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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Omega Forum: Das MM-Slasharchiv Forenbeschreibung: Das Archiv von Mansonslashfic, wo unsere Werke zu finden sind! aus dem Unterforum: Drama Antworten: 1 Forum gestartet am: Mittwoch 15.11.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: LWF I: My Decision is your Decision (is love) [beendet] Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 9 Monaten, 16 Tagen, 15 Stunden, 47 Minuten
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Re: LWF I: My Decision is your Decision (is love) [beendet]
Omega - 09.06.2008, 15:40LWF I: My Decision is your Decision (is love) [beendet]
LEST WE FORGET, PART 1
MY DECISION IS YOUR DECISION (IS LOVE)
Irgendwann muss jeder lernen, dass Illusionen nicht das Leben sind. Auch wenn alles so utopisch schien.
Pairing: Pogo/Manson
Warnungen: Sad/Depri; Lime (oder so)
~----------++---------++----------++----------++----------~
“Ich liebe dich!”
-“Ich dich auch, Babe.” Ein Kuss.
Als Manson zur Tür hinausging, in seinen maßgeschneiderten Anzug gekleidet, dachte Pogo mit einem Lächeln, dass er tatsächlich den liebevollsten und schönsten Mann auf diesem Planeten erobert hatte. Er schloss die Tür, bevor der Wind die Temperatur im Flur zu sehr abkühlen konnte, und machte sich ans Versorgen und Säubern des Aquariums. Glücklich summte er nebenbei ein Lied vor sich hin, telefonierte mit einem Bekannten.
Mitten im lästerlichen Gespräch über die neuesten technischen Erscheinungen klopfte es an der Leitung.
“Moment, es klopft!”, lachte Pogo und wechselte die Leitung.
“Stephen Bier?” Schließlich wusste er nicht, wer da am anderen Ende der Leitung war.
“Hey, ich bin’s, Ginger. Pogo?”
“Ja, irgendwie schon! Was ist los? Du klingst so betrübt.”
“Pogo, komm bitte sofort zu mir rüber!”
“Was ist los? Ich bin eigentlich gerade beschäftigt!”
“Pogo, komm rüber, jetzt!”
“Gut, gut, ich komm schon!”
~-+-~-+-~+-~-+-~-+-~-+-~-+-~-+-~~
Als Pogo klopfte, war Ginger bereits vor der Tür, nahm den überrascht zeternden Pogo am Jackenärmel und zog ihn zielstrebig in die Wohnung. “Jacke aus und los!”
Ginger schloss die Tür wieder und Pogo gehorchte, irritiert von dem Verhalten seines Kumpels.
“Kenny, würdest du mich bitte mal aufklären, was du da gerade machst?”
Ginger schüttelte den Kopf, worüber, das wusste Pogo nicht. Anscheinend war nicht er gemeint. “Pogo, wir haben dir doch gesagt, dass er es nicht gut mit dir meint...”, seufzte er, als sie nebeneinander her in Richtung Gingers Schlafzimmer liefen.
Pogo blieb abrupt stehen. “Nein! Fang bloß nicht schon wieder mit dieser Scheiße an, mein Freund! Ich liebe ihn nun mal und er mich auch!”, brauste er postwendend auf.
Ginger sah ihn nur mit diesem Blick an, von dem er immer ruhig wurde, und der ihm sagte, dass es ernst war. Verdammt ernst.
Sie setzten sich auf die Bank vor Gingers PC und er öffnete eine Seite im Internet Explorer. [AN: Schleichwerbung *hüstel*].
Zu Pogos Erstaunen blinkte ihm eine in allen Farben des Regenbogens leuchtende Pornoseite entgegen. “Was guckst du denn da?”, grinste Pogo, hatte dabei aber ein sehr unlustiges Gefühl.
“Das da.”, sagte Ginger und klickte auf einen Livestream.
Manson lag auf einer Blondine, große Brüste hüpften auf und ab. Ihre langen, wohlgeformten Beine schlangen sich um seine Hüften, als er wieder und wieder zustieß. Ihrer beider Stöhnen erfüllte den Raum. Es war auf den heutigen Tag datiert. Die jetzige Uhrzeit. Es geschah jetzt. In diesem Augenblick.
Pogos Mund stand offen, seine Augen wurden feucht. Ohne ein weiteres Wort fing er an zu schluchzen. Neben ihm erklang ein kummervolles Seufzen, als sich Ginger zu ihm herüber beugte und ihn in die Arme nahm. Pogo wehrte sich nicht. Warum geschah das? All die Jahre hatte er Manson vor allen Feinden geschützt, ja sogar vor den Freunden. Er hatte ihm den Seitensprung mit Twiggy verziehen, der seinerseits mit seiner Freundschaft für diese Nacht bezahlen musste. Und nun das...
“Es tut mir Leid, Stephen...” Tatsächlich klang Ginger todtraurig.
“Was tut dir Leid, Ginger?” Pogo wich zurück, als sich das Misstrauen in seinen geschundenen Blick mischte, den er unverwandt auf Ginger richtete.
Ginger erwiderte den Blick, doch unbehaglich rutschte er auf den Stuhl hin und her. “Dass ich es dir nicht früher gesagt habe...”, sagte er dann.
“Wie- früher?” Angst gesellte sich zu Trauer und Misstrauen.
“Pogo... sei mir nicht böse, aber ich ... den Kanal gibt es schon seit einem Jahr und ich habe ihn erst vor zwei Monaten entdeckt... ich hätte es dir gleich sagen sollen, aber ich wollte Manson zuerst selbst dazu bringen, dass er dir treu ist, ich wusste doch wie du ihn liebst...” Ginger sprach immer schneller, wie aus Angst dass Pogo ihn nicht aussprechen lassen würde. Tatsächlich setzte dieser immer wieder zu einer Antwort an, mit dem verletzten Blick eines scheuen Tieres. “Du wusstest es?”, schrie er dann. “Du wusstest es und hast mich trotzdem die ganze Zeit hintergangen? Gibt es eigentlich noch IRGENDWEN hier, der mich nicht hinters Licht führen will?”
Ginger antwortete nicht, sondern flüchtete sich in die für ihn typische, nach Innen gekehrte Ruhe. “Ich wollte dich nicht hintergehen”, antwortete er dann bedächtig. “Ich wollte genau das vermeiden, was jetzt gerade passiert...” Er sah noch immer direkt in Pogos Augen, wobei seine Augen noch einen Deut mehr gequält wirkten, als sie s ohnehin immer taten.
Pogo interessierte es nicht. Er flüchtete im Sprint in ein Heim, dass ihm kein Zuhause mehr sein würde. Er packte seine Sachen und wusste nicht, wohin er ziehen würde. Auf jeden Fall weit weg von Manson, von seiner Band, die ihn doch nur alle verraten hatten. - Ginger hatte das alles bestimmt nicht für sich behalten.
Fort.
Als eine Stunde später Manson zurückkehrte, ein fröhliches “Babe, ich bin wieder da!” durchs Haus schallte, schmerzte Pogo die Seele wie nie zuvor. Die Wärme in ihm, die Wärme für Manson, loderte ein letztes Mal auf und erlosch dann. Zurück blieb eisige Kälte.
Als Manson in das Wohnzimmer kam und über eine vollgepackte Tasche stolperte, schien ihm sofort klar zu werden, worum es ging.
“Welches Babe meinst du denn, Manson?”, knurrte Pogo kalt, aber verletzt.
“Dich natürlich!...”, protestierte Manson, doch Pogos Faust kam schneller geflogen, als er etwas dazusetzen konnte.
“Du bist ein verdammter, asozialer, Nutten fickender Abschaum!”, schrie er. “Denkst du, ich würde es nie erfahren, dass du einen eigenen CHANNEL bei Xtube [AN: Noch mal Schleichwerbung, haha :D ] hast?” Eine weitere Reihe von wüsten Beschimpfungen folgte, und anschließend stand er schnaufend und um einige Wut erleichtert in der Tür, und zurück blieb nichts als Leere und Trauer und ein Manson, dem jede gespielte Liebe aus dem Gesicht gewichen war, und auf dessen Gesicht sich einige rote Flecken zu bilden begannen. Sicher würden sich die blauen Flecken auf den nächsten Pornos gut machen.
Die Augen von Manson blitzten kalt. “Dachtest du etwa, ein hässliches Schwein wie du würde als einziger Partner taugen? Ich braucht Niveau und gutes Aussehen und verdammt nochmal, straffere Titten als deine! Was denkst du, warum ich dich nie an mich rangelassen habe! Mit dir im Bett?!”
Pogo hatte keine Lust und keinen Nerv, sich das anzuhören. Seine Welt zerfiel mit jedem Wort mehr in Trümmer und Scherben. Er musste sich schützen, aber er konnte nichts vernünftiges sagen, nur flüchten... “Niveau bei Nutten? Manson, hau ab. Meinetwegen verreck an Syphilis, aber hau ab und such dir verdammt noch mal einen anderen Keyboarder!”
Er drehte sich weg, nahm die zwei Taschen, in die er das Wichtigste verstaut hatte, und ging.
“Du würdest gerne eine Entschuldigung hören und zurück in deine heile kleine Welt kommen, Pogo. Ich kenne dich gut genug nach den Jahren, die ich dich hatte! Aber die wirst du nie bekommen, denn ich habe Würde, was man von dir nicht behaupten kann!”
Pogo ignorierte die Worte, obwohl sie sein Innerstes zerrissen. Er schwor nur insgeheim der Männerwelt ab und murmelte etwas, dass er Manson den Tod wünschte.
Wenig später war er sowohl in Mansons Band als auch in seinem Haushalt ersetzt; die Blondine aus dem Porno hatte ihn ersetzt. Zusammen mit Evan Wood, die immer Mansons Deckmantel der Öffentlichkeit gewesen war in der Beziehung zu Pogo.
Jener verklagte Manson, hatte jedoch keinen Erfolg, denn Manson hatte eindeutig mehr Geld für bessere Lügner. Pogo war gestorben. Doch Stephen lebte weiter und gründete eine Familie.
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