Merlucs Aufgabe

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    Re: Merlucs Aufgabe

    Miranillinia - 26.03.2006, 09:47

    Merlucs Aufgabe
    Huhu allerseits,

    eigentlich bin ich ja schon bei der Aufnahme auf diese Prüfung gekommen und habe sie ja schon Merluc gesagt.
    Daher will ich sie nun hier noch einmal schrieftlich festhalten.
    Da Merluc Ingenieur ist, soll er für den Bund etwas basteln, was jeder benutzen könnte (wenn er denn wollte).
    Was das genau ist, das darf Merluc sich selber aussuchen. Er sollte uns dann hinterher nur erklären, wie er diesen Gegenstand gebastelt hat - also was man dafür alles braucht - , wie er aufgebaut ist und wie es funktioniert.
    Und damit wir das nicht vergessen und auch all diejenigen das nachschlagen können, die bei der Erklärung dann nicht dabei sind, ist wie immer auch hier das ganze noch einmal schriftlich zu beschreiben.

    Viel Erfolg!
    Miranillinia



    Re: Merlucs Aufgabe

    Merluc_Meridi - 11.04.2006, 15:26


    Merluc hatte sich den ganzen Tag über in seiner kleinen Laborecke vergraben gehabt, über einem halbzerfledderten Skizzenbuch eines wohl einstmals reisenden Gnomenerfinders. Jedenfalls war es ihm günstig in einem Rümpelhaufen eines Zwergenhändlers aufgefallen und bei näherem Betrachten der modernden und kurz vorm Zerfallen stehenden Seiten hatte er feine Zeichnungen mit Geräten entdeckt, welche sich scheinbar mit den optischen Effekten von Kristallen beschäftigte.

    Nun, jedenfalls hatte er mit ein paar Lederresten und Kristallscherben herumexperimentiert und war am Ende des Tages zu einer neuen Schutzbrille mit grünen Gläsern für Säureexperimente gekommen. Ein sehr hübsches Ding, war sie doch aus feinstem mittleren Leder und Moosachaten hergestellt. Wobei, das Grundgerüst natürlich aus seiner alten Schutzbrille bestand, aber wer würde schon so kleinlich sein und solch nebensächliche Details hervorheben.

    Jedenfalls war es schon spät geworden und er wollte doch noch nach Stormwind, wo sich doch Mira und Brighid und die anderen in dieser einen Kneipe im alten Viertel treffen wollten....

    Die Untergrundbahn liess sich aber auch wieder viel Zeit ... am Ende wären ale schon wieder gegangen und dann würde er alleine in diesem dunklen Viertel stehen. Keine sonderlich angenehme Vorstellung, insbesondere wo sich Dagtai, dieser treulose kleine Wichtel, in den vergangenen Tagen rebellisch verhielt und nur unter wüstesten Fluchereien dazu bewegen liess, sich überhaupt beschwören zu lassen!
    Blöder Vollmond.
    Die Elfen mochten ihn vielleicht für ihre Nachttänze und die abergläubischen Bauern zur Saat nutzen, aber als Beschwörer gab es kaum eine schlimmere Zeit im Monat, abgesehen von den Tagen, wo einem die Kupferbolzen mal wieder ausgegangen sind und alle Läden bereits zu haben und dank merkwürdigen Riten auch nicht für weitere zwei Tage wieder öffnen...

    Während Merluc in der Station von Ironforge hinundherstapfte, durchwühlten seine Finger unbewusst seine Taschen .. und stiessen auf ein flaches, scharfes Ding. Eine Scherbe des Moosachates, den er am Nachmittag verarbeitet hatte. Interessiert ob des sauberen Randbruches hielt Merluc die Scherbe hoch, in den Strahl eines der Lichtschächte. "Schönes Grün ... aber, moment. Der Kristallschacht war doch nicht so nah, oder?" Ein vergleichender Blick und wirklich, der Blick durch die Scherbe verzerrte die Distanz.

    "Hm, in dem Notizbuchwar doch diese Anmerkung von der optoisonischen Refraktordistraktion bei kryolisitischen Mineralien und die Auswirkungen auf die Sehkraft bei der Bauskizze zu meiner neuen Schutzbrille..." Merluc hatte doch noch irgendwo eine Bronzeröhre, mit der man das schnell ausprobieren können müsste...

    Die Bahn fuhr ein.

    Mit Hilfe eines Bogenlichtschrabenschlüssels gelang es ihm, die Achatscherbe vorsichtig und passgenau in einem Ende der Röhre zu befestigen, was eine recht heikle Aufabe ist, sind Achatscherben doch sehr fragile Objekte mineralischen Ursprungs. "Hm, das siehtsoweit ja schonmal ganz nett aus, aber ich glaube, wenn ich hier noch eine zweite Röhre anbringe, und dort mit einem, na, wie heisst es denn nochmal, ich kann mir das nie merken, dabei hat es doch weniger als fünfzehn Silben, also, einem dieser schwirrenden bronzenen Dingsda anbinde, müsste sich dieses Fernkuckrohr variabel an jedes durchsehende Auge anpassen lassen.. hm, und wen ich dort seitlich noch einen dieser kleinen Kupfermodulatoren anbringe, der da durch den roten Beutel piekst, dann könnte sich sogar eine Winkelradientenbogengrössenänderung der isopotronischen Refraktionsdegradienten erreichen lassen ... " Murmelte es und schraubte weiter.

    Die Bahn fuhr ein.
    Wieder.

    "Ich glaube, jetzt passt es... oh, da ist die Bahn ja endlich, hat ja aber auch gedauert..."
    Merluc stieg in Richtung Stormwind ein und testete die Fernsichtmöglichkeit seiner neuen Konstruktion im Bahntunnel ... und konnte in dem Unterseerohr tatsächlich einen Tiefseetaucher so nah vor sich sehen, das er nicht nur die Zahl der Kupferbolzen an dessem Helm zählen konnte, sondern sogar feststellen, das diese noch von "Flitzrenn & Knirsch" aus Gnomereagan stammten!

    In Stormwind angekommen, eilte er etwas konfus durch die Strassen des Alten Viertels, war er doch mit putzen und polieren und trockenhalten desFernkuckrohres vor de beständigen Nieselregen beschäftigt. So stolperte er dann doch fast in einen grossen Schlapphut und als er zurückschreckte, sah er darunter eine Gnomendame "Oh, äh, Mira! Ich hätte Euch ja beinahe nicht gesehen äh schöner Hut ich wollte euch etwas zeigen hier ist das nicht toll man kann dadurch kucken und alles wird grösser aber achtung die Kanten sind noch etwas scharf und es ist nur ein erster Entwurf abervielleicht gefällt es euch ja und ich glaube die anderen könnten es bei Reisen in fremde Gegenden gebrauchen können und überhaupt müsste ich noch etwas an der Refraktionsdegradationseinstellung durch den Kupfermodulator ändern ....."



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