Untitled

Traumstorys
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    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 21:29

    Untitled
    Sie trat mit aller Kraft auf die Bremse, dass die Reifen des Wagens blockierten. Es war dunkel, kurz nach Mitternacht und sie war hundemüde - Mia hatte einen Job bei einem schmuddeligen Radiosender, eigentlich war diese Zeit genau ihre Zeit, aber heute hatte sie für den kranken Kollegen die Tagesprogramme übernehmen müssen. Nachts übernahm sie die Nachrichten und hatte zwei eigene Shows "Mordsgeschichten" über Verbrechen, die passierten und "Flüsterton" eine Hotline für Probleme aller Art, mit denen Leute sie belästigen konnten.

    Durch die Bremsung war der Kaffeebecher, der im Kaffeehalter des Wagens stand deutlich geschüttelt worden und Mia blinzelte eine Weile, bis sie wahrnahm, dass es gut gegangen war. Dass sie nicht in den stehenden Wagen gerast war, der da mitten auf der Landstraße stand, die von der Großstadt, in der sie arbeitete, zu der Kleinstadt, in der sie wohnte, führte. Vor dem Fahrzeug stand ein Streifenwagen und sie witterte eine Story.

    Schnell stieg sie aus dem Fahrzeug aus und griff nach ihrem Tonbandgerät, nahm es mit zu den Polizisten, die gerade mit Flatterband etwas einzogen und nur mit Taschnelampen leuchteten. Ein Mann stand hinter dieser Flatterbandbarriere und sah auf die Szenerie und als sie näher kam, sah auch sie, dass im Dickicht eine nackte Leiche lag. Das war ihre Story. Sie war plötzlich hellwach.

    Routiniert drückte sie den Knopf des Tonbandgeräts und hielt es dem Unbekannten vor die Nase, als sie neben ihm stand. "Was ist hier passiert, habe Sie genaueres beobachtet? Wie heißen Sie und in welcher Funktion sind Sie hier?", fragte sie ihn aus. Bei dem Aussehen könnte er fast Bezirksstaatsanwalt sein, es war mitten in der Nacht und der Tatort noch frisch. Die Polizei hatte sicherlich schon Verstärkung verständigt, aber die würde noch Zeit brauchen bis zu diesem abgelegenen Plätzchen.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 21:39


    Er war gerade erst aufgestanden, als er von dem Mord erfahren hatte. Wie in den meisten Fällen hatte er es geschafft kurz vor den Polizisten am Tatort zu sein und sich schon einmal etwas umzusehen. Wieder einmal sah es nicht nach einem normalen Mörder aus und es lag an ihm, den Fall für beide Seiten am besten aufzuklären.

    Wer war diese Frau, die da plötzlich vor ihm stand? Sie kam ihm bekannt vor und doch war er sich sicher, sie noch nie gesehen zu haben. Wieso sprach sie ihn an?

    "Ich fürchte ich kann ihnen da auch nicht weiterhelfen. Ich kam per Zufall hier vorbei und habe den Mann hier entdeckt. Sie werden darauf warten müssen, dass ihnen die Polizisten eine Auskunft erteilen. Ich weiß nur, dass der Mann dort tot ist."



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 21:44


    "Sie sind ja ein ganz Schlauer", erwiderte sie augenrollend, als sie das Aufnahmegerät abstellte und sich den Tatort besah. Die kühle Luft half ihr dabei wacher zu werden, dennoch gähnte sie erst verhalten mit vorgehaltener Hand, dann richtig und wuschelte sich durch den frechen Kurzhaarschnitt, sodass die Haare noch mehr durcheinander lagen, als sie es eh schon taten.

    "Haben Sie etwas besonderes bemerkt? Einen Fluchtwagen oder so etwas? Ist Ihnen überhaupt irgendwas anderes aufgefallen, außer, dass der Kerl tot ist?", fragte sie leicht angenervt dann weiter und sah ihm in die Augen, nur kurz, dann wieder auf die Szenerie. Die Polizisten markierten schon Fundstellen und sie wäre am liebsten hingelaufen. Doch es hier warten und das um diese Uhrzeit.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 21:56


    "Sie sehen so aus, als würden sie schon längst ins Bett gehören!", er lächelte sie sanft an. Während ihr Körper wohl schon längst nach einer Poriton Schlaf verlangte, wurde er gerade erst richtig wach. Aber langsam bekam er Hunger, er hatte sein Frühstück nicht mehr ganz beenden können. Er roch das Blut der Leiche, das den Waldboden getränkt hatte und sein Hunger wuchs noch etwas. "



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 21:59


    Sie winkte ab. "Wäre mir auch lieber, ich arbeite fürs Radio, heute die Tagschicht für einen Kollegen übernommen und ich selbst habe eigentlich nachts zu tun, ich habe eine Sendung über Verbrechen in der Umgebung, die Leute stehen drauf und danach heulen sie sich bei mir über ihre Probleme aus. Heute fallen meine Shows aus, dafür scheint das hier idealer Stoff zu sein für die Show." Sie konnte wieder lächeln, wenn sie darüber reden konnte. "Schalten Sie doch mal rein, morgen Nacht, 76.3 ist die Frequenz. Bis dahin habe ich einiges mehr in Erfahrung gebracht über diesen Fall."



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:06


    "Ich glaube nicht, dass das etwas für sie ist! Will Fetcher, Privatdetektiv!", er lächelte sie verhalten an. "Sie sollten sich hier besser nicht einmischen!", seine Stimme klang etwas bedrohlich. "Am besten fahren sie nach Hause. Es gibt sicher noch andere Fälle, über die sie morgen berichten können!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:11


    "Mia Borrow", stellte sie sich ebenfalls vor und sah die Polizisten den Tatort verlassen. In der Ferne hörte sie Polizeisirenen, perfekt. "Hier passiert nicht viel, ich kann mir das nicht aussuchen, machen Sie sich keine Sorgen um mich." Sie schaltete das Tonbandgerät wieder an, spulte eine Begrüßung herunter und fuchtelte mit dem Teil vor den Polizisten herum, die jedoch keine Angaben machten. Einer drückte ihren Arm herunter und sagte ziemlich direkt, dass sie das Aufnehmen unterlassen sollte. Entnervt schaltete sie das Gerät wieder ab. "Das ist Pressefreiheit!", sagte sie nicht mit voller Energie, aber durchaus mit Nachdruck und als die richtig großen Ermittler in ihren Anzügen ankamen, da wiederholte sie das noch einmal. "Was sind die ersten Erkenntnisse, Officer?", fragte sie hartnäckig nochmals nach.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:16


    Will behielt aus dem Hintergrund den Überblick über die Szene, versuchte jeden Hinweis auf den Täter in sich aufzunehmen. Er musste den Täter vor der Polizei finden, wollte er das Geheimnis um seine wahre Identität weiterhin gewahrt wissen. Hoffentlich über ihm diese Reporterin dabei nicht behindern.



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:23


    Sie hatte keinerlei Infos bekommen am Tatort und fuhr nach Hause. Seufzend ließ sie sich ins Bett fallen und schlief ein paar Stunden, war danach ausgeruhter, aber sah kaum wacher aus. Sie ging duschen und hüllte sich in das Badetuch, setzte sich so schon an den Laptop und suchte nach genaueren Infos. Die Identität des Toten war nicht geklärt, aber sie hatte Kontakte, rief einen befreundeten Pathologen an, der ihr dazu Auskunft geben konnte. Das Internet übernahm Genaueres. Das Opfer war alleinstehend und sie fand die Adresse des Mannes heraus. Nachdem sie sich umgezogen hatte, fuhr sie zur Wohnung des Toten.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:29


    Sein Frühstück hatte er inzwischen nachgeholt und nachdem er einige Informationen eingeholt hatte, hatte er sich auf den Weg zum Haus des Opfers gemacht. Mit einem Dietrich hatte er schnell und lautlos die Vordertür geöffnet und ins Haus geschlüpf. Er kannte die Todesursache. Aber es war ungewöhnlich. Viel zu viel Blut hatte den Waldboden getränkt. Das war nicht das normale Bild, dass sich sonst bot.



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:32


    Sie sah sich im Garten um und ging dann zur Tür, sah sich hektisch um und tastete unter die Fußmatte - kein Schlüssel. Im Blumentopf - auch nicht. Dann eben die radikale Methode. Sie öffnete mit einem Dietrich die Tür und schloss sie möglichst leise wieder hinter sich. Atmete durch. Das gab ihr jedesmal einen Stoß Adrenalin.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:36


    Ein Geräusch an der Vordertür, jemand hatte weniger professionell die Tür geöffnet. Sein empfindliches Gehör hatte es sofort wahr genommen. Will ging hinter einem Türrahmen in Deckung und lauschte auf die Schritte die sich ihm näherten, spannte sich um den Eindringling zu überrumpeln. Im letzten Moment bemerkte er, dass es Mia war, die sich hier reingeschlichen hatte. "Was zum Teufel suchen sie hier!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:39


    Sie hatte nicht mit einem Menschen hier gerchnet und erstrecht nicht mit ihm. Ihr Herz schien tausendma schneller zu schlagen als normal und sie atmete hektisch. "Die Frage ist doch viel mehr, was Sie hier suchen?! Ich arbeite!", erwdierte sie energisch, als sie sich von dem Schreck erholt hatte.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:42


    "Ich auch. Ich versuche hier zu ermitteln!", er sah sie ernst an. "Ich habe doch schon mal gesagt, dass ist keine Story für sie!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:45


    "Ich versuche hier auch zu ermitteln. Was wissen Sie von dem ich nicht weiß? Sie versuchen mir doch was zu verheimlichen?!", forschte sie und sah kurz an ihm vorbei. Vielleicht hatte er schon etwas gefunden, was sie nicht sehen sollte?! Sie ging in die Offensive. "Ich darf ja mal", sagte sie, während sie ihre Hände in seine Jackenaußentaschen schob und darin herumfühlte, ob er nicht irgendwas verschwinden lassen wollte.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:49


    "Hey, Miss!", er sah sie ernst an und griff nach ihrern Handgelenken, bestimmt, aber ohne ihr weh zu tun, zog er ihre Hände aus seinen Jackentaschen. "Lassen sie das! Was ich hier tue, geht sie nichts an. Ich bin meinen Auftraggebern gegenüber zur Diskretion verpflichtet!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:52


    "Die interessieren mich nicht, verstehen Sie mich doch, ich brauche diese Story. Wenn Sie auch ermitteln, lassen Sie uns zusammen suchen. Ich habe Kontakte, ich bin flink in Recherche, ich habe Journalismus studiert", erzählte sie ihm, wollte ihm einen Köder hinwerfen, damit er in punkto Zusammenarbeit zuschnappte. Aus Reflex riss sie sich erst jetzt von ihm los, sein Griff ar nicht so fest gewesen, dass er sie gehalten hätte.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 22:55


    "Aber sie waren nicht vor mir hier. Es ist besser, wenn sie sich einfach nicht einmischen!", beharrte Will, ahnte aber, sie damit nicht aufhalten zu können.



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 22:58


    "Bitte, gut, wie auch immer Sie das gemacht haben, ich habe ein paar Stunden Schlaf gebraucht und nicht sofort recherchiert, ich bin auch nur ein Mensch", erwiderte sie frustriert. Ihr Magen knurrte, sie hatte Hunger. Mit einem Suefzer ging sie an ihm vorbei, sah sich systematisch um, aber fand nur berufsrelevante Dinge des Toten, nichts, dass auf ein Mordmotiv hindeutete. "Hier scheint eh nichts zu holen zu sein", sagte sie nach diesem ersten Blick.



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 23:05


    Da hatte sie sogar recht. Will hatte schon alles einer Untersuchung unterzogen gehabt, aber nicht gefunden. Nur ein paar Bilder, die ihm vielleicht einen weiteren Ansatzpunkt liefern würden. War vielleicht einer von ihnen der Mörder. "Dann sollten wir jetzt beide gehen!", er ging zur Haustür und zog sie auf, schützte sein Gesicht mit der Hand vor den einfallenden Sonnenstrahlen und zog mit einer automatischen Handbewegung seine Sonnenbrille hervor und schob sie sich auf die Nase.



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 23:06


    "Sie haben also durchgemacht, hm?!", kommentierte sie das, vermutete, dass er deswegen das grelle Licht jetzt nicht vertrug. "Ich lade Sie zum Frühstück ein, okay? Da können wir ja alles weitere unserer Zusammenabreit klären."



    Re: Untitled

    cobralady - 01.09.2008, 23:13


    "Ich brauche nicht viel Schlaf!", erwiderte er schlicht. Wenigstens würde er sie unter Kontrolle haben, falls sie zusamme arbeiten würden. "Aber sie werden sich im Hintergrund halten, verstanden!", forderte er sie energisch auf und ging zu seinem Wagen. Dass er keinen Wert auf normales Essen legte konnte und wollte er ihr nicht direkt ins Gesicht sagen. Es machte ihn auch nichts aus, er brauchte es nur einfach nicht.



    Re: Untitled

    Anonymous - 01.09.2008, 23:18


    "Ich habe auf der Hinfahrt um die Ecke ein kleines Cafe gesehen, lassen Sie uns dahin gehen", schlug sie vor, als er schon am Wagen stand. "Ich brauche wenigstens einen Kaffee und etwas essbares, ich habe noch nicht gefrühstückt, der Fall hier war interessanter. Heute Abend sind Sie mich los, da muss ich zum Sender, hören Sie sich meine Sendungen mal an? Ich brauche dadrin Erkenntnisse, irgendwas, egal wie vage. Ich muss nicht unbedingt den Mörder finden, obwohl ich das tierisch aufregend finde." Sie grinste. "Wie lange sind Sie schon Privatermittler?", fragte sie ihn nach seinem Leben.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 06:10


    "Zu lange, glaub ich manchmal!", er zwinkerte ihr schwach zu. Er war schon Detektiv, als er noch ein normales Leben führen konnte. Damals. Es war schon viel zu lange her. Es war sein Leben und manchmal fragte er sich, was daran noch Leben war.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 09:36


    Sie lächelte mild, als sie die Straße entlang gingen. Auf der Ecke war das Cafe und sie betrat es, ein Türglöckchen kündigte sie an. "Einen Kaffee und ähm ein Schokobrötchen", bestellte sie, zahlte genau passend. Sie ging zu einem Stehtisch und wartete auf Will, dass der sich auch was bestellte. Er war also wirklich viel erfahrener als sie, sie war noch nicht lange mit dem Studium fertig, hatte keinen guten Job gefunden und war seitdem beim Radio. Das war auch nicht schlecht und es machte ihr Spaß, aber es war nicht immer leicht. Ihr bisheriges Privatleben hatte sehr darunter gelitten.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 16:25


    Will holte sich einen Kaffee und ein belegtes Brötchen und stellte sich ihr gegenüber. "Wie stellen sie sich denn unsere Art der Zusammenarbeit vor?", fragte er sie ernst.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 16:29


    "Sie übernehmen das Grobe, ich die Recherche. Oder wie auch immer, ich brauche wenigstens ein paar Erkenntnisse bis heute Abend, den Fall lösen ja eh die Behörden, so läuft das doch, oder?", fragte sie ihn.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 16:31


    "Einverstanden!", willigte er ein. Wenn es nach ihm ginge, würden die Behörden den Fall allerdings nie lösen. Zumindest nicht so wie sie es sich vorstellten.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 16:36


    "Dann auf gute Zusammenarbeit. Wollen wir das >Sie< nicht sein lassen? Normalerweise müssten Sie das sagen, ich weiß, aber hey, jetzt ist es raus, also sagen wir Du?" Sie grinste und biss ins Brötchen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 16:41


    "Von mir aus!", Will zuckte mit den Schultern. "Will!", er lächelte sie an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 16:43


    "Mia." Sie strahlte ihn warmherzig an und bekam das Lächeln minutenlang nicht aus dem Gesicht. "Wie gehen wir weiter vor, Will?", fragte sie dann. In der Wohnung des Opfers war ja nichts zu holen gewesen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 16:55


    "Ich werde mich mal ein bisschen in der Szene umhören, ob jemand was gehört hat. Du kannst dich ja nochmal mit Recherchen befassen. Vielleicht gibt es ja doch noch etwas!", schlug er ihr vor. Wusste schon genau, an welchen Stellen er nachfragen wollte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 16:57


    "Okay, klingt gut, wer weiß, was für Leichen im Keller der Kerl hatte, wenn es was rauszufinden gibt, dann werde ich das entdecken. Am besten halten wir Kontakt über Handy", sagte sie, kramte schon ihr Handy hervor und gab ihm ihre Nummer.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 17:07


    "In Ordnung!", Will gab ihr seine Nummer und stand auf. "Ich verschwinde dann mal. Ich meld mich später bei dir, sobald ich etwas heraus bekommen habe", versprach er ihr und ging langsam aus dem Cafe nach draußen, setzte sich wieder die Sonnenbrille auf, um sich vor der Sonne zu schützen. Trotz der warmen Temperaturen trug er einen weiten dunklen Mantel.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 17:12


    Sie frühstückte in Ruhe zuende, hatte Will nachgesehen, bis er nicht mehr in Sichtweite war. Der Kerl brauchte weder Schlaf, noch kannte er offenbar Hitze. Und gut gerochen, hatte er dennoch. Welches Deo er wohl benutzte?! Viel zu lange dachte sie über ihn nach, ertappte sich dabei, dass die Zeit nur so dahingeflossen war und sie nicht mehr länger untätig bleiben konnte.

    Sie fuhr nach Hause und versuchte irgendwelche Neuigkeiten zu recherchieren, aber es gab nur wenig Indizien über die Todesursache, es schien, als wäre er einfach ohne Motiv getötet worden. Seufzend versuchte sie Kontakt zu irgendwelchen Angehörigen zu bekommen, Familie hatte er direkt nicht, aber sie fand eine Cousine. Vielleicht hatte die ja etwas Interessantes zu berichten.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 17:18


    Will hatte einen alten und einen seiner einzigen Freunde aufgesucht.

    "Hey, auch einen Drink?", fragte Stephen Will und reichte ihm ein Glas. "Ja, danke!", er griff dankbar nach dem Glas mit der dickflüssigen roten Flüssigkeit. "Ich bin geschäftlich hier. Hast du schon von dem Mord heute Nacht gehört. Es war einer von uns, aber nicht sonderlich professionell! Es war ziemlich viel Blut überall am Tatort und auch noch in der Leiche! Er kann noch nicht lange einer von uns sein!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 17:23


    Wunderbar, jetzt wusste sie, wie er seinen Kaffee trank, dass er rosane Hemden bevorzugte bei Geschäftsessen, aber eigentliche Erkenntnisse hatte sie nicht ziehen können und erstrecht nicht irgendwelche Feinde ausfindig machen können.

    Ein paar Stunden waren vergangen und sie gönnte sich eine Pause, nachdem diese Frau ihr fast das Ohr tot gequasselt hatte. Aus dem Eisfach zog sie eine Box mit Schokoladeneis hervor und öffnete sie. Deutliche Löffelspuren deuteten auf regelmäßigen Konsum und auch jetzt naschte sie einfach daran. Hoffetnlich würde Will etwas rausfinden, sie bracuhte eine Story.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 17:39


    "Klar hab ich davon gehört. Wahrscheinlich noch vor dir. Du weißt doch, so etwas spricht sich schnell rum!", Stephen sah ihn ernst an. "Es herrscht Unsicherheit. Er könnte auffliegen lassen, wenn er weiterhin so unvorsichtig vorgeht. Du weißt, dass das schon lange nicht mehr unsere Art!" "Hey, ich bin nicht erst seit gestern Vampir, Stephen, das weißt du und ich fürchte, dass bei diesem hier sein Mentor seinen Job nicht richtig gemacht hat!", Will sah ihn ernst an. "Du kennst hier alles und jeden. Wer wäre so verrückt unser aller Geheimnis in Gefahr zu bringen?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 17:48


    Mia beschloss Will anzurufen, sie musste bald zum Sender, viel Zeit blieb nicht mehr. Sie wählte seine Nummer und wartete, lauschte dem Tuten.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 17:56


    "Mia, was gibts?", fragte er und sah entschuldigend zu Stephen, der zog irritiert eine Augenbraue nach oben.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 18:44


    "Hast du was rausfinden können? Ich muss gleich zum Sender und bis auf, dass ich jetzt weiß, wie der Kerl seinen Kaffee getrunken hat, habe ich asbolut nichts rausgefunden."



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 18:49


    "Nein, sorry Mia, ich hab von meinen Informanten bis jetzt noch nichts rausbekommen können! Anscheinend hatte ich einen falschen Ansatz!", Will sah vorsichtig zu Stephen. Er hätte ihm sicher gleich einiges zu erklären. Es war normal nicht ihre Art mit normalen Menschen zusammen zu arbeiten.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 18:57


    "Schade, na dann, mach's gut. Wenn du ein Radio in der Nähe hast, kannst du ja später reinhören. Bye!" Sie legte auf und suchte die wenigenS achen zusammen, mit denen sie immer das Haus verließ, wollte sich auf den Weg zum Sender machen.

    ER brauchte wieder Blut, hatte diese lüsterne Gier danach in sich und er suchte ein neues Opfer in dieser verlassenen Gegend.

    "Feeling alive all over again", gröhlte mia den Song aus dem Radio mit. Sie hörte ihren Sender, jetzt lief einfach Musik durch, bis sie dort die Nachrichten übernahm. Sie bog auf den Parkplatz und stellte den Wagen am Sender ab. Kein Auto war sonst da.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 19:07


    "Hey, schau mich nicht so an, Stephen. Sie ist am Tatort aufgetaucht und sich in den Kopf gesetzt den Fall für ihre Radiosendung zu lösen. Ich hab sie nicht abschütteln können!" "Will, du weiß, wie wir solche Probleme zu lösen pflegen!", Stephen sah ihn ernst an. "Und du weißt, dass das nicht meine Art ist. Ich hab gesagt, ich hör mich um und sie soll über das Opfer recherchieren. So hab ich sie wenigstens im Blick. Das erschien mir passender, als sie auf eigene Faust weitermachen zu lassen!", sagte Will rechtfertigend. "Ich hoffe, du behältst sie gut im Auge!" "Ja, Ja! Ich lasse schon nicht zu, dass sie die Wahrheit über ihren Sender in die Welt verbreitet!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 19:24


    Seufzend nahm sie den Zettel von der Tür, der mit einem Klebestreifen dort befestigt war. >Habe dir die Technik eingestellt, Kleines, werde dir von zuhause aus zuhören, tut mir leid, die Grippe macht mich fertig.< Dabei wäre er der einzige gewesen, der ihr jetzt die Zeit hätte vertreiben können, in der sie Musik spielte oder Werbung lief. "Auf in eine einsame Nacht", murmelte sie, als sie ihr Studio betrat.

    ER hatte sie beobachtet und war in das Studio geschlüpft, sie war dser einzige Mensch in dieser Gegend und ER brauchte frisches Blut.

    "Guten Abend, liebe Hörer, hier ist wieder Mia auf Sendung und ihr werdet mir hoffentlich die ganze Nacht treu sein. Vorab ein paar gute Besserungswünsche an meinen Techniker", sprach sie und einige Menschen lauschten ihren Worten aus dem Radio.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 19:28


    Will fühlte sich befreiter als er die Wohnung von Stephen verließ. Wo sollte er denn nur nach diesem falschgesteuerten Vampir suchen? Er beschloss, einfach etwas in der Gegend herum zu laufen und hoffte auf eine Eingebung. Als er plötzlich Witterung aufnahm. Es war der gleiche Geruch wie am Tatort. Der Geruch des Vampirs. Er musste hier ganz in der Nähe sein und Will folgte seinem Geruch.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 19:34


    "In einer halben Stunde geht es los mit Mordsgeflüster, ich kann euch sagen, es wird wieder düster", kündigte sie an und drückte auf den Knopf für den kurzen Jingle, sprach dann weiter, "jetzt geht es erst einmal weiter mit ein bisschen Musik." Sie stellte das Mikrofon aus, drückte auf die Single, die sie abspielen wollte. Sie könnte einfach gehen und nur Musik laufen lassen, das gab die Technik her, aber sie nahm diesen Job ernst, auch wenn er nicht viel abwarf und noch weniger ein Traumjob war.

    Sie sah auf das Mischpult vor sich und zog den Kopfhörer ab, wollte sich etwaszu trinken holen, aber als sie sich auf dem Drehstuhl zur Tür drehte, da stand ER vor ihr. "Was wollen Sie?!", fragte sie nur und sah den Mann an, der sie plötzlich bestialisch anschrie. Sie traute ihren Augen nicht, was da mit dem Mann vor sich ging. "Dein Blut!", gierte ER und schleuderte Mia mit einer Handbewegung zur Seite.

    Sie prallte mit dem Kopf an die Tischkante, schlug sich die Stirn blutig und blieb ohne Bewusstsein liegen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 19:36


    "Hey!", Will hatte ihren Schrei von der Straße aus gehört und war blitzschnell in den Aufnahmeraum gelaufen. "Nimm deine Hände weg von ihr. So funktioniert das nicht. Es gibt andere Wege!", redete er eindringlich auf den Neuling ein. "Wir vergreifen uns schon lange nicht mehr an Menschen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 19:39


    "Ich brauche Blut!", fuhr ER sein Gegenüber an. Es duftete so köstlich, was aus Mias Platzwunde sickerte. ER musste Will aus dem Weg räumen und verscuhte auch ihn so einfach dvonzuschleudern, wie diese Frau.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 19:41


    "Ich habe gesagt, du sollst sie in Ruhe lassen. Es gibt andere Möglichkeiten um Blut zu bekommen!", Will schleuderte IHN von sich aus der Tür in den Vorraum.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 19:44


    ER war überrascht davon, auch von dieser Stärke, dabei konnte man ihm doch nichts mehr anhaben. Bis hierhin stieg ihm der Geruch von Mias Blut in die Nase. "Es wird köstlich schmecken", sagte ER wie besessen und versuchte zurück zu Mia zu kommen. "Ich brauche menschliches Blut!"



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:11


    "Ich auch, aber ich bringe dafür keine Menschen mehr um!", Will stellte sich ihm in den Weg. "Wir können dir helfen. Ich weiß, wie schwer es am Anfang ist. Dieser Hunger. Die Unsicherheit", in ihm krochen die Erinnerungen an seine Verwandlung hoch. Er hatte damals nicht darum gebeten und bis heute konnte er sich auch nicht vorstellen, warum darum bitten sollte. Dieser Mann hatte sicher auch nicht darum gebeten.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:13


    "Wenn du es kennst, dann lässt du mich ihr Blut trinken, sie ist doch nur ein Mensch", sate er verächtlich, hatte Wut auf die Menschen. "Der Drecksack gestern Nacht hat meinen Hunger gestillt, aber jetzt brauche ich neues Blut und ihres wird mir munden!"



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:16


    "Hey, glaubst du, wir würden hier so ohne weiteres Leben können, wenn wir immernoch ständig Menschen anfallen würden? Wir lassen sie leben und sie lassen uns leben, solang sie keine Ahnung haben, dass es uns gibt!", Will fauchte ihn wütend an. Es klang mehr nach einem Tier, wie nach einem Menschen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:19


    "Was sind diese unnützen Menschen schon, sie sind unsere Nahrung nur dafür sind sie gut!", fauchte ER ebenso zurück.

    Über Mias Stirn liefen ein paar Blutstropfen, benetzten den Boden. Die Single war zuende und ein neues Lied wurde voll automatisch vom Computer gespielt.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:22


    "Ich werde dich töten, wenn du weiterhin nicht nach unseren Regeln spielst!", sagte er drohend und ging bedrohlich auf ihn zu.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:23


    "Ich bin ein Vampir, ich kann nicht sterben!", fauchte ER aggressiv, unbändige Wut und unstillbarer Hunger ließen ihn durchdrehen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:27


    "Oh doch. Du kannst nicht so ohne weiteres sterben, aber du kannst es!", Will machte einen weiteren Schritt auf ihn zu und schlug ihm mit der geballten Faust ins Gesicht.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:31


    "An einem Schlag?", machte ER sich lustig und ging zum Gegenangriff über. "Lass mich zu meinem Blut, ich habe sie gefunden und werde mich daran laben!"



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:34


    "Nein, dafür musst du schon an mir vorbei!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:41


    ER griff ihn an, mit allem, was er in seinem kurzen Vampirleben schon gelernt hatte.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:44


    Will war ihm überlegen, das war von Anfang an deutlich und doch war der Kampf nicht leicht von ihm. Der andere Vampir war stark und zwang ihn zum äußersten. Seite Vampirgestalt zu offenbaren um damit über das volle Maß seiner übermenschlichen Kräfte zu verfügen. Es gelang ihm, ihn immer etwas weiter zurück zu drängen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:50


    ER spürte, dass er unterlegen war, doch mit einem Trick kam er an Will vorbei und stürzte gen Mia, die noch immer ohne Bewusstsein am Boden lag. Er bekam mit einem Finger einen Blutstropfen zu spüren, der aus ihrer Platzwunde gesickert war und er schleckte sich genüsslich darüber.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:55


    "Nimm die Finger von ihr!", Will stürzte sich auf ihn prügelte erneut auf ihn ein und schaffte es, ihm das Bewusstsein zu rauben. Oh ja, auch ein Vampir konnte sterben. Noch solange Mia bewusstlos war, schaffte er den neuen Vampir nach draußen, wo er ihn tötete. Er hätte sich nie ihren Regeln untergeordnet, nur weil er wahrscheinlich allein gelassen worden war nach der Verwandlung. Er eilte zurück nach oben zu Mia, die noch immer bewusstlos war. Er roch ihr Blut und spürte schon beim betreten des Raumes, dass ihr Herz noch schlug. Beruhigt ließ er sich neben sie sinken und schlug ihr vorsichtig auf die Wangen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 20:57


    Der Nebel lichtete sich langsam, aber ihr Blick war im ersten Moment noch verschleiert. Sie spürte nur die Hand, die sie tätschelte. "Hilfe", brachte sie nur wispernd herfvor, war noch nicht wieder ganz bei Sinnen, aber ihr Fluchtinstinkt und die Angst waren stark genug. Sie rutschte etwas unter das Mischpult, hatte noch nicht gemerkt, dass Will bei ihr war und nicht der Mann. Was war das gewesen? Was hatte sie da gesehen?!



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 20:58


    "Hey, alles in Ordnung. Ich bins Will. Was ist passiert?", fragte er vorsichtig und lächelte sie sanft. an. "Gehts dir gut?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:04


    "Au verdammt, mein Schädel", murmelte sie und drückte sich die Hand an die Stirn, sah das Blut daran. Sie sah zu ihm, er war es wirklich und sie rutschte etwas auf ihn zu, versuchte aufzustehen, aber sofort kam der Schwindel. "Ein Typ hat mich angegriffen, er hat gesagt, er will mein Blut", versuchte sie das zu verabreiten, indem sie darüber sprach. Er hatte sich verändert gehabt, irgendwie...wie war das möglich gewesen, bildete sie sich das nur ein?!



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:07


    "Wahrscheinlich ist er abgehauen, als er mich hat kommen hören. Wahrscheinlich irgend so ein perverser Spinner!", er half ihr vorsichtig hoch. "Soll ich dich in ein Krankenhaus bringen?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:09


    "Nein, wir haben einen Verbandskasten, irgendwo, nebenan", murmelte sie und ließ sich auf den Drehstuhl sinken, legte sich wieder die Hand an die Stirn und verzog schmerzverkniffen das Gesicht. "Wieso bist du hierher gekommen?", fragte sie noch.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:10


    "Ich wollte mir nochmal die Sachen anschauen, die du rausgefunden hast. Bei mir sind bis jetzt alle Spuren im Sand verlaufen."



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:12


    "Ich habe mit der Cosuine von dem Kerl gesprochen, aber es kam nichts bei raus. Wie viel Uhr haben wir?", fragte sie vollkommen zusammenhanglos, dachte auch gerade nicht daran, dass sie eine Uhr trug.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:17


    "Kurz nach zwei!", antwortete er ihr und leitete sie zu einem Stuhl. "soll ich dir ein Glas Wasser holen, oder dich nach Hause fahren?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:19


    "Nein, verdammter Mist, meine Sendung fängt um halb an. Schau mal nach, ob im Verbandskasten auch Kopfschmerztabletten sind, bitte und ein Glas Wasser wäre vielleicht auch gut." Sie verscuhte ihm zuliebe zu lächeln, dabei stiegen ihr Tränen in die Augen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:22


    "hey, alles in Ordnung. Scht, ganz ruhig!", Will wusste nicht genau was er machen sollte und so folgte er einfach seinem Instinkt und legte ihr einen Arm um die Schulter.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:27


    "Danke." Ihre Lippen bebten. "Ich...darf ich dich um was bitten?"



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:29


    "Klar, um was geht es?", fragte er sie vorsichtig und stand wieder auf. Ging zum Verbandskasten und begann, ihre Kopfwunde zu versorgen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:31


    Sie hielt still, obwohl ihr Schädel pochte. "Meine Show fängt bald an, ich kann sie nicht ausfallen lassen, würdest du...mir dabei helfen? Ich stehe die Nacht sonst nicht durch, aber ich kann nicht auch noch ausfallen, es ist niemand außer mir hier." Flehentlich sah sie ihm in die Augen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:33


    "Klar bleib ich hier, kein Problem. Aber als Nachrichtensprecher bin ich gänzlich ungeeignet!", warnte er sie gleich grinsend vor.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:37


    "Das macht doch nichts, ich...ich...danke." Sie umarmte ihn einfach und lehnte sich einen Moment bei ihm an, sog diesen Geruch in sich, den er verströmte. "Ich bin noch ganz durcheinander, tut mir leid", entschuldigte sie sich und ließ ihn los, versuchte sich auf die Abreit zu konzentrieren, aber so schnell gelang ihr das nicht.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:39


    "Kein Problem!", Will sah sie zärtlich an. "Ich hol dir eine Tasse Kaffee!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:42


    "Dankeschön", flüsterte sie ihm hinterher und setzte sich die Kopfhörer wieder auf. Nach ein paar Minuten hatte sie sich gesammelt, zeigte Will nur ein Pst und ging wieder kurz auf Sendung. "Hallo Leute, in letzter Minute habe ich noch ein paar ehiße Infos bekommen, seid gespannt, gleich geht es los, zudem gibt es einen Überraschungsgast." Sie schaltete wieder ab und spielte einen Jingle, dann einen Song.

    Den Kaffee hatte sie bitter nötig, ihr Kopf tat weh, aber sie musste die Nacht durchziehen und mit Will an ihrer Seite fühlte sie sich hier sicher genug, um das zu schaffen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:43


    "Überraschungsgast?", Will sah sie wenig begeistert an. Er legte keinen Wert darauf auf Welche Art auch immer im Licht der Öffentlichkeit zu stehen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:46


    "Bitte, ich werde dir helfen, aber ich schaffe das nicht allein...dieser Kerl, der mich angegriffen hat, der wollte mein Blut, hat er gesagt...er hat sich verwandelt, wie ist sowas möglich?! Ich habe Angst hier alleine zu sein die Nacht", gestand sie ihm, war noch vollkommen aufgewühlt, von dem, was sie gesehen hatte, weil ihr keine irdische Lösung dazu einfiel.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:49


    "Mia, du hast einen harten Schlag auf den Kopf bekommen!", versuchte er es ihr auszureden und sie zu beruhigen. "Das war nur irgendein perverser mistkerl von der Straße, der jetzt weg ist!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:52


    "Aber ich habe das doch gesehen", schluchzte sie nun völlig aufgelöst und die Tränen strömten ihr über die Wangen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 21:55


    "Hey, ist ja in Ordnung. Scht. Beruhig dich erst mal. Wir sprechen da nachher drüber, wenn es dir besser geht und du geschlafen hast. Einverstanden!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 21:58


    Sie nickte und wischte sich die Tränen weg, hielt ihm einen Zettel hin mit der ersten Mordsgeflüstergeschichte. "Liest du sie vor, bitte? Ich brauche noch einen Moment, ich mache nur den Anfang..."



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 22:00


    "Hmm, natürlich!", stimmte er zu, was hatte er schon gerade für eine Wahl. So konnte sie auf keinen Fall eine Ansage machen. Er nahm ihr den Zettel aus der Hand.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 22:03


    Sie riss sich nur zusammen, um Mordsgeflüster anzumoderieren und gab dann schnell an ihn ab. Obwohl er die Geschichte eines Verbrechens las, war seine Stimme sehr angenehm und sie lauschte ihm mit geschlossenen Augen.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 22:06


    Will fühlte sich nicht besonders wohl in seiner Rolle als Nachrichtensprecher. Aber er erfüllte seine Aufgabe, so wie er es ihr versprochen hatte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 22:09


    Als der Block fertig war, erlöste sie ihn und stellte die Musik wieder an. "Du hast eine angenehme Stimme", sagte sie zaghaft lächelnd.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 22:14


    "Danke, das hat mir so noch nie jemand gesagt!", er sah sie verlegen an. Seltsam, er hatte schon viele Jobs ausprobiert, aber noch nie einen, bei denen er in der Öffentlichkeit gestanden hatte. Selbst zu Zeiten, als er es noch gekonnt hatte. Es war eine interessante Erfahrung aber es stellte für ihn keine Alternative da.



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 22:15


    "Es stimmt." Sie lächelte zaghaft und straffte sich. "In einer halben Stunde ist Zuschauertelefon, da wirst du mir sicher nicht bei helfen können, das muss ich durch, aber bleibst du bei mir? Es tut mir leid, ich raube dir wahrscheinlich deinen Schlaf, aber ich lasse mir was einfallen, als Entschädigung", bat sie ihn wieder.



    Re: Untitled

    cobralady - 02.09.2008, 22:18


    "Das musst du nicht. Ich bin ohnehin noch nicht müde!", ich sah sie beruhigend an. Das war einer der Vorteile, wenn man ein Vampir war. Man brauchte nur noch wenig Schlaf und die Ernährung war schnell durch kleine Mengen Blut zu gewährleisten. "Aber du siehst ganz schön fertig aus. Ich fahr dich nach der Show nach Hause!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 02.09.2008, 22:20


    "Das wäre vielleicht wirklich besser, sonst baue ich noch einen Unfall. Ich kann das alles nicht verstehen, was da passiert ist, wieso...", setzte sie wieder an, das alles einfach zu sagen, weil sie sich erhoffte, dass sie dann verstehen würde, wieso dieser Mann sich in eine Bestie verwandelt hatte, was er damit gemeint hatte, dass er ihr Blut wolle.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 06:12


    "Kein Problem. Du brauchst keine Angst zu haben. Der Typ ist weg und ich glaube nicht, dass der nochmal zurück kommt. Dir wird nichts passieren!", versprach er ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 09:36


    Mia nickte einfach, versuchte sich abzulenken, war aber in der Beratungssendung einfach nicht richtig bei der Sache und brach ab, weil ihr nichts Gutes einfallen wollte auf so manches Hörerproblem. "Ich habe Kopfweh, lass uns gehen", bat sie Will, schrieb nur kurz einen Zettel, dass sie überfallen worden war und deswegen die Nacht nicht ganz gepackt hatte. Hinzu kam jetzt die Müdigkeit. Die ganze Nacht über wach zu sein, das hielt sie nicht durch.

    Als sie aufstand, bewegte sich der Boden vor ihren Augen und sie kniff die AUgen zusammen, lehnte sich an Will. "Mir geht's gar nicht gut", versuchte sie sich zu erklären. Er war wach, er hatte sich um sie gekümmert und das rührend und sie war ihm dankbar dafür.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 16:37


    "Kein Problem, Mia. Ich bring dich nach Hause. Vorsicht!", Mühelos hob er sie vorsichtig hoch und trug sie langsam zu ihrem Wagen. Er war zu Fuß gekommen. "Gibst du mir deinen Schlüssel? Mein Wagen steht etwas weiter weg!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 19:38


    "Klar", murmelte sie und lehnte sich vorsichtig an ihn. "Das fühlt sich so vertraut an zwischen uns", murmelte sie, als sie ihm den Schlüssel in die Hand legte.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 20:29


    "Findest du?", Will öffnete den Wagen und setzte sich vorsichtig auf den Sitz. "Morgen früh geht es dir sicher besser!", er ging um den Wagen rum und ließ sich hinters Steuer sinken. Ob sie sich an ihn etwa noch erinnerte?



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 20:33


    "Hm", murmelte sie und lehnte sich in den Sitz, schloss einen Moment lang die Augen. Sein Geruch war angenehm, so vertraut. Erschöpft schlief sie ein, als sie gerade ein paar Meter gefahren waren.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 20:40


    Will weckte sie sanft, als er den Wagen vor ihrem Haus in eine Parklücke manövriert hatte. "Hey, wir sind bei deiner Wohnung!", sanft legte er ihr eine Hand auf die Schulter.



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 20:42


    "Hm, ich muss eingeschlafen sein", sagte sie mit einem entschuldigenden Lächeln, sah kurz nach draußen und stellte tatsächlich fest, dass sie fast zuhause war. "Willst du noch mit reinkommen? Ich rufe dir ein Taxi, das ist das mindeste", schlug sie vor.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 20:43


    "Ich kann laufen. Ist nicht so weit. Aber ich komm gerne noch mit hoch und warte, bis du eingeschlafen bist, wenn du magst!", er lächelte sie an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 20:49


    "Gerne." Sie sah sich beim Aussteigen prüfend um, ob sie jemand verfolgte, aber es war niemand in der Nähe. Zittrig schloss sie die Wohnungstür auf, es war das einzige körperliche Zeichen ihrer Aufgewühltheit, was jetzt noch nach außen drang. Ihr Körper war erschöpft von der Nacht, während ihr Geist noch immer auf Hochtouren arbeitete, nach einer rationalen Lösung für das Gewesene suchte.

    "Möchtest du was trinken?", bot sie ihm an, deutete auf die Couch, dass er sich setzen sollte. "Ich bin gleich wieder da", entschuldigte sie sich und ging ins Bad, sah sich nach dieser ganzen Sache das erste Mal im Spiegel an und versuchte die grauenhaften Spuren zu beseitigen, die sie an sich entdeckte.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 20:53


    "Ich mache uns einen Tee, in Ordnung?", rief Will ins Bad und griff in der Küche zielsicher nach einer Teedose, nachdem er Wasser ausgestellt hatte. Er holte zwei große Tassen aus dem Schrank. Langsam würde er auch nach Hause müssen. Er spürte, wie sein Hunger nach Blut in ihm wieder erwachte. Die lange Nacht war auch an ihm nicht spurlos vorbei gegangen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 20:57


    Sie ging ins Schlafzimmer und vergrub sich in einem weiten aber bequemen Hausanzug, kuschelte sich darin ein und trat lautlos auf Socken in die Küche, wollte ihn beobachten, ihm einfach zusehen, ohne, dass er sie bemerkte. Sie fühlte sich ihm so nah, so vertraut, aber andererseits doch so fern, sie kanten sich doch gar nicht, oder doch?!



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 21:01


    "Hey, fühlst du dich jetzt etwas besser?", er hatte sie schon längst gespürt und ihren Blick sekundenlang akzeptiert, ehe er sich umdrehte und ihr eine Tasse hinhielt.



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 21:03


    Er hatte sie also doch bemerkt. "Ja, danke. Ich hätte nicht gedacht, dass du...", setzte sie an, winkte dann aber ab und griff dankbar nach der Teetasse, roch einen Augenblick daran.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 21:05


    "Das ich was?", Will sah sie verständnislos an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 21:09


    "So gut zu mir bist", ergänzte sie leise und sah ihm von unten herauf in die Augen. "Du hast meine Zusammenarbeit nicht gewollt und auch nicht meine Fragen, zumindest am Anfang nicht...sag mir, dass ich Recht habe." Sie rutschte in den Sessel, um Abstand zwischen sich und ihn zu bringen. Sie hatte es gespürt, dass sie eine Distanz hatten, aber ebenso glaubte sie ihm vertraut zu sein.



    Re: Untitled

    cobralady - 03.09.2008, 21:12


    "Mia ich bin immer noch der Meinung dass der Fall nichts für dich ist. Aber du bist überfallen worden und ich habe einfach das Gefühl, dass du jetzt jemanden brauchst!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 03.09.2008, 21:16


    Als würde er in ihr Herz sehen können, dachte sie und nippte am Tee. "Ich vertraue dir", sagte sie ernst. Vertraute ihm, dass er sie behütete, wenn sie schlief. Dass er Die Tür richtig schloss, wenn er dann ging. Er hatte sich ihr bewiesen, sie war an der Reihe sich ihm zu beweisen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 06:28


    "Das kannst du auch, Mia! Schlaf gut!", Er machte es sich in einem der Sessel etwas gemütlicher, stellte sich darauf ein noch eine Weile hier zu sein und sah aus dem Fenster. Die Sonne ging bald auf und er hatte seit dem Besuch bei Stephen nichts mehr getrunken. Er würde ihm nachher noch Berichterstatten müssen, ehe er sich hinlegen konnte. Sicher wäre er von der Entwicklung nicht völlig begeistert.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 08:07


    Mia konnte nur dank ihm einschlafen und blieb von einem Albtraum verschont, obwohl sie sich manchmal unruhig im Bett wälzte und brummte.

    Als sie aufwachte, stand die Sonne hell im Zimmer und Will war fort. Mit dem Ausruhen waren auch wieder die Kopfschmerzen aufgetreten und sie ging ins Bad, wickelte langsam den Verband ab, den Will ihr gemacht hatte, wusch sich vorsichtig über die Tirn, was kühlend das Pochen linderte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 16:25


    Die Stadt wachte auf und er ging schlafen. So war der Rhytmus seit er verwandelt wurde und trotz der langen Zeit, die er nun schon Vampir war schmerzte es ihn noch immer. Es war seltsam am Rande einer Gesellschaft und doch mitten unter ihnen zu leben. Sein großzügiges Appartment erlaubte ihm viele Freiheiten und doch täuschte ihn sein Job und seine Anerkennung die er damit bei seinen Clienten fand nicht darüber hinweg, dass er einfach nicht dazu gehörte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 16:43


    Nach dem Frühstück versuchte sie den Überfall zu verarbeiten, notierte sich alles, was ihr aufgefallen war. Die Blutgier und auch die Verwandlung. Wie konnte sowas sein?! Sie war sich sicher, dass sie sich das nicht eingebildet hatte und sie begann mit der Recherche, durchforstete das Internet nach Schlagwörtern.

    Es lieferte ihr keine rationale Erklärung, die gab es wohl nicht, doch es lieferte ihr ein Stochwort - Vampire!



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 16:58


    "Hey, wo warst du so lange?" Super, Stephen hatte mir jetzt gerade noch gefehlt "Was willst du hier, Stephen. Ich hab den Typen umgebracht, er stellt keine Gefahr mehr für uns da!", Will seufzte und ging an die Minibar, die versteckt in die Wand eingelassen war. "Willst du einen Drink?", bot er Stephen an und nahm eine Ampulle mit hochwertigem Blut hervor.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 17:05


    "Vampire, ich habe Graf Dracula als Kind schon geliebt", kicherte sie beim Lesen des Artikels. Sie griff wieder auf die Suchmaske zu, veruschte wissenschaftliche Erkenntnisse über Vampire zu erlangen und sie fand tatsächlich Ansichten von Forschern, dass Vampire unter ihnen leben könnten. Fast wie normale Menschen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 17:10


    "Wieso warst du noch so lange bei dieser Reporterin, Will? Was ist los mit dir? Und vor allem: Was weiß sie über uns?" "Stephen, komm wieder runter. Sie war ziemlich fertig nach dem Überfall und ich habe mich etwas um sie gekümmert. Sie meint, der Typ hätte sich irgendwie verwandelt und ich habe versucht ihr das auszureden!" "Du weißt, was du zu tun hast, wenn sie zu viel erfährt?" "Oh man, Stephen, ich weiß schon was ich tue und selbst wenn sie es erfährt, sie wird uns nicht verraten. Sie steht in meiner Schuld!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 17:20


    Aufgeregt wie ein kleines Kind lief sie durch die Wohnung, sie war an was ganz Großem dran, das spürte sie und sie suchte im Telefonbuch die Nummer eines Polizisten hervor, mit dem sie zusammen auf der Schule gewesen war. Er war mal unsterblich in sie verliebt gewesen, vielleicht würde er ihr ja einen kleinen Gefallen tun?! Nach ein bisschen Smalltalk erkundigte sie sich nach seiner Karriere, nach seinen Kontakten und er vermittelte ihr tatsächlich einen Kontakt in die Rechtsmedizin, wo die männliche Leiche hingebracht worden war.

    Will wollte sie später informieren, sie fuhr sofort hinh und durfte sich die Leiche mal ansehen. "Was ist das?", fragte sie den Doktor, zeigte auf "Löcher" im Hals, die wie Bisswunden aussahen. Fast so wie von den Vampirgebissen, die sie sich als Kinder immer aufgesteckt hatten. Es gab dazu keine Erkenntnis, aber sie hatte ihre Story, das würde sie bekannt machen.

    Sie fuhr schon jetzt zum Sender und riss die laufende Sendung an sich.

    "Hallo, hier ist Mia Borrow, heute Nacht wird die Nacht der Vampire. Leben sie unter uns?! Haben sie vielleicht einen Menschen getötet. Spuren ohne pathologischen Befund in Form eines Vampirgebisses deuten darauf hin", sprach sie aus dem Radio, als Stephen genau das aufdrehte.

    "Du hast sie offenbar nicht gut genug unter Kontrolle", kommentierte er das, was er da hörte und sah zu Will. "Wie sicher bist du dir bei ihrer Loyalität?"



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 17:25


    "Loyalität? Bis eben war mein Plan, dass sie es nicht erfährt. Verdammt. Ich fahr zum Sender und rede mit ihr. Offiziell haben wir ja noch gemeinsam einen Fall zu lösen." Eine Nachrichtensendung darüber, dass es Vampire wirklich gab. Wenn das schief ging, würde etwas passieren, von dem er gehofft hatte, es nie wieder zu erleben. Leute die sich mit Mistgabeln auf die Jagd nach ihnen machten, nur das in der heutigen Zeit die Waffen wesentlich effektiver waren.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 17:42


    Sie wollte sich gerade wieder auf den Weg machen, verließ den Sender und wollte um die Ecke gehen. Dabei prallte sie fast in Will. "AH! Oh mein Gott! Oh mein Gott!", beruhigte sie sich nur langsam wieder. "Musst du mich so erschrecken?!" Sie taumelte ein paar Schreitte von ihm weg und atmete tief durch.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 18:03


    "Ich wollte gerade zu dir. Ich hab deine Sendung gehört. Wie kommst du auf die Idee, dass es ein Vampir war? Ich dachte, wir würden zusammen arbeiten!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 18:06


    "Hey, ich wollte dir das auch noch sagen, also, ich habe mir die Leiche angesehen, da sind halt so Löcher am Hals, du kennst doch auch noch die Spielzeuggebisse mit Vampirzähnen, so ungefähr. Außerdem, ich weiß nicht, ob es sowas gibt oder nicht, ich glaube da nicht dran, aber das ist DIE Story, das konfrontiert meine Hörer mit ein bisschen Mystery-Angst. Gib zu, es gibt kaum ein besseres Thema für eine Nachmitternachtsendung." Sie zwinkerte ihm zu. "Glaubst du etwa an Vampire?"



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 18:19


    "Ich finde es nicht in Ordnung, dass du Leuten etwas als Wahrheit präsentierst, für das du keinerlei Beweise hast!", Will schüttelte enttäuscht den Kopf



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 18:23


    "Ich sage ja nicht, dass es Vampire gibt, aber hey, es könnte sein. Es könnte sein, dass sie ganz nromal unter uns leben. Sie könnten aussehen wie du und ich. Könnten. Ich achte darauf, wie ich das sagen, ich musste die Leute nur ein wenig anheizen, damit sie mir heute Nacht zuhören. Weißt du, wie viele Leute mir nachts zuhören? Vernachlässigbar...ich habe nicht Lust mein ganzes Leben in dem Sender zu verbringen, ich brauche einfach eine Story", rechtfertigte und erklärte sie sich.

    "Und was ist, glaubst du an Vampire? Gib zu, das jagt dir zumindest ein Kribbreln den Rücken herunter."



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 18:25


    "Nein, tut es nicht. Mir jagt eher einen Schauer über den Rücken, wie du damit den eigentlichen Täter aufscheuchen kannst, wenn du ihn im Radio als Monster bloß stellst!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 18:30


    "Ich vermassel dir deine Ermittlungen dabei?!", fragte sie plötzlich anders, nicht mehr so energisch.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 18:36


    "Ja, es wirbelt zu viel auf. Mit so einer Meldung haben wir bald irgendwelche pseudo Vampirfans oder Vampirjäger auf der Straße rumrennen. GErade so Nachrichten können sich wie ein Lauffeuer verbreiten!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 18:41


    Sie seufzte und nickte dann schließlich. "Okay, ich werde die Sendung nicht machen, weil...weißt du, der Kerl, der mich angegriffen hat, der wollte mein Blut und hat sich verwandelt und ich habe versucht was rauszufinden, aber das Internet spuckte nur Vampirsachen aus, ich habe versucht das zu verarbeiten...und ich stehe in deiner Schuld, du hast mir vermutlich das Leben gerettet." Mit einem zärtlichen Lächeln kam sie ihm wieder näher. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll zu dem, was du für mich getan hast. Ein Teil von dir hasst mich jetzt sicher, allein für diese Idee so eine Sendung zu machen." Beschämt sah sie zu Boden, aber in ihrem Blick lag noch viel mehr Traurigkeit. Sie würde ihn verlieren als Freund, weil sie nicht nachgedacht hatte, weil sie sich von ihren Emotionen hatte leiten lassen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 18:50


    "Mia, hör mir zu!", er griff nach ihren Händen und sah ihr in die Augen. "Du glaubst, etwas gesehen zu haben, was gar nicht möglich ist!", er schüttelte den Kopf.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 19:54


    "Ich weiß, aber ich habe es gesehen. Ich weiß auch nicht, was das war, ich kann mir das auch nicht erklären, aber ich glaube nichtmals an so einen Hokuspokus, dann bilde ich mir sowas doch nicht ein", sagte sie leise und hielt sich an seinen Händen fest. "Bitte, ich bin nicht verrückt. Ich habe das gesehen. Ich brauche jemanden, der mir glaubt, dass ich was gesehen habe, was mir nie jemand erklären können wird, da muss ich mit leben, aber stell mich nicht als verrückt hin."



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 19:56


    "Ich stell dich nicht als verrückt hin, Mia, beruhig dich wieder, bitte!", Will redete sanft auf die ein. "Ich will nur nicht, dass du dich in etwas verrennst."



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 20:00


    "Ich versuche nur das zu verarbeiten." Sie löste sich aus seinem Handgriff und fuhr sich durch die Haare. "Es ist wohl besser, wenn ich nach Hause gehe, dann kann ich dir nicht noch mehr reinpfuschen, ich wollte das nicht." Sie drehte sich von ihm weg.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 20:02


    "Ruh dich etwas aus und versuche, etwas abzuschalten. Wenn etwas ist, kannst du dich jederzeit bei mir melden!", bot er ihr vorsichtig an und reichte ihr seine Karte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 20:04


    Sie griff mit einem dankbaren Nicken danach und sah darauf, steckte die Karte dann ein. "Danke." Sie umarmte ihn kurz und ging dann zum Wagen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 20:08


    "Pass auf dich auf, Mia!", sage Will ernst und ging ebenfalls zu seinem Wagen und setzte sich hinters Steuer. Es war einer dieser heißen Tage, die ihm zu schaffen machten. Vampire zerfielen nicht zu staub, sobald ein Sonnenstrahl ihre Haut traf, aber es bekam ihnen auch nicht sonderlich gut. Die Menschen brauchten ihr Licht zum Leben, die Vampire brauchten Kälte, das war wahrscheinlich auch der Grund, warum er in einer Art Kühlschrank schlief.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 20:15


    Er schien sich Sorgen um sie zu machen, dachte sie auf der Heimfahrt und seufzte. Ihr Verhalten tat ihr leid, es war kopflos gewesen und vielleicht hatte sie es auch nicht besser verdient, als bei diesem Sender zu arbeiten, vielleicht waren das alle Türen gewesen, die ihr offen standen.

    Sie fuhr an ihrer Wohnung vorbei in die Stadt hinein, suchte sich ein Eiscafe und schaltete dort bei einem Milchshake ab. Sie hatte es vielleicht auch nicht besser verdient allein zu sein. Ihre letzte Beziehung war in die Brüche gegangen, sie hatten sich entliebt.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 20:23


    Kalt, so sah es wohl auch in ihm drin aus. Mit der Zeit gewöhnte man sich die meisten Emotionen ab, sie waren wenig erfolgversprechend. Während er ewig zwischen Tod und Leben gefangen war ohne älter zu werden, wurden seine Freunde oder gar Lieben älter und starben schließlich.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 20:38


    Als sie am Abend nach Hause kam, da erwartete sie wieder Leere und Einsamkeit. Seufzend ließ sie sich an den Laptop sinken, sah die Mails durch. Sie wollte nicht arbeiten und schrieb das auch per Mail, wusste, dass diese Absage nicht gut kam, erstrecht nicht, wo sie vorher große Ankündigungen gemacht hatte.

    Sie musste raus hier, das merkte sie schnell, sonst würde der ganze Abend wieder trist und langweilig. Sie stylte sich auf, um in die Disco zu gehen, wollte mal wieder flirten, etwas erleben.

    In der Disco hatte sie auch Erfolg, ein Typ fand sie wohl sexy und sie tanzten lange miteinander, schnell küssten sie sich auch und ihre Zungen verwirbelten ineinander, so leidenschaftlich waren sie dabei. Doch es ließ sie auch nicht vergessen, dass sie angegriffen worden war und sie brach den Flirt ab, bevor es noch ernster wurde.

    Also kein Discoabend, dachte sie draußen und ging zum Wagen. Sie hatte nicht viel getrunken, weil sich das sicher nicht mit den Kopfschmerzen vertrug, die schon beim Betreten der Disco aufgetreten waren.

    Als sie gerade im Wagen saß, hörte sie nur das Splittern und nahm die schnelle Bewegung wahr. Ein Arm hatte durch die Beifahrerscheibe geschlagen und ein Mensch versuchte zu ihr hineinzukommen. Mia schrie und trat das Gaspedal durch, hatte den Rückwärtsgang eingelgt doch der Kerl ließ nicht los. Wieso klebte er an dieser Scheibe. Er kletterte auf die Motorhaube und sie sah seine Augen, so wie bei diesem Mann, der sich verwandelt hatte. Er holte aus und schlug in die Windschutzscheibe, dass sie zersplitterte. Mia schrie auf, aber sie war nicht getroffen worden, sah nur die Hand. "Hör auf, du bist ein Vampir, ein Vampir!", schrie sie ihn an, schrie es immer lauter und schloss die Augen fuhr einfach mit Vollgas geradeaus auf der Straße.

    "Du weißt es und du wirst dieses kleine Geheimnis mit ins Grab nehmen!", schrie ER sie an. ER sah die Zunft der Vampire gefährdet, die Menschen würden sie jagen, würden sie töten, so wie damals auch vor fast 400 Jahren. Doch noch wusste nur dieser eine Mensch davon und sie würde es niemandem mehr erzählen! ER wollte sich in den Wagen schwingen, aber Mia wollte nicht aufgeben. Sie musste wach bleiben, es gab Vampire. Es gab sie tatsächlich! "Oh nein, das wirst du nicht!", fauchte sie ihn an, als er versuchte an die Fahrerseite zu klettern, sie raste an stehenden Fahrzeugen vorbei, so scharf, dass ihr Außenspiegel schon abrasiert war. Sie würde sich nicht mehr so leicht besiegen lassen, schwor sie sich.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 20:45


    Will hatte für die Nacht einen neuen Auftrag angenommen. Eine Familie machte sich Sorgen um ihre Tochter. Die sich immer häufiger Nachts in der Stadt rumtrieb. Sie befürchteten, das sie in die Drogenszene abrutschte. Sein Weg hatte ihn in die Disco geführt, auf deren Parkplatz Mia gerade um ihr Leben kämpfte.

    "HEY, lass sie in Ruhe!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 20:51


    Mia hatte ihn nicht gehört, doch der Vampir, der verdutzt aufsah. "Jetzt habe ich dich!", triumphierte Mia und gab Vollgas, raste mit vollem Bewusstsein nach vorne, bremste hart und der Vampir flog tatsächlich von der Motorhaube. Die Reifen drehten durch, als sie auf ihn losfuhr. Sie bemerkte, dass er wegsprang und trat auf die Bremse, doch sie raste mit dem Wagen gegen einen Laternenpfahl. Der Airbag platzte auf und sie knallte hinein, hing benommen im Gurt, blinzelte schwach, aber als sich das verschwommene Bild etwas lichtete sah sie nur den Himmel, den Vollmond. Keinen Vampir mehr.

    "Sie kennt unser Geheimnis, sie wird es ausplaudern, wir müssen sie töten", wandte sich der Vampir mit Vernunft an Will.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 20:54


    "Sie wird es nicht ausplaudern. Lass sie ihn Ruhe. Ich sorge dafür, dass sie nichts verraten wird!", Will funkelte ihn drohend an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 20:57


    "Ich hoffe es, bevor sie eine Gefahr wird, musst du etwas unternehmen", funkelte er ihn an und zog sich zurück.

    Mia ruckelte am Anschnallgurt und bekam ihn langsam gelöst, griff mit zittrigen Fingern nach dem Türgriff. Vorsichtig öffnete sie die Tür und versuchte auszusteigen, hielt sich am Wagen fest. Es gab Vampire. Der Schock stand ihr ins Gesicht geschrieben.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:00


    "Mia, hey, ist alles in Ordnung bei dir? Bist du verletzt?", Will eilte sofort zu ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:02


    Sie stützte sich bei ihm ab, lehnte sich an ihn. "Es gibt sie", brachte sie nur hervor.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:05


    "Wen gibt es. Komm, ich bring dich in ein Krankenhaus?", obwohl Will genaus spürte, dass sie nicht schwer verletzt war, wollte er sie in ein Krankenhaus bringen, um sie erst mal etwas abzulenken.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:09


    "Ich brauche kein Krankenhaus, mir tut nichts weh", erwiderte sie und lehnte sich noch fester an ihn. "Woher kenne ich dich?!", murmelte sie nur, als sie ihr Gesicht in seinem Shirt vergrub. Es war wie ein Blitz in ihr Gedächtnis gezuckt, ein Bild aus ihrer Kindheit. Unscharf, verzerrt, aber sie spürte, dass er damit etwas zu tun hatte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:13


    "Nicht jetzt, Mia!", flüsterte er leise und strich ihr tröstend über den Rücken.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:15


    "Es gibt sie, Vampire. Es war ein Vampir, der mich angegriffen hat, er hat es mir gesagt", flüsterte sie ihm ins Ohr, damit es niemand anderes mitbekam. Sie erinnerte sich noch daran, dass sie solche Stories besser nicht verbreitete und sie wollte sich daran halten, musste es nur irgendwo loswerden und ihm vertraute sie.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:23


    "Ich weiß!", erwiderte er ernst. "Du darfst das nie jemandem erzählen, Mia. Versprich es mir, ja?!", eindringlich sah er ihr in die Augen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:33


    Sie nickte einfach nur und schluchzte, schmiegte sich an ihn. "Kann ich mit zu dir, ich, ich will jetzt nicht nach Hause..."



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:35


    "Natürlich kannst du das!", versicherte Will ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:40


    Dass er gesagt hatte, dass er um Vampire wusste, das hatte sie gar nicht richtig wahrgenommen, sie lehnte sich in seinen Arm und ging neben ihm her, war etwas wacklig auf den Beinen, aber hielt sich.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:41


    "Mein Wagen steht gleich um die Ecke. Ich hatte hier eigentlich einen Auftrag, aber das ist nicht so wichtig!", er führte sie vorsichtig, hob sie schließlich einfach hoch.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:46


    "Ich vermassel dir schon wieder deinen Job, hm", murmelte sie und Tränen liefen ihr aus den Augen, sie lehnte den Kopf an seine Schulter. "Wieso nur kommt es mir so vor, als würde ich dich mein Leben lang kennen...", flüsterte sie, ohne eine Antwort darauf hören zu wollen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:49


    "Der Job ist gerade nicht so wichtig. Nur eine lausige Observierung, die hol ich morgen nach. Weil wir uns schon sehr lange kennen, ohne dasss du dich noch an mich erinnern kannst, wahrscheinlich. Weißt du, ich bin älter, als ich aussehe!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:52


    Als sie im Wagen saßen, musterte sie ihn kurz. "34, maximal", sagte sie leise, mit einem Lächeln auf den Lippen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:54


    "Nein, viel älter!", sagte er verlegen. "Aber das klären wir später, wenn es dir besser geht!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 21:55


    "Woher kenne ich dich denn? Ich sehe fetzenhaft ein Bild aus meiner Kiindheit, wenn ich dir nah bin, ich fühle mich so beschützt in deiner Nähe, sag mir woher ich dich kenne, bitte." Sie sah nur zu ihm, obwohl sie losfuhren.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 21:58


    "Ich war schon Privatdetektiv, als du noch ein Kind warst. Du bist damals entführt worden, deine Eltern hatten Angst die Polizei einzuschalten und haben mich um Hilfe gebeten. Ich hab dich befreit und zurück nach Hause gebracht!", erzählte er ihr die abgeschwächte Variante.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:03


    Die Vergangenheit überrollte sie mit seinen Worten. Sie sah dieses Zimmer vor sich, das Himmelbett, die gemalten Sterne an der Wand, sah sich den schmutzigen Teddybären umklammern, den sie vorher auch gehabt hatte, sich daran schmiegen...

    ...und dann sah sie sich auf dem Arm dieses Mannes, den Teddy mit einer Hand haltend und mit der anderen Hand seinen Hals umklammernd.

    Vorsichtig legte Mia eine Hand an Wills Nacken, striechelte daher. Sie schien dasselbe zu fühlen, wie damals. "Ich erinnere mich nicht an alles...was...was ist noch passiert?!", fragte sie mutig nach, aber ihre Stimme zitterte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:04


    "Nicht jetzt, Mia. Das war genug Aufregung für eine Nacht. Du hast etwas Ruhe verdient!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:07


    Sie schüttelte den Kopf, ergab sich seinen Worten dann aber einfach. Seine Wohnung war beeindruckend. "Du scheinst gut zu sein, du hast mich gerettet und eine beeindruckende Wohnung", sagte sie, als sie dort waren und sie sich umsah. Sie wusste sonst nichts zu sagen, die Fragen brannten ihr auf der Seele, aber sie wollte ihn nicht löchern. Er hatte vielleicht Recht damit, dass sie sich Ruhe gönnen sollte.

    "Hast du eine Decke für mich?", fragte sie, wollte sich auf sein Sofa legen, es sich da bequem machen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:15


    "Natürlich. Möchtest du dich vielleicht lieber in ein richtiges Bett legen? Ich habe ein Gästezimmer!", bot er ihr an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:19


    "Oh", stieß sie überrascht aus und lächelte, ließ es sich von ihm zeigen, war dankbar, dass er sie mit einem "Schlaf gut" schon an der Tür allein ließ. Sie zog die Tür hinter sich zu und lehtne sich dagegen, atmete durch. Es gab Vampire, er kannte sie seit sie ein Kind war, hatte sie gerettet. Sie atmete tief durch und ließ sich auf's Bett sinken, sah sich im Zimmer um und sah eins seiner Hemden über dem Stuhl neben dem Bett hängen. Vorsichtig griff sie danach, roch an dem Stoff, der seinen Geruch in jeder Faser in sich trug. Sie zog sich aus und schlüpfte in sie Hemd, kuschelte sich so unter die Bettdecke, während sie den Ärmel nah an ihrer Nase behielt. Ruhig und sorgenlos schlief sie ein.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:27


    Man, man, man. Diese ganze Situation schien immer absurder zu werden. Welche Teufel hatte ihn nur geritten, dass er sie sogar mit nach Hause genommen hatte und sie nun in seinem Gästezimmer im Bett lag und schlief. Es konnte nicht sein, egal, wie sehr er sich wieder nach etwas Gefühl sehnte, es wäre ihm nie vergönnt. Er gehörte nicht in ihre Welt. Unruhig ging er durch die geheime Tür in seinem Wandschrank zu seinem eigentlichen Schlafzimmer, in dem nur sein "Kühlschrank" stand, in dem er Tag für Tag schlief.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:30


    "Mhm." Mit einem wohligen Seufzen wachte sie auf und blinzelte. , wälzte sich im Bett und merkte, dass es nicht ihres war. Die Erinnerung kehrte wieder, daran wo sie war und weswegen sie hier war, an den gestrigen Abend. Leise stand sie auf und machte Licht im Zimmer, sah auf die Uhr. 7...war er da wohl schon wach?!



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:32


    Nach wenigen Stunden war er wieder wach und setzte sich ins Wohnzimmer, um sich seiner größten Schwäche zu widment. Gute Bücher. Sie halfen ihm dabei abzuschalten und gleichzeitig kamen ihm beim Lesen meist die besten Ideen, wenn es um die Lösung von Problemen ging.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:34


    Vorsichtig öffnete sie die Zimmertür und tapste aus dem Raum. Sie sah ihn da sitzen, vertieft in das Buch und kam vorsichtig näher. "Guten Morgen", sagte sie leise und ließ sich neben ihn sinken.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:36


    "Guten Morgen Mia, wie gehts dir?", er sah von seinem Buch hoch und lächelte sie an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:38


    "Ich habe gut geschlafen, aber ich habe noch viele Fragen, das kannst du dir sicherlich denken. Lass uns darüber reden. Was ist damals genau passiert?", fragte sie nach den Details und stand noch einmal kurz auf, kniete sich auf's Sofa, sodass sein Hemd auch ihre Schenkel leicht umspielte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:40


    "Hmm, es ist schon eine ganze Weile her!", leitete er die Erzählung ein, wusste nicht wie und wieviel er von dem gewesenen erzählen sollte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:41


    "Ich weiß...bitte, sag mir die Wahrheit, die ganze Wahrheit. Was mit mir damlas geschehen ist, ich erinnere mich an so wenig und sag mir...wieso du nicht doppelt so alt bist, wie ich?! Wie geht das?! Wie kann das sein?!" Tief in sich ahnte sie letzteres ja bereits, auch wenn sie sich die Antwort nicht eingestehen wollte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:47


    "Es war eine ziemlich seltsame Geschichte. Du warst plötzlich weg, aber es gab keine Forderungen, also baten sie mich, nach dir zu suchen, denn die Polizei konnte oder wollte nichts unternehmen. Ich fand einige Hinweise und schließlich den Ort, an dem man dich versteckt hielt. Du hattest Angst und hast geweint, wolltest nach Hause. Deine Entführerin wollte dich nicht so einfach gehen lassen. Sie sah dich als ihr Kind an. Sie hat mir Leid getan, aber trotzdem. Du warst nicht ihr Kind und deine Eltern haben sich große Sorgen um dich gemacht. Ich konnte dich schließlich befreien und nach Hause bringen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:51


    "Und ich stehe bis heute dafür in deiner Schuld und jetzt hast du mir wieder das Leben gerettet." Sie sah ihm lange in die Augen, suchte die Antwort darin. "Ich muss es einfach fragen...bist du...", setzte sie an, brachte es aber nicht so leicht über die Lippen, "ich habe gelesen, Vampire altern nicht...bist du...untot?", fragte sie. War sich ihrer Wortwahl kein bisschen sicher.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 22:53


    Will fühlte sich nicht wohl dabei und sah zur Seite, nickte schlielich, nach längerem zögern.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 22:58


    Sie sah einen Moment zu Bodenm, überlegte sich ihre Worte sehr gut. "Du bist kein Monster..." Sie hatte das Gefühl etwas tröstendes sagen zu müssen und doch zitterte ihre Hand, als sie ihn nun berührte und vorsichtig über seine Schulter streichelte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 23:00


    "Nicht!", er schüttelte den Kopf, er wollte kein Mitleid, dafür schon zu lange das, was er nunmal war.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 23:01


    Sie zuckte zurück und legte die Hände ineinander, hielt sich an sich selbst fest und sah verkrampft darauf. "Soll ich gehen?", flüsterte sie verunsichert.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 23:02


    "Nein, das musst du nicht. Du kannst hier bleiben, solang du willst!", versicherte er ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 23:04


    "Stimmt es, dass Vampire Blut trinken?", fragte sie. "Tut es weh, wenn du Menschen beißt?" All das, was sie gelesen hatte, wollte sie abgeprüft wissen.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 23:05


    "Ja, ich trinke Blut, es ist das einzige, was mich am Leben hält. Aber ich beiße niemanden. Ich kriege mein Blut aus dem Leichenschauhaus und aus der Blutbank."



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 23:08


    Sie nickte einfach, weil sie das eh nicht mit ihren rationalen Kenntnissen vereinbaren konnte. Das alles war so unglaublich. "Der Kerl, der mich angegriffen hat, im Sender...es war auch ein Vampir, oder?"



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 23:11


    "Ja und nein. Es war ein Vampir, aber keiner der nach unseren Regeln lebte. Normal muss sich derjenige, der einen Menschen verwandelt um den Vampir kümmern und ihm helfen in der Welt zurecht zu kommen. Hier ist das aus irgendeinem Grund nicht geschehen. Deswegen ging dieser Vampir nur nach seinen Instinkten."



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 23:14


    "Du musst dich unwahrscheinlich einsam fühlen", sagte sie, als sie darüber nachdachte. Wie elektrisiert, legte sie sich die Hand auf den Mund. "Ich, ich wollte dir nicht zu nahe treten, ich...", wusste sie nicht, wie sie das rechtfertigen sollte.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 23:18


    "Du musst dich nicht rechtfertigen. Es ist wahr. Ich fühle mich oft einsam. Es ist nicht einfach den Menschen um einen herum zu erklären, warum man nicht älter wird und warum einem vieles einfach nichts auszumachen scheint", Will seufzte tief. "Mich nie jemand gefragt ob ich ein Vampir sein wollte."



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 23:19


    "Wie bist du zu einem geworden?" Sie kniff sich wieder in die Finger, rieb sich die Hände aneinander, um dem zu widerstehen ihm zu nah zu kommen, ihn wieder zu berühren.



    Re: Untitled

    cobralady - 04.09.2008, 23:22


    "Ich möchte nicht darüber reden, Mia. Zumindest jetzt noch nicht!", er schüttelte den Kopf und in sein Gesicht spiegelte sich selbst jetzt noch der Schmerz darüber wieder. "Es liegt lange zurück und spielt keine Rolle mehr. Ich bin, was ich bin!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 04.09.2008, 23:31


    "Okay, danke, dass du mir sagst, wenn ich zu sehr nachbohre", murmelte sie fast automatisch und stand langsam auf, ging ins Gästezimmer und zog sich um. "Ich komme wieder, aber ich muss Luft holen....du bist kein Monster, dein Geheimnis ist sicher bei mir", versprach sie ihm und ging.

    Sie war ihm dankbar, dass er sie nicht zurückhielt, so ging sie durch die Straßen, fuhr mit dem Bus nach Hause und setzte sich dort vor ihr Laptop. Eine neue Mail. Kündigung. Sie klickte die Suchmaske an, wollte davon nichts lesen, dass sie wegen der groß angekündigten Vapirreihe ihren Job verloren hatte.

    Sie dachte eh nur an Will. Er war also ein Vampir, aber er hatte sich noch nie vor ihren Augen verwandelt, sie fragte sich sovieles und sie beschloss danach zu fahnden, ob er Freunde hatte. Sie musste viele Beziehungen spielen lassen, um nichts falsches zu sagen, aber dennoch mehr zu erfahren, mehr über Will, den privatdetektiv und das tat sie dann auch. Sie bekam Stephens Namen und sie fand seine Adresse heraus, obwohl er sein Anwesen schützte.

    Sie musste mit jemandem reden, der dasselbe Wissen wie Will hatte, aber dem sie nicht wie ihm in die Augen sehen musste, bei dem sie nicht diese Emotionen empfand. Sie fuhr mit dem Bus soweit es eben ging bis zu Stephen, musste dennoch laufen und die hochhackigen Schuhe waren keine gute Idee gewesen. Nach wenigen Metern zog sie die Schuhe aus, hielt sie in der Hand und lief barfuß bis zu Stevens Haus. Klingelte.



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 06:11


    "Mia", er hatte bereits über einen Monitor verfolgt, wer da gerade sein Anwesen betreten hatte und nun zu seinem Büro gebracht wurde. "Was wollen sie hier?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 09:32


    "Mit Ihnen reden. Sie sind Wills bester Freund und Sie sind ein Vampir", sagte sie ziemlich gerade heraus und ließ sich in den Sessel sinken, den er ihr als Platz anbot. "Und ich befürchte, diese Eigenschaften machen Sie zu dem Einzigen mit dem ich reden kann."



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 19:09


    "Wie kommen sie auf die Idee ich sei ein Vampir?", fragte er skeptisch und musterte sie.



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 19:15


    "Ich bitte Sie...", erwiderte sie fast ein wenig störrisch. In dem Punkt hatte sie keinerlei Beweis gefunden, weil sie über den Punkt 'Vampir' stillschweigen bewahrt hatte. "Gut, ich habe keinerlei Beweis dafür, aber Will...ist...", dachte sie doch noch nach, bevor sie es aussprach. Wass wenn Stephen kein Vampir war und sie Will enttarnte? Das durfte sie nicht, das durfte nicht passieren. Sie biss sich auf die Lippe. "Mal angenommen, Sie wären ein Vampir...dann hätten Sie sicher Angst, ich würde es all Ihren Bekannten ausplaudern, immerhin ist die Kleine beim Radio und hat eine ziemlich große Klappe...aber ich habe meinen Job verloren. Will weiß noch nichts davon. Ich habe die Vampirsendung nicht gemacht, ich habe dieses Wort nur zu Ihnen gesagt, vertraulich..." Sie hatte das Gefühl nicht weiter zu wissen, er musste es zugeben, es einfach sagen, als eine Art Gegenleistung für ihr Stillschweigen, obwohl sie ihn damit niemals erpressen würde. "Ich möchte...es geht um Will...aber...sind Sie ein Vampir?!"



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 19:50


    "Ich bin ein sehr enger Freund von Will. Das soll ihnen genügen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 19:54


    "Dann kann ich Ihnen meine Fragen nicht stellen, ich habe nur...Angst." Sie stand auf und sah ihn nicht mehr an, ging langsam zur Tür.



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 20:12


    "Wie sie wollen!", Stephen zuckte mit den Schultern. Er war nicht ihr Seelenklempner und im Gegensatz zu Will fühlte er sich für sie auch nicht verantwortlich.



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 20:16


    "Werden Sie es Will sagen, dass ich hier war?" Sie hielt die Türklinke schon fest und drehte sich nochmal zu ihm um. "Bitte nicht", wisperte sie nur und ging, hastete zurück zur Bushaltestelle. Alles war schief gegangen, es war ein Fehler gewesen zu ihm zu gehen.



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 20:18


    Diese Frau war ja völlig fertig. Er musste Will unbedingt nochmal auf sie ansprechen. er sah sie in eine Katastrophe steuern, wenn sie nicht gegenhalten würden. Was hatte Will ihr nur schon alles erzählt?



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 20:20


    Sie ließ sich auf die Sitzfläche fallen an der Haltestelle und schluchzte auf, fuhr sich durch die Haare. Wie sollte das weitergehen zwischen ihr und Will? Sie fühlte sich so verunsichert, vertraute ihm, aber zugleich hatte sie Angst vor ihm. Der Bus hielt und sie sah auf, sah dann wieder zu Boden und ließ den Bus einfach verstreichen.

    Stephen machte sich auf den Weg zu Will, roch schon, dass Mia nicht dorthin gegangen war, sein feines Näschen ließ ihn bei Menschen nie im Stich. Er musste dringend mit ihm über alles reden, die Kleine war vollkommen fertig gewesen, in dem Zustand war sie vermutlich eine tickende Zeitbombe.

    "Genieß den Drink", kommentierte er Will, als er sich auf die Couch sinken ließ, hatte abgewehrt etwas trinken zu wollen. "Mia war vorhin bei mir und hat mich damit konfrontiert dein bester Freund zu sein, was leider wahr ist und sie hat mich damit konfrontiert ein Vampir zu sein, was ich abgestritten habe. Was hast du ihr alles erzählt?"



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 20:34


    "Sie ist zweimal von einem Vampir angegriffen worden. Ich konnte es ihr nicht länger ausreden und sie weiß auch, dass ich einer bin, weil sie sich an mich erinnern konnte. Ich hab sie damals als kleines Kind aus den Händen von Entführern befreit. Leider sehe ich im moment nicht aus wie 50 so dass es glaubhaft gewesen wäre, dass ich einfach nur älter bin!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 20:38


    "Sie ist vollkommen fertig, sie scheint mit der Wahrheit nicht gut klarzukommen, sie hat gesagt, sie hat Angst. Ich habe sie abgewiesen, ich habe besseres zu tun, als mich um sie zu kümmern. Was hast du ihr von mir erzählt? Wie kommt sie auf mich?", fragte er weiter, redete ziemlich emotionslos.

    Mia zog die Beine an, legte den Kopf gegen die Knie und sah auf den Asphalt. Sie brauchte jemandem zum reden, aber der einzige Mensch, der dafür in Frage kam...von dem kam sie. Mensch. Sie seufzte. Vampire. Sie konnte sogar verstehen, dass er ihr nicht vertraute, nicht so wie Will.



    Re: Untitled

    cobralady - 05.09.2008, 22:38


    "Ich habe dich mit keinem Wort erwähnt, Stephen. Warum sollte ich auch. Ich binde ihr doch nicht direkt meine ganze Lebensgeschichte auf die Nase!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 05.09.2008, 22:54


    "Das will ich auch hoffen. Was wirst du ihr sagen, wenn sie dich über mich etwas fragt?", fragte er ernst. Will war jetzt für diesen Menschen verantwortlich, der Gedanke widerstrebte ihm.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 09:54


    "Das du ein sehr guter Freund von mir bist und das wir uns schon lange kennen. Wahrscheinlich vermutete sie ohnehin schon, dass du genau wie ich ein Vampir bist. Sonst wäre sie überhaupt nicht bei dir aufgetaucht."



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 10:07


    "Das verschweigst du ihr aber besser", erwiderte er.

    Der nächste Bus. Sie hörte ihn anhalten, sah aber gar nicht auf, winkte ihn nur mit einer Handbewegung weiter. Sie wusste nicht, wo sie hingehen sollte. Nach Hause wollte sie nicht, zu Will wagte sie sich nicht zu gehen und sonst hatte sie niemanden.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 10:12


    "Gib ihr Zeit alles zu verarbeiten, Stephen. Sie hat mir zu Liebe sogar extra ihre Sendung ausfallen lassen. Wir können ihr vertrauen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 10:19


    "Vielleicht können wir das, aber momentan wirkt sie mehr wie eine tickende Zeitbombe. Am besten du lässt sie nicht aus den Augen." Er wusste nachwievor nicht, was er davon halten sollte, dass ein Mensch in ihr Geheimnis eingeweiht war.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 10:26


    "Natürlich werde ihc nach ihr sehen. Glaubst du, ich lasse sie mit sowas allein?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 10:29


    "Ich glaube, du bist mit der Wahrheit ein ziemlich großes Risiko eingangen, nicht mehr und nicht weniger. Du hast die letzte Vampirjagd nicht miterlebt, ich sage dir, das war kein schöner Anblick. Mia darf nicht die Nerven verlieren und ich hoffe, du vertraust der Richtigen." Er warf einen Blick auf die Uhr. "Ich sollte gehen, willst du mit kommen? Eine kleine Frischblutparty in meinem Haus, köstliche Menschen sind dabei...", lud er ihn ein.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 11:51


    "Nein, danke. Danach ist mir heute nicht. Ich mach mich auf die Suche nach Mia."



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 11:57


    "Wie du meinst." Er verabschiedete sich, er wollte seine eigene Party nicht verpassen.

    "Hören Sie, junge Frau, das ist der letzte Bus", versuchte der Busfahrer sie zu überzeugen, dass es besser wäre einzusteigen. Niemand sonst fuhr mit, es war dunkel und diese Frau war offenbar völlig fertig. "Nein, fahren sie einfach weiter", bat Mia ihn schluchzend. "Ein Freund holt mich ab", log sie, hauptsache sie hätte wieder Ruhe, um nachzudenken. Dass das seit Stunden ohne Ergebnis ablief, war eine andere Sache.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 12:33


    Will begab sich auf die Suche nach Mia, wo sie nur abgeblieben war. Er verließ sich auf seinen Instinkt und startete bei Stephens Haus, wo war sie nur?

    "Hey, magst du reden?", fragte er sie leise, als er sie gefunden hatte und setzte sich neben sie.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 12:42


    "Ich habe meinen Job verloren, ich habe Angst, ich bin verunsichert, ich brauche jemanden zum reden...aber ich kann dir meine Fragen nicht stellen, sag mir die Wahrheit, Stephen ist dein bester Freund, das habe ich rausgefunden, er ist auch ein Vampir, oder? Ich wollte ihn alles fragen, aber er hat mich auflaufen lassen, ich konnte ihn nichts fragen...ich wusste nicht, ob er weiß, dass du ein Vampir bist, dafür hätte ich wissen müssen, dass er auch einer ist, ich konnte einfach nicht..." Sie stand auf und lief barfuß ein paar Schritte vor ihm weg. "Ich platze!", kreischte sie ihn plötzlich an und Tränen schossen aus ihren Augen, sie sah ihn mit einer Mischung aus Wut, Verwzweiflung und Traurigkeit an.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 12:52


    "Wo hast du das denn raus gefunden? Stephen ist ein eigensinniger Kerl. Er gibt selten Dinge von sich Preis. Bitte, ich wollte nie, dass dich das alles derart überfordert."



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 12:54


    "Alte Bekannte, über seinen Job nach Kontakten und Partnern gesucht, aber ich habe das Wort Vampir wirklich nicht ausgesprochen, bei niemandem." Sie rieb sich mit der Hand durchs Gesicht. "Ich kann dich doch nicht einfach fragen, was mich jetzt erwartet, wie du wirklich bist", schniefte sie es dann einfach heraus, was sie Stephen hatte fragen wollen.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 12:59


    "Wieso kannst du das nicht? Vertraust du mir nicht, Mia?", fragte Will sie vorsichtig und versuchte ihr in die Augen zu sehen. "Ich würde nie zulassen, dass dir etwas passiert."



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 13:18


    "Ich weiß, aber ich habe Angst, ich muss noch viel mehr wissen", sagte sie und sah sich um, nahm aber niemanden wahr, "kannst du zum Vampir werden, also könntest du jetzt?! Ich glaube, ich muss das einfach sehen." Sie hatte Angst davor, dass er sich dann nicht kontrollieren konnte, dass etwas passieren würde, aber sie meinte ihre Worte dennoch ernst.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 13:45


    "Ich könnte, aber ich werde es nicht tun, Mia!", erschüttelte den Kopf. "Das ist kein Spiel und auch kein Zaubertrick. Überhaupt, es ist nichts, worauf ich in irgendeiner Form stolz bin!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 13:50


    "Weil es so ernst ist, muss ich das wissen. Du kannst nicht von mir erwarten, dass ich das nie mitbekomme, ich bin in deiner Nähe, ich möchte da bleiben und ich möchte nicht, dass du das vor mir verheimlichst. Du hast es mir schon gesagt, aber ich finde, ich habe ein Recht darauf das zu sehen." Sie sah ihm fest in die Augen, ging einen Schritt auf ihn zu.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 13:51


    "Nein, Mia!", fuhr Will sie an. "Du hast keine Ahnung, was dabei passiert, was es für Gefühle freisetzt! Ich hasse doch und ich vermeide es, sogut ich kann!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 13:55


    Sie ging wortlos an ihm vorbei und ließ sich wieder auf den Plastiksitz der Haltestelle fallen. Sie ließ den Kopf hängen und Tränen fielen ihr aus den Augen auf den Asphalt. "Bitte tus doch für mich, du bist mir wichtig. Ich muss wissen, wie du als...Vampir...bist", stockte sie immer mehr.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 13:58


    "Ich bin ich, Mia. Das was du jetzt siehst, das bin ich! Nichts anderes. Ich bin ein Vampir, ich trinke Blut, aber das ändert nichts an meinem Charakter, an dem was mich ausmacht und ich werde mich jetzt hier auf gar keinen Fall verwandeln. Versteh es, oder nicht!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:01


    "Wieso bist du so hart zu mir und irgendwie auch zu dir?!", flüsterte sie und stand auf. Die Wahrheit tat weh, weil es nicht die ganze Wahrheit war für sie, weil sie ihn nicht als Vampir sah. "Wie stellst du dir das vor mit uns wie es weitergeht?!", fragte sie zittrig.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:11


    "Weil es hart ist, deshalb. Weißt du, wann ich geboren bin? 1833! Es ist nicht toll ein Vampir zu sein und ich habe nie darum gebeten. Zu wissen, das man nicht stirbt wie die Menschen um einen herum. Ihnen erklären zu müssen, warum man nicht älter wird. Warum man ewig zwischen Tod und Leben gefangen ist und zu wissen, das man eine Bestie ist die sich von dem Blut anderer ernährt!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:14


    Sie brauchte Sekunden, um das alles zu erfassen und sah ihn in der Zeit nur aus großen Augen an. "Du bist keine Bestie", erwiderte sie dann nur. Darüber, dass er nicht alterte, dass er sie sterben sehen würde, da wollte sie nicht drüber nachdenken. "Du bist kein Monster, keine Bestie, nenn es wie du willst, aber das bist du nicht und das sage ich dir, obwohl ich nur ein Mensch bin. Ich möchte dich immer noch als Vampir einfach einmal sehen, DAS ist für mich die ganze Wahrheit."



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:17


    "Vergiss es!", er schüttelte den Kopf und stapfte davon. Was beharrte sie auch so darauf, ihn als Vampir zu sehen. Er hasste es, wenn er sich verwandeln musste, aber manchmal gab es keinen anderen Weg.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:19


    Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Zurückbleiben oder ihm nachlaufen?! Sie entschied sich intuitiv und hielt die Schuhe fest ind er Hand, rannte ihm hinterher und an ihm vorbei, stellte sich ihm einfach in den Weg. Ihre Nerven lagen vollkommen blank, sie ließ die Schuhe einfach allen und warf sich an seine Brust, umarmte ihn und schluchzte in sein Shirt.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:21


    "Hör auf zu weinen, Mia, bitte!", flüsterte er hilflos und umarmte sie vorsichtig.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:23


    "Es tut mir leid, es tut mir so leid", schniefte sie, versuchte sich zu beruhigen, "ich will dich nicht verlieren", schluchzte sie dann doch wieder auf. Es war nicht ihre Urangst, dass er ein Vampir war, wie er dann aussah, was er dann tat, was dann passieren würde. Ihre Urangst war, ihn dadurch zu verlieren.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:24


    "Wieso bin ich dir so wichtig? Du kennst mich noch nicht mal!", er sah sie verständnislos an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:29


    "Wir sind so tief verbunden, ich habe dich endlich gefunden, du hast mich damals gerettet und...es ist mir egal, dass du Blut trinkst, ein Vampir bist, ich kann nur noch nicht damit umgehen, weil ich Angst habe...dich dadurch zu verlieren, weil ich nur...ein Mensch bin." Sie hatte aufgehört zu weinen, lehnte sich an ihm an, genoss die Berührung seiner Hände an ihren Schultern. Vorsichtig stieß sie sich ein kleines Stück zurück und stellte sich auf Zehen. Ihre Gefühle fuhren Achterbahn, er bewegte ihr Herz so tief und sie küsste ihn einfach.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:33


    "Ich werde noch lange da sein, wenn du es nicht mehr bist!", er strich ihr über die Wange.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:37


    Sie verschloss seine Lippen einfach mit einem Kuss. In der Ferne grollte ein Dauer und ein Regenschauer prasselte auf sie nieder. "Ich liebe dich", sagte sie nach Sekunden leise. Der Regen schwemmte ihre Tränenspuren weg und sie sah ihm in die Augen.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:40


    "Du weißt nicht, was du da sagst...", flüsterte Will leise.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:43


    Sie beließ es dabei, kein weiterer Kuss, kein weiteres Wort dazu. "Bringst du mich nach Hause?", fragte sie nur sanft.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:44


    "Natürlich bring ich dich. Mein Wagen steht noch vor Stephens Tür. Ich bin von da aus gelaufen. Am besten, ich rufe für uns ein Taxi!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:45


    "Ich habe kein Problem damit dahin zurückzugehen", versicherte sie ihm und ging scon ein paar Schritte vor in Richtung Stephens Haus.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 14:53


    "Ich will ihm jetzt gerade aber nicht über den Weg laufen und er hat gerade eine Party. Ich hol mein Auto morgen ab", er griff schon nach seinem Handy und wählte die Nummer eines Taxiunternehmens.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 14:56


    "Wir gehen doch nur zu deinem Auto, ich werde nichts sagen, nichts machen, nur einsteigen, wir werden ihn nicht stören", versprach sie ihm, nahm ihm das Handy aus der Hand. "Die paar Meter sind auch kein Problem, wirklich nicht."



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 15:04


    Will seufzte und gab nach, ging hinter ihr zurück zu Stephen. Hoffetlich wäre er mit seiner Feier vollauf beschäftigt.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 15:07


    Sie störte sich an nichts, die Musik, die zahlreichen Frauenstimmen, das alles hörte man gut von Wills Wagen aus, aber das alles war ihr jetzt egal.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 15:11


    Will startete den Wagen und fuhr zu Mias Wohnung. "Schlaf gut....", sagte er leise, als er schließlich nach einer schweigenden Fahrt vor ihrer Tür hielt.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 15:12


    "Willst du bei mir schlafen oder geht das nicht?", fragte sie leise, griff kurz nach seiner Hand, spielte an seinen Fingern herum, ließ sie dann doch wieder los.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 15:14


    "Es geht, aber ich wäre jetzt gerne etwas allein. Du kannst gerne im Laufe des Tages mal vorbeikommen, wenn du möchtest!", bot er ihr an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 15:15


    "Okay, tschüss", sagte sie nur, weil sie das Gefühl hatte, sie müsste schon wieder weinen. Sie ging in die Wohnung, schloss die Tür hinter sich und ließ sich auf die Couch fallen. Wie sollte das alles nur weitergehen? Wie konnte es das?



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 15:17


    "Schlaf gut, Mia!", flüsterte er ihr hinterher und sah hoch zu ihrer Wohnung in der kurze Zeit später Licht anging.

    Erst minuten später löste er sich davon und fuhr langsam zu seiner Wohnung.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 15:21


    Sie ließ sich ein Bad ein und sah auf das Wasser, fuhr mit den Fingerspitzen darüber. Sie liebte ihn, sie wusste nur nicht, ob er sie auch liebte.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 15:42


    Will fuhr nicht nach Hause, sondern auf den Friedhof. Er kam gerne hier her um nachzudenken. So viele Menschen die er einst kannte, waren hier begraben. Früh hatte er sich wieder von ihnen abgewandt, weil er sie oder sich nicht damit quälen wollte, dass er nie die Leiden des älter werdens spürte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 15:44


    Sie ließ sich in die Badewanne sinken und schloss die Augen, dieser Kuss war wunderschön gewesen, wieso war das alles so kompliziert? Langsam tauchte sie unter und kurz darauf wieder auf, weil sie nach Luft schnappen musste. Sie konnte nicht loslassen, nicht richtig entspannen.



    Re: Untitled

    cobralady - 06.09.2008, 15:56


    Er kam zu keinem Ergebnis und ging kurz vor Sonnenaufgang schließlich doch nach Hause, um sich etwas hinzulegen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 06.09.2008, 16:35


    Nach dem Frühstück ging sie in die Stadt, kaufte ein paar Tageszeitungen, sortierte beim Blättern im Park dann überall die Stellenanzeigen heraus und las nur die durch. Es war gar nicht so leicht einen neuen Job zu finden. Sie lehnte sich etwas zurück, die Bank stand unter einer schattenspendenden Eiche.



    Re: Untitled

    cobralady - 08.09.2008, 21:17


    "Wie ist es, wenn man die Sonne auf seinem Gesicht spürt?", es hatte ihn mehr aus Zufall hierher getrieben und er setzte sich neben sie.



    Re: Untitled

    Anonymous - 08.09.2008, 22:06


    "Warm, manchmal angenehmer, manchmal weniger", erwiderte sie und schnekte ihm ein Lächeln, obwohl ihr nicht danach zumute war.



    Re: Untitled

    cobralady - 08.09.2008, 22:09


    "Ich kann mich nicht mehr daran erinnern!", Will seufzte und legte den Kopf in den Nacken und versuchte es sich trotzdem in Erinnerung zu rufen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 08.09.2008, 22:15


    "Es gibt dir so ein behütetes Gefühl, so als würde es dein Herz wärmen, weißt du", versuchte sie zu erklären, "für mich, da war dieses Gefühl da, als ich dich geküsst habe." Sie wusste, dass sie nicht einfach so tun konnte, als wäre das nie geschehen.



    Re: Untitled

    cobralady - 08.09.2008, 22:17


    "Ich werde nie zulassen, dass dir etwas passiert!", versicherte er ihr. "Aber zu sagen, dass ich dich liebe oder... das kann ich nicht, ich habe zu oft erlebt wie das endet."



    Re: Untitled

    Anonymous - 08.09.2008, 22:19


    "Es endet damit, dass du jede neue Liebe verlierst. Wie viel bist du dennoch bereit dich auf mich einzulassen, obwohl wir beide das wissen?!", fragte sie sehr ernst, hatte sich vieles klar gemacht, auch wenn es weh getan hatte, sich damit zu befassen.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 06:11


    "Ich hab schon zugelassen, das du viel zu nah an mich heran tritts!", er schüttelte den Kopf und lehnte sich zurück. "Manchmal wünsche ich mir einfach, das es endlich aufhört!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 09:57


    Sie nickte schwach, platzierte eine Hand auf seinem Knie und streichelte darüber. "Wie kann ich ein Vampir werden?"



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 16:02


    "Du willst was?", Will sah sie entsetzt an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 16:20


    "Sag mir einfach, wie das gehen kann, ob ich es will oder nicht, dessen bin ich mir nicht sicher." Sie faltete die Zeitungsecken zusammen und konzentrierte sich scheinbar darauf.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 16:22


    "Du verwandelst dich, wenn dich ein Vampir aussaugt und dich anschließend von seinem eigenen Blut trinken lässt!", gab er ihr wiederwillig diese Auskunft.



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 16:24


    Sie nahm sie mit einem Nicken hin, es klang nicht angenehm und das war es sicherlich auch nicht. "Brauchst du eine Assistetin als Privatermittler?", schwenkte sie einfach das Thema um.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 16:26


    "Wenn du meinst, dass du das kannst?", er lächelte sie an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 16:30


    "Wenn du mir ein bisschen etwas erklärst, dann werde ich das schon schaffen. Es wäre wirklich schön richtig mit dir zusammenzuarbeiten...ich würde dich nicht darum bitten, wenn ich nur irgendeine andere Chance hätte...ich weiß, ich werde dir zur Last fallen, aber ich werde mich bemühen schnell zu lernen." Es fühlte sich so schlecht an.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 16:36


    "Du wirst mir nicht zur Last fallen. Es gibt sicher Aufgaben die du mir abnehmen werden kannst!§



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 16:38


    "Ich hoffe es." Sie streichelte ihm zärtlich über die Wange. "Danke." Nach Sekunden stand sie auf. "Wir sollten gehen", schlug sie vor, der Schatten zog sich immer mehr zurück, bald säßen sie so in der Sonne.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 16:48


    "Wir können ruhig noch etwas bleiben, wenn du möchtest!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 16:50


    "Nein, lass uns was anderes unternehmen, also was können wir denn unternehmen?" Sie lächelte ihn an.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 16:57


    "Entscheide du, worauf immer du Lust hast!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 17:05


    "Freie Wahl?", erkundigte sie sich und dachte sichtbar angestrengt darüber nach. "Hm, also...ich weiß nicht, aber...würdest du heute Abend zu mir kommen? Ich würde dir gern was zurückgeben und dich einladen." SDie war zufrieden mit sich, das gesagt zu haben.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 17:08


    "Ich habe heute Abend einen Auftrag, tut mir Leid!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 17:10


    "Okay...es würde eh nicht gehen, oder?! Wir können gar nicht normal zusammen essen gehen, oder sowas?!" Wenn er nur von Blut lebte...sie seufzte innerlich.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 17:20


    "Natürlich würde ich gehen. Ich brauche kein normales Essen, aber es schadet mir auch nicht! Ich steh ja schließlich gerade mitten in der Sonne, ohne das ich zu Staub zerfalle. Wir sind nicht so sensibel, wie uns die Medien gemacht haben."



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 17:23


    "Dass du gerade nicht zu Staub zerfällst, beruhigt mich zumindest außerordentlich", schmunzelte sie. "Ist wirklich nicht so leicht mit dir zusammenzusein...würdest du denn dann lügen, wenn du sagst das Essen schmeckt dir oder hast du da schon irgendwie mehr oder weniger Geschmacksnerven für?!"



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 17:27


    Will musste lachen und grinste sie an. "Ich sage, wenn mir etwas nicht schmeckt!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 17:29


    Sie sah erst verunsichert aus, merkte dann auch, dass sie wohl für seine Verhältnisse ziemlich dumme Fragen stellte. "Dann kann ich dich ja zum Essen einladen, gut, heute Abend also nicht, morgen Mittag?"



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 17:51


    "Einverstanden!", stimmte er zu und lächelte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 17:53


    "Schön", strahlte sie ihn an. "Was ist das heute Abend für ein Auftrag, darf ich das wissen?" Sie kam sich fast so vor, als wäre sie mit einem Geheimagenten befreundet, aber er hatte ja auch definitiv die Körperlichkeit eines Agenten und geheim war seine Identität auch.



    Re: Untitled

    cobralady - 09.09.2008, 17:57


    "Nichts spektakuläres. Nur eine Observation. Aber die Bezahlung ist gut!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 09.09.2008, 19:27


    "Klingt gut, na ja, meinst du ich könnte da schon mit bei sein?", fragte sie dann einfach heraus.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 00:24


    "Ne du, aber zwei Leute sind bei sowas einfach zu auffällig!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 09:53


    "Okay, wie du meinst, ich gehe dann mal nach Hause, wir sehen uns dann ja morgen Mittag, nicht vergessen."



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 19:44


    "Mach das, Mia, wir sehen uns!", er lächelte sie sanft an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 19:54


    Sie ging am Abend noch einkaufen, um für morgen richtig zu kochen. Sie war nervös und kramte auch noch nach dem Kochbuch, ehe sie schlafen konnte. Das war erst der Fall, als ihr Menüplan stand. Am Morgen nach dem Frühstück fing sie an zu kochen, zauberte eine Suppe, arbeitete am Hauptgericht und plante das Dessert. Sie merkte gar nicht, wie die Zeit verflogen war, als sie den Tisch deckte und das Essen fast fertig war. Eilig zog sie sich um, band sich dann die Schürze wieder darüber und krönte das Menü, als es klingelte. Ruckartig zog sie die Töpfe von den Herdplatten und lief zur Tür. Oh mein Gott, es war ja schon so weit und er war pünktlich. Im letzten Moment sah sie an sich heurnter, riss die Schürze weg und warf sie über den Stuhl, öffnete dann die Tür. "Hi, da bist du ja", begrüßte sie ihn atemlos. Sie hätte doch damals mehr ihrer Mutter über die Schulter schauen sollen beim kochen, es würde sich rächen, es würde ihm nicht schmecken. All die Stimmen waren sofort wieder da.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 19:58


    "Hi, Mensch, hier richt es ja lecker!", Will lächelte sie an. Er roch ihre Nervosität und versuchte sie zu beruhigen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 20:00


    "Oh man, ich hoffe echt, dass es schmeckt, sei ruhig ehrlich, das kann ich ab, ich bin nicht gesegnet mit Kochkunst", plauderte sie drauflos und bugsierte ihn ins Esszimmer an den gedeckten Tisch.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 20:10


    "Kein Problem. Du hättest dir wegen mir nicht so einen Aufwand machen müssen, Mia!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 20:16


    "Oh doch doch, das war nötig", beteuerte sie und kam nach Minuten mit der Suppe wieder, ließ sich ihm gegenüber auf den Stuhl plumpsen und lächelte. "Hiermit startet der erste Versuch von kann man Vampire vergiften?!", kommentierte sie mit Sarkasmus in der Stimme, aber einem Grinsen im Gesicht, das herrlich erfrischend war.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 20:21


    "Keine Sorge, kann man nicht!", Will zwinkerte ihr zu.



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 20:23


    Sie kicherte. "Wäre auch schade gewesen."



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:12


    "Im übrigen schmeckt es gar nicht so gefährlich wie du sagst, Mia!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 21:13


    Nach der Suppe kam das Hauptgericht und bevor er was sagen konnte dazu, stellte sie auch schon das Dessert dazu. "So, das wäre sie, gesammelte Kochkunst der Mia Borrows."



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:15


    "Also ich weiß gar nicht, was du hast. Ich lebe noch, es hat geschmeckt. Perfekt!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 21:18


    "Das freut mich wirklich und so leicht würde man dich eh nicht tot bekommen." Sie zwinkerte und führte ihn ins Wohnzimmer, hatte die Jalousien heruntergelassen und den Raum so leicht verdunkelt. "Angenehmer für dich, oder?"



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:23


    "Solange ich nicht lange in der Sonne bin stört sie mich nicht sonderlich. Aber lieb, dass du auf mich achtest!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 21:23


    Sie lächelte schüchtern und zog ihn näher an sich heran, führte die Lippen vorsichtig an seine.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:35


    Will wollte sich nicht in den Kuss fallen lassen und streichelte ihr abwesend übers Haar.



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 21:36


    "Sprich mit mir über das, was dich zweifeln lässt", sagte sie, spürte, dass er nicht voll bei der Sache war und sie sah ihm tief in die Augen.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:46


    "Ich habe einfach zu viele Menschen gehen sehen!", sagte er leise und in seinen Augen lag all seine Traurigkeit, als er sie ansah.



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 21:47


    "Und dennoch sehnst du dich nach diesem Gefühl?", fragte sie, das war zumindest ihr Eindruck. Sie kam sich reichlich bescheuert vor, als sie ihn umarmte, ihm sanft über den Rücken streichelte, so als wolle sie ihn trösten.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:51


    "Nicht so sehr wie ich den Schmerz am Ende fürchte...", er schüttelte den Kopf. "Es ist mein Schicksal."



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 21:56


    "Wenn ich sterbe, fühle ich ebenso diesen Schmerz, nur ich bin nicht verdammt zu ihn zu ertragen, so wie du", murmelte sie und sah ihm wieder in die Augen, "kannst du mir Liebe schenken?! Ich kann dir nicht sagen, noch nicht sagen, ob ich bereit bin ein Vampir zu werden nur für dich, weil ich dich liebe. Ich weiß nur, dass ich dich liebe, dass ich mich dazu verdammen werde, dich glücklich zu machen, solange ich lebe." Sie hauchte ihm einen Kuss auf und schloss die Augen, stieß Tränen dabei an, küsste ihn wieder.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 21:57


    "Ich würde dich niemals verwandeln, lieber ertrage ich den Schmerz ein weiteres Mal!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 22:00


    "Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich", wipserte sie immer wieder und küsste ihn fester, schmiegte sich an ihn.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 22:06


    Will lächele schwach und umarmte sie zögerlich. "Du bist etwas ganz besondres, Mia...", flüsterte er leise.



    Re: Untitled

    Anonymous - 10.09.2008, 22:08


    "Was erwartest du von mir?", fragte sie leise.



    Re: Untitled

    cobralady - 10.09.2008, 22:16


    "Ich erwarte nichts von dir, Mia!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 10:46


    "Schätz dich glücklich, dass du nicht so von Emotionen gesteuert wirst", schniefte sie vor Glück.



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 15:57


    "Wer sagt dir, das ich das nicht werde, Mia?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 16:02


    "Dann versteckst du es einfach nur", murmelte sie und ließ sich auf die Couch fallen.



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 16:09


    "Ich habe gelernt, dass das meistens besser ist."



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 16:10


    "Aber nicht mir gegenüber, bitte."



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 16:24


    "So leicht kann man nicht raus aus seiner Haut, Mia!", sagte er entschuldigend.



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 16:28


    "Ich weiß, okay. Willst du gehen?", fragte sie ratlos. Dafür, dass er sie kannte seit sie klein war, war es nicht gerade leichter geworden.



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 16:54


    "Nein, das möchte ich nicht, Mia. Ich möchte gern noch etwas Zeit mit dir verbingen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 17:19


    "Das ist schön." Sie lächelte, wusste dann einfach nicht weiter.



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 17:33


    "Wollen wir ein bisschen spazieren gehen? Oder worauf hast du Lust, Mia?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 17:39


    "Ja, einverstanden", willigte sie ein, hätte wahrscheinlich zu fast allem jetzt Ja gesagt, weil das Schweigen so drückend wirkte.



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 17:41


    "Ich glaube, wir müssen uns noch ein bisschen an diese Situation gewöhnen."



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 17:43


    "Ja, ist irgendwie komisch, imerhin arbeiten wir jetzt auch zusammen. Ich weiß gerade nicht, worüber wir reden können."



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 19:56


    "Wenn du willst, dann zeige ich dir ein bisschen was. Ich habe fast mein ganzes Leben hier verbracht."



    Re: Untitled

    Anonymous - 11.09.2008, 19:58


    "Weswegen du mir auch beträchtlich mehr über die Vergangenheit sagen kannst, als ich aus manchem Buch gelernt habe", ergänzte sie lächelnd.



    Re: Untitled

    cobralady - 11.09.2008, 20:01


    "Kommt ganz auf die Zeiten an", er lächelte sie an und übernahm die Führung, als sie draußen auf der Straße standen und er sie zu einigen schönen Plätzen der Stadt führte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 13.09.2008, 11:15


    "Danke, das war ein sehr schöner Tag", sagte sie leise, als sie auf dem Rückweg waren. "Klingt vielleicht jetzt komisch, aber ich fange wieder an richtig zu leben seit ich dich kenne."



    Re: Untitled

    cobralady - 14.09.2008, 15:19


    "Das freut mich für dich, Mia. Sehr sogar", will lächelte sie liebevoll an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 14.09.2008, 16:13


    "Hast du einfach immer auf mich aufgepasst oder wusstest du auch, wie es mir ging, in all den Jahren?!", fragte sie, als sie wieder bei ihrer Haustür waren.



    Re: Untitled

    cobralady - 14.09.2008, 16:32


    "Ich habe dich hier neulich zum ersten Mal seit deiner Entführung wieder gesehen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 14.09.2008, 16:36


    Es stellte sie zufrieden, sie wusste nichts mehr, womit sie ihn hätte löchern können, um ein Gespräch aufreht zu erhalten. "Tja, da wären wir", murmelte sie überflüssigerweise, als sie den Schlüssel hervorkramte.



    Re: Untitled

    cobralady - 14.09.2008, 20:34


    "Schlaf gut, Mia!", er lächelte sie liebevoll an. "Ich gehe gleich wieder an die Arbeit", sein Ausdruck wurde ernst. Stephen hatte Ärger und er musste nach einer Lösung suchen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 14.09.2008, 20:50


    "Wenn du Hilfe brauchst, ich bin für dich da." Sie legte eine Hand auf seine Schulter und fuhr sanft darüber.



    Re: Untitled

    cobralady - 14.09.2008, 21:20


    "Nein, das ist mehr eins dieser Vampir Dinge, da wärst du nur fehl am Platz, Mia. Bitte versteh mich nicht falsch!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 15.09.2008, 14:44


    "Okay, ich verstehe schon. Aber einen Abschiedskuss musst du mir gewähren", handelte sie mit ihm.



    Re: Untitled

    cobralady - 15.09.2008, 16:44


    "Pass auf dich auf, Mia!", flüsterte er leise und küsste sie auf die Wange.



    Re: Untitled

    Anonymous - 15.09.2008, 17:11


    Sie lächelte, als sie nickte und langsam ins Haus ging. Vermutlich hatte er damit Recht, dass sie aufpassen musste, es kam vielleicht nicht gut an, dass sie mit einem Vampir rumhing oder er mit ihr, aber musste er dann nicht auch aufpassen?! Sie seufzte, diese Vampirgedanken bereiteten ihr immer noch Kopfweh, aufgrund ihrer Komplexität.



    Re: Untitled

    cobralady - 15.09.2008, 17:38


    Super. Deswegen hatte er jetzt auf einen Abend mit Mia verzichtet. Weil Stephen glaubte, irgendein Vampir versuche ihm sein Geschäft streitig zu machen. Will stand schon sich schon die halbe Nacht die Beine in den Bauch und wartete darauf, ob sich etwas tat.



    Re: Untitled

    Anonymous - 15.09.2008, 18:08


    DIe Kopfschmerzen waren pulsierend geworden und sie war noch ein bisschen durch die Straßen gegangen, schnappte frische Luft. Die kühle Luft ließ sie auch wieder etwas wacher werden, sonst hätte sie - wenn die Kopfschmerzen nicht gewesen wären - das Bett dem Spaziergang vorgezogen.



    Re: Untitled

    cobralady - 15.09.2008, 18:16


    "Stephen, es ist die ganze Nacht nichts passiert, wie lang soll ich dein Anwesen denn beobachten? Wenn es wirklich ein Vampir ist, kann er mich genauso auf große Distanz wittern wie ich ihn."



    Re: Untitled

    Anonymous - 15.09.2008, 18:23


    "Du bist leider der Beste für diesen Job und mein Freund, deswegen bitte ich dich noch weiter vor Ort zu bleiben, vielleicht ist er unachtsam, das sind wir alle mal", antwortete Stephen.

    Mia sah die finstere Gegend, sie kehrte wohl besser um, dachte sie, dann warf sie das wieder über den Haufen. Sie war selbsbewusst und nicht schwach, sie brauchte noch etwas frische Luft, Zeit, die Gedanken einfach kreisen zu lassen.



    Re: Untitled

    cobralady - 15.09.2008, 19:09


    "Schon gut, dann gib mir wenigstens was zu trinken, wenn ich schon da draußen rum stehe und deine Überwachungskameras ersetze!", Will verdrehte entnervt die Augen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 15.09.2008, 19:45


    Schmunzelnd drückte Stephen ihm ein Glas des "besten Jahrgangs" in die Hand.



    Re: Untitled

    cobralady - 15.09.2008, 19:53


    "Danke!", er lächelte ihn an. "Dann gehe ich mal wieder raus!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 15.09.2008, 19:56


    Mia war gedankenlos weitergegangen und merkte, dass sie auf dem Weg war, der sie irgendwann zu Stephen führen würde.



    Re: Untitled

    cobralady - 15.09.2008, 20:02


    Mia, was tat sie hier in dieser Gegend? Will witterte sie, noch bevor sin die Straße einbog und noch lange bevor er sie sehen konnte. Wie sollte er sich in dieser Situation verhalten.



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 09:21


    Sie kramte nach ihrem Handy und sah die Uhrzeit nach, na ja, bald war Sonnenaufgang, eigentlich käme sie doch gelegen, immerhin war Stephen ein Vampir. Nur er würde sie wieder zurückweisen, rief sie sich dann ins Gedächtnis, doch ihre Füße trugen sie einfach weiter.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 16:11


    Was zum Teufel tat Mia hier. Will verschmolz mit der Dunkelheit um ihn herum. Würde er Mia jetzt aufhalten oder ansprechen wäre sein letztes bisschen Tarnung dahin. Es sah so aus als wollte sie zu Stephen, bloß warum? Ging es dabei um ihn? Was sollte das?



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 16:20


    Ganz schön unheimlich, es war dunkel im Haus, aber Vampire schliefen doch nicht nachts. In einem Busch raschelte etwas und sie zuckte zusammen, stolperte automatisch zurück und fing sich erst nach Sekunden wieder, als es ruhig blieb. Ihr Herz raste und sie blieb unschlüssig stehen, sie konnte doch nicht einfach oder konnte sie doch...?! Wieso wurden die Kopfschmerzen noch schlimmer? Sie fasste sich wieder an die Stirn und lief weiter. Vermutlich musste sie einfach mal dadurch und stand schließlich vor Stephens Tür, kreiste mit dem Finger über dem Klingelknopf, drehte dann doch wieder um, kurz bevor sie drückte. "Hast du wieder super hinbekommen, Mia, toll gemacht", zerterte sie leise vor sich hin. Sie kontrollierte die Uhrzeit. "Klasse, die halbe Nacht auf den Beinen und es ist nichts los, ganz toll hier alleine herzugehen...ah! Shit!" Es war fast dieselbe Stelle, wo es jetzt raschelte und sie sich wieder erschreckte. Sie zog ihr Handy hervor, leuchtete durch die Gegend, aber das Dsplaylicht war zu schwach. Konzentriert wählte sie Wills Nummer.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 17:05


    Sein Handy war lautlos geschaltet und doch wusste er, dass es seine Nummer war, die sie da gerade wählte. "Du kannst auflegen!", sagte er leise und trat aus dem Schatten heraus. "Was tust du hier, Mia!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 17:09


    Sie sah ihn ehrfürchtig an, hatte keinen Schrecken bekommen. "Dich stören vermutlich, wie immer, habe das Talent im falschen Moment am falschen Ort zu sein." Sie sah zu Boden, das brachte sie nicht weiter und das war sicher nicht die Erklärung, die er hören wollte, also versuchte sie sich zu überwinden ihm die ganze Wahrheitins Gesicht zu sagen: "Ich wollte zu Stephen, mit ihm reden, wegen dir, nein, nicht direkt, wegen meinen Gefühlen, deswegen..." Sie war immer leiser und nervöser geworden, sonst hätte sie sich nicht so verhaspelt.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 17:39


    "Warum kannst du nicht mit mir darüber reden, Mia?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 17:41


    "Ich weiß es nicht, eigentlich würde ich mich am liebsten einem Menschen anvertrauen, aber ich weiß, dass ich das nicht darf, dass das nicht geht, aber ich brauche wohl einfach eine andere Meinung, von jemandem, wo ich nicht das Gefühl habe, dass er mir geradewegs ins Herz schauen kann."



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 18:00


    "Und du glaubst, Stephen ist dafür der richtige?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 18:02


    "Das weiß ich nicht, wenn du einen besseren Vorschlag hast, bitte. Außerdem konnte ich irgendwie dann doch nicht, ich habe das große Glück nicht viele Menschen zu kennen, geschweigedenn Vampire." Sie seufzte auf.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 18:39


    "Er kennt mich zumindest am besten von allen. Geh ruhig rein!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 19:59


    "Und du denkst, er würde mit mir reden?", fragte sie unsicher nach.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 20:00


    "Geh hoch und finde es heraus", Will zuckte mit den Schultern.



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 20:03


    "Du bist verletzt und eingeschnappt", murmelte sie kopfschüttelnd, "nein, gleichgültig. Ich gehe wieder." Sie drehte sich um, kehrte ihm den Rücken zu.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 20:17


    "Nein, aber ich weiß wirklich nicht, ob Stephen mit dir darüber reden würde. Ich kenne ihn, seit ich ein Vampir bin und doch kann ich seine Handlungen nicht immer vorraus sagen."



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 20:18


    "Vielleicht verrenne ich mich ja in etwas, was unsere Liebe angeht", flüsterte sie fast unhörbar und ging, weil sie es nicht mehr aushielt.



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 20:25


    Will seufzte und konzentrierte sich wieder auf seine Aufgabe, so wie er es Stephen versprochen hatte, aber seine Gedanken glitten immer wieder ab, an viele verschiedene Stationen seines Lebens. Er wollte sich nicht wieder einer Frau so voll und ganz öffnen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 20:34


    Als sie zuhause ankam, schrie ihr Körper nach dem Bett, aber ihre Gedanken waren zu aufgewühlt. Sie machte sich bettfertig und krabbelte unter die Decke, umschlang das Kopfkissen mit den Armen und weinte hinein, schluchzte immer herzerweichender, aber das würde ja eh niemand hören. Wieso war sie nur so unsterblich verliebt?!



    Re: Untitled

    cobralady - 16.09.2008, 21:31


    Der Morgen kam und nichts war passiert. Wer weiß, was Stephen da mitbekommen hatte. Als die Sonne immer höher stieg, verließ Will seinen Platz, fuhr aber nicht nach Hause, sondern auf den alten Friedhof, auf dem seine Frau und seine Tochter begraben lagen. Selbst nach all der Zeit stellte er noch regelmäßig Blumen aufs Grab und sorgte dafür, dass es nicht völlig verkam.



    Re: Untitled

    Anonymous - 16.09.2008, 21:32


    Sie war mit den Tränenspuren im Gesicht eingeschlafen, die Erschöpfung hatte sie eingeholt und der Mantel des Schlafs umschloss sie, auch als die Sonnenstrahlen ins Zimmer fielen.



    Re: Untitled

    cobralady - 17.09.2008, 06:11


    "Ich will es doch nur nicht noch einmal erleben!", flüsterte er, als wäre es eine Entschuldigung und ging langsam nach Hause. Mit einem beklemmenden Gefühl legte er sich in seine Kühltruhe.



    Re: Untitled

    Anonymous - 17.09.2008, 10:26


    "Oh man, ich sehe ja schrecklich aus", murmelte sie, als sie ihr Spiegelbild sah, nachdem sie schlaftrunken ins Bad gewankt war. Sie spritzte sich ein paar Mal kaltes Wasser ins Gesicht und rieb sich über die Augen, tupfte das Wasser dann wieder weg.

    Sie wollte nicht wieder hinter Will herlaufen, langweilte sich aber zuhause schnell, obwohl sie im Internet nach einer Aufgabe suchte, vielleicht war Journalismus doch nicht das Schlechteste, Will stand sie eh nur im Weg. Sie fand sich selbst naiv ihn zu lieben, aber ihr Herz begehrte ihn.

    Als sie das Haus verließ, da trug sie eine dicke Sonnenbrille, damit ihr niemand an den Augen ablesen konnte, dass es ihr nicht gut ging.

    "Sie sehen traurig aus", sprach ein junger zugegeben recht attraktiver Mann sie an, als sie bisher allein am Tisch des Restaurants saß. "Woher wollen Sie das wissen, wo ich eine Sonnenbrille trage?", erteilte sie ihm eine Abfuhr und sah zur anderen Seite. Sie brachte es nicht einmal fertig sich auf ihresgleichen einzulassen, auf einen Menschen, dabei wäre das sicherlich unkomplizierter und vielleicht würde Will sogar eifersüchtig werden, wenn sie es denn tun würde.



    Re: Untitled

    cobralady - 17.09.2008, 18:41


    Er hatte nicht lange geschlafen und auf Stephens Auftrag hatte er auch keine Lust. Wären sie nicht so gute Freunde hätte er ihn wahrscheinlich auch schon längt abgesagt. Er musste mit Mia reden, musste ihr klar machen, worin eigentlich sein Problem lag.



    Re: Untitled

    Anonymous - 17.09.2008, 19:55


    Sie ließ die schlechte Laune nicht direkt an jemandem aus, aber es hielt die Leute auf Distanz. Doch sie konnte sich selbst so nicht aushalten und ging wieder nach Hause nach einer weiteren Stunde des sinnlosen Grübelns.



    Re: Untitled

    cobralady - 17.09.2008, 20:03


    Als es Abend wurde, entschloss Will sich dazu, sie anzurufen. Er hatte einen Auftrag für sie. Nichts spektakuläres und doch ein Auftrag. Eine Frau hatte ihren Mann im Verdacht fremd zu gehen, sie sollte sich an seine Fersen heften und gegebenen Falls Beweisfotos schießen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 17.09.2008, 20:10


    Das Telefon klingelte so durchdringlich, dass sie das Pizzastück aus der Hand sinken ließ und nach dem Hörer langte. "Hallo?", fragte sie nur hinein und griff mit der anderen Hand schon wieder nach dem Pizzastück.



    Re: Untitled

    cobralady - 17.09.2008, 20:14


    "Hallo Mia! Wenn du willst, habe ich heute Abend einen Auftrag für dich!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 17.09.2008, 20:18


    "Worum geht's?", fragte sie skeptisch, doch die Pizza war schon egal geworden.



    Re: Untitled

    cobralady - 17.09.2008, 20:22


    "Es ist nichts großes. Nur eine Beschattung, vermutliche Ehebruch. Ich komme nicht dazu, ich muss wieder zu Stephen! Also wenn du möchtest, kannst du den Auftrag gerne übernehmen."



    Re: Untitled

    Anonymous - 17.09.2008, 20:28


    "Okay, wo soll ich hinkommen, wo nehme ich die Ausrüstung her?!", fragte sie nun gelöster. "Du rettest mir den Abend musst du wissen."



    Re: Untitled

    cobralady - 17.09.2008, 20:59


    "Schön zu wissen", er musste lachen. "Kannst du vorbei kommen? Dann geb ich dir alles, was du brauchst!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 09:21


    "Klar, ich bin in 5 Minuten da." Das war reichlich übertrieben, aber sie knallte den Hörer sofort auf und lief ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen, schleifte die Handtasche hinter sich her, als sie in den Flur lief und war plötzlich wirklich von einer Art Hektik ergriffen.

    Als sie bei Will - eine Viertelstunde später - ankam, war sie fast zittrig vor Nervosität, weil ihr immer mehr bewusst wurde, dass sie sowas noch nie gemacht hatte, sie es vermasseln könnte und Will ihr vertraute.



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 16:23


    "Hey, du bist ja völlig aufgelöst, was ist denn los, Mia? Ist wegen dem Auftrag? Du musst nicht, wenn du Angst davor hast!", Will war sofort das Rasen ihres Herzens aufgefallen, als sie seine Wohnung betrat.



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 16:47


    "Oh man, ich habe sowas noch nie gemacht, ich habe Angst das zu vermasseln, darf ich das wirklich machen?!", sprudelte es aus ihr heraus, in ihren Augen lag nun ein kleines Funkeln.



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 17:00


    "Klar darfst du, sonst hätte ich es dir doch nicht angeboten. Bist du noch nie heimlich bei einer deiner Recherechen jemandem gefolgt?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 17:02


    "Doch schon, aber das ist doch jetzt was anderes, oder? Ich bin so aufgeregt", hibbelte sie. "Das ist wirklich klasse, oh man, hoffentlich vermassel ich das nicht, danke!"



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 17:18


    "nein gar nichts anderes und einfach im richtigen Moment noch auf den Auslöser drücken, damit es einen Beweis für den Fehltritt gibt!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 17:31


    "Okay, das kriege ich hin, was muss ich alles wissen?", fragte sie etwas verbissener, eil sie merkte, dass er es wirklich ernst meinte.



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 17:57


    "ich geb dir gleich ein Foto von ihm. Gegen 18 Uhr macht er immer seine Kanzlei zu. Sie hat ihm erzählt dass sie heute Abend mit einer Freundin Rome spielen wird, also denkt er, sie ist nicht zu Hause. Du musst dich nur an seine Fersen heften und ihn im Auge behalten."



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 18:55


    "Klingt ganz einfach", musste sie zugeben und lächelte. "Nur schade, dass du nicht dabei bist, aber wenn ich Hilfe brauchen sollte..."



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 19:01


    "Rufst du mich an. Ich bemerke es selbst dann, wenn es auf lautlos steht!", versprach er ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 19:03


    "Okay, gut zu wissen." Sie wurde ruhiger und um ein Vielfaches ruhiger machte sie sich dann auf den Weg ihren ersten alleinigen Auftrag auch zu erfüllen.



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 19:23


    "Ich wünsche dir viel erfolg, Mia!",rief er ihr noch nach, ehe er ebenfalls los ging um wieder vor Stephens Anwesen rum zu stehen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 18.09.2008, 19:34


    Es fiel ihr doch leichter den Mann zu beschatten, als sie gedacht hatte und immer, wenn er drohte sie zu entdecken, verschmolz sie mit ihrer Umgebung, huschte hinter Mülltonnen und Häuserecken. Die Fotos zu schießen, war die schwierigere Aufgabe und sie musste lange geduldig ausharren, bis sie den Beweis vor der Linse hatte und gnadenlos auf den Auslöser drückte.



    Re: Untitled

    cobralady - 18.09.2008, 21:56


    Wieder nichts. Wieder eine Nacht umsonst um die Ohren geschlagen. "Bist du dir sicher, dass es diesen Kerl gibt Stephen?", Will sah ihn zweifelnd an. "Und selbst wenn, glaubst du, der Typ würde sich hier blicken lassen?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 19.09.2008, 18:50


    Mia stahl sich heimlich davon, wusste ja wo Will war und sie wollte ihm den Beweis sofort zeigen.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 11:49


    Jemand näherte sich ihm, Will roch es genau. Es war kein Vampir und es war auch niemand den er sonst kannte. Er verschmolz mit der Dunkelheit und wartete ab. Wer war diese Person, die sich mitten in der Nacht in dieser Gegend rumtrie?



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 12:48


    Mia sah die geschossenen Fotos durch, die waren gut geworden, wasserdichte Beweise. Sie lächelte, war stolz auf sich und konnte das kaum noch verstecken, überlegte Will anzurufen, obwohl sie eh schon unterwegs zu Stephen war, um ihn dort zu treffen.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 14:45


    Er hatte alles dabei. Pflöcke, Weihwasser, Revolverkugeln aus Silber. Er war ein selbsternannter Vampirjäger und was diese Frau im Fernsehn konnte, das konnte er alle mal. Und dieser Stephen gehörte eindeutig zu ihnen. Er war sein Ziel. Ihn würde er stoppen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 15:17


    In so einer Hütte wohnte er also, ließ es sich gut gehen, dachte ER, als ER das Haus von Stephen sah, kurz den Blick schweifen ließ, aber nichts anderes wahrnahm. Es war totenstill, schoss IHM durch den Kopf und ER grinste. Es würde hier bald für immer still sein.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 15:49


    Was war das für ein Kerl, der da auf Stephens Haus zu ging. Was wollte der hier? Will näherte sich ihm leise und beobachtete, wie er über den Zaun klettern wollte. "Hey!", fuhr er ihn an. "Das ist ein Privatgrundstück."



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 15:57


    Wo kam dieser Typ plötzlich her? Egal, der durfte ihn jetzt nicht abhalten. "Kümmer dich um deinen eigenen Kram", erwiderte er kühl und sprang über den Zaun. Immerhin hatte er hier seine Mission zu erfüllen, da würd eer sich nicht stoppen lassen, nicht von einem übereifrigen nachtaktiven Nachbarn oder warum auch immer dieser Typ da war.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:02


    "Hey, ich hab gesagt, das ist Privatbesitz! Runter hier!", fauchte Will ihn an. Er war übermenschlich schnell über den Zaun und stand nun wie aus dem Boden gewachsen vor dem Einbrecher. "Hier gibt es für dich nichts zu holen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:05


    Vielleicht war der Kerl ja sowas wie ein Bodyguard, immerhin spielte er sich ziemlich auf. "Ich glaube, du solltest mir aus dem Weg gehen", sagte er kalt und zog ein Waffe.

    Warum wohnte dieser Kerl nur außerhalb? Mia schnaufte, Will hatte es da ja gut, der wurde nichtmals richtig müde, wahrscheinlich konnte man den konditionell gar nicht schlauchen, weil er gar keine Kondition hatte als Vampir. Sie fuhr sich durch die Haare, jetzt dachte sie schon wieder an Will, das wurde immer schlimmer.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:06


    "Glaub mir, das willst du nicht!", Will sah ihn kalt an und ging drohend auf den Kerl zu.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:09


    "Ich drücke ab, Mann, hier draußen findet dich eh keiner." Sein Finger spannte sich um den Abzug und er war bereit zu schießen.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:14


    "Willst du wirklich auf mich schießen nur um da drin ein bisschen Geld und einen Fernseher abzustauben?", Will sah ihn mitleidig an, hielt ihn noch immer für nicht mehr als einen harmlosen Einbrecher.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:17


    "Die Kohle ist sicherlich ein netter Nebenverdienst, Mann, aber okay, ich weihe dich in mein kleines Geheimnis ein, der Kerl für den du dich hier gerade hinstellst, das ist ein Vampir, sowas muss man vernichten, die sind eine Bedrohung für uns Menschen, also lass mich meiner Arbeit hier nachgehen und verschwinde - du hast nichts gesehen und gehört", raunte er ihm zu.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:20


    "Ein Vampir, ist klar, zu viel Horrorfilme gesehen, oder was?", Will musste lachen und ging weiter auf ihn zu. "Verschwinde hier und ich habe dich wirklich nie gesehen!", obwohl er nach außen immernoch cool und entspannt wirkte arbeitete es in ihm. Was lief da? Was wusste der Kerl?



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:21


    "Oh nein, mein Freund, du gehst mir aus dem Weg." Er hielt ihm die Waffe nun direkt ins Gesicht. "Und komm keinen Schritt näher, sonst drücke ich ab. Irgendwann wirst du mir noch dankbar sein, dass ich das Vampirpack ausgerottet habe."



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:29


    "Oh ja. Danke!", ohne Vorwarnung sprang Will blitzschnell auf ihn zu und schlug die Hand mit der Waffe zur Seite.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:33


    Er hatte gar nicht so schnell abdrücken können, der Schuss löste sich erst, als die Waffe schon nicht mehr auf Will zielte. Mit der andere Hand zog er einen Pflock aus dem Rucksack, wasr dieser Kerl völlig irre geworden? Er musste ihn loswerden und das irgendwie, auch wenn es wirklich bedeutete ihn zu töten.

    Mia zuckte zusammen, was war das gewesen? Das hatte ja wie ein Schuss geklungen. Sie beschleunigte ihre Schritte, rannte, konnte Stephens Haus endlich sehen.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:35


    "Du hast echt zu viel Fern gesehen!", sagte Will kopfschüttelnd und versuchte, ihm auch den Pflock aus der Hand zu schlagen



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:36


    Er zog die Hand herunter, hatte mit einer neuen Verteidigungshandlung gerechnet und er rammte ihm den Pflock in den Unterbauch. "So mein Freund, das Spiel ist zuende", fauchte er.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:38


    Will schrie auf und zog sich den Pflock aus dem Bauch, grinste ihn dann mit einer verzerrten Vampirfratze an. "Denkst du!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:44


    "Aber du...du...", sagte er perplex, riss aus Reflex das Weihwasser hervor und spritzte es gen Will. Er hatte Angst, versuchte sich irgendwie zu schützen, ihn irgendwie zu töten und riss noch einen Pflock hervor.

    Mia hatte die Gestalten im Dunkeln ringen sehen, hatte Will erkannt und gesehen, wie er sich den Pflock wieder aus dem Bauch zog. Sie umklammerte den Zaun, hielt sich daran fest und sah unter Schock zu, sah die Vampirzähne, als er den Mund leicht öffnete, das veränderte Gesicht. Sie stützte sich am Zaun ab, als sie darüber kletterte, musste sich daran festhalten, um nicht zu straucheln. Ihr Stolz war wie verflogen, das Triumphgefühl, dass sie bis eben noch beherrscht hatte, war ebenfalls fort.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:48


    "Ich hatte dir doch gesagt, dass du verschwinden sollst!", Will ging wütend auf ihn los. Der Pflock tat zwar weh, würde ihn aber nicht umbringen und das weihwasser stellte sogar eine überaus angenehme Erfrischung dar.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:52


    Wieso machte es ihm nichts aus? Er rammte den Pflock einfach blind etwas höher, versuchte seine Brust zu treffen. Mit der anderen Hand zerrte er weitere Waffen hervor, ein Messer und er versuchte auch damit zuzustechen, irgendwas musste doch funktionieren.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 16:55


    "Tja wo auch immer du dein Wissen her hast, es ist falsch!", Will hatte genug von ihm und schüttelte ihn wie ein lästiges Insekt ab, so dass er einige Meter entfernt zu Boden fiel.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 16:59


    Er stöhnte vor Schmerzen, war nicht gerade weich und sanft gelandet.

    Mia wusste nicht, was sie tun sollte, was würde Will nun tun, was würde der Kerl tun? Keiner der beiden hatte sie bemerkt und sie sah nur, wie der Kerl nochwas hervorzog, es blitzte kurz auf.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 17:06


    Will sah, dass er wieder die Waffe hervor zog und damit sofort auf Will schoss. Es war ihm zunächst egal. Es würde weh tun, aber nicht schaden. Kugeln hatten auf ihn genauso wenig Wirkung wie der Pflock, solang dieser nicht genau ins Herz traf. Erst als die erste Kugel ihn traf, da spürte er, das etwas anders war. Silber, schoss es ihm durch den Kopf und sackte etwas zusammen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 17:15


    Der Kerl schoss. Mia wusste nicht, was sie tun sollte, die Polizei rufen? Nein, das würde zuviel Wirbel geben. Wieso war Will zusammengesackt, wieso stand er ncht weiter? Er war doch ein Vampir, es konnte doch nichts schlimmes passieren. Sie sah, wie der Kerl nachlud, wie er nochmal schoss und nochmal traf und als er zum dritten Mal schießen wollte, da lief Mia einfach nur auf ihn zu.

    Ihre Angst um Will war stärker als ihre Angst um sich selbst, als sie Will da liegen sah. Dieser Kerl war kein Vampir und ein Mensch war sie immerhin auch, redete sie sich zu und ehe er abdrücken konnte, trat sie ihm die Waffe aus der Hand, versetzte ihm einen Hieb mit ihrer Handtasche. "Will!!! STEPHEN!!!" Sie hatte Wills Namen nur gerufen, um überhaupt eine Reaktion zu bekommen, rief nach Stephen, damit er ihr zu Hilfe kam. "Stephen! HILFE!", schrie sie noch lauter, er musste sie doch hören, musste doch helfen.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 17:22


    Stephen tauchte mit einem Mal hinter dem Kerl auf und beendete das ganze Spektakel mit einem gezielten Schlag gegen den Schädel, man hörte Knochen splittern, dann sackte der Körper des Vampirjägers leblos zusammen. "Schnell, wir müssen ihn rein bringen. Er brauch Blut und wir müssen die Kugeln so schnell wie möglich entfernen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 17:26


    Sie sah wie gelähmt auf den Vampirjäger, dieses Geräusch brechender Knochen lag ihr noch im Ohr, aber als sie zu Will sah, da trat das alles in den Hintergrund. "Will?" Ihre Stimme war nicht mehr als ein Wispern und sie löste sich erst von dem Anblick seines Gesichts, als Stephen ihr auftrug die Tür aufzuhalten, damit er Will hineinbringen konnte.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 17:29


    "Du musst ihm die Kugeln entfernen, Mia, ich kann die Dinger nicht anfassen!", forderte Stephen sie auf und ging zu einer Bar, wo er eine Karaffe mit Blut hervor zog und Wills Lippen mit ein paar Tropfen benetzte, die er sofort ableckte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 17:33


    Ihre Finger zitterten, als sie Wills Haut vor sich hatte und die Einschussstellen. "Tue ich ihm dabei weh?", fragte sie schniefend, als sie wieder darauf sah. "Ich will dich nicht verlieren." Erst hatte sie es nur gedacht, aber als sie ihm die Kugeln entfernte, da wiederholte sie es immer wieder.



    Re: Untitled

    cobralady - 26.09.2008, 17:38


    "Es tut ihm wer weh, wenn die Kugeln drin bleiben!", versuchte Stephen sie zu beruhigen



    Re: Untitled

    Anonymous - 26.09.2008, 17:40


    Sie überwand sich, auch wenn es sich schrecklich anfühlte die Kugeln herauszuholen und sie hielt die Übeltäter schließlich in der Hand. "Ich spüle sie die Toilette runter, reicht das?", fragte sie, konnte die ja Stephen nicht einfach in die Hand drücken und sie sah auf diese kleinen Kügelchen, die Will so schwer zugesetzt hatten. Also gab es doch noch Dinge, die ihn verletzen oder gar töten konnten.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 00:49


    "Ja das reicht! Hauptsache sie sind weit weg von Will und mir!", er lächelte Mia an und ließ Will erneut Blut trinken. "Keine Sorge, Freund, gleich geht es dir besser!", beruhigte er ihn.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 09:24


    Sie ließ die kleinen Kugeln klackernd in die Toilette fallen und betätigte die Spülung. "Was ist mit seinem Arm, wo hast du Verbandszeug?", rief sie Stephen noch vom Bad aus zu, war noch immer wie unter Schock, konnte das ganze noch nicht von sich abfallen lassen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 10:24


    Stephen musste einige Zeit nachdenken, bis ihm wieder einfiel, wo er etwas Verbandszeug lagerte. Im Bad, im Schrank unterm Waschbecken!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 10:31


    Mia suchte sofort da und wurde fündig, aber der Erste-Hilfe-Kasten war schon lange abgelaufen. Dennoch kam sie damit zurück. "Ist überm Datum, sieht auch schon vergilbt aus", sagte sie, als sie Stephen den Inhalt zeigte. Sie nahm die Kleiderschere heraus und schnitt Will den Ärmel bis zur Wunde auf, verband sie mit ihrem Halstuch, um nicht das hässliche Verbandsmaterial nehmen zu müssen, was sie kaum anfassen konnte, so wie das schon aussah. "Will?", sprach sie ihn zaghaft an. Sie liebte ihn, auch wenn er ein Vampir war und es ihr Angst eingejagt hatte, wie er dann war, sie liebte ihn und das ließ sie zärtlich nach seiner Hand greifen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 10:33


    "Geht schon, nur ein Kratzer...", flüsterte er leise und schlug die Augen vorsichtig auf. "Keine Angst!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 10:36


    Sie nickte tapfer, aber die Anspannung fiel von ihr ab und mit ihr kamen die Tränen. "Kann ich was tun, damit es dir besser geht?", schniefte sie. Er klang nicht gut, nicht stark, einfach nicht wie sonst.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 10:42


    "Hey, nicht weinen. Alles ist gut, Scht!", obwohl es ihn viel Kraft kostete, hob er seine Hand und tastete damit nach ihrem Gesicht, strich ihr liebevoll die Tränen weg. "Hast du die Fotos?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 10:45


    Sie griff nach seiner Hand und lächelte etwas, dann brach es wieder. "Ja - aber das ist doch jetzt völlig egal."



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 10:58


    "Ich bin stolz auf dich, Mia!", flüsterte er leise und sah dann zu Stephen. "Danke, Bruder!", sagte er ernst. Wusste, dass er ohne ihn jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben wäre.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 11:03


    "Wozu hat man Freunde", erwiderte der.

    "Soll ich dich nach Hause bringen? Kannst du aufstehen? Brauchst du noch irgendwas?", reihte Mia aneinander, als nach diesem Satz minutenlang Schweigen geherrscht hatte.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 11:06


    "Hast du noch ein bisschen was zu trinken für mich, Stpehen?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 11:16


    Wortlos holte Stephen noch eine Karaffe hervor und Mia verfolgte es mit Blicken, wie er das Blut auf Wills Lippen träufelte. Sie setzte an etwas zu sagen, aber stoppte sich noch refchtzeitig ihre Neugierde zu befriedigen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 11:29


    Danke, er trank gierig, spürte, wie mit jedem Tropfen seine Lebensenergie zurück kehrte und gleichzeitig schämte er sich dafür, es vor Mia zu zeigen. Er hörte ihren Herzschlag, roch ihre Angst um ihn und er roch ihr Blut, dessen Duft so verlockend war und dem er sicher nicht lange hätte wiederstehen können, wenn Stephen ihm nicht die Karaffe immer wieder an die Lippen gesetzt hätte. Denn je schlechter es ihm ging, umso mehr übernahmen seine Instinkte die Führung.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 11:35


    "Wo bekommst du das Blut her?", fragte Mia nach einer Weile leise, hatte sich nah neben Stephen gestellt und sah ihn aus dem Augenwinkel an. Stephen unterließ es in dem Moment die Karaffe noch weiter an Wills Lippen zu halten.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 11:37


    "Aus dem Leichenhaus, manchmal auch von der Blutbank..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 11:42


    Wenigstens töteten sie nicht dafür, schoss es ihr durch den Kopf. Sie sah abwesend auf ihre Uhr, um irgendwo anders hinzusehen, als Stephen die Karaffe wieder an Wills Lippen setzte. "Ich bringe dich nach Hause", sagte sie zu Will und streichelte kurz über seine Hand. Die Sonne würde bald aufgehen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 11:49


    "Ich kann noch nicht, Mia. Ich bleibe über Tag hier bei Stephen. Kümmerst du dich bitte um die Bilder? Die müssen zur Klientin!", bat er sie vorsichtig.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 11:53


    "Okay, ich komme später wieder", erwiderte sie, sah kurz zu Stephen, dann wieder zu Will und löste sich von ihm. Als sie hinaus sah in die Dunkelheit, da ließen ihre Kräfte langsam nach, sie musste das Erlebte erst einmal verarbeiten. "Stephen...kannst du mich fahren?", fragte sie, als sie schon an der Tür waren.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 11:57


    Stephen sah zurück zu Will und wollte ihn in diesem Zustand nicht allein lassen. "Ist es in Ordnung, wenn ich für dich ein Taxi rufe?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 12:02


    "Klar", murmelte sie fast dankbar und ließ sich draußen auf die Stufen vor der Haustür sinken, sah die Bilder durch, die sie geschossen hatte, um sich irgendwie abzulenken. "Hey, ich merke, dass du noch da steht, geh wieder zu Will, kümmer dich um ihn und...sag mir Bescheid, wenn was ist, ja?", bat sie ihn vorsichtig.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 12:15


    "Ich meld mich bei dir, wenn was ist, aber noch ein bisschen Blut und etwas ruhe und morgen Abend ist er wahrscheinlich wieder ganz der Alte!", versuchte Stephen sie zu beruhigen. "Bei uns heilt so etwas schneller wie bei Menschen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 12:22


    "Okay, danke." Sie lächelte, aber es war nur eine Maske in dem Moment.

    Als das Taxi vor der Tür stand, sah sie nur zu dem Fahrer, um ihm ihre Adresse zu nennen, blickte danach aus dem Fenster in die Nacht. Als sie zuhause ankam, legte sie die Kamera auf den Couchtisch neben den Laptop und ging ins Bad. Sie sah so aus, wie sie sich fühlte. Aufgelöst, beschwert mit einer Last, die sie erst einmal wieder abbauen musste.

    Sie ging ins Schlafzimmer und stellte sich den Wecker, ihr war gar nicht nach viel Schlaf, weil sie Angst davor hatte, das alles zu träumen, das alles nur durch einen Albtraum bewältigen zu können. Als der Wecker dann nach wenigen Stunden wieder klingelte, war sie mehr als erschöpft, aber sie zwang sich aufzustehen und schloss die Kamera am Laptop an, bearbeitete die Bilder und druckte sie auf Hochglanz aus, um sie Wills Klientin zu zeigen. Bei allem, was sie tat, versuchte sie das Gesehene einfach zu verdrängen, es zu vergessen und von sich zu stoßen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 12:29


    "Stephen, woher wusste dieser Typ, dass du ein Vampir ist?", Will hatte sich etwas aufgesetzt, als Stephen zurück ins Wohnzimmer kam. Er fühlte sich nach wie vor schwach, aber die Gedanken ließen ihn nicht zur Ruhe kommen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 12:36


    Ich habe keine Ahnung, in der Szene ist relativ ruhig, ich kannte den Kerl nicht. Bist du dir sicher, dass Mia nicht irgendwann mal ein falsches Wort zum falschen Menschen rausgerutscht sein könnte? Ansonsten erleben Vampire leider einen Medientrend momentan", verdunkelte sich seine Stimme. Sie hatten Aufmerksamkeit, mehr als ihm lieb war.

    Mia war nach zwei Espresso wach genug, um sich mit dem Bus auf den Weg zur Klientin zu machen, sie hatte sich was Hübscheres angezogen, schwarze Jeans und weiße Bluse, wollte etwas seriöser auftreten. Die Fotos trug sie in einem Umschlag in der Handtasche bei sich, war nervös, wie die Klientin reagieren würde.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 13:33


    "Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass Mia sich verquatscht hat. sie kannte den Kerl auch nicht...", Will schüttelte den Kopf. "Er war auch nur auf dich aus. Von mir wusste er nichts!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 13:53


    "Hoffentlich war er nur ein Einzelfall, ich sollte meine Publicity vielleicht auch mal überdenken", erwiderte er.

    Mia war am Haus der Klientin angekommen und hatte sich als Wills Assistentin vorgestellt. Nun saß sie mit der Frau am Tisch und zeigte ihr die Fotos, hatte eine Tasse Kaffee ausgeschlagen, weil sie befürchtete sonst zu aufgeputscht zu sein, was ihren Koffeinverzehr anging.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 13:58


    "Vielleicht solltest du dich mal ein bisschen aus der Öffentlichkeit zurück ziehen!", schlug Will ihm vor.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 14:12


    "Du weißt, dass mir das nicht leicht fällt", grinste er. Ja, das wäre allerdings ein Verzicht. Er war sozusagen angesagt.

    Erledigt. Mia war froh wieder nach Hause zu können, die Reaktion der Frau war doch anstregend gewesen und trotz des Espresso fühlte sie sich jetzt wieder wie erschlagen. Sollte sie zu Stephen, um bei Will vorbeizuschauen oder doch nicht? Sie entschied sich zu Will nach Hause zu fahren, klingelte prüfend, aber er war wohl noch nicht da, also machte sie sich mit ihrem Dietrichset daran die Tür zu überwinden. Unbeobachtet huschte sie in seine Wohnung und ließ sich bei ihm auf die Couch fallen. Es roch ganz anders hier als bei ihr, männlicher, anders konnte sie das nicht definieren.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 15:50


    "Wenn solche Typen allerdings so auf dich aufmerksam werden, sollte dass doch ein recht guter Anreiz sein, oder?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 15:54


    "Wenn er so auf mich aufmerksam geworden ist, ja, aber ich habe vergessen ihn zu fragen", winkte er ab.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 15:57


    "Dann sollten wir darauf hoffen, dass es bei diesem einen bleibt!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 15:59


    "Allerdings, er war auch nicht schlecht informiert, Silberkugeln, wäre Mia nicht da gewesen, wäre das böser für dich geworden, mein Freund. Es geht mich ja nichts an, aber empfindest du dasselbe für sie wie sie für dich?" Er sah ihn fast ein wenig herausfordernd dabei an.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 16:14


    "Aber auch Weihwasser. Der Kerl hat zu viele Vampirefilme gesehen, leider ist darin nicht alles ausgesprochener Mist. Vielleicht ich weiß es nicht. Du kennst doch die Probleme. Es würde nie auf Dauer funktionieren. Wie könnte es auch..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 16:16


    "Vielleicht ist er ja auch deswgeen auf Vampirjagd gegangen, weil er Dracula so bedrohlich fand", witzelte Stephen und sah dann doch wieder ernster aus. "Lass dir nicht zuviele Jahre Zeit dich zu entscheiden..."



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 16:24


    "Ich wollte keine neue Beziehung mehr, aber Mia ist mir so vertraut. So nah...", will seufzte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 16:30


    Er legte ihm eine Hand auf die Schulter, kurz darunter war noch immer Mias Halstuch als Verband. "Geh nach Hause und denk nach, was du wirklich willst. Du weißt mindestens genauso gut wie ich, dass die Kleine dich liebt - sehr liebt. Egal wie kompliziert es ist. Sie hätte letzte Nacht schreiend davonlaufen können, als sie dich als Vampir gesehen hat, stattdessen hat sie sich entschlossen dir zu helfen. Ich muss zugeben, ich hätte darauf gesetzt, dass sie schreiend davonrennt", schmunzelte er.

    Mia sah auf die Uhr. Sollte sie bei Stephen vorbeigehen? Will war sichelich noch da, aber er würde ja sicherlich mal wieder nach Hause kommen, also konnte sie auch warten. Sie trat hinaus auf den Balkon und sah sich den Sonnenuntergang an.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 16:37


    "Danke, Stephen!", Will lächelte seinen Freund abwesend an. Er hatte seinen Scherz am Ende scheinbar gar nicht mehr mit bekommen. Er war froh, jemanden wie ihn zu haben. "Sie ist wirklich etwas ganz besonderes."



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 16:46


    Wie gebannt blieb sie stehen und sah der Sonne dabei zu, wie sie immer tiefer sank. Die ganze Nacht lief noch einmal vor ihr ab, wie Stephen den Kerl getötet hatte, wie sie Will die Kugeln entfernt hatte - und wir er als Vampir aussah. Angst, Scheu, Traurigkeit, Verzweiflung. Das alles war durch sie geströmt. Die Frage, ob er sie angegriffen hätte für Blut oder ob er sich als Vampir soweit unter Kontrolle gehabt hätte, es nicht zu tun - die kreiste auch noch unbeantwortet in ihr. Und trotz all der Verunsicherung war ihr Herz stärker - denn sie liebte Will. Den Menschen. Den Vampir. Einfach IHN.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 17:55


    Will witterte sofort, dass jemand in seiner Wohnung war, dass etwas nicht stimmte, als er den Schlüssel hervorzog. Atmete tief ein und konnte schwach Mias Parfüme ausmachen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 20:10


    Als sie die Tür hörte, lief sie wieder hinein, schloss die Tür zum Balkon wieder. "Wie geht es dir?", fragte sie, musterte ihn mit einem Blick.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 20:16


    "Hey, wie bist du denn hier rein gekommen?", fragte er sie überrascht und ging ins Wohnzimmer, ließ sich dort direkt auf die Couch sinken.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 20:22


    "Kleine dumme Reporterinnenausrüstung", scherzte sie und zeigte ihm das Dietrichset. "Ich wollte auf dich warten. Ich war übrigens heute früh bei der Klientin und habe ihr die Fotos gezeigt, also das ist erledigt."



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 20:24


    "Erinner mich daran, dass ich mein Schloss auswechsel!", bat er sie grinsend. "Danke, dass du das schon erledigt hast, Mia!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 20:26


    "Ich würde trotzdem einen Weg finden hier rein zu kommen", gab sie gespielt empört wieder, stemmte die Hände in die Hüften und versuchte auch noch böse dabei zu schauen, was ihr nicht gelang, doch auch dieser Scherz war schnell wieder zuende und das schelmische Grinsen fiel in sich zusammen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 20:33


    "Was hast du, Mia!", fragte Will sie sanft, weil er spürte, dass ihr etwas auf dem Herzen lag.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 20:41


    "Ich glaube, ich bin dir das schuldig, das zu sagen...als ich dich gesehen habe, als Vampir, ich war wie unter Schock, ich hatte einen Moment lang Angst vor dir und als er dann geschossen hat", sagte sie erzitternd, "da hatte ich einfach Angst um dich. Ich habe einfach gemerkt, dass du nicht unverwundbar bist, ich habe überlegt die Polizei zu rufen, aber das geht ja nicht und ich war doch in dem Moment die einzige, die dir hätte helfen können. Ich habe mich nicht getraut dich auf mich aufmerksam zu machen, ich wollte dich beschützen. Wäre Stephen nicht gekommen, wäre das nicht so ausgegangen wahrscheinlich."

    Sie überlegte ihn zu streicheln, aber sie zog die Hand mitten aus der Bewegung wieder zu sich zurück. "Du hast mir ja gesagt, dass dir das keinen Spaß macht ein Vampir zu sein, die Verwandlung und ich habe mich daran erinnert, wie weh dir das tun muss und trotzdem hatte und ich habe auch immer noch Angst davor, dass du mich mal anfällst. Wie sehr kannst du das noch kontrollieren, wenn du ein Vampir bist?", fragte sie ihn und legte einen Finger an seine Lippen, als er antworten wollte. "Eins muss ich noch sagen: Obwohl ich nicht weiß, ob ich Angst haben muss oder nicht - ich liebe dich. Dich so wie du bist, mit deiner Vampirseite. Ich liebe dich." Sie ließ die Hand wieder sinken, um ihm zu signalisieren, dass er nun sprechen konnte und in ihren Augen glitzerte ein Tränenschimmer. Es war ihr schwer gefallen das einfach zu sagen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 20:45


    "Ich verändere mich nicht psychisch, wenn ich ein Vampir ist. Aber je verletzter ich bin, je bedrohlicher ein Zustand für mich ist, umso mehr übernehmen meine Instinkte die Führung. Ich hab dein Blut gerochen, als ich drinnen auf dem Sofa saß und wenn Stephen mich nicht mit ausreichend Blut versorgt hätte, hätte ich irgendwann nicht mehr an mich halten können...", gestand er ihr. "Aber ich will dich nie verletzen, Mia!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 20:49


    Sie nickte vorsichtig, dachte darüber nach und nach allen nicht ganz irdischen Sachen, die sie schon gelernt hatte, war das fast logisch. "Okay, ich habe von Stephen schon gelernt, dass Silberkugeln nicht gut sind, was ist noch gefährlich bis tödlich für dich?", fragte sie. Wusste ja schon, dass es Sonne nicht sein konnte, auch sein eigenes Spiegelbild nicht und mit Knoblauch hatte sie sogar für ihn gekocht und er saß ihr ja noch gegenüber. "Was ist mit dieser Pflock ins Herz-Nummer aus dem Fernsehen?"



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 20:55


    "Es tötet einen Vampir nicht, es lähmt ihn nur. Es gibt nicht viele Möglichkeiten einen Vampir zu töten. Silber in hoher Dosierung ist eine davon, zu langes Sonnenbaden, Köpfen ist auch äußerst tödlich und Feuer. Vampire sind Geschöpfe der Kälte."



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 20:57


    "Rendezvous bei Kerzenlicht kann ich mir dann wohl abschminken", erwiderte sie etwas auflockernd, hatte nach jedem seiner Worte kurz genickt, um ihm zu signalisieren, dass sie das aufgenommen hatte.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:01


    "Solang du mich nicht als Kerze benutzt ist alles möglich, Mia!", er lächelte sie liebevoll an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:04


    Sie kicherte. "Ich werde mich hüten, ich beraube mich nicht deiner Nähe." Weiter wusste sie nicht, sie hatte für heute keine Kraft in einen weiteren Schritt auf ihn zu zu investieren.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:11


    "Bist du müde, Mia?", fragte er sie liebevoll. Seine Kräfte kehrten langsam zurück, aber wollte nicht die Wohnung verlassen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:13


    "3 Stunden Schlaf waren nicht gerade viel, falls du dich nicht mehr an deine menschlichen chlafbedürfnisse erinnerst, wären die zwei Espresso heute früh nicht gewesen, ich wäre schon eingeschlafen", fasste sie zusammen. "Aber nein, ich bin nicht müde, also nicht richtig zumindest, es ist nur...nein, ich sage es nicht, du könntest dich zu etwas gezwungen fühlen und das möchte ich nicht."



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:19


    "Lass uns noch ein bisschen Kraft sammeln, Mia!", schlug er ihr vor und legte ihr scheu einen Arm um die Schulter.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:21


    "Tue ich dir jetzt auch nicht weh?", fragte sie, ließ sich nur sehr vorsichtig an ihn sinken, schmiegte sich noch nicht richtig an ihn.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:23


    "Die Wunden sind so gut wie verheilt. Ich bin zwar noch nicht wieder ganz fit, aber das gibt sich auch noch!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:25


    "Kann ich was tun, damit es besser wird?", fragte sie leise, als sie an ihm lehnte, immer noch sehr vorsichtig war, aber mit en Fingerspitzen über seine Brust kreiste.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:29


    "Das wird von ganz alleine. Etwas ruhe. Nachher noch einen guten Schluck Blut und ich bin wie neu geboren..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:33


    Der Gedanke daran war für sie noch nicht so selbstverständlich wie für ihn. Aber etwas Ruhe klang einfach paradiesisch. Sie schloss die AUgen und lächelte etwas.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:40


    "Schlaf gut, Mia!", flüsterte er leise und entschloss sich, mit ihr ins Gästezimmer umzuziehen, wo ein Bett stand, dass für sie genügen würde. Vorsichtig hob er sie hoch und ging mit ihr nach oben in ein gemütliches Zimmer unter der Dachschrägen. Liebevoll legte er sie auf dem Bett ab und rutschte neben sie.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:45


    Sie legte ihre Arme wieder mehr um ihn, um ihn näher bei sich zu spüren und lächelte noch immer, entschwand langsam ins Reich der Träume, was ihr einen schönen Traum bescherte. Nach einiger Zeit brummelte sie ein "...liebe dich..." und sah im Traum die passenden Bilder dazu, die ihr eine kitschig-romantische Hochzeit zeigten.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:46


    "Ach Mia...", seufzte er leise, ehe er ebenfalls einschlief. Wie konnte das mit ihnen nur jemals gut gehen?



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:50


    Am Morgen konnte sie sich an den Traum nicht mehr erinnern und diese Erinnerung blieb fern, während die Erinnerung daran, wo sie war, zurückgekehrt war. Sie war allein in dem Zimmer und stand auf, sortierte sich mit den Fingern etwas die Haare wieder zurecht. Als sie nur die Tür öffnete, strömte ihr der Geruch von Essen entgegen und sie schnupperte verwirrt. Machte er gerade Frühstück? Sie schnupperte noch einmal vergewissernd, nein, das war sicher die Einbildung, dachte sie.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:53


    "Hey, gehts dir besser, Mia?", rief er hoch, als er bemerkte, dass sie aus dem Schlafzimmer getreten war. "Ich hoffe du hast Hunger und ich hoffe es schmmeckt. Ich bin nicht besonders begabt im Abschmecken..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 21:55


    Oh, sie hatte richtig geschnuppert. Das gab ihr sofort Energie, die sich in Beschleunigung ihrer Schritte zeigte. "Oh, Frühstück, das ist klasse, das ist richtig klasse." Sie rannte fast in ihn hinein, bremste knapp vor ihm und umarmte ihn von hinten, spähte dann erst links, dann rechts an ihm vorbei, um zu sehen, was er denn da gerade tat.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 21:57


    "Ich hoffe du magst Eier. Ich koche zwar leidenschaftlich, allerdings meistens für die Tonne, seit ich Vampir bin!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 22:00


    "Mit Essen kann man mich nicht umbringen, keine Sorge, außerdem riecht das schon sehr sehr lecker." Sie grinste breit, war jetzt hellwach. Als er alles auf dem Tisch abgestellt hatte, hatte sie ihn kein einziges Mal losgelassen und jetzt erst, lief sie um ihn herum, strahlte ihn an. "Danke." Sie küsste ihn nur auf die Wange, wollte jetzt nicht alles kaputt machen.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 22:03


    "Lass es dir schmecken, Mia!", er erwiderte ihren Kuss scheu.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 22:04


    Sie strahlte nachwievor. "Hey, es schmeckt wirklich", beruhigte sie ihn nach den ersten Bissen, fing fast an zu schlingen, was dafür sprach, dass sie hungrig war, es aber auch wirklich gut schmecken musste.



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 22:06


    "Das freut mich!", er sah ihr einfach nur lächelnd beim Essen zu, stützte den Kopf dabei auf die Hände.



    Re: Untitled

    Anonymous - 27.09.2008, 22:11


    Sie ließ sich davon nicht beirren, lächelte ihm nur immer mal wieder beim Kauen zu. "Puh, das war göttlich", sagte sie nur, als sie fertig war und sich etwas zurücklehnte. "Das war das beste Frühstück seit langem."



    Re: Untitled

    cobralady - 27.09.2008, 22:16


    "Sehr schön!", Will sah zufrieden aus und lächelte unentwegt. "Ich muss nachher nochmal zu Stephen, wir müssen klären, woher dieser Typ wusste, dass er ein Vampir ist."



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 09:24


    "Kann ich dabei irgendwie helfen? Ich habe für die nächsten Jahre genug davon dir Silberkugeln aus dem Körper zu fischen", sagte sie ernst.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 11:39


    "Vielleicht kannst du dich ja mal unauffällig ein bisschen in der Szene umhören. Du kennst doch aus deiner Journalistenkarriere sicher noch ein paar Informanten, oder?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 11:41


    "Kein Problem, ich kann dir schon jetzt sagen, dass Vampire in sind momentan, aber wie der Kerl auf Stephen kam, mal sehen, was ich da rausfinden kann." Sie lächelte.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 11:52


    "Das wäre super, ich werde mich mal in der Vampirszene umsehen..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 11:59


    "Wir werden ja sehen, wer mehr Glück hat", grinste sie ehrgeizig, immerhin war der Kerl ein Mensch gewesen und sie hatte da durchaus ihre Möglichkeiten. "Was hat Stephen mit der Leiche von dem Kerl angestellt? Ich brauche seinen Namen."



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 12:54


    "Um sowas kümmern sich bei uns die Cleaner. Sehr gründliche Leute. Der taucht nirgends mehr auf. Ich kann Stephen fragen, ob er vorher seine Personalien in Erfahrung gebracht hat!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 12:55


    "Ja, ruf mich einfach an und gib mir Bescheid, okay? Ich gehe gleich erstmal kurz nach Hause, so werde ich mich nirgends blicken lassen sonst." Sie lachte auf.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 13:03


    "Das werde ich, Mia. Sei auf jeden Fall vorsichtig, ja? Versprich mir das!", Will sah sie eindringlich an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 13:05


    "Ja, kein Wort von Vampiren, keine Insiderinfos, gar nichts wird verraten und ich schaffe mir am besten Silberkugeln an oder einen Flammenwerfer, wie? War nur ein Witz, ich passe schon auf mich auf, wirklich und ich fühle mich auch gut dabei, weil ich weiß, dass du merkst, wenn ich in Gefahr bin." Sie rutschte ihm auf den Schoß und sah ihm tief in die Augen. "Danke."



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 16:49


    "DAs ist nur, weil du mir so viel bedeutest, Mia!", gestand Will ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 17:21


    "Wie viel?", rutschte es ihr heraus und als sie merkte, dass sie das laut gesagt hatte, da wollte sie wieder auf Abstand gehen aus Angst.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 17:48


    "Darüber muss ich mir selbst noch klar werden!", gestand er ihr. "Bitte lass mir etwas Zeit..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 17:50


    "Das werde ich. Ich mache mich dann mal auf den Weg. Pass du auch auf dich auf", sagte sie vor dem Hintergrund, dass er ja nicht unverwundbar war.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 17:52


    "Das werde ich, Mia!", versprach er ihr ernst.



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 17:54


    Sie verabschiedtee sich nur noch mit einem Blick und ging dann zur Tür, ließ ihn alleine.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 17:56


    Es war noch zu früh um sich in den Vampirkreisen umzuhören, also ging Will noch für eine Weile in seine Gefriertruhe um noch etwas Kraft zu tanken.



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 17:58


    Die vorläufogen Recherchen brachten sie nicht weiter, erst als Will später anrief und ihr den Namen der Leiche mitteilte, da konnte sie richtig recherchieren und sie suchte nach engen Vertrauten, die vielleicht von dem Vampirjagd-Tick gewusst haben könnte.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 18:02


    Will besuchte eine einschlägige Vampirbar und erzählte dort, wie er am Vorabend knapp einem durchgedrehten Menschen entgangen war, der sich für Buffy gehalten hatte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 18:12


    "Hi, ich bin Mia, du bist Phil, richtig?" Wieso musste der Kerl ausgerechnet in so freakigen Läden rumgehangen haben? Alle waren hier verkleidet und sie hatte sich dem ein wenig angepasst. Schwarze Netzstrumpfhose, schwarze Hot Pants, schwarzes Top und dann noch die dunkle Schminke und die Perücke. Lässig machte sie eine Kaugummiblase und schenkte diesem Kerl einen Lächeln, der vermutlich sein Leben vor der Glotze verbrachte. Aber sie kamen ins Gespräch, wenigstens das und sie erfuhr, dass alle hier einen Vampirtick hatten, es aber auch einen Club für spezielle Fans gab, wo man tiefergehend diskutierte und das Opfer in diesem Club Mitglied gewesen war.

    "Und wie wird man Mitglied in diesem Club?" Sie wickelte sich eine Haarsträhne auf, wusste, dass sie so diese ganz besonders unschuldige Wirkung erzielte. Sie bekam jede Menge Informationen, über die Treffen, die Orte und ein wenig auch über die Inhalte. Dennoch war sie froh da wieder raus zu sein für's Erste und sie rief Will an, wollte sich mit ihm treffen und erfuhr, dass er auch in der Stadt war, also war das ein Leichtes.

    In dem Tranungsoutfit machte sie sich auf den Weg zu ihm, sie wollten sich in der Mitte treffen in einem Cafe.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 18:33


    "Wow, wie siehst du denn aus?", Will blieb der Mund offen stehen, als er Mia in diesem Outfit erspähte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 28.09.2008, 19:47


    "Tarnung - es gibt einen Club, der sich mit Vampiren beschäftigt, wo der Kerl auch drin war, ich werde vermutlich mal beitreten, um zu schauen, was sie wissen und schon um diese Info zu bekommen, musste ich mich so in Schale schmeißen. Stehst du drauf?" Sie ließ die Hüfte etwas kreisen und grinste.



    Re: Untitled

    cobralady - 28.09.2008, 22:52


    "Nicht böse sein. Aber für meinen Geschmack siehst du darin eindeutig zu billig aus, Mia!", sagte er ihr ehrlich.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 09:38


    Sie verdrehte die Augen. "Ich weiß, aber hey, es musste etwas übertrieben aussehen, du musst mal sehen, wie die Leute da rumrennen. Aber ich werde dem Club so mal auf den Zahn fühlen, was die von Vampiren denken und wie das mit Vampirjagd aussieht."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 10:01


    "Sei bei diesen Kerlen auf jeden Fall vorsichtig. Wer weiß, wie die reagieren, wenn sie merken dass man ihnen in die Karten sehen will!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 10:03


    "Ja klar, und was hast du rausgefunden?" Sie hoffte ja, dass er nichts herausbekommen hatte, weil sie dann auf der richtigen Spur wäre.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 10:14


    "Noch nicht wirklich viele. Ich habe aber einige Leute aufgeschreckt, als ich von dem bösen Vampirjäger erzählt habe, der mich fast erledigt hätte. Wenn der schuldige darunter war, macht er sicher bald einen Fehler!",



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 10:18


    "Ich denke ja, es war ein Mensch, wenn überhaupt. Ich lasse mich überraschen, wie fanatisch die sind. Wenn es ein Vampir war, dann habe ich ja das Glück in der Hinsicht außer Gefahr zu sein, ich kümmere mich ja nicht drum." Sie rührte in ihrem Kaffee herum und sah in die dunkle Brühe. "Ich hätte es ehrlich gesagt ganz gerne, wenn du in der Nähe bist, wenn ich in den Club eintrete und mich umschaue."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 10:22


    "Sag mir wann und wo und ich werde da sein!", stimmte er ihr sofort zu. Es war ihm nur recht, wenn sie nicht völlig allein in diese Szene eintauchen würde.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 10:38


    "Das ist heute um Mitternacht schon", sagte sie, wusste das noch aus dem Kopf und kramte nach dem Zettel, wo sie sich das aufgeschrieben hatte. Den Ort nannte sie ihm dann auch. "Ist eineziemlich verlassene Gegend, das weiß ich."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 10:56


    "Perfekt für so Gruppen, die ungern Publikum bei ihren Treffen haben..."



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 11:19


    Sie nickte und sie verabredeten sich für den Abend. Mia zog sich zuhause nur ein bisschen um, wollte solange entspannen und machte auch noch ein Nickerchen, um ganz ausgeschlafen zu sein. Neben einem Feuerzeug packte sie auch Pfefferspray in die Handtasche, um sich sicher zu fühlen.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 11:25


    Will rief sie an, kurz bevor sie das Haus verlassen würde. "Sobald du das Haus verlässt bin ich die ganze Zeit in deiner Nähe, auch wenn du mich wahrscheinlich nicht sehen wirst. Aber es kann sein, dass dich die Typen in irgendeiner Weise beobachten werden!", erklärte er ihr, was er vorhatte.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 11:27


    "Okay, gut zu wissen", erwiderte sie, es beruhigte sie zusätzlich und als sie sich wieder in dem Aufzug auf die Straße begab, war ihr dennoch etwas mulmig zumute, denn die Gegend wurde imemr verlassener und einsamer und Mia ließ immer hektischer die Blicke schweifen, um nicht überrascht zu werden.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 11:30


    Will folgte ihr in einiger Entfernung, ihr Geruch half ihr, sie trotz des Abstandes nicht zu verlieren. Aber er wusste ja auch wo sie hin lief. Bis jetzt schien ihr noch niemand zu folgen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 11:32


    Sie fröstelte, als sie in das verlassene Industriegebiet einbog, versuchte nach außen hin zumindest so zu wirken, als wäre sie sich ihres Weges und Zieles überaus sicher.

    Dennoch erschrak sie, als sie von der Seite angesprochen wurde und beruhigte sich wieder, als sie Phil erkannte. "Oh man, musst du mich erschrecken, wenigstens bin ich hier richtig", brachte sie halbwegs gefasst hervor. "Du hast noch einiges zu lernen, was wäre denn, wenn ich ein Vampir wäre, du hättest kaum eine Chance gehabt." - "Vermutlich, ja, ich bin froh, dass du keiner bist." Sie schenkte ihm ein Lächeln. Wie lange musste sie das denn noch ertragen nett zu diesem Kerl zu sein?!

    Sie wusste gar nicht mehr genau den Weg, den Phil sie durch schmale Gänge und Treppen geführt hatte, als sie in einem Raum ankam, wo die Stühle im Kreis angeordnet waren und alles nur von Kerzenlicht erleuchtet wurde. Sie sah sich um, sie war die einzige Frau, das war nicht gut - gar nicht gut. Sie fühlte sich sofort unwohl deswegen und ließ sich neben Phil auf einen Stuhl fallen und sprach ihn wieder auf seinen besten Freund, das Opfer an, auf die Vampirjagd. "Weißt du, was man braucht, um einen Vampir zu jagen und woher weiß ich, wer einer ist?", flüsterte sie ihm zu. "Du bist überaus neugierig, heute wirst du lernen, woran man einen Vampir erkennt", erwiderte er, ging auf die Fragen nicht wirklich ein und Mia lehnte sich etwas zurück, etwas mehr auf Abstand.

    Die Vorstellung, die sie boten, war überaus witzig - eher lächerlich und Mia quälte sich mit jedem Wort mehr dem überhaupt noch zuzuhören, ehe dann die Worte auf das Opfer fielen, dass er verschwunden sei und sich den Vampiren als Märtyrer gestellt hatte. Mia hob die Hand, wollte dazu etwas fragen. "Wer war der Vampir? Woher wusste er das?", fragte sie aufgeregt. Sie schöpfte keinerlei Verdacht bei dem Redner, dem Phil mit weitaus mehr Neugierde gelauscht hatte, als sie bis zu diesem Punkt - sie ahnte ja nicht, dass dieser Redner ein Vampir war und eine neue Vampirjagd inszenieren wollte, die Menschen dazu anstiften wollte.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 11:55


    Irgendetwas stimmte hier nicht. Will roch die Fährte eines Vampirs. War er hier als Gefangener. War er einer von ihnen? Es gab zu viele Gerüche um es genauer zu erkennen und er kam nicht nah genug ran, ohne aufzufallen. Was ging hier vor?



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 11:59


    Er tat ihre Frage fast zerschmetternd damit ab, dass sie nicht bereit wäre für einen Kampf gegen Vampire. Er hatte von diesem Menschen gehört, dass sie sich besser auskannte mit Vampiren, als sie zeigen wollte, dass sie zu ihm gehörte, zu Stephen seinem Feind.

    "Mach dir nichts draus, du musst noch viel lernen, aber es gibt sie, die Vampire unter uns und wir werden sie vernichten", flüsterte Phil ihr zu. Mia versetzten diese direkten Worte einen Stich.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 12:13


    Verflucht. Er musste näher ran, um zu erkennen, was da vor sich ging. Das würde ihn und vor allem Mia verraten, falls wirklich ein Vampir unter den Teilnehmern war. Es blieb ihm nichts anderes übrig als abzuwarten und seine Sinne geschärft zu halten.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 12:19


    Als die Sitzung beendet war, war kein direkter Hinweis auf Stephen gefallen, aber durchaus genug Indizien. Mia wollte gehen, als der Redner sie ansprach und sie sich doch nochmal umdrehte. Alle anderen waren schon weg und sie sah Phil um die Ecke huschen, hätte sich sogar bei ihm in der Nähe jetzt wohler gefühlt und blieb nur ruhig, weil sie wusste, dass Will da war.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 12:25


    alle gingen nach draußen nur Mia war immer noch drinnen. Er versuchte sich auf die Stimmen zu konzentrieren um zu erfahren, warum Mia nicht raus kam, aber die nach draußen strömenden Kursteilnehmer verbreiteten zu viel Lärm.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 12:34


    Mia sah sich mit dem Rücken zur Wand, hatte gar nicht richtig gemerkt, dass er sie in die Enge getrieben hatte und sie öffnete den Verschluss ihrer Handtasche. "Auch du kannst die Jagd nicht aufhalten", sagte er dunkel. "Ich will mitjagen, Vampire, wenn es sie wirklich gibt, müssen vernichtet werden", faselte sie das erstbeste, was ihr eingefallen war. "Es ist bezaubernd dir beim Lügen zuzusehen, kleine Mia", raunte er und zog ihr die Perücke vom Kopf. Sie hatte sie festhalten wollen im Reflex, aber er war zu schnell gewesen.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 12:58


    Verdammt, keine von ihnen hatte damit gerechnet, dass ein Vampir mit von der Partie wäre. Will würde sich sofort verraten, sobald er näher ran ging und Mia dadurch noch mehr in Gefahr bringen. Aber wenn er nichts tat, konnte niemand garantieren, wohin das alles noch führen würde.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 13:06


    "Wieso willst du Stephen töten?", fragte sie mutig heraus und versuchte Blickkontakt herzustellen, dabei möglichst sicher aufzutreten. "Er hat seine Macht nicht verdient, die gebührt jemandem, der damit umgehen kann und Menschen wie dich im Dunstkreis der Vampire existieren zu lassen, ist eine gefährliche Fehleinschätzung und sein Vertrauen in die Menschen, die du vertrittst, wird ihn umbringen, denn ich werde ihn von deinesgleichen jagen lassen. Ihr seid so manipulierbar, glaubt an Vampire, an Geister und man kann euch damit ausnutzen."

    Mia lief es kalt den Rücken herunter, wie er sprach. Ihr war bewusst, dass er sie nicht einfach gehen lassen würde, weil sie Stehen warnen könnte, vielleicht hätte sie besser nicht den Mund aufgemacht und das gefragt, schalt sie sich selbst. "Nein, das wird nicht funktionieren, du wirst nicht seinen Platz einnehmen - aber du hast in einem Punkt Recht - Menschen können Jagd auf Vampire machen, nur dein Scherge war zu dumm dazu." Sie riss das Pfefferspray und das Feuerzeug aus der Handtasche.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 13:08


    Der Vampir war schneller als sie. Schlug ihr das Pfefferspray aus der Hand. "wolltest du mich damit verletzen. Wolltest du das?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 13:11


    Sie knipste das Feuerzeug an und fuchtelte mit der mickrigen Flamme vor sich her. "Du hast also Angst vor mir, sonst würdest du dich nicht wehren", versuchte ihn zu verspotten und gleichzeitig etwas weiter weg von der Wand zu kommen.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 13:42


    "Hilfe, Hilfe, das ist ja ein Flämmchen!", er tat ängstlich, wich aber nicht zurück, drängte sie stattdessen noch mehr an die Wand.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 14:16


    Was hatte sie zu verlieren? Flucht nach vorne, entschied sie und rammte ihm das Knie zwischen die Beine, doch viel zu schnell bekam er sie wieder zu fassen. Sie hielt das Feuerzeug fest, aber die Flamme erlosch und er stieß sie so kraftvoll von sich, dass sie durch die Luft wirbelte, auf die Stühle prallte und von da aus zu Boden fiel. Sie biss die Zähne aufeinander und sah zu Boden. Das Pfefferspray. Als sie sich umdrehte, war er hinter ihr, beugte sich über sie und sie sprühte das Pffersprray los, hielt die Flamme darunter und schoss eine kleine Feuerfontäne in sein Gesicht. Langsam konnte Will kommen, dachte sie, merkte noch gar keine Schmerzen.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 20:20


    Der Vampir schrie auf, für Will war das sein Stichwort in den Raum laufen und sich sofort auf ihn zu stürzen. Er riss ihn sofort von Mia weg.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 20:23


    Die kleine Dose Pfefferspray war gerade leer, als sie Will hinter dem Kerl auftauchen sah. Mia ließ sie fallen und ließ auch das Feuerzeug einfach liegen, rutschte etwas zurück undversuchte aufzustehen, was einen Schmerzstoß durch sie jagte, der sie wieder zurücksinken und einfach nur weiter rutschen ließ, bis sie in der hintersten Ecke des Raumes saß.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 20:31


    "Wieso hast du es auf Stephen abgesehen? Und wieso lässt du diese Menschen jagd auf uns machen? Du weißt genau, das geheimhaltung deine oberste Pflicht uns gegenüber ist!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 20:36


    "Mir gehört seine Macht, sein Einfluss", fauchte er wütend. "Die Menschen sind genau die richtige Waffe, um ihn zu besiegen. Stephen und auch du als sein Anhängsel vertraut diesem kleinen verängstigten Menschen."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 20:38


    "Ich bin weder Stephens Anhängsel, noch lasse ich mich von jemandem wie dir unter Druck setzen, der selbst zu feige ist, sich einem Kampf offen zu stellen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 20:40


    "Ich werde dich aus dem Weg räumen, ein für alle mal und danach werde ich meinen Plan in die Tat umsetzen, du weißt zu viel, genau wie Mia, dir werde ich mich danach zuwenden", drohte er offen und Mia sah zum ersten Mal nicht mehr gebannt zu, sondern kniff die Augen zusammen. Sie konnte nichts tun und betete, dass Will den Kerl besiegte.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 20:43


    "Dann beruht das ja schonmal auf Gegenseitigkeit", Will kannte kein Erbarmen, als er nun auf den anderen Vampir los ging. Dieser Kerl hatte ihre wichtigsten Regeln verletzt und er verdiente nichts anderes, als den Tod.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 20:48


    Immer wenn ein neuer Kampfesschrei erklang, egal von wem, dann zuckte Mia zusammen. Sie sah zwar wieder hin, aber es war nur schwer zu ertragen, geschweigedenn zu verfolgen für sie, so wirbelte der Kampf umher und die Stühle floegen zur Seite.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 20:51


    "Du Mistkerl!", Wills Schläge wurden immer stärker und heftiger. Dieser Typ hatte ihn fast töten lassen und wollte auch seinen besten Freund und Mia lieber tot als lebendig sehen. Das konnte er doch auf keinen Fall zulassen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 20:54


    Sie sah, wie die Gegenwehr weniger wurde oder wurde Will einfach stärker? Sie war sich da nicht ganz sicher, aber es beruhigte sie, dass Will die Oberhand hatte und der Kampf wohl vor einem Ende stand. Sie sah an sich herunter, die Netzstrumpfhose war eingerissen und sie hatte sich die Haut etwas aufgeschabt, dem Schmerz, den sie eben gespürt hatte beim Versuch aufzustehen, wollte sie nicht nachgehen, so hielt sie lieber still.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 20:57


    Er zog einen Pflock hervor und stieß ihn seinem Gegner ohne zögern mitten durchs Herz, sofort hörten dessen Bewegungen auf und er fiel zu Bode, wo er reglos liegen blieb. Den Rest sollten die Cleaner übernehmen. "Hey, Mia, bist du in Ordnung?", fragte er vorsichtig und ging zu ihr. "Bist du verletzt?"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 20:59


    "Ich weiß nicht." Sie konnte den Blick erst jetzt von dem gepflockten Vampir lösen und versuchte wieder aufzustehen, kippte beim Auftreten mit dem Fuß aber wieder zurück. "Au, verdammt", fluchte sie und legte sich die Hände an den Knöchel.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 21:07


    "Ich bring dich in ein Krankenhaus, das muss geröngt werden, Mia!", entschied Will und hob sie vorsichtig hoch. "Keine Sorge, der tut keinem mehr was. Ich ruf gleich Stephen an, der soll sich um den Rest kümmern!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 21:10


    "Können wir solange hier bleiben, bis Stephen sich drum gekümmert hat?! Bitte?!" Sie verwehrte es sich an ihm festzuhalten, als er sie hochheben wollte. "Bitte, ich will erst hier raus, wenn ich weiß, der ist beseitigt."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 21:12


    "Mia der kommt hier nicht mehr weg und das wird kein schöner Anblick sein. Bitte!", er wollte sie jetzt nur noch gut versorgt in einem Krankenhaus wissen, zog aber trotzdem schonmal sein Handy hervor und rief Stephen an. "Wir haben den Kerl. Schickst du bitte die Cleaner her? Es gibt einiges für sie zu tun!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 21:14


    "Okay, versprich mir, dass er sich wirklich nicht mehr befreien kann oder sowas", lenkte sie ein, als er das Telefonat beendet hatte. "Du hast ja gesagt, wir haben den Kerl. Du hast wirklich wir gesagt." Sie lächelte stolz.



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 21:16


    "Hey, ohne dich hätten wir es auch nie geschafft!", er küsste sie liebevoll auf die Wange.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 21:18


    Sie lächelte schief, aber wahrlich berührt. "Dankeschön", flüsterte sie nur und legte den Kopf an seiner Schulter ab, hielt sich gut an ihm fest, als er sie nach draußen trug. "Ich hätte hier eh nicht so einfach rauslaufen können, ich habe diesen verzwickten Weg wieder vergessen", grinste sie etwas, "ich bin ein Schusselchen."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 21:21


    "Das macht nichts. Du wirst auch nie wieder hier her müssen!", versprach er ihr.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 21:23


    "Sag niemals nie, fällt mir dazu jetzt ein und solange du dabei bist, gehe ich barfuß durch die Hölle." Sie musterte ihn lächelnd, soweit ihr eingeschränktes Blickfeld es zuließ. "Ich habe dich wahrscheinlich einfach nicht vergessen, als du mich als Kind gerettet hast, weil sich das so bequem auf deinem Arm anfühlte."



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 21:27


    "Das nächste Mal müssen wir solche Aktionen besser planen. Ich konnte einfach nicht näher ran, sonst hätte ich mich verraten und dich dadurch noch mehr in Gefahr gebracht! Es tut mir Leid, dass du verletzt wurdest!", er sah sie ernst an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 21:39


    "Das ist nun wirklich nicht deine Schuld und muss dir nicht leid tun, außerdem war meine Idee mit dem Pfefferspay plus Feuer doch gar nicht so schlecht, zumindest nicht ganz wirkungslos. "



    Re: Untitled

    cobralady - 29.09.2008, 21:40


    "Es hat mir genug Zeit gegeben zu dir zu kommen!", er lächelte sie an. "Ich bin nur froh, dass dir nicht mehr passiert ist!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 29.09.2008, 21:53


    "Jetzt mach dir keine Gedanken, du bist nicht Schuld daran, dafür kann nur der Vampir was." Sie lächelte. Im Krankenhaus war sie nicht mehr so tapfer, als sich die Türen zum Behandlungszimmer schlossen. Ihr Knöchel war grün und blau geschwollen, auftreten nicht möglich und sie bekan einen elastischen Verband und Krücken, musste aber noch eine halbe Stunde sitzen bleiben und das kühlen. Sie ließ sich von der Schwester Will reinschicken, damit der ihr Gesellschaft leistete. "Verstaucht, na ja, Bänderanriss, genauer gesagt", gab sie ihm die Diagnose preis.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 09:13


    "Klingt übel. Hast du große Schmerzen, Mia?", fragte er sie behutsam und lächelte sie sanft an.



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 09:47


    "Ne, gar nicht, solange ich nicht wirklich auftrete. Ich muss nur noch etwas hier sitzen und das kühlen." Sie erwiderte das Lächeln.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 09:50


    "Danach bring ich dich nach Hause, wenn du möchtest!", bot er ihr an. "Wir können auch zu mir, ich hab immer ausreichend Eis zu Hause!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 09:57


    "Na, das klingt ja schon sehr verlockend." Sie kicherte. Der Eisbeutel war momentan wirklich genau das Richtige und wahrscheinlich hatte sie auch bedingt durch die Kühlung keine Schmerzen momentan.

    Der Arzt kam nach einer halben Stunde noch einmal und sah sich den Knöchel an, entließ sie dann guten Gewissens. Mia ging es gar nicht schnell genug und sie legte doch ein beachtliches Tempo trotz Krücken hin. "Weißt du, als einer in meiner Schulklasse mal das Bein gebrochen hatte, da haben wir alle auch versucht mit den Krücken zu laufen."



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 10:00


    "Das muss dir damals ja jede Menge Spaß gemacht haben, so schnell wie du jetzt bist!", erwiderte er grinsend.



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 10:01


    "Das macht auch Spaß, das macht auch jetzt Spaß, obwohl ich die Dinger jetzt nicht wieder einfach weglegen kann." Sie grinste breit.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 10:05


    Wills Grinsen wurde noch breiter und schließlich fing er sogar an zu lachen. "Schön, dich so zu sehen. So glücklich!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 10:13


    "Hey, du lachst ja, das zerstört doch den ganzen coolen Eindruck", alberte sie herum.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 11:09


    "Du bist wundervoll, Mia!", sagte er plötzlich ernst und näherte sich ihr vorsichtig.



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 11:12


    Ihr eben noch lautes Lachen wurde zu einem Lächeln. Sie sah ihm in die Augen und hatte mit jeder Millisekunde länger das Gefühl ihr Herz würde etwas mehr klopfen.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 11:36


    Ihre Gesichter näherten sich immer mehr und schließlich fanden sie zu einem Kuss zusammen.



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 11:42


    Sie wusste, dass sie sich in diesen Kuss einfach hineinfallen lassen konnte, dass diesmal nicht nur sie tiefe Gefühle empfand.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 11:45


    "Ich will jeden Moment mit dir genießen!"



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 11:49


    "Ich weiß, wie schwer dir das fallen muss, aber du machst mich damit wirklich sehr glücklich." Als sie bei ihm angekommen waren, ließ sie sich auf die Couch fallen und sah zu ihm hoch, streckte dann die Hände nach seinen aus.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 12:56


    "Ich liebe dich, Mia!", hauchte er leise und ließ sich neben sie sinken.



    Re: Untitled

    Anonymous - 30.09.2008, 13:03


    "Ich dich auch", erwiderte sie voller Glück, legte die Arme etwas um ihn und küsste ihn zärtlich.



    Re: Untitled

    cobralady - 30.09.2008, 13:39


    Will erwiderte ihre Gefühle und zog sie eng an sich.



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