Midgard Geschichten^^

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    Re: Midgard Geschichten^^

    Metallina - 14.05.2008, 09:04

    Midgard Geschichten^^
    Hab beschlossen, mal aufzuschreiben was unsere Abenteurer so erleben.. bin darin nicht wirklich gut und hat ziemlich lange gedauert (auch wenns man nicht merkt)
    Wer Lust hat kanns ja mal lesen und bewerten.

    Ort: Applewine

    In Applewine trafen sich die einigermaßen hübsche Kundschafterin Mairae und der Ordenskrieger Rathgar in dem Gasthaus Zum Ochsen. Der Ordenskrieger suchte natürlich direkt den Tempel auf, während Mairae sich unter einen großen Baum legte und etwas vor sich hin döste. Im Tempel erfuhr Rathgar dann von einem Besessenen. Wieder zurück im Gasthaus wurde erstmal etwas Essbares zu sich genommen. Mairae war sofort begeistert von dem kleinen Gnom Flinn, der Lehrling der Küche des Gasthauses. Als sie ihm ein Glas Wasser spendierte, erzählte ihr der kleine Gnom von dem anscheinend seit kurzem besessenen Koch. Auch der Ordenskrieger hörte bereits davon und Mairae und Rathgar beschlossen, den Fall mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Mairae rief noch mal nach Flinn und fragte ihn etwas über den Koch aus. Anscheinend war dieser immer wie ein Vater für den kleinen Flinn gewesen. Auch erwähnte Flinn, dass vor kurzem die Tochter des hiesigen Schreiners verschwunden und ermordet worden sei.

    Am nächsten Morgen musste sich Flinn natürlich erst einmal um das Frühstück für die Gäste kümmern. Mairae und Rathgar statteten dem Koch und seiner Frau einen Besuch ab und informierten sich darüber, was denn nun geschehen sei. Als er von der Beerdigung des Mädchens heimkam, war er wie verändert. Er fluchte und war aggressiv. Als sich auch am nächsten Morgen keine Besserung zeigte, versuchte der Priester sein Glück darin, ihm das Böse auszutreiben… jedoch ohne Erfolg. Daraufhin wurde der „arme“ Koch an sein Bett gefesselt. Weiter ging es dann beim Schreiner des Dorfes, auch hier erfuhr man nichts wirklich Hilfreiches, nur dass seine Tochter vor ein paar Tagen verschwunden sei, als sie auf dem Weg war, um Holz zu holen. Dort wurde sie dann vergewaltigt und ermordet.

    Wieder zurück im Gasthaus wurde dann beschlossen, den umliegenden Wald etwas zu erkunden, auch wenn es mittlerweile schon etwas spät geworden war. Da Flinn so begeistert von Mairae, einer echten Abenteurerin, war, fragte Mairae ihn, ob er nicht mal Lust hätte, mit auf solch ein Abenteuer zu kommen. Dieser flitzte dann gleich hinüber zum Wirt und bekam dann den Rest des mittlerweile schon sehr späten Abends frei. So machten sich die Drei zuerst auf den Weg zum Friedhof, der etwas außerhalb des Dorfes lag. Dort fanden sie die Statue des Todesgottes Ylathor ziemlich verwüstet vor. Die aus Holz gefertigte Statur wies nicht wenige Kratzer oder Ähnliches auf. Da die Drei ansonsten nichts Außergewöhnliches feststellen konnten, wollten sie sich gerade auf den Rückweg zurück ins Dorf machen, als plötzlich die Gestalt des Mädchens über ihrem Grab auftauchte, sowie eine in einer dunklen Robe gekleidete Person. Das Mädchen rannte vor dieser Person weg, hinein in den Wald und wurde vergewaltigt, doch dann lösten sie sich auf.

    Im Gasthaus zurück beschlossen Mairae und Rathgar dann, sich das ganze am nächsten Tag noch einmal genauer anzusehen. Danach gingen sie dann wohlbehütet in den Schlafsaal um sich eine Weile aufs Ohr zu legen. Als sie aufwachten, befanden sie sich auf dem ihnen bereits bekannten Friedhof. Die Gestalt des Mädchens erhob sich erneut aus ihrem Grab und sprach die Abenteurer an. „Findet meinen wahren Mörder“, das waren die Worte, die sie zu hören bekamen. Nicht nur die Worte… ein Geas. Danach wachten sie dann alle schweißgebadet auf und schauten einander an. Flinn fragte, ob sie denn den gleichen Traum gehabt hätten, was die anderen bestätigten. Tagsüber schlossen sie dann noch einige Ermittlungen im Dorf ab, kamen aber nicht wirklich zu einem Ergebnis. Sie machten mit Flinn aus, sich bei Einbruch der Dunkelheit an Mairaes mittlerweile bevorzugtem Baum zu treffen, um sich von dort aus erneut auf den Weg zum Friedhof zu machen. Der Ordenskrieger stattete dem Priester im Tempel noch einen Besuch ab und erzählte ihm von dieser Vision, die sie hatten und von der zerstörten Statue. Dieser bot daraufhin an, sich mit der Gruppe auf den Weg zum Friedhof zu machen und sich die Sache mal genauer anzuschauen. Auf dem Friedhof war der Priester dann ziemlich blass angelaufen und ziemlich in Panik. Der Ordenskrieger fragte ihn, was denn los sei, worauf er antwortete, dass dies seine Erwartungen doch weit übertroffen hätte und er ziemlich schockiert sei. Auch würde eine neue Statue ziemlich viel Geld kosten. Mairae, voller Mitleid, spendete daraufhin 5 Goldstücke. Sie entschied, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, mal nachzusehen, welche Aura diese Statue denn jetzt hatte. Der Priester schaute daraufhin nach und meinte, dass die Aura verschwunden sei, also keine mehr vorhanden sei.

    Anschließend döste Mairae wieder unter ihrem Baum, bis sie von Flinn geweckt wurde, um sich auf den Weg zu machen. Mairae, Flinn und Rathgar hofften, auf dem Friedhof wieder den Geistergestalten begegnen, um Näheres darüber herausfinden zu können. Wie erwartet, geschah diesmal das Gleiche wie auch die Nacht zuvor. Sie folgten dem Mädchen, sowie dem Verfolger und sahen, dass er einen Schlangendolch besaß. An der Stelle, an der sie verschwunden waren, begannen sie daraufhin sich umzusehen ob man denn irgendwelche Spuren entdecken würde. Flinn wies sie daraufhin, dass es vielleicht besser wäre, tagsüber zu schauen, denn da sieht man bekanntlich mehr als bei Nacht. Sie markierten sich die Stelle und beschlossen am nächsten Morgen, sich hier noch einmal umzusehen.

    Am nächsten Tag erzählten sie dem Priester von ihrem neuen Wissen und fragten ihn, ob er denn wisse, wer so einen Schlangendolch besitzen könne. Der Priester verneinte diese Frage, er habe einen Solchen noch nie zuvor gesehen. Zurück auf dem Friedhof fanden sie dann auch gleich einen aufgewühlten Erdhaufen, der ihnen bei Nacht nicht aufgefallen war. Der Ordenskrieger begann, mit Mairae zu buddeln, worauf sie eine dreckige Hose sowie ein paar dreckige Schuhe fanden. Da der Besessene bereits unter Verdacht stand und man ihn eh nicht vernehmen konnte, machten sie sich auf den Weg zu ihm nach Hause, um mit seiner Frau zu sprechen. Erst, nachdem sie einige Male fragten, gab sie zu, dass die Kleidung ihrem Mann gehöre, sie aber nicht wisse, wie seine Kleidung in die Nähe des Friedhofs hätte geraten können. Er sei ausreichend befestigt und könne sich nicht befreien. Die drei Abenteurer gingen nach oben, um den Koch noch einmal erneut zu begutachten. An seinen Handgelenken waren Blut und Schrammen. Also schien es zu stimmen, das die Fesseln wohl gut befestigt waren.

    Auch nach Rathgars Verdacht, die Hosen könnten verschwunden sein, während der Koch sie anhatte, kamen sie nicht wirklich zu einer Lösung. Irgendwie fiel dann der Verdacht auf den Priester… war er vielleicht so bleich geworden, aus Angst, entdeckt worden zu sein? Sein Entsetzen wirkte doch ziemlich gespielt. Vielleicht sollte man sich mal bei ihm umsehen… Der Ordenskrieger kümmerte sich um die Ablenkung des Priesters, indem er mit ihm eine Runde spazieren ging, um mit ihm über den Fall zu reden. Währenddessen brachen Flinn und Mairae in das Zimmer des Priesters ein, um sich dort umzuschauen, fanden jedoch nichts. Wäre da nicht noch die verschlossene Truhe gewesen. Flinn, der sich im Handwerk des Schlösseröffnens einigermaßen auskannte, versuchte auch direkt sein Glück. Eine Falle konnten sie nicht entdecken. Flinn hob den Deckel an und „klick“ - stieß eine Feuerlanze hervor. Sie konnten gerade so noch ausweichen um nichts davon abzubekommen. Danach hatten sie dafür freie Sicht in die Truhe, in welcher sich, man glaubt es kaum, ein Schlangendolch, so wie eine schwarze Robe, befanden. Während Flinn und Mairae darüber nachdachten, was sie denn jetzt am besten tun sollten, fiel es dem Ordenskrieger immer schwerer, den Priester abzulenken, denn dieser wollte endlich zurück in sein Zimmer.

    Als dieser ankam, gefolgt von dem Ordenskrieger, und sah, dass seine Zimmertür auf stand, ahnte er schon Schreckliches. Mairae und Flinn stellten ihn zur Rede, warum er gesagt habe, er hätte einen solchen Dolch noch nie zuvor gesehen, wenn er doch einen in seiner Truhe aufbewahrte. Der Priester gab zu, das Mädchen vergewaltigt und getötet zu haben, denn sie sei unrein gewesen, schmiss mit hasserfülltem Blick eine Kapsel in Richtung Tür und ein Dämon beschwor sich herauf. Dieser jedoch war ziemlich schnell besiegt. Jetzt galt es, sich um den Priester zu kümmern, bis die Stadtwache eintraf. Flinn traf den Priester ziemlich schwer, und da es Mairae nicht gelingen wollte, ihn in ein Handgemenge zu verwickeln, hatte sie die Nase voll. Sie packte ihre Streitaxt aus, versprach vorsichtig zu sein, und zog sie ihm über den Schädel. Anscheinend wohl doch nicht vorsichtig genug! In dem Moment trafen dann auch die anderen Priester und die Stadtwache ein. Zuerst wollten sie nicht glauben, dass der Priester für all das verantwortlich war, aber nach Schilderung des Falls und den materiellen Beweisen dankten sie den Dreien und belohnten sie auch.

    (Der Priester hatte, wie erwähnt, das Mädchen vergewaltigt und getötet. Der Koch blieb an dem Tag der Beerdigung länger und wurde auch mit einem Geas belegt, doch da er diese nicht erfüllen konnte, wurde er von Tag zu Tag verrückter. Der Koch allerdings konnte sich befreien und stattete dem Friedhof einen Besuch ab. Aus Hass für all das, was passiert war, zerstörte er die Götterstatue. Als er wieder einigermaßen bei Sinnen war, bekam er Panik und vergrub die dreckige Kleidung, rannte er nach Hause zurück, zog sich um und band sich so gut es eben ging die Fesseln wieder ums Handgelenk)



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