Ein ewiger Kampf

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    Re: Ein ewiger Kampf

    Trakkar - 13.08.2008, 12:05

    Ein ewiger Kampf
    *ein dickes und leicht verstaubtes Buch liegt von einer Kerze beschienen auf einem Tisch,
    eine alte knöchrige Ork Hand wischt den Staub vorsichtig hinfort und der Titel des Buches kommt zum Vorschein*

    "Chroniken des Caldanischen Heeres"

    *zielsicher Blättern die Finger zu einem Eintrag der von einem roten Lesezeichen markiert ist*

    "Die Schlachten des Heeres unter Prinz Gunther Torr von Callain, Heerführer der Caldaner, Jahr 952-975 Caldanische Zeitrechnung"

    Kapitel 17
    -Der ewige Kampf in Silithus

    Prolog:

    Es war ein trauriger Tag als der Prinz durch Durotar und das Brachland ritt.
    Überall sah er die Anzeichen der Ausbreitung dieser Bestien, dabei wollte er sich nur von den Schlachten gegen die Dunkeleisenzwerge und dem Stress des alltäglichen Lebens in der Menschenstadt Stormwind, ausruhen.
    Schließlich trottete sein Pferd gen der großen Tore Orgrimmars, wo sein Blutsbruder Trakkar und seine Orkfreunde lebten.
    Es würde ein erholsamer Aufenthalt werden, mit viel Gesang und ausschweifenden Erzählungen über die gemeinsam geschlagenen und ruhmreichen Schlachten.

    Doch für den Prinz sollte es anders kommen, als er erwartet hatte.
    Die Grunzer der Orkischen Hauptstadt ließen ihn Wortlos passieren, zu oft hatten sie schon von dem halbnackten Menschen gehört,
    als das sie sich ihm in den Weg stellen würden.

    Gemächlich und voller vorfreude ritt er durch diese gewaltige Stadt bis hin zu der Arena des heulenden Wolfes.
    Freudig umarmten sich die beiden Krieger und begrüßten sich, wie es sich für alte Freunde gehörte.
    "Lange nicht gesehen, alter Wolf", schmunzelte Torr.
    "Ach halt die Klappe, Welpe!", schnauzte Trakkar ihn an.
    Danach erfüllte das Lachen beider die leerstehenden Hallen.

    "Was treibt dich her, Torr? Ich hätte nicht gedacht dich so schnell wiederzusehen."
    "Kampfpause, du kennst ja mein kochendes Blut. Und ich hätte beinahe meine Freunde angegriffen."

    Danach unterhielten sich der Prinz und der alte Kor'kron Reiter über die Geschehnisse der Welt, über alte Zeiten und kürzlich geschehenes.
    "Ich hatte einen Silithiden in der Arena, es war ein......" setzte Trakkar gerade an um die Geschehnisse der letzten Tage kund zutun.
    Ein lautes knurren und ein dumpfer Schlag waren zu hören, als Torr seinem alten Waffenbruder ins Gesicht schlug um diese Narrheit zu vergelten.

    Der Prinz konnte es nicht glauben, das sein Bluts und Waffenbruder solch eine Narrheit beging und ganz Orgrimmar in Gefahr brachte.
    Und das obwohl die Gefahr schon vor den Toren auszumachen war.
    Beide stritten sich eine weile und der Prinz entschloß sich, erstmal eine Zeit allein zu verbringen.
    Zuviel Wut kochte in ihm und er hatte einen guten Freund geschlagen.
    Trakkar riet ihm einen Schamanen aufzusuchen, um die Geister des Feuers wieder zu zügeln die in dem Heerführer wüteten.

    Diesen Ratschlag nahm Torr an und Zog kurz darauf mit einigem Proviant den ihm der alte Sture Ork aufzwängte,
    aus ins Brachland um die alten Techniken des Gor'mak'rosh zu vollziehen.
    Der Prinz schlug sein Lager in der nähe des Grabs des Helden im Brachland auf, es sollte ihn daran erinnern das er sterblich war.

    Doch das zirpen in seinem Hinterkopf wollte nicht verschwinden.
    Er konnte die Silithiden beinahe schon spüren.

    Es vergingen viele Tage, bevor der Caldaner seine alte Ruhe wieder hatte.
    In der Zwischenzeit sollten sich ganz andere Dinge in Orgrimmar abspielen, die unserem Prinzen keine Wahl ließen.....

    Gedanken formten sich im Kopf des Prinzen, als er die Geschehnisse aus Orgrimmar hörte.
    Silithiden hatten ein Nest unter dem heulenden Wolf gebaut, es wurde zwar besiegt. Doch der Prinz wusste das es Zeit wurde....

    Es wurde zeit für einen Kampf.

    DEN KAMPF IN SILITHUS!



    Re: Ein ewiger Kampf

    Trakkar - 17.08.2008, 13:08


    Kapitel 1
    Die Reise

    Der Sandsturm in Tanaris legte sich langsam wieder und alle die sich zum Marsch nach Silithus versammelt hatten,
    wussten das die Stunde naht.

    Der Prinz rief, und seine alten Freunde kamen.
    Die, die wussten das das Heulen durch das Brachland kein Scherz war, sondern bitterer Ernst.

    Falkenwind, ein fröhlicher Taure der die Schamanistischen Künste verstand und die Nächte im Feldlager mit guter Musik erhellte.

    Jin'tosh eine Trollfrau die sich auf die Jagd spezialisiert hatte und eine Meisterin im Fährten Lesen war.

    und natürlich Trakkar, der ehemalige Kor'kron Reiter.

    Einige von ihnen brachten noch Freunde, Verwandte und andere mutige Seelen mit.
    So daß der Prinz ein kleines Heer von 20 Personen aufgestellt hatte.
    Sie waren alle diszipliniert und hatten schon erfahrungen in Schlachten gesammelt.
    Torr musterte sein Heer und nickte zufrieden. Sie würden mutig und entschloßen Kämpfen.
    Und wenn nötig, ihr Leben für den Sieg geben.

    Sie marschierten los, diejenigen die ein Reittier ihr eigen nannten, ritten gemächlich neben denen, die Marschieren mussten her.
    Trakkar war einer von jenen, die Marschierten.
    Niemand wagte es ihn darauf anzusprechen, oder es auch nur zu erwähnen.
    Bis auf Torg, ein junger Ork Krieger, der überall seine ungefragte Meinung dazu geben musste.
    >>"Warum läufst'n du denn eigentlich, alter Ork?
    Ich dacht' du wärst einst der "tapferste und Mutigste Reiter von ganz Kalimdor" gewes'n?<<
    Kurz darauf lag der Jungspund auf dem Boden und Trakkar beugte sich über ihn.
    >>"Beleidige mich lieber nie wieder, wenn du deinen letzten Rest Ehre behalten willst, Welpe."<<
    Danach wurde nie wieder darüber gesprochen, warum Trakkar lieber ging, als zu reiten.

    Doch dies ist in einer anderen Chronik verewigt.

    Nach einem langen Marsch durch die Wüste von Tanaris, vorbei an einem Silithiden Nest,
    welches das kleine Heer rechts liegen lies, um Tief in das Herz vorzustoßen, rasteten sie an der Grenze zum Un'Goro Krater.
    >>"Wir hätten das Nest angreifen sollen, Heerführer.<< Sprach Jin'Tosh wütend.
    >>"Wir wollen das Übel direkt an der Wurzel packen."<< versuchte Falkenwind sie zu beruhigen.
    >>"Blödsinn! Diese Bestien breiten sich immer weiter aus! Wir müssen zuschlagen! Sofort!<<
    Doch der Prinz lauschte dem Streit nur und wechselte einige Blicke mit Trakkar.
    >>RUHE!<< Brüllten beide gleichzeitig und die Gefolgschaft schaute verdutzt die beiden Krieger an.
    >>Wenn ihr Narren unbedingt unsere Truppe schwächen wollt....<< begann Torr.
    >>Und unsere chancen auf den Sieg nieder machen wollt....<< führte Trakkar fort und beide wechselten sich ab.
    >>Dann bitte, marschieren wir gegen das Nest und kämpfen.<<
    >>Werden verluste Erleiden und schließlich doch alle Sterben ohne unserem Sieg...<<
    >>Überhaupt einen Schritt näher gekommen zu sein und unsere....<<
    >>Leben achtlos weggeworfen haben!<<
    Nach einer kurzen Überlegenspause, fügte Torr am Schluß hinzu:
    >>Also, wofür entscheidet ihr euch?<<
    >>Wir folgen dir, Heerführer! Bis in den Tod!"<< Erwiederten die Krieger.

    >>Wir wissen, das ihr Blut sehen wollt<< nickend Bestätigte Trakkar das der Prinz für ihn sprechen dürfte.
    >>Doch die Zeit wird kommen und wir werden bereit sein. Morgen durchqueren wir den Un'Goro Krater und....<<

    Ein lautes Zirpen war zu hören, welches nur durch das aufbrechen der Erde übertönt wurde.
    Auf einmal war das kleine Lager umzingelt von Silithiden und Kampfeslärm war zu hören.
    Die Schlacht dauerte einige Stunden. Mal wurden die Käfer zurückgedrängt, mal die Kämpfer.
    Es war ein ständiges hin und her, bis auf einmal lautes grollen zu hören war, als würde die Erde selbst sich über die Eindringlinge beschweren.
    Der Mond schien hell über dem Schlachtfeld und Falkenwind bat um die Unterstützung der Natur.
    Das feuer des Mondes versengte die Panzer der Silithiden und verbrannte ihre Fühler.
    Die Wurfspeere Jin'Toshs trafen gezielt die Weichteile der Bestien und die Krieger spornten sie zu noch größeren Taten an indem sie sie mit ihrem Leben schützten.
    Bis der Boden am Morgen des nächsten Tages erzitterte und ein Erdbeben die Wüste erbeben ließ.
    Die Tunnel der Silithiden wurde verschüttet und das kleine Heer konnte durchatmen.

    Im Dämmerlicht des Morgens, zählten die Soldaten durch.....

    ((Weiter in Kapitel 2))



    Re: Ein ewiger Kampf

    Trakkar - 25.08.2008, 15:03


    Kapitel 2
    Es geht weiter

    >>17....18..... verflucht. Zwei wurden gefangengenommen oder sind beim Erdbeben ums Leben gekommen, Heerführer.<< berichtete Jin'Tosh
    >>Ich kann sie Spüren, sie sind noch am Leben, sie sind in den Tunnel gerutscht bevor er sich schloß....<< bemerkte Falkenwind.

    Alle wussten was zu tun war. Es musste nur noch ausgesprochen werden.

    >>Wir werden aufbrechen und sie....<<
    Wiedereinmal wurde das Gespräch durch ein Graben unterbrochen,
    doch diesmal klang es anders.
    Alle zogen ihre Waffen und zielten auf die Stelle wo das Graben am lautesten war.
    Dann öffnete sich ein kleiner Spalt und ein Grüner Kopf mit überrascht geweiteten Augen blickte um die vor Waffen starrenden Meute.
    >>Äh, wir sind zurück... ihr könnt die Waffen wegstecken.<< stammelte Torg der eine schwer verletzte Taurin hinter sich herzog.
    >>Aber ihr könnt ihr helfen.<<
    Sofort machte sich Falkenwind daran, sie zu heilen und ihr zu helfen.
    Wärenddessen Berichtete Torg das er und Markani, den Halt verloren und in den sich schließenden Tunnel gerutscht sein.
    Dann kämpften sie sich den Weg durch in einen Seitentunnel, die Silithiden waren durch das Erdbeben sehr verwirrt gewesen.
    Der Seitentunnel führte nach oben und sie konnten die Schritte des Heeres hören, weswegen er sofort mit dem Graben begann, wärend Markani ihn schützte.
    Doch sie wurde kurz vor vollendung des Ausgangs schwer Verletzt.
    Sie konnte den Silithiden noch besiegen, verlor kurz darauf das Bewusstsein.

    >>Hmm.... die Silithiden scheinen also anfällig für Erdbeben zu sein. Gut zu wissen.<< bemerkte Torr.
    >>Das machen wir uns zu Nutze<< fügte er noch hinzu.



    Re: Ein ewiger Kampf

    Trakkar - 15.09.2008, 12:03


    Markani wurde mit ihrer Trage an Torr's Pferd gebunden, damit sie sicher Transport werden und sich weiter ausruhen konnte.

    Endlich war der Un'Goro Krater erreicht.
    Eigentlich kein schlechtes Land, wenn man von den riesigen fleischfressenden Tieren einmal absieht.
    Aber sie geben eine menge Fleisch und können die Vorräte eines kleinen Heeres für den bevorstehenden Feldzug zum bersten füllen.
    Und so machten sie Jagd auf eines dieser "Tiere" und stellten erneut fest, wie weit sich die Silithiden ausbreiteten.

    >>Seht mal, Dronen.... sie erweitern ihr Nest<< meinte Torr wärend er auf ein paar Silithiden deutete.
    >>Wir gehen weit drum herum, wir können uns keinen weiteren Zwischenfall erlauben<< fügte er hinzu und führte sein Heer weiter Nordwärts.
    Sie Marschierten den ganzen Tag und die ganze Nacht, damit sie endlich ihr Ziel erreichen würden.

    Das leise surren wurde stetig lauter, zuerst dachten alle es wären nur die Moskitos aus dem Un'Goro Krater.
    Doch einer unter ihnen wusste genau, was hinter der nächsten Biegung auf sie lauern würde und woher die Geräusche kamen.

    Das Heer zog auf dem Trampelpfad weiter, die Hügel die den Pass auf allen Seiten verdeckten, wichen allmählich.
    Und dann hatten sie es erreicht......

    Kapitel 3
    SILITHUS

    Es waren hunderte....nein es mussten Tausende oder gar Millionen von ihnen sein.
    Der Himmel färbte sich beinahe Schwarz von den Schwärmen der fliegenden Silithiden.
    Dies war ein beklemmender Augenblick und wenn dieses stetige Schwirren und Surren nicht gewesen wäre,
    man hätte die Herzschläge jedes einzelnen des Heeres hören können.

    Den Männern und Frauen stockte der Atem, sie wussten worauf sie sich eingelassen hatten.
    Doch mit sovielen von diesen Biestern hatten sie nicht gerechnet.
    Es würde Monate dauern jedes einzelne dieser Biester zu erschlagen.
    Aber sie hatten ja eine Schwachstelle gefunden.... Erdbeben.
    Dennoch, würde es ihnen gegen die Fliegenden wenig helfen.....

    >>Das, meine Freunde.... ist Silithus....<< durchschnitt der Prinz die "Stille" und die Gedanken seiner Gefährten,
    >>Wir sind hergekommen um dem Übel an der Wurzel entgegen zu gehen. Gemeinsam werden wir in ihre Nester gehen,
    ihre Königinnen jagen und auch GEMEINSAM wieder hinaus gehen.
    Wir werden niemanden in ihren Nestern zurücklassen! Das schwöre ich!<<
    betonte er und brüllte laut den Schlachtruf damit es jeder verinnerlichen sollte, das er diesen Schwur erfüllen wird.
    Die Gefährten fielen in den Schlachtruf mit ein, auch sie gaben damit ihr Wort, dass sie niemanden zurücklassen werden.
    Gerüchte besagen.... das in diesem Moment, die Silithiden soetwas wie Angst spürten und das Surren, Zirpen, Klicken und Schwirren
    für einen Herzschlag verstummte.



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