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Re: Pferdeflüsterer und co.
Fjordi777 - 23.04.2006, 19:05Pferdeflüsterer und co.
Was haltet Ihr von den Leuten?
Glaubt ihr an sowas?
Wen kennt ihr?
Ich habe Monty Roberts schon live gesehen, was der macht, find ich toll, war sehr beeindruckend! Hab zwar "nur" ne Show gesehen, kann vieles gestellt sein, aber ich fand, dass die Pferde dabei nicht leiden mußten! Ob der Wille des Tieres gebrochen wurde, sei mal so dahingestellt!
Andrea Kutsch find ich auch toll, hab aber leider nur im TV von ihr was gesehen.
Die Methoden von Bea Borelle sind auch sehr interessant. Kenne sie aber nur aus Büchern. Zur Zeit lese ich das von Klaus Ferdinand Hempfling "Der mit den Pferden tanzt", super Buch!
Dann gibt ja noch Linda Tellington-Jones, habe eine Sidepull-Trense für meinen Dicken, auf TTouch-Basis.
Und nicht zu vergessen: GaWaNi Pony Boy ........der ist mein Fave!
Wie ihr seht, kann ich mich für keinen direkt entscheiden! Ich such mir bei allen das Beste raus, um meine Ponys zu trainieren.......
Wie ist das bei Euch??
Re: Pferdeflüsterer und co.
Shettynudel - 23.04.2006, 19:29
gawni pony boy is echt klasse hab ein buch von dem!!
Re: Pferdeflüsterer und co.
Anonymous - 23.04.2006, 20:14
Ich bin da geteilter Meinung. Ich denke Monty Roberts (MR) hat der Reiterwelt manch guten Einfluss gebracht. Sicher, es ist nichts neues was er da bekannt gemacht hat, viele erfahrene Pferdeleute sind vor ihm ähnlich vorgegangen. Er war halt nur zur rechten Zeit am rechten Ort und hat sich entsprechend vermarktet, das war sein klarer Vorteil. Ein bisschen Glück war da sicher auch dabei.
Ich möchte die Methode nicht verteufeln, denn ich denke nicht, dass sie grundsätzlich schlecht ist. Ich habe mich lange damit beschäftigt, ihn mehrfach selber getroffen, so ziemlich alles drüber gelesen was ich in die Finger bekam und doch ist es für mich nicht das Non-Plus-Ultra. Es gibt nunmal kein Patentrezept denn Pferde sind Individuen und es gibt auch Pferde, bei denen diese Methode nach hinten losgehen kann - aber solche Fälle gibt es immer.
Viel wichtiger ist in meinen Augen, dass MR es geschafft hat viele Menschen zum Nachdenken anzuregen, sowohl seine Fans, als auch seine Kritiker. Sie alle waren letztendlich gezwungen sich mit dieser Methode auseinanderzusetzen und das ist sicher nicht verkehrt.
Ich muss sagen, dass auch ich persönlich einiges von MR lernen konnte und durfte und das freut mich. Dennoch ist es für mich ein System mit Grenzen. Was mich ein wenig stört ist die Maschinerie dahinter. Da werden Pferde "geheilt", die Besitzer mit ihnen nach der Show aber allein gelassen. Weil ihnen die nötige Anleitung nicht gegeben wird, machen sie aus Unwissenheit weiter wie vorher, die Arbeit war letztendlich umsonst. Ich würde mir wünschen, dass Die Crew um MR diesen Leuten zeigt, wie sie selber daran arbeiten können und müssen, denn dann bringts was. Stattdessen verweisen sie sie an die autorisierten Trainer wo sie dann noch gut zahlen dürfen. In meinen Augen nicht fair, denn MR profitiert letztendlich auch davon, dass ihm Leute ihre Pferde für die Shows zur Verfügung stellen. Man profitiert von einander. Ein bisschen Zeit für Anleitung sollte da doch sein. Ansonsten sind mir die Shows zu groß, aber das ist ein subjektives Einschätzen meinerseits. Ich denke, dass für das Pferd zusätzlich ein großer Stress hinzukommt, denn es spürt genau, dass da zig tausend Leute rundum sind und kann sie doch nicht sehen. Ein zusätzlicher Druck, der nicht sein müsste. Ich habe auch schon kleine Vorführungen von MR miterlebt und die dort vorgestellten Pferde waren jedes Mal deutlich entspannter. Wäre ich in der Position einen Wunsch äußern zu dürfen, ich würde mir wünschen, dass es mehrere kleine Shows gibt statt die riesen Events, den Pferden zuliebe.
Join-Up für jedermann? Ein Punkt, den ich als kritisch sehe. Es sieht alles so leicht aus und dank diverser veröffentlichten Anleitungen sehen sich viele zum Nachahmen animiert. Nicht ganz ungefährlich in meinen Augen, denn wenn man das Pferd nicht mit soviel Erfahrung einschätzen kann wie die erfahrenen Trainer, dann kann schnell mal was passieren. Ich muss leider sagen, dass ich auch einen Fall kenne, wo ein Pferdebesitzer beim nachahmen schwer verletzt wurde, weil das Pferd sich bedroht fühlte und auf Grund einer schlimmen Vorgeschichte den Angriff gewählt hat anstatt pferdetypisch die Flucht.
Man merkt, MRs Methode ist nicht unumstritten, aber das ist gut so, denke ich, denn dann wird auch kritisch hinterfragt anstatt leichtgläubig hingenommen. Ich habe selbere bereits damit gearbeitet und nette Ergebnisse erzielt sowie für mich dazugelernt.
Aber es ist auch kein Patentrezept und sollte nicht blauäugig mal eben so angewendet werden.
GaWaNi Ponyboy (GP) vertritt ja zunächsteinmal die inidanische Philosophie, was mir sehr sympatisch ist, denn die indianische Kultur ist ein kleines Hobby von mir. Dennoch unterscheidet er sich von seiner Arbeitsweise nicht so sehr von den anderen. Er nutzt genauso den Roundpen, geht genauso Schritt für Schritt vor - große Unterschiede gibt es da nicht. Den klaren Vorteil seiner Arbeitsweise im Vergleich zu MR sehe ich darin, dass er darauf bedacht ist Mensch und Pferd die nötige Zeit zu geben. Er liefert keinen Crash-Kurs und versucht nicht alles schnell und möglichst sofort zu regeln, sondern stellt ganz bewusst die Zeit als wichtigen Faktor da. Das ist in meinen Augen ein deutlicher Pluspunkt. Zudem geht GP nicht nur auf das Pferd ein, sonder gezielt auch auf den Menschen. Er macht deutlich, dass die Arbeit mit dem Pferd auch eine ordentliche mentale Leistung von menschlicher Seite verlangt. Ein Punkt, der mir bei MR fehlt, denn dort wird der Fehler oft nur beim Pferd korrigiert ohne den Menschen zu schulen. Genau wie MR auch, setzt GP auf die Herdenstruktur. Ein Muster, dass bei den meisten "Gurus" bzw. "Pferdeflüsterern" gegeben ist. Der Mensch muss sich behaupten, das Pferd sich unterordnen.
Generell konnte mich jedoch GP nicht wirklich überzeugen. Sein System ist mir für das Reiten zu schlecht umzusetzen. Denn was bringt es mir, wenn ich nach seiner Methode mit dem Pferd oder Pony vom Boden aus arbeite und dann vom Sattel aus dieses System nicht bestehen kann? Sowohl das System nach MR als auch das nach GP bezieht sich lediglich auf die Bodenarbeit und die ersten Reitversuche mit dem jungen Pferd.
Mit Linda Tellington Jones (LTJ) hab ich mich nicht weiter beschäftigt, außer dass ich ein paar ihrer Anleitungen für das Training im Bereich der Gelassenheitsprüfung verwendet habe.
Hempfling (H) ist ja auch so ein "Pferdeflüsterer". Er ist mir jedoch gänzlich unsympathisch. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in seiner Art Pferdeumgang keine Brauchbarkeit für den Alltag sehe. Zudem hab ich ihn noch nie schlüssig und gut argumentieren hören, bis jetzt haben die von mir gehörten Vorträge und Interviews mich eher verwirrt und belustigt, aber wirklich brauchbar war das für mich nicht. Eine sehr subjektive Einschätzung, aber so ist das halt. Er ist einer der wenigen, dem ich in keinem einzigen Punkt etwas abgewinnen kann...
Vor kurzem habe ich angefangen mit meiner Großen nach Pat Parelli (PP) zu arbeiten. Ich war äußerst überrascht, wie positiv sich dieses System auf sie ausgewirkt hat. Sie genießt es, wenn wir mal wieder die 7 Games spielen und es hat uns im Umgang deutlich weiter gebracht. Sie war lange Zeit extrem nervös, stand ständig unter Spannung. Das Spielen nach Parelli hat neben allem anderen ein Stück dazu beigetragen unsere Beziehung zu stärken und ein neues Band zu knüpfen. Diese äußerst positive Erfahrung hat mich dazu gebracht mich ein wenig mehr mit dem System nach PP auseinander zu setzen. Es lässt sich prima auch aufs Reiten übertragen, was ihm in meinen Augen ein dickes Plus einbringt. Denn sinnvoll ist ein System für mich nur, wenn ich das am Boden gelernte auch vom Sattel aus anwenden und weiterentwickeln kann. Dennoch ist mir auch aufgefallen, dass auch PP nichts neues erfunden hat. Ich habe vorher nicht viel anders gearbeitet, doch die PP-Arbeit konzentriert das ganze für die Dauer der Arbeit deutlich. Das hilft. Ich bin fasziniert, wenn ich PP Demos sehe, wie gut die Kommunikation zwischen Mensch und Tier ist und wie gut sie ohne Hilfsmittel auskommt. Begeistert bin ich auch, weil PP ein System entwickelt hat, was Feinheit fördert. Ziel ist es immer sowenig Druck wie möglich aber soviel wie nötig zu benutzen. Das gefällt mir gut, denn so erhalte ich die Feinheit bzw. so bringe ich es sogar zu mehr Sensibilität, wovon ich letztendlich auch als Reiter profitiere. Dennoch hat auch dieses System Inhalte, die ich mit meiner Arbeit nicht vereinbaren kann bzw. will. Reiten mit Sticks in der Hand ist zum Beispiel so gar nicht in meinem Sinne. Trotzdem ist es eines der wenigen Systeme, dass ich schätze und daher auch immer wieder gezielt nutze.
Heute habe ich das erste Mal mit Lotta gespielt. Nun steht das System nach PP vor dem Härtetest. Kann es vor einem Shetty/Classic bestehen? Wie ich Lotta kenne wird sie es gründlich prüfen und mir jede Schwäche des Systems zeigen :D
Zusammenfassend merkt man, dass ich es halte wie viele andere: Ich suche mir aus dem System jedes "Pferdeflüsterers" das raus, was ich brauchen kann. Somit entwickel ich mein eigenes System und passe es aufs jeweilige Pferd an.
Peter Pfister pflegt zu sagen: "Schau dir alles an und behalte das Beste!"
Nun, das tu ich, denn auch wenn Peter Pfister in der Regel nicht zu den Pferdeflüsterern gezählt wird, so ist er doch für mich einer der wenigen, die diese Bezeichnung wirklich verdient haben. Einer der wenigen, die nicht ständig und überall im Rampenlicht stehen, aber letztendlich einer der wirklich "Großen" der Szene.
Gruß, Nina
Re: Pferdeflüsterer und co.
Minchen - 23.04.2006, 20:39
ich schließe mich Nina an, denn viel gibt es da nicht hinzuzufügen ...
Durch meinen Traber habe ich schon sehr viele Methoden ausprobiert (leider ist er immer noch total misstrauisch).
Peter Pfister gibt in geraumer Zeit auch einen Kurs im Ruhrgebiet , mal schaun, ob ich mir das mal anschaue (wenns finanziell klappt :( ).
Heinz Welz gibt es da auch noch unter der "Pferdeflüsterern", hört sich alles ganz plausibel an, aber wie schon beschrieben, es findet fast alles auf fremden Gelände oder in einem Roundpen statt. Dieser bat mir an seinen Kurs zu besuchen und evtl. auch mein Pferd mitzubringen, aber das löst nicht mein Problem. Nicht auf meiner Weide, nicht wenn ich alleine bin, oder?
Re: Pferdeflüsterer und co.
Anonymous - 23.04.2006, 21:34
Minchen hat folgendes geschrieben: Heinz Welz gibt es da auch noch unter der "Pferdeflüsterern", hört sich alles ganz plausibel an, aber wie schon beschrieben, es findet fast alles auf fremden Gelände oder in einem Roundpen statt.
Heinz Welz hab ich auch schon geschaut, war auf nem Kurs von ihm als Zuschauer. Letztendlich unterscheidet sich seine Roundpenarbeit nicht wirklich von der von MR. Die Bodenarbeit ähnelt sehr Parelli muss ich sagen, nur mit dem Unterschied, dass Parelli das ganze weiter ausbaut.
Der Vortrag von ihm war ganz gut muss ich sagen, aber überzeugt hat er mich dennoch nicht. Seine anschließende Demo war zu Teilen wirklich sehenswert, zu Teilen sehr schwach. Dennoch wirkt das ganze nach Parelli deutlich ausgefeilter.
Minchen hat folgendes geschrieben: Dieser bat mir an seinen Kurs zu besuchen und evtl. auch mein Pferd mitzubringen, aber das löst nicht mein Problem. Nicht auf meiner Weide, nicht wenn ich alleine bin, oder?
Letzteres ist genau das Problem an diesem ganzen Guru-Tourismus. In den Show bei den erfahrenen Trainern klappt das alles super. Aber anschließend steht man wieder alleine da, denn es findet kein schulen des Menschen statt. Der ist aber in 95% der Fälle das Problem. Ein bisschen weniger Show, dafür deutlich mehr Anleitung für den Pferdebesitzer - dann wären die Erfolge sicher deutlich nachhaltiger.
Gruß, Nina
Re: Pferdeflüsterer und co.
guinerva - 10.06.2006, 21:34
Hi Fjordi,
also ich kann dem Hype um die ganze Pferdeflüster-Bande nix abgewinnen, das meiste was die als Wundermittel verkaufen ist nichts Neues und mit ein bissel Verstand behandelt man sein Pferd eh richtig...
Was ich halt gefährlich finde, dass die meisten Leuten eben keinen Verstand haben und zig Dinge ausprobieren, ohne zu wissen, was sie eigentlich machen und was sie damit bewirken...
Ich denke, wenn man in sein Pferd hineinhört und sich damit beschäftigt, dann findet man selbst die richtige Art mit seinem Pferd klarzukommen und das ist besser, als ohne Sinn und Verstand irgendwas nachzumachen...
Was mich halt sehr gegen die diversen Pferdegurus aufbringt, dass sie meist ihr Wissen als das einzig Wahre und das von ihnen "erfundene" Allheilmittel verkaufen... Denn beides ist in meinen Augen totaler Quatsch...
Aber es hängt halt viel Geld dran und schon ist es mit der Verantwortung, die diese Leute haben sollten, dahin...
Stattdessen soll jeder Depp ein Join-Up machen können oder eine Tellington-Trense verwenden können...
LG Guinerva
Re: Pferdeflüsterer und co.
Fjordi777 - 28.06.2006, 21:14
Ich bin für alles offen.....mache meine Join ups, hab für den Großen eine Tellington-Trense, suche mir halt bei allen das raus, was zu mir und meinen Pferden paßt! Hab da also keinen bestimmten "Guru", nur jeder hat was, was wir gebrauchen können......
Zitat: Stattdessen soll jeder Depp ein Join-Up machen können oder eine Tellington-Trense verwenden können...
Wen meinste damit??? :wink:
Wie bildest Du Dein Pferd aus? Nach welchen Kriterien? Hast Du irgendwo gelernt? Oder ist das angeboren? Soll jetzt kein Angriff sein......aber ich kenne keinen, der nichts von anderes abguckt..... :roll:
Was ist an MR falsch? Weil er sein Wissen vermarktet?
Und Andrea Kutsch?
Die nehmen Geld, wenn sie ihr Wisen weiter geben? Was ist daran falsch?
RL nehmen auch Geld.................
Ich stelle meinen Dicken auch nicht umsonst als Therapie-Pferd zur Verfügung......
Re: Pferdeflüsterer und co.
Mini-Mary - 29.06.2006, 07:45
Habe mich jetzt gerade mal so hier durchgelesen und alle haben Recht, irgendwie. Ich glaube nicht, das es da ein besonders guten und richtigen oder besonders falschen Weg gibt. Alle haben ihre Erfahrungen gemacht und wollen nun ihr Wissen weiter geben. Ob es immer richtig und gut ist sei dahingestellt. Ich lese auch viele Bücher, besuche manchmal auch Vorführungen, kann aber nicht sagen, ob immer alles so die Lösung ist. Ich entscheide das oft aus dem Bauch heraus, was ich für geeignet halte. Von Jedem ein wenig und so wie ich es am besten umsetzen kann. Damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. Ich doktore auch nicht mit vielen neuen Methoden herum oder so. Ich kenne meine Ponys und Pferde gut genug, um entscheiden zu können, wie ich mit ihnen arbeite, was ich ihnen zumuten und zutrauen kann.
Ich bin durchaus offen für alles Neue, mache mir darüber meine Gedanken oder tausche mich aus und entscheide dann, ob und was ich davon umsetze!
Re: Pferdeflüsterer und co.
Shettypower - 29.06.2006, 15:02
Hallo,
jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben. Es gibt viele gute - ich sage lieber Pferdemenschen statt Pferdeflüsterer. Manche der bekannten Gurus waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und haben sich gut vermarktet. Und die Leute fahren drauf ab und zahlen richtig viel Kohle dafür.
Ich persönlich denke, dass es viele gute Pferdemenschen, Trainer, Reitlehrer..., die nicht so bekannt sind, gibt, die bestimmt genau so gut sind. Nur nicht so bekannt und so teuer. Die sind nur leider schwer zu finden. Und nicht jeder ist ein Spezialist für alle Probleme.
Ich glaube aber nicht, dass einem ein sogenannter Pferdeflüsterer helfen kann, wenn man sich nicht selber mit seinem Tier auseinandersetzt und mal versucht rauszufinden warum manche Dinge so sind und vielleicht mal nicht so gut laufen.
Und ich glaube nicht bedingungslos an alles, was mir jemand sagt, sondern mache nur das, was mir auch wirklich einleuchtet.
Ich habe Monty Roberts übrigens mal live in der Schleyerhalle gesehen (habe die Karten im Radio gewonnen) und sorry, dass was er macht, hat er nicht selbst erfunden, dass ist die normale Arbeitsweise in den USA. Er hat ganz bestimmt eine gute Hand für Pferde und strahlt sehr viel Ruhe aus. Eben ein Profi.
Ich bin da drin gesessen und wenn ich 75,-- Euro für die Karte gezahlt hätte, hätte ich mich dumm und dämlich geärgert.
Re: Pferdeflüsterer und co.
mäxle - 30.06.2006, 09:01
Hm, also ich muss sagen an mir ist das Ganze ehrlich gesagt vorüber gegangen ohne dass ich da bisher viel von mitbekommen hätte. Die einzigen zwei von denen die ihr hier genannt habt, von denen ich überhaupt mal was gehört hab sind Monty Roberts und Linda Tellington Jones, aber ehrlich gesagt, kenn ich von denen auch kaum mehr als den Namen.
Ich arbeite einfach mit meinem Pony wie ich es für richtig halte. Max sagt mir dann schon ganz schnell, wenn ich auf dem falschen Weg bin :wink: .
Ich hab die Unterstützung und Hilfe von einem Bauer hier in der Nähe, der sein Leben lang mit Pferden zu tun hatte und der hat mir beigebracht die Pferde mit Respekt zu behandeln und dass der beste Lehrmeister den man haben kann, sein eigenes Pferd ist. Immer wieder schauen, was macht mein Pony, will ich das, oder ist das grad nicht so toll? Was könnte es für eine Lösung geben? Wie reagiert mein Pony auf diesen Lösungsweg? Damit bin ich bisher gut gefahren. Ich hab ein Pony was erzogen ist, mit dem ich alles machen kann, was ich will und musste nicht Unsummen für Kurse ausgeben.
Liebe Grüße
Lisa
Re: Pferdeflüsterer und co.
Mini-Mary - 30.06.2006, 10:04
Hi Lisa, ähnlich sehe ich das auch.
Im Grunde braucht man eingeltich nur den gesunden Menschenverstand einschalten und ein bisschen überlegen, wie es in der Natur der Plerde so aussieht, dann bekommt man auch meistens eine Antwort!
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