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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Hannah - Jenny Forum: Turnierforum des Animal Paradieshofes! aus dem Unterforum: Hannah´s Berichte Antworten: 2 Forum gestartet am: Samstag 01.04.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Mein Tunierbericht Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 11 Monaten, 27 Tagen, 22 Stunden, 34 Minuten
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Re: Mein Tunierbericht
Hannah - 01.04.2006, 18:28Mein Tunierbericht
Heute musste ich früh aufstehen, denn ich musste heute ja noch zu Jennys Reiterhof, da da ein Tunier stattfand. Ich hatte mich mit meinem Pferd für drei Disziplinen gemeldet: Show - Springen - Dressur. Puh da hatte ich mir etwas vorgenommen, aber Lugina ist so super in Form, da musste ich einfach zuschlagen :wink: Ich zog mich an, und fetzte über den Hof. Im Luxusstall stand meine Lugina - supersauber, und in eine dicke Decke gehüllt. Ich gab ihr einen Kuss auf die Nüstern, und holte sie aus der Box. Sie schnaubte, und ich strich ihr über die Stirn. Dann band ich sie draußen an, und legte die Decke ab - Schließlich musste ich nochmal alles testen, weil wenn sie sich in der Nacht den Huf verstaucht hatte, brauchte ich erst gar nicht anzurücken. Ich fuhr ihr über den Rücken, und über die Vorder- und Hinterröhren. (eine Vorderröhre ist der sozusagen der Unterschenkel eines Pferdes, und eine Hinterröhre das selbe nur hinten ;) Nach einer Ausgiebigen Untersuchung stellte ich fest, das mein Araber vollends gesund war, und ich getrost zum Tunier fahren konnte.
Ich rannte ins Haus, und zog mich um. Danach blickte ich zufällig auf meine Wanduhr, und sah, das es schon ziemlich spät war. Ich schlüpfte in meine Sachen und rannte aus dem Haus. Zum Glück hatte ich den Transporter schon am letzten Abend gepackt, sodass ich nur noch Lugina verladen musste. Sie stand ja noch immer auf dem Putzplatz und döste. Ich band sie los und führte sie in den Transporter. Ich klappte die Hecklade zu und stieg ins Führerhaus. Ich schnallte mich an, und schaltete das Navigationssystem ein. Die „verliebte Stimme“ laberte ohne zu stoppen auf mich ein, und sagte mir den richtigen Weg. Daher war ich schon nach einer dreiviertel-Stunde da.
Auf dem Tunierplatz herrschte reges Treiben, und ich machte mir erst gar nicht die Mühe nach Jenny zu suchen. Ich lief zur Meldestelle, und meldete mich an. Dann schaute ich mir die Preisliste für einen Tuniergehilfen an. Der half einem dann das ganze Tunier durch, und holte einem was zu essen. Ich nahm mir einen gewisse Laura Malkmus, die zwar sehr teuer war, aber auch sehr viel Erfahrung hatte. Laura kam nach meiner Bezahlung zu mir, und ich führte sie zu meinem Transporter. Sie war sehr nett, und ich fand ihre Gegenwart sehr angenehm. Ich führte Lugina aus dem Transporter, und Laura holte den Sattel. Zusammen trensten und sattelten wir mein Pferd, und ich führte sie dann auf den Abreiteplatz. Dort stieg ich auf, und ritt Lugina warm. Bald hatte sie ihren Höhepunkt erreicht. Sie lief wie ein Gott. Geschmeidig, mit weitausgreifenden Zügen. Herrlich... als ich so hinritt bemerkte ich gar nicht, das mein Name gerufen wurde. Alle starrten mich an, und hatten ihre Pferde angehalten. Da dämmerte es mir, warum sie alles so komisch waren – ich war dran. Die Dressurprüfung hatte angefangen!!! Ich trabte also schnell vom Abreiteplatz, und ritt in das Dressurviereck. Ich grüßte die Schiedsrichter, und er gab mir das Kommando zum Anfangen. Er sagte: <Bitte Antraben> und ich trabte an. Lugina lief noch besser als auf dem Abreiteplatz und ich konnte nur einfach glücklich sein. <bitte an der nächsten Ecke angalloppieren, und bei E stehen bleiben, und drei Vorderhandwendungen machen> plapperte der Schiedsrichter weiter. Ich machte alles wie geheißen und nach einer Viertelstunde war auch schon mein `Auftritt ` zu Ende. Ich ritt aus der Bahn, und fiel Lugina um den Hals. „Super gemacht! Schätzchen“ und dann lenkte ich Lugina zu meinem Transporter wo auch schon Laura mit etwas zu Essen, und zu Trinken wartete.
Ich dankte ihr, und stärkte mich, während Laura Lugina versorgte. Dann schaute ich mir die Vorstellung der andern an.
Dann war eine Stunde Umbaupause, und ich ritt währenddessen schon mal Lugina fürs Springen warm. Sie sprang super, und ich frolockte immer wieder, als Lugina einen Satz über ein Übungshindernis machte.
Dann war es so weit: -It’s my turn!!!!! –
Ich ritt in die Bahn, und der Schiedsrichter gab mir das Kommando zum losreiten. Ich trieb Lugina zum Galopp und lenkte sie auf das 1. Hindernis, ein leichter Kreuzsprung zu. Sie sprang, und ich flog auf ihr, wie auf Wolken. Auch das 2 und die folgenden Hindernisse waren ein Kinderspiel – aber das letzte, das ein superleichter Spruch zu sein schien klappte auch gut, bis auf das Aufkommen. Beim Aufkommen knackste etwas in Luginas Bein und sie fiel zu Boden. Und ich mit ihr. Sie wieherte schrill, und mir wurde es schwarz vor Augen....
<<Ich ritt auf Lugina. Sie war schweißübersäht, und stöhnte heftig. Wir wurden verfolgt, ich glaube von einem Werwolf. Er kam immer näher. Lugina preschte vorne hinweg, und ich schrieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee>>
Plötzlich waren aufgeregte Stimmen um mich. Ich blinzelte und alles war hell. Meine Augen brauchten eine Weile, um richtig zu sehen wo ich war: Ich befand ich mich in einem Zelt, und alles war weis um mich. Alle Menschen um mich waren weiß und ich lag auf einem weißen Bett. Ich hatte eine weiße Bettdecke, und noch vieles mehr war weiß. Ich hielt es bald nicht mehr aus und ich schrie abermals. Dann kamen die weißen Menschen auf mich zu, und lächelten einander glücklich an. Dann sagten sie: “zum Glück lebt sie noch!!“ Ich verstand nur Bahnhof. Was sollte das denn sein. Was sollte heißen: zum Glück lebe ich noch???
Aber dann kam ich wieder zu mir, und errinnerte mich an das Tunier, und an den letzten Sprung. Dann schoss es mir plötzlich durch den Kopf: Wo ist Lugina? War sie schwer verletzt? Schnell erkundigte ich mich bei einem der Ärzte. Der antwortete mir: „Dein Pferd ist am Transporter. Der Arzt meint, es habe sich eine Sehne gerissen, aber das heilt wieder.´!“ Nach dieser Antwort war ich glücklich, und ich legte mich wieder nieder, und schlief ein.....
Fertig. Und wie war er?
Re: Mein Tunierbericht
Jenny - 01.04.2006, 18:32
Ich darf nicht viel veraten...
Aber toll!
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