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Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Kaira - 09.08.2008, 10:19Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Also ich hab heir einfach mal ideen die mir kommen als kleine kurzgeshcichten geschrieben. Meistens ein oder zwei Seiten lang. Würde mich sehr über Kommis freuen .
Danke.....
Zitternd stand sie da, der Regen ran über ihre Wangen, tropfte von den spitzen ihrer kurzen roten Haare. Die Arme fest um sich geschlungen und in den dicken grünen Regenanorak gehüllt.
Der Mond warf sein spärliches Licht auf den Weg und die flackernde Straßenlaterne hüllte sie in einem neon gelben Schein ein. Bleich wirkte ihr Gesicht und dunkel traten die tiefen Ringe unter ihren grünen Augen hervor. Wieso ging sie nicht nach Hause ? Wieso war sie hier stehen geblieben unfähig sich weiter zubewegen aus Furcht, die schreckliche Ahnung die sie ergriffen hatte könnte sich bewahrheiten. Die Laterne flackerte gerade sehr stark, als ein schwarze Schemen am Ende der Straße auftauchte, der sich langsam näherte, die Hände in den Tasche vergraben, einen Rucksack auf den Rücken und in einen zu langen Reisemantel gehüllt. Der Schlamm spritzte unter seinen hohen Stiefeln nach rechts und links und dann blickte er auf. Er verlor nicht einmal seinen Rhythmus sondern schritt gleich mäßig aus, und jeder seiner Schritte trug ihn näher zu ihr.
Sie blickte ihm entgegen, wagte nicht ihn auszusprechen aus Angst er würde sich dann noch mehr von ihr abwenden. Er war ganz nahm nur noch wenige Schritte trennten sie, Sie wollte schon ihre zitternden Hände nach ihm ausstrecken, doch er ging vorbei, Hände in den Taschen, Kopf gesenkt, gleichmäßig und ruhig. Das Mädchen drehte sich langsam um, blickte ihm nach und endlich fand sie ihre Sprache wieder . „Kraz“ rief sie ihn an mit vor Panik schwingender Stimme.
Doch er reagierte nicht immer weiter ging er. „Bleib stehen ! Wo willst du hin !“ ihr rufen war zu schreien geworden, ein paar taumelnde Schnitte näherte sie sich ihm bevor sie wieder stehen blieb. Bitte....verlass mich nicht...“
Kraz blieb stehen. Der Regen glitt von seinem Mantel herunter und seine schwarzen Haare klebten an seinem Nacken.
Hoffnung reifte in dem Mädchen und ihre Blicke bohrten sich in den Jungen.
„Du solltest nicht hier sein.“ entglitt leise seinen aufgesprungen Lippen .
„Und du solltest mich nicht alleine lassen !“gab sie wispernd zurück, kaum unter dem trommeln der Tropfen auf dem Boden zu hören.
Und dann traf sie sein warmer Atem unvorbereitet im Nacken, doch sie war an seine Schnelligkeit gewöhnt, das Herz stockte ihr und Schwindel überkam sie als sie seine Hände auf ihren Schultern spürte. „Sie doch was aus mir geworden ist Elena. Es ist das einzige Richtige.“
„Nein...“ Panik schwang in diesem kaum gehauchten laut und doch hörte er es. Sanft glitten seine Hände über ihren Nacken.
„Danke Elena.“flüsterte er ihr ins Ohr „Ich danke dir für alles!“
Sie wusste was passieren würde, In dem Moment an dem seine Hände ihren Nacken verließen und doch konnte sie nichts tun. Sanft schlug die schwarze Welle über ihr zusammen und sie versank im dunklen Meer des Vergessen.
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Katara204 - 09.08.2008, 12:15
Die Geschichte ist toll! Ich hab zwar nicht wiirklich viel verstanden aber ich findd sie trotzdem gut. Du hast nen tollen schreibstil.
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Kaira - 09.08.2008, 13:09
Danke. Ich weiß es ist en bissel schwer zu verstehe weil es imemr nur asuschnitte aus ganzen geschichten sind. Aber ich versuch es so zu schreiben, das man auch so ein wenig etwas versteht. Hintergrund:
Mädchen liebt Jungen, Junge wird von einem fluch befallen, will weggehen, Mädchen will ihn aufhalten dann dann kommt eben die Szene.
hier meine nächste Kurzgeschichte (WICHTIG !! die beiden haben NICHTS miteinander zu tun !!)
Legende von Eoran
Er starrte auf den schlanken, verdrehten Körper, auf das Blut das aus der Wunde an ihrer Brust ran. Ein tiefer Schnitt von ihrem Hals Ansatz bis hinunter zum Bauchnabel. Ihr Haar ein schwarzer Schleier in einem roten Meer bildete einen Kranz um ihren seltsam abgewinkelten Kopf . Ein dünner Blut Faden lief aus ihrem Mund und tropfte stetig auf den weiß gefliesten Boden doch die aufgerissenen,starren Augen blickten zur Decke.
Er blickte auf seine Hände, voller Blut, ihr Blut. In seinem Kopf hallten ihre Schrei wieder. „Eoran beruhige dich ! Ich musste es tun ! Nein Eoran! Nein !“Doch er hatte nicht auf diese Schreie gehört, sie hatten ihn nur noch rasender gemacht. Wieso musste sie es auch tun ? Wieso? Sie hatte gewusst wie er reagieren würde! Er hatte es ihr oft genug gesagt . Wieso hatte sie nicht Lorn und Merak dazu geholt ? Aber letztendlich war es nur seine Schuld, und er war es müde sich für etwas bei sich selbst zu entschuldigen, dass man nicht entschuldigen konnte. Er hatte das Liebste das er auf der Welt hatte getötet. Er hätte sie niemals umwerben dürfen ! Er hätte es voraussehen müssen ! Wie konnte er nur so dumm gewesen sein, zu glauben er könnte als normaler Mensch mit dem Fluch leben der auf ihm lastete. Andere sahen es als Gabe, als Geschenk aber für Eoran war es nur ein Fluch. Er war nicht fähig zu weinen, nur weiter auf sie zu starren , seine Schuld zu sehen . Vor wenigen Stunden hatten sie noch gelacht und jetzt würde niemals wieder ihre weiche warme Stimme zum Dach hinaufsteigen, ihn in einen Mantel der Glückseligkeit hüllen, nie mehr wieder ihre weichen Hände ihm durch die Haare streichen oder ihn flüchtig berühren. Niemals wieder würde er ihre Augen sehen, braun und warm, doch voller Lebendigkeit und Freude .
In diesem Moment stürzte die ganze schreckliche Wahrheit auf ihn ein. Er hatte Amalia umgebracht, er hatte sich nicht mehr unter Kontrolle gehabt und sie in seiner reisenden Wut getötet.
Er sprang auf und ein Heulen drang aus seinen Mund. So schmerzvoll und grauenerregend, dass die Menschen noch Jahre danach darüber zitternden.
Dann wirbelte er herum, stürmte aus der Tür, achtete nicht darauf, dass er die halbe Wand mit riss, kaum draußen streckten sich seine Glieder, seine zerfetzten Kleider fielen von ihm ab, sein Blick würde gehetzt seine Augen schmal und er raste durch den Wald immer schneller und schneller, alles hinter sich lassen! Hechelnd hing ihm die Zunge aus dem Mund, und seine gelben Augen nahmen schon lang nicht mehr die Umgebung wahr durch die er lief. Er achtete nicht auf die Schreie der Menschen, als er mitten durch eine Stadt rannte, nicht auf das kreischen der Bremsen wenn er vor Autos rannte, er suchte den Tod, doch das Leben war nicht so gnädig. ER wusste was Eoran getan hatte und nun würde er seine Strafe bekommen, schlimmer als der Tod. Er würde mit der Erinnerung leben und daran zerfressen werden, solange, bis seine Tat vergelten konnte und wenn er dafür bis alle Ewigkeit durch die Welt streifen würde.
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Mel - 09.08.2008, 22:02
Die 1. Gefällt mir sehr gut und die 2. ist auch super.
Das ist ne gute idee, bei mir ist es immer so das mir was gutes einfällt und der anfang ist auch noch gut aber i.wann fällt mir nix mehr ein und sone schöne Kurzgeschichte ist dann schon besser als ein mittelmäßiger langer Text.
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Semda - 09.08.2008, 23:00
Wow... Die Geschichten sind toll, vor allem die erste... mein Kompliment! Die kommen aus tiefem Herzen...
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Kaira - 11.08.2008, 17:19
danke heir kommt dann nochwas inspiration von narinas shclussong no need to say goodbey
No need to say goodbey
„Keyla !“ Ihr Fuß schwebte bereits über der nächsten Stufe als sein Ruf sie erreichte .Sie zögerte...zu lang, eine Hand berührte ihre Schulter und im nächsten Moment stand er vor ihr und hielt die Arme ausgestreckt um sie daran zu hindern ihren Weg die Stufen hinunter fortzusetzen, vielleicht aber auch um sie zu umarmen . Sie wusste es nicht und sie wollte es auch nicht wissen.
Die Menschen die auf der Treppe unterwegs waren blickte neugierig zu ihnen hinüber. Hier unten kam man selten in den Genuss den Prinzen zu sehen . Morgen wäre der große Tag, Saranten würde einen neuen König bekommen, seinen rechtmäßigen . Nach 50 Jahre Tyrannei hatte Prinz Allessor seinen Onkel besiegt . „Keyla, Tabin sagt du .....du gehst !“
Die junge Frau lächelte traurig , trat einen Schritt zur Seite und ging an Allessor vorbei. „Tabin weiß immer mehr als gut für ihn ist.“
„Es stimmt also ? Keyla bleib stehen !“ Der Prinz hastete ihr nach und versuchte mit ihr Schritt zuhalten.
Keyla zuckte mit den Schultern. „Ja.“
„Aber wieso und..wohin ?“
Entschlossen starrte Keyla nach vorne. Es war so leicht sich ihm in die arme zu werden, ihr Gesicht an seiner Brust zu vergraben und ihren Gefühlen nachzugeben .
„Nach Tigras Manelaos schickt mich dort hin .“
„Aber du bist doch nicht seine Sklavin ! Du gehörst zu mir Keyla !“
Nun blieb die junge Frau tatsächlich stehen , pustete sich eine der dunkelbraunen ringelnden Strähnen aus dem Gesicht und sah Allessor an. „Du bist ein Prinz Allessor. Ich eine freie Amazone Du könntest mich niemals heiraten . Und ich will mein Leben nicht als Nebenfrau in einer Stadt verbringen. Du weißt wie sehr ich das Gefühl des eingesperrt sein hasse.“Sie sprang weiter die Treppen hinunter.
Allessor schwieg nur eine Sekunde lang, dann rannte er ihr nach. „Dann werde ich kein König. Solange du bei mir bleibst. Keyla. Er blickte sie flehend an und seine tiefblauen Augen bohrten sich in die ihre, schienen jedes Detail ihres Gesichtes erfassen zu wollen . „Keyla“ selbst das Aussprechen ihres Namens klang bei ihm wie eine Liebkosung.
Keyla musste ihre gesamte Selbstbeherrschung aufbringen . „Ich würde dich dafür verachten.“ Sie lächelte leicht.
Allessor legte den Kopf leicht schief. „Wieso wolltest du dich dann noch nicht mal verabschieden ?“
Keyla senkte den Kopf. Dann blickte sie ihn wieder an . „Weil ich nicht leb wohl sagen muss. Ich werde da sein wenn du rufst.“ Damit drehte sie sich um und eilte die Stufen hinunter. Allessor blickte ihr nach , ihre braune Haare schienen als Schweif hinter ihr her zuziehen. Er würde ihre Art zu gehen , zu sprechen , zu blicken, mit den Händen zu fuchteln wenn sie aufgeregt war, ihre gekräuselte Stirn , das immer leicht spöttische lachen ....er würde all das nie vergessen .
Als Keyla bei den Ställen angekommen war, konnte sie durch den Tränenschleier der sich über ihre Augen gezogen hatte, alles nur noch verschwommen sehen . Energisch wischte sie sich die Tränen weg und trat ein. Karima und Lorana blickten ihr entgegen. Die Pferde waren bereits gesattelt und standen bereit.
Keyla hatte keine Wort der Begrüßung für ihre Freunde oder für Marcha ihr Pferd übrig, sie nahm die Zügel und schritt wieder hinaus.
Karima tauschte kurz einen Blick mit Lorana. „Sie hat geweint.“ stellte sie leise fest.
Lorana schüttelte nur verhemmt den Kopf und schritt auf den Ausgang zu. „Keyla weint nicht Karima und sicher nicht wegen so einem Weichei.“
Karima strich Abendstern ihrer pechschwarzen Stute liebevoll über den Hals. Sie wusste was Keyla durchmachte. Ihr Geliebter hatte sie verlassen als er erfuhr, was sie wirklich war. Da hatte es Keyla eigentlich noch besser.
Aber dennoch..sie erinnerte sich an das aufmüpfige Mädchen dass die Hände in die Hüfte stemmte und lachte. „Was ist los Karima ? Es ist doch nur ein Mann. ICH werde mich niemals verlieben !“
Ein lächeln lies erahnen wie schön dieses von Narben übersäte Gesicht einmal gewesen sein musste. „Und nun hast du doch dein Herz verloren meine Kleine. Selbst der schlimmste. Räuber ist nichts gegen einen König.
Sie stieg auf Abendstern und blickte ihre Gefährten aufmunternd an . „Nun denn .“
Beide sahen zu Keyla. Die junge Frau blickte noch einmal hoch zur Zitadelle und es war hier, als würde sie oben auf der Plattform jemanden sehen der dastand und zu ihnen hinunter blickte, doch als sie einmal blinzelte, war die Person verschwunden . Zärtlich strich sie über Marchas glattes braunes Fell. Dann drückte sie leicht mit den Fersen in die Flanke und die drei sprengten davon , die Menschen konnten nur so schnell wie möglich ausweichen, der Tormann hatte kaum Zeit das Tor zu öffnen und dann waren sie draußen , die drei Pferde wurden noch schneller. Sie spürten die Wiese unter ihren Füße, ihre Heimat. Keyla streckte sich dem Wind entgegen , die Augen weit aufgerissen und spürte wie die letzten Tränen getrocknet wurden. Sie spürte den warmen Körper unter ihr, wie die Muskeln sich bewegten, miteinander arbeiteten, dann blickte sie kurz auf ihre Gefährtinnen . Das hier war ihre Heimat und ihr Leben . Sie war eine Amazone und sie würde es immer bleiben . Auch wenn ihr Herz an einen anderen Ort weilen würde.
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Semda - 12.08.2008, 17:53
Das ist eine schöne, aber traurige Geschichte... Wie die beiden vorher. Ich habe nur ein zwei Fehler entdeckt:
ihre braune Haare schienen als Schweif hinter
sie hat doch blaue Haare, oder?
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Kaira - 12.08.2008, 18:11
ne ^^ sie aht braune haare. ich hab alles eben nach blauen haaren durchsucht aber ncihts gefunden. Vielleicht hasst du nciht wo verlesen. Danke für dein Lob. Ich bin shcon an der nächsten die aber ein kleines bisschen länger wird.
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Kaira - 17.09.2008, 20:39
hm..das ist keine GEschichte... eher ein Gedicht... aber dennoch
Es war Nacht, als er kam
Mantel, Hut und Haare, alles schwarz
nur die Augen, strahlend helles blau
Er sagte nichts.
Er musste nichts sagen
Es war Nacht, und auf die Nacht folgt der Tag
Re: Kairas kurzgeschichten: SCHAUT MAL REIN
Toph_008 - 18.09.2008, 07:57
das gedicht kommt mir so geheimnissvoll vor obwohl ich nicht grad verstehe was das bedeutet aber trotzdem super arbeit
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