Ollowains Abschied - Der 23. Spielabend

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    Re: Ollowains Abschied - Der 23. Spielabend

    SL - 07.08.2008, 15:29

    Ollowains Abschied - Der 23. Spielabend
    Den Göttern zum Gruße edle Recken…

    ... wir schreiben den Amaunastag des 3 Zehntages im Monat Alturiak des Jahres der Verteilten Sterne.

    Nun, da stehen unsere Helden in den sicheren Mauern von Dumatoins Festung.
    Darauf wartend welche Informationen das Verhör des elfischen Händlers aufdeckte und zugleich darüber beratend welches Anliegen als nächstes Ihr Augenmerk bekommen sollte.

    Da sie wussten dass das Verhör vermutlich einige Zeit in Anspruch nehmen würde, entschlossen sich unsere Helden wieder aufzubrechen um sich um einige Angelegenheiten in dieser Region zukümmern.

    Gerade als sie sich entschlossen hatten Ihren nächsten Tag zu planen, kehrte Oskar Hilfsbringer zu Ihnen zurück und hatte schlechte Kunde für unsere Gefährten.
    Ollowain konnte aus diversen Gründen zurzeit nicht weiter mit der Gruppe reisen.
    Die Sicherheit von Ollowain und die der ganzen Gruppe wäre sonst zu sehr gefährdet, da die Dämonen sein Augenmerk auf ihn gelenkt hatten. So lauteten Oskars Worte.
    Oskar wusste dass diese Ereignisse für unsere Helden sehr Überraschend kamen denn eine Weiterreise ohne Heiler würde unsere Gefährten auf Ihren gefährlichen Abenteuern vor unvorhergesehene Erschwernisse stellen. Aus diesem Grund bat Oskar einen befreundeten Druiden um einen Gefallen damit dieser einen seiner Hainangehörigen als Verstärkung für unsere Helden schickte. Dieser Druide kam Oskars bitte nach und so kam es das ein Druide mit dem Namen Gromdal sich unseren Freunden anschloss.
    Dieser Druide würde zwar nie an die heilenden Hände von Ollowain heran kommen, aber dieses Manko würde er mit zusätzlicher Kampfkraft ausgleichen können.

    Nach einigen Sätzen des Vorstellens brachen unsere Gefährten mit Ihrem neu gewonnen Gefährten Gromdal in Richtung Nordwesten auf um auf dem Gebirgspass in Richtung Goldstadt nach Spuren der Hügelriesen zu Suchen von den Elsias vor einigen Tagen sprach. Nach drei Tagen des Reisens, in dem nichts Aufregendes passierte, entdeckte Thalion auf der Straße Spuren die auf Riesenaktivitäten hinwies. Von hier aus hieß es den sicheren Weg verlassen und ab ins Gebirge um einen möglichen Unterschlupf, wo sich die Riesen aufhielten könnten, zu suchen.
    Gromdal`s Fähigkeit sich in einen Raubvogel zu verwandeln kürzte die ganze Suche um einiges ab. Denn er erhob sich hoch in die Lüfte und machte mit seinem Adlerblick weit in der Ferne die Rauchschwaden von einem Feuer aus.
    Der Druide drehte über dem Rauch in seiner Adlergestalt einige Kreise und schaute sich auch in der Umgebung etwas besser um, um noch andere Hinweise zu erblicken die auf Aktivitäten von den gesuchten Riesen hinwiesen.
    Nachdem er diese Hinweise entdeckte, machte er sich auf den Rückweg zu seinen Gefährten und informierte diese, nach dem er sich zurückverwandelt hatte, über die erlangten Erkenntnisse über den Aufenthaltsortes der gesuchten Kreaturen.
    Gemeinsam nährten sich die Helden der Höhle und kamen auf die glorreiche Idee den Rauchabzug zu verstopfen um so zu erzwingen dass die Hügelriesen ihren sicheren Unterschlupf verließen.
    Unsere Helden gingen in taktische Kampfformationen und platzierten sich so, dass sie längstmöglich unentdeckt blieben. Ihr Plan ging wieder einmal auf.

    Kurz nach dem der erste Riese seinen Kopf aus der Höhle streckte und sichtlich darüber verwundert war, das es nicht regnete, stürmten unsere lauernden Jäger aus ihren Verstecken und Griffen mit allem was sie hatten, dieses Ahnungslose Geschöpf an.
    Es war ein ungleicher Kampf, in dem diese überraschte Kreatur von Beginn an, keine Chance hatte. Zwei Sekunden nach diesem schnellen Kampf, in dem unsere Helden nur wenig Schaden ie sc
    Obwohl unsere Helden austeilten mussten sie auch stark einstecken. Diese Riesin war sichtlich nicht so dumm wie andere ihrer Art, denn sie war sich darüber im Klaren das sie diesen Kampf höchstwahrscheinlich nicht überleben würde. Trotz der massigen Treffer die sie einstecken musste, wurde Ihre Keule die sie mit beiden Händen führte nicht langsamer oder gar verlierten Ihre Hiebe an Wucht. Es war ehr das Gegenteilige der Fall, denn Ihre Schläge wurden von Mal zu Mal heftiger. Als der Kampf kurz vor dem Ende stand, wurde erneut Tan`Sharrid Ziel des Angriffs. Die Riesen holte aus und Tan`Sharrid riss, nach dem er merkte das er dem Angriff mit seiner Gewandtheit nicht ausweichen konnte, im Effekt seinen Schildarm empor um den mächtigen Schlag an seinem Schild abprallen zu lassen. Es war eine Instinktive Reaktion eines wahren Kämpfers, wie er sie in vergangenen Kämpfen schon so oft erfolgreich vollbrachte. Als der erste Hieb der Riesin jedoch seinen zum Schutz empor gerissen Schildarm wie ein Strohalm durchschlug und der Schmerz dieses Hiebes ihn vor Schmerzen erstarren lies wurde ihm bewusst das er seid kurzem, wegen seinem neuen Kampftraining, keinen Schild mehr trug. Er sah den zweiten Hieb noch auf seinen Kopf zurasen bevor er das Bewusstsein verlor und tot zu Boden ging. Nur einen Hieb später ging die Riesen ebenfalls tot zu Boden und gesellte sich so zu dem Tara`fyn. Dieser jedoch erwachte dank eines Zaubers von Shillandra kurz darauf wieder und konnte wieder seine Lungen mit frischer Luft füllen. Eventuell ist die Zeit gekommen, das Tan`Sharrid sich über seine Vorgehensweise in Zukünftigen Kämpfen etwas zurück hält, jedenfalls solange bis er in die Geheimnisse des Klingengesanges eingeweiht ist um das manko- seines fehlendes Schildes auszugleichen.

    Gromdal kümmerte sich soweit ihm möglich war um die Wunden seiner Kameraden und nach dem einige Phiolen und Schriftrollen mit Heilender Magie verbraucht wurden, durchsuchten unsere Helden die Überreste und die Höhle nach brauchbarem. Sie fanden den gesuchten Schriftrollenbehälter des Inhalt noch unangetastet war und einige Münzen. Da es schon spät war, die Erschöpfung des Kampfes noch in den Gliedern unserer Helden steckte und dieser Ort sich für eine Rast anbot, schlugen unsere Gefährten Ihr Nachtlager auf und erholten sich.

    Ihre Rast dauerte zwei Tage, und an jedem dieser Tage wurden von dem gnomischen Druiden einige Heilzauber gewirkt um die Wundheilung zu beschleunigen. Am darauf folgenden Tag
    Brachen unsere Riesentöter wieder auf um sich als nächstes um ein weiteres Anliegen von Elsias zu kümmern. Sie entschieden sich, die erste Träne der Mystra zu erlangen, die in einem Wäldchen das ungefähr vier Tagesreisen von ihrem jetzigen Aufenthaltsortes von einem Schreckensbär „bewacht“ werden soll.

    Also brachen sie auf. Die vier tage andauernde Reise verging schnell und Ereignislos. Das Wetter klarte langsam wieder auf und die Vögel die dem Frühling entgegen zwitscherten verstummten langsam als unsere Abenteurer die angestrebte Waldgrenze am Horizont erspähten. Die Nacht nährte sich und obwohl unsere Helden noch einige hundert Meter im Wald hinter sich hätten lassen können entschieden sie sich diesmal dafür Ihren Ritt etwas früher als sonst zu beenden und erst am folge Morgen ausgeruht den Wald zur Erkundung zu betreten. Die Helden taten gut daran, diese Entscheidung getroffen zu haben, denn mitten in der Nacht hörten sie ein Ohrenbetäubendes Brüllen welches dem Warnruf eines Bären gleich kam, nur mindestes zehn mal so laut.
    Die Nacht verging sonst aber ehr ruhig und nach dieser kleinen Störung konnten sie durchschlafen. Am nächsten Morgen betraten sie den Wald, Schritt für Schritt und nach einigen hin und her irren fand Thalion endlich Spuren die sie auf eine große Lichtung führte. Diese Lichtung war ungefähr 80 Meter im Durchmesser und auf ihrer Mitte befand sich ein kleiner, grasbewachsener Erdhügel. Sie nährten sich langsam und Vorsichtig denn vieles wies in dieser Region des Waldes darauf hin dass sich unsere Helden in dem Revier eines Bären befanden. Sie schauten sich um und nach einigen Minuten konnten sich die Freunde sich sein das es hier keine frischen Spuren gab. Ob der Bär jedoch in sein Bau steckte und nur ein Nickerchen hielt, konnten sie nicht mit Gewissheit ausschließen und daher entschieden sie sich, besser darauf zu warten das der Bär heraus kam. Die Stunden verstrichen und als die Sonne sich langsam daran machte diesen Tag für beendet zu erklären, hörten sie wieder dieses Ohrenbetäubende Brüllen das ungefähr 500 Meter von Ihnen entfernt erklang. Sie wussten es sofort. Der Bär war auf der jagt und hatte die Eindringlinge auf der Lichtung gewittert.
    Ab diesem Punkt konnte man nur noch Sträucher und Geäst brechen und gelegentlich einen jungen Baum umfallen hören. Unsere Helden wussten, es war Zeit diesem Bären Einhalt zu erzwingen oder er würde sie in seiner Kampfwut zerfleischen und zerreißen.
    Angespannt und Erwartungsvoll gingen die Gefährten in ihre so oft erprobte Kampfposition und warteten nur darauf der Bär sich blicken lies. Es wurde abrupt ruhig und gerade als sich unsere Helden vor Erleichterung ein wenig entspannten brach aus dem Waldrand der Bär heraus. Unsere Helden haben sich viel ausgemalt, wie dieser Bär wohl aussehen mag. Sie hatten damit gerechnet das er bestimmt an Reddas Körpermaße heran kommen würde, aber als sie ihn auf einmal erblickten und feststellen mussten das er dreimal so Groß wie Reddas war, blieb ihnen kurzzeitig vor Erfurcht der Atem stehen. Aber der Moment der Furcht verging genau so schnell wie er kam, denn unsere Helden waren nicht irgendwelche Dorftrottel.
    Sie hatten schon eine Menge gesehen und Überlebt. Drachen, Riesen, Dämonen und vieles mehr. Der Kopf dieses Bären würde nur eine weitere Trophäe werden und sich bestimmt über einem Kamin gut machen.
    Der Kampf entfachte. Der Bär war ein gewaltiger Gegner. Durch seine Messer scharfen Klauen und seinem gewaltigem Gebiss war er hart im Ausstecken und dank seines Zentimeter, dicken Fells welches Drahtwolle ähnelte genau so hart im Einstecken. Die ersten Hiebe unsere Helden ähnelten daher erst einmal dem eines Gärtners der ein Rosenbeet von Hartknollenunkraut befreite.
    Doch sie kamen schnell dahinter wie man dieses dicke Fell am wirkungsvollsten durchdrang und so passierte es, dass sich das braune Fell des Bäre durch den hohen Blutverlust schnell rot färbte. Aber auch der Bär teilte Gut aus. In erster Linie war es der mutige Reddas der Ziel der Hiebe uns Bisse wurde und es kam der Moment an dem er dem Tode sehr nahe kam. Er merkte das seine Kameraden wohl auf waren, und ein Zurückweichen um seine Kräfte kurz zu sammeln kein Zeichen von Schwäche ist. Wie sagte eins sein Großvater immer:
    „ Hüte dich stets vor einem verletzen Tier das einen Schritt zurückweicht, vielleicht holt es nur Anlauf“
    Es kam ihm in diesem Moment vor als wäre es Gestern gewesen, als er mit seinem Clan auf der jagt nach Tundrawölfen war. Er schmunzelte kurz, holte Anlauf und sprang mit voller Wucht diesem riesigen Bären entgegen und schlug dabei sein zweihändiges Schwert mit ganzer Kraft in den Nacken des Tieres. Drei Hiebe seiner Kameraden später lag das Geschöpf, nach seinem letzten Atemzug schnappend, am Boden und starb.
    Die Gefährten waren alle sehr Glücklich, denn diesmal konnten alle Gefährten aus eigenen Kräften noch laufen und trinken, sogar Tan`Sharrid.
    Sie zollten diesem Geschöpf ihrem Respekt und nach dem sie in diesem Erdloch die schwarze, kopfgroße Perle fanden von der diese antimagische Aura ausging, welche Thalion in seinem Gepäck gut verstaute, schlugen sie Ihr Lager auf feierten ihren Sieg über dieses gewaltige Ungetüm von Bär.


    Nun, da sitzen unsere Helden im Schein des Lagerfeuers über dem Wolkenlosen Sternenhimmel und freudig über das Ergebnis des heutigem Tages redend. In Gedanken ist ein jeder von Ihnen zeitweise bei Ihrem Freund Ollowain, hoffend dass es ihm Gut geht und das er in Sicherheit ist.

    Wir schreiben den Selûnestag des 1 Zehntages im Monat Ches des Jahres der Verteilten Sterne.

    Erhebt eure Becher zum Wohle dieser Männer. Betet mit mir zu den Göttern, dass unseren Helden in diesen dunklen Tagen der Mut
    und der Tatendrang nicht ausgehen und dass das Glück Ihnen weiterhin hold ist.
    Mögen Kael`thas, Shillandra, Thalion, Reddas, Carmen, Gromdal und Tan`Sharrid noch viel Licht über diese dunklen Tage bringen.

    Prost!!!



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