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Alle Beiträge und Antworten zu "Neuverpflichtungen"

Re: Neuverpflichtungen

Anonymous - 11.08.2008, 16:04
Neuverpflichtungen
Es ist schade das die Arbeit des Geschätsführers,und dessen Mannschaft,leider immer nur kritisiert wird,Ich bin sicher das,
daß Team nur das Beste für den Verein will.Oft gehe ich abends an der Geschäftsstelle vorbei und sehe wie dort noch fleißig gearbeitet wird.
Es wäre Horst Edelmeier sicher lieber,wenn er mit einer Million mehr
Etat arbeiten könnte,dann wäre alles viel einfacher.Neue Sponsoren zu holen ist wohl in keiner Stadt so schwer wie hier in Essen.So müssen wir also noch etwas mit der Neuverpflictung warten.Es wird sicherlich kein Starspieler sein,aber er
wird sicher einer sein ,der uns weiterhelfen kann.Kristoph und Stefan
werden das ganz sicher schaffen.Lasst die Leute in Ruhe arbeiten,dann
werden wir auch noch viel Freude mit dieser neuen Mannschaft haben,nur
gebt Ihnen auch eine Chance.

Re: Neuverpflichtungen

daene - 11.08.2008, 17:32

Es ist doch wohl ganz klar, dass Kristof jede Chance bekommt. Er hat doch das volle Vertrauen aller.

Klar ist aber auch, dass gerade in der Vorbereitung eine Bundesliga-Geschäftsstelle durchgehend zu arbeiten hat und Urlaub ein Fremdwort sein muss. Das ist bei keinem Verein anders. Schließlich werden die Leute auch dafür bezahlt.

In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Köln ist es auch nicht leichter, potentiellen Sponsoren "das Geld aus der Tasche zu ziehen" aber dort funktioniert es. Vielleicht sollte man sich einmal mit den Geschäftsführern entsprechender Vereine kurzschliessen, warum das so ist. Schließlich sind es alles ehemalige Essener.

Re: Neuverpflichtungen

willi1 - 13.08.2008, 00:21

Also wenn bei mir noch spät abends das licht brennt heißt das noch lange nicht das ich arbeite :gruebel: :gruebel: :gruebel: :lol:
Hier wird auch keine Kritik gegen den Trainer geäussert , denn er macht seine Arbeit mit den Team , was er zu Verfügung hat , wobei er selber kritisiert das er noch nicht weiß was er für eine Mannschaft hat :repuke
Aber die Mannschaft ist schon seit Wochen wieder im Training , was ist aber mit unserer HSB , die machen Urlaub , keiner der verantwortlich ist oder das Recht haben irgendwelche Entscheidungen zu treffen :roll: :roll:
Sicher ist es schwer Sponsoren zu bekommen , aber ein Hr. Edelmeier meint ja die kommen alle nach den Klassenerhalt von alleine :b020 :b020
Vielleicht sollte man sich auch wo anders umschauen , nicht nur in Essen :n71: :n71:

Re: Neuverpflichtungen

charly65 - 13.08.2008, 14:35

Sponsoren kommen ja nicht, weil es Tusem Essen heißt, man sollte vieleicht mal den Sponsoren ein Zukunftweisendes Konzept unterbreiten, das div. Großsponsoren so sehr begeistert, das Sie dann bereit sind in dieses Konzept ihr Geld zu stecken.
Und es ist ja geradezu Naiv mit diesen Satz an die Presse zu gehen:
Nach dem Klassenerhalt hatte ich eigentlich gehofft, dass noch weitere Sponsoren aus dem Gebüsch kommen und sich engagieren wollen”,So Edelmeier :lach: :respekt: :banned: :lol01 :lol01

Re: Neuverpflichtungen

daene - 22.08.2008, 21:11

Handball, 1. Bundesliga
Willkommene Luftveränderung
Essen, 22.08.2008, Thomas Richter, 0 Kommentare, Trackback-URL
Bei Frisch Auf stand Michal Shejbal stets im Schatten seines starken Torwart-Konkurrenten Martin Galia. Nun will der slowakische Nationalkeeper in Essen beweisen, dass er das Zeug zur Nummer eins hat.

Für Michal Shejbal war der Tusem schon immer ein ganz besonderer Verein. Denn als der Handball-Torwart im Jahr 2004 mit seinem damaligen Klub Frisch Auf Göppingen in der Grugahalle auflief, war es sein allererster Bundesliga-Einsatz überhaupt. „So etwas vergisst man nicht”, sagt der 23-jährige Slowake. Und unvergesslich soll auch diese Saison in Essen werden. „Wenn wir so spielen, wie es der Tusem in der Rückrunde getan hat”, so Shejbal, „dann schaffen wir den Klassenerhalt”.


MIt seinen Teamkollegen vom Tusem will Michal Shejbal den Klassenerhalt schaffen. Foto: WAZ, Michael Gohl Kontakt zu Shejbal hatten die Tusem-Verantwortlichen bereits vor einigen Monaten aufgenommen. Und kurz danach folgte der große Auftritt des Torhüters an seiner künftigen Wirkungsstätte: Beim 30:27-Sieg der Göppinger am Hallo im Mai war Shejbal der große Rückhalt seiner Mannschaft, bot vor allem in Halbzeit eins eine Top-Leistung.

Die konnte der Nationaltorwart der Slowakei aber dort nur selten zeigen – weil er kaum Einsatzzeiten bekam. Stets stand er im Schatten von Martin Galia. Und nun, „nach vier schönen Jahren in Göppingen”, so Shejbal, sei die Zeit reif für eine Luftveränderung gewesen. „Weil ich mich weiterentwickeln will. Und weil ich natürlich mehr spielen will”, stellt der Torhüter klar.

Kleines Kuriosum: Nicht nur Shejbal verließ das Frisch-Auf-Tor, auch die langjährige Nummer eins Galia ging. Und zwar nach Lemgo. Den Tschechen betrachtete Shejbal übrigens nie verbittert als übermächtigen Konkurrenten. Im Gegenteil: Galia und Shejbal waren Partner auf und dicke Freunde abseits des Spielfeldes. Sie telefonieren noch immer täglich. „Martin war wie ein Mentor für mich. Als ich mit 19 Jahren aus der Slowakei nach Deutschland kam, hat er mir gezeigt, wie es hier im Profigeschäft so läuft.”

Inzwischen weiß Shejbal selbst genau, was er will. Er möchte beweisen, dass er das Zeug zum Stammkeeper hat. Dafür muss er aber Gerrie Eijlers verdrängen, der in seiner Premieren-Saison in der Bundesliga ja bekanntlich einen großen Anteil am Klassenerhalt des Tusem hatte.

Auch international will Shejbal glänzen – und zwar im slowakischen Nationalteam. Das hat sich für die WM 2009 in Kroatien qualifiziert. Zu den Gruppengegnern zählen dann Größen wie Frankreich oder Ungarn. „Wir waren ja schon Anfang dieses Jahres bei der EM in Norwegen mit dabei. Es war mein erstes großes Turnier – und eine fantastische Erfahrung.” Der ganz große Traum sei natürlich eine Olympia-Teilnahme. „Aber das ist ja das Allerschwerste. Dafür musst du ja nicht nur an einer WM teilnehmen, sondern dort auch noch ganz vorne landen”, weiß Shejbal.

Doch nun hat er ausschließlich den Tusem und die Bundesliga im Fokus. Die ersten Eindrücke seien prima. Weil sich die neuen Teamkollegen als offen und sympathisch entpuppten. Weil ihm seine neue Wohnung und das gesamte Umfeld des Vereins gut gefällt. Und weil man merke, dass Essen eben eine Großstadt mit knapp 600 000 Einwohnern sei – und nicht wie Göppingen eine mit 60 000. „Wobei in unserer harten Vorbereitung ja kaum Zeit blieb, um abends auszugehen”, so der Torwart.

Ach ja, wie ist sein erstes Bundesligaspiel damals 2004 in Essen überhaupt gelaufen? Da setzt Shejbal ein süß-saures Lächeln auf und antwortet ohne groß nachdenken zu müssen: „Ich saß nur auf der Bank. Wir haben knapp verloren. Und Torgowanow hat uns abgeschossen.”

Unvergesslich eben.
derwesten

Re: Neuverpflichtungen

Anonymous - 22.08.2008, 22:05

Barna Putics ...guckst du hier mit Musik
http://www.youtube.com/watch?v=8Vx5HOByV6A&feature=related

Re: Neuverpflichtungen

willi1 - 23.08.2008, 00:02

:: Komplette News
22.08.2008 - Christian Stein und PM TUSEM Essen
TUSEM findet Verstärkung für den linken Rückraum - Barna Putics kommt aus Veszprem

Stephan Krebietke freut sich auf den Neuzugang
Foto: HBL
Kurz vor dem Saisonstart konnte der TUSEM noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden und einen weiteren Spieler für den linken Rückraum verpflichten. Vom ungarischen Meister KC Veszprem kommt Barna Putics für die kommende Spielzeit ins Ruhrgebiet. Der 2,01 m große Ungar tritt damit die Nachfolge seines Landsmannes David Katzirz an, der nach Szeged zurückgekehrt war. „Ich freue mich auf die Bundesliga. Es ist eine große Herausforderung für mich in der besten Liga der Welt zu spielen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der TUSEM den Klassenerhalt schafft“, so Barna Putics.

„Wir sind froh, dass wir uns vor der Saison noch einmal verstärken konnten. Barna wird für unser Spiel eine Bereicherung sein. Damit sind die Personalplanungen vorerst abgeschlossen“, so TUSEM’sSportlicher Leiter Stephan Krebietke. Die Verhandlungen mit dem vierfachen ungarischen Nationalspieler verzögerten sich, da vor der Verpflichtung zunächst die Finanzierung abgesichert werden musste. „Wir waren uns schon länger sicher, dass wir ihn verpflichten wollen“, erklärt Krebietke weiter.

Putics spricht nicht nur fließend Deutsch, der Rückraumspieler begann sogar seine Handballkarriere in Deutschland: Da sein Vater in der Saison 1990/91 zum TV Großwallstadt wechselte und dort den zum TUSEM gewechselten Peter Kovacs ersetzte, warf der junge Putics seine ersten Tore in Unterfranken. Insgesamt sechs Jahre lang lebte der in Pecs geborene Putics in Deutschland. 1996 folgte dann derUmzug nach Veszprem, wo er für die Jugendabteilung des Rekordmeisters spielte.

Als einer der wenigen Spieler hat er direkt den Sprung von der Jugend in die erste Mannschaft geschafft, wo er neben Ferenc Ilyes, Ivan Lapcevic und Carlos Perez im linken Rückraum agierte. Mit Veszprem gewann er in seiner Heimat vier Meisterschaften und drei Pokalsiege. In der abgelaufenen Spielzeit holte er mit Veszprem zudem den Europapokal der Pokalsieger, wo man sich im Finale gegen die Rhein-Neckar Löwen durchsetzte. 2006 stand er zudem im Halbfinale der Champions League, wo man knapp dem spanischen Vertreter SDC San Antonio unterlag.
nformationen zum Spieler:

Name: Barna Putics
Geburtstag: 18.08.1984
Position: Rückraum Links und Rückraum Mitte
Größe: 2,01 m
Gewicht: 106 kg
Vorheriger Verein: MKB Veszprem KC (1996-2008)

Re: Neuverpflichtungen

charly65 - 23.08.2008, 00:27

Ben hat folgendes geschrieben: Barna Putics ...guckst du hier mit Musik
http://www.youtube.com/watch?v=8Vx5HOByV6A&feature=related

Die Halle kenn ich :D :D , dort saßen wir enggedrängt mit den Stettenern in einem Block. :D :D

Re: Neuverpflichtungen

artmai - 23.08.2008, 18:51

Zum Glück hat es dann ja endlich mit dem Transfer von Barna Putics geklappt, jetzt hoffen wir mal, dass er David Katzirz auch ersetzen kann, alles Gute und auch ein Danke an die Führung :)

Re: Neuverpflichtungen

Anonymous - 24.08.2008, 21:35

Ich habe "Schiss" vor der Saison 08/09. Vorfreude ist leider nicht vorhanden. Sollte der Verein jetzt nicht noch nach Verstärkung suchen, finanziell ein höheres Risiko eingehen um nicht sofort Feuer unterm Dach zu haben???

Re: Neuverpflichtungen

Anonymous - 25.08.2008, 18:05

@ Ben

Ich bin der gleichen Meinung. Obwohl der Ungar verpflichtet wurde reicht es nicht aus . Dieser Kader ist zu schwach , wer soll die Tore von Schmetz werfen ???.

Re: Neuverpflichtungen

charly65 - 25.08.2008, 18:09

Tja nichts genaues weiß man nicht, ich denke, das unser größtes Problem darin besteht, das es dem Verein seit der Regionalliga nicht gelungen ist wenigstens einen weiteren Großsponsor zum Tusem zu bringen.
und deshalb wird es uns auch nicht gelingen, den Kader breiter und besser aufzurüsten.

Re: Neuverpflichtungen

Anonymous - 25.08.2008, 20:12

Klar entsteht Panik wenn man sich die Ergebnisse ansieht, aber zumindest weiß die Mannschaft nun auch wo es noch was zu verbessern gibt und noch ist es nicht zu spät!
Außerdem war Vorontsov verletzt und konnte so Schmetz Tore leider nicht werfen!
Schauen wir doch mal wie morgen der Pfalz-Cup mit Putics läuft und dann kann man ja immernoch in Panik ausbrechen!

Re: Neuverpflichtungen

daene - 30.08.2008, 20:06

WAZ-Serie: Die neuen Tusem-Spieler
Der nächste Schritt
Essen, 26.08.2008, Thomas Richter, 0 Kommentare, Trackback-URL
Handballer Jörg Lützelberger wehrt sich gegen das Image des Wandervogels. Jeder seiner zahlreichen Vereinswechsel sei für seine persönliche Entwicklung wichtig gewesen. In Essen will er heimisch werden – und Verantwortung übernehmen.

Wer einen Blick auf die bisherigen Stationen in Jörg Lützelbergers Vita als Profi-Handballer wirft, der könnte ihn recht schnell als „Wandervogel” abstempeln. Nach fast jeder Saison hatte sich der Kreisläufer zuletzt einen neuen Verein gesucht. Jetzt, nach fünf Umzügen in ebenso vielen Jahren, will der 23-Jährige einmal länger an einem Ort verbleiben, sesshaft werden. Und zwar in Essen. Beim Tusem.


Kreisläufer Jörg Lützelberger will beim Tusem sesshaft werden. Foto: WAZ, Michael Gohl „Jeder meiner Wechsel war Folge einer bestimmten Entwicklung”, sagt Lützelberger und zeichnet akribisch seinen Weg nach: Bereits als 18-Jähriger wechselte das Talent aus Thüringen von seinem damaligen Klub Suhl zum Bundesligisten TV Großwallstadt. „Da habe ich aber ein Jahr fast nur auf der Bank gesessen. Klar, dass ich da etwas verändern wollte”, so Lützelberger. Fortan lief er mit Zweitspielrecht für den Zweitligisten Obernburg auf, wo er in zwei Jahren nicht nur über 300 Tore erzielte, sondern sich auch prächtig weiterentwickelte.

Das Wort „Entwicklung” spielt für den Blondschopf eine zentrale Rolle. Stets hat er bei seiner Karriere-Planung im Sinn, den nächsten wichtigen Schritt zu machen. Das war so, als er von Obernburg zurück in die Erstklassigkeit nach Gummersbach wechselte („Weil ich dort sogar in der Champions League spielen durfte”). Und das sollte auch so sein, als er aus dem Oberbergischen ins Ostwestfälische ging. Denn in Lemgo wollte er Teil des Projektes „TBV Deutschland” sein, in dem junge deutsche Spieler mit Perspektive zu einem internationalen Top-Team geformt werden sollten.

Doch als dort plötzlich neue Sponsoren und damit auch viel größere Erwartungen auf schnellen Erfolg ins Spiel kamen, wurden Lützelberger kurzerhand noch mehr Stars vor die Nase gesetzt. Und die waren von solch großem Kaliber, dass ihm in dieser Saison laut TBV-Trainer Markus Baur ein Stammplatz auf der Tribüne gedroht hätte.

„Das war einer der Gründe, das Angebot des Tusem anzunehmen”, sagt Lützelberger. Denn hier in Essen habe er zum ersten Mal den Status inne, teamintern die Nummer eins auf seiner Position zu sein. Das bedeutet: mehr Spielanteile als bisher. Und er schlüpft beim Tusem auch in eine andere Rolle. „Wir haben mehrere Spieler in unserem Kader, die bislang keine oder nur wenig Bundesliga-Einsätze haben. Gerade diesen Jüngeren will ich meine Erfahrungen weitergeben”, bekundet der Kreisläufer, sofort Verantwortung übernehmen zu wollen.

Um in der Saison 08/09 in der Bundesliga bestehen zu können, müsse der Tusem immer bis an seine Grenzen gehen. „Wenn wir nur 80 Prozent bringen, werden wir keinen Punkt holen.” Doch um stets Bestleistungen abrufen zu können, müsse das Kollektiv funktionieren, so Lützelberger. Und da sei der Tusem auf einem guten Weg: „Wir verstehen uns prima. Auf dem Feld und auch im Privaten. Und der Trainer sorgt für den nötigen Zug.” Dieser Zusammenhalt sei der große Trumpf der Essener, mit dem das Fehlen von großen Individualisten ausgeglichen werden könne.

Damit sich das verjüngte Team neu finden und entwickeln könne, seien laut Lützelberger aber auch Geduld und Zuversicht im Vereinsumfeld vonnöten. Nörgelei schon im Vorfeld helfe niemandem. „Ich bin davon überzeugt, dass wir in zwei, drei Jahren wieder eine feste Größe in der Bundesliga sein können.”

Die Liga entwickele sich aus seiner Sicht immer mehr zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der Große und Kleine inzwischen finanzielle Welten trennen. „Deshalb gibt es auch immer weniger Überraschungen”, sagt Lützelberger.

Der hat sich in seiner neuen Heimat auf der Margarethenhöhe übrigens bestens eingelebt. Und genießt das Leben in der Großstadt. „Ich bin mit den typischen Ruhrgebiets-Klischees im Kopf hierher gekommen – mit rauchenden Schloten und so. Ich hätte nie gedacht, wie schön es hier ist, wie schnell ich mich einleben würde und wie wohl ich mich jetzt hier fühle.”

Klingt so, als wolle er tatsächlich länger bleiben.

Re: Neuverpflichtungen

willi1 - 01.09.2008, 22:37

Handball, Die neuen Tusem-Spieler
Vorontsov: Locker, aber ehrgeizig
Essen, 01.09.2008, Thomas Richter
Rechtsaußen Evgeny Vorontsov weiß, in welch große Fußstapfen er in Essen auf dieser Position tritt. Doch der 22-Jährige ist bereit, um sich weiterzuentwickeln und in der Handball-Bundesliga zu etablieren.

Evgeny Vorontsov tritt beim Tusem in große Fußstapfen, auch wenn sein Vorgänger auf Rechtsaußen fast die identische Schuhgröße trägt. Denn der 22-jährige beerbt auf dieser Position Mark Schmetz. Der war in Essen bis zur Vorsaison Kapitän, Torjäger, Siebenmeter-Experte und Publikumsliebling in einer Person. All diese Aufgaben kann ein 22-Jähriger, der gerade von einem Regionalliga-Spitzenklub in die handballerische Erstklassigkeit gewechselt ist, gar nicht übernehmen. Aber das will und soll er auch gar nicht. „Ich bin nicht Mark Schmetz, sondern Evgeny Vorontsov”, sagt der Neue. „Und ich will mich hier durchsetzen.”

Will mit dem Tusem den Klassenerhalt schaffen: der neue Rechtsaußen Evgeny Vorontsov. Foto: WAZ, Michael Gohl (Michael Gohl)
Will mit dem Tusem den Klassenerhalt schaffen: der neue Rechtsaußen Evgeny Vorontsov. Foto: WAZ, Michael Gohl

Klingt selbstbewusst. Aber das ist ein Charakterzug, der dem Naturell von Evgeny Vorontsov entspricht. Als „lockeren Typen” bezeichnet sich der Linkshänder, der zuvor bei der HSG Varel (2. Bundesliga Nord) und dem VfL Edewecht (Regionalliga) auf Torejagd ging. Locker, aber auch ehrgeizig sei er, sagt Vorontsov. Dabei vergisst er aber nicht die nötige Portion Respekt, mit der er an seine neue Aufgabe herangeht. Denn schließlich weiß der 1,86-m-Mann selbst am besten, wie schwer es wird, diese zu meistern.

Doch Druck oder überhöhte Erwartungen von außen will der gebürtige Russe gar nicht an sich heranlassen. Nein, die wichtigsten Nahziele hat er sich in Absprache mit Trainer Kristof Szargiej selbst gesetzt. Und diese lauten: in neuer Umgebung fix Fuß fassen, sich ständig weiterentwickeln und alsbald in Liga eins etablieren.

Das erste Ziel ist schon so gut wie verwirklicht. Denn Vorontsov hat sich prima in der Stadt und in der Mannschaft eingelebt. Seine Teamkollegen Aljoscha Schmidt und Maris Versakovs kannte er bereits als Gegenspieler aus gemeinsamen Zweitliga-Zeiten. Und Versakovs, ein weiterer Neuer beim Tusem, ist nun auf der Margarethenhöhe sogar sein Nachbar.

„Ich finde es spannend, wie viele Nationalitäten bei uns zusammenkommen”, berichtet der Youngster in perfektem Deutsch von seinen ersten Eindrücken. Und es sei schon etwas Besonderes, in einer Mannschaft mit Stars wie Andrej Siniak zu spielen.

In Expertenkreisen gilt der Tusem dennoch als potenzieller Abstiegskandidat. Einschätzungen wie diese wecken den Trotz in Vorontsov. „Diese Meinungen interessieren uns nicht. Sie sind eher der Ansporn für uns, noch mehr zu geben. Wir werden den Experten beweisen, dass sie falsch liegen”, kündigt der Zweitliga-Torjäger der Saison 06/07 an. Und fügt im Brustton der Überzeugung hinzu: „Wir schaffen den Klassenerhalt.”

Der erste Schritt auf dem langen Weg dorthin führt den Tusem am morgigen Mittwoch (20.15 Uhr, Bördelandhalle) nach Magdeburg. Und dieses Saisonauftakt-Spiel beim gastgebenden SC ist auch für Evgeny Vorontsov ein besonderes: „Schließlich habe ich mal für die zweite Mannschaft der Magdeburger gespielt. Damals waren Yves Grafenhorst oder Christoph Theuerkauf meine Teamkollegen.” Heute zählt dieses Duo zu den Leistungsträgern des Traditionsklubs.

Die Spiele, die der Tusem während der Vorbereitung gegen Magdeburg bestritt, hatte Vorontsov verpasst. Eine Entzündung im Zehnagel war für seine zweiwöchige Zwangspause verantwortlich. Doch jetzt ist er wieder top-fit. Und bereit für den Premieren-Auftritt im Stahlbad Bundesliga.
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