Shadee Blutfang

Luna Argenti
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    Re: Shadee Blutfang

    Anonymous - 02.06.2008, 20:24

    Shadee Blutfang
    Eine riesige Katze schleicht durch Sturmwind. Auffallend an ihr sind die Runen auf ihren Schultern und die sonderbar langen Ohren. Neugierig betrachtet sie die Stände um sich herum. Plötzlich stößt sie mit einem alten Mann, der aus dem Schatten der großen Waffenläden gerannt kommt zusammen. Augenblicklich formt sich der angespannte Körper der Katze um in eine noch sehr junge Elfe. "Ich bite um Verzeihung, werte Elfe."
    "Das macht nichts.", entgegnet Shadee kurz angebunden und macht Anstalten wieder ihre Gestalt zu wechseln. Schnell wieder hinaus aus dem Trubel und in den Schatten, wo man nicht auffällt

    Doch der Alte hält sie am Arm und spricht leise zu ihr: "Verweilt ncoh eine Weile. Ich bin ein Seher. Auf den Schreck und zur Entschädigung will ich umsonst einen Blick durch eure Zeit werfen und euch einen Rat geben.", zwinkert er ihr zu.
    "Ich kann allerdings nciht genau sagen, ob ich Vergangenheit oder Zukunft sehen werde...bitte, bleibt hier. Schließlich bekommt man so einen Rat nicht alle Tage!"
    Seufzend dreht sich Shadee zu dem alten Mann um. "Ich weiß wirklich nciht, ob ich das annehmen soll, zumal ich wirklich keinen Bedarf an eurem Rat habe, danke."
    Doch der mann lässt nicht locker. So setzt er sich mit der wiederstrebenden Elfe in den Schatten und schließt die Augen, um einen Blick durch die Zeit z werfen.....



    ...ihr eigentlicher Name war Shara du neh, was sich, mit kindischer Fantasie wohl für leichtere Aussprache schnell in Shadee änderte. Schon in sehr jungen Alter lief das kleine Mädchen von zu Hause fort, denn ihre Eltern hielten nichts von den Arbenteuern, von denen ihre Tochter träumte. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätte das Mädchen früh zu heiraten und bald für Enkel zu sorgen.
    Doch Shadee war schon immer dickköpfig gewesen und setzte ihre Ziele in die Tat um. Vom Hafen in Ruth'theran aus fuhr sie mit einem Schiff hinüber auf den großen Kontinent Kalimdor, wo sie auch schon bald eine Ausbildung als Kriegerin starten wollte. Doch schon bald merkte ihr Mentor, dass sie der Natur sehr Nahe stand und gewisse..Kräfte hatte. Bald schickte er sie zu einem der Druiden, der sie nur kurz testete und sie sehr schnell als seine Schülerin mitnahm in die östlichen Königreiche.

    Aus dem kleinen Mädchen mit Träumen wurde ein großes Mädchen der Taten. Schnell hatte sie ihrem Meister gezeigt, wozu sie fähig war und war schnell in ihrer Ausbildung vorangeschritten. Sie liebte ihren Mentor, wie einen Vater, da er stets wie einer zu ihr war. Doch bald sollte das Schicksal sie beide trennen, als ihr Mentor in ihrem 15. Lebensjahr im Kampf starb. Unter tränen zog sich Shadee immer mehr von der Gesellschaft zurück und wurde eine Einzelgängerin.
    "Schleicher" nannten sie die Jungen in der Großstadt, weil sie als Katze die EInsamkeit suchte.

    So blieb Shadee im Hintergrund, bis sie von einer Gruppe "wildlebender" Druiden entdeckt wurde. Gerne nahmen sie die geschickte Shadee auf in ihr "Rudel", wie sie es nannten. Doch schnell merkte sie, dass dieses Rudel, dass angehöriger anderer Völker im Wald jagte ncihts für sie war. So suchte sie wieder die Einsamkeit, bis sie "ihr" begegnete. Ihrer ersten Freundin, der Druidin Aýrah. Dies war ihre erste echte Freundschaft seit dem verjährtem Tod ihres Meisters. Sie erfuhr mehr über Aýrah und ihren Geliebten Squall, die Tragödie mit den Piraten, die die beiden erlebt hatten und zuletzt dem Zirkel des Silbermondes. Als sie dann einer Versammlung des Zirkels beiwohnte, fühlte sie sich sogleich wohl und trat somit dem Zirkel bei....

    "...Bis sie schon bald einen nächsten Tiefpunkt in ihrem Leben erreichen würde.", murmelt der Alte. Shadee blickt in skeptisch an. Sie hatte langsam genug von ihrer Vergangenheit und stand auf. Sofort öffnete der mann seine Augen wieder. "Darf man erfahrhen, was dieser nächste Tiefpunkt war?", fragt er neugierig. "Das ist etwas, über das ich nciht sprechen möchte, verzeiht.", sagte Shadee knapp.
    "Und sonst....was für eine Vergangenheit ihr hattet..das tut mir wirklich Leid um die viele Trauer..meine Güte."
    "Ihr sagt es.", spricht die Druidin, als sie ihre Gestalt wandelt und dem Mann den Rücken zukehrt, um wieder aufzubrechen...



    Re: Shadee Blutfang

    Anonymous - 20.07.2008, 15:16


    Shadee liegt auf einer Kiste, in einem Viertel von Sturmwind, als ein kleiner Menschenjunge vorbeirennt. Er bleibt stehen und mustert die Katze mit großen Augen.
    "Wer seid denn ihr?"

    Shadee lässt ein Grunzen hören und spricht mit krächzender Stimme zu dem Jungen: " Ich bin eine Druidin. Mein Name ist Schleicher. Und wer bist du, Kleiner?"
    Vor der rauen Stimme zurückgeschreckt tritt das Kind ein paar Schritte zurück.
    "M-mein Name ist M-Meridan"
    "Und was machst du hier so allein?
    "Ich suche meine Schwester", antwortet Meridan und blickt sich um. "Aber die Gleiche Frage könnte ich euch stellen, Sch-Schleicher."
    Grinsend verwandelt sich die Druidin in ihre normale Gestalt zurück.
    "Du bist ein kluges Kerlchen. Nun, ich sitze hier und hänge meinen Gedanken nach, weißt du."
    Meridan klettert auf die Kiste und setzt sich neben die Elfe.
    "Warum bist du nicht bei den anderen Nachtelfen, die dort hinten zusammen das Sommerfest feiern?", fragt er und blickt Shadee wieder mit neugierigem Blick an.
    ..Schweigen.
    "Sie sehen so fröhlich aus. Und sie singen auf eurer schönen Sprache."
    Shadee sieht den kleinen Jungen an, der sie mit so großen Augen mustert. Ein Lächeln zeigt sich kurz auf ihren Lippen.
    "Ach..weißt du, die anderen mögen mich nicht besonders..sie können ruhig ohne mich feiern."
    "Aha.", erwidert der Junge kurz angebunden und mustert Shadee.
    "Was sind das da für komische Zeichen auf deinem Gesicht?" Er zeigt auf die Tätowierungen auf Shadees Wangenknochen.
    "Ach..das..das habe ich meinen Eltern zu verdanken. Ich bin von zu Hause weggelaufen. Ich wollte nicht in einem Tempel als Priesterin Elunes verrotten, wie sie es von mir verlangten,weil alle aus meiner Familie bedeutende Priester in Darnassus sind, verstehst du? Ich wollte etwas erleben, die Welt sehen...
    Irgendwann haben sie mich gefunden..
    Als ich meinem Vater meine Meinung gesagt habe, über sein Denken über meine Zukunft, wurde er sehr wütend. Er verstieß mich aus dem Haus meiner Familie und brannte mich aus dem Stammbaum, der an der Wand hing. Und er hat mich mit diesem Mal versehen...."
    Shadee blickt kurz zu Boden.
    "Es markiert mich unter den Nachtelfen als Ausgestoßene. Leider kann ich nichts dagegen tun."
    "Warum sagst du den anderen nicht einfach, dass das ein gemeiner- oh, verzeih- ...dein Vater war?"
    Die Druidin muss über dieses Kinderdenken grinsen.
    "Das ist nicht so einfach.", erklärt sie. "Aber, dass mich die anderen meiden, stört mich nicht im geringsten, glaub mir."
    Sie lächelt den Jungen an.
    "Aber ich finde, eine solche Ungerechtigkeit sollte man nciht auf sich sitzen lassen.", sagt er bestimmt.
    "Da hast du bestimmt Recht...Was ist nun mit deiner Schwester? Wolltest du sie nicht suchen?"
    "Ach ja!" Meridan springt auf. "Ich muss sie finden, bevor es Abendessen gibt! Es war schön, dich getroffen zu haben, Schleicher. Hoffentlich sehe ich dich bald wieder.
    Shadee lacht.
    "Bestimmt", erwidert sie und sieht dem davonrennenden Jungen hinterher.



    Re: Shadee Blutfang

    Anonymous - 09.08.2008, 16:51


    Lautes Gelächter und Gesang erklingen im Parkviertel von Sturmwind. Um den Mondbrunnen herum brennen kleine, bläuliche Lagerfeuer, an denen ausgelassen Elfen feiern. Es wird Mondschein ausgeschenkt und erzählt. Nach und nach lockern sich auch die Zungen der Stilleren und bald plaudern auch sie heiter über ihr Leben.


    In einigem Abstand zum Schein der Feuer, im Schatten der vielen hohen Häuser, sitzt eine schwarze Katze. Allein.
    Nicht ganz schwarz...
    Smaragdgrüne Strähnen durchziehen ihr Fell und weiß schimmernde Male zeichnen sich auf ihren Schulterblättern ab.

    Schleicher beobachtet die anderen Nachtelfen, wie sie lachen und singen. Mit angelegten Ohren mustert sie die Männer, von den vielen Flaschen Mondschein schwankend und langsam leicht lallend.

    Ein leises, kehliges Geräusch entringt sich der Kehle der Katze, ähnlich einem Menschlichem Seufzen.

    Vielleicht hat sie der Alkohol unaufmerksam gemacht? Vielleichht trübt er ihren Blick? - Hoffnungsvolle Gedanken schießen Schleicher durch den Kopf. Schließlich ringt sie sich zu einer Entscheidung durch, wechselt im düstren ihre Gestalt und betritt langsam den Schein der Feuer. Niemand scheint sie zu beachten.
    Shadee tritt auf einen der Elfen zu, der hicksend und schwankend einige Gläser Mondschein balanciert und nimmt sich eines.
    Einen Sekundenbruchteil lang, kaum ein Wimpernschlag, lliegen ihre Augen im Schatten, als das Feuer flackert und durch das bläulich-weiße Leuchten ihrer Augen sind ihre schlitzartigen Pupillen zu erkennen. Der Elf, zwar immernoch schwankend aber plötzlich bei völliger Besinnung wird aschfahl und mustert Shadee von oben bis unten. Einer seiner Freunde kommt von hinten, klopft ihm auf die Schulter und erstarrt ebenfalls, als er Shadee erkennt. Nach und nach verstummt das Gelächter. Plötzlich scheint das Licht der Flammen die Szene in spöttisches, ja höhnisches Licht zu tauchen. Nur einige Augenblicke später steht Shadee inmitten eines Kreises. Keines der Gesichter scheint mehr belustigt. PLötzlich fängt das Geschrei an und zerreißt den Bann der Stille, der sich auf ale gelegt hatte. Mit lauten Rufen treiben sie Shadee hinfort, jagen sie den Park entlang!
    Schnell wechselt sie ihre Gestalt und wird wieder eine Katze. Sie rennt, fort von der schreinden Menge, fort von dem blauen Feuerschein. Schließlich hat sie die anderen Elfen abgehängt und trottet mit hängendem Kopf am Kanal von Sturmwind entlang. Sie blickt in das dunkle Wasser und betrachtet die Male auf ihren Schultern..
    Sie werden sie immer fortjagen, wenn sie mitfeiern will...
    Ihr Vater hatte erreicht, was er bezwecken wollte: Sie ist eine Ausgestoßene.



    Re: Shadee Blutfang

    Anonymous - 25.08.2008, 14:50


    Shadee schlenderte, gerade von einem Abenteuer im Schergrat zurück, wieder einmal durch die Straßen von Sturmwind. Ihr Blick streift gedankenverloren durch die Gegend, unschlüssig, worauf er verweilen soll. Auch ihre Gedanken fliegen.

    Ihr Aussehen, das in letzter Zeit ziemlich wild ausgesehen hatte mit den gelben Katzenaugen und der halben Gesichtshälfte einer Katze sind zurückgegangen. Ihre Augen offenbaren zwar immernoch den für Schleicher typischen, wilden, unruhigen Blick und die länglichen Schlitzpupillen, aber ihr Gesich ist wieder das einer Elfe. Ihre Bewegungen laufen zackig und ein wenig tierisch ab, wie sie es schon immer getan haben.

    Ohne es zu merken schlagen ihre Füße wie gewohnt den Weg zum Park ein, um die tägliche Runde dort zu drehen und nach dem Rechten zu schauen. Vielleicht ist sie in letzter Zeit auch nur so oft dort gewesen, um die anderen Elfen zu beobachten, doch diesen Gedanken wehrte sie immer wieder ab, wenn er versuchte ihren Kopf einzunehmen.
    Da sie unbewusst durch den Park schlendert, merkte sie nicht, dass sie sich nicht im Schatten bewegt. Als sie schlißlich den Kopf hebt und aufhört, den Boden zu betrachten, der unter ihren Schritten dahingleitet, bemrkt sie ihren Fehler. Sie ist umringt von anderen Elfen. Reflexartig zuckt sie leicht zusammen- unbemerkt.
    Sie legt die Stirn in Falten und geht zum Brunnen, ohne auch nur eines Blickes gewürdigt zu werden. Plötzlich blickt ein Nachtelf sie direkt an und -

    ..lächelt ihr zu, bevor er sich wieder abwendet!
    Shadee senkt völlig verwirrt den Kopf.
    Als sie ins Wasser blickt, sieht sie es: Sie hatte sich verändert. Ihre Ohren drehen sich nicht mehr in alle Richtungen, um jedes noch so leise Geräusch einzufangen. Ihre Züge sind nicht mehr wild. Sie öffnet den Mund und betrachtet überascht ihre kurzen (!) Eckzähne, die vor kurzem noch unnätürlich lang für eine Elfe gewesen waren.
    Als sie sich eingehender mustert fällt ihr auf, dass selbst ihre Bewegungen geschmeidig und typisch Elfisch geworden waren. Sie bewegt sich kaum noch wie ein Tier...
    Und die Male! Sie sind leicht verblasst! Sie sind nicht mehr die zwei leuchtenden grünen Zeichen, die ihre so lange das Leben schwer gemacht hatten.

    Das einzige, was sie daran erinnert sie selbst zu sein, sind die immernoch gelben Katzenaugen, die in ihrer Kindheit einmal weiß-blau gewesen waren. Einen Moment lang hatt das gelb allerdings einen leuchtend grünen Stich, was sofort verfliegt, als sie blinzelt.

    Ihre Gedanken überschlagen sich. Schließlich beruhigt sie sich und blickt sich um, endlich nicht mehr gejagt.
    Es geschieht *wieder* etwas mit mir, denkt sie. ...mein Äußeres, dass kürzlich noch einem Tier glich, wird langsam zu einer typischen jungen Nachtelfe..allerdings fühle ich, dass es damit noch nicht genug ist...


    Und dann fangen die höllischen Kopfschmerzen an...

    -------------------------------------------------
    ooc: Bald muss ich mit meiner Figur "Schleicher" langsam einmal aktuallisieren. Mir gefällt das jetzige Aussehen nicht mehr und die Skillung passt überhaupt nicht mehr in den Rahmen - "Schleicher" hätte niemals eine Robe und einen Heilerkolben getragen- . Langsam aber sicher werde ich meinen gesamten zusammengeschriebenen Flag resetten.[/i]



    Re: Shadee Blutfang

    Anonymous - 05.12.2008, 15:08


    Ein neuerliches Puzzelteil aus Shadees Leben und die wahren Umstände ihrer Familie sind für alle Interessierten zu finden in der Halle der Schriften in der Fortsetzung von "die zwei Seiten von Inari Mondblut".



    Re: Shadee Blutfang

    Anonymous - 31.12.2008, 13:24


    Monate sind vergangen, seid Shadees inneren Kampf. Sie gewann gegen die Wesenheit "Schleicher", die beinahe vollständig zu ihr geworden wäre. Seiddem ist sie wieder ihr eigener Herr.
    Erst kürzlich fand sie ihre verlorengeglaubte Schwester Inari wieder, die Shadee vor Jahren zurückglassen hatte, um die Welt zu erkunden.

    Doch nun regt sich in ihr etwas, was sie vernichtet geglaubt hatte. Etwas will nicht aus ihren Gedanken verschwinden...



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