Thayshanars Kammer im Sklavenquartier der Koenigin

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    Re: Thayshanars Kammer im Sklavenquartier der Koenigin

    Das Schicksal - 08.06.2008, 17:58

    Thayshanars Kammer im Sklavenquartier der Koenigin
    Er hatte die gesamte Nacht und den halben Sonnentag davor draußen am Sklavenbaum verbracht. Dabei handelte es sich um einen Pfahl, an den man gebunden, verhauen und dann solange stehen gelassen wurde, wie es der Koenigin gefiel.
    Thay jammerte nicht und tat sich auch nicht selber leid. Er hatte gewusst, was er riskierte, als er gemeint hatte sich sträuben zu müssen. Wahrscheinlich würde die Koenigin ihn bald rufen lassen und erneut bitten bei ihm zu bleiben. Er sollte sich schon einmal ein schnittige Antwort überlegen.

    In seiner Kammer war nichts außer einem Bett, einem Schrank und einem kleinen Altar, auf dem eine Rosenqurzrose lag, vor der er nun kurz betete. Danach versuchte er sich zu säubern so gut es ging und rieb seine Haut mit Sandelholzoel ein. Er war ein wenig eitel, wie alle Rahjapriester, und kümmerte sich daher um sein Aussehen. Meistens bekam er die Utensilien, wenn er sich besonders nett verhalten hatte der Monarchin gegenüber. Allerdings hatte sie, aus unerfindlichen Gründen, noch nie seine Rahjakünste in Anspruch genommen.

    Thay streifte sich eine rote Hose aus weitem, fliegenden Stoff über, gemeinsam mit dem kurzen Rock aus demselben Material. Obendrüber wählte er die dazugehoerige schwarze, enge Tunika, die seine schlanken Hüften betonte und rote weite Ärmel besaß, die mit dem Stoff der Hose identisch waren. Bevor er sie überzog aber entschied er sich anders und legte sich stattdessen auf das Bett, spürte einen sanften Luftzug durch die vergitterte Balkontür über seinen Rücken streifen und hoffte, dass die geschundene Haut ein wenig verkrustete, damit er sich seine Kleidung nicht schmutzig machte.
    So begrüßte Thayshanar den herannhenden Mittag in aller Stille...



    Re: Thayshanars Kammer im Sklavenquartier der Koenigin

    Das Schicksal - 09.06.2008, 10:44


    Es dauerte eine Weile, bis an seine Tür geklopft wurde und Thay seufzte leise, bevor er leise "Herein" sagte und Ganesha trat ein. Sie war ein wunderschoenes Mädchen von vielleicht sechzehn Jahren und wahrlich von der Goetting gesegnet. Ein bisschen scheu sah sie sich um, obwohl sie schon häufiger hier gewesen war und sich von ihm hatte Geschichten erzählen lassen. Außerdem hatte sie ein Talent für Rote und Weiße Kamele und so konnte man hin und wieder einen Abend mit Brettspielen füllen.

    "Die Koenigin wartet auf dich." sagte sie in ihrer Funktion als Laufmädchen für die Monarchin. "Du solltest dich beeilen."
    Thay nickte und erhob sich mit eleganten Bewegungen, bevor er sich eine weite Tunikajacke mit Wickelung umschlang und auf das feine schwarze Oberteil verzichtete.
    "Dann wollen wir mal..." murmelte er und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu den Gemächern der Koenigin.

    tbc: Gänge



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