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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: annilein Forum: Tokio Hotel Fan Fiction Forenbeschreibung: Hier dreht sich (fast) alles um Tokio Hotel Fan Fictions. Have fun. aus dem Unterforum: PG-14 Antworten: 1 Forum gestartet am: Samstag 18.03.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Bist du's Dad? Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 7 Tagen, 19 Stunden, 39 Minuten
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Re: Bist du's Dad?
annilein - 19.03.2006, 14:45Bist du's Dad?
So... ich fang dann mal die nächste und auch erstmal letzte FF an. Weitere müsst ihr, dann schreiben :lol: :wink:.
Autor: annilein
Titel: ~*DaD bIsT dU´s*~
Genre: Depri
Altersempfehlung: ab ca. 14
Disclaimer: Nein, TH gehören mir nicht >.<. Aber der Rest ist alles MEINS
Sumary:
Die Hauptperson Annabel, ist ein 16jährige eigentlich lebensfrohes Mädel aus Frankfurt. Ihre Mutter hat vor kurzem Selbstmord begangen und Annabel ist deswegen am Boden zerstört.
Ihren Dad kennt sie nicht, will ihn aber kennen lernen, nicht weil sie sich zu ihm hingezogen fühlt, sondern weil sie sich an ihm „rächen“ will, für all die Jahre die er sie im Stich gelassen hat. Auch ist sie der Meinung ihr Vater wäre auch am Tod ihrer Mutter schuld.
Nach dem Tod ihrer Mutter findet sie jedoch alles mögliche über ihren Vater raus und steht ein paar Tage später vor seiner Tür...
~*DaD bIsT dU´s*~
Derzeitiger Handlungsort: Friedhof
Derzeitige Handlungszeit: Beerdigung
In meinen Augen stiegen schon wieder Tränen auf.
Ich versuchte sie zu unterdrücken,
aber es geling mir einfach nicht. Ich konnte diese Tränen
nicht unterdrücken. Diese Tränen voller Trauer, Angst,
und Furcht, jedoch auch Tränen des Hasses sie kullerten mir
in Bächen die Wangen hinunter.
Warum hatte
sie das mir nur angetan? Warum?!
Diese Frage stellte ich mir nun schon seit Tagen.
Immer wieder spuckte sie in meinem Kopf herum,
ich konnte sie mir nicht beantworten, aber einfach
verdrängen konnte ich diese Frage auch nicht. Obwohl ich
es schon so oft versucht hatte.
Ich wusste das diese Frage ihr gegenüber ungerecht war,
Ich fühlte mich schuld an ihrem Tod. Ich hatte das
Gefühl, das wenn ich ihr mehr geholfen hätte,
das ich dann jetzt nicht hier stehen müsste. Nicht an ihrem Grab.
Außerdem wusste ich das auch er daran schuld
War. Er, mein Dad. Mein Dad den ich nie kennen
Gelernt hatte, mein Dad der nichts von mir wusste, und
Mich auch wahrscheinlich nie akzeptiert hätte als
Sein Kind, wie meine Mutter mir immer und immer wieder
Gesagt hatte.
Wegen ihm hatte sie auch ihre Depressionen
Und Schlafstörungen bekommen, wegen denen sie dann vor
2 Monaten in eine Phsyschiche Klinik geschickt
wurde.
In mir stiegen wieder Schuldgefühle auf, denn
Ich hatte nur mein Leben genossen und
die Tatsache das ich ja alles machen konnte, da ich
ja sturmfrei hatte, während meine Mutter in der Klinik saß und
Auf einen Besuch von mir hoffte, oder wenigstens auf einen
Brief, oder einen Anruf, wie mir danach die Schwestern
Erzählt hatten, angeblich hatte sie jeden Tag an ihrem
Tisch gesessen , mein Bild angestarrt und ihre erste frage
Hätte immer „Post für mich?“ gelautet.
Doch immer hatten die Schwestern sie enttäuschen müssen.
Immer und immer wieder. Ich hatte mich einen
Dreck um meine Mutter geschert, und jetzt...
Jetzt war sie weg. Ich konnte nichts mehr bei ihr
Gut machen. Mich nicht mehr entschuldigen, sie
Nicht mehr in den Arm nehmen, nicht mal
Mehr in ihre Augen schauen. Nie mehr.
Was war ich denn nur für ein Mensch? Wie grausam
War ich gewesen? Wie gemein?
Alle diese Gedanken waren wieder in meinem
Kopf. Meine Tränen liefen weiter.
Sie liefen und liefen.
Ich sah den Sarg nur noch verschwommen, dann hörte ich
Knarzende Geräusche. Und bemerkte wie der Sarg immer tiefer gelassen
Wurde. Tiefer und Tiefer.
In dem Sarg lag meine Mutter, meine Mutter die
Mich über alles geliebt hatte und die ich auch liebte.
Das konnte doch alles nicht wahr sein, das
Durfte nicht wahr sein. Nein.
Ein lauter Aufprall. Der Sarg lag nun unten.
Unten. Unter der Erde. Unter meinen Füßen.
Ich sah nur verschwommen wie der Pfarrer nach der
Erde griff und sie nach unten warf.
Mit etwas undeutlichen Worten, die ich nicht verstand.
Dann war ich an der Reihe. Ich sollte mich nun endgültig
Von meiner Mutter verabschieden. Aber ich konnte
Es nicht. Ich konnte es einfach nicht.
Ich konnte doch nicht Erde auf den Sarg meiner Mutter
Schmeißen. Sie beerdigen.
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So ich freue mich natürlich über kommis!
LG
annilein
[/b]
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Willkommen - gepostet von annilein am Sonntag 19.03.2006
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