Die Lichtung

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    Re: Die Lichtung

    Scarlett - 25.09.2008, 14:26

    Die Lichtung

    www.landschaftsbilder.net
    Im Laubwald gibt es eine kleine Lichtung. Hier wächst saftiges grünes Gras. Viele Pferde kommen hierher, um zu fressen.



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 01.10.2008, 15:36


    So schritt er zurück, an den Ort, an dem er vor wenigen Tagen beinahe sein Leben verloren hatte. Eine hässliche Brandnarbe lag auf seinem Gesicht. Leicht, kaum sehbar, lahmte der Rappe noch. Aber diese Verletzungen beeindruckten den Junghengst nicht. Auch fürchtete er den Wald nicht. Er hatte überöebt weil er zu den starken gehörte. Er hatte überlebt, weil er auerwählt dazu war. Und dazu kam noch, dass er nicht nur sein eigenes Leben bewahrt hatte, sondern auch noch das eines anderen Pferdes. Aber darauf war er ganz und gar nicht stolz. Mortelle Solitude, so hieß die Stute, die er gerettet hatte. Doch dieses Geschehen würde er am liebsten rückgängig machen. Er wollte nicht als tapferer Retter da stehen. Er wollte alles andere als das sein! Wieso er diese Tat begangen hatte, war ihm bis heute nicht klar. Doch eines wusste er genau: Es durfte keinesfalls an die Öffentlichkeit geraten. Es gab nur eines um dies zu verhindern. Mortelle Solitude musste sterben! Wie dies passieren wollte hatte der Schwarze schon genau in seinem Hirn geplant. Er würde sie zu en Klippen locken, ganz still und heimlich. Wenn sie so weit war, dass sie ihm vertraute, würde er sie den steilen Hang hinabstoßen. Verstellen konnte der junge Rappe sich schon immer gut. Ein fieses Grinsen zog sich über seine mattschwarzen Lippen, welche vernarbt und alt wirkten.
    Als Mercy die Lichtung betrat, wurde er langsamer. Vereinzelt knackten Äste unter seinen Hufen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl für ihn auf Asche zu laufen. Asche, ein Zeichen des Todes. Nichts an Leben war hier zu sehen. Abgestorbene, umgekippte Bäume, verbrannte Äste, der Geruch von verbranntem Holz. Tief sog der Hengst diesen Duft ein. Es war wie eine Sucht, die ihn dazu veanlasste. Er senkte den Kopf, grub seine Nüstern in die verbrannte Erde. Ein krankhaftes Funkeln stieg in seine Augen. Wieder sah er die lodernen Flammen vor seinen Augen. Alles wirkte so echt. Er sah Morti inmitten dieser stehen, hörte sich lachen. Doch dann erkannte er die Wirklichkeit. Er hatte die Stute nicht elendig verbrennen lassen. Aber warum?



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 01.10.2008, 15:49


    Taktvoll erklangen die kleinen harten Hufe des Fuchshengstes auf dem völlig verdreckten Waldboden wieder. Aufmerksam huschte sein größenwahnsinniger Blick hin und her.
    Dazu musste man noch bemerken das piccolo wahrlich beeindruckt auf die Aschemassen starrte. Welches Monster konnte so etwas schon anrichten ... Derjenige der einen groß0teiol des Waldes Platt gemacht hatte musste ein richtiges Genie in Sachen Terrorismus sein.
    Mist ... Irgendwer ist mir voraus ... grrr. Ich muss diesen Gegner ausschalten, dachte sich der große Kleine.
    Allerdings wurden Piccolos Gedanken unterbrochen und das von der Tatsache das es diesen feind nicht gab, es war schließlich Feuer das den Wald zerstört hatte. Feuer konnte man nicht töten.
    Jedenfalls wurde dem Fuchs das genau in diesem Moment klar, worauf er mit einem aggressiven Zähneknirschen reagierte.
    Beleidigt schob er seine Unterlippe weit vor und starrte stur geradeaus.
    Wer Piccolo kannte, wusste das man den kleinen, der ja inzwischen groß war, besser nicht provozieren sollte, aber da es dinge gab die nicht denken konnten musste es ja geschehen ...
    Eine dicke, fettige Haarsträhne wurde von einem Windstoß mittel heftiger Klasse aufgewirbelt und verdeckte sogleich die Sicht der ausgewachsenen Mülltüte. Mülltüte? Ach ja einer Piccolos' Spitznamen ...
    Wie eine explodierende Bombe hüpfte der Junghengst herum und wieherte hell und kreischend.
    Immer dieses widerspenstige haar ... tzz.



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 01.10.2008, 16:07


    Immer weiter streckte der Rappe seine Nüstern in den verbrannten Waldboden. Er begann zu scharren. Der Geruch der Asche vernebelte ihm das Gedächtnis. Seine Ohren waren aufmerksam aufgestellt. Schließlich ließ er seine Vorderbeine einknicken und ließ sich auf den Boden fallen. Zufrieden grummele er. Mehrere Male wälzte er sich von einer auf die andere Seite. Dabei stieg dieses nicht zu deutende Funkeln nicht aus seinen Augen.
    Erst jetzt vernahm er den Hufschlag eines anderen Pferdes. Es musste schnell laufen, oder besonders klein sein. Mercy stützte die Vorderbeine in den aufgelockerten Boden und stemmte sich hoch. Er schüttelte sich, wobei seine Mähne, die inzwischen schon relatib lang war, herumwirbelte. Das schwarze Langhaar war verknotet und wirkte alles andere als schön. Aber den Junghengst interessierte all das nicht. Er legte keinen Wert auf sein Äußeres. Genauso wenig legte er Wert auf sein Inneres. Na ja, seine kalte Seele bedeutete ihm schon etwas. Er wollte andere leiden sehen. Er brauchte dies, um seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe zu vergessen. NIe hatte er etwas ähnliches wie Liebe spüren können. Aber war es wirklich das, was ihn zu diesem grausamen Monster gemacht hatte, das e jetzt war? War es nicht etwas anderes? Was es war, war Mercy aber so ziemlich egal. Er konnte damit leben. Sogar besser als erwartet. Ihm machte es Spaß andere am Boden zu sehen. Er liebte es, wenn sie ihn anbettelten, vor ihm knieten und ihn anflehten. Er wählte sich ausschließlich die Schwächeren aus, für seine kranken Spiele. Nur die, die sich nicht wehren konnten, waren seine Opfer. Denn nur dann fühlte er sich selbst stark, besser als der Rest der Welt. Nur, wenn sein eisigen Lachen die Stille durchbrach, nur, wenn er in die angsterfüllten Augen blickte, nur, wenn er die Panik seiner Opfer spürte, nur dann fühlte er dieses Gefühl, dass für ihn etwas ähnliches wie Glück bedeutete.
    Bald erblickte Cruor's Last Mercy einen kleinen Hengst. Er runzelte die Stirn. Im ersten Augenblick vermutete er, dass ein Fohlen sich an diesen Ort verirrt hatte. Genau das richtige für ihn. Aber als er näher trat, erkannte er, dass es sich bei diesem pferd keinesfalls um ein Fohlen handelte. Der junge Hengst vor ihm war etwa in seinem Alter. Aber eines unterschied die beiden: Der andere war deutlich kleiner. Bei genauerem Hinsehen erkannte er schließlich, dass es sich um keinen geringeren als Piccolo handelte. "Ach, wir kenne uns ja", sagte er, wobei sich seine Mundwinkel bereits nach oben zogen. "Du bist doch der Zwerg mit dem ich vor ein paar Jahren mal geredet habe. Wie war doch gleich dein Name?"



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 01.10.2008, 16:23


    „Hm?“, machte Piccolo und runzelte etwas perplex die Stirn. Schließlich war er gerade noch tief in seinen absurden gedanken versunken. Da war es schon fragwürdig wenn plötzlich eine ziemlich raue Stimme ertönte ... wäre Piccolo noch dümmer als er war, würde er wohl denken das diese Stimme in seinem Kopf war und er Halluzinationen besaß, aber das war wieder ein anderes paar Schuhe.
    Niederträchtig sauste der lange, cremefarbene Schweif des Junghengstes durch die Luft ehe er heftig gegen seine Caramell goldene Flanke klatschte und sich anschließend seidig an seine kurzen und doch schlanken Beine schmiegte.
    Elegant kreuzte er seine Beine übereinander und erreichte so eine perfekte, geschmeidige Wendung.
    So wie er als Fohlen auch immer herumgedüst hatte war seine Geschmeidigkeit auch selbstverständlich.
    Hochnäsig blähte Piccolo seine samtigen Nüstern und betrachtete sein gegenüber mit einer guten Dosis hohn.
    Wenn man perfekt dastehen wollte, musste man anderen Fehler anhängen. Nach diesem Grundsatz begegnete Piccolo auch dem schwarzen.
    Gleich nachdem die Stimme des größeren Hengstes verhallt war, hob der Fuchs ironisch eine imaginäre Augenbraue an und verzog seine Lippen zu einem spitzbübischen Schmunzeln.
    „Oh bitte, DU erinnerst dich sicher noch an meinen Namen, wieso also fragst du so dumm? Ich dachte ihr Großpferde seid soo schlau?Hm?“, meinte Piccolo keck und stampfte temperamentvoll auf.
    Der Wind wehte in dieser Jahreszeit heftiger, allerdings änderte das ungefähr nichts ...



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 01.10.2008, 17:57


    Immer noch vernebelt vom Geruch der Asche starrte Cruor's Last Mercy sein Gegenüber an. Selbstverständlich erinnerte er sich noch an den Namen Piccolos. Aber dies würde er dem Winzling garantiert nicht sagen.
    "Ach weißt du, ich habe genug um die Ohren. Da hab ich wirklich keine Zeit mir die Namen von irgendwelchen unwichtigen Zwergen zu merken, die mir -was weiß ich wann- mal über den Weg gelaufen sind. Kapiert Kleiner?"
    Mercy schnaubte selbstlobend. Er war zufrieden mit der Antowort, die er gegeben hatte, auch wenn er deutlich besseres auf Lager gehabt hätte. Noch einmal stellte er die Nüstern in den Wind und zog tief den Brandgeruch ein. Dieser gab ihm die Kraft und das Selbstvertrauen, das er brauchte. Die ganze Gegegend war überhaupt wie gemacht für ihn. Der Wald würde sein neuer Lieblingsort werden, solange alles so schwarz und tot war. Danach würde der Rappe sich wohl wieder in seine dunkle Höhle zurückziehen. Dieser Platz war für ihn immer noch der schönste. Er liebte die Ruhe und die Einsamkeit. Außerdem gefiel ihm die Kälte der Höhle. Aber bevor er sich wieder Gedanken über sein weiteres Leben machte, wollte Mercy sich erstmal mit Piccolo auseinandersetzen. Der Kleine war wirklich knuffig. Da tat es einem schon fast wieder leid ein so kleines hilfloses Ding zu pisaken. Aber er würde es schon überleben. Außerdem suchte Mercy sich ja bekanntlich immer die Schwächeren. Damit musste der Shettihengst also leben.



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 01.10.2008, 19:19


    Sarkastisch rollte der Fuchs mit seinen Augen. Er hatte diesen dicken Rappen gar nicht so schlagfertig in Erinnerung. Wie war gleich sein Name? Irgendetwas chinesisches, oder? Ching Chang Chong? Auf jeden fall war es ein sehr langer Name, soweit der Junghengst sich noch daran erinnern konnte .Im Gegensatz zu dem Fettsack vor ihm, hatte ER es wirklich nicht nötig sich Namen irgendwelcher unwichtiger Pferde zu merken, allerdings war Piccolo Stolz genug um das dem schwarzen nicht unter die Nase zu reiben. Was ließ dieser Kerl sich eigentlich auf so ein niederes Niveau ab?
    „ja, entweder das oder du bist doch unheimlich dumm und willst es nur nicht zugeben“, bemerkte Piccolo trocken und schlechte sich begierig über seine weichen Lippen.
    „Wieso bist du überhaupt so schmutzig und zerrupft? Bist du zu dumm zum kämpfen, oder was?“, fragte er gleich darauf und verzog spitzbübisch das Gesicht.
    „Bestimmt hat dich so ein uralter Hengst voll platt gemacht , haa, haa!“
    Grinsend warf der Fuchshengst seinen Kopf auf und grinste den Rappen vernichtend an.
    Irgendwo war dieser Typ, doch ganz unterhaltsam.
    Diese Arrogante, gleichgültige Art. Einfach Amüsant.
    Belustigt kniff der kleine seine Augen zusammen und rupfte einen einzelnen Grashalm aus dem Boden, den er jedoch erst von der ungenießbaren Asche befreien musste. Wie verwunderlich das so schnell wieder Leben in totes Land spross ...



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 01.10.2008, 19:58


    Misstrauisch beäugte Mercy den Grashalm, den Piccolo vor seinen Augen ans Licht brachte. Es gefiel ihm gar nicht, dass an diesem toten Ort schon wieder Pflanzen wuchsen. Es sollte alles so bleiben wie es war, für immer. Aber dieser Wunsch konnte Mercy wohl nicht erfüllt werden. Der Rappe senkte seinen Blick.
    "Ja, das wirds sein mein Kleiner...", meinte er nur und verdrehte die Augen. Dieser Winzling war wirklich ein lustiges Kerlchen. Er konnte einfach nicht einsehen, dass er klein und dumm war.
    "Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe gerade drei Hengste, die mindestens dreimal so groß sind wie du platt gemacht", sagte er gleichgültig und trat einen Schritt auf Piccolo zu. Dabei baute er sich in voller Größe auf, um dem Pony zu zeigen, wie klein es gegen ihn war. Für sein Alter hatte Mercy bereits eine erstaunliche Größe erreicht. Noch würde er einige Zentimeter wachsen, ehe er seine endgültige Größe erreicht hatte. Es machte ihn stolz so groß zu sein. Dies unterstützt sein Selbstvertrauen, jedoch auch seinen Übermut.
    Mit gewölbtem Hals stand er nun vor ihm. Sein Blick war herablassend auf den Palomino gerichtet. Zwischen den beiden gab es tatsächlich ein krasses Größenverhältnis. Mercy fühlte sich deshalb deutlich überlegen. Er warf stolz seine Mähne zurück. Solte er doch aussehen wie ein zerrupftes Huhn. Es gab sowieso keinen, den er mit seinem Aussehen beeindrucken wollte. Kamen die Stuten nicht zu ihm, dann ging er eben zu ihnen. Ob sie wollten oder nicht. Er bekam schließlich immer alles was er wollte.



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 01.10.2008, 20:07


    „Aha“, meinte Piccolo ur gleichgültig, da es ihm völlig schnurz war was dieser Rapphengst hier dachte oder sagte, immerhin wusste Piccolo das er der bessere, klügere und attraktivere von beiden war. Sollte der Rappe doch weiterhin in seiner Traumwelt leben, in der er der beste war. Tja in der Realität würde es nie so sein, aber das war ja nicht Piccolos Angelegenheit.
    Aber .. ha! Ja, Piccolo würde diesen schwarzen Schwachkopf mit Ignoranz strafen! Oder so in der Art.
    irgendwo war es dem sandfarbenen dann doch egal, für was dieser Schnösel sich hielt.
    2Sei einfach ruhig, Schachkopf. Du hast ja keine Ahnung. Du hast einfach Minderwertigkeitskomplexe ... Lächerlich“, sprach er locker und zeigte er spöttisches Grinsen.
    „Wie heißt du jetzt eigentlich nochmal?“
    Heftig scharrte der Fuchshengst mit seinen Vorderhufen in dem zerstörten Waldboden herum, in der Hoffnung weitere frische Kräuter oder vielleicht sogar etwas Gras zu finden, aber nichts da.
    Man, eigentlich wollte er sihc doch mit Futter von dem gerede von dem Jünglings Schwarzenegger hier ablenken ...
    Dieser Schlauberger. Als Jährling war der Rappe ja schon ein Klugscheißer gewesen, aber jetzt ....
    Himmelhergott.



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 01.10.2008, 20:31


    Mercy senkte den Kopf und scharrte kurz auf dem schwarzen Boden. Nach und nach gelang es ihm die obere Ascheschicht abzukratzen. Er begann erneut mit den Nüstern darin herumzuwühlen. Dieser Gerich war wie eine Droge für ihn. Innig schnüffelte er den Aschegeruch ein.
    Dann wandte er sich schließlich wieder an Piccolo.
    "Minderwertigkeitskomplexe? Die wirst du wohl eher haben. Aber ich habe es schön öfter gehört, dass man seine Unarten auf andere abschieben will, um sie nicht wahrzuhaben"
    Mercy schritt auf der verbrannten Lichtung herum. Sein Blick schweifte umher. Er war neugierig auf alles, was sich hier noch verbarg. Dieser Ort war einfach anziehend für ihn. Langsam ging er hinüber zu einem umgekippten Baumstamm, der an einigen Stellen ebenfalls stark verbrannt war. Er inspizierte diesen genau. Auch an ihm haftete dieser für Mercy so anziehende Geruch. Er ging einmal um diesen herum, wobei er seinen Nüstern nicht von dem Stamm weichen ließ. Wieder tauchte dieses Funkeln der Faszination in seine Augen auf. Feuer, ließ sich Mercy das Wort durch den Kopf gehen. Es war etwas wunderbares. Nichts hatte die Eigenschaft etwas so schnell zu zerstören, ohne, dass man es auch nur irgendwie aufhalten konnte. Mit großen Augen starrte der Rappe auf den Baumstamm. Er fühlte sich mit dem Feuer verbunden. Die große Brandnarbe in seinem Gesicht sagte ihm, dass das Feuer in ihm war. Er hatte das Gefühl einige der Eigenschaften des Feuers abbekommen zu haben, indem es ihn berührt hatte.



    Re: Die Lichtung

    Pleasure - 02.10.2008, 18:15


    Mehrere Tage war ich nun schon unterweg. Unterwegs auf der Suche nach anderen Pferden. Nicht um mir Freunde oder dergleichen zu suchen. Nein, das würde mir nie in den Sinn kommen.
    Um mir neue Opfer zu suchen. Was ich mit diesen tun wollte war mir noch nicht klar, ich wusste nur das mal wieder etwas passieren musste.
    Mein mit Muskeln bepackter Körper bewegte sich über die Ebene, die bis jetzt weit und unklar war. Keine busch und kein Baum war zu sehn. Den ganzen Tag schon nicht. Doch jetzt gallopierte ich mir großen und schnellen Bewegungen einen kleinen aber langen Berg hinauf. Ich blähte meine Nüsten weit auf und atmete tief. Ich rocht die spuren eines Feuers. Es dürfte noch nicht lange her gewesen sein. Meine Ohren waren gerade nach vorne gerichtet. Ich war mal wieder gefasst auf alles und gespannt was mich hinter diesem Berg erwartete.



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 02.10.2008, 21:46


    „Rede ... du Aschesüchtiger. Rede bis du deinen letzten Atemzug erlebst, aber verschone mich von deinen Weisheiten. Du warst früher schon so ein Klugscheißer und jetzt .... bist du ein ungepflegter dreckiger Klugscheißer“, belehrte Piccolo den Rappen, grinste dabei jedoch so belustigt das man sein gerede gar nicht mehr ernst nehmen konnte.
    Wie gesagt,er Rapphengst war sehr unterhaltsam, allerdings wurde es langsam langweilig ihm nur beim Koksen von Asche zuzusehen, der stopfte sich das Zeugs ja regelrecht in die Nüstern ...
    Schwachkopf.
    Angeekelt streckte Piccolo seine rosane Zunge heraus und schüttelte sich heftig.
    Plötzlich jedoch, wurde die ... sarkastische Ruhe im toten Wald gestört.
    Ein älterer Schimmelhengst trat heran, er war wohl das typische Psychopferd das man an jeder Ecke begegnete. Zumindest hatte Piccolo diesen Eindruck.
    „Kennst du diesen Spasti? Attacke? Attacke!!“, meinte Piccolo aufbrausend und hampelte herum.
    Im übrigen, sooo klein war der junge Hengst auch nun wieder nicht. Ein Pony, aber nicht winzig, nur klein, aber diese idioten würden schon sehen .... alle würden sie elendig verrecken. Alle die ihn WINZLING nannten!!!



    Re: Die Lichtung

    Pleasure - 02.10.2008, 21:57


    Als ich fast oben angekommen war, versetzte ich meine Körper in ein langsameres Tempo. Nun trabte ich nur noch. Mit weiträumlichen schritten trabte ich der Spitze entgegen.
    Ich stand an der Spitze und mir wurder klar woher dieser rusige-räuchernde gestank herkam. Vor meinen Augen war ein riesiger Wald. Die betonung lag auf "war", denn dort stand kein Wald mehr, es lag nur Asche auf der kommpletten Ebene.
    Laut schnaubte ich aus und sah mich um. Ich scharrte mit den Vorderhufen, denn ich stand nicht gerne. Als sich meine Beine sich abgeregt hatte richtete ich mich zu kompletter Größe auf und sah mich um. Ich entdeckte einen Rappen und ein sehr viel kleines Pony was bei ihm stand.
    Als ich die beiden eine Weile beobachtet hatte, bemerkte auch einer von Ihnen mich. Es war das kleine Pony was mich entdeckte. Ich laß die Körpersprache der beiden. Der Rappe stand eher ruhig da, scharrt nur ab und zu mit den Hufen, im gegansatz zu diesem kleinen "Etwas", das, als es mich sah, anfing hin und her zu tanzen, als hätte eine Biene dieses gestochen. Belustigt grinste ich. Du willst es doch wohl nicht riskieren dich mit mir anzulegen kleiner. sagte ich in Gedanken zu ihm.
    Ich schlug heftig mit dem Kopf und schnaubte abermals kräftig aus.



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 02.10.2008, 22:05


    (ich wäre erst dran gewesen... reihenfolge ---> Mercy, Pleasure, Piccolo)

    Irgendwie spürte Mercy so etwas wie Zuneigung zu Piccolo. Der kleine Palomino war ihm so ähnlich, aber doch auf eine ganz andere Art und Weise. Es war lustig sich mit ihm über irgendwelche unsinnigen Dinge zu unterhalten, um herauszufinden wer von den beiden der Überlegenere war. Piccolo war sowieso eines der einzigen Pferde im Tal, mit denen Mercy normal reden konnte, ohne, dass er wieder von einem seiner Wutanfälle überrollt wurde, oder sofort angriff. Aber in seiner dunklen Höhle schauten nunmal nicht so oft andere Pferde vorbei. Vielleicht lag es auch daran. Aber das war es wohl eher weniger.
    Der junge Rappe erinnerte sich noch ganz genau an das erste Treffen mit Piccolo. Es war ähnlich verlaufen. Schon damals hatten die beiden Hengste, die zu dieser Zeit noch Fohlen waren, versucht den anderen ins schlechte Licht zu stellen. Mercy hatte versucht mit seiner Größe zu protzen, während Piccolo versuchte sich mit schlauen Sprüchen zu wehren, wobei er die Großpferde runtermachen wollte. Damals hatte es ebenfalls keinen klaren Sieger gegeben. Beide Pferde hatten deutliche Stärken und Schwächen.
    "Ich spreche doch", murmelte Mercy, als er von seiner Asche aufblickte. "Oder bist du etwa taub?" Gleichgültig schnaubte der Rappe, um die Aschekrumel aus seinen Nüstern zu befördern.
    Augenblicklich presste der Schwarze seine Ohren in den Nacken. Sein Kopf schnellte nach vorne. Matt und tot wirkten seine Augen, als er in der Ferne, zu einem fremden Schimmelhengst blickte. Angespannt schlug er seinen Schweif gegen die Hinterbeine, was ähnlich klang, wie das Klatschen einer Peitsche. Mit zurückgelegten Ohren bewegte sich der Junghengst wieder zu Piccolo hinüber. Er beobachtete den Schimmel haargenau. Jede seiner Bewegungen nahm er wahr. Es war wieder eine so typische Reaktion des Schwarzen. So, wie er fast immer reagierte, wenn er auf ein fremdes Pferd traf. Abweisend und angriffslustig. Alle seine Muskeln warn angespannt. Seine Körper wirkte somit undurchdringlich.



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 03.10.2008, 13:18


    Mit einem Seitenblick zu Mercy bewegte der junge Sandfarbene sich unaufhaltsam fort. Eine feurige Drohung nach der andere folgte, an den älteren Schimmel.
    Dieser gebrechliche Vogel, gegen zwei höchst bekloppte Junghengst die dazu noch beide Minderwertigkeitskomplexe besaßen? Oh, bitte ...
    Piccolo wollte die Weltherrschaft ja sowieso noch an sich reißen, da kam dieser Schimmel ganz recht. Und Mercy war sowieso total irre, so wie der herumlief. Ja, inzwischen war ihm der Name des Schwarzen wieder eingefallen. Nach etlichen vergessen und wieder erinnern ...
    Aggressiv bleckte Piccolo seine Zähne und trat blitzschnell nach vorne hin aus. Seine mindere Größe stellte dabei keine Einschränkung in seinem Selbstvertrauen dar.
    Ha, er wollte Mercy mal erleben, wenn der so klein wäre ...

    Dicht standen die beiden jungen Hengste aneinander, beide drohend. Nur eine kleine Bewegung dieses Schimmels würde reichen ...
    nur ein winziges Zucken und Piccolo würde sich ihm auf den Rücken werfen und rumhampeln wie ein tollwütiger Wolf.



    Re: Die Lichtung

    Pleasure - 04.10.2008, 22:08


    Mit langsamen aber zu gleich selbstbwussten Bewegungen ging ich an der Seite des Berges hinunter- Behielt die beiden Hengste aber immmer im Augenwinkel. Mir war klar das es jederzeit zu einer Auseinanderesetzung zwischen ihnen und mir geben könnte.
    Als ich am Fuße des Berges angekommen war ließ ich meine Kopf nach unten sinken um ein wenig zu fressn. Natürlich nur zur Ablenkung. Ich wollte die zwei ein wenig aus sicherer entfernung beobachten.
    Na, was hast du vor Kleiner fragte ich mich und achtete dabei im Winkel auf den kleinen Ponyhengst.



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 05.10.2008, 18:20


    Mercy schielte hinüber zu Piccolo, der genau wie er selbst angriffsbereit zu sein schien. Die beiden Junghengste hatten ein starkes selbstbewusstsein, das der Weiße keinesfalls unterschätzen sollte. Sie waren zwar deutlich jünger und unerfahrener als er, waren jedoch zu zweit und trauten sich deutlich mehr zu, als viele Pferde, die bereits ausgewachsen waren.
    Das Weiße war in Mercys Augen zu sehen. Der Rappe streckte eines seiner Beine vor und scharrte ungeduldig auf dem trockenen Waldboden. Er schlug mit dem Kopf und blickte dann wieder zu dem Schimmel hinüber. Was fiel diesem Hengst nur ein in das Gebiet einzudringen, dass Mercy genau in dieser Sekunde zu seinem eigenem ernannt hatte? Der junge Rappe legte aggressiv die Ohren zurück. Plötzlich war es nicht mehr Piccolo, den er unterdrücken wollte, sondern der andere Hengst.
    Ohne zu zögern tat Cruor's Last Mercy einen Schritt nach vorne. Langsam näherte er sich dem Schimmel. "Du solltest lieber verschwinden", sagte er in einem ruhigen Ton, in dem er seine außergewöhnlich tiefe Stimme spielen ließ. "Sonst könnte dieser Tag ein bitteres Ende für dich nehmen", meinte er anschließend.
    Während er den Schimmelhengst weiter im Auge behielt, begann er im Umkreis von etwa dreißg Metern immer wieder Kreise um den Weißen zu laufen, um diesen nicht entkommen zu lassen. Seine Ohren waren dabei weiter ins Genick gelegt und immer wieder zeigte er seine weißen Zähne. Der Hengsthals war stark gewölbt, die Muskeln angespannt. Der Hengst war jeder Zeit für einen Angriff bereit. Die Flucht kam ihm gar nicht erst in den Sinn.



    Re: Die Lichtung

    Pleasure - 08.10.2008, 20:41


    Ich beobachtete die beiden. Der junge Rappe schien aufeinmal ziemlich aggresiv. Doch das störte mich nicht sehr. Immer wieder drohte er mir mit seinen Gesten.
    Nach einer weile hatte nicht mehr den Nerv dazu mir dies gefallen zu lassen. Ich hoben meine Kopf in die höhe, legte die Ohren zurück und schnaubte genervt ab.
    Ich sah wieder der junge Hengst um mich herrum lief. Ich ließ ihn dabei nicht eine Sekunde aus den Augen.
    Das kleine Pony war eher uninteressant für mich, er schien einfach keine bedrohung zu sein.
    Nach einiger Zeit fing auch ich immer öfters an dem Rappen zu drohen. Ich schlug mit dem Kopf. die Ohren weit ins Genick gelegt und wiehrte öfter laut auf. Einmal stieg ich und ließ meine Vorderbeine danach laut auf dem Boden aufkommen so das es um mich herrum anfing zu vibriren.



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 02.11.2008, 11:26


    Nun war Cruor's Last Mercy völlig in Trance. Der Hengst schien alles um sich herum zu vergessen, war nur noch auf den Schimmel konzentriert. All seine Muskeln waren angespannt. Dies führte dazu, dass sein Körper wie Stein wirkte. Nichts würde ihn durchdringen können. Mercy ließ seinen Schweif gegen die Hinterbeine schlagen, was ein lautes Geräusch verursachte, das einem Peitschenschlag glich. Seine Zähne waren gefletscht und seine Ohren fest in den Nacken gepresst. Seinen Kopf hatte er leicht vorgestreckt. Er bewegte sich seitlich, umrundete den Schimmel jedoch trotzdem Runde um Runde. Er war jeder Zeit bereit auszuschlagen, wegzuspringen oder anzugreifen. Er versuchte den Weißen immer mehr in die Enge zu treiben und ihm keinen Ausweg zu lassen. In Mercys Augen war das Weiße zu sehen. Der Hengst war einfach völlig durcheknallt. Ihm fehlte jede Vorstellung der Realität. Er lebte in einer Welt voller Gewalt, voller Mord und schlechter Dinge. Doch um keinen Preis der Welt würde er dies zurücklassen. Er war so geboren wie er war, wurde nicht akzeptiert, was dazu geführt hatte, dass er sich immer mehr zu einem Monster entwickelte, das versuchte den ganzen Schmerz, den es erleiden musste, an anderen auszulassen. Es war armseelig, was der junge Rappe dort tat, doch die Wut die sich über all die Jahre in ihm aufgestaut hatte, musste irgendwie raus.
    Die Drohungen des Schimmels interessierten den Schwarzen in keiner Weise. Er blickte abwertend zu ihm hinüber und rollte aggressiv mit den Augen. Mercy hatte eindeutig die bessere Kampfposition. Er konnte zu allen Seiten, der Schimmel jedoch war in dem Kreis, den Mercy schnitt, eingesperrt und es war für ihn beinahe unmöglich daraus zu fliehen.
    Die Erinnerungen an den Waldbrand kamen in dem Schwarzen hoch. Die Situation erinnerte ihn an die Flammen, die ihn eingekesselt hatten.
    "Na, spürst du wie es heiß um dich herum wird? Spürst du, wie es kein Entkommen mehr gibt? Spürst du, wie deine Hufe langsam Eins mit dem Boden zu werden scheinen und es für dich unmöglich wird sie zu heben? Spürst du, wie das Feuer immermehr versucht dich zu umkreisen? Und spürst du, wie du langsam ans Ende gelangst?" Cruor's Last Mercy warf den Kopf in die Höhe und lachte krankhaft auf.



    Re: Die Lichtung

    Piccolo - 07.11.2008, 17:30


    Verwirrt verzog Piccolo das Gesicht. Imaginär hob er die rechte Augenbraue an und setzte ein skeptisches Gesicht auf. Was zum Teufel ging mit dem dunklen Hosenscheißer, diesem Klugpisser ab?
    Piccolos Ansicht, dass Mercy interessant war bestätigte sich mal wieder. Aber das war ja klar ... Immerhin hatte der Fuchs immer recht. Zumindest fast.
    Der schlanke Schimmel hatte inzwischen seine ganze Herausforderung verloren. Keine Ahnung wer er war, aber das wollte Piccolo auch gar nicht wirklich wissen. Vermutlich war der Schimmel ohnehin nur ein Durschnittsidiot. Doch Mercy schien das anders zu sehen.
    Sorgenvoll zuckten Piccolos zarte Mundwinkel. Der edle Ponykopf wippte fragend hin und her, die rehbraunen Augen hielten wachsam nach weiteren feinden ausschau.
    Währenddessen spielte sich in Piccolo ein dummer kleiner Plan auf. Er würde das mit der Weltherrschaft verschieben.
    Wieder etwas frische Luft in die Birne des schwarzen Hengstes da zu pusten war jetzt wichtiger, fand er.
    Der Typ drehte ja völlig am Rand. Fasselte nichts als verrücktes Zeug.
    „Mercy .... Lass den Esel in Ruhe. Er ist es nicht wert, sich an ihm die Pfoten dreckig zu machen“, grummelte der Junghengst und blickte auffordernd zu dem Warmblüter. Oder was auch immer er sein mochte.



    Re: Die Lichtung

    Pleasure - 02.01.2009, 21:55


    Ich dachte nicht recht zu hören.
    Hatte mich dieser kleine Zwerg etwa gerade "Esel" genannt? Empört stampfte ich mit einer meiner Vorderbeine auf den Boden und schnaubte genervt aus. Ich legte die Ohren tief in den Nacken und schlug mit dem Kopf.
    "Du kleiner Wicht nennst mich einen Esel?!" schrie ich zu ihm rüber."Ich werde dir zeigen was ein Esel alles so kann!" ergänze ich noch und trabte dann ein paar schwungvolle Schritte in die Richtung des kleinen Pony's.
    "Willst du dich vielleicht ncih doch noch bei mir entschuldigen?Denn dann könnte ich gnade walten lassen!" meinte ich ncoh letztendlich zum dem Kleinen. Genervt lief ich hin und her...



    Re: Die Lichtung

    Cruor's Last Mercy - 02.01.2009, 23:11


    Mercy peitschte wild mit dem Schweif. Seine Ohren hatte er noch immer irgendwo ganz tief in seinem Nacken vergraben. Man könnte beinahe denken der Rappe wäre ohrenlos. Aber er selbst wusste das schließlich besser.
    Er unterbrach seine Tat kurz, als er Piccolos Stimme vernahm. In diesem Augenblick bewies er auch, dass er sehr wohl Ohren hatte. Diese stellte er nun auf und sah fragend zu Piccolo hinüber.
    "Esel?", prustete er durch dei Nüstern und warf belustigt den Kopf zurück. "ESEL", wiederholte er noch einmal und senkte den Kopf, wobei er kurz vor einem Lachanfall war. Ruckartig warf er seinen Dickschädel wieder in die Luft. Noch immer tönte sein lautes Lachen und hallte von irgendwoher zurück. Esel, dachte er noch ein weiteres Mal und schnaubte belustigt durch die Nüstern aus. "Der war echt gut, Kumpel", sagte er an den kleinen Hengst gerichtet. Tatsächlich sprang der Schimmel auch darauf an. Mercy trabte einige Schritte umher. Er sog tief den scharfen Duft der Asche ein, der ihn wieder stark werden ließ. Endlich hatte er es gefunden. Das Feuer, es war sein Element. Und er war vereint mit ihm. Denn durch das Feuer hatte er endlich zu Kräften gefunden. Das Feuer hatte ihn nieder gerissen, hatte ihn besiegt, als einziger. Es hatte seine Merkmale an ihm hinterlassen. Die große Brandnarbe an seiner linken Gesichtshälfte war alles andere als schön, doch er trug sie mit stolz. Triumphierend schüttelte der Rappe seine schwarze Mähne. Er beobachtete, wie der Schimmel auf Piccolo zutrabte. "Pass auf mein Freund, jetzt gibt es Haue-Haue", grinste er.
    Während er da stand und zu den beiden anderen hinüberblickte merkte er, dass es nichts gab, was ihn hier noch hielt. Es gab aufregenderes zu sehen als dumme Esel und kleine Ponys. Obwohl das Pony ja schon ein komischer Vogel war. Irgendwie hatte Mercy das Gefühl in nächster Zeit noch mehr mit dem Fuchs zutun zu haben. Aber wieso auch nicht? Irgendwie waren die beiden doch ein schönes Paar.
    "Ich zieh Leine", sagte er dann, während er bereits davontrabte. "Ciao Pico, ciao Esel" Mit diesen Worten verschwand er im abendlichen Nebel.

    >> ??

    (cloudy, die playerin von piccolo hat zur zeit kein internet. ich weiß nicht wann sie wieder kommt.)



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