(Kurz)Geschichten

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    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 23.07.2008, 23:33

    (Kurz)Geschichten
    Ich hab letztens eine Kurzgeschichte geschrieben und wollte mal einige Meinungen dazu hören. Kritik und Verbesserungsvorschläge unbedingt erwünscht^^
    Vielleicht fällt auch noch jemandem ein besserer Titel ein, weil der nicht wirklich den Inhalt der Geschichte wiedergibt...

    Feennacht

    WICHTIG:
    Laut keltischer Mythologie springen Schwarze Feen den Menschen im Schlaf auf dem Brustkorb herum. Dadurch entsteht ein beklemmendes Gefühl, dass zu Alpträumen führt.
    Dass die Feen sich von Tränen ernähren, entstammt meiner Fantasie.

    *************************************************************

    Als ich aufwachte, roch ich vertraute Luft. Nachtluft. Ich schlug die Augen auf; ein paar letzte Sonnenstrahlen kämpften noch ihren täglichen, aussichtslosen Kampf mit der Dunkelheit der Nacht, aber es würde nicht mehr lange dauern, dann würden auch sie besiegt sein.
    Aber in meinem Versteck war es völlig dunkel; kein für mich tödliches Sonnenlicht konnte eindringen, dafür hatte ich gesorgt. Vor vielen Jahren hatte ich dieses verlassende Schwalbennest, das unter dem Dach eines einsam gelegenen Bauernhofs klebte, zu meinem Heim auserkoren. Es war das perfekte Heim für eine Schwarze Fee wie mich: Lichtundurchlässig (das Eingangsloch hatte ich mit einem Blatt verhängt), idyllisch, still und einsam und in dem alten Bauernhof lebten sehr abergläubische Menschen. Abergläubische Menschen hatten den Vorteil, dass sie schneller Alpträume bekamen und das hieß für mich, dass ich mit weniger Arbeit schneller an mein Ziel kommen konnte: die köstlichen, salzigen Tränen. Und heute nach würde ich wieder von ihnen kosten können. Es war schon vier Nächte her seit ich das letzte Mal gespeist hatte.
    Ich setzte mich auf, strich mein langes, dunkles Kleid glatt, das von meinem Tagesschlaf etwas zerknittert war. Dann lugte ich vorsichtig aus meinem Versteck heraus. Mir bot ich dasselbe Bild wie immer: Die weiten Auen, der angrenzende Wald und der Himmel, blutrot in seiner Farbe.
    Es war immer noch zu hell für mich, auch wenn die Menschen im Haus schon das Licht anmachen mussten. Aber in meinen Augen, die nichts als völlige Dunkelheit gewöhnt waren, brannte das verhasste Licht der Sonne furchtbar, auch wenn es so abgeschwächt war wie in diesem Moment.
    Ich konnte ein angeekeltes, leises Fauchen nicht unterdrücken und ließ das Blatt wieder vor den Eingang fallen (es war oben mit ein paar Dornen angebracht, sodass es herunterhing wie ein Vorhang). Dann setze ich mich auf meinen Schlafplatz, der mit Moos ausgepolstert war und begann damit mir die Zeit bis zum totalen Sonnenuntergang zu vertreiben, indem ich mir die Flügel putzte. Ich war sehr stolz auf die dunkelblauen, von feinen schwarzen Linien durchzogenen, schimmernden Schmetterlingsflügel auf meinem Rücken. Jeden Abend putze ich sie und ließ es mir nicht nehmen sie so zu halten, dass sie jedem sofort ins Auge fallen mussten. Ein bösartiges und gleichzeitig spitzbübisches Grinsen schlich sich auf mein Gesicht; ein Grinsen, wie nur Feen es vermögen. Ja, an Eitelkeit und Stolz fehlte es mir nicht.
    Als ich mit meiner Arbeit zufrieden war, war es draußen auch vollends dunkel geworden. Ich begann mit meinen wunderschönen Flügeln zu schlagen und flog aus meinem Versteck. Die Nachtluft war angenehm kühl, so wie ich es liebte.
    Bis ich mir vollkommen sicher war, dass die Menschen tief schliefen, flog ich um das alte Haus herum, und verteilte dabei den Staub, der auf den Flügeln haftete, sich beim Fliegen aber löste. Er legte sich auf den Boden, auf Gräser, Büsche und Blumen; über alles über das ich flog. Menschen nahmen den Staub nicht war, aber den anderen Feen zeigte er, dass dies hier mein Reich war. Im Gegensatz zu unseren Feenschwestern vom Tage, waren wir Schwarze Feen nicht sehr gesellig. Gesellschaft war uns fast so verhasst wie Licht. Seit ich vor fast drei Jahrzehnten aus meinem Kokon geschlüpft war, bin ich alleine gewesen, aber das machte mir nichts aus, eher im Gegenteil: Ich liebte die Einsamkeit!
    Im Haus war es nun schon seit geraumer Zeit still; so langsam begab ich mich auf die Suche nach einem offenen Fenster oder kleinen Spalten, die mich ins Haus lassen würden.
    Ich hatte Glück; ein Fenster im oberen Stockwerk stand offen. Ich passte locker durch den schmalen Spalt, denn ich war selbst für Feen außergewöhnlich klein und zierlich. Der Raum in dem ich mich jetzt befand, war das Schlafzimmer des Ehepaares, das hier lebte. Aber ich hatte heute Appetit auf junge Tränen, auf Tränen von Kindern. Also flog ich durch die angelehnte Tür in den Flur und von dort aus in Richtung Kinderzimmer. Ich kannte dieses Haus hier schon sehr lange und wusste genau welcher Raum sich wo befand. An der Tür zum Kinderzimmer angekommen, musste ich leider feststellen, dass sie verschlossen war. Um hineinzukommen müsste ich den einzigen Weg nehmen den es gab; ich müsste mich durchs Schlüsselloch quetschen. Das allerdings hieß, dass ich mir womöglich meine schönen Flügel ruinierte und so überlegte ich hin und her, ob es sich wirklich lohnte oder ob ich nicht doch die Tränen der Erwachsenen trinken sollte. Ich rang ziemlich mit mir, konnte aber schließlich der Verlockung der schmackhaften Kindertränen nicht widerstehen.
    So flog ich zum Schlüsselloch hoch und stellte erleichtert fest, dass es erstaunlich groß war. Also presste ich die Arme an den Körper und kletterte durch – dabei achtete ich penibel darauf, dass meine wunderbaren Flügel nirgendwo anstießen.
    Als ich im Zimmer war, konnte ich ein Stöhnen nicht unterdrücken. Das Fenster stand sperrangelweit offen. Ich war auf der Suche nach einem Fenster nur zu faul gewesen um erneut um das Haus herumzufliegen.
    Aber mein Ärger hielt nicht lange an. Der kleine Junge schlief seelenruhig in seinem Bett. Noch… Und wieder schlich sich ein fieses, spitzbübisches Feengrinsen auf mein Gesicht, während ich auf ihn zu flog und mich auf seinen Brustkorb setzte. Dann betrachtete ich das schlafende Kindergesicht. Er war höchstens zehn; Kinder in diesem Alter waren die besten Opfer, weil sie so schnell Alpträume bekamen, aber ich hatte noch nie ein Kind gesehen, dass so schnell zu weinen begann wie dieser Junge. Aber das war mir nur Recht.
    Mittlerweile hatte ich richtigen Hunger und fing auch sogleich damit an, auf seinem Brustkorb auf und ab zu springen. Das machte so viel Spaß. Ich begann zu kichern und schließlich lauthals zu lachen – Angst, dass mich jemand hören könnte, hatte ich nicht. Für Menschenohren waren unsere Stimmen viel zu leise und zu hoch.
    Bald darauf hörte ich schon ein leises Wimmern. Ich drehte mich während ich sprang so, dass ich in sein Gesicht sehen konnte. Tatsächlich war das Gesicht verzerrt, so wie es immer aussah, bevor er zu weinen anfing. Über diesen Ausdruck konnte ich aber nur lachen.
    Es dauerte wirklich nicht mehr lange bis die erste Träne die Augenwinkel verließ. Zur Sicherheit hüpfte ich aber noch ein bisschen herum; zwar reichte mir gewöhnlich eine Träne, aber sie liefen so schnell ins Kissen, dass ich von mehreren naschen musste.
    Schon wieder eine Träne.
    Und noch eine.
    Ich roch das salzige Wasser und spürte den Hunger. Dann hielt ich es nicht mehr aus und sprang mit einem großen Satz auf das Gesicht, kniete mich hin und begann eine Träne auf zu schlecken. Sie war köstlich; salzig und doch frisch. Aber leider fand sie viel zu schnell ihren Weg über die Wangen ins Kissen. So musste ich mit der zweiten vorlieb nehmen. Auch die schmeckte gut, aber die ersten Tränen waren immer die köstlichsten.
    Als ich auch diese zur Hälfte aufgeschleckt hatte, war ich satt. Eine Träne war auch genug für ein Wesen, das gemütlich auf einer Kirsche sitzen konnte.
    Plötzlich fing der Junge an zu schreien. Ich hatte damit nicht gerechnet und die laute Stimme tat schrecklich weh in meinem sensiblen Gehör. Aber meine Erstarrung gewährte nur wenige Sekunden, dann hatte ich mich hinter einem großen, verstaubten Teddybären versteckt, denn ich hörte dass, was ich vermutet hatte.
    Die Eltern stürmten ins Zimmer herein, alarmiert durch den Schrei ihres Kindes. Erleichtert stellten sie fest, dass ihr Kind nur schlecht geschlafen hatte und versuchten es zu beruhigen.
    Ich allerdings konnte mich in meinem Versteck kaum vor Lachen auf den Beinen halten über den Schabernack, den ich heute wieder veranstaltet hatte.
    Nach einigen Minuten gingen die Eltern wieder in ihr Zimmer und ich nutzte die Gelegenheit aus dem offenen Fenster zu fliegen, denn die Sonne würde bald wieder aufgehen.
    In meinem Versteck angekommen, musste ich noch einmal über mein heute veranstaltetes Unheil kichern. Denn auch wenn mein Leben bisweilen etwas eintönig war, so liebte ich es doch.



    Re: (Kurz)Geschichten

    Xoi - 24.07.2008, 09:52


    Wow!
    Das ist echt gut....
    ich habe mir Feen zwar immer ein bisschen größer vorgestellt, aber das ist ja die entscheidung des Autors! Also geällt mir echt super und auch, wie genau du alles beschreibst, also die Flügel oder wie das Blatt angebracht ist finde ich richtig gut!

    Bin echt gespannt, wie es weiter geht!!



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 24.07.2008, 11:04


    Ich meinte, dass die Fee eine Kirsche als Stuhl benutzen kann... Also dass die Beine runterhängen. Ich glaub das änder ich aber auch noch mal weil ich hatte mir die auch ein weing größer vorgestellt, so etwa 5 cm xD

    also diese Kurzgeschichte ist abgeschlossen, aber ich bin schon an einer neuen dran^^
    hmm... aber vielleicht schreib ich ja noch an der weiter... mal sehen

    fällt jemandem ein besserer/passenderer Titel ein??



    Re: (Kurz)Geschichten

    Xoi - 24.07.2008, 17:28


    Hmm aber wenn du die größer machst, geht das mit dem Schlüsselloch nciht mehr...also lass sie einfach so^^

    Wegen dem anderen Namen.... hmm... höchstens Feenträume aber auch nichts wirklcih gutes.



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 25.07.2008, 01:30


    hmmm... hast Recht ich lass die so^^
    und den Titel vorläufig auch. Vielleicht hab ich ja irgendwann nen Geistesblitz xD

    vielleicht kommt heute Nacht noch ne neue Geschichte
    Wenn nicht auf jedem Fall morgen Nacht^^ (Nachts bin ich am kreativsten)



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 25.07.2008, 02:41


    sooo, ich habs doch noch geschafft die Kurzgeschichte heute fertig zu kriegen^^
    Sie ist allerdings ein wenig... naja.. sadistisch geworden xD ich war gerade ziemlich sauer auf jemanden und da musste ich das einfach an meinen Charakteren auslassen :lol:


    Rache

    Ich saß in meiner kleinen Hütte und studierte in meinen Büchern. Es war bereits späte Nacht und der sichelförmige Mond stand hoch am Firmament. Immer wieder blickte ich von den Texten auf und schaute aus dem Fenster in den herbstlichen Nachthimmel. Wolkenfetzen bedeckten ihn wie Nebel, so dass man die Sterne nur erahnen konnte, aber das helle Licht des Mondes setzte sich durch und leuchtete durch den Schleier der Wolken hindurch. Es sah geradezu gespenstisch aus; so wie ich es liebte. Im Allgemeinen liebte ich den Mond viel mehr als die Sonne, so wie ich die Nacht dem Tag vorzog. Und heute erhellte der Mondschein, der es durch das Fenster in meine Hütte schaffte, den Raum mehr als die vielen Kerzen, die ich zum Lesen aufgestellt hatte. Manchmal glaubte ich, dass Arainrhod, die keltische Mondgöttin, ihn nur für mich scheinen ließ, als Trost in schweren Zieten wie diesen.
    Nachdem ich einige Zeit lang gedankenverloren aus dem Fenster geschaut hatte und den Nachthimmel betrachtet hatte, wandte ich mich seufzend wieder meinen Büchern zu. Ich hatte eine Seite mit verschiedenen Giften aufgeschlagen; wie sie wirkten, wo die entsprechenden Kräuter zu finden waren und schließlich wie man sie herstellte. Eigentlich war ich immer eine friedliche Hexe gewesen und ich hatte diese Kapitel in meinen Büchern auch noch nie aufgeschlagen, aber ich wollte Rache.
    Rache an dem Mann, der mich aus der Stadt gejagt hatte, weil er es nicht ertragen konnte, dass ich andere Menschen heilte. Rache an dem Mann, der einst sagte, dass er mich liebte.
    Ich hatte ihn geliebt, keine Frage, aber er ertrug es nicht, dass ich mit dem Wissen über Kräuter und Magie, das meine Mutter mir vermacht hatte, anderen Menschen, darunter auch männlichen, half. Die Eifersucht hatte ihn zerfressen und so hatte er mich beim Stadtrat als Hexe verraten.
    Von da an hatte ich ihn gehasst. Gehasst wegen dem was er mir damit angetan hatte. Wäre ich nicht aus der Stadt geflüchtet, hätte mich dasselbe Schicksal ereilt wie das meiner Mutter: Der Tod auf dem Scheiterhaufen. Dem bin ich nur entgangen, da eine Freundin, die das Leben ihres Kindes meinen Heilkräften verdankte, mich gewarnt hatte. Sie war es auch gewesen, die mir den Standort dieser versteckten Hütte hier verraten hatte. So hatte ich Geld, einige Kleider und Umhänge und meine wichtigsten Utensilien - darunter viele Bücher, Talismane und Amulette, Pergamentpapier, Federkiele und verschiedene Kerzen – auf ein Pferd geladen und war in tiefster Nacht aus der Stadt geflüchtet.
    Eigentlich hätte ich ihn auch mit einem einfachen Zauber töten können, aber ich wollte dass er leidet und das konnte ich nur mit einem Gift erreichen. So blätterte ich um ein Passendes zu finden.
    Nach einiger Zeit hatte ich eins gefunden, das meinen Ansprüchen entsprach, es tötete schnell, aber schmerzhaft und man konnte später keine Anzeichen einer Vergiftung feststellen. Das letzte was ich jetzt gebrauchen konnte war, dass die Menschen aus der Stadt nach mir suchten. Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass sie mich hier im Wald hinter den Mooren nicht finden würden, aber ich würde mich nicht mehr sicher fühlen können, und das wo ich mich hier gerade eingelebt hatte.
    Die wenigen benötigten Kräuter waren leicht zu beschaffen, also prägte ich sie mir ein, zog mir einen Umhang über und nahm einen Korb mit. Dann verließ ich meine Hütte und trat vor die Tür. Eisige Luft schlug mir entgegen, legte sich auf meine Haut und ich bekam eine Gänsehaut. Bevor ich die Kapuze aufsetzte schaute ich noch einmal in den Himmel, zum Mond. Die Wolken hatten es immer noch nicht geschafft ihn zu verdecken und dafür war ich dankbar. Zwar hatte ich keine angst im Dunkeln, aber ohne den Schein des Mondes würde ich mich schnell verlaufen haben und die Kräuter nicht von gewöhnlichen Gewächsen unterscheiden können.
    Die Kräuter im Wald hatte ich schnell gefunden; es bleiben noch die, die nur im Moor zu finden waren. Aber wenn ich mich ins Moor begeben würde, müsste ich nahe an die Stadt kommen… Obwohl ich nicht erwartete, dass ich jemandem begegnen würde, hatte ich ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend. Ich versicherte mir selbst, dass niemand mich sehen würde, denn es war tiefste Nacht und die Menschen in der Stadt scheuten die Nacht, so wie ich den Tag scheute. Doch das mulmige Gefühl wurde ich nicht ganz los.
    Es war wunderschön durch den nächtlichen Wald zu gehen; es gab mir ein Gefühl von Unbeschwertheit und Freiheit. Der Wald war ein magischer Ort. Für andere musste er still und verschlafen wirken, aber für die die genau hinhorchten, war er voller Leben, gerade um diese Zeit. Zwar war kein Vogelgezwitscher zu hören, aber dafür unzählige andere Geräusche. In den Ästen sprangen Eichhörnchen, immer wieder konnte man die Rufe von Eule und Kauz hören, links von mir raschelte etwas Kleines im bunten Herbstlaub – wahrscheinlich eine Maus auf der Suche nach Nahrung – und nicht allzu weit entfernt heulte ein Wolf. Vor den Waldbewohnern brauchte ich keine Angst zu haben. Selbst die vielen Wölfe und Bären die es hier in den fast endlosen Wäldern gab, erkannten mich als magisches Wesen und somit als Teil des Waldes. Sie würden mir nichts tun.
    Auch im Moor waren die Kräuter schnell zu finden. Mit geschultem Blick wich ich dem gefährlichen Morast aus und setzte meine Füße nur auf Stellen an denen ich nicht einsinken konnte. Hier war es schwieriger die richtigen Kräuter zu finden, da das Moor viele und fast gleich aussehende Gewächse beheimatete und zeitweise war auch der Mond hinter einer dicken undurchlässigen Wolke verschwunden, so dass ich erst eine Weile warten musste, bis ich weiter suchen konnte.
    Aber letztendlich hatte ich alles beisammen was ich benötigte und machte mich auf dem Heimweg.
    Nachdem ich die Kerzen wieder angezündet hatte, machte ich mich gleich an die Herstellung des Giftes. Da es ein flüssiges Gift werden sollte, brauchte ich die Kräuter nicht zu trocknen, so wie man es für die meisten Arzneien machen musste. So zermalmte ich sie im Mörser, bis nur noch ein grüner Brei übrig geblieben war, den ich in ein Sieb gab. Der flüssige Anteil tropfte in einen Topf und ich ließ es ein paar Minuten kochen. Das nun fertige Gift füllte ich in ein fingergroßes, schmales Fläschchen. Es war nicht sehr viel, gerade mal einen Fingerhut voll, aber es war ein sehr starkes Gift und die Menge würde reichen um seinen Zweck zu erfüllen.
    Völlig erschöpft legte ich mich schlafen, damit ich morgen Nacht meine Rache bekam.
    Der nächste Abend kam und ich bereite mich sorgsam auf mein Vorhaben vor. Ich zog mir einen Umhang an, dessen Kapuze das ganze Gesicht im Schatten hielt, denn ich musste mich in die Stadt schleichen. Auch dafür traf ich meine Vorbereitungen. Zum Glück hatte ich meine Schatulle mit den Pentagrammamuletten mitgenommen. Eins davon nahm ich jetzt – das für die Verwandlung – und befestigte es an einer feingliedrigen silbernen Kette, die ich mir um den Hals legte. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich; die magische Formel kannte ich mittlerweile auswendig, so oft hatte ich sie schon gesprochen.
    Dann merkte ich wie mein gesamter Körper heiß wurde und ein schmerzhaftes Ziehen machte sich überall bemerkbar. Ich keuchte vor Schmerz auf; zwar war mir die Verwandlung bekannt, aber es tat immer aufs Neue höllisch weh. Mein gesamter Körper verformte sich, wurde kleiner. Als die schwarzen, leicht bläulich schimmernden Federn aus der Haut traten, fühlte es sich an, als würden tausende heiße Nadeln in meiner Haut stecken. Dann war die Verwandlung vollstreckt und statt einer Hexe saß nun ein stattlicher Rabe mit einer Pentagrammkette um den Hals in der Hütte.
    In meiner neuen Gestalt krallte ich mich erst einmal an einer Stuhllehne fest, um mich ein paar Minuten auszuruhen; die Verwandlung erschöpfte mich immer wieder und außerdem musste ich mich erst an diesen neuen Körper gewöhnen, obwohl er so vertraut war.
    Dann bewegte ich die schwarzen Flügel, schnappte mir mit dem Krallen das Fläschchen mit dem Gift und flog aus dem offenen Fenster in Richtung Stadt. Heute würde ich endlich meine Rache bekommen.
    Der Weg zur Stadt war zwar weit, aber es ging schneller zu fliegen, als zu laufen und so flog ich schon bald über die Stadtmauern und steuerte auf die Taverne zu. Ich kannte die Gewohnheiten meines ehemaligen Geliebten noch; jeden Montag traf er sich dort mit einigen Männern und betrank sich bis er spät nachts nach Hause torkelte. Da wollte ich zuschlagen.
    Im Schatten einer schmalen, dunklen Gasse in der Nähe der Taverne verwandelte ich mich zurück in meine menschliche Gestalt. Die Rückverwandlung war nicht halb so schmerzhaft wie die vorherige und so konnte ich mich still verhalten, musste nicht vor Schmerz aufschreien. Dann kaufte ich einem halbbetrunkenem Mann der gerade aus der Taverne kam eine halbvolle Flasche Rum ab und füllte den gesamten Inhalt des Giftfläschchens hinein. Ich hatte alles genau geplant. Jetzt musste ich nur noch warten.
    Eine gefühlte Ewigkeit später kam ER aus dem Haus. Ich versteckte mich tiefer in dem Schatten und beobachtete wie er sichtlich angetrunken nach Hause torkelte. Unbemerkt folgte ich der schwankenden Person. Als er von den dunklen Schatten einer abgelegenen Gasse verschluckt wurde, ergriff ich meine Chance. Jetzt war der Moment meiner Rache.
    „Hey!“, rief ich und rannte auf ihn zu, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Er drehte sich umständlich um und musterte mich, schien mich aber nicht zu erkennen. Er machte den Mund auf um etwas zu sagen, aber ich drückte ihm die vergiftete Rumflasche in die Hand und sagte: „Die hier habt Ihr vergessen. Der Wirt bat mich, sie Euch zu bringen.“
    „Dange!“ Er lallte ziemlich und riss mir die Flasche grob aus der Hand. Entzückt sah ich zu wie er sie mit großen Zügen leerte; das Gift schien er nicht zu schmecken. Dann sah er mich mit einem merkwürdigen Blick wieder an. „Was stehs’ denn hier noch rum?“
    Ich kicherte ein eiskaltes Lachen, dann nahm ich meine Kapuze ab. Er machte große Augen, aber bevor er irgendetwas tun konnte, krümmte er sich plötzlich und schrie auf. Das Gift hatte angeschlagen.
    Das letzte was mein ehemaliger Geliebter in seinem Leben sah, war mein kaltes Lächeln und das letzte was er hörte, war mein schallendes Gelächter.



    Re: (Kurz)Geschichten

    Nachtjägerin - 25.07.2008, 12:37


    SUSANNA ! iCH LiEBE DEiNE KURZGESCHiCHTEN.

    aaach. ich liebe es deine Testleserin zu sein.
    BUHJA. und ich will deine Fee adoptieren. die ähnelt mir. klein und gemein :D:D:D:D:D:D:D DEiNE CHARAS SiND SO TOLLiG!



    Re: (Kurz)Geschichten

    Xoi - 25.07.2008, 13:32


    Ohhh wie Cooool!!
    DSes ist voll toll! Du schreibst echt haaaammer gut!!
    Mal ne Frage, fällt dir das in der ich-Perspektive schreiben eigentlich schwerer als in ner normalen??



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 25.07.2008, 13:45


    @Xoi: Ich hab mal ne Weile in der neutralen Perspektive geschreiben, aber ich hab festgestellt, dass ich in der ich-Perspektive besser die Gefühle, Gedanken und Handlungsgründe der Personen beschreiben kann^^ eigentlich fällt mir das leichter als in der normalen

    @Nachtjägerin: Tja die kannst du gerne haben wenns dich glücklich macht :D



    Re: (Kurz)Geschichten

    tupis - 25.07.2008, 14:18


    so ichhatte endlich auch zeit die geschicthen zu lesen, ich muss sagen du schreibst richtig gut und die beschreibungen sind gut geworden, echt toll mahc weiter sooo!!!



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 25.07.2008, 19:00


    Danke für die lieben Kommis^^

    Ich hab schon wieder eine Neue Idee für ne Geschichte, aber ich hab Nachti versprochen erst das erste Kapitel von meinem "Hauptprojekt" im Moment fertig zu bekommen. Wahrscheinlich stell ich die Story hier auch online, aber dann immer Kapitel-weise weil das ein Roman werden soll... Is das okay wenn ich für die nen neuen Thread eröffne??

    Also zurück zum Thema: Wenn ich das erste Kapi fertig hab, fang ich mit der neuen Kurzgeschichte an (es geht um einen Werwolf, so viel will ich verraten^^) Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange.
    Mit der neuen Geschichte ist wahrscheinlich morgen oder übermorgen Nacht zu rechnen^^



    Re: (Kurz)Geschichten

    tupis - 25.07.2008, 22:32


    ich freu mich shcon rießig auf die neue geshcichte.
    und ehm ich denke es ist besser wenn du nen neuen theard machst sonst fehlt der überblick wenn du dann noch mehr geshcichten schreibst, aber ich bin ja net mod und auch net admin also wart mal was einer von denen sagt!!



    Re: (Kurz)Geschichten

    Xoi - 26.07.2008, 14:43


    Klar kannst du einen neuen aufmachen!
    Ich geb Tup da recht, ist übersichtlicher!!
    Ich bin schon gespannt auf die Geschichte, aber bei dir wird es bestimmt gut!!



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 26.07.2008, 17:43


    sooo wie versprochen werd ich jetzt mit der neuen Kurzgeschichte anfangen^^
    Erst muss ich dafür im Netz was recherchieren, aber dann setz ich mich ran^^
    Wenn ich heute durchschreibe, ist die vielleicht schon morgen fertig^^



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 27.07.2008, 02:53


    Ich glaube, ich bin momentan in einem totalen Schreibrausch :D Eine (zwar etwas kürzere, aber trotzdem) Geschichte innerhalb von ein paar Stunden zu schreiben... das hab ich auch noch nicht geschafft *lob erwarte :D* Und ich glaube, diese Geschichte ist die allererste, die bei mir ein Happy-End hat :D

    sooo jetzt zu der Geschichte: Ich bin stellenweise nicht so ganz zufrieden... (hauptsächlich im oberen Teil) Wenn ihr irgendwelche Widersprüche oder etwas was unklar ist entdeckt, bitte sagen, damit ich es verbessern kann^^ Es können auch Wortwiederholungen vorkommen, aber ich wusste nicht, wie ich die Vermeiden sollte...

    Hört sich jetzt so an als wäre die Story totaler Mist, aber meine Unzufriedenheit kann auch daran liegen, dass wir keine chinesischen Chips mehr im Haus haben :D

    So aber jetzt die Story:

    Suche

    WICHTIG:
    Die Werwölfe in meiner Geschichte sind keine halbmenschlichen Bestien, die sich bei Vollmond verwandeln, sondern Menschen, die sich wann immer sie wollen in einen Wolf verwandeln können.

    *********************************************************************

    So schnell wie nur möglich trugen meine Wolfspfoten mich durch den Wald im französischen Norden. Dabei sprang ich über morsche, umgefallene Baumstümpfe und umrundete undurchdringliche Büsche, die im dichten Unterholz standen. Den stechenden Schmerz in meiner Flanke ignorierte ich so gut es eben ging.
    Seit zwei Tagen rannte ich nun schon fast ununterbrochen. Ich rannte, um mein Rudel zu finden. Vom Rudel getrennt zu sein, bedeutete für einen Werwolf den sicheren Tod. Ein einzelner Wolf kann nicht überleben. Das war eine Faustregel, die die Welpen als allererstes lernten.
    Ich war vom Rudel getrennt worden, als die Menschen uns jagten. Wir hatten ihnen nie etwas getan – im Gegenteil, wir mieden die Menschenansiedlungen wie die Pest. Selbst die Schafsherden ließen wir in Ruhe um Hetzen wie die vor zwei Tagen zu vermeiden. Trotzdem jagten uns die Menschen, weil wir anders waren. Weil sie Angst vor uns hatten. Dabei hatten wir viel mehr Grund sie zu fürchten.
    Sie waren auf Pferden und mit Pfeil und Bogen bewaffnet über uns hergefallen. Einige von uns waren sofort getötet worden, viele verletzt. Die Starken waren zum Angriff übergegangen, damit die Leitwölfin mit den Älteren und Schwachen und den Welpen fliehen konnte. Ich selber zählte zu den Starken und kämpfte. Im Allgemeinen waren wir friedlich und töteten nicht, aber wenn es um die Sicherheit des Rudels ging, benutzten wir unsere Zähne, und die waren tödlich. Zusammen schafften wir es, mehrere Reiter von ihren Pferden zu reißen und ihnen schnell und schmerzlos die Kehlen durchzubeißen.
    Es war recht einfach, den Pferden auszuweichen, denn wir waren im dichten Unterholz überlegen und die Pferde scheuten vor uns, aber den todbringenden Pfeilen fielen viele zum Opfer. Schnell wurden wir immer weniger und irgendwann befahl der Leitwolf den Rückzug.
    Gerade als ich umdrehte und den anderen folgen wollte, spürte ich einen brennenden Schmerz an meinem hinteren rechten Bein. Es riss mich von den Beinen und ich jaulte gequält auf. Dann registrierte ich, dass ich von einem Pfeil getroffen worden war. Instinktiv stellte ich mich tot, atmete flach und hoffte, dass die Menschen mich für tot hielten. Den anderen Instinkt – die Wunde lecken zu wollen – unterdrückte ich und blieb still liegen, auch wenn das gar nicht einfach war, denn am liebsten hätte ich vor Schmerz laut gewinselt und mit dem verletzten Bein gezuckt, um den Schmerz abzuschütteln.
    Ich hatte Glück – die Jäger verschwanden ohne nachzusehen, ob auch wirklich alle Wölfe tot waren. Trotzdem blieb ich so lange liegen, bis ich sicher sein konnte, dass sie weg waren. Erst dann begann ich langsam mich aufzurappeln und davon zuschleppen, das verletzte Bein mehr hinter mir herschleifend – ich wagte nicht es zu belasten. Aber ich musste hier weg; den Gestank nach Blut und Tod vertrug ich nicht, aber noch weniger vertrug ich den Anblick meiner toten Gefährten…
    Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis ich ein Versteck gefunden hatte – dichtes Buschwerk, unter dessen Blättern man von Blicken sicher war. Dort schleppte ich mich hin und brach völlig außer Atem dort zusammen. Ich ruhte mich erst einmal eine Weile aus; es war anstrengend gewesen, hier her zu humpeln.
    Dann verwandelte ich mich in meine menschliche Gestalt. Die Verwandlung war einfach; ich musste mich nur stark genug auf die Menschengestalt konzentrieren. Diese Gestalt war mir fremd, da ich wie der Rest des Rudels mein Leben größtenteils als Wolf verbrachte. Es fühlte sich so falsch an, sich so zu bewegen.
    Aber es war notwendig, denn nur mit einer Hand konnte ich den Pfeil rausziehen, der immer noch in meinem Oberschenkel steckte. Ich schrie auf, als dieser Zentimeter um Zentimeter aus dem Fleisch kam und biss auf meine andere Faust um den Schrei zu unterdrücken. Als ich den Pfeil entfernt hatte, legte ich mich erschöpft auf den kalten Boden und schlief sofort ein.
    Ich wachte mitten in der Nacht auf und merkte, dass mir schrecklich kalt war. Es hatte angefangen zu schneien, nicht unüblich mitten im Winter, und nur mit nackter menschlicher Haut fror ich erbärmlich. So verwandelte ich mich zurück in den Wolf, der ich nun mal war. Natürlich konnte ich als Gestaltenwandler auch als Mensch leben, aber ich zog das Leben als Wolf vor – so wie viele meiner Art. Der Wolf war ein Wesen, dessen Lebensweise so viel einfacher war als die menschliche und doch so viel komplexer.
    Wieder als Wolf besaß ich meine Verletzung genauer. Mein schönes schneeweißes Fell war rund um die Wunde blutverschmiert, aber sie hatte aufgehört zu bluten und dafür war ich dankbar. Doch die Wunde war gefährlich; der Pfeil war tief ins Gewebe gedrungen. Ich war jetzt auf die Pflege des Rudels angewiesen.
    Und da traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag ins Gesicht: ich hatte mein Rudel verloren! Sofort bekam ich Panik! Wenn ich schon den Überfall überlebt hatte, dann würde ich jetzt sterben, weil ich ohne Rudel war. Ein einzelner Wolf war hilflos; er konnte noch nicht einmal alleine jagen. Ich war verloren!
    Nein! Ich würde jetzt nicht aufgeben, sondern mich auf die Suche nach ihnen machen! Die ungefähre Richtung in der sie sein mussten wusste ich – tiefer im Wald, in dem Teil, den kein Mensch bei diesem Schneegestöber betreten würde.
    Mühsam rappelte ich mich auf und belastete das Bein ein wenig. Gut, ich würde damit rennen können, auch wenn nicht schnell.
    Ich wusste, dass es sinnlos war, trotzdem legte ich den Kopf in den Nacken und heulte – ich rief nach meinem Rudel. Obwohl ich es erwartet hatte, war ich überkam mich erneut das Gefühl der Einsamkeit, als ich nach langem Warten keine Antwort bekam.
    Den Wald kannte ich sehr gut und so wusste ich, wo ich mich befand und in welche Richtung ich laufen musste.
    Und dann rannte ich; rannte und sprang und lief ohne Pause. Stunde um Stunde. Immer wieder blieb ich für einen kurzen Moment stehen um einen langen Klagelaut auszustoßen, auf den mein Rudel antworten würde, würden sie ihn hören.
    Normalerweise liebte ich es zu laufen, aber jedes Mal wenn ich eine Pfote hob um den nächsten Schritt zu machen, überkam mich eine neue Welle der panischen Angst, die das Alleinsein auslöste. Sie trieb mich immer weiter und weiter, obwohl ich mittlerweile so erschöpft war, dass ich jeden Moment zusammenbrechen konnte. Aber die Verzweiflung gab mir unentdeckte Kräfte, die in mir schlummerten. Ich wusste, in jeder Minute in der ich so schrecklich allein war, wurde meine Chance zu Überleben immer geringer.
    Als es zum dritten Tag nach dem schrecklichen Massaker durch die Menschen dämmerte – ich war die ganze Nacht durchgerannt –, wollte mein Körper aufgeben, doch mein Überlebenswille zwang mich immer weiter. Wenn ich jetzt nicht bald auf mein Rudel stoßen würde, würde ich sterben. Dann war alles aussichtslos.
    Erneut heulte ich, selbst in meinen Ohren klang es verloren und furchtbar gequält. Nachdem ich einige Zeit wieder nichts gehört hatte, wollte ich schon aufgeben, aber dann hallte von weiter weg ein vertrauter Ruf durch den Wald. Es war die Leitwölfin. Ich bekam neue Hoffnung und antwortete, während ich in die Richtung lief, aus der der Ruf gekommen war. Schon wieder ein Heulen, dieses Mal von einem anderen Wolf, aber es klang deutlich näher. Mit letzter Kraft trugen meine Beine mich immer näher an die mittlerweile vielen Rufe.
    Und dann sah ich mein Rudel, meine Familie, wie sie auf mich zuliefen. Ich war gerettet!

    Ich hoffe ich hab das alles gut rübergebracht^^
    please comment^^



    Re: (Kurz)Geschichten

    Lowen - 27.07.2008, 09:06


    Ganz gut geschrieben und an Grammatik fehlts dir nicht... Aber ich kann mich nicht so ganz mit den Inhalt anfreunden. Vielleicht liegts auch daran, dass der Werwolf die Geschichte in seiner Perspektive berichtet... Hättest in der Gegenwart geschrieben wärs interessanter gewesen. Hm aber im großen und ganzen ganz gut gemacht.

    Weiter so.



    Re: (Kurz)Geschichten

    Xoi - 31.07.2008, 23:17


    Also ich hab des jetzt auch endlich Mal gelesen!
    Ich finde es vom Schreibstil her total super!! Echt toll, aber ich finde die beiden anderen Geschichten schöner. Einfach vom Inhalt her...
    Ich finde das klingt nach einem richtigen Auftakt, für eine lange Geschichte...und deshalb finde ich es als kurzgeschichte nicht soo gut.
    Aber natürlich auch total gut!



    Re: (Kurz)Geschichten

    AngelSoul - 03.08.2008, 23:58


    Hey
    es kann jetzt etwas dauern bis ich hier was neues poste...
    Ich hab im Moment das schlimmste kreaTIEF das ich je erlebt hab... *total verzweifelt sei*
    Das ist total ärgerlich! Ich hab so viele Ideen im Kopf, stell mich aber zu blöd an, die vernünftig aufzuschreiben... *tobsuchtanfall* kennt jemand Möglichkeiten ne Schreibblockade loszuwerden?? Möglichst bevor ich in Verzweiflung versinke... *rumjammer*

    @Lowen: Ich glaube, die schreib ich nochmal neu weil je öfter ich die lese, desto mieser finde ich die... Vielleicht dann auch in der Gegenwart
    @Xoi: Momentan schreib ich ja an einer längeren Geschichte und hab auch noch ne Idee für ne andere... da könnt ich die einfach nicht mehr unterbringen. Außerdem wüsst ich nicht womit ich die ganzen Seiten füllen könnt :D

    Aber danke für die Rewievs^^



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