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Re: Zitrusbock
gärtner - 28.06.2008, 00:25Zitrusbock
Das könnte auch für imkerliche Baumliebhaber interessant sein. Nachfolgend ein Artikel aus der Berliner taz - "die tageszeitung" vom 27. Juni 2008:
Zitat: DRINGEND GESUCHT
Ein kleiner, etwa 2 bis 3,5 Zentimeter großer Käfer bedroht unsere Bäume. Sein Name: Anoplophora chinensis, auch Zitrusbockkäfer genannt. Eigentlich hat der in Asien beheimatete Käfer hier nichts zu suchen. Doch er hat jetzt auch den Sprung nach Mitteleuropa geschafft. Das Transportmittel waren Fächerahornbäume (Acer palmatum) aus Asien. Rund 100.000 Stück davon waren in diesem Frühjahr von Lebensmittelketten und Märkten zum Preis zwischen 4 und 14 Euro verkauft worden. In einem Teil davon hauste der Zitrusbockkäfer. "Wir müssen eine Ausbreitung des Käfers unbedingt verhindern", warnte vor wenigen Tagen das Bundesinstitut für Kulturpflanzen in Braunschweig. Der Käfer hat hierzulande keine Feinde und würde über Laubbäume wie Ahorn, Buche, Weide, Birke, Platane, Rosskastanie oder Apfelbaum herfallen. "Wer die Käfer sieht, sollte sie einfangen oder einfach töten", sagt das Bundesinstitut. Besitzer der Ahornbäumchen sollten regelmäßig ihre Pflanze nach Bohrspänen oder Ausbohrlöchern untersuchen. Verdächtige Pflanzen oder Käfer sollten dem Pflanzenschutzdienst gemeldet werden.
Also: Augen auf!
franz.
Re: Zitrusbock
Maja - 28.06.2008, 11:22
Hallo Gärtner,
ich halte den Artikel für typisch deutsche Panikmache. "Alles Fremde ist gefährlich." Natürlich haben Bockkäfer jeder Art hier Feinde in Form von Holzwespen und Singvögeln. Denen ist es egal, ob sie sich über einheimische oder fremde Käfer hermachen, Hauptsache sie sind freßbar.
Noch mehr Schädlinge im Wald sind zwar schlecht, aber ein neuer Sündenbock(käfer) lenkt schön davon ab, was unsere Förster jahrzehntelang mit den vorhandenen Fichten- und Kiefermonokulturen versaut haben.
Gerade eben ist man etwas schlauer geworden und pflanzt auch wieder Buchen und Eichen, oft auch in Monokultur, nun kommt ein Laubholzfresser aus Asien. Von der Förderung eines artenreichen, vogelfreundlichen (Nutz-)Waldes mit Tot- und Unterholz sowie Hecken und Wiesenabschnitten auf Lichtungen ist man bei uns noch weit entfernt.
Viele Grüße
Maja
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