Auf der Straße des Blutes

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    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 27.03.2006, 12:10

    Auf der Straße des Blutes
    Necare schritt über die Straße des Blutes. Es war dunkel, wie immer im Nightmare. Er hatte soeben seinen Auftrag beendet und fühlte sich unbeschreiblich gut. Er hatte getötet, dass versorgte ihn immer mit neuer Energie. Das Blut seines Opfers war auch zu köstlich gewesen....Er rieb sich gedankenverloren über seine Kreuznarbe, in ein paar Tagen war Neumond. Er seufzte, die Schmerzen würden wieder einmal unerträglich sein. Er hoffte nur, nicht in einen Kampf verwickelt zu werden, wenn es wieder einmal so weit war.... Er würde sich wie immer im Schloss zurückziehen, um ungestört zu sein. Er sah sich um. Nirgends war eine Spur von Vampiren, Lebewesen oder sonstigem. Es war alles wie ausgestorben.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Celestin - 06.05.2006, 21:56


    Stille senkte sich über die Straße, ein Windhauch wehte und Staubkörner flogen leicht über den Boden. Der Nachmittagshimmel, ebend noch von einem stets trüben blau, war dunkel geworden, dunkler als die Nacht, schwarz wie das Ende alle seins.

    Der stille Windhauch, der alles und nichts zu bewegen schien war das einzige was man sehen, hören, schmecken, riechen oder fühlen konnte. Die Sinne unterlagen einer vollkommen überreizung und einer gleichzeitigen Stumpfheit.
    Nicht zu erfassend oder zu erklärend wiedernatürlich und doch völlig normal.

    Dann legte sich der Windhauch wieder, so schnell wie er gekommen war und lies ein Gefühl der Melancholie und leere zurück, ebenso wie den schwarzen Himmel in dem schwarzen Land.

    Nichts rührte sich, kein Laut war zu hören, bis plötzlich Schritte zu hören waren. Mit einem hohl klingenden poch-poch-poch-poch-poch, klangen sie über den staubigen Boden, gleich dem Herzschlag eines Lebewesens.

    Der Schritt hallte weit, man konnte nicht sagen ob er nah oder fern war ob er auf einem zukam oder von einem ging. Gleichsam mit dem Schritt hörte man das Blut in den eigenen Adern pochen.

    Die schritte hallten immer weiter, gleichsam wie das Herz weiterschlug.
    Nichts und niemand regte sich, niemand der es wollte konnte es. Die Macht die sich eines Jedem bemächtigt hatte schien nicht aus dieser Welt und ehe man es bemerkte stand ein junger Mann vor einem.

    Die Haut fahl, scheinbar leuchtend wie der Mond die Haare von einer silbernen Farbe,
    leuchtende, dunkle Augen, verhangen von einem Schleier der verdeckte was sie sagten. Das lange Haar, reiner als das schönste Silber sanft wehend.

    Dann erklang eine rauchige Stimme, sie schien leicht zu kratzen und war sanft und seidig, sie lag jenseits dessen was jemand hätte zuordnen können und selbst ein Vampir mit seinem hypersensiblen Sinnen konnte sie nicht fassen, sie nicht hören. Als die Worte, nicht von dieser Welt verklangen ging die gestalt weiter.

    Entfernte sich von einem, bis man nur noch den wehenden Mantel und das glitzernde haar sah, dann war sie verschwunden und mit ihr ging die Stille und die schwärze.

    Alles was blieb war ein sanfter Windhauch, einer dunkler Tag und das Gefühl von Melancholie und Leere.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 08.05.2006, 09:49


    Necare sah sich etwas verwirrt, aber dennoch mit aller gegebenen Ruhe um. Er verspürte diesen Windhauch, er war sonderbar, und dennoch irgendwie....vertraut, fast normal. Er runzelte die Stirn, um besser zu erkennen, was geschah, schärfte seine Sinne und spannte die Muskulatur an. irgendetwas oder besser Irgendjemand war hier, er konnte seine Präsenz spüren, fast schmecken, nur sehen konnte sie nicht. Er vernahm Schritte, weit hallend, dennoch blieb es dabei: Wei und breit sah er nichts, außer der Dunkelheit, die so plötzlich wie der Windhauch gekommen war. Dann sah er ihn. Einen Mann, jung und schön, mit wehendem Haar, wie aus reinstem Silber, leuchtend dunklen Augen, so fanszinierend, dass Necare beinahe sich selbst vergaß. Die Gestalt sagte etwas, er fühlte es, doch hörte er es nicht. Es war sehr sonderbar, was ihm widerfuhr, und ehe er sichs versah, machte die Gestalt kehrt und verschwand...Die Dunkelheit, diese ewige Schwärze, die Böses und dennoch Ruhe verhieß, schwand, doch blieb es still, keine Schritte waren mehr zu hören, selbst Necare als Vampir vernahm keinen Laut. Alles war wie zuvor. Er wandte sich noch einmal um, dann setzte er unbeirrt seinen Weg fort. Doch fühlte er, wie ihn jemand beobachtete. Doch die Straße war verlassen. Necare schritt weiter, doch wurden seine Schritte langsamer. Er war vorbereitet.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Larana - 13.06.2006, 19:33


    Larana schritt gedankenverloren über den Weg. Plötzlich machte sie halt. Sie spürte etwas. Blos was wusste sie nicht. Ihr kam ein Windhauch entgegen. Sie sah sich angestrengt um erkannte aber niemand. Irgendwas oder wer war aber hier. Aber es war nicht richtig da. Es fühlte sich an wie ein geist. Von wéiten erkannte sie einen gestalt, die kurz auftauchte, und dann wieder verschwand. "seltsam", sagte Larana zu sich selbst. Dann schritt sie weiter, in gedanken beid em was sie grade gesehn hatte. Plötzlich entdeckte sie einen anderen Vampir, der nicht weit entfer´nt von ihr stand. "Wer bist du?", fauchte sie ihn an.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 14.06.2006, 13:25


    Necare fuhr herum und wollte die Person, die plötzlich hinter ihm erschienen war, einen Schlag mit der Faust verpassen, hielt aber einige Milimeter vor ihrem Gesicht inne. Sein Gesicht verfinsterte sich und er wurde wütend, als die Person ihn anfauchte. Er erkannte eine Vampirin und ließ die Faust schließlich sinken. Mit tiefer, dunkler und unheilverheißender Stimme fragte er sie: "Woher nimmst du dir das Recht, mich so anzufauchen? Wer seid Ihr?" Er stand da, Wind kam langsam auf und verschwand sogleich wieder. Necare hatte sämtliche Muskeln angespannt, um auf einen Kampf vorbereitet zu sein. Er mochte es nicht, auf seinem Weg gestört zu werden. Nach dieser Pause sagte er leise: "Mein Name ist Necare! Merk ihn dir, womöglich ist er das letzte, was du hörst!" Seine Stimme klang noch immer bedrohlich, obwohl er nicht vorhatte, mit der Vampirin zu kämpfen oder sie zu verletzen. Er spielte eher auf das eben geschehene an, die Gestalt war noch immer hier. Nur konnte man sie nicht sehen..



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Larana - 16.06.2006, 16:19


    "Oh ich zittere vor Angst", spielte Larana. Dann hörte sie was der andere Vampir noch so zu sagen hatte. "Ich fauch an wen ich will" sagte sie, hatte es aber satt sich mit dem unbekannten zu streiten. Schließlich wollte sie sich nicht gleich überall feinde machen und der Vampir hatte ihr schließlich nicht getan. "Mein name ist Larana",sagte sie dann, "Und merk ihn dir ja, es wird nicht der letzte sein den du gehört hats" Sie musste über ihren eigenen Witz lachen...



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 20.06.2006, 10:56


    Necare hob leicht genervt die Augenbrauen. Das Weib war echt zu seltsam, also sagte er knapp: "Wie du meinst, aber ich rate dir, dich vorzusehen!" Daraufhin drehte er sich um und steckte sich die Hände in die Manteltaschen seines halbzerissenen Mantels, den er gerade trug. Langsam entfernte er sich von der Vampirin, die ihm allmählich auf die Nerven ging. Er beaobachtete scharf die Umgebung, die Präsenz dieses...Wesens oder dieser unbekannten Person...war noch immer vorhanden. Er schärfte seine Sinne und spannte erneut die Muskeln an, während er über die lange, blutbefleckte und staubige Straße des Blutes schritt und dabei den Staub aufwirbelte, der ihn dann fast wie ein Nebel ummantelte...



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Larana - 20.06.2006, 15:52


    "Komischer Kerl", sagte Larana zu sich selbst und blickte hinter Necare her. Irgendwie fand sie es doof von ihm, dass er jezz schon abhauen wollte, dabei waren sie sich doch grade eben erst begegnet und eingeschnappt war edr Kerl auch ziemlich schnell. Laran schüttelt gedankenverloren den Kopf und beschloss dann necare (mit etwas Abstand) zu folgen.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Anonymous - 22.06.2006, 09:15


    Als Necare kurz und unauffällig über seine Schulter zurückblickte, bemerkte er Larana, die ihm folgte. Zwar in sicherem Abstand, aber sie tat es. Suefzend blieb er stehen und wartete, bis sie ihn eingeholt hatte. Dann sah er sie an. "Was macht Ihr hier?" ,fragte er, um endlich ein vernuünftiges Gespräch zu beginnen.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 22.06.2006, 10:58


    Als Necare kurz und unauffällig über seine Schulter zurückblickte, bemerkte er Larana, die ihm folgte. Zwar in sicherem Abstand, aber sie tat es. Eine kurze Weile ignorierte er diese Tatsache und lief unbeirrt weiter. Doch dann blieb er seufzend stehen und wartete, bis sie ihn eingeholt hatte. Während sie aufholte, beobachtete er die Umgebung, als wollte er sich vergewissern, dass hier auch niemand war. Dann sah er sie an. "Was macht Ihr hier?" ,fragte er, um endlich ein vernuünftiges Gespräch zu beginnen. Er hatte keine Lust zu streiten, nicht heute, nicht so kurz vor Neumond und auf keinen Fall mit jemanden seiner Art. Es könnte tödlich für ihn enden. Insgeheim verfluchte er den Magier, der ihm seine Kreuznarbe zugefügt hatte. Nun lief er Seite an Seite mit der Vampirin und wartete auf eine Antwort, geduldig und schweigsam.



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Larana - 23.06.2006, 15:05


    "Ach ich...",begann Larana, "Mir ist langweilig und ich hab keine ahnung was ich tun soll. Un da dacht ich, ich lauf dir ein bischen hinterher und vielleicht unterhalt ich mich mit dir auch ncoh ein bischen" Sie stoppte erst einmal ihren übermäßig großen rededrang und sah zu Necare, der neben ihr herlief. "Aber jetzt zu dir. Was machst du eigentlcih hier?", fragte sie ihn dann neugierig....



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 26.06.2006, 07:47


    Necare hörte der redebegeisterten Vampirin eine Weile zu. Als sie ihn nach seinem Vorhaben fragte, schwieg er. Er konnte ihr schließlich nicht erzählen, dass er in wenigen Tagen vollkommen schwach und hilflos war... Er räusperte sich und meinte dann: "Ich bin auf dem Weg zum Schloss..." Er machte eine kurze Pause. "Du hast also gedacht, mir ein wenig hinterherzulaufen.... wieso eigentlich? Mir ist bewusst, dass hier nicht viele andere Vampire sind" ,er blickte sich kurz zur Seite um, "aber wieso eigentlich? Es gibt Leute, die noch etwas zu tun haben." ,meinte er und sah sie an. So nervig, wie sie am Anfang auf ihn gewirkt hatte, war sie gar nicht. So gesehen war sie eigentlich recht nett, wenn man von der Redebegeisterung mal absah...



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Larana - 01.07.2006, 16:30


    "dann sags mir halt nicht", meinte larana dann zu Necare, "ist vielleicht auch gut so. man weiß was ein vampir wie du so alles macht" Sie sah ihn an und nahm ihn genau unter die lupe. Eigentlich sah er gar nicht so schlecht aus. Was hatte er eben gesagt? ein Schloss? "wo liegt dieses schloss?". fragte sie ihn dann, "Kann ich da mit hinkomm" Sie stoppte kurz und überlegte wie sie ihn das erklären sollte und sagte schließlich: "Ich habe niemand zu den ich im moment gehen könnte und es wäre echt nett von dir, wenn du mich mitnimmst." Sie hoffte netürlich, dass necare sie mitnehmen würde...



    Re: Auf der Straße des Blutes

    Necare - 03.07.2006, 08:07


    Necare starrte die Vampirin verwirrt und geschockt an und war, ohne es zu merken, stehen geblieben. Mitkommen? Er floh in dieses Schloss, damit ihn niemand fand, und dann wollte dieses Weib mit ihm kommen! "Tut mir Leid für dich, aber leider kann ich dich Euch mitnehmen. Es ist nicht so, dass ich dies aus Gemeinheit tue, es hat gewisse Gründe, die ich hier nicht verraten kann." ,erklärte er. Dann hob er eine Augenbraue, als er ihre erste Frage vernahm. "Was denkt Ihr denn von mir?" Seine Lippen umspielte ein leichtes Lächeln. Dann nahm sein Gesicht wieder ernstere Züge an. "Wie auch immer. Ich muss in dieses Schloss, und ich werde weder Euch, noch sonst jemanden mit mir nehmen, so sehr ich auch wollte." ,sagte er dann noch einmal mit Nachdruck. Dann begann er wieder weiter über die staubige, blutverkrustete Straße zu laufen. "Aber ein paar Tage habe ich noch Zeit, dass Schloss ist nicht sonderlich weit entfernt von hier. Ich kann Euch gern noch eine Weile Gesellschaft leisten." ,sagte er dann zögernd, es war untypisch für ihn, dass er mal so freundlich war...



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