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Re: Tagung in Aachen
immerwiedersonntags - 24.07.2008, 09:32Tagung in Aachen
zum Thema HPC hat es vom 29.-30. April 2008 eine Tagung in Aachen gegeben.
Tagungsleiter waren :
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Fritz Klocke
und Dipl.-Ing. Dieter Lung
Ausrichter war das Fraunhofer Institut Produktionstechnologie und
Werkzeugmaschinenlabor WZL
Tagesordnung:
Dienstag, 29. April 2008
09.00 Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Fritz Klocke, WZL, RWTH Aachen
09.10 HPC – ein Erfolgsfaktor für die Produktion in Hochlohnländern
- HPC als Chance für die Zukunft
- Defi nition von HPC
- Anwendungsbeispiele
Dipl.-Ing. Dieter Lung, WZL, RWTH Aachen
09.45 Kaffeepause
Werkzeugtechnologie
10.00 Der Einfl uss von Hochleistungswerkzeugen für die Feinbearbeitung auf
Prozesszeiten und Gesamtbetriebskosten
- Produktionsprozess – werkzeugbedingte Einfl ussfaktoren
- Kosten – Gesamtbetriebskosten sind entscheidend
- Beispiele – aus der Praxis für die Praxis
Dr.-Ing. Jochen Kress, MAPAL Dr. Kress KG
10.35 Werkzeugkonzepte für die Hochleistungszerspanung
- Geometriekonzepte
- Hybride Systeme
- Schneidstoffanwendungen
- Lösungen für moderne Konstruktionsmaterialien
Dr.-Ing. Dirk Kammermeier, Kennametal Technologies GmbH
11.10 Schaftfräser für die HPC-Bearbeitung
- Schneidkantenprofi lierung
- Chrombasierte Hartstoffschichten
- Schruppen mit Hartmetall
Dr.-Ing. Stefan Lux, Fraisa S.A. Schweiz
11.45 Aufgabenorientierte Werkzeug- und Prozessauslegung für HPC
- HPC-gerechte Werkzeugauslegung
- Anwendungsbeispiele für HPC
Dipl.-Ing. Kurt Brenner, ISCAR Germany GmbH
12.20 Gemeinsames Mittagessen
13.30 Reibahlen für die HPC-Bearbeitung
- Schnittwertsteigerung
- Neuartige KSS-Zufuhr
Dr.-Ing. Immo Garrn, Gühring GmbH
14.05 Perspektiven in der CBN-Hochleistungszerspanung
- Innovative Werkzeugkonzepte für eine Kosten- und Zeitoptimierung der Fertigung
- Werkzeuggestaltung unter Nutzung des Eigenschaftsprofi ls moderner
hochharter CBN-Werkzeuge
- Anwendungsbeispiele aus der Guss- und Stahlbearbeitung
Dipl.-Ing. Heinz-Peter Boost, Seco Tools GmbH
14.40 Kaffeepause
Prozesstechnologie
15.00 Frässtrategien zur Herstellung von Blisken
- Adaptive Fräsbearbeitung
- Vorstellung neuer Frässtrategien
Dipl.-Ing. Götz Lebküchner, MTU Aero Engines GmbH
15.35 Simultan fünfachsige Hartfräsbearbeitung im Werkzeug- und Formenbau
- Werkstoffe
- Technologie
- Fräswerkzeugkonzepte
- Frässtrategien und Optimierung der NC-Prozesskette
Dipl.-Ing. Kristian Arntz, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
16.10 HPC-gerechte Werkzeuge und Technologien in Anwendungsbeispielen
- Hartbearbeitung, insbesondere auch Zonenübergänge hart-weich
- Optimale Schneidenmikrogeometrie als Produktivitätsfaktor
- Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe
- Neue Werkzeuglösungen zur In-process-Schwingungsminimierung
Dr.-Ing. Frank Barthelmä, GFE Schmalkalden e.V.
16.45 Diskussion
19.00 Abendveranstaltung
5
Mittwoch, 30. April 2008
09.00 Begrüßung
Beschichtungstechnologie
09.05 Meilensteine bei den Beschichtungsinnovationen
- Aluminiumoxid-Schichten in PVD-Verfahren
- Optimierte Hochleistungsschicht für die Hartbearbeitung
Dr.-Ing. Frank Jungblut, Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH
09. 40 Konstruktion und Spezifi kation von Hochleistungsbeschichtungen
auf Werkzeugen
- Verschleißschutzschichten für die Hochleistungsbearbeitung
- Auslegung und Einsatz
Dr.-Ing. Reiner Cremer, CemeCon AG
10.15 Kaffeepause
10.35 Einfl uss der Schneidkanten-Präparation auf die Leistung von beschichteten
HPC-Zerspanwerkzeugen
- Warum ist die Schneidkanten-Präparation notwendig?
- Einfl uss der Schneidkanten-Präparation auf die Standzeit beim
Bohren, Fräsen, Drehen und Gewindeschneiden
- Vergleich der Methoden zur Schneidkanten-Präparation: Bürsten, Gleitschleifen,
trockenes und nasses Mikrostrahlen, Magnetfi nish
Dr.-Ing. Tibor Cselle, Platit AG, Schweiz
Werkzeugmaschinenkonzepte
11.10 Millturn Technologie für mehr Produktivität
- Rüstzeiten kritisch betrachtet
- Optimierter Fertigungsablauf durch Komplettbearbeitung
- Anwendungsbeispiele und Kostenvorteile
Dipl.-Ing. Reinhard Koll, WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG, Österreich
11.45 Maschinen zur Hochleistungszerspanung von Flugzeugintegralbauteilen
- Parallelkinematisches Maschinenkonzept für die Aluminiumbearbeitung
- Besonderheiten und Anwendungsbeispiele
- Titangerechtes BAZ Ecoforce
Dr.-Ing. Marcus Queins, Dörries Scharmann Technologie GmbH
12.20 Mittagessen
Anwendungen von HPC in der Produktion
13.30 Potenziale einer HPC-Bearbeitung bei der Guss- und Stahlzerspanung
- Fräsen, Bohren, Gewinden und Reiben
- Anforderungen an die Maschinendynamik und an das Werkzeugmanagement
Dipl.-Ing. Heribert Wille, Heidelberger Druckmaschinen AG
14.05 Hochleistungsprozesse in der Produktion von Großturboladern
- Beurteilungsgrößen für HPC-Prozesse
- Bedeutung von HPC im Maschinenbau
- Branchenspezifi sche Anforderungen an Werkzeuge, Prozesse und Werkzeugmaschinen
- Umsetzungsbeispiele
Dr.-Ing. Ingo Essel, MAN Diesel SE
14.40 HPC-Bearbeitung von schwer zerspanbaren Werkstoffen
- Drehen und Fräsen
- Kühlstrategien
- Titan- und Nickelbasislegierung
Dr.-Ing. Klaus Gerschwiler, WZL, RWTH Aachen
15.15 Kaffeepause
15.30 HPC-Bearbeitung von Aluminium Guss- und Knetlegierungen
- Fräsen, Bohren, Gewinden und Reiben
Dipl.-Ing. Marc Lünemann, alimex Metallhandelsgesellschaft mbH
16.05 Hochleistungsbearbeitung von ADI Werkstoffen
N.N.
16.40 Abschlussdiskussion
17.00 Ende des Seminars
Re: Tagung in Aachen
torsten - 24.07.2008, 09:45Ob die das in Aachen auch gemacht haben?
Die Haut ist das größte Organ des Menschen und bedeckt bei einem Erwachsenen eine Oberfläche von knapp 2 Quadratmeter. Sie ist durchschnittlich einen Millimeter dick und besteht aus drei Schichten.
Die EPIDERMIS ist in unmittelbarem Kontakt mit der Umwelt. Sie besteht aus verschiedenen Zelltypen: den Hauptanteil machen die hornbildenden Keratinozyten aus. Außerdem findet man hier noch Melanozyten (Pigmentzellen), Langerhans-Zellen und Lymphozyten, die beide in der Immunabwehr eine Rolle spielen sowie Merkelzellen (für den Tastsinn).
Die Keratinozyten sind in mehreren Schichten organisiert. Die äußerste Zellschicht, das sogenannte Stratum corneum, besteht aus verhornten, bereits abgestorbenen Zellen. Diese Zellen werden täglich als kleinste, beim Gesunden quasi unsichtbare, Hautschüppchen abgestoßen. Die unterste Zellschicht der Epidermis ist das Stratum basale. In dieser Schicht sind die Keratinozyten noch relativ rundlich bzw. dick. Während ihres Lebens wandern sie in die oberen Zellschichten, werden dabei immer dünner und enden als tote Keratinozyten im Stratum corneum. Bei bestimmten Hautpartien, die einer stärkeren Beanspruchung unterliegen (z.B. an den Fußsohlen, Handinnenflächen), verdickt sich die Hornschicht und bildet Schwielen. Die Wanderung vom Stratum basale bis ins Stratum corneum dauert etwa 14 Tage, bis zur Abschilferung als Hautschüppchen dauert es weitere 14 Tage. Bei einigen Erkrankungen wie z.B. der Schuppenflechte (Psoriasis) ist dieser Weg beschleunigt. Es finden sich daher massive Hornschuppen auf der Hautoberfläche.
Das darunterliegende CORIUM (Dermis, Kutis, Lederhaut) hat komplexe biologische Aufgaben (Ernährung der Epidermis, Bereitstellung von Abwehrzellen) und ist zudem für die mechanische Festigkeit der Haut verantwortlich. Sie ist untrennbar mit der Epidermis zapfen- oder leistenartig verbunden. Als Bindegewebe sorgt sie für Elastizität. Das Kollagen, die wässrigschleimige Grundsubstanz dieser Hautschicht, bewirkt die Dynamik. Darüber hinaus besitzt die Lederhaut kleinste Blutgefäße. Etliche Nervenenden machen sie zu einem "reizbaren" Organ. Außerdem findet man hier auch die Haarwurzeln sowie die Ursprünge der Schweiß- und Talgdrüsen.
Die SUBKUTIS (Unterhautfettgewebe) dient der Energiespeicherung, der Wärmeisolation und an manchen Stellen der mechanischen Polsterung. Sie besteht aus Fettgewebsläppchen. Die Fettzellen enthalten einen einzigen großen Fett-Tropfen (univakuoläre Fettzellen). Die Zahl der Fettzellen bleibt beim Erwachsenen konstant, so dass die Ernährung lediglich den Lipidgehalt der vorhandenen Zellen beeinflusst. Der Fettumsatz unterliegt hormoneller Kontrolle.
Gefahren
Cutting ist keine an sich gefahrlose Praktik. Das sollte jedem einleuchten, der sich schon einmal an einem etwas schärferen Messer geschnitten hat. Insbesondere an reich durchbluteten Körperstellen oder an Stellen, an denen Blutgefässe und Sehnen unmittelbar unter einer relativ dünnen Haut liegen ist ein Cutting nicht sicher auszuführen. Hier könnte ein Cutting, das etwas zu tief gerät möglicherweise schwere körperliche Schäden anrichten.
Neben den offensichtlichen Gefahren, die mit dem Umgang mit sehr scharfen Gegenständen verbunden sind, können weitere drohen:
Kreislaufversagen. Wer schon weiss, daß ihm beim Blutabnehmen flau wird, der sollte sich darüber klar sein, daß er bei einem Cutting wahrscheinlich umkippen wird.
Schnittverletzungen wenn der Bottom zuckt. Cuttings sind zwar nicht unerträglich schmerzhaft, aber wer geschnitten wird sollte sich bewusst sein, daß es weh tut. Zuckt er vor dem Messer weg, dann kann es zu tiefen Schnitten kommen.
Daher sollten folgende Regeln beachtet werden:
Macht keine Cuttings an euch selbst wenn niemand anwesend ist. Cuttings können den Kreislauf absacken lassen - insbesondere wenn man eine grössere Ader trifft. In diesem Fall muss der Partner einspringen.
Besucht einen Workshop, der von erfahrenen Cuttern geleitet ist.
Überschätzt euch nicht. Klein anfangen und in weiteren Sessions steigern ist sinnvoller als sich zu überheben und Grenzen zu so weit zu überschreiten, daß man es nachher bedauert. Insbesondere Schmucknarben wird man sein Leben lang tragen - auf sie sollte man sich nicht in einer Session einlassen, sondern länger darüber nachgedacht haben.
Manche gesundheitlichen Gefahren sind nicht auf den ersten Blick offensichtlich, siehe auch den zugehörigen Abschnitt.
Schnitttiefe
Wenn ein Schnitt nur relativ oberflächlich geführt wird, also nur in die Oberhaut geschnitten wird, bleibt in der Regel keine Narbe (Achtung, erst an einer versteckten Stelle testen, wenn es wirklich narbenfrei verheilen soll). Der Schnitt ist dann nur als rote Linie zu sehen, wenn er frisch ist und verheilt ungefähr wie ein Kratzer.
Wenn man tiefer schneidet, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Narben bleiben, da man dann bis in die Lederhaut schneidet. Wenn der Schnitt frisch ist, klafft er etwas auseinander und der Grund des Schnitts schimmert weiss.
Zu tief ist es, wenn man ins Fettgewebe schneidet, dann sieht der Schnitt am Grund gelb aus. Das muss dann evtl. von einem Arzt versorgt werden, falls der Schnitt zu lang ist oder an einer ungünstigen Stelle liegt. Normalerweise reicht dabei aber auch ein entsprechender Verband. Vermieden werden sollte es auf jeden Fall.
Wie oben schon erwähnt ist die Haut durchschnittlich nur 1 mm dick, aber die schneidbaren Schichten sind dünner als man teilweise erwarten könnte. Je nach Körperstelle und allgemeinem Körperbau kann die Dicke der Unterhaut schwanken, das sollte aber nicht dazu verführen, dort tiefer zu schneiden. Also lieber erstmal zu flach schneiden. Man kann dann im Zweifelsfall noch mal nachschneiden.
Wenn man durch schon vorhandenes Narbengewebe schneidet (Cutting auffrischen), dann kann es passieren dass dieses nicht wie geplant verheilt sondern unschön verwächst.
Werkzeuge
Man kann Cuttings mit scharfen Messern, Kanülen und Skalpellen machen.
Messer haben einen eigenen ästhetischen Reiz, allerdings ist eine Sterilisation ziemlich schwierig.
Wenn man mit Messern schneidet, dann müssen diese wirklich gut geschärft sein, sonst reissen sie die Haut auf, anstatt zu schneiden. Messer sollten vor der Verwendung gut gereinigt und am Besten vorher im Autoklaven (Dampfdrucksterilisator) sterilisiert werden. Da aber fast niemand einen Autoklaven zuhause hat, tut es auch ein Schnellkochtopf. Diese Haushaltssterilisation ist nicht perfekt, aber hinreichend, um ein Messer soweit zu sterilisieren, daß die Infektionsgefahr sehr gering ist.
Wenn es wirklich steril sein soll, dann empfehlen sich Einmal-Skalpelle oder -Nadeln.
Injektionsnadeln (Kanülen) haben einen Facettenschliff, der das Eindringen in die Haut erleichtert. Durch diesen Schliff entstehtauch eine sehr scharfe Spitze, mit der man wie mit einer Messerklinge schneiden kann. Man kann damit allerdings nicht allzu tief schneiden, da sie recht klein ist.
Als Cutting-Werkzeuge geeignet sind relativ dicke Nadeln, die sich nicht verbiegen und bei denen man einen besseren Griff hat.
Skalpelle sind sehr scharf. Damit kann man sowohl flache als auch tiefe (allerdings auch sehr leicht zu tiefe) Schnitte setzen. Man neigt dazu, die Schärfe von Skalpellen zu unterschätzen wenn man damit noch nie gearbeitet hat. Es empfiehlt sich daher, vorher an einem frischen Hähnchen, Orangen oder auch an sich selbst zu üben, um ein Gefühl für die Schärfe zu entwickeln und beim Einsatz am Menschen ungewollte Verletzungen zu vermeiden.
Für den Anfang ist es sinnvoll, das Skalpell mit ganz leichtem Druck aufliegen zu haben und es langsam über die Haut zu ziehen. Auf keinen Fall kann man Skalpelle wie normale Messer verwenden.
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