Gedichte

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    Re: Gedichte

    Shana - 08.04.2006, 20:24

    Gedichte
    Hier könnt ihr eure Gedichte posten. Ob Schiller oder ein Muttertagsgedicht. Ganz egal...



    Re: Gedichte

    Shana - 12.04.2006, 11:47


    Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
    Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
    Und kam die goldene Herbsteszeit
    Und die Birnen leuchteten weit und breit,
    Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
    Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
    Und kam in Pantinen ein Junge daher,
    So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
    Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
    Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«


    So ging es viel Jahre, bis lobesam
    Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
    Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
    Wieder lachten die Birnen weit und breit;
    Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
    Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
    Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
    Trugen von Ribbeck sie hinaus,
    Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
    Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
    Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
    »He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«


    So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
    Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
    Der neue freilich, der knausert und spart,
    Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
    Aber der alte, vorahnend schon
    Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
    Der wußte genau, was damals er tat,
    Als um eine Birn' ins Grab er bat,
    Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
    Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.


    Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
    Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
    Und in der goldenen Herbsteszeit
    Leuchtet's wieder weit und breit.
    Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
    So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
    Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
    Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«


    So spendet Segen noch immer die Hand
    Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

    Theodor Fontane


    Musste ich in der Schule lernen :ups:



    Re: Gedichte

    Rabe - 12.04.2006, 12:10


    Ich auch! :mecker:



    Re: Gedichte

    Rabe - 12.04.2006, 15:45


    So, damit der Frühling sich jetzt mal ein bißchen beeilt:


    Frühlingsfreude

    von Annegret Kronenberg




    Freue dich,

    es kann nicht mehr lange dauern!

    Die ersten Frühblüher haben schon

    die Scholle durchbrochen.

    Tauben beginnen zu turteln,

    und ich singe mit den Staren

    um die Wette Frühlingslieder.

    Der Winter hält sich die Ohren zu

    und trollt sich grollend davon.



    Re: Gedichte

    Lord Helmchen - 15.04.2006, 09:58


    Das Leben beginnt auf alle Fälle.

    In einer Zelle.

    Und endet auch in einer solchen.

    Bei Strolchen! :grins:



    Re: Gedichte

    Rabe - 15.04.2006, 16:32


    :lach:



    Re: Gedichte

    Posti - 15.04.2006, 19:21


    Arglos und harmlos,
    glücklich ich bin.
    Hör ich das Böse,
    denk ich nicht hin

    Friederike Kempner



    Re: Gedichte

    Shana - 17.04.2006, 10:55


    Das Osterei

    Hei, juchei! Kommt herbei!
    Suchen wir das Osterei!
    Immerfort, hier und dort
    und an jedem Ort!
    Ist es noch so gut versteckt.
    Endlich wird es doch entdeckt.
    Hier ein Ei! Dort ein Ei!
    Bald sinds zwei und drei.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben



    Re: Gedichte

    Rabe - 18.04.2006, 23:13


    Für euch, ihr Lieben! :tanz:

    Freunde

    Kostbar sind sie, diese Perlen
    helfen dir durch schwere Zeit.
    Stehen hilfreich dir zur Seite,
    spenden Kraft und kein Mitleid.
    Manchmal sind sie kaum zu sehen,
    halten leise sich zurück.
    Wenn der Speer dann auf dein Herz zielt,
    sind sie da im Augenblick.
    Sie sind immer in der Nähe,
    tief in deinem Herzen drin.
    Sind ganz eng mit dir verbunden
    gucken nicht auf den Gewinn.
    Brauchen manchmal selber Kraft
    und sie wissen mit Gewissheit.
    Das sie auf dich zählen können,
    ist der Weg auch noch so weit.



    Re: Gedichte

    Cassa Dar - 22.04.2006, 18:32


    Conrad Ferdinand Meyer

    König Etzels Schwert

    Der Kaiser spricht zu Ritter Hug:
    "Du hast für mich dein Schwert verspellt,
    Des Eisens ist bei mir genug,
    Geh, wähl dir eins, das dir gefällt!"
    Hug schreitet durch den Waffensaal,
    Wo stets der graue Schaffner sitzt.
    "Der Kaiser gibt mir freie Wahl
    Aus allem, was da hangt und blitzt!"
    Er prüft und wägt. Von ihrem Ort
    Langt er die Schwerter mannigfalt -
    "Sprich, wessen ist das große dort,
    Gewaltig, heidnisch, ungestalt?"
    "Des Würgers Etzel!" flüstert scheu
    Der Graue, der es hält in Hut.
    "Des Hunnenkönigs! Meiner Treu,
    So lechzt und dürstet es nach Blut!"
    "Laß ruhn. Es hat genug gewürgt!
    Die tote Wut erwecke nicht!"
    "Gib her! Dem ist der Sieg verbürgt,
    Der mit dem Schwert des Hunnen ficht!"
    Und wieder sprengt er in den Kampf.
    "Du hast dich lange nicht geletzt,
    Schwert Etzels, an des Blutes Dampf!
    Drum freue dich und trinke jetzt!"
    Er schwingt es weit, er mäht und mäht
    Und Etzels Schwert, es schwelgt und trinkt,
    Bis müd die Sonne niedergeht
    Und hinter rote Wolken sinkt.
    Als längst er schon im Mondlicht braust,
    Wird ihm der Arm vom Schlagen matt.
    Er frägt das Schwert in seiner Faust:
    "Schwert Etzels, bist noch nicht du satt?
    Laß ab! Heut ist genug getan!"
    Doch weh, es weiß von keiner Rast,
    Es hebt ein neues Morden an
    Und trifft und frißt, was es erfaßt.
    "Laß ab!" Es zuckt in grauser Lust,
    Der Ritter stürzt mit seinem Pferd
    Und jubelnd sticht ihn durch die Brust
    Des Hunnen unersättlich Schwert.



    Re: Gedichte

    Anke - 23.04.2006, 15:38


    Grau und trüb und immer trüber
    Kommt das Wetter angezogen,
    Blitz und Donner sind vorüber,
    Euch erquickt ein Regenbogen.
    Frohe Zeichen zu gewahren
    Wird der Erdkreis nimmer müde;
    Schon seit vielen tausend Jahren
    Spricht der Himmelsbogen: Friede!

    Aus des Regens düstrer Trübe
    Glänzt das Bild, das immer neue;
    In den Tränen zarter Liebe
    Spiegelt sich der Engel – Treue
    Wilde Stürme, Kriegeswogen
    Rasten über Hain und Dach;
    Ewig doch und allgemach
    Stellt sich her der bunte Bogen.

    Johann Wolfgang von Goethe



    Re: Gedichte

    Posti - 27.04.2006, 23:08


    Kaum auf diese Welt du kamst,
    zur Schule gingst, den gatten nahmst,
    dir Kinder, Geld und Gut erwarbst,
    schon liegst du drunten, weil du starbst.

    Drum leb solang sichs leben läßt,
    bevor das Leben dich verläßt.
    Denn hinderlich wie überall,
    ist meist der eigne Todesfall.

    geschrieben von mir. erdacht von - habs vergessen



    Re: Gedichte

    Rabe - 03.05.2006, 15:19


    Das gedicht hat mich so an meinen Lieblingsbaum bei uns im Wald erinnert! :wirr: Er steht ganz alleine zwischen vielen kleineren und ist soo schön und hat so viel Platz für mich in seiner Krone! Hach, gut, dass der Sommer kommt! Da kann ich ihn wieder besuchen! zwinker:

    Der letzte Baum

    So wie die Sonne untergeht,
    Gibt's einen letzten Baum,
    Der, wie in Morgenflammen, steht
    Am fernsten Himmelssaum.

    Es ist ein Baum und weiter nichts
    Doch denkt man in der Nacht
    Des letzten wunderbaren Lichts,
    So wird auch sein gedacht.

    Auf gleiche Weise denk ich dein,
    Nun mich die Jugend läßt,
    Du hältst mir ihren letzten Schein
    Für alle Zeiten fest.

    Christian Friedrich Hebbel

    Und noch eins für und über ihn:


    Wie deine grüngoldnen Augen funkeln,
    Wald, du moosiger Träumer!
    Wie deine Gedanken dunkeln,
    Einsiedel, schwer von Leben,
    Saftseufzender Tagesversäumer!

    Über der Wipfel Hin- und Wiederschweben
    Wies Atem holt und voller wogt und braust
    Und weiter zieht
    und stille wird
    und saust.

    Über der Wipfel Hin- und Wiederschweben
    Hoch droben steht ein ernster Ton,
    Dem lauschten tausend Jahre schon
    Und werden tausend Jahre lauschen
    Und immer dieses starke, donnerdunkle Rauschen


    Peter Hille



    Re: Gedichte

    Posti - 06.07.2006, 23:10


    Schillers Glocke. Die kürzeste, bekannte Form.


    Loch gebuddelt
    Bronze rin.
    Hochgeduddelt
    Bim Bim Bim



    Re: Gedichte

    Cassa Dar - 07.07.2006, 19:58


    Gebt Raum, ihr Völker, unsrem Schritt,
    Wir sind die letzten Goten.
    Wir tragen keine Schätze mit,
    Wir tragen einen Toten.

    Mit Schild an Schild und Speer an Speer,
    Ziehn wir nach Nordlands Gründen,
    Bis wir im fernen grauen Meer,
    Die Insel Thule finden.

    Das soll der Treue Insel sein,
    Dort gilt noch Eid und Ehre,
    Dort senken wir den König ein,
    Im Sarg der Eschenspeere.

    Wir kommen her, gebt Raum dem Schritt
    Aus Roms falschen Toren.
    Wir tragen nur den König mit,
    Die Krone ging verloren.

    Felix Dahn



    Re: Gedichte

    Posti - 13.07.2006, 16:14


    Ein Naßhorn und ein Trockenhorn
    spazierten durch die Wüste,
    da stolperte das Trockenhorn,
    unds Naßhorn sagte: "Siehste"


    Heinz Erhardt



    Re: Gedichte

    Posti - 23.07.2006, 13:38


    Wenngleich die Nas, ob spitz, ob platt,
    zwei Flügel - Nasenflügel - hat,
    so hält sie doch nicht viel vom Fliegen;
    das Laufen scheint ihr mehr zu liegen.

    Heinz Erhardt



    Re: Gedichte

    Rabe - 23.07.2006, 13:40


    :grins:



    Re: Gedichte

    Posti - 23.07.2006, 14:13


    Wenn die Opern dich umbrausen
    mit Getön,
    dann genieße auch die Pausen:
    sie sind schön.


    H.Erhardt



    Re: Gedichte

    Posti - 24.07.2006, 20:32


    Und noch'n Gedicht.

    Ich kann's bis heute nicht verwinden,
    deshalb erzähl ich's auch nicht gern:
    den Stein der Weisen wollt ich finden
    und fand nicht mal des Pudels Kern.



    Re: Gedichte

    Rabe - 30.07.2006, 11:14

    Joseph von Eichendorff- Mondnacht
    Es war als hätt' der Himmel
    die Erde still geküsst
    dass sie im Blütenschimmer
    von ihm nun träumen müsst.
    Der Wind ging durch die Felder
    die Ähren wogten sacht
    es rauschten leis' die Wälder
    so sternklar war die Nacht.
    Und meine Seele spannte
    weit ihre Flügel aus
    flog durch die stillen Lande
    als flöge sie nach Haus'.



    Re: Gedichte

    Catty - 02.08.2006, 01:11


    Dieses uralte Gedicht fasziniert mich sehr, vllt. gefällts euch ja auch.

    Am Totenmaar

    Bernd Schlimpen, Schalkenmehren



    Stille, Ehrfurcht — ein bescheidener Ort,

    immer und heute ein Zufluchtshort,

    von Geheimnissen und Sagen umwoben,

    das Kirchlein in windiger Höhe dort oben.



    Hörst Du die Glocken? Den edlen, wertvollen Klang?

    Siehst Du und spürst Du den rundum schützenden Hang?

    Die Glocken, sie zeugen von einst und künden von morgen,

    der Hang umspannt Deine einsamen Sorgen.



    Fühlst Du in Deinem tiefsten Innern,

    wie Dein ganzer menschlicher Stolz langsam zerrinnt,

    läßt Dich erschaudern ein kaltherber Wind?

    Schaust Du voll Ehrfurcht die Unergründlichkeit

    dieses Geheimnisses aus uralter Zeit.



    Und spricht dieser Wind seine Sprache dort oben,

    gibt seine Zeichen in dunklen Maareswogen,

    erzählt seine Geschichte auf seine bewegte Weise,

    denk an des Menschen Vergänglichkeit,

    sei ehrfurchtsvoll leise!



    Oftmals dunkel und grau, oft freundlich und hell,

    wie die Launen des Schicksals, oft schmerzlich und schnell,

    so offenbart sich »Weinfeld« als Zufluchtsort,

    darum suche Dein eigenes Ich nochmals dort.



    Re: Gedichte

    Rabe - 02.08.2006, 16:47


    Oh ja, das gefällt mir gut!



    Re: Gedichte

    Posti - 03.08.2006, 15:33


    Fussball

    Vierundvierzig Beine rasen
    durch die Gegend ohne Ziel,
    und weil sie so rasen müssen,
    nennt man das ein Rasenspiel.

    Rechts und links stehn zwei Gestelle,
    je ein Spieler steht davor.
    Hält den Ball er, ist ein Held er,
    hält er nicht, schreit man: "Du Toooor!"

    Fußball spielt man meistens immer
    mit der unteren Figur.
    Mit dem Kopf, obwohl's erlaubt ist,
    spielt man ihn ganz selten nur


    wieder eins von Heinz



    Re: Gedichte

    Posti - 08.08.2006, 22:24


    Rabes Forum find ich Klasse,

    es glänzt durch Qualität, nicht Masse.



    Re: Gedichte

    Rabe - 09.08.2006, 12:22


    :freu: :blume:

    Dankeschön! :herz: :tanz:



    Re: Gedichte

    Posti - 10.08.2006, 20:25


    Die alten Zähne wurden schlecht
    und man begann sie auszureißen.
    Die Neuen kamen gerade recht,
    um mit ihnen ins Gras zu beißen.

    H.E.



    Re: Gedichte

    svenja150284 - 10.08.2006, 20:59


    Das Reh springt hoch, das Reh springt weit.
    Warum auch nicht — es hat ja Zeit!

    Auch von Heinz Erhardt :lach:



    Re: Gedichte

    Posti - 10.08.2006, 21:08


    Musik als störend wird empfunden,
    da sie meist mit Geräusch verbunden.


    Wilhelm Busch



    Re: Gedichte

    Posti - 12.08.2006, 21:25


    Der Abgerissen Strick
    Der abgerissene Strick
    kann wieder geknotet werden
    er hält wieder, aber
    er ist zerrissen.

    Vielleicht begegnen
    wir uns wieder,
    aber da,
    wo du mich verlassen hast
    triffst du mich
    nicht wieder.


    Bertolt Brecht



    Re: Gedichte

    Süße_Erdbeere - 07.09.2006, 12:41

    Der Wind...
    … ist der Geist der Welt.
    Er weiß über eure Tränen bescheid,
    weiß jede Sorge,
    weiß euer Leid.

    Er kennt euren Namen,
    kennt jeden eurer Freunde und Feinde,
    kennt jedes Wort, das sie sagen.

    Er weiß all eure Geheimnisse,
    weiß über eure Liebe bescheit,
    weiß auch, wen ihr beneidet.

    Er kennt jeden Traum,
    kennt, wonach ihr euch sehnt,
    kennt, was euch Angst macht.

    Er weiß über eure Taten bescheit,
    weiß jede böse Tat,
    weiß, was ihr anderen getan habt.

    Der Wind…..
    …..der Geist der Welt,
    weiß alles, kennt alles,
    hat alles gehört und gesehen
    und trotzdem ist er noch bei uns.



    Re: Gedichte

    Rabe - 02.06.2007, 21:42

    Ein Gedicht, das ich sehr mag:
    Mondnacht

    Es war, als hätt' der Himmel
    Die Erde still geküsst,
    Dass sie im Blütenschimmer
    Von ihm nun träumen müsst.

    Die Luft ging durch die Felder,
    Die Ähren wogten sacht,
    Es rauschten leis' die Wälder,
    So sternklar war die Nacht.

    Und meine Seele spannte
    Weit ihre Flügel aus,
    Flog durch die stillen Lande,
    Als flöge sie nach Haus.

    Joseph von Eichendorff



    Re: Gedichte

    Cassa Dar - 04.06.2007, 00:02


    Immer wieder bewegend.



    Re: Gedichte

    Cassa Dar - 07.01.2009, 23:16


    Arno Holz - Buch der Zeit

    Een Boot is noch buten!

    »Ahoi! Klas Nielsen und Peter Jehann!
    Kiekt nach, ob wi noch nich to Mus sind!
    Ji hewt doch gesehn den Klabautermann?
    Gottlob, dat wi wedder to Hus sind!«
    Die Fischer riefen's und stießen ans Land
    und zogen die Kiele bis hoch auf den Strand,
    dumpf an rollten die Fluten;
    Han Jochen aber rechnete nach
    und schüttelte finster sein Haupt und sprach:
    »Een Boot is noch buten!«

    Und ernster keuchte die braune Schar
    dem Dorf zu über die Dünen;
    schon grüßten von fern mit zerwehtem Haar
    die Frau'n an den Gräbern der Hünen.
    Und »Korl!« hieß es und »Leiw Marie!«
    »'t is doch man schön, dat ji wedder hie!«
    Dumpf an rollten die Fluten -
    »Un Hinrich, min Hinrich? Wo is denn dee?!«
    Und Jochen wies in die brüllende See:
    »Een Boot is noch buten!«

    Am Ufer dräute der Möwenstein,
    drauf stand ein verrufnes Gemäuer,
    dort schleppten sie Werg und Strandholz hinein
    und gossen Öl in das Feuer.
    Das leuchtete weit in die Nacht hinaus
    und sollte rufen: O komm nach Haus!
    Dumpf an rollten die Fluten -
    Hier steht dein Weib in Nacht und Wind
    und jammert laut auf und küsst dein Kind:
    »Een Boot is noch buten!«

    Doch die Nacht verrann, und die See ward still,
    und die Sonne schien in die Flammen,
    da schluchzte die Ärmste: »As Gott will!«
    und bewusstlos brach sie zusammen!
    Sie trugen sie heim auf schmalem Brett,
    dort liegt sie nun fiebernd im Krankenbett,
    und draußen plätschern die Fluten;
    dort spielt ihr Kind, ihr »lütting Jehann«,
    und lallt wie träumend dann und wann:
    »Een Boot is noch buten!« -



    Das habe in der Grundschule auswendig lernen müssen - auf platt.... :kotz:



    Re: Gedichte

    Luna - 22.08.2009, 15:49

    Kleinkariert
    Kleinkariert
    Nun also ist die Welt liniert!
    So lange haben sie studiert,
    qualifiziert, klassifiziert,
    seziert und katalogisiert,
    determiniert und sublimiert,
    zentriert und kategorisiert,
    spezifiziert und impliziert,
    darüber theoretisiert,
    jetzt liegt sie vor uns: kleinkariert.

    Anstatt mit Fantasie verziert,
    scheint sie kastriert und infiziert.
    Die Wunder, die sie für uns hatte,
    sind eingezwängt in Plantquadrate.
    Da ist kein Platz für bunte Restchen
    in unseren selbstgemachten Kästchen.
    aus Luna Laune von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Luna - 24.08.2009, 19:13


    Was für ein Freund ist ein Buch

    Was für ein Freund ist ein Buch!
    Schlägst du es auf, dann wird es dich umarmen
    und einen Raum dir öffnen, einen warmen
    aus Dankbarkeit für den Besuch.
    Was für ein Freund ist ein Buch!

    Es gibt sich hin dir Wort für Wort
    und auf den Flügeln seiner Seiten
    trägt's dich in ungeahnte Weiten
    und über deine Grenzen fort.

    Es nimmt dich einfach bei der Hand
    und geht mit dir auf eine Reise,
    zeigt dir auf seine Art und Weise
    der Fantasien Wunderland.

    Mit jdem Absatz, den du liest,
    triffst du auf Situationen,
    auf Schauplätze und auf Personen,
    wie du sie sonbst vielleicht nie siehst.

    Trotzdem sind sie dir oft bekannt,
    du kennst das Lachen und das Leiden,
    das Suchen, Finden und das Scheiden
    und fühlst dich alledem verwandt.

    Ein Buch gibt Kraft, ein Buch gibt Mut,
    ein Buch ist Nahrung für die Seele,
    und schnürt ein Kummer dir die Kehle:
    ein Satz aus einem Buch tut gut.
    aus Luna Laune von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Rabe - 25.08.2009, 18:23


    Seehr schön! :cyclop:



    Re: Gedichte

    Vuelta - 30.08.2009, 11:28


    :klatsch:



    Re: Gedichte

    Luna - 30.08.2009, 14:46


    Reiserast

    Dir möcht ich das Zuhause sein
    und auch das weite Feld;
    ein warmes, kleines Kämmerlein
    und eine große Welt.
    Wie's dir gefällt: Bleibe und geh,
    find' Ruhe und verreise!
    Du bist der Stein, ich bin der See,
    versink' und zieh mir Kreise!
    aus Luna Laune von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Rabe - 30.08.2009, 17:37


    :klatsch:



    Re: Gedichte

    Luna - 31.08.2009, 21:17


    Sternenkind

    Vielleicht wird heut' ein Mensch geboren,
    und vielleicht leuchtet ihm ein Stern,
    der ihn zum Günstling hat erkoren;
    der ihm die Straße baut von fern.

    Ihr, denen nun ein Kind gegeben,
    denkt, jedes wär ein Sternenkind.
    Zwingt's nicht, in and'rer Bahn zu leben,
    als in der, welche ihm bestimmt.
    aus Wolkenworte von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Arthea - 09.09.2009, 15:23


    toll :klatsch:



    Re: Gedichte

    Luna - 12.09.2009, 19:00


    Das Kleid Vernunft

    Deine Vernunft ist wie ein Kleid,
    leg' sie doch manchmal ab!
    Genieße, wie du nun befreit
    erlebst, was es vordem nicht gab!

    Laß deine Sinne Sinne sein!
    Sie sind nur eine Haut;
    zeigen dem trügerischen Schein,
    der ihnen azusehr vertraut.

    Mitrau' dem Aug', mißtrau' dem Ohr,
    bezähme deine Hand!
    Nun "sieh'" und "hör'" wie nie zuvor
    und "fühl'" i n d i r das Wunderland.
    aus Wolkenworte von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Luna - 04.10.2009, 15:00


    Herbsthaus

    Der Wind malt Figuren in das Laub,
    und kritzelt Kringel in den Staub,
    um sie sofort zu verwischen;
    fegt über Straße, Feld und Gemüt,
    was sommerstolz immerfärbig geblüht,
    häuft sich verwelkt in Nischen.
    Ein Bruch dürren Ichs,
    ein Stück sprödes Du,
    abgestorbene Fühler;
    der Wind ..., nun schlägt er Türen zu,
    in den Häusern wird es kühler.

    aus Wolkenworte von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Luna - 22.10.2009, 19:05


    Sonnensprache

    In tausend Tönen spricht das Licht:
    es spricht
    durch Universumsritzen
    in unsere dunkle Welt;
    und alles Strahlen, Funkeln, Blitzen
    sagt etwas und erzählt
    in Sonnensprache fort und fort.
    Und jede Farbe ist ein Wort.
    Verstehen wir es nicht?

    aus Wolkenworte von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Luna - 24.10.2009, 16:57


    Nenne es Engel, oder wie auch immer du willst,
    jene Kraft der unendlichen Freude,
    die man manchen Tagen im Herzen du fühlst.
    Genieße die Wärme im Herzen!
    Vergeude keinen Gedanken, warum es so ist!
    Genieße, es einfach wenn ein Engel dich küsst!



    Re: Gedichte

    Luna - 27.10.2009, 16:25


    Welkes Blatt

    Jede Blüte will zur Frucht
    Jeder Morgen Abend werden.
    Ewiges ist nicht auf Erden
    als der Wandel als die Flucht.

    Auch der schönste Sommer will
    einmal Herbst und Welke spüren.
    Halte Blatt, geduldig stiil,
    wenn der Wind dich will entführen.

    Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
    lass es still geschehen,
    lass vom Winde, der dich bricht,
    dich nach Hause wehen.

    Hermann Hesse



    Re: Gedichte

    Luna - 27.10.2009, 16:30


    Herbstgefühl

    Müder Glanz der Sonne!
    Blasses Himmelblau!
    Von verklungner Wonne
    Träumet still die Au.

    An der letzten Rose
    Löset lebenssatt.
    Sich das letzte lose
    Bleiche Rosenblatt!

    Goldenes Entfärben
    Schleicht sich durch den Hain!
    Auch vergehn und Sterben
    Deucht mir süß zu sein.

    Friedrich Karl von Gerok



    Re: Gedichte

    Luna - 28.10.2009, 19:03


    Welke Blätter

    Plötzlich hallt mein Schritt nicht mehr,
    sondern rauscht leise,
    leisewie die tränenvolle Weise,
    die ich sing', vor Sehnsucht schwer.
    Unter meinen müden Beinen,
    die ich hebe wie im Traum,
    liegen tot und voll von Weinen
    Blätter von dem grossen Baum.

    (Selma Meerbaum-Eisinger mit 15 Jahren...
    3 Jahre bevor sie im SS-Arbeitslager
    Michailowska starb)



    Re: Gedichte

    Luna - 30.10.2009, 11:46


    Herbstabend

    Auf der Erde Nacht und Dunkel,
    Oed` die Flur und kahl der Hag,
    Droben sternig Lichtgefunkel
    Wie ein sel`ger Himmelstag.

    Klagst du, daß die Blätter fliegen?
    Laß das Laub dem Sturm der Nacht!
    Dunkel mag die Erde liegen,
    Droben ist ja Licht entfacht!

    Schau`nur zu den Sternenauen:
    Immer neuer Sterne Schaar
    Wird dein staunend Auge schauen,
    Goldenlicht und wunderbar.

    Staunend stehst du lichte Sterne
    Auch in deiner Seele klar,
    In der Nähe, in der Ferne
    Wirst du freudig sie gewahr.

    Trauerst du, daß Blätter fliegen?
    Laß das Laub dem Sturm der Nacht!
    Dunkel mag die Erde liegen;
    Ist ja Licht genug entfacht!

    Franz Alfred Muth (1839-1890)



    Re: Gedichte

    Luna - 01.11.2009, 19:07

    Sternenkind
    Sternenkind

    Vielleicht wird heut' ein Mensch geboren,
    und vielleicht leutet ihm ein Stern,
    der ihn zum Günstling hat erkoren;
    der ihm die Straße baut von fern.

    Ihr, denen nun ein Kind gegeben,
    denkt, jedes wär ein Sternenkind.
    Zwingt's nicht, in and'rer Bahn zu leben,
    als in der, welche ihm bestimmt.

    aus Wolkenworte, von Welf Ortbauer



    Re: Gedichte

    Luna - 03.11.2009, 12:09

    Die Entwicklung der Menschheit
    Die Entwicklung der Menschheit

    Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
    behaart und mit böser Visage.
    Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
    und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
    bis zur dreißigsten Etage.

    Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
    in zentralgeheizten Räumen.
    Da sitzen sie nun am Telefon.
    Und es herrscht noch genau derselbe Ton
    wie seinerzeit auf den Bäumen.

    Sie hören weit. Sie sehen fern.
    Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
    Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
    Die Erde ist ein gebildeter Stern
    mit sehr viel Wasserspülung.

    Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
    Sie jagen und züchten Mikroben.
    Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
    Sie fliegen steil in den Himmel empor
    und bleiben zwei Wochen oben.

    Was ihre Verdauung übrigläßt,
    das verarbeiten sie zu Watte.
    Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
    Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
    daß Cäsar Plattfüße hatte.

    So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
    Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
    Doch davon mal abgesehen und
    bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
    noch immer die alten Affen.

    Erich Kaestner (1899-1974)



    Re: Gedichte

    Luna - 03.11.2009, 12:10

    Beste Freundinnen
    Beste Freundinnen

    Du bist meine beste Freundin für immer,
    wenn wir uns mal nicht sehn,
    je länger, je schlimmer.
    Ich lass dich nie mehr gehen,
    denn du bist meine beste Freundin,
    mein Leben lang,
    seit ich mit dir zur Schule gang.

    Will dich immer sehn,
    mit dir durchs Leben gehen.
    Ich bin für dich da,
    ist doch klar...
    Und alles was ich sag,
    ist...das ich dich mag.



    Re: Gedichte

    Luna - 13.11.2009, 00:10

    Das Sandkörnchen
    Das Sandkörnchen

    Am Strande deiner Liebe,
    bin ein kleines Körnchen Sand,
    ja dort, wo befinden sich,
    Körnchen wie mich allerhand.
    Durch die Wellen der Gefühle,
    wurde dort ich sanft gestrandet,
    erfüllt von dem großen Glück,
    dass im Traumland ich gelandet.

    Doch ich falle kaum noch auf,
    bin nun mal ein Körnchen Sand,
    dennoch meine Liebe ist,
    so groß, so groß wie der Strand.

    Der Baufritze



    Re: Gedichte

    Luna - 13.11.2009, 00:11

    Nur für Dich
    Nur für Dich

    Oh die Königin meines Herzen,
    und die Schönste aus dem Norden,
    um einst mit Dir zu sein,
    bin ich geboren worden.

    Und um Dich zu bewundern,
    und um Dich zu verehren,
    um Dich zu vergöttern,
    und Dich zu begehren.

    Um für Dich alles zu geben,
    und für Dich alles zu erwerben,
    um für Dich zu leben,
    und für Dich zu sterben.

    Der Baufritze



    Re: Gedichte

    Luna - 17.11.2009, 23:47

    Durch Zufall
    Durch Zufall

    Durch Zufall lernten wir uns kennen,
    doch war es nur für kurze Zeit,
    durch Schicksal werden wir uns trennen,
    vielleicht für alle Ewigkeit.
    Hab Dank für all die Stunden,
    die ich mit dir verbracht,
    wir waren eng verbunden
    und haben viel gelacht.
    Ich will geduldig scheiden,
    wünsch dir ein anderes Glück,
    im Stillen jedoch werd ich weinen,
    oh, denk einmal an mich zurück.



    Re: Gedichte

    Luna - 03.12.2009, 12:39

    Weihnachtszeit
    Weihnachtszeit

    Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
    mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
    und ein schlichtes Glück streut auf der Schwelle
    schöne Blumen der Vergangenheit.

    Hand schmiegt sich in Hand im engen Kreise,
    und das alte Lied von Gott und Christ
    bebt durch Seelen und verkündet leise,
    dass die kleinste Welt die größte ist.
    (Joachim Ringelnatz)



    Re: Gedichte

    Luna - 03.12.2009, 19:39

    A, a, a - der Winter der ist da
    A, a, a, der Winter der ist da

    A, a, a, der Winter der ist da.
    Herbst und Sommer sind vergangen,
    Winter, der hat angefangen.
    A, a, a, der Winter der ist da.

    E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
    Blumen blüh´n an Fensterscheiben,
    Sind sonst nirgends aufzutreiben.
    E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.

    I, i, i, vergiss des Armen nie.
    Hat oft nichts, sich zuzudecken,
    Wenn nun Frost und Kält´ ihn schrecken.
    I, i, i, vergiss des Armen nie.

    O, o, o, wie sind wir alle froh.
    Wenn der Niklaus wird was bringen
    Und vom Tannenbaum wir singen.
    O, o, o, wie sind wir Kinder froh.

    U, u, u, die Teiche frieren zu.
    Hei, nun geht es wie der Wind
    Übers blanke Eis geschwind.
    U, u, u, die Teiche frieren zu.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)



    Re: Gedichte

    Luna - 07.12.2009, 00:01

    Abschied
    Abschied

    Muschelgleich habe ich
    mich weit geöffnet
    und dir meine Perle
    gezeigt;
    Du hast sie streicheln
    und liebkosen dürfen.
    Nun fängst du an zu kratzen
    und ich muß mich wieder
    schließen.

    - Klaus Gordziel -



    Re: Gedichte

    Luna - 07.12.2009, 00:03

    Frischer Wind
    Frischer Wind

    Deine Worte schenken Kraft,
    bin entfernt von Nostalgie,
    Und Dein Lächeln zauberhaft,
    gibt mir Lebensenergie.
    In Deinen Augen dieser Glanz,
    will mir meinen Atem stehlen,
    er fordert auf zum Liebestanz,
    die Körper und die Seelen.

    Deine Liebe macht mich blind,
    den Verstand hab' ich verloren,
    was heisst hier denn frischer Wind?
    Fühle mich wie neugeboren.

    Baufritze



    Re: Gedichte

    Luna - 07.12.2009, 00:12

    Der Schritt zurück
    Der Schritt zurück

    Manchmal halte ich vor schroffen,
    schwarzen Felsen oder Schluchten,
    nirgends sind mehr Wege offen,
    nirgends schimmern Hoffnungsbuchten.
    Seh', im Labyrinth vergangen,
    mich in Sackgassen begraben.
    Stehe. Seufze halbgefangen,
    wissend, keine Wahl zu haben:
    Will ich mir mein Ziel gewinnen
    auf den Saumpfaden zum Glück,
    muss ich weichen; neu beginnen.
    Es bleibt nur: der Schritt zurück.
    Welf Ortbauer aus Luna Laune



    Re: Gedichte

    Luna - 07.12.2009, 00:13

    Umklammerung
    Umklammerung

    Wie fest hältst du mich an der Hand,
    zu Dingen ziehend, die du uns entdeckst!
    Und zwischen uns die unsichtbare Wand,
    sie wächst und wächst.

    Welf Ortbauer aus Luna Laune



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