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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Anonymous - cäsar Forum: Reiterforum Forenbeschreibung: Rund ums Thema Pferd aus dem Unterforum: Stoffwechselprobleme Antworten: 2 Forum gestartet am: Montag 20.03.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Stoffwechselprobleme/wer hat einen Rat Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 11 Monaten, 11 Tagen, 13 Stunden, 59 Minuten
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Re: Stoffwechselprobleme/wer hat einen Rat
Anonymous - 17.04.2006, 19:47Stoffwechselprobleme/wer hat einen Rat
Ich versuche mal "kurz" zusammenzufassen, was nun diesen Winter in eine regelrechte nervenaufreibende Odysee gegipfelt ist.
Jetzt den dritten Winter hatte mein Pferd ominöse Probleme, plötzlich wird er nicht mehr so locker wie gewohnt, ist beim Reiten wiedersetzlich, drückt sich auf einmal weg, im ersten Winter waren es nur Ansätze, nach einer Pause wegen einer Blinddarmverstopfung war es verschwunden.
Letzten Winter wurde es deutlicher, war dann plötzlich besser bis ganz weg, im Dezember lahmte mein Pferd dann vorne. Er war total verspannt, die Diagnose war Überlastung des Fesselträgers durch die Verspannungen. Der Rücken wurde geröntgt und KSS festgestellt, allerdings nicht akut, laut Rötgenbildern gibt es Verändeurngen an den Wirbeln, die aber älter sind, die Wirbel wurden aktuell (obwohl das Pferd Muskulaturmäßig zu dem Zeitpunkt sehr schlecht da stand, er hatte in Nullkommanix abgebaut) von den Muskeln auseinandergehalten . Im Aufbau waren aber am Anfang auch wieder diese Momente, wo Pferd nicht so recht nachvollziehbar plötzlich den Kopf hochriss, klemmte ... kurz darauf lief er dann aber wieder augenscheinlich und gefühlsmäßig locker in konstanter Anlehnung.
Weitere TA-Begutachtungen brahcten kein Ergebnis, im Februar verschwand es ganz und mein Tier lief bis Oktober sehr gut, hat Muskelpakete gerade am Rücken angesetzt die nahezu abartig sind (mein halbblüter trägt den Sattel nun in XXL, so breit ist er geworden), durch regelmäßige Behandlung durch eine Physiotherapeutin hatte ich auch immer wieder Feedback zur positiven Entwicklung.
Im Oktober fing es wieder an: plötzliches Kopfhochreissen, Pferd total verspannt. Da auch eine Pause mit lockerem v/a nichts änderte sondern es trotzdme schlimmer wurde TA - Spritzen, weiter lockeres v/a, erst an der Longe, dann unterm Sattel und wieder geht es los. Pferd ruck zuck wieder total verspannt. Vorderbeine geröntgt, weil der TA meinte Pferd würde vorne nicht ganz 100% hintreten, leichte Veränderungen im Bereich der Hufgelenke, was aber laut TA nicht bedenklich wäre - natürlich kann eine akute Entzündung o.ä. Auslöser des Schonens sein. Das wurde also behandelt. Während der Schrittphase wurden die Verspannungen besser. Fazit zu den Vorderbeinen war aber, das im Grunde gemessen an der wohl sehr ungünstigen Stellung der Hufgelenke die veränderungen nicht bedenklich wären vor allem in Anbetracht des Alters (10) und im vergleich zu den Bildern von der AKU. Ein anderer Beschlag wurde zur Vorbeugung empfohlen. Der Rücken an sich wurde als sekundär beurteilt, die verspannungen strahlen nur aus, die Wirbelsäule an sich war wunderbar in alle Richtungen beweglich und Pferd da trotz Verspannungen nicht sonderlich empfindlich ...
Das Antrainieren ging dann sehr gut, ich ließ es deutlich langsamer angehen als vom TA empfohlen, weil geradeausreiten meinem Tier beim Lösen eh noch nie geholfen hat ... allerdings zwischendurch immer wieder so kurzes Hochdrücken.
Beim Kontrollbesuch Anfang Januar lief mein Pferd im Verhältnis zur Pause usw. wie ein junger Gott: energisch vorwärts, verhältnismäßig locker, der TA war zufrieden.
Es ging bergauf, so 2 Wochen lang, dann wieder von heute auf morgen eine Phase der Totalverweigerung. Schrittreiten kein Problem, Antraben nicht möglich. Eine zweite TA mit osteopathischer Ausbildung fand das Pferd im Halsbereicht mit x Blockaden vor ... Rücken wäre super, auch gerade eine alte Problemstelle im Lendenwirbelsäulenbereich (die TA kennt das Pferd, hatte es aber 2 Jahre nicht gesehen).
Danach lief Pferd besser ... dann wieder plötzlich geht nix mehr, Pferd schaon total verspannt beim aus der Box holen. Wieder die TA da, wieder HWS mit Blockaden in jedem Wirbel ... sie empfahl natürlich bei erneutem Auftreten Röntgen.
Pferd ging erst mal gut, Akupunktur machen lassen ... es ging bergauf. Physiotherapeutin kontrollierte Pferd sehr oft: vorm Reiten war er meistens deutlich schlechter als danach.
Von heute auf morgen war dann wieder alles aus. Also habe ich mein Tier aufgeladen und bin zum Röntgen gedüst. Die Beurteilung an der Longe erfolgte zuerst: Pferdi lief super, augenscheinlich locker, mit der Nase tief Richtung Boden, sehr energisch und federnd. Also durfte er so 20 Minuten auf beiden Händen traben und galoppieren um danach die Muskelwerte zu bestimmen. Das Pferd wollte sich aber erst mal garnicht anfassen lassen, vor allem nicht vom TA ... die Muskelwerte waren nicht bestimmbar, so hoch lagen sie außerhalb der Skala.
Das Röntgen ergab nichts, HWS, Widerrist ist wunderbar ok, KSS keine Veränderungen.
Also wieder Pause, Schritteln und Laufenlassenw ie Pferd es für gut hält. Dem Pferd ging es täglich besser, er war energiegeladen ... die Nachkontrolle der Werte 1 Woche später ergab das alles ok ist.
Das Fazit des TA ist, das es eben ein Stoffwechselproblem ist, wahrscheinlich unterschwellig schon immer vorhanden, das jetzt anhängig vom Klima (winter) eben rauskommt. Dadurch kommt es so plötzlich zum Umkippen der Werte, was heftieg Muskelschmerzen zur Folge hat, die Werte normalisieren sich aber quasi ebenso plötzlich wieder, weshlab 2 tage Schritt/Laufenlassen oft genügen das Pferd wieder läuft als wäre nie etwas gewesen. Laut TA ist im Blutbild o.ä. sowas nicht festzustellen ...
Es begann in dem Winter, in dem ich ihn eingedeckt habe weil er eine Paddockbox hat. Meine Physiotherapeutin befand das er im Grunde wenn er loslässt besser läuft als je zuvor. Ich finde wenn ich ihn an der Longe sehe, das er ungeahnte neue Dimensionen an Losgelassenheit erreicht - er hatte schon immer eine ausgesprochen hohe Muskelspannung, die vielleicht das erste Anzeichen seiner Probleme war?
Sorry für den Roman, aber vielleicht fällt ja noch Jemandem etwas hilfreiches ein ...
Re: Stoffwechselprobleme/wer hat einen Rat
cäsar - 18.04.2006, 01:23
Hallo Ina,
Hier ein paar Links zum Thema EPSM, habe aber schon einige Zeit nicht mehr gegooglt, kann sein, dass es noch besseres Material drüber gibt....
http://www.pferd-online.at/artikel.jsp?Document_id=1082973131803
http://www.equisearch.com/care/illness/equineneurological/EPSM110503/
http://www.ruralheritage.com/vet_clinic/epsm.htm
Gruss Bine
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