entrann ihm. Selbst in meinen Träumen werd ich nicht verschont. Na, vielen Dank auch! Das merke ich mir! Na, dann mal auf ins Badezimmer zum Druck ablassen…
Im selben Moment klopfte es an der Tür. „Tom? Darf ich rein kommen?“
Bill. Super. Ausgerechnet jetzt. Welch Ironie…
Noch bevor Tom eine gescheite Antwort zu stande bringen konnte, sah er, wie die Klinke heruntergedrückt wurde.
SCHEIßE! Was mach ich jetzt?! Er darf mich jetzt doch nicht so sehen!!

[/u]

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

000iria000 - 01.08.2006, 21:55

geiler teil! xD aber wieso wars ein traum :cry:

naja macht die sache noch interessanter!!!!

also wieder hammer geworden freu mich schon aufn nächsten teil!

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

kissa - 02.08.2006, 11:05

hey^^

*looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool*
der teil war ja mal sau geil xD
mach bitte gaaaaaanz supi schnell weiter! :wink:

grüßchen kissa

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Leela - 02.08.2006, 11:29

och nö n traum :(
hate schon hoffnung geschöpft....nun ja der teil war toll geschrieben...... :-D freue mich auf fortsetzung

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Sekskeks - 02.08.2006, 13:11

naii .. scheisse ..

ich dachte schon so, jeha geiL .. billy weiss auch was
gut und geiL is ..
und dann .. doch nich .. tzz

tJa .. geiLer teiL .. jezz kann sich a tommy ma was
einfaLlen lassen ..

bis zum nÄchsten teiL dann ..

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 16.08.2006, 19:29

so ihr liebn - es geht weidaaaaa :P



Kapitel 7



Langsam öffnete sich die Zimmertür. Tom konnte gerade noch in sein Bett springen und die Decke überziehen, bevor Bill den Raum betrat.
Mit langsamen Schritten ging dieser in Richtung Bett.
Tom petzte angestrengt die Augen zusammen. Vielleicht haut er wieder ab, wenn er denkt ich würde schlafen?
„Tom. Ich muss mit dir reden. Wegen vorhin…“
Toll Bill. Konntest du dir nicht einen noch ungünstigeren Zeitpunkt aussuchen? Dein Timing ist ja mal wieder prima…
„Du brauchst gar nicht so zu tun. Ich weiß das du wach bist. Trotz den Kreischies bin ich immer noch nicht taub. Dein Poltern war nicht zu überhören.“
Mist.
„Weißt du, ich wollte eben nicht so überreagieren, aber bei deinem Verhalten ist das doch echt kein Wunder!“, fuhr er fort.
„Bill, das ist jetzt echt nicht der passende Zeitpunkt.“, brachte Tom mit zittriger Stimme hervor und rollte sich mit angewinkelten Beinen auf die andere Seite. Dabei kaute er nervös an seinem Piercing rum. Ja nicht Bill ansehen, dachte er.
Bill stöhnte. „Wenn es nach dir gehen würde, gäbe es nie einen richtigen Zeitpunkt.“ Kopfkratzend setzte er sich auf die Bettkante.
Als die Matratze sich ein wenig durch Bills Gewicht senkte, musste Tom schwer schlucken. Zu allem Überfluss fing Bill auch noch an ihn auf den Kopf zu tätscheln.
„Versteh mich doch. Ich bin dein Zwillingsbruder und spüre halt sofort, wenn etwas mit dir nicht stimmt. Ich will dir doch nur helfen.“
Super und warum merkst du dann nicht, dass ich grad ein ganz anderes Problem hab, als deinem Geschwafel zuzuhören? Er linste zu Bill rüber. Oh nein! Nicht dieser bemitleidende Blick!! Der scheint es ja gerade nur darauf anzulegen, dass ich wie ein wildes Tier über den herfalle… So ein Arsch ey!
Tom verkrümmelte sich noch mehr in seine Decke und versuchte verkrampft an irgend etwas total unerotisches zu denken. Aber den Gedanken, dass er gerade Bill neben sich sitzen hatte, konnte er nicht verwerfen. Da half auch nicht der Gedanke an Omas alter Baumwollunterhose, die er bei seinen Großeltern letzen Sommer mit Bill unter deren Bett gefunden hatte. Die hätte man selbst mit 2 Fingern nicht mehr angefasst. Und auch nicht mit Latexhandschuhen….
Langsam wurde ihm echt heiß unter der Bettdecke. Sein Kopf pulsierte vor Hitze und ihm liefen schon einige kleine Schweißperlen über seine Stirn.
Bill entging dies natürlich nicht. „Hey, alles okay mit dir? Du siehst nicht gerade gut aus.“
Ha-Ha wie witzig, ich fall gleich ausm Bett, dachte Tom ironisch.
Doch da kam ihm die Idee: Bill würde garantiert abhauen, wenn er den Kranken mimen würde! Einen Kranken sollte man schließlich in Ruhe lassen und nicht allzu sehr strapazieren.
Er drehte sich zu Bill um verzog sein Gesicht, als hätte er unendliche Schmerzen.
„Bauchschmerzen.“, flüsterte er fast mit einer ziemlich übertriebenen Tonlage.
Bill machte ein besorgtes Gesicht und stand auf.
Ja, JA! Er hats geschluckt – er haut ab!
Toms Jubel hielt allerdings nur von kurzer Dauer, denn Bill hatte ganz und gar nicht vor zu gehen. „Keine Sorge. Bauchmassieren ist das beste Mittel dagegen!“ Damit kletterte er ins Bett und kniete sich auf die Matratze.
Tom sah ihn geschockt an. „WAS?! Bill nein. NEIN! Das geht schon… WIRKLICH!!“, versuchte er zu protestieren, doch Bill war nicht von seiner Idee abzubringen.
„Ach komm, stell dich mal nicht so an, ja? Bin doch nur dein Bruder, also zick nicht so rum.“
Bevor Tom noch was Weiteres erwidern konnte, verschwand Bills Hand auch schon unter die Decke. Tom wagte es einen Augenblick lang nicht zu Atmen, als Bill unter seinem Shirt anfing, mit kreisenden, gleichmäßigen Bewegungen seinen Bauch zu massieren. Bills kalte Finger ließen ihn erschaudern, aber auf eine angenehme Art und Weise. Bill machte das richtig gut.
„Mhmmmmm.“
Bill lächelte seinen Bruder an. „Na, schon besser?“
„Ja… äh… Nein.. ich meine…äh...“, stammelte Tom und wurde leicht rot im Gesicht.
Er sollte seinen Bruder lieber davon überzeugen aufzuhören, doch er konnte nicht. Es war einfach zu schön Bill zu spüren, auch wenn er es nur tat um seinen „Kranken“ Bruder zu helfen. Nur einmal wollte er dies völlig auskosten und die Schmetterlinge in seinem Bauch ungehemmt rumflattern lassen.
Bill rückte ein wenig näher zu Tom und platzierte seinen Kopf direkt neben dem seines Zwillings.
Tom bekam erneut eine Gänsehaut, als er Bills heißen Atem an seinem Gesicht spürte. Mit einer Hand grub er sich tief in das Bettlaken und zog tief die Luft ein.
Ganz ruhig Tom, nicht die Beherrschung verlieren, ermahnte er sich, denn sein „kleines“ Problemchen war immer noch nicht verschwunden – wie sollte es auch?
Würde wirklich das Schlimmstmögliche eintreffen, würde Bill bestimmt schreiend aus dem Zimmer flüchten, da war er sich sicher. Und es würde auch wohl kein gutes Licht auf ihn werfen, eher im Gegenteil.
Er blinzelte verlegen zu seinen Bruder rüber, der die Augen mittlerweile geschlossen und ein sanftes Lächeln auf den Lippen hatte. Tom wusste nicht so recht, wie er das zu deuten hatte, doch sein Herz schien ihn bei diesem Anblick regelrecht aus der Kehle fliegen zu wollen, so dolle raste es.
Wie ein Engel, dachte Tom sich und näherte sich Bills Gesicht. Er hatte noch niemanden mit so langen, geschwungenen Wimpern gesehen. Alles an Bill schien einfach perfekt zu sein. In Interviews erzählten sie immer, dass sie genau gleich aussehen würden, wenn sie sich beide die Haare abrasieren und die gleichen Klamotten anziehen würden. Doch wenn Tom sich seinen Bruder so näher betrachtete, wusste er, dass es doch große Unterschiede zwischen sie gab. Bill wirkte so zerbrechlich, so feminin und oft auch so traurig. Und dann noch dieser Wahnsinns Mund. Kein Vergleich zu seinen eigenen…
Tom war regelrecht eingefangen von diesem Anblick. Nur einmal… Nur einmal wollte er ihn Küssen, Bills Lippen auf seine spüren… Doch sollte er es jetzt wagen? Wie würde Bill reagieren? Er würde es nur herausfinden, wenn er die Gelegenheit beim Schopfe packen würde! Also los Tom, deinen Charme konnte noch niemand wiederstehen, machte er sich selbst Mut.
Plötzlich spürte er wie Bill leicht seine mittlerweile ziemlich deutlich ausgeprägte Erregung streifte – ein Gefühl von 10000 zuckenden Blitzen überkam ihn.
Bill zuckte erschrocken zusammen und zog schnell die Hand weg. Er hatte gar nicht bemerkt, wie weit seine Hand auf Wanderschaft gegangen war. Irritiert sah er seinen Bruder an.
„Äh… Tom was?!“
Da hatte er den Salat. Es war so klar gewesen, dass irgend so was passieren würde. Tom gab sich Mental eine Ohrfeige und schaute seinen verwirrten Zwilling unschuldig an.
„Das war nur… Meine Taschenlampe!“
Ungläubig sah Bill seinen Bruder an. „Häh?“
„Ja weißt du äh…“, stammelte Tom drauf los. „… ich brauch die halt, sonst kann ich nachts nicht einschlafen…“
Verwundert und ziemlich verwirrt über die Antwort seines Bruders stand Bill auf. „Ähm… Ich glaub ich hol dir dann mal einen Pfefferminztee… Das entkrampft den Körper.“ Er wurde leicht rot im Gesicht und betrachtete mit besonderem Interesse seine Füße.
Tom nickte beschämt und so verließ Bill im Eilschritt das Zimmer. Er schloss die Tür hinter sich und ging die Treppe hinunter zur Küche. Dort nahm er den Wasserkocher und füllte Wasser zum aufkochen ein. Danach drückte er auf den roten Knopf und wartete darauf, dass das Wasser anfing zu kochen. Er setzte sich an den Küchentisch und dachte über das nach, was gerade geschehen war. Dann fing er an laut loszulachen. „Oh man! Eine Taschenlampe!! Na klar Tom!“ belustigt haute er mit der Hand ein paar mal auf den Tisch.
Im selben Augenblick betrat Siemone Kaulitz, die Mutter der Zwillinge, die Küche.
„Was findest du denn so lustig mein Schatz?“
„Oh! Hi Mum!“ Bill stand auf und begrüßte seine Mutter mit einer herzlichen Umarmung.
„Wo haste denn Tom gelassen?“, fragte sie ihren Sohn, der sich schon wieder aus der Umarmung gelöst hatte und gerade dabei war das kochende Wasser in eine Tasse zu gießen und einen Teebeutel darin zu tunken. Bei dieser Frage musste er unweigerlich grinsen.
„Ach, der liegt oben bei sich im Bett. Hat wohl Bauchschmerzen...“
Siemone zog eine Augenbraue hoch. „Und deshalb musst du so grinsen? Solltest du nicht lieber versuchen sein Befinden zu bessern?“
„Hab ich ja, hab ich ja!“, antwortete Bill und deutete auf die Tasse Tee. „Aber ich bin mir sicher, dass es ihm mittlerweile wieder prächtig geht!“
Fragend schaute Siemone Bill an. „Wie kannst du dir da so sicher sein?“
„Och.“, grinste Bill. „Zwillingstelepathie.“ Außerdem wird er sein Problemchen sicher schon im Badezimmer losgeworden sein, dachte er für sich und machte sich auf den Weg zurück in Toms Zimmer. Mit langsamen Schritten ging er die Treppe hinauf, damit der Tee in seiner Hand nicht aus der Tasse schwappte.
„Wenn’s Tom wirklich besser geht, dann bring ihn mit runter. David wollte nämlich gleich noch vorbeikommen und mit euch den Terminplan durchgehen.“
„Geht klar Mum.“, rief Bill die Treppe herunter und ging den Flur entlang zu Toms Zimmer. Zögernd blieb er vor der Tür stehen. Er schaute sich noch einmal im Flur um und sah, wie die Badezimmertür einen Spalt auf war. Ok, dann wird er wohl schon fertig sein, dachte er sich und betrat, ohne zu klopfen, das Zimmer.

Tom lag in seinem Bett, wie Bill es schon vermutet hatte. Auf seinem Nachtisch lag nun eine große, schwarze Taschenlampe.
Bill musste sich zusammenreißen, nicht laut loszulachen. Für wie naiv und unschuldig hält Tom mich eigentlich?
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht setzte sich Bill wieder auf die Bettkante.
„Na, Brüderchen? Wie ist das werte Befinden? Schau mal, was ich dir mitgebracht habe!“
Neugierig richtete Tom sich auf und starrte skeptisch die dampfende Tasse an.
„Was ist das? Tee?“
„Bingo! 1000 Punkte gehen an Tom Kaulitz!“ Bill drückte Tom die Tasse in die Hand und Tom nahm auch direkt einen Schluck, verzerrte aber sofort das Gesicht, als hätte er in eine saure Zitrone gebissen.
„Urgh. Kamillentee?!“
Bill grinste dreckig. „Du bist ja heute einer von den ganz schnellen Checkern.“
„Ich hasse Kamillentee.“, nörgelte Tom rum, was Bill sehr amüsierte.
„Ich weiß.“
„Ja und wieso machst du mir dann keinen Pfefferminztee??“, funkelte Tom ihn böse an.
„Weil ich dachte, des dir des mal ganz gut tun würde… Du weißt doch, das soll entkrampfend sein!“, bemerkte Bill in einen zweideutigen Tonfall.
Tom verdrehte die Augen. „Ha-Ha, sehr witzig…“
Bill konnte sich nicht mehr halten und fing an laut loszulachen. Toms finsterer Gesichtsausdruck war einfach herrlich. Er stellte sich an wie ein Kleinkind! Schade das er gerade keine Digicam dabeihatte. Davon müsste man ein Foto schießen!
Sein Bruder schaute ihn immer noch finster an. Der will mich natzen? Mich, den König der Streiche? Pah, der kann was erleben! Er nahm einen weiteren, diesmal größeren Schluck Tee und prustete diesen Bill mitten ins Gesicht.
„IIIIIIH! Sag mal spinnst du?!“ Erschrocken sprang Bill auf und wischte sich übers Gesicht. „Jetzt hab ich dein ganzes Gesöff im Gesicht!“, motzte Bill rum.
„Ja – und in den Haaren!“, lachte Tom los. „Du solltest dich mal im Spiegel begucken. Deine ganze Schminke ist verlaufen – Haha!“
Bill kochte vor Wut. Oh nein, mit ihm war nie zu spaßen, wenn es um sein äußeres ging. Da verstand er keinen Spaß. Tom wusste das genau und verstummte, als er Bills finstere Miene sah.
„Ähm… Ich werd dann mal nach unten gehen, ne?“ Mit einem Satz sprang er aus dem Bett, sauste an Bill vorbei aus dem Zimmer.
„TOOOOOOOOOOOOOOOOOOM! KOMM SOFORT ZURÜCK DU DUMME SAU!“, schrie Bill mit voller Kehle und lief seinen Bruder hinterher.
Tom polterte die Treppe herunter, dicht gefolgt von den fluchenden Bill und rannte direkt in David rein, der gerade durch die Haustür marschiert war.
„Hey Tom! Das nenn ich mal ne freudige Begrüßung!“, lachte David.
„Rette miiiiiiiiiiiiiich!“, quiekte Tom schrill los.
„Nene, eure nächste Single wird schrei sein. Rette mich ist erst für nächstes Jahr geplant.“, gab David ziemlich verpeilt als Antwort. Sein Blick fiel auf Bill, der gerade dabei war seinen Bruder an den Dreads zu ziehen.
„Hey Bill, na? Hattest du Lust auf nen neuen Style? Sieht ja nicht schlecht aus, aber ich glaub die Chicks stehn nicht so auf das dreckige Punker Image… Willst du dir nicht lieber treu bleiben?“, quasselte der Produzent drauflos.
„Nein David… ich…“, fing Bill an, wurde aber von Toms lauten Lachflash übertönt.
Vom Lärm angelockt kam Siemone in den Flur und schlug sofort die Hände vors Gesicht, als sie ihren 10 Minuten jüngeren Sohn entdeckte. „Gott Junge, was hast du denn gemacht? Du siehst ja aus wie…“
„…durchgefickt und weggeworfen?“, beendete Tom grinsend den Satz seiner Mutter, die ihm sofort einen wütenden Blick zuwarf. Bill streckte ihm unterdessen die Zunge raus. „DU bist hier doch der Perverse von uns beiden!“, zickte er ihn an.
„Tom, Bill bitte. Nicht in diesen Ton!“, wies Siemone ihre Jungs zurecht, während sie dabei war Bills Gesicht wieder einigermaßen herzurichten. Dieser verdrehte genervt die Augen. „Mum, ich kann das selbst… Ich bin doch kein Kleinkind mehr.“
„Im Moment benehmt ihr euch aber beide so.“, konterte ihre Mutter und seufzte. „Mit euch macht man schon was mit… so… fertig.“ Siemone gab Bill einen Stups ins Wohnzimmer.
David und Tom folgten den beiden feixend. „Was hast du wieder mit deinen kleinen Bruder angestellt? Wolltest du ihm wieder eins auswischen?“, grinste David Tom an.
„Tja, jeder so, wie er verdient nicht war?“, erwiderte Tom mit seinem typischen Machogegrinse, bei dem die Mädels Reihenweise in Ohnmacht fallen.
„Achso, na dann… Hoff mal ihr streitet euch nicht so oft, wenn wir auf Tour sind.“
„Ach iwo… das war doch nur Spaß… äh was?!“ Tom sah seinen Produzenten mit großen Augen an. „Wie meinst du das, wenn wir auf Tour sind?“






kommis? :-D

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

000iria000 - 16.08.2006, 19:53

NEUER TEIL^^^^^^^^^^^^^^^^^

endlich!!!!!!!!! ich freu mich voll! und dann noch so ein langer xD
geil!!!

und mädel ey...du hast mich sooo zum lachen gebracht.echt jetz.ich ahbe voll laut aufgelacht!!!!
TASCHENLAMPE.......... wie verblödet ey. das passt so richitg zu tom xD

ich musste da voll an big mama denken!^^ also der film!!!!!!!!!
echt total hammer
ich habe jetz voll das dauer grinsen!

nachhdem ich das gelesen hab ,hab ich mich wieder etwas beruhigt! und dan kamm aufeinmal die stelle wo die taschenlampe auf einmal da lag!!!!

da musste ich dann wieder soooo los lachen! das gbts garnich! xD

oder die stelle in der küche! <3 hach total hammer!

und das ende war auch total geil!!!

überhaubt der teil allgemein war klasse!
am anfang denkt man sich nichts. am anfang war alles noch eher ruhig! aber dan mitte des teils aufeinmal sowas!

boa....

lol oder durchgefickt und weggeschmissen....da musste ich auch total lachen!

also ehrlich! so oft hab ich noch nie in einer ff gelacht!^^ ;) respekt!!!

ich freu mich schon übelster art auf denn nächsten teil!^^
also bye byeeeeeeeeee <3

ich grins immer noch....^^

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

kissa - 17.08.2006, 14:20

hey^^

was ein geiler tel! des ist einfach nur herrlich! mich hats hier bald verrissen vor lachen xD meine taschenlampe..... :lol: *rofl*
oh man mach bitte gaaaaaaaaaaaaaaaaanz schnell weiter!

grüßchen kissa

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 20.08.2006, 17:44

schön des ich euch zum lachen bringen konnte :D
des nächste pitel is zu 80% fertig
denk also des des irgendwann nächste woche on is ;)

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Minnie - 21.08.2006, 00:50

waaaaa, die ff is sooo goil!
ich hab schon kopfschmerzen vor lachen,
falten bekomm ich auch dafür!
am ende deiner ff muss ich mich liften lassen xD

super super super super!!!!!!

mach schnell weiter, das is der hamma

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 11.10.2006, 00:19

Meine Fresse bi ich larmarschig Y_Y
Kapitel 8 is immer noch net ganz fertig...
Da es hier aber Leute gibt, die brennend weiterlesen wollen, lade ich den ersten teil von kapitel 8 schon hoch!
NUR FÜR EUCH!

der zweite teil folgt dann, wenn er fertig is x) logisch, ne?^^



Kapitel: 8


Die Zwillinge und David saßen nun im Wohnzimmer beisammen.
Siemone stand derweilen in der Küche und bereitete ein paar Getränke vor.
Mit einem riesen Tablett in der Hand erschien sie im Wohnzimmer, stellte es auf dem Wohnzimmertisch und nahm selbst Platz auf der Couch.
Mit einem charmanten Lächeln bedankte David sich bei ihr, nahm sich eine Tasse Kaffee und lehnte sich entspannt im Sessel zurück.
Genüsslich roch er an der Tasse. „Mmhh. Ich liebe das Aroma von frisch gefiltertem Kaffee!“
„Das ist gar kein Filterkaffee…. Das ist lediglich Kaffeepulver mit heißem Wasser übergossen.“, entgegnete Siemone schmunzelnd
„Ach, wirklich? Man, das muss aber teures Kaffeepulver sein, wenn das soooo gut duftet!“
„Der ist ausm Aldi David!“
„Oh haha… Dann werde ich mir das nächste mal auch….“
„Wolltest du uns nicht etwas mitteilen?“, fiel Bill David ins Wort und verdrehte genervt die Augen.
Tom, der breitbeinig auf den Sofa saß und seinen Kopf auf der Hand stützte, musterte seinen Produzenten eindringlich.
„Ja genau! Wie war das noch? Wenn wir auf Tour sind? Oder was hast du eben gesagt?“
„Ach stimmt ja!“ Gab David als Antwort. „Hätte ich beinahe vergessen!“
Er grinste breit und stellte seine Tasse zurück auf den Tisch.
Egal wie gut er in seinem Job war, manchmal neigte er dazu einige Dinge einfach zu vergessen wenn man ihn nicht daran erinnerte. Tom und Bill hatten schon öfters sein Gedächtnis spielen müssen.
Letztendlich konnte man sich trotzdem immer auf ihn verlassen. Er war halt Profi in seinem Gebiet.
„Wie ihr ja selbst wisst, verkauft sich euer Album super… überall wo ihr auftaucht gibt es Massenhysterien… die Medien reissen sich um euch… und nun haben wir das Angebot für eine kleine Tour bekommen! Euer erstes Konzert werdet ihr voraussichtlich in Leipzig geben.“ David machte eine Pause und sah zu Siemone rüber, die ruhig an ihrem Kaffee nippte.
„Wir haben halt nur noch ein kleines Problem…“
„Moooomeeeent!“, meldete sich Bill zu Wort. „Du meinst eine richtige Tour? In ausverkauften Hallen? Mit tausenden von Leuten, die nur kommen um uns zu sehen?“
Bei dieser Vorstellung, fingen Bills Augen an zu glänzen.
Tom war fasziniert von diesem Anblick und musste ein paar mal schlucken, bevor auch er realisierte, was das zu bedeuten hatte.
„Das ist ja der helle Wahnsinn!“, jubelte er begeistert und sah Bill freudestrahlend an.
„Immer schön langsam Jungs!“, versuchte David die Zwillinge zu beruhigen. „Wie gesagt hätten wir da noch ein kleines Problemchen….“
Er linste noch einmal zu Siemone, bevor er leise weitersprach. „…Mit dem Jugendamt.“
Klirrend stellte Siemone ihre Tasse auf den Tisch, sodass alle erschrocken zusammenzuckten.
„Wie meinst du das, es gibt Probleme mit dem Jugendamt?“, fragte sie David forsch.
Verlegen kratzte sich der Produzent am Hinterkopf.
„Nun ja… genau deswegen wollte ich auch mit dir sprechen Siemone…. Die Tour beinhaltet zwar nur 6 Konzerte, allerdings quer durch Deutschland…. Und eine Tour bedeutet viel Arbeit und vor allem viel Zeit….. Für die Schule bleibt dann nicht viel Zeit übrig…“
Neugierig spitzten die Zwillinge ihre Ohren.
Für Schule bleibt dann nicht viel Zeit übrig? Soll das etwa bedeuten, des wir gar nicht mehr zur Schule gehen müssen?, dachte Bill und sah seinen Bruder an, der wohl genau das gleiche zu denken schien.
Doch die beiden wurden sofort von ihrer Mutter aus den Gedanken gerissen.
„Niemals werde ich zulassen, dass meine Söhne die Schule schmeißen!“, fuhr sie David an.
„Nicht doch, nicht doch. Das sagt ja auch niemand!“, versuchte David zu erklären. „Wie hatten da so eher an eine Art Beurlaubung gedacht… Für ein Jahr oder so. In der Zeit können die Jungs das Leben in der Musikbranche besser kennen lernen und ihre Fähigkeiten verbessern.“
„Wäre sonst auch zu schön gewesen.“, rutschte es Tom heraus, der sofort einen bösen Blick seiner Mutter einkassierte.
Nein. Sie war so ganz und gar nicht begeistert davon, was David ihr da erzählte. Sie war eine gute und fürsorgliche Mutter, die die Zügeln öfters lockerte, damit sich ihre frei entfalten konnten. Aber es gab auch Grenzen. Und hier wurden genau diese gerade beinahe überschritten.
„Tut mir leid David, aber ich sehe es nun mal nicht ein, dass meine Söhne die Schule vernachlässigen, nur um in der Weltgeschichte rumzureisen und Konzerte zu spielen. In den Ferien ist das okay, aber nicht während der Schulzeit!“, fuhr sie fort und massierte sich eindringlich ihre Schläfen.
„Aber Mum!“, fingen die Zwillinge an zu betteln.
„Nein und dabei bleibt es auch!“
Aufgebracht sprang Bill auf. „Du bist so was von fies, weißt du das? Das ist richtig unfair!“, protestierte er bockig und als Tom ebenfalls aufsprang um seinen Senf dazuzugeben, riss Siemone der Geduldsfaden.
„Schluss jetzt! Oder wollt ihr, dass ich euch gleich alle weiteren Auftritte verbiete?!“
Erschocken sahen die Zwillinge ihre Mutter an.
„Das kannst du doch nicht machen!“, entgegnete Tom ihr mit fester Stimme. „Wir haben Verträge abgeschlossen, die für die nächsten 2 Jahre gültig sein werden! Du hast sie selbst unterschrieben… Das kannst du doch nicht einfach so canceln!“ Verunsichert sah er zu David rüber, der die Diskussion still belauschte.
Wieso schwieg er jetzt auf einmal? Eben schien er doch noch ziemlich gesprächig zu sein? Er konnte ihn und Bill doch nicht einfach so hängen lassen.
„Und ob ich das kann, mein Lieber!“, ergriff Siemone wieder das Wort. „Schließlich bin ich eure Mutter und für euch zuständig!“ Sie seufzte laut auf. „Versteht das doch. Gordon und ich werden eine Menge Ärger bekommen, wenn ihr beide nicht mehr zur Schule geht und dann wird es für euch mit der Musik nur schwerer.“
Schmollend ließ sich Tom wieder neben Bill fallen, der schon längst wieder Platz genommen hatte und verschränkte die Arme vor der Brust.
Ihre Mutter hatte ja recht. Einfach die Schule schmeißen war nicht drin, zumal sie noch minderjährig waren und Siemone die Verantwortung für sie hatte. Aber irgendwie müsste man das doch wohl regeln können, oder nicht?
Andere Junge Bands hatten das doch auch irgendwie geschafft, wieso sollte es also bei ihnen nicht klappen?
Mürrisch sah er zu Bill, der aufmerksam auf die Tasten seinen Handys tippte.
Als Tom verstohlen einen Blick auf das Display erhaschen wollte, hielt Bill ihm das Handy außer Reichweite. „Noch nie was von Briefgeheimnis gehört?“
Tom zog seine Nase kraus. „Doch schon, aber das hier ist ja schließlich kein Brief! Also zeig mal!“
„Nein!“
„Warum nicht!?“
„Weil es Dinge gibt, die dich nichts angehen!“
„Zick mal nicht so rum, Bill! Sonst darf ich deine SMS auch immer lesen!“
„Aber nicht alle…“
Bill versenkte sein Handy zurück in die Hosentasche, stand auf und ging in Richtung Tür.
„Wo willst du denn jetzt so plötzlich hin?“, fragte Siemone ihren jüngeren Sohn verwirrt.
„Ich fahr zu Andi, wenn das kein Problem ist.“ Er wandte sich zu David. „Oder gibt es noch irgendetwas wichtiges zu besprechen, wo ich unbedingt dabei sein muss?“
David winkte ab. „Nein, nein. Schon okay. Ich glaube Siemone und ich reden da noch ein bisschen in Ruhe drüber…“
„Alles klar, dann wird ich mal… Bis später!“
„HEEEEEEE! Und was ist mit mir?“, rief Tom seinen Bruder beleidigt hinterher.
Bill sah ihn fragend an. „Was soll denn mit dir sein?“
„Na, schon mal dran gedacht, dass ich vielleicht auch mit will?!“ Tom stand auf. „Schließlich ist er auch mein bester Freund!“
„Ja und?! Deshalb müssen wir doch nicht immer alles zu dritt machen…“ Mit diesen Worten spazierte er in den Flur, nahm seine Jacke und verließ das Haus. Tom hatte er einfach im Wohnzimmer stehen gelassen.




tbc.....

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

kissa - 11.10.2006, 13:27

hey^^

was geht denn jetzt mit bill ab? Ö.Ö
mach bitte gaaanz schnell weiter^^

grüßchen kissa

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

uri-chan - 16.10.2006, 18:27

ich wollt nua ma sagn des ich mitlese ne ^-^
wann gehts weida??? die ff is voll goil !!!
weida...WEIDA...W-E-I-D-A xD
bitte mit honigkuchenpferdegrinsen ^_^
gruß un kizz mel ^-^

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 23.10.2006, 13:55

*angezischt komm*


yeah~

und nun der zweite teil von kapitel 8 ^-^

nächstes mal ssplitter ich n kapiel net in 2 teile - aber ich wollt euch nicht warten lassen ;P



Mose war nicht gerade leicht zu erreichen. Besonders ohne Auto.
Das Dorf war so klein, dass nur alle zwei Stunden ein Bus von Wolmirstedt aus fuhr.
Also hieß es für Bill, vom Zielitzer Bahnhof erst mal nach Wolmirstedt zu fahren.
Mit dem Rad dauerte es knapp 13 Minuten, bis er am Bahnhof ankam. Er stellte sein Fahrrad ab und stieg in den Zug, der schon auf ihn zu warten schien.
Ganz schön umständlich, dachte sich Bill, auch wenn es nach Wolmirstedt nur 10 Minuten waren.
Wäre seine Mutter gefahren, wär er sicher viel eher da gewesen, aber so musste er, als er aus den Zug ausstieg noch über 20 Minuten warten, bis endlich der Bus anrollte.
Mit ein paar anderen Personen stieg er vorne in den Bus ein und löste vorne bei den Busfahrer sein Fahrticket.
„Oh, darf ich heute tatsächlich einen Weltstar herumkutschieren? Nein, was für eine Ehre! Leider muss ich Ihnen jedoch sagen, dass wir in unserem Bus leider keinen V.I.P. Sitz haben!“, ließ dieser ironisch als Kommentar ab.
Bill hätte am liebsten nen Gegenspruch abgelassen, aber er hatte keine Lust darauf als „Starzicke“ in allen Klatschzeitungen abgestempelt zu werden.
Also setzte er sich stillschweigend auf einen der vielen freien Plätze und schaute schmollend aus dem Fenster.
Solche Sprüche würde er in nächster Zeit wohl öfter zu hören bekommen, da war er sich ganz sicher.
Das Berühmtsein hatte eben auch seine Schattenseiten, das war ihm von Anfang an bewusst gewesen. Schon als er bei „Star Search“ mitgemacht hatte und im Achtelfinale hochkant rausgeflogen war, konnte er sich Wochenlang dumme Sprüche auf dem Schulhof anhören.
Tom hatte ihn zwar immer verteidigt, aber dadurch kam er nur selber in die Schusslinie der Mobber.
Zu zweit standen sie über so was immer darüber, aber alleine wollte man sich am liebsten in sein Schneckenhaus zurückziehen, um so von den Sprüchen und Pöbeleien nichts mitzubekommen, doch leider weiß dieses Schneckenhaus des öfteren große Risse auf, die alles durchdringen ließen.
„Nächster Halt: Mose – Dorfstraße!“, kam es von der elektronischen Busansage und Bill betätigte den „Stopknopf“ neben seinem Sitz.
Als der Bus anhielt und Bill ausgestiegen war, musste er sich erst mal genüsslich strecken.
Dass Busfahren aber auch immer so müde machen musste…
Mit den Händen in den Hosentaschen vergraben, schlenderte er rüber zu Andis Haus.
Gott sei Dank hatte dieser die Bushaltestelle direkt vorm Haus, so musste Bill nur die Straße überqueren.
Es war wirklich kaum zu glauben, dass in Mose weniger los war als in Loitsche. Der Ort bestand quasi nur aus zwei Straßen… Zumindestens hatte Bill nicht mehr von Mose gesehen…
Knarrend öffnete er das Tor, welches in den Hof führte.
Dort war ein kleiner grüner Golf geparkt, kein Neuwagen oder so. Einfach nur eine kleine sympathische Karre mit Ausbeulungen, die ihrem Zweck diente: Nämlich fahren.
Auch das Haus war alles andere als neu. Im rustikalen DDR Stil gebaut. Bill hatte schon manchmal die Befürchtung, dass das Haus irgendwann in sich zusammenfallen würde.
Nein, einladend sah das von Außen ganz und gar nicht aus. Aber sobald man einen Schritt hineinwagte wurde man positiv überrascht.
Bill klingelte an der Haustür und kurze Zeit später öffnete sich diese und der schwarzhaarige wurde mit lautem Hundegebell begrüßt.
„Hallo Snoopy, lange nicht gesehen!“, begrüßte Bill den Vierbeiner und streichelte ihn ein wenig den Rücken.
Andis Mutter, die ebenfalls an der Haustür stand begrüßte Bill herzlich und schickte ihn hinauf zu Andis Zimmer.
Schon von weitem hörte man, wie laute Musik aus dem Zimmer dröhnte.
Die Ärzte…. Was denn auch sonst?, dachte sich Bill mit einem fetten Grinsen und betrat das Zimmer seines besten Freundes.
Andi hockte vorm PC und war damit beschäftigt wie wild auf der Tastatur rumzuhämmern.
„Boah! Meine Fresse, was soll denn der Scheiß hier?!“, fluchte er rum.
Bill schien er noch gar nicht bemerkt zu haben, Also schlich er sich von hinten an und tippte ihm auffe Schulter. „Hi…“
Andi drehte sich blitzartig um du fiel dabei fast vom Stuhl. „HE~ Musst du mir so n Schrecken einjagen?! Manmanman…“
„Wie wär’s mit einem: Schön das du da bist, Bill?“, grinste Bill den Wasserstoffblonden an und ließ sich rücklings aufs Bett fallen.
„Schön das du da bist…“, antwortete Andi und wuschelte sich verlegen durch die Haare. „Tut mir leid, aber irgend so n Spasti hat sich in den Fanclub eingehackt und jetzt geht gar nichts mehr… Mein E-Mail Postfach platzt schon vor lauter beschwerden der Fans. Und ich versuch mich schon die Ganze Zeit in den Server einzuloggen, aber der Hacker hat ne Sperre reingemacht und irgendwas Konfiguriert, das wohl alles down ist und….“
Bill verstand nur Bahnhof von dem, was Andi da vor sich hinbrabbelte.
Seine Ahnung von PCs war gleich Null.
So oft beschäftigte er sich ja auch nicht damit. Das einzige, wofür er seinen PC brauchte, war zum Mails checken und vielleicht n` bisschen im Internet rumzusurfen… Mehr nicht.
Andi dagegen war ein richtiger PC Freak.
Er konnte Stundenlang über irgendwelche „Module“ oder „Softwares“ reden, ohne sich irgendwie zu wiederholen.
Manchmal nervte er damit die Zwillinge ganz schön damit, aber es hatte ja schließlich auch seine guten Seiten. Zum Beispiel wenn der eigene PC mal nicht so wollte, wie man es selber gerne hätte. Andi konnte das alles wieder zum laufen bringen.
Noch dazu leitete er den offiziellen Fanclub, der ja jetzt anscheinend irgendwie „down“ war.
Gelangweilt untersuchte Bill seine Fingernägel. „Dauert das noch lange?“, fragte er gelangweilt.
„Nee, nee. Warte noch kurz, ich versuche das mal zu komprimieren, auch wenn ich sicher bin des das nicht daran liegt und des auch nichts bringen wird..“
Was bleibt mir auch anderes übrig?, dachte sich Bill und rollte sich auf den Rücken.
Zehn Minuten harrte er so schweigend auf dem Bett aus, bis er keine Lust mehr aufs warten hatte und sich prompt aufsetzte. „Boah Andi! Mach mal hinne da! Mir ist langweeeeeeeeeliiiiig!“, quengelte er los.
„…Sterbens langweilig, man ist mir langweilig – ohne dich!“, fing Andi daraufhin an zu singen und konnte sich ein lachen nicht verkneifen.
„Ha-ha…. Lass die Witze und beeil dich mal!“
„Ist ja schon gut….“ Damit schloss Andi diverse Fenster und schaltete seinen PC auf Standby. Dann ließ er sich neben Bill aufs Bett sinken.
„Zufrieden?“
„Ja!“, grinste Bill seinen besten Freund an. „Funktioniert der Fanclub wieder?“
„Nee, also ich weiß auch nicht so genau, was da is, aber wahrscheinlich…“
„Aha, achso.“, unterbrach Bill ihn schnell, damit Andi jetzt nicht noch Stundenlang über das Problem im Fanclub labern würde. So viel Zeit hatte er nun auch wieder nicht..
„Interessiert dich nicht, was?“, fragte Andi ein wenig angesäuert.
Bill senkte entschuldigend den Blick. „Nein… Nicht wirklich… Tut mir leid…“
„Ach, passt schon.“ , entgegnete Andi und klopfte Bill freundschaftlich auf die Schulter.
„Und? Hat Tom sich mittlerweile wieder abgekühlt?“
Bill musste wieder unweigerlich an die „Taschenlampen – Situation“ denken.
„Sagen wir es mal so… Er hat seinen Druck abgelassen…“, grinste er breit.
„Hä? Wie meinste denn das jetzt? Ihr habt euch doch nicht geschlagen, oder?“
Bill verdrehte die Augen. Manchmal stand Andi aber wirklich so was von aufm Schlauch…
„Er hat sich…. Sagen wir mal… erleichtert.“, entgegnete er und sah Andi mit einem erwartungsvollen Blick an, doch dieser begriff immer noch nicht worauf Bill hinauswollte.
„Maaaaaaaan Bill! Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen! Was ist zwischen euch vorgefallen?“
Widerwillig begann Bill seinem besten Freund die ganze Story zu erzählen – über Toms „Bauchschmerzen“ bis hin zu der „Taschenlampe“.
Andi musste sich darüber so scheckig lachen, dass er beinahe vom Bett fiel.
„Manmanmanman, wie geil ist das denn? Das haste dir doch bloß ausgedacht, Bill!“
„Sicher doch, ich erfinde einfach so wilde Stories über meinem Bruder…“
„Mh… Auch wieder wahr…“ Andi unterbrach sich kurz durch ein lautes Lachen. „Oh man, wie geil Bill! Was du auch immer so mit Tom anstellst!“
Bill schaute Andi verwirrt an. „Was kann ich denn bitte dafür, wenn mein wertes Brüderchen seine Hormone nicht im Griff hat und irgend ner Fantasie mit nem Mädchen nachgeht?“
Andi grinste breit. „Najaaaaa….“
„Was na ja?“ Bill musterte seinen besten Freund eindringlich.
„Wer sagt denn, dass Tom an ein Mädchen gedacht hat?“
„An was soll er denn sonst denken?!“
Andi überlegte kurz bevor er weiter sprach: „Vielleicht an irgend einen Jungen…?“
Ungläubig zog Bill seine gepiercte Augenbraue hoch: „Ach komm, Tom wäre der letzte aus unserer Familie, der schwul wäre..“
„Der letzte? Soll des etwa heißen, dass du schon mal irgendwelche Gefühle für einen Jungen empfunden hast?“, hakte Andi neugierig nach.
„Das hab ich nicht gesagt!“, antwortete Bill und bekam sogleich rote Wangen.
„Aha, jetzt kommt’s raus!“, grinste Andi den schwarzhaarigen an.
„Heeey! Nun hör aber mal auf, Andi!“
„Hihi. Süß, wie du dich aufregst.“
Bill wurde noch roter um den Wangen. „Veräppeln kann ich mich alleine!“, schmollte er und schenkte Andi einen bösen Blick.
Dieser rückte ein wenig näher zu ihm rüber. „ Ich veäppel dich doch gar nicht! Ich fänds gar nicht so schlimm, wenn du schwul wärst…“, flüsterte er Bill ins Ohr und für einen Augenblick trafen sich ihre Blicke.
„Bill?“
„Ja?“, antwortete Bill kaum hörbar.
„Hast du schon mal einen Jungen geküsst?“
Der Blondschopf näherte sich immer weiter Bills Gesicht
Bei dieser frage musste Bill schwer schlucken und schüttelte nur den Kopf, schaute Andi aber direkt in seine blauen Augen.
„Möchtest du es einmal ausprobieren…?“

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Leela - 23.10.2006, 15:05

sorry hba mich lang nich mehr gemeldet, irgendwie wurd eich nich benachrichtigt :?
nu ja.also der teilw ar sher geil............armer Billd amittem Busfahrer...........
undd ann Andi hach herllich , gnaz ehrllic mich würde es auch nich interessieren udn verstehn tu ich auch nich viel^^
aber jetzt wirds ja spanend, wie kannst du da aufhören..war gerade sehr amüsant und jetzt will ich wissen ob sie sich küssen :D
toller teil
lg

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

- Coulered Gothic - - 23.10.2006, 20:57

Das kann ja noch heiter werden. Aber so lang die des einfach nur ausprobieren ist ja gut, aber ich fänds wegen Tom blöd wenn die was miteinander anfangen würden. Wenn wir grad von Tom reden, diese Taschenlampen-Ausrede war echt geil, ich hab mich echt futsch gelacht. :lol:

Grüße - Coulered Gothic - :-D

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

0900Peng0900 - 28.10.2006, 18:38

ahhhh....hab die gerade gelesen!!!!

geiiiiiiiiiiiiiiilllooooooooooooooo.....

mach bitte weiter..die is so geil die geschichte!!!!

lg inga

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

TokioHotel Bebe - 28.10.2006, 23:44

ahh wie geil....!!!!! weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! XDDDDD LÖL >hihi<

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

kissa - 29.10.2006, 10:07

hey^^

der teil war wieder hammergeil xD manmanman bill jetzt kommts raus :P ach ja an wen hat tommy wohl gedacht? xD
also ich mein andi da gehts ja jetzt schon ab i wie xD
mach bitte gaaaaaanz schnell weiter^^

grüßchen kissa

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

--Toms_Girl-- - 06.12.2006, 14:34

hey volle geil!!!!!
unbedingt gaaaaaaaaaaanz gaaaaaaaaanz schnell weiter schreiben!!!!!

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 19.12.2006, 17:45

Hey Babies <3


Dankööö des ihr mjeine FF immer noch so begeistert lest ^^
ABER ich muss euch sagen, des ich in diesem Jahr net mehr die Zeit finde, am neuen Kapitel weiterzuschreiben... Wird leider erst anfang 2007 wieder weitergehn!
In den Ferien hab ich ja dann wieder Zeit... aber erst einmal werd ich Silvester in Kölle aufm Ärzte Konzi feiern :D

Frohe Weihnachten


darki

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

xXNamidaXx - 03.01.2007, 10:34
Oo *shy*
schnell weiter schreiben plsssssss ich flehe dish an xD kk ich oute mish ma : ish stehe total auf shwulis <333 so un jez schreeeeeib xD

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

MeL - 03.01.2007, 17:20

heeey ^^
wann gehtsn weida ??
es is neues jahr ...un??
kein neua teil >.<
ich waaaaartäää xD
aba lass dir ruhig zeit ^^ soll ya gudd wern ^^
LG
MeL

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

~Tazuma~ - 03.01.2007, 21:59

nein is das geil :lol:

ich finde eure ff so klasse geschrieben
un die storyline is so geil ...
wie tom im bett lag *kranklach* echt geil geschrieben

ich hoffe es geht bald weiter
die ff is nämlich echt geil

glg
tazu

ps: frohes neues jahr noch !

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

Krizzipizzi - 03.01.2007, 22:06

Ähm ja, gehts hier weidda? *nachfrag*
Find die story toll! Nur weidda so!

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

--Toms_Girl-- - 24.01.2007, 14:35

ähm süße!! wann geht es denn hier mal wieder weiter???? *ganz lieb frag*

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

~Mona~ - 24.01.2007, 14:49

Nur mal so ´ne Anmerkung:

WIR HABEN BEREITS DAS JAHR 2007 ! xD

also letzes jahr hast du gesagt, dass du nächstes jahr weitzermachst xD
ja na also los xd

nein nein spaß... lass dir ruhig zeit damit dann kommt auch noch sowas tolles wie immer bei raus :D

lg

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 25.02.2007, 21:05

mh... Diesmal habta nur 3 Monate warten müssen >.<
Aber immerhin, nicht solange wie bei Kapitel 8.
Tut mir echt leid, aber seit ich auf der Grafikschule bin, kann ich die ff nicht einfach so im Deutschunterricht mehr schreiben :(
Deshalb müsst ihr euch jetzt immer n bisschen gedulden - aber des seid ihr von anderen Schreibern ja auch schon gewohnt *ggg*
Joa, also ich sag vorneweg mal noch gar nix, sondern meld mich gleich nochmal, damit ich net zu viel verrate ^^
Achja, Kapitel 10 ist schon angefangen XD
Ich werd mich bemühen, das schneller fertig zu haben als erst in 3 Monaten!
Wer weiß, vielleicht bekomm ichs ja wieder hin, dass ich jeden Monat wieder n Pitel posten kann *hoff*

Vielen Dank nochmal an all eure tollen Rewies, die geben mir immer Kraft weiterzuschreiben... und vor allem ansporn! "Hey da sind Leute die wollen wissen wies weiter geht, also beeil dich!"

AY, AY!


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++



Kapitel 9


Stillschweigend verharrte Tom immer noch an seinem Platz auf der Couch und zwirrte sich in Gedanken versunken eine seiner Dreads um den Zeigefinger.
Siemone und David waren immer noch zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen und so würde es wohl auch noch eine Weile so weitergehen, denn momentan drehten sich die beiden mit ihrem Gespräch im Kreis.
Ein Wunder, dass ihnen dabei nicht schwindelig wurde...
Doch was so etwas anging, konnten die beiden stundenlang diskutieren. Da trafen zwei Dickköpfe regelrecht frontal aneinander.
Jeder hielt an seinen Argumenten fest, egal mit was der andere versuchte zu kontern.
Solange sich beide 100%ig ihrer Sache sicher waren, würde wohl keiner von ihnen so schnell nachgeben, es sei denn, ein Dritter würde sich mit einem fairen Kompromiss einmischen und die Sache so beenden.
Tom war da allerdings nicht die geeignetste Person, besonders weil er nicht gerade ein Fan davon war, w Kompromisse zu schließen. Bei ihm lautete die Devise: „Ganz oder erst recht!“, oder zumindestens so ähnlich.
Hauptsache er konnte seinen Willen durchsetzen, was anderes interessierte ihn bei so etwas eher gering. Etwas anderes käme seiner Meinung nach auch erst gar nicht in Frage!
Und wenn, dann wäre es einfach nur unfair!
Er schien mit dieser Einstellung auch gar nicht so allein zu sein, denn es gab viele, nein sehr viele Leute in seinem Alter, die wohl genauso dachten, wie er.
Auch sein Zwillingsbruder war da keine Ausnahme, auch wenn dieser wenigstens manchmal einen Funken von Vernunft zu haben schien.
Toms Blick wanderte durch den Raum, hinüber zu der kleinen Uhr, die im Wohnzimmerschrank stand.
Halb acht.
Sein Gesicht erhellte sich, denn in wenigen Minuten würde Gordon, der Stiefvater der Zwillinge, von der Arbeit heimkommen.
Er war es, der die Jungs eigentlich erst zur Musik gebracht hatte. Gordon war selbst Musiker, spielte in einer kleinen Punk-Rock Band namens „Fatun“ Bass und war gleichzeitig Musiklehrer der „RocksCool“. Tom war früher schon immer begeistert gewesen, wie sein Stiefvater ihm und Bill immer was auf seiner Gitarre vorgeklimpert hatte.
Damals wusste Tom schon, dass er das unbedingt auch machen will!
Bill war da weniger begabt gewesen und hat nach ein paar Versuchen, es mit den Gitarren spielen aufgegeben.
Bei der Erinnerung daran, wie er fluchend und heulend die Gitarre weggeschmissen hat, musste Tom unweigerlich grinsen.
Just in diesem Moment kam Gordon ins Wohnzimmer gestiefelt, entledigte sich seine Lederjacke und wuschelte sich durch seine lockige Haarpracht. „Nabend, begrüßte er die Truppe. „Gibt’s irgend n` Problem?“



Bill war etwas unbehaglich zumute, als er in Andis Gesicht blickte.
Bis jetzt hatte er nur mit Mädchen Kusserfahrungen gesammelt. Sollte er also mal etwas neues Wagen? Was wäre schon dabei?
Ein kleines Experiment unter Freunden... Mehr wäre es doch letztendlich gar nicht.
Seinen Hund Scotty hatte er, als er dreizehn war schließlich auch schon mal geküsst, allerdings nur, nachdem er sich mit Tom eine Haschisch Zigarette geteilt hatte.
Danach war er nicht wirklich mehr Herr seiner Sinne, aber wenigstens hatte ihn dieses Ereignis gelehrt, von solchen Drogen die Finger zu lassen, schon allein, weil er so ein feucht fröhliches Erlebnis nie wieder erleben wollte.
„Na gut.“, willigte er mit unsicherer Stimme ein. „Aber nur einen kleinen, kurzen Kuss!“
„Ich werd dich schon nicht flachlegen!“, lachte Andi und gab seinem besten Freund einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.
„Ha-ha.“, murrte dieser und rutschte ein wenig zu Andi herüber. „Na dann lass uns das mal so schnell wie möglich hinter uns bringen!“
„Alles klar!“, grinste Andi und näherte sich mit seinem Gesicht dem von Bill.
Der Schwarzhaarige musste schwer schlucken und versuchte nervös seine, vor Aufregung nassen Hände, an seiner Jeans abzuwischen.
Vorsichtig strich Andi mit seinen Daumen über Bills Unterlippe.
Auch er war nicht weniger aufgeregt, als sein bester Freund. Es war schließlich auch für ihn das erste Mal, dass er einen Jungen küssen würde.
Er zog tief die Luft noch einmal ein, bevor er Bill einen flüchtigen Kuss auf den Mund drückte und sich sofort wieder von ihm löste.
Bill schaute Andi ein wenig irritiert an. „Wie? Das war schon alles?“, fragte er überrascht und mit ein wenig Enttäuschung in der Stimme, die er aber ganz und gar nicht beabsichtigt hatte.
„Nun ja, ähm...“ Andi sah zur Seite. „Ich hab gedacht, dass wir damit vielleicht klein anfangen, anstatt uns sofort die Zungen in den Hals zu stecken.“
Beschämt kratzte er sich an den Hinterkopf und zerknitterte seine Bettdecke in seinen Händen.
Bill musste bei diesem Anblick laut anfangen zu lachen. „Du bist so süß, Andi!“, kicherte er und wedelte sich mit der Hand Luft zu, um sich langsam wieder zu beruhigen.
Ein verlegenes Lächeln breitete sich auf Andis Lippen aus. „Ich kenn da aber jemanden, der noch viel süßer ist.“
Bevor Bill sich über den Sinn dieser Worte irgendwelche Gedanken machen konnte, spürte er wieder Andis Lippen auf seinen.
Diesmal aber mit sehr viel mehr Verlangen. Die Unsicherheit von Andi schien völlig verschwunden zu sein.
Er fuhr mit seiner Zunge über Bills Lippen, strich mit einer Hand über dessen Haare und platzierte sie dann in den Nacken des Schwarzhaarigen. Die andere hatte ihren Platz an Bills Hüfte gefunden.
Bill fühlte sich ein wenig überrumpelt, so dass sein Körper sich im ersten Moment völlig zu versteifen schien.
Doch das aufregende Kribbeln, was sich in ihm breit machte war viel größer, als alles andere.
Bereitwillig öffnete er seinen Mund und stupste Andis Zunge mit seiner Freudig zur Begrüßung an.
Andi fühlte das kalte Metall von Bills Piercing und spielte neckisch damit.
Ein wohliger Seufzer entrann Bill.
Die Hand, die immer noch auf seiner Hüfte ruhte, dirigierte ihn fordernd auf Andis Schoß.
Bill gehorchte nur allzu gerne. Er schlang seine Arme um Andis Körper, um ihn so näher an sich ziehen zu können.
Das ganze fühlte sich so was von gut an. Ein so wahnsinniges Gefühl hatte Bill schon lange nicht mehr gehabt und Andi schien ihn im diesen Moment regelrecht den Verstand zu rauben.
Auch Andi wurde von seinen Gefühlen völlig überwältigt und ließ sich genüsslich mit den Rücken auf seine Matratze sinken.
Bill zog er mit sich herunter, sodass dieser direkt auf ihn lag.
Er vergrub seine Hände unter Bills Shirt, um es ihm so schnell wie möglich auszuziehen.
Bill zuckte zusammen, als er die kalten Hände seines besten Freundes auf seinem Rücken spürte.
Erschrocken löste er sich von Andi und setzte sich mit einem Ruck senkrecht auf.
„Ich... Ähm... Ich glaub das war jetzt genug“, stotterte er und flüchtete regelrecht aus dem Bett, doch Andi hielt ihm am Arm fest. „Du musst doch nicht gleich vor mir flüchten!“
„Nei...Nein. Tu ich gar nicht!“ Hastig griff Bill nach seinem Handy und tat so, als würde er nach der Uhrzeit gucken. „Ich muss los. Ist ja schon spät....Bis Morgen!“
Damit schnappte er sich seine Sachen, eilte aus dem Zimmer, rannte die Treppe herunter vorbei an Snoopy und verließ schnell das Haus.
Draußen atmete er erst einmal tief durch. Dann machte er sich auf den Weg zur Bushaltestelle und hoffte darauf, dass der nächste Bus nicht lange auf sich warten lassen würde.
Das Andi ihm von seinem Zimmerfenster aus nachschaute, bekam er nicht mehr mit.




++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Oups was ist denn da passiert? O_____o
Ich glaub ich kann mich jetzt auf Morddrohungen gefasst machen?!
*sich inne Ecke verkriech*
keine Angst, die FF wird nicht damit enden, dass Bill und Andi zusammenkommen, aber er wird noch eine wichtige Rolle spielen.
Und es wär doch recht langweilig, wenn die Twins einfach so schnell zusammenkommen oder? ^^

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

MeL - 26.02.2007, 13:59

wuuoh xD
goil xD
also erst ma wenn alle teil so hammer sin wart ich gern no lange auf einen xD
nuya auch wenn am ende bill un tom zam komm soll kann bill do ma mit andi knutschen ne xD
Zitat: allerdings nur, nachdem er sich mit Tom eine Haschisch Zigarette geteilt hatte.
Ô____ô xDD omg xD
Zitat: Vorsichtig strich Andi mit seinen Daumen über Bills Unterlippe.
oh süüüüß <3 xD
Zitat: „Wie? Das war schon alles?“
tja ich würd sagen mehr is nich drinne x]
Zitat: „Ich kenn da aber jemanden, der noch viel süßer ist.“
ich aauuuch xD er heißt bill kaulitz ^^ <3
Zitat: „Ich muss los. Ist ja schon spät....Bis Morgen!“
so ein lügner ey xD


nuya ich muss denn auch ma los =__= xD was kann ich da noch groß sagen??
pls weida <3
LG
MeL <3 xD

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

--Toms_Girl-- - 26.02.2007, 15:02

Guter Teil!!!!!
Bidde weider schreiben!!!! so geil die geschichte!!!

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

~Mona~ - 26.02.2007, 16:27

sehr geil xD

endlich action ^^
da war ich schon lange scharf drauf xD
andy und billl.... mhmm... mit dem pairing würd ich mich durchaus auch zufrienden geben xDDD *legga*

also ich freu mich auf den 10. teil und mach dir keinen stress!
lg

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

- Coulered Gothic - - 28.02.2007, 18:35

Echt geil!! mach weiter so...lol. Doch war echt en super Teil, ich freun mich wenn dus wieder schaffst was on zu stellen.

lg - Coulered Gothic -

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

jennü-kaulitz - 03.06.2007, 21:23

Also es ist jetzt definitiev schon länger als 3 Monate her, dass du was gepostet hast... :cry:

Wär tollig, wenns weiter gehen täte!

lg Jenny :roll: :wink:

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

darkness angel - 27.08.2007, 20:17

Hallöchen!

Ich wollte euch nur schnell mitteilen, des es noch nicht vorbei ist mit mir!
Nächstes Kapitel ist in arbeit - hab die letzten 2 Monate nur keinen PC gehabt !!!
Geduldet euch noch ein wenig... gibt es überhaupt noch leser? *leise frag*
tut mir echt leid >.<
ich mach Gary konkurrenz *heul*
:oops:

Re: Weil ich dich liebe [Kapitel 9 ONLINE][Slash]

~Mona~ - 28.08.2007, 15:32

HI O_________O

Das du dich nochmal meldest hätte ich nicnht gedacht. xD
Aber wenn du keinen Pc hattest kann ich das verstehen. ;D

ICh lese auf jeden Fall trotzdem noch weiter...
auch wenn ich jetzt wahrschenlich nochmal alles von vorne lesen müste oder eine zusammen
fassung von dem, was passiert ist bräuchte, um das neue Pitel zu kapieren. xD

hab schon wieder alles vergessen oO
xD


LG Mona
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Engel der Liebe ! - true (Sonntag 11.02.2007)
die wahre Liebe - nullvierer (Sonntag 05.08.2007)
Liebe - steffi23 (Mittwoch 07.02.2007)
Liebe Kessy, - Die Hexe (Sonntag 09.09.2007)
Das letzte Wort - PapaSchlumpf65 (Sonntag 02.05.2010)
AFK weil die Festplatte versagt hat - Patchy (Freitag 05.10.2007)
Hass-Liebe [**kommis?**] - J-a-n-i-n-e (Donnerstag 27.04.2006)