<<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 25.03.2006, 02:49

    <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>
    soooooooooooooooo
    nach mehrmaligen bitten und drängen hab ich mich nun doch dazu überreden lassen, meine angefangene story hier zu posten...

    1. Autor: Rosenrot (also ich *gg*)
    2. Art der Story: Shonen-ai - Slash ...
    3. Hauptpersonen: Bill, Tom (und der rest der rasselbande ^^)
    4. Rating: öhm... R ?? (keine angst, den lemon verschick ich nur per pn ^^)
    5. Warnungen: hmmm...lemon (wow, was für ne abschreckende warnun *lol*...ansonsten: anfangs sind noch 2 mädels an bord, darum könnte es für eingefleischte slash-fans langweilig sein, aber das ändert sich ziemlich schnell und dann sind keine ladies mehr dabei *hehe*
    6. Disclaimer: mir gehört keine der personen, kein lied und ich werde nicht reich durch diese story *schade*

    auf gehts:

    Kapitel I

    Es war kühl. Der Wind ließ ein Rascheln durch das Schilf fahren und die unscheinbaren Wellen des Sees rauschten leise bis sie sanft am Ufer anschlugen. Die Sonne war fast völlig untergegangen, lediglich ein lila Schleier ließ sie noch am Horizont erahnen. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen, nur eine Gruppe Jugendlicher saß eng aufgerückt an einem spärlichen Lagerfeuer im Sand. Einige Meter weiter weg von ihnen hielt in eben diesem Moment ein Pkw, aus dem 2 Mädchen ausstiegen, die sich auf die Motorhaube legten und in die Dämmerung blickten.
    „Gib mir mal die Flasche!“, rief Tom und streckte Gustav fordernd die Hand entgegen. „Okay“, meinte dieser, nahm eine halb eingebuddelte leere Flasche und rollte sie quer durch die Runde. „Nein, ich wollte die volle, du Idiot!“, maulte Tom genervt. „Dann sagt das doch gleich!“, gluckste Gustav und nahm noch schnell einen Schluck Cola, bevor er Tom die Flasche überreichte.
    „Mein Piercing tut irgendwie weh... darum muss ich mich jetzt mit Cola besaufen um den Schmerz zu betäuben.“, fügte Tom hinzu.
    Seine Dreads hingen ihm locker auf den Schultern. Heute hatte er auf eine Kopfbedeckung verzichtet. „Schließlich muss die Kopfhaut ja auch mal gelüftet werden.“, meinte er dazu.
    „Boah, bin ich geschafft!“, stöhnte Georg und ließ sich nach hinten auf sein Handtuch fallen, wobei er die Augen schloss und versuchte sich zu entspannen.
    „Da hilft auch kein Taurin mehr, glaub ich“, flüsterte er müde.
    „Jaah, ich bin auch fix und fertig. Ein Wunder, dass wir hier unsere Ruhe haben und nicht gerade wieder auf Kommando in eine Kamera grinsen müssen...“, bemerkte Bill und starrte in die Flammen. Er war ungestylt und hatte die Kapuze seiner Jacke tief ins Gesicht, welches fast völlig von zerzausten tiefschwarzen Haaren versteckt wurde, gezogen. Tom drehte gedankenverloren an der Kugel von seinem Lippenpiercing. Er stupste seinen Bruder unsanft an: „Wir haben es uns doch so ausgesucht. Bill blickte ihn mit zusammengezogenen Augenbrauen an. „Außerdem hast du selbst gesagt, wir sollten dankbar sein, denn schließlich kann es ja jeden Tag vorbei sein.“
    „Ja, stimmt.“, sagte Bill nachdenklich und blickte kaum merkbar an Tom vorbei zu dem parkenden Auto. Hatte er da nicht vorhin ein Mädchen mit langen blonden Haaren aussteigen sehen? Wo war sie hin? Tom durfte sie auf keinen fall entdecken, denn er würde sie sofort „klar machen“ wollen. Darauf hatte Bill heute überhaupt keine Lust. Am Ende des Abends hätte er nur wieder Therapeut spielen müssen für das arme Ding.
    „Hey ihr Triefnasen, was sollen denn die langen Gesichter? Ich würd mal sagen, wir sollten für ein bisschen Action sorgen! Stimmuuuung!!!“, rief Gustav und riss die Arme hoch. Er erntete nur fragwürdige Blicke.
    Bill ließ seine Augen erneut zu dem Pkw schweifen. „Was gibt’s denn da?“, fragte Tom, drehte sich um und erspähte nun auch das Auto. „Wollen wir da mal hingehen?“, fragte er. Bill zuckte mit den Schultern, Georg zeigte keine Reaktion und döste immer noch mit geschlossenen Augen vor sich hin, aber Gustav war bereits aufgestanden und sagte voller Enthusiasmus „Na dann los, wenn die Action nicht zu uns kommt, dann gehen wir eben zu ihr!“ Mit diesen Worten marschierte er durch den Sand auf das Auto zu. Tom und Bill blickten ihm neugierig hinterher.
    „N’Abend, die Damen!“, sagte Gustav und nahm zur Begrüßung sein Cap ab.
    „Öh... hallo!“, antwortete Helena, eins der beiden Mädchen verwundert und starrte Gustav ungläubig an. Er kam ihr irgendwie bekannt vor. War das etwa ...? Nein, das konnte nicht sein... „Hi, na?!“, rief Kim, das andere Mädchen und setzte sich sofort kerzengerade auf die Haube. „Was gibt’s?“ Sie guckte Gustav fröhlich grinsend an. Dieser setzte sein Cap wieder auf und sagte „Wie sieht’s aus, habt ihr vielleicht Lust euch zu uns zu setzen? Ihr könnt euch am Lagerfeuer – wenn man es als das bezeichnen möchte- aufwärmen.“
    „Ja, klar! Hört sich super an!“, freute sich Kim, sprang auf und hakte sofort bei Gustav unter. „Komm schon, Helena!“, sagte sie und hielt ihrer Freundin die Hand hin. Diese betrachtete Gustav immer noch kritisch, vertrieb dann jedoch jegliche Vermutungen aus ihrem Kopf und stand auf. „Okay, dann los.“
    Bill beobachtete die ganze Szene aufmerksam. Er konnte aufgrund der Dunkelheit nichts Genaues erkennen, sah dann jedoch plötzlich drei Gestalten auf sich zukommen und erkannte, dass das blonde Mädchen auch dabei war. Mit Entsetzen stellte er fest, dass sie genau Toms Kriterien erfüllen würde. Daraufhin seufzte er unauffällig und nahm in Gedanken bereits Reißaus. Gespannt beobachtete er sie.
    „Na, Gustav, du alter Aufreißer!“, rief Tom feixend und deutete auf die beiden Mädels, welche unsicher grinsten und sich ans Feuer stellten. Kim schmiss sich sofort übereifrig in den Sand, stellte sich und ihre Freundin vor und plauderte munter drauflos. Helena setzte sich zögernd zwischen Kim und Tom und betrachtete Bill, der kaum merkbar unter seiner Kapuze hindurch luscherte und die beiden ansah, aber nichts sagte. Auch er kam ihr unheimlich bekannt vor. Ebenso Tom und Georg, aber sie konnte die 4 nirgendwo zuordnen. Zwar hatte sie eine vage Vermutung, aber nein, das war zu grotesk. Es entwickelte sich ein Gespräch, an dem im Grunde nur Tom, Kim und Gustav beteiligt waren. Tom stellte kurz alle vor und vertiefte sich wieder ins das Gespräch. // Ein Glück scheint die ein wenig verklemmt zu sein!//, stellte Bill zufrieden fest und betrachtete Helena, die neidisch zu sein schien auf ihre Freundin Kim, die hemmungslos Gustav und Tom zuquatschte. „Öh, Helena... war doch glaub ich dein Name, stimmt’s?“, sagte Tom, wobei Helena hochschreckte und sich dabei erwischte, den abwesenden Bill zu betrachten. „Ja?!“, antwortete sie wie von der Tarantel gestochen und riss mechanisch den Kopf hoch. Tom musste grinsen. Auch Bill war hoch geschreckt und betete inständig, dass er sich irrte und Tom sie vielleicht doch nicht interessant fand.
    „Und was macht ihr hier?“, fragte Tom an sie gerichtet. „Ähm...na ja, wir haben uns heute morgen ins Auto gesetzt und dachten, wir fahren einfach los und gucken mal, wo wir so landen. Ganz planlos... Jetzt sind wir hier und werden schlimmstenfalls im Auto schlafen.“ Bill hob langsam den Kopf und lauschte dem Gespräch. „Und morgen geht’s dann weiter. Mal sehen, wo wir dann landen. Wir wollen noch Einiges erleben, schließlich müssen wir übermorgen schon wieder zu Hause sein. Die Pflicht ruft...“, beendete sie ihre Aussage und war froh, einen Grund zum Sprechen gehabt zu haben. „Klingt cool. Ich mag solche Spontan-Aktionen. Für so etwas haben wir ja leider keine Zeit mehr.“, sagte er und erntete gleich einen warnenden Blick von Gustav, denn der war froh, dass Kim und Helena scheinbar nichts zu der Sorte kreischenden Groupies zählten, die die Jungs binnen Sekunden als Tokio Hotel enttarnten. „Ach ja? Wie meinst’n das? Habt ihr so ’nen vollen Terminplaner?“, wollte Kim wissen. „Tjaa,... also“, fing Tom an und spielte angespannt an seiner Schuhsohle „Nee, es ist nur so, dass ... öhm ...“ //Denk nach, du Idiot!// „Wir haben sehr strenge Eltern.“, beendete er seinen Satz und blickte vielsagend nickend Kim an. Gustav prustete kurz, zwang sich dann jedoch zur Beherrschung und guckte schnell in den Himmel, als hätte er etwas wahnsinnig Interessantes entdeckt. Helena und Kim schauten abwechselnd zwischen Tom und Gustav hin und her und beschlossen nicht weiter nachzufragen. Tom war diese peinliche Stille unangenehm, daher beschloss er, die Stimmung zu lockern und schlug etwas vor. „Okay, genug dazu. Mein oberstes Gebot war zwar immer ‚Finger weg von Party-Spielen!’, aber ich schätze mal, dass das heute Abend der einzige Weg ist, die Tramtüten da zur Bewegung zu animieren!“, sagte Tom und deutete auf Bill und Georg. Letzterer blinzelte und warf Tom einen missbilligen Blick zu. Bill wippte, die Arme um seinen Knie geschlungen, vor sich hin und warf Helena einen kurzen Blick zu, um festzustellen, dass sie auch nicht gerade erfreut über diesen Vorschlag war. Bill hatte solche blöden Auflockerungsversuche auf Parties immer gehasst. Und sein Zwillingsbruder eigentlich auch... Bill fand nur einen Grund, der diesen plötzlichen Meinungsumschwung hervorgebracht haben könnte: Tom hatte sich wahrscheinlich etwas einfallen lassen, um eins der Mädchen rumzukriegen.
    „Naa, naaaa? Jubel, Freude, Heiterkeit, wenn ich bitten darf!“ Tom klatschte in die Hände und grinste schief. Kim erwiderte das Lächeln und griff nach der eingebuddelten Flasche. „Okay, dann lasst uns Flaschendrehen spielen! Und wer nicht mitmacht, der wird ins Wasser geschmissen!“, sagte sie. Zufrieden und erwartungsvoll blickte Tom in die Runde. Keiner sagte etwas. „Dann los. Und da du es gerade schon angesprochen hast, Kim: Auf wen der Flaschenkopf zeigt, der muss...öhm... in voller Montur ins Wasser laufen!“ Gusav stöhnte auf. „Was is’n das für `ne beknackte Idee? Brrr, hast du `ne Ahnung, wie kalt das ist?!“ „Ach, vielleicht hast du ja Glück und kommst gar nicht dran“, versuchte Kim ihn zu beschwichtigen und hielt die Flasche griffbereit. „Tzzz...“, machte Gustav und schnaubte verächtlich. „Hoffen wir’s für euch...“.
    Kim drehte die Flasche mehrmals und ließ dann schließlich los. Alle außer Georg betrachteten sie angespannt. Bill sah zu Helena hinüber und erkannte, wie sie stumm mit den Lippen die Worte Bitte nicht ich, bitte nicht ich! Formte. Sie wurde erst aus ihrem Flehen gerissen, als Tom laut aufrief: „HA HA! Ab mit dir ins Wasser!“ Sie machte langsam die Augen auf und stellte mit Entsetzen fest, dass der Flaschenkopf auf sie deutete. „Verdammt...“, flüsterte sie und stand langsam auf. Schließlich wollte sie kein Spielverderber sein. Die anderen schienen sichtlich froh, nicht selbst an der Reihe zu sein und schauten zu Helena auf. Kim fasste ihr ans Bein und sagte zwinkernd „Du machst das, Baby!“. Bill blickte sie mit großen Augen an und sagte nun zum ersten Mal, seitdem die beiden angekommen warn, etwas: „Du musst das nicht machen. Es ist scheiße kalt!“ Er sagte das weniger zu Gunsten ihres Wohlbefindens. Viel mehr ging es ihm darum, dass Tom hier keine Wet-Shirt-Kandidatin sehen würde. Helena schaute ihn nur an. Sie konnte nichts sagen. Alles, was sie dachte, war //Jetzt erst recht!// .
    Zum Glück kam in eben diesem Moment ein Geräusch an sie gerichtet: Georg murmelte kaum verständlich „Du kriegst sogar nachher mein Handtuch!“ Dabei zupfte er an einem Stück, das unter ihm hervorragte.
    „Danke,... wie aufmerksam...“, bemerkte Helena ironisch und machte sich auf den Weg zum Wasser. Im Gehen zog sie ihre Jacke und Schuhe aus. Bevor ihre Füße das eiskalte Nass berührten, atmete Helena noch einmal tief durch. Dann wagte sie sich langsam hinein. Tausend kleine Stiche durchfuhren ihre Haut, die Kälte kroch ihr die Beine hoch, doch sie wollte nicht die Mimose sein, für die sie sonst gehalten werden würde, wenn sie jetzt den Schwanz einzog. Tom jubelte Helena zu. „Jaaa! Das nenn ich mal `n echtes Vollblut!“, grölte er. Auch Georg hatte sich inzwischen wieder aufgesetzt und zog schon mal das Handtuch unter sich hervor. „Respekt!“, schrie er zu Helena herüber und nickte anerkennend. Bill reckte seinen Hals zum Wasser, man konnte fast nichts erkennen. Alles, was sie hörten, war ein leises Plätschern, welches von Helena’ vorsichtigen Bewegungen ausging. „Immer weiter, immer weiter! Bis zum Hals, bitte sehr!“ brüllte Tom Helena zu und formte dabei seine Hände trichterartig vor den Mund.
    Bill beobachtete seinen Zwilling. Er wusste nicht wieso, aber er konnte es einfach nicht ertragen diese Art von Freude in seinem Gesicht zu sehen. Tom war Feuer und Flamme und verfolgte ungeduldig jeden Schritt Helenas. Ununterbrochen starrte Bill ihn von der anderen Seite des Feuers an. Nur die Flammen trennten die Brüder. Es erschien ihm wie eine Metapher... Plötzlich riss Tom den Kopf blitzschnell rum und sah Bill an. Als er bemerkte, dass er wohlmöglich schon minutenlang von seinem Bruder angestarrt wurde, hörte er auf zu lächeln. Bill starrte weiter. Die Flammen ließen Tom aussehen wie gemalt. Am liebsten hätte er ein Foto gemacht. Dann erst bemerkte er, dass sie sich ansahen. Mechanisch formte er seinen Mund zu einem Lächeln und drehte seinen Kopf anschließend verunsichert weg. //Oh Gott, was war das denn? Tom hält mich jetzt sicher für total bekloppt... Ich sitz hier und gaffe ihn unentwegt an...//
    Auch Tom wandte sich nun wieder ab. Was hatte Bill jetzt schon wieder? Aber egal, darum würde er sich später kümmern. Jetzt ging es erst einmal darum, ein hübsches Mädchen in triefend nassen und darum eng anliegenden Klamotten zu sehen...
    Helena bog im Wasser scharf nach rechts ab und ging immer tiefer durch den See, sodass sie bis zum Bauch verschwand und das Lagerfeuer nur noch knapp in der Ferne erkennen konnte. Sie fasste diesen Entschluss und ließ sich schnell ins Wasser fallen, sodass sie für einen kurzen Moment völlig unter der Oberfläche verschwand.
    Als sie wieder auftauchte, schnappte sie hörbar nach Luft. Es war so entsetzlich kalt, dass ihre Lunge weh tat. „HEEELENAAAAA!!!!“, hörte sie Kim rufen. „Helena! Geht es dir gut?!“ Helena sah, wie sich drei Gestalten am Feuer aufrichteten. Einer der Schatten entfernte sich rasch vom Feuer.
    Bill wusste nicht, was er tat. Ehe er sich versah, war er bereits losgelaufen und war über sich selbst erschrocken, als er feststellen musst, dass er baywatch-mäßig durchs Wasser fetzte. //Wenn hier einer den Retter spielt, dann wohl ich.... und nicht Tom. Auf keinen Fall Tom!// Als er schließlich Helena erreicht hatte, starrte die ihn skeptisch an. „Was machst du denn hier?“, fragte sich bibbernd. „Keine Ahnung, öhm...“, gab Bill zu und fuhr fort „Vielleicht... dir helfen – bei... was auch immer?“, fragte er.
    Die drei stehenden Gestalten am Feuer verrenkten sich die Hälse, um etwas zu erkennen. Georg schlummerte seelenruhig im Sand.
    Helena blickte Bill immer noch verwundert an... was wollte er denn? Sie war nicht in Not oder so was. //Komischer Typ...// , dachte sie.
    Dann rief Kim wieder vom Ufer „Helena?! Was ist denn da los? Alles klar?!“
    „Ja! Ich bin okay!“ Helena hielt einen Moment inne. „Ich komm jetzt raus.“, rief sie. Dann sah sie zu Bill. „Du kannst dir aus meinem Auto was zu trinken holen, ich hab `ne Thermoskanne auf dem Rücksitz.“, sagte sie. „Okay, danke... Bis gleich!“, erwiderte er.
    Beide verließen in verschiedenen Richtungen den See.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Ice-Angel - 25.03.2006, 10:05


    Jaaaaaaaaaaaa!!!!
    *sich freut wie blöd*
    Die Story is so genial!!! :-D :-D
    Ich hab die schon total vermisst also amch WEITER!! :-D :wink:
    *Rosenrot fahne schwenk* ;o3



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 25.03.2006, 11:57


    hey voll cool die story! und ich konnt mir alles schon vorstelln und so.richitg geiler schreibstil! freu mich schon auf den nächsten teiL! mach schnell!^^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 25.03.2006, 14:44


    morgäääääääää(h)n!!
    hach, ist das toll, mein eigener kleiner fanclub *froi*
    @starlight: ach ja? ich guck gleich mal nach!
    @iced-angel: schicke fahne *gg*
    @ira: okay, weiter geht's!

    Kapitel II

    Die Kälte ließ Bill unwillkürlich zittern und er konnte sich nun auch nicht mehr gegen das Zähneklappern wehren. Als er das Auto erreichte, fasste jemand ihn an die Schulter. „Hier, ein Handtuch“ „Was, äh... !“, erschrak Bill und drehte sich zur Seite. Für eine Sekunde hörten seine Zähne auf zu klappern. Tom hielt ein Handtuch mit aufgebreiteten Armen bereit und bedeutete ihm, sich darin einzuwickeln. Zögernd ging Bill auf ihn zu und fühlte sich wie gefesselt von seinem Blick. Tom warf ihm das Handtuch über die Schultern und hielt es vorne zu. Bill konnte sich nicht bewegen. Das lag jedoch nicht an der Kälte. Sein Magen wurde plötzlich hohl. Er sah nichts weiter außer Tom. Diese Augen raubten ihm jeglichen Versuch sich zu konzentrieren. Doch er wagte es und fand glücklicherweise seine Stimme wieder.
    „Danke...“, murmelte er und sah ihn an ohne zu zwinkern. Noch immer hielt Tom das Handtuch an Bills Hals fest, bis letzterer selbst im Stande dazu war, das zu übernehmen.
    „Ich glaub, ich muss erst mal ins Auto. Da ist... ist ähm... Tee.“, stotterte Bill und bibberte leise. Tom nickte. Dann öffnete er die Seitentür und machte sich an den Bänken zu schaffen. Bill stand klitschnass in seinen hautengen Klamotten neben dem Auto und war unfähig sich zu rühren. Er stand einfach nur da und fixierte jede einzelne Bewegung Toms.
    „Kannst du mir mal helfen die umzuklappen?“, fragte Tom und deutete auf die Rücksitze. Bill erwachte aus seiner Trance, machte sich sofort daran und hielt anschließend die Hintertür auf. Er stieg daraufhin ein und warf Tom einen fragenden Blick zu. Dieser atmete hörbar und erwiderte den Blick ausdruckslos. Die Stille wurde durchbrochen von Gustav, der aus weiter Ferne in die Dunkelheit schrie: „Halloooo? Lebt ihr noch?“ Tom schreckte zur Seite: „Ähm, Ja!“, rief er. „Wir kommen später. Bill muss sich erst mal aufwärmen! Und wir müssen noch was bereden!“ Dann war es wieder leise und Bill vermutete, dass Gustav diese Information erst mal mit den anderen auswerten musste, bis er schließlich – weniger laut- rief „Okay...“.
    Tom krabbelte zu Bill auf die heruntergeklappten Rücksitze und schloss die Tür. Er hatte einen Rucksack vom Lagerfeuer mitgebracht. Dieser gehörte seinem Bruder. Noch immer hatte Bill seine Kapuze auf. „Du wirst bestimmt krank, wenn du nicht aus den nassen Sachen rauskommst. Hast du nicht irgendwelche Klamotten mit?“, fragte Tom und wühlte ungeniert in Bills Tasche. „Doch, ähm... reich mir mal den Rucksack da!“, antwortete er. Tom gab ihm die Tasche. //Ach, jetzt hab dich mal nicht so blöd, es ist stockfinster. Du kannst dich sorglos umziehen! Außerdem ist das dein Bruder, du Idiot! Das ist doch peinlich, dass du dich jetzt so zierst wie ein kleines Mädchen!// dachte Bill nervös und wühlte nach trockenen Sachen.
    Es stellte sich als äußerst schwierig dar, die vollgesogene Jeans auszuziehen, also traute sich Bill schließlich - nach langem Zögern- Tom um Hilfe zu bitten. „Klar, öhm, einfach dran ziehen, ja?“, fragte er und machte sich ans Werk. Doch anstatt an den Hosenbeinen zu ziehen, griff er nach dem Bund, den Bill glücklicher Weise schon bis zur Mitte der Oberschenkel herunter hatte ziehen können. Als Toms Hände mit Bills Oberschenkeln in Berührung kamen, zuckte er kurz zusammen, aber Tom schien das nicht zu bemerken. //Ein Glück//, dachte Bill. Was war nur in ihn gefahren? Sollte er jetzt jedes mal einen Herzkasper bekommen, wenn Tom ihn irgendwie berührte? Und warum überhaupt? Bill war konfus und gab der von ihm ungeliebten Natur Schuld an diesen äußerst merkwürdigen Gefühlen.
    Irgendwann hatte Bill es tatsächlich geschafft sich relativ unumständlich trockene Sachen anzuziehen und war nun froh, nicht mehr mit höchster Vorsicht irgendwelche Körperteile bedecken zu müssen. Er kauerte sich neben Tom, der seitwärts in seine Richtung lag und ihn ansah. „Geht’s dir jetzt besser? War ja auch ne blöde Idee. Typisch Tom eben. Wenn die Flasche auf mich gezeigt hätte, wäre ich sicher nicht ins Wasser gegangen.“, meinte Tom überzeugt. „Ich war von mir selbst auch überrascht.“, gab Bill zu. „Zumal ich gar nicht ins Wasser hätte gehen müssen. Aber man muss ja mal was riskieren im Leben.“, fuhr er fort. „Sonst wären wir ja auch zum Beispiel heute Abend gar nicht hier.“, fügte Tom zu und Bill antwortete kaum hörbar „... was sehr schade wäre...“. Das erzeugte ein leichtes Kribbeln in seinem eigenen Bauch und unwillkürlich rutschte er näher an Tom heran und stellte zufrieden fest, dass dieser sich nicht abwandte.
    Sofort vernahm Bill Toms Körperwärme und atmete seinen Duft ein. Er roch so gut, dass Bill die Augen schloss um es ganz zu genießen.
    So kam es, dass er sich immer näher an Tom kuschelte und dieser schließlich einen Arm um ihn legte. „Mein kleiner Bruder, du machst auch nur Mist! Wenn ich nicht immer auf dich aufpassen würde...!“, flüsterte Tom mit rauer Stimme.
    Es war komisch, denn sie lagen einfach nur so da, doch Bill fühlte sich, als könnte sie nie glücklicher sein als in diesem Moment. Es war doch toll, ein so enges Verhältnis zu dem eigenen Bruder zu haben. Und es war sicher nichts Abnormales dabei, mit dem eigenen Zwilling eng Arm in Arm dazuliegen. Und ganz bestimmt ging es nicht nur ihm so, dass da plötzlich eine gewaltige Anziehungskraft von seinem nahesten Verwandten ausging... Zumindest versuchte Bill sich das einzureden, doch tief im Innern sagte eine Stimme `Hör besser sofort damit auf, bevor es zu spät ist!` //Aufhören? Womit denn? Ich liebe ihn, aber das ist doch nichts Falsches, oder? Er ist doch schließlich mein Bruder...//
    Bills Gedanken überschlugen sich. Er wusste nicht, ob sich sofort aus der Umarmung reißen oder für immer so liegen bleiben wollte. Er fühlte sich, als säßen ihm Engel und Teufel auf den Schultern, die ihm drohend ihre Finger entgegen streckten, aber er wies sie von sich und entschloss sich dazu, einfach weiter den angenehmen Duft von Tom einzuatmen. Wieder und wieder.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Ice-Angel - 25.03.2006, 15:15


    Wieder ganz ganz ganz ganz super toll!!!
    Auch wenn ich die FF schon kenne <.< ^^" *hehe*
    Ich hoffe es geht gaaaaaaaaaaaanu schnell weiter und das es auch eine fortsetzung gibt :-D

    hdl Icey^.^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 25.03.2006, 15:20


    YEAH........rosenrot hat seine FF online gestellt....*freuZz*
    danke, dass du das gemacht hast!*knuff*
    bitte stell weiter on!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 25.03.2006, 15:41


    da ich ja eh schon soviel geschriebenes hab, kann ich eigentlich getrost hier alles vollposten *fett grins*.... hm....gestern hab ich mir nochmal das ende durchgelesen und mir hats fast ein bisschen in den fingern gejuckt...vielleicht schreib ich ja heut nacht weiter ^^

    Kapitel III

    Beinahe wäre er eingeschlafen, so wohl fühlte er sich, doch plötzlich hämmerte es gegen die Heckscheibe. Erschrocken fuhren Bill und Tom hoch. „Könnt ihr mal den Kofferraum aufmachen!“, schrie Helena von Außen. Verwirrt kurbelte Tom eine Seitenscheibe runter und blickte die neue Bekannte mit kleinen Augen an. „Hm? Wa’n paschiert? “, nuschelte er. „Mach mal bitte den Kofferraum auf, ich hol die Schlafsäcke raus. Wir machen es uns am Feuer gemütlich. Öhm, wollt ihr im Auto schlafen, oder wie?“, fragte sie. Tom öffnete den Kofferraum mithilfe eines kleinen Hebels im Auto. Helena schmiss eine Decke auf den Rücksitz mit den Worten „Hier, falls eure warmen Gedanken nicht mehr ausreichen sollten!“ Bill merkte, wie ihm die Röte ins Gesicht schoss. Helena grinste ihm dämlich zu und schloss den Kofferraum. „Gute Nacht“ sagte sie noch zwinkernd und machte sich auf den Rückweg Richtung Feuer, wo man über die Entfernung die unscharfen Umrisse von Kim, Gustav und Georg vernahm. „Nacht“, rief Tom ihr noch hinterher und kurbelte die Scheibe wieder runter. Bill war dabei die Decke auszubreiten und wartete, dass Tom sich wieder hinlegte. Als er dies tat, warf er die Decke über beide. Sofort kroch Bill wieder näher zu ihm und spürte Hitze in sich aufsteigen, als Tom erneut einen Arm um ihn legte. Es war stockduster, doch trotzdem versuchte Bill Tom anzusehen. Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, blickte er in Toms Gesicht. Dieser hatte die Augen geschlossen. Seine Nasenflügel bebten wenig beim Atmen und seine Lippen ruhten bewegungslos, was sie trotzdem verführerisch einladend aussehen ließ. //Verführerisch einladend???// Bill fiel sprichwörtlich aus allen Wolken. So schnell er konnte drehte er sich ab von Tom und wandt ihm von nun an den Rücken zu. Diese absurden Hirngespinste musste er erst mal verdauen. Er war doch nicht schwul oder so was. Beim Gedanken daran schüttelte er sich.
    Den Rest der Nacht war Bill peinlichst genau darauf bedacht, auch ja nicht mit Tom in Berührung zu kommen.


    Jemand fasste ruckartig am Türgriff an und klopfte anschließend hart gegen die Scheibe. Bill erhob sich hastig und sah sich verwirrt um. Die Scheiben waren völlig von Innen beschlagen von seinem und Toms Atem. Er schmiss die Tür auf und traf versehentlich Helenas Bein. „Ey, was’n das für `ne Begrüßung! Naja, egal. Weck mal schnell Bill auf, wir müssen sofort los!“, sagte sie. Bill litt durch das überstürzte Geweckt-werden an Zeitverzögerung. Endlich drehte er sich zu Tom um, der trotz des Lärms immer noch schlief, und wollte ihm am liebsten sanft über das Gesicht streichen. Dieser machte kurz die Nase kraus, schlief jedoch hartnäckig weiter. Helena schien die Geduld zu verlieren. Sie rollte mit den Augen und ihm entwich ein genervtes „Oh...!!!“, bis sie schließlich ins Auto stieg und sich unsanft auf Tom schmiss, dem sofort vor Schreck ein Schrei durchfuhr. „Aaaargh! Verdammte Scheiße! Alter!!! Wie krank bist du eigentlich?!“, schmetterte Tom der scheinbar Wahnsinnigen entgegen und rieb sich die Seite mit schmerzverzerrtem Gesicht. „Ich bin ja schon wach.... Boah ey. Wie spät ist es?“, fragte er. Helena sah auf ihr Handy und antwortete „Schon kurz nach 9Uhr! Also beeil dich jetzt lieber ! Kim und ich können ja nicht ewig hier am Strand hocken...!“ Tom sah sich suchend nach Bill, der inzwischen ins Freie gekrabbelt war, um. Als er ihn gefunden hatte, wandte er sich erneut zu Helena und sagte „Ich lade euch ein. Ihr könnt heute früh mit uns ins Hotel kommen. Wie wär’s?“ Helena machte kaum merklich den Mund auf. „Äh, wie bitte?“, fragte sie verwirrt. „Ich meine,.... okay! Cool. Ähm... Hotel, sagst du?“, fügte sie rasch hinzu und weitete die Augen gespannt um mehr zu erfahren. Tom hob seine Hand und erwiderte abwinkend „Jaah,... nichts besonderes. Ihr kommt einfach mit und esst mit uns. Sieht jedenfalls nicht so aus, als wenn ihr hier ein nettes Büfett versteckt habt!“ Helena bejahte dies und meinte „Das ist ... echt nett!“ Sie lächelte unsicher.
    Bill stand ungeduldig draußen und starrte skeptisch ins Innere des Autos. Was hatten die beiden denn da zu tuscheln? Am liebsten hätte er Helena an ihrem blonden Schopf gepackt und sie quer über den Strand gezogen. Wie Tom sie anlächelte und dabei den Kopf schräg hielt... Innerlich seufzte Bill um sich anschließend eine schallende imaginäre Ohrfeige zu verpassen. // Geht das schon wieder los??? Ich sollte mir dringend eine Freundin suchen...//. Er zwang sich, nicht mehr ins Auto zu blicken.
    Im nächsten Moment kam Tom aus dem Auto gekrabbelt. Er stützte sich beim Aussteigen auf Bills Schulter. Dieser sah seinen Zwilling miesepetrig an. Tom ignorierte das und plapperte munter drauf los. „Hey, hör mal. Ich hab die beiden Mädels eingeladen mit uns ins Hotel zu kommen. Ich meine, heute liegt doch eh nichts Großes an, oder?“ Bill überlegte kurz „Nee, glaub nicht, außer –“ Er hielt inne, denn er wollte „Fototermin für Amica“ nicht vor Helena aussprechen, denn sie schien immer noch ahnungslos zu sein. „Öhm, ach nichts halt.“, beendete er den Satz. „Gut, dann ist das ja geklärt.“, stellte Tom zufrieden fest und raffte sich langsam auf.
    Als Bill begriffen hatte, was ihm da eben von Tom mitgeteilt wurde, sackte ihm ein großer Stein immer tiefer in den Magen. Doch er ballte die Fäuste zusammen und zwang sich, Ruhe zu bewahren... Und für einen kurzen Moment zog er in Erwägung, sich an Helena ranzuschmeißen. Könnte es denn nicht sein, dass er sich nur deshalb so komisch benahm, weil er eifersüchtig war? Noch ehe er diesen Gedanken fortsetzen konnte, bekam er einen sanften Schubs von Tom, der ihn zum losgehen animieren sollte.
    Also trotteten die Brüder und Helena durch den Sand zurück zu der Stelle, an der sich am Vorabend noch ein Lagerfeuer befand. Auf einmal fing Tom an zu laufen. Er erreichte die Lagerstelle lange vor Bill und Helena. Beide gingen schweigend nebeneinander her. Er wollte die Ruhe durchbrechen und irgendwas sagen, also tat er genau das: „Öhm... und sonst so?!“, sagte er und hätte sich am liebsten sofort dafür geohrfeigt. Beim Flirten war Tom immer klar im Vorteil. Helena musste grinsen, aber sie sagte nichts. Bill tat so, als wenn er nichts gesagt hatte und war erleichtert die Feuerstelle immer dichter zu sehen.
    Schon von Weitem hörte man Tom brüllen „STEH JETZT ENDLICH AUF, DU SCHLAFTABLETTE , SONST KIPP ICH DIR NE LADUNG SAND IN DIE UNTERHOSE!“ Daneben sah man Kim, die sich müde die Augen rieb und auf einem leeren Cola-Kasten saß, und Gustav, der auf lahmste Art und Weise damit experimentierte, einen Schlafsack zusammen zu rollen. Georg murmelte unverständlich in seinen Schlafsack hinein, was Tom nicht davon abhielt, das Fußende zu packen und Georg quer durch den Sand zu ziehen. Das Opfer wehrte sich heftig, aber Tom ließ nicht von ihm ab. Kim erhob sich mutig und half dem quengelnden Georg auf, bevor Tom es schaffen konnte, ihn samt Schlafsack in den See zu schleifen. „Morgen!“, rief sie Helena zu und winkte. „Hey. Wurdest du schon eingeweiht? Wir werden heute exklusiv im Hotel frühstücken.“, fragte Helena. „Jaah, geil, oder? Mal gucken, was der Rest des Tages noch so bringt. Die Nacht war schon mal ganz nett.“, erwiderte Kim und deutete vielversprechend grinsend mit dem Kopf zu Georg. „Ich konnte mich auch nicht beklagen.“, strahlte Helena und warf Gustav einen schwärmerischen Blick zu. Bill schielte unauffällig zu Gustav, der die beiden interessiert beobachtete, und lächelte wissend.
    Georg war inzwischen aufgestanden und stellte die wohl wichtigste Frage. „Und wie kommen wir ins Hotel?“ Ratlose Blicke. Tom nahm dezent Helenas Auto ins Visier und wurde sofort von Gustav unterbrochen. „Nein, nein, NEIN! Wir sind 6 Leute, da drin ist Platz für 5 Leute! Das geht doch gar nicht! Außerdem ist es viel zu gefährlich und überhaupt.... ich meine, H-A-L-L-O??“, brüllte Gustav Tom an und gestikulierte wild mit den Händen. „Tja, Gusti, tut mir leid, aber ich hab da keine schlagenden Argumente in deiner Ausführung herausgehört, daher bleibt uns keine andere Wahl als uns ins Auto zu quetschen, es sei denn –“ Er schaute Helena fragend und mit hochgezogenen Augenbrauen an, doch sie zuckte lächelnd mit den Schultern und signalisierte ihm somit ihr Einverständnis. „Okay, dann hätten wir das auch geklärt. Auf geht’s!“, sagte er und klatschte einmal in die Hände.

    Kapitel IV
    Keine 5 Minuten später befanden sich alle 6 mehr oder weniger sicher untergebracht im Auto. Helena fuhr und hatte wahrscheinlich den einzig bequemen Platz. Neben ihr saß Gustav vollbepackt mit 2 Schlafsäcken und einer Wolldecke. Auf dem Rücksitz saßen Bill, Tom und Georg, ebenfalls beladen mit Rücksäcken, und Kim machte es sich im Fußraum hinter dem Beifahrersitz „gemütlich“. Helena musste sich konzentrieren nicht vor lachen über eine rote Ampel zu fahren, denn sie fand das ständige schmerzverzerrte Ächzen vom Rücksitz ebenso belustigend wie Gustavs Versuche, ihr den Weg ins Hotel zu erklären, während seine Stimme merkwürdig dumpf klang, da sein Gesicht in einen Schlafsack gepresst wurde.
    Irgendwie schafften alle es am Hotel anzukommen und sogar einen Parkplatz zu finden. Als Helena anhielt, platzte das Auto förmlich, denn sofort wurden die Türen aufgeschmissen und sämtlicher Inhalt – auch die Fahrgäste- sprangen aus dem Auto, als würde es jede Sekunde explodieren. Die 5 Mitfahrer schnappten dankbar nach Sauerstoff. Die Jungs waren kaum aufgestanden, da ging auch schon die Verwandlung los: Wie selbstverständig setzten sie Mützen und Kapuzen auf und Bill wuschelte seinen XXL-Pony ins Gesicht, während Tom innerhalb von Sekunden sein Piercing entfernte und es in einer Tasche verstaute... Helena stellte keine Fragen, sondern half ihrer Freundin Kim auf, die mit allwissendem und hoch überlegendem Blick zu den Jungs schaute. „Alle startklar? Dann los!“, sagte Gustav schließlich und ging voraus. Die anderen folgten ihm. Helena war etwas unbehaglich zumute, denn Tom warf nervöse Blicke um sich, als ob er für den Notfall nach einem Versteck suchte.
    Kim nahm Notiz von Helena’ ahnungslosem Aussehen. Sie sagte: „Tja, so ist das Leben eines V.I.P.s. Überall lauern Gefahren...“ Sie hob zweimal schnell die Augenbrauen und stellte jedoch mit Bedauern fest, dass Helena eine sehr lange Leitung hatte. „Äh, jaah...“, hauchte Helena und versuchte mit Georg Schritt zu halten, während Bill neben ihr mit hängenden Schultern und geduckt hertrottete und Gustav zur Rezeption ging um die Schlüssel abzuholen. Die anderen standen wartend in der Lobby, als Georg plötzlich „Achtung!“ flüsterte und unauffällig auf 3 Mädchen unweit von ihnen verwies, die mit zusammen gekniffenden Augen kritisch die Gruppe beäugte. Bill drehte sich blitzschnell zu Helena und ehe er sich versah, versanken sie auch schon in einem überstürzten Kuss, der so gar nicht geplant war. Vor Schreck schloss Helena erst nach einer Verzögerung die Augen, aber ließ sich – trotz aller Verwunderung- auf Bill ein und umschlang ihn mit ihren Armen.
    Tom, Gustav und Kim fielen die Augen aus dem Kopf.
    Auch Bill wunderte sich nun. Anscheinend war seine Idee doch nicht so gut. Einerseits wollte er sich selbst beweisen, dass er nicht schwul war und herausfinden, ob ihm etwas an Helena liegt. Andererseits wollte er die 3 vermeintlichen Groupies in der Lobby abschrecken. Während des Kusses war er mit den Gedanken plötzlich woanders. Er hatte wieder seinen Duft in der Nase und war sich sicher, wenn er jetzt den Hinterkopf umfassen würde, dann hätte er Dreadlocks zu greifen bekommen. //Dreadlocks??? Nein! Bill, reiß dich zusammen! Das ist ein Mädchen... sogar ein sehr hübsches... Also hör endlich auf ständig an deinen Bruder zu denken. Das ist ja widerlich!//, ermahnte er sich und konzentrierte sich nun wieder voll auf das Mädchen in seinen Armen.
    Als ihm klar wurde, dass sie sich inmitten einer Lobby voller Hotelgäste befanden, löste Bill sich langsam von ihr und gab Helena zum Abschluss noch einen kurzen Kuss.
    Tom stand mit offenem Mund daneben, Kim grinste in sich hinein und Georg versuchte angestrengt nicht hinzusehen, was soviel bedeutete, wie: er luscherte in regelmäßigen Abständen mit einem Auge zu ihnen. Tom guckte auf seine imaginäre Uhr und sagte schließlich „Taucher.... ohne Beatmungsgerät. Japp, das wäre der PERFEKTE Beruf für euch!“ Er nickte anerkennend. Helena sah sich um und stellte fest, dass die 3 Mädels verschwunden waren. Sie versuchte sich den Grund für Bills überraschende Attacke herzuleiten und verwischte die Gedanken jedoch schleunigst, als sie in Erwägung zog, dass die 3 Mädchen eventuell Groupies hätten sein können. //So ein Blödsinn!// dachte sie. Schließlich kam Gustav zurück und hielt 3 Schlüssel triumphierend in den Händen. „Wieso drei?“, fragte Georg sofort. „Naja, ich schätze mal, es läuft folgender maßen: Bill und Tom, du und Kim und wir beide- “ Dabei deutete er auch sich und Helena.
    Tom, der von Bills Kuss-Anfall immer noch überrascht war, grinste und klopfte seinem Bruder mit den Worten „Gut gemacht, Alter!“ auf die Schulter. Dieser sah Helena an, die völlig perplex neben ihm stand. Er sagte „Tut mir leid, ähm. War keine Absicht //Wie blöd klingt das denn???// Viel Spaß noch mit Gustav!“ und drehte sich zu Tom. Helena schwor sich, Bill im passenden Moment noch einmal darauf anzusprechen und ergriff dominant Gustavs Handgelenk um ihn davon zu schleifen.
    Georg machte sich, Kim an die Hand nehmend, auf in Richtung Fahrstuhl. Gustav und Helena folgten ihm.
    Bill und Tom standen immer noch in der Lobby und sahen sich an. Tom hob eine Augenbraue und Bill lächelte schief. Da war wieder diese Spannung. Warum lächelte er immer so herzzerreißend? Obwohl nur wenige Zentimeter sie trennten, stellte Bill mit einem Stechen in der Brust fest //Es liegen Ozeane zwischen uns.//

    Schließlich schlichen sie den anderen unauffällig hinterher und quetschten sich zu ihnen in den Fahrstuhl. Im Flur trennten sich die Wege. Alle Zimmer lagen in einem Gang, aber nicht in unmittelbarer Nähe. „Wir sehen uns beim Essen!“, rief Georg den Zwillingen zu, während er um die Ecke bog. „oder spätestens wenn David sich bei einem von uns gemeldet hat... wegen Amica.“, setzte Gustav nach und wollte in der gerade von Helena aufgeschlossenen Tür verschwinden. Helena sah Gustav stirnrunzelnd an. „Amica?“, fragte sie. „Ach, das ist nur so’n ... ähm... Running-Gag bei uns.“, log er und stieß eilig ihre Zimmertür auf. Helena wollte noch weiter nachhaken, aber Gustav schob sie hastig ins Zimmer.
    Tom und Bill betraten schmunzelnd ihr eigene Räumlichkeit. Der Raum war zwar nicht sonderlich groß, aber ein bezauberndes Ein-Mann-Himmelbett, zu dessen Fußende sich ein Panoramafenster befand, raubte Bill den Atem. Ohne auf Tom zu achten, der ihm gerade einen Apfel hinhielt, stürmte er auf das Bett zu, ließ sich darauf fallen und blickte verträumt aus dem Fenster. Tom schmunzelte, legte den Apfel zurück und ging zu dem Bett hinüber, während er seine Dreads ordnete. Er legte sich zu Bill, der ihn sofort wie selbstverständlich in seine Arme nahm. Tom hielt dies für eine Kabbelei-Attacke und fing sofort an spielerisch auf seinen kleinen Bruder einzuboxen. Damit hatte Bill nicht gerechnet, darum fing er erst an sich zu wehren, als er schon mindestens 5 neue blaue Flecken vermutete. Die beiden rollten lautstark auf dem Bett hin und her. Tom saß auf Bill und versuchte ihm abwechselnd links und rechts ins Gesicht zu schlagen. Natürlich wehrte Bill dies ab und als es ihm schließlich zuviel wurde, schmiss er Tom mit aller Kraft vom Bett. Dieser landete erschrocken bäuchlings auf dem Fußboden und gab dabei ein Stück seines Rückens frei, da das Shirt hochgerutscht war. Sofort durchfuhren Bill warme Schauer und wie von selbst streckte er seine hand vom Bett um die nackte Haut seines Bruders zu berühren. „Aaah! Bist du verrückt? Nimm deine Eispfoten da weg!“, beschwerte sich Tom und drehte sich blitzschnell um. Dabei griff er nach Bills ausgestrecktem Arm und zog ihn kopfüber vom Bett, sodass dessen Pullover fast seinen gesamten Oberkörper preisgab. Hastig zog Bill den Stoff wieder zurecht. Er genierte sich vor Tom. Dieser bemerkte das und meinte spöttisch „Keine Angst, ich guck dir schon nichts ab, Prinzessin!“
    Um die peinliche Situation zu überspielen, markierte Bill den harten Kerl und stürzte sich animalisch auf den überraschten Tom. Dieser bekam es plötzlich mit der Angst zu tun und wehrte den Angriff im Flug ab, indem er sagte „Wir sollten jetzt runter gehen, die anderen warten sicher schon im Essensaal.“



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Ice-Angel - 25.03.2006, 15:58


    Wieder total GEIL!!! :-D :-D
    Ja bitte schreib heute weiter!! *rosenrot anfeuert*
    Mach WEITER!!! :-D



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 25.03.2006, 16:31


    oh gott voooooolg geiL!
    und wie die beiden auf dem bett getolt sind.vool hammer!
    mach schnell weiter! xD



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 25.03.2006, 16:57


    hey das klingt ganz geil.. mach ma weiter mister!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 25.03.2006, 17:32


    ahhhhhhhhhhh huhu


    *winke winke*

    kennst mich noch!?


    lil soOkie XD

    ausm fc, da hab ich deine ff au scho gelesen u ima brav commi´s gepostet...

    u ich werd es weiterhin tun =)

    obwohl ich die ff scho weitergelesen hab auf fanfiktion.de ;)

    die is nämlich voll toll =)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 25.03.2006, 17:53


    soOkie hat folgendes geschrieben: ahhhhhhhhhhh huhu
    kennst mich noch!?
    jaaaaaaaaa! ich kenn dich noch *knuddel*


    Zitat: ausm fc, da hab ich deine ff au scho gelesen u ima brav commi´s gepostet...

    u ich werd es weiterhin tun =)
    ich nehm dich beim wort ;-)

    Zitat:
    obwohl ich die ff scho weitergelesen hab auf fanfiktion.de ;)
    :shock: was??? wie kommt die denn da hin???? ich hab sie noch nie woanders gepostet als im fc und hier *wunder*...

    Kapitel V

    Gustav und Helena saßen kuschelnd auf dem Sofa und hatten auch vor sich in den Essenssaal zu begeben. Der Drummer wollte gerade aufstehen, aber Helena drückte ihn sanft zurück. Jetzt wollte sie Klarheit. „Du musst mir erst mal Einiges erklären, Gusti.“ Sie sah ihn mit festem Blick an und sprach weiter: „Seitdem wir euch gestern Abend kennen gelernt haben, beschleicht mich das ungute Gefühl, dass ich etwas Wichtiges verpasst habe...“ Gustav öffnete unschuldig den Mund um etwas zu sagen, aber Helena schnitt ihm das Wort ab. „Ich meine, warum erzählt Tom von eurem wahnsinnigen Termindruck und was habt ihr da eigentlich für `ne Show abgezogen, bevor wir ins Hotel konnten? Also mit den Kapuzen und Haare zerwuscheln und so? Und wer ist überhaupt Amica?“, plapperte sie drauf los und guckte Gustav verdutzt an. Dieser räusperte sich. //Oh Mann, da lerne ich endlich mal ein Mädchen kennen, dass nicht gleich ausrastet, weil sie einen „Star“ sieht, sondern eins, dass uns gar nicht erkennt.... und dann soll ich ihr nach nichtmal 24 Stunden mitteilen, dass wie als Band eine ausverkaufte Tournee und tausende Fans haben? Was soll’s.... da muss ich wohl oder übel durch. Ewig kann ich’s eh nicht vor ihr verbergen.// Er betrachtete Helena nachdenklich. Er wollte nicht eingebildet sein, aber war es tatsächlich möglich, dass sie noch nie von Tokio Hotel gehört hatte?
    „Und?“, forderte Helena und riss Gustav dadurch ganz aus seinen Gedanken. Dieser wandte den Blick nicht von ihr ab und summte leise den Refrain von „Durch den Monsun“. Er sah sie dabei erwartungsvoll an und analysierte belustigt, wie sich ihre Gesichtszüge nach und nach von Was-hat-der-denn-jetzt-für’n-Knall über Oh-mein-Gott-ich-glaub-ich-spinne bis zu Ich-werd-bekloppt-das-ist-DER-Gustav veränderten. Schließlich hörte er auf und griff vorsichtig ihre Hand. Helena war der Unterkiefer runter geklappt. In ihrem Kopf ratterte es. //Bist du bescheuert oder verarscht der dich gerade? Aber stimmt, die beiden Zwillinge,...und Gusta und Georg ,... wie konnte ich nur so blind sein? Lächerlich,.... wie hatte ich das nicht merken können *sich selbst schüttel und rüttel* ? Dann handelte es sich bei der Amica sicher um die Zeitschrift. Wahnsinn, wie groß waren wohl die Tomaten, die ich auf den Augen hatte? //, fragte sie sich selbst. Klar, kannte sie die Band. Wer nicht? Aber wirklich glauben, dass sie hier wie frisch verliebt mit Gustav lag und noch am Abend zu vor mit der Band am Lagerfeuer gechillt hatte, das konnte sie nicht. Helena blickte auf Gustavs Hand, die ihre eigene umklammerte. Dann lachte sie plötzlich los und auch Gustav grinste und entschied sich dazu, die Stimmung weiter zu entspannen, indem er Helena tief und innig küsste, sodass ihr sprichwörtlich die Luft wegblieb.
    Mit einem Ruck wurde die Tür aufgerissen. „Was im-“, fing Gustav an und hob den Kopf über die Couchlehne Richtung Tür, wo er Georg wild gestikulierend sah. „Wo bleibt ihr denn? David hat schon 4 mal angerufen. Die Amica-Leute warten bereits in der Lobby. Für Frühstück bleibt also keine Zeit mehr!“, grummelte er und blickte Gustav schmollend an. „Okay, ehm, tut mir leid!“, sagte dieser an Helena gewandt und sprang vom Sofa. Während er sich die Kapuzenjacke wieder überzog, fügte er noch hinzu: „Du kannst ja mit Kim.... irgendwas machen... ich denke in spätestens 2-3 Stunden sind wir wieder zurück.“ Mit diesen Worten peitschte er an ihr vorbei aus dem Zimmer. Helena sah ihm nach bis die Tür zuknallte. Dann legte sie sich hin, verschränkte die Arme hinter den Rücken und blickte aus dem Fenster. Sie sollte dankbar sein, das stand für sie fest. Und obwohl sie ihn bereits jetzt schon schrecklich vermisste, freute sie sich umso mehr auf den Abend.

    „Wieso hat es denn so lange gedauert euch zusammen zu trommeln? Ihr steckt doch sonst immer zusammen!“, wunderte sich David Jost, der Produzent der Vier, während sie sich, begleitet von 3 Bodyguards, auf den Weg zum Fotoshooting machten.. „Öhm, äh,... also... uns ist da... etwas dazwischen gekommen...“, versuchte Bill zu erklären. „Jemand.... um genau zu sein.“, ergänzte Tom und schielte neckisch zu Gustav und Georg, welche ihn daraufhin mit Blicken töteten. David wurde sofort hellhörig. Er blieb abrupt stehen, sodass Tom im Gehen hart gegen ihn stieß. „Au“, maulte er und rieb sich die Nase. David drehte sich um. „Mädchen?“, fragte er. Gustav und Georg schauten beschämt zu Boden, während Bill und Tom pfeifend in verschiedene Richtungen starrten. „Bitte nicht, Jungs! Wisst ihr denn nicht, was das bedeutet?“ Er fuchtelte zerstreut mit den Armen umher, sodass die 4 in Deckung gehen mussten. „Hunderte gebrochene Herzen! Wütende Briefe voller Selbstmordbekundungen und Drohungen! Ist euch das eigentlich klar?“, fragte er mit aufgerissenen Augen. Georg und Gustav sahen sich kurz an und sagten dann wie aus einem Mund „Ist uns klar.“ Sie wollten diese kleinen Liebeleien nicht schon aufgeben, bevor sie überhaupt richtig angefangen hatten. David musste schmunzeln. Was sollte er schon machen? Auch junge Stars brauchen Zuneigung. „Wehe, es kommt an die Öffentlichkeit, Jungs. Das könnte hässlich werden.“, offenbarte David noch mit gespielt schmerzverzerrtem Gesicht.

    Währenddessen hatte Helena sich auf die Suche nach Kim gemacht und ging um die Kurve, in der ihre Freundin und Georg vorhin verschwunden waren. Zum Glück befand sich dort nur eine Tür geradezu. Sie klopfte 3 mal und lauschte angespannt. „Ja?“, fragte Kim zögerlich von der anderen Seite der Tür. „Ich bin’s, Helena.“, wurde ihr geantwortet. Sekunden später ging die Tür auf und Kim riss ihre Freundin schwungvoll ins Zimmer. „Ist das nicht einfach der absolute Wahnsinn? Hättest du jemals daran gedacht, als wir gestern früh ins Auto gestiegen sind? Ich meine – wow!- das glaubt uns doch keiner!“, überfuhr sie Helena. „Ja, stimmt. Und wir sollten auch nicht so rumprollen damit. Es gibt genug Neider.... mal ganz zu schweigen von den Leuten, die das nicht glauben und uns förmlich in den Boden stampfen, während sie uns als Lügner bezeichnen... Und außerdem ... möchte ich das auch gar nicht breit treten. Ich bin im Moment voll gepumpt mit Glückshormonen und mag gar nicht an die Heimfahrt denken. Ich will das nicht zum Abenteuer werden lassen!“, klagte Helena und blickte besorgt drein. „Musst du wohl.“, sagte Kim ohne mit der Wimper zu zucken. „Wie stellst du dir das vor? Die Typen meinen das eh nicht ernst mit uns. Ich schwör die, die haben jede Nacht ne andere im Bett.“ Sie überlegte kurz. „Okay, uns haben sie gleich 2 Nächte lang, aber das ist halt eine glückliche Wendung des Schicksals.“ Helena guckte sie mit zusammen gezogenen Augenbrauen an: „Wie meinst du das? Sie haben uns für 2 Nächte? Bleiben wir heute etwa hier?“, fragte sie perplex. Kim starte ihre Freundin an, als hätte sie sich gerade nach dem Ergebnis von 1 plus 2 erkundigt. „Natürlich bleiben wir hier. So eine Chance kann man sich doch nicht entgehen lassen!“ Damit ließ sie sich theatralisch aufs Bett fallen und schloss die Augen, während sie ihre dunklen, braun-roten haare zwischen den Fingerspitzen zwirbelte. Helena wollte das wahr haben, dass nach diesen Nächten alles vorbei sein sollte. Aber ebenso wenig wollte sie sich jetzt darüber streiten, dass sie und Kim nur irgendwelche Bettgeschichten der Jungs sein könnten, deshalb setzte sie sich neben ihre Freundin aufs Bett und döste vor sich hin. Als sie fast eingeschlafen war, flüsterte sie noch: „Aber ich mag Gustav wirklich.“ Woraufhin Kim, ebenfalls fast eingeschlafen, anmerkte: „Das sagen sie doch alle...“
    Mit einem Schlag sprang die Tür auf und lautes Gelächter erfüllte den Raum. Helena saß vor Schreck kerzengerade im Bett und starrte Gustav an, der, eine langhaarige Schönheit im Arm, vor ihr stand und sie stirnrunzelnd musterte. „Uuups,... da war ja noch was... hehe... DICH hab ich ganz vergessen...“, lallte er. Helena war wie gelähmt. Sie sah sich hilfesuchend auf dem Bett um. „Wo ist Kim?“, fragte sie verwirrt. „Aaaach, die ist schon vor `ner halben Stunde weg! Georg platzte mit 2 Ladys ins Zimmer und da musste sie natürlich auf der Stelle Platz machen.... und übrigens, DU solltest es ihr gleich tun und jetzt schnell verschwinden!“, sagte Gustav mit ernstem Blick. Helena sah ihn flehend an. Konnte das wahr sein? Das fremde Mädchen musterte sie missbilligend. Wie konnte das passieren? Hatte sie sich wirklich so sehr in Gustav getäuscht? Kim hatte also Recht behalten. „Wie oft noch? Mach dich vom Acker, Helga!“, spottete Gustav. „Helena... ich heiße Helena! Weißt du nicht mehr?“, wendete sich Helena flehend an Gustav. Sie streckte ihm bittend die Hand entgegen, doch das Mädchen boxte diese sofort mit hartem Schlag beiseite. Völlig aufgelöst stand Helena auf und wollte gerade das Zimmer verlassen, da-
    „KAWUUUSCH“ Kim schlug Helena mit der flachen Hand ins Gesicht. Schlagartig war Helena wach und wirbelte heftig aus dem Bett. Schwer atmend stellte sie fest, dass sie nur geträumt hatte. Helena blickte auf die Uhr, es war 15Uhr. Die beiden hatten mehr als 6 Stunden geschlafen. Sie betrachtete Kim, die in Embryonalstellung auf dem Bett kauerte und gurgelnde Geräusche von sich gab.

    Kapitel V

    Bill riss die Tür des schwarzen Vans auf und sprang mit einem Satz raus. Kapuze hoch, Sonnenbrille auf,... immer das gleiche Spiel. Er stürmte durch die Lobby und rannte zum sich gerade schließenden Fahrstuhl, ohne auf seine Bandmitglieder zu achten, die ihm vollbepackt und meckernd hinterher starrten. Er war aufgewühlt. //Oh man, dass diese Shootings auch immer so dauernd müssen! Und was die immer für dämliche Fragen stellen. Immer derselbe Mist. Nein, ich habe keine Freundin... bla bla bla !// Er sprang aus dem Fahrstuhl und rannte auf sein Zimmer zu. Noch als er damit beschäftigt war, in seiner Eile des Schlüssel ins Schloss zu drehen, kam Helena um die Ecke und sagte „Hey!“. Bill sah zur Seite und ließ den Schlüssel fallen. Seine Miene verdunkelte sich. Helena stürzte auf ihn zu und machte sich im gleichen Moment wie Bill daran, den Schlüssel aufzuheben. Es kam, wie es kommen musste: sie stießen mit den Köpfen zusammen. Helena lachte, aber Bill war genervt und grummelte vor sich hin. „Öhm, schön, dass ihr wieder da seid. Können wir vielleicht kurz reden?“, fragte sie vorsichtig. Bills Laune verschlechterte sich in Sekundenschnell, als er sich daran erinnerte, dass er Helena vor wenigen Stunden geküsst hatte. Wie sehr er das bereute! Warum konnte er das nicht einfach ungeschehen machen? Sie bildete sich jetzt wahrscheinlich irgendwas darauf ein... Sollte sie doch mit Gustav rummachen! „Nee, sorry. Da hab ich gerade überhaupt keinen Bock drauf!“ , wies er sie ab und schloss wütend die Tür auf um sie Sekunden später geräuschvoll zuzuknallen.
    Helena stand wie aufgelöst vor der verschlossenen Tür und wunderte sich. Sie wollte tatsächlich die Gunst der Stunde nutzen und Bill auf den unerwarteten Kuss ansprechen. Aber die Gelegenheit würde sich schon noch ergeben. Seine abweisende Reaktion erklärte sie sich damit, dass das Interview wohl ziemlich nervig gewesen sein musste.

    Inzwischen waren alle Bandmitglieder wieder eingetroffen. Tom vergnügte sich an einem Flipper in der Lobby, Georg und Kim vergnügten sich auf dem Sofa ( *lol*), Gustav vergnügte sich in der Badewanne und Bill vergnügte sich Musik-hörend alleine im Hotelzimmer. Helena nahm sich vor, das Hotel zu erkundigen, während Gustav planschte, darum machte sie sich auf den Weg die Gänge entlang.
    Zeitgleich saß Bill auf dem breiten Fensterbrett des Hotelzimmers und beobachtete, wie der Wind hellbraunes Laub tanzen ließ. Die einzelnen Blätter tänzelten munter miteinander und waren frei. Frei von Sorgen, frei von Ängsten... Für eine Sekunde wollte er mit ihnen tauschen. Was sollte er nur tun? Was war überhaupt mit ihm los? Dauernd dachte er an Tom. Sie kannten sich schon ein Leben lang, waren zusammen aufgewachsen. Schon als sie klein waren, haben sie sich ständig umarmt und sich ihre Träume erzählt. Mit dem Alter nahm das ab, wie Bill verbittert feststellte. Er hatte wegen Tom schon vor Wut geweint und oft hatten sie sich geprügelt, wobei manches Mal mehr Schaden entstanden war als nur ein paar blaue Flecken. Doch Bill hatte soviel mehr noch an Tom. Er war ein guter Zuhörer und konnte perfekt philosophieren. Außerdem hatte er die ideale Schulter zu Anlehnen. Bill schüttelte sich, als er bemerkte, dass er wie ein Mädchen klingen musste. Warum hatte er solche Gedanken bezüglich seines Bruders? Obwohl er es nicht wagte auszusprechen, war er sich sicher, dass es für all das nur einen Grund gab: Sehnsucht.
    Um sich wieder ein wenig mehr männlich zu fühlen, beschloss Bill, in die Hotelbar zu gehen und einen drink zu kippen. Vielleicht würde er dann nicht mehr so verkrampft sein und letztendlich auf andere Gedanken kommen.
    Ohne zu zögern sprang er vom Fensterbrett und begab sich in Richtung Lobby.

    Schon als sich die Fahrstuhltür öffnete, sah er Helena an der Bar sitzen. Sie spielte mit einem Strohhalm und unterhielt sich beiläufig mit dem Barkeeper. Bill seufzte ablehnend, fasste dann jedoch einen Entschluss und marschierte geradewegs auf sie zu, woraufhin er sich betont cool auf den Hocker neben Helena schmiss. Einen Arm auf die Theke gestützt, beugte er sich zu ihr. „Na, was machst du hier so alleine? Wo ist Gustav?“, fragte er und bestellte nebenbei eine Cola mit Eis. Für Alkohol war ja schließlich noch genug Zeit im Laufe des Abends. „Der muss leider gerade eine Schiffsreise in der Badewanne unternehmen . Ich warte hier auf ihn.“, antwortete Helena und starrte an Bill vorbei zur Fahrstuhltür, als würde sie darauf warten, dass der Drummer jede Sekunde durch sie treten würde. Der Barkeeper reichte Bill seine Cola. Dieser nippte kurz daran und mied Helena’ prüfenden Blick mit höchster Konzentration. Sie musterte ihn kritisch. Er war gar nicht `getarnt`. Sie erwischte sich dabei, wie sich sofort nervös nach möglichen Fans umschaute. Irgendwann wollte Bill die Stimmung auflockern und redete einfach drauf los. Schließlich mussten sie noch dieses peinliche Kuss-Thema hinter sich bringen. Er drehte sich zu ihr, atmete hörbar aus und fing an: „Also, ich... äh-“ Aber Helena schnitt ihm das Wort ab. „Okay, wir sollten das jetzt wirklich klären, aber hör dir bitte zuerst meine Theorie an, okay? Vielleicht liege ich ja richtig und u kannst dir deine dir sichtlich unangenehmen Erläuterungen klemmen.“ Sie zwinkerte den verdattert dreinblickenden Bill an und fuhr ungehindert fort: „Also, ich schätze mal, es war so: Als wir in der Lobby ankamen hast du die Groupies gesehen die euch trotz Tarnung als Tokio Hotel entlarvt haben und da du keinen anderen Ausweg wusstest, um sie abzuwimmeln, musste ich als Scheinfreundin herreiche. War es so in etwa?“ Sie musterte ihn mit selbstsicherem Blick. Bill sah sie verwundert mit halb-offenem Mund an und nickte zögerlich. „Jaah...“, hauchte er und stellte zufrieden fest, dass Helena damit das Thema abgehakt hatte. Sie schnippte mit den Fingern und bestellte 2 Tequila-Sunrise. „So, und nun trink schnell deine Cola aus, damit wir anstoßen können.“, sagte sie auf Bills halbvolles Glas deutend. „O-okay...“, meinte Bill und exte das Getränk weg. Er fühlte sich schon ein wenig erleichtert. Jetzt hatte er „nur noch“ die wahnsinnig schwere Last seiner Gefühle bezüglich Tom auf den Schultern zu sitzen.

    So kam es, dass sich die beiden für ca. 1h amüsierten, und schließlich „für den Notfall“ 8wie Bill es nannte) Handynummern austaschten, bis Helena einen Blick an die Uhr hinter der Bar warf. „Oh, schon so spät? Wo bleibt Gustav denn nur?“, fragte Helena. „Ach, der ist bestimmt bald wieder da. Das kann sich alles immer hinziehen wie’n Kaugummi. Also mach dir keine Platte!“, gab Bill ihr zur Antwort und lächelte mit schiefem Mund. Also bestellten sie sich einen weiteren Cocktail und unterhielten sich ausgelassen, ohne darauf zu achten, was um sie herum geschah – bis plötzlich jemand von hinten die Arme um Helenas Taille schloss. Sofort vernahm sie diesen angenehmen Duft, umfasste die beiden vertrauten Hände und drehte ihren Kopf zu der Schulter, auf der Gustavs Kopf ruhte. Neben ihm stand Tom, der Gustavs Treiben interessiert, aber mit missbilligendem Blick beobachtete. Gustav küsste Helena auf die Nasenspitze. Tom schnaubte kurz verächtlich und erhielt dafür prompt einen vernichtenden Blick von Gustav und Helena. //Was weiß DER schon...// dachten beide. //Was wissen DIE schon...// dachte Tom und schaute angestrengt in eine andere Richtung.

    „So, wollen wir dann mal Abendbrot essen, oder was?!“, warf Tom plötzlich ein und starrte die drei bedeutungsvoll an. Bill schüttelte den Kopf. „Nee, sorry. Ich bin nur kurz hier,... werd mich gleich noch in die Wanne schleudern.“, sagte er. Wie auf Kommando hielt Tom sich mit angewidertem Gesicht die Nase zu „Ja, das wird aber auch mal wieder Zeit, Bruderherz! Wasch dich mal wieder, ey! Schließlich will ich das Bett heute Nacht nicht mit `ner Mülltüte teilen!“ „Höhöhö“, lachte Bill gespielt und ging in Richtung Fahrstuhl, nicht ohne Tom im Vorbeigehen anzurempeln.
    Tom trommelte Georg und Kim zusammen, die keine 5 Minuten später in Reih und Glied vor ihm salutierten. „So, Jungs, jetzt gibt’s was zu futtern!“, teilte Tom ihnen feierlich mit und ging voran. Im Gänsemarsch spazierten die 5 in den Essensaal und hauten ordentlich rein. Tom war eifrig dabei, Zwiebelstückchen und Paprika von seiner Pizza zu sammeln, Gustav versuchte am Nachbarstisch die Decke wegzuziehen, ohne dass das Geschirr hinunter fiel und Georg formte Kunstwerke aus seinem Essen, als Helena zufällig auf ihr Handy schaute und „5 Anrufe in Abwesenheit“ bemerkte. „Entschuldigt mich“, sagte sie zu den Leuten und ging in die Lobby, wo sie sich auf eine der roten Couchen setzte und bei Bill, dem Urheber der Anrufe, durchklingelte. Doch Bill nahm nicht ab, stattdessen kam eine knappe SMS zurück „Tut mir leid, dass ich heute Vormittag so ein Idiot war. Bin froh, dass wir das geklärt haben, aber wollte dir nochmal danken und fragen, ob ich dich demnächst mal für ein Gespräch leihen dürfte. Bill“ Helena war überrascht und schrieb sofort zurück „Klar, kein Problem. Sag einfach Bescheid und dann reden wir.“
    Wie ferngesteuert ging sie zum Tisch zurück und teilte den Jungs auf Anfrage mit, dass es ihre vor Sorge gequälte Mutter war, mit der sie telefoniert hatte.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 25.03.2006, 18:00


    ahhhhhhhhso...srrrrrrrrry...

    ich hab mir die ma beim fc rüberkopiert weil ich off musste...
    ich verwechsel des imma...srrrrrrrry

    *kopf meets wand*

    aba heute darf ich au ma was vergessen

    *dazu berechtigt is*


    ääääääääääätsch ich weißs wies weiter geht
    :twisted:

    hehe xD

    *rosenrot durchknuffz*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 25.03.2006, 20:33


    Kapitel VI

    Bill saß alleine im Hotelzimmer. Er wühlte in ihrem Rucksack nach dem CD-Package und nahm eine Disk heraus, die er in die Anlage legte. `Monuments and melodies` von Incubus. Dieses Lied brauchte er jetzt, denn er verband es mit Tom. <<You make me happy. You magnify my better half.>> Für ihn war es unbegreiflich, wie viel Tom ihm bedeutete und die Zeit, die er nun wartend auf ihn verbrachte, schien unerträglich. Er schaltete das Lied auf Repeat und ließ Badewasser ein. Am Wannenrand fand er mehrere Fläschchen von süßlichem Duft. Von allen schüttete er ein paar Tropfen ins Badewasser. Bill ließ nur eine schwache Lampe an, entledigte sich seiner Sachen und stieg in die Wanne. Mit geschlossenen Augen lag er dort, umgeben von Schaum und fragte sich zum ersten Mal, wie es wohl sein würde, wenn er und Tom wieder nach Hause müssten, wo sie für die Schule zu lernen hatten... und er und sein Bruder würden sich wieder in getrennten Freundeskreisen aufhalten. Tom würde wöchentlich mit neuen Eroberungen glänzen, während Bill unter unerträglicher Einsamkeit zu leiden hatte und immer wieder aufs Neue den kalten Stich der Eifersucht vernehmen müsste. Doch daran wollte er nicht denken. Sie hatten noch so viel Zeit gemeinsam vor sich. Und heute Nacht würden sie wie so oft in einem Bett schlafen. Nur sie beide. Das war alles, was zählte.
    Bill wurde ruckartig aus den Gedanken gerissen, als die Badezimmertür aufsprang. Erschrocken blickte er in Toms Gesicht und errötete leicht. „Öh,... ich soll dir nur sagen, dass das Essen kalt wird ...“, brabbelte er und sah Bill belustigt an, wie er immer weiter in die Wanne sank. Es war ihm unangenehm hier völlig unbekleidet und beinahe hilflos vor seinem Bruder zu liegen. Und das rettende Handtuch hing nicht in greifbarer Nähe. „Außer natürlich, du stehst auf kaltes Büffet, dann kann ich dir gleich was holen gehen.“, setzte Tom nach , ohne auf den peinlich berührten Gesichtsausdruck von Bill einzugehen. „Mhm... okay. Könn-könntest du mir das Handtuch reichen?“, fragte Bill beschämt und deutete auf den Halter neben Tom, während er konzentriert versuchte, nicht mehr als einen Zeigefinger aus dem Badewasser gucken zu lassen. „Okay.“, grinste dieser, denn ihm war die Situation kein Stück unangenehm. Schließlich saß sein Blutsverwandter da vor ihm. Er fand es nur ausgesprochen witzig, wie Bill sich benahm. Tom nahm das Handtuch, stellte sich vor die Wanne und breitete es aus. Er sah Bill fragend an, der ihn ängstlich und großäugig – die Arme fest entschlossen vor der Brust verschränkt- anstarrte, gab daraufhin einen „Tz“-Laut von sich, wandte das Gesicht dann mit geschlossenen Augen zur Seite und meinte: „Ich guck auch nicht...!“ So schnell wie möglich sprang Bill auf (woraufhin die Wanne überschwappte und das Bad überflutete) und ließ dabei Toms Augen keine Sekunde außer Acht. Flink entriss er ihm das Handtuch und wickelte sich sorgfältig darin ein, stets darauf bedacht, so wenig Haut wie möglich zu zeigen. In eben diesem Moment stolzierte Georg ins Badezimmer und starrte die beiden argwöhnisch und halb entsetzt an.// Was geht’n hier ab?// Wieder schoss Bill die Röte ins Gesicht. Ohne weiter darauf einzugehen, musterte Georg Bill von oben bis unten und sagte: „Du ziehst dir besser was an. Wir haben schließlich noch was vor.“
    „Ach ja? Was denn?“, erkundigte Bill sich neugierig. „Ach, wir wollten hier mal so’ne Disko abchecken. Die soll ganz nett sein. Ist mit Ledercouchen und so `nem Kram. Also ein ziemlich edler Schuppen. Also los, Püppchen, mach dich schick!“ , erklärte Georg an Bill gewandt. „Ja, okay. Aber ich komm nur mit, wenn du mich ausführst und mir mein Mieder zuschnürst!“, konterte Bill, woraufhin Georg sich vornehm verbeugte und eine altertümliche Handbewegung machte. „Yes, Mylady!“

    Schließlich schaffte Bill es, die beiden aus dem Zimmer zu scheuchen und sich umzuziehen. Ein Disko also, ja? So wirklich freute er sich nicht darauf, aber Ablenkung war dringend nötig. Außerdem würde er dort vielleicht ein lauschiges Plätzchen finden, um das gewünschte Gespräch mit Helena zu führen. Bill hatte sich fest vorgenommen, dass er ihren Rat erfragen wollte, FALLS sich tatsächlich herausstellen sollte, dass er mehr als brüderliche Zuneigung für Tom empfand. Er wollte zwar keine voreiligen Schlüsse ziehen – schließlich hoffte er noch immer, dass er nur eine seltsame Phase überwinden musste- aber für den Notfall musste er schließlich jemanden zum anvertrauen haben.
    Nachdem er seine Zimmermannshose und ein Green-Day-Shirt angezogen hatte, stellte er sich vor den Spiegel und schminkte sich wie gewohnt. Heute musste er besonders gut aussehen, denn er wollte auffallen. Noch ein kurzer Frisur-Kontrollblick – und auf ging’s.
    Als Bill die Treppen zur Lobby hinunter sprintete (er hatte auf den Fahrstuhl verzichtet aus Angst, die Cola würde ansetzen), warteten die anderen 5 schon gespannt auf ihn. Helena strahlte ihn an, woraufhin Gustav argwöhnisch guckte, sodass Helena ihn sofort küssen musste. Kim sprang ohne Vorwarnung auf Georgs Rücken, schwang ihre imaginäre Peitsche und sagte „Nun, da unser Ehrengast auch endlich eingetrudelt ist, können wir ja losgehen!“ Und das taten sie.

    Kapitel VII

    Die Gruppe betrat die Diskothek. Bill staunte nicht schlecht. Die Wände waren von dunkelrotem Stoff überzogen und überall standen schwarze Ledercouchen rum. Die Räumlichkeiten waren in schwaches, angenehmes Licht getaucht und die Musik riss einem nicht sofort das Trommelfell entzwei. Während Georg und Kim sofort auf die bis dahin leere Tanzfläche stürmten, waren Gustav und Helena dabei eine gemütliche Sitzecke rauszupicken. Tom hatte seinen Ellenbogen auf Bills Schulter gelegt und meinte anerkennend „Geiler Schuppen!“ Sein Blick wanderte zur Bar, wo er 3 leicht bekleidete Schönheiten sitzen sah. „Oh, und die Geilheit nimmt gar kein Ende!“, setzte er fort und leckte sich über die Lippen. „Bill, du musst mich entschuldigen. Da vorne an der Theke wird ganz dringend mein Typ verlangt!“ Mit diesen Worten ging er betont lässig auf die Bar zu. Bills Stimmung näherte sich sofort dem Nullpunkt. Und obwohl er sich zwang, nicht zu Tom zu gucken, bemerkte er aus dem Augenwinkel, wie er bereits um 2 der Frauen einen Arm gelegt hatte. Vor Wut wie gelähmt machte sich Bill mit steifen Schritten auf zu Gustav und Helena. Das konnte ja echt ein toller Abend werden.
    Langsam begann er, ein Hassgefühl für Pärchen zu entwickeln. Was bildeten die sich eigentlich ein hier alle in seiner Gegenwart rumzuturteln? Lächerlich fand er das und schmiss ungehobelt seine Füße samt Schuhen auf den Tisch, sodass die Erdnuss-Schale bedrohlich wackelte. Er sah Georg und Kim, wie sie lachend das Tanzbein schwangen und sich immer wieder zwischen den Liedern in die Arme fielen. Dann guckte er zur Seite, wo er Gustav und Helena eng umschlungen sah. Das war auch kein besserer Anblick. Und dann, obwohl er es sich selbst verboten hatte, riskierte er einen Blick zur Bar. Er spürte den Zorn in sich aufkochen wie selten zuvor. Tom saß breitbeinig auf einem Barhocker. Vor ihm stand ein Mädchen zwischen seinen Beinen und grinste ihn schmierig an, wobei sie immer wieder mit ihrer Hand über seinen Arm strich. Das veranlasste Tom dazu, mal auf Tuchfühlung zu gehen und mit seinen Händen ihre Hüfte zu umfassen. Es schien ihr zu gefallen, denn sie zog daraufhin sein Gesicht näher an ihrs.
    KLIRRRRR!! Erschrocken fuhr Bill zusammen. In seiner Wut hatte er die Nussschale vom Tisch getreten. Sofort löste sich Helena von Gustav und starrte Bill fragend an.
    „Was war das denn für `ne Aktion?“ Er war immer noch wütend und hatte nicht vor, die Scherben zu beseitigen. „Ich – ähm, geh jetzt auf’s Klo.“, sagte er, bemüht, ruhig zu klingen. Sofort sprang er auf und fegte durch den Saal, wobei er einige Leute aus Versehen ziemlich hart anstieß, sodass er verärgerte Blicke erntete. Doch das störte ihn nicht. Er drängelte sich weiter bis zu den Toiletten, stieß die Tür auf und haute wütend mit der Faust gegen den Spiegel. Schnaufend starrte er sein Ebenbild an. //Beruhig dich endlich! Das ist doch lächerlich. Du empfindest nichts für deinen Bruder. Gar nichts. Geh jetzt raus und such dir ein Mädchen.// , redete er sich ein und versuchte möglichst gelassen auszusehen, als er wieder in die Disko ging.
    Als er erneut zu seinem Platz kam, saßen auch Georg und Kim dort und waren vom Tanzen total erschöpft. Helena warf Bill einen Blick zu, der ihn zu fragen schien, ob alles klar sei. Er winkte ab und setzte sich zwischen die Pärchen. Er versuchte sich in ihre Gespräche einzubinden und konnte auf diese Weise auch einigermaßen gut die Zeit totschlagen, wobei er trotzdem im Hinterkopf immer an Tom dachte.
    Er war nicht mehr an der Bar. Anscheinend hatte er sich mit dem Mädchen verkrochen. //Soll er doch// dachte Bill //Ist mir scheißegal, was der treibt. Ich werd doch nicht eifersüchtig sein, wenn der sich mit `ner Tussi vergnügt... Tz... das geht mir so was von am Arsch vorbei, auf welche Weise der seine Energie verbraucht...// Und während Bill dies dachte, war er ohne es zu merken aufgestanden und wanderte suchend durch den Raum. Die anderen 4 hatten nicht vor, ihn aufzuhalten. Sie dachten, er würde noch mal die Toilette aufsuchen. //Als wenn mich das in irgendeiner Weise trifft, dass Tom hier wohlmöglich gerade ein Mädchen abschleppt... Tz ... NEVER ... ist mir vollkommen Latte. Wahrscheinlich war mir noch nie etwas so was von egal- //
    Bill stockte der Atem. Er hatte Tom gefunden. Und er hatte das Mädchen gefunden. Im ersten Moment war er sich gar nicht sicher, ob es sich dort um 2 oder eine Person handelte, denn sie waren so verschmolzen.
    Bill konnte seinen Blick nicht abwenden.
    Toms Hände glitten immer wieder unter ihr Shirt, während beide eng umschlungen auf der Couch lagen und sich ungeniert vor allen Leuten aufs feinste küssten.
    Bills Magen fühlte sich an, als würde jemand mit beiden Fäusten versuchen ihn auszupressen. Seine zitternden Hände hingen schlaff herab und er fühlte, wie ihm die Tränen in die Augen stiegen.
    Es gingen unentwegt Leute an ihm vorbei, die ihn versehentlich anrempelten, aber Bill blieb einfach stehen und konnte somit nicht verhindern, dass sich diese Bilder in ihn einbrannten wie ein glühendes Stück Eisen.
    Schon oft hatte er Tom in solchen Situationen gesehen, aber in eben diesem Moment wurde er hart getroffen von dem kalten Stich der Eifersucht.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Ice-Angel - 25.03.2006, 20:46


    Ich liebe diese FF :-D
    Ich freu mich echt schon voll wenns weitergeht auch wenn ich schon weiß was passieren wird *lol* ^^"
    Hoffe du machst schnell weiter!! :-D



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    biggi-maus - 25.03.2006, 21:34


    edit



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 25.03.2006, 21:49


    bitte mach ganz schnell weiter... hehe.. dein Bill tut mir echt derbe leid

    Knuddl
    tina.*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 25.03.2006, 23:22


    hach...ich freu mich! *alle knuddel*
    das baut das ego auf ^^

    WEITER GEHTS:

    Kapitel VIII

    Jemand packte ihn an der Schulter, riss ihn hart zur Seite. Bill wehrte sich nicht und sah in das aufgeregte Gesicht von Helena. Noch bevor sie irgendetwas sagen konnte, sank sein Kopf auf ihre Schulter. Ohne es verhindern zu können, rannen heiße Tränen über seine Wangen. Helena handelte schnell. Sie zog Bill flink durch die Massen aus der Disko, immer darauf bedacht, nichts von seinem verweinten Gesicht preiszugeben. Schließlich waren sie draußen. Die kühle Nachtluft peitschte Bill ins Gesicht. Er hob den Kopf gen Himmel und atmete tief ein. Weitere Tränen konnte er nicht unterdrücken. Er versuchte nicht einmal sie zu verstecken. Helena fragte nicht, warum es ihm schlecht ging. Sie hatte beschlossen, ihn von selbst anfangen zu lassen.
    Mit glasigen Augen sah er nach oben und flehte stumm vor sich hin.
    Da um sie herum einige Diskobesucher waren die entweder in den Saal oder raus wollten, durchbrach die Helena endlich die Stille. „Wollen wir ein Stück gehen?“, fragte sie und Bill nickte dankbar ohne sie anzusehen.
    Während sie durch die Straßen gingen, beruhigte sich Bill langsam, doch er sagte noch immer nichts. Trotzdem war er dankbar dafür, dass Helena ihn aus der Disko geholt hatte. Was hätte Tom nur von ihm gedacht, wenn er seinen Bruder weinen gesehen hätte? Nicht auszudenken. Er stand noch immer etwas neben sich und wusste auch nicht, ob er Helena etwas sagen sollte. Bill schämte sich für diesen Ausbruch und vor allem für den Grund. Wie hatte das wohl ausgesehen? Er fasste einen Entschluss.
    „Es, ähm tut mir leid.“ Er sah sie traurig an und ging vorsichtig ein paar Schritte rückwärts. „Ach... und ... danke!“, rief er noch, drehte sich um und lief so schnell er konnte weg. Als er sich im Laufen noch einmal umdrehte, sah er Helena wie angewurzelt in weiter Entfernung stehen. Sie machte keine Anstalten ihm zu folgen. Auch dafür dankte er ihr.
    Als Helena wieder in der Disko ankam, wurde sie sofort von dem aufgeregten Gustav empfangen. „Wo warst du denn? Du bist ja total durchgefroren!“, wuselte er und rieb ihr die Arme. „Und hast du Bill gesehen?“, erkundigte sich Tom, der inzwischen auch wieder – ohne das Mädchen- bei seiner Truppe saß und ziemlich angetrunken zu sein schien. „Nein“, log Helena und mied seinen Blick.
    „Mensch, wo ist der denn? Ich kann den kleinen Racker hier doch nicht alleine rumrennen lassen!“, lallte Tom und sah sich sorgenvoll im Saal um. Kim gähnte lautstark. „Also, ich würde sagen, wir warten hier noch ne halbe Stunde und wenn er dann noch nicht hier ist, gehen wir zurück ins Hotel. Das ist doch gleich um die Ecke. Vielleicht ist er ja auch schon schlafen gegangen.“, meinte sie müde und alle stimmten zu.


    Tatsächlich war Bill im Hotelzimmer. Hektisch riss er die Zimmertür auf und stürmte hinein ohne das Licht anzumachen. Das Mondlicht schien hell genug durch das riesige Fenster, um alles relativ klar zu erkennen. Am liebsten hätte er jetzt ganz laut geschrieen... oder etwas kaputt gemacht. In ihm schlich das dringende Bedürfnis auf, etwas Schönes zu zerstören.
    Bill musste sich dringend beruhigen, aber wie? Über kurz oder lang würde Tom ins Zimmer kommen und die beiden mussten sich ein Bett teilen. Würde er das aushalten? Bill wollte auf keinen Fall, dass Tom etwas erahnen könnte. //Erahnen wovon? Nein, nein, nein!// Bill hielt mit beiden Händen seinen Kopf, während er aufgebracht im dunklen Zimmer auf und ab ging. //Das ist nicht wahr! Das DARF nicht wahr sein!// „SCHEIßE!“, schrie er laut und trat gegen den Nachtschrank, woraufhin die Schranktür aufsprang und freie Sicht auf die Minibar bot. Okay, das musste ein Zeichen des Schicksal sein.
    Bill kniete sich davor und sah sich jede Flasche genau an. Schließlich entschied er sich für eine Flasche Dooley’s. //Wenn schon betrinken, dann wenigstens mit Geschmack// , dachte er und hob die Flasche aus dem Schrank.
    In eben diesem Moment sprang die Tür auf. Bill sah erschrocken auf und erkannte Toms Umrisse im Türrahmen. „Ouh, ganz schön dunkel hier!“, stellte dieser fest. Bill sah, wie Tom die Augen zusammenkniff um besser sehen zu können. „Bruderherz, bist du das?! Ich hab mich schon gewundert, wo du steckst!“, lallte er. Tom schloss unbeholfen die Zimmertür und tapste im Dunkeln auf Bill zu, der wie angewurzelt da stand und nicht wusste, was er tun sollte. Na toll, nun war sein Zwilling auch noch betrunken.... Wer wusste denn, was der im Suff heute schon alles angestellt hatte. Er torkelte direkt auf Bill zu und zeigte starkes Interesse an der Flasche in dessen Händen. „Hast du da Alkohol? Gib mal her! In dem Schuppen da wurde man ja arm, wenn man Durst hatte, ey!“ , meckerte Tom und riss Bill die ungeöffnete Flasche aus der Hand. Sofort drehte er den Verschluss auf und nahm einen großen Schluck. Als er anschließend die Flasche auf den Nachtschrank stellen wollten, verlor er das Gleichgewicht. Tom wollte sich gerade noch bei Bill abstützen, doch dieser war zu überrascht um zu reagieren und so kam es, dass beide unsanft auf das Bett fielen. „Huch!“, gluckste Tom und rollte sich von Bill hinunter. Die Zwillinge lagen nun nebeneinander auf dem Bett. Bill konnte nichts sagen. Er war nur froh, dass Tom anscheinend nichts von seinem Anfall vorhin in der Disco mitbekommen hatte.
    Nach Sekunden des Schweigens setzte Bill sich langsam auf und lehnte sich gegen das Bettgestell. Er sah geradezu aus dem Panoramafenster und lauschte Toms Atmen. Sofort fühlte er sich wohl und atmete tief durch die Nase ein, wobei er neben dem leichten Alkoholgeruch, der von Tom ausging, auch dessen vertrauten Duft vernahm, sodass ihm gleich ganz anders in der Magengegend wurde. In seiner Phantasie gab es keine Weibergeschichten oder Alkohol-Exzesse. Die Welt gehörte ihnen und niemand redete ihnen etwas ein. Alles um sie herum wurde unwichtig, solange sie nur sich hatten. Das war alles, das zählte. //Irgendwann// , dachte Bill //Irgendwann wird das vielleicht wahr.//
    Er starrte weiter aus dem Fenster und bemerkte, dass sich die regelmäßige Atmung seines Bruders veränderte.
    Neben ihm regte sich etwas. Tom erhob sich ein Stück und beugte sich langsam über Bill um an die Dooley’s-Flasche auf dem Nachttisch zu kommen. Bills Herz hämmerte auf der Stelle laut. Wenn er wollte, könnte er Tom ohne Probleme an sich drücken, denn er war ihm so nah. Sein unbeschreiblicher Duft war jetzt so intensiv wie nie und Bill sog ihn dankbar auf. Er spürte, wie die Hitze in seinen Kopf stieg. Wahrscheinlich würde er gleich etwas Unüberlegtes tun. Es gestaltete sich als äußerst schwer, nicht die Kontrolle zu verlieren, während Tom immer noch über ihn gebeugt war und hastig aus der Flasche ein paar Züge nahm. Bills Augen wanderten sehnsüchtig über Toms Gesicht. Er hatte beim trinken die Augen geschlossen. Bill sah, wie sich der Kehlkopf dieses schönen Halses beim Schlucken bewegte und zwang sich inständig dazu, die Hände flach an seinen Körper gepresst zu halten. Zu gerne würde er nur einmal kurz mit den Fingern über diese makellos schöne Haut streichen. Nur schwer schaffte es Bill, sich zu beherrschen.
    Schließlich war Tom fertig und stellte die Flasche ab. Er war gerade dabei sich wieder hinzulegen, doch als er zurückkrabbeln wollte, hielt er in der Bewegung inne, sodass seine Arme links und rechts über Bill aufgestellt waren und sich die Brüder somit direkt ansahen. Bill war wie gelähmt.
    Tom grinste verführerischer denn je. //Was geschieht hier eigentlich?// , fragte Bill sich, doch er wollte auf keinen Fall, dass es aufhört. Am liebsten hätte er die Zeit angehalten, denn er hatte das Gefühl, dass sein Bruder nie hätte schöner aussehen können als in eben diesem Augenblick.

    Kapitel IX

    Plötzlich hörte Tom auf zu lächeln. Stattdessen kam sein Gesicht immer näher an Bills. Unerwartet packte Tom seinen Zwilling unsanft am Kragen und drückte dessen Kopf gegen die Lehne. Bill schien überrascht, aber er regte sich nicht und wartete gefasst ab. Tom kam mit seinem Gesicht ganz nah an das seines Bruders, bis sich ihre Lippen fast berührten. Dann sah er Bill mit schiefem Kopf an und wich wieder leicht zurück. Er war sich nicht sicher, was er da tat. Sein Hirn war scheinbar ganz schön vernebelt. Er hatte keine Ahnung, was mit ihm los war, oder woher dieses merkwürdige Flattern in seinem Bauch kam. Wie es aussah, war er gerade kurz davor, seinen eigenen Bruder zu küssen. Es erschien ihm falsch. Schließlich war er nicht schwul. Und außerdem würde er sicher nichts mit seinem Bruder anfangen, selbst wenn er schwul wäre... da war Tom sicher. Aber er konnte sich trotzdem nicht von ihm abwenden.
    Bill blieb äußerlich ganz ruhig. Die Sehnsucht brachte ihn jedoch fast um den Verstand. Er hatte das Gefühl, er würde in unendlich viele Splitter zersprungen, wenn nicht sofort etwas passierte. Also flüsterte er mit rauer Stimme „Tu es doch einfach. Denk nicht so viel nach! Tu es...“ und sah ihm dabei fest in die Augen. Tom betrachtete aufmerksam sein Gesicht, bis er die Augen schließlich auf Bills Lippen ruhen ließ. Sie wirkten plötzlich so unheimlich anziehend. Unwillkürlich bewegte er sich mehr und mehr auf ihn zu, ohne seinen Kragen loszulassen. Bills Lippen kamen näher. Auch seine Augen. Alles wurde schwer und in Toms Bauch tat sich ein Abgrund auf. Bills Lippen waren jetzt ganz nah. Viel zu nah...

    Bill schloss die Augen und spürte im nächsten Moment auch schon Toms zarten Mund an seinem. Nach einer kurzen Schock-Sekunde begann er vorsichtig an seinen Lippen zu saugen und kämpfte nebenbei hartnäckig mit der Ohnmacht, die das scheinbar ohrenbetäubende Flügelschlagen der Schmetterlinge in seinem Bauch erzeugte. Tom erwiderte den Kuss ebenso sanft und noch bevor er die Lippen leicht öffnete um seine Zunge zu erwarten, ließ Bill von ihm ab. //Wie wahnsinnig gefühlsbeladen so ein Kuss doch sein kann !! Oh Gott, noch so ein Hormonchaos überlebe ich wahrscheinlich nicht!// , dachte Bill und musste diese traumhafte Begebenheit unterbrechen, um wieder atmen zu können. Tom war geradezu erschöpft von diesem Kuss und sackte vor Bill in sich zusammen, sodass er regungslos auf ihm liegen blieb. Bill strich ihm vorsichtig durch die Dreadlocks und sagte nichts. Er hörte, wie Tom schluckte und empfand selbst das als angenehm. Jedes Mal, wenn seine Finger durch die Filzhaare glitten, erschauerten Tom wohlige Schauer.

    Bill fragte sich, ob das wirklich wahr sein konnte. Er wollte sich in den Arm kneifen, aber dann hätte er eine Hand von Tom lösen müssen und das wollte er um jeden Preis vermeiden. Ihn beschlich das Gefühl, er würde von Innen verbrennen, wenn er nicht kontinuierlich den Körperkontakt aufrecht erhielt, so sehr verzehrte er sich nach ihm.
    Plötzlich richtete sich Tom auf und sah Bill direkt in die Augen. Dieser fürchtete, dass es nun Vorwürfe und Beleidigungen hageln würde. Nachdem beide sich sekundenlang stumm angesehen hatten, kam Toms Gesicht erneut gefährlich nahe an Bills. Dieser schloss die Augen und konnte es kaum erwarten, Toms hauchzarte Lippen erneut zu spüren. Dann war es endlich soweit. Bill konnte kaum atmen während er Toms Lippen vorsichtig mit den eigenen massierte. Dieses Knistern war kaum auszuhalten und Tom schmeckte so gut, dass Bill das Gefühl hatte, dieser Moment dürfte niemals enden. Er strich mit der freien Hand über Toms Rücken, mit der anderen wühlte er in Toms Dreadlocks.
    Als sie sich kurz voneinander lösten, nutzte Bill die Gelegenheit und rutschte von der Lehne herunter um wieder vollständig auf dem Rücken zu liegen. Tom war noch immer über seinen Bruder gebeugt. Seine haselnussbraunen Augen wanderten von Bills Füßen bis zum Hals, wo sein Blick inne hielt. Er berührte die Kehle mit 2 Fingern und fuhr damit an seinem Hals entlang. Anschließend ging er mit dem Gesicht ganz nah heran, bis seine Wimpern die Haut seines Zwillings berührten. Er blinzelte mehrmals schnell auf, was Bill als wohliges Kribbeln empfand. Es war der Schmetterlingskuss, den er erhielt. Bill drehte sich auf die Seite, doch Tom ließ nicht von ihm ab, sondern liebkoste weiter zärtlich mit den Lippen seinen Hals. Bill schloss dabei die Augen und lauschte seinem Atem. Tom streichelte mit der einen Hand Bills Seite, die andere schob er unter dessen Gesicht, um dieses festzuhalten und zu betrachten. Dann legte auch Tom sich auf die Seite zu seinem Bruder gewandt. Sie sahen sich wortlos an. Beide wussten, dass sie nichts sagen mussten, denn sie verstanden einander durch Blicke.
    Bill strich mit der Hand vorsichtig über Toms Rücken und ließ sie anschließend unter sein Shirt gleiten. Die Hand war warm und samtig. Tom zog seinen Zwilling näher zu sich.
    Er schloss die Augen um die Streicheleinheiten in vollen Zügen zu genießen.
    Bill war zu überwältigt um zu begreifen, was da gerade geschehen war und immer noch geschah. Überglücklich betrachtete er seinen schönen Bruder und betete, dass dies kein Traum war.


    ------------------------
    ich werd heute abend/nacht noch mal was posten!!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    biggi-maus - 25.03.2006, 23:38


    edit



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 25.03.2006, 23:48


    au ja du musst heute unbedingt noch weiter machen.... herrlich... ah ich sterbe..

    das is ehct soo putzig..*auch Zwillingsbruder haben will*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Ice-Angel - 26.03.2006, 11:41


    WEITER! WEITER! WEITER!!!!
    *Rosenrot anfeuer*
    Ich liebe diese FF einfach! :-D
    Der Teil war wieder klasse =o)
    Auch wenn ich weiß wies weitergeht <.<
    SCHREIB WEITER!!!! :-D :-D



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 26.03.2006, 11:45


    danke danke *hehe*

    Kapitel X

    Obwohl er schon wach war, hielt er die Augen geschlossen. Er wollte auf Nummer sicher gehen für den Fall, dass alles nur ein Traum wahr. Wenn er jetzt die Augen öffnen würde und Tom würde noch immer vollständig angezogen neben ihm liegen, dann hatte er nicht geträumt. Sollte Bill es also wagen zu blinzeln? Oder sollte er lieber die Augen geschlossen halten, um alles gedanklich noch einmal durchzugehen? Er versuchte, sich jede einzelne Bewegung letzter Nacht erneut vorzustellen und sofort überkam ihn ein heftiges Kribbeln. Unbewusst grinste er in sein Kissen hinein. Wenn allein schon die Erinnerung solche Emotionen in ihm auslöste, dann war es sicher kein Traum. Also wagte Bill es schließlich und öffnete langsam die Augen.
    Da lag er. Sein Körper ruhte auf der Seite und war zu Bill geneigt. //Dieses wunderschöne Gesicht, die hübschen Hände!// , dachte Bill und geriet ins Schwärmen. Hatte er wirklich diese traumhaften Lippen küssen dürfen? Es war kaum zu glauben. Am liebsten hätte er mit den Fingern über den Mund seines älteren Bruders gestrichen. Sie sahen so weich und einladend aus.
    Langsam erhob sich Bill, immer bedacht darauf, Tom nicht aufzuwecken. Er zog sich schnell Jacke und Schuhe an und war schon auf dem Weg zur Tür, da drehte er sich noch einmal um und betrachtete den Schlafenden. Er sah einfach vollkommen aus.

    Schnell rannte Bill durch die Hotel-Korridore und strich dabei mit der linken Hand an der Wand entlang. Ein Lachen konnte er nicht unterdrücken. Er lief unaufhaltsam und hätte dabei fast eine ältere Dame, die nur im Bademantel war, über den Haufen gerannt. „Törichter Rotzlöffel!“, rief diese aufgebracht und setzte nach „Du brauchst gar nicht so selbstgefällig zu grinsen!“ Doch Bill war zu glücklich um nicht zu lachen. „Ich kann nichts dafür! Schuld sind Schönheit und Vollkommenheit!“, brüllte er ihr zu, während er um die Ecke lief. Die alte Frau schüttelte fassungslos den Kopf. „Was redet der da? Total hyperaktiv und dann auch noch auf Drogen... Tztz!“
    Bill fegte im Slalomlauf durch die Lobby und wurde aus allen Richtungen fragend angestarrt. Als er auf die Tür zulief, konnte er im blanken Fensterglas sein Spiegelbild sehen. Er hatte sich selbst noch nie so freudestrahlend gesehen. Mit einem Ruck stieß er die Tür auf und rannte auf den Gehweg. Mit geschlossenen Augen sog er in tiefen Zügen die frische Morgenluft ein. Es roch nach Herbst. Anders konnte man es nicht beschreiben. Bill mochte diesen Duft. Wie schon am Abend zuvor, hätte er jetzt am liebsten geschrieen. Allerdings dieses mal aus Freude, nicht aus Verzweiflung.
    Er rannte in das anliegende Parkstück, stellte sich mitten auf die Wiese und lachte der Vormittagssonne entgegen. Dann fiel er auf die Knie in das nasse Gras.
    Sollte jetzt wirklich alles besser werden? Hatte er jetzt eine Entscheidung getroffen, die sein und Toms folgendes Leben im Ganzen umkrempeln würde? Hatte er in dem Moment, als sich die Lippen seines Bruders mit den eigenen berührten nicht offenkundig beschlossen, dass es eine Veränderung geben müsste? Plötzlich stürzten tausend Gedanken über ihm ein. Er hatte seinen Bruder- //Meinen eigenen Bruder ?!// - geküsst. Und zwar nicht aus Spaß. Es war aus tiefster Zuneigung passiert. Das hatte ihm sein Herz gesagt.
    Und was würden die anderen sagen? David sorgte sich immer um die Reaktionen der Leute, wenn die Band irgendwelche Mädchengeschichten hatte, aber was würde er JETZT wohl erst sagen? Bill schnaubte verächtlich. Das war ein echtes Problem. Niemand würde ihn verstehen. Er krallte seine Hände in das feuchte Gras und merkte nun, wie die Nässe endlich seine Knie erreichte. //Was soll ich jetzt tun? Jetzt ist endlich wahr geworden, was ich mir vorgestellt habe, aber trotzdem kommen mir Zweifel auf.//, überlegte er. Sofort hätte er sich am liebsten geohrfeigt. Warum immer diese Bedenken? Er würde jetzt zurück ins Hotelzimmer gehen und sich wieder neben seinen Bruder legen.

    Kapitel XI

    Kurz nachdem Bill die Zimmertür aufgestoßen hatte, zog Tom die Nase kraus und schüttelte sich kurz. Anscheinend hatte der kalte Windzug ihn frösteln lassen.
    Leise schlich Bill sich zum Bett und setzte sich vorsichtig auf die Kante. Er beobachtete, wie sich Toms Brustkorb regelmäßig hob und senkte und wie dessen Hand im Schlaf kurz zuckte. Wahrscheinlich träumte er gerade.

    Zur gleichen Zeit wachte Tom langsam auf. Doch er hielt die Augen geschlossen, da er befürchtete, sie würden sonst aus den Höhlen gesaugt werden, so weh taten sie. Wie in Zeitlupe drehte er sich auf den Rücken und sah durch seine gelegten Lider, dass es schon hell sein musste. Im nächsten Moment übermannte ihn eine unbeschreibliche Niedergeschlagenheit, sodass er in sich zusammensackte. Er wusste nicht, woher diese plötzliche Traurigkeit kam, aber er hatte das Gefühl, eine eisige Faust würde sein Herz umschließen.
    Er führte seine Hände zum Gesicht und rieb sich umsichtig die müden Augen. //Wahrscheinlich hab ich einfach nur Hunger.// vermutete er und versuchte angestrengt, sich an den vorigen Abend zu erinnern.
    //Hmm... wir waren in so einer Diskothek... hmm und dann?// Es gelang ihm jedoch nicht, sich die Ereignisse direkt vor Augen zu führen. Doch dann durchfuhr es ihn wie ein Blitz. Tom sah wunderschöne, tiefbraune Augen vor sich, die ihn innerlich so berührten, dass er sich unbewusst an die Brust greifen musste. Er konnte sie nicht zuordnen, aber er wusste, sie hatten ihn schwach gemacht.

    Bill saß die ganze Zeit über noch immer an der Kante und schaute Tom an. Wie würde dieser wohl reagieren, wenn er aufwachen und seinen Bruder sehen würde?

    Inzwischen hatte Tom sich dazu entschlossen, doch mal versuchsweise die Augen zu öffnen, um sich dann auf den Weg zum Essen zu machen. Vielleicht könnten die anderen ihm mitteilen, wie der Abend so war und ihm somit einen Tipp bezüglich der geheimnisvollen braunen Augen zu geben.

    Er schlug die Lider auf.
    Bill hielt den Atem an.
    Tom drehte seinen Kopf zur Seite.
    Bill schaute ihn abwartend an.
    Tom öffnete die Augen weit vor Schreck.
    Bill streckte seinen Arm aus. Er tat es unbewusst. Es war wie ein ein intuitiver, sehnsüchtiger Versuch, Tom mental zu halten.

    Tom wich erschrocken zurück und fiel fast vom Bett. Nur mit Mühe konnte er sich an Bills Arm festhalten. „Mann, hast du mich erschreckt! ... Idiot... sitzt hier mucksmäuschenstill und beobachtest mich... bist du unter die Stalker gegangen, oder was?“, meinte Tom scherzhaft und grinste frech. Eifrig krabbelte Bill aufs Bett über den liegenden Tom, um ihn einen Kuss zu geben, doch Tom guckte ihn verständnislos an.
    „Ouhä, was hast du denn? Ist dir schlecht?“, fragte Tom und sah seinen Bruder an als hätte dieser gerade ein Ballettröckchen angezogen.
    „Ich ähm – nein ?“, antwortete Bill mit erstickter Stimme und kroch wortlos wieder vom Bett, während Tom ihn immer noch entsetzt fixierte. „Tz… manchmal frage ich mich, was du für komische Bon Bons zu dir nimmst, Brüderchen!”, sagte Tom kopfschüttelnd und stand auf.

    Bill saß im Schneidersitz vor dem Bett und musterte seinen Bruder.

    Tom kramte in seiner Reisetasche nach ein paar Sachen und trottete ins Bad um sich fertig zu machen. Was war nur schon wieder mit Bill los? Er verhielt sich auffallend komisch in letzter Zeit. Zwei Tage zuvor hatte Bill ihn erstaunlich intensiv am Lagerfeuer beobachtet, gestern in der Badewanne hatte er sich auch irgendwie absonderlich benommen... und was war das gerade überhaupt für eine seltsame Aktion gewesen?
    Gedankenverloren putzte sich Tom die Zähne und nahm sich vor, Bill bei einer passenden Gelegenheit eventuell mal zur Rede zu stellen. Wer wusste schon, in was dieses komische Benehmen noch ausarten konnte... letzten Endes war Bill wohl noch schwul? Bei diesem Gedanken verschluckte Tom sich fast an der Zahnpasta. // LoL, so ein Quatsch!// , überlegte er.
    Währenddessen verharrte Bill noch immer vor dem Bett und musterte betreten seine Hände. Ein Kloß von monströser Größe schien sich in seinem Hals breit gemacht zu haben. Nur schwer konnte Bill schlucken.
    Er sah, wie seine Hände zu zittern begannen und presste sie sofort aneinander.
    Sein Kopf war vollkommen leer. Er wusste nicht, was er denken sollte. War das eben überhaupt geschehen?
    Wie benommen knetete Bill weiter an seinen Händen und lauschte angestrengt, um eventuelle Geräusche aus dem Badezimmer zu bemerken.
    Im nächsten Moment wäre er am liebsten abgehauen, aber dann würde Tom ihn erst recht dumm zuquatschen.
    Was sollte er jetzt tun? Einfach warten, bis sein Bruder fertig war und sich dann benehmen, als wenn nichts geschehen wäre? So einfach ging das nicht. Doch ebenso wenig konnten sie sich aus dem Weg gehen.
    Ihm war zum Heulen zumute. Am liebsten hätte er sich nun jemanden anvertraut, bloß wem? Klar, er hatte Helena bereits nach einem Gespräch gefragt, aber irgendwie schien sie nicht die richtige dafür zu sein... Und einer von den Jungs? Besser auch nicht. Wer weiß, wie das auffassen würden...
    Bill stand auf und nahm einen karierten Block, sowie einen Stift aus seiner Tasche. Dann setzte er sich auf das Bett und schrieb hastig eine Zeile auf einen losen Zettel. Er würde daraus ein Lied machen, um wieder einigermaßen klar zu kommen.
    << Als würde ich dich mit tauben Lippen küssen>>



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 26.03.2006, 12:07


    Wundervoll... ich bin ehrlich beeindruckt

    sofort weiter... :P

    hopp hopp hopp hopp!!!!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 26.03.2006, 19:21


    *hoch schieb*

    Kapitel XII

    Die Badezimmertür sprang mit einem gewaltigen Ruck auf, sodass Bill vor Schreck den Block fallen ließ und Tom, der sich mit schnellen Schritten auf seinen Bruder zu bewegte, entgeistert anstarrte.
    „Ich hab dir da was hingelegt!“, scherzte Tom und deutete auf den Block am Fußboden.
    Hastig griff Bill danach, denn er wollte nicht, dass sein Bruder es lesen würde.
    Er hielt die Papiere schützend im Arm, als Tom sich bückte um einen herausgefallenen Zettel aufzuheben. Bills Alarmglocken läuteten sofort, DAS war der Zettel, den sein Bruder gerade nicht lesen durfte! Geschwind schnappte Bill danach, doch Tom hielt es noch immer fest um das Geschriebene zu betrachten. Als er merkte, dass sein Bruder ihn davon abhalten wollte, den Satz zu lesen, machte er sich einen Spaß daraus.
    „Ist das ein Liebesbrief, Bill?“, feixte er und grinste sein Gegenüber mit schiefem Lächeln an.
    „Gib das her, Mann! Ich mein’ es ernst!“, fuhr Bill ihn gereizt an und kriegte endlich eine Ecke des Blattes zu fassen. Beide Brüder zogen energisch daran, Bill aus Wut und Tom aus Spaß.
    Es kam wie es kommen musste: natürlich ließ die Konsistenz des Papiers irgendwann nach – und zwar so, dass Bill hinten über fiel, weil er so heftig an seinem Ende gezogen hatte.
    Hart schlug er auf den Teppich und sah sich – rücklings auf dem Boden liegend- sofort aufgeregt das Blatt an. Er hatte ¾ der Zeile erwischt. Beunruhigt schaute er hoch zu Tom.
    Dieser ließ sich in dem Moment vor Bill auf die Knie fallen, um seinen ergatterten Teil zu lesen.
    „Lippen küssen.“, las er laut vor und runzelte dann dir Stirn.

    Bill ließ seinen Bruder nicht aus den Augen. Langsam setzte er sich auf, um mit Tom auf gleicher Augenhöhe zu sein. Er war etwas beruhigt, denn was konnte sein Gegenüber schon mit diesen beiden Worten anfangen? Trotzdem fixierte er ihn erwartungsvoll und war gespannt auf die Reaktion.
    Tom nahm das Blatt von den Augen.
    „Lippen küssen? Was sollte das denn für ein Geschnulze wer-“, begann er und schaute dann seinen Bruder an, was sogleich auch der Grund für sein Stocken war.
    Sekundenlang sahen sie sich stumm an.
    „Was?“, fragte Bill plötzlich, denn er konnte Toms Blick nicht deuten.

    Tom fiel aus allen Wolken. Konnte das sein? Diese Augen! Da waren sie wieder. Nein, das war doch nicht möglich! Und wenn doch? Mit einem Mal löste sich ein Knoten in seiner Brust und die tiefe Traurigkeit vom Morgen erreichte ihn schlagartig erneut.

    „Was is denn?“, beharrte Bill und näherte sich Tom noch ein Stück, da er befürchtete, sein Bruder würde gleich unsanft zur Seite fallen und er wollte ihn im Falle eines Falles halten.
    Wieso sah er ihn so komisch an? Erinnerte er sich etwa gerade an die letzte Nacht? Bill wurde unwohl. Was würde als Nächstes passieren? Tom sah beinahe verängstig aus und am liebsten hätte Bill ihn einfach in den Arm genommen und gesagt „Es ist schon gut. Vergessen wir das alles“ , jedoch nur, damit er nicht mehr so herzzerreißend gucken würde.
    Toms Augen wanderten von Bills linkem zum rechtem Auge.
    //Eins schöner als das andere.//, überlegte er und hielt sich schlagartig die Hand vor den Mund. Wie konnte er so was denn nur denken? Und überhaupt: kam ihm der Kopf seines Bruders da gerade etwa gefährlich nahe oder war das reine Einbildung? Aus unerklärlichen Gründen hatte Tom trotzdem nicht vor, sich weg zu begeben. //Das scheint keine Halluzination zu sein!//, stellte Tom nervös fest, als sein nur noch Millimeter von ihm entfernter Bruder die Augen schloss.

    Bill konnte nichts dagegen tun. In diesem Moment fand er Tom anziehender als jemals zuvor. Wie von alleine beugte er sich vor und stellte glücklich fest, dass er nicht abgewiesen werden würde. Er schloss die Augen und konnte schon Toms Atem auf den Lippen spüren, da -


    Kapitel XIII

    „HEY IHR LANGSCHLÄFER!! Raus aus den Fed- ... uff!“, rief Gustav, nachdem er schwungvoll die Tür aufgerissen hatte und schaute sich die Szenerie skeptisch an.
    Er erblickte Tom, der kerzengerade auf dem Teppich kniete. Ihm gegenüber war Bill auf allen Vieren und es sah aus, als war er geradewegs auf Tom zugekrochen um ihn zu küssen. //ZU KÜSSEN???//, dachte Gustav und lachte plötzlich los.

    Bill hatte sofort Panik bekommen. Eben gerade hätte er fast schon wieder die Kontrolle über sich verloren und seinen Bruder geküsst. Das allein war eigentlich gewissermaßen schon schrecklich genug, aber mindestens genauso schlimm war, dass Gustav scheinbar alles gesehen hatte! Und jetzt stand der da im Türrahmen und freute sich.
    Er starrte den Drummer im höchsten Maße nervös an und fragte mit zitternder Stimme: „Gustav, warum lachst du?“

    Tom sagte die ganze Zeit nichts. Er hatte auch noch nicht zur Tür gesehen, denn seine Augen ruhten pausenlos auf Bills Gesicht.

    Gustav hielt sich mittlerweile am Türrahmen fest und schüttete sich regelrecht aus.
    „Ich- ich- ich... “, fing er an. Er musste erst mal Luft holen.

    „Ich , ich, ich!”, äffte Bill ihn gereizt nach. „Was ist so witzig?“, schmetterte er es ihm angespannt entgegen.

    Gustav beruhigte sich langsam, musste sich jedoch immer noch nach-Luft-ringend festhalten, als er schließlich meinte: „Naja, ... als ich gerade reinkam sah es so aus, als ob.... als ob ... na ja, also ob du gerade versucht hättest, Tom auf den Mund zu küssen. Verstehst du das? Auf den Mund!“
    Er stand mit breitem Grinsen und feuchten Augen in der Tür, als wartete er darauf, dass auch die Zwillinge sich auf der Stelle vor Lachen kringeln würden.

    Bill presste zornig die Lippen aufeinander. Am liebsten hätte er Gustav eine verpasst. Wie er dastand, so wahnsinnig von sich selbst überzeugt. Was wusste er denn bitte? //Der platzt hier rein und kapiert nichts! Was für ein Idiot!//, dachte Bill und fand überhaupt nicht, dass er Gustav damit Unrecht tat. DER lebte ja auch in seiner flauschigen, rosa, heilen Welt und musste sich nicht plötzlich mit Problemen wie Bill sie hatte konfrontieren.
    Trotz seiner Wut versuchte er, sich zu beruhigen.
    Mit einer gequält gelassenen Stimme fragte er Gustav: „Und wenn es wirklich so war ?“
    Noch immer grinste Gustav, doch als er endlich merkte, dass es sich hierbei nicht um eine rhetorische, sondern um eine ernst gemeinte Frage Bills handelte, verdunkelte sich seine Miene.
    „Das ist doch absurd! ... um nicht zu sagen ekelhaft!“, brachte Gustav hervor, warf Bill einen angewiderten Blick zu und verließ das Zimmer ohne die Tür zu schließen.

    Bill atmete schwer, sah erst zum Boden und dann zu Tom.
    „Tut mir leid...“, flüsterte er und streckte seine Finger aus, um ihn an der Schulter zu berühren, doch sein Bruder hob schützend seine Hand und ergriff nun endlich das Wort. „Nicht!“, stieß er hervor, während er Bills Berührung abwehrte. Dann sprach er weiter ohne seinen Blick von Bill abzuwenden. „Sag jetzt bitte nichts. Wir sollten nach unten gehen.“

    Bill nickte. Er wollte seinem Zwilling nicht widersprechen. Nicht jetzt. Darum stand er auf und suchte seine Sachen zusammen, welche er ungeordnet in die rote Adidas-Tasche stopfte. Tom tat es ihm gleich.
    Schweigend verließen sie anschließend das Hotelzimmer und machten sich auf in Richtung Eingangshalle.

    Kaum hatten sie einen Schritt aus dem Fahrstuhl getan, kam Georg auch schon auf sie zugesprintet. „Boah, Jungs! Das wurde ja auch mal Zeit, dass ihr kommt! Unser Fahrer hat schon rumgemeckert. Ihr seid Schuld, wenn er aus Rache mit Absicht eine Böschung runterrast!“, schmiss er den Zwillingen scherzhaft entgegen und schleifte sie eilig nach draußen. Mit Mühe und Not schaffte Bill es seinen Zimmerschlüssel über Georgs Schultern zur Rezeption zu werfen.
    Vor der Tür erwartete sie ein Tränenmeer. Helena hing schluchzend an Gustavs Hals, während dieser ihr behutsam den Arm tätschelte und die Zwillinge keines Blickes würdigte.
    Sofort kam Kim auf sie zugaloppiert und schmiss sich schwungvoll auf Georg, wobei sie direkt `nach erfolgreicher Landung` ihre Beine um ihn wickelte.
    Bill stieg schleunigst in den schwarzen Van. Er hatte keinen Bock auf den Herzschmerz anderer. Schließlich ging es ihm selbst nicht besser.
    Durchs Fenster beobachtete er, wie Georg Kim eine Träne aus dem Gesicht wischte. Dann sah er Gustav und er las von seinen Lippen die an Helena gerichteten Worte „Bis bald“ ab, während er sich sichtlich erschüttert von ihr abwendete, in den Van stieg und sich – sehr zu seinem Bedauern- ausgerechnet neben Bill setzte.
    Dabei waren doch noch alle Plätze frei!
    Schließlich kam Tom, der sich vor Bill setzte. Kurz danach konnte auch Georg sich endlich von Kim lösen und kam seufzend in den Van gekrochen.
    Der Fahrer wollte gerade die Tür zuschieben, da sprang Helena noch einmal rein, lehnte sich zu Bill und flüsterte „Zum Glück bist du gestern noch heil ins Hotel gekommen... Meld dich bei mir, wenn du jemanden zum Reden brauchst, ja?“ Dabei deutete sie mit dem Kopf in Toms Richtung.
    Aha. Anscheinend dachte sie sich ihren Teil bereits.
    „Danke... “ murmelte er und gab ihr zum Abschied die Hand.
    Dann verließ Helena den Van, allerdings nicht ohne sich vorher noch mal auf Gustav gestürzt zu haben.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    biggi-maus - 26.03.2006, 19:38


    edit



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 26.03.2006, 22:42


    Na Huzi... das kann ja noch was werden..

    wiedermal super beschrieben und dargestellt.. hab gedacht ich sitze mit den Twins am Badezimmerboden

    herrlich!!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 27.03.2006, 15:56


    ach danke, ihr seid so lieb!!!

    so...der folgende ist...etwas...naja ich sag mal gewöhnungsbedüftig...lol... ihr solltet wissen, dass ich totaler rammstein-fan bin und tja...ach, lest selbst! ich hoffe, deas gefällt euch trotzdem!

    Kapitel XIV

    Sie fuhren los. Eine unangenehme Stille machte sich breit. Bill fühlte sich besonders unwohl, da von Gustav ein Gefühl voller Abneigung auszugehen schien.
    Das Gesicht des Drummers war angespannt und er begann plötzlich, einen MP3-Player aus seiner Jackentasche zu holen. Kaum hatte er die Stöpsel ins Ohr gesetzt, drang auch schon das reinste Geknüppel aus ihnen.
    Bill musste sich nicht einmal sonderlich anstrengen, um zu erfahren, was Gustav da hörte. Die Lautstärke war so hoch gestellt, dass Bill jedes Wort, dass der Sänger dort ins Mikrophon peitschte, deutlich verstand.
    Bestimmte Textstellen ließen Bill unruhig werden
    <<Mann gegen Mann
    Meine Haut gehört dem Herrn
    Mann gegen Mann
    Gleich und gleich gesellt sich gern
    [...]
    Mein Geschlecht schimpft mich Verräter
    Ich bin der Albtraum aller Väter>>

    Er versuchte sich einzureden, dass er da gerade bestimmt nur etwas falsch interpretierte, aber dann drehte Gustav sich plötzlich zu Bill.
    Auch Bill neigte seinen Kopf zur Seite und sah Gustav abwartend an. Was kam wohl als Nächstes? Dieser formte plötzlich die Lippen zum Text.
    Stumm sang er die Worte mit, ohne eine Zeile auszulassen. Auch nicht diejenige, als der Sänger schrie <<Schwuler! Aaarrgh!>>

    Im Normalfall hätte Bill das als Kabbelei unter Kumpeln angesehen, aber das hier war ernst. Er wollte sich nicht provozieren lassen, dennoch er hätte nichts lieber getan, als seinen Ellenbogen in Gustavs Gesicht zu rammen.
    „Ey, Juschtel, was hörst’n du da für’n Mist?“, meldete sich Georg plötzlich interessiert von vorne.
    Keine Reaktion.
    Wie auch, Gustav hatte schließlich Kopfhörer in voller Lautstärke auf. Also drehte Georg sich um und riss dem Musikhörenden mit einem gezielten Handgriff die Stöpsel weg. Dieser fuhr erschrocken herum.
    „Was du da für `ne gequirlte Sch... hörst, will ich wissen?!“, forderte der Bassist.
    „Rammstein. Und das ist übrigens kein Scheiß...“, maulte Gustav.
    Georg rollte mit den Augen. „Meinetwegen, aber dann mach wenigstens leiser. Wir wollen ja nich jede Zeile mithören...“

    Gustav gehorchte brav und drehte die Musik leiser. Vorher warf er seinen Sitznachbarn allerdings noch einen fiesen, schlitzäugigen Blick zu.

    Bill starrte sofort aus dem Fenster und sah darin die Spiegelung von Toms Gesicht. Das war wohl der einzige Grund dafür, dass er nicht sofort ausrastete
    Wo fuhren sie überhaupt hin? Die Band war so viel unterwegs, dass man oftmals gar nicht wusste, in welcher Stadt man war oder wo sie als nächstes landen würden. Seine frage wurde beantwortet, als ein zufriedenes „Endlich nach Hause“ aus Georgs Mund entwich.

    Nach Hause. Endlich mal ausspannen... und er konnte wenigstens erst mal Abstand nehmen von Gustav, bis der sich wieder beruhigt hatte.
    Erst jetzt begann Bill, richtig darüber nachzudenken.
    Warum war Gustav überhaupt so sehr ausgetickt? Seit wann war er denn bitte so intolerant und geschmacklos? Und wenn Bill schwul sein würde, er wäre doch trotzdem noch der alte, oder? //Moment mal. Habe ich mich jetzt etwa schon mit dem Gedanken angefreundet, schwul zu sein???//, ging es Bill durch den Kopf.
    Die totale Verwirrung machte sich breit.
    Es war kaum zu ertragen: er stand doch schon im Zwiespalt zu sich selbst! Jetzt hatte sich sein Bruder schon abgewendet und dann musste er sich auch noch von einem seiner besten Freunde beschimpfen lassen!
    Das konnte alles nicht wahr sein.
    Weil es gerade so schön passte, fing es natürlich auch noch an zu regnen. Sofort verdunkelte sich alles um sie herum und draußen war keine Menschenseele zu sehen. //Die hocken alle drinnen und ihr größtes Problem ist momentan vielleicht, wie sie trocken in den Supermarkt kommen sollen...//, überlegte Bill verbittert.

    Er fuhr mit den Fingerspitzen die Spur eines Regentropfens entlang.
    Zwischenzeitlich wanderte sein Blick immer wieder zu Toms Spiegelbild im Fenster. Er schlief seelenruhig und war tief in dem Sitz versunken.
    Da spürte Bill aufs Neue, dass er sich seinem Bruder nicht entziehen konnte. Sofort tanzten wieder hunderte Schmetterling in seinem Bauch.
    Schnell wandte er sich, damit Gustav nichts mitbekam. Wahrscheinlich war sein Herklopfen gerade ohrenbetäubend. Es fühlte sich nämlich an, als würde es beim Pochen schon allmählich den Brustkorb verlassen.
    //Schluss jetzt!//, ermahnte Bill sich und schloss die Augen.
    Schlafen war momentan der einzige Weg all dem Trouble zu entfliehen.
    „Lass ihn doch schlafen. Wir sehen uns ja schließlich morgen wieder.“, hörte Bill Georg sagen. Das musste bedeuten, dass sie bereits in Magdeburg waren, denn kurz darauf hörte er, wie die Tür des Vans aufgeschoben wurde und jemand heraussprang.
    Bill hielt die Augen geschlossen. Er wollte sich weiter schlafend stellen.
    „Und du, Gustav? Willst du ihm nich Tschüß sagen?“, fragte Tom.
    „Tz, mit Sicherheit nicht!“, brummte dieser und sagte dann „Hau rein, Tom!“
    „Okay, dann mach’s mal gut.“, sprach Georg nun und seine Schritte entfernten sich rasch.
    „Jopp, wir sehen uns!“, rief Tom und zog die Tür wieder zu.

    Kapitel XV

    Hatte er wirklich die ganze Zeit über geschlafen?
    Er überlegte. Im Grunde müssten er und sein Bruder inzwischen ganz alleine hinten im Auto sitzen. Also öffnete er die Augen und erblickte Tom, der sich vor ihm über den Sitz gebeugt hatte und Bill ansah.

    „Hey.“, murmelte er.
    „Hey.“, flüsterte Bill und wunderte sich darüber, dass sein Bruder dort so komisch über dem Sitz hing. //Ein Glück ignoriert er mich nicht!//, dachte er erleichtert.
    „Wir sind gleich da. Also such lieber schon mal deine Sachen zusammen.“, setzte Tom nach und begutachtete jede einzelne Bewegung seines Bruders, während dieser sein Zeug verstaute.


    Dieses Beobachtet-werden machte Bill ganz schön nervös. Die Blicke seines Zwillings brannten förmlich auf ihm. Was hatte das nur wieder zu bedeuten? Er hatte schon ein wenig Angst vor dem, was ihm zu Hause erwarten würde.

    Wie sollte es ablaufen? Er konnte seinem Bruder zwar aus dem Weg gehen, aber das würde mindestens genauso weh tun, wie ständig in seiner Nähe zu sein.
    Insgeheim hoffte er, dass sich in den folgenden Tagen dieses Gefühlschaos lösen und er sich als durch und durch hetero erweisen würde.
    So, wie die derzeitige Lage war, konnte er es nicht länger ertragen.

    Als er alles zusammen gesucht hatte, blickt er auf und stellte fest, dass Tom sich inzwischen wieder ordentlich hingesetzt hatte.
    Motiviert dadurch, dass er nicht von seinem Bruder gemieden wurde, kletterte er über die Sitze nach vorne und ließ sich neben ihn fallen.

    Bill lächelte seinen Bruder zögerlich an, doch dieser gab nur gequält etwas zurück, das mehr nach zusammengepressten Lippen als nach einem Lächeln ausgesehen hatte.
    //Okay, vielleicht probiere ich das lieber zu einem späteren Zeitpunkt noch mal...//, nahm er sich etwas enttäuscht vor.

    Tom schluckte einen gemeinen Kloß runter, den er schon seit Stunden im Hals hatte. In Gedanken sah er immer wieder dieselben tiefgründigen braunen Augen und eine unangenehme Gewissheit machte sich in ihm breit, seitdem er eben Bill beim Taschepacken beobachtet hatte.
    Konnten es wirklich seine Augen gewesen sein?
    Das würde ja bedeuten, dass ER- sein eigener Bruder (!)- dafür verantwortlich war, dass Tom nicht mehr klar denken konnte und ihm jedes mal das Herz flatterte, wenn ihm von Neuem die Augen in den Sinn kamen.
    Aber warum? Wodurch sollte es so gekommen sein?
    Hatte Bill wirklich vorhin im Hotel versucht, ihn zu küssen?

    Nervös knackte er mit den Fingern.
    //Warum hab ich mich nicht mal versucht zu wehren?//, fragte Tom sich selbst. //Es war doch offensichtlich, was Bill vorhatte... Warum sonst hatte er die Augen geschlossen und kam mit seinem Mund immer näher auf meinen zu?//
    Bei den Gedanken daran kamen ihm die Bilder wieder genaustes in Erinnerung.
    Sein Herzschlag beschleunigte sich. Er konnte es deutlich spüren.
    Tom schloss die Augen und sah die ganze Szene klar vor sich.

    *poch_poch_poch_poch* , machte sein Herz.

    Er rutschte unwillkürlich tiefer in den Sitz. Bills Gesicht kam immer näher. Das Hotelzimmer nahm er gar nicht mehr war. Er hielt noch immer den zerrissenen Zettel in den Händen.
    „Lippen küssen.“ Stand darauf.
    //Warum eigentlich nicht?//, dachte Tom.
    Bills Mund war ihm inzwischen so nahe, dass ein Kuss unausweichlich schien.
    Tom rutschte beim Gedanken daran noch tiefer in den Sitz und krallte die Hände in seinen Pullover.
    Wäre es nicht moralisch richtig, sich schleunigst von Bill wegzubewegen?
    Nein. Tom wollte Bill nicht ausweichen.
    Er fühlte es ganz deutlich.
    //Warum sollte ich Bill abweisen? Ich will den Kuss doch auch...//

    Sofort schlug er die Augen auf und hielt sich aufgeregt an der Sitzlehne fest. Hatte Bill irgendetwas mitbekommen?

    So unauffällig wie möglich rang Tom nach Luft. Seine Gedanken überschlugen sich.
    Unsicher sah er zu Bill, der glücklicherweise die ganze Zeit über aus dem Fenster geschaut hatte.

    „Okay, wir sind da!“, sagte dieser plötzlich und drehte sich zur Seite.
    „Was guckst’n du so verschreckt?“, fragte er, als er Tom erblickte, der sichtlich beunruhigt war.

    „Ach nichts.... lass uns bloß schnell aussteigen!“, antwortete der und war schon am Aufstehen.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 27.03.2006, 16:12


    wieder mal ur super.....

    oute mich hiermit als fan deiner Story junger Mann!!!

    bin schon ganz hibbelig... bitte mach sofort weiter... aah bin ich aufgeregt!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 27.03.2006, 21:09


    *vor whatsername verneig* dangöööö
    dann widme ich die nächsten 2 kapitel nur dir ^^ lol


    Kapitel XVI

    Der Van hielt. Bill hatte knapp die Tür aufgeschoben, da drängte Tom sich auch schon ungezügelt an ihm vorbei und rannte quer über den Hof zum Haus.
    Bill trottete ihm stirnrunzelnd hinterher, nachdem er sich vom Fahrer verabschiedet hatte.

    Die Haustür hatte Tom in seiner Eile offen gelassen. Das Licht strömte einladend hinaus auf den Hof. Freudig betrat er das Haus.
    „Hallo?“, rief er und sofort kam seine Mutter aus der Küche gestürmt.
    „Hey, na! Wie geht es dir?“, fragte sie fröhlich und wuschelte ihrem Jüngsten durch die Haare – insofern das möglich war bei soviel Gel -.
    „Hi. Joah, alles bestens.“, log dieser und brachte ein Lächeln hervor.
    „Wo hast du denn Tom gelassen?“, wollte sie wissen und sah sich suchend um.
    „Keine Ahnung, der war doch schon vor mir drinnen? Vielleicht ist der ja schon in sein Zimmer gesprintet.“, vermutete Bill.
    „Hmm... stimmt was nicht mit ihm? Hattet ihr Streit?“ Sie sah ihren Sohn mit ernsten Augen an.
    „Ach! Der ist nur ziemlich müde und wollte sicher sofort pennen. Mach dir nich immer so `ne Platte, Mutti!“, versuchte Bill sie zu beruhigen.
    „Aha... Nun gut.“, meinte diese. Es war ihr allerdings anzusehen, dass sie Bill nicht abnahm, dass alles in Ordnung war. Trotzdem ging sie nicht näher darauf ein.
    //Eine ihrer positivsten Eigenschaften// fand Bill.
    „Apropos Platte“, setzte sie von Neuem an. „Hast du Hunger?“
    „Nee, kein Stück.... ich werd mich jetzt auch sofort in die Falle schmeißen.“, wehrte Bill seine Mutter ab und machte sich schnurstracks auf den Weg die Treppe hoch

    Siemone blieb am Treppenabsatz stehen und schaute nachdenklich nach oben. Was war nur mit ihren lieben Söhnen los? Seitdem sie Erfolg hatten, waren sie immer seltener zu Hause und wenn sie denn mal da waren, benahmen sie sich auch noch merkwürdig.

    Tom war sofort in sein Zimmer gestürmt, hatte seine Tasche unachtsam in die Ecke geschleudert und ließ sich nun seufzend aufs ungemachte Bett fallen.
    //Scheiße!//, dachte er und überlegte sich mögliche folgende Schritte.
    //Vielleicht sollte ich für `ne Weile zu Gustav ziehen? Nein! Der hatte ja die komische Aktion mit dem Fast-Kuss mitgekriegt... Und was war mit Georg?//
    Tom raufte sich die Haare und dachte angestrengt nach.
    //Nein, du Vollhorst! Du brauchst dich nicht zu verstecken. Es ist alles in Ordnung mit dir. Du bist ganz sicher nicht in deinen Bruder verliebt. Ganz sicher nicht.//, versuchte er sich zu beruhigen und stand auf.
    Während er mitten im Raum stand, ließ er den Blick durch das Zimmer huschen. Seine Augen blieben an einem eingerahmten kleinen Foto in der Schrankwand haften, welches die Band „Devilish“ zeigte.
    Langsam ging er darauf zu und nahm es mit zusammengezogenen Augenbrauen in beide Hände. Täuschte er sich oder war sein Körper auffällig dicht zu Bill geneigt?
    //So ein Blödsinn, Tom!//, ermahnte er sich. //Ihr seid Zwillinge! Es ist völlig normal, wenn ihr ein enges Verhältnis habt. Du machst dich nur selbst verrückt!//

    Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als plötzlich im Zimmer nebenan – Bills Zimmer- Musik ertönte.
    Daher näherte er sich der trennenden Wand und hielt sein Ohr daran.
    Sein Bruder hörte irgendeine Depri-Mucke. Das war typisch für ihn. Jedes Mal, wenn Bill unglücklich war, zog er sich die scheinbar traurigsten Lieder aller Zeiten rein.
    Angestrengt versuchte Tom zu lauschen und er verstand „The most loneliest day of my life.“
    Okay, anscheinend ging es ihm gerade sehr schlecht.
    Sofort überkam Tom ein ungutes Gefühl. Sollte er rüber gehen und ihn trösten? Aber nein, das konnte er nicht. Schließlich hatte er im Hinterkopf die Angst, dass es wieder zu so einer Situation wie am Vormittag kommen könnte.
    Er legte sich mit hinter dem Kopf verschränkten Armen auf sein Bett und starrte die Decke an.
    Warum war Bill überhaupt traurig?

    Kapitel XVII

    Währenddessen saß ein schwarzhaariger Junge im Nebenzimmer an seinem Schreibtisch und kritzelte eifrig Sätze auf Papier. Er nutze die gesamte Trauer der letzten Tage für eine neue Songidee. Obwohl aufgrund der Vielfalt auch durchaus mehrer Lieder daraus entstehen könnten.
    Bill hatte nur eine Kerze auf seinem Schreibtisch aufgestellt. Ansonsten war es stockduster im Zimmer. Aus seiner Anlage drang „Lonely day“ von System of a Down. Er hatte sich einmal eine CD voller trauriger Lieder zusammengestellt, da sie ihn inspirierten um selber Balladen für Tokio Hotel zu verfassen.
    Außerdem versuchte er durch das Schreiben, nicht an seinen Bruder denken zu müssen.
    Da war sie auch schon- die gefürchtete Schreibblockade!
    Also entschloss sich Bill dazu, hinunter in die Küche zu gehen für einen kleinen Energieschub – eine gut gekühlte Cola.

    Leise schlich er aus dem Zimmer. Sicher schliefen schon alle.
    Als er die Küche erreicht hatte, schnappte er sich eine Cola-Flasche aus dem Kühlschrank und ließ sich im Dunkeln auf der Sitzecke nieder, wobei er aus dem Fenster blicken konnte.
    Während er so da saß und an der Flasche nippte, purzelten die Gedanken um Gustav und Tom wieder in seinen Kopf.
    Konnte Tom sich denn gar nicht an die letzte Nacht erinnern?
    Obwohl er es nicht wahr haben wollte, musst Bill sich eingestehen, dass er es schön fand.
    Da überkam ihn erneut das schlechte Gewissen. Er durfte das nicht schön finden!
    Aber andererseits: Er konnte das Geschehene sowieso nicht mehr ändern, also warum sollte er sich noch einen Kopf darum machen? Er wusste, dass so etwas nie mehr geschehen durfte und fertig.
    Also, warum noch Gedanken darüber machen?
    Es war ein dummer Streich der Hormone, nichts weiter.
    Wahrscheinlich ging das vielen Jungs in seinem Alter so. Er hatte nur gerade das Pech, dass sein eigener Bruder beteiligt war...
    //Mir geht’s es bestens und ich fühle mich nicht mehr zu meinem Bruder hingezogen, als angemessen.//, versuchte er sich einzureden und fühlte sofort wieder einen dicken Kloß seinen Hals zuschnüren.
    Spürte er da etwa Tränen in sich aufsteigen?
    Schleunigst stand er auf und rannte – allerdings so leise wie möglich – nach oben in sein Zimmer, in dem noch immer traurige Musik spielte und welches noch immer nur wenig von der sehr schwachen Kerze erhellt wurde.

    Etwa 2 Sekunden vorher hatte Tom es nicht mehr ausgehalten.
    Die viele Grübelei half ihm auch nicht weiter. Er würde jetzt einfach zu Bill ins Zimmer gehen und ihn fragen, was überhaupt los sei mit ihm ... bzw. mit IHNEN.

    Bill hatte gerade die Tür hinter sich geschlossen, als sie auch schon wieder äußerst leise geöffnet wurde. Erschrocken drehte er sich um und entdeckte Tom.
    Dieser schloss langsam die Tür hinter sich ohne den Blick von seinem Zwilling abzuwenden.

    Bill wurde auf der Stelle etwas schwindelig, denn damit hatte er nicht gerechnet.
    Auch Tom wurde plötzlich etwas komisch zumute, als er Bill so in dem spärlichem Kerzenlicht vor sich sah.
    Was wollte er noch mal? War er nicht unter einem Vorwand in das Zimmer gekommen? Er hatte völlig vergessen, was sein Anliegen war, doch das kümmerte ihn plötzlich herzlich wenig.
    Bill wagte es nicht, etwas zu sagen. Schließlich war Tom ja in sein Zimmer gekommen, also müsste der nun auch das Wort erheben.
    Aber niemand traute sich zu sprechen.
    Sie standen sich einfach nur gegenüber und sahen einander schweigend an.
    Die Anlage spielte Stone Sour mit „Bother“.
    Schon als das Lied anfing, erfasste Bill ein kalter Schauer. Weitere folgten, als Tom langsam
    auf ihn zukam.
    //Du darfst nicht schwach werden, Bill! Denk daran, was du dir in der Küche vorgenommen hast!//, redete sich der Schwarzhaarige mahnend zu.
    Tom blieb stehen, als die Brüder noch höchstens 30 Zentimeter trennten.
    Bill konnte nicht anders. Wie von alleine erhob sich sein Arm.
    Mit dem Handrücken strich er zögernd über Toms Bauch, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen.
    Mit der anderen Hand griff er nach der von Tom und hielt diese fest.
    Daraufhin zog dieser Bill näher an sich ran und spürte sofort dessen heißen Atem auf seiner Haut.
    Ihre Gesichter kamen sich gefährlich nahe und nur Millimeter trennten ihre Lippen, während Bills Blick über Toms Augen glitt und schließlich an seinem Mund hängen blieb.
    Keiner wagte es, den letzten Schritt zu gehen. Noch nicht.
    Tom öffnete den Mund.
    „Ich muss gerade wirklich stark gegen meinen Willen ankämpfen.“, gab er mit heiserer Stimme zu.
    Bill lächelte, während ihn aufgrund dieser Worte ein heißes Kribbeln durchfuhr.
    Dann plötzlich umfasste Tom Bills Taille und zog ihn so nah zu sich, dass er dessen Herzschlag an der eigenen Brust spürte.
    Bills Beine begannen zu zittern.
    Er konnte diese Spannung nicht mehr länger aushalten.

    In diesem Moment hatte Tom alle Bedenken endgültig vergessen und auch Bill warf schlussendlich alle seine Vorsätze über Bord.

    Endlich trafen sich ihre Lippen.
    Bill schloss dankbar die Augen und schmiegte sich noch enger an seinen Bruder, der ihn nun zögernd zu küssen begann.
    Es fühlte sich noch schöner an als das letzte Mal.
    Vorsichtig erkundete Tom mit den Lippen den Mund seines Zwillings und war überrascht, wie gut es sich anfühlte.
    Er strich ihm zärtlich mit den Fingern die Wirbelsäule entlang und genoss es, wie Bill weiter seinen Bauch kraulte.
    Tom wagte es, mit seiner Zunge Bills Lippen zu öffnen und überraschte Bill mit einem immer leidenschaftlicher werdenden Kuss, sodass dieser nach Luft rang.
    Schließlich legte der Jüngere beide Arme um Tom, mit der Absicht ihm näher zu sein als je zuvor.
    Für einen kurzen Moment lösten sie sich voneinander und versanken jeweils in den Augen des anderen.
    Tom wendete seinen Kopf zu Seite, löste eine Hand von Bill und drückte mit zwei Fingern den brennenden Docht der Kerze auf dem Schreibtisch aus.
    In völliger Dunkelheit schob er Bill zum Bett, der sich sogleich langsam – Tom auf sich ziehend – niederließ.
    Aus den Lautsprechern drang „Broken“ von Seether.
    Während sie aufeinander lagen, tauschten sie begehrende Blicke aus und küssten sich erneut – ohne jeden Zweifel.
    Langsam ließ Bill seine Hand über Toms Rücken streichen und umfasste schließlich dessen Hintern, woraufhin Tom sich noch fester an Bills Körper presste.
    Dieser überwältigende Kuss ließ Bill alles um sich herum vergessen.
    Er spürte, wie Toms warme Hand erst unter sein T-Shirt glitt und schließlich über sein Bein wanderte.
    Dann löste er sich von seinem Bruder, sah ihn glücklich an und drehte den Kopf schließlich zur Seite. Er konnte sein Glück kaum fassen und kraulte stetig Toms Rücken, während dieser sanft mit den Fingern über Bills Oberkörper strich.
    Tom musterte seinen Bruder. Wie schön er doch war!
    Sofort übersäte er dessen schlanken Hals mit zarten Küssen, die Bill ganz verrückt machten.
    Dann legte er den Kopf auf die Brust seines Bruders.
    Bill zog die Decke über sich und Tom und begann dann, ihm zum Einschlafen sanft über die Wange zu streichen. Überglücklich atmete er den Duft seines Bruders ein.
    Dann schloss er die Augen.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 27.03.2006, 21:31


    ich sitze hier grade grinsend wie ein Honigkuchenpferd vor dem Laptop und gebe komsiche Quietschlaute von mir!!


    danke für die Widmung.. die letzten beiden Teile waren einfach nur WOW!!!!

    deine Wortwahl ist phänomenal (ja ich kann reimen..hihi) , und du beschreibst das alles so herrlich detailgetreu, dass man denkt, live dabei zu sein.....


    ich hoffe dir is klar, dass ich dich jezz solange tyrannisiere, bis du weiter schreibst, junger Mann :P

    Meine Verehrung,
    die vor Neid erblasste Tina.*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 27.03.2006, 21:43


    hehe...danke *rot werd*
    es ist so: die story hab ich in den weihnachtsferien geschrieben und im fc-forum gepostet... irgendwie war das dann plötzlich geschlossen und dann hab ich aufgehört zu schreiben *schäm*... jedenfalls hab ich noch ein paar kapitel auf dem comp, aber die stell ich hier nur nach und nach rein *fies grins*... eins kann ich sagen: bald ist der lemon dran *gg* ...naja... ich will mal nichts verraten *mich jetzt an die hausaufgaben schmeiß*

    vielleicht kommt heut nochmal was...vielleicht 8)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 28.03.2006, 22:33


    ohhhhhhhhh bitte mach weiter.die geschichte is einfach nur geil!!!!!
    ich bin hier auch nur am grinsen!!!!!!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 31.03.2006, 16:04


    soooooooooo... ihr habt wohl genug gewartet ^^

    Kapitel XVIII

    Bill wachte auf, als der CD-Wechsel sich in Bewegung setzte.
    Es war mitten in der Nacht.
    Sofort wollte er aufstehen um die Anlage auszuschalten, doch etwas – bzw. jemand – hinderte ihn daran.
    //Ach ja ... da war ja noch was...//, fiel es Bill wieder ein und er grinste, als er den seelenruhig schlafenden Tom erblickte, der noch immer unverändert an ihn gekuschelt war.
    Trotzdem musste er irgendwie diese Anlage auskriegen, daher streckte er sich vorsichtig, um mit der Hand an die Fernbedienung zu kommen, die gewohnheitsmäßig neben seinem Bett auf dem Fußboden lag.
    Geschafft! Er hatte sie und rückte schnell den Power-Knopf.
    Durch die Bewegung fing auch Tom an, sich zu regen.
    Es hörte sich an, als würde er knurren.
    Bill strich ihm behutsam eine Dreadlock aus dem Gesicht, da seufzte dieser plötzlich.
    „Tom?“, wisperte Bill, denn er vermutete, seinen Bruder geweckt zu haben.
    „Hm?“, erwiderte jener ohne die Augen zu öffnen.
    „Alles in Ordnung?“, wollte sein Zwilling sich vergewissern.
    Dann war alles ruhig und Bill fragte sich, ob Tom vielleicht schon wieder tief und fest eingeschlummert war, doch plötzlich flüsterte er im Halbschlaf mit trauriger Stimme:
    „Sag mir, warum dürfen wir uns nicht lieben?“

    Bill schien das Herz stehen zu bleiben.
    Er schluckte schwer.
    Diese Frage ließ ihn kalt erschaudern. Was sollte er darauf antworten?
    Plötzlich war er hellwach.
    Was sollte er nur sagen?
    Vor Nervosität hämmerte sein Herz wie wild.
    Tom ächzte leise, als würde er sich quälen.
    Das ließ Bill nur noch unruhiger werden.
    Okay, sein Bruder schien einfach nur im Schlaf gesprochen zu haben, aber was er da von sich brachte, war unumgänglich.
    Was würden wohl die anderen sagen, wenn sie wüssten, dass die beiden Brüder auf eine andere Art und Weise miteinander umgehen, als es unter Geschwistern üblich war?
    Sie würden es nicht verstehen.
    Beim momentanen Stand der Dinge konnten die Brüder selbst es ja noch nicht einmal verstehen...
    Natürlich würden alle es ihnen verbieten zusammen zu sein.
    Aber wollte Bill überhaupt mit Tom zusammen sein?
    Sein Herz sagte ja.
    Sein Verstand setzte sich dagegen zur Wehr.
    Es war unmöglich.
    Was würden die Leute denken? Was sollte aus der Band werden? Was sollte aus IHNEN werden?
    Bill stand kurz davor, sein Bett zu verlassen und schleunigst zu verschwinden, so sehr plagten ihn plötzlich Ängste und Zweifel.
    Doch mit einem mal bewegte sich Tom wieder, als hätte er etwas von Bills Bedenken bemerkt. Er tastete im Schlaf nach Bills Hand und hielt sie fest. Dann nuschelte er sehr leise: „Wenn du gehst, dann gehe ich mit dir.“
    Bill war so gerührt, dass er am liebsten geweint hätte.
    Er beschloss, seine Ängste zu vertagen, darum legte er seinen freien Arm um Toms Rücken und versuchte zu schlafen.

    --------------------------------------
    soooo... wr mal ein bisschen kürzer... will ja nicht all mein pulver auf einmal verschießen *gg*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 31.03.2006, 16:22


    wahhh is des süüüß

    *quietsch*

    ahh den satz fand ich so rührend: „Wenn du gehst, dann gehe ich mit dir.“

    *nochma quietsch*

    kannst du nich noch n gannnnz bisl pulver verschießen ;) xD

    *durchknuffz*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 10:50


    soOkie hat folgendes geschrieben:
    kannst du nich noch n gannnnz bisl pulver verschießen ;) xD


    hehe...naaaaaaguuuuuuuut xD ...weiter gehts. heut ist ja samstag und daher kommen wohl mehrer teile über den tag verteilt ^^


    Kapitel XIX

    „Biiiiiiiiiiiiiiiiiill! Telefooooooooooon!“, rief Siemone von unten.
    Bill saß sofort kerzengerade im Bett.
    Hörte er da etwa Schritte auf der Treppe?
    Aufgeregt wandte er seinen Kopf zur Seite. Da lag Tom, der durch Bills abruptes Aufstehen von dessen Oberkörper gerutscht war und sich nun mürrisch auf die andere Seite drehte um weiter zu schlafen.
    „Bill? Hörst du nicht?“ ,rief seine Mutter von Neuem.
    Hastig sprang er vom bett auf und hetzte zur Tür. Siemone durfte auf keinen Fall mitkriegen, dass er und Tom zusammen in einem Bett geschlafen hatten.
    Er riss die Tür auf und sah, wie seine Mutter geradewegs auf ihn zukam.
    Rasch schloss er die Tür hinter sich, denn er hatte nicht vor, einen Blick darauf frei zu geben.
    „Ach, du bist ja doch wach. Georg ist am Telefon.“, sagte Siemone.
    „Okay. Danke.“, antwortete Bill angespannt. //Glück gehabt!//
    Er wartete darauf, dass seine Mutter zuerst runter ging, denn er hatte Angst sie könnte auf die dumme Idee kommen, in sein oder Toms Zimmer zu gucken.
    Als sie schließlich im Erdgeschoss waren, nahm Bill den Hörer ab.
    „Hallo?“, fragte er.
    „Hey Bill. Hier ist Georg. Na, endlich ausgeschlafen? Na ja egal. Ich wollte nur fragen, ob ihr heute zu mir kommen wollt? Wir könnten DVDs gucken oder so. Ich hab’n paar nette blutige Slasher-Movies am Start!“, erzählte Georg eifrig.
    „Öhm, ja! Hört sich gut an. Wir kommen dann einfach heute Abend lang, ja?“, antwortete Bill.
    „Alles klar. Ich stell schon mal das Bier kalt. Bis dann.“ Und schon hatte er aufgelegt, bevor Bill sich verabschieden konnte.
    //Na toll und für diese Mitteilung hatte er fast Tom und mein Geheimnis preis gegeben!“, dachte Bill grummelig.
    Er ging wieder nach oben und betrat sein Zimmer.
    Tom lag eingemurmelt in Bills Bett und schien nicht vorzuhaben, bald aufzuwachen.
    Also schlüpfte Bill vorsichtig wieder unter die Decke und schlang die Arme von hinten um seinen Bruder.
    Für einen kurzen Moment schloss er die Augen und schnupperte an Toms Hals.
    //Hmmm... lecker!//, schoss es ihm durch den Kopf.
    Dann bedeckte er den Nacken seines Bruders mit hauchzarten Küssen.
    Tom bewegte sich.
    Wie schon in der Nacht, entwich ihm ein leises Knurren, was Bill schmunzeln ließ.
    Dann löste er sich aus der Umarmung und drehte sich mit halb geöffneten Augen um.
    Ein winziges lächeln umspielte seinen Mund, während er müde seinen Bruder ansah.
    Er hatte faltige Abdrücke vom Kissen im Gesicht.
    Bill musste lachen. „Du siehst aus wie einer dieser Hunde mit scheinbar zuviel Haut! Total zerknautscht!“, grinste er.
    „Hör auf zu lachen...“, klagte Tom ihn verschlafen an.
    Doch noch immer lächelte er ihn breit an, darum rutschte Tom näher heran und drückte ihm einen Kuss auf.
    Damit hatte Bill nicht gerechnet.
    Er war schon wieder überwältigt von seinen eigenen Gefühlen.
    Sofort schlang er seine Arme um Tom und hielt ihn ganz fest.

    Dann trennten sich ihre Lippen und Tom streckte sich ausgiebig, wobei seine Gelenke knackten.
    „Woah, ganz schön knackig bin ich!“, lachte Tom daraufhin.
    „Allerdings!“, bestätigte ihn Bill und beugte sich sofort über ihn um erneut seinen geschmeidigen Mund auf dem eigenen zu spüren.
    Irgendwann im Laufe des Vormittags schafften die Brüder es tatsächlich aufzustehen.
    Tom ging in sein Zimmer um sich fertig zu machen.
    Er war so verwirrt, dass er versuchte, in seinen Pullover wie in eine Hose zu steigen.
    Die ganze Zeit über dachte er an die vergangene Nacht.
    Während er das Geschehene immer wieder aufs Neue gedanklich durchlebte, fuhren seine Organe scheinbar Achterbahn. Er wollte sich so schnell wie möglich fertig machen, damit er bald wieder bei Bill sein konnte.

    Jenem ging es nicht anders. Eilig zog er sich an und schminkte sich so schnell, als stünde sein Leben dabei auf dem Spiel.
    Anschließend stürmte er aus dem Zimmer und war gerade dabei die Tür zu Tom aufzureißen, da hörte er seine Mutter von unten rufen:
    „Kommt ihr Mittag essen?“
    „Ähm, ja! Wir kommen gleich!“, antwortete Bill und hechtete ins Zimmer.
    Tom war gerade dabei seine Hose zuzuknöpfen.
    Als Bill dies sah, grinste er draufgängerisch und fragte „Brauchst du Hilfe?“
    Dann ging er auf Tom zu ohne den Blick von seinen Augen abzuwenden und streifte sanft dessen Hände von der Knopfleiste, um sich selbst daran zu schaffen zu machen.
    Tom schluckte hörbar.
    Überaus langsam schloss Bill die Hose seines Bruders.
    Er konnte sehen, wie seinem Gegenüber plötzlich heiß wurde.
    Dieser erregte Gesichtsausdruck von Tom stachelte Bill weiter an.
    Er schloss die Augen und näherte sich dem Gesicht seines Bruders.
    Während er wie in Zeitlupe die letzten Knöpfe zumachte, knabberte er betont zärtlich an Toms Unterlippe.
    Sofort spürte er, wie sich in dessen Hose etwas regte.
    Bill beendete daraufhin den Kuss und grinste seinen Zwilling verführerisch an.
    Da ertönte es auch schon von unten: „Kommt ihr jetzt bald mal? Das Essen wird doch kalt!“
    „Wir sollten jetzt gehen, sonst-“, sagte Bill und wollte sich gerade umdrehen, doch Tom griff nach seinem T-Shirt und hielt ihn fest.
    „Warte!“, hauchte er.
    Dann zog er seinen Bruder ganz nah an sich heran und küsste ihn leidenschaftlich.
    Bill spürte dabei ganz deutlich Toms Erregung am eigenen Bein.
    Er freute sich insgeheim, dass das sein Verschulden war.
    Trotzdem musste er sich – wenn auch schweren Herzens- von seinem Bruder lösen, denn schließlich sollte die Mutter keinen Verdacht schöpfen.
    „Lass uns jetzt runter gehen, ja?“, flüsterte er.
    Tom sah beinahe aus, als müsste er leiden, doch er brachte ein gehauchtes „Okay!“ zustande.
    „Ach und ähm, wegen dem da-“ (dabei deutete Bill auf die Beule in Toms Hose) „Denk einfach an Fußball oder so was... um ‚ihn’ zu beruhigen, mein ich... Mutti würde komisch gucken, wenn du SO nach unten kommst!“, riet er Tom.
    Dabei mussten beide lachen und begaben sich endlich in Richtung Küche.


    „Ihr benehmt euch so komisch, Jungs! Ist alles in Ordnung mit euch?“
    Frau Kaulitz sah ihre Zwillinge besorgt über den Esstisch an.
    „Klar, alles super.“, antwortete Tom ohne sie anzusehen und schaufelte hastig einige Bissen in seinen Mund.
    Skeptisch sah die Mutter zu ihrem zweiten Sohn.
    „Wirklich, Mutti. Uns geht’s gut.“, beschwichtigte dieser sie sofort.
    Siemone atmete seufzend auf. Irgendetwas stimmte nicht mit ihnen. Sie spürte ganz genau, dass etwas anders war als sonst.
    Zwar saßen beide dort wie immer und mähten ihre Portionen weg wie Scheunendrescher, aber sie bemerkte, dass es eine Veränderung gegeben hatte.

    //Der bleibt auch nichts verborgen!//, stellte die Zwillinge gedanklich fest.
    Eilig aßen sie ihre Teller auf [LOL] und stürmten gleichzeitig nach oben.
    Bill erreichte sein Zimmer und hatte gerade die Tür geöffnet, da spürte er bereits Toms heißen Atem in seinem Nacken und dessen Hände, die sich sofort um seine Hüfte legten.
    Bill drehte den Kopf zur Seite und sah seinen Bruder an.
    „Ich brauche jetzt etwas Zeit für mich, ja?“, hauchte er in dessen Ohr.
    „Was? Nein! Du hast mich vorhin schon abgewiesen...“, jammerte Tom leise.
    Bill musste grinsen, als er sachte seinen Bruder von sich schob.
    „Nur ganz kurz, okay? Ich will meine Gedanken schriftlich festhalten... Ich komme dann auch sofort rüber zu dir!“, versprach er und löste sich vollständig aus der Umarmung.
    „Hmm... na gut...“, resignierte Tom und schlurfte missgestimmt eine Tür weiter.

    Bill lächelte, als er seine Zimmertür hinter sich schloss, und ließ sich auf den Boden rutschen.
    Dieses mal hatte Tom sich also erinnert.
    Und das Geschehene hatte ihm offensichtlich gefallen.
    Bill war glücklich. Endlich wurde er nicht mehr abgewiesen.
    Er konnte es nicht fassen. Wie würde es weitergehen?
    Heute Abend waren sie bei Georg eingeladen. Was würde er sagen?
    Waren sie jetzt ein Paar?
    Beim Gedanken daran überkam ihn ein ungutes Gefühl.

    -------------------------------------------------------

    +RÄUSPER+ ich weiß, es scheint etwas unlogisch, dass bill tom die hose zuknöpft, da diese ja schließlich ÜBERALL hängt und so gut wie gar nicht toms haut kontaktiert *mich versteck*, aber ich wollte, dass bill in die offensive geht und nicht tom ;-)
    verständich?



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Streifenhörnchen x3 - 01.04.2006, 12:53


    lol ^^


    mach ma weiter XD

    ich grins mich hier nur weg XD *g*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 01.04.2006, 13:39


    Endlich schreibst du wieder.. hab das schon vermisst ganz ehrlich!!!

    ich binn immer noch total baff und grinse deddap vor mich hin!
    das is soooo süß. hach... ich werd ncoh ganz sentimental!!

    mach SCHNEEEEELL weiter junger Mann!

    is ehct der Hammer



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 14:43


    whatsername182 hat folgendes geschrieben: weiter junger Mann!


    lol so nennst du mich anscheinend sehr gerne ^^

    *aufm präsentierteller nächstes kapitel servier* bitte!

    Kapitel XX

    Tom lief nervös in seinem Zimmer auf und ab.
    Jetzt, da er Bill gerade nicht sah, wurde er von Zweifeln übermannt.
    Was sie getan hatten war nicht normal. Wie hatte das nur geschehen können?
    Es war ja nicht nur so, dass sie sich geküsst hatten.
    Als Bill sich am Vormittag an seiner Hose zu schaffen gemacht hatte, hatte Tom mit keiner Sekunde daran gedacht, sich abzuwenden.
    Was wohl passiert wäre, wenn nicht in diesem Moment die Mutter nach ihnen gerufen hätte?
    //Oh Gott!//, dachte Tom.
    Schließlich konnte er sich noch zu gut daran erinnern, was Bill zarte Hände bei ihm hervorgerufen hatten.
    Etwas Derartiges durfte nie wieder passieren. Niemals! Soviel stand fest.
    Doch dann fielen ihm wieder diese süßen Küsse ein.
    Er hatte es doch auch gewollt.
    Vor sich sah er Bills wunderschönes Gesicht.
    Wie hätte er ihn abstoßen können?
    Wie hätte er sich seinem Bann entziehen können?
    Tom setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl und begann zu malen.

    Es mussten Stunden vergangen sein, als er endlich hörte, wie sich im Flur etwas regte.
    Angespannt wartete Tom darauf, dass sein Bruder jeden Moment im Zimmer stehen würde, doch er wartete vergebens.
    Also stand er auf und ging hinaus auf den Flur.
    Die Tür zu Bills Zimmer stand offen.
    Er ging hinein und sah sich suchend nach seinem Bruder um.
    Niemand da.
    Auf dem Schreibtisch lagen mehrere lose Zettel.
    Tom ging darauf zu und überflog sie kurz, während er sich über die Platte beugte.
    „Aua. Es tut weh. Ich hab Angst. Innerlich Schmerzen. Alles ist dunkel, selbst die Reinheit des Tages. In Wirklichkeit ist alles schwarz. Lediglich unsere Hoffnungen und Wunschvorstellungen lassen uns das Leben farbig vorkommen. Aber in Wahrheit umgibt uns eine tiefe Dunkelheit. Es ist nur eine Illusion.“, las er.
    Was hatte das zu bedeuten?
    Gerade wollte er sich die Zeilen noch einmal durchlesen, da wurde das Blatt unter ihm weggezogen.
    Erschrocken fuhr Tom herum uns sah Bill an.
    Würde er jetzt sauer sein?
    Aber Bill nahm nur eilig auch noch die anderen Blätter und stopfte sie in eine Schublade. Ohne das Thema erneut anzusprechen sagte er: „Wir sollten uns fertig machen. Georg hat uns zu sich eingeladen.“
    „Okay.“, antwortete Tom. Ihm war es unangenehm, dass Bill ihn dabei erwischt hatte, wie er diesen Zettel las. Wahrscheinlich dachte er nun, er würde öfter mal seine Sachen durchschnüffeln.
    Bill drehte sich um und ging ins Bad.
    Tom folge ihm auf der Stelle.
    Der Schwarzhaarige platzierte sich vor den Spiegel und begann, seinen Lidstrich nachzuziehen.
    Sein Bruder stellte sich neben ihn und wusch sich die Hände.
    Die ganze Zeit über betrachtete er bewundernd das Antlitz von Bill.
    Dieser verführerisch geschwungene Mund.
    Nur wenige Stunden war es her, dass er diese Lippen küssen durfte.
    Ob es ihm wohl erneut erlaubt wurde?
    Völlig entgeistert himmelte er seinen Bruder an und merkte gar nicht, dass noch immer das Wasser über seine Hände lief.
    „Schluss jetzt, du Wasserverschwender!“ Bill hatte plötzlich den Hahn zugedreht und schaute zu Tom, der ihn wie in Trance ansah.
    Ohne sich die Hände zu trocknen, umfasste Tom Bills Taille und zog den schlanken Körper zu sich.
    Vor Schreck hatte Bill beide Hände abwehrend gegen Toms Brust gedrückt, doch als er dessen sinnliche Lippen auf den eigenen fühlte, entspannte sich seine Haltung.
    Es war nur ein kurzer Kuss, dann lösten sie sich wieder.
    Mit leuchtenden Augen sahen sie sich im Spiegel an.

    Etwa eine Stunde später waren sie bereits beim Bandältesten eingetroffen.
    Georg schob die Zwillinge freudig hoch in sein Zimmer.
    „Macht’s euch bequem, Jungs! Und nehmt euch was zu trinken.“, schlug er vor und schob bereits eine DVD in den Player.
    Tom und Bill hatten längst auf der Couch Platz genommen.
    Georg setzte sich zu ihnen und öffnete sich eine Flasche Bier.
    „Aaah...“, machte er, während der Deckel durchs Zimmer flog.
    Bill war froh, dass Tom ihm nicht zu nahe war. Er wäre sich unwohl vorgekommen, wenn es so aussehen würde, als fühlten sie sich zueinander hingezogen.
    Auch Tom war beruhigt darüber, dass sein Bruder körperlichen Abstand hielt. Er wollte nicht, dass Georg etwas ahnte.
    Ein stiller Pakt umgab die Zwillinge. Beide hatten schweigend ihr Einverständnis gegeben.
    Sie alberten rum und Georg schien wirklich keinen noch so kleinen Verdacht zu schöpfen. Alles war so wie immer.
    Während alle drei sich kabbelten, achtete keiner mehr so wirklich auf den Film.
    Erst als es zu einer Szene kam, in der zwei Männer sich umarmten, wurde ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Fernseher gelenkt.
    „Da, guck mal Tom! Naaa, wollen wir das auch mal ausprobieren?“, schäkerte Georg und spitzte die Lippen in Toms Richtung.
    „Iiiiih! Never! Bin ich schwul oder was?“, rief er entrüstet.
    Diese im Scherz gemeinte Frage hatte ihn aus der Bahn geworfen. Er musste sofort handeln. Schleunigst versuchte er, den obercoolen Macker zu spielen und flegelte sich so lässig wie möglich auf die Couch.
    „Das ist doch abartig, Mann! Guck dir die Schwuchteln mal an, ey!“, meinte er abwertend.
    Bill fühlte sich schlecht. Wie konnte er so was sagen?
    „Jaa, schön isses nich..“, gab Georg zu, als die Männer im Film sich auch noch küssen.
    „Uhää... die haben wohl noch nie ne richtige Frau angefasst. Ansonsten würden die so `nen Scheiß nämlich nicht wagen!“, schimpfte Tom weiter.
    Was war nur in ihn gefahren? Bill hätte ihn am liebsten geohrfeigt.
    Wenn das wirklich so eklig war, warum konnte er selbst dann nicht von Bills Lippen lassen?
    War das gerade wirklich nur Tarnung, damit Georg nicht merkte?
    Bill fand, dass das zu weit ging. Er war verletzt von diesen harten Worten.
    Im nächsten Moment stand Georg auf und mit den Worten „Ich geh mal was zu essen holen.“ Verließ er das Zimmer.
    „Puh!“, entfuhr es Tom, sobald sein Kumpel aus dem Raum war.
    Er blickte zu Bill, der wie versteinert neben ihm saß und ihn keines Blickes würdigte.
    Vorsichtig versuchte er, über dessen Wange zu streicheln, doch jener wandte den Kopf ab.
    „Hey, was-“, begann Tom, doch im Grunde wusste er, warum Bill sauer war.
    Er räusperte sich. „Bill,... du – ich musste doch so was sagen.“, flüsterte er.
    Da sein Bruder noch immer keine Regung zeigte, beugte Tom sich vorsichtig über ihn und presste seinen Mund auf diese trotzigen Lippen.
    Bill wollte den Kuss nicht erwidern, denn er war zu verletzt.
    Tom legte eine Hand in Bills Nacken und kraulte ihn zärtlich. Da musste Bill einfach nachgeben. Sein Körper entspannte sich und er gab sich schließlich dem Kuss seines Zwillings hin.
    Dann ergriff er Toms Handgelenk und schob seinen Körper ein Stückchen von sich weg.
    „Was machst du nur mit mir?“, fragte er traurig.
    „Was ich mit dir mache und was ich gern mit dir machen WÜRDE, darin besteht ein
    Unterschied...“, flüsterte Tom heiser und verlor sich in den Augen seines Bruders.

    -------------------------------------------------------

    ^^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 01.04.2006, 15:40


    ahhhhhhhh die ff is so toll

    //ich weiß ich wiederhol mich, aber da musste durch\\

    *quietsch*

    bei deiner ff könnt ich mich echt totquietschen

    xD

    biiiiittttttttteeeeeee noch n klitzeklienen teil...

    bitttttttttttttttteee

    *niederknie*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    biggi-maus - 01.04.2006, 15:50


    edit



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 01.04.2006, 17:16


    WOOOOOOOOOOOOOOOW
    ey einfach nur wow!!!!
    ich liebe deine story.....
    mehr kann ich echt nicht sagen!!!
    bitte mach sehr schnell weiter!^^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 17:44


    soOkie hat folgendes geschrieben: ahhhhhhhh die ff is so toll

    //ich weiß ich wiederhol mich, aber da musste durch\\

    *quietsch*


    oooch...macht nichts...kannst dich gerne immer und immer wieder wiederholen *gg+...dann merk ich wenigstens, dass die story gelesen wird ^^

    biggi-maus hat folgendes geschrieben: boah das is so hamma geschrieben!


    dankeeeeeeeee :oops: *froi*

    Starlight hat folgendes geschrieben: Den Teil mit der Hose find ich am knuffigsten, echt.


    hehe, thx...auf den bin ich ehrlich gesagt auch ganz schön stolz *mir selbst auf schulter klopf* ;-)
    ich werd dir heut noch ne mail schreiben *versprech*, aber nicht schlagen, wenn sie nich so lang wird *versteck*

    000iria000 hat folgendes geschrieben: WOOOOOOOOOOOOOOOW
    ey einfach nur wow!!!!
    ich liebe deine story.....


    ach geil...ich liebe solche emotionalen kommentare *hehe*
    ------------------------------------------

    Kapitel XXI

    Diese Worte hatten in Bill ein wohliges Kribbeln erzeugt.
    Er konnte sich nicht erklären, was er da plötzlich spürte.
    Es war ihm fast unheimlich, wie sehr er sich die Nähe seines Bruders wünschte.
    Was würde Tom wohl gerne mit ihm machen?
    Und würde er es jemals geschehen lassen?

    Mit aller Macht versuchte er, dieses Gefühl der Zuneigung zu unterdrücken, denn Georg musste jeden Moment wieder kommen.
    Tom wurde unruhig. Er zwang sich, von seinem Bruder wegzugucken.
    Was war nur los mit ihm plötzlich?
    Er konnte nicht länger hier bleiben und sich dämliche Filme ansehen, soviel stand fest.
    Viel lieber wollte er jetzt mit Bill alleine sein.

    Ohne lange zu fackeln stand er auf und reichte Bill die Hand.
    „Komm mit. Schnell!“, forderte er Bill auf, der sich ohne Umschweife erhob.
    Sie rasten blitzschnell die Treppe runter und überschlugen sich dabei fast.

    Unten im Flur kam ihnen Georg entgegen mit einer großen Schüssel Chips in der Hand.
    Sie rannten ihn fast über den Haufen, während er nur dumm aus der Wäsche guckte.
    „Hallo? Jungs? Wo wollt ihr denn hiiiiiiiiin???“, brüllte er ihnen nach, während die Zwillinge aus dem Haus sausten und in Windeseile die Straße hinunter liefen.

    Endlich erreichten sie die Bushaltestelle. Es war bereits nach zehn Uhr und sie mussten diesen letzten Bus schaffen. Beide standen fröstelnd in der Dunkelheit.
    Ungeduldig hielt Tom Ausschau nach dem Bus. Dabei betrachtete Bill ihn aufmerksam. Er konnte einen klitzekleinen Kuss auf Toms lieblichen Mund nicht unterdrücken.
    Tom sah ihn eingeschüchtert an.
    „Bill, bitte nicht in der Öffentlichkeit... das ist zu gefährlich!“, ermahnte er ihn.
    Doch Bill lächelte ihn nur unschuldig. „Es tut mir leid, aber ich bin verliebt...“, hauchte er.

    Der Bus hielt vor ihnen an und Tom zog seinen Bruder durch den Gang. Endlich konnten sie nach Hause. Beim Gedanken daran wurde Tom ganz unruhig.

    Bill war in höchstem Maße zufrieden mit sich selbst. Endlich hatte er es gesagt. ENDLICH konnte er aussprechen, dass er in Tom verliebt war. Er wusste es doch schon so lange, aber erst jetzt wagte er es, seine Gefühle in Worte zu fassen. Warum hatte er sich so lange dagegen gewehrt, es sich einzugestehen?
    Da kam es ihm wie ein Faustschlag wieder in den Sinn.
    Richtig. Sie waren Brüder.
    Bill wollte es vergessen. Nur dieses eine Mal.

    Der Bus hielt. Die Zwillinge stiegen aus und rannten die letzten Schritte zur Haustür.
    Im Flur schmiss Tom seine Schuhe unachtsam in die Ecke.
    Bill ließ sich mehr Zeit damit, seine Stiefel abzustreifen, daher ging Tom bereits hoch.
    Er war so schrecklich nervös. Etwas würde passieren... das spürte er genau.

    Ganz langsam schlich Bill die Treppe hoch. Er atmete bei jeder Stufe tief ein.

    Unruhig wanderte Tom im Dunkeln umher. Was sollte er jetzt tun? Würde Bill ihm überhaupt in sein Zimmer folgen?

    -----------------------------
    hehe...na, wird er ihm folgen ^^....
    ihr erfahrt es noch heute...



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Streifenhörnchen x3 - 01.04.2006, 17:49


    ja macht der bestimmt ^^
    und bald passiert was unsartiges, ne xD?



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 18:59


    joah, das hast du gut erkannt ^^

    ich hatte mir eigentlich vorgenommen, noch heute den verbotenen teil zu verschicken ... aber noch ist es nicht so weit


    edit: also hier nochmal was!

    Kapitel XXII

    Die Frage erübrigte sich, als sein Bruder schüchtern das Zimmer betrat.
    Wie eine Katze begab er sich auf Tom zu, der mit leicht geöffnetem Mund am Fenster stand.
    //Wie geschmeidig seine Bewegungen sind!//, dachte er und musste sich am Fensterbrett festhalten.
    //Tom sieht ganz aufgeregt aus. Was hat er nur?//, überlegte Bill, während er ihm auf leisen Sohlen immer näher kam.
    Tom wollte zurückweichen, aber er war schon zu dicht ans Fenster gepresst. Er traute sich nicht, das Fensterbrett loszulassen, denn er befürchtete, dann ohnmächtig zu werden. Was machte Bill da nur gerade mit ihm?
    Einerseits wollte er weg, denn er hatte Angst vor dem was passieren würde, wenn Bill ihm noch näher kam. In ihm stieg das Gefühl auf, dass es bei einem Kuss heute nicht bleiben würde.

    Bill sah die Furcht in den Augen seines Zwillings. Warum war er so verängstigt?
    Vorsichtig nahm er Toms Kopf in beide Hände und fuhr mit der Zunge über dessen leicht geöffneten Mund.
    Noch immer war Tom verkrampft.
    Das entging Bill nicht. Also griff er nach Toms Armen und legte sie um die eigene Hüfte. Dann umschlang er den Nacken seines Bruders und begann, erst die Schläfe und anschließend den Hals mit zarten Küssen zu liebkosen.

    Das war zuviel für Tom.
    Er hob Bill geschwind hoch, drehte sich mit ihm auf dem Am um und setzte ihn auf das Fensterbrett.
    Überrascht schaute sein Bruder ihn an und begann dann, mit einer Hand dessen Nackenhärchen zu zwirbeln.
    //Wieso guckt Tom mich so an? Er sieht so hin und hergerissen aus...//, dachte Bill.
    Tatsächlich war Tom gerade dabei, einen Kampf mit sich selbst auszufechten.
    Ohne zu blinzeln schaute er in die tiefbraunen Augen seines Bruders.
    Er musste schnell eine Entscheidung treffen.
    Obwohl es ihn quälte, fasste er einen Entschluss.
    „Bill,... bitte geh jetzt.“, sagte er mit schleppender Stimme.
    Aber Bill wollte nicht gehen. Er schlang die Beine um Tom und zog ihn noch näher zu sich.
    „Du solltest wirklich gehen. Bitte, Bill!“, fuhr Tom fort. Es hörte sich an wie ein Flehen.
    Hartnäckig umklammerte der Schwarzhaarige weiter seinen Zwilling und saugte sich an dessen Hals fest.
    Tom wollte sich so gerne losreißen, doch er war unfähig, seinen Bruder abzustoßen.
    Unwillkürlich begann er unter den zarten Berührungen von Bill zu zittern.
    Er schloss die Augen und sprach endlich aus, was ihm den Kopf zerbrach.
    „Bill?“, fing er an. Es war kaum hörbar.
    „Jaah?“, hauchte dieser und übersäte den Hals seines Bruders sofort weiter mit Küssen.
    Tom schloss die Augen. Er schluckte leise und flüsterte dann schwach in Bills Ohr:
    „Wenn du jetzt nicht gehst, verbringst du die Nacht hier... mit mir.“

    ------------------------------------------------
    so *händereib*
    das nächste kapitel erhaltet ihr nur per pn ^^(wer findet, verbotene teile sollten verboten werden, kann ja einfach beim nächsten kapitel(das dann wieder öffentlich hier ins forum kommt) weiterlesen....)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 01.04.2006, 20:56


    :shock: :shock: :shock:


    OHH MEIINN GOTT.................

    ich platze hier gleich vor neugier!!!!
    ich brauche den verboten teil JETZT..........

    ey wirklich..deine ff is einfach nur perfekt!!!!!
    du beschreibst alles sooo hammer geil

    ich in hier immer nur am grinsen...und bangen...


    wuhaaaaa ich hatte sonnnee gänsehaut beim lesen,dass gibts garnich...


    alsooo bittte schick mir den teil!!!!!

    ich bin schon sooo derbst gespannt....

    wooooooooooooooow xD :-D :-D



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 21:15


    000iria000 hat folgendes geschrieben:
    ey wirklich..deine ff is einfach nur perfekt!!!!!


    *in tränen ausbrech* das hast du lieb gesagt! *vor stolz platz*
    aber wart erst mal den verbotenen teil ab.

    WARNUNG: das ist der erste lemon bzw. die erste sexuelle handlung, die ich JEMALS geschrieben habe, also seid bitte nicht enttäuscht oder sowas!

    EDIT: ich verschick den nicht mehr per pn, da ich hier kaum online bin. stattdessen pflanz ich ihn hier einfach rein:

    Nach schier endlosen Sekunden löste Bill sich plötzlich von Tom. Er fasste mit beiden Händen an dessen Schultern und sagte dann:
    „Lass mich gehen.“
    Sofort ließ Tom von ihm ab und starrte über ihn hinweg aus dem Fenster.
    Die Entscheidung lag in Bills Händen und er hatte sich entschieden.
    Es war sowieso der bessere Weg.
    Tom lauschte den sich entfernenden Schritten seines Bruders und wartete darauf, die Tür ins Schloss fallen zu hören.
    Doch es geschah nichts dergleichen.
    Stattdessen hörte er, wie Bill den Zimmerschlüssel herumdrehte.
    Toms Herz pochte sofort schneller. Er schloss die Augen, als er leise Schritte hinter sich hörte. Er wagte es nicht sich umzudrehen.
    Sein Cap wurde unerwartet abgenommen und sein Zopfhalter gelöst.
    Sogleich fielen Tom seine langen Dreadlocks um die Schultern.
    Zärtlich umschlossen ihn Bills Hände von hinten und wanderten neugierig unter sein T-Shirt.
    Diese warmen Finger erkundeten interessiert das von ihnen unerforschte Gebiet. Sie zogen die Rippen nach und umkreisten ganz sanft die Brustwarzen.
    Dann wanderten sie langsam tiefer.
    Tom hielt den Atem an.
    Bills rechte Hand fuhr behutsam über Toms Hose, in der sofort eine Wölbung entstand.
    Erneut strich er über den Schritt, doch diesmal ein bisschen fester, sodass Tom ein leises Stöhnen entfuhr.
    Mit der linken Hand zog Bill sich ganz eng an seinen Bruder und schmiegte sich an seinen Rücken.
    Mit der anderen zog er den Bund von Toms Boxershorts nach.
    Unbeabsichtigt durchfuhr dem Dunkelblonden beim Einatmen ein Zittern.
    Bill legte seinen Kopf auf die Schulter vor ihm und knabberte genießerisch an diesem schönen Hals, während seine rechte Hand ein Stück in die Boxershorts seines Bruders glitt. Nur ganz kurz. Er zog sie wieder raus, noch bevor er die Erregung seines Bruders berühren konnte.
    Dann griff er mit beiden Händen nach Toms T-Shirt und zog es ihm über den Kopf.
    Sogar dieser starke Rücken machte ihn ganz verrückt.
    Tom drehte sich um und zog Bill stürmisch an sich. Er suchte nach seinen Lippen und versiegelte sie sofort mit einem heißen Kuss, während er dessen schmale Hüften streichelte.
    Bill kraulte Toms Rücken und versuchte dabei gleichzeitig all die Leidenschaft, die ihn erfasst hatte, in diesen Kuss zu stecken.
    Nach einer halben Ewigkeit – wie es schien- löste sich der Ältere von dem Kuss und zog seinem Gegenüber bedächtig das Shirt aus. Er wollte dessen Haut auf der eigenen spüren.
    Sie war wie Samt. So warm und weich.
    Es trieb Tom fast in den Wahnsinn, seinen schönen Bruder nur so im Arm zu halten. Er wollte ihn noch viel intensiver spüren.
    Ganz langsam und ihn immer wieder küssend zog er sich und Bill auf den Boden und kniete zwischen dessen schlanken Beinen.
    Er betrachtete ihn glücklich.
    Da lag dieses unglaublich schöne Geschöpf mit leuchtenden Augen vor ihm und sah ihn an, mit einem Blick, der zu sagen schien: „Du kannst alles von mir haben!“
    Tom konnte es gar nicht fassen, dass er diesen makellosen Körper wirklich berühren durfte.
    Wie berauscht küsste er seinen geradezu perfekten Oberkörper.
    Bill schloss die Augen um alles ganz und gar genießen zu können.
    Er atmete schneller und unregelmäßiger, als er spürte wie Tom besonders vorsichtig an seinen Brustwarzen knabberte.
    Bill wusste nicht, wie ihm geschah. Er griff nach Toms Hinterkopf und durchwühlte seine Mähne.
    Dieser setzte sich wieder auf und musterte seinen Bruder.
    Bei diesem überwältigenden Anblick hätte er am liebsten geweint.
    Bill stützte sich mit einem Arm ab als er sich ein wenig erhob, mit dem anderen zog er Tom etwas näher zu sich um wieder und wieder diese süßen Lippen, diese Zunge zu schmecken.
    Gleichzeitig versuchte Tom mit der freien Hand Bills Hose zu öffnen.
    Es war nicht sehr einfach, sie mit nur einer Hand aufzuknöpfen.
    Dass es so lange dauerte, brachte Bill fast um den Verstand. Er spürte Toms erfahrene
    Finger. Nur 2 Stoffschichten trennten sie von der Schwellung in seiner Hose.
    Ihm war ganz heiß. Er küsste Tom immer fordernder.
    Dieser hatte es endlich geschafft, die Knopfleiste zu öffnen.
    Er unterbrach den Kuss und zog Bill geruhsam die Hose von den graziösen Beinen.
    Ihm blieb fast die Luft weg, so begehrend sah er in den engen Boxershorts aus.
    Tom stand auf, da er befürchtete er würde sonst augenblicklich auf dem harten Fußboden ungestüm über seinen Bruder herfallen.
    Auch Bill erhob sich anmutig.
    Er machte sich sofort daran, Tom von seiner weiten Hose zu befreien.
    Als dieser Bills Hände an jenem Tag schon zum zweiten Mal an seiner Knopfleiste spürte, wurde ihm ganz schwindelig vor Verlangen.
    Nur schwer konnte er sich beherrschen und somit verhindern, nicht gewaltsam das letzte Kleidungsstück seines Bruders wegzureißen.
    Bill zog Toms Hose mit einem Ruck zu Boden und ging dabei in die Hocke.
    Lüstern blickte der Schwarzhaarige nach oben in die halb offenen Augen seines Bruders.
    Während er sich betont langsam erhob, streichelte er mit seinen Händen Toms Beine aufwärts, bis er dessen knackigen Hintern erreichte.
    Aufgelöst vor Spannung sah Tom nach unten. Was hatte sein Bruder nur vor?
    Bill massierte zärtlich Toms Hintern und umfasste schließlich den Bund der Boxershorts.
    Tom dachte er würde gleich vergehen vor Erregung, als er merkte wie seine Unterhose behutsam abgestreift wurde.
    //Oh Gott, ich sterbe, wenn du das tust!//, ging es ihm durch den Kopf.
    Aber er starb nicht, als er fühlte wie Bills sinnlicher Mund liebevoll sein Glied umschloss und liebkoste.
    Seine Beine knickten ein. Er musste sich irgendwo festhalten.
    Tom tastete nach Bills Kopf und drückte diesen sanft weiter in seinen Schoß.
    Er konnte ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken und legte den Kopf in den Nacken.
    Zwar versuchte er seine Lust noch zügeln um den Moment so weit wie möglich hinauszuzögern, aber es war so unsagbar schwer nicht vor Begierde zu explodieren.
    Bill knete weiter Toms Pobacken, während er noch immer seine intimste Stelle sanft küsste und leckte.
    Er fand es aufreizend, seinen Bruder so erregt zu sehen.
    Ganz besonders, weil ER SELBST diese Lust in ihm hervorgerufen hatte.
    Toms Stöhnen wurde lauter und tiefer. Sein Griff an Bills Hinterkopf wurde immer fester.
    Bill war sich sicher. Jeden Moment hatte Tom den Höhepunkt erreicht, doch er wollte ihn noch ein wenig leiden lassen, darum brach er abrupt ab und stand auf.
    Keuchend stand Tom vor ihm.
    Er hatte Schweißperlen auf der Stirn. Sofort küsste Bill diese weg.
    Toms ungezügeltes Verlangen flammte erneut auf.
    Warum hatte Bill ihn nicht endlich von seiner Erregung erlöst?
    Es war fast nicht mehr auszuhalten ... nahezu schmerzhaft.
    Er zog Bill beinahe gierig aufs Bett und führte dessen Hand eindringlich zu seinem pulsierenden Glied.
    Bill ließ es mit Genugtuung geschehen und küsste Tom hemmungslos.
    Mit geschickten Fingern beendete er, was er angefangen hatte.
    Als Toms Atmung heftiger wurde, löste sich Bill von dem Kuss und betrachtete seinen Bruder. Er wollte unbedingt sein Gesicht in Extase sehen, wenn er die höchste Sinneslust erlebte.
    Dann war es soweit. Toms Oberkörper bäumte sich leicht auf und er stieß einen erleichterten Seufzer aus.
    Bill fand, dass es an ihm keinen schöneren Gesichtsausdruck geben konnte.
    Er lächelte und küsste den völlig erschöpften Tom.
    Dieser hatte die Augen geschlossen und lag wie erschlagen auf dem Bett. Er glaubte, dass er sich noch nie besser gefühlt hatte.
    Wie schön Bills Liebkosungen doch waren... und wie gut sie ihm taten.
    Er war total fertig.
    Bill fuhr mit den Fingernägeln sachte Toms Oberkörper entlang.
    „Alles in Ordnung?“, flüsterte er gedämpft.
    Sogar zum sprechen fühlte sich Tom noch zu schwach. Er schaffte es gerade mal ein Wort über die Lippen zu bringen:
    „Durst...“
    Da lachte Bill und auch Tom musste grinsen.
    „Okay, ich hol dir was-“, fing Bill an, doch er konnte nicht aussprechen, da Tom ihn sofort verlangend zurückzog, als hätte er wieder Kraft geschöpft.
    Er konnte Bill doch jetzt nicht gehen lassen! Nicht mal für eine Sekunde, schließlich wollte er sich doch noch revanchieren.
    „Aber ich dachte du-“, versuchte Bill es erneut, doch bevor er ausreden konnte, war er schon wieder dabei einem atemberaubenden Kuss zu erliegen, wie er wundervoller nicht sein konnte.
    Tom lag seitlich neben ihm und begann so zart über Bills Oberschenkel zu streicheln, dass er kaum die Haut berührte. Seine Hand wanderte weiter nach oben über die enge Boxershorts, die inzwischen wahrscheinlich fürchterlich spannte, doch er wollte Bill ein wenig quälen und zog mit den Fingern nur hauchdünne Linien auf die Innenseiten seiner Schenkel.
    Unruhig begann Bill daher, sich unter Tom zu wenden, während er die Beine vor Verzehren leicht spreizte.
    Er stöhnte leise in den Kuss hinein. Warum ließ Tom ihn so lange warten?
    Es war nahezu unerträglich.
    Tom genoss es in vollen Zügen zu sehen, wie sein Bruder unter seiner Lust zu leiden hatte.
    Er wollte das noch steigern. Es war einfach zu schön, das zu erblicken.
    Heißblütig fing er an Bills Hals mit seiner Zunge zu streicheln, um sie dann über seinen Oberkörper wandern zu lassen.
    Er leckte mehrmals kurz über ein von Bills Brustwarzen und umschloss sie dann völlig mit seinen Lippen um daran zu saugen.
    Bill wurde immer unruhiger. Er konnte seinen Körper nicht mehr still halten.
    Tom schien zu wissen, wie man einen vollkommen um den Verstand brachte.
    Immer wieder entwich ihm ein Stöhnen.
    Seine Atmung war inzwischen auffallend schnell und es stieg eine unglaubliche Hitze in ihm auf. Er spürte Toms Finger, die immer noch an den Innenseiten seiner Oberschenkel entlangstrichen, ohne sich zu sehr dem Intimbereich zu nähern.
    Dann konzentrierte er sich wieder voll und ganz auf Toms Mund, der genüsslich seine Brustwarzen umschloss. Bill fürchtete, er würde jeden Moment kommen, auch wenn sein Bruder den Inhalt seiner Boxershorts noch gar nicht berührt hatte.
    Tom schien das zu bemerken.
    Seine Zunge zog langsam eine Bahn hinunter zu Bills Lenden. Hier verteilte er klitzekleine Küsse, die immer tiefer gingen. Schließlich zog er die Boxershorts runter und befreite endlich, was sich darin befand.
    Bill spürte es ganz genau, nur noch eine winzige Berührung von Tom und er würde explodieren.
    Auch Tom spürte das, daher legte er lediglich den Kopf auf den Bauch seines Bruder. Er wollte nicht, dass es schon vorbei wahr. Also musste er alles weiter herauszögern.
    Aber Bill konnte und wollte nicht mehr warten. Ungeduldig krallte er sich in den Rücken seines Bruders und stöhnte flehend:
    „Tom... bitte!“
    Ein heiß-kalter Schauer durchfuhr Tom. Bills Tonfall elektrisierte ihn förmlich.
    Nun wollte er ihn endlich erlösen.
    Indem er den Kopf ein Stück hob, wurde er sogleich von Bill sanft abwärts geschoben.
    Mit dem ersten Zusammentreffen von seinen Lippen und dem Glied, fing Bills Körper an zu zittern. Er atmete zischend ein.
    Wie sollte er das überleben? Niemals hätte er gedacht, dass man überhaupt so etwas Schönes fühlen könnte. Seine Libido steigerte sich ins Unermessliche, während Tom ihn an seiner intimsten Stelle weiter so zärtlich mit seinen weichen Lippen liebkoste.
    Er war soweit, das spürte er ganz deutlich.
    Haltsuchend griff er nach der Hand seines Bruders. Tom erfasste diese und hielt sie fest umklammert.
    Bill konnte es nun nicht mehr zurückhalten. Mit einem letzten schmerzstillenden Stöhnen kam er in Toms Mund.
    Dieser schluckte die weiße Flüssigkeit bedenkenlos legte sich mit dem Kopf auf die bebende Brust seines Zwillings.
    Mit letzter Kraft zog er die Bettdecke über beide und fiel zutiefst dankbar in den notwendigen Schlaf. Bill legte einen Arm auf Toms schweißnassen Rücken. Mit der anderen Hand hielt er die seines Bruders noch immer fest und drückte sie zärtlich.
    Es war soviel schöner als er es sich jemals hätte vorstellen können.
    Bill wahr unsagbar glücklich.
    Mit einem Lächeln im Gesicht schlief er ein.
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    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 01.04.2006, 21:36


    ALTER.............. ich habe jetz sooo ein ober grinsen!!!!! es geht nich weg!!!! xD


    der "teil".....war....einfach....nur.....pervers..........lol!^^

    ey sooo hammer geil geschrieben!!!!!!

    ich konnt nich mehr.habe die zeilen regelrecht verschlungen!!!

    und das deine ff perfekt is hab ich ja schonmal gesagt!^^
    du bist echt ein 1 A schreiber!^^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 21:39


    000iria000 hat folgendes geschrieben: pervers

    :shock:

    ist das schlecht??? *mich verbuddel*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 01.04.2006, 21:48


    lool neee nich schlecht!^^ geil! ;)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 01.04.2006, 21:49


    000iria000 hat folgendes geschrieben: lool neee nich schlecht!^^ geil! ;)

    RofL...dann bin ich ja beruhigt :-D


    btw: mein postfach ist noch leer...*mal n paar leute zum lesen animieren muss*

    ÜBRIGENS: ab heute abend ca.21uhr bin ich erstmal WEG! und dann komme ich allerfrühstens amdonnerstag wieder. also, wer nicht so lange auf "den teil" warten möchte, der sollte sich heut noch meldn... nur mal als info



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    [PauZi] - 03.04.2006, 19:40


    Ich äh .....WOW :shock:
    Mehr hab ich momentan nicht zu sagen.^^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 03.04.2006, 21:13


    aahhh hoi XD

    hab dir gra dne PN geschrieben...

    *hat sich voll angestrengt*

    jaja ihr/ bzw. du darfst dich verbeugen XD

    achhh bin ich heut ne witzig

    *zu mittga n scherzkeks gegessen hat*

    sooo u damit ich hier nich nur shice schreib...


    ich will den teeeeeeeeeil xD

    u wann darf ich mti em rechnen!?

    `*gespannt binz*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 03.04.2006, 22:33


    Himmel.. der verbotene Teil.. zwar nich umsonst verboten aber Hui!! da bin sogar ich mächtig ins schwitzen gekommen!!

    sehr gut geschrieben.... ahc komm früher zurück.. Donnerstag is viel zu spät..... :cry:

    Knuddl
    Tina.*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 07.04.2006, 14:00


    hehe...naaaaaaaaa? ^^
    tja nun bin ich doch erst heute wieder gekommen...hab brav mein prall gefülltes postfach geleert und alles anständig beantwortet *gg*...

    heute abend stell ich dann den nächsten teil rein 8)


    ....ach, und soOkie? heut abend schon was vor ^^ :wink:



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Biggi - 07.04.2006, 18:21


    OH MEIN GOTT :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

    da bin ich mal derbst lange nicht mehr hier... und was seh ich da grade?!? Du hast endlich (jaaahaa, endlich mal^^) deine FF hier gepostet *freu*

    boah, du bist genial, kann cih die endlich mal weiter lesen^^
    obwohl ich ja voll selten hier bin, hab ja schon so genug stress, aber für DIESE FF muss man einfach eien Ausnahme machen *fg*

    yeah, Rosenrot, du bist supa^^


    öööhm, nur mla so ne frage nebenbei... kennst du mich überhaupt noch ausm fc? *lach*

    LG, Biggi



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 07.04.2006, 20:53


    [quote="Rosenrot"
    ....ach, und soOkie? heut abend schon was vor ^^ :wink:[/quote]

    also bis jetzt ja noch nich

    8) (hab mir heut ne neue sonnenbrille gakauft...ach is die toll +schwärm+ xD)

    und der teiiiiiiiiiil...ahhhhh...der war ja ma echt hammer...boa war der toll geschrieben...
    *gänsehaut hatz*

    waaaaa...ich kann echt nur hoffen, dass das nicht der letzte war *hrhr*

    und jetzt bitte n neuen teil xD

    *durchknuffz*

    lg

    das verpeilte soOkielein mit der neuen sonnenbrille 8)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 08.04.2006, 00:19


    Biggi hat folgendes geschrieben: OH MEIN öööhm, nur mla so ne frage nebenbei... kennst du mich überhaupt noch ausm fc? *lach*

    LG, Biggi

    klar kenn ich dich noch! du warst doch meine hilfsassistentin und mein treuster fan! ich hab hier im forum sogar mal einer anderen biggi ne pn geschrieben, weil ich dachte, dass d das bist *lol*
    leeeeeeeeeeeider hab ich die geschichte seit "damals! noch nicht weiter geschrieben *schääääm*....aber hab was anderes im sinn. lass dich überraschen!


    jetzt erstmal der nächste teil:

    Kapitel XXIV

    Tom wachte auf, weil sich im Bett etwas regte.
    Er konnte noch nicht lange geschlafen haben, denn er fühlte sich total geplättet.
    Als er die Augen öffnete sah er, dass Bill im Schlaf nach seiner Hand suchte.
    Er wollte es ihm leichter machen, deshalb griff er liebevoll danach.
    Sogleich stieß sein tief schlafender Bruder einen zufriedenen Seufzer aus.
    Tom schmunzelte, als er ihn dabei beobachtete, wie er in scheinbar vollkommener Glückseeligkeit dort neben ihm lag.
    Sehr leise suchte er mit der freien Hand seine Hose, die irgendwo auf dem Fußboden liegen musste.
    Das Schicksal meinte es gut mit ihm, denn sie lag unweit des Bettes. Er durchwühlte einhändig die Taschen und fischte sein Handy heraus um die Uhrzeit abzulesen.
    Es war erst kurz nach 2 Uhr. Perfekt. So konnte er Bill noch beim Schlafen zusehen.
    Der Anblick war einfach zu schön.
    Vorsichtig legte er sich so hin, dass er dieses engelhafte Gesicht perfekt betrachten konnte.
    Er hörte den leisen, regelmäßigen Atem, sah die entspannten Gesichtszüge und spürte die Wärme, die von diesem schönen Körper ausging.
    Plötzlich zuckte Bills Hand. Tom drückte diese sanft um ihm zu zeigen, dass alles in Ordnung war, doch dann zitterte sie wieder kurz.
    Also zog Tom die Bettdecke höher, rückte näher zu seinem Bruder und legte schützend einen Arm um ihn.
    Nun spürte er seinen warmen Atem am Hals.
    Er wünschte, sie könnten für immer so liegen bleiben. Dann wäre alles gut.
    Wieder regte sich Bill.
    Tom merkte, wie dessen kalte Nase seinen Hals traf, als würde er daran riechen.
    Mit verschlafender, etwas hoher Stimme fragte Bill: „Tom?“
    „Jaah?“, fragte er sofort und war überrascht, da es beinahe ängstlich klang. Er räusperte sich und fügte hinzu: „Geht es dir gut?“
    Da schmiegte sein Bruder sich eng an ihn und schlang einen Arm um dessen warmen Leib.
    „Ja, Tom.... solange DU da bist.“

    //Ich geb dich nie wieder her!//, ging es Tom durch den Kopf als er seinen kleinen Bruder so im Arm hielt.
    „Ist es schon morgens?“, erkundigte sich Bill plötzlich mit schwacher Stimme.
    „Nein, du kannst weiter schlafen...“, flüsterte Tom und strich ihm durch die schwarzen Haare.
    „Jetzt kann ich auch nicht mehr!“, grummelte Bill.
    Mit einem zugekniffenem Auge hob er den Kopf und sah Tom an.
    Seine Haare standen auf einer Seite hoch.
    Unweigerlich fing Tom an zu grinsen.
    „Was ist denn?!“, wollte Bill wissen und versuchte nun sein zweites Auge zu öffnen. Es gelang ihm auch, doch dafür kniff er jetzt das andere zu.
    Da prustete Tom los. Dieser Anblick war einfach zum schießen!
    „Du bist doof!“, schmollte Bill und vergrub sein Gesicht wieder in der Halsgrube seines Bruders.
    „Und du bist umwerfend, wenn du beleidigt bist!“, gab Tom lächelnd zurück.
    Da erhob Bill seinen Wuschelkopf erneut und sagte: „Ich weiß! Darum frage ich mich auch ganz besorgt wie du trotzdem noch still liegen kannst...!“
    Das ließ sich Tom nicht zweimal sagen.
    Er legte zwei Finger unter Bills Kinn und zog seinen Kopf ganz nah heran.
    Bill schloss die Augen und spitzte erwartungsvoll die Lippen – doch nichts passierte!
    Wieder musste Tom lachen. Er fand es sehr amüsant mit anzusehen, wie sein Bruder auf einen Kuss lauerte.
    „Oh... du bist so fies, ey!“, schimpfte Bill und rollte sich flink auf ihn rauf.
    Er stützte sich mit ausgestreckten Armen vom Bett ab und wisperte in einem verschwörerischen Ton: „Wollen wir doch mal sehen, wie DU dich dabei fühlst!“
    Augenblicklich ging er mit seinem Gesicht nah herunter auf das seines Zwillings und wollte ihm das gleiche antun, doch Tom war natürlich vorbereitet und griente Bill nur belustigt an.
    „Hmmm!“, machte Bill und fuhr blitzschnell mit der Zunge über Toms Lippen.
    Dann sprang er wie von Sinnen auf und riss prompt die Decke mit sich, sodass sein Bruder völlig entblößt vor ihm lag.
    Zufrieden grinsend schwang er die Decke wie einen Mantel um sich und ging langsam ein paar Schritte rückwärts.
    „Uhä!“, entfuhr es Bill, als er in Toms Unterhose getreten war. Er schmiss sie aufs Bett.
    „Zieh dir was an, Prinzeschen, sonst erkältest du dich noch!“, höhnte er.
    Tom tat, wie ihm befohlen. Mit einem Hundeblick zum Schwachwerden fragte er dann: „Kommst du jetzt bitte wieder her?“
    Bill gab vor, nachzudenken: „Hm, lass mich überlegen... ähm – nein!“
    Sofort sprang Tom auf und stürzte sich auf seinen völlig eingemurmelten und daher wehrlosen Bruder, sodass dieser vor Schreck kurz aufschrie.
    Mit einem Ruck hob er ihn auf beide Arme und trug ihn zum Bett, wo er ihn behutsam niederlegte.
    „Komm jetzt endlich her!“ murmelte Bill und öffnete die Decke wie einen Umhang.
    Diese Bitte konnte Tom auf gar keinen Fall abschlagen!
    Langsam legte er sich auf seinen Bruder, welcher sofort die Arme samt Decke um ihn schlang und den Kopf erhob um mit den Zähnen nach Toms Unterlippe zu schnappen.
    Als er sie zum beißen bekam, hielt er sie vorsichtig fest und lehnte seinen Kopf zurück, wobei er Tom unvermeidbar mit sich zog.
    Danach saugte er hingebungsvoll daran und spürte den kalten Metall des Labrets.
    Er hatte seine reinste Freude daran Toms Mund so zu umspielen.
    Auch Tom fand Gefallen daran, denn sofort überkam ihn in großen Schüben ein liebestolles Kribbeln, doch er war ungeduldig und wollte dieses Spiel beenden.
    Mit der Zungenspitze fuhr er über Bills Oberlippe.
    Endlich öffnete diese leicht den Mund ließ sich innig küssen.
    Sofort schloss er seine Arme fester um Tom und gab sich ihm ganz und gar hin.
    Noch immer konnte er sein Glück nicht fassen.
    Als ihre Lippen sich trennten, hob Tom den Kopf nur um Millimeter. Seine Dreads hingen auf Bill herab und umgaben beide Gesichter wie ein Vorhang.
    Vielleicht tat er es nur, um sich sicher zu fühlen, vielleicht aus Reflex, aber in jedem Fall wollte er eine ehrliche Antwort, als er Tom tief in die Augen sah und ihn fragte:
    „Liebst du mich?“
    Kaum merklich nickte er und sah Bill dabei beständig an.
    „Ja!“, hauchte er überzeugt.
    Und er meinte es auch so.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 08.04.2006, 00:34


    Bursche.. wie hab ich ich vermisst und deine geilen Teile auch :P

    Super schön echt.. hach ich schmelze.... das is soo putzig.. verboten aber scheiße putzig verdammt!!


    schnell weiter- und ich sags schon wieder- junger Mann :)

    Checkergruß
    Tina ..hehe



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 08.04.2006, 09:11


    endlich bist du wieder da!!!
    ich habe diese ff so sher vermisst...
    und wieder einnmal ist ein super hammer teil entstanden!
    einfach nur wow!
    und wie süss die zwei sind...das gibs garnich! xD
    musste mal wieder die ganze zeit grinsen!^^

    alsooooo hop hop
    ich halte es nich mehr lange aus! ;)
    schnell weiter schreiben!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 08.04.2006, 12:34


    *chrm* aaalso: "checkergruß" vom "burschen" an whatsername ;-)


    @ira
    joah...die zwei sind süß... lol das ist wohl auch der grund warum ich mich überhaupt jemals ans schreiben gesetzt hab und dann auch noch "so eine art von story" o_O

    @soOkie
    sonnenbrille? her damit! *sonnenbrillen-faible hab*


    aber weiter gehts erstmal:

    Kapitel XXV

    *KLOPF KLOPF KLOPF*
    „Hey Tom, warum hast du abgeschlossen??“
    Bill und Tom schreckten augenblicklich aus dem Schlaf hoch. Jemand bullerte wie bekloppt gegen die Tür.
    „Hallooo? Mach auf jetzt!“, befahl Siemone.
    Die Zwillinge waren sofort hellwach. Sie sahen sich an.
    //Scheiße!//, dachten beide.
    Wieder hämmerte eine Faust gegen die Tür.
    Vor Schreck sprang Bill auf und verhedderte sich so in der Decke, dass er prompt wieder umfiel.
    Tom war vom Bett gehüpft.
    „Lass dir was einfallen...lass dir was einfallen...“, überlegte er laut.
    Inzwischen hatte Bill sich befreit und sogar schon seine Boxershorts gefunden und angezogen. Er saß nun kerzengerade auf dem Bett.
    Hartnäckig wurde die Türklinke runter gedrückt. „Was soll der Mist?“, rief die Mutter.
    „Ich ähm... ööööh... Du kannst jetzt nicht reinkommen!“, versuchte es Tom.
    „Wow, was für ein genialer Einfall...“, zischte Bill sarkastisch.
    Tom hob entschuldigend die Arme.
    „Warum nicht? Was machst du denn?“, wollte sie wissen.
    „Mmmmmmmmh... ICH BASTEL WAS!“, rief er begeistert.
    Bill prustete verächtlich und musste sich zwingen nicht zu lachen.
    „Ahaaa...“, kam es von der anderen Seite zurück. Es klang nicht sehr überzeugt.
    „Und ist Bill bei dir?“, hakte sie nach. „Er ist nämlich nicht in seinem Zimmer!“
    „Nee, der ist nicht hier.“, log Tom.
    „Komisch... hast du denn eine Ahnung, wo er sein könn- ACH, NUN MACH DOCH ENDLICH DIE TÜR AUF!!“, forderte seine Mutter.
    „Nein! Ich hab ne bessere Idee, Mutti: Du gehst jetzt wieder runter und ich bleib einfach hier drin und werde weiter – öhm – basteln...“, schlug Tom vor.
    „... völlig übergeschnappt.... Bengel....“, drang es durch die Tür. Die Worte wurden jedoch immer leiser und auch die Schritte entfernten sich.
    „Das war haarscharf!“, stellte Bill fest.
    „Allerdings...“, sagte Tom und ging auf ihn zu.
    „Und übrigens: du hattest echt schon mal bessere Notlügen. Was soll ich ihr denn bitte nachher sagen? Wo bin ich denn?“, fragte Bill vorwurfsvoll, doch Tom ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er setzte sich breitbeinig von vorn auf Bills Schoß und sagte, während er seinen Bruder umschlang:
    „Also, im Moment bist du in meinem Armen und kurz davor mich zu küssen...“
    Bill sah ihn an, als sei das eine völlig neue Botschaft.
    „Richtig...“, bemerkte er zögerlich und spürte schon diese außerordentlich weichen Lippen auf den eigenen.
    Ein Summen ertönte im Raum.
    Genervt löst sich Bill von Tom und gab ihm zu verstehen, dass er aufstehen sollte.
    Missgestimmt nahm er seine Hose bei den Beinen und schüttelte sie lieblos, bis sein Handy zu Boden fiel. Es vibrierte fröhlich vor sich hin.
    Er hob es auf und nahm den Anruf entgegen.
    „Ja?“ Mürrischer hätte es nicht klingen können.
    „Oh, hi Georg.”
    Er und Tom wechselten nervöse Blicke, als ihnen einfiel, wie sie den Bassisten am Vorabend hatten stehen lassen.
    „Was? Wieso, was war denn gestern?“, tat Bill unschuldig.
    „Aha......... Neiiiiiin! Niemals! Wir hatten dir doch vorher gesagt, dass wir nur ganz kurz bleiben.“ Er gab Tom ein Zeichen und grinste.
    „Jaaa, erinnerst du dich etwa nicht mehr? Na ja, bist schließlich auch nicht mehr der Jüngste! .... heute? Ähm, ich weiß nicht. Könntest du vielleicht später noch mal anrufen? ........ Ja? Sehr schön! Bis dann!“
    Erleichtert legte Bill auf.
    „Ich glaub, er hat’s mir abgenommen!“, vermutete er.
    „Hat er nicht.“, entgegnete Tom trocken.
    „Hat er wohl!“, klagte Bill entrüstet.
    „Nein, hat er ni - ach egal... wir werden ja sehen.“, gab Tom beherrscht zurück. Er wollte sich jetzt lieber nicht mit dieser Raubkatze zanken.
    Stattdessen machte er ein paar Schritte auf ihn zu und wollte ihn gerade umarmen, aber Bill stieß in sanft mit beiden Händen weg.
    „Ich wird jetzt erst mal duschen gehen...“, säuselte er.
    „Ich komm mit!“, schloss sich Tom sofort an und umklammerte die Handgelenke seines Gegenübers.
    „Tust du nicht... wir sollten nicht so übermütig sein.“, argumentierte Bill und löste sich aus dem festen Griff. Tom sah ihn etwas enttäuscht an, aber machte keine Anstalten.
    Da setzte Bill nach: „Du weißt doch: Vorfreude – schönste Freude!“ und zwang seinen Bruder somit zu einem Lächeln, als er zur Tür ging und sie leise aufschloss.
    Ohne sich noch einmal umzudrehen, verließ er das Zimmer.
    Tom stand unschlüssig im Raum, dann sprang er in hohem Bogen aufs Bett und Blieb auf dem Bauch liegen.
    Das Gesicht ins Kissen gepresst, sog er frenetisch den Körpergeruch von Bill ein.
    Wie lange war der nun schon weg? Eine Minute? Zwei?
    Auf jeden Fall viel zu lange.
    Da er dem Schwärmen so verfallen war , hört er nicht, wie es an der Tür klingelte.
    Umso überraschter war er, als er hörte, wie jemand sein Zimmer betrat. Hatte Bill etwas hier vergessen? Neugierig drehte er sich um.
    Und sah Gustav.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 08.04.2006, 12:49


    genial!!!!


    *mich vor Rosenrot hinknie*

    willst du mich heiraten ? :)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 08.04.2006, 13:02


    Ich will auch mehr und vor allem den verbotenen Teil per PM!!! :wink: Kannste mir den bitte schicken??? Danke!!!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 08.04.2006, 13:54


    s00, ich w0t dir eig gestern sch0n nen k0mmi schreiben, aber da ist mein internet s0zusagen gest0rben :roll:

    als0 was s0ll ich sagen; ich bin sprachl0s! ich hab seeeeehr sehr selten eine s0 gute, gut zulesende und gleichzeitig spannende ff gesehn! du hast echt nen schreibstil, das is unheimlich! :shock:

    naja, ich hab die ff halt leider erst gestern abend entdeckt, deshalb w0llt ich fragen 0b du mir den verb0tenen teil zuschicken würdest, das wär sehr lieb! :-D

    ans0nsten schreib bitte schnell weiter!

    pc; s0rry dass ich immer "0" schreib aber meine tastatur is kaputt, da fehlen ein paar tasten :lol:



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 08.04.2006, 14:14


    Sunrise hat folgendes geschrieben: s00, ich w0t dir eig gestern sch0n nen k0mmi schreiben, aber da ist mein internet s0zusagen gest0rben :roll:

    LoL sozusagen? is ja auch lustig xD

    als0 was s0ll ich sagen; ich bin sprachl0s! ich hab seeeeehr sehr selten eine s0 gute, gut zulesende und gleichzeitig spannende ff gesehn! du hast echt nen schreibstil, das is unheimlich! :shock:

    danke, das hast du lieb gesagt :oops:

    pc; s0rry dass ich immer "0" schreib aber meine tastatur is kaputt, da fehlen ein paar tasten :lol:LoL und ich dachte, dass du das mit absicht machst o_O. also mich störts nich ;-)

    TokioHotel82 hat folgendes geschrieben: Ich will auch mehr und vor allem den verbotenen Teil per PM!!! :wink: Kannste mir den bitte schicken??? Danke!!!

    schon unterwegs

    whatsername182 hat folgendes geschrieben: genial!!!!

    *mich vor Rosenrot hinknie*

    willst du mich heiraten ? :)

    äh, ...ich, ...äääääääh :oops: :oops: :oops:


    --------------------------------------------------------
    Kapitel XXVI

    Bill ließ das heiße Wasser angenehm seinen Körper hinterlaufen.
    Richtig genießen konnte er es trotzdem nicht, denn der Wille, sofort zu Tom zu laufen, war sehr groß.

    „Guten Morgen, Tom.“, sagte Gustav mit beängstigend ruhiger Stimme.
    Ohne sich zu bewegen, zwang auch Tom sich zu einem „Hi.“.
    Gustav verzog das Gesicht. „Wonach riechts’n hier?“, fragte er angewidert.
    „Nach Liebe.“, entwich es Tom und er bereute dies prompt.
    Sofort umspielte ein wissendes Lächeln den Mund des Drummers.
    „Hattest also `ne heiße Nacht, ja?“, erkundigte er sich.
    „Öhm...“, machte Tom, aber er wollte nicht lügen, darum fügte er noch schnell hinzu: „Allerdings.“
    Inzwischen wanderte Gustav zu Toms DVD-Regal, welches sich neben der Zimmertür befand und nahm einen Film heraus, um sich den Disclaimer anzuschauen.
    Tom beobachtete ihn nervös. Konnte er nicht einfach abhauen? Was wollte er überhaupt hier? Kontrollieren, ob die Zwillinge den Kuss doch noch durchgezogen haben?
    Zeit, seine Gedankengänge zu beenden, hatte er allerdings nicht denn die Tür sprang auf und Bill, der nur ein Handtuch um die Hüfte geschlungen hatte, kam eilig hinein gehuscht.
    Er hatte Gustav nicht bemerkt, da ihn die offene Tür versteckte.
    Tom war zu erschrocken um zu reagieren, als der halbnackte Bill sich stürmisch auf ihn schmiss und ihm einen Kuss abverlangte.

    Der Drummer stand fassungslos hinter der Tür und glaubte seinen Augen kaum.
    Noch bevor Tom Bill von sich schieben und etwas sagen konnte, hatte Gustav die DVD schon auf den Fußboden geschleudert und war aus dem Zimmer gerannt.
    Bill war so schnell aufgesprungen, dass er fast sein Handtuch verloren hatte.
    Auch Tom stand aufrecht im Raum und wusste nicht, was er tun sollte.
    „Was war das?“, fragte Bill verunsichert.
    „Hm?“, entgegnete Tom. Er war bemüht, ruhig zu klingen.
    „Du blockst meinen Kuss ab und dann poltert hier jemand durchs Zimmer... Hallo? Du willst mir nicht weiß machen, dass du davon nichts bemerkt hast, oder?“, meinte Bill schnippisch.
    „Ich- nein... ich meine.... Wir haben ein Problem.“, gab Tom zu und blickte seinem Bruder schuldbewusst in die Augen während er sagte:
    „Gustav weiß es.“
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    ÜBRIGENS hab ich gerade selbst nen schock gekriegt, denn die story wird bald enden...*versteck*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 08.04.2006, 15:07


    AAAah jezz schon Ende??? das geht aber gar nich ... *schnüff*

    scheiße is das spannend....

    du musst unbedingt noch ne Ff schreiben, wenn die hier aus is, ja??
    *lieb schau*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 08.04.2006, 15:13


    *in thread gestürmt komm*

    neue teile *froi*

    ahhh toll =)

    aba das die story balod enden wird :/

    muss das sein!?

    bittttttttttte nicht

    *soOkies wenn-du-das-tust-fang-ich-an-zu-weinen- blick aufsetzt*

    xD

    und wegen der sonnenbrille xD

    hab grad pics gemacht die poste ich jetzt ma xD

    u wenn ich wieder komm

    (also ca in zwei minuten)

    sagst du mir, dass es hier nicht enden wird xD

    xD



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 08.04.2006, 15:21


    *hüst hüst*...jaaaaaaa... in irgendeiner form wird es weiter gehen. aber nicht sofort. jetzt mus ich erstmal die bilder angucken hehe...im laufe des tages kommt noch was 8)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 08.04.2006, 15:27


    na wenns wenigsten weitergeht bin ich ja beruhigt^^

    dann kann ich ja nachher frohen mutes (gibts den austrug o.O) joggen gehn...

    *hasst joggen*

    aber irgendwie muss ich ja die sonnenbrilel unte rdie leute bringen,ne xD



    srrry wegen spam o.ô



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 08.04.2006, 20:08


    ich werd jetzt immer nur noch 1 statt 2 kapitel posten...das ende naht o_O

    Kapitel XXVII

    Völlig entgeistert stand Bill im Raum. Was bedeutete das nun? Er musste darüber nachdenken. Und zwar alleine.
    Ohne Vorwarnung drehte er sich um und stolzierte aus Toms Zimmer.
    Dieser sah ihm besorgt hinterher und fragte: „Was machst du denn, Bill? Wohin gehst du?“
    „Ich muss gehen.“, blockte der Schwarzhaarige ab und ging eilig in sein Zimmer.

    Was sollte er denn jetzt tun? Gustav wusste es... Er konnte alles kaputt machen!
    Die Ängste prasselten hart auf ihn nieder und er fühlte sich wie erschlagen. In diesem Moment entflammte ein wahrhaftiger Hass in ihm. Hass auf Gustav.
    Er hatte schon vor 2 Tagen im Weg gestanden.
    Machte er das etwa mit Absicht?
    Wütend riss er die Schranktüren auf und zerrte ein paar Klamotten heraus.
    Er musste sich bemühen, sie etwas weniger aggressiv anzuziehen, da er sie sonst wohlmöglich zerrissen hätte.

    Auch Tom war total perplex.
    Geistesabwesend streifte er sich seine XXL-Kleidung über und hob das Cap vom Boden auf, welches Bill ihm noch in der Nacht zuvor liebevoll vom Kopf genommen hatte.
    Er wiegte es in seinen Händen.
    Sollte er jetzt rüber gehen zu Bill? Eigentlich sollte man ihn ja alleine lassen, wenn er das schon selbst verlangte... Aber Tom war besorgt.
    Und er wollte jetzt nicht alleine sein.
    Noch immer zögerte er, ob er nun rüber gehen sollte oder nicht, da hörte er, wie die Tür des Nebenzimmers aufsprang und hastige Schritte über den Flur und die Treppe runter gemacht wurden.
    Das musste Bill sein.
    Er wollte ihm auf der Stelle folgen, aber etwas hielt ihn zurück.

    Als Bill sich seine Schuhe anzog, steckte seine Mutter den Kopf aus der Küche.
    „Wo willst du hin? Oder besser: wo kommst du her?“, fragte sie.
    „Lass mich in Ruhe!“, murmelte er leise, doch auch die Siemone hatte diese allseits bekannte Mütter-Gabe: sie hörte einfach alles!
    „Wie bitte? Komm mal her, Bill!“, sagte sie und stemmte die Hände in die Hüften.
    „Nein!“, rief er und funkelte sie wütend an.
    Dann stand er auf und öffnete die Tür.
    „Bill! Du kannst so nicht rausgehen, deine Haare sind doch ganz nass!“, sagte sie. Da kam die besorgte Mutter wieder durch.
    „Ach, leck mich doch...“, fauchte er und schritt eilends aus dem Haus.

    Bill lief so schnell er konnte. Die kühle Herbstluft peitschte ihm ins Gesicht.
    Nichts schien ihn aufhalten zu können.
    Nicht einmal die schmerzenden Seitenstiche, die es ihm noch schwerer machten zu atmen.
    Von Weitem sah er eine Haltestelle, der Bus hielt gerade, darum legte er noch einen Zahn zu und erwischte ihn knapp.
    Mit wackligen Beinen stieg er ein und ließ sich atemlos auf einen Sitz fallen.
    Er wusste genau, wo er hin wollte, wo er nachdenken könnte.
    Sein Handy vibrierte in der Tasche, er zog es heraus und sah, dass Georg versuchte, ihn zu erreichen.
    //Ach stimmt, der wollte ja noch mal anrufen..//, ging es ihm durch den Kopf, doch er drückte den Anrufer weg.
    Immer noch war er enorm wütend.
    Wäre er doch bloß nicht einfach so in Toms Zimmer gerannt, vielleicht wäre dann noch alles gut. Aber nun hatte Gustav sie ertappt und Bill fühlte sich so schuldig.
    Wahrscheinlich würde der Drummer sofort die Presse kontaktieren...

    Der Bus hielt an und Bill stieg aus, da er sein ziel erreicht hatte.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 08.04.2006, 20:24


    so viele hammer teile auf einmal....einfach nur geil!!!
    du hast mich übelst geschockt...bald zuende????????!!!!!! OMG.......
    wie soll ich ohne diese ff auskommen.... :shock: :( :cry:
    allein die vorstellung daran....


    ich liebe deine FF :oops: ......mach bitte schnell weiter! xD



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 08.04.2006, 20:26


    Ach ich hoffe nich, dass der Gusti das macht.. *grrr*
    Armer Billa... *B-Kay* in Arm nehm und tröst*

    und jezz zu dir mein Lieber.. da es anscheinend nich anders geht, muss ich Gewalt anwenden

    *Rosenrot mit Gewalt Verlobungsring ansteck*

    haaaahaaaa

    *Zur Kirche geh, stufen raufrenn und selber Hochzeitsglocken läut*

    :P



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 08.04.2006, 21:01


    whatsername182 hat folgendes geschrieben:
    *Rosenrot mit Gewalt Verlobungsring ansteck*

    haaaahaaaa

    *Zur Kirche geh, stufen raufrenn und selber Hochzeitsglocken läut*

    :P

    oh, was für ein hübscher ring :-D

    *abrofl* *lach* *feier* das konnte man sich sehr gut bildlich vorstellen! nehmen wir deinen namen oder meinen ^^ ?

    so....nun zur story: ich könnt mich selbst erschlagen, dafür, dass sie bald zuende ist *lol*. wenn ich die zeit hätte, dann würd ich am liebsten noch 3538264kapitel verfassen, aber das wird in den nächsten 2 monaten nicht möglich sein...naja...vielleicht doch...ach, lasst euch überraschen! aber ein paar seiten hab ich ja noch...



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 08.04.2006, 21:09


    hey Göttergatte in spé :P

    wir können ja nen Doppelnachnamen machen. so alá Gleichberechtigung
    *Feministin raushängen lass*

    also.. wir müssen das ja jezz alles durchplanen, jezz wo ich du nur miiiiiiir gehörst *lol*
    also ich möchte im Herbst heiraten.. August oder so, ne? irgendwo draußen.. hehe..... Hochzeit in weiß würd ich ma sagen, is doch am besten.. Hochzeit in blau wäre zwar mal was anderes aber dass können wir ja dann zur Silberhochzeit machen, oder??

    Ach und Trauzeugen brauchen wir auch noch.. und hässliche (cliché klopft an) Kleider für die armen bemitleidenswerten Brautjungfern :)

    soooo wenn du noch was hinzu zufügen hast, Kritik oder nen Ehevertrag vielleicht dann her damit *rofl*

    :p die Göttergattin in spé :shock:



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    biggi-maus - 08.04.2006, 21:20


    edit



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 16:12


    biggi-maus hat folgendes geschrieben: boah, der is ja ganz schön frech zu seiner mum!

    ach, das täuscht :) ...muddi kaulitz kann das schon ab 8)

    whatsername182 hat folgendes geschrieben: hey Göttergatte in spé :P

    wir können ja nen Doppelnachnamen machen. so alá Gleichberechtigung
    *Feministin raushängen lass*

    also.. wir müssen das ja jezz alles durchplanen, jezz wo ich du nur miiiiiiir gehörst *lol*
    also ich möchte im Herbst heiraten.. August oder so, ne? irgendwo draußen.. hehe..... Hochzeit in weiß würd ich ma sagen, is doch am besten.. Hochzeit in blau wäre zwar mal was anderes aber dass können wir ja dann zur Silberhochzeit machen, oder??

    Ach und Trauzeugen brauchen wir auch noch.. und hässliche (cliché klopft an) Kleider für die armen bemitleidenswerten Brautjungfern :)

    soooo wenn du noch was hinzu zufügen hast, Kritik oder nen Ehevertrag vielleicht dann her damit *rofl*

    :p die Göttergattin in spé :shock:

    wie wärs mit nem GANZ NEUEN nachnamen? dann prügeln wir uns wenigstens nicht darum, welcher nachname an erster stelle steht ^^ ... herbst?hmmm... meinetwegen...herbst ist die black-metal-typische zeit ^^ draußen willst du heiraten? damit dir und mir das herbstlaub ums zarte antlitz weht? *poetisch werd* *einverstanden bin*
    ich wär für ne hochzeit in rot-schwarz ^^ und DU wirst den zylinder tragen...*liebguck* ...frauen mit zylinder sind goil *sabber*...
    [oh gott, jetzt kommen hier meine ganzen vorlieben zum vorschein :shock: ]

    was die trauzeugen angeht...puh... wir sollten ein paar tolle feminime sänger *hüst hüst* einladen *da schon einige bestimmte im blick hab* *hüst* ...

    -------------------------------------------------------

    DAS ENDE NAHT!! :shock: :shock: :shock:

    Kapitel XXVIII

    Die Strandbar war vollkommen leer, da sie ab dem Spätsommer geschlossen war.
    Trotzdem waren einige demolierte Strandkörbe in Wassernähe angekettet.
    Bill suchte sich den heilsten davon aus und verkroch sich darin.
    Nun war also alles vorbei.
    Die Freundschaft zu Gustav,
    die Karriere mit der Band,
    die Liebe zu Tom.
    Bill konnte diesen Pessimismus nicht unterdrücken. Er fühlte sich, als hätte er binnen Sekunden alles verloren.
    Wieder vibrierte sein Handy. Ohne auf den Display zu schauen schaltete er es ab.

    Tom marschierte unruhig im Zimmer auf und ab. Warum hatte Bill ihn weggedrückt? Er versuchte erneut, ihn anzurufen.
    „The person you’ve called...“
    //Na toll… was macht er denn nur?// Tom hatte Angst um ihn.
    Er hatte schon seine wütende und misstrauische Mutter zu ertragen und nun musste er sich auch noch um seinen Zwilling Sorgen machen?
    Die Treppe runter hüpfend stürmte er in die Küche.
    „Ich muss noch mal weg!“, rief er und war schon halb aus der Tür, doch seine Mutter hielt ihn an einem Zipfel des weiten Oberteils fest.
    „Tom, bitte nicht!“ Sie hatte Tränen in den Augen, darum gehorchte er ihr.
    „Bitte geh du jetzt nicht auch noch! Warum sagst du mir nicht einfach, was mit euch los ist? Versteh doch, ich mache mir schließlich auch einen Kopf um euch.“, sagte sie.
    „Hör zu, du kannst uns hierbei nicht helfen! Und jetzt lass mich bitte gehen, ja? Es ist wichtig!“, antwortete Tom.
    Sie schluckte ihre Tränen runter und sah ihn besorgt an. Mit einer Handbewegung bedeutete sie ihm zu gehen. Sie hatte ihm angesehen, dass er nicht aufzuhalten war.

    Ungehalten stürmte Tom davon. Er musste Bill unbedingt finden.

    Bill bohrte mit einem Stock im Sand herum und zog irgendwelche Linien, die mit der Zeit plötzlich zu Worten wurden.
    G-E-G-E-N E-U-R-E-N W-I-L-L-E-N
    Je länger er dort in dem instabilen Strandkorb saß, desto klarer wurde ihm etwas:
    Wenn er wirklich wollte, konnte er 2 von seinen Problemen lösen.
    Und zwar würde er die Freundschaft zu Gustav und die Bandkarriere retten mit nur einem Satz. Doch dafür würde er seinen Bruder verlieren.
    //Nein! Das kann ich nicht!//, dachte er.
    Schon immer war er egoistisch gewesen und oft hatte er sich vorgenommen, das zu ändern.
    //Jetzt habe ich die Gelegenheit dazu...//, überlegte Bill und verwischte die Worte im Sand.
    Er müsste Tom nur mitteilen, dass sie nie wieder mehr Kontakt haben durften, als es unter Brüdern üblich wäre. Fertig.
    Es war doch nur ein winziger, einfacher Satz!
    Bill versuchte sich einzureden, dass es der einzig vernünftige Weg wäre.
    Tatsächlich sah er ein, dass es wirklich so war.
    Eine Liebe unter Brüdern war verboten. Er wusste das doch und trotzdem hatte er nicht von Tom abgelassen.
    Wenn es schon so schwer war, gegen seinen Herz anzukämpfen, wie schwer würde es dann erst sein, gegen seinen Willen anzukämpfen?
    Sie hatten doch nicht einmal zwei Tage zusammen gehabt.
    Verbittert schmiss Bill den Stock ins Wasser. Das Holz wurde sofort erfasst und weggeschwemmt.
    //Alles ist so vergänglich...//, stellte Bill unglücklich fest.
    Er wollte diese Liebe nicht aufgeben, aber er wusste, dass er keine andere Wahl hatte.
    ------------------------------------------------------

    *wein*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 09.04.2006, 18:20


    ohhhhhhhh gott wie traurig

    *träne wegwisch*

    *rosenrot taschentuch geb*

    nicht weinen, du kannst das doch alles wieder gutmachen^^

    aber eine frage hab ich jetzt...

    was ist mit gustav!?

    war der jetzt die ganze zeit im zimer von tom oder wie?!!!!!!!!!!!!!!!!

    lg

    soOkie



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 09.04.2006, 19:43


    :cry: mannooooo bill darf das nich!!!!!!!!!

    mach weiter! schneeeelll



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 20:22


    soOkie hat folgendes geschrieben:
    was ist mit gustav!?

    war der jetzt die ganze zeit im zimer von tom oder wie?!!!!!!!!!!!!!

    naja: bill ist duschen. gustav kommt ins zimmer gestürmt... er textet tom zu und guckt sich die dvds an. dann kommt bill rein, sieht gustav nicht und stürzt sich auf tom. gustav sieht das und haut ab. hier nochmal der auszug aus dem kapitel:

    Zitat: Noch bevor Tom Bill von sich schieben und etwas sagen konnte, hatte Gustav die DVD schon auf den Fußboden geschleudert und war aus dem Zimmer gerannt.

    achja: ich kann es nicht wieder heil machen *seufz* denn die story is ja schon fertig...und viele teile kommen nicht mehr... danke für das taschentuch.... ich werd es brauchen

    es kommen nur noch 3 kaitel und eins davon ist winzig :shock:
    ...
    weiter gehts:

    ---------------------------------------------


    Kapitel XXIX

    „Ich wusste, ich würde dich hier finden.“, hörte Bill plötzlich die vertraute Stimme seines Bruders sagen.
    Er drehte den Kopf zur Seite und da stand er völlig aufgelöst. Tom war anscheinend auch gerannt. Und das nur, um IHN zu finden.
    So gerne wollte Bill ihn in den Arm nehmen, ihm sagen, dass er ihn brauchte,... aber er musste jetzt an die anderen denken.
    Er musste es sofort sagen, später würde er sich wahrscheinlich nicht mehr trauen.
    „Tom, wir dürfen uns nicht lieben. Ich will dich nie wieder küssen.“, sprudelte es so schnell aus ihm heraus, dass er sich selbst wunderte.
    „Was redest du da?“, fragte Tom und seine Stimme klang geplagt.
    Bill sah auf seine Füße.
    „Es ist das beste, wenn wir .... es beenden.“, sagte er und wagte es dabei nicht, seinen Bruder anzugucken.
    „Nein Bill! Hör auf so was zu sagen! Was soll das?“ Tom sank vor ihm in den Sand und griff nach den Händen seines geliebten Zwillings.
    Bill musste sich zusammenreißen, damit er nicht weinte.
    „Ich ... will das .... nicht mehr!“, brachte er gequält hervor und fühlte sich, als würde ihm jemand sein Herz aufreißen. Die salzige Flüssigkeit in seinen Augen konnte er nun nicht mehr länger aufhalten.
    „Ich glaube dir nicht! Warum sagst du sowas?“, fragte Tom zutiefst leidend.
    Bill wollte nicht, dass er seine Tränen sah, schließlich hätte er dann diese konsequente Entscheidung wohl kaum akzeptiert.
    Aber das tat Tom sowieso nicht.
    Ohne auf eine Antwort von Bill zu warten, rutschte er mit den Knien im Sand näher zu ihm und versuchte dessen Kopf hoch zu heben, um ihm in die Augen zu sehen, allerdings versperrten die tiefschwarzen Haare ihm die Sicht.
    „Bill!“, wimmerte er „Was ist mit letzter Nacht?“
    Es kam keine Antwort, also machte er weiter.
    „Hat es dir gar nichts bedeutet?“
    Diese Worte bohrten sich in Bills leidendes Herz wie stumpfe Klingen.
    Es gab nun kein Halten mehr für ihn.
    Er wurde von Weinkrämpfen geschüttelt und stieß Toms Hände wütend von sich.
    Dieser konnte seinen Bruder nicht so sehen und legte sofort die Arme um ihn.
    Für einen kurzen Moment schien es, als würde Bill das dankbar zulassen, doch dann sprang er ruckartig auf und schubste Tom beiseite, woraufhin der unsanft nach hinten fiel.
    Erschrocken über sich selbst sah er auf ihn herab.
    Bill hatte ihn noch nie so traurig gesehen.
    Dieser herzzerreißende Anblick ließ ihn ein wenig sterben.
    „Hast du nicht gehört? Ich hab gesagt es ist vorbei!“, brüllte Bill ihn an und kümmerte sich nicht mehr darum, seine Tränen zu verbergen, die ihm in heißen Strömen die Wange runterliefen.

    ------------------------------------------------------



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 09.04.2006, 20:27


    x____X wääääääääääääääääääääääääh


    du doofes ei lass das bloß nish so enden .___.

    ich hab die ff schon seid dem 6. januar auf meinem pc war aber ima zu faul die zu lesen

    und dann hab ish die vor knapp 2 stunden hier gesehen und einfach anfangen zu lesen .___. und die ist geil hammer

    wie kann ein typ so geile emotionsvolle kapitel schreiben
    das geht doch nish an :_:
    die welt ist ungerecht

    auch in der ff >< gustav du arsch! Oo der war doch eigentlich ima so liiieb....

    und was heißt hier enden lassen ich hab zwar wie ich grad sehe was weiter aufm pc und das könnte auch gut möglich das ende sein
    ABER! du hast doch noch ausbaufähigen stoff bis was weiß ich
    was ist denn mit kim und helena?
    du kannst doch daraus noch soo viel machen
    dann noch mit gustav ect.
    und noch gaaaaanz viele lemons bitte o.ô
    auch wenn ish noch nish mal den ersten lemon kenne *dop*
    und ich frage mich warum hier verdammt nochmal nur so wenige leute posten ôo
    bestimmt alle lesefaul...
    naja ihr pech entgeht denen halt eine ff auf dem niveu von lilljana bzw. vllt noch besser *-*

    so da ich mich jetzt einigermaßen beruhig habe komme ich mal zu wesenlichen der story an sich:

    Also erstmal das Storyline gefällt mir, besonders das es nicht von Anfang an darauf hinaus läuft eine Slash FF zu werden.
    Man wird langsam und realistisch [insofern das Überhaupt möglich ist,] herangeführt.
    Und auch an sich ist das Handeln und fühlen Nachvollziehbar.
    Außer bei Gustav, da war ich doch am Anfang etwas erschrocken. Der kam mir doch so lieb vor .__. (Gustav durch die Haare knuffel). Und dann wird er auf einmal zu so einem kompletten Arschloch (Gustav an den Haaren zieh ><).
    Aber es muss halt immer jemand Bösen geben.

    Zu deinem Schreibstil.
    Junge ich bin echt beeindruckt, und beiß mir grad Mental in den Arsch das ich die erst so spät lese. Hätte wohl doch auf verschiedene Leute hören sollen, die mir die Story empholen haben. Was mich wieder ein Stück mehr wundert, das du erst so wenige Kommis hast.
    Dein Schreibstil ist flüssig, bis auf die ersten Kapis da hatte ich ein paar Probs, was aber eher an den nicht wirklich vorhandenen Abstätzen lag.
    Danach hats sich aber gebessert, und ich wurde noch schneller im Lesen *-*.

    Was mich auch freut ist, das du nicht so eine Alltägliche, sich immer wiederholnde Sprache benutzt.
    Sondern immer andere Wörter.

    Ich hoffe das du nach dieser FF wieder was von dir hören lässt, und nicht nur bei einer bleibst.
    Denn es macht echt Spaß deine FF zu lesen.

    Auch deswegen weil die Kapitel länger sind, als bei anderen. Sonst ist es ja meißtens der Fall das man nach ein Paar Minuten durch ist. Und somit das Wichtigste verloren geht. Das Bildliche Vorstellen, was bei deiner FF aber problemlos geht.
    Denn ich konnte mich wirklich richtig gut in die FF hineinversetzen. ^^

    Lieb Grüße und mach schnell weiter,
    Kati-chan (Summerbrise)

    Ps: Oh man....seitdem ich selber nicht mehr Schreibe werden meine Kommis immer länger xD.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 20:47


    Summerbrise hat folgendes geschrieben: x____X wääääääääääääääääääääääääh

    du doofes ei lass das bloß nish so enden .___.


    tut mir leeeeeeeeeeid! aber noch ist es ja nicht zu ende...


    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    wie kann ein typ so geile emotionsvolle kapitel schreiben

    lol das hör ich voll oft... von wegen : "ein junge kann sowas gar nich" ...anscheinend schon *auf mich selbst stolz bin*

    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    auch in der ff >< gustav du arsch! Oo der war doch eigentlich ima so liiieb....

    in anderen ffs ist georg immer der böse. das wollt ich mal ändern. dafür ist gustav im real life ja immer der liebe :-D

    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    ABER! du hast doch noch ausbaufähigen stoff bis was weiß ich
    was ist denn mit kim und helena?
    du kannst doch daraus noch soo viel machen
    dann noch mit gustav ect.
    und noch gaaaaanz viele lemons bitte o.ô

    jaaaaaaaah...ich weiß... das ist ja auch nicht das ABSOLUTE ende...nur ein vorläufiges sozusagen... um ehrlich zu sein: ich hab da schon was in planung, nur fehlt mir die zeit dazu im moment. aber ich verspreche, dass das nicht alles war! 8)


    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    und ich frage mich warum hier verdammt nochmal nur so wenige leute posten ôo
    bestimmt alle lesefaul...
    naja ihr pech entgeht denen halt eine ff auf dem niveu von lilljana bzw. vllt noch besser *-*

    hehe DANKE... da hilft nur eins: empfehlt mich weiter :wink:


    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    Also erstmal das Storyline gefällt mir, besonders das es nicht von Anfang an darauf hinaus läuft eine Slash FF zu werden.

    puuuuuh... das freut mich. denn eigentlich dachte ich, dass gerade DAS die leute abschreckt, wenn anfangs noch mädels mit vorkommen...

    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    Was mich wieder ein Stück mehr wundert, das du erst so wenige Kommis hast.

    jaaaah...mich ehrlich gesagt auch *arroganten durchblicken lass* LoL
    aber ich glaub ich hab heimliche leser :wink: , denn den verbotenen teil wollten auch leute, die hier noch nie ein kommentar abgegeben haben...


    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    Was mich auch freut ist, das du nicht so eine Alltägliche, sich immer wiederholnde Sprache benutzt.
    Sondern immer andere Wörter.

    ich geb mir größte mühe *grins*


    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    Ich hoffe das du nach dieser FF wieder was von dir hören lässt, und nicht nur bei einer bleibst.

    das hoffe ich auch *lol*...und es wird wohl so sein.


    Summerbrise hat folgendes geschrieben:
    Lieb Grüße und mach schnell weiter,
    Kati-chan (Summerbrise)

    lieben gruß zurück und DICKES DANKESCHÖN an diese wundervolle bewertung!!!



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 09.04.2006, 20:48


    wow summerbrise...voll des tolle commi!!!!

    echt klasse, da wird mein kleines commi wohl kaum aufallen xD

    dennoch...

    soOkie schreibt xD

    erstens mal...

    vielen dank für deine erklärung, rosenrot...
    bin sooo blond (naja eigentlich im moment ja grad rote haare und sonst braun aber das tut hier ja nicht zur sache xD) hab das wohl überlesen :oops:

    und zum teil...wieder echt klasse...du schreibst so emotional...

    *taschentuch holen geht*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 20:57


    ach soOkie...*mich mal auf deinen schoß pflanz* :cry: *dir ein weiteres taschentuch klau* ...doch doch, deine kommentare sauge ich auch dankbar auf! *in deinen haaren rumwühl solange ich noch kann, falls du mich nach ende der story umbringen möchtest* ...

    ich weiß auch nicht...irgendwie hasse ich es, dass die story ihr vorläufiges ende jetzt findet...
    aber glaubt mir: wenn ich die zeit hätte, WÜRDE ich sofort weiterschreiben!


    ....................ich überlege noch, ob ich das ende JETZT poste, denn ich denke, dass es sich abends am besten liest. dann hats ne bessere wirkung, als wenn man es vormittags erst sieht....

    WAS SAGT IHR?



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 09.04.2006, 21:12


    :cry: kein ende! bitte nicht! :cry:

    man gustav, warum muss der alles kaputt machen? als0 0kay, bill ist auch n idi0t, er könnt ja ma mit ihm reden und vielleicht gibts ne andere lösung, aber im grunde is ja gusti dran schuld :x
    wenn jetzt sch0n das ende k0mmt, dann MUSST du aber ne f0rtsetzung schreiben! bitte bitte bitte! s0 wies jetzt aussieht kanns ja gar nicht gut ausgehn, leider :(

    naja, dann p0st halt jetzt sch0n :cry: :cry:

    ps; nein das 0 ist abs0lut gar nicht gew0llt! das sieht s0was v0n bescheuert aus!! :roll: :x aber juhuu, ich krieg bald ne neue tastatur :wink:



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 09.04.2006, 21:18


    Rosenrot hat folgendes geschrieben: ach soOkie...*mich mal auf deinen schoß pflanz* :cry: *dir ein weiteres taschentuch klau* ...doch doch, deine kommentare sauge ich auch dankbar auf! *in deinen haaren rumwühl solange ich noch kann, falls du mich nach ende der story umbringen möchtest* ...

    ich weiß auch nicht...irgendwie hasse ich es, dass die story ihr vorläufiges ende jetzt findet...
    aber glaubt mir: wenn ich die zeit hätte, WÜRDE ich sofort weiterschreiben!


    ....................ich überlege noch, ob ich das ende JETZT poste, denn ich denke, dass es sich abends am besten liest. dann hats ne bessere wirkung, als wenn man es vormittags erst sieht....




    ach rosenrot *durchknuffz*

    dich mag ich doch viel zu gern um dich umzubringen...
    *nochmal duchknuffen muss*
    aba das doofe is wenn die ff zu ende is kann ich dir gar keine doofen sinnlosen soOkie commis mehr schreiben o.ô

    naja gehn wir halt sonnenbrillen kaufen, ne^^

    übrigens extrem geile idee eine für uns beide...

    hehe^^

    und das ende kommt ja so oder so

    *träne wegwisch*

    also post es doch gleich...bin grad in so na depristimmung... :cry:



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 09.04.2006, 21:20


    JETZ!!!!!!
    mehr kann ich nicht sagen!!!!
    man wenn du es so enden lässt dann werd ich heulen!!!!

    diese ff is eine der besten die lesen durfte...

    mann echt die is einfach nur unbeschreiblich...unglaublich...PERFEKT
    ich habe mir echt alles bildlich vorgestellt.du hast es so schön beschrieben.
    so traurig.
    man echt einfach nur hammer mäßig.

    ich bin schon sooo gespannt wie es weiter geht!! >.<
    das gibs garnich!!!

    man ich will es jetz wissen!!!

    man sie darf nich enden...



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 21:27


    so, dann bereite ich mich auf MEIN ende vor *hoil*

    --------------------------------------------------------------------

    Kapitel XXX

    Es fing an zu regnen.
    Langsam erhob sich Tom. Er wollte nicht so einfach aufgeben.
    Vorsichtig tat er ein paar Schritte auf seinen Bruder zu, doch sofort wurde er wieder zornig weggestoßen.
    Bill hatte seine ganze Kraft hinein gelegt, doch es tat Tom nicht weh.
    Nicht körperlich.
    Innerlich tat es mehr weh als jemals etwas anderes zu vor. Wie konnte Bill ihm das nur antun?
    Er stand schon wieder auf, denn er wollte seinem Zwilling zeigen, dass er es ihm nicht so einfach machen würde, dass er kämpfen würde.
    „Warum verstehst du mich nicht?“, schrie Bill und wollte Tom von Neuem wegstoßen, doch dieser reagierte schnell und hielt seine beiden Handgelenke fest.
    Ohne sich zu gegen den festen Griff zu wehren, sagte er:
    „Mach es mir doch nicht so schwer! Warum akzeptierst du es nicht einfach?“
    „Weil es nicht wahr ist.“, antwortete Tom.

    Der Regen wurde stärker.
    Die nassen Strähnen hingen Bill im Gesicht, gaben aber endlich die Sicht auf seine Augen frei. Trotzdem wagte er es nicht, Tom anzusehen.
    „Doch, es ist wahr. Geh doch endlich!“, flehte der Schwarzhaarige und versuchte den Griff zu lockern.
    „Sieh mich an!“, forderte Tom und dachte nicht daran, Bills Hände loszulassen.
    Dessen Kopf hing nach unten. Die Regentropfen vermischten sich mit seinen Tränen und liefen unaufhörlich an seinem Gesicht runter. Er schluchzte.
    „SIEH MICH AN!“, brüllte Tom und schüttelte Bill.
    Endlich hob er den Kopf und blickte in die Augen seines Bruders.
    „Und jetzt sag mir, dass du nichts für mich empfindest!“, fuhr Tom fort.
    Wieder schluchzte Bill, wie konnte er so etwas von ihm verlangen?!
    „Ich..... empfinde... ich,.... ich...“, versuchte er, doch es ging im Seufzen unter.
    „Du kannst es nicht.“, stellte Tom fest, nun mit ruhigerer Stimme. Er betrachtete Bill, der vor Leid heftig zitterte und den Kopf wieder gesenkt hatte.
    „Doch, ich kann das!“, fiel der ihm ins Wort. Er wollte das jetzt durchziehen, auch wenn der Schmerz ihn innerlich zerfraß. Nach einem tiefen Atemzug sah er Tom wieder in die Augen.
    „Ich – empfinde – gar nichts- für ......... dich...“
    Er fühlte sich, als würde er gleich zusammenbrechen, als er sah, wie nun auch Tränen über dieses wunderschöne Gesicht gegenüber von ihm rannen.
    Noch nie hatte er Tom weinen sehen.
    Er musste seinen Blick abwenden, was hatte er da nur verursacht?
    Immer stärker peitschte der Regen auf sie herab.
    Plötzlich ließ Tom die Hände seines Bruders los. Mit schleppender Stimme sagte er:
    „Okay,... ich glaube dir.“
    Bill sah ihn an und ihn durchfuhr ein Schmerz – heftiger als je zuvor. Diese traurigen Augen! Sie waren soviel schlimmer als alles körperliche Leiden!
    Tom sprach mit zitternder Stimme weiter, während immer mehr Tränen Bahnen über seine Wangen zogen.
    „Ich werde mich sofort umdrehen und gehen. Ich fasse dich nie wieder an, versprochen. Aber ich habe noch eine letzte Bitte.“
    Bill konnte es nicht mehr ertragen. Was kam jetzt?
    ..
    .
    .
    .
    .
    .

    .
    .
    .
    .

    .
    .
    .

    .
    .
    .na, was kommt jetzt??? DAS LETZTE KAPITEL

    Kapitel XXXI


    Dann sagte Tom:
    „Auch wenn du mir dabei nur etwas vormachst: Bitte küss mich noch ein letztes Mal. Dann hab ich wenigstens für diesen Moment lang das Gefühl, ich hätte dich noch nicht verloren.“

    Es tat so weh... so unendlich weh. Bill wollte nicht, dass es so endete.
    Und er wollte sich auch nicht mehr länger gegen seine Gefühle wehren.
    Zögernd ging er auf seinen Bruder zu, als sei es ihre erste zärtliche Berührung.
    Dann nahm er seinen Kopf in beide Hände und küsste Tom so innig und intensiv, wie er nur konnte.
    Es tat so gut, obwohl es ein Kuss war, der trauriger nicht hätte sein können.
    Er schmeckte nach Tränen.
    Endlich legte Tom seine Arme um Bill und drückte ihn so fest an sich, dass es weh tat. Er wollte ihn nie wieder los lassen, aus Angst, er würde dann gehen.
    Sie küssten sich so lange und leidenschaftlich, dass es schwer war, noch normal zu atmen, doch keiner wollte diesen Moment enden lassen.
    Unaufhörlich fiel der Regen auf sie herab.
    Doch das war egal.
    Nach einer Ewigkeit löste Bill die Lippen um Millimeter von Tom und sah ihn an.
    Er hauchte unendlich sanft „Ich liebe dich.“ und legte erneut die Lippen auf die seines Bruders.



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 09.04.2006, 21:35


    :cry: :cry: :cry: ................wunderschön.......


    einfach nur wunderschön.
    der gedanke daran das die ff zuende ist macht mich übelst traurig.

    aber bill und tom bleiben jetz zusammen oder?
    oder war es dan doch nur der lezte kuss ?

    <3<3<3<3DU BIST DER BESTE<3<3<3<3



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 21:37


    000iria000 hat folgendes geschrieben:
    aber bill und tom bleiben jetz zusammen oder?
    oder war es dan doch nur der lezte kuss ?

    <3<3<3<3DU BIST DER BESTE<3<3<3<3

    ....keiner weiß es 8)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 09.04.2006, 21:40


    gemeinheit!^^



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    whatsername182 - 09.04.2006, 21:55


    hey....

    was machst du nur mit mir.. ich sitze hier und weine.. ja richtig gelesen.. ich weine, ich flenne, ich plärre..... und ziehe nervös an meiner Zigarette.. die wohl hundertste an diesem Tag

    ich werde jezz keine großen Reden schwingen, mein Lieber... denn deine Story kann ich mit einem einzigen Wort beschreiben... PERFEKT.. einfach nur vollkommen.... vom Inhalt her und vorallem stilistisch.. deine Wortwahl hat mir in regelmäßigen Abständen eine derartige Gänsehaut verpasst.... hach du bist einfach nur genial

    ------> soo nun zur Hochzeit... :) das mit dem Laub is sehr genial.. hehe... wollen wir in nem großen Park heiraten oder so? der wird dann natrülich abgesperrt.. hab kein Bock dass irgendein Hund sein Geschäft vor meinen Füßen verrichtet, während ich einen Zylinder tragend (ja ich werde gerne einen Zylinder tragen, denn auch ich finde die seehr goil) langsam zu dir schreite, in meinem sexy roten Kleid, während uns ein etwas femin aussehender Junge ein Ständchen singt!!!

    hach ich stelle mir das grade vor, und versinke in Wahnvorstellungen

    trägst du Schwarz oder auch rot??.. HA ein schwarzer Anzug und ne rote Krawatte ( kinda like Billie Joe Armstorng.. got the Image?? ) das fände ich seeeeehr ansprechend...

    Aber wir müssen extrem viel Oropax bestellen, denn meine ganzen Gäste sind nicht besonders angetan von unserem Billa und dem Rest der Band..
    auf diese Weise sind alle Leute die wir mögen aber halt TH nich geschützt.. und alle Leute die wir nich mögen, die aber trotzdem zur Hochzeit gekommen sind bekommen einfach KEINE Oropax.. geiler Plan oder?
    *gerade unglaublich stolz auf sich ist*

    ach ja wie alt bistn du eigentlich *nicht Katze in Sack heiraten will*

    was hälst du davon mein Göttergatte?? freu mcih schon auf deine hoffentlich (lol) konstruktivengedanklichen Ergüsse :P

    deine Zukünftige
    Mami-TIna



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 09.04.2006, 22:27


    Rosenrot hat folgendes geschrieben: 000iria000 hat folgendes geschrieben:
    aber bill und tom bleiben jetz zusammen oder?
    oder war es dan doch nur der lezte kuss ?

    <3<3<3<3DU BIST DER BESTE<3<3<3<3

    ....keiner weiß es 8)

    klar bleiben die zusammen *hoff*

    nyo sonst wärs ja glaubs nish das vorläufige ende oda?

    es sei denn im zweiten teil willst du den leidesnweg beschreiben *drop*

    tus nish auch wenns dafür viel stoff gibt *an ihre ff´s denk*

    kaddü



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 09.04.2006, 22:42


    :cry: :cry: ich sitz hier, un bin kurz v0rm heulen,, -ihr müsst die letzten teile ma lesen und dazu "h0w d0 i?" v0n lee ryan hören, da ist ne heulattacke v0rpr0grammiert! :?

    das ende ist zwar ganz ganz ganz t0ll, aber s0 furchtbar traurig :cry:



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 09.04.2006, 23:44


    Soa da bin ich!

    Ich hab diese FF jetzt in einem Zug durchgelesen.
    Woah meine Fingernägel. Ich hät mir die Mühe
    des lackierens gar nicht machen brauchen, denn die sind
    jetzt total abgeknabbert -.-

    Die FF ist sowas von endgeil. Du hast nen hammer schreibstil ist ja gar nicht zu fassen! Wirklich voll derbe!

    Ich hab immer so mitgefiebert mit den beiden, hat ich echt schon lang nicht mehr bei ner ff.

    Und dann jetzt grad zum schluss wo bill meinte er
    empfindet ja rein gar nichts für sein bruder hät ich den kerl so vor die wand klatschen können -.-

    ay es ist so spannend. wirklich sehr geil!

    mein kommi is absoluter müll tut mir sorry aber es is ja auch schon spät und außerdem schau ich mir grad das oberhausen konzi an, da kann ja nur son müll enstehn -.-

    Liebe Grüße, dat Coco



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 09.04.2006, 23:56


    soooo *mit fingern knack* ... dann nehm ich mir jetzt mal die zeit eure kommentare zu kommentieren O_O *lol*


    Summerbrise hat folgendes geschrieben: klar bleiben die zusammen *hoff*

    nyo sonst wärs ja glaubs nish das vorläufige ende oda?


    jaaaa...soviel kann ich ja scjonmal sagen...oder auch nich? ich bin mir nicht sicher.... lasst euch überraschen!

    whatsername182 hat folgendes geschrieben: hey....

    was machst du nur mit mir.. ich sitze hier und weine.. ja richtig gelesen.. ich weine, ich flenne, ich plärre..... und ziehe nervös an meiner Zigarette.. die wohl hundertste an diesem Tag

    ich werde jezz keine großen Reden schwingen, mein Lieber... denn deine Story kann ich mit einem einzigen Wort beschreiben... PERFEKT.. einfach nur vollkommen.... vom Inhalt her und vorallem stilistisch.. deine Wortwahl hat mir in regelmäßigen Abständen eine derartige Gänsehaut verpasst.... hach du bist einfach nur genial

    ------> soo nun zur Hochzeit... :) das mit dem Laub is sehr genial.. hehe... wollen wir in nem großen Park heiraten oder so? der wird dann natrülich abgesperrt.. hab kein Bock dass irgendein Hund sein Geschäft vor meinen Füßen verrichtet, während ich einen Zylinder tragend (ja ich werde gerne einen Zylinder tragen, denn auch ich finde die seehr goil) langsam zu dir schreite, in meinem sexy roten Kleid, während uns ein etwas femin aussehender Junge ein Ständchen singt!!!

    hach ich stelle mir das grade vor, und versinke in Wahnvorstellungen

    trägst du Schwarz oder auch rot??.. HA ein schwarzer Anzug und ne rote Krawatte ( kinda like Billie Joe Armstorng.. got the Image?? ) das fände ich seeeeehr ansprechend...

    Aber wir müssen extrem viel Oropax bestellen, denn meine ganzen Gäste sind nicht besonders angetan von unserem Billa und dem Rest der Band..
    auf diese Weise sind alle Leute die wir mögen aber halt TH nich geschützt.. und alle Leute die wir nich mögen, die aber trotzdem zur Hochzeit gekommen sind bekommen einfach KEINE Oropax.. geiler Plan oder?
    *gerade unglaublich stolz auf sich ist*

    ach ja wie alt bistn du eigentlich *nicht Katze in Sack heiraten will*

    was hälst du davon mein Göttergatte?? freu mcih schon auf deine hoffentlich (lol) konstruktivengedanklichen Ergüsse :P

    deine Zukünftige
    Mami-TIna


    nich weinen!!! *drück* ...aber ich erinner mich, als ich die ff im fc gepostet hab, haben angeblich auch welche geweint. so sadistisch das klingen mag: es freut mich :twisted: ...aber nur, weil das eine richtige ehre für mich is :oops:
    hochzeit...joah ich werd wohl schwarz tragen - wie immer- und das ganze mit roten accessoires aufpimpen *lol*... oropax für alle?! wird eingefädelt. dann können die gleich als sponsor alles finanzieren (u.a. können die dann bill & Co. mieten)
    wie alt bin ich? hmmm... *das mal nich öffentlich machen möcht* aber es gibt leute, die das wissen ...PSSSST!


    Sunrise hat folgendes geschrieben: :das ende ist zwar ganz ganz ganz t0ll, aber s0 furchtbar traurig :cry:

    danke!!! traurig ist doch toll :wink: *find*


    Coco1990 hat folgendes geschrieben: Soa da bin ich!

    Ich hab diese FF jetzt in einem Zug durchgelesen.
    Woah meine Fingernägel. Ich hät mir die Mühe
    des lackierens gar nicht machen brauchen, denn die sind
    jetzt total abgeknabbert -.-

    Die FF ist sowas von endgeil. Du hast nen hammer schreibstil ist ja gar nicht zu fassen! Wirklich voll derbe!

    Ich hab immer so mitgefiebert mit den beiden, hat ich echt schon lang nicht mehr bei ner ff.

    Und dann jetzt grad zum schluss wo bill meinte er
    empfindet ja rein gar nichts für sein bruder hät ich den kerl so vor die wand klatschen können -.-

    ay es ist so spannend. wirklich sehr geil!

    mein kommi is absoluter müll tut mir sorry aber es is ja auch schon spät und außerdem schau ich mir grad das oberhausen konzi an, da kann ja nur son müll enstehn -.-

    Liebe Grüße, dat Coco

    ich find dein kommi gar nicht scheiße! im gegenteil! es strotztnur so von euphorie und sowas ist motivierend ... applaus für dich! *gerade ganz doll freu*
    tut mir leid wegen deinem nagellack... :-D



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 10.04.2006, 00:16


    Ach du liebe Güte...Schon vorbei??? Das war so dermaßen toll! Aber auch so traurig... :cry:

    Finde dieses offene Ende aber schön. Sie liebe sich, aber ob ihre Liebe eine Chance hat...keiner weiß es...

    Na ja...super Story!!! Großes Lob!!!

    LG



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 10.04.2006, 00:34


    TokioHotel82 hat folgendes geschrieben: Ach du liebe Güte...Schon vorbei??? Das war so dermaßen toll! Aber auch so traurig... :cry:

    Finde dieses offene Ende aber schön. Sie liebe sich, aber ob ihre Liebe eine Chance hat...keiner weiß es...

    Na ja...super Story!!! Großes Lob!!!

    LG

    oh danke...
    ich find übriegns auch, dass das ein gutes ende ist *selbstzufrieden nick*...aber ich werd ja genötigt, dass ich irgendwann mal (lol) weiterschreibe...



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Starlight - 10.04.2006, 09:40


    Was heißt hier genötigt? Du hast sowieso keine Chance.. glaub mir. Siehst ja, alle fanden es genial. Aber du könntest ja auch was Neues schreiben, obwohl so ´ne Fortsetzung anscheinend gut ankäme.... Bussi



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 10.04.2006, 15:27


    hey...

    hab mir gleich die taschentücher mitgenommen, bevor ichs gelesen hab...

    da meine bekloppte mutter so bekloppt war mich gestern vom pc zu ziehen konnt ichs erst jetzt lesen...

    trotzdem...ich fidn das ende extrem gut gelungen...

    1) sie küssen dich (hehe der schreibfehler ist grad sowas von extrem dumm, dass ich ihn einfach mal stehen lasse +muhaha+) u bill sagt tom, dass er ihn liebt

    (memo an mich selbst: ohh alexa du bist so dumm geh zum arzt!!)

    *quietsch*

    2)es ist ein offenes ende, jeder kann sich für sich selbst überlegen wie es weitergehen könnte

    3)du wirst praktisch gezwungen weiterzuschreiben :twisted:

    (wobei dich eigentlich ja keiner zwingen kann, die entscheidung liegt alleien bei dir ob du weiterschreibst...ok...ich könnte dir ja auch den weg zum glück zeigen und dich einfach so lange nerven bis du freiwiliig weiterschreibst...heee die idee is gut, muss ich mir schnell aufschreiben xD)

    sooo und zu guter letzt

    4) ich find dich einfach toll xD

    genauso wie die gesamte geschichte...könntest du mir die vllt ma im ganzen schicken, dass ich die noch mal in einem stück lesen kann...wenn nich muss ich halt stunden damit verbringen sie rüberzukopieren...aba naja was frau nicht alles macht...


    *sonnenbrille aufsetzt weil verquollene augen hat*

    lg

    alexa



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 10.04.2006, 20:46


    soOkie hat folgendes geschrieben: hey...

    na junge dame ^^

    soOkie hat folgendes geschrieben:
    hab mir gleich die taschentücher mitgenommen, bevor ichs gelesen hab...

    hast du sie benötigt :?:

    soOkie hat folgendes geschrieben:
    da meine bekloppte mutter so bekloppt war mich gestern vom pc zu ziehen konnt ichs erst jetzt lesen...
    :shock: wie kann sie es wagen ?? ^^

    soOkie hat folgendes geschrieben:
    trotzdem...ich fidn das ende extrem gut gelungen...

    oh danke :-D und deine gründe sind ja auch toll *ggg*...am besten gefällt mir der 4. :oops:

    soOkie hat folgendes geschrieben: könntest du mir die vllt ma im ganzen schicken, dass ich die noch mal in einem stück lesen kann...

    klar kein prob 8)

    soOkie hat folgendes geschrieben:
    *sonnenbrille aufsetzt weil verquollene augen hat*


    *lol* okayyyy...damit hätte sich frage nr. 1 erledigt *hehe*



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    soOkie - 10.04.2006, 21:02


    junge dame...tzzz -.-"

    was solln das hier heißen xD
    ...

    meine mutter kann von glück reden, dass ich krank bin sonst würde sie jetzt nicht mehr leben...mich einfach von der ff wegzuziehen o.ô...

    ...

    ob ich geheult hab oder nicht...kannst dir ja wohl denken...
    ...

    muhahah...jaja der 4 grund war jawohl auch der wichtigste :-D
    ...

    und wegen dem schicken...jaa jut thx schon ma

    *knuffz*

    schicksu über e-mail, icq oda mit der post xD
    kannst se au persönlich vorbeibringen xD XD

    such dir was aus xD

    ...

    es grüßt die wasserleiche



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 11.04.2006, 21:41


    soOkie hat folgendes geschrieben: junge dame...tzzz -.-"

    was solln das hier heißen xD

    öhm...äh, ich äh... :oops: "frau" *meinte* :-D
    ...


    ob ich geheult hab oder nicht...kannst dir ja wohl denken...
    ...
    naja, wenn du es schon so sagst.....nein *rofl und dabei vom stuhl fall*


    muhahah...jaja der 4 grund war jawohl auch der wichtigste :-D
    *ggg* ja, stimmt *auch find* dann kann ich ja jetzt immer schnodder schreiben und du magst es trotzdem ^^ ...(ein glück 8) )

    ...

    schicksu über e-mail, icq oda mit der post xD
    kannst se au persönlich vorbeibringen xD XD

    ....bin zu selten online für icq und post? was ist das? ...*für mail bin*



    ...



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Streifenhörnchen x3 - 12.04.2006, 16:08


    LOL

    also ich abs gelesen

    naja.... mir fehlt noch der verbotene teil ^^ ABER ich kann mir ja denken was pasiert ist ^^ *zwinka*

    also ^^ es sagen ja fast alle aber nochmal > ich hätte nie gedacht dasn typ sowas kann ^^

    da wars nochmal ^^
    und es wird für immer in unserer erinnerung bleiben


    AMEN

    oder auch nicht XDD

    naja mach weiter
    mach und froh
    wie das bärchen haribo
    das in seiner tüte
    saß und die andern bärchen aß


    also du muss uns jez aba nich essen o.o xD


    LG >katja<



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    th@punk - 20.04.2006, 00:11


    ohaa ich find die ff ja mal voll toll........hoffentlich schreibst du bald weida :wink:
    ich sitz (oda wohl eher lieg ^^) hier grad mit meinem läppi aufm bett,
    hör "ein lied" von rammstein (i-wie werd ich bei dem lied imma voll depri....obwohl dis garnich so traurig is XD)
    und hab tränen innen augen.....du schreibst echt voll toll gefühlsvoll
    *weinzz* das ende is ja sooo traurig :cry:
    wie du das alles imma so genau beschreibst is voll genial! :o


    ....hoffentlich hast du bald zeit und ideen genug
    um die FF weida zu schreibn oda ne neue anzufangn :D



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Rosenrot - 20.04.2006, 13:09


    th@punk hat folgendes geschrieben: ohaa ich find die ff ja mal voll toll........hoffentlich schreibst du bald weida :wink:
    ich sitz (oda wohl eher lieg ^^) hier grad mit meinem läppi aufm bett,
    hör "ein lied" von rammstein (i-wie werd ich bei dem lied imma voll depri....obwohl dis garnich so traurig is XD)
    und hab tränen innen augen.....du schreibst echt voll toll gefühlsvoll
    *weinzz* das ende is ja sooo traurig :cry:
    wie du das alles imma so genau beschreibst is voll genial! :o


    ....hoffentlich hast du bald zeit und ideen genug
    um die FF weida zu schreibn oda ne neue anzufangn :D

    hehe...danke! :oops:
    ja, das lied is toll! ich mag das auch total. rammstein sind übrigens sehr inspirirend für meine story...hmmm. also ich kann soviel sagen: es wird definitiv eine frotsetzung geben!
    ich hab auch schon genug ideen und kann eigentlich kaum abwarten endlich anzufangen, aber ungefähr 1 monat müsst ihr euch noch gedulden 8)



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    000iria000 - 20.04.2006, 13:42


    1 monat....noch so lang!...aber hauptsache es gibt ne fortsetzung! xD

    freu mich schon total



    Re: <<Die Liebe ist ein wildes Tier>>

    Anonymous - 30.04.2006, 01:01


    Aloha ^^

    nahaaaaaaa kennsu mich noch?!
    was für ne frage :roll:

    joa ich hab mir ma grad gedacht: ach klein coco
    nervt den armen rosenrot jetzt au mal ein bissel hier im threat ^^

    hat wohl nix besseres zu tun, wirste jetzt wohl denken.

    HA
    ...

    richtig gedacht -.-
    joa also damit das hier ja nicht als spam gilt und ich ne hübsche verwarnung bekomme
    werde ich jetzt deine ff zum millionsten male loben.

    ersma deinen geilen schreibstil.
    vorallem fehlerfreien schreibstil.
    keine logikfehler...

    hmmm joa und insgesamt ist eh hier alles perfekt.

    soa soll ich wieder was japanisches zitieren wie auf ff.de?

    JAAAAAAA *jubel* *trubel*

    nope hab kein bock ^^ -allgemeine enttäuschung-

    okay i.wie bin ich grad sehr verpeilt ich glaub ich stell mal den eistee weg der
    macht mich ganz knorke ^^

    au revoir und denke imma daran ich bin der kaugummi der unter deinem schuh klebt,
    mich wirst du nie wieder los -evil grinZ-

    bye bye :-D



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