kleines Esszimmer

Verzaubert - Auch Jahre später
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  • Forum: Verzaubert - Auch Jahre später
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  • Alle Beiträge und Antworten zu "kleines Esszimmer"

    Re: kleines Esszimmer

    Isabella Swan - 01.06.2008, 17:01

    kleines Esszimmer
    ...



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 05.11.2008, 16:43


    <- Hufflepuff Gemeinschaftsraum ...

    Dieser Tei der Küche gefiel Cindy am besten - darum war sie auch hier her gegangen, dann war es wenigstens schön um sie herum, wenn ...
    Sie setzte sich auch einen der Hocker die um einen großen Tisch herumstanden und sah schon wieder aus wie ein Haufchen elend. Sie hielt immernoch Sams an. Höchst wahrscheinlich dachte der auch schon wieder ans Essen ... aber Cin wusste, dass si jetzt keinen einzigen Bissen würde rnzterbekommen ...
    Sie schwieg und wartete und wartete ...



    Re: kleines Esszimmer

    Samuel Stevens - 06.11.2008, 19:35


    cf. Gemeinschaftsraum

    Sam war seiner Freundin gefolgt. Während des ganzen Weges hatte sie gewschwiegen udn auch Sam hatte nicht gewusst wie er das Eis brechen sollte. Er hasste es, wenn es so ruhig war, doch alles was ihm eingefallen war, war ihm so fehl am platz vorgekommen. Also hatte er lieber den Mund gehalten.
    Als sie die vertraute Küche betraten, strömte ihm gleich ein köstlicher Geruch entgegen und sein Magen meldete sich augenblicklich. Cindy ging zu einem der Tische hin und setzte sich, während Sam ihnen eine Tasse heisse Schokolade und eine keksdose holte. Das stellte er dann auf den Tisch und setzte sich neben Cindy auf einen der Hocker. Kaum eine Sekunde später, hatte er schon den ersten keks verschlungen. "Also." fing er an. "Was genau hab ich verbrochen?" Er grinste leicht, doch irgendwie wollte sich die Stimmung nicht lockern. "Du darfst ruhig lachen." grinste er sie an und nahm sich den zweiten Keks.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 08.11.2008, 11:04


    Cin starrte auf die Keksdose ... erst nach einer Weile merkte sie, dass ihr Blick schon wieder verschleiert war. Energisch und etwas ärgerlich wischte Cindy die Tränen wieder weg und sah zu Sam auf.
    Was genau hab ich verbrochen?
    Du darfst ruhig lachen. Lachen?? Kann man das essen?., ungefähr so fühlte sich Cindy gerde, an lachen war wirklich nicht zu denken!!
    Sie stand auf und nahm auch noch Sams zweit hand in ihre und sah ihm in die braunen Augen .... das weckte Erinnerungen. Ganz genau so war Sam da gerstandn als er mit ihr Schluss gemacht hatte [ich hoff mal ich darf des behaupten :)] ... sie spürte eine TRäne ihre Wange runter rollen, und binzelte.
    D ... Duu bist in Emme verliebt, meinte sie leicht anklagend und schwieg erstmal. Erst als sie merkte, dass Sam knsapp davor war etwas zu erwiedern sprqach sie weiter, und ich bin in dich verliebt Sam!, das war nur npch ein flüstern, ihre Stimme versagte ...
    Sie atmete tief durcdh: Das geht alles nicht mehr, Sam. Ich kann nicht einfach so mitr dir befreundet sein - nicht mehr ...
    Es folgte eine Umarmung - sie strich ihm noch einmal durch die Locken. Danach küsste Cindy ihn noch kurz - aber mit einer Menge gefühle, flüsterte ein: Leb wohl, Sam!, und war weg ....
    Sie wusste wie es weitergehen würde - sie würde ihm ab jetzt aus dem weg gehen - so schwer es ihr auch fallen würde ...

    -> irgendwo nach draußen ...



    Re: kleines Esszimmer

    Samuel Stevens - 08.11.2008, 17:09


    Cindy war wieder eine Weile stumm, eigentlich war das ja jetzt schon Dauerzustand. Geduldig wartete er, doch als ihr wieder Tränen in die Augen stiegen, wollte er sie tröstend in den arm nehmen. Aber genau in diesem Moment stand das Mädchen auf. Sie nahm seine beide Hände in die ihre und schaute ihn an: Sam musste sich nun wirklich beherrschen um nicht noch mal zu fragen, was denn nun los sei. Er verstand immer noch nicht was los war. Auch wenn er das Gefühl hatte, diese Szene schon mal gesehen zu haben. Wahrscheinlich lag die Lösung mal wieder vor seiner Nase und er Idiot sah sie nicht. „D ... Duu bist in Emme verliebt.“ Meinte Cindy dann zögerlich. Das war nichts neues, aber was hatte denn nun Emme damit zu tun? Gerade als er etwas erwidern wollte, sprach sie weiter und er klappte den Mund wieder zu. „und ich bin in dich verliebt Sam!“ Die Worte hallten in seinem Kopf wieder und er schaute sie überrascht an. Hatte er sie richtig verstanden? Ihre stimme war leise gewesen, vielleicht hatte er ja etwas nicht mitgekriegt. Aber das war wohl kaum der Fall, Cindys Verhalten und einfach alles passte nun zusammen. Wieso hatte er nichts bemerkt? „I…Aber…“ Er wusste nichts zu sagen. Wie sie schon gesagt hatte, er liebte Emme, Cindy war seine beste Freundin. „Das geht alles nicht mehr, Sam. Ich kann nicht einfach so mit dir befreundet sein - nicht mehr.“ Dies schockte ihn dann, obwohl er ihre Gefühle verstand. Er wolle seine beste Freundin nicht verlieren. „Cindy, bitte..“ Sie durfte nicht gehen, sie konnten das hinkriegen, irgendwie: Sie hatten es nach ihrer Trennung geschafft, das hier konnten sie auch schaffen. „So muss es nicht laufen..“ flüsterte er ihr zu, doch sie umarmte ihn nur. Wieso musste das jetzt passieren? „Bitte Cin, ich brauche dich doch.“ Sie küsste ihn und ehe er sie aufhalten konnte, war sie verschwunden. Der Hufflepuff blieb enttäuscht sitzen. Sollte er ihr nach? Aber sie hatte ausdrücklich gesagt, dass sie ihm aus dem Weg gehen wollte. Sollte er ihr vielleicht nicht den Nachmittag geben um sich alles noch mal in Ruhe zu überlegen? Ewig konnte sie ihm nicht aus dem Weg gehen, sie waren in einer Klasse und er wollte es nicht so weit kommen lassen. Er stand auf, er musste woanders hin.

    Tbc. Mal sehen



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 07.12.2008, 21:35


    <- Gewächshaus

    Jessy kam mit Cindy in der Küche an.
    "Du hattest es ja scheinbar eilig.", sagte Jessy, als sie zu dem kleinen Tisch mit den Kannen ging. Sie goß sich zwei Tassen ein und stellte sie auf den Tisch.
    Sie holte noch ein paar Plätzchen und setzte sich an den Tisch.
    "So und nun meine Kleine. Jetzt erzähl mal, was hast du denn nun? Du kannst mir nichts vormachen.", sagte sie und nahm sich ein Plätzchen.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 07.12.2008, 21:51


    Wie kommst du nur um alles in der Welt darauf, dass ich irgendetwas habe?, fragte Cindy und nahm sich ein Keks.
    Mir gehts echt totl und vollkommen gut, oder was ist an mir so komisch, dass du gleich von irgendwas ausgehst, fragte Cin gespannt, erst wollte sie mal wissen, wie sie so auf ihre beste Freundin wirkte, dann würde sie schon erzählen, fals sie sich bis dahin überhaut etwas sicherer war, was mit ihn Gefühlen den übnerhaupt los war.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 07.12.2008, 21:59


    "Ich weiß nicht, u hast ihn so komisch angesehen, als wäre da etwas und du bist danach auch so, wie soll ich sagen , durch den Wind gewesen.", sagte Jessy und nahm einen Schluck von ihrer Schokolade. Sie ließ ihre Tasche auf den Boden sinken, denn sie wollte wirklich wissen, was da los war.
    "Magst du ihn?", fragte sie.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 07.12.2008, 22:06


    Magst du ihn?, Cin sah Jessy lange schweigend an, bevor sie auf diese Frage antwortete. Sie versank ein bisschen in den ereignissen in dem Schuljahr. Mit Sam war sie zuletzt hier gewesen und hatte ihm die FReundschaft gekündigt .. nicht gerde nett von ihr. Außerdem konnte sie es nicht mehr nachvollziehen. Ja, sie liebte Sam, aber mittlerweile eben als Freund. Besten Freund. Sie hatte ihm den Songtext geschreben von "true Friend" - ja, den Song hatte sie irgendenwann mal für Sam und Jess geschrieben. Sie grinse. Und sie hatte vil mit Basti geredet, über Gott und die Welt - naja eigentlich weder über das eine noch über das andere ... Cin hatte sich bis jetzt gedacht Basti wäre wie... wie ein geoßr Bruder eben. Man konnte mit ihm reden und sie fühlte sich irgendwie wohl und beschützt bei ihm. Sie hatte Basti in letzter Zeit in ihr HErz gewschlossen, als Freund, alös Bruder ... und jetz war sie auch noch in ihn verliebt - oder was? Das alles dachte sie wohl in wenigen SEkunden doch dann nichte sie und lächelte Jess an: Ich glaub schon ...



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 07.12.2008, 22:35


    Jessy sah Cindy an. Sie dachte nach. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor.
    Dann kam ein Ich glaube schon... und über Jessys Gesicht breitete sich ein Lächeln aus.
    "Kommst du damit klar?", war ihre erste Frage, denn vor ein paar Tagen saßen die beiden noch am Waldrand und Cindy war wegen Sam so fertig.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 07.12.2008, 22:40


    Cin nahm jetzt auch einen schluch von ihrem Kakao. Neein, ich will mich nicht verlieben ... Einerseits fühl ich mich bei weitem noch nicht so weit, und will einfach mal keinen Freund haben, und auf der anderen Seite verlieb ich mich ja doch irgendwie ohne das alles richtig zu kapieren. Ich weiß ja nicht Jess, er ist Sams bester Freund, antwortete cindy dann. Tatsächlich wollte siesich momentan gar nicht verlieben ...



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 07.12.2008, 22:56


    "Das ist ja natürlich dumm.", sagte Jessy und dachte nach.
    "Und du bist dir sicher, dass du ihn wirklich so magst?", fragte sie dann.
    "Und vorallem, was ist nun mit Sam? Redet ihr wieder miteinander?", fragte Jessy. Sie hatte das Gefühl wieder was falsch zumachen, doch konnte sie ja mal fragen.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 08.12.2008, 19:28


    Cindy trank nochmal einen Schluk und antwortete erst dann: Ja ich denke ich mag ihn wirklich, nur ... ich will ihn nicht so mögen. Ich will diese ganze achterbahnfahr nicht schon wieder erleben. ich meine, wenn ich mich verliebte gebe ich ihm doch nur die chace mir wehzutun - oder? Was, wenn das selbe passiert wie mit Sam? , fragte cin etwas hiflos.
    Naja, ich glaub ja, bis jetzt hatte ich noch nicht die Möglichkeit dazu - aber ich hab mich entschudigt .... per songtext. Das letzte war eher zu sich selbst gesprochen als zu Jess.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 08.12.2008, 21:47


    Jessy sah Cindy an. War es wirklich so falsch, dass sie schon wieder Gefühle für jemanden hatte? Sie konnte sich doch nicht, wegen der Sache mit Sam vor einem anderen und gerade der Liebe verschließen.
    Jessy sah Cindy an.
    "Hey meine Maus. Meinst du wirklich es ist das Beste zuversuchen deine Gefühle runter zuschlucken? Ich meine ist das nicht viel schwerer, als es darauf ankommen zulassen? Willst du dein ganzes Leben kein Risiko mehr eingehen? Nur weil dir mal so was doofes passiert ist?", fragte Jessy und sah ihrer besten Freundin in die Augen.
    "Hey, wenn du dir das entgehen lässt, vielleicht kommt ja so eine Gelegenheit nie wieder und Basti ist doch echt ein lieber. Meinst du er tut dir so was an? Gut, Sam ist auch ein ganz lieber, aber was kann er für seine Gefühle? Du solltest dich genauso wenig gegen deine stellen, wie er.", sagte Jessy und nahm einen Schluck. Sie hoffte, dass sie Cindy helfen konnte, denn sie wollte nicht, dass es ihrer Freundin so schlecht ging.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 18:35


    Ich hsab ja jetzt auch nicht vor für immer solo zu bleiben. Aber Sam konnte echt nichts für seine Gefühle, und was ist jetzt wenn ein Emme Klon auftauch und Basti siuch in die verliebt - dann kann er auch nichts dafür. Und wenn zweimal hintereinander ... salso, wenn mein Herz dann schon wieder zrbricht, dann halt ich das echt nicht mehr aus. Es war ja jetzt auch fast kein abstand dadazwischen und was Sam angeht. Ich hab ihn zwischendurch richtig gehasst, und ich hasse ihn dafür, dass ich ihn hassen musste, erzählte Cin schnell.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 18:40


    Jessy hörte sich die Worte ihrer Freundin genau an.
    "Vielleicht hast du recht. Vielleicht brauchst du etwas zeit, aber versteife dich nicht. Lass es auf die zukommen und du wirst sehen, es wird sicher alles besser.",sagte Jessy und fügte in Gedanken hinzu. Hoffe ich jedenfalls. Denn wenn nicht, dann würde sie mal einen Kerl die Meinung sagen. Keiner durfte ihren Freundinnen das Herz brechen. Die meisten Jungs machten das ja scheinbar ganz gut.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 18:48


    Hmm, machte CIndy, da dsie gerde einen großen Schluch Kakao im Mund hatte ... .
    Ja, bestimmt hast du Recht ..., stimmte sie dann zu und fügte leise hinzu: Manno, ich hab richte Schulgefühle ... mich stört es irgendwie gewalltig, dass ich mal so sauer aus Sam war, dass ich ihn wirklich gehast hab - das will ich ja gar nicht!



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 18:51


    "Hey, mach dir mal deswegen bitte nicht solche Schuldgefühle. Ich hatte so was auch und ich glaube das ist ganz normal, denn wenn einer dir das Herz bricht, dann kannst du auch sauer sein.", sagte Jessy uns lächelte Cindy zu.
    "Und so lange bei euch jetzt wieder eine Freundschaft ansteht, dann ist es doch okay.", fügte sie schnell hinzu und nahm sich noch einen Schluck kakao.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 18:55


    Naja, ich halt das ja nicht für normal, aber bitte ... lies mal:

    I probably shouldn't say this
    But at times I get so scared
    When I think about the previous
    Relationship we shared

    It was awesome but we lost it
    It's not possible for me not to care
    And now we're standing in the rain
    But nothin's ever gonna change
    Until you hear, my dear

    The 7 things I hate about you
    The 7 things I hate about you,oh you
    You're vain, your games, you're insecure
    You love me, you like her
    You make me laugh, you make me cry
    I don't know which side to buy
    Your friends they're jerks
    When you act like them, just know it hurts
    I wanna be with the one I know
    And the 7th thing I hate the most that you do
    You make me love you

    It's awkward and silent
    As I wait for you to say
    What I need to hear now
    Your sincere apology
    When you mean it, I'll believe it
    If you text it, I'll delete it
    Let's be clear
    Oh I'm not coming back
    You're taking 7 steps here

    The 7 things I hate about you
    You're vain, your games, you're insecure
    You love me, you like her
    You make me laugh, you make me cry
    I don't know which side to buy
    Your friends they're jerks
    When you act like them, just know it hurts
    I wanna be with the one I know
    And the 7th thing I hate the most that you do
    You make me love you

    And compared to all the great things
    That would take too long to write
    I probably should mention
    The 7 that I like

    The 7 things I like about you
    Your hair, your eyes, your old levi's
    And when we kiss, I'm hypnotized
    You make me laugh, you make me cry
    But I guess that's both I'll have to buy
    Your hand in mine
    When we're intertwined everything's alright
    I wanna be with the one I know
    And the 7th thing I like the most that you do
    You make me love you

    You do

    , forderte Cindy Jess auf und wühlte einen kleinen Zusammengefalteten Zettel aus der Hosentasche - sie schleppte ihre Songtexte immer mit rum ... .
    Über Sam ....



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 19:16


    Jessy sah zu, wie ihre Freundin einen ihrer bekannten Zettel hervor kramte.Sie nahm ihn und lass.
    Während sie lass nickte sie immer ihren Kopf.
    "Man, der ist aber toll. Klar, gut schneidert er nicht ab. Aber Talent hast du.", sagte Jessy und sah Cindy an. Wahrscheinlich wollte die eher was anderes hören, doch wusste Jessy nicht so recht, was sie sagen sollte.
    "Aber das ist doch nur, was du denkst. Was soll daran falsch sein?", fragte Jessy dann und sah Cin genau an.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 19:28


    Als Jessy fertig gelesen hatte überflg Cindy selbst nochmal schnell die Zilen, die sie vor circa einer woche geschrieben hatte.
    Ja, es ist ganz genau das was ich fühle. Sie nickte und faltete de Zettel wieder sorgfältig zusammen. Naja, wie gesagt, jetzt is ja alles wieder okay, lächelte sie und sah jess an.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 19:39


    Jessy lächelte zurück.
    "Siehst du, also mach dir mal nicht so einen Kopf.", sagte sie und schnappte sie einen Keks.
    "Was wollen wir denn machen, wenn der Kakao alle ist?", fragte Jessy und hoffte, dass CIndy eine Idee hatte und sich so vielleicht von der ganzen Sache mit Sam und Basti ablenken konnte.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 19:52


    Der wird mal alle?, fragte Cindy mit einem gespielt hysterischem Unterton ...
    Hmm, was könnten wir denn dann machen, überlegte sie laut .. öhm ... gute frage, stelllte sie dann fest ...



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 20:05


    Jessy musste lachen. "Ja wohl oder übel, aber ich kann..", sagte sie und stand auf und ging zu der Kanne und ging damit dann wieder zu CIndy.
    "Der Dame auch neuen reichen.", sagte sie und grinste ihre Freundin an.
    "Also Slytherin ärgern finde ich doof. Was meinen sie my Lady?", fragte Jessy gespielt hochnäßig. Und konnte sich vor lachen bald nicht mehr halten.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 20:19


    Nee dange, grinste Cin. Nein, doch keine Slytherins, wir sind doch etwas viel besseres als [i]die[/i], antwortete Cindy lachend und ebenfalls in Slytherinstimme. Nee, da muss uns was besseres einfallen, meinte sie dann, nachdenklich.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 20:31


    "Hausaufgaben machen.", witzelte Jessy uns setzte sich wieder auf ihren Platz, nachdem sie sich noch etwas Kakao eingegossen hatte.
    "Was kann man in einem großen Schloß wie Hogwarts machen, wenn man zu zweit ist und weiblich?", fragte sie sich.
    "Einen Gemeinschaftsraum auf den Kopf stellen oder vielleicht Jungs ärgern.", schlug Jessy vor.



    Re: kleines Esszimmer

    Johanna Davids - 10.12.2008, 20:37


    JOw, das is echt schwer. Da is das Schloss schon mal so groß, und dann weiß man nichts damit anzufangen, ne schande sowas, meinte cindy und drank den letzten Schluck ihres Kakaos aus. Hmm ... Wenns dir Recht ist, machen wir nichts mit jungs, okay?



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 20:46


    "Schon klar.", sagte Jessy. "Schwere Sache.", sagte Jessy und sah in ihre Tasse.
    "Hast du Lust, vielleicht auf ne Runde Langeweile in der Bibliothek? Wenn nicht musst du dir jetzt was einfallen lassen.", sagte Jessy und grinste Cindy an.



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 10.12.2008, 20:51


    Why not? Also dann, gehn wir also??, fragte Cindy und stand schonmal auf, allerdings nicht ohne sich noch ein keks zu schnappen. Mhhh, machte sie und wartete an der Tpr auf ihrere Freundin.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.12.2008, 22:47


    Jessy sah Cindy entgeistert an.
    "Dass ist jetzt nicht dein Ernst,oder?", fragte Jessy ihre Freundin, denn Langweilen in der Bibliothek? Wie konnte sie so was freiwillig machen?
    Jessy stand dann aber doch auf und ging zu Cindy.
    "Wo wollten wir nochmal hin?", fragte Jessy und hoffte, dass Cindy sie irgendwo anders hinschleifen würde, als in die Bibliothek.

    (ooc: schleife sie aber bitte trotzdem dahin. xD)



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 11.12.2008, 16:46


    [Was? wie jetzt - zur Biblio, oder doch wo anderes hin??]



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 11.12.2008, 17:04


    (ooc:zur Bibliothek)



    Re: kleines Esszimmer

    Anonymous - 11.12.2008, 17:16


    Ach komm schon, ich bin mir sicher selbst in der Biblioth kann man tolle Sachen machen und wenns nur die Biblothekarin ärgern is, grinste sie, als Jessy endlich aufstend und zu ihr kam. Na komm schon ...

    -> Biblio



    Re: kleines Esszimmer

    Daphne Honnet - 22.12.2008, 12:55


    cf. Mädchentoilette (+Violette)

    Die hochnäsige Slytherin hatte, als sie dieses ganze Pack vor der Kèche gesehen hatte, ein paar abfällige Bemerkungen gemacht ehe sie an ihnen vorbeistolziert war und die Küche betrat. Die hauselfen würdigte sie keines Blickes und ging sturstracks in das kleine Nebenzimmer, wo sie sich hinsetzte. "Ein Butterbier und zwar zackig!" fauchte sie einen der rotbraunen Elfen an, die sofort in die Küche eilte. Daphne liebte es andere herumzukommandieren und diese Hauselfen taten auch immer was man ihnen sagte. Sie trommelte mit ihren lackierten Fingernägel auf das Holz des Tisches während sie auf das Bier wartete. Doch das war nicht das einizge, sie spähte immer wieder zum Fenster hinaus, ob sie keine Antwort von Kate bekommen hatte. Violettes handtasche stand auf dem Tisch, fest verschlossen, der Inhalt sollte ja nicht plötzlich davongehen.
    Sie holte ihren kleinen Taschenspiegel, den sie immer bei sich hatte, heraus und überprüfte noch kurz ob ihre Haare richtig sassen.



    Re: kleines Esszimmer

    Violette Valentine - 22.12.2008, 14:13


    Mädchentoilette

    Violette lächelte Amüsiert über Daphnes Bemerkungen während sie ihr folgte und sich denn Weg durch die Hauselfen bahnte. Sie setzte sixch in dem Nebenraum neben Daphne & meinte zu einer Hauselfe He Du! bringst du mir bitte ein Glas Elfenwein bringen?dann beobachtete sie Daphne wie diese ihre Haare Kontrolierte



    Re: kleines Esszimmer

    Daphne Honnet - 22.12.2008, 14:45


    Miss Honnet klappte den Spiegel zu, als sich das Mädchen neben sie etzte. "Vio, mit 'bitte' kommst du nicht weit. Die meisten sagen zwar immer, man würde nur etwas mit 'bitte' erreichen, doch das ist eine Lüge. Niemand nimmt dich ernst, wenn du um etwas bittest. Wenn du etwas willst, musst du befehlen oder es dir einfach nehmen." erklärte die Slytherin der Jüngeren. "Und du darfst auch nicht mit leiser Stimme sprechen, dann kommst du deinem gegenüber verängstigt vor. Deine Stimme muss durch den Raum ertönen, damit auch keiner dich ignorieren kann." Daphne hatte dies alles von ihrem vater erklärt bekommen, als sie noch ein kleines Mädchen gewesen war. Für sie war es nun kein Problem mehr, das geübte, undurchschaubare Pokerface aufzusetzen und die Leute nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Die Elfe, die Daphne vorhin angeschnauzt hatte, brachte das Butterbier und stellte es auf den Tisch. Die Blonde nahm einen grossen Schluck, ehe sie sich wieder an Violette wandte. "Siehst du? 'Bitte' braucht man nicht. Ebenso wie danke, das solltest du dir für Freunde aufheben, nicht für unwichtige, andere Figuren."



    Re: kleines Esszimmer

    Violette Valentine - 22.12.2008, 14:54


    Vio war zwar etwas vewundert über die neue Lektion aber testete es aus da die Elfe ie unbeeindruckt ansah & einfac nix machte das verärgerte Vio etwas und sie meinte kalt He du Kleiner Giftzwerg ntweder du bringst mir jetz das was ich will oder du wirst es beräuendann sah sie wieder zu Daphnewar das besser? die hauselfe rasste mitlerweile los



    Re: kleines Esszimmer

    Daphne Honnet - 22.12.2008, 15:07


    Daphne beobachtete die Szene, als Vio der Elfe etwas befahl. "War das besser?" Auf dem schönen Gesicht der Slytherin breitete sich ein Grinsen aus. "Viel besser. Du erreichst viel mer als mit einem 'Bitte'." Das letzte Wort sprach sie spöttisch aus. "Nur Blutsverräter und das ganze Pack sagen 'bitte' wenn sie etwas haben wollen. Das ist auch der Grund warum wir etwas viel schneller bekommen als die." Sie warf ihr blondes Haar über die Schulter. Und weil sie inzwischen Respekt vor uns haben. Sie musterte die Rawenclaw einen Moment lang. Sie hatte ganz vergessen, dass Violette noch viel mehr lernen musste und ihre alte Gewohnheiten änderen musste. So hatte keiner Angst vor ihr, das mussten sie ändern. "Du sagst, deine Freunde würden dich meiden? Immernoch wegen Jesse's Tod oder auch wegen uns Slytherins?" erkundigte sie sich. Man wollte ja genau Bescheid über alles wissen.



    Re: kleines Esszimmer

    Violette Valentine - 22.12.2008, 15:15


    der Elf kam zurück & gab es vio. Sie bemerkte das die Hauselfe Zitterte und lächelte spöttisch//selbst schuld//Ok jetzt weiß ich es ja & gibt es sonst noch solche dinge an die ich mich halten soll?vio nippte an dem Glas & lehnte sich zurück sie wollte so viel wie nur möglich von ihrem Vorbild lernen wie nur ging//schon peinlich das ich davon überhaupt keine Ahnung hab//



    Re: kleines Esszimmer

    Daphne Honnet - 22.12.2008, 15:35


    Der Elf gehorchte Violette nun sofort und gab ihr gleich das bestellte Getränk. "Ok jetzt weiß ich es ja & gibt es sonst noch solche dinge an die ich mich halten soll?" Daphne trank noch einen schluck ehe sie die frage des Mädchens beantwortete. "Nun, zu allererst musst du selbstsicher wirken. Momentan siehst du normal aus, du stichst nicht aus der Mengeheraus. Wenn dan nur weil du ein trauriges Gesicht aufgesetzt hast. Wenn ich, oder einer meiner Freunde, den Raum betreten, bemerkt das sofort jeder. Es ist egal wie die anderen darauf reagieren, die Hauptsache ist, dass dich jeder sieht." Sie hielt kurz inne und setzte dann wieder ein mitleidiges Gesicht auf. "Ach, ich sollte dir das gar nicht erzählen, du willst ja nicht, dass deine Freunde dich nachher noch mehr meiden." Sie seufzte gespielt und blickte Vio mit dem traurigstem Blick an, den sie draufhatte. Langsam wurde dieser Text langweilig, doch sie musste der Rawenclaw zeigen, dass sie sich entscheiden musste. Dass sie dabei die schuld auf die anderen schob war natürlich geplant.



    Re: kleines Esszimmer

    Violette Valentine - 22.12.2008, 15:55


    anderes Auftreten ok sie zog die Informationen Förmlich in sich auf Ach so schlimm werden sie darauf schon icht reagieren & falls doch ist dasihr problemsind doch sowieso fast nur Schlammblüter & Blutsverräter

    [sry das des so lang gedauert haben da ich gerade am putzen bin]



    Re: kleines Esszimmer

    Phoebe Wings - 22.12.2008, 21:58


    <- Versammlungsraum der Schülerzeitung

    Phoebe kam mit ihrer Tasche und dem Pergament in der Hand in den kleinen Raum. Vor der Tür standen einige ältere Schüler, doch kannte sie die alle nicht so wahnsinnig gut, bis ehernur flüchtig. Als sie in den Raum kam, blieb sie kurz stehen.
    "Ohh, Entschuldigung.", waren ihre ersten Worte, als sie als erstes Daphne erblickte und dann Violette.
    "Ich bin gleich wieder weg.", sagte sie und ging mit gesenktem Blick zu dem kleinen Tisch. Sie wollte ja nur einen Kakao und eigentlich hier nachdenken, denn wo sollte sie denn auch schon hin?



    Re: kleines Esszimmer

    Daphne Honnet - 23.12.2008, 20:12


    Die Slytherin wollte gerade weitermachen und Violette erklären, wie sie sich verhalten sollte, damit man Respekt vor ihr hat, als die Tür aufging und so ein Gör reinkam. "Ich hoffe doch das ist keine Freundin von dir oder?" Sie blickte das blonde Mädchen angewidert an, als diese zu einem Tisch hinging. "Lust zu zeigen was du kannst? Ohne den Zauberstab zu benutzen, noch nicht." Fies lächelnd stand die Slytherin vom Stuhl auf. "Ich bin gleich wieder weg." Sie lachte kurz auf. "Das will ich aber auch hoffen, denn wir spielen hier nachher nicht Babysitter doer sowas. Ausserdem wollen wir unsere Ruhe haben und so ein Gére wie du, stört nur." meinte sie und trank einen weiteren schluck. Dann sah sie zu Violette. "So, versuch du es mal. Natürlich nur wenn du willst!" Sie warf einen kurzen Blick auf die Uhr, viel zeit hatte sie nicht mehr.



    Re: kleines Esszimmer

    Violette Valentine - 23.12.2008, 21:45


    Vio wollte gerade Phoebe begrüssen als Daphne meinte "Ich hoffe doch das ist keine Freundin von dir oder?" vio seufzte innerlich Schüttelte jedoch denn kopf dann sah sie zu Phoebe oder bessergesagt warf sie einen Eiskalten & Hochnäsigen Blick auf Phoebe Sie mochte Phoebe Zwar jedoch wollt sie Daphne nicht endtäuschen & das hatte bei ihr Priourität



    Re: kleines Esszimmer

    Phoebe Wings - 23.12.2008, 21:52


    Phoebe goß sich einen Kakao ein, während sie die Worte der älteren Slytherin hörte.
    "Das will ich aber auch hoffen, denn wir spielen hier nachher nicht Babysitter doer sowas. Ausserdem wollen wir unsere Ruhe haben und so ein Gére wie du, stört nur."
    Phoebe blieb einen Moment der Mund offen stehen. Was bildete die sich denn bitte ein? Eindeutig zu viel.
    Phoebe drehte langsam ihren Kopf und fing dann auch noch den Blick von Violette auf und kam sich dann wie in dieser Muggelsendung Versteckte Kamera vor. Sie nahm sich einen Keks und biss herein.
    Dann warf sie sich ihre Tasche über die Schulter.
    "Tut mir ja auch leid, dass ich die beiden Damen beim neusten Tratsch störe. Ich will nur noch schnell einen Keks, dann könnt ihr wie vorher weiter machen.", sagte Phoebe und nahm sich einen Keks und versuchte die Tasse durch das Zimmer zubalancieren, denn die Tasche und der Keks machten es ihr nicht gerade leicht.



    Re: kleines Esszimmer

    Violette Valentine - 24.12.2008, 03:45


    vio wandte sich wieder Daphne zu konnte Phoebe aber noch aus dem Augenwinkel sehen & als sie sah wie Phoebe ihre Tasse trugfand Vio sah sie aus wie ein wehrloses Opfer//ich muss Daphne irgendwie ablenken nur wie? denn fieß Schauen & Arrogant verhalten is ja noch Ok aber Phoebe is immerhin noch eine Freundin von mir auch wenn sie jetz bestimmt ziehmlich sauer auf mich ist ich muss ihr helfen//Letty stieß mit ihrem Ellenbogen gegen ihr Glas(es sah aus wie ein Versehen) so das der innhalt des Glases im hohen Bogen in Vios Gesicht und dem was sich darunter befindet ladeteSo ein Mist! sie versucht unter dem Tisch so das Daphne es nicht sehen konnte Phoebe zu signalisieren das sie sich beeilen sollte



    Re: kleines Esszimmer

    Daphne Honnet - 26.12.2008, 14:31


    Daphne beobachtete die Szene, doch ihr kam es vor als ob Vio nicht mit ganzem Herz dabei war. "Ist gut jetzt, ich denke sie weiss, dass sie gerade stört." EinBlick auf die Wanduhr liess die Slytherin eine Spur bleicher werden. "Verdammt!" fluchte sie leise und stand mit einem Sprung vom Stuhl auf. Sie musste sich dringend auf den weg machen, Juan war immernoch angepisst wegen der Sache mit den Zauberern, da sollte sie ihn nicht noch mehr Grund zum Meckern geben. "Süsse, ich muss leider los..Wir sehen uns morgen, ja?" Sie gab ihr einen flüchtigen Kuss auf die Wange und drückte das Mädchen kurz. So schnell sie in den Stöckelschuhen laufen konnte, sie war inzwischen geübt darin, tänzelte sie aus der Küche.

    tbc. vor den Kerkern



    Re: kleines Esszimmer

    Phoebe Wings - 26.12.2008, 21:51


    Phoebe hatte Probleme mit ihrer Tasse, dann sah sie einen Moment zu Violette und ihr fiel ach noch etwas runter, so schwankte Phoebes Tasse gleich noch mehr.
    Als Daphne dann auch noch scheinbar sehr eilig aus dem Raum lief fiel ihre Tasse zu Boden und Phoebe kniete sich nieder.
    "Es kann echt langsamnichtmehr schlimmer kommen.", sagte sie und saß vor dem Scherbenhaufen. Nachdem sie eine Weile die Scherben vor sich betrachtet hatte zog sie ihren Zauberstab hervor und reperierte die Tasse wieder und machte den Boden sauber. Sie traute sich gar nicht erst zu Vio zusehen und so stand sie aufund brachte die Tasse wieder zu dem Tischche. Sollte sie noch etwas trinken? Vielleicht würde sie dann ja ruhiger, doch störte sie nicht auch so noch???



    Re: kleines Esszimmer

    Isabella Swan - 28.12.2008, 18:39


    Zeitsprung



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 10.02.2009, 21:23


    <-Tanzfläche

    Melinda kam mit Linus in die Küche und ließ nun seine Hand loß. Sie war so nervös. Sie wollte die Freundschaft nicht kaputt machen, doch musste sie mit ihm reden. Sie ging zu dem Tisch mit den Getränken.
    "Willst du auch was?", fragte sie und versuchte sich einen Kaffee einzugießen, doch war sie so nervös, dass sie es lieber sein ließ.
    "Ich kann mich sehr wohl blamieren."; sagte sie, während sie sich wieder zu ihm umdrehte.
    "Und das alleine schon dadurch, dass ich etwas sage, was ich vielleicht nicht sagen sollte.", sagte sie und schluckte schwer, als sie in seine Augen sah.
    Warum ist es nur so einfach es zu denken, aber so schwer es ihm zusagen?", fragte sie sich und hielt sich an einem der Tische fest.



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 10.02.2009, 22:08


    <- Tanzfläche

    Er folgte ihr - was blieb ihm auch anderes übrig - aber so sah er es auch garnicht, er wollte ihre Hand eigentlich garnicht loslassen, aber in der Küche angelangt, hielt er es dann doch für besser, da er einfach zu angespannt war.
    was will sie?
    Fragte er sich fieberhaft und ging in Richtung der Kaffeekanne, die sie dann doch hatte stehen lassen.
    Warum ist so nervös, so ist sie doch sonst nicht...
    Um etwas zu tun kippte er Kaffee in einer Tasse und schob ihn zu Mel rüber, schüttete sich dann selbst - auch wenn er normalerweise keinen Kaffee trank - ebenfalls einen Kaffee ein und gab ein Zuckerstück nach dem anderen hinein - obwohl er Zucker nicht ausstehen konnte - und hörte erst beim fünften auf, als ihm auffiel, dass er Kaffe vor sich hatte und darin auch noch Zucker war - viel Zucker.
    Verdammt, was machst du eigentlich grad?
    Fragte er sich und wandte sich dementsprechend zu mel, als diese wieder etwas sagte.
    "Mir fällt beim besten Willen nichts ein, womit du dich blamieren könntest - schon garnicht in dem du nur etwas sagst."
    Meinte er dann und obwohl seine Stimme sonst immer absolut selbstsicher und seine dadurch vertretene Meinung unantastbar war, war sie irgendwie auch zweifelnd. - Wenn sie schon sagte, dass es reichen würde um sich zu blamieren, warum konnte es dann nicht so sein. - Glaubte er sie könne sich nicht blamieren, weil eben das in der Luft lag, das was er nicht greifen konnte und nur wusste das es in der Luft hing - direkt vor seiner Nase?
    Sein Blick war etwas irritiert und dass er nicht wirklich wusste, was er sagen sollte - was ebenfalls nicht oft und das letzte Mal ebenfalls in Mels Gegenwart vor einem Monat war - lies ihn etwas unsicher werden.
    Reiß dich zusammen!
    Er versuchte sich etwas zu sortieren, fuhr sich wie immer einmal durch die Haare, wie wenn er über etwas nachdachte oder vor einem Problem oder etwas ähnlichem Stand.
    "Du wolltest mit mir reden."
    Meinte er dann wieder in einem recht sachlichen, für ihn normalen Tonfall.
    "Dann tu es auch und mach mich nicht wahnsinnig indem du mich auf die Folter spannst. - Ich mein, wenn mir nicht einfällt womit du dich vor mir blamieren könntest, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Ich habe daran gedacht und war der Meinung, es ist nicht blamierend, oder ich bin noch nicht drauf gekommen, dann ist es ebensowenig blamierend."
    Bei letzterem war er sich nicht so ganz sicher, aber er hoffte, dass er Recht hatte.
    Er musterte sie. Er wusste nicht, wie sie auffassen würde, was er gesagt hatte, denn es war im Gegensatz zu dem gesprochenen davor recht... distanziert und objektiv, aber er konnte es einfach nicht haben, wenn er über etwas keinen klaren Überblick hatte und etwas nicht klar geordnet war. - Seiner Ansicht nach war es dann besser etwas auf Abstand zu gehen um einen klaren Kopf zu bekommen und die Dinge wieder vernünftig zu sehen, um dann zu einem Schluss zu kommen, der Bestand hatte und von dem er sagen konnte, dass er sich darüber im klaren war, was er gesagt hatte. - Aber er wusste nicht, ob sie das verstehen würde. Zweifel und eine gewisse Furcht breiteten sich in ihm aus, als er daran dachte, sie hätte es falsch verstehen können und um einen festen Halt zu haben lehnte er sich gegen die Tischplatte.
    "Ich meine, mir fällt einfach nichts ein, was dich blamieren könnte."
    Meinte er dann wieder ruhig und wieder mit dieser halb unsicheren Stimme.



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 10.02.2009, 22:35


    Sie versuchte sich zufassen und beobachtete ihn. Das er ihr einen Kaffee eingoß, machte sie noch nervöser. Sie wusste nicht warum, aber sonst machte sie fast alles immer allein und nun? Es kam so selbstverständlich rüber.
    Bei ihm fühlte sie sich sonst so geborgen und sie war glücklich und nun? Nun war sie so nervös, geplagt von Angst, das wenn sie es sagen würde einen so wichtigen Menschen zuverlieren.
    Sie schluckte, als er ihr die Tasse hinstellte.
    "Danke, Linus.", sagte sie und versuchte ihn anzulächeln.
    Als er sich durch die Haare fuhr, konnte sie einen Seufzer kaum verkneifen. Wie ein dummer, verknallter, schmachtender Teenager kam sie sich vor.
    "Wenn du meinst, dass es nichts gibt, womit ich mich blamieren kann, dann hast du das hier sicher noch nicht gehört und ich hoffe so inständig, dass das nicht der Reinfall meines Lebens wird.", sagte sie und ging ganz sacht auf ihn zu.
    "Ich will dich sicher nicht wahnsinnig machen, es reicht schon, wenn du mir den Verstand raubst.", sagte sie und stand nun nur knapp zwei Schritte vor ihm.
    "Linus, ich muss dir etwas sagen, eher etwas beichten..", sagte sie und machte eine Pause um sich zusammeln.
    "Du wirst ja sicher gemerkt haben, dass wir oft zusammen sind und ich seh glücklich bin und sound naja...", wieder trat eine Pause ein.
    "Linus... ich.. ich mag dich. Und zwar ... sehr.", sagte sie und sah ihm in die Augen.
    "Ich weiß nicht, ob du auch so fühlst, doch ich musste es jetzt einfach sagen und wenn ich dich jetzt verliere, dann war es sicher so dumm es zusagen, doch nach über einem Monat, konnte ich einfach nicht mehr.", sagte sie und verstummte.
    Ihr Herz schlug rasend schnell und ihre Hände wurden kälter. Sie spührte, dass da die Anspannung abfiel, sie leicht anfing zu zittern.
    Sie war immer noch angespannt, doch nun hing alles von ihm ab.



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 10.02.2009, 23:05


    Er begann den Kaffee in seinem Kaffee, den er sicher niemals trinken würde, zu rühren. Warum rückte sie nicht einfach mit der Sprache raus, am liebsten wäre er jetzt erstmal sehr, sehr weit gelaufen, um dann nicht mehr die Kraft dazu zu haben so angespannt zu sein.
    Als sie dann anfing sich zu erklären, hörte er auf zu rühren und sah sie einfach nur an - wobei "einfach nur" sehr gelinde gesagt ist, denn im Grunde würde es die Sache besser treffen, wenn man sagen würde, dass er ihr zwa angespannt, aber auch irgendwie ruhig in die Augen sah - er wusste nicht warum aber irgendwie schien der Nebel, der ihm vorher nur vor Augen hing zu verschwinden und die Sicht auf etwas freizugeben, was er vorher nicht gesehen hatte. Seine Gedanken überschlugen sich mit jedem Wort, das sie sagte, mit jedem Wort war er verwirrter, bis er einfach Mal seinen Verstand los lies und garnichts genaues dachte. Wie sie es sagte und was sie sagte - er merkte wie er ruhiger und angespannter zugleich wurde, dieses Gefühl der Spannung dann aber weniger wurde.
    "Linus... ich.. ich mag dich. Und zwar ... sehr."
    Er wusste was es hieß, dachte nicht weiter darüber nach, war absolut verwirrt und gleichzeitig wusste er, dass er genauso empfand - und doch war es genau das, was er niemals hatte zulassen wollen.
    "Lass deinen Verstand zu Hause."
    Warf Sock ein, der die ganze Zeit über still gewesen war und teilte Linus damit indirekt mit, warum er soetwas nie hatte zulassen wollen.
    Ich bin nicht zu Hause.
    Stellte er dann fest und das Gefühl, das ihn überkam war so ... seltsam, dass er kaum klar denken konnte und erst recht vorläufig keine Worte fand.
    "Ich..."
    Fing er zunächst an, hatte dann aber einen anderen Gedanken, der ihn total verwirrte und fing nocheinmal an.
    "Du... - Ich meine wir... - ich glaube mir geht es genauso..."
    er kam sich so unheimlich idiotisch vor, als er das sagte und fragte sich, ob es wirklich richtig war, mal den Überblick zu verlieren. - Aber er wusste, dass es richtig war, denn in dieser Sache gab es anscheinend keinen Überblick. Er sah ihr in die Augen und er glaubte noch etwas ganz anderes zu sehen, als das, was er vorher schon gesehen hatte.
    "Du zitterst."
    Stellte er dann wie aus allen Wolken gerissen und vollkommen überrascht fest und im selben Moment merkte er, dass es nur ein - wohlbemerkt absolut unnötiger - Vorwand war, um ihre Hände zu nehmen, festzuhalten, am besten um sie nie wieder loszulassen.
    Und kalt sind sie auch noch...
    Aber den Gedanken behielt er lieber für sich, es reichte, wenn er sich für das, was er - natürlicher Weise - tat vor sich selbst rechtfertigte, dass braucht er nicht auch noch vor jemand anderes zu tun.



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 10.02.2009, 23:21


    Melinda war so angespannt, sie konnte gar nicht mehr richtig schlucken. Der Kloß in ihrem Hals, der vorher schon hinderlich war, wegen dem sie immer vor Nervosität schlucken musste, schien mit der Zeit immer größer zuwerden.
    Als er dann auch noch anfing gar nichts zu sagen. Sie einfach nur anzusehen, stieg in ihr eine Panik auf. Am liebsten wäre sie weggerannt, hätte sich tausend Mal entschuldigt, hätte die Zeit zurück gedreht und dann fing er an zu stottern.
    Das erste, was er sagte war ein 'Ich...' und dann war wieder Stille.
    Sie hätte am liebsten, angefangen irgendwie rum zuhüpfen nur um sich zubewegen und nicht gleich verrückt zuwerden.
    Doch dann fing er weiter an zu reden, oder wenn man es so sagen kann.
    "Du auch?", fragte sie und sie hatte das Gefühl, dass ihr ein Stein vom Herzen fiel.
    Ein Lächeln breitete sich aus.
    Als er feststellte, dass sie zitterte, sah sie an sich herunter.
    "Ich glaube das ist die Anspannung die nachlässt.", sagte sie und wurde wieder rot, als er ihre Hände in seine nahm.
    "Ohh, deine Hände sind aber schön warm.", sagte sie und drückte einmal ganz leicht um ihm irgendwie zu zeigen, dass sie sich bei ihm wohl fühlte.
    "Ich bin jetzt so erleichtert. Und blamiert habe ich mich ja scheinbar auch nicht. Da hattest du wohl recht.", sagte sie und machte noch einen Schritt auf ihn zu.
    "Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, aber eigentlich habe ich das Bedürfniss so viel zu sagen. Es ist so schön es einfach gesagt zu haben, denn ich wollte dir schon so lange sagen, dass ich dich liebe, doch hatte ich immer Angst etwas falsch zumachen, was ja sonst nicht so meine Sache ist, denn so wie ich Sam vorhin angefahren habe, das war sicher auch nicht ganz Richtig. Ja und naja, damals habe ich es scho gemerkt, als ich mir solche Sorgen um dich gemacht habe, mit deiner Hand. Was hatte ich da für Angst dich zuverlieren und du warst ja so ein störrischer Esel und ich musste dich ja fast zu allem zwingen. Nun bin ich aber froh, dass ich dich so lange gedrängt habe.", sagte sie und merkte, dass sie eindeutig viel zu viel sagte, doch war es nur, weil endlich alles raus konnte, weil die Ansannung einfach von ihr abfiel.



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 10.02.2009, 23:45


    Ihre Frage und was sie zunächst sagte, bekam er nur halb mit. Die Bedenken, die Angst, die er mit diesem Thema verbunden hatte waren wie weggewischt, der Ohrwurm, der ihm immer eingeflüstert hatte, war verschwunden. Er lauschte, nein, da war nichts, nichts sagte ihm, dass da etwas nicht richtig war, außer das Pinrzip, welches er sich über die Jahre eingeredet hatte, aber das lies sich vergessen. Er nehm nurnoch sie wahr und als sie seine Hände drückte erwachte er erst wieder aus dieser Art Sekunden Traum, in dem er fern ab der Realität war und bei dem was sie zu seinen Händen sagte hatte er nicht anders gekonnt als zu lächeln.
    "Dann sind deine Hände vielleicht auch ganz normal, und meine einfach zu heiß."
    Meinte er dann und ging auf sie zu, so wie sie auf ihn zu ging. - Er wusste, gegenüber anderen hätte er ausgedrückt, wie selbstverständlich es war, dass er Recht hatte, aber bei Mel... es war eine Sache, bei der er von vornherein nicht wusste, ob das was er sagte wirklich stimmte - aber so war es wohl.
    Jetzt mach dir keine Gedanken darüber...
    Mahnte er sich selbst, noch immer nur Augen für Mel habend. Er konnte doch nicht genau jetzt anfangen sich wieder Gedanken über etwas zu machen, wo er sowieso nicht durchsteigen würde, oder zumindest sehr, sehr lange brauchen würde. - Dann konnte er das denken doch auch sein lassen.
    Der Redefluss der dann einsetzte, brachte ihn zum Schmunzeln und auch wenn er seine Probleme hatte den etwas wirren Formulierungen exakt zu folgen, wusste er, was sie meinte. Bei dem Wort "liebe" lief ihm ein angenehmer Schauer über den Rücken und bei dem was sie zu seiner Hand sagte - und vorallem wie sie ihn nannte - entlockte ihm ein amüsiertes Lächeln. Ihre Stimme klang ihm so vertraut wie nie zuvor und ihre Art zu Betonen war einzigartig und er wusste, dass er sie immer wiedererkennen würde, egal wann und egal wo. - Ein leichtes Lächeln spielte um seine Lippen, früher hatte er sich immer gewünscht, dass der Sturm um ihn herum endlich aufhören möge zu toben, er seine Familie, insobesondere seinen Bruder und seinen Vater, vergessen könnte, aber jetzt wünschte er sich, dieser neue Sturm - genannt Melinda Brooks - würde nie an ihm vorbei ziehen.
    Auch als sie schon fertig war, lächelte er noch leicht, sah ihr noch immer in die Augen und wusste, dass er sie nie hergeben würde.
    Niemals...
    Dachte er sich und gleichzeitig wusste er, dass Melinda kein Vogel in einem vielleicht goldenen Käfig war, sondern sein Juwel, ein unendlich kostbares Juwel. - Er würde es sich nicht klauen lassen, aber wenn sie entschied, dass sie nichtmehr dieses Juwel sein wollte, dann würde er es, ob es ihm dann gefiel oder nicht, hergeben müssen.
    "Ich habe es ehrlichgesagt bis gerade eben nicht im geringsten begriffen. - Nichteinmal für möglich gehalten, aber ... es ist einfach so und es gibt nichts zu erklären."
    Meinte er dann, sah ihr eine Weile weiter in die Augen, lies seinen Blick dann über ihr Gesicht, ihrem Mund und Hals und schließlich zu ihren Händen schweifen.
    "Es sind so viele Kleinigkeiten gewesen, die einen Größer, die anderen kleiner."
    Er sah ihr wieder in die Augen.
    "Aber ich wollte mich nocheinmal bedanken, ich glaube, das habe ich nie so richtig getan. - Mit der Hand..."
    Er lächelte leicht verlegen, als ihm etwas auffiel, was ihm vorher noch nie richtig aufgefallen war.
    "Ich glaube ich muss noch lernen mich vernünftig zu bedanken. - Über ein Wort komme ich einfach nicht hinaus: Danke."



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 11.02.2009, 00:49


    Sie betrachtete seine Augen. Wie sehr hatte sie sich danach gesehnt in sie zu sehen ohne Scharm oder ähnliches zu fühlen. Sich nicht mehr verantworten müssen, wenn man ihn ansah und es vielleicht komisch aussah, weil man in den schönsten Gedanken mit an ihn war.
    Zu ihm zu gehen, einfach nur, weil man ihn sehen oder hören möchte und nicht immer erst eine Ausrede suchen müssen.
    Das war es, was diesen Moment so unbescheiblich schön für sie machte.
    In ihrem Leben waren zwar der ein oder andere Kerl gewesen, doch immer wieder hatte sie Zweifel, besonders, als sie noch bei ihrer Großmutter lebte und die ihr Vorträge hielt, wie schlecht es war, wenn man sich doch einmal den Falschen aussuchte, doch irgendetwas sagte ihr, dass er der Richtige war. Und hoffentlich auch für die Ewigkeit. Ein Kribbeln machte sich in ihr breit, als sie genau seine Gesichtszüge studierte, versuchte ihn für immer in sich einzuprägen, denn wenn er mal nicht bei ihr war, dann wollte sie doch auch etwas von ihm haben.
    Als er wie sie einen Schritt nach vorn machte, waren sie sich so nah, dass sie eine Wärme von ihm erfühlte, die sie fast umzuwerfen drohte, so warf es sie aus der Bahn.
    "Vielleicht sind aber meine auch nur zu kalt, denn es ist sehr angenehm, wenn du sie wieder aufwärmst.", sagte sie und ließ ihre Augen nicht von seinen weichen.
    Vorsichtig sah sie auf ihre Hände.
    Ebendnoch hatte sie sie leicht gedrückt und nun nahm sie die eine ganz sacht aus seiner Hand um endlich einmal das tun zu können, was sie schon so lange machen wollte.
    "Ich mache jetzt was und du darfst nicht lachen, denn das wollte ich schon so lange mal machen.", sagte sie grinsend.
    Vorsichtig hob sie die Hand zu seinem Kopf und fuhr ihm mit der Hand durchs Haar. Ein Strahlen trat in ihr Gesicht.
    "Es ist ja noch viel besser, als ich dachte.", murmelte sie vor sich hin und ließ ihre Hand danach auf seiner Schulter ruhen.
    Sie hatte immer das Gefühl gehabt, dass etwas fehlte, doch nun schien das wie weggeblasen. Das ihre kleine Schwester diese Schule besuchte war nun kaum noch von Bedeutung, wie sollte sie es ihr auch sagen?
    Nun war es auch erst einmal egal.
    Er war hier, er hielt ihre Hand. Er fühlte so wie sie. Er ließ sie nicht gleich stehen und ging davon, bei ihm konnte sie sich anlehnen, wie gerade beim Tanzen und er würde sie auch sicher in den Arm nehmen, wenn sie nicht gerade eher steif gewesen wäre, denn sie war überwältigt von der Leichtigkeit, die nun um sie lag, es war ein Gefühl, was sie schon lange nicht mehr gefühlt hatte.
    "Nun verstehst du sicher auch, warum ich nicht immer so war, wie ich eigentlich war. Dieses schüchterne Grinsen und dieses ständige Rotwerden, es kam mir so komsich vor, doch nun weiß ich, dass es einen wirklich guten Grund hatte.", sagte sie und ließ kurz ihre Hand von seiner Schulter zu seinem Gesicht wandern und strich sachte über seine Wange.
    "Ich hoffe Sock mag mich auch, nicht das er nicht einverstanden ist.", sagte sie und versuchte die Schlange vorsichtig zustreicheln.
    Als er ihr erklärte, dass er es nicht begriffen hatte, bis ebend, sah sie ihn grinsend an.
    "Wow, da kann ich ja froh sein, dass es dir klar geworden ist, sonst sehe ich jetzt echt dumm aus.",sagte sie und blickte leicht enttäuscht zu Boden.
    Schon damals nach der Sache mit den Zauberern, als sie ihn ins Krankenzimmer geschleift hatte, hatte sie Angst um ihn gehabt und nicht verstanden, warum, doch als die Sache mit der Hand endlich rauskam, jedenfalls sie es wusste und sie sich solche Sorgen gemacht hatte, wusste sie, dass sie sich in diesen Mann, der nun vor ihr Stand verliebt hatte.
    Anfangs wollte sie es gar nicht wahr haben, doch dann merkte sie, dass sie nichts dagegen machen konnte und versuchte alles mögliche um nur diesem Mann nahe zusein.
    Als er wieder von der Sache mit der Hand anfing winkte sie ab.
    "Du brauchst dich nicht bedanken, auch wenn es wirklich ein wunderschönes Gefühl ist es von dir zuhören, denn irgendwie war ja auch viel Egoismus von meiner Seite dabei. Ich wollte dich nicht verlieren, purer Egoismus." sagte sie und fing kurz an zulachen.
    "Ich bin wirklich froh, dass du dich mir doch anvertraut hast. Nicht auszudenken, was ich heute machen würde, wenn... ", doch sie stockte, sie wollte es nicht aussprechen.
    Sie brachte es einfach nicht über ihre Lippen.
    Sie wollte es nicht wieder kaputt machen, was gerade so wundervoll in ihrem Kopf herumschwirrte. Die Bilder von den Beiden, wie sie oben waren und tanzten. Es war ein wunderschönes Gefühl und auch hier zu stehen, mit ihm, ein Gefühl, was sie nie vergessen möchte.
    "Möchtest du dich vielleicht mit mir dahin setzen? Denn ich weiß nicht, wie lange meine wackligen Knie das noch mitmachen."; sagte sie und deutete auf das kleine Sofa.
    "Es ist sicher ein sehr lustiges Bild, was ich gerade abgebe. Die böse Hexe, die eigentlich total verliebt guckt.";sagte sie und dachte an ihrer Haare, dass er sie trotzdem liebte, löste ein kleines Rauschen in ihrem Blut aus.



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 11.02.2009, 20:43


    Das Gefühl, das er wahrnahm, konnte er nicht beschreiben. Es war ein Glückszustand, der aber keine Euphorie auslöste, ruhig war, innerlich war und in dem er mit seinen Gedanken nicht bei sich war, sondern nur bei Mel. Er musste sich selbst belächeln, immerhin hatte er - zumidnest als er jugendlich war - immer den Standpunkt vertreten, dass eine Frau, die für ihn auch nur in Frage kommen könnte absolut perfekt sein musste. - Das war Mel nicht, zumidnest nicht in dem Sinne, wie er es sich vorgestellt hatte. Es gab sicherlich hübschere, sicherlich klügere, sicherlich stilvollere - aber all das würde seiner jetzigen Definition von "perfekt" nichtmehr entsprechen. Denn in dieser Definition, in der sämtliche Gesetze auf den Kopf gestellt waren, war Mel einfach perfekt.
    Es stieg ihm noch immer über den Kopf, aber er wollte es nicht verstehen - oder anders: er wusste, dass er es nicht verstehen brauchte um Mel zu verstehen und sich Mel verständlich zu machen. Er trieb noch in Gedanken, die sich um Mel um ihn, um sie beide drehten und sprangen, wie es ihnen Gefiel, eine Geste von ihr reichte um ihn auf einen ganz anderen Gedanken zu bringen - wie schön ihre Hände waren, war der eine, der folgende war allerdings nicht, wie schön zum Beispiel ihre Augen waren, sondern wie bewundernswert ihre Eigenschaft war helfen zu wollen und sich dabei so naiv zu verhalten, dass man selbst den größten Sturkopf - in dem Fall ihn - zum richtigen bewegen konnte. In mitten dieser zusammenhanglosen Gedanken merkte er dann, wie sie ihre Hände leicht löste.
    "Ich mache jetzt was und du darfst nicht lachen, denn das wollte ich schon so lange mal machen."
    Leicht verwundert sah er sie an, aber zugleich unverhohlen neugierig. - Was hätte sie schon immer schon einmal machen wollen, fragte er sich und nickte leicht. Als sie mit der Hand durch seine Haare strich, musste er sich tatsächlich ein Lachen verkneifen, so dass es ein etwas seltsames Schmunzeln war.
    "Weist du was mir besonders an dir gefällt?"
    Fragte er dann, während er ihr mit einer Hand über die Wange strich.
    "Dass du so faszinierende und einzigartigen Ideen und Vorstellungen hast."
    Beantwortete er seine Frage dann selbst, da er sich beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wer noch auf diese Idee gekommen wäre. Er lies seine Hand weiter gleiten, bis zu ihrem Hals. Was sie über Sock sagte brachte ihn dazu sich darüber zu wundern, dass die Schlange tatsächlich den Mund gehalten hatte.
    "Sock? - Sicher wird er dich mögen, er mochte dich schon immer."
    Bis gerade hätte er sich nicht vorstellen können das zu tun, nichteinmal, dass er auf so eine Idee kommen würde oder dass er es überhaupt gewollt hätte. - Aber jetzt... es war anders. Innerhalb weniger Momente hatte sich alles geändert und das einzige was ihn - dass wusste er - im nachhinein betrüben würde war, dass er es nicht früher bemerkt hatte, obwohl es definitiv da war.
    "Ich verstehe schon was du meinst."
    Meinte er bei dem was sie sagte und die Vorstellung daran lies ihn dann doch einen Moment ins Grübeln geraten.
    "Ich glaube bei mir war es nicht anders, auch wenn es vielleicht manchmal beinahe so war, als wäre ich dir aus dem Weg gegangen oder wäre es gerne, aber letztenendes habe ich das nur gemacht, weil ich im Grunde genau das selbe tun wollte wie du - nur"
    Er sah ihr in die Augen und lächelte leicht.
    "Ich habs einfach nicht begriffen."
    In Gedanken schwiff er wieder etwas ab und wenn man einen veträumten Ausdruck in seinen Augen vorher noch nie gesehen hatte, dann war das eine première. Seine Gedanken waren nicht unbedingt berauschend, aber die Tatsache, dass er es begriffen hatte, das sie sich getraut hatte, all das was passiert war, es war passiert und somit war das, was hätte passieren können - oder eben nicht passieren können - mehr oder weniger unwichtig. Aber es zeigte doch, wie froh er darüber war, wie es jetzt, in genau diesem Moment an diesem doch etwas seltsamen Ort war.
    "Ich bin wirklich froh, dass du dich mir doch anvertraut hast. Nicht auszudenken, was ich heute machen würde, wenn... "
    Als sie das sagte und bei dem "wenn" angelangt war legte er ihr leicht zwei Finger auf den Mund. Er wollte nicht, dass sie daran dachte, erst Recht nicht, dass sie es aussprechen wollte oder würde.
    "Es ist nicht passiert"
    Meinte er leise und wiederholte es noch einmal in Gedanken. Nein, es war nicht passiert, auch wenn er sich zwischenzeitlich absolut sicher war, dass es unausweichlich wäre. - Aber sie schien auch kein Interesse daran zu haben weitere Gedanken daran zu verschwenden, denn der etwas betrübte Blick, oder dieser Hauch von überhaupt etwas negativen auf ihrem Gesicht war wieder verschwunden und auch er lächelte wieder.
    "Ehrlichgesagt entspricht das Sofa nicht so ganz meinem Geschmack."
    Meinte er dann während er das Möbelstück musterte.
    "Wie wäre es, wenn wir wo anders hingehen, wo wir ungestört sind, oder wieder nach oben zu den anderen. - Es reicht ja das Kain sich so frühzeitig verabschiedet hat."
    Er wandte ihr den Blick wieder zu und legte ihr einen Arm wieder um die Taille.
    "Ich kann dich auch tragen, wenn deine Beine es nichtmehr schaffen - du böse Hexe."
    Hängte er dann scherzhaft hinten an und ein ungewohnter, beinahe frecher Gesichtsausdruck kam zum Vorschein.



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 11.02.2009, 21:52


    Als sie ihm durchs Haar strich konnte sie sehen, wie er ein Lachen verkneifen musste. Das Schmunzeln auf seinen Lippen, was das Ergebnis war, kam ihr in dem Moment so wunderschön vor, alles an ihm.
    Am liebsten hätte sie ihre Arme um seinen Hals geschlungen, nur um zufühlen, wie es ist so nah bei ihm zu sein, jetzt wo beide wussten, was sie für einander fühlten.
    Als er ihr erklärte, was er an ihr so mochte, färbten sie ihre Wangen in einem leichten rosé Ton.
    "Ich mag es, das ich mich bei dir so wohl fühle und du mit meiner manchmal doch sehr eigenartigen Art klar kommst, dass du so wie soll ich sagen schüchtern bist und das du mich dann, wenn es mir schlecht geht und ich meine Ruhe brauche verstehst, dass du aber immer für mich da warst. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich nicht mag, ohh doch, dass du wirklich alles so negativ siehst. Manchmal habe ich das Gefühl, dass du gar keinen Spaß haben willst.", sagte sie und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
    Sie legte ihm den Zeigefinger auf auf die Brust. "UNd nun sagst du mir, was du gerade für Bedenken hast, denn wenn, dann werde ich sie dir austreiben.", sagte sie und die Hand auf ihrer Wange, war so warm, etwas so wundervolles.
    Sie beobachtete die Schlange.
    "Er mochte mich also immer schon? Warum habt ihr dann immer so viel in einer Gegenwart, wie soll ich sagen, ja geredet?", fragte sie und lächelte ihn aufmunternd an.
    "Es ist schön, dass du so fühlst wie ich, denn ich hatte solche Angst dich zuverlieren, denn ich habe im Moment kaum einen Menschen, der mir so viel bedeutet wie du.", sagte sie und sah schüchtern zu Boden.
    Als sie ihm erklären wollte, wie sie über die Sache mit seiner Hand dachte und ihr so klar wurde wie viel er ihr bedeutete und dass sie es einfach nicht verkraftet hätte, wenn er nicht da wäre, legte er seine Finger auf ihre Lippen.
    Sie küsste sacht seine Finger, es bedeutete ihr so viel.
    "Darüber bin ich auch froh.", sagte sie und griff wieder nach seiner Hand.
    Als ihre Finger vorsichtig seine Hand umschloßen, begann sie ganz sacht, über seine Haut zu streichen.
    "Ach, es sagt dir also nicht zu? Dann gehen wir entweder wo hin, wo wir alleine sind oder wieder rauf, ganz wie es dir lieb ist, denn ich gehe mit dir dahin, wo du willst, hauptsache du lässt mich jetzt nicht los.", sagte sie schmunzelnd und drückte seine Hand um ihre Antwort noch zu verdeutlichen.
    Als er wieder einen Arm um seine Taille legte, spührte sie ein Kribbeln, genau an der Stelle, an der seine Hand lag.
    "Ohh, du trägst mich auf Händen? Was sollen denn unsere Schüler davon denken?", fragte sie und konnte es sich nicht verkneifen, sacht mit ihrer Wange an seine zudrücken.
    "Ich bin so froh, dass ich dich habe."; flüsterte sie in sein Ohr.



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 11.02.2009, 23:10


    Er dachte über das was sie sagte nach, es war ihm nicht aufgefallen und daher fiel es ihm beinahe schwer zu glauben, dass er sie immer schon hatte verstehen können, aber irgendwie, war es schlüssig.
    "Ich seh doch gar nicht alles negativ - ich ziehe nur auch die Risiken in Betracht."
    Protestierte er dann leicht gegen ihre Auffassung, sah aber auf seine und ihre Hände, als er weiter redete.
    "Dass es mir schwer fällt an etwas Spaß zu finden, liegt vielleicht daran, dass ich als Kind nie richtig lachen konnte, weil es einfach nichts zu lachen gab."
    Meinte er dann etwas leiser, sah sie dann aber an und lächelte.
    "Aber das ändert sich spätestens jetzt."
    Ihr Lächeln war berauschend und so herzlich, ehrlich.
    "UNd nun sagst du mir, was du gerade für Bedenken hast, denn wenn, dann werde ich sie dir austreiben."
    Er sah sie etwas verblüfft an.
    "Bedenken? - Ich habe keine, ich hatte mich nur gefragt, was passiert wäre, wenn du nichts gesagt hättest..."
    Meinte er und gab damit auch indirekt zu, dass er vollkommen feige war und lieber garnichts sagte und eine wichtige und richtige Gelegenheit verpasste, als zu viel zu wagen.
    "Warum wir so viel geredet haben?"
    Fragte er lachend.
    "Das liegt wohl daran, dass er mir allzu oft einen verbalen Tritt in den Hintern geben musste."
    Es war faszinierend, wie dieser Abend verlief und es ging ihm auch ein wenig schnell, aber er wollte es nicht bremsen, aus Sorge, es würde dann still stehen bleiben. - Es sollte weiter rollen, ob nun langsam oder schnell.
    "Du bist die einzige Person die mir etwas bedeutet."
    Meinte er auf das hin, was sie selbst sagte, aber ihren Blick übersah er nicht. Aufmunternd stupste er ihr Kinn wieder nach oben und lächlte sie an. Als er ihren Kuss spürte, befand er ein weiteres Mal, dass das Tempo vielleicht doch zu zügig war, aber trotzdem war er unendlich froh - wieder war sie diejenige gewesen, die sich etwas getraut hatte.
    "Ach, es sagt dir also nicht zu? Dann gehen wir entweder wo hin, wo wir alleine sind oder wieder rauf, ganz wie es dir lieb ist, denn ich gehe mit dir dahin, wo du willst, hauptsache du lässt mich jetzt nicht los."
    Er hatte sie noch immer mit einer Mischung aus Verwunderung, Zuneigung und einem Hauch von verwirrtheit angesehen, als sie das sagte, wog daraufhin aber den Kopf.
    "Wenn ich dich nicht loslassen soll, könnte es durchaus problematisch werden in die Große Halle zu gehen... erst Recht wenn ich dich tragen würde."
    Bei ihrer folgenden bemerkung musste er wieder leicht lachen.
    "Ich würde sagen, die Schüler - ebenso wie ein Teil der Kollegen würde ich meinen - würde uns für verrückt erklären."
    Und als ihre Wangen kurz darauf aneinander lagen, schloss er seine Arme um sie, mit einer Hand strich er ihr über den Rücken, während er bei dem was sie flüsterte lächelte - nicht nur des Inhalts wegen, auch weil ihre Stimme so wohlklingend war.
    "Und ich bin mindestens genauso froh."



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 11.02.2009, 23:40


    "Na dann darfst du auch ruhig alles weiter ein bisschen negativ sehen oder die Risiken erforschen.", sagte sie und sah sich in dem Raum um, er kam ihr plötzlich so viel heller vor, wenn sie daran dachte, wie düster er ihr vorkam, als sie mit Linus in den Raum gekommen war. Nun war er warm und heller, so viel freundlicher, irgendwie perfekt. Vielleicht lag es an ihm oder einfach daran, dass nun alles Sorgen, alles was sie sich vorgestellt hatte, was passieren könnte, dass dies alles rasend schnell seine negative Wirkung auf sie verlor. Nur seine warme Austrahlung, erhellte den Raum und gab ihr das, wonach sie sich gesehnt hatte.
    "Es freut mich, dass ich dich zum Lachen bringe.", sagte sie grinsend.
    Sie wusste schon, seit der Erklärung mit dem dunklen Mal, dass er nicht sonderlich gut auf seinen Vater und seinen Bruder zusprechen war, doch das es so schlimm war, dass tat ihr leid.
    Sie sah auf.
    "Weißt du was? Ich musste gerade an dein Mal denken, hat das eigentlich irgendwelche Auswirkungen? Denn es gibt doch eigentlich keine Todesser mehr. Ich musste gerade an unsere Unterhaltung denken, nicht das du jetzt etwas falsches von mir denkst."; fügte sie schnell hinzu.
    "Wenn ich nichts gesagt hätte, dann hätte ich dich heute noch ganz oft auf die Tanzfläche geschleift, nur um dir näher zu sein und ich hätte immer wieder Ausreden suchen müssen um dich zu sehen.", sagte sie schmunzelnd.
    "Einen Tritt in den Hintern also, dann soll er ruhig mal weiter so machen.", sagte sie und sah zu Sock.
    "Du hast wirklich Glück gehabt, dass du bei ihm sein darfst.", sagte sie zu der Schlange und deutete auf Linus.
    "Ich die Einzige?", fragte sie verlegen und als er ihr Kinn anstupste, dass sie wieder zu ihm sah, da lächelte sie.
    Wie schön es war, wenn man nichts mehr verstecken musste, keine Gefühle.
    "Dann trägst du mich lieber nicht. Ich glaube das wäre mir wirklich ein bisschen unangehm, auch wenn der Gedanke daran, dass du mich auf Händen trägst sehr verlockend ist. Nur wolle wir ja auch deine Hand schonen."
    Als ihre Wange auf seiner lag, spührte sie eine so angenehme Wärme.
    Er vertrömte so etwas angenehmes, dass sie am liebste nie wieder von seiner Seite gewichen wäre, doch nahm sie ihren Kopf ganz sacht wieder nach hinten um ihn ansehen zu können.
    "Ich glaube wir gehen lieber wieder hoch. Nachher machen sich noch Condy und Sam Sorgen um uns.", sagte sie und trat wiederwillig einen Schritt zurück.



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 12.02.2009, 00:16


    Was sie zu seinem Mal sagte, war ihm rein Themenmäßig unangenehm und gewohnheitsmäßig zog er seinen Ärmel ein Stück weiter runter. Er wusste, dass er ihr alles sagen konnte, aber er wusste nicht, wie er es formulieren konnte und er wusste nicht, wieviel er sagen konnte ohne sich selbst für den größten Versager zu halten, den es gab. Er schwieg eine ganze Weile, sagte nichts, wog eins mit dem anderen auf, wobei das Vertrauen gegenüber Mel immer eine Art Joker war, der wie er die Sache auch drehte und wendete immer zeigte, dass er es ihr sagen konnte, wollte und sollte.
    "Sagen wir so, ich kenne es nicht anders und ich weis auch nicht ganz genau was du mit "Auswirkungen" meinst. - Natürlich kann Voldemort die Todesser nichtmehr zusammenrufen, allein aus dem Grund heraus, dass er tot ist. - Allerdings gab es immer gewisse Einschränkungen, Bedenken und ein paar nicht sehr Erfreuliche Situationen in denen es doch unvorteilhaft war."
    Er lächelte etwas seltsam, im entferntesten Sinne konnte man es als sarkastisch bezeichnen, vielleicht auch etwas gequält.
    "Und der Sommer war am härtesten: Denn wer läuft bei dreißig Grad und mehr mit langärmeligen Sachen rum."
    Dann sagte er erstmal nichts, genoss es ihre Haut zu spüren, die - wenngleich sie gerade ein wenig kühl war - so weich war, wie nichts anderes. Er konnte sich auf nichts beschränken, was er zumindest äußerlich an ihr mochte, es war einfach alles und alles so wie es genau jetzt war und das Gefühl welches sie verströmte wirkte zumindest auf ihn. Er würde ihr alles glauben und er würde ihr immer vertrauen, ob es um etwas ging, was sie sagte, oder etwas, was er sagen oder tun wollte - was wohl eher selten vorkommen würde, so wie er sich kannte.
    "Also gehen wir nach oben."
    Meinte er eine Weile später und schien das etwas unerfreulichere ganz vergssen zu haben. Verdrängen, das einzige worin er wirklich gut war.



    Re: kleines Esszimmer

    Melinda Brooks - 12.02.2009, 17:13


    Sie sah ihn aufmerksam an. Mittlerweile bereute sie es schon ihn darauf angesprochen zu haben, denn nun wirkte er so abwesend. Sie hatte Angst etwas falsch zu machen und öffnete gerade den Mund, als er ihr antwortete.
    Darum breitete sich ein kleines Schmunzeln auf ihren Lippen aus, dann beobachtete sie ihn genau. Ihm schien es sehr zuzusetzten, sie war zwar nie wirklich in der Lage, was für ein Glück auch, dass ihre Großmutter vorher das Zeitliche gesegnet hatte, aber trotzdem verstand sie ihn. Es musste für ihn so grauenhaft sein, immer und immer wieder an etwas zudenken, was nicht gerade schön war für ihn und dann auch noch die ständige Angst, dass jemand es entdecken konnte und somit alles aus dem Ruder laufen würde.
    Als er aufhörte zu reden, legte sie sacht die Hand auf die Stelle des Stoffes unter dem das Mal war.
    "Es tut mir so leid, wenn ich doch nur irgendetwas für dich tun könnte.", sagte sie und konnte ihn in dem Moment nicht ansehen. Sie fand es schrecklich, wenn sie wusste, dass es ihm nicht gut ging und diese Ding machte alles noch viel schlimmer.
    Als er dann sagte, dass sie hoch gehen würden, lächelte sie ihn an und ging dann langsam mit ihm hoch.
    Sie lief relativ langsam, nicht so, dass es extrem auffallen würde, aber immer noch so langsam um nicht zu schnell aus der Zweisamkeit mit ihm zukommen und im Trubel der Schüler zustehen.
    An der Tür blieb sie kurz stehen.
    "Egal was ist, du kannst immer zu mir kommen.", flüsterte sie leise und drückte ganz sacht seine Hand.

    -> Sitzecke (Ist doch okay oder)



    Re: kleines Esszimmer

    Linus Harley - 12.02.2009, 21:46


    Er wank mit einem lockeren Lächeln ab. Es war nicht wirklich echt, aber es unterstrich das, was er meinte, was er wirklich meinte.
    "Es ist halb so wild. - Es ist nur so, dass es gewöhnungsbedürftig ist über etwas zu reden, über das man vorher nie geradet hat - und wenn, dann in einer anderen Sprache und mit"
    Er schielte zu Sock.
    "Ihm und seinen Kumpanen."
    Sock zischte daraufhin etwas eingeschnappt etwas, was Linus dazu brachte die Augen zu verdrehen, aber nicht weiter schlimm war.
    "Manchmal würde ich dem Vieh echt gerne den Hals umdrehen..."
    Murmelte er er leise, aber nicht wirklich ernsthaft und wandte sich dann wieder Mel zu. Er strich ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht, langsam und vorsichtig. Auch wenn sie so... stabil war, auf sich allein aufpassen konnte, damit rechnete er, war sie in seinen Augen trotzdem wie eine Art Figur aus Glas, wunderschön, elegant und klar, nur musste er sich noch darüber im klaren werden, dass es keinesfalls zerbrechnliches Glas war, sondern viel mehr ein unendlich wertvoller und unzerstörbarer Diamant.
    Aber weicher...
    Dachte er sich während seine Hand an ihren Nacken glitt und dort verweilte. - Nein, er wollte sich jetzt keine Gedanken über seine Familie machen, er wollte auch nicht, dass Mel es tat. - Sein Vater war in Askaban, so gut wie tot und damit absolut ungefährlich und sein Bruder... der lief irgendwo draußen herum, aber hier war er in Hogwarts, nicht irgendwo, wo etwas unbemerkt geschehen konnte und damit musste sein Bruder sich mindestens bis zu den Sommerferien gedulden. Bei dem Gedanken an die kommenen, zwar noch weit entfernten, Sommerferien lief es ihm dann doch kalt den Rücken runter. Er hasste den Sommer. Er hasste es schon fast unter verfolgungswahn zu leiden und er hasste es andauernd mit langem Hemden rumlaufen zu müssen. Aber es war sicherer und das zählte.
    "Es braucht dir nicht leid tun."
    Meinte er, während er seinen Arm sachte und vorsichtig ihrer Hand entwand und diese dann selbst in die Hand nahm. Er strich ihr über die Finger, über jeden einzelnen.
    "Ich höre mich jetzt vielleicht wieder an wie ein sturer Esel, aber es gibt nichts, womit du mir helfen könntest - und wenn, dann wäre es kaum etwas, von dem ich mir wünschte, dass du es tun würdest."
    Dann lies er seine andere Hand ihre Schulter und ihren Arm hinunter gleiten, bevor er ihre zweite Hand nahm, beide leicht drückte und dann langsam los lies.
    Im folgenden schwand die Offenheit die er gerade noch gegenüber Mel hatte mit jedem Meter den sie in Richtung Sitzecke gingen.
    "Das selbe gilt für dich."
    Meinte er dann noch mit einem kurzen lächeln bevor sie endgültig wieder dort waren, wo es definitiv nicht so gut war, wenn sie mit total verliebten Blicken herein kamen und er demensprechend auch wieder so schaute, sich bewegte und redete wie sonst auch. - Was er für Mel empfand dahinter verborgen.

    -> Sitzecke (klar ist das in Ordnung =])



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 07.11.2009, 23:57


    Zeitsprung

    Jessy fühlte sich schrecklich und so sah sie leider auch aus. Nicht etwa, weil sie sich die halbe Nacht um die Ohren geschlagen hatte, weil sie sich immer wieder Gedanken über Matthew und sich gemacht hatte, nein, sie hatte sich scheinbar eine Grippe eingefangen. Ihr kratzte seit sie wach war der Hals und fiebrig kam sie sich auch vor. Kurz nach dem Wachwerden, hatte sie sich sofort wieder ins Bett fallen lassen. Ihr Kopf brummte, als würde sich eine Bienenschar darin zu schaffen machen. Sie schlürfte mit einem Tuch um den Hals und einem dicken Pullover, in die Küche. Sie brauchte etwas zu Essen. Zu den anderen wollte sie nicht. Sie wollte keinen anstecken und darum hatte sie auch auf das Frühstück verzichtet. Außerdem wäre es da sicher wieder zu laut und so würde sie sicher nicht ihre Kopfschmerzen weg bekommen. Langsam schlürfte sie zu dem kleinen Tischen, auf dem zu ihrer Freude verschiedene Kannen mit Tee und Tassen standen. Sie goss sich etwas schwach etwas Tee in eine Tasse und nahm sich zwei Scheiben von dem Zwieback, der in einer kleinen Dose daneben lag, dann lief sie langsam zu seinem Sofa, was ihr wirklich eine Rettung war, denn sie fühlte sich schrecklich. Sie setzte sich im Schneidersitz auf das Sofa und nippte ein paar Mal an ihrer Tasse. Es war so angenehm, wie das heiße Getränk ihre Speiseröhre herunter lief. Für einen Moment, beruhigte sich der Schmerz, doch im nächsten Moment musste sie schon wieder Husten. Sie fühlte sich so schlecht, am Liebsten würde sie hier auf dem Sofa einschlafen und für ein paar Tage gar nicht mehr aufwachen. Es war irgendetwas nach zehn, so genau wusste sie es gar nicht, es war Sonntag und eigentlich musste sie Hausaufgaben machen, doch so wie sich fühlte, blieb dafür gar keine Zeit und außerdem suchten sie ganz andere Gedanken heim. Matthew. Immer wieder dachte sie an ihn, fragte sich, was er wohl machte und immer, wenn sie aus einem Fenster sah, merkte sie, wie sie wieder dachte, dass er sicher draußen stand und rauchte. Wie konnte er nur? Sie würde doch auch alles für ihn tun, warum konnte er dann nicht einfach die Finger von den Glimmstängeln lassen? Und warum hatte er ihr erst so ein Versprechen gemacht, wenn er es dann doch nicht halten konnte? Sie war enttäuscht, nicht nur von Matthew, das musste sie leider auch zugeben, denn ihr Abgang war nicht die feine englische Art und das wusste sie auch, doch wenn er es ihr vorwerfen würde, dann würde sie ihm in keinster Weise Recht geben, denn er verhielt sich doch am schlimmsten. Allein bei dem Gedanken hatte sie das Gefühl ihr geht es wieder schlechter und so versuchte sie gar nicht zu denken, was sich aber als sehr schwer erwies. Es war irgendwie fast unmöglich gar nichts zudenken und so dachte sie an Blumen und versuchte irgendwas einfaches zu denken, doch immer wieder kam sie zu Matthew zurück. Eigentlich wollte sie seufzen um ihrer schwierigen Lage Ausdruck zu verleihen, doch es kam nur ein Husten zustande, was ihr wieder Halsschmerzen brachte. Sie nahm wieder einen Schluck von ihrem Tee und schloss dann für einen Augenblick die Augen.



    Re: kleines Esszimmer

    Matthew Hale - 08.11.2009, 19:00


    Matthew war gerade erst aus dem Bett gekrochen. Er hatte die letzte Nacht (mal wieder) fast nichts geschlafen. Doch ausnahmsweise waren weder Marc noch James daran schuld, sondern die ganzen Gedanken die durch seinen Kopf wirbelten.
    Immer noch lag ihm der letzte Abend im Magen. Was hatte er wichtiges erfahren? Meinte Jessy es ernst? So müde der Gryffindor auch gewesen war, er musste einfach darüber nachdenken und konnte einfach nicht einschlafen. Seine Gedanken waren zu laut und zu klar gewesen um auch nur an schlaf zu denken.
    Dem entsprechend zerknittert sah er jetzt auch aus. Die obersten zwei Knöpfe seines Hemds waren offen, so, dass man darunter das weiße T-Shirt sehen konnte, dass er trug. Kurzer Hand hatte er beschlossen, dass es ganz stylisch aussah, und so war er jetzt auf dem Weg zur Küche. Er brauchte Kaffe und zwar ziemlich dringend. Er hatte das ganze Wochenende noch nichts 'sinnvolles', sprich, etwas für die Schule getan, was er jetzt dringend nachhohlen sollte, zu Mal er in letzter Zeit eh etwas nachlässig war, was die Hausaufgaben angingen. Und da es fürs Frühstück bereits zu spät war, wollte er es jetzt nachhohlen, und das ging natürlich in der Küche am besten.
    Sobald er unten angekommen war steuerte auf das Bild mit der Obstschüssel zu und kitzelte die Birne, bis diese zu einer Türklinke wurde.
    Sobald er die Küche betreten war, versammelte sich um seine Füße ein Haufen voller Hauselfen, die ihm gerade einmal bis zum Oberschenkel reichten.
    Er teilte ihnen mit was er wollte und lies sich dann auf irgendeinen Sessel fallen. Womöglich saß er sogar am Tisch der genau unter dem Gryffindortisch oben in der Großen Halle stand. Er konnte es nicht genau sagen.
    Erst als er saß und sich dazu durchgerafft hatte, nicht den Kopf auf die Tischplatte zu legen und weiter zu schlafen, sah er sich in der riesigen Küche um.
    Einige Meter von ihm entfernt sah er ein silbernes Tablett auf ihn zu schweben, auf dem alles stand was man sich zum Frühstück nur wünschen konnte. Etwas davor trug ein Hauself den Becher Kaffee, den er so dringend brauchte. Womöglich würde er sich in nächster Zeit hauptsächlich von Kaffee ernähren, als Ersatzdroge.
    Seine Blicke glitten weiter und als hätten seine Gedanken sie hergelockt, sah er beinahe gegenüber von sich ein Mädchen sitzen, dass er nur all zu gut kannte.
    Er wusste nicht wirklich was er jetzt tun sollte, denn eigentlich war er nicht so richtig scharf darauf, hier den Streit von gestern vorzusetzten.
    Glücklich wandte er sich dem Hauselfen zu, der ihm die Kaffe überreichte und nahm einen Schluck davon. Erneut warf er einen kurzen Blick zu Jessy, und zwar genau in dem Moment als auch sie zu ihm sah. Ihre Blicke trafen sich.
    Toll, dachte Matth halbherzig. Jetzt konnte er nicht weiter so tun, als währe sie nicht da, er musste fast zu ihr gehen und mit ihr reden.
    "Hi", murmelte er und begann für den Anfang mal etwas näher zu ihrem Sitzplatz zu rutschen.
    Was würde jetzt passieren? Würde Eiszeit zwischen ihnen herrschen? Meinte Jessy es ernst?



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.11.2009, 16:21



    Jessy Hoop && Matthew Hale

    Sie nahm wieder einen Schluck ihres heißen Tees zu sich, als plötzlich ganz viele der Hauselfen durch die Gegend rannten und sich zu einem Schüler begaben. Jessy stockte fast der Atem. Das durfte ja wohl nicht sein Ernst sein? Was machte er hier? Musste er ausgerechnet jetzt hier sein? Hier gab es schließlich keine Zigaretten, was machte er dann hier?
    Jessy verdrehte die Augen und versuchte so leise wie möglich zu sein, denn vielleicht hatte sie ja Glück und er bemerkte sie ja gar nicht. Jessy beobachtete, wie er sich von den Hauselfen bedienen ließ und nahm einen weiteren Schluck von ihrem Tee. Vorsichtig tauchte sie den Zwieback in die Tasse und biss dann ab. Dabei ließ sie ihren Blick nicht von Matthew weichen. Irgendwie tat es ihr von Sekunde zu Sekunde mehr leid, dass sie gestern so einen Aufstand gemacht hatte, denn ihre Gefühle waren ja auch, obwohl er rauchte immer noch die selben. Er war der Kerl, an den sie ihr Herz verloren hatte. Ein leises Seufzen entwich ihr und sie sah erschrocken zu ihm. Hatte er sie nun bemerkt? Es schien so, denn er sah ihr direkt in die Augen. Sie versuchte so wütend auszusehen, wie es nur ging und auf sein ‚Hi.’ Reagierte sie gar nicht, denn sie musste jetzt erst mal husten. Sie hielt sich die Hand vor den Mund und fasste sich danach an den Hals. Es war nicht sonderlich angenehm, dieses Gefühl krank zu sein und das gerade jetzt, wo sie eigentlich stark sein musste, ihm zeigen musste, dass sie auch sehr gut ohne ihn klar kommen würde. Sie sah von ihm weg und zog die Beine noch ein wenig mehr an ihren Körper, denn langsam wurde ihr kalt. Jetzt bekam sie scheinbar auch noch richtiges Fieber mit Schüttelfrost. Ihr gefiel die ganze Sache gar nicht, denn bei wem sollte sie sich denn angesteckt haben? Sie stellte die Tasse auf dem Tisch vor sich ab und beobachtete zwei Hauselfen, die ihr sofort eine neue brachten. Sie mochte es eigentlich nicht sonderlich von den kleinen Wesen bedient zu werden, denn zu Hause machte sie sich auch alles allein und sie fand es auch nicht sonderlich gerecht, doch da es ihr im Moment nicht wirklich gut ging, tat es doch ganz gut. Sie bedankte sich freundlich und warf dann wieder einen verstohlenen Blick auf Matthew. Kam es ihr nur so vor oder war er ihr ein bisschen näher gekommen? Doch zum langen Überlegen kam es erst gar nicht, da ihr der Hals gleich wieder wehtat und sie erneut husten musste.



    Re: kleines Esszimmer

    Matthew Hale - 10.11.2009, 22:05



    Matthew & Jessy

    Matthew war immer noch etwas unwohl bei der ganzen Sache. Andererseits, vielleicht war es Schicksal, dass sie beide zur selben Zeit am selben Ort waren.
    Ärgerlich schüttelte er den Kopf und erinnerte sich erst einmal selbst daran, dass er an solche Sachen, wie Schicksal ja eigentlich selbst nicht glaubte.
    Er nahm erneut einen Schluck, bloß um irgendetwas zu tun und nicht sehen zu müssen, wie böse ihn Jessy ansah. Plötzlich hörte er ein starkes Husten aus Jessys Richtung und drehte sich um. War sie das gewesen? Es schien so, denn sie hielt sich jetzt die Hand an den Hals, und sah - jetzt wo er sie etwas näher betrachtete - sogar etwas blass aus.
    Jessy ignorierte ihn offenbar und so entschied er sich, das ebenfalls zu tun, immerhin hatte sie ihm ja gestern den Laufpass gegeben, nicht umgekehrt. Auch wenn ihm durchaus klar war, dass er einen Fehler gemacht hatte, er hatte doch nicht anderes gekonnt. Er würde hier schnell frühstücken und sich dann um den Berg Hausaufgaben kümmern, der oben im Gryffindorturm nur so auf ihn wartete.
    Gerade als er diesen Entschluss gefasst hatte, hörte er Jessy erneut husten, und dieses husten hörte sich gar nicht gut an.
    Er zögerte kurz, doch dann konnte er einfach nicht anderes und ging auf Jessy zu, wo er sich neben sie auf das Sofa setzte - ob sie nun wollte oder nicht.
    "Was ist denn mit dir los?", fragte er und man konnte die Sorge in seiner Stimme fast nicht überhören.
    "So wie du dich anhörst, solltest du vielleicht mal zum Krankenflügel, hm?", sagte er vorsichtig und legte sanft eine Hand auf ihren Rücken.
    So, dachte er stumm. Entweder sie explodiert wie ein Vulkan und verhandelt mich in irgendwas Kleines, schleimiges. Oder sie verzeiht mir.
    Jah, so wie er das sah gab es nur diese Zwei Möglichkeiten, und da er nicht viel Lust hatte als Frosch durch die Weltgeschichte zu hüpfen, hoffte er auf zweiteres.
    Vielleicht, konnte er es ihr ja auch erklären. Immerhin hatte er eine Erklärung.
    Abwartend sah er auf Jessy hinab.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 10.11.2009, 23:17



    Jessy Hoop && Matthew Hale

    Jessy hoffte innerlich, dass er gehen würde, denn sie war grummelig und dann würde sie sicher nur zickig reagieren, egal was er sagte. Sie war krank und verletztlich und gerade das passte ihr an der Situation nicht. Sie war nicht das kleine Mädchen, auf das man aufpassen musste, dass konnte sie schon ganz gut allein und darum wollte sie auch keine dummen Fragen. Sie schloß einen Moment die Augen, das sie so müde war, doch schlafen konnte sie auch nicht. Immer wieder fielen ihr die Augen zu, doch sie durfte nicht schlafen, denn eigentlich müsste sie jetzt oben sitzen und die zwei Rollen Pergament für Zaubertränke schreiben, doch darauß würde heute sicher nichts mehr werden. Wie sollte sie sich nur so auf irgendetwas konzentrieren? Sie nahm einen weiteren Schluck von ihrer Tasse und stellte sie dann wieder auf das Tischen neben ihr ab, da sie zu schwach war sie zu halten, dann knabberte sie ein bisschen an ihrem Zwieback, bis sie wieder husten musste.
    Plötzlich kam Matthew zu ihr und sie zog schon so gut sie konnte, ganz skeptisch eine Augenbraue hoch. Als er sie dann auch noch ansprach und sich ganz frech neben sie setzte, konnte sie einfach nicht anders.
    "Also ein Racherhusten ist es auf jedenfall nicht, denn den kannst ja eigentlich nur du bekommen.", sagte sie sauer und als er ihr dann noch die Hand auf den Rücken legte, drehte sie sich weg, so das seine Hand von ihrem Rücken auf das Sofa rutschte.
    Was fiel ihm eigentlich ein? Was sorgte er sich denn jetzt wegen einer dummen Erkältung oder Grippe um sie? Sie durfte sich ja auch keine Gedanken um seine Gesundheit machen, denn bei ihm war das viel schlimmer, sie war in ein paar Tagen wieder gesund. So viele Menschen starben nun auch nicht an irgendeiner Grippe. Dachte sie sich sauer und man sah sogar, wie ihre Augen böse funkelten.
    Sie atmete tief ein und musste wieder husten, als ihr Hals wieder weh tat und sie einen kurzen Blick über die Schulter zu Matthew warf, tat es ihr eigentlich leid, dass sie ihn gerade so abgewiesen hatte. Sie waren ja immer noch zusammen und nun zog sie hier so eine Show ab. Sie musste mit sich kämpfen nicht anzufangen zu weinen, denn das wollte sie nun wirklich nicht. Sie war vollkommen fertig, nicht nur das sie müde war und ihr alles weh tat, jetzt machte sie ihre Beziehung vielleicht endgültig kaputt, aber sie wollte doch auch nicht so einfach nachgeben, dass sah die kleine Hoops gar nicht ein. Eine Hauselfe kam mit einem Taschentuch angelaufen und das ohne das Jessy auch nur irgendwas gesagt hatte. Jetzt fiel es sicher auf, dass ihre Augen schon ganz wässrig waren, aber zum Glück konnte Matthew das nicht sehen und so wischte sie sich ganz schnell über die Augen und schnaupte sich dann die Nase, damit es gar nicht auffiel, dann bedankte sie sich bei der Hauselfe und setzte sich gerade hin, doch Matthew sah sie immer noch nicht an.



    Re: kleines Esszimmer

    Matthew Hale - 12.11.2009, 19:44


    Matth & Jessy

    Matthew saß da. Nahe zu unbeweglich. Er registrierte, dass sie seine Hand von ihrem Rücken schubste. Er registrierte wie sie auf den weichen Samt des Sofas rutschte. Er verfolgte sie mit seinen Augen und konnte trotzdem nicht kapieren was gerade geschehen war.
    Gut, er war kein Frosch. Aber war es nicht vielleicht schlimmer so? Wie Jessy zu ihm stand war ihm jetzt ja mehr als klar gezeigt worden, doch erst jetzt wurde dem Gryffindor bewusst, wie verzwickt die ganze Situation eigentlich war.
    Mit einem Mal sah er ein kleines Mädchen vor sich, die praktisch mit einem Fuchs verstecken spielte. Tage lang war das kleine Mädchen - damals etwas traurig, weil es Heimweh hatte - auf die Ländereien gekommen und hatte sich von dem kleinen Fuchs trösten lassen, ihm alles erzählt. Matthew hatte lange nicht gezeigt, wer er wirklich war. Doch seit er es getan hatte waren die beiden beste Freunde. Unzertrennliche Freunde. Würde diese Beziehung in die Brüche gehen, konnte er auch die Freundschaft vergessen und das wollte - nein, das konnte - er nicht einsehen.
    "Jessy. Können wir nicht darüber reden?", fragte er leise, aber trotzdem mit einem gewissen trotz, einem Siegeswillen in der Stimme.
    Oh, er würde sie zurückgewinnen, was auch immer er dafür tun musste. Erneut erschien ein Bild vor seinem inneren Augen. Dieses Mal war es ein kleiner Junge, er selbst um es genau zu nehmen. Er war damals noch in einer Muggel Volksschule gewesen, kurz vor Hogwarts und er hatte diesen Turnlehrer gehabt. Oh, wie er ihn gehasst hatte. Ständig war er ihm blöd gekommen. Doch, so sehr es ihn auch genervt hatte, es hatte ihm auch irgendwie Kraft gegeben. Er hatte Sachen getan, die er vorher nie gekonnt hatte (und es hatte nichts mit Zauberei zu tun gehabt). Bis heute wusste er nicht, ob der Lehrer ihn durchschaut hatte und herausgefunden, dass er ihm so kommen musste um das äußerste aus Matthew rauszuholen, oder ob er einfach nur ein Arsch war. Matth selbst glaubte ja das zweiteres, doch das war jetzt wirklich nicht sein Problem.
    Er sah wieder zu Jessy und seufzte leise, denn sie hatte bis jetzt nicht reagiert.
    "Im Ernst Jess, ich kann es dir erklären, und wenn du mir nicht antworten willst, dann werde ich es eben einfach tun", sagte er ernst.
    Als er es gesagt hatte, merkte er zwar wie dumm es sich anhörte, in etwa als hätte er sie betrogen oder irgendetwas anderes Schlimmes gemacht, was ja auf keine Fall zutraf, aber es war ihm jetzt erstmal egal!
    Am Anfang würde er es natürlich mit reden versuchen. Dennoch, er hatte genug auf Vorrat. Bombensichere Methoden ein Mädchenherz zu gewinnen und dessen war er sich auch sehr wohl bewusste.
    Er betrachte die Hauselfen einige Momente lang und trank dann seinen Kaffe aus. Er hatte noch den ganzen Tag um sich um seine verdammten Hausaufgaben zu kümmern. Also verwarf er seinen Plan von vorher, schnellstmöglich fertig zu essen und zu verschwinden. Jetzt würde er sich erst einmal um seine Beziehung kümmern.
    So. Und. Punkt.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 15.11.2009, 16:32



    Jessy Hoop && Matthew Hale

    Jessy fühlte sich nicht nur, weil sie krank war unwohl, nein alles hier war einfach nur noch lästig und ansträngend und sie wusste nicht, was sie machen sollte und vorallem, was sie sagen sollte. Sie tat, was ihr in den Kopf kam, weil sie es einfach für das hielt, was sie jetzt machen musste, doch im nächsten Moment bereute sie jede Bewegung, die sie getan hatte.
    Er war doch immer noch ihr Freund und ja sie liebte ihn, doch sie kam mit der ganzen Sache einfach nicht mehr klar. Warum konnte er nicht für sie stark sein? Sie hatte ihre Prinzipien und damit musste er doch auch klar kommen. Sie sagte doch schon gar nichts dazu, dass er ständig nachts mit seinen Freunden durch das Schulhaus schlich. Wie gerne hätte sie ihn da bei sich? Das wäre doch viel schöner, doch da sagte sie nichts, denn sie wusste, was es ihm bedeutete und so schwieg sie zu dem Thema, aber das Rauchen war etwas, was sie nicht durchgehen lassen wollte und schon gar nicht konnte. Wie einfach war es nur gewesen, als Matthew ein Fuchs gewesen ist, als sie nur mit einem Tier geredet hatte, der ihr bester Freund geworden war und dann stand da plötzlich dieser Junge vor ihr und ja, sie mochte ihn und so wurden die beiden beste Freunde und sie liebte es mit ihm irgendwelchen Mist zu bauen, dass Schloss unsicher zu machen oder einfach nur irgendwo rumzusitzen und etwas zu Essen. Die beiden liebten es und so war es nie kompliziert geworden, doch seit sie zusammen waren, war es alles anders. Als sie nur seine beste Freundin war, konnte er ihr ausweichen, konnte ihr etwas vormachen, dass er nicht geraucht hatte, doch jetzt war es anders. Sie sehnte sich nach seiner Nähe und die konnte sie nicht bekommen, wenn er immer diesen unangenehmen Geruch seiner Zigaretten an sich hatte.
    Warum verstand er denn nicht, dass sie so empfand und warum versuchte er es nicht für sie?
    Als er plötzlich anfing, ob sie nicht einfach darüber reden könnten, sah sie nicht auf, denn was brachte es schon mit ihm darüber zu reden? Sie konnte sich noch an den Abend erinnern, als sie am See waren, als er es ihr versprochen hatte und an dem Abend hatte er ihr auch geholfen, als die Todesser in Hogwarts waren. Warum konnte er ihr nun einfach so wieder in den Rücken fallen? War sie ihm so wenig wert? Er hatte es versprochen. Würde es überhaupt etwas bringen wieder damit anzufangen, darüber zu diskutieren? Er kannte ihre Meinung und sie kannte leider auch seine gefestigte. Wie sollten sie nur diesen Konflikt lösen? Normalerweise waren in solchen Situationen immer Kompromisse angesagt, aber welcher würde denn in so einer Situation noch hilfreich sein?
    Die Ravenclaw konnte gar nicht richtig denken, so fing ihr an der Kopf wehzutun und wieder setzte ein Hustenreiz ein und sie kam sich so schlecht dabei vor. Jetzt, gerade wo sie ihm zeigen wollte, dass sie stark ist, sitzt sie vor ihm und zeigt dank ihrer Krankheit, wie sie eigentlich leidet.
    Als er anfing, dass er ihr das erklären könnte, sah sie einen Moment auf, doch dann sah sie wieder auf ihre Hände, die sie nervös in ihrem Schoß gefalten hatte. „Was willst du mir da denn erklären? Du kannst einfach nicht aufhören, auch wenn du es mir versprochen hattest. Und ich verstehe nicht, warum du es nicht für mich tun kannst. Bin ich dir so wenig wert?“, fragte sie leise. Es war keine Spur von Wut in ihrer Stimme, sondern nur pure Traurigkeit. Sie verstand es nicht. Liebte er sie nicht mehr? Sie war mit allem überfordert, was hier vor sich ging. Sie verstand ihn nicht, sie verstand alles nicht und gerade das setzte ihr zu, denn sie wollte ihn verstehen, sie wollte sich verstehen, sie wollte verstehen, was hier vor sich ging, doch sie fand in keiner Ecke ein Antwort. Was war nur mit ihr los? Hatte sie sich so verändert?



    Re: kleines Esszimmer

    Matthew Hale - 15.11.2009, 20:24


    Matth & Jessy

    Der Gryffindor starrte zur Türe und zu den Hauselfen die ununterbrochen herumwuselten. Was die wohl die ganze Zeit taten? Möglicherweise waren sie jetzt schon drauf und dran das Mittagessen vorzubereiten, wenn man bedachte, für wie viele Leute die kleinen Elfen kochen musste, war das sogar ziemlich wahrscheinlich.
    Es kam erneut jemand herein, doch die Zwei Personen gingen in das andere Zimmer davon, so, dass sich Matth nicht weiter Gedanken über sie machte. Stattdessen sah er wieder zu Jessy, doch sie sah nicht zu ihm auf. Sie schien in Gedanken versunken, oder wollte einfach nichts mehr mit ihm zu tun haben. Warum musste sie es deutlich machen, welche Missachtung sie momentan gegen ihn hegte. Zwar war der eher doch laute Streit von gestern nicht angenehm gewesen, doch dieses Geschweige war noch viel schlimmer.
    Matthew seufzte und lehnte sich in der Couch zurück. Genau das war die Situation in der sein Körper nach Zigaretten verlangte. Er atmete tief durch und biss die Zähne zusammen. Er spürte das Päckchen in seiner Hosentasche, was das Ganze noch viel unerträglicher machte. Dennoch, bis jetzt war er brav gewesen und hatte heute dieses Päckchen noch nicht einmal herausgeholt. Es wäre so viel einfach zu denken, die richtigen Worte zu finden, aber er durfte nicht. Der Teufelskreis wurde eindeutig enger.
    Gestern, dachte er angestrengt, um sich abzulenken. Was war gestern passiert. Es war als wären seine Erinnerung an den vergangenen Tag weggewischt worden, wie die weißen Worte auf einer Schultafel.
    Er wusste nur noch, was am Abend passiert war. Mit Jessy. Vielleicht hätte er sie gar nicht erst zu sich an den Gryffindortisch winken sollen. Hätte er doch einfach mit Marc gequatscht und Scherze über James und seine Abwesenheit gemacht. Aber nein, Mr Hale hatte es ja besser gewusst.
    Wütend ballte er seine Hände zu Faust. Samantha fiel ihm wieder ein. Seine Schwester hatte gestern noch etwas Schlimmeres getan als Jessy. Matthew hatte ihr im Gemeinschaftsraum von Jessy und ihm erzählt und auch seine Zwillingsschwester hatte sofort begonnen auf ihm herumzuhacken.
    "Kein Wunder. Mum ist doch auch gegangen, weil Dad es nicht für sie aufgeben wollte.", hallten ihre Worte durch seinen Kopf.
    Es war das Rauchen. Natürlich. Matthew glaubte zwar nicht dass dies der einzige Grund gewesen war, doch er wusste dass es mitgespielt hatte. Er hatte es verdrängt und jetzt musste Samantha natürlich wieder alles aufwühlen.
    Vielleicht war es seiner Schwester nicht bewusst gewesen, doch es war das Schlimmste was sie hätte sagen können.
    Matthew starrte mit leerem Blick auf die Wand gegenüber, während er darüber nachdachte. Doch dann schreckte ihn Jessys schöne Stimme plötzlich aus seinen Gedanken.
    „Was willst du mir da denn erklären? Du kannst einfach nicht aufhören, auch wenn du es mir versprochen hattest. Und ich verstehe nicht, warum du es nicht für mich tun kannst. Bin ich dir so wenig wert?“
    Samanthas Worte in seinen Ohren und Jessys Antwort. Beides zusammen zerrte schon wieder gewaltig an seinen Nerven.
    Der Gryffindor packte Jessy (etwas unsanft vielleicht, aber doch nicht grob) an den Schultern, so dass sie ihn ansehen musste. ob sie wollte, oder nicht.
    "Hör zu. Ich liebe dich über alles. Du bist mir mehr wert als alles andere, darum wollte ich ja für dich damit aufhören. Darum hab ich es dir versprochen. Ich dachte es geht. Ich dachte, ich könnte das letzte Päckchen verbrennen und damit hätte sich die Sache. Ich dachte es wäre einfach, Jessy. Aber das war es nicht. Du kannst dir das nicht vorstellen, aber schon nach dem dritten Tag ohne Zigaretten waren meine Hände nur noch am zittern, mein Kopf hat sich angefühlt als würde er jeden Augenblick bersten. Ich hab jeden nur noch blöd angemacht, weil ich so genervt und gereizt war. Ich konnte mich nicht einmal auf die banalsten Dinge konzentrieren. Willst du so einen Typen?", er verstummte um nach weiteren Worten zu suchen, denn für ein paar Minuten waren sie ihm ausgegangen.
    Doch dann:,
    "Ich dachte es geht von heute auf morgen, das tut es aber nicht. Mir ist jetzt erst klar geworden, dass es Sucht ist, und dass ich nichts dagegen tun kann, außer es langsam zu reduzieren. Es tut mir leid.", schloss der und sah auf seine Hände hinunter.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 15.11.2009, 22:11



    Jessy Hoop && Matthew Hale

    Was machte sie noch hier? Warum ging sie nicht einfach? Aber eigentlich fand sie, wenn einer gehen sollte, dann er, denn er war nicht krank.
    Sie sah auf ihre Finger und ihre Augen schlichen immer wieder hin und her, sie war nervös, am liebsten würde sie zappeln nur um ihre Nervosität irgendwie rauszulassen, doch das konnte sie nicht, wie würde das denn aussehen? Außerdem war ihr Körper viel zu schwach. Sie seufzte einen Moment, denn sie wollte ihm verzeihen, doch war da wie eine Art Sperre, die ihr es verbot einfach so wieder ja zu sagen und sich in seine Arme zu kuscheln.
    Plötzlich fasste er sie an den Schultern und es tat auch noch weh. Sie sah ihn verängstig an, denn sie wusste nicht, was in ihn gefahren war. Hatte sie jetzt etwas falsch gemacht? Sie hatte ihm doch nur gesagt, dass es nichts bringen würde. Die Entschlossenheit in seinen Augen zwang sie dazu einfach hinzusehen und was sollte sie auch anderes machen?
    Ein kurzes: „Au, du tust mir weh.“, brachte sie hervor, bevor aus ihm die Worte sprudelten.
    "Hör zu. Ich liebe dich über alles. Du bist mir mehr wert als alles andere, darum wollte ich ja für dich damit aufhören. Darum hab ich es dir versprochen. Ich dachte es geht. Ich dachte, ich könnte das letzte Päckchen verbrennen und damit hätte sich die Sache. Ich dachte es wäre einfach, Jessy. Aber das war es nicht. Du kannst dir das nicht vorstellen, aber schon nach dem dritten Tag ohne Zigaretten waren meine Hände nur noch am zittern, mein Kopf hat sich angefühlt als würde er jeden Augenblick bersten. Ich hab jeden nur noch blöd angemacht, weil ich so genervt und gereizt war. Ich konnte mich nicht einmal auf die banalsten Dinge konzentrieren. Willst du so einen Typen?"
    Langsam füllten sich ihre Augen mit Tränen, was hatte sie da gemacht? Warum hatte sie ihm das vorgeworfen, wenn er doch eigentlich versucht hatte sich für sie zuändern. Warum ist ihr nicht aufgefallen, wie schlecht es ihm doch ging? Wie konnte sie nur so zu ihm sein? Sie kam sich so schlecht vor und nun lief die erste Träne über die Wange und sie senkte den Blick, doch er hielt sie immer noch fest, was vielleicht auch das Beste wäre, denn sonst würde sie jetzt aus dem Speisesaal rennen und sich irgendwo verkriechen.
    Was machte er nur mit ihr? So hatte sie sich noch nie gefühlt.
    Als er plötzlich erklärte, dass er gemerkt hatte, dass es eine Sucht war, sah sie wieder auf.
    Sein Griff um ihre Schultern löste sich und sie tat das, was sie in dem Moment als richtig empfand.
    Sie ließ sich an seine Brust sinken. Ein leises: „Es tut mir leid.“, murmelte sie in sein Oberteil, bevor sie ihre Hand auf seine Brust legte.
    Es tat so gut wieder seine Nähe zu spüren. „Es tut mir wirklich leid.“, murmelte sie wieder.
    „Du kannst ja rauchen, wenn wir uns abends verabschiedet haben und du mit deinen Jungs weg bist, dann muss ich den Geruch nicht ertragen. Vielleicht hilft das ja schon.“, sagte sie, während sie sich aufrichtete, weil sie merkte, dass sie wieder husten musste.
    Sie drehte sich von ihm weg und gab dem Reiz nach, dann drehte sie sich wieder zu ihm.
    „Ich wollte dich gestern nicht so stehen lassen, aber ich war so enttäuscht. Ich mache mir doch nur Gedanken um dich und seit wir miteinander gehen, fühle ich mich noch verantwortlicher für dich, als vorher.“, erklärte sie und ein kleines aufmunterndes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen.
    Er versuchte wirklich alles um sie zurück zugewinnen und dass er sich so viel Mühe gegeben hatte, hatte sie erst gar nicht geglaubt, doch seine Augen waren so ernst und als er ihr sagte, dass er sie über alles liebte, da funkelten sie so, dass Jessy keinen Zweifel an der ganzen Sache hatte. Sie war froh ihn gefunden zu haben und so ließ sie sich wieder an seine Brust sinken und schloss einen Moment die Augen.



    Re: kleines Esszimmer

    Matthew Hale - 06.12.2009, 19:04


    Matth & Jessy

    Es war ziemlich seltsam, dass alles jetzt ausgesprochen zu haben. Teils war er sich durch seine Worte erst bewusst geworden, dass es die Wahrheit war, was er sagte.
    Etwas verwirrt fuhr er sich mit der Hand durch die Haare und sah sich kurz in den Räumlichkeiten der Küche um. Es war tatsächlich die Wahrheit was er gesagt hatte, und wahrscheinlich war es auch die Wahrheit gewesen was Sam gesagt hatte. Noch einmal hörte er die Stimme seiner Zwillingsschwester in seinem Kopf. Er schüttelte leicht den Kopf, und sah dann erst wieder zu Jessy.
    Entsetzt stellte er fest, dass ihr Tränen über die Wangen liefen. Hatte er schon wieder etwas Falsches getan oder gesagt? Glaubte sie ihm nach all den Geständnissen noch immer nicht? War sein Griff zu fest? Sofort ließ er ihre Arme los, die er bis jetzt festgehalten hatte, um sie zu zwingen, ihn anzusehen.
    Er verstand nicht was los war und Jessy, die angefangen hatte, sich, unter Schluchzern, zu entschuldigen, verwirrte ihn nur noch mehr.
    Tatsächlich brauchte er erst einmal, ein paar Minuten, bis er verstand was sie meinte.
    "Hey, schon gut ...", sage er beschwichtigend. "Mir tut es auch Leid", setzte er dann noch hinzu und legte seine Arme um sie.
    Es tat gut, sie wieder zu umarmen, erstaunlicherweise hatte Matthew dieses Vergnügen, die ganze letzte Woche nicht. Er hatte sie generell kaum gesehen, und falls doch, war er bestimmt nicht allzu nett zu ihr gewesen. Er war zu keinem nett gewesen, unter Einfluss dieser Entzugserscheinungen.
    Vorsichtig legte er sein Kinn auf Jessys Kopf, wie klein sie war.
    „Du kannst ja rauchen, wenn wir uns abends verabschiedet haben und du mit deinen Jungs weg bist, dann muss ich den Geruch nicht ertragen. Vielleicht hilft das ja schon.“, murmelte sie in sein Hemd.
    Matthew war um jede Alternative froh, denn er wusste, dass er bloß langsam, immer weniger nehmen konnte. Und noch einmal so eine Horror-Woche durchleben wollte er auch nicht.
    "Klar. Bestimmt hilft das", sagte er mit einem dankbaren Lächeln. Doch kurz darauf schüttelte er den Kopf und sah Jessy mit einem leicht tadelnden Blick an.
    "Du musst dich nicht für mich verantwortlich fühlen, Jess. Ich kann auf mich selbst aufpassen", sagte er und setzte dann schnell hinzu: "Auch wenn es nicht immer so aussieht"
    Tatsächlich musste er kurz lachen und sah hinunter auf Jessys Blondschopf. Er war das einzige was gerade wirklich sehen konnte, da sie sich an seine Brust gekuschelt hatte.
    Doch plötzlich setzte sie sich auf und drehte sich weg, um zu husten.
    "Bist du sicher, dass du nicht in den Krankenflügel willst?", fragte er, nun wieder etwas besorgt.



    Re: kleines Esszimmer

    Jessy Hoop - 30.12.2009, 22:13



    Jessy Hoop && Matthew Hale

    Jessy konnte nicht mehr, zum einen weil sie krank war, was ihr besonders an Kräften entzog und zum anderen, weil sie sich nicht mit Matthew streiten wollte. Es gab schon genug Probleme und da brauchte sie ihn doch und das sie am vergangenen Abend nicht sonderlich nett zu ihm war, tat ihr auch leid und das sagte sie ihm auch.
    Als sie sich an ihn lehnte, fühlte sie sich schon wohler, geborgener und als er seinen Arm um sie legte, schien alles so zu sein, wie sie es gerade wirklich brauchte. Es tat einfach gut, ihn wieder bei sich zu wissen, zu wissen, dass er sie immer noch liebte.
    Wie hatte sie das vermisst, einfach irgendwo mit ihm zu sitzen und ihn einfach bei sich zu wissen und die Nähe tat noch mehr gut. Als er sein Kinn auf sie legte, musste sie einen Moment sogar lächeln, aber alles kam wieder hoch, denn sie merkte jetzt erst, wie sehr er ihr die letzte Woche gefehlt hatte und das er so gemein zu ihr war, wenn sie sich sahen, konnte sie nachdem was er gesagt hatte jetzt auch verstehen.
    Irgendwie fühlte sie sich jetzt schuldig, denn wie konnte sie ihn gestern vor seinem Freund so bloßstellen und nun einfach so in seinen Armen zusammenbrechen?
    Als sie ihm einen Vorschlag machte, sagte er erst nichts und Jessy überkam eine kleine innere Panik und sie versteifte sich einen Moment in seinen Armen, aber dann sagte er, dass das vielleicht helfen würde und sie ließ sich sacht wieder locker in seine Arme fallen.
    Doch plötzlich musste sie husten und so konnte sie ihm gar nicht auf seine Aussage antworten.
    Er erkundigte sich, ob sie nicht lieber in den Krankenflügel wolle und sie schüttelte erst nur den Kopf.
    „Nein, wirklich nicht. Ich kann schon allein auf mich aufpassen.“, sagte sie und spielte damit auf seine vorherige Aussage an. Sie schenkte ihm ein leichtes Lächeln, ehe sie sich die Tränen, die langsam versiegten aus dem Gesicht wischte.
    „Ist jetzt wieder alles gut?“, fragte sie leise und kam ihm wieder ein Stück näher.
    „Ich würde dich ja eigentlich jetzt küssen, weil du echt das beste bist, was mir passiert ist, aber ich will dich nicht anstecken. Also mit der Grippe, wie ich vermute.“, sagte sie und sah ihn mit großen Augen an.
    “Konntest du heute Nacht genauso schlecht schlafen wie ich?“, fragte sie ihn dann leise und lehnte sie an die Kissen des Sofas an, doch sah sie ihn dabei immer noch genau an.



    [ooc: Hey, es tut mir echt wahnsinnig leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe und das der Post auch nicht so toll ist, aber im Moment ging echt alles drunter und drüber und jetzt war es echt schwer wieder in Jessy reinzukommen, aber ich werde mich bessern! Versprochen!]



    Re: kleines Esszimmer

    Isabella Swan - 12.01.2010, 19:01


    Zeitsprung : 18. November



    Re: kleines Esszimmer

    Finn Sparks - 16.01.2010, 20:22




    CYNTHIA & FINN

    Pfeifend und mit den Händen in seinen Jeanstaschen bog der Ravenclawjunge um die Ecke und stieg die Treppen hinab zur Küche, aus welchem Raum man schon Töpfe scheppern hören konnte. Offenbar waren bereits einige Elfen dabei zu kochen oder wuschen sie nur das dreckige Geschirr vom Mittagessen ab? Wie auch immer, sie wussten sicher was sie zu tun hatten, konnte ihm egal sein. Der Halbschwede öffnete langsam die Tür der Küche und atmete erstmal die verschiedenen Gerüche ein, die das vorhin zubereitete Essen verströmt hatte. Die Küche roch immer wundervoll, als ob man das Essen auf der Zunge hatte und es schmecken konnte. Er wusste nie, wie er mit den kleinen Geschöpfen umgehen sollte, die überall als Diener eingestellt beziehungsweise gebraucht wurden, schon oft hatte er einige Mitschüler sich darüber streiten gehört, dass man die Elfen mit Respekt behandeln sollte und doch ging der Junge meist nur an ihnen vorbei. So wie jetzt auch, er ging auf einen kleinen Tisch, der in der Ecke stand, zu und ließ sich dort auf einen Sitz fallen. Hier würde er auf seine beste Freundin Cynthia warten, er hoffte er könne sie diesmal überreden ihre Kusine fallen zu lassen. Große Hoffnung hegte er nicht, immerhin versuchte er dies bereits seit fast sieben Jahren. Ebenso lang wie er versuchte Cecilia einzureden die Gleichaltrige in Ruhe zu lassen.
    Ein unangenehmes Gefühl verspürte er im Magen, als er an Cecilia dachte. Immernoch wusste er nicht, was sie damals andeuten wollte. Cynthia. War es wahr, dass sie der anderen Slytherin irgendetwas Schreckliches angetan hatte oder versuchte die Schlange nur, ihn zu täuschen wie alle anderen? Ihre Worte hatten sich ehrlich angehört, doch gehörte sie nicht zu denen die Meister im schauspielern waren?
    Finn stützte seinen Kopf mit seiner linken Hand ab und beschloss, erstmal mit Cynthia zu reden und sich dann erst wieder Gedanken um das andere zu machen. Eins nach dem anderen.



    Re: kleines Esszimmer

    Cynthia Marshall - 16.01.2010, 21:54


    18.11.


    Mister Sparks & Miss Marshall


    Heute war nicht ihr Tag schon beim aufstehen hatte Cynthia bemerkt das es ihr nicht so gut ging. Sie war nicht krank oder so etwas nein. Ein komisches Gefühl hatte sich in ihrem Bauch festgesetzt und sie wusste nicht wie sie damit umgehen sollte. Die Slytherin hatte mal wieder diesen Traum gehabt. Seit langen suchte er sie nicht mehr heim, warum genau in dieser Nacht? Sicherlich würde bald irgendetwas Schlechtes passieren. Das Mädchen machte sich auf alles gefasst.

    Der Unterricht an diesem Tag war sehr langsam herum gegangen und die Blonde war froh darüber nicht auch Wahrsagen belegt zu haben. Das Fach sagte ihr einfach noch nie zu weil man zu viel von der Vergangenheit erfahren konnte. Am liebsten würde Cyn aber vergessen was in ihrem kurzen Leben schon alles passiert war und hasste es immer wieder daran erinnert zu werden. Müde stapfte sie nun zur Küche dort hatte sie sich mit ihrem besten Freund Finn verabredet. Sie war ihm eine ganze Weile aus dem Weg gegangen, doch es konnte nicht so weiter gehen. Verlieren wollte Cynthia ihn nämlich nicht. Seine Kommentare zu ihrer Cousine fand das Mädchen jedoch sehr gemein. Warum verstand er nicht das Cee die Tollste für sie war. Manch mal war es wirklich so dass ihre Cousine mit der sie aufgewachsen war schlecht zu dem Mädchen war, Cynthia liebte sie trotzdem überalles und wollte mit ihr zusammen sein. Was Finn nur für ein Problem damit hatte. Sie verstand es einfach nicht.

    Der Gang zur Küche war lang. Cyn hatte viel Zeit zum Nachdenken auf dem Weg. Wie sie es doch hasste mit sich allein zu sein. Immer wieder kamen die Bilder von ihrer Kindheit hoch. Warum musste ausgerechnet sie so etwas erleben. Dafür missachten tat sie niemanden. Ihre Mutter hatte das alles sicher nicht mit Absicht getan. Jetzt ging es der jungen Frau gut und sie lebte ihr eigenes Leben. Leider ohne ihre Tochter, doch Cynthia war ihrer Mama nicht böse. Vielleicht war es für alle besser so wie es im Moment ist, auch wenn sie das Mädchen nichts mehr Wünscht als ihre geliebt Frau Mama wieder in die Arme schließen zu können. Die Slytherin wusste genau das, das nie mehr geschehen würde und das stimmte sie immer wieder sehr traurig. Endlich kam sie an der großen hölzernen Tür an. Finn war schon da. War sie etwa zu spät? So wie es aussah nicht. Was ein Glück dachte sie erleichtert. Das Mädchen mochte es selbst nicht wenn andere zu spät kamen und deshalb versuchte sie immer pünktlich zu sein.

    Cynthia setzte sich zu dem jungen Mann, dann begrüßte sie ihn mit einem sanften Kuss auf die Wange. Früher war sie mal in ihren besten Freund verliebt gewesen, doch die Schwärmerei für ihn war schon lange vergessen. Jetzt war er einfach nur noch Finn und fasst wie ein Bruder für sie. Was würde er nur von ihr halten wenn er wüsste was sie vor ca. einem Jahr getan hat. Ja die Geschichte mit Nathan würde sie wohl nie vergessen. Es war ihr größter Fehler gewesen doch bereut hatte sie ihn nie wirklich. Die kurze Affäre mit ihm hatte in ihr etwas hervor geholt von dem sie dacht sie hätte es verloren und zwar ihr Selbstbewusst sein. Wie viele Menschen das Mädchen damit verletzt hatte war ihr am Anfang gar nicht klar gewesen. Wie fast immer war Cynthia mal wieder total in ihre Gedanken versunken und hatte Finn dabei ganz vergessen. Als sie das merkte tat es ihr leid. "Oh sorry" sagte sie entschuldigten. Er war es aber gewöhnt und es schien ihm auch nichts aus zu machen. "Wie geht es dir?" sie schaute ihn lächelnd an. "War dein Tag bisher schön?" Was er wohl überhaupt von ihr wollte. Sicher würde der Halbschwede noch mit der Sprache rausrücken so lange sie hier saßen und redeten.



    Re: kleines Esszimmer

    Finn Sparks - 17.01.2010, 16:34



    CYNTHIA & FINN


    Der Junge griff nach einem der Kekse, die ihm ein Hauself auf den Tisch gestellt hatte, und biss nachdenklich darauf herum. Wie sollte er Cynthia nur jemals von ihrer Cousine loskommen? Diese zeigte doch immer so offensichtlich dass Cynthia unerwünscht war, wieso tat sich ein Mensch dies also freiwillig immer wieder an? Es war dem Ravenclaw einfach unverständlich. Er warf einen schnellen Blick zur Wanduhr, hoffentlich würde Cynthia bald auftauchen, denn allein mit seinen Gedanken brachte ihm zurzeit nichts. Immer wieder spukte Cecilia darin herum, ihre Worte konnte er bereits auswendig, nur die Geschichte dahinter kannte er nicht.
    Vergieß Miss. Intriegenspinnerin, sie will doch sowieso nur dass alle schlecht von Cynthia reden. Sie sollte sich mit Nathan zusammentun, ja die beiden wären das perfekte Paar dachte der Blonde bitter. Er verbat sich an die anderen Seiten zu denken, die er bei seinem Gespräch mit Cecilia gesehen hatte, die verletzte Slytherin. Er wollte nicht darüber nachdenken, dass sein Bild von ihr, welches er immer gehabt hatte, falsch sein könnte. Auch die Gedanken an seinen ehemals besten Freund schob er beiseite, es war ewig her, dass er den Jungen gesehen hatte und das war auch gut so. Noch immer erwachte die Wut in ihm wegen dem was Nathan sich geleistet hatte. Wo auch immer der Junge steckte, hoffentlich blieb er nur dort.

    Als ob sie gewusst hätte, dass er genau in diesen Moment eine Ablenkung brauchte, betrat auch schon Cynthia die Hogwartsküche und setzte sich zu ihm, natürlich nicht ohne ihm ein Begrüßungsküsschen zu geben. „Cyn, schön dass du da bist.“ Er schenkte ihr ein breites Grinsen und wartete bis sie sich vollständig niedergelassen hatte. Sobald die Blondine in seiner Gegenwart war und ihn anlächelte, war er sich sicher, dass sie kein Geheimnis vor ihr hatte. An ihrem Blick erkannte der Ravenclaw, dass sie Miss. Marshall wieder total in ihre Gedanken versunken war. „Finn an Cynthia, bitte melden.“ Grinste er seine beste Freundin an und wedelte mit einer Hand vor ihrem Gesicht herum. „Wo warst du denn grad?“ Doch sein Lächeln erlosch und seine Augen musterten die Slytherin ernst. „Was beschäftigt dich?“ wollte er von der Gleichaltrigen wissen, ehe er selbst auf ihre Fragen einging. „Im Gegensatz zu den meisten hier in Hogwarts gut. Ich hab Glück, bisher hab ich diese Grippe nicht erwischt. Leider auch noch nicht allzu viele Lehrer, wirklich ein Jammer. Und wie sieht’s bei dir aus? Alles fit?“ Dann lachte er auf, als sie nach seinem Tag fragte und seine blauen Augen schauten amüsiert zu der Freundin. „Dreimal darfst du raten, wie die Antwort auf diese Frage lautet. Okay, im ernst es war Schule…und wenn die Hälfte der Klasse flach liegt und der Lehrer trotzdem richtig arbeiten will, ist es einfach grausam.“ Die Zeit in der der Junge noch gerne oder eher motiviert zum Unterricht gegangen war, war längst verflogen. Natürlich liebte er Hogwarts und sein Leben hier, aber auf den Unterricht könnte er gerne verzichten.
    „Und dein Tag? Heute schon Cecilia über den Weg gelaufen?“ Er fragte, als ob es ihn kaum interessierte und nahm einen Schluck von seinem Butterbier, welches ihm ein elf gebracht hatte. Hach, wie gut dieses Getränk doch war, nichts trank er lieber! „Cyn ehrlich jetzt, wie kannst du dir das weiterhin antun?“ Er blickte sie mitleidig an. „Wie oft haben wir schon über sie geredet? Wie oft hat sie dich schon verletzt Süße?“ Er seufzte innerlich, wohlwissend dass all seine Versuche nichts bringen würde. Vielleicht stand Cyn ja irgendwie drauf? Gab es ja… Sogleich verwarf er diesen lächerlichen Gedanken, der ihm nur zeigte wie wenig er ihr Verhalten nachvollziehen konnte. „Flipp bitte nicht aus, aber erklär mir, warum du sie so weiter mit dir spielen lässt? Sie ist manipulativ, hinterhältig, fies …“ Das er auch eine andere Seite von Cecilia kennengelernt hatte verschwieg er, es war besser Cynthia wusste nichts darüber.



    Re: kleines Esszimmer

    Cynthia Marshall - 17.01.2010, 17:41



    Mister Sparks & Miss Marshall

    Bei Finn in der Küche angekommen ging es Cynthia gleich viel besser. Ihr bester Freund sah wie immer sehr gut aus, doch das war dem Mädchen eigentlich egal. Auch wenn er sich nichts aus seinem Aussehen machen würde hätte sie Finn so gern wie schon immer. Für die Slytherin zählten die Äußerlichkeiten nicht, sondern nur das innere eines Menschen. Ihr war unwichtig ob sie mit hübschen Leuten herum hing oder mit welchen die nicht so viel aus sich machten. Bei vielen andren Slytherins war das nicht so. Die dachten doch alle nur an Reinblütigkeit und Schönheit. Für Cyn etwas was sie nie nach voll ziehen konnte. In ihrem eigenen Haus hatte das Mädchen deshalb auch nicht so viele Freunde. Was sie aber nicht weiter störte im gegen Teil fand sie es sogar viel besser. Mit Leuten wie diesen wollte sie gar nichts zu tun haben, weil sie sich da einfach nicht wohlfühlen konnte.

    Es schien Finn zu freuen seine beste Freundin zu sehen, auch Cynthia war eigentlich glücklich darüber mal wieder etwas Zeit mit Finn zu verbringen. Wenn da nicht das kleine Problem wäre das die Beiden immer hatten dann wäre es aber bestimmt noch viel schöner. In Gedanken versunken merkte sie gar nicht das Finn auf ein Mal aufmerksam wurde und sie fragend anschaute. "Ich bin doch hier." sagte sie auf sein Kommentar. Die weiteren Fragen des jungen Mannes hätte sie gern überhört. "Nix du kennst mich doch ich bin eine Tagträumerin." Versuchte sie ihn abzulenken. Der Ravenclaw hatte doch nicht etwa etwas bemerkt. Sonst schaffte sie es doch auch immer ihre Gefühle im Verborgenen zu halten.
    Dem Blonden schien es gut zu gehen und er bestätigte das auch. " Ja bei mir ist auch alles okey. Ich bin nur ein bisschen müde." Das war zwar nur die halbe Wahrheit aber besser als gar nichts. Auch Finns Tag war bisher ganz okey gewesen was Cynthia für ihn freute. Klar musste er sich mal wieder über die Lehrer beschweren, aber das war wirklich ganz normal bei ihm. Genau wie das Mädchen fand der Jungen den Unterricht wohl eher lästig als gut.

    Schon fing es wieder an und Finn bekam einen bösen Blick von Cyn zugeworfen. Wie sie es dich hasste das er immer gegen ihre Cousine gehen musste. "Nö noch nicht. Mir erging es aber so ähnlich wie dir." sagte sie jetzt desinteressiert. Konnte das Thema nicht einfach mal vergraben werden. Cynthia war es satt deswegen immer Streit mit ihrem besten Freund zu bekommen. Es ging so weiter. Finn wollte einfach nicht damit aufhören auf sie ein zu reden. Wenn sie ihm doch nur sagen könnte warum sie tat was sie tun musste dann wäre es vielleicht alles viel einfacher. Er würde sie aber hassen und das würde Cynthia nicht ertragen. Nathan war mal Finns bester Freund gewesen, doch schon lange konnte er den andren Jungen nicht mehr ausstehen. Er würde es sicher als verrat sehen wenn Cyn ihm erzählen würde das sie mit Nathan etwas gehabt hatte. "Finn bitte hör auf damit. Ich weiß langsam wie du darüber denkst." Es war ja schön und toll das er sich sorgen um sie machte aber das ging mal wieder viel zu weit. "Ich habe meine Gründe für das alles und das habe ich dir schon sehr oft gesagt." Vielleicht wäre die Wahrheit in diesem Fall doch besser. Finn würde Tage lang nicht mit ihr reden aber ihr Handeln verstehen.



    Re: kleines Esszimmer

    Finn Sparks - 20.02.2010, 14:16




    CYNTHIA & FINN
    'Try to understand my feelings'


    Finn fuhr sich durch die hellblonden Haare, die sich wirr auf seinem Kopf verteilten. Wie oft hatten ihn seine Freunde, in all den Jahren, in denen er die Blondine bereits kannte, gefragt wann sie zusammenkommen würden? Niemand hatte ihm geglaubt als er gemeint hatte, sie seien ‚nur‘ beste Freunde und er hatte Recht gehabt, zwischen ihnen war nie mehr gewesen als freundschaftliche Gefühl. Vielleicht hätten sie das perfekte Paar abgeben, wer weiß aber für ihn war sie stets eher etwas wie seine kleine Schwester gewesen als eine potenzielle Freundin, was nicht daran lag, dass sie unattraktiv war. Im Gegenteil, Cynthia war eines der nettesten und schönsten Mädchen das er kannte, einfach eine Traumfrau, da man sich mit ihr unterhalten und Spaß haben konnte, aber für jemand anderen. Er hatte noch nicht ganz verstanden warum sie ausgerechnet nach Slytherin gekommen war, mit ihrem Charakter, war sie dort so fehl am Platz wie eine Gazelle in einer Löwenherde.

    „Dein Körper ja, aber deine Gedanken scheinen mir ganz woanders zu sein.“ Er musterte sie kurz und versuchte irgendeinen Hinweis in ihrem Gesicht und ihren Augen zu finden, der daraufhin deutete, dass sie ein Problem hatte. „Hm.“ Brummte er nur kurz und lehnte sich wieder in seinem Stuhl zurück. Er verscheuchte, das Gefühl in seinem Hinterkopf, das ihm sagte, dass da noch etwas anderes war. „Wenn du es sagst.“ Er sah sie weiterhin an, vielleicht würde sie ja doch noch mit der Sprache herausrücken außer vielleicht wenn es mit Cecilia zu tun hatte.
    „Freut mich, momentan läuft ja hier alles ein wenig aus dem Ruder. Also zuerst diese Halloweengeschichte, dann dieser Mord und dann die Angriffe in London. Alles ein wenig viel auf einmal nicht?“ Er glaubte nicht unbedingt an diese Todessersache, doch es war all die Jahre ruhig gewesen, es war doch klar dass irgendwann wieder etwas passierte. Nun deswegen alles schwarz zu sehen war aber eindeutig übertrieben. „Also muss ich mir keine Sorgen um dich machen?“ meinte der Ravenclaw mit einem ironischen Tonfall und grinste breit.

    Finn hob abwehrend die Hände, als die Slytherin ihm einen bösen Blick schenkte. „Cyn.“ Er schloss den Mund, ehe er laut seufzen konnte und blickte sie nur stur an. Wieso verstand sie ihn nicht und ließ sich weiter eiskalt verarschen? „Ich hab nichts gegen Cecilia, aber du weißt doch..“ Er stockte, gut das war falsch angefangen. „Okay, ich hab was gegen sie, irgendwie jedenfalls.“ Er runzelte die Stirn. Was sagte er da? Seit wann hasste er sie bitteschön nicht mehr? „Wie auch immer, mir geht es um dich und ..“ Sie schnitt ihm das Wort ab und er trank angesäuert sein Butterbier. „Cyn es tut mir Leid aber ICH verstehe dich nicht.“ Er schüttelte die blonden Haare und seufzte resigniert. Natürlich wollte er sich nicht immer mit Cyn streiten und schon gar nicht wegen der süßen Zicke. Finn hielt inne, süß? Eher schrecklich.
    Er hob eine Braue als sie meinte, sie habe ihre Gründe. „Du klingst wie deine Kusine.“ Grummelte er und musste doch lächeln. So etwas ähnliches hatte diese gesagt als sie sich heimlich wegen Cynthia getroffen hatten und sie irgendwas geredet hatte, von wegen Cynthia sei nicht das nette Mädchen für das sie alle hielten.
    „Und du willst sie mir nicht verraten.“ Genau wie ihre Kusine ihm auch nicht verraten wollte. „Also wunder dich nicht wenn ich es nicht verstehe.“ Erklärte er ihr mit einem Seufzer. „Cyn was würdest du sagen, wenn ich mich Nathan so behandeln würde, also vorausgesetzt er wäre noch hier und ich könnte ihn noch leiden und so.“ Er fuhr sich erneut durch die blonden Haare und stützte seinen Kopf auf einer Hand. „Ich kann einfach nicht stumm zusehen, tut mir Leid.“



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