Über Träume im Allgemeinen

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    Re: Über Träume im Allgemeinen

    martina - 10.04.2006, 09:26

    Über Träume im Allgemeinen
    Zitat von meiner HP Mysteria-mein kleines Reich

    Zitat: Träumen


    Worüber ...

    Träume wurzeln in unserer Realität, können aber darüber hinaus gehen. Es gibt keine besonders typischen oder untypischen Traumsymbole. Alles kann vorkommen angefangen bei Auto fahren, Telefonieren, Kaffe trinken, Einkaufen Reisen etc. Je nachdem, was jemand während des Wachseins erlebt hat bewußt oder unbewußt. Im Traum können sich realistische und unrealistische oder merkwürdige Symbole vermischen. Also eine ganz normale Alltagssituation kann genauso geträumt werden, wie eine abstruse Situation (im Badeanzug im Theater o.ä.)


    Wie sehen wir ...

    Meistens kann man sich nur schwer an seinen Traum erinnern, obwohl der Traum uns doch so real schien. Alle Dinge die wir geträumt haben schienen so realistisch, außer, dass der Traum vielleicht in schwarz/weiß war ... riechen und schmecken können wir im Traum nur sehr selten, genauso wie berühren.


    Frauen - Männer...

    So verschieden wir Mann und Frau im Leben sind, so verschieden sind auch ihre Träume.

    Frauen Männer
    - häuslichen Szenen - Draussen Scenen
    - gleichviel von Mann und Frau - mehr von Männern
    - mehr Traumpersonen - eher weniger Traumpersonen
    - weniger von Sex und Aggression - viel von Sex und Aggression
    (aggressive Personen sind überwiegend männlich)
    - besonders von Gefühlen - weniger von Gefühlen
    - eher von Haushalt und Kleidung - eher von Waffen
    - können sich besser an die - können sich weniger an ihre Träume
    Träume erinnern erinnern


    Kinder träumen häufiger von Tieren und haben öfter Alpträume. Erst ab dem 5-6 Lebensjahr realisieren Kinder ihre Träume auch als solche, vorher sind sie eher der Annahme, sie seien real.


    Blinde ...

    Auch blinde Menschen träumen - oftmals sind die Schilderungen von Blinden kaum von Sehenden zu unterscheiden. Da das Träumen kein ablaufender Film ist, sondern Erleben. Von Geburt an blinde Menschen träumen anders als Menschen die erst sehend waren. Bei ihnen stehen andere Sinneerlebnisse im Vordergrund der Träume.


    Wie viel ...

    Nicht wie wir annehmen nur wenige Minuten oder mal gar nicht. Unsere Träume haben wir die ganze Nacht lang, jede Nacht unser ganzes Leben.Bei durchschnittlich 7 Stunden Schlaf pro Nacht, 49 Stunden in der Woche. Rechnet man das ganze jetzt hoch, träumen wir übers Jahr 2646 Stunden und ein Mensch mit 80 Jahren hätte etwa 212.000 Stunden geträumt. Die intensivsten Traumphasen haben wir während der sogenannten REM-Phase.


    Traumdeutung - Schlüssel zur Seele?


    Schon in en frühen Kulturen erzählten sich die Menschen ihre Träume. Jede Kultur schreibt den Symbolen und Geschichten der Nacht eine andere Rolle zu.

    In Mitteleuropa begann man die Traumdeutung mit der Veröffentlichung Sigmund Freuds (1856 - 1939) zu dem Thema. Er und sein ehemaliger Schüler
    Carl Gustav Jung (1875 - 1961) gelten als Urgestein in Sachen Traumdeutung in Europa. Will man es einfach ausdrücken, könnte man sagen, dass Freud die menschliche Seele in drei Bereiche einteilte:

    Das ICH (Bewusstsein), das ES und das ÜBER ICH (anerzogene Normen). Nachts könne das ES den Schlaf des ICH stören. Abstruse Phantasien und unbewußte oder verdrängt Erinnerungen kommen hoch. Die im realen Leben vom ÜBER ICH unterdrückten Gedanken würden den Schlafenden wecken, behauptete Freud. Deshalb gibt es die Träume. Sie schützen den Träumer im Schlaf vor den verbotenen Bildern des ES, indem sie diese abstrakten oder verbotene Wünsche im Traum zu harmlosen, akzeptablen Gegenständen oder Ereignissen umwandeln. So ist also in den Traumsymbolen das ES des Träumers zu finden. So kann im Traum unbewußtes ausgelebt werden, ohne das das reale Bewußtsein davon betroffen wird.

    Die Schilderungen des Traums liefern uns also einen Schlüssel zu unserem unbewußten ES. Um den Traum deuten zu können, müssen die Symbole entschlüsselt und in Zusammenhang gebracht werden.


    C.G.Jung - Freuds Schüler

    Auch Jung sah in den Träumen den Weg zum Unbewussten. Freud jedoch sah jeden Ursprung eines Wunschtraums in der sexuellen Natur.Jung jedoch konnte sich auch andere Gründe vorstellen. Er beschrieb den Begriff des Archetypen (Teile der Psyche, die einem allgemeinen, kollektiven Unbewussten entspringen) - er galubte, dass gewisse Traumsymbole für Menschen einer Kultur die selbe Bedeutung haben müssen. So ließen sich Träume aus zwei verschiedene Weisen betrachten:

    Einerseites zeigen sie die Persönlichkeit des Träumers (Subjektstufe), andererseits das, was der Träumer am Tag erlebt hat (Objektstufe).
    So können nun alle Traumsymbole aus beiderlei Perspektive definiert werden.


    Traumdeutung heute

    Im Zusammenhang mit der heutigen Traumdeutung ist auf jeden Fall der Mensch als Ganzes zu betrachten, sowie seine komplette Lebenssituation. Nur so können die Traumsymbole verständlcih gedeutet werden. Einigen Menschen fällt es leichter ihren Traum zu schildern, als direkt über ihre Gefühle und Lebensumstände zu berichten. So kann für einen Therapeuten ein Traum schon ein wichtiger Hinweis auf die Psyche und das Unterbewußtsein des Träumers sein.


    Alptraum - was ist das?

    Der Unterschied zwischen schlechten Träumen und Alpträumen besteht darin, dass der Träumende während eines Alptraums schneller atmet und durchaus auch eine höhere Herzfrequenz haben kann. In der Regel wird der Träumer bei einem Alptraum durch die starke körperliche Belastung aufwachen. In Alpträumen ist das häufigste Traumsymbol die Verfolgung, der Fall oder auch der Verlust eines nahestehenden Menschen.


    Wer bekommt Alpträume?

    Theoretisch kann jeder Alpträume haben. Ausgelöst durch starke psychische Belastungen, Prüfungsstress, Angst um den Arbeitsplatz oder familiäre Probleme. Kinder haben häufiger Alpräume als Erwachsene. Experten spekulieren über die Gründe dahingehend, dass Kinder auf viele Eindrücke noch ängstlich reagieren, da sie noch keine gegenteilige positive Erfahrung machen konnten. In einer Gruppe von Betroffenen jedoch (Alpträume mindestens einmal in der Woche) sind Kinder nicht häufiger vertreten als Erwachsene. Nach Expertenmeinung leiden etwa 5% Prozent der Bundesbürger/innen unter dieser Art Träume. Offenbar betrifft es häufig besonders sensible Menschen.
    Neue Untersuchungen gehen in die Richtung, dass die Neigung zu Alpträumen auch vererbar sein könnte.

    Jemandem, der unter wiederkehrenden Apltraummotiven leidet, kann durch eine entsprechende Therapie geholfen werden.In diesem Fall geht es nicht um die Ursache der Träume sondern lediglich um die Bewältigung der Angst. Hierzu sollte man sich in Zusammenarbeit mit einem Therapeuten mit dem Traum in der Form auseinander setzen, dass man zunächst mal das geträumte schriftlich fixiert. Hierzu muß man sich mit dem Traum auseinandersetzen und verdrängt ihn nicht, was nach Ansicht der Experten das ganze nur verschlimmern würde. Als nächstes sollte man sich vor Augen halten, was das Schlimmste an dem Traum war und sich vorstellen, wie ein besseres Ende des Traums aussehen könnte. Dieses bessere Ende sollte man auch schriftlich formulieren, da es so besser im Gedächtnis gespeichert bleibt. Wenn man nun versucht, sich dieses bessere Ende täglich einige Minuten lang vorzustellen, sollte es - lt. Theorie - auch nach ein paar Wochen im Traum erscheinen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses tatsächlich klappt ist sehr hoch, da wir uns im Traum mit den alltäglich erlebten Dingen beschäftigen, also auch mit dem positiven Traumende.





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