Jakobskreuzkraut

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Jakobskreuzkraut"

    Re: Jakobskreuzkraut

    Biscaya - 13.07.2008, 18:20

    Jakobskreuzkraut
    Ich suche noch das ultimative Mittel gegen dieses Zeugs...

    Ungelogen: habe in der letzten Woche 3 Abende damit zugebracht dieses Kraut rauszureissen. Und das auf nur einem Stück von etwas mehr als 1 Hektar.

    Durch die lange Trockenheit und den jetzt erst gefallenen Regen stand es kurz vor der Notreife und liess sich recht gut rausrupfen. Aber mit Sicherheit habe ich nicht alles erwischt.

    Hat jemand Erfahrung mit Kalk-Stickstoff-Düngung im Februar-März gemacht? Wirkt sich das irgentwie auf JKK aus? Angeblich sollen ja alle 2-Keim-Blättrigen (grob gesagt: alles ausser Gräser) davon kaputt gehen und verätzen...

    Die chemische Keule möchte ich nicht einsetzen. Und Heu-machen kommt bei dieser "kontaminierten" Weide nicht in Frage: durch den Schnitt verliert es den Bitterstoff und "Pferd" frisst es getrocknet im Heu...Auch auf einen sonst unverwüstlichen Kuhmagen wirkt es giftig.

    Bin absolut ratlos...und sehe mich schon Abend für Abend rupfend auf der Weide stehen :wink:



    Re: Jakobskreuzkraut

    Schneider - 14.07.2008, 22:25

    Jakobskreuzkraut
    Das ist ein schwerwiegendes Problem. Der schlaue Ratgeber rät : Einzelne Pflanzen sorgfältig entfernen, vor der Blüte mähen, um erneutes Aussamen zu verhindern, nach der Nutzung der Weide nachmähen - all diese Maßnahmen sind langfristig sinnlos, solange die Pflanze durch Sameneintrag von angrenzenden Extensivflächen immer wieder erneut ansiedelt.

    Nicht besonders hiflreich, aber wir kalken grundsätzlich im Frühjahr und haben bislang kein, bzw. wenig Unkraut auf den Koppeln. Wir mulchen aber auch ca. alle 3 Wochen. Da die Koppeln nicht zur Ernährung dienen, halten wir den Bewuchs kurz. Dadurch wird eine Eigenaussaat von Unkraut verhindert. Das und das Kalken verhindern doch Unkraut weitesten Teils. Bedeutet aber auch, daß wir Heu komplett zu kaufen und die Ernährung hauptsächlich auf Stroh / Heu und Kraftfutter beruht. ist aber bei dem Einsatz unserer Pferde auch anders nicht machbar.



    Re: Jakobskreuzkraut

    Biscaya - 15.07.2008, 21:35


    *neugierig-sein*
    Wozu dienen die Koppeln bei Euch, wenn nicht zur Ernährung der Pferde?



    Re: Jakobskreuzkraut

    Schneider - 15.07.2008, 23:22

    Weidenutzung
    Die Weides sind dazu da, um den Pferden ausreichend Bewegungmöglichkeiten zu verschaffen, den auch ein Turnierpferd leidet an einer reinen Boxenhaltung. Täglich ca. 8 - 10 Std. Weide / Koppel / Paddock sollten auch fürsportpferde selbstverständlich sein. Natürlich fressen Sie auch Gras, aber eben nicht als Ernährungsgrundlage. Diese bildet Kraftfutter, Heu und Stroh. Selbst die Zuchtstuten erhalten als Grundlage für die Ernährung Kraftfutter. Da diese aber 24 Std. auf der Weide stehen erhalten Sie kein Stroh und Heu nur wenn es nötig ist.



    Re: Jakobskreuzkraut

    Inge - 07.08.2008, 09:06

    Re: Jakobskreuzkraut
    [quote="Biscaya"]Ich suche noch das ultimative Mittel gegen dieses Zeugs...

    Hallo Biscaya,
    schätze ein ultimatives Mittel gegen JKK gibt es nicht. Ich kenne auch Pferdebesitzer, die sich mit diesem Problem rumschlagen, zum Teil gar nicht weit von unseren Weiden entfernt. Aber zum Glück hat dieses Unkraut noch nicht zu uns gefunden. Unsere Weiden werden im Frühjahr (ca. April) gekalkt, den Sommer über dienen sie sehr wohl auch der Ernährung, aber parzelliert. Die Parzelle wird nach dem Wechsel dann abgemäht, so dass keine Aussamung stattfinden kann. Vielleicht wirkt sich das positiv aus? Keine Ahnung ...

    Noch ein paar interessante Links:
    http://www.vfdnet.de/verband/niedersachsen-bremen/index.php?info_id=1803
    http://www.vfdnet.de/info/info_anzeigen.php?info_id=2771
    http://www.landwirtschaftskammer.de/fachangebot/ackerbau/gruenland/jakobskreuzkraut.htm



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