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Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 26.03.2006, 02:03Bio-Arbeit 27.03.06
Hi Leuts!
Habt ihr schon für Bio kräftig gelehrnt?? Hat evtl. jemand ein paar zusammengefasste Informationen. Dachte, ist vieleicht für alle ganz hilfreich!
Gruß Lukas
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
raines - 26.03.2006, 03:57
nope, ich habe bis jetzt null-nichts-garnichts gemacht, dass muss morgen kommen, jetzt geh ich in die heier, denn es ist spät, um nicht zu sagen früh ...
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 26.03.2006, 14:56
Stattliche Zeit!!!! Ich habe jetzt mal ein bissle gemacht. Muss aber noch mehr!!
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
raines - 26.03.2006, 21:03digest ^^
Der genetische Code
-Die DNA setzt sich aus zwei Strängen zusammen, welche aus Nukleotiden aufgebaut werden. Dabei ist der obere Strang nur Struktur, während der untere der sog. codogene Strang ist, er wird abgelesen.
-Die Nukleotide binden an sich eine Base, diese Base ist einer der vier Basen Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin, welche den genetischen Code bilden.
-Diese vier Basen codieren immer in Triplets, einer 3er Abfolge, eine Aminosäure.
-Der genetische Code ist universell bei allen Organismen vorhanden, degeneriert ist er zudem, da er nicht klar ablesbar ist, sondern einem bestimmten Code folgt
-Auf der DNA sind einzelne Gene dadurch markiert, dass eine bestimmte Basengruppe, der sogenannte Promoter, bestimmt, ab wo abgelesen wird.
Die Transkription
-Um aus einem Genotyp ein Merkmal zu bilden muss der genetische Code ausgelesen werden. Dies beginnt an dem Promotor, hier setzt die RNA-Polymerase an, trennt den Doppelstrang auf, so dass sich die im Zellkern herumschwimmenden gegensätzlichen Nukleotide auf den codogenen Strang setzten können. Dabei wird lediglich die Base Thymin durch die ähnliche Base Uracil ersetzt. So wird die sog. messenger-RNA gebildet, welche die Information eines Genes beinhaltet.
-Bei Eukarioten wird die m-RNA jetzt zunächst aus dem Zellkern in das Zellplasma transportiert, bei Prokarioten bekinnt die Transkription schon direkt, da kein Kern vorhanden ist.
Die Translation
-Aus der messenger-RNA und ihrer Codierung wird jetzt ein Eiweiss gebildet. Für jede Ausbildung eines Phänotyps ist immer, ob direkt oder indirekt, ein Eiweiss, bzw. Peptid nötig.
-Um die m-RNA abzulesen setzt sich auf diese das Ribosom. Es führt die Peptidbildung durch.
In der großen Untereinheit bildet das Ribosom die Peptidbindung, also die Verbindung zwischen den einzelnen Aminosäuren, welche sich am oberen Ende der t-RNA befinden.
Die kleine Untereinheit des Ribosoms ist dafür verantwortlich, die t-RNA richtig auf die die Basensequenz der m-RNA zu setzen, so dass sich nachher die richtige Aminosäurensequenz bildet. Dies geschieht so, dass immer die gegensätzlichen Tripletts der t-RNA auf die der m-RNA gesetzt werden (komplementäre Basenpaarung). Die Transkription beginnt immer am Startcodon der m-RNA, so dass das richtige Peptid gebildet werden kann.
Zuletzt verbindet die große Untereinheit Aminosäuren der t-RNA per Peptidbindung zu einem Peptid. Peptide (Aminosäurensequenzen) unterscheidet man in:
*Dipeptid (2AS)
*Oli(x)peptid (2-9 AS)
*Polypeptid (ab 10 AS)
*ab 100 AS in einem Polypeptid spricht man von einem Eiweiss (Protein)
-Ist die Peptidbildung abgeschlossen (Teminationscodon) löst sich das Ribosom von m-RNA und Peptid und gibt somit das Peptid frei. Dieses kann jetzt seine richtige Form (2-3-4-Struktur) annehmen und wirken.
Das Eiweiss
Das Eiweiss kann verschiedene Aufgaben haben, beispielsweise als Struktureiweiss ohne Wirkung, oder als Biokatalysator, wo es dabei hilft, Stoffe energiesparender Umzusetzen.
Das Peptid gliedert sich in zwei Teile, dem oberen Teil, welcher bei jedem Peptid gleich ist und die Peptidbindung herstellt, und dem sog. Rest, welcher die speziellen Eigenschaften des Peptids bestimmt.
Bei dem Aufbau des Eiweisses unterscheidet man in:
-Die Primärstruktur: Die Primärstruktur ist die Abfolge der Aminosäuren, wodurch das Peptid bestimmt wird.
-Die Sekundärstruktur: Diese Aminosäurensequenz nimmt in ihrer länglichen Ausbreitung eine Form an. Diese Form kann entweder die Form einer Helix haben, man spricht von einer alpha-Struktur, oder die Aminosäurensequenz legt sich in der Länge nebeneinander, dann falltet bzw. wellt sie sich, man spricht von einer beta-Struktur
-Die Tertiärstruktur ist sozusagen die Art und Weise, wie sich die Sequenz verformt, nicht nur in der länglichen Richtung. Wie sich die Sequenz, die zuvor länglich war, biegt, wird durch die Eigenschaften des Restes bestimmt. Durch die Tertiärstruktur sind meistens wichtige Dinge bestimmt, so werden so z.B. Vertiefungen für Bindungszentren oder eingeschlossene Wirkstoffe möglich.
-Die Quartärstruktur ist eine Zusammensetzung mehrerer Tertiärstrukturen, plus evtl. einem Wirkstoff, wie z.B. dem "Häm" im Hämoglobin.
Regulierung der Enzymaktivität
Ob ein Enzym wirkt oder nicht, kann auf verschiedene Weise reguliert werden. Einerseits durch Repression und Induktion (siehe Genaktivität), andererseits durch Hemmstoffe. Hemmstoffe können dabei verschieden auf die Enzyme als Biokatalysatoren wirken.
Ein Enzym hat immer ein Bindungszentrum, welches in der Mitte ein katalytisches Zentrum hat. An dieses Bindungszentrum lagert sich jetzt normalerweise das spezifische Substrat an, um durch das Enzym umgewandelt bzw. zerlegt zu werden. Dies kann aber verhindert werden, wenn das Bindungszentrum nicht mehr passt. Dies geschieht durch die Hemmstoffe.
Hemmstoffe funktionieren dabei auf zwei verschiedene Weisen:
-kompetitiv sind sie dann, wenn sie sich an Stelle des Substrats auf das Bindungszentrum setzen. Wenn ein Hemmstoff sich also auf das Bindungszentrum setzt, kann kein Substrat mehr abgebaut werden.
-allostorisch ist ein Hemmstoff, wenn er sich an das Enzym setzt und es so verformt (die Tertiärstruktur). Dann passt das Bindungszentrum nicht mehr und das Substrat kann nicht mehr zerlegt werden.
Regulierung der "Genaktivität"
Um zu regulieren, wann überhaupt ein Enzym benötigt wird, gibt es Regelmechanismen. Nicht jedes Gen muss stetig abgelesen werden, daher muss nach einem bestimmten System das Ablesen gestartet, bzw. verhindert/beendet werden. Das hierfür aufgestellte theoretische Modell nenn man Operon-Modell. Das Operonmodell stellt folgende Teile auf, welche wirken:
-das Regulatorgen: ein Regulatorgen bildet über eine Proteinbiosynthese einen Repressor (Peptid).
-der Repressor: kann eine Proteinbiosynthese verhindern indem er sich an den Operator anlagert. Ob er dies tut liegt am Effektor
-der Effektor: Im Fall der Induktion bewirkt der Effektor durch ein Anlagern an den Repressor, dass dieser die Proteinbiosynthese verhindert, somit macht der Effektor die PBS möglich
Im Falle der Repression ermöglicht der Effektor, dass sich der Repressor an den Operator anlagert, so stoppt der Repressor die PBS.
-der Promotor: Am Promoter lagert sich die RNA-Polymerase an, um die Transkription einzuleiten, allerdings nur, wenn sie Platz hat. Denn unmittelbar hinter dem Promotor liegt der Operator.
-der Operator: ist ein Abschnitt der DNA, an welchem sich ein Repressor anlagern kann, wenn dieser die richtige Form hat. Wenn sich am
-Die Induktion
Die Induktion ist dafür da, eine Proteinbiosythese zu starten. In diesem Fall ist diese nämlich nicht möglich, da ein Repressor es verhindert. Die Geninduktion wird meist bei Abbau Prozessen benutzt, wo nicht immer jener Stoff da ist, der Abgebaut werden soll. Hierbei löst ein Vorhandensein des abzubauenden Substrats meist die PBS aus, da dieses oft den Repressor bildet.
Bsp.: Nimmt der Körper Malzzucker (Maltose) auf, muss er erst ein Enzym bilden, um diesen abzubauen. Dabei wirkt die Maltose als Effektor. Der Repressor, der normalerweise die gesamte Zeit über die PBS blockiert da er ungehindert den Operator blockieren kann, wird nun durch den Effektor daran gehindert. Der Repressor kann nicht mehr länger den Operator besetzen, so dass die RNA-Polymerase mit dem Ablesen der Strukturgene beginnen kann.
Somit wirkt der Effektor, welcher hier gleichzeitig der abzubauende Stoff ist, indizierend, er lässt die PBS zu. Ist weniger von dem Repressor vorhanden, so wird auch wieder seltener die PBS gestartet da der Effektor nicht mehr so oft den Repressor daran hinder kann, die PBS zu stoppen.
-Die Repression
Die Repression ist meist bei Aufbauprozessen zu sehen. Hier geht es darum, nicht zu viel des erwünschten Enzyms bzw. dem daraus gebildeten Stoffes zu bilden. Demnach wirkt der Endstoff als Effektor. So wird bei einer hohen Konzentration des Endstoffes die Produktion von diesem durch ihn selbst eingestellt, da er als Effektor den Repressor, anders als bei der Induktion, erst dazu bringt (durch Verformung), an den Operator "anzudocken".
Hierbei wirkt es so, dass der Repressor, der von dem Regulatorgen gebildet wird, zunächst inaktiv ist. So kann das Enzym-X gebildet werde. Wenn jetzt aber sehr viel Enzym-X gebildet wurde, hat dieses wiederum genügend Endstoffe umgesetzt. So gibt es jetzt eine hohe Sättigung der Endstoffe, es wird nicht mehr mehr davon benötigt. Da der Endstoff gleichzeitig Effektor ist, setzt er sich jetzt an den Repressor fest. So kann der zuvor inaktive Repressor aktiv werden. Er setzt sich an den Operator und verhindert so, dass die Strukturgene abgelesen werden.
Vermindert sich nach einiger Zeit wieder die Konzentration des Endstoffes/Effektors, so beginnt auch allmählich wieder die PBS, da wieder weniger Repressoren aktiv sind.
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 26.03.2006, 21:17
Bestens!!! Danke!
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 26.03.2006, 22:11
Hilft sehr!! Perfektos grandos!! :bia: :thumbsup:
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 27.03.2006, 06:24
Ich hasse es, um die Zeit etwas zu lernen!!!
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
Beiumin - 27.03.2006, 18:50Arbeit
Ich hab eben mit dem Marvin telefoniert und der meinte der hat den Gesi angerufen und der hat gesagt wir schreiben die Arbeit morgen !!
pce
Beiumin
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 27.03.2006, 19:50
Jepp, so ist es. Also an alle:
MORGEN IST BIOARBEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Auch die B Gruppe
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 28.03.2006, 14:45
Wie ist die Arbeit bei euch gelaufen??
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
LaGio - 28.03.2006, 18:46
Eigendlich ganz gut... hab zumindest was geschrieben... :D
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
annama - 28.03.2006, 19:21
jepp. gute hoffnung auf ne eins. deswegen wuerde es mich schon interessieren, warum ich damit meine zeugnisnote nicht mehr aufpolieren kann?
achso schon gecheckt. (is nur abiquali oder?)
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 28.03.2006, 20:55
annama hat folgendes geschrieben: (is nur abiquali oder?)
JEPP!!!
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 26.04.2006, 21:27
Juppi ich hab 11 Notenpunkte bekommen!!!
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
O-der-B - 27.04.2006, 15:40
2+
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
LaGio - 27.04.2006, 18:25
14 Notenpunkte
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
DIESEL - 27.04.2006, 18:56
Schwein!!!
Re: Bio-Arbeit 27.03.06
Der Jesko - 27.04.2006, 19:10
ebenso
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