Sprottenrock "Gegenwind" Reviews

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    Re: Sprottenrock "Gegenwind" Reviews

    waldi - 23.03.2006, 12:13

    Sprottenrock "Gegenwind" Reviews
    Ich setzte hier mal die Reviews des Sprottenalbums Gegenwind rein. Die Pladde ist zur hälfte bei Malte aus Hamburg (auch hier im Forum) aufgenommen und zur hälfte bei mir.

    Hier mal das Cover



    Re: Sprottenrock "Gegenwind" Reviews

    waldi - 23.03.2006, 12:15

    Aus Bloom (www.bloom.de)
    Review aus Bloom (www.bloom.de)

    Ich muss erst einmal nach Luft schnappen. „Gegenwind“ hätte mich fast weggeblasen. Das Debüt der Newcomer SprottenRock ist eine wahre Perle im Wust des ganzen Musikmülls, der einen tagtäglich umgibt. Schon bei den ersten Tönen fang ich an zu zappeln und zu grinsen und kann mein Glück kaum fassen. Ich starre auf das CD-Cover in meinen Händen und frage mich erstaunt: Wo wart ihr die ganze Zeit? Warum habt ihr euch im hohen Norden versteckt?
    SprottenRock sagen über sich selbst, dass ihre Musik ehrliche Rockmusik ohne Schnörkel ist. Mit bissigem Sarkasmus und einer Portion Selbstironie. Deutschsprachige Rockmusik mit Arschtritt, ein bisschen böser und schneller, energiegeladen und politisch unkorrekt. Stimmt! Besser hätte ich es auch nicht beschreiben können. „Gegenwind“ wartet mit 19 Songs auf, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten. Musikalisch wie textlich. SprottenRock-Musik ist eine sehr gelungene Mischung aus Rock, Punk, Ska und einer Prise Pop. Die Texte erzählen von Leichen im Keller, Zombie-Hamstern, verrückten Professoren, Monstern, masturbierenden Außerirdischen, stumpfer Gewalt, Fernweh, Liebe oder einfach nur Sex. Und sie alle machen mächtig Spaß.

    Bei den Aufnahmen zu „Gegenwind“ haben die SprottenRocker auch eine gehörige Portion Mut bewiesen: Ihre Plattenfirma ließ ihnen nicht die Freiheit, die sie brauchten, um ihr Ding zu machen. Daraufhin haben die Kieler ihrem Label erst den Mittelfinger gezeigt, nur um ihm dann den Rücken zuzudrehen. Ihr Debüt haben die Fischköppe dann auf eigenes Risiko produziert. Vor so viel Mut und Individualität ziehe ich voller Respekt meinen Hut, und zwar gaaanz tief. Dass sich das Sich-nicht-verbiegen-lassen gelohnt hat, hört man auf „Gegenwind“ – die Platte ist einfach der Hammer. Ich kann nur hoffen, dass die Nordlichter auch einmal den wilden Süden in naher Zukunft mit Konzerten beglücken werden.

    Ehrlich gesagt könnte ich jetzt „Gegenwind“ noch stundenlang euphorisch in den Himmel loben. Dabei ist der Kern des Ganzen simpel und kurz: KAUFEN – und weitersagen!

    Tanja Kellner



    Re: Sprottenrock "Gegenwind" Reviews

    waldi - 23.03.2006, 12:18

    Aus Kiel4kiel.de
    Review aus Kiel4kiel (www.kiel4kiel.de)

    Als vor rund vier Jahren vier junge Kieler unter dem Namen "SprottenRock" in der Räucherei ihren ersten Auftritt ablieferten, konnte niemand ahnen, dass diese seitdem leicht umbesetzte Band mittlerweile längst zu den Aushängeschildern der Kieler Rockszene zählen würde. Nach schier endlos langen Querelen gibt es für das umso passender genannte Album "Gegenwind" nun doch endlich ein Happy-End. Seit einer Woche nun ist das neue Werk bei Blitz Records, Music & Fun, InSound sowie im Online-Shop von sprottenrock.de erhältlich. kiel4kiel.de hörte für Euch bereits in die CD rein.

    Nachdem die ehemalige Plattenfirma den vier SprottenRockern Abo (Gesang, Gitarre), Chrisch (Leadgitarre), Markus (Drums) und Sam (Bass) nicht die gewünschten Freiheiten ließ, produzierten die Kieler ihren "Gegenwind" selbst - nach dadurch bedingter fast anderthalbjähriger Produktion hat das Album auf dem neuen Kieler Indie-Label "Coast Records", das vor wenigen Wochen bereits mit dem Dog Eared Pages Debütwerk "Jolly Punker" (siehe k4k-Review) eingeweiht wurde, endlich das Licht der Musikwelt erblickt.

    Deutschsprachige Rockmusik mit Einflüssen aus den Bereichen Punk, Pop und Ska versprechen Tonträger und Konzerte der Band seit vier Jahren - dies ändert sich auch auf "Gegenwind" nicht. Und mehr als je zuvor drängt sich der Vergleich mit der prägendsten Deutschrockband der letzten 25 Jahre auf: Die Ärzte. Auf jedem der 19 Stücke könnte man Referenzen zur besten Band der Welt anbringen, was aber ja nichts Schlechtes heißen muss. Auch die SprottenRocker sind eine mittlerweile grandiose Liveband, der es in erster Linie darum geht, dass die Konzertgänger durch die Halle hüpfen. Die Umsetzung für die Heimbeschallung ist dabei äußerst gelungen, sauber produziert animieren die Songs auch zum WG-internen Pogotanz. Textlich geht es den Kielern zumeist um (fiktive) Gruselgestalten in der Dunkelheit und um das Gemeinsein im Allgemeinen, als Paradesongs dafür dienen die Smasher "Ich scheiß auf Freundlichkeit" und "Wenn ich mal allein bin". Ein weiteres Highlight ist das Zombie-Comeback des altehrwürdigen, mathematikbegabten Nagers aus dem "Hamster-Song", der mit tatkräftiger Unterstützung der Plastic Skanksters zu einem Ska-Song umfunktioniert wird.

    Natürlich ist bei den 19 Stücken auch ein bisschen Ausschussware dabei, "ChickenKillaz" oder "Blutige Scherben" laufen schnell Gefahr, geskippt zu werden. Dennoch überwiegen insgesamt die guten Momente, die "Gegenwind" zum bisher besten und ambitioniertesten SprottenRock-Output werden lassen.



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