Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...

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    Re: Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...

    Lycander - 18.05.2008, 09:51

    Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...
    ... lag noch ein rothaariger Elf im Bett, der es gewöhnt war, sowieso lange zu schlafen. Die Sonnenstrahlen, fielen schon lange ein auf sein ebenholzfarbendes Himmelbett, mit rot und grüner Bettdecke und Vorhängen.
    Lycander musste wohl gerade etwas sehr aufregendes Träumen, er lächelte wie ein Vollidiot vor sich hin und grabschte neben sich - nur war da niemand. Die Blutritter zog den zweiten Kopfkissen an sich heran und schnüffelte tief hinein. "Ffffijahhhrr" brummte er ins Kopfkissen.

    Gegenüber im Zimmer hing ein maßgeschneiderter Anzug, fast so als hätte er tatsächlich geplant auch auf dem Ball zu erscheinen. Witzig nur, dass jemand den Spielgel am Anprobeort entfernen hat lassen.

    Neben der Badezimmertür, war eine weitere halb offene Tür die in sein Arbeitszimmer führte. Man könnte den Blick auf einen unaufgeräumten Schreibtisch erhaschen. Wohl der Grund warum er nicht zum Ball kommen hat können.

    Vom Balkon aus drangen Geräusche herein. Eine Frau lachte wie tausend kleine Glöckchen, fast schon so, als hätte sie dieses Geräusch geübt. Eine protestierende Kinderstimme und eine tiefere wohl männliches Einlenken.



    Re: Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...

    Lycander - 21.05.2008, 18:17


    [Drei Tage später, an einem anderen Morgen]

    Ein Brief lag auf seinem Bett, ungeöffnet. In seinem Kasten fehlen einige Kleidungsstücke und so manch Angestellert - aussder die Wachen und Kian - haben frei bekommen.



    Re: Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...

    Lycander - 25.05.2008, 13:57


    In diesem Umschlag befindet sich zwei Briefe und ein kleiner Gegenstand.
    Der erste Brief:

    Zitat: Fijora,

    meine Worte vermagen nicht das auszudrücken, was mein Herz für dich empfindet. Leider gab es keine Möglichkeit mehr dich zu sehen und Lebwohl zu sagen. Ich bin auf einer Mission für Eldrion. Mein Weg führt mich nach Northrend. Ich hätte diese Mission nie angenommen, wenn ich nicht gespürt hätte, dass es meine Fragen beantworten würde.
    Seit Monaten zerbreche ich mir den Kopf über mein Sein. Was mit mir nicht stimmen könnte und ob ich den Verstand verloren habe. Ich spüre tief in mir drinnen, dass es dort Antworten für mich gibt. Verzeih mir, dass ich dich alleine lasse.
    Meine Reise wird wohl mehrere Monate dauern, ich werde viel Zeit haben über mich nachzudenken. Früher gab es eine Zeit, als meine Augen blau waren und wir das Licht verehrt haben. Doch die Welt ist im Wandel und teilweise gelang es mir, mit zu ziehen. Viele Worte wurden gesprochen. Viele Lügen gelebt.
    Du weißt besser als so manch andere, das ich im Herzen, anders bin als man mich kennt. Ich liebe dich. Sollte mir etwas zustoßen, habe ich Absicherungen getroffen für dich und meine Tochter. Ich möchte nur, dass du weiß, dass ich dich immer Lieben werde und mir wünschen würde das du in Sicherheit und glücklich bist.

    Hab keine Angst.
    In Liebe, Lycander

    Der zweite Brief. Er ist besiegelt mit den Zeichen Tell´vayvett und dem Siegel Silbermonds.

    Zitat: Anwesen Tell´vaylvett
    Salteris Hafren am 24ten, des fünten Monat im Jahre des goldenen Schildes

    Ich, Lycander der erste seines Namens, Protektor über die Länder von Coldbreakters Grenze zu den südlichen Grenzen der Berge und nördlichen Grenzen von Saltheris Hafen, Patriarch über das Haus Tell´vayvlett übertrage hiermit im Falle meiner Abwesenheit oder meines Todes, bis hin zur Volljährigkeit meiner Tochter Liilu, die zweite ihres Namens Tell´vaylvett, alle Landes,- Titel,- Adelsbesitztümer an die Dame Fijora Lightseeker.

    Ich erhebe, kraft meines von Silbermond verliehenen Amtes, Dame Fijora in den Adelsstand. Es steht ihr frei, den Name Tell´vayvlett anzunehmen oder von nun an als Lady Lightseeker bekannt zu sein.

    Nach der Volljähigkeit meiner Tochter, erbt Lady Lightseeker ein Randgebiet von zwanzig Prozent meines Landes, sowie zwanzig Prozent meines finanziellen Besitzes. Nimmt sie den Namen Tell´vayvett an, erbt sie alles, bis sie die Herrschaft legitim an meine Tochter abtritt.

    Der Akademie Shan Dorei werden fünfhunder Goldmünzen als Geschenk vererbt.

    Dies ist mein letzter Wille
    Lord Lycander I Tell´vayvett

    Schüttelt sie den Umschlag aus, fällt ein Ring aus Weißgold auf das Bett.



    Re: Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...

    Fijora - 27.05.2008, 11:10


    Langsamen Schrittes betrat Fijora das Schlafzimmer ihres Geliebten und lies den Blick schweifen. Anscheinend hatte Lycander seinen Wohnsitz verlassen. Im Kleiderschrank fehlte so einiges und die junge Halbelfe hatte bemerkt, dass kaum noch Personal auf dem prächtigen Anwesen des Hauses Tell´vayvett zugegen war.
    Doch was lag da auf dem großen Bett? Ein Umschlag?
    "Anar alah, nicht schon wieder", dachte Fijora geknickt und trottete auf das Bett zu, um den Umschlag zu öffnen.

    Nachdem sie dies getan hatte, las sie den ersten Brief.
    Leise seufzend legte sie das Schriftstück auf das Bett und setzte sich daneben.
    "Also mal wieder...", dachte Fijora. "Und dann auch noch für diesen Irren."

    Sie biss die Zähne zusammen und griff nach dem zweiten Brief, der sich im Umschlag befand. Sie musste das offiziell wirkede Dokument erst zweimal lesen, bevor sie wirklich vollends begriff, was darin geschrieben stand. Sie und adelig? Das durfte doch nicht wahr sein!
    "Dieser verdammte..."
    Die junge Frau musste schmunzeln. Ausgerechnet sie sollte zum Adel gehören? Dabei hatte sie unter normalen Umständen nicht das Geringste für Adelige übrig. Schließlich blickte sie erneut in den Umschlag und rollte mit den Augen, als sie den Ring darin entdeckte.
    "Da kann man ja nichtmal ein Ohr dran befestigen.", dachte die Halbelfe kichernd und schüttelte den Kopf.

    Es würden einige lange Monate werden, soviel war klar. Aber bald würde Lycander zurückkehren, so glaubte sie. Dann würde sie ihn vielleicht endlich davon überzeugen können nicht mehr wegzugehen.
    Fijora Lightseeker griff wieder nach dem ersten Brief, ließ sich nach hinten kippen und las ihn wieder und wieder durch.

    Nach einiger Zeit setzte sie sich wieder auf und legte das Schriftstück bei Seite. Sie würde warten, soviel war sicher...



    Re: Früh am Morgen im Hause Tell´vaylvett...

    Lycander - 27.05.2008, 18:12


    Die Ironie an der Sache ... irgendwann .. würden auch sie die Gerüchte erreichen, dass Eldrion Sunstrider verstorben war ... ermordet ... und Lycander ... sich weit weit weg befand ...



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