Berliner Staatsoper Unter den Linden

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    Re: Berliner Staatsoper Unter den Linden

    Principe - 28.07.2008, 10:33

    Berliner Staatsoper Unter den Linden
    Die Staatsoper Unter den Linden (auch Deutsche Staatsoper bzw. Staatsoper Berlin) ist das älteste Opernhaus und Theatergebäude in Berlin und befindet sich im Zentrum der Stadt. Das historische Opernhaus ist schon lange renovierungsbedürftig und die Spielmöglichkeiten sind längst zunehmend eingeschränkt. Die Renovierung bzw. Restaurierung wird rund 250 Millionen Euro kosten. Im Rahmen dieser Baumaßnahme sollen dann auch Verbesserungen insbesondere der Akustik und der Sichtverhältnisse im Zuschauerraum erreicht werden, wobei der denkmalgeschützte Saal aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts nicht verändert werden soll; das baulich gegebene Klangbild des Zuschauerraumes war bisher durch eine mäßige Raumresonanz gekennzeichnet.

    Die Staatsoper wurde im Auftrag Friedrichs II. 1741-1743 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff als Opern- und Festhaus errichtet - der erste große Neubau des (Flöten-)Königs in Berlin. Hundert Jahre später wurde das Gebäude zum ersten Mal zerstört: Es brannte ab. Karl Ferdinand Langhans baute es danach mit vier Rängen wieder auf. Im Zweiten Weltkrieg wurde es bereits 1941 erheblich beschädigt, wiederaufgebaut und 1945 abermals, jetzt weitgehend zerstört.

    In ihrer heutigen Form ist die Staatsoper ein Werk Richard Paulicks. Der Bauhaus-Schüler, der auch den Bau der Stalinallee leitete, gestaltete 1952-1955 den Innenraum neu und senkte die Zahl der Ränge wieder auf drei. Mitte der 80er Jahre gab es noch einmal eine Generalsanierung. In der Zwischenzeit aber haben sich erhebliche Mängel eingestellt, die den Spielbetrieb beeinträchtigten - und aus baupolizeilicher Sicht sprach man oft genug von einer Einstellung desselben wegen akuter Gefährdung.

    Aber wann jetzt wirklich mit der Baumaßnahme begonnen werden kann, steht in den Sternen. In der Zeitung war jetzt zu lesen: "Der Regierende Kulturbürgermeister Klaus Wowereit und Kulturstaatsminister Bernd Neumann sind eingeknickt vor der Lobby aus Konservativen in Ost und West. Klaus Roth darf seinen von einer Fachjury preisgekrönten Entwurf für einen Innen-Neuausbau der Staatsoper nicht bauen. Die Mängel von schlechter Sicht und schlechter Akustik werden (angeblich) nicht beseitigt. Und das für Investitionen von 240 Millionen Euro. GMD Daniel Barenboim beurteilt die Nachricht als schlechtes Handling des Vorgangs und 'unprofessionell'. Und da hat er recht. Schon für die Art der Ausschreibung mit unklaren Zielvorgaben - Vorrang für den 'Denkmalschutz' der Rokoko-Attrappe Paulicks - und für den viel zu kurzen Zeitkorridor von nur vier Wochen trifft das zu, erst recht für die Art des Neuentscheids.

    Die bisherigen Bewerber könnten ihre Entwürfe erneut einreichen, tröstet Wowereit. Das wird sie freuen. Oder ist Wowereits 'ordre de Mufti' vielleicht ein Trick, um den erbitterten Streit erst mal zu beruhigen, um der erstaunten Öffentlichkeit dann doch zu vermitteln, dass es mit Paulick nicht geht, dass die Restaurierung des Potemkinschen Paulick-Entwurfs eine gigantische Fehlinvestition wäre?"

    Wie dem auch sei - hoffentlich wird's endlich mal was, denn Berlin, die Berliner Kultur und die Berliner wollen endlich wieder eine voll funktionsfähige Staatsoper haben.

    Ciao :big_haare Principe



    Re: Berliner Staatsoper Unter den Linden

    Rosenkavalier - 09.09.2008, 18:33


    Zumindest fangen die schonmal mit dem Geld-Sammeln an.
    Villazon wird ein Konzert zu Gunsten der Sanierung in der Philharmonie geben. Auf dem Programm ausschließlich "Tenorschlager", Karten ab 51 Euro aufwärts.

    LG
    Rosenkavalier



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