... noch ein Spiegel Artikel

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    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Betruger - 23.08.2008, 13:35

    ... noch ein Spiegel Artikel
    Also hier bin ich auf einen Spiegel-Artikel gestossen:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,573546,00.html

    Es geht darin um Entscheidungen von Wählern und zwar auf emotionaler/unterbewusster Ebene

    Was hat das mit Frauen/Partnermarkt zu tun? Nun vlt kann sich das der Eine oder Andere denken...

    Wer mal den einen oder anderen Post von mir gelesen hat ist bestimmt mal auf das Argument gestossen, dass Frauen nicht nach rationalen Gesichtspunkten einen Partner aussuchen, sondern nach unterbewussten von Instinken bzw Genen gesteuerten Kriterien, deren sich die Frauen jedoch nicht bewusst sind. Deshalb kann man es sich sparen zu fragen, ob dem so tatsächlich so sei und auf was für Merkmale sie bei einem potentiellen Partner Wert legen. (Gleiches gilt auch mehr oder weniger für Männer)

    Artikel hat folgendes geschrieben: Scheitern würden die Demoskopen ebenso, wenn sie Wähler nach Abgabe ihres Stimmzettels nach den Gründen für ihr Kreuzchen befragten. "Wir wissen aus vielen Studien, dass sie sich willkürlich Argumente nachträglich zurechtlegen", erklärt Gawronski das unter Sozialpsychologen als Nachrationalisieren bekannte Phänomen.

    Mein Punkt ist: was hier für das Wahlvolk gilt, gilt auch für eine Frau wenn man sie nach den Gründen fragt warum sie sich mit diesem oder jenen Mann eingelassen hat. Sie wird irgendwelche Gründe hervorholen um ihr Verhalten nachträglich zu rationalisieren - jedoch ist Sie sich der tatsächlichen Mechanismen nicht bewusst und würde diese vlt auch garnicht verraten um sich selbst nicht angreifbar zu machen (Gesellschaftliche Konventionen usw.)



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 23.08.2008, 15:00


    ja, eben. sie entscheden sich für starkem große männer, die gut aussehen, da gutes aussehen gute gene signalsiieren



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Ugly-Model - 23.08.2008, 15:17


    Absolut richtig. Deswegen macht es ja auch wenig Sinn eine Frau als Mann um Ratschläge in Beziehungstechnischen Dingen zu Fragen. Die Frauen behaupten eines und tun aber was vollkommen anderes. Und die können nicht einmal was dafür, das ist schlichtweg die Natur. Genauso kann man die Männer ned dafür verurteilen wieso sie sich von jungen und attraktiven Frauen angezogen fühlen.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 23.08.2008, 15:21


    Zitat: Wer mal den einen oder anderen Post von mir gelesen hat ist bestimmt mal auf das Argument gestossen, dass Frauen nicht nach rationalen Gesichtspunkten einen Partner aussuchen, sondern nach unterbewussten von Instinken bzw Genen gesteuerten Kriterien, deren sich die Frauen jedoch nicht bewusst sind.
    ja, und? Was bringt uns das. Diese unterbewussten Kriterien sind wahrscheinlich noch mehr anti-AB als die, die vond er gesellschaft propagiert werden :)



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    vancy - 23.08.2008, 17:41

    Re: ... noch ein Spiegel Artikel
    Betruger hat folgendes geschrieben: Mein Punkt ist: was hier für das Wahlvolk gilt, gilt auch für eine Frau wenn man sie nach den Gründen fragt warum sie sich mit diesem oder jenen Mann eingelassen hat. Sie wird irgendwelche Gründe hervorholen um ihr Verhalten nachträglich zu rationalisieren - jedoch ist Sie sich der tatsächlichen Mechanismen nicht bewusst und würde diese vlt auch garnicht verraten um sich selbst nicht angreifbar zu machen (Gesellschaftliche Konventionen usw.)

    Es gibt immer ein paar "rationale" Gründe, sich für jm zu entscheiden. Diese Kriterien erfüllt aber genauso vielleicht auch ein Mann, den man überhaupt nicht attraktiv findet. Deswegen kann man diese Frage "Was hat er/sie was ich nicht habe?" meistens echt nicht beantworten. Man entscheidet sich ja schließlich nicht bewußt, sich zu verlieben.
    So nach dem Motto "Der hat a, b, und c zu bieten, deswegen würde es jetzt Sinn machen, dass ich ihn toll finde." Klappt nicht.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    exlamento - 23.08.2008, 20:31


    larviertes Seelenschlecht hat folgendes geschrieben: ja, eben. sie entscheden sich für starkem große männer, die gut aussehen, da gutes aussehen gute gene signalsiieren

    Wenn man einem bekannten PUG Glauben schenken mag, "gewichten" Frauen in diesem unbewussten Auswahlprozess das bloße Aussehen, den Replikationswert sozusagen, weit weniger, als es die Männer tun. Angesichts des tatsächlichen Erfahrungsfundaments der Arschlochtheorie ist das sehr plausibel. Es gibt durchaus, zahlreich sogar, ABgelehnte starke, große Männer... Das kann den zugegeben bedeutsameren Effekt des häufigen kategorischen Ausschlusses von extrem "unadaptiven" Masse-, Körperbau-, Gesichtszuständen bei Männern natürlich nicht relativieren, wird manchmal aber zu sehr vernachlässigt.


    Das von vancy angesprochene Dilemma kann Mann sich auch gern mal zu Gemüte führen, denn es gibt genug Möglichkeiten von extrem attraktiven Frauen, die definitiv den eigenen rationalen Ansprüchen nicht genügen, angemacht, stimuliert, erregt zu werden... Die Ausgeburten starker Frömmigkeit zum Beispiel haben bereits bei vielen Geistlichen als (irrationales) rationales Korrektiv versagt.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 23.08.2008, 20:39


    90% der frauen sagen, ihr man soll groß sein. den meistens ist alles unter 1.80 m schon zu klein.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Betruger - 24.08.2008, 19:59


    larviertes Seelenschlecht hat folgendes geschrieben: 90% der frauen sagen, ihr man soll groß sein. den meistens ist alles unter 1.80 m schon zu klein.

    nun ja egal ob Aussehen, Grösse, Geld etc: es gibt genauso Männer mit 1,70m die zu Genüge Frauen finden und genauso wenig attraktive mit Bierbauch, fliehendem Haaransatz usw usf. und zwar nicht in statistisch irrelevantem Maße. Es mag zwar tendenziell schwieriger sein aber es kann nicht das alleinige Kriterium für ein AB-Dasein sein.

    Ich muss da auch mal sagen, dass ich im Nachhinein nichtmal den Frauen böse sein kann die mich abgelehnt haben oder bei denen ich instinktiv gespührt habe dass sie mich ablehnen würden: Das hat einen zwar verletzt aber Sie haben sich nur nach ihrem eigenen Naturell als Frau gerichtet. Von diesem Blickounkt aus war ich eben "kein richtiger Mann" der seine Geschlechterrolle lebt (Frauen halten mich übrigens für attraktiv was mich jedoch nicht vor meinem AB-Tum bewahrt hat). Auch wenn ich mir überlege: hätte ich damals in Situation XY so oder so gehandelt - so hätte ich doch nicht verstanden warum dieses oder jenes Verhalten angebracht gewesen wäre und eine Beziehung wäre zum Scheitern verurteilt gewesen.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 24.08.2008, 20:13


    stimmt, es ist nicht das alleinige merkmal. Geld spielt natürlich auch ne rolle. Und desweiteren: ein makel ist ja net schlimm und kann kompensiert werden, aber nicht, wenn sich das summiert.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Ugly-Model - 24.08.2008, 20:15


    Jaja so wie bei Welt der Wunder grade, dort hieß es ja dass es vollkommen egal ist dass der Mann evtl etwas kleiner ist, hauptsache er hat genug Geld um dies auszugleichen. :lol:



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 24.08.2008, 20:24


    naja, ich werde wahrscheinlich reich sein und viel geld haben. da bin ich relativ sicher. Zumindest deuten in der simulation meienr trading-strategien alles daraufhin... aber trotzdem habe ich keine chance, das geld kann vlt. meine kümmerliche körpergröße ausgleichen, aber niemals meine unattraktive anatomie, oder meine Beziehungsangst, oder meine Angst vor berührungen oder mein generelles Unwohlen mit anderen zu interagieren :?



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Ugly-Model - 24.08.2008, 20:28


    Doch genug Geld kann alles ausgleichen. Gibt ja eine Preistabelle. :lol:



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Nord - 24.08.2008, 20:53


    eben wenn man genug geld hat kann man alles ausgleichen. die frage ist nur willst du so eine frau?

    ich denk eher nicht.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Ugly-Model - 24.08.2008, 21:00


    Mir wärs auch schade um das Geld in dem Fall. Solch eine Frau würde wahrscheinlich teuerer kommen als 10 Nutten, dann wähle ich doch lieber die 10 Nutten. :lol:



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 24.08.2008, 21:08


    nein, ich meien , auch Frauen, die nicht auf das geld scxhauen, werden sich trotzdem unterbewusst davon beeindrucken lassen. SElbst wenne s aufrichtige liebe ist :)



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Nord - 24.08.2008, 21:23


    larviertes Seelenschlecht hat folgendes geschrieben: nein, ich meien , auch Frauen, die nicht auf das geld scxhauen, werden sich trotzdem unterbewusst davon beeindrucken lassen. SElbst wenne s aufrichtige liebe ist :)

    ein negativ punkt ist es sicher nicht geld zu haben...



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Ugly-Model - 25.08.2008, 17:45


    In der heutigen Gesellschaft ist es wirklich schon beinahr ein K.O Kriterium, aber das ist ja auch nicht grade etwas neues. Frauen wollen dabei eher ein gutes Geschäft machen anstatt die Liebe zu suchen, so nach dem Motto: "Ja der gefällt mir, er ist Karriere orientiert, verdient sehr gut, hat eine eigene Eigentumswohnung und fährt einen schicken Firmenwagen. Ok abgemacht, wir zeugen ein paar Kinder!"



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Anonymous - 25.08.2008, 18:38


    nee, ugly, os ist es ja nun auch nicht. der mann soll auch zeit für die frau haben. sonst nimtm sie sich ja nen liebhaber, also so karriereorientiert soll er nicht sein. :)



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    Ugly-Model - 25.08.2008, 19:31


    Hauptsache er ist ein guter Versorger, das suchen die Frauen ja. "Urlaub" in Türkei können die ja eh jederzeit machen. :lol:



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    J.Elle - 08.09.2008, 23:14


    Zum Thema "Der Spiegel" habe ich etwas beizutragen:

    Seit dem Artikel zu TokioHotel von irgend so einem Spiegel-MusikFutzy hat sich dieses Blatt endgültig für mich erledigt. Der Artikel war mir zu sehr Pro-Bill, und ich habe jetzt die Wahl entweder den komischen Musikredakteur dafür zu verdammen, oder die gesammte Jungfrauenwelt, die wie gestört und benebelt einer drittklassigen Musikkapelle wegen einer androgynen Schwuchtel anhängt. Ich wähle die Verachtung des Schreiberlings, weil er älter ist und es besser wissen müsste.

    Zu meinen eigenen Traumata mit dem Spiegel:
    Im Spiegel habe ich zum ersten Mal in meinem Leben von so bedrohlichen Dingen wie AIDS und Herpes gelesen. Gerade zu einer Zeit, in der sich normalerweise die eigene Sexualität Bahn bricht. Dieser lakonische und leicht zynische Unterton in der Schreibe des Spiegel: Das hat mich für immer geprägt und auf eine traurige Art verunsichert und "versaut". Meiner Meinung nach ist der Spiegel irgendwie ein Magazin für wirklich Erwachsene. Es ist pornographisch in seiner Weltsicht, und erst wenn man sich die Distanz zu jedem Artikel, jeder Überschrift, erarbeitet hat, ist man reif genug für dieses Blatt. Er ist die BILD für Intellektuelle, kein Deut besser, kein Deut weniger manipulativ. Bei der BILD erwartet man Meinungsmache und der zur Schau gestellte Sexissmus und die Sensationsgier sind bei der BILD so vordergründig, dass sie einen eher erheitern als Schaden.



    Re: ... noch ein Spiegel Artikel

    DamDam - 09.09.2008, 03:28


    J.Elle hat folgendes geschrieben: Zum Thema "Der Spiegel" habe ich etwas beizutragen:

    Seit dem Artikel zu TokioHotel von irgend so einem Spiegel-MusikFutzy hat sich dieses Blatt endgültig für mich erledigt. Der Artikel war mir zu sehr Pro-Bill, und ich habe jetzt die Wahl entweder den komischen Musikredakteur dafür zu verdammen, oder die gesammte Jungfrauenwelt, die wie gestört und benebelt einer drittklassigen Musikkapelle wegen einer androgynen Schwuchtel anhängt. Ich wähle die Verachtung des Schreiberlings, weil er älter ist und es besser wissen müsste.

    Zu meinen eigenen Traumata mit dem Spiegel:
    Im Spiegel habe ich zum ersten Mal in meinem Leben von so bedrohlichen Dingen wie AIDS und Herpes gelesen. Gerade zu einer Zeit, in der sich normalerweise die eigene Sexualität Bahn bricht. Dieser lakonische und leicht zynische Unterton in der Schreibe des Spiegel: Das hat mich für immer geprägt und auf eine traurige Art verunsichert und "versaut". Meiner Meinung nach ist der Spiegel irgendwie ein Magazin für wirklich Erwachsene. Es ist pornographisch in seiner Weltsicht, und erst wenn man sich die Distanz zu jedem Artikel, jeder Überschrift, erarbeitet hat, ist man reif genug für dieses Blatt. Er ist die BILD für Intellektuelle, kein Deut besser, kein Deut weniger manipulativ. Bei der BILD erwartet man Meinungsmache und der zur Schau gestellte Sexissmus und die Sensationsgier sind bei der BILD so vordergründig, dass sie einen eher erheitern als Schaden.

    Den "Tokio Hotel"-Artikel habe ich witzigerweise auch gelesen, obwohl ich kein regelmäßiger SPIEGEL-Leser bin. Momentan muss ich eh öfters mal den Fernseher einschalten. Bekomme von Politik und Nachrichten in letzter Zeit kaum was mit. Sei's drum.

    Den Artikel fand ich auf jeden Fall sehr strange. Der Autor schien wie ein Import aus der "Zitty" oder dem "Rolling Stone" zu sein. Vor allem die Mutmaßung des Autors, dass Bill keinen Groupie-Sex hätte, weil er ja so zerbrechlich ist, dass er schon beim Händeschütteln zusammenbrechen würde, fand ich extrem merkwürdig.



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