Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

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    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Hochleistungsbrandmeist0r - 02.06.2008, 16:59

    Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra
    Nun.. Einstein hat mich auf die Idee gebracht, hierzu mal ein neues Thema
    zu starten.

    Wie denkt Ihr darüber, daß der RTD bei -F- angesiedelt ist?

    Seht ihr da Nachteile, persönlich oder organisatorisch,
    oder auch Vorteile?

    Oder gibt es auch Vorschläge, wie man es für uns verbessern könnte,
    sei es durch ausgliedern, oder bessere Strukturierung, Personaldichte etc.?


    In meiner persönlichen Meinung ist es ein Vorteil, daß wir den Rettungsdienst bei der Feuerwehr haben.
    Zum einen bin ich tatsächlich wegen einer recht idealistischen Einstellung,
    den Leuten zu helfen, zur Feuerwehr gekommen.
    Auch wenn ich damals selber noch dachte "Naja, das Weiße mußt halt mitmachen, kommst net drumrum".
    Später hab ich aber gemerkt, daß ich da wesentlich direkter am Menschen
    bin und daß ich dabei mindestens genausoviel Spaß habe wie auf der blauen Schiene.

    Auch habe ich durch die Ausbildung sehr viel gelernt und dies kam mir schon oft im Privaten sehr zu Gute (nicht als Nebenjob ;) ).
    Zum anderen, wie ich schon in einem anderen Thread erwähnte,
    haben wir dadurch eine gewaltige Vorhaltung an RA´s, wie sie keine
    andere Organisation schaffen könnte.

    Wenn man nun mal den SuperGAU annimt wie z.B. Eschede und dies hier
    nach Hamburg verlagert, hast man in kürzester Zeit locker Hundert qualifizierte Retter vor Ort und das Tagesgeschäft funzt immer noch.
    Auch bei kleineren Lagen denke ich, ist die Zusammenarbeit zwischen
    RTD und -F- einfach besser gegeben, da jeder weiß, was die andere Seite tut.

    Jetzt könnte man ja sagen, ein reiner RTD könnte besser mit -F- zusammenarbeiten, da sie ja nur RTD machen, aber das denke ich nicht.
    Ein Lehrgangskollege von mir kommt ursprünglich aus der allertiefsten Provinzrettung und meinte, er hatte nie nen Plan, was genau die Feuerwehr überhaupt für Taktiken und Vorgehensweisen hat und dieses
    auch nie in Unterrichten vermittelt wurde.

    So.. und nun könnt ihr euren Gefühlen freien Lauf lassen.

    MfG

    Hochleistungsbrandmeist0r


    Edit:Rächtschraibunk



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    der schipper - 04.06.2008, 09:22


    Du hast sicher recht mit deinen Ausführungen. Die Vorteile die du aufzählst, sind elementar und eine Begründung dafür, den RD bei der Feuerwehr zu haben. Ein Laufbahnverlaufsmodell in der vorhandenen Form würde es ohne RD wohl kaum geben.
    In der Realität sieht es leider so aus, das die eigentliche Aufgabe -Feuerwehr-
    immer mehr auf der Strecke bleibt. Die Fortbildung vieler Kollegen beschränkt sich auf den Rettungsdienst (Pflichtfortbildung). Die Besetzung von RTWs hat logischerweise immer Vorrang vor der Besetzung von Zugfahrzeugen. Das führt immer wieder zur Ausserdienstnahme von Einsatzfahrzeugen der "Feuerwehr".
    Die Menschen an der Wache, die deine Leistung beurteilen sollen, sitzen ausschliesslich auf dem Zug. Das heisst, deine Leistung im Rettungsdienst bleibt unbeurteilt.
    Ich denke man sollte darüber nachdenken, Teile des RD in andere Hände zu geben, um bei der Feuerwehr eine Entzerrung der Situation zu bekommen. Wenn lediglich 1-2 RTWs an den Wachen stehen, dann langt das doch! Der Rest und auch einige teure Sonderkomponenten könnten dann von privaten betrieben werden. Vielleicht sollte die Feuerwehr von dem Schwarz-Weiss-Denken abrücken und die Kooperation suchen.

    Liebe Grüsse



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    einstein - 05.06.2008, 00:01


    Hallo "Hochleistungsbrandmeistür"

    Natürlch hast du auf der einen Seite recht wenn du sagst, daß es gut ist wenn jeder Feuerwehrmann eine RA Ausbildung hat. Aber da fängt der Schuh schon an zu drücken.
    Nicht jeder ist RA.
    Z.B die ganzen Quereinsteiger G.D (Fahrzeugführer) sind nur Sanis, weil sie ja zu höhern Aufgaben berufen sind.

    Ich gebe dir auch recht das es auf jedenfall Sinn macht den Menschen in Notsituationen zu helfen, dafür sind wir da!
    Aber es reicht die Saniausbildung, um im ersten Moment Erstmaßnahmen ergreifen zu können, ( Wohnungsbrand, PKL ect.) um dann die Leute dem Rettungdienst zu übergeben.
    Wenn ich Krankenwagen fahren wollte hätte ich beim DRK anfangen können.

    Wir haben wir ein gefährliches Halbwissen, es sei denn der eine kniet sich Stoffmäßig in die Blaue Seite, der andere in die weiße Seite rein.
    Du kannst mir nicht erzählen das du beide Seiten 100% beherrscht, sei ehrlich.

    Dann die Geschichte mit den Stellen, (Laufsbahnverlaufsmodell)
    Ich war schon bei anderen großen BF's im Süden die keinen Rettungsdienst machen und da werden auch alle Hauptmeister.
    Mag sein das es ein paar wenige kleinere gibt bei denen es nicht so ist.
    Man muß denn Rettungsdienst abgeben, oder trennen. Er kann ja in der Hand von F. bleiben, aber die Leute eben dann nur für RTW einstellen.

    Aber wie gesagt, das wird F. nicht machen, weil dann eine Menge Geld fehlt, und etliche Stellen vom G.D. ( Fahrzeugführer, da kannst du ja bald die Straße mit pflastern) daran hängen, für die wir fahren müssen, und die so gut wie jede Nacht durchliegen können.

    Auf jedenfall würde meine Motivation um 100% steigen wenn ich diesen S..... nicht mehr machen müste

    So, eine angenehme Nachtruhe wünscht "Einstein"



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    firefighter - 05.06.2008, 07:18


    @ einstein

    Warum bist Du eigentlich nicht in den gehobenen Dienst gegangen ?

    Wenn man deinen Text so liest, ist im gD doch alles schicki und für dich wie geschaffen. Offentsichtlich muss man da garnicht mehr arbeiten ..... manchmal hilft richtiges hinschauen oder informieren, bevor man(n) schreibt. :idea:

    Oder bist Du erst seit gestern bei -F- ?



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Müller-Meier - 05.06.2008, 12:39


    Ich persönlich denke, dass man den Rettungsdienst nicht ganz abschaffen sollte. Denn auf Dauer nur Lösche wäre mir persönlich auch zu langweilig. Jedoch sollte darüber nachgedacht werden, wie man es mit den Aussenstellen handhaben könnte. Diese könnte man doch in private Hand geben. Und die RTW´s an den Wachen bleiben so wie sie sind, in F-Hand. Denn derezeit könnte man lediglich die Zeiten an den 24er sparen, in denen das Personal wechselt. Denn hier geht doch sehr viel Zeit drauf, denn die Aussenstellen werden ja nicht nur durch nahe Wachen besetzt.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    einstein - 05.06.2008, 15:36


    Hallo "firefighter"
    Natürlich ist alles schick und toll im G.D. Aber Arbeit macht mir nichts aus, solange sie nicht in weiß ist.
    Ich bin lieber vorne an der Front , wohlgemerkt der blauen Front.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    FireBeater - 05.06.2008, 19:56


    Ich find's gut, das hier mal zur Diskussion zu stellen! Immerhin ein Thema, bei dem wirklich ganz unterschiedlich Meinunge vorherrschen - und zwar innerhalb der Mannschaft.

    Natürlich sollte hier jeder ruhig schreiben, was er denkt.
    Bedenklich finde ich das aber schon, wenn immer wieder in die Richtung "argumentiert" wird: "-F- sollte den Rettungsdienst lieber abgeben, denn er ist mir zu anstrengend..." o.ä.
    Das kann doch wohl kein Grund zur Abgabe sein!

    Man bedenke: Wenn auf den RTWs keine Feuerwehrbeamten mehr sitzen, dann wird man dort deutlich unterbezahlte angestellte RAs antreffen. Was nichtakademische medizinische Fachkräfte angeht, stehen wir im Vergleich zu allen anderen nun mal noch ausgesprochen gut da (finanziell und was die Arbeitsbedingungen angeht). Das sollte sich manch einer ruhig gelegentlich in Erinnerung rufen!

    Ich finde jedenfalls, dass die Mischung aus blau und weiß unseren Job ausmacht und würde auf keins von beidem verzichten wollen!
    Allerdings sollte die höhere Arbeitsleistung in weiß auch honoriert werden.

    Beispielweise kann man kaum jemals am Dienstsport teilnehmen, wenn man in weiß eingeteilt ist. Da wäre es doch naheliegend, Überstunden zu gewähren für den Sport, den man dann zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft in der Freizeit machen muss.

    Ich fände es sogar angebracht, für den Rettungsdienst eine 40-Stunden-Woche anzusetzen. Die Bereitschaftszeiten weichen nunmal ganz erheblich von denen ab, die in blau anfallen. Und wenn in Folge von Überlastung Fehler gemacht werden, können die Folgen auf dem RTW eben erheblich ernster sein.

    Außerdem sollte es eine Altersgrenze geben, so dass beispielsweise Kollegen ab 50 generell nicht mehr regelmäßig als RTW eingeteilt werden.

    Es gibt BFs, bei denen das so praktiziert wird. Eine engagierte Personalvertretung (in der auch Leute sitzen, die das tägliche Rettungsgeschäft kennen) könnte sich ruhig mal für derartige Regelungen einsetzen. (Nebenbei wären alle Diskussionen über RTW-Punkte erheblich entschärft...)

    Von all dem abgesehen: Eine teilweise Auslagerung des Rettungsdienstes (wie z.B. Außenstellen) fände ich auch nicht grundsätzlich verkehrt. Allerdings sollte keiner glauben, dass das zu einer personellen Entlastung führt: Dafür werden ganz schnell wieder Stellen gestrichen und weniger Kollegen eingestellt...



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Rolf - 13.10.2008, 20:04


    Pro, Contra... Letzten Endes müssen wir uns im Klaren darüber sein. dass der RD unsere Stellen schafft. Und viele Stellen heißt auch mehr höhere Dienstgrade. Nicht nur im gD. Ohne RD gibs kein Laufbahnverlaufsmodell und keine HBM oder gar HBM/Z. Das ist Fakt. Dazu muss man nur in andere Wehren schauen, in denen es keinen RD gibt. Die werden dann bestenfalls OBM.
    Außerdem ist der RD doch gut. Fürs Image von F - von uns. Fürs Portemonnaie - aich unseres, .... Da gibs ne Menge weiterer Gründe. Und jeder, der zu -F- kommt, der weiß, dass 85% der Einsätze im RD anfallen. Man informiert sich ja vor der Bewerbung.
    Der RD schafft "Schnittstellen". Die vom RTW wissen, was die vom HLF machen und umgekehrt. Man arbeitet besser Hand in Hand. Ist doch auch nennenswert...
    Und ne weitere Berufsausbildung bekommt man auch noch geschenkt - die sonst echt teuer ist (wenn man den Schein mitbringt).

    Also eher Pro; so en gros betrachtet... ;)



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    oeltech - 13.10.2008, 21:49


    Rolf hat folgendes geschrieben: . Ohne RD gibs kein Laufbahnverlaufsmodell und keine HBM oder gar HBM/Z. Das ist Fakt.


    Es soll sogar HBM/Z geben ,die noch nicht mal RA sind.
    Das ist ein Hohn!!!!
    Und dann fährt der Z-Mann und der kleine BM -RA sitzt rechts.
    Na wie geil ist das denn.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    ich - 14.10.2008, 00:36


    Ich denke -F- sollte den RD nicht abschaffen, denn

    1. haben wir alle gewußt worauf wir uns einlassen.
    2. ist es doch auch abwechslungsreicher mal am Patienten zu sein.

    Das die motivation von Ars.. ist kann damit entschärft werden wenn

    1. endlich mal die ca.150 fehlenden Stellen aufgefüllt wird,
    2. der gD auch RD fährt

    und schon werden wir alle entlastet.


    @oeltech
    oeltech hat folgendes geschrieben:
    Es soll sogar HBM/Z geben ,die noch nicht mal RA sind.
    Das ist ein Hohn!!!!
    Und dann fährt der Z-Mann und der kleine BM -RA sitzt rechts.
    Na wie geil ist das denn.

    Das ist doch nun nicht wirklich ein Argument, denn die Z Stelle bezieht sich nicht auf RA.
    Man kann es sich "auch" auf der blauen Schiene verdienen.

    Und bei manchen Leuten hat -F- die Leute einfach nur mit den RA verarscht.
    Ich will aber damit nicht abstreiten das es auch schwarze Schafe gibt,
    aber man kann nicht alle über einen Kamm Scheren.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Skeletor - 14.10.2008, 10:23


    @ all:

    warum diskutiert ihr hier eigentlich schon wieder über dieses Thema?
    Ich kann mich den Worten von ich nur anschließen:

    es hat jeder gewusst, wie es bei F gehandhabt wird (ist es nicht genau das Gleiche wie mit der Diskussion der 24-Std-Dienste?).
    Normale Menschen informieren sich vor der Bewerbung über das Berufsbild. Und es ist ja nicht urplötzlich gekommen, dass der Rettungsdienst in Hamburg von der BF mit bearbeitet wird, also bitte warum diese Diskussion darüber? Auch hier ist meine Meinung wie mit den 24ern: wem es nicht passt, sollte sich umorientieren. Erst auf einen Job bewerben und dann passen die Dinge nicht. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen.
    Vielmehr sollten wir uns gemeinsam dafür stark machen, dass endlich das fehlende Personal eingestellt und unsere Arbeit erleichtert wird. Dann muss nämlich auch niemand über zu viele Stunden im Rettungsdienst meckern.
    Darauf sollten wir uns konzentrieren, nicht darauf das der Rettungsdienst abgeschafft wird.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Schnauze voll - 14.10.2008, 10:50


    Die Zeiten ändern sich.
    Als ich bei F angefangen bin, war der RTW-untaugliche Kollege die absolute Ausnahme. Auf meiner jetzigen WA sind von 35 Mann Stammpersonal gerade mal 18 Mann RTW-tauglich. 5 "Mitarbeiter" GD und der Rest der Mannen teilt sich auf in abgeordnet, RTW-untauglich und volldienstuntauglich. Wir müssen 3 RTW besetzen plus Kaufmann natürlich.
    Wenn mal 3 Mann krank sind, wird´s eng.
    So und jetzt soll noch mal einer sagen man wusste vorher auf was man sich bei F eingelassen hat.

    Werden die Bedingungen schlechter, wird´s die Motivation auch. Ist doch ganz logisch.

    An Sport braucht man gar nicht denken.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    knorkixxl - 14.10.2008, 11:09


    Moin,
    es geht doch nicht nur darum ob jemand Lust auf RD hat oder nicht, sondern ob die FW den RD noch leisten kann.
    Die 150 Mann die eingestellt werden müßten kannst du dir von der Backe pinseln. Also gibt es nur zwei Varianten :

    Variante 1:
    Nur noch HLGs
    ohne KLF (Wozu braucht man die eigentlich, wenn jeder RTW einen Evac-chair bekommt ???)
    F11 und F33 nur noch HLF

    Variante 2:
    RD an Hiorg abgeben
    Hier bieten sich idealerweise die Außenstellen an

    Und jetzt rate mal welche Variante der Bürger (-meister) bevorzugen würde ?

    Weder der BM (auch nicht in Vertretung), noch der AL werden den Arsch in der Hose haben, dem Bürger die Wahrheit zu präsentieren.

    Also ...

    ... mein Tipp wäre erstmal "heimlich" und Stück für Stück die Variante 1 und wenn FW dann komplett runtergewirtschaftet ist und nochmal 150 Stellen fehlen, dann kommt halt zusätzlich die Variante 2 zum tragen.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Müller-Meier - 14.10.2008, 14:30


    Das ich auch im RD fahren muss, wusste ich vorher, daher will und kann ich hier jetzt nicht darüber jammern.

    Das was aber sch.... ist, dass noch mehr Fahrzeuge in Dienst genommen werden bei gleichbleibender bzw. eher sinkender Personaldecke. Da auch hier ja nun mal RTW´s dabei sind, heißt es, dass evt. noch eher ein HLF ausser Dienst geht, da die RTW´s ja nun mal Personell den Vorrang haben.

    Diese Logik ist ja fast wie bei den Ladenöffnungszeiten. Nur weil diese länger sind, haben wir ja auch nicht mehr Geld über.



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    timtaler - 14.10.2008, 19:30


    Hallo in die Runde!!!
    Also, meine Meinung ist: Rettungsdienst ja, aber auf keinen Fall so wie er jetzt gehandhabt wird.
    1. 40 Std./Wo
    2. qualifizierte Fortbildung
    4. Vorgesetzte die wissen welche Leistung man erbringt
    5. Einsatzpauschale für Einsätze( damit die Leistung auch honoriert wird)

    Euch fallen bestimmt noch Punkte ein um die Liste zu vervollständigen.

    Gruß Tim



    Re: Rettungsdienst bei -F- ? Pro und Contra

    Stimme aus dem Untergrund - 15.10.2008, 01:05


    Um mal den Punkt Fortbildungen aufzugreifen. Soweit ich weiß gibt’s es einige Fortbildungen. Gerade im Bereich RD. Sicherlich gibt`s aber auch hier noch genug Ausbaupotenzial.

    ABER diese werden nicht an die Wachen weitergegeben, bzw. der einzelne muss sich selber darum kümmern. Das sehe ich als Problem an. Des Weiteren ist es doch so, dass man aus dem Dienst heraus nicht an Fortbildungen teilnehmen kann 1. wegen der offiziell nicht existierenden angespannten Personalsituation und 2. weil dann die Zugstärke runtergehen würde. Ergo bedingen sich Punkt 1 & 2.

    Ebenso sehe ich es als Problem an, dass von der Fw vorgeschrieben wird, man dürfe nur an Fortbildungen teilnehmen, die eine 10stellige Zertifizierungsnummer nachweisen. (ein Bekannter von mir durfte trotz Nachweis dieser Zertifizierungsnr. nicht an der Fortbildung teilnehmen, welche von einer anderen BF veranstaltet wurde. Angeblich gibt`s diesen Kurs auch in HH. Auf Nachfrage bei der Schule wurde aber mitgeteilt, dass es diesen Kurs nicht gibt…) Zudem wird doch von F verlangt, dass man die Fortbildungen in der Freizeit macht (siehe oberer Absatz Punkte 1 & 2) … Sein wir mal ehrlich: wer möchte immer seine Freizeit – die ja eh schon recht knapp bemessen ist – dafür opfern? Zumal es von Seiten der F weder Überstunden, noch Kostenerstattung gibt. Nicht mal die Fahrtkosten werden übernommen. Also gibt es keinerlei Honorierung für derartige Freiwilligkeiten, die ja letztlich F wieder zu gute kommen würden…

    Als ein weiteres Problem in diesem sehe ich noch, dass die Fortbildungen / Lehrgänge bei F auf eine bestimmte Anzahl an Schichten begrenzt sind, die unter allen F – Pauli`s einer Wachabteilung aufgeteilt werden müssen. Da bleibt sicherlich für den einzelnen kaum etwas über. – Mal abgesehen davon, dass F02, bspw. den LRA – Lehrgang für nächstes Jahr abgesagt hat. Angeblich wegen zu wenig Nachfrage. Aber soweit ich informiert bin, geht’s eher um etwas anderes, dass auch wieder einen ausschließlichen Vorteil für F bringen soll. Eine Prüfung nach BG. Somit wäre es also möglich als F – Paule mit dieser Fortbildung auf eigene Kappe Kurse im Bereich Erste Hilfe anzubieten. Grundsätzlich ja gut, gerade für den einzelnen F – Paul. Nur weigert sich F02 noch, da die diesen Vorteil für sich nutzen möchten. So wird bspw. schon Werbung in einzelnen Fahrschulen gemacht, dass die Fw Ausbildungen in Erster Hilfe anbietet. Für den einzelnen F- Paul gibt’s bestenfalls Fahrkosten & evtl. Überstunden geben. Die Gebühren für den Kurs gehen allerdings direkt an F.

    Das ist mal grob umrissen die Probleme, die ich im Bereich Fortbildungen sehe. Auch diese lassen sich sicherlich noch erweitern.



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